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 Arbeitsmarkt-Jahresbilanz: Durchschnittlich 27.831 Menschen waren in Duisburg 2019 arbeitslos – 1.241 Personen oder 4,3 % weniger als 2018

Duisburg, 8. Januar 2020 - Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Duisburg, Astrid Neese, über die Arbeitsmarktentwicklung in Duisburg im vergangenen Jahr:
„Im Jahr 2019 ging die Zahl der arbeitslosen Personen in Duisburg weiter zurück. Der positive Trend der vergangenen Jahre hält an, schwächte sich jedoch leicht ab. In den letzten fünf Jahren sank die Arbeitslosenquote von 13,1 % auf 10,8 % im Jahresdurchschnitt. Seit Oktober 2019 liegt sie nun stabil sogar bei 10,4%. Im vergangenen Jahr konnten alle Personengruppen von Entwicklung profitieren, auch Jugendliche, Schwerbehinderte und von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Menschen in Duisburg.

Das A und O für eine sichere Erwerbsbiografie bleibt die Qualifizierung. Immer mehr Arbeitsuchende können wir für diese Langfristinvestition gewinnen und für sie die Fort- und Weiterbildung finanzieren. Unter den arbeitslosen Menschen haben mehr als zwei Drittel keine Berufsausbildung oder sie ist aktuell nicht mehr am Markt gefragt. Doch weniger als 20 Prozent der gemeldeten Stellen liegen im Helfersegment. 68 Prozent aller Stellen richten sich an Fachkräfte.

Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg konnten in 2019 mit über 21 Millionen Euro ca. 3.000 arbeitslosen Menschen bei Weiterbildungsaktivitäten fördern. Im letzten Jahr haben wir schon in 180 Fällen die neuen Fördermöglichkeiten nach dem in 2019 in Kraft getretenen Qualifizierungschancengesetz in Unternehmen eingesetzt und deren Beschäftigte für zukünftige Anforderungen qualifiziert. Hier hoffen wir noch auf deutlich mehr Nachfrage durch Unternehmen.“

„Dank der neuen Instrumente des Sozialen Arbeitsmarktes ist es in Duisburg gelungen, 644 Langzeitarbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren“, erläutert Birgit Mölders, stellvertretende Geschäftsführerin des jobcenter Duisburg. „Erfreulich ist hierbei, dass nicht nur gemeinnützige oder öffentliche Arbeitgeber eingestellt haben, sondern in gleichem Maße auch private Unternehmen tätig sind.“



Arbeitsmarkt 2019 in Zahlen
Durchschnittlich 27.831 Menschen waren 2019 in Duisburg arbeitslos
– dies sind 1.241 Personen oder 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag bei 10,8 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte niedriger als im Durchschnitt des Vorjahres mit 11,4 Prozent. Bei Frauen ging die durchschnittliche Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 685 auf 12.804 zurück. 15.026 Männer waren durchschnittlich 2019 arbeitslos, 557 weniger als 2018.


Positiv hat sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am Arbeitsort Duisburg entwickelt. Im März 2019 lag diese bei 175.307 Personen und damit 1.639 Personen höher als im März 2018 (+0,9 Prozent). Die Vollzeitbeschäftigung stieg wie auch die Teilzeitbeschäftigung um 0,9 Prozent. Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen Im Jahresdurchschnitt 2019 waren in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) 5.720 Arbeitslose gemeldet, 155 Personen oder 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.



In der Grundsicherung (SGB II) waren im Jahresdurchschnitt 22.111 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 1.396 Personen oder 5,9 Prozent weniger als 2018. Bewegung auf dem Arbeitsmarkt Arbeitslosigkeit ist kein fester Block. Vielmehr wird erst aus den Zugängen und Abgängen die Bewegung hinter dem jahresdurchschnittlichen Bestand von 27.831 Arbeitslosen ersichtlich. So wurden 2019 insgesamt 70.540 Zugänge in Arbeitslosigkeit bei der Arbeitsagentur und dem jobcenter registriert. Demgegenüber waren 71.367 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen.

