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Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld bis Jahresende verlängert

 Duisburg, 1. Oktober 2021 -
Die Bundesregierung hat eine erneute Verlängerung des erleichterten Zugangs zum Kurzarbeitergeld bis zum Jahresende beschlossen. Die bisher auf Ende September befristete Regel wird somit um drei Monate verlängert. Die Zeit der Kurzarbeit kann für die betriebliche Weiterbildung genutzt werden. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kann dies mit Qualifizierungsberatung sowie Zuschüssen zu den Lehrgangskosten unterstützen.  

Unternehmen haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. Befristet bis Jahresende können auch Leiharbeitnehmer/innen unterstützt werden. Die Sozialversicherungsbeiträge werden für die ausgefallenen Arbeitsstunden bis zum 31.12.2021 voll erstattet. Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist bis zu 12 Monate möglich. Bis Ende 2021 gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Bezugsdauer von längstens 24 Monaten.  

Wenn Kurzarbeit unvermeidbar ist, ist es sinnvoll, diese Zeit für die betriebliche Weiterbildung zu nutzen. Die BA kann dabei unterstützen und empfiehlt deswegen jedem Unternehmen, sich vor Beginn jeder Qualifizierung ihrer Beschäftigten mit dem Arbeitgeber-Service der regionalen Arbeitsagentur in Verbindung zu setzen. Der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg ist wie folgt erreichbar: Telefon 0800 4 5555 20 (kostenfrei) oder per E-Mail an: Duisburg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de

- Deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit im September

 Arbeitslosenzahl im September: 30.816
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 1.165
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.621  
· Arbeitslosenquote im September: 11,9%
· Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,3%
· Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,9%  
Arbeitsmarkt
Duisburg, 30. September 2021 - „Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im September gegenüber dem Vormonat deutlich gesunken; aktuell sind 30.816 Personen im Stadtgebiet arbeitslos, 1.165 weniger als im August. Damit ist auch die Arbeitslosenquote merklich zurückgegangen und liegt aktuell bei 11,9 Prozent.
Deutlich wird dieser Rückgang auch im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahres: im September 2020 waren 2.621 Personen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als in diesem Monat“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

“Erfreulicherweise konnten alle Personengruppen von dieser Entwicklung profitieren, das ist ein ermutigendes Zeichen. Der Bestand von 4.879 freien Arbeitsplatzangeboten bietet zahlreiche Chancen auf die Rückkehr in Beschäftigung. Trotz aller Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat, ist es gelungen, arbeitslose Menschen auf ihrem Weg in eine neue Beschäftigung zu unterstützen. Im September haben 2.044 Duisburgerinnen und Duisburger ihre Arbeitslosigkeit beendet und einen neuen Arbeitsplatz gefunden, 25,3 % mehr als im August.
 
Arbeitslosigkeit
Mit 30.816 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 1.165 Personen weniger als im August von Arbeitslosigkeit betroffen (-3,6 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.621 Personen oder 7,8 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im September bei 11,9 Prozent, 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert vom August. Im September 2020 lag die Quote bei 12,9 Prozent und damit um 1,0 Prozentpunkt über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.113 Personen waren im September 307 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im August. Diese Zahlen liegen um 759 oder 26,4 Prozent unter dem Wert von September 2020. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im September um 177 oder 1,8 Prozent auf aktuell 9.801 und liegt um 246 (2,6 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im September auf 6.133 (-47). Das waren 434 Personen oder 7,6 Prozent mehr als im September 2020.

Im September ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 15.158 Personen; 89 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 2.096 Personen oder 16,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.749 (-397 oder -2,8 Prozent), und damit sind es gegenüber dem September des Vorjahres 657 oder 4,6 Prozent weniger.


Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im September bei 2,5 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonat; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,5 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.424 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 693 oder 9,7 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im August.

Vor einem Jahr, im September 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.592 oder 28,7 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II) In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im September bei 9,4 Prozent, 0,2 Prozentpunkte unter der Quote des Vormonats. Im September letzten Jahres lag sie ebenfalls bei 9,4 Prozent.

24.392 Personen (-472 und -1,9 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im September in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum September 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 29 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im September wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 871 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 68 weniger als im August und 32 mehr als im September 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“.
Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von August zu September gestiegen (+163) und liegt mit 4.879 um 1.382 Stellen über dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit
Im September haben 7 Duisburger Betriebe für 223 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen nun für 13 Monate der Corona-Pandemie vor: im März 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.

Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 Betriebe mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten, im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten, im November 1.303 Betriebe mit 12.438 Beschäftigten, im Dezember 1.533 Betriebe mit 12.414 Beschäftigten, im Januar 2021 1.675 Betriebe mit 13.438 Beschäftigten, im Februar 1.683 Betriebe mit 12.561 Beschäftigten und im März 1.439 Betriebe mit 10.907 Beschäftigten.


Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung1 ist im September gesunken – um 814 Personen auf aktuell 39.602 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 1.528 oder 3,7 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im September bei 77,8 Prozent, ein Rückgang von 1,3 Prozentpunkten gegenüber August. Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,0 Prozent (August 2021: 15,3 und September 2020: 15,5).

In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.


Beschäftigung
Zum aktuellen Stichtag Ende März 2021 [2] waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 176.504 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 220 Beschäftigte mehr als im März 2020 (+0,1%) und 1.343 Personen oder -0,8 % weniger als im Vorquartal (Dezember 2020). Von den Beschäftigten arbeiteten 73,8 % in Vollzeit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme in der Metall-, Elektro- und Stahlindustrie (+1.950 oder +7,6%). Am ungünstigsten war hingegen die Entwicklung in der Energieversorgung (-2.044 oder -7,6 %).


- Rückgang der Arbeitslosigkeit im August
- Noch Möglichkeiten am Ausbildungsmarkt

 Arbeitslosenzahl im August: 31.981
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 620
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 1.828  
· Arbeitslosenquote im August: 12,3%
 ·Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,6%
· Arbeitslosenquote im Vorjahr: 13,0%
 
Duisburg, 31. August 2021 - „Die Zahlen der arbeitslosen Menschen in Duisburg ist im August um 620 Personen gesunken, damit liegt die Arbeitslosenquote mit 12,3 Prozent unter der Quote des Vormonats. Der Duisburger Arbeitsmarkt zeigt sich aufnahmefähig, so konnten 1.621 Personen eine neue Beschäftigung aufnehmen und so ihre Arbeitslosigkeit beenden“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. “Auch auf der Stellenseite sehen wir viele Chancen auf Beschäftigung. Der Bestand offener Arbeitsplatzangebote liegt über dem Bestand des Vormonats und um nahe 1.300 Stellen über dem im August letzten Jahres.“
Arbeitslosigkeit
 
Mit 31.981 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 620 Personen weniger als im Juli von Arbeitslosigkeit betroffen (-1,9 Prozent). Damit waren in diesem Monat 1.828 Personen oder 5,4 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.
Die Arbeitslosenquote lag im August bei 12,3 Prozent, 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert vom Juli. Im August 2020 lag die Quote bei 13,0 Prozent und damit um 0,7 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.420 Personen waren im August 98 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Juli. Diese Zahlen liegen um 561 oder 18,8 Prozent unter dem Wert von August 2020.
Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im August um 50 oder 0,5 Prozent auf aktuell 9.978 und liegt um 374 (3,9 Prozent) über dem Vorjahreswert.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im August auf 6.180 (+52). Das waren 485 Personen oder 8,5 Prozent mehr als im August 2020.

Im August ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen und liegt aktuell bei 15.247 Personen; 18 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 2.496 Personen oder 19,6 Prozent über dem Vorjahreswert.
 
Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 14.075 (-139 oder -1,0 Prozent), und damit sind es gegenüber dem August des Vorjahres 448 oder 3,1 Prozent weniger.  
 
Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) 
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im August bei 2,7 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonat; im Vorjahresmonat bei 3,6 Prozent.
Im aktuellen Monat waren 7.117 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 540 oder 7,1 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Juli. Vor einem Jahr, im August 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.201 oder 23,6 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.
 
Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II) 
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im August wie bereits im Vormonat bei 9,6 Prozent, und im August letzten Jahres bei 9,4 Prozent. 
24.864 Personen (-80 und -0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im August in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum August 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 373 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. 
 
Arbeitskräftenachfrage
Im August wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 939 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 148 weniger als im Juli und 239 mehr als im August 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Juli zu August gestiegen (+246) und liegt mit 4.716 um 1.258 Stellen über dem Vorjahresniveau.
 
 
Kurzarbeit 
Im August haben 13 Duisburger Betriebe für 154 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten.
Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen nun für 12 Monate der Corona-Pandemie vor: im März 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen. Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 Betriebe mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten, im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten, im November 1.303 Betriebe mit 12.438 Beschäftigten, im Dezember 1.533 Betriebe mit 12.414 Beschäftigten, im Januar 2021 1.675 Betriebe mit 13.438 Beschäftigten und im Februar 1.683 Betriebe mit 12.561 Beschäftigten. 
 
Unterbeschäftigung 
Die Unterbeschäftigung[1] ist im August gesunken – um 470 Personen auf aktuell 40.439 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 1.040 oder 2,5 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im August bei 79,1 Prozent, ein Rückgang von 0,6 Prozentpunkten gegenüber Juli. Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,3 Prozent (Juli 2021: 15,5 und August 2020: 15,6).
In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.
 
