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Duisburg,
16. März 2026 - Am Freitagabend und in der Nacht zu
Samstag (17./18. April) kontrollierte die Polizei Duisburg
gemeinsam mit mehreren Netzwerkpartnern im Rahmen eines
Schwerpunkteinsatzes zur Bekämpfung der Clankriminalität vor
allem Gastronomiebetriebe, Kioske und Wettbüros im
Stadtgebiet und deren unmittelbares Umfeld. Auch Personen
und Fahrzeuge in der Nähe der betroffenen Objekte wurden
überprüft. Beteiligt waren neben zahlreichen
Einsatzkräften der Polizei - darunter Beamtinnen und Beamte
der Kriminalpolizei, der Direktion Verkehr und der
Diensthundestaffel - die Staatsanwaltschaft Duisburg, das
Hauptzollamt Duisburg (unter anderem die Abteilung
Finanzkontrolle Schwarzarbeit), die Stadt Duisburg (unter
anderem Vollstreckungsstelle und Gewerbeamt), die
Bezirksregierung Düsseldorf (Abteilung Arbeitsschutz und
Glücksspiel) sowie das Landesamt zur Bekämpfung der
Finanzkriminalität, Abteilung Rhein/Ruhr.
Die
wichtigsten Ergebnisse des Einsatzes im Überblick:
Die Einsatzkräfte haben insgesamt die Personalien von 139
Personen festgestellt und zehn Strafanzeigen geschrieben -
unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, das
Betäubungsmittelgesetz und das Arzneimittelgesetz.
Sichergestellt wurden unter anderem Munition, mutmaßlich
Kokain und amtliche Kennzeichen. Zudem schrieben Polizei
und Netzwerkpartner insgesamt 46
Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erhoben 116 Verwarngelder,
zum Beispiel wegen Verkehrsverstößen oder gewerberechtlichen
Verstößen. Insgesamt trafen die Beamtinnen und Beamten
der Polizei Duisburg drei Personen an, die einen offenen
Haftbefehl hatten. Kräfte der Stadt Duisburg schlossen
insgesamt zwei Cafés an der Bahnhofsstraße in Walsum und an
der Heerstraße in Hochfeld unter anderem wegen Verstößen
nach dem Gaststättengesetz. Außerdem stellten sie in zwei
weiteren Cafés am Kometenplatz und an der Duisburger Straße
mehrere Spielautomaten sicher bzw. versiegelten sie - wegen
Verstößen gegen den Glückspielstaatsvertrag. Zudem stellte
die Stadt eine vierstellige Summe Bargeld sicher. Das
Hauptzollamt Duisburg stellte unter anderem 36.480
Zigaretten ohne Steuerbanderole sicher.
Kontrollen,
wie diese bringen neben konkreten Ergebnissen auch wichtige
Erkenntnisse, die in weitere Ermittlungen einfließen. Sie
sind ein wichtiger Baustein der behördenübergreifenden
Strategie zur Bekämpfung von Clankriminalität, sagt Livia
Degner, die Polizeiführerin und Leiterin der
Polizeiinspektion 1-Nord: "Gemeinsam mit unseren
Netzwerkpartnern haben wir bei diesem Einsatz den
Kriminellen mit unseren Maßnahmen das Leben wieder ein Stück
schwerer gemacht. Wir werden auch in Zukunft nicht
lockerlassen und gegen kriminelle Strukturen vorgehen, um
die Sicherheit in Duisburg nachhaltig zu stärken."
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