Nachfrage nach Arbeitskräften
Rund 12.000 Stellen meldeten Duisburger Unternehmen und Behörden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg von Januar bis Dezember 2019. Der durchschnittlich gemeldete Stellenbestand lag bei 4.554 Stellen; im Vorjahr waren es 4.495. Die meisten Stellen wurden 2019 für folgende Berufsbereiche gemeldet (Bestand): Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung (+83 / +17,2 Prozent), Gesundheits-, Soziales, Lehre und Erziehung (+59 / +7,7%), Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit (+14 / +1,4 Prozent) und Bau, Architektur, Vermessung, Gebäudetechnik (+12 / +2,8 Prozent).

Der Fachkräftemangel zeigt sich in vielen Branchen in Duisburg, die Engpässe bei der Personalrekrutierung werden größer. Besetzungsschwierigkeiten sind in folgenden Berufsgruppen besonders spürbar: Alten- und Krankenpflege, Erzieher, Heilerziehungspfleger, Sozialpädagogen, Ärzte, Berufskraftfahrer, Ingenieure, Metall-und Elektroberufe, Produktion und Verkauf von Lebensmitteln, Hotel- und Gaststättenbereich, sowie im Bereich der IT und Telekommunikationsberufe. Im Handwerk sind insbesondere Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik gefragt.

Langzeitarbeitslosigkeit
Im Jahr 2019 waren durchschnittlich 11.328 Personen länger als ein Jahr arbeitslos und damit langzeitarbeitslos, 1.544 Personen oder 12,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Durchschnitt waren 40,7 Prozent aller Arbeitslosen in Duisburg langzeitarbeitslos (Vorjahr: 44,3 Prozent).

Im Versicherungsbereich (SGB III) waren im Durchschnitt 581 Langzeitarbeitslose gemeldet (-2,1 Prozent gegenüber 2018) und in der Grundsicherung (SGB II) 10.747 (-12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr).





Schwerbehinderte Menschen

Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung verändert sich nur marginal und liegt mit 1.989 im Jahresdurchschnitt um 2,4 Prozent niedriger als im Vorjahr. Rund 72 Prozent der Arbeitslosen mit Schwerbehinderung sind in der Betreuung des jobcenter Duisburg.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit bei Menschen mit ausländischem Pass
Im Jahr 2019 waren durchschnittlich 11.518 Ausländer arbeitslos. Das sind 157 oder 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Von 2017 auf 2018 war ein deutlicherer Rückgang um 714 Personen oder 5,8 Prozent zu verzeichnen.

Menschen im Kontext Fluchtmigration
Die Arbeitslosigkeit bei geflüchteten Menschen sinkt zum Ende des Jahres etwas, liegt aber im Dezember 2019 mit 2.640 arbeitslosen, geflüchteten Menschen um rd. 20 Prozent über dem Vorjahreswert (Dezember 2018: 2.242). Erfreulich ist, dass 1.420 Geflüchtete in 2019 ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden konnten (+250, +21,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Insgesamt können geflüchtete Menschen nach Absolvierung von Sprach- und Qualifizierungskursen jetzt stärker am Arbeitsmarktgeschehen teilnehmen.

 

Rückgang der Arbeitslosigkeit in Duisburg im Dezember

Arbeitslosenzahl im Dezember: 26.932
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: + 172
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 300
Arbeitslosenquote im Dezember: 10,4%
Arbeitslosenquote im Vormonat: 10,4%
Arbeitslosenquote im Vorjahr: 10,6%