 

Ausbildungsmarkt 
„Seit Beginn des Ausbildungsjahres im Oktober 2020 ist ein Rückgang der gemeldeten Ausbildungsplätze zu verzeichnen. Auf der Bewerberseite sehen wir dagegen einen Anstieg. Die Jugendlichen haben sich verstärkt an unsere Berufsberatung gewandt, um in dieser von Corona geprägten, verunsichernden Zeit Beratung und Unterstützung zu erhalten. Die im Vergleich zum Vorjahr höhere Zahl der versorgten Jugendlichen zeigt, dass es gut gelungen ist, gemeinsam den Weg in das Berufsleben zu finden, trotzt aller Einschränkungen“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Die Zurückhaltung auf der Unternehmensseite ist sicher nachvollziehbar, dennoch ist die Investition in Ausbildung auch immer eine Investition in die Zukunft. Aktuell haben einige Duisburger Betriebe ihren betrieblichen Nachwuchs noch nicht gefunden und sind noch auf der Suche. Klassischerweise starten die Ausbildungen am 01. September, aber wie bereits im vergangenen Jahr wird es auch noch in den kommenden Monaten möglich sein, eine Berufsausbildung zu beginnen. Und es gibt auch noch zahlreiche Chancen, denn aktuell sind immer noch 880 Ausbildungsplätze unbesetzt. Wer Unterstützung sucht, erreicht uns auf dem ganz kurzen Weg: Beratungstermine einfach telefonisch oder online vereinbaren.“

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2020 meldeten sich 3.113 Bewerber/innen für Berufsausbildungsstellen (20 mehr als im Vorjahreszeitraum). Insgesamt wurden der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.649 Ausbildungsstellen gemeldet, 188 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 6,6% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im August 2021 waren noch 556 Bewerber/innen unversorgt (-7,8% im Vergleich zu August 2020). Dem stehen 880 noch unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (+4,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat). 2.557 Jugendliche waren im August bereits versorgt, dies sind 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
 
Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen, Anzahl in Klammern:
·            Verkäufer/in (75)
·            Kaufmann/-frau im Einzelhandel (47)
·            Kaufmann/-frau – Büromanagement (45)
·            Industriemechaniker/in (35)
·            Verwaltungsfachangestellte/r- Kommunalverwaltung (31)
·            Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (28)
·            Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung (27)
·            Elektroniker/in für Betriebstechnik (26)
·            Medizinische/r Fachangestellte/r (25)
·            Verfahrenstechniker/in Metall - Eisen-/Stahlmetall (23)


 
 


- Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli
- Eckwerte des Ausbildungsmarktes

 Arbeitslosenzahl im Juli: 32.601  im Vergleich zum Vormonat: + 615 - zum Vorjahr: - 578
 Arbeitslosenquote im Juli: 12,6%  Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,3% -zum Vorjahr: 12,4%
 
Duisburg, 29. Juli 2021 - „Im Juli verzeichnen wir einen saisontypischen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Stadtgebiet. Zur Jahresmitte laufen befristete Verträge aus und viele Unternehmen nehmen erst nach den Sommerferien wieder verstärkt Neueinstellungen vor. Dennoch konnten im Juli 1.629 Duisburgerinnen und Duisburger eine neue Beschäftigung finden; das sind 109 Menschen mehr als im Juni und 528 mehr als im Juli 2020. Es ist also eine leichte Belebung am Duisburger Arbeitsmarkt zu verzeichnen“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

“Ebenfalls melden sich junge Erwachsene, die nach Beendigung ihrer Ausbildung nicht übernommen wurden, um diese Zeit zunächst arbeitslos: im Juli waren das 258 junge Duisburgerinnen und Duisburger. Mit einem Zuwachs von 1.087 freien Stellen gegenüber dem Vormonat und einem Stellenbestand von 4.470 bestehen aber gute Chancen auf den Wiedereinstieg in den Beruf besonders für junge Fachkräfte. Diese zunehmende Nachfrage nach Fachkräften in Duisburg ist ein ermutigendes Signal.“


Arbeitslosigkeit
Mit 32.601 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 615 Personen mehr als im Juni von Arbeitslosigkeit betroffen (+1,9 Prozent). Damit waren in diesem Monat 578 Personen oder 1,7 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote lag im Juli bei 12,6 Prozent, 0,3 Prozentpunkte über dem Wert vom Juni. Im Juli 2020 lag die Quote bei 12,8 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert. Arbeitslosigkeit nach Personengruppen Mit 2.518 Personen waren im Juli 188 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Juni. Diese Zahlen liegen um 394 oder 13,5 Prozent unter dem Wert von Juli 2020.
Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Juli um 36 oder 0,4 Prozent auf aktuell 10.028 und liegt um 539 (+5,7 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im Juli auf 6.128 (- 15). Das waren 533 Personen oder 9,5 Prozent mehr als im Juli 2020.

Im Juli ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen und liegt aktuell bei 15.229 Personen; 290 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 2.856 Personen oder 23,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 14.214 (+150 oder +1,1 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Juli des Vorjahres 18 oder 0,1 Prozent weniger.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Juli wie bereits im Vormonat bei 2,9 Prozent; im Vorjahresmonat bei 3,5 Prozent. Im aktuellen Monat waren 7.657 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 193 oder 2,6 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im Juni. Vor einem Jahr, im Juli 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 1.310 oder 14,6 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im Juli bei 9,6 Prozent, im Juni lag sie bei 9,4 Prozent und im Juli letzten Jahres bei 9,3 Prozent. 24.944 Personen (+422 und +1,7 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Juli in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Juli 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 732 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage I
m Juli wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 1.087 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 63 mehr als im Juni und 543 mehr als im Juli 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ gefolgt von „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Juni zu Juli gestiegen (+223) und liegt mit 4.470 um 1.109 Stellen über dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit
Im Juli haben 13 Duisburger Betriebe für 203 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen für 11 Monate der Corona-Pandemie des Jahres 2020 vor: im März 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.
Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 Betriebe mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten, im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten, im November 1.303 Betriebe mit 12.438 Beschäftigten, im Dezember 1.533 Betriebe mit 12.414 Beschäftigten und im Januar 2021 1.675 Betriebe mit 13.438 Beschäftigten.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung1 ist im Juli gesunken – um 19 Personen auf aktuell 40.903 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 294 oder 0,7 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Juli bei 79,7 Prozent, ein Anstieg von 1,5 Prozentpunkten gegenüber Juni. Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,5 Prozent (Juni 2021: 15,5 und Juli 2020: 15,5). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.
 

Endspurt am Ausbildungsmarkt

Eckwerte des Ausbildungsmarktes
 Gemeldete Bewerber/innen (gegenüber Vorjahr): 3.010 (+23; +0,8%)
 Gemeldete Ausbildungsstellen (gegenüber Vorjahr): 2.495 (-116; -4,4%)
 Unversorgte Jugendliche: 808
 Unbesetzte Ausbildungsstellen: 1.106
 Berufsausbildungsstellen je Bewerber/in: 0,83
 Unbesetzte Berufsausbildungsstellen je unversorgte/r Bewerber/in: 1,37


Duisburg, 29. Juli 2021 - Mit Beginn der Sommerferien sind wir in den Endspurt am Ausbildungsmarkt gestartet. Aktuell sind 2.202 Jugendliche bereits versorgt und haben somit eine Perspektive für die Zeit nach der Schule. Das sind fünf Prozent mehr als im Juli letzten Jahres. Das zeigt, dass es trotz der Herausforderungen der Corona-Pandemie gut gelingt, Jugendliche und Ausbildungsbetrieb zusammenzubringen.

Mit 808 Jugendlichen, die noch nicht wissen, wie es nach den Ferien weitergeht, sind es 81 weniger als im gleichen Zeitraum 2020. Ebenfalls ein ermutigendes Zeichen. Wer noch Hilfe benötigt, die Berufsberatung hilft bei der Suche nach dem passenden Angebot. Es gibt weiterhin viele Chancen auf den Start in den Beruf, denn aktuell sind in Duisburg noch 1.106 Ausbildungsplätze unbesetzt“, so Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. „Jugendliche und

Betriebe, die ihren betrieblichen Nachwuchs noch suchen, haben den ganz kurzen Weg zu uns: Beratungstermine einfach telefonisch oder online vereinbaren.“ Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2020 meldeten sich 3.010 Bewerber/innen für Berufsausbildungsstellen (23 mehr als im Vorjahreszeitraum). Insgesamt wurden der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.495 Ausbildungsstellen gemeldet, 116 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 4,4% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Juli 2021 waren noch 808 Bewerber/innen unversorgt (-9,1% im Vergleich zu Juli 2020). Dem stehen 1.106 noch unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (+9,9% im Vergleich zum Vorjahresmonat). 2.202 Jugendliche waren im Juli bereits versorgt, dies sind 5,0 Prozent mehr als im Vorjahr.

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen, Anzahl in Klammern:
 Verkäufer/in (102)
 Kaufmann/-frau im Einzelhandel (56)
 Kaufmann/-frau – Büromanagement (55)
 Industriemechaniker/in (37)
 Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (32)
 Verwaltungsfachangestellte/r- Kommunalverwaltung (31)
 Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung (29)
 Medizinische/r Fachangestellte/r (28)
 Elektroniker/in für Betriebstechnik (27)
 Fachkraft – Lagerlogistik (27)

Aktionstag unter dem Motto: „Zeit für Neues – Zeit für Weiterbildung!“

Kostenlose Hotline am 22. Juli von 07:00 bis 18:00 Uhr für Interessierte erreichbar!  
 
Duisburg, 19. Juli 2021 - Durch die Covid-19 Pandemie und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen wurde die Berufswelt noch schneller zu einer digitalen Welt. Der Arbeitsmarkt und die Berufsbilder verändern sich rasend schnell. Die neuen Strukturen bieten aber auch Chancen, die für eine beruflichen Entwicklung genutzt werden können Beschäftigte und arbeitsuchende Menschen sollten sich jetzt die Frage stellen, ob sie für die Zukunft beruflich gut aufgestellt sind und sich die Zeit nehmen, sich mit den Themen Neuorientierung, Qualifizierung und berufliche Weiterbildung auseinanderzusetzen.  

Das Team Berufsberatung im Erwerbsleben der Arbeitsagentur informiert und berät seit Januar 2021 arbeitslose und beschäftigte Menschen. Die Berater/innen laden alle Interessierten ein, sich am 22. Juli 2021 im Rahmen des Aktionstages „Zeit für Neues – Zeit für Weiterbildung!“ zu beruflichen Veränderungen und Perspektiven beraten zu lassen.  

Unter der lokalen Rufnummer 0203 302 9005 sind die Berater/innen von 07:00 bis 18:00 Uhr erreichbar und freuen sich auf zahlreiche Anrufe!   Weitergehende Informationen zur Berufsberatung im Erwerbsleben gibt es hier: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/duisburg/bbie  

Kindergeld nach der Schule

Duisburg, 2. Juli 2021 - Auch über 18-Jährige können Kindergeld erhalten. Daher sollten ihre Eltern den Antrag frühzeitig stellen und Unterlagen einreichen. Das aktuelle Schuljahr ist zu Ende. Viele Eltern sind nun unsicher, wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich das Kind eventuell sogar arbeitslos melden, bis es mit seiner Ausbildung oder seinem Studium beginnt?

