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Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp im Zuge der A 40

Vorbereitende Maßnahmen A 40 Rheinbrücke Neuenkamp   
Duisburg, 03. Januar 2020 - Für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp beginnen am Montag, 6. Januar, weitere vorbereitende Maßnahmen. Wegen Straßen– und Kanalarbeiten wird die Wilhelmallee aus diesem Grund zwischen der Brückenstraße und der Flachsstraße zunächst voll gesperrt. Die Verkehrsführungen in diesem Bereich kann aber zwischenzeitlich angepasst werden.  

Zur Abwicklung des Baustellenverkehrs wird die Wilhelmallee zwischen Lessing- und Brückenstraße mit Haltverboten belegt. Ersatzparkplätze entstehen auf der Wilhelmallee zwischen Lessing- und Uferstraße. Dieser Abschnitt der Wilhelmallee, sowie Lessing- und Uferstraße werden zur Einbahnstraße. Einfahrten sind nur von der Duisburger Straße auf die Lessingstraße zur Uferstraße möglich.   

Der Geh- und Radweg auf der Rheinbrücke in Fahrtrichtung Homberg wird voll gesperrt. Ebenso die dazugehörigen Auf- und Abfahrten auf die Duisburger Straße. Auf der gegenüberliegenden Seite sind aber der Geh- und Radweg und die dazugehörigen Auf- und Abfahrten frei.  

Die Bushaltestelle unter der Brücke der A 40 wird verlegt.   
Um während der Hauptarbeiten den Leinpfad für Fußgänger und Radfahrer aufrecht zu erhalten, wird eine neue Rampe im Bereich der Wilhelmallee/ Rheinbrücke aufgebaut. Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer sind ausgeschildert.  

Die Maßnahmen dauern voraussichtlich bis zum 30. April.  

A40: Schutz der Rheinbrücke Neuenkamp steht im Fokus
Krefeld/Duisburg, 16. Dezember 2019 - Die Rheinbrücke Neuenkamp muss neu gebaut werden. Der feierliche 1. Spatenstich für den Ausbau der A40 zwischen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen und den damit verbundenen Neubau der Brücke ist am Montag (16.12.) von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und seinem NRW-Kollegen Hendrik Wüst vorgenommen worden. Doch bis die ersten Fahrzeuge dort den Rhein queren können, wird es noch dauern.


Die Rheinbrücke Neuenkamp muss die Lasten also noch einige Zeit tragen. Straßen.NRW sorgt dafür, dass der Verkehr bis zur Fertigstellung des ersten Neubau-Teilstücks weiter fließen kann. Verkehr fließt nur noch eingeschränkt Gut 100.000 Fahrzeuge nutzen die Brücke bei Duisburg täglich. "Vor allem die rund 10.000 LKW sind für die Brücke auf Dauer eine zu schwere Last", sagt Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek.


Um die besonders lastanfälligen äußeren Spuren der Brücke zu entlasten, rollt der Verkehr nur noch über zwei eingeschränkte Fahrspuren pro Richtung. Außerdem achtet Straßen.NRW seit gut einem Jahr darauf, dass überladene oder falsch beladene Lastwagen das Bauwerk nicht mehr nutzen.


Eine vor der Brücke installierte Waage identifiziert Fahrzeuge, die das zulässige Gesamtgewicht von 40 Tonnen überschreiten oder deren Ladung so verteilt ist, dass die Achslast mehr als die zulässigen 11,5 Tonnen aufweist. In Fahrtrichtung Essen wird seit November 2018 gewogen, die Anlage in Fahrtrichtung Venlo ist seit April 2019 in Betrieb.


1188 Fahrzeuge im November zu schwer
"Dass eine solche Wiegeanlage tatsächlich notwendig ist, zeigen die Statistiken der vergangen Monate und leider auch die aktuellen Zahlen", sieht die Straßen.NRW-Direktorin die Investition in die Anlage gerechtfertigt. Nachdem in den Anfangstagen zwischen 60 und 80 Lkw pro Tag die Brücke in Richtung Essen mit einer Überlast überqueren wollten, sind es inzwischen immerhin noch zwischen 25 und 30 Lastwagen, die heraus gewunken werden. Konkret wurden im November 1188 Fahrzeuge als zu schwer identifiziert.
Wer in der so genannten Fahrzeugdifferenzierungsanlage abgleitet wird, dessen LKW wird im Anschluss von der Polizei gerichtsfest nachgewogen. Ist eine zu hohe Achslast das Problem, kann der Fahrer noch auf dem Wiegeplatz seine Ladung neu sortieren. Ist das Gesamtgewicht überschritten, muss Ladung auf einen zweiten Lkw umgeladen werden.


"Neue Schäden früh erkennen" Auch wenn mit Hilfe der Wiegeanlage die Brücke nicht mehr übermäßig belastet wird, der tägliche PKW- und LKW-Strom setzt dem Bauwerk aus dem Jahr 1970 dennoch zu. Die Brücke Neuenkamp wird darum kontinuierlich überprüft und instandgesetzt.


In diesen Tagen beenden die Straßen.NRW-Ingenieure den 13. Brückenprüflauf – wiederum mit einem vollen Auftragsbuch für die Schweißer. "Unser Kontrollnetz ist eng, um neue Schäden früh zu erkennen und entsprechen reagieren zu können", sagt Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek. "Wir wissen um die Bedeutung der A40-Rheinbrücke und sorgen dafür, dass der Verkehr bis zur Fertigstellung des Neubaus fließen kann."


