BZ-Home Rezepte

 

BZ-Sitemap

Archiv
2019-2020

 








Redaktion Harald Jeschke
mit freundlicher Unterstützung durch www.oetker.de und www.die-kartoffel.de

Samen, Kerne, Knollen: Power-Food zum Selbermachen

Mit Kartoffel-Saaten-Crackern fit und gesund durch den Tag
 

Berlin/Duisburg, 19. Januar 2021 - Ob auf Bowls, in Salaten oder im Brot: Kerne, Nüsse und Saaten begegnen uns gerade überall – und das nicht ohne Grund. Denn die kleinen Körnchen stecken voller Ballaststoffe, ungesättigter Fettsäuren, Vitamine und Mineralien – somit sind sie regelrechte Power-Foods. In Kombination mit der nährstoffreichen Kartoffel lassen sich aus den Zutaten leckere Cracker ganz einfach zu Hause herstellen.

Lecker und voller gesunder Inhaltsstoffe: Kartoffel-Saaten-Cracker. Quelle: KMG/die-kartoffel.de

Kleine Körner, große Wirkung
Zu einer ausgewogenen Lebensweise gehört eine gute Ernährung einfach dazu. Ein praktischer Weg, um täglich gesunde Nährstoffe aufzunehmen, sind selbstgemachte Kartoffel-Saaten-Cracker. Sie schmecken als Brotersatz zum Frühstück oder Abendbrot und auch als Snack für zwischendurch – so lässt sich der Tag voller Power meistern.

Zu Hause gebacken werden sie aus Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Kürbiskernen, Flohsamenschalen, Kokosöl und Kartoffeln. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, erklärt: „Die Stärke in den Kartoffeln dient als natürliches Bindemittel und sorgt beim Backen dafür, dass die Zutaten zusammengehalten werden. Zudem sind Kartoffeln äußerst gesund, denn sie enthalten jede Menge wertvolle Nährstoffe und Vitamine – so haben sie sogar mehr Vitamin C als ein Apfel.“

Neben der tollen Knolle können sich auch die anderen Zutaten der selbstgemachten Cracker sehen lassen: Leinsamen enthalten etwa den höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren in der Pflanzenwelt. Hanfsamen wirken mit Antioxidantien gegen freie Radikale und Kürbiskerne versorgen den Körper mit hohen Anteilen an Magnesium, Zink, Vitamin E, Linolsäure und ungesättigten Fettsäuren. Auch Chia- und Flohschalensamen reihen sich in die Liste der Super-Foods ein und sorgen zudem für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Tipp: Mit getrockneten Cranberrys oder Rosinen verwandeln Müsli-Fans die Kartoffel-Saaten-Cracker in ein leckeres Frühstück oder einen Power-Snack für unterwegs. Wer mag, ersetzt einen Teil der Saaten durch großblättrige- Haferflocken oder grob gehackte Nüsse.

Das Rezept für die Kartoffel-Saaten-Cracker gibt es inklusive Videoanleitung hier: https://www.die-kartoffel.de/suche/rezepte/kartoffel-saaten-cracker-und-knaeckebrot


Neues Jahr, neue Ziele: Abnehmen leicht gemacht mit der Kartoffel

Corona-Pfunde loswerden mit Kartoffel-Kohl-Suppe

Schmeckt gut und kurbelt die Fettverbrennung im Körper an: Kartoffel-Kohl-Suppe. Quelle: KMG/die-kartoffel.de

Berlin/Duisburg, 07. Januar 2021 - Auf der Liste der guten Vorsätze steht das Thema Abnehmen bei vielen weiterhin ganz oben. Im Jahr 2021 wohl ganz besonders. Denn laut einer Forsa-Studie vom September 2020 des Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) haben 27 Prozent der befragten Erwachsenen Corona-bedingt zugenommen.
Grund dafür ist unter anderem, dass viele während der Corona-Pandemie im Homeoffice arbeiten und sich insgesamt weniger bewegen. Wer seinen überschüssigen Kilos den Kampf ansagen möchte, kann es einmal mit einer kartoffelreichen Ernährung versuchen. Die schlanke Knolle ist mit wenig Fett, einer überschaubaren Kalorienzahl und guten Sattmachereigenschaften eine geeignete Zutat, um im neuen Jahr fit und gesund durchzustarten.

