Politik Bund und mehr Sonderseiten
  •  BZ-Sitemap  
 

Apfelernte 2026 voraussichtlich 5,4 % unter Zehnjahresschnitt
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 18. August 2026 - Die deutschen Obstbaubetriebe erwarten im Jahr 2026 eine Apfelernte von rund 934 000 Tonnen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer vorläufigen Schätzung vom Juli 2026 mitteilt, werden damit voraussichtlich
52 900 Tonnen oder 5,4 % weniger Äpfel geerntet als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre (2016 bis 2025).
Die besonders gute Apfelernte des Vorjahres wird voraussichtlich um 204 000 Tonnen beziehungsweise 17,9 % unterschritten.
Trotz der vergleichsweise niedrigen Ernteerwartung bleiben Äpfel auch 2026 das mit Abstand am meisten geerntete Baumobst in Deutschland. Sie werden bundesweit auf einer Fläche von 32 700 Hektar angebaut.
Bezogen auf die Anbaufläche wird in diesem Jahr ein durchschnittlicher Ertrag von rund 28,6 Tonnen Äpfel pro Hektar erwartet.

• Nach vorläufigen Schätzungen wird eine unterdurchschnittliche Apfelernte von 934 000 Tonnen erwartet
• Hitze und Trockenheit beeinflussen die Apfelernte
• Pflaumen- und Zwetschenernte mit 49 300 Tonnen voraussichtlich 11,5 % über dem Niveau der vergangenen zehn Jahre

 

Ernte von Freiland-Erdbeeren und Spargel 2026 voraussichtlich weiter rückläufig
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 20. Juli 2026 - Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland ernten in diesem Jahr ersten Schätzungen zufolge mit 71 300 Tonnen Erdbeeren im Freiland 11,3 % weniger als im Jahr 2025 (80 400 Tonnen).
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, würde damit die durchschnittliche Erntemenge von 94 400 Tonnen der Jahre 2020 bis 2025 um ein Viertel (24,5 %) unterschritten und der niedrigste Wert seit 1995 (68 800) erreicht.

• Niedrigste Erdbeerernte im Freiland seit 1995 erwartet: Landwirtschaftsbetriebe ernten 2026 voraussichtlich 11,3 % weniger als im Vorjahr
• Spargelernte sinkt voraussichtlich um 3,4 %, niedrigste Erntemenge seit 2010 erwartet  

 

Kirschenernte 2026 mit 51.100 Tonnen voraussichtlich 13,5 % über dem Zehnjahresdurschnitt
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 30. Juni 2026 - Die deutschen Obstbaubetriebe erwarten in diesem Sommer eine höhere Kirschenernte als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer ersten Ernteschätzung zum Stichtag 10. Juni 2026 mitteilt, gehen die Betriebe für das Jahr 2026 von einer Gesamterntemenge für Süß- und Sauerkirschen von rund 51 100 Tonnen aus. Damit wird die Kirschenernte voraussichtlich um 8,5 % höher ausfallen als im ertragreichen Vorjahr (47 100 Tonnen) sowie um 13,5 % über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (45 200 Tonnen) liegen.

• Voraussichtlich 13,5 % mehr Kirschen als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre und 8,5 % über dem guten Erntejahr 2025
• Erwartete Süßkirschenernte übertrifft Zehnjahresdurchschnitt um 20,5 %
• Erwartete Sauerkirschenernte bedingt durch rückläufige Anbauflächen 6,8 % unter dem Zehnjahresdurchschnitt

 

Spargelanbau in Deutschland geht zurück
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 23. März 2026 - Der Spargelanbau in Deutschland geht zurück: Sowohl Erntemenge und Anbaufläche als auch die Zahl der Spargel anbauenden Betriebe ist in den vergangenen zehn Jahren gesunken.
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 103 900 Tonnen Spargel geerntet. Das waren 3,9 % weniger als im Jahr 2024 (108 100 Tonnen) und 8,5 % weniger als zehn Jahre zuvor (2015: 113 600 Tonnen), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Ein Grund für die geringere Spargelernte ist der Rückgang der Anbaufläche: Im Jahr 2025 umfasste die gesamte Anbaufläche für Spargel deutschlandweit 22 500 Hektar – das waren 1,5 % weniger als im Jahr zuvor (22 800 Hektar) und 12,5 % weniger als im Jahr 2015 mit 25 700 Hektar.

• Erntemenge (-9 %), Anbaufläche (-13 %) und Zahl der Betriebe (-29 %) im Jahr 2025 gegenüber 2015 gesunken
• 79 % des im Jahr 2025 importierten Spargels während der Saison von März bis Juni eingeführt

 

Champignonernte 2025 um 1,4 % gestiegen
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 13. März 2026 - Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78 400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche geerntet.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Erntemenge an Speisepilzen insgesamt damit um 1,0 % oder 760 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015 bis 2024 lag die Ernte um 4,4 % oder 3 280 Tonnen höher.
Der Schwerpunkt der Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf Champignons: Sie machten mit 76 800 Tonnen 97,9 % der gesamten Speisepilzernte im Jahr 2025 aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Champignon-Ernte 2025 um 1,4 % und im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6 %. Die übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen zusammen.

• Champignon-Erntemenge steigt bei nahezu unveränderter Erntefläche
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weiterhin bedeutendste Speisepilz-Anbauländer