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Sehr starker Anstieg bei Kurzarbeit-Anzeigen

Die Anzeigen auf Kurzarbeit, die bei der Agentur für Arbeit Duisburg eingehen, sind rasant auf über 1800 angestiegen.

 

Duisburg, 31. März 2020 - Die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben auch in Duisburg zu einem starken Einbruch bei den Unternehmen geführt. Durch unterbrochene Lieferketten und Schließung vieler Betriebe ist die Zahl der Unternehmen, die Kurzarbeit angezeigt haben, deutlich angestiegen. Anzeigen kommen mittlerweile aus nahezu allen Branchen, überwiegend aus Transport/Logistik, Hotel- und Gaststättengewerbe, Messebau und Tourismus.

 

Bis zum 27. März 2020 haben über 1.800 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt, im gesamten März 2019 waren es dagegen 3 Unternehmen. Nimmt man die Zeit der Finanzkrise zum Vergleich waren es im gesamten Jahr 2009 in Duisburg 776 Betriebe, die Anzeigen auf Kurzarbeit gestellt haben.

Bis vergangenen Freitag hat sich die Zahl der Anzeigen auf Kurzarbeit auf knapp 1.800 erhöht. Und es kommen weiter täglich Anzeigen herein. Viele
Arbeitgeber stehen vor erheblichen finanziellen, teils existenziellen Herausforderungen. Uns war es wichtig, die Unternehmen über die erleichterten Regelungen zum Kurzarbeitergeld zu informieren, die rückwirkend zum 1. März in Kraft getreten sind. Nur wenn die Anzeige bis Ende März eingegangen ist, kann das Geld für März nachträglich bezogen werden,“ erklärt Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Die Zahlen, die uns heute vorliegen, deuten bereits darauf hin, dass die aktuelle Situation die Dimension der Finanzkrise übersteigen wird. Wir arbeiten aktuell mit voller Kraft an der Bearbeitung der Anzeigen und anschließend an der Abrechnung.“

 

Im ersten Schritt zeigen Unternehmen und Betriebe die Kurzarbeit schriftlich bei der Agentur für Arbeit an. Vordrucke und weitere Informationen sind im Internet unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit zu finden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber füllen den Ausdruck aus, scannen die unterschriebene Kurzarbeitsanzeige und senden sie per E-Mail an Essen.031-OS@arbeitsagentur.de.

So erreichen Sie uns für Beratungsanfragen: 

Telefonisch Montag – Freitag von 08.00 – 18.00 Uhr: 

Kostenlose Hotline für Arbeitgeber    0800 4 5555 20 

über Mail: Duisburg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de                       

Wenn Arbeitnehmer Fragen zur Kurzarbeitergeld haben nutzen Sie bitte die neue Sammelhotline 0203 302 1111.

Nur leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im März

Arbeitslosenzahl im März: 28.020
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: + 43
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 550
Arbeitslosenquote im März: 10,9%
Arbeitslosenquote im Vormonat: 10,8%
Arbeitslosenquote im Vorjahr: 11,1%

Duisburg, 31. März 2020 - „Die Ausbreitung des Corona-Virus und die Auswirkungen auf unser tägliches Leben und die Wirtschaft sind die beherrschenden Themen. Stichtag der statistischen Auswertung für die Arbeitsmarktzahlen des März war der 12. März. Die strengen Regelungen, die auch das Wirtschaftsleben lähmen, sind erst danach in Kraft getreten. Die Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit werden sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Schon im April werden wir mit einem deutlichen Anstieg rechnen müssen, auch wenn wir zunächst auf die Wirkung der Kurzarbeit setzen. Mit diesem Instrument können Betriebe ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen halten und Arbeitslosigkeit wird vermieden. Hier liegt im Moment ein Schwerpunkt unserer Arbeit, neben der rechtzeitigen Leistungsgewährung für arbeitslose Menschen,“ so Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Für eine Zeit nach der Corona-Krise sollte uns die aktuellste Entwicklung der Beschäftigung in Duisburger Unternehmen Mut machen. Im September 2019 – das ist der aktuellste Wert - waren 178.319 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, das sind 1.455 Beschäftigte mehr als im Quartal zuvor. Damit konnte Duisburg nochmals einen Anstieg um 0,8 Prozent verzeichnen. Mit Blick auf die Zukunft ist es auch unbedingt notwendig, selbst in einem Krisenjahr die Investition in Ausbildung nicht zu vernachlässigen. Der Fachkräftebedarf wird langfristig bleiben. Daher ist es wichtig, dass die Unternehmen ihre momentane nachvollziehbare Zurückhaltung in Kürze wieder aufheben und Ausbildungsplätze melden und besetzen. “

