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Bundesagentur für Arbeit
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Redaktion harald Jeschke
Berufsleben in Duisburg







Ministerin Bas: Arbeitsmarkt von schwächelnder Konjunktur geprägt
Die Arbeitsmarktzahlen im Dezember 2025
Berlin, 7. Januar 2026 - Mit der auslaufenden Herbstbelebung ist die Zahl arbeitsloser Menschen im Dezember 2025 leicht gestiegen. Insgesamt waren 2,908 Millionen Menschen arbeitslos – das waren 23.000 mehr als vor einem Monat. Saisonbereinigt zeigt sich ein geringfügiger Anstieg der Arbeitslosigkeit um 3.000. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gestiegen und liegt nun bei 6,2 Prozent.

Für Beschäftigte liegt das Risiko, arbeitslos zu werden, auf niedrigem Niveau, steigt jedoch seit geraumer Zeit. Arbeitslose Menschen haben es dagegen schwer, wieder eine neue Beschäftigung zu finden. Die Abgangsraten befinden sich auf niedrigerem Niveau als während der Corona-Pandemie.

Bei der Unterbeschäftigung, die u. a. auch Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen umfasst, zeigt sich seit dem Sommer ein leicht sinkender Trend. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist von September auf Oktober um 6.000 auf 35,23 Millionen gestiegen.

In der Mehrzahl der Branchen war die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung höher als ein Jahr zuvor; in einigen konjunkturnahen Bereichen wie dem Verarbeitenden Gewerbe gab es allerdings deutliche Rückgänge.


Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Die schwächelnde Konjunktur spiegelt sich auch weiterhin am Arbeitsmarkt wieder. Mit dem Investitionspaket und der Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes haben wir wichtige Weichen gestellt, um die Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Zudem setzen wir auf Qualifizierung und Weiterbildung, um Menschen fit zu machen für die Arbeitswelt von morgen und dem demographisch bedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Zugleich sehen wir, dass die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt immer besser funktioniert. Mittlerweile arbeiten 370.000 Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland. Das sind 79.000 mehr als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Beschäftigten aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern stieg um 70.000 auf rund 800.000.“

Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Duisburg gesunken
Agentur für Arbeit Duisburg

 


Duisburg, 7. Januar 2026 - „Der Arbeitsmarkt im Dezember ist erneut von geringer Dynamik gekennzeichnet. Der Rückgang der arbeitslosen Menschen um 114 Personen hat keinen Einfluss auf die Arbeitslosenquote, die weiterhin mit 13 Prozent hoch ist“, erläutert Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. „Die fehlende Dynamik drückt sich auch erneut auf der Stellenseite aus. Sowohl gegenüber November als auch gegenüber Dezember 2024 sind die Zahlen der neu gemeldeten Stellen rückläufig.

Auch wenn der Rückgang beider Werte, Arbeitslosenzahlen und Stellenmeldungen, durchaus saisontypisch zum Jahresende sind, so müssen wir doch von einer Eintrübung des Duisburger Arbeitsmarktes sprechen. Dies drückt sich durch die rückläufige Zahl der Personen aus, die ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung beenden konnten. Seit August 2025 geht diese Kennzahl kontinuierlich zurück und wir sehen im Moment keine Anzeichen für eine Trendwende.“

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Duisburg im Dezember 2025 gesunken. 34.568 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 114 Personen weniger (-0,3 Prozent) als im November, aber 679 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 13 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 12,7 Prozent.

Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Dezember bei 40.324 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat November (-118 Personen bzw. -0,3 Prozent) und erhöhte sich verglichen mit Dezember 2024 (464 Personen bzw. 1,2 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit Duisburg) lag die Arbeitslosigkeit bei 7.647 Personen (124 Personen mehr als im Vormonat und 517 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (jobcenter Duisburg) waren 26.921 Arbeitslose registriert (238 Personen weniger als im Vormonat, aber 162 Personen mehr als im Vorjahr).

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.793 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.647 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.953 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.291 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 654 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (115 weniger als im Vormonat und 57 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, Verkehr und Lagerei, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 3.501 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

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