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Redaktion Harald Jeschke 

Mit der Kartoffel schlank ins neue Jahr

- Fettarm, kalorienarm und vitaminreich ernähren mit der tollen Knolle
– Rezept für Ofenkartoffeln mit Hüttenkäse-Petersilie-Topping


Berlin/Duisburg, 9. Januar 2020 -

Das neue Jahr ist da und bildet den Startschuss für gute Vorsätze. Ob mehr Sport oder eine gesündere Ernährung – jetzt ist die Zeit, alte Gewohnheiten zu überdenken und Körper und Geist wieder auf Trab zu bringen. Wer beispielsweise abnehmen und dabei am besten noch entschlacken will, findet mit der gesunden, fett- und kalorienarmen Kartoffel ein wahres Zaubermittel.

Knolle gegen Hüftgold

Besonders nach dem deftigen Essen der Feiertage heißt es bei vielen „ran an die Weihnachtspfunde“. Um diese auf gesunde Weise purzeln zu lassen, gehören leichte Gerichte auf den Tisch. Ganzjährig und aus regionalem Anbau im Gemüseregal zu finden ist die schlanke Kartoffel: Gekocht mit Schale enthält sie auf 100 Gramm gerade einmal 70 Kilokalorien, besteht zu mehr als drei Vierteln aus Wasser und besitzt nur 0,1 Gramm Fett. Pflanzliches Eiweiß und Kohlenhydrate in der Knolle sorgen zudem für eine langanhaltende Sättigung. 

Kartoffeln: entschlackend, basisch, straffend

Neben ihrem vergleichsweise geringen Kaloriengehalt enthält die tolle Knolle viele Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Eisen und Kalium. Letzteres reguliert den Herzrhythmus und den körpereigenen Wasserhaushalt, wodurch der Körper schonend entschlackt wird. Zudem wirkt die Kartoffel basisch und bringt somit den Säure-Basen-Haushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht. 100 Gramm gekochte Kartoffeln mit Schale enthalten darüber hinaus 14 mg Vitamin C. Dieses ist nicht nur gesund, sondern regt auch den Fettstoffwechsel an und sorgt für ein straffes Bindegewebe.

Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, rät: „Wer mit der Kartoffel abnehmen möchte, sollte auf eine kalorienarme Zubereitung achten.“ Ofen- oder Pellkartoffeln eignen sich dafür gut, denn diese Zubereitungsarten erfordern wenig Fett. „Werden Kartoffeln zudem mit etwas magerem Quark oder Hüttenkäse verspeist, ergeben sie eine vollwertige und kalorienarme Mahlzeit. So kombiniert, erreicht das in der Knolle enthaltene Eiweiß auch eine besonders hohe biologische Wertigkeit. Das bedeutet, das Eiweiß wird im Körper optimal verwertet und kann somit zu einer gesunden Ernährung beitragen“, so der Kartoffelexperte Dieter Tepel. 


Von wegen Dickmacher: Richtig zubereitet, bringt die Kartoffel überschüssiges Körperfett zum Schmelzen. Quelle: Kartoffel-Marketing GmbH Download PDF

 

Traditionelle und moderne Kartoffelgerichte zu Silvester

Herzhaft und süß:
Berlin/Duisburg, Dienstag, 24. Dezember 2019 - Ob klassisch zum Raclette oder als süßes Dessert – mit der Kartoffel schlemmt es sich köstlich ins neue Jahr Harte Kruste, cremiger Kern: Die Kartoffel-Crème-brûlée eignet sich auch als leckeres Silvester-Dessert.
Feuerzangenbowle, Wunderkerzen und „Dinner for One“ – die Silvesternacht lebt von Bräuchen und Ritualen. In vielen Familien gehört beim Festschmaus zum Jahreswechsel traditionell die Kartoffel dazu. Zum Beispiel in Kombination mit würzigem Raclettekäse.
Wer auch beim Nachtisch nicht auf die Kartoffel verzichten möchte, darf zu ausgefallenen Speisen greifen: Wie wäre es etwa mit einer köstlichen Kartoffel-Crème-brûlée?