Runde Knolle für die schlanke Linie
Um die Pfunde auf gesunde Weise purzeln zu lassen, sind Kartoffeln ein gut geeignetes Lebensmittel. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, weiß: „Kartoffeln sind ganzjährig und aus regionalem Anbau im Gemüseregal zu finden, bestehen zu mehr als drei Vierteln aus Wasser und besitzen nur 0,1 Gramm Fett. Pflanzliches Eiweiß und Kohlenhydrate in der Knolle sorgen zudem für eine langanhaltende Sättigung.“

Neben ihrem geringen Kaloriengehalt von 70 Kilokalorien auf 100 Gramm enthält die tolle Knolle viele Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Eisen und Kalium. Kalium reguliert den Herzrhythmus und den körpereigenen Wasserhaushalt, wodurch der Körper schonend entschlackt wird. In 100 Gramm gekochten Kartoffeln mit Schale stecken zudem rund 14 mg Vitamin C – das ist mehr als bei einem Apfel. Der hohe Vitamin-C-Gehalt der Kartoffel regt den Fettstoffwechsel an und sorgt für ein straffes Bindegewebe.

Fat-Burner: Kartoffel-Kohl-Suppe
Ein Klassiker unter den Gerichten zum Abnehmen ist die Kartoffel-Kohl-Suppe. Sie kurbelt die Fettverbrennung im Körper an und verspricht bei strenger Diätkost eine schnelle Gewichtsabnahme. Zu Hause lässt sich das Gericht einfach zubereiten. Dazu werden Zwiebeln und Tofuwürfel in einem Topf mit Olivenöl angebraten. Klein geschnittener Weißkohl wird anschließend hinzugegeben und ebenfalls für wenige Minuten mit angebraten. Danach kommen vier Kartoffeln, zwei Karotten, eine Dose gehackte Tomaten und ein Liter Gemüsebrühe in den Kochtopf und werden mit Paprikapulver und Lorbeerblättern gewürzt. Nach rund 30 Minuten Kochzeit sind alle Zutaten gar.

Die Suppe kann abschließend mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt sowie auf Wunsch mit 1,5-prozentigem Naturjoghurt serviert werden. Wer es würzig mag, sollte die Suppe über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Tag entfalten sich die Aromen der Gewürze und des Gemüses besonders gut.
Rezepte und Tipps rund um die Kartoffel unter: www.die-kartoffel.de

Silvester mit der tollen Knolle – Käsefondue und Raclette à la Kartoffel 

Langsam und schnell: Zwei Klassiker zum Jahreswechsel neu interpretiert – Rezepte für Käsefondue mit Speckkartoffeln und Raclette-Kartoffeln aus dem Ofen


Sorgen am Silvesterabend für ein Geschmacksfeuerwerk im Mund: Speckkartoffeln getaucht in Käsefondue. Quelle: KMG/die-kartoffel.de


Berlin/Duisburg, 28. Dezember 2020 - Käsefondue und Raclette sind mit Silvester fast so untrennbar verbunden wie Feuerwerk und Wunderkerzen. Daher kommen die beliebten Klassiker am 31. Dezember in vielen Familien immer wieder gerne auf den Tisch. Wer sein Käsefondue in diesem Jahr einmal etwas anders zubereiten möchte oder an Neujahr nicht weiß, was er mit dem übriggebliebenen Raclettekäse vom Silvesterabend anfangen soll, findet mit den Rezepten der Kartoffel-Marketing GmbH zwei knollige Gerichtideen für den Jahreswechsel.

Geschmacksfeuerwerk: Käsefondue à la Kartoffel 
Würzig zerlaufender Käse, knackiges Gemüse und feine Kartoffeln mit knusprigem Bacon – Käsefondue à la Kartoffel ist das ideale Gericht für gemütliche Abende zu Hause. Denn die herzhafte Speise lässt sich – gemeinsam mit der Familie oder auch zu zweit – lange am Tisch genießen und bietet somit eine schmackhafte Beschäftigung, bis es Zeit ist, auf das neue Jahr anzustoßen. Als Vorbereitung für das Essen werden zuerst kleine Kartoffeln gekocht und anschließend mit Bacon umwickelt im Ofen für 20 Minuten gebacken. Während der Speck dort brutzelt, werden Lauch, Paprika, Karotten, Brokkoli und Blumenkohl gewaschen, in mundgerechte Stücke geschnitten und in einem Topf bissfest gedämpft.

