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HSV-Fraktion freut über die Verbesserung des Nahverkehrsplanes
Erfolgreiche Kritik mit Hilfe der betroffenen BürgerInnen zahlt sich aus!
Jochem Knörzer

Duisburg, 24. März 2020 - 'Bürgerlich-Liberale und SGU zeigen Neue Wege für die DVG auf' hieß es bereits am 07.02.2020. Die 'HSV-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg' hatte hilfreiche Kritiken und Anregungen der Bevölkerung gesammelt und diese zu diesem Zeitpunkt an die DVG weitergeleitet.

Mit Erfolg, wie man jetzt sehen kann, schreibt die HSV-Fraktion in der heutigen Pressemitteilung.
Bereits sechs Wochen später werden etliche Punkte der gesammelten Kritiken nun mit der für den 30.03.2020 vorgelegten Beschlussvorlage zur Optimierung des Nahverkehrsplanes umgesetzt.

„Erfreulich ist, dass bei den geplanten kurzfristigen Maßnahmen die Anbindung von Bruckhausen an Hamborn durch Reaktivierung der Linie 908 und eine Anpassung der Betriebszeiten bis August 2020 umgesetzt werden“, so Ratsherr und Fraktionsvorsitzender Karlheinz Hagenbuck.

BL-Ratsfrau Angelika Röder, als Rheinhauserin Mitglied der Bezirksvertretung: "Die Einführung einer zusätzlichen Linie 925 in Rheinhausen-Eisenbahnsiedlung lässt viele RheinhausenerInnen aufatmen, auch wenn die Umsetzung erst zum Fahrplanwechsel Sommer 2021 geplant ist."

Die Fraktion hofft, dass die DVG auch die Anregung der HSV-Fraktion zur Bekämpfung der Straßenbahnüberfüllung von Nord nach Süd und umgekehrt aufgreift und langfristig eine Nord-Süd-Ringlinie mit vier Bahnen an Wochentagen als Alternative einführt.

Ob die anberaumte Ratssitzung überhaupt stattfinden kann, ist aufgrund des 'Corona-Virus' noch nicht sicher.
Selbst die Mercatorhalle wird für 84 Ratsmitglieder, dazu Verwaltungsmitglieder und Schriftführer, wohl noch zu klein sein, um den geforderten, und notwendigen, Sicherheitsabstand zu gewähren.

Ob der 25-köpfige Haupt- und Finanzausschuss, zuzüglich Fraktions- und Verwaltungsmitgliedern und Schriftführer, der stattdessen tagen soll, überhaupt einen Beschluss zur Sache, zur Optimierung des Nahverkehrsplanes, rechtlich fassen darf, ist auch noch ungeklärt.

Sicher ist, dass sich die Großkopferten in Rot und Schwarz (wieder einmal) für etwas feiern, was sie selber (wieder einmal) nicht erarbeitet haben.