Arbeitslosigkeit
Mit 28.020 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 43 Personen mehr als im Februar von Arbeitslosigkeit betroffen (+0,2 Prozent). Damit waren in diesem Monat 550 Personen oder 1,9 Prozent weniger als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im März bei 10,9 Prozent (Februar noch 10,8).
Im März 2019 lag sie bei 11,1 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.345 Personen waren im März 6 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Februar. Diese Zahlen liegen um 69 oder 2,9 Prozent unter dem Wert von März 2019.
Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im März um 17 oder 0,2 Prozent auf aktuell 8.105 und liegt um 256 (3,1 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im März auf 4.842 (-2). Das waren 75 Personen oder 1,5 Prozent weniger als im März 2019.

Im März ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 10.829 Personen; 58 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 856 Personen oder 7,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 12.148 (+60 oder +0,5 Prozent), und damit sind es gegenüber dem März des Vorjahres 686 oder 6,0 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im März wie bereits im Februar bei 2,4 Prozent, im Vorjahresmonat bei 2,3 Prozent.
Im aktuellen Monat waren 6.273 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 22 oder 0,3 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Februar. Vor einem Jahr, im März 2019, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 460 oder 7,9 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote seit Oktober 2019 bei 8,4 Prozent. Im Vorjahr lag sie im März noch bei 8,9 Prozent. 21.747 Personen (+65 und +0,3 Prozent) waren im März in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum März 2019 sind in der Grundsicherung aktuell 1.010 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im März wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 962 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 16 mehr als im Februar und 785 weniger als im März 2019. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist gestiegen (+197 zu Februar) und liegt mit 4.268 um 439 Stellen unter dem Vorjahresniveau.
Von den gemeldeten Arbeitsstellen, die aktuell zu besetzen sind, kommen neben den freien Stellen im Bereich der Überlassung von Arbeitskräften die meisten Vakanzen dem Gesundheitsund Sozialwesen sowie aus der öffentlichen Verwaltung und dem Sozialwesen.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im März gestiegen – um 99 Personen oder 0,3 Prozent auf aktuell 38.104 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 755 oder 2,0 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im März gegenüber Februar auf 73,5 Prozent gesunken (Vergleich Vormonat: 73,6 Prozent).
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,4 Prozent, (Februar 2020: 14,3 und März 2019: 14,2). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

Beschäftigung
Zum aktuellen Stichtag (Ende September 2019) waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 178.319 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 824 mehr als im Vorjahresquartal (+0,5 %) und 1.455 oder 0,8 % mehr als Vorquartal. Von den Beschäftigten arbeiten 74,6 % in Vollzeit. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme im Lager und Verkehr (+542 oder 3,3%. Am ungünstigsten war hingegen die Entwicklung im Bereich Arbeitnehmerüberlassung (-1.161 oder -12,1 %).

Ausbildungsmarkt
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2019 meldeten sich 2.514 Bewerber/innen für Berufsausbildungsstellen (-370 weniger als im Vorjahreszeitraum). Arbeitgeber meldeten der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.277 Ausbildungsstellen, 343 weniger als im März 2020. Das entspricht einem Rückgang um 13,1% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ende März 2020 waren noch 1.394 Bewerber unversorgt (-10,0% im Vergleich zu März 2019).
Dem stehen 1.476 noch unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (-1,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Die kostenlosen Servicenummern lauten:  für Kunden der Agentur für Arbeit: 0800 4 555500 Zusätzlich die Sammelrufnummer 0203 302 1111  für Arbeitgeber: 0800 4 555520

Update Kurzarbeitergeld

Duisburg, 20. März 2020 - Die Unternehmen in Duisburg sind durch die Coronapandemie und ihre Folgen stark getroffen. Um die Verluste und Auftragsrückgänge der Unternehmen abzufedern, können Betriebe bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit beantragen. Aktuell haben sich knapp 600 Unternehmen in Duisburg zur Kurzarbeit aufgrund des Coronavirus beraten lassen.
Folgende Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld hat der Gesetzgeber beschlossen:
- Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. - Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.
- Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
- In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.  
- Um rückwirkend zum 1. März Kurzarbeitergeld zu erhalten, müssen die Unternehmen bis Ende März die Anzeige gestellt haben. 


Schritte zum Kurzarbeitergeld

Im ersten Schritt zeigen Unternehmen und Betriebe die Kurzarbeit schriftlich bei der Agentur für Arbeit an. Vordrucke und weitere Informationen sind im Internet unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit zu finden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber füllen den Ausdruck aus, scannen die unterschriebene Kurzarbeitsanzeige und senden sie per E-Mail an Essen.031-OS@arbeitsagentur.de.