In das Käsefondue kommen Knoblauch, Wein, geriebener Gruyère-, Emmentaler- und Appenzeller-Käse, die sich dank Speisestärke zu einer sämigen Käsemasse verbinden. Wer mag, fügt der Käsemischung noch einen Schuss Kirschwasser hinzu. Damit die Masse schön flüssig bleibt, wird diese am besten in einem Fonduetopf mit Rechaud auf dem Tisch serviert. Beim gemeinsamen Silvester-Dinner können die Kartoffeln und das Gemüse dann nach Herzenslust in den cremigen Käse getaucht und verspeist werden.

Schnelles Raclette für den Neujahrstag – Tipp gegen Käsegeruch im Kühlschrank
Wer kein Käsefondue auftischt, greift an Silvester oft zum Raclette. Und da es zum Jahreswechsel an nichts fehlen soll, sind beim Einkauf die Augen meist größer als der Magen. So bleiben am Neujahrstag nicht selten einige Reste des schmackhaften Käses und anderer Zutaten im Kühlschrank zurück. Ein schnelles, einfaches und leckeres Rezept zur Verwertung der übriggebliebenen Lebensmittel sind Raclette-Kartoffeln aus dem Ofen. Hierfür werden gekochte Kartoffeln einfach mit je einer Scheibe Schinken und einer Scheibe Raclette-Käse umwickelt und mit der Nahtstelle nach unten in eine Auflaufform gesetzt. Bereits nach 15 bis 18 Minuten im Ofen, bei 180 Grad Ober- und Unterhitze, ist das würzige Gericht bereit zum Verspeisen. Dazu passen ein knackiger Salat, Mixed Pickles aus dem Glas oder auch das restliche Gemüse vom vorabendlichen Raclette-Silvestermahl.

Für alle, die den Käse vor oder nach Silvester in ihrem Kühlschrank aufbewahren möchten, hat Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, einen Tipp: „Um unangenehme Gerüche von würzigem Käse im Kühlschrank zu verhindern, einfach eine rohe Kartoffel in Scheiben schneiden und in der Mitte des Kühlschranks auf einem kleinen Teller platzieren. Die Stärke der Knolle bindet Gerüche und sorgt so für einen neutralen Duft.“

Schnell und einfach gelingen am Neujahrstag Raclette-Kartoffeln aus dem Ofen. Zubereitet wird die Leckerei mit Resten des Silvesteressens. Quelle: KMG/die-kartoffel.de

Das Rezept für Käsefondue mit Speckkartoffeln inklusive Videoanleitung gibt es hier: https://www.die-kartoffel.de/suche/rezepte/kaesefondue-mit-speck-kartoffeln

Kartoffelsalat – der beliebteste Klassiker an Heiligabend

Gut vorzubereiten, lecker und preiswert: Darum kann sich Kartoffelsalat bis heute als Weihnachtsklassiker behaupten – Rezept für winterlichen Kartoffelsalat

Kartoffelsalat ist ein unangefochtener Klassiker für den Heiligabend. Am besten gelingt das Gericht mit festkochenden Kartoffelsorten. Quelle: KMG/die-kartoffel.de

Berlin/Duisburg, 17. Dezember 2020 - Kartoffelsalat mit Würstchen gehört in Deutschland immer noch zu den beliebtesten Gerichten an Heiligabend. Laut einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2019* wurde die tolle Knolle vergangenes Jahr während der Feiertage sogar am häufigsten aufgetischt: nämlich bei rund 35 Prozent der Befragten. Der Kartoffelsalat liegt damit gut 10 Prozent über dem zweitplatzierten Gericht – Ente. Warum der Kartoffelsalat bis heute so beliebt ist und wie sich der Klassiker besonders winterlich zubereiten lässt, wissen die Expertinnen und Experten der Kartoffel-Marketing GmbH.  