Start für achtspurigen Ausbau und Ersatz der Rheinbrücke Neuenkamp Bundesminister Scheuer: A 40 ist Herzschlagader des Ruhrgebiets
Duisburg-Homberg, Flachsstraße am 16. Dezember 2019 - Für eine bessere Anbindung über den Rhein: Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute den ersten Spatenstich für den achtspurigen Ausbau der A 40 gesetzt - gemeinsam mit Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Zugleich wird die Rheinbrücke Neuenkamp ersetzt.

Scheuer: Die A 40 ist eine der Herzschlagadern des Ruhrgebiets. Über die A 3 und 57 verbindet sie die Niederlande mit Düsseldorf und Köln - ein wichtiger Standortfaktor für Europas größten Binnenhafen hier in Duisburg! Mit dem achtspurigen Ausbau machen wir die A 40 fit für die Zukunft: Dadurch verschwinden Nadelöhre, sinken Fahrzeiten und steigt die Leistungsfähigkeit. Das hilft den Pendlern und dem Wirtschaftsverkehr gleichermaßen.


Ganz nebenbei sorgen wir für einen neuen Rekord: Als Kernstück des Bauprojekts wird die neue Rheinbrücke Neuenkamp nicht nur die gesamte Verkehrslage verbessern - sie wird auch die längste Schrägseilbrücke Deutschlands sein.


Der Bund investiert rund 365 Millionen Euro in die 4,4 Kilometer lange Ausbaustrecke zwischen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen. Davon fließen rund 250 Millionen Euro in die Erneuerung der Rheinbrücke Neuenkamp. Die neue Querung ist 802 Meter lang und 71 Meter hoch. Schon zur Hälfte der Bauzeit sollen sechs der acht Spuren für den Verkehr freigegeben sein.
Beim Ausbau der A 40 wird der Schallschutz besonders berücksichtigt: Für rund 18 Millionen Euro entstehen über eine Gesamtlänge von rund 5,1 Kilometern Lärmschutzwände und Wall-Wand-Kombination mit einer Höhe von bis zu 10 Metern. Um die Geräuschbelastung weiter zu reduzieren, kommt zudem offenporiger Asphalt - sogenannter "Flüsterasphalt" - zum Einsatz.


A40: Kurzfristiger Engpass heute Nacht in Richtung Essen zwischen Duisburg-Homberg und -Häfen
Düsseldorf/Duisburg, 12. September 2019 - Auf der A40-Brücke Neuenkamp finden heute Nacht (12./13.9.) von 20 bis 5 Uhr Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn statt. Dadurch steht dann in Fahrtrichtung Essen zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen nur eine Fahrspur zur Verfügung. Mit Behinderungen ist zu rechnen.


Wenn schon, denn schon!
straßen.nrw
Düsseldorf/Duisburg, 03. April 2019 - Wenn schon die A3 zwischen Rees und Wesel (und umgekehrt) Freitag bis Sonntag komplett gesperrt ist, dann kann man auch die angepriesene Umgehung über die A57 noch ein wenig behindern.
Engpass am Wochenende in Richtung Venlo bei Duisburg-Häfen Duisburg/Krefeld
Die Hauptfahrbahnen der A40 werden von Freitagabend (5.4.) um 20 Uhr bis Montagmorgen (8.4.) um 5 Uhr in Fahrtrichtung Venlo im Bereich der Anschlussstelle Duisburg-Häfen gesperrt. Der Verkehr wird einspurig über die Parallelfahrbahn der Anschlussstelle umgeleitet. Dabei kann es sich stauen.
Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld installiert dort Sensoren für die Wiegeanlage und die Ableiteinrichtung.



Planfeststellungsbeschluss rechtskräftig
Für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp im Zuge der A 40 besteht vollziehbares Baurecht

Düsseldorf/Duisburg, 07. März 2019 - Der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den achtstreifigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen ist rechtskräftig. Bis zum 4. Februar 2019 lag er in den Stadtverwaltungen der von den Planungen betroffenen Kommunen aus. Am 4. März 2019 endete die Frist, um gegen den Beschluss zu klagen. Da innerhalb dieser Frist keine Klagen eingegangen sind, besteht nun vollziehbares Baurecht.

„Der Verlauf zeigt, wie gut geplant, wie gut im Planfeststellungsverfahren gearbeitet worden ist und wie gut das Projekt im Vorfeld kommuniziert wurde“, sagt NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „So sieht es aus, wenn man aufs Tempo drückt für schnelleres Vorankommen in NRW.“

Nachdem nun die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden sind, gilt es, auf dieser Grundlage die Ausschreibungsunterlagen für die Baumaßnahmen zu erstellen.

Vorgezogene bauliche Maßnahmen – hierzu gehören Leitungsverlegungen, die Herstellung von Baustellenzuwegungen, die Kampfmittelsondierung und die Erstellung von Entwässerungsanlagen – werden nun schnellstmöglich realisiert. Vorgesehen ist, hier ab Sommer 2019 mit den Arbeiten zu beginnen.

„Das bisher vorgelegte Tempo ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich“, sagt DEGES Bereichsleiter Dr. Udo Pasderski. Die DEGES als beauftragte Projektmanagementgesellschaft hat sich für die dargelegten Schritte einen ehrgeizigen Zeitplan gesetzt. Bereits drei Jahre nach Baubeginn der Rheinbrücke sollen auf dem neuen, südlichen Überbau pro Fahrtrichtung drei Fahrstreifen – bisher sind es zwei Fahrstreifen je Richtung – zur Verfügung stehen. Dies führt durch die Entspannung der Verkehrssituation zu einer nachhaltigen Entlastung für Pendler und die regionale Wirtschaft.