Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA
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Mehr als eine Blumenschau

Duisburg, 5. August 2026 - Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg setzen in der Stadt die Bauprojekte für die IGA 2027 um. Zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 blickt die Welt auch nach Duisburg. Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, betont: die IGA ist weit mehr ist als eine Blumenschau.

Herr Beck, die IGA 2027 wird oft als Jahrhundertprojekt bezeichnet. Was bedeutet das für Duisburg?
Sebastian Beck (Foto wbd): Eine Gartenausstellung ist immer ein besonderes Ereignis – und in dieser Dimension für Duisburg sogar eine Premiere. Wir rechnen mit rund einer Million Besuchern. Das allein zeigt schon die Größenordnung. Gleichzeitig werden mehr als 100 Millionen Euro in Infrastruktur und Grünflächen investiert. Es entsteht ein Schaufenster für die Region. Das ist aber nicht nur ein Impuls für das Jahr 2027.

Wir sprechen von einer dynamischen Entwicklung, die Duisburg langfristig stärken soll. Welche Rolle spielen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg dabei? Wir sind von der Stadt mit der Umsetzung der Bauprojekte beauftragt worden – etwa mit der Gestaltung des Rheinparks. Als Wirtschaftsbetriebe setzen wir bei der IGA auch eigene Akzente. Bei unseren Veranstaltungen blicken wir auf Zukunftsthemen wie Klimaanpassung, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Bauen.

Ein zentrales Projekt ist der Kultushafen. Was entsteht dort konkret?
Der Kultushafen steht exemplarisch für den Wandel Duisburgs. Historisch war der Zugang zum Rhein oft durch industrielle Nutzung eingeschränkt. Jetzt schaffen wir neue Zugänge. Es entsteht eine Promenade mit Aussichtsterrasse, Gastronomie und direktem Blick aufs Wasser. Das ist ein echter Mehrwert – nicht nur während der IGA, sondern dauerhaft für die Menschen in Duisburg. Und auch die Wirtschaft vor Ort soll von diesem Großereignis profitieren.

Auch am sogenannten Grünen Ring laufen Arbeiten. Was passiert dort?
Der Grüne Ring im Stadtteil Hochfeld ist eine wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Rheinpark. Dort entsteht ein Grünzug mit Fuß- und Radwegen, neuen Spielplätzen sowie Sport- und Freizeitangeboten. Das Projekt wird mit rund 20 Millionen Euro gefördert. Es ist ein neuer Lebensraum, der zusätzliche Aufenthaltsqualität schafft.

Der Rheinpark ist das Herzstück der IGA. Was erwartet die Besucher? Natürlich wird es klassische gärtnerische Höhepunkte geben – darunter die große Blumenhalle, den Rosengarten und die Pflanzenschauen. Gleichzeitig schaffen wir Erlebnisräume für alle Generationen, beispielsweise durch verschiedene Spielplätze und einen Skywalk. Die Aussichtsplattform ermöglicht ganz neue Perspektiven auf den Rheinpark.

Welche wirtschaftlichen Effekte erwarten Sie für die Region?
Die Erfahrungen anderer Gartenschauen zeigen: Wer einmal kommt, kommt wieder. Eine Million Besucher bedeutet Nachfrage für Hotellerie, Gastronomie und Handel. Gleichzeitig entstehen neue touristische Angebote. So gibt es im Rheinpark bereits einen neuen Schiffsanleger. Die IGA kann langfristig ein echter Motor für Duisburg und die Region sein.

Großprojekte stehen oft in der Kritik. Wie begegnen Sie Fragen zur Nachhaltigkeit?
Unser Ansatz ist klar: Wir bauen so, dass möglichst viel dauerhaft erhalten bleibt. Projekte wie der Kultushafen, der Skywalk oder die neuen Spielplätze sind langfristig angelegt. Natürlich gibt es einzelne temporäre Elemente, aber der Kern der Investitionen ist nachhaltig und wird Duisburg über die IGA hinaus prägen.

Wann ist die IGA für Sie persönlich ein Erfolg?
Die Besucherzahl ist ein wichtiger Faktor – aber nicht der einzige. Entscheidend ist, welches Bild Duisburg vermittelt. Wenn Menschen sagen „Das hat sich gelohnt, Duisburg hat sich großartig präsentiert“, dann ist das ein Erfolg. Noch wichtiger ist die langfristige Wirkung: steigende Besucherzahlen, mehr Tourismus und ein spürbarer Impuls für die Stadtentwicklung. Wenn wir diesen Wandel anstoßen, hat die IGA ihr Ziel erreicht.