Vom Fastenessen zum Festschmaus
Kartoffelsalat an Heiligabend hat in Deutschland eine lange Tradition. Sie lässt sich vermutlich darauf zurückführen, dass früher in Deutschland das Weihnachtsfest erst am 25. Dezember groß gefeiert wurde. Grund dafür war eine zweite Fastenzeit, die Mitte November begann und mit dem ersten Weihnachtsfeiertag endete. Die sättigende Kartoffel war in der Fastenzeit, zu der auch noch der 24. Dezember gehörte, ein ideales Nahrungsmittel.

Zudem war damals das Geld in vielen Familien knapp und wurde für den Festschmaus am ersten Weihnachtstag aufgespart. Die preiswerte Kartoffel eignete sich auch daher sehr gut für den Weihnachtsvorabend. Ein weiterer Grund, der für Kartoffelsalat sprach: Er ließ sich schon einen Tag vorher gut zubereiten, sodass am 24. Dezember genügend Zeit für die Arbeit oder andere vorweihnachtliche Erledigungen blieb. Was damals praktisch war, wurde zur Tradition, die sich in vielen Familien bis heute bewahrt. So hat sich der Kartoffelsalat zu einem echten Klassiker entwickelt.

Die passende Knolle zum Fest
Auch wenn Kartoffelsalat zu den beliebtesten Gerichten an Heiligabend gehört, sind die Zubereitungsarten je nach Region und Familie besonders vielfältig. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, erklärt: „Ob Mayonnaise, Öl und Essig oder Brühe – mit welchen Zutaten Kartoffelsalat zubereitet wird, ist einfach Geschmackssache. Damit die Kartoffeln beim Schneiden nicht zerfallen, sollten jedoch am besten festkochende Sorten verwendet werden. Noch besser bleibt das Kartoffelfleisch in Form, wenn man die Knollen schon einen Tag vorher kocht und erst am nächsten Tag schält und verarbeitet.“

Winterlicher Kartoffelsalat mit Speck
Eine kreative Inspiration für Heiligabend ist der winterliche Kartoffelsalat mit Kürbiskernen, Speck und Feldsalat. Für die Zubereitung sollten die Kartoffeln am besten schon am Vortag gekocht und am nächsten Tag gepellt und geschält werden. Die Vinaigrette besteht aus angebratenen Zwiebeln, die mit Gemüsebrühe, Dijon-Senf und weißem Balsamico abgelöscht werden. Nachdem die Brühe ein wenig eingekocht ist, wird sie mit angerösteten Kürbiskernen und angebratenem Speck über die Kartoffeln gegeben. Sobald der Kartoffelsalat schön durchgezogen ist, kann er auf frischem Feldsalat angerichtet werden. Wer möchte, garniert das Gericht vor dem Servieren noch mit ein paar gerösteten Kürbiskernen und etwas angebratenem Speck.
Das Rezept für den winterlichen Kartoffelsalat inklusive Videoanleitung gibt es hier: https://www.die-kartoffel.de/suche/rezepte/winterlicher-kartoffelsalat


Coole Mini-Muffin-Jungs und mehr...

Bielefeld/Duisburg, 04. Dezember 2020:

Coole Mini-Muffin-Jungs              Mini-Stollen im Glas                  Kleine Latte-Macchiato-Torte


Kleine Mikado®-Torte                   Kleine Schmunzel-Törtchen                             Mini-Burger


Zutaten für das Rezept Coole Mini-Muffin-Jungs

Für das Backblech:
Teig: 1 Backm. Dr. Oetker Mini Muffins 1 TL gemahlener Zimt 125 ml Speiseöl, z. B. Sonnenblumenöl 60 ml Milch (5 EL) 1 Ei (Größe M) Zum Verzieren: etwa 300 g Dr. Oetker Dekor-Fondant Weiß Dr. Oetker Back- und Speisefarbe , rot

Zubereitung
1 Vorbereiten
 24 Backförmchen (liegen der Backm. bei) auf das Backblech stellen. Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze etwa 180 °C Heißluft etwa 160 °C