 

Höhe des Kurzarbeitergeldes

Kurzarbeitergeld kann bis zu zwölf Monate gezahlt werden. Das hängt von dem Einzelfall ab. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten in dieser Zeit 60 Prozent des pauschalierten Nettogehaltes. Wenn Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer mindestens 0,5 Kinder auf der Lohnsteuersteuer eingetragen haben, beträgt der Satz des Kurzarbeitergeldes 67 Prozent.

 

Alle Informationen und Möglichkeiten der Beantragung: 

Online: www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit 

Unsere Empfehlung für den schnellsten Weg, Kurzarbeit anzuzeigen oder zu beantragen, ist der eService der Bundesagentur für Arbeit.  

https://www.arbeitsagentur.de/eservices-unternehmen

Hierfür ist eine Registrierung erforderlich. Bei dieser müssen sich Arbeitgeber über eine PIN verifizieren, die automatisiert per Post zugeschickt wird. Beim Arbeitgeber-Service erhalten sie anschließend eine Kennung. Dieses zentrale Verfahren können wir leider vor Ort nicht ändern. Um die erforderliche Kennung schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen, bieten wir den Betrieben daher jetzt an, sich per E-Mail direkt an uns zu wenden:

Duisburg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de 

So erreichen Sie uns für Beratungsanfragen: 

Telefonisch Montag – Freitag von 08.00 – 18.00 Uhr: 

Kostenlose Hotline für Arbeitgeber    0800 4 5555 20 

über Mail: Duisburg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de                       

Wenn Arbeitnehmer Fragen zur Kurzarbeitergeld haben nutzen Sie bitte die neue Sammelhotline 0203 302 1111      

Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg sind ab weiter für alle da

- Wir sind weiter für Sie da: Telefon- und Online-Zugänge werden intensiviert und ausgebaut
- Agentur für Arbeit Duisburg und jobcenter Duisburg sind ab Mittwoch bis auf weiteres nur für Notfälle geöffnet
- Finanzielle Nachteile entstehen durch fehlende persönliche Vorsprachen nicht

Duisburg, 17. März 2020 - Um unseren Beitrag zur Minimierung der Weiterverbreitung des Corona-Virus zu leisten, bleiben Agentur für Arbeit Duisburg und jobcenter Duisburg ab Mittwoch, 18. März 2020, bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen und müssen nicht abgesagt werden. Wir werden unsere Beratungen bis auf Weiteres telefonisch durchführen.  
Auch die Arbeitslosmeldung selbst kann telefonisch erfolgen. Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg bitten darum, alle Anliegen telefonisch, per Mail oder online vorzunehmen. Dies gilt auch für die Auszahlung von Kindergeld und Kinderzuschlag. Anträge können auch in den Hausbriefkasten eingeworfen werden.  
Finanzielle Nachteile entstehen durch eine fehlende persönliche Vorsprache nicht.

Die kostenlosen Servicenummern lauten:
·         für Kunden der Agentur für Arbeit: 0800 4 555500
Zusätzlich die Sammelrufnummer 0203 302 1111
·         für Arbeitgeber: 0800 4 555520
·         für Kunden des jobcenter Duisburg: 0203 302 1910

 

Auftragsengpässe durch Corona-Virus: Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich  

Duisburg, 28. Februar 2020 - Das Corona-Virus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich.  
Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.  
 
Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen  
Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen gut eingestellt. Arbeitgeber können sich entweder direkt in der Arbeitsagentur oder telefonisch unter 0800 45555 20 informieren. Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen.

Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar, aber 156 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen

Arbeitslosenzahl im Februar: 27.977
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 116
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 437
Arbeitslosenquote im Februar: 10,8% Arbeitslosenquote im Vormonat: 10,9% Arbeitslosenquote im Vorjahr: 11,1%

Duisburg, 28. Februar 2020 - Für Unternehmen ist es möglich, aufgrund beispielsweise von Lieferengpässen als Folge des Corona-Virus Kurzarbeit zu beantragen. Ansprechpartner ist der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Duisburg. „Die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg ist gegenüber Januar leicht zurückgegangen und die Arbeitslosigkeit liegt auch unter der im Februar 2019“ erklärt Astrid Neese, (Noch)Vorsitzende - bald städtische Dezerrnentin in Duisburg - , der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
„Der Bestand offener Stellen ist gegenüber dem Vormonat bereits gestiegen und liegt bei 4.071 Vakanzen, kann allerdings das Niveau des Vorjahres noch nicht erreichen. Nach wie vor nutzen Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg das gesamte Spektrum an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten, um arbeitslosen Menschen individuell in eine neue Startposition am Arbeitsmarkt zu verhelfen. Dazu gehören seit einem Jahr auch die besonderen Förderungen von Langzeitarbeitslosen, die erfolgreich umgesetzt werden. Sollten sich in Betrieben aktuell bei schwankender Konjunktur Leerlaufzeiten ergeben, so empfehle ich, diese Phase zu nutzen und das eigene Personal weiter zu qualifizieren. Seit 2019 verfügen wir über noch bessere Förderkonditionen, über die die Experten des Arbeitgeberservice gern beraten. Es ist sehr erfreulich, dass diese Möglichkeiten von Unternehmen in diesem Jahr verstärkter nachgefragt werden.“