„Die IGA stärkt den Standort“ - Gartenschau-Geschäftsführer Hanspeter Faas erwartet für Duisburg wirtschaftlichen Aufschwung
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) Ruhrgebiet soll Duisburg als Wirtschafts- und Tourismusstandort stärken. Hanspeter Faas, Sprecher der IGA-Geschäftsführung, erwartet neue Chancen für Mittelstand, Gastronomie und Tourismus in der gesamten Region.

Herr Faas, Sie haben viele große Gartenschauen begleitet. Was hat Sie an der Aufgabe besonders gereizt, die IGA 2027 umzusetzen?
Hanspeter Faas (Foto Dbg): Für mich war das Ruhrgebiet zunächst weitgehend unbekannt. Umso spannender war es, die Vielfalt der Region kennenzulernen: eine sehr grüne Umgebung mit einem enormen Freizeit- und Kulturangebot.

Hier leben sehr offene, engagierte Menschen. Besonders interessant ist die Dimension der IGA 2027: Anders als klassische Gartenschauen richtet sie sich nicht auf eine einzelne Stadt, sondern auf eine ganze Region mit mehreren Zukunftsgärten. Das ist in dieser Form einmalig und eröffnet große Chancen für den gesamten Niederrhein und das Ruhrgebiet.

Welche Rolle wird die IGA 2027 für die Zukunft dieser Region spielen?
Die Gartenschau ist weit mehr als eine Ausstellung mit Blumen und Gärten. Sie stößt Entwicklungen an, die Städte langfristig prägen. Es geht um die Frage, wie die Menschen hier künftig leben möchten. Gerade dicht besiedelte Räume müssen neue Antworten auf Themen wie Hitze, Starkregen oder Flächennutzung finden.

Die IGA schafft dafür konkrete Projekte, die dauerhaft bleiben. Gleichzeitig stärkt sie die Lebensqualität – auch das ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen und Fachkräfte.

Gibt es Beispiele aus anderen Städten, die zeigen, welche Wirkung eine Gartenschau entfalten kann?
Ein sehr gutes Beispiel ist Heilbronn. Die Bundesgartenschau 2019 hat dort enorm viel bewegt. Heilbronn liegt am Neckar, hatte den Fluss aber über Jahrzehnte kaum in das Stadtleben eingebunden. Durch die Gartenschau entstand ein völlig neues Verhältnis der Stadt zu ihrem Wasserraum. Gleichzeitig wurden neue Quartiere entwickelt und öffentliche Räume aufgewertet. Heute wirkt Heilbronn deutlich moderner und attraktiver. In Duisburg spielt der Rhein eine zentrale Rolle.

 Welche Chancen sehen Sie dort?
Duisburg entdeckt den Rhein gerade neu. Lange wurde der Fluss vor allem als Verkehrsweg wahrgenommen. Mit dem Rheinpark und dem Ausbau des Kultushafens entsteht jetzt eine deutlich stärkere Verbindung zwischen Stadt, Menschen und Wasser.

Genau darin liegt eine große Qualität. Wasserflächen gewinnen für Städte immer mehr an Bedeutung – sowohl für die Freizeit als auch für das Stadtklima. Besonders spannend finde ich, dass Duisburg dabei auch innovative Lösungen zeigt: Künftig soll aufbereitetes Wasser aus der benachbarten Kläranlage genutzt werden, um die Grünflächen im Rheinpark zu bewässern. Das zeigt sehr praktisch, wie moderne Stadtentwicklung aussehen kann.

Viele Unternehmen fragen nach konkreten wirtschaftlichen Effekten. Was bringt die IGA 2027 dem Mittelstand?
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind erheblich. Insgesamt sprechen wir von Investitionen von rund 300 Millionen Euro im Ruhrgebiet. Ein großer Teil der Aufträge bleibt in der Region. Das Baugewerbe, der Garten- und Landschaftsbau oder technische Dienstleister werden profitieren.

Hinzu kommen die Besuchereffekte: Wir rechnen mit rund 3,1 Millionen Gästen, davon werden eine Million nach Duisburg kommen. Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und touristische Anbieter werden profitieren. Gerade Duisburg nutzt die IGA jetzt bereits aktiv, um sich touristisch stärker aufzustellen. Es entstehen neue Angebote rund um Hafen, Rhein und zusätzliche Stadtführungen.

Was stimmt Sie so optimistisch, dass die IGA gerade auf den Tourismus so positive Auswirkungen hat?
Im Vertrieb merken wir, dass Angebote wie „IGA und Industriekultur“ oder „IGA und Radfahren“ sehr gut angenommen werden. Viele Menschen kennen die Region bislang gar nicht als Reiseziel. Wer dann hier ist, entdeckt spannende Kulturangebote und Ausflugsorte. Genau darin liegt eine große Chance. Duisburg kann dabei mit dem Landschaftspark Nord, dem Hafen und der Lage am Rhein punkten.

Wenn wir einige Jahre weiterdenken: Woran sollte man erkennen, dass die IGA 2027 erfolgreich war?
 Erfolgreich wäre die IGA dann, wenn die Menschen noch häufiger sagen: Das Ruhrgebiet ist lebenswert und spannend. Projekte wie die IGA wirken langfristig. Man sieht das an der Internationalen Bauausstellung Emscher Park von 1989 bis 1999 oder am Kulturhauptstadtjahr 2010. Beide Großveranstaltungen prägen das Bild der Region bis heute. Wenn die IGA 2027 ebenfalls dauerhaft in den Köpfen bleibt und dazu beiträgt, Städte lebenswerter zu machen und den Blick auf das Ruhrgebiet positiv zu verändern, dann hat sie sehr viel erreicht.


Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027)

Grüner Ring Mitte wird weiterentwickelt: Neue Räume für Bewegung und Begegnung
Duisburg, 24. April 2026 - Mit dem Grünen Ring Mitte wird eine zentrale Grünverbindung im Stadtteil Hochfeld umfassend weiterentwickelt und aufgewertet. Beim heutigen Pressetermin stellten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Projektbeteiligten die Planungen für den mittleren Abschnitt vor und gaben einen Ausblick auf die neuen Angebote.

Fotos Copyright: Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, betonte die Bedeutung des Projekts für eine nachhaltige Stadtentwicklung: „Die Menschen vor Ort wissen am besten, was sie für eine lebenswerte Zukunft brauchen.

Der Grüne Ring Mitte zeigt, wie durch den Umbau von Städten Lebensqualität und Klima für die Menschen vor Ort ganz konkret profitieren: Hier entstehen mit Unterstützung von Land, Bund und EU hochwertige Grün- und Freiräume, die ökologische, soziale und städtebauliche Ziele miteinander verbinden und so langfristig die Lebensqualität im Quartier verbessern und die Attraktivität des Standorts Duisburg stärken.“



Der Grüne Ring ist eine parkähnliche Grünverbindung, die sich von der Duisburger Innenstadt bis zum RheinPark erstreckt und damit eine wichtige Verbindung zum Zukunftsgarten der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) schafft.

Der rund 67.000 Quadratmeter große Abschnitt „Grüner Ring Mitte“ wird im Zuge der IGA gezielt weiterentwickelt: Bestehende Grünflächen werden besser vernetzt, Wegebeziehungen gestärkt und neue Aufenthaltsqualitäten geschaffen. So entsteht eine der zentralen grünen Achsen Duisburgs, die die Innenstadt mit dem Rhein verbindet und die Lebensqualität im Stadtteil Hochfeld nachhaltig stärkt.

Falko Kupsch, Abteilungsleiter im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement der Stadt Duisburg, ordnete das Projekt wie folgt ein: „Mit dem Grünen Ring Mitte entwickeln wir einen wichtigen Baustein der integrierten Stadtentwicklung in Duisburg weiter.

Grün- und Freiräume übernehmen heute eine zentrale Funktion – sie verknüpfen Quartiere, verbessern das Stadtklima und schaffen Aufenthaltsqualität im Alltag. Gerade in dicht bebauten Stadtteilen wie Hochfeld sind solche Verbindungen entscheidend, um die Stadt insgesamt lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten.“

Ein besonderer Schwerpunkt der Umgestaltung liegt auf neuen Spiel-, Sport- und Bewegungsangeboten für unterschiedliche Altersgruppen. Auf der zentralen Wiesenfläche entstehen künftig ein Streetball- und ein Fußballfeld, die vor allem Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusätzliche Möglichkeiten für Bewegung und gemeinschaftliche Nutzung bieten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Boulefläche sowie eine Calisthenics-Anlage, die insbesondere für freies Kraft- und Fitnesstraining im öffentlichen Raum ausgelegt ist.