2 Teig Backmischung und Zimt in einer Rührschüssel mischen.
 Öl, Milch und Ei hinzufügen. Alles mit einem Mixer (Rührstäbe) kurz auf niedrigster und dann auf höchster Stufe in etwa 2 Min. zu einem glatten Teig verrühren. Von den Schokotröpfchen (liegen der Backm. bei) etwa 1 EL für die Verzierung beiseitestellen. Die übrigen kurz unter den Teig rühren. Teig mit Hilfe von 2 Teelöffeln in die Förmchen verteilen und backen.
Einschub: Mitte Backzeit: etwa 15 Min. Muffins in den Förmchen auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

3 Verzieren
Etwa 200 g weißen Fondant in 24 etwa haselnussgroße Portionen aufteilen. Jedes Stück zu einer glatten Kugel formen und zwischen einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel zu einem Taler von Ø etwa 4 cm flach drücken. Die Muffins damit bedecken. Für den Körper 12 Muffins mit Schokotröpfchen als Knöpfe verzieren.
4 Übrigen weißen Fondant mit Speisefarbe rot einfärben, evtl. etwas Puderzucker unterkneten. Für die Mützen ein Stück roten Fondant erst zu einer Kugel formen und dann flach drücken. Taler halbieren und jeweils eine Hälfte auf einen Muffin legen und andrücken. Für Bommelmützen ein kleines Stück Fondant zu einer Kugel formen und auf die Mütze drücken. Für eine Krempe ein kleines Stück Fondant zu einer etwa 5 cm langen Rolle formen. Diese mit einer Gabel flach drücken, auf die Mütze legen und andrücken. Schokotröpfchen als Augen andrücken und mit einem Teelöffel einen Mund eindrücken.

5 Für Ohrenschützer kleine Fondantkugeln formen und seitlich der Augen andrücken. Für Handschuhe ein Stück Fondant zu einer Keule formen. Das dünne Ende als Daumen neben das dicke Ende klappen und flach drücken (Abb. 1). Für einen Schal Fondant zu einem Streifen von etwa 8 cm Länge und 1 cm Breite ausrollen und an den Enden mit einem kleinen Messer einschneiden.

6 Für Schirmmützen den Fondanttaler so halbieren, dass ein Stück etwas größer ist. Das größere Stück als Mütze auf einen Muffin legen und andrücken. Das kleinere Stück als Schirm senkrecht auf die Mütze stellen, die Enden nach unten biegen und andrücken (Abb. 2). Nach Wunsch mit Zuckerschrift verzieren.


https://youtu.be/hH_wrVNaLZI



Tradition: Weihnachtsgebäck

Darum verspeisen wir zur Weihnachtszeit die süßen Leckereien

Berlin/Duisburg, 02. Dezember 2020 - Gerade zur Adventszeit überfällt sie einen: die Lust auf Plätzchen, Stollen und Früchtekuchen. Denn der Duft von Zimt, Muskatnuss und Nelke lauert an jeder Ecke und lädt zum weihnachtlichen Naschvergnügen ein. In vielen Haushalten hat auch Selbstgebackenes zur Adventszeit immer noch eine feste Tradition. Woher der weihnachtliche Brauch des Backens kommt und wie sich aus Kartoffeln schmackhafte Plätzchen zubereiten lassen, verraten die Experten der Kartoffel-Marketing GmbH.

Die Geschichte der Weihnachtsbäckerei
Die Tradition, zu besonderen Anlässen zu backen, soll bis in die vorchristliche Zeit zurückreichen. So brachten bereits die Kelten Gebäck in Tierform als Opfergabe dar, um in der längsten Nacht des Jahres, am 21. Dezember, böse Geister fernzuhalten. Zur Zeit des Mittelalters wurden vor allem in Klöstern aufwendige Gebäcke hergestellt, um der Geburt Christi zu gedenken.

In der Weihnachtszeit verteilten die Mönche diese Backwaren auch an Bedürftige, um sie an dem heiligen Fest teilhaben zu lassen. Häufig wurde das Gebäck mit christlichen Symbolen oder Deutungen versehen, um diese der Bevölkerung zugänglich zu machen. So sollte der mit Puderzucker bestäubte Christstollen etwa an das gewickelte Jesuskind erinnern und Gebäck in Form von Sternen an die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland.