Arbeitslosigkeit
Mit 27.977 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 116 Personen weniger als im Januar von Arbeitslosigkeit betroffen (-0,4 Prozent). Damit waren in diesem Monat 437 Personen oder 1,5 Prozent weniger als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im Februar bei 10,8 Prozent. Im Februar des Vorjahres lag sie bei 11,1 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.
Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.351 Personen waren im Januar 156 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Januar. Diese Zahlen liegen um 71 oder 2,9 Prozent unter dem Wert von Februar 2019. Ursache hierfür ist das Ende der dreieinhalbjährigen Ausbildungen.

Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im Februar um 164 oder 2,0 Prozent auf aktuell 8.088 und liegt um 191 (2,3 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im Februar auf 4.844 (-122). Das waren 12 Personen oder 0,2 Prozent weniger als im Februar 2019.
Im Februar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 10.887 Personen; 160 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 857 Personen oder 7,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 12.088 (+14 oder +0,1 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Februar des Vorjahres 595 oder 5,2 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Februar - wie bereits im Vormonat und Vorjahresmonat - bei 2,4 Prozent.
Im aktuellen Monat waren 6.295 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 21 oder 0,3 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Januar. Vor einem Jahr, im Februar 2019, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 228 oder 3,8 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote seit Oktober bei 8,4 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Februar noch bei 8,7 Prozent. 21.682 Personen (-95 und -0,4 Prozent) waren im Februar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Februar 2019 sind in der Grundsicherung aktuell 665 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im Februar wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 946 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 237 mehr als im Januar und 176 weniger als im Februar 2019. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist gestiegen (+46 zu Januar) und liegt mit 4.071 um 479 Stellen unter dem Vorjahresniveau. Von den gemeldeten Arbeitsstellen, die aktuell zu besetzen sind, kommen neben den freien Stellen im Bereich der Überlassung von Arbeitskräften die meisten Vakanzen dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus dem Handel inkl. Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im Februar gestiegen – um 313 Personen oder 0,8 Prozent auf aktuell 38.018 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 345 oder 0,9 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Februar gegenüber Januar auf 73,6 Prozent gesunken (Vergleich Vormonat: 74,5 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,3 Prozent, (Januar 2020: 14,2 und Februar 2019: 14,3).
In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.



Öffnungszeiten der Agentur für Arbeit Duisburg an den Karnevalstagen

Die Agentur für Arbeit Duisburg (Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg) wird am Donnerstag, den 20. Februar 2020 (Weiberfastnacht) ab 12:30 Uhr und am Montag, den 24. Februar 2020 (Rosenmontag) ganztägig für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Arbeitsagentur bittet, alle anderen Vorsprachen – zum Beispiel auch wegen einer persönlichen Arbeitssuchendmeldung – am Folgetag nachzuholen. Finanzielle Nachteile entstehen dadurch nicht.  

Die telefonische Erreichbarkeit über das Service-Center ist an diesem Tag wie gewohnt gegeben. Das Service-Center erreichen Sie von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr. Die kostenfreie Rufnummer für Kunden der Agentur für Arbeit lautet: 0800 4 5555 00.  

Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar  

Arbeitslosenzahl im Januar:                                  28.093

Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat:   + 1.161

Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr:       - 575 

Arbeitslosenquote im Januar:                               10,9%

Arbeitslosenquote im Vormonat:                          10,4%

Arbeitslosenquote im Vorjahr:                              11,2%

 

Duisburg, 30 Januar 2020 - „Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg um 575 gesunken und beträgt aktuell 28.093. Damit liegt auch die Quote von 10,9% in diesem Monat unter der Quote von 11,2% im Januar 2019. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit von 1.161 Personen gegenüber Dezember des Vorjahres ist eine typische saisonale Entwicklung.
Zum Jahresende laufen Arbeitsverhältnisse aufgrund von Befristung aus oder enden nach einer Kündigung. Auch bei Jüngeren steigt die Zahl der Arbeitslosen, vor Allem weil zweieinhalb- und dreieinhalbjährige Berufsausbildungen enden. Diese jungen Fachkräfte werden am Arbeitsmarkt gesucht und haben sehr gute Chancen auf eine neue Beschäftigung. Der aktuelle Bestand von 4.025 freien Arbeitsplätzen zeigt, dass die Unternehmen weiterhin einstellen wollen,“ so die Einschätzung von Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
„Auch in konjunkturell eingetrübten Zeiten bleibt der Arbeitsmarkt weiter robust. Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg stehen mit ihrem Leistungsspektrum von Beratung, Vermittlung und Förderung sowohl Arbeitsuchenden als auch Arbeitgebern jederzeit zur Verfügung.“  