Raclette: Geselligkeit mit Kartoffeln und Käse

Was gibt es Schöneres, als am Silvesterabend mit seinen Liebsten an einem Tisch zu sitzen, gemeinsam zu schlemmen und dabei Kartoffeln mit Käse zu gratinieren? Nicht umsonst ist das Raclette zum Jahreswechsel so beliebt. Es verbindet Menschen und sorgt für eine lebhafte Stimmung am Esstisch.

Der Name „Raclette“, mit dem übrigens sowohl das Gericht als auch der Raclette-Käse bezeichnet wird, hat seinen Ursprung im Schweizer Kanton Wallis und leitet sich vom französischen Walliserdialektwort „racler“ ab, was auf Deutsch „schaben“ bedeutet. Denn in der traditionellen Zubereitungsart wird der halbierte Käselaib im Feuer angeschmolzen und danach auf einen Teller oder Brot abgeschabt.

Heute ersetzt der typische Raclettegrill das Feuer. Wer keinen Grill zur Hand hat, muss dennoch nicht auf das traditionelle Silvestermahl verzichten: Als köstliche Variante werden beispielsweise Kartoffeln mit Käse und Schinken umwickelt und anschließend im Ofen gebacken. Diese Zubereitungsart eignet sich auch gut, um übrig gebliebene Käse- und Kartoffelreste vom Silvester-Raclette am nächsten Tag auf schnelle Weise zu verarbeiten.


Eine perfekte Kombination: Kartoffeln bilden neben dem Käse die Grundlage eines traditionellen Raclettes. Quelle: Kartoffel-Marketing GmbH

Rezept | Raclette-Kartoffeln Download PDF



Kartoffel-Crème-brûlée: ein Geschmacksfeuerwerk mit der Knolle 
Um das Silvestermahl abzurunden, schmeckt nach dem herzhaften Raclette-Schmaus ein süßes Dessert besonders gut. Auch hier zeigt sich die tolle Knolle als überraschende Verwandlungskünstlerin: zum Beispiel als Zutat für eine schmackhafte Crème brûlée. Denn mit Kartoffeln lässt sich die köstliche Süßspeise aus Frankreich auf raffinierte Weise neu interpretieren.
Hierbei werden die Kartoffeln gemeinsam mit Pastinaken gekocht, püriert und dann mit Butter, Eigelb, Honig und Sahne vermischt. Ein besonderes Geschmackserlebnis geben Thymian- oder Rosmarinzweige, die der Sahne beim Aufkochen beigefügt werden.
Für die Karamellkruste wird ein Esslöffel brauner Zucker auf der fertigen Crème brûlée verteilt und der Zucker anschließend mit einem Flambierbrenner erhitzt. Dadurch erhält die Oberfläche der Crème eine appetitliche Knusperschicht. Das fertige Dessert lässt sich schön mit einem Thymian- oder Rosmarinzweig servieren – so steht dem silvesterlichen Geschmacksfeuerwerk nichts mehr im Weg.

Harte Kruste, cremiger Kern: Die Kartoffel-Crème-brûlée eignet sich auch als leckeres Silvester-Dessert. Quelle: Kartoffel-Marketing GmbH

Rezept | Kartoffel-Crème-brûlée Download PDF


 