Duisburg, 3. Januar 2020 - „Nach einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten, ist diese im Dezember saisonbedingt leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote beträgt dennoch weiterhin 10,4 %. Damit bleibt der Duisburger Arbeitsmarkt zum Jahresausklang stabil“, resümiert Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
„Der aktuell rückläufige Stellenbestand ist ebenfalls als saisonale Entwicklung zu werten. Gerade die Nachfrage nach Fachkräften bleibt hoch. Daher ist es richtig, dass Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg vielen Menschen mit Weiterbildung zu einer höheren Qualifikation verhelfen. Noch im Dezember durchliefen 1729 Personen eine Weiterbildung, das waren 120 mehr als vor einem Jahr. Dieses Engagement werden wir nahtlos fortsetzen, und auch Betriebe bei der Höherqualifikation ihrer Beschäftigten unterstützen.“

Arbeitslosigkeit
Mit 26.932 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 172 Personen mehr als im November von Arbeitslosigkeit betroffen (+0,6 Prozent). Damit waren in diesem Monat 300 Personen oder 1,1 Prozent weniger als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote liegt seit Oktober bei 10,4 Prozent. Im Dezember des Vorjahres lag sie bei 10,6 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.064 Personen waren im Dezember 32 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im November. Diese Zahlen liegen um 176 oder 7,9 Prozent unter dem Wert von Dezember 2018. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Dezember um 35 oder 0,4 Prozent auf aktuell 8.031 und liegt um 182 (2,3 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im Dezember auf 4.843 (-19). Das waren 240 Personen oder 5,2 Prozent mehr als im Dezember 2018.

Auch im Dezember ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat leicht zurückgegangen und liegt aktuell bei 10.798 Personen; 139 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich damit um deutliche 1.061 Personen oder 8,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 11.509 (+51 oder +0,4 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Dezember des Vorjahres 337 oder 3,0 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Dezember bei 2,2 Prozent, 0,1 Prozentpunkt über dem Vormonat und der Quote des Vorjahresmonats. Im aktuellen Monat waren 5.658 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 157 oder 2,9 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im November.
Vor einem Jahr, im Dezember 2018, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 175 oder 3,2 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II) In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote seit Oktober bei 8,2 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Dezember noch bei 8,5 Prozent. 21.274 Personen (+15 und +0,1 Prozent) waren im Dezember in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Dezember 2018 sind in der Grundsicherung aktuell 475 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im Dezember wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 901 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 32 weniger als im November und 36 weniger als im Dezember 2018. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist gesunken (-187 zu November) und liegt mit 4.112 um 452 Stellen unter dem Vorjahresniveau.
Von den gemeldeten Arbeitsstellen, die aktuell zu besetzen sind, kommen neben den freien Stellen im Bereich der Überlassung von Arbeitskräften die meisten Vakanzen aus dem Handel inkl. Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im Dezember gestiegen – um 90 Personen oder 0,2 Prozent auf aktuell 37.000 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 26 oder 0,1 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Dezember gegenüber November auf 72,8 Prozent gestiegen (Vergleich Vormonat: 72,5 Prozent).

Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,0 Prozent, (November 2019: 13,9 und Dezember 2018: 14,0 Prozent). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

Beschäftigung

Zum aktuellen Stichtag (Ende Juni 2019) waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 175.307 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 1.455 mehr als im Juni 2018 (+0,8 %). Von den Beschäftigten arbeiten 74,4 % in Vollzeit. Nach Branchen gab es absolut betrachtet, die stärkste Zunahme im Bereich Verkehr und Lagerei (+1.340 oder 9,0 % zum Vorjahresquartal). Am ungünstigsten war hingegen die Entwicklung in der Arbeitnehmerüberlassung (-1.722 oder -17,3 %).








Bundesweite Aktionswoche für Menschen mit Behinderung

Duisburg, 06. Dezember 2019 - Anders sein ist normal! Diese Botschaft vertritt auch die Bundesagentur für Arbeit in ihrer neunten Aktionswoche für Menschen mit Behinderung, die bundesweit am Montag startete.

 

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Agentur für Arbeit Duisburg an der bundesweiten Aktionswoche für Menschen mit Behinderung und machte mit zwei Aktionen auf dieses Thema aufmerksam.