Grundsätzlich erhalten Eltern für Kinder bis zum 18. Lebensjahr Kindergeld. Aber auch nach der Vollendung des 18. Lebensjahres kann Anspruch auf Kindergeld bestehen, zum Beispiel, wenn das Kind eine Schul- oder Berufsausbildung, ein Studium oder ein Praktikum absolviert. Auch während des Bundesfreiwilligendienstes oder ähnlicher Dienste (FSJ, FÖJ, anerkannte Freiwilligendienste im Ausland) kann Kindergeld gezahlt werden.

Da es nach dem Schulende aber in aller Regel nicht nahtlos weitergeht, gibt es Kindergeld ebenfalls während einer Übergangsphase von längstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten. Aber auch, wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger hinzieht, kann für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden. Voraussetzung dafür ist, dass es sich aktiv um einen Ausbildungs- oder Studienplatzplatz bemüht oder nach Zusage auf den Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums wartet.

Hierfür genügt die Zusendung eines Nachweises über den Ausbildungs- oder Studienbeginn oder einer Schulbescheinigung an die Familienkasse vor Ort. Eine Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit ist in diesem Zeitraum nicht erforderlich. Wichtig ist immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. So können die Zahlungen aufrechterhalten werden. Auch für volljährige Kinder kann das komfortable Online-Angebot unter www.familienkasse.de genutzt werden.

Hier können Nachweise über den Ausbildungs- oder Studienbeginn sowie Schulbescheinigungen bequem elektronisch an die Familienkasse übermittelt werden. Über den Internetauftritt sind neben weiteren Online-Angeboten auch weiterführende Informationen, Antragsformulare und Nachweisvordrucke verfügbar. Telefonisch ist die Familienkasse Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr kostenfrei unter 0800 4 5555 30 erreichbar.

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Juni

  Eckwerte des Arbeitsmarktes:
 Arbeitslosenzahl im Juni: 31.986
 Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 160

 Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 78

 Arbeitslosenquote im Juni: 12,3%

  Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,4%

 Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,4%

Duisburg, 30 Junli 2021 - Im Juni ist erneut ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit in Duisburg zu verzeichnen. Aktuell sind 31.986 Menschen in Duisburg arbeitslos, das sind 160 Personen weniger als im Mai. Damit liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 12,3 Prozent, im Mai lag sie mit 12,4 Prozent noch leicht höher. Positiv entwickelt sich auch der Bestand freier Stellen im Stadtgebiet, hier haben wir aktuell 4.247 Angebote, das sind 409 mehr als im Mai und 667 mehr als im Juni letzten Jahres“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. “

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen zeigen erste positive Einflüsse auf den Arbeitsmarkt; die weitere Entwicklung wird sich im Herbst zeigen. Wenn sich die Infektionszahlen weiter stabilisieren und die Impfungen auch in der kalten Jahreszeit Erfolge zeigen, können die Unternehmen wieder langfristiger planen. Dann werden wir sehen, ob wir eine Trendwende am Arbeitsmarkt verzeichnen können. Im Moment sind die Anzeichen positiv, so haben sich im Juni 183 Personen weniger aus ihrer Beschäftigung arbeitslos melden müssen als im Mai.“

Arbeitslosigkeit
Mit 31.986 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 160 Personen weniger als im Mai von Arbeitslosigkeit betroffen (-0,5 Prozent). Damit waren in diesem Monat 78 Personen oder 0,2 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im Juni bei 12,3 Prozent, 0,1 Prozentpunkt unter dem Wert vom Mai. Im Juni 2020 lag sie bei 12,4 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.330 Personen waren im Juni 49 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Mai. Diese Zahlen liegen um 401 oder 14,7 Prozent unter dem Wert von Juni 2020. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Juni um 86 oder 0,9 Prozent auf aktuell 9.992 und liegt um 754 (+8,2 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Juni auf 6.143 (+77). Das waren 672 Personen oder 12,3 Prozent mehr als im Juni 2020. Im Juni ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen und liegt aktuell bei 14.939 Personen; 16 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 2.893 Personen oder 24,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 14.064 (+8 oder +0,1 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Juni des Vorjahres 247 oder 1,8 Prozent mehr.

 Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Juni bei 2,9 Prozent; im Mai lag sie bei 3,0 Prozent und im Vorjahresmonat bei 3,2 Prozent. Im aktuellen Monat waren 7.464 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 288 oder 3,7 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Mai. Vor einem Jahr, im Juni 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 771 oder 9,4 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote wie bereits im Mai bei 9,4 Prozent, im Juni letzten Jahres bei 9,2 Prozent. 24.522 Personen (+128 und +0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Juni in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Juni 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 693 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.


Arbeitskräftenachfrage
Im Juni wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 1.024 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 20 weniger als im Mai und 572 mehr als im Juni 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ gefolgt von „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Mai zu Juni gestiegen (+409) und liegt mit 4.247 um 667 Stellen über dem Vorjahresniveau.


Kurzarbeit
Im Juni dieses Monats haben 25 Duisburger Betriebe für 945 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen für 10 Monate der Corona-Pandemie des Jahres 2020 vor: im März 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.
Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 Betriebe mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten, im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten, im November 1.303 Betriebe mit 12.438 Beschäftigten und im Dezember 1.533 Betriebe mit 12.414 Beschäftigten.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung1 ist im Juni gesunken – um 331 Personen oder 0,8 Prozent auf aktuell 40.926 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 475 oder 1,2 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Juni bei 78,2 Prozent, ein Anstieg von 0,3 Prozentpunkten gegenüber Mai. Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,5 Prozent (Mai 2021: 15,6 und Juni 2020: 15,2).

Ausbildungsmarkt startet in die heiße Phase

  Eckwerte des Ausbildungsmarktes:

 Gemeldete Bewerber/innen (gegenüber Vorjahr): 2.890 (+70; +2,5%)

 Gemeldete Ausbildungsstellen (gegenüber Vorjahr): 2.413 (-91; -3,6%)

 Unversorgte Jugendliche: 1.082  Unbesetzte Ausbildungsstellen: 1.287

 Berufsausbildungsstellen je Bewerber/in: 0,83

 Unbesetzte Berufsausbildungsstellen je unversorgte/r Bewerber/in: 1,19

Duisburg, 30 Junli 2021 - Der Ausbildungsmarkt startet mit dem Beginn der Sommerferien in seine heiße Phase. 1.808 junge Erwachsene sind bereits versorgt, das sind 152 mehr als im letzten Jahr um diese Zeit. Allerdings wissen 1.082 Jugendliche im Moment noch nicht, wie es nach den Ferien weitergeht. Ich halte aber nichts davon, die tatsächlich angespannte Situation immer wieder zu betonen und damit weiter zur Verunsicherung der jungen Menschen beizutragen.

Die Botschaft muss jetzt lauten: es gibt Möglichkeiten und gemeinsam finden wir auch Lösungen. Aktuell sind 1.287 Ausbildungsplätze bei Duisburger Unternehmen noch unbesetzt, so dass rein rechnerisch jedem Jugendlichen ein Ausbildungsplatz gegenübersteht. In manchen Fällen gehen Wünsche und Angebote jedoch auseinander. Daher ist es für beide Seiten wichtig, offen zu sein. Den Jugendlichen rate ich, die Unterstützung der Berufsberatung zu nutzen. Gemeinsam können Möglichkeiten entwickelt werden, die vielleicht gar nicht so weit weg Wunschberuf sind.

 Arbeitgeberseitig bedeutet es, auch Jugendlichen eine Chance zu geben, die nicht auf den ersten Blick zu passen scheinen. Hier bieten wir verschiede Unterstützungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Einstiegsqualifizierung, ein Langzeitpraktikum, das wir finanziell unterstützen. So können sich Jugendliche und Betrieb in einem Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten kennenlernen. Und die Zeit des Praktikums wird auf die Ausbildung angerechnet – so profitieren beide Seiten von diesem Angebot“, so Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Wichtig ist es jetzt, die Zeit zu nutzen, denn es gibt noch viele Chancen für das aktuelle Ausbildungsjahr. Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Berufsberatung und dem gemeinsamen Arbeitgeberservice unterstützen jederzeit. Beratungstermine können einfach telefonisch oder online vereinbart werden.“ Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2020 meldeten sich 2.890 Bewerber/innen für Berufsausbildungsstellen (70 mehr als im Vorjahreszeitraum).

Insgesamt wurden der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.413 Ausbildungsstellen gemeldet, 91 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 3,6% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Juni 2021 waren noch 1.082 Bewerber/innen unversorgt (-7,0% im Vergleich zu Juni 2020). Dem stehen 1.287 noch unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (+2,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat). 1.808 Jugendliche waren im Juni bereits versorgt, dies sind 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen, Anzahl in Klammern:
 Verkäufer/in (127)  Kaufmann/-frau im Einzelhandel (92)  Kaufmann/-frau – Büromanagement (66)  Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (38)  Industriemechaniker/in (37)  Verwaltungsfachangestellte/r- Kommunalverwaltung (31)  Fachkraft – Lagerlogistik (29)  Elektroniker/in für Betriebstechnik (28)  Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung (28)  Handelsfachwirt/in (Ausbildung) (28)

 

Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai
Ausgleich am Ausbildungsmarkt erfordert Flexibilität

Arbeitslosenzahl im Mai: 32.146
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 761
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: + 438  
Arbeitslosenquote im Mai: 12,4%
Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,7%
Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,2%


Duisburg,  01. Juni 2021 - „Im Mai ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg um 761 Personen deutlich zurückgegangen. Damit ist auch die Arbeitslosenquote gesunken und liegt aktuell bei 12,4 Prozent. Dieser Rückgang ist bei allen Personengruppen zu verzeichnen, auch die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen ist um 255 Personen gesunken. Auf der Stellenseite ist diese Belebung ebenfalls zu sehen. Im Mai sind uns 1.044 neue Stellen gemeldet worden, 375 mehr als im April. Ein weiteres Anzeichen einer Belebung ist der Anstieg der neuen Beschäftigungsverhältnisse, 1.634 Personen konnten eine neue Erwerbstätigkeit aufnehmen, 193 mehr gegenüber dem Vormonat. “, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Der Blick auf den Ausbildungsmarkt zeigt, dass mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz suchen als im letzten Jahr. Dagegen ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze gegenüber dem Vorjahr gesunken. Seit Beginn des Ausbildungsjahres haben sich 2.758 Jugendliche bei uns gemeldet, ihnen gegenüber stehen 2.307 gemeldeten Ausbildungsstellen. Betrachten wir jedoch die aktuell 1.325 unbesetzten Ausbildungsstellen und die 1.268 unversorgten Jugendlichen, so sehen wir, dass rein rechnerisch jedem Jugendlichen 1,04 freie Stellen gegenüberstehen.