Auch für Kinder und Familien werden neue attraktive Angebote geschaffen: Eine Boulderwand sowie ein naturnah gestalteter Spielbereich laden zum Klettern, Balancieren und Entdecken ein. Im Umfeld des Jugendzentrums „Blaues Haus“ entstehen darüber hinaus zusätzliche Aufenthaltsflächen, Tischtennisplatten sowie weitere niedrigschwellige Bewegungsangebote, die den Standort zu einem lebendigen Treffpunkt im Quartier machen.

Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, erklärte: „Mit dem Grünen Ring Mitte entwickeln wir einen bestehenden Freiraum gezielt weiter und schaffen vielfältige neue Nutzungsmöglichkeiten. Die Kombination aus Sport, Spiel, Aufenthalt und Begrünung macht den Grünen Ring zu einem Ort, der im Alltag wirklich genutzt wird und langfristig einen Mehrwert für das Quartier bietet.“

Ein besonderes Highlight der Umgestaltung ist der geplante Pumptrack in unmittelbarer Nähe des Jugendzentrums. Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und kleinen Sprüngen, der ohne Anschieben durch Gewichtsverlagerung – das sogenannte „Pumpen“ – befahren wird.

Der Pumptrack kann mit Fahrrädern, Rollern, Skateboards oder Inlineskates genutzt werden und spricht damit unterschiedliche Altersgruppen und Erfahrungsstufen an. Geplant sind zwei Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sodass sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch Fortgeschrittene passende Angebote finden.

Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH, ordnete das Projekt in den Gesamtkontext ein: „Der Grüne Ring Mitte zeigt sehr anschaulich, wie die IGA 2027 wirkt: Sie setzt Impulse für eine langfristige Stadtentwicklung. Hier werden bestehende Räume neu gedacht und miteinander verknüpft – und genau diese Verbindung von Innenstadt, Quartier und Rhein ist ein zentrales Ziel der IGA.“

Neben den neuen Nutzungsangeboten wird auch die ökologische Qualität des Grünen Rings deutlich gestärkt. Neue klimaresiliente Pflanzungen, zusätzliche Bäume und naturnahe Flächen tragen dazu bei, das Mikroklima zu verbessern, die Artenvielfalt zu fördern und den Freiraum langfristig an die Folgen des Klimawandels anzupassen.

Aktuell werden im Grünen Ring Mitte unter anderem Bodenmodellierungen durchgeführt, die Auskofferung neuer Wege, die Herstellung von Leitungsgräben für die Beleuchtung des Hauptweges, außerdem erfolgen erste Baum- und Strauchpflanzungen. Der Abschluss der Arbeiten ist für Anfang 2027 vorgesehen – rechtzeitig zur Eröffnung der IGA am 23. April 2027.

Die Umbaumaßnahme wird im Rahmen der Städtebauförderung durch Bund und Land unterstützt und erhält für den Grünen Ring Mitte zusätzlich Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Damit wird gezielt in die Aufwertung zentraler Freiräume sowie in eine klima- und zukunftsfähige Stadtentwicklung investiert.


IGA-Countdown gestartet: Ruhrgebiet feiert "Tag der IGA" mit Baustellenfest und Führungen an fünf Standorten Ruhrgebiet

23. April 2026 - In einem Jahr wird die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet (IGA2027) eröffnet. Dieser Meilenstein wurde am 23. April mit dem Tag der IGA gefeiert - mit einem großen Baustellenfest samt Führungen im Duisburger Zukunftsgarten RheinPark sowie weiteren Baustellenführungen in Gelsenkirchen, Dortmund, Lünen und im Emscherland.

Foto © IGA 2027 | Kreklau

Für Duisburg unterstrich Oberbürgermeister Sören Link die städtebauliche und gesellschaftliche Bedeutung des Projekts: „Die Internationale Gartenausstellung 2027 ist für Duisburg eine großartige Chance, unsere Stadt noch lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten. Denn die IGA ist nicht nur ein temporäres Event – sie setzt Impulse für nachhaltige Stadtentwicklung und hinterlässt mit dem neugestalteten RheinPark eine grüne Oase, die unseren Bürgerinnen und Bürgern weit über 2027 hinaus zugutekommt.“

Gleichzeitig fiel auch der Startschuss für den Verkauf der rabattierten Dauerkarten. Die vergünstigten Tickets sind ab sofort online und an mehreren stationären Verkaufsstellen erhältlich. Im Duisburger Zukunftsgarten RheinPark wurde der Auftakt zum Tag der IGA gefeiert. Im Mittelpunkt des Bühnenprogramms standen die Bedeutung der IGA 2027 für die Stadtentwicklung in den beteiligten Kommunen und die langfristigen Impulse, die das Großereignis für die Menschen im Ruhrgebiet setzen wird.