Arbeitslosigkeit 

Mit 28.093 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 1.161 Personen mehr als im Dezember von Arbeitslosigkeit betroffen (+4,3 Prozent). Damit waren in diesem Monat 575 Personen oder 2,0 Prozent weniger als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 10,9 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag sie bei 11,2 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Mit 2.195 Personen waren im Januar 131 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Dezember. Diese Zahlen liegen um 164 oder 7,0 Prozent unter dem Wert von Januar 2019.

Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Januar um 221 oder 2,8 Prozent auf aktuell 8.252 und liegt um 171 (2,0 Prozent) unter dem Vorjahreswert.

Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Januar auf 4.966 (+123). Das waren 18 Personen oder 0,4 Prozent mehr als im Januar 2019.

Im Januar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen und liegt aktuell bei 11.047 Personen; 249 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich jedoch um 984 Personen oder 8,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.  

Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 12.074 (+565 oder +4,9 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Januar des Vorjahres 469 oder 4,0 Prozent mehr.

 

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) 

Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Januar bei 2,4 Prozent, 0,2 Prozentpunkt über dem Vormonat und der Quote des Vorjahresmonats.

Im aktuellen Monat waren 6.316 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 658 oder 11,6 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im Dezember. Vor einem Jahr, im Januar 2019, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 308 oder 5,1 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

 

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II) 

In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote seit Oktober bei 8,4 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Januar noch bei 8,8 Prozent. 

21.777 Personen (+503 und +2,4 Prozent) waren im Januar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Januar 2019 sind in der Grundsicherung aktuell 883 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage

Im Januar wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 709 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 192 weniger als im Dezember und 30 weniger als im Januar 2019. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist gesunken (-87 zu Dezember) und liegt mit 4.025 um 398 Stellen unter dem Vorjahresniveau. Von den gemeldeten Arbeitsstellen, die aktuell zu besetzen sind, kommen neben den freien Stellen im Bereich der Überlassung von Arbeitskräften die meisten Vakanzen dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus dem Handel inkl. Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Unterbeschäftigung 

Die Unterbeschäftigung ist im Januar gestiegen – um 726 Personen oder 2,0 Prozent auf aktuell 37.733 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 78 oder 0,2 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Januar gegenüber Dezember auf 74,5 Prozent gestiegen (Vergleich Vormonat: 72,8 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,2 Prozent, (Dezember 2019: 14,0 und Januar 2019: 14,3).

In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.







Arbeitsmarkt-Jahresbilanz: Durchschnittlich 27.831 Menschen waren in Duisburg 2019 arbeitslos – 1.241 Personen oder 4,3 % weniger als 2018

Duisburg, 8. Januar 2020 - Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Duisburg, Astrid Neese, über die Arbeitsmarktentwicklung in Duisburg im vergangenen Jahr:
„Im Jahr 2019 ging die Zahl der arbeitslosen Personen in Duisburg weiter zurück. Der positive Trend der vergangenen Jahre hält an, schwächte sich jedoch leicht ab. In den letzten fünf Jahren sank die Arbeitslosenquote von 13,1 % auf 10,8 % im Jahresdurchschnitt. Seit Oktober 2019 liegt sie nun stabil sogar bei 10,4%. Im vergangenen Jahr konnten alle Personengruppen von Entwicklung profitieren, auch Jugendliche, Schwerbehinderte und von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Menschen in Duisburg.

Das A und O für eine sichere Erwerbsbiografie bleibt die Qualifizierung. Immer mehr Arbeitsuchende können wir für diese Langfristinvestition gewinnen und für sie die Fort- und Weiterbildung finanzieren. Unter den arbeitslosen Menschen haben mehr als zwei Drittel keine Berufsausbildung oder sie ist aktuell nicht mehr am Markt gefragt. Doch weniger als 20 Prozent der gemeldeten Stellen liegen im Helfersegment. 68 Prozent aller Stellen richten sich an Fachkräfte.

Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg konnten in 2019 mit über 21 Millionen Euro ca. 3.000 arbeitslosen Menschen bei Weiterbildungsaktivitäten fördern. Im letzten Jahr haben wir schon in 180 Fällen die neuen Fördermöglichkeiten nach dem in 2019 in Kraft getretenen Qualifizierungschancengesetz in Unternehmen eingesetzt und deren Beschäftigte für zukünftige Anforderungen qualifiziert. Hier hoffen wir noch auf deutlich mehr Nachfrage durch Unternehmen.“

„Dank der neuen Instrumente des Sozialen Arbeitsmarktes ist es in Duisburg gelungen, 644 Langzeitarbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren“, erläutert Birgit Mölders, stellvertretende Geschäftsführerin des jobcenter Duisburg. „Erfreulich ist hierbei, dass nicht nur gemeinnützige oder öffentliche Arbeitgeber eingestellt haben, sondern in gleichem Maße auch private Unternehmen tätig sind.“



Arbeitsmarkt 2019 in Zahlen
Durchschnittlich 27.831 Menschen waren 2019 in Duisburg arbeitslos
– dies sind 1.241 Personen oder 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag bei 10,8 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte niedriger als im Durchschnitt des Vorjahres mit 11,4 Prozent. Bei Frauen ging die durchschnittliche Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 685 auf 12.804 zurück. 15.026 Männer waren durchschnittlich 2019 arbeitslos, 557 weniger als 2018.


Positiv hat sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am Arbeitsort Duisburg entwickelt. Im März 2019 lag diese bei 175.307 Personen und damit 1.639 Personen höher als im März 2018 (+0,9 Prozent). Die Vollzeitbeschäftigung stieg wie auch die Teilzeitbeschäftigung um 0,9 Prozent. Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen Im Jahresdurchschnitt 2019 waren in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) 5.720 Arbeitslose gemeldet, 155 Personen oder 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.



In der Grundsicherung (SGB II) waren im Jahresdurchschnitt 22.111 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 1.396 Personen oder 5,9 Prozent weniger als 2018. Bewegung auf dem Arbeitsmarkt Arbeitslosigkeit ist kein fester Block. Vielmehr wird erst aus den Zugängen und Abgängen die Bewegung hinter dem jahresdurchschnittlichen Bestand von 27.831 Arbeitslosen ersichtlich. So wurden 2019 insgesamt 70.540 Zugänge in Arbeitslosigkeit bei der Arbeitsagentur und dem jobcenter registriert. Demgegenüber waren 71.367 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen.

Nachfrage nach Arbeitskräften
Rund 12.000 Stellen meldeten Duisburger Unternehmen und Behörden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg von Januar bis Dezember 2019. Der durchschnittlich gemeldete Stellenbestand lag bei 4.554 Stellen; im Vorjahr waren es 4.495. Die meisten Stellen wurden 2019 für folgende Berufsbereiche gemeldet (Bestand): Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung (+83 / +17,2 Prozent), Gesundheits-, Soziales, Lehre und Erziehung (+59 / +7,7%), Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit (+14 / +1,4 Prozent) und Bau, Architektur, Vermessung, Gebäudetechnik (+12 / +2,8 Prozent).

Der Fachkräftemangel zeigt sich in vielen Branchen in Duisburg, die Engpässe bei der Personalrekrutierung werden größer. Besetzungsschwierigkeiten sind in folgenden Berufsgruppen besonders spürbar: Alten- und Krankenpflege, Erzieher, Heilerziehungspfleger, Sozialpädagogen, Ärzte, Berufskraftfahrer, Ingenieure, Metall-und Elektroberufe, Produktion und Verkauf von Lebensmitteln, Hotel- und Gaststättenbereich, sowie im Bereich der IT und Telekommunikationsberufe. Im Handwerk sind insbesondere Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik gefragt.

Langzeitarbeitslosigkeit
Im Jahr 2019 waren durchschnittlich 11.328 Personen länger als ein Jahr arbeitslos und damit langzeitarbeitslos, 1.544 Personen oder 12,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Durchschnitt waren 40,7 Prozent aller Arbeitslosen in Duisburg langzeitarbeitslos (Vorjahr: 44,3 Prozent).

Im Versicherungsbereich (SGB III) waren im Durchschnitt 581 Langzeitarbeitslose gemeldet (-2,1 Prozent gegenüber 2018) und in der Grundsicherung (SGB II) 10.747 (-12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr).





Schwerbehinderte Menschen

Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung verändert sich nur marginal und liegt mit 1.989 im Jahresdurchschnitt um 2,4 Prozent niedriger als im Vorjahr. Rund 72 Prozent der Arbeitslosen mit Schwerbehinderung sind in der Betreuung des jobcenter Duisburg.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit bei Menschen mit ausländischem Pass
Im Jahr 2019 waren durchschnittlich 11.518 Ausländer arbeitslos. Das sind 157 oder 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Von 2017 auf 2018 war ein deutlicherer Rückgang um 714 Personen oder 5,8 Prozent zu verzeichnen.

Menschen im Kontext Fluchtmigration
Die Arbeitslosigkeit bei geflüchteten Menschen sinkt zum Ende des Jahres etwas, liegt aber im Dezember 2019 mit 2.640 arbeitslosen, geflüchteten Menschen um rd. 20 Prozent über dem Vorjahreswert (Dezember 2018: 2.242). Erfreulich ist, dass 1.420 Geflüchtete in 2019 ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden konnten (+250, +21,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Insgesamt können geflüchtete Menschen nach Absolvierung von Sprach- und Qualifizierungskursen jetzt stärker am Arbeitsmarktgeschehen teilnehmen.

 

Rückgang der Arbeitslosigkeit in Duisburg im Dezember

Arbeitslosenzahl im Dezember: 26.932
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: + 172
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 300
Arbeitslosenquote im Dezember: 10,4%
Arbeitslosenquote im Vormonat: 10,4%
Arbeitslosenquote im Vorjahr: 10,6%

Duisburg, 3. Januar 2020 - „Nach einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten, ist diese im Dezember saisonbedingt leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote beträgt dennoch weiterhin 10,4 %. Damit bleibt der Duisburger Arbeitsmarkt zum Jahresausklang stabil“, resümiert Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
„Der aktuell rückläufige Stellenbestand ist ebenfalls als saisonale Entwicklung zu werten. Gerade die Nachfrage nach Fachkräften bleibt hoch. Daher ist es richtig, dass Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg vielen Menschen mit Weiterbildung zu einer höheren Qualifikation verhelfen. Noch im Dezember durchliefen 1729 Personen eine Weiterbildung, das waren 120 mehr als vor einem Jahr. Dieses Engagement werden wir nahtlos fortsetzen, und auch Betriebe bei der Höherqualifikation ihrer Beschäftigten unterstützen.“

Arbeitslosigkeit
Mit 26.932 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 172 Personen mehr als im November von Arbeitslosigkeit betroffen (+0,6 Prozent). Damit waren in diesem Monat 300 Personen oder 1,1 Prozent weniger als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote liegt seit Oktober bei 10,4 Prozent. Im Dezember des Vorjahres lag sie bei 10,6 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.064 Personen waren im Dezember 32 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im November. Diese Zahlen liegen um 176 oder 7,9 Prozent unter dem Wert von Dezember 2018. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Dezember um 35 oder 0,4 Prozent auf aktuell 8.031 und liegt um 182 (2,3 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im Dezember auf 4.843 (-19). Das waren 240 Personen oder 5,2 Prozent mehr als im Dezember 2018.

Auch im Dezember ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat leicht zurückgegangen und liegt aktuell bei 10.798 Personen; 139 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich damit um deutliche 1.061 Personen oder 8,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 11.509 (+51 oder +0,4 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Dezember des Vorjahres 337 oder 3,0 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Dezember bei 2,2 Prozent, 0,1 Prozentpunkt über dem Vormonat und der Quote des Vorjahresmonats. Im aktuellen Monat waren 5.658 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 157 oder 2,9 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im November.
Vor einem Jahr, im Dezember 2018, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 175 oder 3,2 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II) In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote seit Oktober bei 8,2 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Dezember noch bei 8,5 Prozent. 21.274 Personen (+15 und +0,1 Prozent) waren im Dezember in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Dezember 2018 sind in der Grundsicherung aktuell 475 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im Dezember wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 901 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 32 weniger als im November und 36 weniger als im Dezember 2018. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist gesunken (-187 zu November) und liegt mit 4.112 um 452 Stellen unter dem Vorjahresniveau.
Von den gemeldeten Arbeitsstellen, die aktuell zu besetzen sind, kommen neben den freien Stellen im Bereich der Überlassung von Arbeitskräften die meisten Vakanzen aus dem Handel inkl. Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im Dezember gestiegen – um 90 Personen oder 0,2 Prozent auf aktuell 37.000 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 26 oder 0,1 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Dezember gegenüber November auf 72,8 Prozent gestiegen (Vergleich Vormonat: 72,5 Prozent).

Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,0 Prozent, (November 2019: 13,9 und Dezember 2018: 14,0 Prozent). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

Beschäftigung

Zum aktuellen Stichtag (Ende Juni 2019) waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 175.307 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 1.455 mehr als im Juni 2018 (+0,8 %). Von den Beschäftigten arbeiten 74,4 % in Vollzeit. Nach Branchen gab es absolut betrachtet, die stärkste Zunahme im Bereich Verkehr und Lagerei (+1.340 oder 9,0 % zum Vorjahresquartal). Am ungünstigsten war hingegen die Entwicklung in der Arbeitnehmerüberlassung (-1.722 oder -17,3 %).