Um einen Ausgleich am Ausbildungsmarkt erreichen zu können, ist auf beiden Seiten Flexibilität erforderlich. Am 23. Juni findet eine großen virtuellen Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse statt, an der städteübergreifend Jugendliche und Unternehmen teilnehmen, die aktuell noch auf der Suche sind. Denn wenn es im Traumberuf nicht klappt, gibt es vielleicht eine Chance in einem artverwandten Beruf. Und auf Unternehmerseite ist es wichtig, sich auch für Jugendliche zu öffnen, die nicht auf den ersten Blick zu passen scheinen. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, ist Ausbildung ein zentraler Faktor. Wir unterstützen beide Seiten durch zielgerichtete Beratung und Vermittlung – und sollte es im Verlauf der Ausbildung einmal haken, unterstützen wir auch hier durch ausbildungsbegleitende Hilfen.“

Arbeitslosigkeit
Mit 32.146 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 761 Personen weniger als im April von Arbeitslosigkeit betroffen (-2,3 Prozent). Damit waren in diesem Monat 438 Personen oder 1,4 Prozent mehr als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 12,4 Prozent, 0,3 Prozentpunkt unter dem Wert vom April. Im Mai 2020 lag sie bei 12,2 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.379 Personen waren im Mai 74 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im April. Diese Zahlen liegen um 316 oder 11,7 Prozent unter dem Wert von Mai 2020. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im Mai um 178 oder 1,8 Prozent auf aktuell 9.906 und liegt um 829 (+9,1 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im Mai auf 6.066 (- 126). Das waren 696 Personen oder 13,0 Prozent mehr als im Mai 2020.

Im Mai ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 14.923 Personen; 255 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 3.276 Personen oder 28,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 14.056 (-175 oder -1,2 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Mai des Vorjahres 349 oder 2,5 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Mai bei 3,0 Prozent; im April lag sie bei 3,1 Prozent und im Vorjahresmonat bei 3,1 Prozent. Im aktuellen Monat waren 7.752 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 387 oder 4,8 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im April. Vor einem Jahr, im Mai 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 206 oder 2,6 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote bei 9,4 Prozent, im April lag sie bei 9,6 Prozent und im Mai letzten Jahres bei 9,2 Prozent. 24.394 Personen (-374 und -1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Mai in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Mai 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 644 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. Arbeitskräftenachfrage Im Mai wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 1.044 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 375 mehr als im April und 528 mehr als im Mai 2020.

Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von April zu Mai gestiegen (+372) und liegt mit 3.838 um 51 Stellen über dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit
Im Mai dieses Monats haben 27 Duisburger Betriebe für 150 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen für 8 Monate der Corona-Pandemie des Jahres 2020 vor: im Mai 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.

Im Mai waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten, im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten und im November 1.303 Betriebe mit 12.438 Beschäftigten.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im Mai gesunken – um 459 Personen oder 1,1 Prozent auf aktuell 41.251 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 1.090 oder 2,7 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Mai bei 77,9 Prozent, ein Rückgang von 1 Prozent gegenüber April. Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,6 Prozent (April 2021: 15,7 und Mai 2020: 15,1)
In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

Ausbildungsmarkt
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2020 meldeten sich 2.758 Bewerber/innen für Berufsausbildungsstellen (48 mehr als im Vorjahreszeitraum). Insgesamt wurden der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.307 Ausbildungsstellen gemeldet, 117 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 4,8% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Mai 2021 waren noch 1.268 Bewerber/innen unversorgt (-1,6% im Vergleich zu Mai 2020).

 Dem stehen 1.325 noch unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (-2,9% im Vergleich zum Vorjahresmonat). 1.490 Jugendliche waren im Mai bereits versorgt, dies sind 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr.


Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen, Anzahl in Klammern:
 Verkäufer/in (142)  Kaufmann/-frau im Einzelhandel (104)
 Kaufmann/-frau – Büromanagement (65)
 Industriemechaniker/in (37)
 Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (35)
 Verwaltungsfachangestellte/r.- Kommunalverwaltung (31)
 Fachkraft – Lagerlogistik (30)
 Handelsfachwirt/in (Ausbildung) (30)
 Elektroniker/in für Betriebstechnik (29)
 Medizinische/r Fachangestellte/r (29)

Die kostenlosen Servicenummern lauten:  für Kunden der Agentur für Arbeit: 0800 4 555500 Zusätzlich die Sammelrufnummer 0203 302 1111  für Arbeitgeber: 0800 4 555520

 

Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im April

Arbeitslosenzahl im April: 32.907
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: + 153 - im Vergleich zum Vorjahr: + 2.821
Arbeitslosenquote im April: 12,7% -Quote im Vormonat: 12,6% - Quote im Vorjahr: 11,7%


Duisburg, 29. April 2021 - „Im April ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg um 153 leicht gestiegen und liegt aktuell bei 32.907 Personen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 12,7 Prozent. Im Vergleich zu allen anderen Personengruppen ist bei den langzeitarbeitslosen Menschen in Duisburg ein deutlich stärkerer Anstieg zu verzeichnen, hier sind 314 Personen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als im März. Die durch die Corona Pandemie angespannte Lage am Arbeitsmarkt macht es den Menschen, die bereits länger arbeitslos sind, besonders schwer, eine neue Beschäftigung zu finden. Um dem entgegen zu wirken, ist Qualifizierung der wesentliche Schlüssel.
Hierzu verfügen Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg über zahlreiche Angebote. Trotz der Corona Pandemie zeigt sich der Arbeitsmarkt in Duisburg stabil und aufnahmefähig. Denn auf der Stellenseite sehen wir mit 3.466 freien Stellen Potential für den Wiedereinstieg in Beschäftigung. Dieser Bestand freier Arbeitsplätze liegt aktuell mit einem Plus von 46 leicht über dem Vormonat. Im April haben 1.489 Menschen eine neue Beschäftigung aufgenommen und ihre Arbeitslosigkeit beenden können.“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

 „Traditionell sind die Branchen Gesundheit und Soziales, Produktion und Fertigung sowie Verkehr und Logistik in Duisburg besonders stark; hier allein verzeichnen wir 62 Prozent aller freien Stellen im Stadtgebiet. “

Arbeitslosigkeit
Mit 32.907 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 153 Personen mehr als im März von Arbeitslosigkeit betroffen (+0,5 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.821 Personen oder 9,4 Prozent mehr als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.
Die Arbeitslosenquote lag im April bei 12,7 Prozent, 0,1 Prozentpunkt über dem Wert vom März. Im April 2020 lag sie bei 11,7 Prozent und damit um 1,0 Prozentpunkte unter dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.453 Personen waren im April 22 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im März. Diese Zahlen liegen um 44 oder 1,8 Prozent unter dem Wert von April 2020. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im April um 149 oder 1,5 Prozent auf aktuell 10.084 und liegt um 1.357 (15,5 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im April auf 6.192 (+115).
Das waren 1.007 Personen oder 19,4 Prozent mehr als im April 2020. Im April ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 15.178 Personen; 314 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 3.902 Personen oder 34,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 14.231 (+96 oder +0,7 Prozent), und damit sind es gegenüber dem April des Vorjahres 1.220 oder 9,4 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im April bei 3,1 Prozent; im März lag sie bei 3,3 Prozent und im Vorjahresmonat bei 2,8 Prozent. Im aktuellen Monat waren 8.139 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 333 oder 3,9 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im März. Vor einem Jahr, im April 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 927 oder 12,9 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.


Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote bei 9,6 Prozent, im März lag sie bei 9,4 Prozent und im April letzten Jahres bei 8,9 Prozent. 24.768 Personen (+486 und +2,0 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im April in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum April 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 1.894 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im April wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 669 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 34 weniger als im März und 264 mehr als im April 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von März zu April gestiegen (+46) und liegt mit 3.466 um 554 Stellen unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit
Im April dieses Monats haben 43 Duisburger Betriebe für 197 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen für 7 Monate der Corona-Pandemie des Jahres 2020 vor: im April 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen. Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten und im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im April gestiegen – um 198 Personen oder 0,5 Prozent auf aktuell 41.713 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 2.819 oder 7,2 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im April wie bereits im März bei 78,9 Prozent Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,7 Prozent (März 2021: 15,6 und April 2020: 14,7). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

 

Ausbildungsmarkt
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2020 meldeten sich 2.612 Bewerber/innen für Berufsausbildungsstellen (16 mehr als im Vorjahreszeitraum). Arbeitgeber meldeten der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.213 Ausbildungsstellen, 147 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 6,2% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im April 2021 waren noch 1.378 Bewerber unversorgt (+3,5% im Vergleich zu April 2020).
Dem stehen 1.413 noch unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (-2,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat). 1.234 Jugendliche waren im April bereits versorgt, dies sind 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die kostenlosen Servicenummern lauten:  für Kunden der Agentur für Arbeit: 0800 4 555500 Zusätzlich die Sammelrufnummer 0203 302 1111  für Arbeitgeber: 0800 4 555520

 

 

Aktionstag unter dem Motto: „Zeit für Neues – Zeit für Weiterbildung!“

Kostenlose Hotline am 6. Mai von 07:00 bis 18:00 Uhr für Interessierte erreichbar!  
Duisburg, 28. April 2021 - Durch die Covid-19 Pandemie und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen wurde die Berufswelt noch schneller zu einer digitalen Welt. Der Arbeitsmarkt und die Berufsbilder verändern sich rasend schnell. Die neuen Strukturen bieten aber auch Chancen, die für eine beruflichen Entwicklung genutzt werden können Beschäftigte und arbeitsuchende Menschen sollten sich jetzt die Frage stellen, ob sie für die Zukunft beruflich gut aufgestellt sind und sich die Zeit nehmen, sich mit den Themen Neuorientierung, Qualifizierung und berufliche Weiterbildung auseinanderzusetzen.   

