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'Rage against Racism-Festival 2022' Line-up
Stephan 'Der Kult-Attaché' Sadowski

Duisburg, April 2022 - Zwei Jahre hatten sie ihre Ruhe gehabt – die Anwohner der Clarenbachstraße in Friemersheim. Doch, nachdem der Veranstalter des Rage against Racism-Festivals ihr Event coronabedingt die letzten Male ausfallen lassen musste, wird es jetzt wieder laut am JZ „Inne Mühle“.

Fronleichnamswochenende, 17. und 18. Juni 2022
Traditionell zum Fronleichnamswochenende, am 17. und 18. Juni, sollen 14 Live-Acts aus der Hard-Rock- und Heavy-Metal-Szene für die entsprechende Stimmung und Lautstärke sorgen.
„Zumindest haben wir das Line-Up fürs Festival jetzt gefixt, wir müssen nun abwarten, ob es auch tatsächlich stattfinden kann, also ob die geplanten Öffnungen eintreten“, sagt der Organisator und Vorsitzende des Vereins „Inne Mühle e.V.“, Levent Tomicki. Jedenfalls, sein Team ist gerüstet für mehr als 3000 Besucher, die bei den bisherigen Festivals zuvor gezählt worden sind.

Das „Rage against Racism-Festival findet umsonst und draußen auf der Wiese des JZ „Inne Mühle“ an der Clarenbachstraße in Friemersheim statt. Erwartet werden 3000 Besucher, 14 Bands sind eingeladen, mehr als 100 Freiwillige Helfer werden an den Essens- und Getränkeständen aktiv sein. Aus den Einnahmen an den Ständen refinanziert sich das Event. Termin ist der 17. und 18. Juni 2022. Start am Freitag ist gegen 17.00 Uhr, der Samstag geht um 12.30 Uhr los.


Freitagabend
Zumal als Headliner für den Freitagabend, voraussichtlich Flotsam and Jetsam, zu deutsch „Strand- und Treibgut“ oder einfach nur „Unrat“, auftreten werden. Flotsam and Jetsam stammen noch aus der ersten Generation von Thrash-Metal Bands aus den 1980er-Jahren genauso wie Anthrax, Metallica und Megadeth. Die Formation wurde vom Bassisten Jason Newsted 1981 gegründet, der dann fünf Jahre später den bei einem Busunglück verstorbenen Metallica-Rhythmusgeber Cliff Burton ersetzte.
Ebenso für den Freitag sind Cypecore vorgesehen, die melodischen Death-Metal in einer apokalyptisch, futuristisch anmutenden Bühnenshow mit Ganzkörperschutzanzügen präsentieren wollen. Die Band stammt aus Mannheim und hat bisher vier Studioalben herausgebracht, das letzte hieß „The Alliance“ von 2018.

Samstag
Für den Samstag sind als Headliner „Visions of Atlantis“ geplant. Sie machen „female fronted Metal“, sind mit der Powerröhre Clémentine Delauney als Sängerin am Start und nehmen in ihrem Sound bisweilen symphonische Ausmaße an. Außerdem sind wieder viele Newcomer und lokale Bands eingeladen worden, darunter auch die Band „Ignition“ aus Moers/Duisburg um das Mastermind und Sänger Dennis Marschallik, die sich dem Power-Melodic-Metal mit hymnalen Refrains verschrieben haben. Traditionsgemäß soll das Samstagsprogramm um 12.30 Uhr vom Hohenbudberger Musikkorps mit rockiger Blasmusik eröffnet werden.

Eine Band aus dem Slot-Battle, dem normalerweise vorher stattfindenden musikalischen Vorentscheid, wird dieses Jahr nicht gewählt werden: „Aufgrund der aktuellen Lage können wir diese Veranstaltung im Frühjahr nicht stemmen“, erklärt Levent Tomicki. „Das Line-Up stammt ursprünglich aus dem Jahr 2020, die jeweiligen Bands werden jetzt angefragt, ob unser Festival auch diesen Sommer in ihren Tourplan passt.“

Und da waren ja noch die Probleme bezüglich der Steuernachforderungen aus den Jahren 2015 bis 2017 (wir berichteten). „Das kam für uns ganz überraschend, inzwischen haben wir uns in die Materie gut eingearbeitet und haben uns ein spezielles Steuerprogramm angeschafft, damit uns sowas nicht nochmal passiert. Mithilfe der zahlreichen Spender und aus eigenen Mitteln werden wir jetzt die Steuerschulden begleichen können, auch weil das Finanzamt Duisburg-West viel Geduld und Verständnis für uns hatte“, so der Vorsitzende des Fördervereins „Inne Mühle“ weiter. Es kann also wieder krachen über Friemersheim.