Bei anschließenden Rundgängen über das Gelände konnten sich zahlreiche Gäste ein Bild vom Stand der Vorbereitungen machen. Musik, Familienprogramm und Mitmach-Angebote rundeten den Tag ab. Im Rahmen des Programms erhielt NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen symbolisch die erste Dauerkarte für die IGA 2027.

Damit wurde der Start in das letzte Jahr vor der Eröffnung auch offiziell markiert. "Die Internationale Gartenausstellung 2027 wird wichtige Impulse für die Zukunft des Ruhrgebiets setzen. Hier werden viele Menschen erleben können, welche Gestaltungskraft im Gartenbau steckt. Mit der IGA 2027 holen wir mehr Grün, Pflanzen und Blumen in die Stadt – all das verbessert auch die Lebensqualität", sagte Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr und Aufsichtsratsvorsitzender der IGA 2027 Ruhrgebiet, betonte die besondere Aufbruchsstimmung in der Region: "Wo heute gebaut wird, wächst schon morgen Zukunft. Und das große Interesse im Ruhrgebiet zeigt: Hier entsteht etwas, das begeistert, verbindet und bleibt." Die Internationale Gartenausstellung Ruhrgebiet findet vom 23. April bis 17. Oktober 2027 erstmals nicht in einer einzelnen Stadt, sondern in einer ganzen Region statt.

Im Mittelpunkt stehen die fünf Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Lünen und im Emscherland. Darüber hinaus gliedert sich die IGA 2027 in die weiteren Ausstellungsebenen "Unsere Gärten" und "Mein Garten": Während "Unsere Gärten" die grünen Schätze, Parks und Projekte der Kommunen im Ruhrgebiet sichtbar macht, schafft "Mein Garten" Raum für Beteiligung und macht Initiativen, Kooperationen und bürgerschaftliches Engagement in der ganzen Region zum Teil der IGA. idr - Ticketbestellung unter:
https://www.tickets.iga2027.ruhr/


Netzwerk IGA 2027: Wirtschaft will profitieren - „Alles so schön grün hier!“

 

23. April 2026 - Das hören die Menschen an Rhein und Ruhr oft von Besuchern. 2027 kommt die Internationale Gartenausstellung (IGA) in die Region und wird diesen Wow-Effekt verstärken. Diese Frische-Kur für das Image tut der grünen Metropole gut. In Duisburg bündeln die Niederrheinische IHK, die IGA gGmbH, die Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ihre Kräfte in einem neu gegründeten Partnernetzwerk.

Unter dem Motto „Gemeinsam bringen wir Duisburg zum Blühen“ fand der Auftakt statt. Unternehmen, Organisationen und Politikvertreter vereinbarten ihre Zusammenarbeit. Blühende Parks, saftige Wiesen, Radwege oder Bienenhotels im öffentlichen Raum – eine grüne Region hat viele Facetten. Das Ruhrgebiet mit seiner industriellen Prägung ist das ideale Experimentierfeld. Die IGA bringt neue Impulse in die Städte – für Bürger, Unternehmen und Investoren.  

Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, betont die Bedeutung der Ausstellung für die Wirtschaft: „Dass die IGA in Duisburg und im Ruhrgebiet stattfindet, freut mich sehr. Sie kann uns über Stadt- und Landesgrenzen als innovativen, grünen Wirtschaftsstandort bekannt machen. Für Handel, Gastronomie und Hotellerie ist das eine Chance, die wir nutzen wollen. Mit unserem Netzwerk setzen wir ein Zeichen: für eine moderne und klimafreundliche Region und Wirtschaft“.  

Engagierte Partner setzen starkes Signal Mit ihrer Absichtserklärung zeigen die Akteure: Duisburg und der Niederrhein gehen die IGA 2027 engagiert an. Oberbürgermeister Sören Link macht deutlich: „Die Internationale Gartenbauausstellung 2027 ist für Duisburg eine großartige Chance, unsere Stadt noch lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten. Denn die IGA ist nicht nur ein temporäres Event – sie setzt Impulse für nachhaltige Stadtentwicklung und hinterlässt mit dem neugestalteten Rheinpark eine grüne Oase, die unseren Bürgerinnen und Bürgern weit über 2027 hinaus zugutekommt.“  

Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet, ist sich sicher: „Die IGA 2027 ist weit mehr als eine Gartenausstellung – sie ist ein Zukunftsprojekt und ein wichtiger Standortfaktor für die ganze Region. Sie schafft Aufmerksamkeit weit über das Ruhrgebiet hinaus und bietet die Chance, die wirtschaftlichen Stärken der Region mit Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Lebensqualität zu verbinden. Dass sich in Duisburg und am Niederrhein Wirtschaft, Stadt und starke Partner so früh und so entschlossen vernetzen, zeigt, welches Potenzial in dieser Zusammenarbeit steckt. Gemeinsam machen wir sichtbar, wie aus Ideen echte Impulse für Lebensqualität, Standortattraktivität und wirtschaftliche Entwicklung entstehen.“  

Die Auftaktveranstaltung des Partnernetzwerks fiel mit dem Verkaufs-Start der Dauerkarten der IGA 2027 zusammen. Dieser wurde im Anschluss im Rheinpark Duisburg im Rahmen eines Baustellenfestes gefeiert.   BU: Die Mitglieder des neu gegründeten IGA-Partnernetzwerks Duisburg-Niederrhein freuen sich auf die Zusammenarbeit.  

Vordere Reihe, von links: Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Unternehmerin Susanne Schmitz, Sebastian Beck (Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg) und Hanspeter Faas (Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet). Foto: Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov  

Duisburg stimmt sich auf die IGA 2027 ein – Gartenfestival wird im Stadtgebiet noch sichtbarer
Duisburg, 7. April 2026 - Gut ein Jahr vor dem Start der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) rückt das Großereignis zunehmend in den Fokus des Duisburger Stadtbildes. Mit verschiedenen Aktionen und Informationsangeboten machen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf den Zukunftsgarten im RheinPark aufmerksam und laden die Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich frühzeitig mit den Themen der IGA auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei die zentrale Frage der Ausstellung: „Wie wollen wir morgen leben?“ – und wie sich Antworten darauf ganz konkret vor Ort erleben lassen.

Fotos Copyright: Jana Schmücker / Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Ein besonderer Blickfang sind kleine, wachsende Botschafter der IGA im Stadtgebiet: Rund 300 Stück sogenanntes Samenpapier werden in Kürze in der Duisburger Innenstadt sowie an weiteren stark frequentierten Orten wie dem Innenhafen, dem Landschaftspark und dem Kantpark aufgehängt. Das umweltfreundliche Recyclingpapier enthält eine Wildblumenmischung und kann nach dem Einweichen einfach eingepflanzt werden – ein lebendiges Symbol für die Themen der IGA rund um Nachhaltigkeit und die Gestaltung lebenswerter und grüner Stadträume. Die Aktion wird bis zur IGA 2027 in wiederkehrenden Abständen wiederholt.

Auch die Tourist Information Duisburg in der Königstraße steht in Kürze ganz im Zeichen der IGA: Eine großflächige Folierung mit IGA-Motiven macht den Standort zum zentralen Anlaufpunkt. Ergänzend werden auf Bildschirmen aktuelle Informationen zur Ausstellung gezeigt, während Flyer und Infomaterial zur Mitnahme bereitliegen.

Darüber hinaus wird das Informationsangebot zur IGA im gesamten Stadtgebiet ausgeweitet. An zahlreichen Orten mit hohem Publikumsverkehr – darunter das Rathaus, die Stadtbibliothek, die Volkshochschule, das Umweltamt, das Kultur- und Stadthistorische Museum, die Bezirksämter sowie der Zoo Duisburg – werden Flyerständer im IGA-Design aufgestellt. Dort erhalten Interessierte kompakte Informationen rund um die IGA 2027 in Duisburg.

Ein besonderer Termin steht zudem bereits fest: Am 23. April 2026 – genau ein Jahr vor Eröffnung der IGA – wird im Zukunftsgarten RheinPark der „Tag der IGA“ gefeiert. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Musik, gastronomischen Angeboten und vielfältigen Informationen rund um die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet. Im Rahmen der Veranstaltung fällt auch der Startschuss für den Verkauf der Dauerkarten. Zudem besteht die Möglichkeit, bei Führungen einen Einblick in den aktuellen Stand der Baustelle zu erhalten.

Mit den verschiedenen Maßnahmen machen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die IGA schon heute im Stadtbild erlebbar und laden dazu ein, die Entwicklung des Zukunftsgartens aktiv zu begleiten – auf dem Weg zu einer Ausstellung, die zeigt, wie wir morgen leben wollen.