Das Team Berufsberatung im Erwerbsleben der Arbeitsagentur informiert und berät seit Januar 2021 arbeitslose und beschäftigte Menschen. Die Berater/innen laden alle Interessierten ein, sich am 6. Mai 2021 im Rahmen des Aktionstages „Zeit für Neues – Zeit für Weiterbildung!“ zu beruflichen Veränderungen und Perspektiven beraten zu lassen.  
Unter der lokalen Rufnummer 0203 302 9005 sind die Berater/innen von 07:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.
Weitergehende Informationen zur Berufsberatung im Erwerbsleben gibt es hier:
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/duisburg/bbie

 

Ausbildung auf einen Blick: Neue Internetseite bündelt Informationen und Angebote

Duisburg, 23. April 2021 - Die Corona-Krise darf nicht zur Ausbildungs- oder Fachkräftekrise werden.

Deshalb hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) zusammen mit den Partnern in der Selbstverwaltung der BA mit einer Internetplattform ein neues digitales Angebot geschaffen.

 

Die Website https://www.arbeitsagentur.de/m/ausbildungklarmachen/ richtet sich in erster Linie an Jugendliche. Sie bündelt übersichtlich an einem Ort alle wichtigen Informationen und Angebote rund um das Thema Ausbildung: von Tipps für die Berufswahl und dem Online-Berufserkundungstool „Check-U“ über das persönliche Gespräch mit der Berufsberatung – zum Beispiel per Videoberatung – bis hin zu mehr als 100.000 Ausbildungsplatzangeboten aus der BA-Jobbörse. In einer Veranstaltungsdatenbank finden die Jugendlichen außerdem virtuelle Ausbildungsmessen, Speed-Datings und weitere (digitale) Events in ihrer Region. Ergänzt wird das Angebot von persönlichen Erfahrungsberichten und Erfolgsgeschichten von Azubis.

 

Daneben finden auch Arbeitgeber, Eltern und Lehrkräfte auf der digitalen Informationsplattform Hinweise und weiterführende Links. Ausbildungsbetriebe erhalten zum Beispiel alle wichtigen Informationen zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ und gelangen per Link direkt zu den Förderanträgen.

Lehrerinnen und Lehrer können unter anderem Materialien für den Berufsorientierungsunterricht herunterladen. Eltern finden Tipps, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können oder welche finanziellen Hilfen es gibt.

 

Mit einem Klick geht es auch zu den Ausbildungsseiten der Partner in der Selbstverwaltung:

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände BDA bietet über das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT auf https://www.schulewirtschaft.de/ umfangreiche Unterstützung für Lehrkräfte und Unternehmen zum Thema Berufliche Orientierung an.

Die DGB-Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbundes bietet mit „Dr. Azubi“ (www.dr-azubi.de) schnelle, anonyme und kostenlose Unterstützung bei allen Fragen rund um die Ausbildung.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bietet mit seinem „Lehrstellenradar“ (www.lehrstellen-radar.de) den direkten Weg zum Ausbildungsplatz im Handwerk. Dort finden ausbildungsinteressierte junge Menschen noch viele weitere Informationen, beispielsweise zu Praktika, und passende Ansprechpartner aus ihrer Region.

 

Die Webseite wird laufend erweitert und aktualisiert.

 

Weiterführende Informationen:

 

Deutscher Gewerkschaftsbund DGB: www.dgb.de

Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände BDA: www.arbeitgeber.de

Zentralverband des Deutschen Handwerks ZDH: www.zdh.de

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: www.bmas.de

 

 

Zweite Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr für Arbeitsuchende, Beschäftigte und Unternehmen

Duisburg, 20. April 2021 - Per Weiterbildung in den neuen Job! Um das Thema berufliche Weiterbildung und Qualifizierung gerade in Pandemie Zeiten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, fand bereits im Oktober 2020 die erste virtuelle Weiterbildungsmesse Ruhr für arbeitsuchende und beschäftigte Menschen sowie für Unternehmen - organisiert von Agenturen für Arbeit und Jobcentern des Ruhrgebiets sowie Bildungsanbietern der Region - statt.  

Aufgrund der guten Resonanz und großen Nachfrage, haben sich die Veranstalter für eine Fortsetzung entschieden und laden Interessierte zur 2. Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr am Dienstag, den 4. Mai 2021 von 09 -15 Uhr ein. Über 80 Weiterbildungsanbieter aus dem Ruhrgebiet präsentieren ihre Angebote der beruflichen Weiterbildung und Qualifizierung, die durch die Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter über den Bildungsgutschein gefördert werden können.

Mit einer Qualifizierung können arbeitslose und beschäftigte Menschen ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern und somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Gerade in der Pandemie werden viele Digitalisierungsvorhaben in den Unternehmen jetzt umgesetzt und Arbeitsanforderungen verändern sich. Außerdem werden auch Coaching Angebote präsentiert, die finanziert werden können. Ein individuelles Jobcoaching kann zum Beispiel die eigenen Bewerbungsstrategien deutlich verbessern. Besucherinnen und Besucher der digitalen Messe können sich live im Videochat über Angebote zur beruflichen Bildung informieren oder gleich beraten lassen, wenn sie zum Beispiel schon eine Weiterbildung oder Umschulung für sich fest ins Auge gefasst haben.

Das Angebot besteht auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die sich etwa zu passgenauen Fortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im eigenen Betrieb oder Fördermöglichkeiten für Beschäftigte informieren wollen. Die Messe findet vollständig in digitaler Form statt. Neben der Möglichkeit zum Videochat können auch Informationen der teilnehmenden Bildungsanbieter heruntergeladen werden. Die Agenturen für Arbeit bieten zudem im Live-Videochat Beratung an. Eine Registrierung und Anmeldung ist nicht notwendig. Besucherinnen und Besucher der digitalen Messe können sich einfach aus dem Büro oder von zu Hause über den Link www.webmessen.de/weiterbildungsmesse-ruhr zuschalten. Auf der Webseite gibt es auch alle weiteren Informationen dazu, wie die Teilnahme funktioniert.  

 

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im März

Arbeitslosenzahl im März: 32.754

Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 437

Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: + 4.734

Arbeitslosenquote im März: 12,6%

Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,8%

Arbeitslosenquote im Vorjahr: 10,9%


Duisburg, 31. März 2021 - Im März ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg um 437 zurückgegangen und liegt aktuell bei 32.754 Personen. Damit ist auch die Arbeitslosenquote in Duisburg um 0,2 Prozentpunkte gesunken und liegt bei 12,6 Prozent. Von dieser leichten Belebung profitieren nahezu alle Personengruppen; allerdings stieg die Anzahl die Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 351 und liegt damit im März bei 14.864. Auf der Stellenseite ist der Zugang neuer Angebote gegenüber Februar leicht zurückgegangen und liegt aktuell bei 703 neu gemeldeten Arbeitsstellen im Stadtgebiet.“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Menschen, die sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos melden mussten, um 126 Personen leicht zurückgegangen. Ebenso ist die Zahl derer leicht gestiegen, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten. Wie sich die nächsten Wochen entwickeln werden, hängt von den Eindämmungsmaßnahmen ab. Weiterhin nutzen die Arbeitgeber in Duisburg unser Angebot an Kurzarbeit und können so Beschäftigte im Unternehmen halten. Die Verlängerung der Sonderregelung und der vereinfachte Zugang zur Kurzarbeit werden weiterhin wesentliche Faktoren sein, Arbeitslosigkeit zu vermeiden und Beschäftigung zu sichern.“

Arbeitslosigkeit
Mit 32.754 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 437 Personen weniger als im Februar von Arbeitslosigkeit betroffen (-1,3 Prozent). Damit waren in diesem Monat 4.734 Personen oder 16,9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote lag im März bei 12,6 Prozent, 0,2 Prozentpunkt unter dem Wert vom Februar. Im März 2020 lag sie bei 10,9 Prozent und damit um 1,7 Prozentpunkte unter dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.431 Personen waren im März 77 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Februar. Diese Zahlen liegen um 86 oder 3,7 Prozent über dem Wert von März 2020. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im März um 115 oder 1,1 Prozent auf aktuell 9.935 und liegt um 1.830 (22,6 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im März auf 6.077 (-57). Das waren 1.235 Personen oder 25,5 Prozent mehr als im März 2020.

Im März ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 14.864 Personen; 351 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 4.035 Personen oder 37,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 14.135 (-57 oder -0,4 Prozent), und damit sind es gegenüber dem März des Vorjahres 1.987 oder 16,4 Prozent mehr. Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im März bei 3,3 Prozent; im Februar lag sie bei 3,5 Prozent und im Vorjahresmonat bei 2,4 Prozent.

Im aktuellen Monat waren 8.472 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 497 oder 5,5 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Februar. Vor einem Jahr, im März 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.199 oder 35,1 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote bei 9,4 Prozent, im Februar lag sie bei 9,3 Prozent und im März letzten Jahres bei 8,4 Prozent. 24.282 Personen (+60 und +0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im März in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum März 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 2.535 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im März wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 703 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 32 weniger als im Februar und 259 weniger als im März 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Februar zu März gestiegen (+132) und liegt mit 3.420 um 848 Stellen unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit
Im März dieses Monats haben 43 Duisburger Betriebe für 197 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen für 7 Monate der Corona-Pandemie des Jahres 2020 vor: im März 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.
Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten und im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im März gesunken – um 208 Personen oder 0,5 Prozent auf aktuell 41.500 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 3.424 oder 9,0 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im März gegenüber Februar auf 78,9 Prozent gesunken (Vergleich Vormonat: 79,6 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,6 Prozent (Februar 2021: 15,7 und März 2020: 14,4).

In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

Beschäftigung
Zum aktuellen Stichtag Ende September 2020[1] waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 177.085 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 1.233 Beschäftigte weniger als im September 2019 (-0,7%) und 2.455 Personen oder 1,4 % mehr als im Vorquartal (Juni 2020). Von den Beschäftigten arbeiteten 73,9 % in Vollzeit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen ohne Arbeitnehmerüberlassung (+1.107 oder +9,6%). Am ungünstigsten war hingegen die Entwicklung in der Arbeitnehmerüberlassung (-1.220 oder - 14,5 %).