Immer Platz für ein Plätzchen
Backwaren in Form von Plätzchen sind seit dem 18. Jahrhundert in der adligen Gesellschaft immer beliebter geworden. Man reichte sie zu Kaffee- und Teekränzchen. Jedoch waren Zutaten wie Zucker und Gewürze sehr teuer und das Gebäck daher nur der vermögenden Schicht vorbehalten. Später, etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde Zucker zunehmend erschwinglicher und das Backen von Plätzchen vor allem für Kinder ein Zeichen dafür, dass sich das Weihnachtsfest näherte.
Denn zur Adventszeit wurde gemeinschaftlich in der Familie gebacken, genascht und am Ende wurde mit den fertigen Plätzchen sowie Äpfeln und Selbstgebasteltem der Weihnachtsbaum dekoriert. Heute können wir Plätzchen und weihnachtliches Naschwerk häufig schon ab dem Spätsommer in Hülle und Fülle im Supermarkt kaufen. Dennoch hat sich das gemeinschaftliche Backen zur Weihnachtszeit noch in vielen Familien als Tradition bewahrt.
Macht es doch Spaß und die fertigen Leckereien sind eine tolle Geschenkidee für Freunde, Verwandte und Kollegen oder einfach eine süße Belohnung nach getaner (Back-)Arbeit. Das Wort „Plätzchen“ stammt übrigens von dem Wort „Platz“ ab, welches früher in vielen Regionen einen flach geformten Kuchen bezeichnete.

Bischofsmützen – Weihnachtsplätzchen aus Kartoffeln
Wer zu Hause gerne Plätzchen backt, sollte einmal die Bischofsmützen aus Kartoffel-Mürbeteig ausprobieren. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH erklärt: „Die Kartoffel eignet sich hervorragend als Zutat für Gebäcke. Aufgrund ihrer Stärke macht sie den Teig besonders saftig und gibt ihm eine schöne zart-gelbe Farbe.“
Um die Bischofsmützen oder auch Pfaffenhütchen genannten Plätzchen herzustellen, werden rohe, geriebene mehligkochende Kartoffeln mit Butter, Zucker, einem Ei, Vanillemark, Mehl, Backpulver und einer Prise Salz zu einem Mürbeteig verarbeitet und dieser kalt gestellt. Nach der Zeit im Kühlschrank wird der Teig auf eine Dicke von drei Millimetern ausgerollt.
Mit einem Glas oder einer Tasse können anschließend Kreise ausgestochen werden. Ein Klecks der Lieblingsmarmelade bildet den Kern des Plätzchens. Um die typische Form der Bischofsmützen zu formen, wird der Teig an drei Seiten nach oben geklappt und in der Mitte zusammengedrückt. Nach dem Backen halten sich die Bischofsmützen in einer gut verschlossenen Metalldose bis zu drei Wochen.

Weihnachtliche Plätzchen mit der tollen Knolle: Bischofsmützen aus Kartoffel-Mürbeteig. Quelle: KMG/die-kartoffel.de

Wer die Bischofsmützen-Plätzchen aus Kartoffel-Mürbeteig nachbacken möchte, findet das Rezept inklusive Videoanleitung hier: https://www.die-kartoffel.de/19-blog/rezepte/679-pfaffenhuetchen-bischofsmuetzen-kartoffel-muerbeteig-kekse


Vielseitigkeit auf Vorrat: So bleiben Kartoffeln lange frisch

- Tipps für die richtige Aufbewahrung von Kartoffeln zu Hause
- Rezept für Kartoffel-Kürbiseintopf mit Erdnuss-Topping

Berlin/Duisburg, 19. November 2020 - Die Kartoffel hat viele Vorteile: Sie ist ein kulinarisches Multitalent, für das es nahezu unzählige Zubereitungs- und Verwendungsmöglichkeiten gibt. Darüber hinaus ist sie gesund, kalorienarm und nährstoffreich. Ein weiteres Plus: Hat man einmal zu viel gekauft, lässt sie sich auch sehr gut aufbewahren. Bei richtiger Lagerung halten sich Kartoffeln sogar über viele Wochen.

