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In der Bezirksliga warten 'alte' Bekannte und 'unbeschriebene' Blätter
Saisonziel muss Wiederaufstieg lauten

Duisburg, 12. Juni 2018 - Nachdem der erste große Schock über den Last-Minute-Abstieg unserer ersten Mannschaft vom letzten Sonntag verdaut ist, gilt  es, nach vorne zu blicken. Da tut es vielleicht ganz gut, dass die neue Einteilung der Bezirksliga-Klassen bereits jetzt erfolgt ist und die Vorfreude auf den neuen Spielplan von alten Sorgen und dem Frust der letzten Tage ablenken kann.

Die Liga-Planer haben den Löwen und ihren Fans einen bunt gemixten Reiseplan beschert, der die Hamborner in alle Himmelsrichtungen mit einem Radius von rd. 50 Kilometern führt: Im Norden geht es Richtung Bocholt zu Blau-Weiß Dingden, im Westen zur Zweitvertretung  des VfB Homberg. Die Südspitze bildet die TuS Mündelheim, die östliche Grenze  Bottrop u.a.  mit den Traditionsvereinen VfB und Fortuna.

Während den „07ern“ die meisten Vereine aus den  Bezirksliga-Spielzeiten 2015/2016 und  2016/2017 bekannt oder Rivalen aus alten Zeiten sind wie Aufsteiger SuS Dinslaken 09, Viktoria Buchholz, DJK Vierlinden und die Spielvereinigung Meiderich 06/95, dürften der Hamminkelner SV und Blau-Weiß Dingden eher unbeschriebene Blätter für die Löwen sein.

Die Gruppe hat es durchaus in sich. Man darf sich auf spannende Stadt- und Nachbarschaftsduelle freuen!

Die Bezirksliga-Gruppe 4 in der Gesamtübersicht:
         •        VfB Homberg II
         •        Viktoria Buchholz
         •        SpVg Meiderich 06/95
         •        RWS Lohberg
         •        TuS Mündelheim
         •        DJK Vierlinden
         •        SuS 09 Dinslaken
         •        Sportfreunde Hamborn 07
         •        SpVg Sterkrade 06/07
         •        SV Adler Osterfeld
         •        VfB Bottrop
         •        Fortuna Bottrop
         •        Blau-Weiß Oberhausen
         •        SC 1920 Oberhausen
         •        Dostlukspor Bottrop
         •        SV Friedrichsfeld
         •        Hamminkelner SV
         •        Blau-Weiß Dingden

Sobald der neue Spielplan erscheint, werden wir entsprechend informieren.
Wir drücken unserer ersten Mannschaft in der kommenden Bezirksliga-Saison fest die Daumen und hoffen auf eine wieder  zahlreiche und laute Unterstützung durch die Fans, um die Mission „Wiederaufstieg“ erfolgreich angehen zu können.

 

Hamborn fängt sich in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich und steigt ab

Duisburg, 10. Juni 2018 - GSV Moers - SF Hamborn 07 2:2 (0:1)
Die Sportfreunde Hamborn 07 haben ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt in der Landesliga nicht nutzen können. Nach der 0:1 Heimniederlage gegen den GSV Moers am letzten Donnerstag im Hinspiel der Relegation kam das Team von Michael Pomp nun am Sonntagnachmittag  im Rückspiel beim Grafschafter Spielverein nicht über ein 2:2 hinaus.

Dabei zeigten sich die Hamborner im Vergleich zum Hinspiel sowohl von der Taktik als auch vom Einsatz her stark verbessert gegen eine  etwas müde wirkende und recht passiv agierende Mannschaft des GSV. Einzig und allein die mangelhafte Verwertung bester Chancen müssen sich die heute ganz in gelb spielenden Löwen vorhalten lassen, die ihnen letztendlich zum Verhängnis wurde.

Lars Gronemann hatte „07“ mit einem schönen Kopfball auf Vorlage von Jan Stuber nach rd. einer halben Stunde mit 0:1 in Führung (29.) gebracht. Als Raphael Schütz in der 70. Minute einen Foulelfmeter zum 0:2 verwandelte, schien die Partie gelaufen und Hamborn gerettet. Aus unerfindlichen Gründen ließen die Löwen, die bis dahin - sieht man von ein zwei Szenen ab - Ball und Gegner voll im Griff  hatten und das Spiel kontrollierten, die Zügel schleifen und standen zunehmend tiefer, wirkten plötzlich verunsichert. Angetrieben von ihrem Kapitän und Ex-Löwen Fabian Hastedt, kamen die Moerser plötzlich auf und wurden nach einem üblen Schnitzer der Hamborner Hintermannschaft durch den 1:2 Anschlusstreffer von Christian Zeiler bereits drei Minuten nach dem scheinbar vorentscheidenden 0:2 belohnt (73.).

Der GSV bekam jetzt die zweite Luft, brachte   die Hamborner Defensive durch lange Bälle immer wieder in Verlegenheit, so wie in der 91. Minute als ein 50 Meter-Pass aus der Moerser Hälfte  per Kopf im Strafraum zu Pascal Sikorska verlängert wird; dieser lässt mit einem trockenen Flachschuss aus rd. 14 Metern in die rechte untere Torecke Löwen-Keeper Dominik Schäfer keine Chance: es heißt 2:2.  Die verbleibende Nachspielzeit konnten die Hamborner nicht mehr nutzen, um den entscheidenden Siegtreffer, der zum Klassenerhalt gereicht hätte, zu erzielen.

Damit müssen die Löwen, die erst im letzten Jahr in die Landesliga aufgestiegen waren, den bitteren Weg zurück in die Bezirksliga antreten.

Die Art und Weise, mit der die Hamborner zunächst in die Relegation, dann in die Bezirksliga gerutscht sind, kann man durchaus als unglücklich und bitter bezeichnen: Sowohl bei der Partie des SV Hönnepel-Niedermörmter gegen den FC Kray als auch jetzt in Rückspiel der Relegation fielen die entscheidenden Tore in der Nachspielzeit. Letztendlich hatten es die Löwen aber heute in der Hand, frühzeitig klare Verhältnisse zu schaffen. Das ist ihnen nicht gelungen. Eine vergleichbare gute Einstellung und Leistung, wie sie  heute von „07“ präsentiert wurde,  im gesamten Saisonverlauf erbracht oder zumindest im Hinspiel der Relegation, hätte das heutige Ergebnis bedeutungslos gemacht. So hat es nicht sollen sein.

Insofern gilt dem GSV Moers unser Glückwunsch zum Aufstieg in die Landesliga. Die Grafschafter haben in der Bezirksliga eine gute Saison gespielt; sie haben die Relegation mit Herz und einem Einsatz gespielt, der sie sicherlich an ihre Grenzen und darüber hinaus gebracht hat, und sich den Aufstieg redlich verdient.

Wir wünschen dem GSV für die kommende Spielzeit in der Landesliga viel Erfolg.

Für die Hamborner Löwen heißt es jetzt erst einmal, die Wunden lecken und sacken lassen. Mit dem Abstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksliga ist der Super-GAU im Holtkamp perfekt, denn nachdem im letzten Jahr erste und zweite Mannschaft den Doppel-Aufstieg feiern konnten und für eine enorme Aufbruchsstimmung sorgten, müssen beide Teams nun wieder eine Klasse runter. Hamborns Zweite stand bereits nach dem letzten Spieltag der Bezirksliga als Absteiger in die Kreisliga A fest.

Löwen-Trainer Michael Pomp wurde im Vorfeld des Rückspiels in Moers in den Medien zitiert: „Ich glaube nicht, dass in Hamborn eine Welt zusammenbrechen wird, wenn der Doppel-Abstieg tatsächlich Realität wird.“

Recht hat er, der Übungsleiter. Das Leben geht weiter und in Hamborn ist man Kummer gewohnt und ist darin geübt, die Ärmel aufzukrempeln und neu anzufangen. Es wird jedoch ein  hartes Stück Arbeit, den Frust zu verarbeiten und den Wiederaufstieg anzupacken.

Nein, die Welt wird  nicht zusammenbrechen, aber sie wird sich ändern müssen in Hamborn; vor allem, was die Ansprüche und  das Selbstverständnis anbelangt. Die Zeiten, da die Löwen hinter dem MSV die Nummer zwei in Duisburg waren, ist lange vorbei. VfB Homberg, FSV  Duisburg,  DSV 1900 und jetzt auch der SV Genc Osman sind im klassenmäßig an den Hambornern vorbeigezogen.

Nein, die Welt wird nicht zusammenbrechen. Aber mit dem Abstieg in die Bezirksliga wird auch strategische Auswirkungen haben; so wird sich Bleibeperspektive für den Nachwuchs verschlechtern. Talente aus dem Jugendbereich wird es eher zu Vereinen ziehen, deren Seniorenteams eine höherklassige Perspektive bieten können.

Auch wirtschaftliche Folgen werden nicht ausbleiben. Zuschauer, Sponsoren und andere Förderer lassen sich  in der Landesliga eher zum Engagement begeistern als in unteren Klassen.

Kulissen, wie jetzt in der Relegation, als über 700 Zuschauer das Hinspiel im Holtkamp sahen, oder jetzt über 1.200 Zuschauer in Moers, wird man im Liga-Betrieb der Löwen in naher Zukunft nicht mehr erwarten dürfen.

Nein, die Welt bricht nicht zusammen im Holtkamp - sie wird nur anders.

Auf Verantwortliche. Funktionäre, Trainer, Betreuer und natürlich vor allem auf  die Aktiven im Löwen-Lager wartet eine Menge Arbeit.

 

Jahreshauptversammlung der Sportfreunde Hamborn 07 Fußballabteilung e.V.
Die Hamborner Löwen blicken auf eine durchwachsene Saison zurück
Vorstand entlastet und im Amt bestätigt

Duisburg, 09. Juni 2018 - Die Fußballabteilung der Hamborner Löwen hielt am vergangen Freitag  ihre Jahreshauptversammlung im Vereinslokal " Löwenschänke" ab. Ähnlich wie in den letzten Jahren  fiel der sportliche Rückblick des Vorsitzenden Ernst Schneider auf die abgelaufene Spielzeit durchwachsen aus.

Während die Jugendabteilung auf eine positive Entwicklung in der abgelaufenen Saison zurückblicken konnte, lief es im Seniorenbereich denkbar schlecht. Die zweite Mannschaft steht bereits als Absteiger in die Kreisliga A fest, die Erste muss weiterhin um den Verbleib in der Landesliga bangen. In der Relegation gab es im Hinspiel zu Hause gegen den GSV Moers eine 0:1 Niederlage.
„Ich habe nach dem Spiel sehr schlecht geschlafen“, so Ernst Schneider, der mit Blick auf die dort gezeigte Leistung damit seine Sorge um den Ausgang der Relegation zum Ausdruck brachte und sicherlich vielen Mitgliedern aus der Seele sprach. Der Präsident hatte zuvor ein intensives Gespräch mit der Mannschaft.

Sowohl Ernst Schneider als auch Trainer Michael Pomp, der den Teilnehmern in der Sitzung Rede und Antwort stand, gehen davon aus, das die Löwen in Moers das Blatt wenden können. „Ich habe am Sonntag auf der einen Seite eine Hamborner Mannschaft gesehen, die nicht ihr volles Potential ausgespielt hat, und auf der anderen Seite einen Gegner, der bis an seine Leistungsgrenze gegangen ist“, sieht Michael Pomp noch Luft nach oben für das Rückspiel am Sonntag bei den „Grafschaftern“.

Die wirtschaftliche Situation des Vereins ist dagegen bei schwieriger werden Rahmenbedingungen weiterhin insgesamt stabil, konnte Schatzmeister Udo Finger berichten, obwohl die schwarze Null in der Erfolgsrechnung nicht ganz erreicht wurde.

Personalien/Wahlen:
Friedhelm Zielinski, Vorsitzender des Verwaltungsrates, stellte in seinem Bericht fest, dass es bei der Überprüfung der Geschäftsführung des Vorstandes keine Beanstandungen gab und dankte dem Vorstand im Namen des Kontrollgremiums für die geleistete Arbeit.

Dem Vorstand und dem Schatzmeister wurde für ihre Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr die Entlastung ausgesprochen; der wiedergewählte Jugendvorstand um Obmann Rudi Meyer, Ali Kocakaya (stellv. Obmann) und Manfred Mainka (Geschäftsführer) sowie die Jugendsprecher Julian Bode, Ahmet Ünal Ergün und Ahmet Faruk Altinisik wurden von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Das Vorstandsteam der Löwen stellte sich dann en bloc zur Wiederwahl und wurde wie folgt in den Ämtern bestätigt bzw. neu gewählt : Ernst Schneider (Vorsitzender), Helmut Wille (1. stellvertretender Vorsitzender), Günter Back (2.  stellvertretender Vorsitzender, als Nachfolger von Klaus Bresser), Frank Müller (Geschäftsführer) und Udo Finger (Schatzmeister).

Klaus Bresser scheidet auf eigenem Wunsch aus dem Vorstand aus. Wir danken ihm für seine dort geleistete Arbeit.

Ebenfalls wurden die Kassenprüfer Heinrich Kahlert und Wolfgang Förster für ein weiteres Jahr gewählt.

Turnusmäßig stand in diesem Jahr ebenfalls die Wahl neuer Verwaltungsratsmitglieder an.
Friedhelm  Zielinski, Wolfgang Förster, Heinrich Kahlert und Volker Mosblech wurden von der Mitgliederversammlung in das Kontrollgremium berufen und damit  im Amt bestätigt. Klaus Bresser wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt und komplettiert damit die von der Jahreshauptversammlung zu bestimmenden Ratsmitgliedern.

Wir danken den Gremienmitgliedern für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr und wünschen ein glückliches Händchen bei den anstehenden Aufgaben der neuen Amtszeit.

 

SF Hamborn 07 - GSV Moers 0:1 (0:0)
Derber Rückschlag für Hamborner Löwen im Kampf um den Klassenerhalt

Duisburg, 08. Juni 2018 - Ein Kunstschuss von Marc-André Drebernitz und ein gut aufgelegter Gäste-Keeper Luca di Giovanni bringen das Team von Michael Pomp im Kampf um den Klassenerhalt ins Hintertreffen.

Die Hoffnungen von Hamborn 07 auf den Ligaverbleib in der Landesliga haben einen derben Rückschlag erlitten. Im ersten Relegationsspiel gegen den Bezirksligisten GSV Moers mussten die Löwen eine  0:1 Niederlage hinnehmen.

Das Tor des Tages schoss Marc-André Drebernitz in der 53. Minute mit einem Kunstschuss aus halblinker Position von der Strafraumgrenze; sein Heber senkte sich über den etwas weit vor der Torlinie stehenden Löwen-Keeper Dominik Schäfer ins Hamborner Tor.

Die Gäste hatten sogar die Möglichkeit, das Ergebnis auszubauen. Ein Treffer durch Christian Zeiler wurde jedoch wegen Abseitsstellung nicht anerkannt (65.). Wenig später hatte  eben jener Zeiler ein weiteres Tor auf dem Fuß, vertändelte jedoch freistehend vor Dominik Schäfer (78.).

Hamborn selbst hatte in Durchgang eins nur eine gute Möglichkeit durch Erkut Ay, dessen Kopfball in letzter Sekunde von der Moerser Torlinie geschlagen werden konnte (18.). In der zweiten Hälfte sah es nicht besser aus. Außer einem Kopfball von Daniel Schäfer aus kurzer Distanz, der noch abgeblockt wurde, hatte nur noch Jan Stuber eine zwingende Gelegenheit zum Ausgleich.  Der schön angesetzte Flachschuss des Löwen-Kapitäns von der Strafraumgrenze  wurde jedoch von GSV-Keeper Luca di Giovanni mit einem tollen Reflex noch in den Pfosten gelenkt. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits knapp sechs Minuten über die reguläre Spielzeit absolviert. Kurz danach ertönte der Schlusspfiff.

Der Erfolg der „Grafschafter“ ist nicht unverdient. Die Gäste machten den etwas spritzigeren und konsequenteren Eindruck und waren durch schnelle Konter immer gefährlich. Den Löwen merkte man dagegen die schweren Beine als Resultat des letzten Meisterschaftsspiels gegen Klosterhardt an. Die Gastgeber wirkten physisch und psychisch ausgelaugt. Obwohl Michael Pomp  die gleiche Startformation wie gegen Klosterhardt auflaufen ließ, schienen an den beiden Tagen jeweils unterschiedliche Mannschaften auf dem Feld zu stehen.

Es bedarf einer deutlichen Leistungssteigerung, um im Rückspiel am kommenden Sonntag (15.00 Uhr) das Blatt noch wenden  und einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied einfahren zu können.

Vor einer ansprechenden Kulisse von 720 Zuschauern boten beide Mannschaften ein eher mäßiges Spiel, das mehr durch Nervosität und Spannung als durch spielerische Klasse geprägt war.

Da beide Teams aus einer soliden Abwehr heraus agierten, waren Torraumszenen  insbesondere im ersten Durchgang Mangelware. Moers versuchte, dem anfangs stürmischen Beginn von „07“ Ruhe und Kontrolle entgegen zu setzen und abwartend aus einer gut sortierten Abwehr schnelle Nadelstiche zu setzen. Die erste und beste Chance in der ersten Halbzeit bot sich den Löwen durch Erkut Ay, der eine Ecke von Ramazan Ünal mustergültig mit dem Kopf erwischte; der Ball wurde aber von den Gästen mit vereinten Kräften von der Linie geschlagen (18.). Es entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem ein Klassenunterschied nicht erkennbar ist. Beide Team agieren jedoch nervös und leisten sich einige Stockfehler.
Nach einer Ecke des Moersers Lucas Schmidt, der fast sämtliche Standards bei den „Grafschaftern“ ausführte, bringt Ramazan Ünal - mit dem Rücken zum eigenen Tor stehend - mit seinem Klärungsversuch per Hinterkopf Keeper Dominik Schäfer in Verlegenheit. Zum Glück für „07“ streift das Leder knapp am Tor vorbei (24.).
Dann schaffen es die Hamborner einmal, schnell aus der eigenen Hälfte zu kommen. Der quirlige David Gehle tankt sich rechts durch, lässt einige Gegner stehen und legt auf Ramazan Ünal, der aber keinen Druck hinter das Leder bekommt, so dass Luca do Giovanni das Leder problemlos aufnehmen kann (29.). Kurz darauf haben die Löwen Glück, dass Marcel Haeger im Strafraum einen gut getretenen Freistoß von Lucas Schmidt nur knapp verpasst (33.).
Der GSV bleibt durch schnelle Gegenstöße gefährlich. Lars Gronemann kann in letztem Moment dazwischen gehen, als Marc-André Debernitz durchbricht und auf Marcel Haeger legen will, der im Fünfmeterraum lauerte . Domink Schäfer wäre geschlagen gewesen (41.). Hamborn versucht es nun auch einmal mit einem schnellen Spielzug über Markic, doch Passempfänger David Gehle steht im Abseits (43.).

Torlos geht es in die Kabinen und ohne Auswechslungen geht es in die zweite Hälfte.

Diese beginnen die Gäste recht forsch, zeigen mehr Initiative als Hamborn und gehen aggressiver in die Zweikämpfe. Der GSV sollte sich hierfür bald belohnen. Nachdem sich Marc-André Drebernitz an der linken Strafraumgrenze  Platz erarbeitet hatte und nicht rechtzeitig gestört wird, gelingt ihm ein wunderbarer Lupfer über Löwen-Keeper Dominik Schäfer hinweg zum 0:1 ins Hamborner Tor (53.). Vielleicht stand der Hamborner Schlussmann etwas zu weit vor der Linie, der Ball war aber letztendlich unhaltbar.

Der Treffer lähmt die Löwen und beflügelt die „Grafschafter“, die nun nachsetzen. Ibrahim Üzüm legt auf Christian Zeiler, dessen Schuss Erkut Ay gerade noch ins Toraus abfälschen kann (57.). Löwen-Trainer Pomp reagiert, bringt  innerhalb einer Viertelstunde mit Raphael Schütz (59. für Erkut Ay), André Meier (62. für David Gehle) und Blinort Namoni (73. für Ramazan Ünal) drei neue Spieler. Die erhoffte Stabilisierung und Belebung des Hamborner Spiels bringt das aber nicht, auch wenn sich die neuen Akteure nach Kräften einbringen. Die Löwen agieren zu umständlich, lösen sich zu spät vom Ball und verlieren so eins ums andere Mal hart erkämpfte Bälle. Nach einem Freistoß von von Ramazan Ünal erwischt Daniel Schäfer das Leder per Kopf, der Ball wird jedoch abgewehrt; der Nachschuss zieht über den Kasten (62.).

Nachdem Valentin Markic ein schönes Zuspiel von Raphael Schütz vertändelt hatte, kommt der GSV wieder blitzartig nach vorne. Marc-André Debernitz legt wunderbar in den Lauf auf Christian Zeiler, der den Ball an Dominik Schäfer vorbei in die rechte Torecke schiebt. Der Torjubel der Moerser währte nur kurz: Schiedsrichter Thorsten Schwerdtfeger zeigte sofort „abseits“ an (65.). Eine äußerst knappe Entscheidung, die die Löwen im Spiel hält. Ein 0:2 zu diesem Zeitpunkt hätte sicherlich zum Einbruch der Gastgeber geführt.

So versuchen sich die Löwen weiter in der Offensive, suchen das Heil zuweilen mit Fernschüssen wie André Meier, der nach einer Ecke von Ramazan Ünal aus rd. 25 Metern draufhält, allerdings auch weit über das Tor zielt (70.). Dann leistet sich Julian Grevelhörster, sonst aufmerksam in der Defensive, im eigenen 16er einen Bock. Der Löwe wähnt seinen Keeper Schäfer in der Nöhe und will zurückgeben, rutscht aber aus. Christian Zeiler geht dazwischen und hat die dicke Chance, den Löwen den Todesstoß zu versetzen, zögert aber zu lange. Dominik Schäfer behält die Nerven und spitzelt dem Moerser den Ball vom Fuß (78.).

„07“ müht sich weiter, ohne aber gefährlich zu werden. Die letzen beiden nennenswerten Möglichkeiten für Hamborn hat Jan Stuber, der zunächst einen Schuss von der Strafraumgrenze knapp neben das Tor setzt (95.), dann mit einem schönen Flachschuss aus rd. 12 Metern am glänzend reagierenden Luca di Giovanni scheitert (96.).  Zuvor hatte der Moerser Can Yasar, in der 86. Minute für Christian Zeiler gekommen, die letzte große Gelegenheit für den GSV. Sein Kopfball vergehst aber knapp das Hamborner Gehäuse (89.).

Nach 96 Minuten ist das Spiel aus.

Am Sonntag folgt in Moers Teil zwei (15.00 Uhr). Vorteil GSV in der Relegation!

 

Jugendtag der Sportfreunde  Hamborn 07 Fußballabteilung
Junglöwen blicken auf eine gute Saison 2017/2018 zurück

Duisburg, 07. Juni 2018 - Am Dienstag letzter Woche, den 29.05.2018, hielt die Junioren-Abteilung der Hamborner Löwen ihre diesjährige Jahreshauptversammlung, den Jugendtag, im Vereinslokal "Löwenschänke" ab. Nach der Begrüßung, Totenehrung und Wahl des Versammlungsleiters , dessen Aufgabe wieder in die bewährten Hände von Udo Finger gelegt wurde, konnte der Jugendvorstand über eine durchaus erfolgreiche Saison berichten; auch, wenn es den ein oder anderen Wermutstropfen gab.

Sechs erste Plätze, davon fünf Meistertitel, zwei Vize-Meisterschaften sowie der Sieg der D-Jugend im Kreispokal sind die beachtliche Bilanz der Junglöwen, auf die wir stolz sind und zur der Vorstand, Verwaltungsrat und die ganze Löwen-Familie herzlich gratulieren.

Im Einzelnen gab es folgende Platzierungen

Unsere Meistermannschaften
A-Jugend (Leistungsklasse), D3 Meister als E-Jugend in der D-Jugend, E2, E3 und E4, D1 Herbstmeister in der  Leistungsklasse, dann in der neuen Niederrheinliga Gruppensieger (leider werden da keine Meister gekürt).

Unsere Vize-Meister
D2 (nur durch das schlechtere Torverhältnis), E1

Unsere Pokalsieger
D1 (Kreispokalsieger)

Ausblick
Unsere E1 spielt am kommenden Samstag beim Kreisbestenturnier mit. A und B1 spielen in der Qualifikation zur Niederrheinliga, die B2 in der Qualifikation zur Leistungsklasse.

Weniger gut lief es für unsere C1, die den Abstieg aus der Niederrheinliga verkraften muss. Unsere C1-Löwen spielen damit erstmals seit 2003/2004 wieder in der Leistungsklasse. Aus dieser musste sich  die C2 deshalb zwangsläufig verabschieden.

Nach dem Bericht des Kassenwartes wurde dem alten Jugendvorstand um Rudi Meyer, Ali Kocakaya und Manfred Mainka Entlastung erteilt.

Das erfolgreiche Trio stellte sich dann erneut der Verantwortung und wurde wie folgt im Amt wiedergewählt: Rudi Meyer (Jugendobmann), Ali Kocakaya (Stellvertreter) und Geschäftsführer Manfred Mainka (Geschäftsführer) genießen für ein weiteres Jahr das Vertrauen der Junglöwen.

Als Jugendsprecher wurden Julian Bode, Ahmet Ünal Ergün und Ahmet Faruk Altinisik bestätigt.

Wir danken dem Jugendvorstand, den Trainern und  Betreuern für die geleistete Arbeit, die mit zahlreichen Erfolgen unserer Junioren belohnt wurde.

Gleichzeitig gilt unser besonderer Dank den Betreuerinnen und Betreuern, sowie allen Helferinnen und Helfern, ohne deren Einsatz die Jugendarbeit, auf die wir mit Stolz blicken, nicht möglich wäre.

Ihnen allen wünschen wir erholsame Ferien, um in der neuen Saison wieder richtig durchstarten zu können.

Den Mannschaften, die noch in Wettbewerben bzw. Qualifikationen aktiv sind, drücken wir die Daumen und wünschen viel Erfolg!

 

Relegation Landesliga: SF Hamborn 07 - GSV Moers
Löwen wollen am Donnerstag gegen die 'Grafschafter' vorlegen

Anstoß 19.30 Uhr´, VTRipkens Sportpark im Holtkamp, Westerwaldstr. 41-43, 47167 Duisburg
Duisburg, 06. Juni 2018 - Jetzt wird es noch einmal richtig ernst für die Hamborner Löwen.
Nachdem der direkte Klassenerhalt in der Landesliga Gruppe 2 am vergangenen Sonntag trotz eines 2:0 Sieges über Arminia Klosterhardt nach einem dramatischen Fernduell gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter in letzter Sekunde verpasst wurde, wollen sich die Spieler von Hamborn 07 nun die zweite Chance nicht entgehen lassen, über die Relegation den Ligaverbleib zu sichern.
Hierzu müssen sich die Hamborner mit dem Grafschafter Spielverein Moers, dem Vize-Meister der Bezirksliga Gruppe 5, in zwei Partien messen.

Das Hinspiel findet am Donnerstag, 07.06., im VTRipkens Sportpark im Holtkamp statt (Anstoß 19.30 Uhr), das Rückspiel in Moers ist bereits für Sonntag, 10.06., terminiert (Anstoß 15.00 Uhr).

Der GSV schloss die Meisterschaft in der Bezirksliga-Gruppe 5 mit einem zweiten Platz hinter Fichte Lintfort ab, das sich mit einem deutlichen Vorsprung von 15 Punkten vorzeitig den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Landesliga sicherte.

Für die  „Grafschafter“ unter Trainer Thorsten Schikowsky wäre der siegreiche Abschluss der Relegation das krönende Sahnehäubchen einer erfolgreichen Spielzeit. Sein Team wird vor diesem Hintergrund noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um dieses Ziel zu erreichen.
Die Moerser konnten sich beim letzten Heimspiel der Löwen am vergangenen Sonntag einen persönlichen Endruck von ihrem Gegner verschaffen, hatten sie doch bereits am Samstag ihr letztes Spiel absolviert und dem Meister Fichte Lintfort ein 1:1 Unentschieden abgerungen.

Unter den Gästen aus Moers befand sich auch Ex-Löwe Fabian Hastedt, der den ein oder anderen alten Bekannten im Holtkamp begrüßen konnte. Der sympathische Mittelfeldakteur der Moerser trug in der Oberliga-Saison 2012/2013 und in der Landesliga-Saison 2013/2014 das Löwen-Trikot zusammen mit seinem damaligen und jetzigen Teamkollegen Luca di Giovanni, der ein Jugendgewächs der Löwen ist und in den besagten Spielzeiten im Tor der ersten Mannschaft von Hamborn 07 stand. Hastedt wechselte danach zum VfB Homberg, di Giovanni zum VfL Tönisberg.

Alte Freundschaften werden wohl in den nächsten Tagen ruhen, zumindest auf dem Spielfeld. Während die Moerser der Relegation sicherlich mit Spannung, aber doch relativ gelassen entgegen sehen können, ist die Aufgabe für Löwen-Coach Michael Pomp und sein Team etwas diffiziler, der Erwartungsdruck groß.

Zum einen gilt es nach dem kräftezehrenden Spiel gegen Klosterhardt den Akku wieder aufzuladen, zum anderen die Enttäuschung über den ausgesprochenen unglücklichen Ausgang der Meisterschaft aus den Köpfen zu bekommen.
Zum Glück muss sich Michael Pomp nicht mit Personalproblemen herumschlagen. Der Hamborner Übungsleiter kann auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Wir haben hier den Kopf frei und können und auf das Wesentliche konzentrieren: Fußball spielen“, so Michael Pomp.

Zu taktischen Finessen will der Coach sich natürlich nicht äußern, der Gegner wird aber keineswegs unterschätzt. „Es gibt niemanden bei uns, der das Spiel auf die leichte Schulter nimmt. Wir haben Moers gesehen, Moers hat uns gesehen. Jeder wird seine eigenen Erkenntnisse daraus gewonnen haben und seine Mannschaft entsprechend darauf einstellen. Man weiß nie, wie es dann läuft und man muss halt abwarten, wie sich das Spiel dann entwickelt.“

In jedem Fall sieht Löwen-Coach Michael Pomp einen kleinen psychologischen Vorteil, die Partie im Stadion des VTRipkens Sportpark austragen zu können: „Wir haben hier ein tolles Fußballstadion mit einer besonderen Atmosphäre. Wenn es uns gelingt, durch Einsatz und gute Leistungen die Zuschauer auf unsere Seite zu bringen, dann kann es schon einmal 300 gegen 11 laufen.“ Vielleicht können die Löwen noch den Atem des Erfolges gegen Klosterhardt schnuppern und an die gute Leistung aus dieser Partie anknüpfen.

Jetzt heißt es vorzulegen, um für das Rückspiel in Moers ein gutes Polster zu haben.

 

Jahreshauptversammlung der Sportfreunde Hamborn 07 Fußballabteilung e.V.

Duisburg, 05. Juni 2018 - Die diesjährige Jahreshauptversammlung der  Fußballabteilung der Hamborner Löwen findet am Freitag, den 08.06.2018, im Vereinslokal "Löwenschänke", Westerwaldstr. 41, 47167 Duisburg, statt. Beginn ist um 19.00 Uhr. Der Vorstand lädt hierzu alle Vereinsmitglieder herzlich ein.

Neben der turnusmäßigen Wahl des Vorstandes und des Verwaltungsrates dürften die Berichte  aus dem Junioren- und Seniorenbereich zur sportlichen Entwicklung von Interesse für die Mitglieder sein.

Eine gesonderte  Einladung mit Angabe der Tagesordnung wurde in den letzten Tagen an die Mitglieder versandt. Sollte diese den ein oder anderen Empfänger nicht erreicht haben, bitten wir diese Information als Einladung zu verstehen.

Darüber hinaus ist die Tagesordnung im Info-Schaukasten auf der Platzanlage des VTRipkens Sportparks Im Holtkamp, Westerwaldstr. 41-43, 47167 Duisburg, ausgehängt.

Vorstand und Verwaltungsrat würden sich über eine zahlreiche Teilnahme freuen.

 

Hamborn gewinnt und muss trotzdem in die Relegation

Duisburg, 04. Juni 2018 - SF Hamborn 07 - DJK Arminia Klosterhardt 2:0 (1:0)
Gekämpft, gewonnen und doch nicht am Ziel. Hamborn schlägt Klosterhardt, zieht aber in einem Herzschlagfinale beim Fernduell gegen „Hö-Nie“ den Kürzeren, der Last-Minute-Sieg der „Bullen“ gegen Kray zwingt die „Löwen“ in die Relegation gegen den GSV Moers.

Sie haben gerackert, gekämpft und das geboten, was ihre Fans im Holtkamp von ihnen erwarten und an ihnen lieben. Das reichte für die Kicker von Hamborn 07 am letzten Spieltag der Landesliga Gruppe 2 gegen Arminia Klosterhardt zu einem verdienten 2:0 Erfolg durch Tore von David Gehle (45.) und Tim Keinert (67.); für den direkten Klassenerhalt reichte es aber nicht.

Den sicherte sich der direkte Konkurrent SV Hönnepel-Niedermörmter mit einem 3:2 Sieg gegen den FC Kray in buchstäblich letzter Sekunde. Die „Bullen“ drehten hierbei zum Ende des Spiels einen 1:2 Rückstand innerhalb von sechs Minuten, nachdem Kray ab der 81. Minute nach einer gelb-roten Karte in Unterzahl spielen musste. André Trienenjost schoss den alles entscheidenden Treffer in der vierten Minute der Nachspielzeit. Der Ex-Löwe hatte die „Bullen“ in der 13. Minute in Führung gebracht.

Das Team von Georg Mewes verteidigt damit Rang 14 gegen die Hamborner Löwen, die nun in die Relegation müssen und am kommenden Donnerstag im Holtkamp auf den Bezirksligisten GSV Moers treffen (Anstoß 19.30 Uhr);  das Rückspiel findet am Sonntag darauf in Moers statt (Anstoß 15.00 Uhr).

„Die Umstände sind bitter“, so ein geknickter Löwen-Coach Michael Pomp, der einige Akteure nach dem Spiel erst einmal wieder aufbauen musste und selbst ein wenig nach Fassung rang. „Wir haben eine intakte Mannschaft und heute gezeigt was wir können. Es kann nicht sein, dass das hier so endet.“

Mit Blick auf den kommenden Gegner mahnt der Übungsleiter vor Überheblichkeit: „Der GSV hat sich den Tabellenplatz hart erarbeitet und sich auch  verdient. Die haben gegen uns nichts zu verlieren.“ Ganz unvorbereitet gehen die Löwen nicht in die Relegation. „Natürlich haben wir uns die Moerser angesehen. Wir werden das hier aber erst einmal sacken lassen und dann die Mannschaft auf den GSV einstellen.“

Sollten die Löwen den gleichen Einsatz zeigen wie am heutigen Sonntag und eine vergleichbare Leistung abrufen können wie gegen Klosterhardt, sollten die Chancen für die beiden anstehenden Spiele nicht schlecht sein.

Hamborn muss allerdings sowohl das unglückliche Ende dieses Spieltages mental verdauen als auch das kräftezehrende Spiel, während Spieler und Trainer des GSV bereits am Samstag ihr letztes Spiel absolviert hatten und sich ihren kommenden Gegner im Holtkamp bei schönstem Wetter intensiv ansehen konnten.

Vor rd. 330 Zuschauern boten die Hamborner Löwen bei bestem Fußballwetter eine engagierte und kämpferische Leistung.
Gegen eine in der Spielanlage gefälligere Arminia machten die Löwen spielerische Mängel durch Kampf und Einsatz während des  gesamten Spieles wett und entschädigten so ihre Fans für die ein oder andere „Gurkenpartie“ in der abgelaufenen Spielzeit.

Kein Ball wurde verloren gegeben, kein Zweikampf gescheut. Permanent angefeuert von Coach Michael Pomp und seinem „Co“ Sascha Wiesner mühten sich die Hamborner nach vorne, fanden aber zunächst kaum ein Mittel gegen die gut sortierte Abwehr der Klosterhardter. Die Gäste aus Oberhausen waren keineswegs nur zum Betriebsausflug in den Holtkamp gekommen, sondern zeichneten sich durch sicheres Kombinationsspiel und gefährliche Konter aus. Insbesondere Philip Bauer, der sich immer wieder und auf allen Seiten quirlig durch die Hamborner Reihen wuselte und sein Offensivpartner  Thomas Stauch sorgten für den ein oder anderen Akzent im Angriffsspiel der Arminen. Stauch ist es auch, der eine Hereingabe von Philipp Melzer von der rechten Seite nur um Haaresbreite im Fünfmeterraum verpasst- Glück für „07“!
Wenig später hat Thomas Stauch erneut die Führung der Gäste auf dem Fuß, als er sich im 16er der Hamborner durchsetzen kann,  mit einem Drehschuss aber nur den Pfosten trifft. Löwen-Keeper Dominik Schäfer wäre machtlos gewesen (28.). Die Oberhausener haben jetzt eine starke Phase. Hamborn hatte bis auf einen Kopfball von Tim Keinert bis dahin keine zwingende Chance, müht sich aber weiter. Nach Zuspiel von David Gehle erwischt Jan Stuber das Leder im Strafraum, der Schuss wird aber in letzter Sekunde zur Ecke geblockt (32.). Ramazan Ünal versucht es einmal mit einem  Fernschuss aus rd. 20 Metern, leider zu unplatziert und ohne den nötigen Druck - der Ball zieht rechts am Tor der Arminen vorbei (38.). Das Spiel ist ausgeglichen, findet aber überwiegend im Mittelfeld statt, da beide Abwehrreihen gute Arbeit leisten
Dann findet Tim Keinert, der sich heute mit einem großen Laufpensum Kilometergeld verdiente, endlich eine Lücke, tankt sich über links bis zur Grundlinie durch und kann das Leder noch scharf in den Strafraum bringen. Dort steht David Gehle und braucht nur noch den Fuß hinzuhalten und einzunetzen: 1:0 Hamborn (45.)! Überraschend, aber nicht unverdient.

Mit der 1:0 Führung geht es in die Kabine. Aus Kalkar wird der Zwischenstand 1:2 gemeldet - Hamborn hätte den Klassenerhalt geschafft.

Nach dem Seitenwechsel setzt sich das Spiel in gewohnter Manier fort, wobei die Gastgeber nicht nachlassen, sich in jeden Zweikampf zu hängen, jede Aktion  der Arminen zu stören und selbst Akzente nach vorne zu setzen. Klosterhardt kommt zeitweise nicht aus der eigenen Hälfte heraus und kann sein Spiel nicht aufbauen. Aber auch die Löwen taten  sich weiter schwer, wenn es nach vorne ging. Bis zur 67. Minute, als David Gehle den Ball wunderbar per Kopf auf Valentin Markic legt. Der aus den Dienst für „07“ scheidende Kroate startet über die rechte Seite durch, kämpft sich bis zur Grundlinie und bringt den Ball nach innen, wo Tim Keinert goldrichtig steht und die Kugel zum 2:0 in die Maschen drischt. Gäste-Keeper Alexander Kraus hatte nicht den Hauch einer Chance. Arminen-Trainer hatte mit Philip Bauer, für den Phil Gevendehl in der 64. Minute kam, bereits einen Leistungsträger ausgewechselt; jetzt nahm er auch noch Thomas Stauch vom Feld und brachte Nico Große-Beeck (68.). Die frischen Kräfte belebten noch einmal das Spiel der Gäste, doch  zu mehr als einem Lattenkracher von Ömer Akbel in der 79. Minute sollte es nicht mehr langen für die Arminia. „07“ kontrollierte  das Spiel und brachte das 2:0 geschickt über die Zeit.

Freude wollte nach dem Schlusspfiff dennoch nicht bei den Gastgebern aufkommen, denn zeitgleich machte die Runde, dass der SV Hönnepel-Niedermörmter sein Spiel gegen den FC Kray mit 3:2 gewonnen und damit Platz 14 gegenüber Hamborn verteidigt hatte. Fußball verrückt hatte sich den Zuschauern sowohl im VTRipkens Sportpark im Holtkamp als auch in Kalkar an der Duffelsmühle an diesem Tag geboten.

Dramatischer geht es kaum noch
Bis 10 Minuten vor Spielende sah es danach aus, dass die Löwen das Unmögliche wahr machten und den Oberliga-Absteiger aus Kalkar im letzten Moment vom letzten Nichtabstiegsplatz 14 verdrängen könnten. Zu diesem Zeitpunkt führten sie gegen Klosterhardt mit 2:0, der SV Hönnepel-Niedermörmter lag  gegen den FC Kray mit 1:2 hinten. Dann gibt es  in Kalkar die erste gelb-rote Karte für Kray, „Hö-Nie“ gleicht zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit durch Yilmaz aus und erzielt in der vierten Minute der Nachspielzeit ausgerechnet durch den Ex-Löwen André Trienenjost das alles entscheidende 3:2. Kurz danach verlor der  FC Kray noch einen weiteren Spieler durch Gelb-Rot.

Es ist bitter für die Löwen, so auf der Zielgeraden abgefangen zu werden, doch der direkte Klassenerhalt wurde nicht erst  heute verfehlt. Das sehen auch Trainer und Spieler so.

Auch wenn die Mär von einem „gekauften Spiel in Kalkar“ schnell im Holtkamp die Runde machte und der ein oder andere vielleicht doch gerne die Schuld bei Dritten sucht: Am Ende spiegelt  Platz 15 das arithmetische Ergebnis der gesamten Saisonleistung wider. Und die war nicht ausreichend für den direkten Klassenerhalt.

Den Kopf in den Sand zu stecken brauchen für Löwen keinesfalls: Nach einem unterirdischen Saisonstart wurde der Aufsteiger schnell als Abstiegskandidat Nummer 1 benannt. Dann der unrühmliche Abgang von Dietmar Schacht. Beides haben die Hamborner relativ gut verpackt. Der frühere „Co“ Armin Dimmel   ist in die Bresche gesprungen, hat die Mannschaft aufgefangen. Unter der neuen Leitung von Michael Pomp hat das Team neues Selbstvertrauen getankt, hat „Big Points“ geholt, mit denen  niemand gerechnet hätte - es allerdings auch versäumt, Sechs-Punkte-Spiele für sich zu entscheiden.

Charakter und Potenzial stimmen. Beides gilt es nun in den folgenden Spielen gegen den GSV Moers abzurufen. Es ist die zweite Chance für den Klassenerhalt - „07“ sollte sie nutzen!

 

Abgestiegen,  Hamborn 07 II verliert in Frintrop 1:6

Duisburg, 03. Juni 2018 - DJK Adler Union Frintrop - SF Hamborn 07 II 6:1 (5:0)
Hamborns Zweite verschläft in Essen die erste Halbzeit und geht unter. Das Team von Hans Herr steigt in die Kreisliga A ab. Das doppelte Wunder zum Erreichen der Relegation zur Bezirksliga ist für die Zweite Mannschaft der Sportfreunde Hamborn 07 ausgeblieben. Konkurrent TuS Bergeborbeck kam mit einem 3:3 gegen Absteiger VfB Lohberg zu einem Punkt und baute damit bei deutlich besseren Torverhältnis den Vorsprung auf „07 II“ auf drei Zähler aus; die Hamborner selbst konnten auf der anderen Seite nicht punkten und mussten sich bei den Jugendkraftlern von Adler Union Frintrop mit 1:6 geschlagen geben.

Mann des Tages war Yannik Reiners; der Essener erlegte die Löwen mit seinen vier Treffern (15., 29., 39. und 49.) fast im Alleingang. Timo Lindemann hatte die Gastgeber bereits in der 10. Minute in Führung gebracht, Fabian Weigel erhöhte zum zwischenzeitlichen 4:0 (38.). Für die Hamborner reichte es nur zum 1:6 Ehrentreffer durch Maurice Hörter in der 81. Minute.

Damit steigen die Löwen in die Kreisliga A ab und bescherten ihrem Trainer Hans Herr einen traurigen Abschied.

Dieser blieb trotz der bitteren Niederlage im letzten Spiel unter seiner Verantwortung wie gewohnt sachlich:
„Eine verdiente Niederlage, die auch in dieser Höhe in Ordnung geht. In der ersten Halbzeit waren wir nicht auf den Platz und lagen zur Halbzeit bereits 0:5 zurück; als wir etwas besser ins Spiel kommen, ist das Spiel beim Stand von 6:0 bereits gelaufen. Wir  waren heute nicht in der Lage, dem Gegner Paroli bieten.“

Wie so oft, findet Hans Herr trotz des erneuten Desasters auch etwas Gutes an der Partie: „Das Positive  war heute, dass wir das Spiel mit Anstand zu Ende gebracht haben.“

Zu guter Letzt zeigt der Löwen-Coach sportliche Größe mit Blick auf die innerstädtische Konkurrenz: „Auch in der bitteren Niederlage, die wir heute erlitten haben, geht mein Glückwunsch an die beiden Duisburger Vereine Genc Osman und den FSV zum errungenen Aufstieg.“

Man hätte dem Hamborner Übungsleiter einen anderen Abschied gewünscht. Er hätte ihn verdient gehabt - es hat nicht sollen sein.

Jetzt muss „07“ die schwierige Aufgabe lösen, die  Lücke zu schließen, die Hans Herr hinterlässt. Und das ziemlich schnell, damit die Hamborns Zweite rechtzeitig zum Start der Kreisliga A auf der Höhe ist - die Konkurrenz wartet schon und jeder wird heiß auf die „Löwen-Jagd“ sein.



 

SF Hamborn 07 - DJK Arminia Klosterhardt
Ohne 'Wenn + Aber': Klassenerhalt oder Relegation?

Duisburg, 01. Juni 2018 - Mit Markus Oeste sind auch die Hamborner Löwen wieder in der BZ zuück!
Fernduell zwischen „Bullen“ und „Löwen“ zum Saisonfinish
Gute Nachricht für die Kontrahenten: Der DFV behält die Auf- und Abstiegsregelung losgelöst von der Lizenzentscheidung über den KFC Uerdingen bei
Auf ein solches Finale in der Meisterschaft hätten sowohl der SV Hönnepel-Niedermörmter als auch die Sportfreunde Hamborn 07 gerne verzichten können: Egal, wie die beiden direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt in der Landesliga Gruppe 2 ihre jeweiligen letzten Liga-Spiele am kommenden Sonntag bestreiten: keines der Teams hätte am Sonntagabend wissen können, in welcher Spielklasse es in der nächsten Saison weitergeht.

Anstoß 15 Uhr im Stadion des VTRipkens Sportpark im Holtkamp, Westerwaldstr. 41-43, 47167 Duisburg.

Grund waren plötzlich aufgeworfene formelle Fragen in Zusammenhang mit der Zulassung des KFC Uerdingen für den Spielbetrieb in der  Dritten Liga. Nachdem die Uerdinger sich sportlich in der Relegation gegen den SV Waldhof Mannheim durchgesetzt hatten, droht nun von anderer Seite Ungemach. Der DFB rollt das Thema Fristenwahrung bei der Stellung einer Liquiditätsreserve auf. Hiermit wird sich der Beschwerdeausschuss des DFB am kommenden Montag in einer Sitzung beschäftigen.

Wird dem KFC ein Fristversäumnis nachgewiesen, steigt Uerdingen nicht in die Dritte Liga auf, sondern Waldhof Mannheim - wenn dieses denn die formellen und wirtschaftlichen Anforderungen termingerecht erfüllt hat.

Damit verbunden wäre der Abstieg von Fortuna Düsseldorf II in die Oberliga, was ein „Nachdrücken“ u.a. in der Landesliga-Gruppe 2 zur Folge gehabt hätte. Will sagen: Vier statt drei Teams hätten direkt absteigen müssen, der Vierzehnte stünde in der Relegation um den Klassenerhalt.

Diesem Szenario hat der Fußballverband Niederrhein nun glücklicherweise ein Ende gesetzt. Der FVN teilte nun auf Anfrage den Medien am Donnerstag mit, dass er - losgelöst von der Entscheidung über die Lizenzerteilung für den KFC Uerdingen - an den Regularien Stand vorletzter Spieltag festhalten wolle. D.h. Wertung des sportlichen Aufstiegs des KFC Uerdingen in die Dritte Liga. Hintergrund ist u.a. die notwendige Planungssicherheit für den Verband und die betroffenen Vereine für die anstehenden Relegationsspiele und der enge Zeitkorridor zur Ligaplanung der kommenden Saison.

Damit entzerrt sich das Wirrwarr der letzten Tage um Ab- und Aufstiege in den unteren Liegen deutlich. Lediglich die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf muss noch bis Montag zittern, ob sie nun in der Regionalliga bleibt, sofern Uerdingen die Lizenz erhält oder in die Oberliga absteigen muss, wenn der KFC nicht aufsteigt. In diesem Fall spielt die Oberliga mit 19 Teilnehmern.

Für den Abstiegskampf in der Landesliga Gruppe 2 heißt das: Der Vierzehnte bleibt in der Spielklasse, der Fünfzehnte hat die zweite Chance, über die Relegation in der Landesliga zu bleiben.

Auf Rang 14 steht derzeit der SV Hönnepel-Niedermörmter mit 35 Punkten, einen Zähler vor den Hamborner Löwen, die am Sonntag Arminia Klosterhardt zu Gast haben, während die „Bullen“ aus Kalkar den FC Kray empfangen.

Am letzten Spieltag kommt es somit zu einem Fernduell ohne Vorbehalte, bei dem der Sieger den Klassenerhalt feiern kann, der Verlierer aber nicht verzweifeln muss, da er über die Relegation noch den Ligaverbleib erkämpfen kann.

Für „07“-Coach Michael Pomp und seine Mannschaft zählt - losgelöst von den jetzigen Erkenntnissen zu den Abstiegsregularien - in jedem Fall nur ein Sieg,  um bei einem Patzer von „Hö-Nie“  gegen Kray (Unentschieden oder Niederlage) auf Rang 14 vorzurücken und so den direkten Klassenerhalt zu schaffen.

Es gilt für die Löwen, die  unglückliche 0:1 Niederlage beim PSV Wesel-Lackhausen am letzten Sonntag aus den Köpfen zu bekommen und die volle Konzentration und die volle Energie auf die letzten 90 Minuten der Meisterschaft zu lenken.

Die Gäste aus Oberhausen - im Hinspiel mit 2:1 gegen Hamborn erfolgreich - können dagegen frei aufspielen, wurde der Klassenerhalt nach einigen Durchhängern doch noch durch eine Serie von drei Siegen in Folge sowie einem 1:1 Unentschieden im Nachholspiel gegen den DSV 1900 vorzeitig klargemacht.

Den Hambornern könnte vielleicht die Auswärtsschwäche der Arminia entgegenkommen: Von 16 Partien konnten die Klosterhardter nur vier gewinnen, dreimal trennte man sich unentschieden, neunmal verließen die Weiß-Grünen den Platz als Verlierer.

Löwen-Coach Michael Pomp geht mit Zuversicht in die Partie und das Liga-Finale: „Wir spielen zu Hause gegen einen Gegner, den man schlagen kann. 'Hö-Nie' hat einen Gegner zu Gast, gegen den man durchaus auch 'mal verlieren kann.“

Die Stimmung im Team ist gut. „Wir sind sicher, dass wir es packen können“, so der Hamborner Übungsleiter. „Die Einstellung stimmt. Wir müssen nur clever genug spielen, um das Spiel auch für uns entscheiden zu können.“

Personell kann Michael Pomp auf einen breiten Kader zurückgreifen. Ramazan Ünal wird nach Absitzen der Rot-Sperre wieder dem Kader zur Verfügung stehen. Der Einsatz von André Meier ist dagegen noch fraglich.
„Da müssen wir erst den Belastungstest heute Abend abwarten“, so Michael Pomp mit Blick auf das Abschlusstraining am Freitag.

Das Hickhack um den Aufstieg des KFC Uerdingen sieht der Löwen-Coach übrigens gelassen: „Das wird jetzt ein wenig aufgebauscht. Am Ende wird Uerdingen die Lizenz bekommen.“
Gut, dass man sich in Hamborn hierüber nun keine Gedanken mehr machen muss, sondern sich voll auf das Spiel gegen Klosterhardt konzentrieren kann.

 

 

 

Uerdinger Aufstieg nun doch auf der Kippe

Duisburg, 01. Juni 2018 - Der Beschwerdeausschuss des DFB prüft am kommenden Montag die formelle Einhaltung der Zulassungskriterien. So geht das große Zittern in Kalkar und Hamborn um die Relegation geht weiter.

Eine Achterbahn der Gefühle durchleben zurzeit Aktive, Verantwortliche und Fans des KFC Uerdingen - und mit ihnen die gleichen Personenkreise in Kalkar beim SV Hönnepel-Niedermörmter und in Duisburg bei den Sportfreunden Hamborn 07.