Ausbildungsmarkt
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2020 meldeten sich 2.442 Bewerber/innen für Berufsausbildungsstellen (-72 weniger als im Vorjahreszeitraum). Arbeitgeber meldeten der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.142 Ausbildungsstellen, 135 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 5,9% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im März 2021 waren noch 1.403 Bewerber unversorgt (+0,6% im Vergleich zu März 2020). Dem stehen 1.494 noch unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (+1,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat). 1.039 Jugendliche waren im März bereits versorgt, dies sind 7,2 Prozent weniger als im Vorjahr.




Noch ohne Ausbildungsstelle? Da geht noch was!


Bundesweite Aktionswoche richtet sich gezielt an Jugendliche  
 
Duisburg, 12. März 2021 - Die Woche der Ausbildung jährt sich bereits zum achten Mal. Sie findet immer im März statt, mit dem Ziel, noch freie Ausbildungsstellen zu besetzen. In diesem Jahr steht sie allerdings ganz im Zeichen der Pandemie. „Natürlich ist auch der Ausbildungsmarkt deutlich durch die Kontakteinschränkungen gezeichnet. Berufsberatung vor Ort in den Schulen, Messen und Praktika zur Berufsorientierung konnten nur sehr eingeschränkt stattfinden“, erläutert Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Duisburg.

„Das hat zur Folge, dass viele Ausbildungsplätze noch unbesetzt sind. Insofern kommt der Woche der Ausbildung in diesem Jahr ein besonderer Stellenwert zu. Alle für dieses Segment wichtigen Akteure arbeiten hier Hand in Hand, um möglichst viele Jugendliche noch mit einem passenden Ausbildungsberuf zu versorgen. Aufgrund der aktuelle Situation setzen wir auf neue Kommunikationswege und digitale Formate, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten.“ 

  
Die Agentur für Arbeit und das jobcenter Duisburg planen verschiedene Aktionen:  
·         „Bei Anruf – Ausbildung!“ Alle Duisburger Jugendlichen, die noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle sind, erhalten per Post Vorschläge für freie Ausbildungsstellen. In einer anschließenden Telefonaktion wird ein Teil von ihnen kontaktiert, um über das vorhandene Ausbildungsangebot bzw. berufliche Alternativen zu sprechen. Auf diese Weise sollen rund 100 Jugendliche erreicht werden.
·          „Direkter Draht - Ausbildungsstellen melden und den passenden Azubi finden“ Im Rahmen der großen Telefonaktion nimmt der Arbeitgeberservice den direkten Draht zu Duisburger Betrieben auf, um möglichst alle freien Chancen auf eine Ausbildung entgegenzunehmen. Viele Jugendliche sind auf der Suche und können schon die direkte Lösung für den Fachkräftebedarf der Zukunft sein.
·         „Schau rein in Deinen Traumberuf und lerne neue coole Jobs kennen“ Kennenlernen von Berufen in 3D – mit Cardboard-Brillen erleben Schülerinnen und Schüler Berufe fast wie im echten Leben. Berufsorientierung mit dem eigenen Handy.    

„Viele junge Leute bewerben sich auf Klassiker, die sie kennen: die Mädchen wollen Friseurin, die Jungen Kfz-Mechatroniker werden“, zeigt Frank Böttcher, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg auf. „Die manchmal etwas ungenauen Vorstellungen der jungen Leute bieten die Chance, mit gezielter Beratung und Aufklärung, alternative Berufsfelder zu erschließen. So lassen sich freie Ausbildungsstellen finden, die inhaltlich dem eigentlichen Ausbildungswunsch entsprechen oder sehr nahekommen.“  
Um die Jugendlichen auch außerhalb der Schulen zu erreichen, gehen die Berufsberaterinnen und Berufsberater in diesem Jahr neue Wege. Dazu gehören coronakonforme gemeinsame Spaziergänge zum Arbeitgeber oder Videoberatungen.  

Unternehmen, die ihre Chance auf die Fachkraft von morgen nutzen wollen, können sich direkt an den gemeinsamen Arbeitgeberservice unter der kostenlosen Hotline 0800 4555520 oder über duisburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de wenden.    
Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen oder sich Unterstützung bei der Orientierung wünschen, erreichen die Berufsberatung direkt unter der kostenfreien Hotline 0203 302 1647 oder über duisburg.BIZ@arbeitsagentur.de.  

 Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar

Arbeitslosenzahl im Februar:  33.191
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 23
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: + 5.214  
Arbeitslosenquote im Februar: 12,8%
Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,8%
Arbeitslosenquote im Vorjahr: 10,8%


Duisburg, 2. März 2021 - „Der saisonbedingte Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Frühling ist im Februar auch in Duisburg zu verzeichnen, wenn auch nur geringfügig; zu bedenken ist, dass wir uns in einem harten Lockdown befinden und nahezu das gesamte öffentliche Leben stillsteht. Die Zahl der Menschen, die sich aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos melden mussten, ist im Februar geringer ausgefallen als im Vormonat, eine positive Entwicklung, die - wie bereits in der gesamten Zeit der Corona-Pandemie –zu einem großen Teil auf die Nutzung der Kurzarbeit zurückzuführen ist.

Die Unternehmen behalten ihre Fachkräfte im Betrieb, um bei der Wiedereröffnung gut aufgestellt zu sein. Für Menschen, die sich bereits länger in ihrer Arbeitslosigkeit befinden, stellt sich die aktuelle Situation jedoch herausfordernd dar. Um wieder eine Beschäftigung zu finden, ist Qualifizierung ein wesentlicher Faktor. Hier bieten Agentur für Arbeit und jobcenter zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung “, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
„Auf der Stellenseite sind 142 neue Angeboten gemeldet worden, damit liegt der Bestand freier Arbeitsplatzangebote ebenfalls über den Werten vom Januar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen nahezu alle Eckwerte rund um den Arbeitsmarkt natürlich weiterhin unter den Werten der Zeit vor der Pandemie. Betrachten wir jedoch die Entwicklung, seitdem die Maßnahmen zur Eindämmung auf den Arbeitsmarkt einwirken, zeigt sich der Duisburger Arbeitsmarkt durchaus robust.
Uns liegen nun Analysezahlen zu einem Jahr CoronaPandemie vor und es überrascht nicht, dass die höchsten Zugänge an Arbeitslosigkeit aus der Dienstleistungsbranche zu verzeichnen sind: hierunter fallen zum Beispiel die Reisebüros, Messe- und Ausstellungsveranstalter und die Unternehmen aus der Zeitarbeit. Wir sehen aber auch, dass die Kurzarbeit vielen Unternehmen und Beschäftigten geholfen hat und so Arbeitsplätze gesichert werden konnten.“

Arbeitslosigkeit
Mit 33.191 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 23 Personen weniger als im Januar von Arbeitslosigkeit betroffen (-0,1Prozent). Damit waren in diesem Monat 5.214 Personen oder 18,6 Prozent mehr als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im Februar wie bereits im Januar bei 12,8 Prozent.
Im Februar 2020 lag sie bei 10,8 Prozent und damit um 2,0 Prozentpunkte unter dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Mit 2.508 Personen waren im Februar 30 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Januar. Diese Zahlen liegen um 157 oder 6,7 Prozent über dem Wert von Februar 2020.
Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im Februar um 22 oder 0,2 Prozent auf aktuell 10.050 und liegt um 1.962 (24,3 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Februar auf 6.134 (+35). Das waren 1.290 Personen oder 26,6 Prozent mehr als im Februar 2020.
Im Februar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 14.513 Personen; 184 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 3.626 Personen oder 33,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 14.192 (108 oder +0,8 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Februar des Vorjahres 2.104 oder 17,4 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Februar bei 3,5 Prozent, im Januar lag sie ebenfalls bei 3,5 Prozent und im Vorjahresmonat bei 2,4 Prozent. Im aktuellen Monat waren 8.969 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 197 oder 2,1 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Januar. Vor einem Jahr, im Februar 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.674 oder 42,5 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote bei 9,3 Prozent, im Januar lag sie ebenfalls bei 9,3 Prozent und im Februar letzten Jahres bei 8,4 Prozent.

24.222 Personen (+174 und +0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Februar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Februar 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 2.540 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.

 Arbeitskräftenachfrage
Im Februar wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 735 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 142 mehr als im Januar und 211 weniger als im Februar 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“.
Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Januar zu Februar gestiegen (+122) und liegt mit 3.288 um 783 Stellen unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit
Im Februar haben 290 Duisburger Betriebe für 3.083 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen für die ersten 6 Monate der Corona-Pandemie vor: im März befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen. Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 mit 19.232 Beschäftigten und im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im Februar gestiegen – um 263 Personen oder 0,6 Prozent auf aktuell 41.675 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 3.665 oder 9,6 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Februar gegenüber Januar auf 79,6 Prozent gesunken (Vergleich Vormonat: 80,2 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,7 Prozent (Januar 2020: 15,6 und Februar 2020: 14,3). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.


„New Plan“ und „BA Mobil“ APP - Neue digitale Angebote der Arbeitsagentur bringen weiter!  „New Plan“: Neues Onlinetool zur Berufsorientierung  

Duisburg, 23. Februar 2021 - Mit dem Tool „New Plan“ unterstützt die Bundesagentur für Arbeit (BA) Menschen, die bereits im Erwerbsleben stehen, bei ihrer beruflichen (Neu-)Orientierung und Weiterbildung.   Vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Veränderungen am Arbeitsmarkt wie etwa der Digitalisierung stehen Beschäftigte vor neuen Herausforderungen. Sie müssen sich über ihren beruflichen Weg neu und mehr Gedanken machen. Manche von ihnen wissen nicht, wie sie sich über ihre Stärken und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten klarwerden können.  

Innerhalb drei großer Themenfelder, „Testen“, „Suchen“ und „Inspirieren“, können sich Menschen im Erwerbsleben diesen Fragestellungen nähern. Sie können sich in normierten, psychologischen Tests Entwicklungsmöglichkeiten zu ihren Softskills, ihrer Motivation und Arbeitshaltung aufzeigen lassen. Außerdem gibt es eine Suche nach Weiterbildungsangeboten sowie Informationen zu Berufen, Weiterbildungen und Beschäftigungschancen.  

