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Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember

· Arbeitslosenzahl im Dezember:  29.998 - im Vergleich zum Vormonat: +50
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.272  
· Arbeitslosenquote im Dezember:  11,6% - Arbeitslosenquote im Vormonat:  11,5%
· Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,4%

Duisburg, 04. Januar 2022 - „Im Dezember ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg leicht gestiegen und liegt aktuell bei 29.998 Personen. Auf der Stellenseite verzeichnen wir mit 126 neuen Angeboten erneut einen Zugang freier Stellen; die Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie zeigen aktuell also noch keine Auswirkungen auf den Duisburger Arbeitsmarkt“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.


„Der Anstieg der Anzeigen von Kurzarbeit spiegelt wider, dass Unternehmen in Duisburg Einbußen aufgrund der neuen Maßnahmen jedoch nicht ausschließen und ihre Beschäftigten absichern, in dem sie vorsorglich Kurzarbeit anzeigen. So haben im Dezember 35 Betriebe für 448 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt; im November waren es 12 Betriebe für 127 Beschäftigte.“    

Arbeitslosigkeit  
Mit 29.998 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 50 Personen mehr als im November von Arbeitslosigkeit betroffen (+0,2 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.272 Personen oder 7,0 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.
Die Arbeitslosenquote lag im Dezember bei 11,6 Prozent, 0,1 Prozentpunkte über dem Wert vom November. Im Dezember 2020 lag die Quote bei 12,4 Prozent und damit um 0,8 Prozentpunkten über dem aktuellen Wert. Arbeitslosigkeit nach Personengruppen Mit 2.043 Personen waren im Dezember 17 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Vorjahresmonat. Diese Zahlen liegen um 15,5 Prozent unter dem Wert von Dezember 2020.

Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Dezember um 75 oder 0,8 Prozent auf aktuell 9.701 und liegt um 23 (0,2 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Dezember auf 6.142 (+51). Das waren 265 Personen oder 4,5 Prozent mehr als im Dezember 2020. Im Dezember ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 14.682 Personen; 43 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 990 Personen oder 7,2 Prozent über dem Vorjahreswert.  

Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.248 (-101 oder -0,8 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Dezember des Vorjahres 541 oder 3,9 Prozent weniger.    

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Dezember wie bereits im Vormonat bei 2,3 Prozent; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,3 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.059 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 38 oder 0,6 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im November. Vor einem Jahr, im Dezember 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.604 oder 30,1 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im Dezember wie bereits im Vormonats bei 9,2 Prozent. Im Dezember letzten Jahres lag sie bei 9,1 Prozent.  23.939 Personen (+88 und +0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Dezember in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Dezember 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 332 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.    

Arbeitskräftenachfrage
Im Dezember wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des Jobcenter Duisburg insgesamt 969 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 126 mehr als im November und 386 mehr als im Dezember 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ sowie „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von November zu Dezember gesunken (-88) und liegt mit 4.918 um 1.669 Stellen über dem Vorjahresniveau.    


Kurzarbeit  
Im Dezember haben 35 Duisburger Betriebe für 448 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen nun für 16 Monate der Corona-Pandemie vor: im März 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.


Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 Betriebe mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten, im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten, im November 1.303 Betriebe mit 12.438 Beschäftigten, im Dezember 1.533 Betriebe mit 12.414 Beschäftigten, im Januar 2021 1.675 Betriebe mit 13.438 Beschäftigten, im Februar 1.683 Betriebe mit 12.561 Beschäftigten, im März 1.439 Betriebe mit 10.907 Beschäftigten, im April 2021 befanden sich 1.403 Betriebe mit 10.234 Beschäftigten und im Mai 1.307 Betriebe mit 8.908 Beschäftigten in Kurzarbeit. Im Juni befanden sich 934 Betriebe mit 5.512 Beschäftigten in Kurzarbeit.    

Beschäftigung  
Zum aktuellen Stichtag Ende Juni 2020[1] waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 177.086 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 582 Beschäftigte mehr als im März 2021 (+0,3%) und 2.456 Personen oder 1,4 % mehr als im Vorquartal (Juni 2020). Von den Beschäftigten arbeiteten 73,7 % in Vollzeit. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme in der Metall-und Elektroindustrie sowie Stahlindustrie, einem Teilbereich des Verarbeitenden Gewerbes (+1.814 oder +7,1%); am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung in der Energieversorgung (–2.049 oder –55,6%).    