Naschzeit: Darum essen wir im Winter so gerne Süßes

Rezept für Kartoffel-Mohn-Knödel

Duisburg, Dienstag, 10. November 2019 - Winterzeit ist Naschzeit. Kein Wunder, denn was gibt es Schöneres, als sich an einem kalten Abend mit einem schokoladigen Kakao und einem süßen Stück Lebkuchen zu verwöhnen? Doch warum haben wir gerade in der dunklen Jahreszeit ein scheinbar unstillbares Verlangen nach Süßem? Und wieso kann ausgerechnet die Kartoffel helfen, Heißhungerattacken auf Zucker zu vermeiden und dazu beitragen, sich langfristig zufriedener zu fühlen?
Miese Stimmung durch Lichtmangel? Die Kartoffel schafft Abhilfe
Im Winter hungert der Körper regelrecht nach Süßem. Doch kommt uns das nur so vor, weil an jeder Ecke Naschwerk lauert oder brauchen wir im Winter tatsächlich mehr von den zuckrigen Köstlichkeiten? Erklären lässt sich der Appetit nach den Schleckereien damit, dass die Tage im Winter kürzer werden – dann produziert unser Körper aufgrund des Lichtmangels weniger von dem Glückshormon Serotonin. Weil der Botenstoff sehr wichtig für eine positive Stimmung ist, fühlen sich viele im Winter durch Lichtmangel müde und antriebslos. Zucker hilft jedoch, das Serotonin vermehrt durch die Blut-Hirn-Schranke zu schieben. Dadurch geht es Naschkatzen kurzfristig besser.
Wer sich allerdings langfristig zufriedener fühlen möchte, sollte in seiner Ernährung auf die gesunde Kartoffel setzen. Durch den Verzehr von 300 Gramm Salzkartoffeln, mindestens zweimal die Woche, kann die Produktion von Serotonin erhöht werden. Denn die Kohlenhydrate der Kartoffel regen während der Verdauung die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse an. Dadurch kann das Gehirn die Aminosäure Tryptophan leichter aufnehmen, welche in das glücklich machende Serotonin umgewandelt wird. Zudem ist die tolle Knolle äußerst gesund. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, weiß: „100 Gramm mit Schale gekochte Kartoffeln enthalten gerade einmal 70 Kilokalorien und stecken zudem noch voller Vitamin C – mit 14 mg pro 100 g haben sie sogar mehr als ein Apfel.“
Einfach zum Vernaschen: Kartoffel-Mohn-Knödel
Wer jedoch nicht ganz auf Zucker verzichten möchte, kann übrigens auch aus den leckeren Knollen süße Versuchungen zubereiten: zum Beispiel Kartoffel-Mohn-Knödel, die sich etwa als überraschendes Dessert an Heiligabend eignen. Hierfür zunächst Kartoffelstampf herstellen und, einmal erkaltet, mit Quark, Ei, Mohn, geschmolzener Butter, Puddingpulver und Puderzucker zu einem glatten Teig verkneten.
Daraus dann die Knödel formen, in deren Mitte je drei Kirschen gesteckt werden. Circa vier Knödel auf einmal werden in heißem Wasser in etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten gar. Für die Vanillesoße dann nur noch eine Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herausschaben. Beides mit Milch, Schlagsahne und Zucker im Wasserbad unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Anschließend die Kartoffel-Mohn-Knödel mit der Vanillesoße anrichten – und genießen.

Süße Versuchung: Kartoffel-Mohn-Knödel mit Kirschen und Vanillesoße Quelle: Kartoffel-Marketing GmbH

 

 

 

Dr. Kartoffel – Wie die tolle Knolle zum Gesundheitshelfer wird

 Duisburg, Mittwoch, 6. November 2019 - Mit der Kartoffel gegen Erkältung, Magenbeschwerden und Co. Wenn im Herbst die Tage regnerischer und die Nächte kühler werden, ist eine Erkältung meist nicht fern. Ein bewährtes Hausmittel ist die Kartoffel, welche auf natürliche Weise Symptome wie Hals- oder Ohrenschmerzen lindern kann. Aber auch bei Sodbrennen oder Hautausschlägen ist Dr. Kartoffel als schneller Helfer zur Stelle.
Das kannte schon Oma: Kartoffel-Wickel Erkältungen gehen oft mit Hals- oder Ohrenschmerzen einher. Hier hilft ein Kartoffel-Wickel, der schon zu Omas Zeiten ein nützliches Hausmittel gewesen ist. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, erklärt: „Bei Hals- oder Ohrenschmerzen schafft Wärme oft Linderung. Weil Kartoffeln zu 80 Prozent aus Wasser bestehen, sind sie besonders gute Wärmespeicher und eignen sich daher ideal für warme Wickel.“