Bis Oktober 2022 werden weitere fachliche Komponenten wie z. B. ein Test für Weiterbildungen und ein Stärken-Schwächen-Test als Ausbau der Testverfahren sowie Erweiterungen der Suchfunktionalitäten zur Verfügung gestellt. In der Säule „Inspirieren“ wird weiter der erste Anwendungsfall analysiert: „Welche beruflichen Alternativen haben andere Personen mit meinem Ausgangsberuf gewählt?“ Auf Basis statistischer Daten werden unseren Kundinnen und Kunden berufliche Inspirationen und Ideen bereitgestellt. New Plan ist zu finden unter www.arbeitsagentur.de/newplan      

„BA-Mobil“: Neue App für Kunden erweitert die digitalen Angebote   Mit der Einführung der neuen Kunden-App „BA-Mobil“ können Kundinnen und Kunden im Bereich der Arbeitslosenversicherung der Agentur für Arbeit Duisburg noch schneller und rund um die Uhr Kontakt zur Arbeitsagentur aufnehmen.   Mit der neuen App hat die BA einen mobilen Begleiter entwickelt, der aktuelle Informationen, wichtige Mitteilungen und nützliche Funktionen sicher und bequem auf dem Smartphone oder Tablet bereitstellt. Für die Anmeldung in der App nutzen die Kundinnen und Kunden die gleichen Zugangsdaten, die sie auch für ihre Anmeldung im Online-Portal der BA verwenden.  

Die Funktionen der App beinhalten unter anderem einen Mitteilungsservice in Form von Push-Nachrichten, der auf ungelesene Nachrichten und aktuelle Informationen hinweist. Analog zum Online-Portal steht den Kundinnen und Kunden auch ein Leistungs- und Vermittlungspostfach zur Verfügung. Auf direktem Weg können sie ihre Beraterin oder Berater anschreiben und Nachrichten zu Fragen der Vermittlung (Jobbörse-Postfach) und Leistung einsehen und versenden.  
Mit der Funktion Kontaktanzeige können die App-Nutzerinnen und Nutzer schnell und sicher mit der Arbeitsagentur in Kontakt treten – und das rund um die Uhr. Die App wird in den kommenden Monaten um weitere Funktionen ergänzt. Das Feedback der Kundinnen und Kunden bildet dabei die Grundlage für den weiteren schrittweisen Ausbau.  
Die „BA-Mobil“-App kann im Apple App Store und im Google Play Store mit den Begriffen „ba mobil“ oder „ba-mobil“ gesucht und auf das Smartphone oder Tablet heruntergeladen werden. Weitere Informationen gibt es auch online: https://www.arbeitsagentur.de/app-ba-mobil

Berufsberatung im Erwerbsleben

Angebot für Beschäftigte und arbeitsuchende Menschen
Duisburg, 11. Februar 2021 - Sich für die Zukunft rüsten und Chancen nutzen: Die Berufsberatung im Erwerbsleben unterstützt Beschäftigte und arbeitsuchende Menschen unter dem Motto Unsere Beratung – Ihre Entscheidung durch ein modernes und umfangreiches Dienstleistungs- und Beratungsangebot.  
Die Berufs- und Arbeitswelt ist schnelllebig und befindet sich im Umbruch. Der Arbeitsmarkt steht vor großen Herausforderungen, wie zum Beispiel der fortschreitenden Digitalisierung sowie dem demographischen und strukturellen Wandel. Tätigkeiten sowie die Ansprüche und Erwartungen an Arbeitnehmer/innen ändern sich.

Diese Entwicklung bietet aber auch Chancen. Vielfach ist dies jedoch verbunden mit Herausforderungen für Betroffene. Das Erwerbsleben verlängert sich, die Notwendigkeit von Arbeitsplatzwechsel wird zunehmen. Berufliche Veränderungen und damit Weiterbildung gewinnen immer mehr an Bedeutung.   Hier setzt die Berufsberatung im Erwerbsleben an und bietet Unterstützung rund um folgende Themen:   Sicherung der Beschäftigung Auf- und Ausbau von Qualifikationen einem guten Übergang von Studium bzw. Ausbildung in den Beruf.  

„Die Beraterinnen und Berater bieten Beschäftigten und arbeitsuchenden Menschen auf ihrem beruflichen Weg der Neu- und Umorientierung professionelle Unterstützung an, beraten zu Veränderungen in der Arbeits- und Berufswelt und geben einen guten Überblick über Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten.“, erläutert Petra Beulshausen, Teamleiterin des neuen Teams.

Das Team arbeitet im Verbund für die Städte Essen, Oberhausen (inklusive der Geschäftsstelle Mülheim), Duisburg, Gelsenkirchen (inklusive der Geschäftsstelle Bottrop) und Recklinghausen (inklusive der Geschäftsstellen).

Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar

Arbeitslosenzahl im Januar: 33.214
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: + 944
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: + 5.121
Arbeitslosenquote im Januar: 12,8%
Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,4%
Arbeitslosenquote im Vorjahr: 10,9%


Duisburg, 29. Januar 2021 - „Zu Beginn des neuen Jahres ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg gestiegen. 33.214 Duisburgerinnen und Duisburger sind aktuell arbeitslos gemeldet, das sind 944 mehr als im Dezember 2020. Gegenüber dem Vormonat stellen wir einen leicht verstärkten Zugang aus Erwerbstätigkeit fest, parallel dazu melden sich weniger Menschen in Beschäftigung ab als noch im Dezember. Diese Entwicklung ist saisontypisch, da zum Jahresende Verträge auslaufen und im Winter weniger Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen. Verstärkt wird sie natürlich auch durch die Pandemie“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Auf der Stellenseite ist mit 10 neuen Angeboten nur ein minimaler Zugang an neu zu besetzenden Arbeitsstellen zu verzeichnen, was in erster Linie im Zusammenhang mit dem Lockdown zu sehen ist. Die Situation in den vergangenen Wochen hat bei den Unternehmen nachvollziehbarerweise zur Zurückhaltung bei möglichen Neuanstellungen geführt. Im Vordergrund steht bei den Arbeitgebern die Sicherung der Beschäftigten, was sich auch in den Anzeigen von Kurzarbeit widerspiegelt: im Januar sind 325 Anzeigen von Unternehmen für 3.185 Beschäftigte auf Kurzarbeit bei uns eingegangen. Der Stellenmarkt ist aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr so aufnahmefähig wie noch zu Beginn des letzten Jahres.
Seit nun fast einem Jahr reagiert der Arbeits- und Ausbildungsmarkt auf diese tiefgreifenden Herausforderungen. Dies hat unter anderem zur Folge, dass es Menschen ohne Berufsausbildungen oder mit veralteten Kenntnissen zunehmend schwerer haben, wieder eine Beschäftigung zu finden. Daher setzen wir verstärkt auf Qualifizierung und die duale Ausbildung. Wir bieten umfangreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung und unterstützen die jungen Erwachsenen im Stadtgebiet bei der beruflichen Orientierung.“



Arbeitslosigkeit
Mit 33.214 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 944 Personen mehr als im Dezember von Arbeitslosigkeit betroffen (+2,9 Prozent). Damit waren in diesem Monat 5.121 Personen oder 18,2 Prozent mehr als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 12,8 Prozent (Dezember noch 12,4). Im Januar 2020 lag sie bei 10,9 Prozent und damit um 1,9 Prozentpunkte unter dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.478 Personen waren im Januar 61 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Dezember. Diese Zahlen liegen um 283 oder 12,9 Prozent über dem Wert von Januar 2020. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Januar um 348 oder 3,6 Prozent auf aktuell 10.072 und liegt um 1.820 (22,1 Prozent) über dem Vorjahreswert.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Januar auf 6.099 (+222). Das waren 1.133 Personen oder 22,8 Prozent mehr als im Januar 2020. Im Januar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 14.329 Personen; 637 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 3.282 Personen oder 29,7 Prozent über dem Vorjahreswert.
Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 14.084 (359 oder +2,6 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Januar des Vorjahres 2.010 oder 16,6 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Januar bei 3,5 Prozent, im Dezember lag sie bei 3,3 Prozent und im Vorjahresmonat bei 2,4 Prozent.

Im aktuellen Monat waren 9.166 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 503 oder 5,8 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im Dezember. Vor einem Jahr, im Januar 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.850 oder 45,1 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
24.048 Personen (+441 und +1,9 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Januar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Januar 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 2.271 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im Januar wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 593 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 10 mehr als im Dezember und 116 weniger als im Januar 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“.
Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Dezember zu Januar gesunken (-83) und liegt mit 3.166 um 859 Stellen unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit
Im Januar haben 325 Duisburger Betriebe für 3.185 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen für März, April, Mai, Juni und Juli vor.
Im März befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.
Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten und Juli 1.351 mit 19.232 Beschäftigten.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im Januar gestiegen – um 676 Personen oder 1,7 Prozent auf aktuell 41.401 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 3.704 oder 9,8 Prozent.
Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Januar gegenüber Dezember auf 80,2 Prozent gesunken (Vergleich Vormonat: 79,2 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,6 Prozent, (Dezember 2020: 15,3 und Januar 2020: 14,2). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

Beschäftigung
Zum aktuellen Stichtag (Ende Juni 2020*) waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 174.630 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 1.654 weniger als im Vorquartal (-0,9%) und 677 oder 0,4% weniger als Vorjahresquartal. Von den Beschäftigten arbeiten 74,0 % in Vollzeit. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme im Bereich Energieversorgung (+2.075 oder 129,0%). Am ungünstigsten war hingegen die Entwicklung im Verarbeitendem Gewerbe (-3.208 oder -9,2 %).

