Duisburg, 6. Juni 2023 - Das Motto der
Duisburger Philharmoniker lautet „Play different!“ – die
Musiker:innen möchten auch in der nächsten Konzertsaison
Musik anders gestalten, klänge neu hören und das Repertoire
herausfordern. Sichtbarer Ausdruck dieser Weiterentwicklung
des Orchesters ist auch das neue Corporate Design: Mit
differenzierten Schattierungen und facettenreichem
Farbspektrum schreiben sich die DUISBURGER PHILHARMONIKER ab
sofort groß.
Das neue Design ist bereits im druckfrischen „PLAY!“ zu sehen
und verspricht eine vielfältige Spielzeit 2023/24 – die auch
viele renommierte Künstler:innen nach Duisburg lockt:
Darunter sind alte Bekannte des Orchesters wie die
Dirigentinnen Oksana Lyniv und Marie Jacquot. Hinzu treten
zahlreiche weitere international erfolgreiche Musiker:innen,
allen voran der Cellist Alban Gerhardt, der als „Artist in
Residence“ gleich mehrere Auftritte in der Saison bestreitet.
Oder die Weltklasse-Geigerin Antje Weithaas, die für ihre
tiefschürfenden und unkonventionellen Interpretationen
bekannt ist. Oder Sopranistin Camilla Nylund und Bariton
Michael Volle, die derzeit zu den weltweit gefragtesten
Wagner-Sängern und -Sängerinnen gehören. Das Programm
spiegelt insgesamt das Selbstverständnis der DUISBURGER
PHILHARMONIKER als sich bewegendes Orchester wider: Die
Philharmonischen Konzerte Zentrale Werke der klassischen
Tradition vom Barock bis zur Moderne in Zusammenarbeit mit
renommierten Dirigent:innen – das bieten die zwölf
Philharmonischen Konzerte, das Herzstück im Konzertkalender
der Duisburger Philharmoniker.
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Der Start in die philharmonische Saison ist in
der Spielzeit 2023/24 dabei ein ganz besonderer, denn mit dem
1. Philharmonischen Konzert (13./14.9.2023)
gehen Geburtstagswünsche in die litauische Hauptstadt
Vilnius, die 700 Jahre alt wird und die seit 1985 eine
Städtepartnerschaft mit Duisburg verbindet.
Klassisch-romantisch wird es im 6. Philharmonischen Konzert
(7./8.2.2024), wenn Haydns jüngerer Zeitgenosse Wolfgang
Amadeus Mozart mit einem seiner Klavierkonzerte dem
spätromantischen Sinfoniker Gustav Mahler begegnet, von dem
Marie Jacquot, die 4. Sinfonie dirigiert.
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Im 11. Philharmonischen Konzert (5./6.6.2024) steht das 3.
Violinkonzert des ukrainischen Komponisten Yevhen Stankovych
zwischen deutscher und russischer Romantik von Richard
Strauss und Pjotr I. Tschaikowsky – ein bewusst ukrainisches
Programmzentrum, das die ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv
gemeinsam mit der ukrainischstämmigen Geigerin Diana
Tishchenko zu Gehör bringt.
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Eine völlig neue Hörerfahrung hält zum Abschluss der Spielzeit
das 12. Philharmonische Konzert (5./6.7.2024) bereit. In dem
spielen die Duisburger Philharmoniker in Zusammenarbeit mit
den Alte-Musik-Experten von Concerto Köln unter der Leitung
von Kent Nagano Werke der österreichischen und französischen
Romantik – und machen mit zeitgenössischen Instrumenten die
unterschiedlichen Klangwelten in Paris und Wien erfahrbar.
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Neben diesem klassisch-romantischen Repertoire erkunden die
Duisburger Philharmoniker auch regelmäßig Entdeckungen, bei
denen das Publikum die Möglichkeit zur (Wieder-)Begegnung mit
selten gespielten Werken erhält: Zum Beispiel im 9.
Philharmonischen Konzert (24./25.4.2024), in
dem die Ouvertüre zu Schillers Tragödie „Die Jungfrau von
Orleans“ von Herman Severin Løvenskiold auf dem Programm
steht – ein Werk aus dem 19. Jahrhundert, das jedoch noch nie
aufgeführt wurde. „Call-for-Music“ heißt diese Initiative,
mit der die Duisburger Philharmoniker vergessene Werke aus
der Zeit von 1700 bis 2000 ins Bewusstsein zurückrufen
wollen.
Im selben Konzert erklingt außerdem die „Uraufführung“ der
Neufassung des Violinkonzerts von Manfred Trojahn. Im 10.
Philharmonischen Konzert (15./16.5.2024) rückt die Achse
Europa/Indien in den musikalischen Fokus, mit der „Lyrischen
Suite in sieben Gesängen“ von Alexander von Zemlinsky auf
Gedichte des indischen Literaturnobelpreisträgers
Rabindranath Tagore. Auch dieses Projekt wird gefördert vom
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Neue Wege“
und in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.
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Cellist Alban Gerhardt ist „Artist in Residence“ Eine komplette
Spielzeit wird der renommierte Cellist Alban Gerhardt die
unterschiedlichsten Facetten seines Instruments und seines
eigenen künstlerischen Könnens zeigen, wird in den
sinfonischen Konzert mit großem Orchester ebenso zu erleben
sein, wie im intensiven Dialog mit seinen
Kammermusikpartner:innen und dem Publikum in Duisburg. Und
natürlich blickt der enorm vielseitige Cellist auch über den
Tellerrand des traditionellen Konzertbetriebs hinaus, nimmt
sich etwa die Zeit, um im Rahmen des Education-Programms der
Duisburger Philharmoniker „klasse.klassik“ in Schulen zu
gehen und dort jungen Hörer:innen sein Instrument
vorzustellen und sie für die Klassik zu begeistern.
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Am 22. Oktober 2023 eröffnet der Cellist seine Residenz mit
einem ganz besonderen Kammerkonzert gemeinsam mit dem Alliage
Quintet – eine wahrlich seltene Besetzung auf den
Konzertbühnen. Am 28. und 29. Februar 2024 steht Alban
Gerhardt dann als Solist vor den Duisburger Philharmonikern.
Gleich zwei große Konzerte des 20. Jahrhunderts präsentiert
der Cellist im 7. Philharmonischen Konzert: das 1.
Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch, und das Cellokonzert
von Schostakowitsch Zeitgenossen Mieczysław Weinberg, der
stets im Schatten seines berühmten Kollegen stand.
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Besondere Künstlerfreundschaften in den Kammerkonzerten
Hochkarätige Ensembles treten auch in dieser Spielzeit wieder
in den Kammerkonzerten auf: u.a. das delian::quartett, das
Bennwitz Quartet, das Quatuor Hermès und das Alliage
Quintett. Besondere Akzente setzen außerdem das Melton Tuba
Quartett, das sich die Bühne mit dem Harfenquartett
Arparlando teilt sowie das Mahan Septet, das durch die
einzigartige Verbindung zwischen europäischer Kammermusik,
zeitgenössischem Jazz und iranischer Klassik punktet.
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