Hierfür nicht zu heiße, gekochte Kartoffeln zu einem Brei zerdrücken und in ein Küchentuch geben. Dieses dann so lange auf Hals oder Ohren legen, bis der Brei erkaltet ist. Die Wärme kurbelt lokal die Durchblutung an und führt dazu, dass mehr Abwehrzellen zu den Krankheitserregern gelangen, wo sie diese bekämpfen können.

Wenn es im Magen brennt: Kartoffelsaft Bei Magenproblemen wie Sodbrennen hat sich Kartoffelsaft bewährt.
Da er basisch ist, lindert er Schmerzen, die durch die Magensäure verursacht werden. Bei akuten Beschwerden empfiehlt es sich, morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen ein Glas mit 100 Milliliter Kartoffelsaft zu trinken. Ganz leicht gelingt dieser in einem Entsafter.
Wer keinen zur Hand hat, raspelt rohe, geschälte Kartoffeln fein, gibt die entstandene Masse in ein sauberes Geschirrtuch, wringt sie darin aus und fängt den Kartoffelsaft in einer Schale auf.
Schnelle Hilfe bei Hautausschlägen: Kartoffelscheiben Stark gegen Sodbrennen und Erkältung, sanft zur Haut: die Kartoffel, der clevere Gesundheitshelfer aus der Natur. Foto: Pixabay/susannp4
Auch bei leichten Hautausschlägen oder Neurodermitis ist die Kartoffel ein natürlicher Helfer. Bei Hautausschlag Kartoffelmehl mit einem Wattepad auf juckende und unangenehme Ekzeme tupfen. Dies mindert den Juckreiz und beruhigt die Haut.

Zudem lässt die Kartoffel raue Haut und müden Teint schnell wieder frisch und strahlend aussehen. Hierzu rohe Kartoffeln schälen und reiben. Den Brei danach auf die betroffenen Hautstellen auftragen und etwa 20 Minuten einwirken lassen. So wird die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt und selbst spröde Stellen an Ellbogen und Knien werden wieder streichelzart.

Wer krank ist, dem fehlt oft der Appetit. Gesund, lecker und auch bei Schluckbeschwerden problemlos zu genießen ist eine Erbsen-Kartoffelsuppe mit Kokos und Minze. Das Rezept dazu mit einer Videoanleitung gibt es hier: https://www.die-kartoffel.de/19-blog/rezepte/615-erbsen-kartoffelsuppe-mit-kokos-und-minze.

Halloween: Grusel-Snacks mit Kartoffeln

Rezepte für Kartoffel-Mumien und Monster-Kartoffelstampf


Duisburg, Samstag, 26. Oktober 2019 - Am 31. Oktober 2019 ist es so weit: Dann wird mit grinsenden Kürbisgesichtern, Spinnennetzen und fantasievollen Verkleidungen Halloween zelebriert. Für eine gelungene Halloweenparty ist aber nicht nur die Dekoration, sondern auch das passende Essen entscheidend. Zum Fürchten gut und richtig schmackhaft zeigt sich die Kartoffel auf dem Halloween-Buffet. Wie die schaurig-schönen Rezepte für den gruseligen Partyspaß gelingen, verrät die Kartoffel-Marketing GmbH.