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Dezember darf nicht über die Auswirkungen von Corona hinwegtäuschen

Arbeitslosenzahl im Dezember: 32.270
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 114
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: + 5.338
Arbeitslosenquote im Dezember: 12,4%
Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,5%
Arbeitslosenquote im Vorjahr: 10,4%


Duisburg, 5. Januar 2021 - „Im Dezember ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg erneut leicht gesunken und liegt aktuell bei 32.270 Personen. Betrachten wir allerdings die Zahl aus Dezember 2019, bedeutet dies einen deutlichen Zuwachs von 5.338 arbeitslosen Menschen oder 19,8%,“ erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen sich zudem auch im Rückgang der in Duisburg beschäftigen Personen. Hier ist ein Rückgang von 1.654 im Vergleich zum letzten Quartal und 677 Personen im Vergleich zum Vorjahresquartal zu verzeichnen. Die aktuellen Zahlen zur realisierten Kurzarbeit zeigen jedoch auch, dass es gelungen ist, Beschäftigungsverhältnisse zu sichern; so befanden sich im Juni 2020 24.070 Beschäftigte am Standort Duisburg in Kurzarbeit und damit auch weiter in Beschäftigung in ihren Unternehmen.
Der Arbeitsmarkt wird mittlerweile 10 Monate maßgeblich durch die Corona-Pandemie geprägt und auch in den kommenden Wochen weiter geprägt sein. Am 29. Januar werden Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz eine gemeinsame Bilanz zum Arbeitsmarkt 2020 ziehen und einen Ausblick auf das neue Jahr - sofern es seriös möglich ist - geben.“

Arbeitslosigkeit
Mit 32.270 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 114 Personen weniger als im November von Arbeitslosigkeit betroffen (-0,4 Prozent). Damit waren in diesem Monat 5.338 Personen oder 19,8 Prozent mehr als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote lag im Dezember bei 12,4 Prozent (November noch 12,5).
Im Dezember 2019 lag sie bei 10,4 Prozent und damit um 2,0 Prozentpunkte unter dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.417 Personen waren im Dezember 70 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im November. Diese Zahlen liegen um 353 oder 17,1 Prozent über dem Wert von Dezember 2019.
Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im November um 63 oder 0,7 Prozent auf aktuell 9.724 und liegt um 1.693 (21,1 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Dezember auf 5.877 (+82). Das waren 1.034 Personen oder 21,4 Prozent mehr als im Dezember 2019.
Im Dezember ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 13.692 Personen; 118 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 2.894 Personen oder 26,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.725 (164 oder -1,2 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Dezember des Vorjahres 2.216 oder 19,3 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Dezember bei 3,3 Prozent, im November lag sie bei 3,2 Prozent und im Vorjahresmonat bei 2,2 Prozent. Im aktuellen Monat waren 8.663 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 247 oder 2,9 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im November.

Vor einem Jahr, im Dezember 2019, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 3.005 oder 53,1 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II) In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote bei 9,1 Prozent, im November lag sie bei 9,2 Prozent und in Dezember letzten Jahres bei 8,2 Prozent.

23.607 Personen (-361 und -1,5 Prozent) waren im Dezember in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Dezember 2019 sind in der Grundsicherung aktuell 2.333 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.


Arbeitskräftenachfrage
Im Dezember wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 583 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 84 weniger als im November und 318 weniger als im Dezember 2019. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“.
Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von November zu Dezember gesunken (-117) und liegt mit 3.249 um 863 Stellen unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit
Im Dezember haben 193 Duisburger Betriebe für 1.884 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen für März, April, Mai und Juni vor. Im März befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.
Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten und im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten. Unterbeschäftigung Die Unterbeschäftigung ist im Dezember gestiegen – um 69 Personen oder 0,2 Prozent auf aktuell 40.737 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 3.753 oder 10,1 Prozent.

Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Dezember gegenüber November auf 79,2 Prozent gesunken (Vergleich Vormonat: 79,6 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,3 Prozent, (November 2020: 15,3 und Dezember 2019: 14,0). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

Beschäftigung

Zum aktuellen Stichtag (Ende Juni 2020*) waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 174.630 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 1.654 weniger als im Vorquartal (-0,9%) und 677 oder 0,4% weniger als Vorjahresquartal. Von den Beschäftigten arbeiten 74,0 % in Vollzeit. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme im Bereich Energieversorgung (+2.075 oder 129,0%). Am ungünstigsten war hingegen die Entwicklung im Verarbeitendem Gewerbe (-3.208 oder -9,2 %).


Weiterbildung von Beschäftigten: Sammelantrag nun möglich  

Duisburg, 29. Dezember 2020 - Ab dem 1. Januar 2021 können Arbeitgeber gebündelt und damit leichter den Antrag für Weiterbildungen von mehreren Beschäftigten stellen. Arbeitgeber können ab Januar 2021 die Förderung der beruflichen Weiterbildung für mehrere Beschäftigte gleichzeitig mit nur einem Sammelantrag auf den Weg bringen. Die Förderleistungen werden als eine Gesamtleistung bewilligt.  
Mit dem „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ wurde das Qualifizierungschancengesetz, in dem die Weiterbildung Beschäftigter geregelt ist, weiterentwickelt. Der Gesetzgeber hat darin auch die Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren berufliche Tätigkeiten durch neue Technologien ersetzt werden können, die in sonstiger Weise vom Strukturwandel bedroht sind oder die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben, nochmals verbessert.
 
Zusätzlich zu den bisherigen Fördermöglichkeiten können die Zuschüsse zu den Lehrgangskosten und zum Arbeitsentgelt um bis zu fünfzehn Prozent erhöht werden. Diese zusätzliche Förderleistung wurde auf alle Betriebe unabhängig von der Betriebsgröße ausgeweitet. Damit sollen Arbeitgeber und ihre Beschäftigten bei der Bewältigung schwieriger struktureller Anpassungsprozesse gestärkt werden.  

Das Angebot zur Weiterbildung kann auch dazu beitragen, Fachkräfte an den eigenen Betrieb zu binden oder neue Fachkräfte für künftige Herausforderungen zu qualifizieren. Für Betriebe, die bei der Planung und Umsetzung betrieblicher Weiterbildung Unterstützung wünschen, bietet der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg umfassende Beratung und Unterstützung. Kontakt zum Arbeitgeber-Service: Duisburg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de Kostenlose Rufnummer: 0800 4 5555 20

Rückgang der Arbeitslosigkeit im November

- Arbeitslosenzahl im November: 32.384 Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 479
- Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: + 5.624 Arbeitslosenquote im November: 12,5%
- Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,7% Arbeitslosenquote im Vorjahr: 10,4%

Duisburg, 01. Dezember 2020 - „Im November verzeichnen wir in Duisburg einen Rückgang der Zahl der arbeitslosen Menschen von 479, somit sind aktuell 32.384 Personen im Stadtgebiet arbeitslos. Wie bereits im Oktober ist auch die Jugendarbeitslosigkeit wieder gesunken: im November sind 2.487 junge Leute arbeitslos, ein Rückgang von 267. Vergleicht man die aktuellen Zahlen jedoch mit dem November 2019, so liegt die Zahl aller arbeitslosen Duisburgerinnen und Duisburger mit einem Plus von 5.624 über dem Vorjahresniveau. Die Pandemie hat natürlich auch den Duisburger Arbeitsmarkt deutlich getroffen. Umso wichtiger ist es daher für die Betriebe, weiterhin Kurzarbeit zu nutzen und so die Beschäftigten im Unternehmen zu halten. Im November haben 174 Betriebe für 1.836 Beschäftige Kurzarbeit angezeigt,“ kommentiert Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg die aktuellen Zahlen.

„In diesem Monat liegen uns auch die Zahlen der realisierten Kurzarbeit für die ersten drei Monate der Pandemie vor. So waren es im März 1.460 Betriebe mit 8.191 und im April 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten. Im Mai stiegen diese Zahl weiter an, so dass sich im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigte in Kurzarbeit befanden. Wichtig ist es, die Zeit der Kurzarbeit zur Qualifizierung zu nutzen. Wir bieten verschieden Möglichkeiten an und beraten unsere Kundinnen und Kunden hierzu umfassend.“

Arbeitslosigkeit
Mit 32.384 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 479 Personen weniger als im Oktober von Arbeitslosigkeit betroffen (-1,5 Prozent). Damit waren in diesem Monat 5.624 Personen oder 21 Prozent mehr als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im November bei 12,5 Prozent (Oktober noch 12,7). Im November 2019 lag sie bei 10,4 Prozent und damit um 2,1 Prozentpunkte unter dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.487 Personen waren im November 267 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Oktober. Diese Zahlen liegen um 391 oder 18,7 Prozent über dem Wert von November 2019. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Oktober um 48 oder 0,5 Prozent auf aktuell 9.661 und liegt um 1.665 (20,8 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im November auf 5.795 (+23). Das waren 933 Personen oder 19,2 Prozent mehr als im November 2019.

Im November ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 13.574 Personen; 181 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 2.637 Personen oder 24,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.889 (-259 oder -1,8 Prozent), und damit sind es gegenüber dem November des Vorjahres 2.431 oder 21,2 Prozent mehr.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im November bei 3,2 Prozent, im Oktober lag sie bei 3,3 Prozent und im Vorjahresmonat bei 2,1 Prozent. Im aktuellen Monat waren 8.416 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 241 oder 2,8 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Oktober. Vor einem Jahr, im November 2019, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.915 oder 53 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote bei 9,2 Prozent, im Oktober lag sie bei 9,3 Prozent und in November letzten Jahres bei 8,2 Prozent. 23.968 Personen (-238 und -1 Prozent) waren im November in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum November 2019 sind in der Grundsicherung aktuell 2.709 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im November wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 667 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 61 weniger als im Oktober und 266 weniger als im November 2019. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ sowie „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“ gefolgt von „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“.
Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Oktober zu November gesunken (-73) und liegt mit 3.366 um 933 Stellen unter dem Vorjahresniveau.

Kurzarbeit
Im November haben 174 Duisburger Betriebe für 1.836 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen für März, April und Mai vor und damit für den Beginn der Corona Krise. Im März befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen. Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten und im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten.

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im November gesunken – um 309 Personen oder 0,8 Prozent auf aktuell 40.664 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Unterbeschäftigung in Duisburg um 3.752 oder 10,2 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im November gegenüber Oktober auf 79,6 Prozent gesunken (Vergleich Vormonat: 80,2 Prozent).
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,3 Prozent, (Oktober 2020: 15,4 und November 2019: 13,9). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

Die kostenlosen Servicenummern lauten:  für Kunden der Agentur für Arbeit: 0800 4 555500 Zusätzlich die Sammelrufnummer 0203 302 1111  für Arbeitgeber: 0800 4 555520 Kundinnen und Kunden der Arbeitsagentur Duisburg stehen darüber hinaus unsere eServices unter www.arbeitsagentur.de/eServices zur Verfügung.

Eckwete des Arbeitsmarktes: