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GEBAG startet Neubau in Rumeln-Kaldenhausen

Duisburg, 23. September 2021 - Die GEBAG startet Ende September mit den Bauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Fröbelschule in Rumeln-Kaldenhausen. Die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft errichtet auf dem knapp 5.000 Quadratmeter großen Grundstück zwei Mehrfamilienhäuser. Es entstehen insgesamt 33 öffentlich geförderte Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, die in den Erdgeschossen über Terrassen und Mietergärten bzw. über großzügige Balkone in den oberen Etagen verfügen.

„Als kommunale Tochtergesellschaft hat die GEBAG den Auftrag und den Anspruch, den Duisburgerinnen und Duisburgern bezahlbaren Wohnraum anzubieten. Mit dem Neubau in Rumeln-Kaldenhausen zeigen wir erneut, dass ‚bezahlbar‘ und ‚qualitätvoll‘ sich nicht ausschließen müssen“, so GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. Für die Anmietung der Wohnungen benötigt man einen Wohnberechtigungsschein.


Der Mietpreis liegt bei 5,80 Euro/Quadratmeter, zzgl. Nebenkosten. Der vom Duisburger Architekturbüro Ropertz und Partner geplante Neubau wird voraussichtlich Anfang 2023 fertiggestellt. Die GEBAG investiert insgesamt rund 8,35 Millionen Euro in das Projekt. Die GEBAG führt eine Interessentenliste für die Vermietung der Wohnungen in der UImenstraße. Alle Infos gibt es auch auf der Homepage der GEBAG: https://www.gebag.de/bauen/neubau/in-planung/ulmenstrasse.

 Visualisierung: GEBAG / Ropertz und Partner

 

Modernisierung in Wanheimerort schreitet voran

Duisburg, 22. September 2021 - Die GEBAG modernisiert im Duisburger Süden zwei Mehrfamilienhäuser aus den 1950er-Jahren: Seit Mai des Jahres laufen bereits die Arbeiten im Haus Am Bahndamm 18, seit Mitte August folgt nun Am Bahndamm 16. Die Sanierung der beiden achtstöckigen Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 64 Wohnungen wird voraussichtlich Anfang 2023 fertiggestellt. Die Arbeiten umfassen eine energetische Sanierung der Fassade und des Flachdachs als auch eine Erneuerung der Heizungsanlage. Die Treppenhäuser werden ebenso generalüberholt wie die Außenanlagen inklusive Zuwegungen sowie der Aufzug modernisiert. Weiterhin werden die Fenster in den Objekten ausgetauscht sowie die Hauseingangs- und Wohnungseingangstüren erneuert.

„Eine besondere Herausforderung ist hier sicherlich, dass wir die Modernisierung im bewohnten Zustand durchführen“, erklärt Helder Fernandes, Abteilungsleiter Instandhaltung und Modernisierung bei der GEBAG. „In solchen Fällen ist es wichtig, dass wir früh in den Dialog mit den Mieterinnen und Mietern treten und umfassend über die geplanten Maßnahmen informieren. Natürlich stehen wir bei Fragen oder Sorgen jederzeit zur Verfügung.“
Die Planung der Modernisierung stammt vom Oberhausener Architekturbüro MADAKO, die GEBAG investiert rund 6,35 Mio. Euro in das Projekt.  


 Visualisierung: GEBAG / MADAKO

polis Award 2021 geht an Online-Bürgerbeteiligung „Am Alten Güterbahnhof“

Duisburg, 16. September 2021 - Freude in Duisburg: Die Website der Online-Bürgerbeteiligung zur Entwicklung der Fläche „Am Alten Güterbahnhof“ wurde mit dem polis Award 2021 ausgezeichnet. In der Kategorie „Kommunikative Stadtgestaltung“ konnte sich das innovative Beteiligungsverfahren, welches corona-bedingt vollständig online stattgefunden hatte, gegen vier weitere mitnominierte Projekte und Initiativen (u. a. aus Berlin, Leipzig und der Metropole Ruhr) durchsetzen und sicherte sich den 1. Preis.


Für die Kategorie wurden Projekte gesucht, mit denen die Bürgerinnen und Bürger in Stadtentwicklungsprozesse involviert und zur Mitgestaltung angeregt wurden, beispielsweise mit einem besonderen Planspiel, Dialog- oder Werkstattverfahren. Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG, ist begeistert: „Die OnlineBürgerbeteiligung zur Fläche ‚Am Alten Güterbahnhof‘ war ein absolutes Pilot-Projekt – ein vergleichbares Beteiligungsverfahren in rein digitaler Form gab es unserer Kenntnis nach bisher in Deutschland nicht. Wir freuen uns sehr, dass unser Mut und Innovationsgeist nun auch mit einer Auszeichnung und dem 1. Preis beim polis Award belohnt wurde – und nehmen dies als Ansporn für unsere weitere Arbeit.“

Die Jury begründete ihre Wahl wie folgt: „Die Jury erachtet es als vorbildlich, mit welcher Sensibilität hier an die Gestaltung einer derart kritischen Fläche herangegangen wird. Die Projektbeteiligten haben aus der Not eine Tugend gemacht und trotz fehlender Live-Veranstaltungen ein breites Meinungsbild der Bevölkerung einfangen können, das in die anschließenden Planungen miteinbezogen wurde. Die Jury lobt, dass mit der Online-Beteiligungsplattform noch einmal ganz neue Zielgruppen erreicht wurden, die in klassischen Formaten möglicherweise weniger aktiv gewesen wären.“

Auch Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link freut sich über den Preis: „Duisburg kann Vorbild! Der Preis für die Online-Bürgerbeteiligung ist der Beweis dafür, dass unsere Stadt beispielhaft Projekte entwickeln kann und mit Strahlkraft und zukunftsfähigen Visionen vorangeht. Ich hoffe, dass unser Konzept der Online-Bürgerbeteiligung viele Nachahmer findet – ein solches Projekt darf nicht einmalig bleiben in Deutschland!“

Die Online-Bürgerbeteiligung wurde entwickelt im Rahmen einer gemeinsamen Projektgruppe mit Beteiligten von der GEBAG und der Stadt Duisburg. Die Website wurde entwickelt und umgesetzt durch die Dortmunder Agentur Unternehmen Online. Das Online-Verfahren begleitete den zweistufigen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb zur Entwicklung der Fläche „Am Alten Güterbahnhof“, welchen das Team aus CKSA Christoph Kohl Stadtplaner Architekten, Berlin, und Fugmann Janotta und Partner mbH, Berlin, für sich entscheiden konnte. Das Gesamtverfahren wurde umgesetzt und moderiert durch das Büro Faltin + Sattler aus Düsseldorf.

Der polis Award wurde am 15. September 2021 im Rahmen der polis Convention in Düsseldorf verliehen. Der polis Award für Stadt- und Projektentwicklung würdigt seit nunmehr sechs Jahren Projekte, die über ihren eigenen Rahmen hinaus einen Beitrag für das öffentliche Wohl einer Stadt erbringen.

 


Alle Preisträger des polis award 2021. (Foto: polis Convention GmbH / Berenika Oblonczyk)

Der polis Award 2021 für die Online-Bürgerbeteiligung zum Wettbewerb „Am Alten Güterbahnhof“ (Foto: GEBAG)



Rahmenplan für Wedau-Nord soll beschlossen werden

Duisburg, 31. August 2021 - Die neue Nutzung der Fläche Wedau-Nord nähert sich einem weiteren Meilenstein: Im September steht die neue städtebauliche Rahmenplanung auf der Tagesordnung im Rat der Stadt Duisburg. Die neue Rahmenplanung stammt vom Frankfurter Büro AS+P Albert Speer + Partner. Sie folgt auf die ursprünglich für die Fläche beschlossene Rahmenplanung des Dortmunder Büros plan lokal. Eine erste Rahmenplanung, die im Zusammenhang mit dem Rahmenplan für die Fläche 6-Seen-Wedau entwickelt wurde, sah eine rein gewerbliche Nutzung der Fläche vor – diese Planung wurde von der GEBAG nach dem Ankauf der Flächen jedoch nicht weiterverfolgt.

Da künftig eine vor allem universitäre Nutzung des Gebiets geplant ist, war eine neue städtebauliche Rahmenplanung nötig. Die rund 30 Hektar große Fläche schließt sich unmittelbar nördlich an die Fläche des Städtebauprojekts 6-Seen-Wedau an. Sie befindet sich seit 2019 im Besitz der GEBAG, seit Beginn des Jahres gehört das Grundstück deren Tochtergesellschaft GEBAG Flächenentwicklungsgesellschaft mbH (GEBAG FE), die das Gelände auch entwickelt.

Das Plangebiet soll als hochmodernes, zukunftsgerichtetes Forschungs-, Technologie- und Innovations-Quartier entwickelt werden. Eine der Hauptnutzerinnen soll künftig die Universität Duisburg-Essen sein, die die Fakultät der Ingenieurswissenschaften am neuen Standort ansiedeln möchte. In Prüfung sind derzeit außerdem verschiedenen Varianten zur zukunftsfähigen inneren und äußeren Verkehrserschließung des Geländes.

Die künftige Verzahnung von universitären Einrichtungen, modernen privaten Technologie- und Forschungsunternehmen im Projektgebiet ermöglicht den gegenseitigen Wissenstransfer und ergänzt sich gegenseitig. Angestrebt wird die Ansiedlung von z. B. Forschungs- und Entwicklungsfirmen, Start-ups, Spin-offs, Co-Working-Flächenbetreibern, sowie Nutzungen durch Technologiefirmen ohne unmittelbaren Hochschulbezug.

„Dass wir eine Fläche in dieser Größenordnung und Lage eigenständig entwickeln können, haben wir uns hart erarbeitet. Mit dem Rat der Stadt werden wir nun den Rahmen dafür schaffen, dass hier ein Quartier mit Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus entstehen wird“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. Die neue Rahmenplanung sieht u.a. vor, dass die Richthallen des Ausbesserungswerks erhalten und als Herzstück des neuen Campus genutzt werden. Auch weitere öffentliche Einrichtungen und Nutzungen, wie Bibliothek, eine Mensa oder Gastronomie an zentralen Plätzen ist vorgesehen.

„Der ehemalige Rangierbahnhof mit Ausbesserungswerk in Wedau ist eine der bedeutendsten Entwicklungsflächen in Deutschland. Der Ratsbeschluss zur neuen Rahmenplanung ist ein entscheidender Schritt, um eine zukunftsfähige Entwicklung der Fläche abzusichern. Mit der Uni Duisburg-Essen haben wir einen starken Partner, der der Fläche neues Leben einhauchen möchte“, so Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG. Die derzeitige Planung geht von der Rechtkraft des Bebauungsplans voraussichtlich Ende 2024 aus. Mit dem Abschluss des Gesamtprojektes ist nicht vor 2030 zu rechnen.

Wedau-Nord - Visualisierung östlicher Zugang Richthalle. Copyright Albert Speer+Partner

 

GEBAG präsentiert Klimaschutzsiedlung beim WohneNRW-Tag

Duisburg, 16. August 2021 - Die GEBAG  präsentierte im Rahmen des bundesweiten Aktionstages für die öffentliche Wohnraumförderung ihre im Bau befindliche Klimaschutzsiedlung „Vierlinden-Höfe“ in Duisburg-Walsum. „Die GEBAG will mit den Vierlinden-Höfen zeigen, dass Klimaschutz auch im öffentlich geförderten Wohnungsbau wunderbar funktionieren kann. Wir realisieren hier in Walsum insgesamt 98 Wohnungen, 54 davon sind öffentlich gefördert – und wie man sieht, können wir auch in den öffentlich geförderten einen sehr hohen Wohnstandard und Ausstattungsqualität realisieren. Diese unterscheiden sich von den freifinanzierten Wohnungen nur in wenigen Punkten“, erklärte Ralf Lützenrath, Bereichsleiter Neubau bei der GEBAG, vor Ort.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link überzeugte sich bei der Begehung vor Ort von den Qualitäten der Klimaschutzsiedlung: „Die Vierlinden-Höfe sind ein Vorzeige-Projekt für Duisburg. Ich freue mich sehr, dass die GEBAG wieder einmal deutlich macht, dass qualitätvolles Bauen und öffentliche Wohnraumförderung sich nicht ausschließen müssen – und dass sie, wie in diesem Fall, auch zukunftsweisend unter Berücksichtigung von KlimaschutzAspekten realisiert werden können.“ Die barrierearmen Zwei- bis Vierzimmerwohnungen des Neubauprojekts sind zwischen 57 und 110 Quadratmetern groß. Die Wohnungen im Erdgeschoss bieten mit eigenen abgetrennten Gartenbereichen noch ein besonderes Highlight für naturverbundene Mieter, in den oberen Etagen finden die Bewohner großzügige Balkone und Terrassen. Die Planung des Neubaus stammt vom Düsseldorfer Büro HGMB Architekten.

„Die Vierlinden-Höfe sind ein markanter, neuer Stadtbaustein für Duisburg-Walsum. Uns war es wichtig, mit einer frischen und selbstbewussten Architektur das zukunftsweisende Gesamtkonzept des Quartiers zu verdeutlichen“, erklärte Richard Henning, Geschäftsführer von HGMB Architekten. Neben qualitätvollem Neubau-Standard bieten die Vierlinden-Höfe viele weitere Vorteile für die Mieterinnen und Mieter des Quartiers: Die GEBAG hat ein eigenes Mobilitätskonzept für die Siedlung entwickelt und über Photovoltaik wird lokal grüner Strom produziert. Photovoltaik-Anlagen sorgen für Öko-Strom, der von den Mietern abgenommen werden kann; begrünte Dächer leisten ihren Beitrag zum Klimaschutz.

 „Die zahlreichen Dachflächen in unseren Städten bieten ein riesiges Potenzial für Solarstrom und damit für mehr Klimaschutz. Und mit Mieterstrom klappt das auch auf Gebäuden mit vielen Parteien. Die Vierlinden-Höfe zeigen sogar, dass nicht nur allgemein für die vielen Mietshaushalte, sondern auch im geförderten Wohnungsbau eine günstige und saubere Stromversorgung direkt von vor Ort möglich ist. Daher haben wir uns sehr gefreut, dieses Projekt gemeinsam mit der GEBAG verwirklichen zu können“, sagte Dr. Tim Meyer, Vorstand bei der NATURSTROM AG. Die GEBAG setzt gemeinsam mit NATURSTROM das Mieterstrom-Modell in den Vierlinden-Höfen um.

Das Ziel ist außerdem der weitgehende Verzicht auf Autos bzw. die Forcierung von Elektromobilität. Dazu werden im Quartier Ladesäulen für Elektroautos aufgestellt, auch Carsharing-Modelle werden gerade geprüft. Teil des Mobilitätskonzepts ist auch eine weitere Verleihstation des Leihfahrradsystems metropolradruhr der Nextbike AG, die bereits 125 Leihfahrräder im GEBAG-Design im gesamten Duisburger Stadtgebiet betreibt. „Wir sind froh, in diesen Zeiten eine kontaktlose Fortbewegungsmöglichkeit zu ermöglichen und gleichzeitig einen Beitrag zur Daseinsvorsorge und mehr aktiver Mobilität für alle Mieter und Mitarbeiter der GEBAG leisten zu können“, erklärte Leonhard von Harrach, Geschäftsführer der nextbike GmbH.

An vier Standorten im Quartier werden Halbunterflurbehälter zur Müllentsorgung installiert. Die Entleerung wird über die Wirtschaftsbetriebe Duisburg abgewickelt. Das barrierefreie System wurde im Jahr 2016 von der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet. Über ein mieterbezogenes Erfassungs- und Abrechnungssystem werden für die Nutzer Anreize zu einer besseren Mülltrennung geschaffen. „Die Bündelung der Abfallentsorgung über kranbare Halb- und Vollunterflursysteme ist unser Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen.

Die Verweildauer des Müllfahrzeuges bei der Behälterleerung ist verkürzt und mit einer hohen Sortierbereitschaft tragen auch die Bewohner zum Klimaschutz bei“, so Monika Melzer-Helmecke, Bereichsleiterin für den Vertrieb bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg-AöR. Die Vierlinden-Höfe sind seit 2018 auch Teil des Programms „Klimaschutzsiedlungen NRW“ der Energieagentur.NRW. Als Bestandteil der nordrhein-westfälischen Energie- und Klimaschutzstrategie sollen mit dem Programm „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ die wärmebedingten CO2-Emissionen im Land weiter konsequent reduziert werden.

Impression vom WohneNRW-Tag in der Klimaschutzsiedlung „Vierlinden-Höfe“ der GEBAG. Foto: GEBAG Bettina Osswald

Familienzentrum in Wanheimerort nimmt Formen an

Duisburg, 12. August 2021 - Die GEBAG errichtet auf einem Eckgrundstück in Wanheimerort (Kaufstraße / Rheintörchenstraße) ein Familienzentrum, der Rohbau wurde in dieser Woche fertiggestellt. Der eingeschossige Neubau erweitert die bestehende städtische Kita, beide Gebäude werden über ein Vordach miteinander verbunden.   Der Neubau wurde durch die GEBAG selbst geplant. Die hochenergetische Fassade besteht aus einem Wärmedämmverbundsystem und wird kombiniert mit Teilflächen aus Holzlamellen und großen Fensteröffnungen zum Spielbereich. Die großen, lichtdurchfluteten Räume bieten viele Möglichkeiten für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und Eltern.  

„Und auch das Thema Klimaschutz begleitet uns bei diesem Neubau: Das Familienzentrum bekommt ein Gründach. Begrünte Dächer leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in unseren Städten: Sie bieten Lebensraum für viele Insekten, entlasten beispielsweise bei Starkregen die Kanalisation und verbessern das Stadtklima“, erläutert Ralf Lützenrath, Bereichsleiter Neubau bei der GEBAG.  

Das Familienzentrum selbst wird von der Stadt Duisburg betrieben. Dort sollen unter anderem Elternbildungs- und Elternkompetenzkurse angeboten werden, auch interkulturelle Beratungs- und Erziehungsangebote sind geplant. Die GEBAG investiert knapp 850.000 € in den Neubau, der voraussichtlich Ende des Jahres fertiggestellt wird.  

Visualisierung: GEBAG

Aktionstag für die öffentliche Wohnraumförderung

GEBAG präsentiert Klimaschutzsiedlung

Duisburg, 7. August 2021 - Am 13. August findet bundesweit ein Aktionstag für die öffentliche Wohnraumförderung statt. Im Rahmen des „WohneNRW-Tages“ werden auch in Nordrhein-Westfalen vorbildliche Projekte des öffentlich geförderten Wohnungsbaus vorgestellt – eines davon sind die Vierlinden-Höfe der GEBAG, die erste Klimaschutzsiedlung der Wohnungsbaugesellschaft.
54 der insgesamt 98 Wohnungen in der Siedlung sind öffentlich gefördert, daher möchte die GEBAG das Projekt im Rahmen des Aktionstages präsentieren. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über die Klimaschutzsiedlung und die angestrebten zukunftsorientierten Projekte zu informieren. Zudem können zwei Wohnungen besichtigt werden, die kurz vor der Fertigstellung stehen.

Vor Ort stehen Vertreterinnen und Vertreter der GEBAG sowie von diversen Projektpartnern (HGMB Architekten, Naturstrom AG, Nextbike, Wirtschaftsbetriebe Duisburg) für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzregeln. In Innenräumen sind Besucherinnen und Besucher angehalten, Maske zu tragen und die Mindestabstände einzuhalten. Zugänge zu Innenräumen können je nach Besucheraufkommen zeitweise beschränkt werden.
Vierlinden-Höfe, Beckstraße 2, 47178 Duisburg-Walsum. 13. August 2021, 14.00 bis 17.00 Uhr.

 

GEBAG zieht positive Bilanz für 2020

Duisburg, 6. Juli 2021 - Im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz zog GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer gemeinsam mit Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link am 6. Juli 2021 eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2020 der GEBAG.

Der Jahresüberschuss der kommunalen Duisburger Wohnungsgesellschaft GEBAG lag 2020 bei rund 5 Millionen Euro und damit rund 1,5 Mio. Euro über dem Ergebnis des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote konnte nach einer Zuführung durch die Stadt Duisburg erneut erhöht werden. Auch der Trend der anhaltend hohen Investitionstätigkeiten der GEBAG hielt im vergangenen Jahr an: Wurden im Jahr 2019 55 Millionen Euro investiert, so lag die Höhe der Investitionen in 2020 bei 59,6 Millionen Euro. Die Tochtergesellschaft GEBAG Flächenentwicklungsgesellschaft mbH hat zudem 28,5 Mio. Euro investiert.


Um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen, werden auch mehr Mitarbeiter benötigt: 13 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden 2020 eingestellt – somit haben sich im letzten Jahr 204 Mitarbeiter um die Geschäfte der GEBAG gekümmert. Die GEBAG erwirtschaftete mit ihren knapp 12.500 Wohnungen in 2020 ein Ergebnis von knapp 7,4 Millionen Euro. Das Ergebnis im Bereich der Bestandsbewirtschaftung ist damit im Vergleich zum Vorjahr konstant.



Modernisierung als Erfolgsfaktor
Ein wichtiger Baustein des Erfolges war auch in 2020 wieder die Modernisierung des eigenen Wohnungsbestandes. Um die Häuser und Wohnungen sowohl energetisch als auch im Hinblick auf Komfort und Optik auf den neuesten Stand zu bringen, hat die GEBAG im vergangenen Jahr rund 27,7 Millionen Euro investiert. Das rechnet sich nicht nur hinsichtlich der positiven Auswirkungen auf die Quartiere, sondern schlägt sich auch in den Leerstandszahlen nieder: So lag die Leerstandsquote im Dezember 2020 bei 4,7 Prozent – das sind über 1,3 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Die Quote bei den rein marktbedingten Leerständen lag zum Jahresende bei 0,7 Prozent (Vorjahr: 1,9 Prozent).


Neubau-Offensive geht weiter
Ein weiterer wichtiger Baustein im Jahr 2020: der Bereich Neubau, in den die GEBAG rund 26,2 Millionen Euro investiert hat. Im Reiserweg in Großenbaum hat die GEBAG im Jahr 2020 33 neue Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen fertiggestellt, die zwischen 52 und 102 Quadratmetern groß sind. 25 Wohneinheiten sind öffentlich geförderten, acht Wohnungen im Staffelgeschoss sind frei finanziert. Im Duisburger Süden, genauer in Großenbaum, fiel Ende März der Startschuss für ein weiteres Neubau-Projekt der GEBAG: Die Wohnungsbaugesellschaft errichtet im Uhlenbroicher Weg 105a ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 19 Wohnungen. Auf über 1.400 Quadratmetern Wohnfläche entstehen 16 öffentlich geförderte und drei freifinanzierte Wohnungen. Das fünfgeschossige Gebäude wird barrierearm geplant.


 Richtig was los war im Januar in Laar: Dort feierte die GEBAG gemeinsam mit der Lebenshilfe Duisburg die Eröffnung einer neuen sechsgruppigen Kita. Durch die modulare Bauweise konnte der Neubau in gerade einmal vier Monaten Bauzeit entstehen. Direkt nebenan errichtet die GEBAG vier Mehrfamilienhäuser mit 43 öffentlich geförderten, barrierefreien und teilweise rollstuhlgerechten Wohnungen. Die Fertigstellung ist Ende 2021 geplant.
In Neuenkamp errichtet die GEBAG seit Januar 2020 eine viergruppige Kindertagesstätte mit einem angeschlossenen Familien- und Jugendzentrum. Der Neubau ersetzt dabei den bereits vorhandenen Bau in der Paul-RückerStraße, der im Anschluss an die Fertigstellung abgerissen wird. Künftig ist in 3 der städtischen Kita die Betreuung von 70-80 Kindern möglich, in zwei Gruppen wird eine U3-Betreuung angeboten.


Meilenstein in Neudorf erreicht: Die GEBAG errichtet in der Grabenstraße 201- 203 ein Mehrfamilienhaus, im Mai 2020 wurde der Rohbau fertiggestellt. Auf insgesamt 1.261 Quadratmetern Wohnfläche entstehen 17 barrierefreie Wohnungen, die zwischen 57 und 130 Quadratmetern groß sind. Die Wohnungen sind freifinanziert, der Mietpreis wird voraussichtlich bei 8,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter liegen. Der Neubau wird voraussichtlich im ersten Quartal 2021 fertiggestellt.





In Alt-Homberg wurde im Juni ein Mehrfamilienhaus in der Duisburger Straße abgerissen nur wenige Wochen später begann die GEBAG mit den Arbeiten für den Neubau eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses. Die Wohnungsbaugesellschaft realisiert am Standort acht Zwei- bis Fünf-ZimmerWohnungen, die zwischen 49 und 120 Quadratmetern groß sind. Die Fertigstellung erfolgt im Herbst 2021.

Flächenentwicklung wird weiter ausgebaut
Die Flächenentwicklung, neben der Bestandsbewirtschaftung das zweite Kerngeschäft der GEBAG, wurde auch im Jahr 2020 weiter ausgebaut. Beim Projekt „Am Alten Angerbach“ wurde im Sommer mit der Vermarktung von 32 Grundstücken im ersten und zweiten Bauabschnitt an private Bauherren begonnen. Die Vergabe erfolgte über ein notariell begleitetes Losverfahren.

Ein weiteres Filetgrundstück, das die GEBAG entwickelt – der Alte Güterbahnhof südlich des Hauptbahnhofs – hat einen großen Schritt in Richtung Zukunft getan: Die im November 2019 begonnene Bürgerbeteiligung wurde fortgeführt, jedoch aufgrund der Corona-Pandemie als reines Online-Verfahren. Parallel dazu wurde im Sommer 2020 der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb gestartet, an dem in der ersten Phase 17 Team aus Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung aus Deutschland und Europa teilnahmen.
Die erste Jurysitzung zum Wettbewerb fand im Dezember statt, dort wurden sieben Teams ausgewählt, welche ihre Konzepte im Rahmen der zweiten Wettbewerbsphase weiter überarbeiten   würden. Auf der Projektfläche selbst wurde zudem bis zum Herbst die große Werkshalle abgebrochen.

Im November 2020 ist zudem die Entscheidung im städtebaulichen Wettbewerb um das rund drei Hektar große Theisen-Gelände in Hochfeld entschieden worden: Der Siegerentwurf stammt vom Team Schönborn Schmitz Architekten aus Berlin mit Querfeldeins Landschaft, Dresden. Hier laufen nun die weiteren Planungen und Abstimmungen: Der Siegerentwurf wird sowohl der städtischen Politik als auch dem Beirat für Stadtgestaltung in Duisburg (BEST) zur Beratung vorgelegt. Die Beratungen sollen dann in den Start eines offiziellen Verfahrens zur Aufstellung eines Bebauungsplanes münden.

 Auch das Projekt „6-Seen-Wedau“ ist vorangeschritten: Hier wurde beispielsweise mit dem Bau des Lärmschutzwalls begonnen. Der symbolische Spatenstich dazu fand mit prominentem Besuch statt: NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach machte sich selbst ein Bild vor Ort. Außerdem fiel im Juni 2020 der Startschuss für den Bau der neuen Kleingartenanlage. Der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans liegt seit Januar 2020 vor.




Online-Bürgerbeteiligung „Am Alten Güterbahnhof“ nominiert für polis AWARD

Duisburg, 5. Juli 2021 - Die Website der Online-Bürgerbeteiligung zur Entwicklung der Fläche „Am Alten Güterbahnhof“ wurde für den diesjährigen polis AWARD nominiert. Die Jury des Awards hat in der vergangenen Woche aus über 120 Einreichungen die engere Auswahl für die Preisverleihung getroffen. Die Online-Plattform ist nominiert in der Kategorie „Kommunikative Stadtgestaltung“. Für diese wurden Projekte gesucht, mit denen die Bürgerinnen und Bürger in Stadtentwicklungsprozesse involviert und zur Mitgestaltung angeregt wurden, beispielsweise mit einem besonderen Planspiel, Dialog- oder Werkstattverfahren. So sollen Hürden in der Planungspraxis abgebaut und auf Augenhöhe mit den Menschen kommuniziert werden.

Neben der Duisburger Online-Bürgerbeteiligung sind auch Kommunikationsprojekte und Initiativen u. a. aus Berlin, Leipzig und der Metropole Ruhr nominiert. „Die Online-Bürgerbeteiligung zur Fläche ‚Am Alten Güterbahnhof‘ war ein absolutes Pilot-Projekt – ein vergleichbares Beteiligungsverfahren in rein digitaler Form gab es unserer Kenntnis nach bisher in Deutschland nicht. Umso mehr freuen wir uns, dass mit der Nominierung für den polis AWARD unser Mut und Innovationsgeist schon einmal in einem ersten Schritt belohnt wurde – und natürlich hoffen wir, dass wir im September die Auszeichnung in den Händen halten dürfen“, freut sich Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG. Die Preisverleihung findet am 15. September 2021 im Rahmen der polis Convention in Düsseldorf statt.

Aktualisierter Zeitplan: Sperrungen rund um die Regattabahn

Duisburg, 2. Juli 2021 - Im Zuge der Bauarbeiten für das Projekt 6-Seen-Wedau muss ab dem 21. Juni in Teilen die Joggingstrecke an der Regattabahn gesperrt werden. In einem ersten Schritt werden Sondierungsarbeiten im Boden durchgeführt, im Anschluss wird unterirdisch ein Betonrohr verlegt. Das Rohr leitet künftig Regenwasser in den Parallelkanal der Regattabahn ein; dies dient der Umsetzung des Konzepts der „wassersensiblen Stadt“ in Duisburg.

Die Zeitplanung der Sperrungen muss – bedingt durch Verschiebungen im Bauablauf – noch einmal aktualisiert werden: Zunächst wird ein Teil der Laufstrecke westlich von der Regattabahn gesperrt (parallel zur Elbinger Straße), die Vollsperrung wird vom 21. Juni bis voraussichtlich 11. Juli dauern, bis Anfang Dezember ist dann noch eine Teilsperrung geplant. Vom 5. bis voraussichtlich 23. Juli wird dann der Teil der Laufstrecke südlich der Regattabahn (parallel zur Wedauer Straße) voll gesperrt, eine Teilsperrung folgt dann noch bis Anfang Dezember.

Laufbegeisterte Duisburger müssen im Zeitraum der Sperrung jedoch nicht auf ihr Workout verzichten: Es wird eine Umleitung der Laufstrecke eingerichtet, diese verläuft über den Kiefern- und den Nachtigallenweg über den Kalkweg bis zur Wedauer Straße (s. Abbildung). Die Länge der Laufstrecke verlängert sich dadurch um rund einen Kilometer. Eine wichtige Info auch für alle Anwohner und Autofahrer: Vom 12. Juli an wird die Masurenallee zwischen der Einmündung Wedauer Straße bis zur Hausnummer 258 teilgesperrt. Es herrscht eine Einbahnstraßenregelung von der Einmündung Wedauer Straße in Fahrtrichtung Masurenallee 258. Die Gegenfahrtrichtung wird umgeleitet. Die Teilsperrung dauert voraussichtlich bis zum 8. November

Umleitung der Laufstrecke an der Regattabahn: Kommt man aus nördlicher Richtung von der Regattabahn, verläuft die Umleitungsstrecke über den Kiefern- und den Nachtigallenweg über den Kalkweg bis zur Wedauer Straße.

GEBAG reißt Häuser in der Friedenstraße ab

Duisburg, 25. Juni 2021 - Die GEBAG beginnt Ende Juni mit den vorbereitenden Arbeiten für den Abriss zweier Mehrfamilienhäuser in der Friedenstraße 11-13 in Hochfeld, die Abbrucharbeiten werden mit allen Vorbereitungen und Schadstoffsanierungen voraussichtlich bis zum Dezember dauern. Die GEBAG plant eine umfassende Aufwertung des gesamten Stadtteils Hochfeld.

 Keimzelle dessen soll die Umnutzung des Theisen-Geländes werden, zu dem dann auch die freiwerdende Fläche in der Friedenstraße zählt. Grundlage für die Neuplanung des Theisen-Geländes ist der Entwurf des Teams Schönborn Schmitz Architekten (Berlin) mit Querfeldeins Landschaft (Dresden), die Ende 2020 den städtebaulichen Wettbewerb zur Neuentwicklung des Geländes gewonnen haben.  


Friedenstraße 11 - 13 - Foto Daniel Koke

Sperrungen rund um Regattabahn

Duisburg, 15. Juni 2021 - Im Zuge der Bauarbeiten für das Projekt 6-Seen-Wedau muss ab dem 21. Juni in Teilen die Joggingstrecke an der Regattabahn gesperrt werden. In einem ersten Schritt werden Sondierungsarbeiten im Boden durchgeführt, im Anschluss wird unterirdisch ein Betonrohr verlegt. Das Rohr leitet künftig Regenwasser in den Parallelkanal der Regattabahn ein; dies dient der Umsetzung des Konzepts der „wassersensiblen Stadt“ in Duisburg.

Zunächst wird ein Teil der Laufstrecke westlich von der Regattabahn gesperrt (parallel zur Elbinger Straße), die Vollsperrung wird vom 21. Juni bis voraussichtlich 11. Juli dauern, bis Anfang Dezember ist dann noch eine Teilsperrung geplant. Vom 12. bis voraussichtlich 30. Juli wird dann der Teil der Laufstrecke südlich der Regattabahn (parallel zur Wedauer Straße) voll gesperrt, eine Teilsperrung folgt dann noch bis Anfang Dezember.

Laufbegeisterte Duisburger müssen im Zeitraum der Sperrung jedoch nicht auf ihr Workout verzichten: Es wird eine Umleitung der Laufstrecke eingerichtet, diese verläuft über den Kiefern- und den Nachtigallenweg über den Kalkweg bis zur Wedauer Straße (s. Abbildung).

Umleitung der Laufstrecke an der Regattabahn: Kommt man aus nördlicher Richtung von der Regattabahn, verläuft die Umleitungsstrecke über den Kiefern- und den Nachtigallenweg über den Kalkweg bis zur Wedauer Straße

Die Länge der Laufstrecke verlängert sich dadurch um rund einen Kilometer. Eine wichtige Info auch für alle Anwohner und Autofahrer: Vom 5. Juli an wird die Masurenallee zwischen der Einmündung Wedauer Straße bis zur Hausnummer 258 teilgesperrt. Es herrscht eine Einbahnstraßenregelung von der Einmündung Wedauer Straße in Fahrtrichtung Masurenallee 258. Die Gegenfahrtrichtung wird umgeleitet. Die Teilsperrung dauert voraussichtlich bis Anfang November.

6-Seen-Wedau: 34 Investoren wollen Quartier „Neue Gartenstadt“ entwickeln

Duisburg, 8. Juni 2021 - Erster Meilenstein in der Vermarktung erreicht Das größte Stadtentwicklungsprojekt in Nordrhein-Westfalen schreitet voran. Mitte März wurde mit den ersten beiden Vermarktungslosen der Vertrieb für das Projekt 6-Seen-Wedau gestartet. Die Vermarktung der Baufelder erfolgt über ein kombiniertes Konzept- und Bieterverfahren. Die beiden aktuell zur Vermarktung stehenden Baufelder sind 7.500 bzw. 18.600 Quadratmeter groß. Sie befinden sich im zukünftigen Quartier „Neue Gartenstadt“. Hier sollen Mehrfamilienhäuser sowie moderne Stadthäuser im Gartenstadtcharakter entstehen – in Anlehnung an die bereits bestehende Bebauung in Wedau. Insgesamt 150 vorgemerkte Investoren waren dazu aufgerufen, Interesse am Kauf eines der beiden Vermarktungslose zu bekunden.

„Insgesamt haben uns 34 Interessensbekundungen erreicht, sowohl von regionalen als auch von deutschlandweit tätigen Investoren – das entspricht einer Quote von über 22 Prozent. Mit einer so großen Resonanz hätten wir nicht gerechnet. Dies zeigt, welche Strahlkraft das Projekt 6-Seen-Wedau hat, auch über die Grenzen von Duisburg hinaus – und dass Duisburg mehr und mehr in den Fokus der Investoren rückt“, bestätigt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG. Die Rückmeldungen der interessierten Investoren wurden nun geprüft.
Für beide Vermarktungslose wurden nun jeweils fünf bis sechs Investoren eingeladen, ein Konzept für die Bebauung der Fläche zu erarbeiten. Die Prüfung der eingereichten Beiträge und die Auswahl des jeweiligen Siegerkonzepts wird im Herbst des Jahres stattfinden. Die Kaufverträge für die beiden Vermarktungslose sollen Ende des Jahres geschlossen werden. Die Vermarktung der nächsten Baufelder soll im Herbst 2021 beginnen. Auch diese Grundstücke liegen im Quartier „Neue Gartenstadt“.

So könnte es in 6-Seen-Wedau einmal aussehen: Die beispielhafte Visualisierung zeigt den Blick in das zukünftige Quartier „Am Wasserturm“, das nördlich des Quartiers „Neue Gartenstadt“ liegt. In der „Neuen Gartenstadt“ werden aktuell erste Baufelder an Investoren vermarktet. Wie die Bebauung am Ende wirklich aussehen wird, wird der weitere Vermarktungsprozess zeigen. (Bild: GEBAG)

Am Alten Angerbach: Vermarktung für 61 Grundstücke startet Ende Mai

Duisburg, 31. Mai 2021 - Die Stadt Duisburg und die GEBAG haben die nächste Stufe des Vertriebs für das Projekt „Am Alten Angerbach“ gestartet. Insgesamt werden 61 Baugrundstücke in Größen von ca. 340 bis 817 Quadratmetern an private Endkunden verkauft. Alle Grundstücke liegen im dritten Bauabschnitt des Baugebiets im südlichen Stadtteil Huckingen. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt über ein notariell begleitetes Bieterverfahren gegen Höchstgebot. Der Mindestkaufpreis liegt bei 720,00 Euro pro Quadratmeter plus Erwerbsnebenkosten.

Die Bewerbungsphase läuft vom 31. Mai bis zum 2. August 2021. Vorgesehen ist eine Bebauung ausschließlich mit freistehenden Einfamilienhäusern. Die GEBAG pflegt eine Liste mit aktuell rund 2.700 vorgemerkten Personen, die sich für den Kauf eines Grundstücks im dritten Bauabschnitt interessieren. Martin Linne als zuständiger Stadtentwicklungsdezernent freut sich darüber, dass die Entwicklung der Fläche Am Angerbach voranschreitet: „Hier entsteht ein hochwertiges Wohngebiet in Huckingen, das aufgrund seiner zentralen Lage mit hohem Wohnkomfort, guter Infrastruktur und großem Freizeitwert zu den begehrten Wohnlagen im Duisburger Süden gehören wird. Der Verkauf eröffnet der Stadt Möglichkeiten und steigert das Image von Duisburg.“

Das Grundstück „Am alten Angerbach“ ist im Besitz der Stadt Duisburg. Die GEBAG ist mit der Erschließung und der Vermarktung der Fläche beauftragt. Auf dem Grundstück laufen aktuell noch Erschließungsmaßnahmen im ersten und zweiten Bauabschnitt in der ersten Ausbaustufe, die bald abgeschlossen sind. Im Anschluss werden alle Baufelder an die Investoren und privaten Bauherren der ersten beiden Bauabschnitte übergeben. Die entsprechende Hochbauarbeiten beginnen ab Sommer 2021. 32 Grundstücke im ersten und zweiten Bauabschnitt für private Endkunden wurden im vergangenen Jahr über ein notariell begleitetes Losverfahren vergeben.

Die Interessentenliste der GEBAG umfasste für die erste Vermarktungsstufe rund 1.700 interessierte Bauherrinnen und Bauherren. Alle Interessenten, die bei der GEBAG vorgemerkt sind, werden zum Vertriebsstart direkt informiert. Wer noch nicht auf der Interessentenliste vermerkt ist und dennoch Interesse am Verkaufsexposé für die Grundstücke im dritten Bauabschnitt hat, findet auf der Projekt-Homepage die Möglichkeit, sich in die Liste einzutragen: https://www.am-altenangerbach.de/interessenten/

Am Alten
Angerbach - Luftbild Mai 2021 - Copyright GEBAG Bernd Uhlen

GEBAG startet Neubau in Neudorf

Duisburg, 14. Mai 2021 - Die GEBAG beginnt Mitte Mai mit dem Neubau für drei Mehrfamilienhäuser in der Verdistraße in Neudorf. Die Häuser haben je drei Geschosse und verfügen insgesamt über 22 Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern, die alle öffentlich gefördert sind. Man benötigt für die Anmietung einer Wohnung also einen Wohnberechtigungsschein. Die Kaltmiete wird voraussichtlich bei 5,80 Euro pro Quadratmeter liegen. Die modernen, barrierearmen Neubauten entstehen im direkten Kontext zur denkmalgeschützten Straußsiedlung, die die GEBAG gerade umfassend saniert.

Der erste Sanierungsabschnitt ist bereits fertig gestellt. „Wir haben bei der Planung besonders darauf geachtet, dass sich die Neubauten in den Bestand mit den denkmalgeschützten Altbauten harmonisch und zurückhaltend einfügen. Dies erreichen wir beispielsweise durch eine angepasste Form- und Farbgestaltung der Fassaden und Dächer oder durch die reduzierte Gebäudehöhe im Neubaubereich“, erklärt Ralf Lützenrath, Bereichsleiter Neubau bei der GEBAG.

„Unser Dank geht dabei im Besonderen an die untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Duisburg. Nur durch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen GEBAG und Denkmalamt wurde dieser Neubau überhaupt möglich.“ Die Planung stammt vom Essener Architekturbüro Tolckmitt Architekten. Die GEBAG plant die Fertigstellung der Häuser im Herbst 2022.

Das Investitionsvolumen liegt bei rund 5,2 Millionen Euro. Vier der Wohnungen werden von Mitgliedern des Vereins für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Duisburg e.V. (VKM) angemietet. Nach Fertigstellung sollen in den Wohnungen junge Erwachsene mit Handicap einziehen. „Trotz anfänglicher Bedenken freue ich mich auf meine erste eigene Wohnung und fühle mich Dank unseres Wohnprojektes gut vorbereitet. Toll ist auch, dass ich nicht der einzige bin, der aus unserer Gruppe in der Verdistraße einziehen kann“, äußert sich Pascal van Bonn (21) begeistert über die Aussicht, bald in Neudorf zu wohnen.
Die GEBAG führt eine Interessentenliste für alle Wohnungen in der Straußsiedlung, u. a. auch für die Neubauten in der Verdistraße. Interessierte können sich gern melden bei Svenja Lippka (svenja.lippka@gebag.de und 0203 6004-133).

Visualisierung Neubau Verdistraße – Copyright: GEBAG.

Schornstein wird saniert

Duisburg, 21. April 2021 - Die GEBAG beginnt in dieser Woche mit der Sanierung des denkmalgeschützten Schornsteins auf der Entwicklungsfläche Wedau-Nord (Lage in Neudorf Süd). Im Rahmen der Instandsetzungsmaßnahme werden Schornsteinringe erneuert und saniert, Steigschutzschienen und Kaminruhepodeste montiert sowie das Mauerwerk an schadhaften Stellen neu verfugt. Die GEBAG investiert rund 105.000 Euro.

Zielsetzung der Baumaßnahme ist es, den Schornstein zukunftsorientiert nach denkmalrechtlichen Erlaubnissen zu sanieren. Die Arbeiten dauern insgesamt 8-10 Wochen.

Foto GEBAG-Daniel Kok

 

GEBAG-Neubau in Neudorf fertiggestellt

Duisburg, 01. April 2021 - Fertigstellung nach gut 17 Monaten Bauzeit: Die GEBAG hat ihren Neubau in der Grabenstraße 203 in Neudorf fertiggestellt. Auf insgesamt 1.261 Quadratmetern Wohnfläche sind 17 Wohnungen entstanden, die zwischen 55 und 130 Quadratmetern groß sind. Die Wohnungen sind freifinanziert, der Mietpreis liegt bei 8,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Das Objekt ist voll vermietet, alle Wohnungen sind zum 1. April an die neuen Mieter übergeben worden.

Die GEBAG hat rund 3,7 Millionen Euro in das Projekt investiert. Die Planung stammt vom Duisburger Architekturbüro Druschke und Grosser. Der Neubau in der Grabenstraße ist Teil der Neubau-Offensive der Wohnungsbaugesellschaft. In 2021 und 2022 plant die GEBAG die Fertigstellung von insgesamt 282 Wohneinheiten, zwischen 2023 und 2028 werden nach aktueller Planung über 630 weitere Wohnungen gebaut.


Foto GEBAG-Daniel Kok

 

Duisburger Dünen: Endlich der letzte Abeitstitel für das Areal am alten Güterbahnhof

Duisburg, 18. März 2021 - Der Foster-Plan 2007 bestimmte die Planungen des Areals am Güterbahnhof und der Begriff "Duisburger Freiheit" wurde ins Leben gerufen. Mit dem Verkauf von Bahnvermarkter Aurelis an Möbel-Mogul Kurt Krieger im Jahr 2010 kurz vor der Loveparade begann die Endlos-Diskussion um die Nutzung der 30 ha großen Bahn-Brache mit marodierenden Güterbahnhof. Die Modelle von Möbel Höffner und das Randsortiment bestimmten die Diskussionen im Rat und anderen Gremien der Stadt - bis es das Aus durch Bürgerentscheid zu den neuen Planunen Kurt Kriegers mit einem Outlet-Center gab.

CKSA-FJP-S+V-BH Vernetzung Copyright CKSA fugmann-janotta

Nun greift nach dem Architektenwettbewerb der Arbeitstitel "Duisburger Dünen".

Visualisierung GEBAG

Eine Jury hatte 17 Entwürfe unter die Lupe genommen, wobei es sieben in die "Edrunde" schafften. Der Entwurf des Berliner Architektenbüros CKSA/Fugmann-Janotta von Christoph Kohl mit Park überzeugte die Jury - mit OB Link.
Prof. Johannes Ringel erläuterte die Entscheidung der Jury:
„Der Entwurf überzeugt durch seine charismatische Idee, einen großzügigen Park bis zur Innenstadt zu führen und eine stadträumliche Begleitung als ein Rückgrat an strukturierten und differenzierten Stadtbausteinen zu gestalten. Der einfachen Lesbarkeit der Entwurfsidee in Verbindung mit ihrer gestalterischen Kraft gelingt es, die notwendigen Vernetzungen im Stadtgefüge zu leisten und bietet im Vergleich zu anderen Entwicklungsgebieten ein Alleinstellungmerkmal für die Stadt Duisburg an. Im Einzelnen ist der westliche großzügige Freiraum eine modulierte und terrassierte Parkanlage, die vielfältige attraktive Nutzungsangebote eröffnet. Die Integration der Gedenkstätte in den Park ist ruhig und angemessen gewählt. Die Promenade am See ist stimmungsvoll – bis hin zu baulichen Relikten aus der Entwicklungszeit der Eisenbahn. Insgesamt überzeugt die Arbeit durch ihren übergeordneten Ansatz, die sich bei Betrachtung aller Planungsebenen als qualitätsvoll und realistisch erweist.“

CKSA-Gedenkstätte Copyright CKSA fugmann-janotta

Die Rampe der Loveparade-Gedenkstätte wird in bekannter Form erhalten bleiben. In den Park soll auch die bestehende Loveparade-Gedenkstätte integriert werden. Das Konzept der Planer sieht nun vor, dass die alte Größe der damaligen Zugangsrampe zum Loveparade-Gelände wieder hergestellt wird.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link zeigte sich überzeugt von der Strahlkraft des Siegerentwurfs: „Das siegreiche Team hat einen wirklich durchdachten und überzeugenden Entwurf abgeliefert. Ich bin überzeugt davon, dass der Entwurf der beiden Berliner Büros die richtige Wahl für eine zukunftsfähige Nutzung der Fläche Am alten Güterbahnhof ist.“

Nicht zuletzt wurden aber auch die Meinung der Duisburgerinnen und Duisburger berücksichtigt: Im Rahmen eines Online-Votings hatten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit, einem der sieben Entwürfe aus der zweiten Wettbewerbsphase ihre Stimme zu geben. Am Ende war mit fast 600 abgegebenen Votings ein Stimmungsbild entstanden, welches insbesondere den Entwurf des Teams aus CKSA und fugmann-janotta favorisierte: Auf diesen Entwurf entfielen über 42 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

„Das zeigt, dass Architektur und Städtebau nicht im Elfenbeinturm stattfinden müssen,“ bekräftigt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG. „Das hervorragende Ergebnis dieses Wettbewerbs ist der klare Beweis dafür, dass die fachlichen Meinungen sich nicht zwangsläufig von denen der engagierten Bürgerschaft unterscheiden müssen – und darauf können wir stolz sein! Jetzt gilt es, das Projekt weiter zu qualifizieren, um für Duisburg einen einzigartigen Ort und eine neue Identität für diese Fläche mit seiner wechselvollen Geschichte zu schaffen. Daran werden auch die Duisburgerinnen wieder intensiv mitwirken können – und ich freue mich auf viele spannende Diskussionen, ob digital oder analog!“

Als Baubeginn wird Ende  2024 angegeben. Das Bauleitplanverfahren soll im Herbst nach dem entsprechenden Aufstellungsbeschluss starten. Bernd Wortmeyer von der städtischen Baugesellschaft GEBAG, seit 2018 Eigentümer des Geländes, rechnet aktuell damit, voraussichtlich Ende 2024 mit dem Bau begonnen werden kann. Den Abschluss des Projektes erwarten die Verantwortlichen voraussichtlich 2032.


GEBAG startet Vermarktung für 6-Seen-Wedau

Duisburg, 15. März 2021 - Es wird konkret im Duisburger Süden: Die GEBAG hat die Vermarktung für die ersten Baufelder im Neubaugebiet 6-Seen-Wedau gestartet. „Der Beginn der Vermarktung ist ein entscheidender Schritt für 6-Seen-Wedau. Das größte Stadtentwicklungsprojekt in Nordrhein-Westfalen geht damit in die nächste Phase, der Start der Hochbau-Arbeiten rückt in greifbare Nähe“, so Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.

In einem ersten Schritt werden nun zunächst die rund 200 bereits vorgemerkten potenziellen Investoren angesprochen, die sich nun mit den Vermarktungsunterlagen vertraut machen und ein Konzept für die Entwicklung der Baufelder erarbeiten und einreichen können. Die Vergabe erfolgt über ein kombiniertes Konzeptvergabe- und Bieterverfahren, d. h. neben dem Kaufangebot wird durch eine Bewertungskommission vor allem die inhaltliche Qualität der jeweiligen Bebauungskonzepte bewertet.

Die ersten Baufelder, die in die Vermarktung gegeben werden, befinden sich im nördlichen Teil des Quartiers „Neue Gartenstadt“. Hier soll vorrangig Geschosswohnungsbau im Gartenstadtcharakter – in Anlehnung an die bereits bestehende Bebauung in Wedau – entstehen. Nördlich des Quartiers „Neue Gartenstadt“ befindet sich das Quartier „Am Wasserturm“, wo unter anderem das Nahversorgungszentrum, die Grundschule und eine der Kindertagesstätten entstehen werden. Die GEBAG errichtet in diesem Quartier auch öffentlich geförderten Wohnungsbau. Hierfür plant die GEBAG die Durchführung eines Architektenwettbewerbs, der im Laufe dieses Jahres starten soll.

Die GEBAG plant die Fertigstellung der ersten 50-100 von insgesamt rund 300 öffentlich geförderten Wohnungen voraussichtlich Ende 2024. „6-Seen-Wedau ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland und soll als Vorzeigeprojekt das Leben und Wohnen von morgen versinnbildlichen und als Visitenkarte für die Stadtentwicklung Duisburgs dienen. Deshalb soll sich die zukünftige Wohnbebauung durch eine nachhaltige Bauweise, innovative Planungskonzepte und eine hohe architektonische Qualität auszeichnen. Wir erwarten entsprechend von den Investoren herausragende und zukunftsfähige Konzepte“, bekräftigt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG.

Informationen zum Projekt gibt es unter www.6-seen-wedau.de.

Die Bauarbeiten auf der Projektfläche schreiten voran - Foto GEBAG

Auf insgesamt 60 Hektar brachliegender Bahnfläche entsteht im Duisburger Süden mit „6-Seen-Wedau“ eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland. Auf dem südlichen Areal des ehemaligen Ausbesserungswerks der Bahn soll ein regional bedeutsames Wohngebiet mit rund 3000 Wohneinheiten entstehen. Eine hohe Lebensqualität, verbunden mit infrastrukturellen Angeboten, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in direkter Wasserlage, prägt den neu entstehenden Stadtteil, der ein breites Spektrum von qualitätvollen Wohnformen und -typen im Eigentums- und Mietsegment bieten wird. Die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft GEBAG hatte das Gelände 2019 von der Deutschen Bahn erworben und entwickelt seither das insgesamt rund 60 Hektar große Areal.

„Am Alten Güterbahnhof“: Nächster Meilenstein der Online-Bürgerbeteiligung startet

Duisburg, 26. Februar 2021 - Die Entscheidung, wie das 30 Hektar große Gelände „Am Alten Güterbahnhof“ in zentraler innenstädtischer Lage in Duisburg künftig genutzt werden könnte, rückt immer näher: Die sieben Teams, die zur weiteren Bearbeitung ihrer Entwürfe in der zweiten Wettbewerbsphase ausgewählt wurden, haben ihre Planungen überarbeitet. Die Jury wird in ihrer nächsten Sitzung im März über den Sieger des Wettbewerbs entscheiden.

Nun beginnt auch die nächste Phase der Online-Bürgerbeteiligung. Auf der Projektwebsite www.am-alten-gueterbahnhof.de finden die User den vierten „Meilenstein“. Die überarbeiteten Entwürfe werden noch einmal detailliert vorgestellt, mit Lageplänen, Perspektiven und einer Präsentation zur Leitidee hinter dem jeweiligen Entwurf. In den kommenden Tagen werden auch Fotos der städtebaulichen Modelle auf der Website einsehbar sein, sodass die User sich einen noch genaueren Einblick in die Konzeptionen der sieben Teams verschaffen können.

Die Bürgerinnen und Bürger sind nun dazu eingeladen, ihr Votum abzugeben: Welcher Entwurf ist aus ihrer Sicht der beste? Welche Planung bietet das meiste Potenzial für eine zukunftsfähige Entwicklung der Fläche „Am Alten Güterbahnhof“? Die Ergebnisse aus der Abstimmung werden der Jury in ihrer Sitzung im März zur Verfügung gestellt und sind auch auf der Projekthomepage einsehbar.

„Die Jury hat so die Möglichkeit, das Stimmungsbild aus der Bevölkerung abzulesen. Natürlich liegen der finalen Entscheidung der Jury zum Wettbewerbssieger eine ganze Reihe von Faktoren zu Grunde: Unter anderem geht es um die Qualität der Planung und der Architektur, das Verhältnis von Freiraum und Städtebau, die Einbindung der Gedenkstätte zur Loveparade-Katastrophe und natürlich auch um wirtschaftliche Aspekte“, erklärt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG.

„Daher wird das Ergebnis des Wettbewerbs nicht 1:1 die Anregungen der Bevölkerung widerspiegeln können. Dennoch wird die Jury die Stimmen aus dem OnlineVoting sowie den abgegebenen Kommentaren in ihrer Sitzung berücksichtigen und diskutieren.“
Der Siegerentwurf, den die Jury auswählt, ist die Grundlage für die weiteren Planungen für den städtebaulichen Rahmenplan. Das Bauleitplanverfahren soll im Herbst nach dem entsprechenden Aufstellungsbeschluss starten. Die GEBAG rechnet aktuell damit, dass der Bebauungsplan im Jahr 2023 Rechtskraft erlangen wird. Das Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2032 abgeschlossen sein. Ab Freitag, 26. Februar 2021, 18.00 Uhr, ist der Meilenstein 4 online:

https://www.am-alten-gueterbahnhof.de/die-reise/meilenstein-4/

 

Haus der Lebenshilfe: GEBAG startet Neubau in Marxloh

Duisburg, 08. Januar 2020 - Die GEBAG hat mit den Bauarbeiten für einen Neubau in der Weseler Straße 151-153 in Marxloh begonnen. Die Wohnungsbaugesellschaft hatte die zuvor an gleicher Stelle befindliche Problemimmobilie Ende 2018 im Rahmen des Modellvorhabens zum Ankauf von Problemimmobilien des Landes NRW erworben und im vergangenen Frühjahr abgerissen.

Das Haus in der Weseler Straße wird jedoch kein „gewöhnliches“ Mehrfamilienhaus: Die GEBAG errichtet in Marxloh ein „Haus der Lebenshilfe“, das neben einer Kindertagesstätte auch Wohngruppen und therapeutische Angebote beherbergen wird. Die Lebenshilfe Duisburg schließt mit der GEBAG einen Mietvertrag für die Nutzung des Gebäudes mit einer Laufzeit von 30 Jahren.

„Ich freue mich, dass wir den Standort so zukunftweisend neu nutzen können,“ freut sich GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. „Durch den Abriss der Problemimmobilie konnten wir Platz schaffen für Neues – für die Zukunft des Quartiers. Durch das ‚Haus der Lebenshilfe‘ schaffen wir auch einen Mehrwert für Marxloh. Die zukunftsfähige Entwicklung aller Stadtteile Duisburgs ist für die GEBAG als kommunales Wohnungsunternehmen natürlich ein besonderes Anliegen.“

Das „Haus der Lebenshilfe“ bietet auf über 2.000 Quadratmetern Fläche auf fünf Etagen sechs verschiedene Angebote aus den Bereichen Therapie, Betreuung und gemeinschaftliches Wohnen. In einer viergruppigen Kindertagesstätte werden auf zwei Etagen rund 65 Kinder mit und ohne Handicap betreut, auf insgesamt über 600 Quadratmetern Außenfläche haben die kleinen Hauptpersonen genügend Platz, um sich an der frischen Luft auszutoben. Zudem bietet eine Interdisziplinäre Frühförderung TherapieMöglichkeiten wie Logopädie, Ergotherapie oder psychologische und heilpädagogische Maßnahmen für Kinder bis zu sechs Jahren.

Michael Reichelt, Geschäftsführer der Lebenshilfe Duisburg: „Das ‚Haus der Lebenshilfe‘ wird unser Engagement – insbesondere für Menschen mit Handicap – in Marxloh nochmals nachhaltig stärken. Wohnortnahe und im Gemeinwesen integrierte Unterstützungs- und Therapieangebote – dafür steht die Lebenshilfe Duisburg.“ Zusätzlich werden am Standort unterschiedliche (betreute) Wohnformen eingerichtet: In einer WG werden in acht Apartments erwachsene Autisten im Alter von 18 bis 35 Jahren betreut. Die Bewohner werden bei der eigenständigen Lebensführung und auch bei der beruflichen Orientierung unterstützt.

Einen ähnlichen Schwerpunkt hat eine Wohngruppe für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren mit autistischen Verhaltensweisen. Hier werden die jungen Menschen bei der Bewältigung ihres (schulischen) Alltags begleitet und die Lebenshilfe bietet ihnen therapeutische Unterstützung an. Ähnlich wie in einem Internat halten sich die Jugendlichen zwischen Sonntag- und Freitagnachmittag in der Gruppe auf.
Ein weiteres Augenmerk legt die Lebenshilfe Duisburg am neuen Standort in Marxloh auf die Unterstützung von Menschen mit Handicaps: Hier werden Singlewohnungen für Menschen mit Einschränkungen entstehen, die zwar betreut werden, aber dennoch allein leben können. Außerdem ist die Einrichtung einer stationären Wohngruppe für Kinder und Jugendliche mit (und ohne) Handicaps zwischen sechs und vierzehn Jahren geplant.

Die Planung für das Gebäude stammt vom Duisburger Architekturbüro dd Planquadrat Architekten GmbH. Die GEBAG investiert insgesamt über 5,6 Millionen Euro in das Projekt im Duisburger Norden. Die Fertigstellung erfolgt aller Voraussicht nach im Sommer 2022. Info: Modellprojekt zum Abriss von Problemimmobilien Der Ankauf der Immobilie in der Weseler Straße erfolgte im Rahmen des Modellvorhabens zum Ankauf von Problemimmobilien, welches das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW Anfang 2017 gestartet hatte.

Neben Duisburg werden zehn weitere nordrhein-westfälische Städte im Rahmen des Vorhabens dabei unterstützt, systematisch den Erscheinungsformen von problematischen Immobilien zu begegnen. Die Unterstützung erfolgt u. a. durch die Bereitstellung von Städtebauförderungsmitteln. Die GEBAG hat bisher insgesamt 13 Problemimmobilien in Duisburg angekauft.

Das Haus in der Weseler Straße wird jedoch kein „gewöhnliches“ Mehrfamilienhaus: Die GEBAG errichtet in Marxloh ein „Haus der Lebenshilfe“, das neben einer Kindertagesstätte auch Wohngruppen und therapeutische Angebote beherbergen wird. Visualisierung GEBAG

 

Am Alten Güterbahnhof: Nächste Phase Online-Bürgerbeteiligung endet bald

Duisburg, 08. Januar 2020 -  Noch bis zum 18. Januar läuft die nächste Phase der OnlineBürgerbeteiligung zur Entwicklung der Fläche Am Alten Güterbahnhof. Der dritte „Meilenstein“ des Bürgerbeteiligungsverfahrens ist Mitte Dezember gestartet, nachdem die Jury in ihrer ersten Sitzung ihre Favoriten aus der ersten Phase des zweistufigen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs ausgewählt hat.

Die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs haben sich bereits rege beteiligt: Bis heute wurden bereits über 150 Kommentare zu den Entwürfen der Top 7-Teams hinterlassen. Von insgesamt 17 Teams haben sieben Bearbeitungsgemeinschaften den Sprung in die „nächste Runde“ geschafft – sie überarbeiten aktuell ihre Entwürfe. Grundlage für die Überarbeitung sind Hinweise der Jury, aber nicht zuletzt auch die Verbesserungsvorschläge und Ideen der Userinnen und User, die sich auf der Website beteiligen. Auf der Projektwebsite finden sich die Entwürfe der sieben von der Jury ausgewählten Teams.

Die Konzepte werden detailliert vorgestellt, mit Lageplänen, Perspektiven und einer Präsentation zur Leitidee hinter dem jeweiligen Entwurf. Und auch die Teams selbst stellen sich und ihre Konzepte in einem Video vor. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dann direkt auf der Website zu jedem Entwurf äußern: Was gefällt ihnen gut? Wo gibt es vielleicht noch Verbesserungsbedarf? Die Meinungen der User werden den Teams – wie schon bei der ersten Phase der Online-Beteiligung – wieder vollumfänglich zur Verfügung gestellt.

Im März wird die Jury den Sieger des Wettbewerbs küren. Der daraus resultierende Entwurf ist die Grundlage für die weiteren Planungen für den Bebauungsplan und den städtebaulichen Rahmenplan. Das Bauleitplanverfahren soll im Sommer des kommenden Jahres starten. Die GEBAG rechnet aktuell damit, dass der Bebauungsplan im Jahr 2023 Rechtskraft erlangen wird. Das Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2030 abgeschlossen sein. Noch bis zum 18. Januar 2021 mitmachen: https:/ / www.am-alten-gueterbahnhof.de/ die-reise/meilenstein-3/

Mock-up der Website zum Projekt Am Alten Güterbahnhof © GEBAG

 

6-Seen-Wedau: Vermarktung wird vorbereitet

Am Alten Güterbahnhof: Sieben Teams ausgewählt
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Die erste Juryentscheidung im städtebaulichen Wettbewerb ist gefallen
- Bürgeranregungen der ersten Phase wurden ausgewertet
- Zweite Phase der Online-Bürgerbeteiligung startet jetzt


Duisburg, 18. Dezember 2020 -  Das Gelände "Am Alten Güterbahnhof" in Duisburg: 30 Hektar brachliegende Fläche, in allerbeste innenstädtischer Lage, unmittelbar südlich des Hauptbahnhofs und in der Nähe der Sechs-Seen-Platte und von „6-Seen-Wedau“, einem der größten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland. Doch wie wird die Fläche in Zukunft genutzt?
Dies ist eine der zentralen Fragen, die Experten und Bürger der Stadt aktuell beschäftigt: Seit dem Sommer läuft der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb zur Entwicklung des Geländes – parallel dazu haben die GEBAG und die Stadt Duisburg eine breit angelegte Bürgerbeteiligung gestartet, die – angesichts der Corona-Pandemie – vollständig online stattfindet. Und auch die Online-Bürgerbeteiligung geht in die nächste Runde.

Die Jury, zu denen auch Oberbürgermeister Sören Link sowie Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG, zählen, hat nun erste Entscheidungen getroffen. Insgesamt 17 Teams hatten in der ersten Phase des Wettbewerbs ihre Entwürfe eingereicht, die Jury hat sieben Planungen ausgewählt, die das größte Potenzial für eine weitere Bearbeitung gezeigt haben. Die sieben Teams werden nun in der zweiten Wettbewerbsphase ihre Entwürfe überarbeiten.

„Der Wettbewerb hat die teilnehmenden Teams mit der sehr anspruchsvollen Aufgabe konfrontiert, das Areal über einen innovativen Ansatz in ein gemischt-genutzten Stadtquartier zu verwandeln – und dies ist den ‚Top 7‘ auf beeindruckende Weise gelungen“, so Link. Die „Top 7“ im Überblick in alphabetischer Reihenfolge:
• AS+P Albert Speer + Partner GmbH – Michael Denkel & Team, Frankfurt am Main AS+P Landschaftsarchitekten, Frankfurt am Main
• CITYFÖRSTER architecture + urbanism – Dr. Verena Brehm & Team, Hannover felixx landscape architects & planners BV – Michiel Van Driessche & Team, Rotterdam (NL)
• CKSA – Christoph Kohl & Team, Berlin fugmann-janotta und Partner mbH – Harald Fugmann & Team, Berlin
• ISSS research | architecture | urbanism – Stephan Schwarz & Team, Berlin Studio RW Landschaftsarchitektur – Heiko Ruddigkeit & Team, Berlin
• karres&brands - Bart Brands & Team, Hilversum (NL) karres&brands landscape architecture – Darius Reznek & Team, Hilversum (NL)
• KCAP Kees Christiaanse Architects&Planners – Ute Schneider (CH) – Rotterdam (NL) lützow 7 – Prof. Cornelia Müller & Team, Berlin
• rheinflügel severin – Björn Severin & Team, Düsseldorf kraftraum – René Rheims & Team, Krefeld.

Die sieben Teams haben nun Zeit bis Mitte Februar, ihre Entwürfe zu überarbeiten. Parallel dazu startet am Freitag auch die nächste Phase der Online-Bürgerbeteiligung. Auf der Projektwebsite www.am-alten-gueterbahnhof.de finden die User den nächsten „Meilenstein“.

Die Entwürfe der sieben von der Jury ausgewählten Teams werden detailliert vorgestellt, mit Lageplänen, Perspektiven und einer Präsentation zur Leitidee hinter dem jeweiligen Entwurf. Und auch die Teams selbst stellen sich und ihre Konzepte in einem Video vor. Die Bürgerinnen und Bürger können sich direkt auf der Website zu jedem Entwurf äußern: Was gefällt ihnen gut? Wo gibt es vielleicht noch Verbesserungsbedarf?

Die Meinungen der User werden den Teams – wie schon bei der ersten Phase der Online-Beteiligung – wieder vollumfänglich zur Verfügung gestellt. „Natürlich gilt auch in dieser Phase des Wettbewerbs: Nicht jeder Vorschlag, nicht jede Idee kann berücksichtigt werden – jedoch können die Duisburgerinnen und Duisburger sicher sein, dass ihre Meinung gehört, beziehungsweise gelesen und von den Teams wahrgenommen wird. Viele Ideen, die in der ersten Phase der Online-Bürgerbeteiligung eingegangen sind, finden sich bereits jetzt in den Erstentwürfen der ‚Top 7‘ wieder. Wir können also sehr gespannt sein, was die Teams nun aus den Ideen der Bürgerinnen und Bürger machen werden“, sagt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG.

Im März wird die Jury den Sieger des Wettbewerbs küren. Der daraus resultierende Entwurf ist die Grundlage für die weiteren Planungen für den Bebauungsplan und den städtebaulichen Rahmenplan. Das Bauleitplanverfahren soll im Sommer des kommenden Jahres starten. Die GEBAG rechnet aktuell damit, dass der Bebauungsplan im Jahr 2023 Rechtskraft erlangen wird. Das Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2030 abgeschlossen sein.

 

6-Seen-Wedau: Vermarktung wird vorbereitet

Duisburg, 15. Dezember 2020 - Auf insgesamt 60 Hektar brachliegender Bahnfläche entsteht im Duisburger Süden mit „6- Seen-Wedau“ das größte Stadtentwicklungsprojekt in Nordrhein-Westfalen. Auf dem südlichen Areal des ehemaligen Ausbesserungswerks der Bahn entsteht ein regional bedeutsames Wohngebiet mit rund 3000 Wohneinheiten, einem Nahversorgungszentrum, Kindertagesstätten und einer Grundschule.
Das Projekt nähert sich den nächsten Meilensteinen und die Arbeiten auf der Fläche laufen auf Hochtouren: So ist im Februar die Fertigstellung der neuen Kleingartenanlage vorgesehen. Auch der Lärmschutzwall wächst von Tag zu Tag – am Ende der Bauzeit im September 2021 wird er rund 2,5 Kilometer lang und bis zu 15 Meter hoch sein.

Doch nicht nur auf der Fläche selbst tut sich so einiges, auch im Hintergrund laufen die Arbeiten auf Hochtouren: Aktuell wird der Vertriebsstart vorbereitet. Der Startschuss soll im ersten Quartal 2021 fallen. Im Rahmen der vorbereitenden Vertriebsplanung wird aktuell festgelegt, welche Baufelder auf der Projektfläche zu welchem Zeitpunkt vermarktet werden, zudem werden Auslobungs- und Vermarktungsunterlagen erstellt.

„Die Projektfläche wird in unterschiedlich große Vermarktungslose unterteilt. Die daraus entstehenden Baugrundstücke werden größtenteils direkt an Investoren vermarktet, die dann wiederum Endkunden ansprechen werden. Wir werden die Lose im Rahmen eines kombinierten Bieter- und Wettbewerbsverfahrens anbieten“, erklärt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG.

Der Vertrieb der ersten Investorenbaufelder soll noch in der ersten Jahreshälfte 2021 starten. Zwar werden die meisten Baufelder direkt an Investoren vermarktet, ein kleiner Anteil der Grundstücke wird voraussichtlich jedoch auch direkt an Endkunden vergeben: Im „Quartier am Uferpark“, dem südlichsten der vier Quartiere auf der Fläche „6-Seen-Wedau“, werden auch bauträgerfreie Grundstücke angeboten werden können. Insgesamt werden voraussichtlich 20 Vermarktungslose vergeben. Der Zeitplan der Vergabe orientiert sich unter anderem an den auf der Fläche laufenden Erschließungsmaßnahmen.

„Wir möchten den Investoren die Möglichkeit geben, nach dem Zuschlag für das jeweilige Vermarktungslos relativ kurzfristig mit den Hochbaumaßnahmen zu beginnen. Daher ist eine Vorhersage für einen konkreten Zeitplan für die gesamte Vertriebsdauer aktuell schwer zu treffen“, erklärt Bernd Wortmeyer. Pro Los rechnet die GEBAG mit einer Vermarktungsdauer von rund sechs Monaten vom Wettbewerbsstart bis zum Zuschlag für das jeweilige Grundstück. Interessenten – ob Investoren oder Privatpersonen – können sich weiterhin auf der Interessentenliste vormerken lassen. Ein entsprechendes Kontaktformular sowie alle weiteren Informationen zum Projekt gibt es unter www.6-seen-wedau.de.

Die Bauarbeiten auf der Projektfläche schreiten voran - Foto GEBAG

Wettbewerb zum Theisen-Gelände entschieden

Duisburg, 24. November 2020 - Die Entscheidung ist gefallen: Am vergangenen Freitag (20.11.2020) tagte die Jury, um über den Siegerentwurf für die Neuplanung des Theisen-Geländes in Hochfeld abzustimmen. Die Sitzung erfolgte natürlich unter Beachtung aller aktuell geltenden Sicherheits- und Hygieneauflagen in Zeiten der Corona-Pandemie.

Zum Sieger kürte die Jury den Entwurf des Teams Schönborn Schmitz Architekten aus Berlin mit Querfeldeins Landschaft, Dresden.

Die Jury zu ihrer Entscheidung: „Der Entwurf zeichnet sich durch eine klare Ausformulierung von Blockstrukturen aus. Diese Strukturen gliedern sich in die umliegende Bebauungsstruktur sehr gut ein. (…) Die denkmalgeschützten Hallen im Herzen des Quartiers werden von einem städtebaulichen Hochpunkt ergänzt. Der sehr gute neue Stadtraum mit einem zentralen, öffentlichen Platz zwischen Direktorenvilla, bestehender Hallenstruktur und neuer Blockrandbebauung überzeugt. (…) Der Platz bietet eine gute Aufenthaltsqualität und lädt ins Quartier ein. (…) Alles in allem berücksichtigt der Entwurf sehr gut öffentliche und private Nutzungsstrukturen. Die Sprache der Architektur ist an die Backsteinarchitektur der Hallen angelegt und verbindet alt und neu miteinander.“

Der Siegerentwurf des Teams Schönborn Schmitz Architekten aus Berlin mit Querfeldeins Landschaft, Dresden: Lageplan und Perspektive

Den zweiten Rang belegte das Entwurfsteam bestehend aus molestina Architekten, Köln mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München; der dritte Platz ging an das französische Duo aus BRS architectes urbanistes mit agence ter (beide Paris). Den vierten Rang belegten gleichrangig das Team kbnk Architekten GmbH / Bruun & Möllers GmbH & Co. KG (beide Hamburg) sowie die Düsseldorfer Büros HGMB Architekten mit VERHAS Architektur und Landschaft.

Mitglieder der Jury sowie Beteiligte des Verfahrens (von rechts): Beatrice Kamper (GEBAG, Jury), Sören Link (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Jury), Andrea Demming-Rosenberg (SPD Duisburg, Jury), Martin Linne (Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Duisburg, Jury), Prof. Peter Schmitz (Vorsitzender der Jury), Joachim Schneider (CDU Duisburg, Jury) und Jörg Faltin (FALTIN+SATTLER, Düsseldorf, Betreuung und Koordination des Wettbewerbs). Jury-Foto Daniel Koke-GEBAG

„In dem Areal steckt großes Entwicklungspotential und das Projekt steht stellvertretend für die nachhaltige Stadtentwicklung in Duisburg. Durch die Neugestaltung wird ein modernes citynahes Lebens- und Wohnumfeld geschaffen, das Hochfeld als Stadtteil aufwertet“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. Die GEBAG und die Stadt Duisburg hatten im Sommer des Jahres zu dem städtebaulichfreiraumplanerischen Wettbewerb in zwei Bearbeitungsphasen insgesamt elf Teams von Architekturbüros und Landschaftsplanern eingeladen.

Inhalt der Auslobung war die Neuplanung des insgesamt rund drei Hektar großen Areals mit ca. 200 Wohnungen, hierbei sollte eine Mischung aus überwiegend öffentlich-geförderten, aber auch freifinanzierten Einheiten vorgesehen werden. Auch eine sechsgruppige Kindertagesstätte sowie eine mögliche Erweiterung des Geländes der Grundschule Friedenstraße sollten in der Planung berücksichtigt werden. Eine besondere Herausforderung stellten die denkmalgeschützten Hallensegmente auf dem Gelände dar, welche vollumfänglich erhalten bleiben sollen.

„Mit der Entwicklung des Theisen-Geländes möchte die GEBAG auch einen Beitrag zur positiven und zukunftsgerichteten Entwicklung Hochfelds leisten. Wir wollen hier ein attraktives Quartier entwickeln, in dem hochwertiges und dennoch bezahlbares Wohnen angeboten werden kann. Ich bin froh, dass wir mit dem Siegerentwurf der Büros Schönborn Schmitz Architekten aus Berlin mit Querfeldeins Landschaft, Dresden, nun den ersten Meilenstein erreicht haben“, so GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer.
Die GEBAG hatte das zentral in Hochfeld in der Musfeldstraße gelegene Gelände der ehemaligen Theisen-Kabelwerke Ende 2017 gekauft. Durch diverse Zukäufe im direkten Umfeld, u. a. durch die ehemalige Feuerwache in der Heerstraße, ist die zu beplanende Gesamtfläche mittlerweile auf eine Größe von rund drei Hektar angewachsen.
Die Gebäude auf dem Gelände wurden im Jahr 1900 für einen Schlachthof errichtet und 1928 erweitert. Mitte der 1950er Jahre zogen hier die Produktionshallen der TheisenKabelwerke ein. Aktuell wird die Fläche hauptsächlich gewerblich genutzt. In diversen Hallen befinden sich verschiedene Lager, Werkstätten und Büros.
Bis jedoch die ersten Gebäude auf dem Theisen-Areal gebaut werden, wird es noch eine ganze Weile dauern. Der Siegerentwurf wird sowohl der städtischen Politik als auch dem Beirat für Stadtgestaltung in Duisburg (BEST) zur Beratung vorgelegt. Die Beratungen sollen dann in den Start eines offiziellen Verfahrens zur Aufstellung eines Bebauungsplanes münden, dies passiert voraussichtlich im Frühjahr 2021. Im Verlauf des Verfahrens werden der städtebauliche Siegerentwurf und die weiterhin anstehenden Schritte den Duisburger Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden. Wie eine solche Beteiligung konkret aussehen und wann sie stattfinden wird, lässt sich aktuell aufgrund der anhalten Corona-Pandemie noch nicht voraussagen. Die GEBAG informiert dazu auf Ihrer Homepage: www.gebag.de.

Gelände „Am Alten Güterbahnhof“ Erste Phase der Online-Bürgerbeteiligung beendet

Duisburg, 29. Oktober 2020 - Der nächste Meilenstein ist geschafft: Seit über drei Monaten waren die Duisburgerinnen und Duisburger aufgerufen, bei der Online-Bürgerbeteiligung zum Gelände „Am Alten Güterbahnhof“ mitzumachen und ihre Ideen und Vorstellungen für die zukünftige Nutzung des rund 30 Hektar großen Geländes loszuwerden. Am Montag (26.10.2020) endete die erste Phase der Online-Bürgerbeteiligung.
Fast 1.000 Vorschläge wurden in den vergangenen Wochen eingereicht, die angesprochenen Themen waren sehr vielfältig: Ökologische Architektur und genügend Grünflächen mit hoher Aufenthaltsqualität wurden ebenso gefordert wie bezahlbare Wohnungen, an die Kneipen- und Gastroszene soll gedacht werden, Kunst und Kultur dürfen nicht zu kurz kommen.

Luftbild "Duisburger Freiheit " -  Foto Michael Oberländer November 2019

„Ich bin begeistert, wie viele Duisburgerinnen und Duisburger sich beteiligt haben. Das innovative Verfahren der Online-Beteiligung war der absolut richtige Weg. Die Vielfalt der Ideen und die teilweise sehr konkreten Vorstellungen zeigen, wie sehr den Menschen die Fläche und eine sinnvolle und zukunftsfähige Entwicklung am Herzen liegen“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Parallel zur ersten Phase der Online-Bürgerbeteiligung wurde im Sommer der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb in zwei Bearbeitungsphasen gestartet.

„17 Teams aus Deutschland und Europa haben sich der spannenden Aufgabe angenommen, für das rund 30 Hektar große Filetgrundstück in allerbester Innenstadtlage eine Vision für die Zukunft zu entwickeln“, erklärt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG. „Den Teams werden nun die Ideen für die weitere Bearbeitung in der ersten Wettbewerbsphase überreicht, sodass die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger einen direkten Einfluss auf die weitere Planung nehmen können.“

Natürlich müsse jede Idee sorgsam geprüft werden, nicht alles könne realisiert oder berücksichtigt werden. Im Dezember wird die Jury über die Entwürfe der 17 Teams beraten und entscheiden, welche der eingereichten Arbeiten das meiste Potenzial haben. Diese werden dann im Rahmen der zweiten Wettbewerbsphase überarbeitet. Dann kommen auch wieder die Bürger ins Spiel: Die nächste Phase der OnlineBürgerbeteiligung startet voraussichtlich Mitte Dezember 2020. Alle Infos zum Projekt, zum Wettbewerb und zum weiteren Ablauf der OnlineBürgerbeteiligung finden sich auf
www.am-alten-gueterbahnhof.de

 

Mit freundlicher Unterstützung der GeBAG Duisburg