Kartoffel-Mumien: Aus der Kartoffel gestiegen, um verspeist zu werden
Den Geistern ganz nah sind Halloween-Fans mit knackigen Mumien aus Würstchen, die knusprigen Kartoffel-Särgen entsteigen. Die Zubereitung geht ganz ohne Grauen von der Hand: Dafür einfach Kartoffeln halbieren und aushöhlen, dann mit einem Gemisch aus Öl, Salz und Pfeffer bestreichen. Nach 15 Minuten im 200 Grad heißen Ofen werden die Mulden in den Kartoffeln mit Tomatensoße ausgestrichen und mit Knackwürsten gefüllt. Käse in schmalen Streifen dient als Verband für die schaurigen Mumien, Olivenringe verleihen ihnen einen leeren Blick. Die schmackhaften Kartoffel-Miniatur-Särge kommen danach wieder in den Ofen, bis der Käse geschmolzen ist.


Foto Kartoffel-Marketing GmbH

Blutroter Monsterstampf aus Kartoffeln: Für eine köstliche Schreckensnacht Garantiert ein Hingucker auf der nächsten Gruselparty ist der Monsterstampf mit Fingerfood. Hierzu ein Püree aus Kartoffeln, Rote-Beete-Würfeln, Salz, Pfeffer und Muskatnuss zubereiten. Hart gekochte Eier dienen dem fertigen Stampf als starrende Augen. Dazu das Eigelb entfernen, mit Mayonnaise, Senf, Salz und Pfeffer vermischen und wieder in die Eihälften füllen. Aus Oliven Pupillen herstellen und in die Eieraugen setzen.
Den letzten gruseligen Schauer verleihen dem Gericht Finger aus Würstchen: In die Miniwürstchen einfach mit einem Messer Fingerfalten einritzen und an das Ende Fingernägel aus Zwiebelstücken setzen. Fertig ist das schaurig-leckere Halloween-Mahl - Foto Kartoffel-Marketing GmbH.

Halloween-Rezepte mit Videoanleitung:
Das vollständige Rezept für die Kartoffel-Mumien gibt es hier:
https://www.die-kartoffel.de/19-blog/rezepte/548-kartoffel-mumien.

Wer seine Gäste mit dem gruseligen Kartoffel-Monsterstampf erschrecken möchte, findet das Rezept unter folgendem Link: https://www.die-kartoffel.de/19-blog/rezepte/289-monsterstampf-kartoffelpueree.


Leckere Rezepte mit Kartoffeln für die farbenfrohe Jahreszeit

Duisburg, Samstag, 14. September 2019 - Wenn der Herbst beginnt, die Tage immer kürzer werden und das Laub der Bäume sich verfärbt, beginnt in Deutschland die Haupterntezeit der Kartoffel. Mit der tollen Knolle lassen sich viele bunte Gerichte zubereiten, die nicht nur das Farbenspiel der Blätter nachahmen, sondern an den kühleren Tagen auch richtig aufwärmen. Die Kartoffel-Marketing GmbH verrät zwei schmackhafte Rezepte für die farbenfrohe Jahreszeit.

Orientalische Kartoffeln: Geschmacksvielfalt im heißen Tongefäß
Vor allem ab dem Herbst freuen wir uns besonders über warme Speisen. Ein farbenfroher Bauchwärmer, der gleichzeitig in Urlaubsstimmung versetzt, ist ein orientalischer Kartoffeltopf. Neben den leckeren Knollen entführen uns Kichererbsen, Auberginen und Joghurtsoße geschmacklich in die farbenprächtige Welt von Tausendundeine Nacht.
Original in einer Tajine zubereitet oder in einer feuerfesten Form im Ofen, ist das bunte Herbstgericht leicht gekocht. Hierfür zunächst eine Brühe aus Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Sojasoße, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und der Gewürzmischung Ras el Hanout anrühren. Danach die Brühe, Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und gekochte Kichererbsen in die Tajine oder die ofenfeste Form geben und im Backofen schmoren lassen.
Zitronenthymian, Zitronensaft, Salz und Pfeffer verfeinern das kräftig-würzige Gericht mit einer säuerlichen Note. Als Topping sorgt Joghurt mit Zitronensaft und Olivenöl für einen frischen Geschmack.

Wer die Leckerei aus der orientalischen Küche gerne ausprobieren möchte, findet das ausführliche Rezept unter folgendem Link: https://www.die-kartoffel.de/19-blog/rezepte/320-orientalische-kartoffeln.
Herbstlicher Flammkuchen: Blitzrezept für den Feierabend
Wenn es nach einem langen Arbeitstag in der Küche schnell gehen soll, ist ein Kartoffel-Kürbis-Flammkuchen mit Birne die richtige Wahl. Dieser lässt sich nicht nur schnell zubereiten, sondern schmeckt durch das Zusammenspiel der herbstlichen Zutaten auch besonders lecker. Kartoffeln, Kürbis und Birne einfach in dünne Scheiben schneiden, Crème fraîche auf dem fertigen Flammkuchenteig verteilen und ihn belegen. Kräuter der Provence, Parmesan und gehackte Walnüsse sorgen für einen herzhaften Geschmack. Den Flammkuchen anschließend im Ofen bei 220 Grad Ober- und Unterhitze backen – fertig.
Sollte etwas vom Abendessen übrigbleiben, schmeckt der Flammkuchen auch noch am nächsten Tag – zum Beispiel in der Mittagspause.

Das vollständige Rezept für den Kartoffel-Kürbis-Flammkuchen finden Genießer unter: https://www.die-kartoffel.de/suche/rezepte/kartoffel-kuerbis-flammkuchen-mit-birne.


Der farbenfrohe orientalische Kartoffeltopf passt perfekt zu den bunt gefärbten Blättern des Herbstes. Quelle: Landesvereinigung der Kartoffelkaufleute Rheinland-Westfalen/Jörn Sunderbrink

Die Geschichte der Pommes frites

Kartoffelwissen: Wo die frittierten Kartoffelstäbchen herkommen & Tipps für die Zubereitung zu Hause
Duisburg, Freitag 19. Juli 2019 - Pommes frites, Fritten, french fries – die frittierten Kartoffelstäbchen tragen viele Namen. Doch wer hat sie eigentlich erfunden und wie lassen sie sich am besten selbst zubereiten?

Kartoffeln statt Fisch? Pommes frites weisen schon im Klang des Namens auf ihre Herkunft hin: Wie zu vermuten, stammt dieser aus dem Französischen, lautet vollständig „pommes de terre frites“ und bedeutet in etwa so viel wie „gebackene Erdäpfel“. Doch ganz so klar wie die Herkunft des Namens ist der Ursprung der Kartoffelstäbchen nicht, denn mindestens zwei Länder – Frankreich und Belgien – beanspruchen die Erfindung für sich. Das Argument der Franzosen: Kartoffelstäbchen wurden bereits während der Revolution 1789 unter den Brücken von Paris gebraten.
Damals sollen sie den Namen der ältesten Pariser Brücke getragen haben: Pommes Pont-Neuf. Dagegen kann Belgien ein angeblich im Jahr 1781 entstandenes Dokument vorweisen, das von einer 100 Jahre alten Zubereitungsform der Kartoffelstäbchen spricht. Demnach habe die ärmere Bevölkerung damals in der zugefrorenen Maas im Winter nicht fischen können und deswegen Kartoffeln in Fischform geschnitten und gebraten. Wer also wirklich zum ersten Mal auf die Idee kam, die tollen Knollen in Stifte zu schneiden und zu frittieren, kann nicht eindeutig belegt werden. Fest steht allerdings, dass Pommes frites auch heute noch sehr beliebt sind und sich zu Hause ganz leicht zubereiten lassen.
Auf die Kartoffelsorte kommt es an „Leckere Pommes frites selbst zuzubereiten ist nicht schwer. Wichtig dafür ist die Wahl der Kartoffelsorte“, verrät Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH. „Kross werden Pommes frites mit festkochenden Kartoffelsorten wie zum Beispiel Annabelle, Belana, Glorietta, Goldmarie und Princess. Außen knusprig und innen weich gelingen die Kartoffelstifte mit vorwiegend festkochenden Kartoffelsorten wie Gala, Madeira, Milva und Queen Anne. Für dicke Pommes frites wie aus Belgien sind mehligkochende Sorten wie Adretta, Gunda, Lilly oder Lucilla ideal.“