 
Wärmt auf und gibt Kraft: Kartoffel-Kürbiseintopf mit Erdnuss-Topping. Quelle: KMG/die-kartoffel.de



Kartoffeln mögen es dunkel und trocken
Zur Aufbewahrung von Kartoffeln eignet sich am besten ein dunkler und trockener Kellerraum. Wer den nicht hat, kann Kartoffeln - Quelle: KMG/die-kartoffel.de - auch in der Speisekammer aufbewahren. Lichteinwirkung und Feuchtigkeit lassen sich hier reduzieren, indem die Kartoffeln beispielsweise mit Papier oder Tüchern abdeckt werden. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing Gesellschaft, empfiehlt: „Kartoffeln mögen es luftig. Ein Weidenkorb oder ein Kartoffelsack aus Leinen sind deshalb optimal für die Aufbewahrung. Auch eine hölzerne Kartoffelkiste ist eine gute Alternative. Auf Kunststoffbehälter und Plastikfolien sollten Kartoffelliebhaber beim Abdecken lieber verzichten.“

Bekommen Kartoffeln übrigens zu viel Licht, kann Solanin entstehen, was den Kartoffeln einen bitteren Geschmack verleiht und sie ungenießbar werden lässt. Erkennbar ist dieses an grünen Verfärbungen der Knolle. Feuchtigkeit sorgt hingegen dafür, dass die Knollen faulen oder schimmeln.

Regelmäßig: Kontrolle für die Knolle
Die Lagertemperatur für Kartoffeln sollte zwischen 4 und 10 Grad Celsius betragen, damit sich die Knollen rundum wohl fühlen. Bei Temperaturen über 10 Grad können sie keimen oder austrocknen. Temperaturen unter 4 Grad verwandeln die Kartoffelstärke in Zucker, daher entwickeln zu kalt gelagerte Kartoffeln oft einen süßlichen Geschmack. Im Kühlschrank sollten sie also nicht aufbewahrt werden. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing Gesellschaft, erklärt: „Am längsten lassen sich späte Kartoffeln aufbewahren, die im Herbst geerntet werden. Denn aufgrund ihrer festen Schale sind sie besonders robust.“
Wer Kartoffeln länger lagert, sollte sie regelmäßig kontrollieren und angefaulte Knollen stets entfernen. Bei kleineren Keimstellen reicht es, diese großzügig wegzuschneiden. Stark verkeimte Kartoffeln sollten jedoch entsorgt werden.

Heiße Suppe für kalte Herbsttage
Wer Kartoffeln nicht lange aufbewahren, sondern lieber direkt verspeisen möchte, könnte einmal den Kartoffel-Kürbiseintopf mit Erdnuss-Topping probieren. An nasskalten Herbsttagen wärmt dieser auf und gibt Kraft. Verfeinert durch Chili, Erdnüsse und Schnittlauch, erhält der Eintopf zudem ein würziges Aroma. Für die Zubereitung werden zunächst Porree und Hokkaido-Kürbis gründlich gewaschen und Möhren sowie festkochende Kartoffeln geschält. Anschließend werden die Zutaten alle in gleichgroße mundgerechte Stücke geschnitten und in einem Topf mit Öl angebraten. Nach circa drei Minuten können sie mit einem Liter Gemüsebrühe abgelöscht werden.
Nachdem die Suppe gut zehn Minuten zugedeckt geköchelt hat, sollte sie mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abgeschmeckt werden und weitere 10 Minuten – jedoch nun ohne Deckel – köcheln. Wer es gerne pikant mag, kann beim Würzen nach Belieben eine kleingeschnittene Chilischote hinzufügen. Vor dem Servieren lässt sich die Suppe mit Erdnusskernen und kleingehacktem Schnittlauch verfeinern.

Das Rezept inklusive Videoanleitung gibt es auch online unter folgendem Link:
https://www.die-kartoffel.de/suche/rezepte/kartoffel-kuerbiseintopf-mit-erdnuss-topping