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Landschaftspark Duisburg-Nord beendet 2017 mit Besucherrekord

Duisburg, 10. Januar 2018 - Mit mehr als 1,23 Millionen Gästen stellte der Landschaftspark Duisburg-Nord im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord auf. Damit wurden sowohl die Vorjahreszahlen (1,02 Millionen) als auch der bisherige Bestwert von 2013 mit 1,08 Millionen Besuchern übertroffen.
Als besonderer Magnet erwies sich die Riesen-Sandburg, die fast 400.000 Neugierige lockte. Mit 23.252 Teilnehmern konnten auch die Publikumszahlen bei den Führungen durch den Landschaftspark um zwölf Prozent gesteigert werden. (idr).

Landschaftspark-Chronik

Vom Hüttenwerk Meiderich zum Landschaftspark Duisburg-Nord

1901
Baubeginn am Meidericher Hüttenwerk.

1903, 16. Mai
Hochofen 1 wird angeblasen und es wird mit der Produktion von Hämatit-, Gießerei- und Stahlroheisen begonnen.

1912
Alle fünf Hochöfen des Meidericher Hüttenwerks sind in Betrieb.

1914
Erster Weltkrieg. Probleme in der Erzversorgung durch Exportboykott und Arbeitermangel führen zu einer Krise in der Roheisenproduktion im Meidericher Hüttenwerk.

1923
Normalisierung der Situation nach dem Ende der Novemberrevolution 1918/19 und dem Ende der Ruhrbesetzung durch französische und belgische Truppen.

1930
Weltwirtschaftskrise. Auftragsbestand sinkt um die Hälfte. Entlassungen, Senkungen der Akkordlöhne und Kurzarbeit sind die Folgen.

Ab 1933
Aufschwung in der Eisen- und Stahlindustrie. In der zweiten Hälfte der 1930er Jahre steigt die Kapazitätsauslastung von 60 auf 80 bis 90 Prozent.

Ab 1942
Arbeitskräftemangel. Kriegsgefangene werden im Werk eingesetzt.

1944
Nach drei schweren Luftangriffen kommt die Produktion im Meidericher Hüttenwerk zum Erliegen.

1945
Beschlagnahme aller Hüttenbetriebe durch die Alliierten. Geplanter Abbau ganzer Industrieanlagen als Wiedergutmachung für die im Krieg verursachte Zerstörung. Wiederaufbau des Meidericher Werkes, das nicht auf der Demontageliste verzeichnet war. Produktionserlaubnis der Alliierten für die Inbetriebnahme von zwei Hochöfen.

Ab 1954
Bau der neuen Hochöfen. Modernisierung der Produktionsanlagen.

Ab 1950
Einsetzen des Wirtschaftswunders. Ab Ende der 1950er Jahre: Hilfsarbeiter aus dem Ausland helfen im Werk.

4. April 1985
Schließung des Werkes.

1988
Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA). Das Land NRW erwirbt das Gelände und macht das Hüttenwerk zum Projekt der IBA.

1989
International ausgeschriebener Wettbewerb für Landschaftsarchitekten.

1991
Professor Peter Latz aus Kranzberg, gewinnt den Architekturwettbewerb und wird mit der Planung und Realisierung des Landschaftsparks betraut.

1994
Der erste Teilbereich des Landschaftsparks wird der Öffentlichkeit übergeben.

18. und 19. Juni 2014
Eröffnungsfeier des Landschaftsparks Duisburg-Nord

1996, Dezember
Einschalten der Lichtinszenierung

1997
Gründung der Landschaftspark Duisburg-Nord GmbH.

2001                                                                                      
Eröffnung des Besucherzentrums und des Restaurants im Hauptschalthaus sowie des Jugend- und Ausbildungshotels in der Alten Verwaltung

2002-2003                                                                                          
Umbau der Gebläsehalle und der Gießhalle zu multifunktionalen Spielstätten

2009                                                                                                    
Beginn der Umstellung der Lichtinszenierung auf stromsparende LED-Technik

2011
Relaunch der Landschaftspark-Homepage

2012, März
Öffnung der Vorratsbunker 2-5 für die Öffentlichkeit