Frisch und lecker: Pommes frites lassen sich ganz einfach selbst zubereiten – zum Beispiel in der Fritteuse oder im Backofen. Foto: Pexels/Dzenina Lukac (bei Verwendung bitte angeben)

So gelingt’s knusprig und würzig Um Pommes frites zuzubereiten, werden die Erdäpfel einfach geschält, geschnitten und anschließend frittiert oder im Ofen gebacken. Richtig knackig werden die Kartoffelstifte dabei, wenn sie vor der Zubereitung mehrmals im Wasser gewaschen werden, bis keine Stärke mehr austritt – erkennbar am klaren Waschwasser.
Danach die Pommes frites gut mit Küchenpapier abtrocknen, damit es später beim Frittieren nicht spritzt. Mit etwas Reismehl bestäubte Pommes frites werden übrigens besonders knusprig. Dies liegt daran, dass das Reismehl den letzten Rest Feuchtigkeit aus den Kartoffelstäbchen zieht.
Im Ofen lassen sich die leckeren Stäbchen auch ganz einfach mit Olivenöl eingepinselt zubereiten. Pommes frites sollten zudem vor dem Backen im Ofen gewürzt werden, am besten in einer großen Schüssel, in der die geschnittenen Kartoffeln, Öl und Gewürze miteinander vermengt werden. In der Fritteuse zubereitet ist es empfehlenswert, die Kartoffelstäbchen erst nach der Zubereitung zu verfeinern – sie würden sonst die Gewürze im Fett verlieren.

Die Zubereitung: In drei Wegen zu leckeren Pommes frites Die klassischste Art, Pommes frites zuzubereiten, ist wohl in der Fritteuse. Auch wenn die Zubereitung der Kartoffeln darin am fettreichsten ist, bleiben dabei viele Vitamine in den Kartoffelstäbchen enthalten. Grund dafür ist die starke Hitze, welche die Enzyme der rohen Kartoffel stoppt, die für den Verlust der Vitamine verantwortlich sind. Vitamin C, das in der tollen Knolle reichlich vorkommt, bleibt beispielsweise bis zu Temperaturen von 190 Grad erhalten – für Pommes frites reichen aber schon maximal 175 Grad zum Frittieren aus.
Kalorienärmer gelingen Pommes frites in einer Heißluftfritteuse, die mit maximal zwei Esslöffeln Fett auskommt. Auch im Ofen brauchen die selbstgemachten Kartoffelstäbchen wenig bis gar kein Fett und behalten wie in der Fritteuse durch die starke Hitze bis 180 Grad Umluft beziehungsweise 200 Grad Ober- und Unterhitze ihre wertvollen Vitamine.
Es müssen nicht immer Mayonnaise oder Ketchup sein – ein Rezept für selbstgemachte Pommes frites mit Sauce tartare gibt es hier: https://www.die-kartoffel.de/suche/rezepte/pommes-frites-mitsauce-tartare.
Weitere Informationen, tolle Rezepte und Tipps rund um die Kartoffel gibt es zudem unter www.die-kartoffel.de.

Kartoffelküken und Kartoffelnester - Rezepte zu Ostern

Duisburg, 17. April 2019 - Sobald es auf Ostern zugeht, beginnt die Zeit der Eier – ob bei der Eiersuche am Ostersonntag oder buntgefärbt auf dem Frühstückstisch, wo sie zum Schlemmen einladen. Ein tolles Dream-Team bilden Eier übrigens nicht nur mit klassischen Zutaten wie Senf oder Mayonnaise, sondern auch mit Kartoffeln.
Niedliche Kartoffelküken
Zu Ostern muss es nicht immer das klassische hartgekochte Ei sein. Mit etwas kreativem Einsatz lassen sich nämlich ganz besondere Speisen zaubern. So zum Beispiel süße Kartoffelküken. Aus gestampften Kartoffeln, gekochten Eigelben und etwas Öl und Salz lässt sich einfach eine feste Kartoffelmasse formen, die anschließend zwischen die ausgehölten gekochten Eihälften gesetzt wird. Mit Karottenschnäbeln und Pfefferkörnern als Augen dekoriert sind sie so ein echter Hingucker auf der Festtafel.
Rezepte für Kartoffelküken und Kartoffelnester:
Wer gerne Osternester sucht, wird in diesem Jahr vielleicht nicht im Garten, sondern direkt auf dem Tisch fündig. Denn die schmackhaften Eier im Kartoffel-Rösti-Nest sollten bei keinem Familienbrunch fehlen. Hier sorgen die knusprigen Rösti für einen knackigen Kontrast zu den gebackenen Eiern, die am besten nur so lange gegart werden, dass das Eigelb seine weiche Konsistenz behält. Die Nestform gelingt dabei ganz einfach in einer Muffinform. Darin gebacken, erhalten die

Kartoffel-Ei-Kreationen ohne viel Aufwand die richtige Osteroptik.
Rezept für 6 Kartoffelküken
Das Osterküken steht symbolisch für Fruchtbarkeit und die Entstehung neuen Lebens. Foto: Kartoffel-Marketing GmbH

Zutaten:

6 Eier
2 mittelgroße Kartoffeln
½ Zitrone (Saft)
½ EL
Olivenöl - Salz
1 Karotte
12 Pfefferkörner
Zubereitung:
Die Kartoffeln mit Schale kochen, garen und auskühlen lassen, die Eier ebenfalls hart kochen und auskühlen lassen. Beides kann auch gut am Vortag erledigt werden.
Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Die Eier pellen und in der Mitte vorsichtig im Zickzack aufschneiden. Die Eiweiß-Hälften auseinanderziehen und zur Seite legen, das Eigelb zu den Kartoffeln geben. Den Saft der halben Zitrone und das Olivenöl hinzufügen, nach Belieben salzen und alles zu einer homogenen Masse verkneten.
Aus der Kartoffelmasse werden nun die ovalen Körper für die Küken geformt und jeweils in eine Eiweißhälfte gesteckt. Die andere Hälfte kommt als „Hut“ obendrauf und wird sanft angedrückt. Die Karotte schälen und kleine Schnäbel daraus ausschneiden, diese mittig in die Kartoffelmasse stecken. Zum Schluss bekommen die Küken noch zwei Augen aus Pfefferkörnern. Anrichten lassen sich die Kartoffelküken ganz einfach in einem Salatbett. Fertig!
Das Rezept für Kartoffelküken gibt es auch unter folgendem Link: https://www.die-kartoffel.de/suche/rezepte/osterspecial-kartoffelkueken.
Rezept für 8 gebackene Eier im Rösti-Nest
Zutaten:
5 mittelgroße Kartoffeln
8 Eier
3 EL Butter (oder Margarine)
Salz und Pfeffer gemischter Salat nach Belieben

Zubereitung:
Muffinform mit Butter einfetten, den Backofen auf 180° C vorheizen. Die Kartoffeln schälen und in eine Rührschüssel reiben. Mit Salz und Pfeffer würzen und vermengen. Die Kartoffeln auf die Mulden der Muffinform verteilen, die Nester formen und leicht andrücken. Etwa 12 Minuten lang vorbacken.
Form wieder aus dem Ofen nehmen und in jedes Kartoffelnest vorsichtig ein Ei gleiten lassen. Noch mal 12 Minuten lang backen, dann vorsichtig aus der Form lösen, auf einem Salatbett anrichten und mit Salz und Pfeffer würzen.
Wer die Kartoffelnester gerne nachkochen möchte, findet das Rezept unter folgendem Link: https://www.die-kartoffel.de/suche/rezepte/gebackene-eier-im-roesti-nest