Bundesweite Aktionswoche für Menschen mit Behinderung

Duisburg, 06. Dezember 2019 - Anders sein ist normal! Diese Botschaft vertritt auch die Bundesagentur für Arbeit in ihrer neunten Aktionswoche für Menschen mit Behinderung, die bundesweit am Montag startete.

 

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Agentur für Arbeit Duisburg an der bundesweiten Aktionswoche für Menschen mit Behinderung und machte mit zwei Aktionen auf dieses Thema aufmerksam.

 

Bereits im Vorfeld zur Aktionswoche fand ein Netzwerktreffen der Träger der beruflichen Rehabilitation in Duisburg statt. Die Arbeitsagentur lud dazu die Kostenträger für berufliche Rehabilitation in die Räumlichkeiten an der Wintgensstraße ein. Ziel der Zusammenkunft war die stetige Intensivierung der Zusammenarbeit im Sinne des Bundesteilhabegesetzes[1] sowie ein Erfahrungsaustausch zu den Umsetzungen der gesetzlichen Vorgaben und Verfahrensabläufen.

 

„Dieses nunmehr vierte Duisburger Netzwerktreffen fand zeitnah zu unserer Aktionswoche statt. Damit setzen wir das Zeichen, dass uns nicht nur das Thema an sich, sondern auch die enge und abgestimmte Zusammenarbeit mit allen Kostenträgern am Herzen liegt“, betont Damian Janik, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Duisburg. „Uns ist es zudem wichtig, dass die in Duisburg lebenden Menschen, die ein gesundheitliches Handicap haben, die bestmögliche Beratung aus einer Hand erhalten. Dies ist nur möglich, wenn wir dieses Netzwerk lebendig halten und uns mit allen Partnern regelmäßig austauschen.“

 

Des Weiteren gab es in der Aktionswoche ein ganz besonderes Angebot, das sich an Eltern von Schülerinnen und Schülern der Schulen im „Gemeinsamen Lernen“ richtete. Dort sind junge Menschen mit Behinderung im Rahmen der Inklusion an allgemeinbildenden Schulen eingegliedert. Die Eltern erhielten im Rahmen dieses Nachmittags umfangreiche Informationen zu den ergänzenden Unterstützungsangeboten der Berufsberatung durch das Reha-Team.

 

„Die Berufswahl des eigenen Kindes ist auch für die Eltern ein wichtiges Thema. Wir stehen den Eltern und Schülern dabei zu Seite und beraten bezogen auf die Wünsche, Stärken und Talente des Kindes, in welche Richtung es gehen könnte“, erläutert Damian Janik.

 

Wer die Beratungsangebote der Arbeitsagentur Duisburg zum Thema Inklusion nutzen möchte, kann sich auch an die kostenlosen Service-Nummern wenden. Arbeitnehmer/innen, Arbeitsuchende und Schüler/innen erreichen eine/n Ansprechpartner/in unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4555500. 

Unternehmen können sich bei Fragen zur Einstellung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen an die kostenfreie Hotline 0800 4555520 des gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des jobcenter Duisburg wenden.

Auch eine Kontaktaufnahme per E-Mail ist möglich: Duisburg.Ansprechstelle-Rehabilitation@arbeitsagentur.de

Weitere Informationen zu den Dienstleistungen der Arbeitsagentur gibt es online:  https://www.arbeitsagentur.de/menschen-mit-behinderungen

 

Zahlen und Fakten zu Menschen mit einer Schwerbehinderung in Duisburg: 

11 Prozent der in Duisburg lebenden Menschen gelten als schwerbehindert, haben also einen anerkannten Grad der Behinderung von mindestens 50. Ihr Einstieg in die Erwerbstätigkeit gestaltet sich oftmals schwer. So sind sie durchschnittlich 715 Tage arbeitslos gemeldet bis sie eine neue Beschäftigung aufnehmen können. Bei Menschen ohne gesundheitliche Einschränkung liegt diese Zeit bei 581 Tagen.

Was vielen Arbeitgebern zunächst als Hürde erscheint, birgt aber auf den zweiten Blick jede Menge Potenzial: 53 Prozent der schwerbehinderten Arbeitslosen sind ausgebildete Fachkräfte. Und sie bringen ebenso Kompetenzen und Qualifikationen mit wie Menschen ohne Behinderung.

Von den 1.940 schwerbehinderten Arbeitslosen in Duisburg suchen mehr als 1.000 eine Tätigkeit als Fachkraft, rund 100 Personen streben eine noch höherwertige Beschäftigung an.