Unterbeschäftigung  
Die Unterbeschäftigung[1] ist im Dezember gesunken – um 547 Personen auf aktuell 38.492 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 2.098 oder 5,2 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Dezember bei 77,9 Prozent, ein Rückgang von 0,8 Prozentpunkten gegenüber November.
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,5 Prozent (November 2021: 14,7 und Dezember 2020: 15,3). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.  



Arbeitslosmeldung: Ab dem 1. Januar 2022 auch online möglich

Duisburg, 30. Dezember 2021 - Mit Beginn des Jahres 2022 können sich Kundinnen und Kunden mit ihrem Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion arbeitslos melden. Dieser neue eService ist ein weiteres modernes digitales Angebot und macht ein persönliches Erscheinen für die Arbeitslosmeldung nicht mehr zwingend erforderlich.  

Sich online arbeitsuchend melden, auf elektronischem Weg einen Antrag auf Arbeitslosengeld stellen und online einen Beratungstermin vereinbaren: Diese eService-Angebote der Bundesagentur für Arbeit werden ab dem 1. Januar 2022 um ein weiteres digitales Angebot ergänzt, das einen durchgängigen Online-Prozess ermöglicht. Mit der elektronischen Arbeitslosmeldung können sich Kundinnen und Kunden zu Beginn des neuen Jahres im Bereich der Arbeitslosenversicherung rund um die Uhr und ortsunabhängig arbeitslos melden. Ab dem 1. Januar 2022 ist die elektronische Arbeitslosmeldung der persönlichen Arbeitslosmeldung gleichgestellt. Bisher war ein persönliches Erscheinen zwingend erforderlich.  

Wie bei der persönlichen Arbeitslosmeldung ist auch bei der Online -Arbeitslosmeldung ein Identifikationsnachweis erforderlich. Die Identifikation erfolgt dabei mit Hilfe des Personalausweises mit Online-Ausweisfunktion bzw. eines anderen elektronischen Identifikationsnachweises (elektronischer Aufenthaltstitel, eID-Karte, Ausweis eines EU-/EWR-Mitgliedslandes mit Online-Ausweisfunktion). Als Alternative zur Online-Meldung bleibt die persönliche Arbeitslosmeldung auch weiterhin bestehen.  


Damit steht das gesamte Dienstleistungsangebot der Agentur für Arbeit Duisburg jetzt auch vollständig online zur Verfügung. Die eServices umfassen das komplette Spektrum von der online Arbeitssuchendmeldung bis hin zur online Videoberatung.
Einen Überblick über das Angebot der eServices finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/eservices    
Nähere Informationen zur Online-Arbeitslosmeldung, der Online-Identifikation und den technischen Voraussetzungen unter:
-       https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-melden
-       https://www.ausweisapp.bund.de/online-ausweisen/das-brauchen-sie/
-       https://www.personalausweisportal.de/Webs/PA/DE/buergerinnen-und-buerger/online-ausweisen/das-brauchen-sie/das-brauchen-sie-node.html  

Folgen Sie der Bundesagentur für Arbeit auf Twitter. Die kostenlosen Servicenummern lauten: für Kunden der Agentur für Arbeit: 0800 4 555500 Zusätzlich die Sammelrufnummer 0203 302 1111 für Arbeitgeber: 0800 4 555520

Servicezeiten der Agentur für Arbeit

Duisburg, 14. Dezember 2021 - Am Donnerstag, 23. Dezember 2021 und Donnerstag, 30. Dezember 2021 ist die Agentur für Arbeit Duisburg bis 15.30 Uhr geöffnet. Am Freitag, 24. Dezember 2021 (Heiligabend) und Freitag, 31. Dezember 2021 (Silvester) ist das Haus geschlossen.  

Bitte zu beachten ist die weiterhin bestehende 2G-Regelung Für persönliche Gespräche ist der Nachweis erforderlich, geimpft oder genesen zu sein. Es wird empfohlen, für diese persönlichen Gespräche möglichst einen Termin zu vereinbaren. Kundinnen und Kunden, die nicht geimpft oder genesen sind oder keine Auskunft zu ihrem Status geben möchten, werden online oder telefonisch beraten oder können eine Kurzberatung an einem Notfallschalter wahrnehmen.  

Für telefonische Anfragen ist die Agentur für Arbeit Duisburg unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4 5555 00 wie gewohnt bis 18 Uhr erreichbar.