Konnten sich  die Uerdinger sportlich in der Relegation zur Dritten Liga gegen den SV Waldhof Mannheim durchsetzen, droht nun von anderer Seite das Ungemach.

Anscheinend sind nicht alle Formalien im Zulassungsverfahren für die dritthöchste Spielklasse fristgerecht erfüllt worden, denn der Beschwerdeausschuss des DFB wird dich am kommenden Montag der Sache annehmen.

Angabe gemäß ist eine erforderliche Liquiditätsreserve nicht termingerecht beim DFB eingegangen.

Auf der Internetseite des DFB heißt es hierzu: Zulassung wird überprüft

Es wäre der Super-GAU für den KFC, wenn der Aufstieg aus formalen Gründen scheitern sollte. Vor allem, wenn diese formalen Gründe alleine aus einer Fristüberschreitung herrühren würden.

Der Eiertanz um den KFC-Aufstieg nervt nicht nur in Uerdingen sondern auch in Kalkar und Hamborn, wo man sich schon sicher zumindest in der Relegation zum Verbleib in der Landesliga wähnte. Die Regularien über Ab- und Aufstiege geraten langsam zur Posse und sind eine Zumutung für alle betroffenen Vereine. Planungssicherheit sieht anders aus. 

Für Hamborn 07 heißt es nun, in jedem Fall das letzte Meisterschaftsspiel am kommenden Samstag gegen Arminia Klosterhardt zu gewinnen, um möglichst viele Optionen offen zu halten. Ob das dann ausreicht für den Klassenerhalt oder zumindest die Relegation, wird sich erst am Montag zeigen, wenn der Beschwerdeausschuss des DFB getagt hat und natürlich davon abhängen, ob der SV Hönnepel-Niedermörmter gegen den FC Kray Punkten wird.

Verweigert der DFB den Uerdingern den Aufstieg in Liga drei, bedeutet der aktuelle Platz 15 der Löwen in der Landesliga Gruppe 2 definitiv den Abstieg. Bei positivem Bescheid geht es wenigstens in die Relegation.

Der KFC hat seinerseits auf seiner Homepage zum Sachverhalt Stellung bezogen und weist jegliches Verschulden zurück. Präsident Mikhail Ponomarev will die Entscheidung des DFB abwarten und akzeptieren, schließt aber im Falle eines Nichtaufstiegs ein weiteres Engagement beim Klub aus - der nächste GAU für den Traditionsverein.

Die Stellungnahme des KFC im Wortlaut.


Wir drücken dem KFC alle Daumen. Entscheidungen über Auf- und Abstieg sollten grundsätzliche nicht am Grünen Tisch, sondern auf dem Platz fallen. 

 

Bezirksliga-Vorschau: DJK Adler Union Frintrop - SF Hamborn 07 II
Hamborns Zweite will zum Saisonabschluss in Frintrop nach dem allerletzten Strohhalm greifen

Anstoß 15 Uhr auf der Sportanlage Wasserturm, Frintroper Str. 396a, 45359 Essen.
Duisburg, 01. Juni 2018 - Das Team von Hans Herr benötigt bei den starken Jugendkraftlern aus Essen allerdings Charakter und ein doppeltes Wunder.

Nach dem ernüchternden 1:3 gegen den TuS Mündelheim am letzten Sonntag gab es zahlreiche hängende Köpfe in den Reihen der Hamborner Löwen. Gewissheit machte sich breit, dass nach diesem Spiel die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga bzw. zumindest auf die Relegation für die zweite Mannschaft der Sportfreunde Hamborn 07 wohl begraben werden kann.

Das Team von Hans Herr steht mit 24 Zählern auf Platz 16 der Bezirksliga Gruppe 3 und damit auf dem ersten Abstiegsrang. Mit zwei Punkten Vorsprung rangiert der TuS Bergeborbeck auf Relegationsplatz 15,  die Spielvereinigung Meiderich 06/95 befindet sich mit 27 Punkten (noch) in der sicheren Zone auf dem ersten Nichtabstiegsplatz 14.

Theoretisch gibt es für die Löwen-Reserve immer noch zumindest  die zweite  Chance auf den Klassenerhalt, allerdings nur unter folgenden Bedingungen: Zum einen müssten  die Hamborner am kommenden Sonntag ihr Spiel bei  den Jugendkraftlern von Adler Union Frintrop in Essen gewinnen; zum anderen müsste der TuS Bergeborbeck zu Hause gegen den bereits als Absteiger feststehenden VfB Lohberg verlieren.
Aus heutiger Sicht bedarf es zur Realisierung beider Annahmen jeweils eines kleinen Fußballwunders.

Auf der einen Seite kann man sich nur schwer vorstellen, dass der VfB Lohberg, selbst bereits abgestiegen und mit Personalproblemen verschiedenster Art kämpfend, noch einmal alles in die Waagschale wirft, um dem alten Rivalen aus dem Duisburger Norden Schützenhilfe zu leisten. Schon ein Punkt würde den Essenern reichen, um den Relegationsplatz zu behaupten, da die Löwen selbst bei Punktgleichheit das weitaus schlechtere Torverhältnis aufweisen.

Der direkte Klassenerhalt ist für die Hamborner Reserve bereits nicht mehr möglich, denn Meiderich 06/95 ist zwar nur drei Zähler entfernt, hat aber ein noch besseres Torverhältnis zu den Löwen als Bergeborbeck. Selbst eine deftige Klatsche der 06/95er zu Hause gegen den Tabellenzweiten Blau-Gelb Überruhr wird daran nichts mehr Wesentliches ändern.

Egal, wie man es nun betrachtet, auf der anderen Seite muss „07 II“ erst einmal in Essen gewinnen, damit sich überhaupt ein Gedanke an die Relegation lohnt.

Schwer genug, denn alle Zeichen deuten eher auf einen Erfolg der Gastgeber hin. Die Jugendkraftler hatten bis zum letzten Sonntag eine sagenhafte Serie von 17 Spielen in Folge ohne Niederlage hingelegt, bevor sich das Team von Adler Union-Coach Matthias Hülsmann im Duell der Jugendkraftler in Vierlinden mit 0:3 geschlagen geben musste. Unschlagbar sind die Essener also nicht, oder war die Pleite in Walsum nur ein Ausrutscher?

Frintrop zählt definitiv zu den Torfabriken der Liga. Die Essener trafen hundert Mal ins Netz, der zweitbeste Wert in der Bezirksliga Gruppe 3! Nur Blau-Gelb Überruhr war effektiver als Adler Union und erzielte 106 Treffer. Auf der anderen Seite stellen die Hamborner Löwen die schwächste Defensive mit 102 Gegentreffern. Die zuletzt in Meiderich und gegen Mündelheim gezeigten Leistungen werden für Hamborn schwerlich ausreichen, um die Essener auf deren eigenem Platz zu bezwingen.

Aber wir sprechen über Fußball, und da sind Wunder und Überraschungen durchaus möglich.

In jedem Fall sind auf Hamborner Seite Charakter und Engagement gefragt. Wenn auch vielleicht das Unmögliche nicht möglich gemacht werden kann, so doch, um sich mit Anstand aus der Liga und vom scheidenden Trainer Hans Herr zu verabschieden.

Das Motto für „07 II“ kann somit nur lauten: „Kopf hoch, Brust raus!“ Es gibt nichts zu verlieren.

Hans Herr kann zum Meisterschaftsfinale bis auf wenige Ausnahmen fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Beruflich bedingte Ausfälle sind derzeit noch nicht absehbar. „Christoph Gülden wird es allerdings nicht schaffen und auch Jean-Luc Kölle ist raus“, so der Löwen-Coach einen Tag vor dem letzten Training am Freitag.