 

Bereits im Vorfeld zur Aktionswoche fand ein Netzwerktreffen der Träger der beruflichen Rehabilitation in Duisburg statt. Die Arbeitsagentur lud dazu die Kostenträger für berufliche Rehabilitation in die Räumlichkeiten an der Wintgensstraße ein. Ziel der Zusammenkunft war die stetige Intensivierung der Zusammenarbeit im Sinne des Bundesteilhabegesetzes[1] sowie ein Erfahrungsaustausch zu den Umsetzungen der gesetzlichen Vorgaben und Verfahrensabläufen.

 

„Dieses nunmehr vierte Duisburger Netzwerktreffen fand zeitnah zu unserer Aktionswoche statt. Damit setzen wir das Zeichen, dass uns nicht nur das Thema an sich, sondern auch die enge und abgestimmte Zusammenarbeit mit allen Kostenträgern am Herzen liegt“, betont Damian Janik, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Duisburg. „Uns ist es zudem wichtig, dass die in Duisburg lebenden Menschen, die ein gesundheitliches Handicap haben, die bestmögliche Beratung aus einer Hand erhalten. Dies ist nur möglich, wenn wir dieses Netzwerk lebendig halten und uns mit allen Partnern regelmäßig austauschen.“

 

Des Weiteren gab es in der Aktionswoche ein ganz besonderes Angebot, das sich an Eltern von Schülerinnen und Schülern der Schulen im „Gemeinsamen Lernen“ richtete. Dort sind junge Menschen mit Behinderung im Rahmen der Inklusion an allgemeinbildenden Schulen eingegliedert. Die Eltern erhielten im Rahmen dieses Nachmittags umfangreiche Informationen zu den ergänzenden Unterstützungsangeboten der Berufsberatung durch das Reha-Team.

 

„Die Berufswahl des eigenen Kindes ist auch für die Eltern ein wichtiges Thema. Wir stehen den Eltern und Schülern dabei zu Seite und beraten bezogen auf die Wünsche, Stärken und Talente des Kindes, in welche Richtung es gehen könnte“, erläutert Damian Janik.

 

Wer die Beratungsangebote der Arbeitsagentur Duisburg zum Thema Inklusion nutzen möchte, kann sich auch an die kostenlosen Service-Nummern wenden. Arbeitnehmer/innen, Arbeitsuchende und Schüler/innen erreichen eine/n Ansprechpartner/in unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4555500. 

Unternehmen können sich bei Fragen zur Einstellung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen an die kostenfreie Hotline 0800 4555520 des gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des jobcenter Duisburg wenden.

Auch eine Kontaktaufnahme per E-Mail ist möglich: Duisburg.Ansprechstelle-Rehabilitation@arbeitsagentur.de

Weitere Informationen zu den Dienstleistungen der Arbeitsagentur gibt es online:  https://www.arbeitsagentur.de/menschen-mit-behinderungen

 

Zahlen und Fakten zu Menschen mit einer Schwerbehinderung in Duisburg: 

11 Prozent der in Duisburg lebenden Menschen gelten als schwerbehindert, haben also einen anerkannten Grad der Behinderung von mindestens 50. Ihr Einstieg in die Erwerbstätigkeit gestaltet sich oftmals schwer. So sind sie durchschnittlich 715 Tage arbeitslos gemeldet bis sie eine neue Beschäftigung aufnehmen können. Bei Menschen ohne gesundheitliche Einschränkung liegt diese Zeit bei 581 Tagen.

Was vielen Arbeitgebern zunächst als Hürde erscheint, birgt aber auf den zweiten Blick jede Menge Potenzial: 53 Prozent der schwerbehinderten Arbeitslosen sind ausgebildete Fachkräfte. Und sie bringen ebenso Kompetenzen und Qualifikationen mit wie Menschen ohne Behinderung.

Von den 1.940 schwerbehinderten Arbeitslosen in Duisburg suchen mehr als 1.000 eine Tätigkeit als Fachkraft, rund 100 Personen streben eine noch höherwertige Beschäftigung an.