Erneuter Rückgang der Arbeitslosigkeit im November

· Arbeitslosenzahl im November: 29.948
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat:  - 510
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.436  
· Arbeitslosenquote im November: 11,5%
· Arbeitslosenquote im Vormonat:  11,7% ·  Arbeitslosenquote im Vorjahr:12,5%   

Duisburg, 30. November 2021 - „Im November ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg erneut gesunken, der positive Trend am Arbeitsmarkt der letzten drei Monate setzt sich damit auch in diesem Monat weiter fort. Allerdings ist aktuell nicht seriös zu prognostizieren, welche Auswirkungen die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den kommenden Wochen entfalten werden“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Der Stellenmarkt zeigt sich im November im Vergleich zum Vorjahr belebt, aktuell sind 5.006 freie Arbeitsplätze unbesetzt. Trotz aller Herausforderungen bietet der Duisburger Arbeitsmarkt Chancen auf den beruflichen Wiedereinstieg. Sollten die Einschränkungen zur Eindämmung der steigenden Corona-Infektionen auch für die Unternehmen in Duisburg wieder zu Einbußen führen, ist die Kurzarbeit ein tragfähiges und bewährtes Unterstützungsangebot. Hilfreich ist daher, dass in diesem Monat die maximale Bezugsdauer von 24 Monaten bis März 2022 verlängert wurde.“    


Arbeitslosigkeit  
Mit 29.948 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 510 Personen weniger als im Oktober von Arbeitslosigkeit betroffen (-1,7 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.436 Personen oder 7,5 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote lag im November bei 11,5 Prozent, 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert vom Oktober. Im November 2020 lag die Quote bei 12,5 Prozent und damit um 1,0 Prozentpunkt über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.060 Personen waren im November 60 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Vorjahresmonat. Diese Zahlen liegen um 17,2 Prozent unter dem Wert von November 2020. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im November um 139 oder 1,4 Prozent auf aktuell 9.626 und liegt um 35 (0,4 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im November auf 6.091 (-53). Das waren 296 Personen oder 5,1 Prozent mehr als im November 2020.

Im November ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 14.639 Personen; 245 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 1.065 Personen oder 7,8 Prozent über dem Vorjahreswert.  

Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.349 (-291 oder -2,1 Prozent), und damit sind es gegenüber dem November des Vorjahres 607 oder 4,3 Prozent weniger.    


Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im November bei 2,3 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonat; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,2 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.097 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 138 oder 2,2 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Oktober. Vor einem Jahr, im November 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.319 oder 27,6 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im November bei 9,2 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter der Quote des Vormonats. Im November letzten Jahres lag sie ebenfalls bei 9,2 Prozent.  23.851 Personen (-372 und -1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im November in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum November 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 117 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Arbeitskräftenachfrage
Im November wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des Jobcenter Duisburg insgesamt 843 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 56 weniger als im Oktober und 176 mehr als im November 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Oktober zu November gestiegen (+29) und liegt mit 5.006 um 1.640 Stellen über dem Vorjahresniveau.    


Kurzarbeit  
Im November haben 12 Duisburger Betriebe für 127 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen nun für 15 Monate der Corona-Pandemie vor: im März 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.

Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 Betriebe mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten, im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten, im November 1.303 Betriebe mit 12.438 Beschäftigten, im Dezember 1.533 Betriebe mit 12.414 Beschäftigten, im Januar 2021 1.675 Betriebe mit 13.438 Beschäftigten, im Februar 1.683 Betriebe mit 12.561 Beschäftigten, im März 1.439 Betriebe mit 10.907 Beschäftigten und im April 2021 befanden sich 1.403 Betriebe mit 10.234 Beschäftigten. Im Mai befanden sich 1.307 Betriebe mit 8.908 Beschäftigten in Kurzarbeit.     Unterbeschäftigung  

Die Unterbeschäftigung[1] ist im November gesunken – um 360 Personen auf aktuell 39.036 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 1.475 oder 3,6 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im November bei 76,7 Prozent, ein Rückgang von 0,6 Prozentpunkten gegenüber Oktober.
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,7 Prozent (Oktober 2021: 14,9 und November 2020: 15,2). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.  

[1]] Die Unterbeschäftigung beschreibt das Volumen der Arbeitslosigkeit einschließlich der Personen, die zum Beispiel wegen der Teilnahme an Qualifizierungs-, Trainings- oder Beschäftigungsmaßnahmen, wegen Krankheit oder vorruhestandsähnlicher Regelungen nicht als arbeitslos gezählt werden.