Duisburg, 18. Juni 2018 - Die Veranstaltung mit dem eckigen Ball war wieder eine
runde Sache. Beim Tipp-Kick-Turnier „R(h)ein für Duisburg“, ausgerichtet vom
Verbund „Die Duisburger Wohnungsgenossenschaften. Ein sicherer Hafen.“ bei
Spielwaren Roskothen auf dem Sonnenwall, gab es ausschließlich Gewinner.
(Foto Manfred Schneider) v. l. Jens Roth, Vorstand
Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Süd; Bärbel Bas, SPD - MdB; Stadtkämmerin Prof.
Dr. Dörte Diemert; Volker Dittrich, Geschäftsführer Wohnungsgesellschaft
Ruhrgebiet mbH; Ingo Wald, MSV Präsident
Vier Prominente spielten mit viel Enthusiasmus für den guten Zweck
Für alle Teilnehmer war das Spiel mit dem zwölfeckigen Ball Neuland. Aber sie
bewiesen durchaus Talent. Und das beste Händchen hatte nach drei Stunden
kurzweiliger Spannung Rolf Milser. Der Hotelier und Olympiasieger von 1984 im
Gewichtheben strahlte nach dem Schlusspfiff im Finale gegen MSV-Präsident Ingo
Wald: „Klasse!“
Mit einem Augenzwinkern fügte er dann noch hinzu: „Mit einem zweiten Platz hätte
ich mich auch nicht zufrieden gegeben.“
Und er bewies Nervenstärke, so wie bei seinem Goldmedaillentriumph 1984 in Los
Angeles. Dabei hatte im Endspiel (wie alle Partien über 2 x 5 Minuten) zuerst
Ingo Wald, der mit einer Figur im Zebra-Dress spielen durfte, die Nase vorn.
Nach dem späten Ausgleich gab es die Entscheidung in der Verlängerung per
„Golden Goal“. Rolf Milser traf nach knapp zwei Minuten zum 2:1 in den Winkel.
Ingo Wald fühlte sich ebenfalls sichtlich wohl: „Eine gelungene Sache. Im
nächsten Jahr komme ich als Zuschauer gerne wieder.“
(Foto empe) Rolf Milser nach seinem 'Golden Goal'
Auch die beiden Damen im Feld, die sich nach der Jeder-gegen-jeden-Vorrunde als
Gruppendritte und -vierte für das kleine Finale qualifiziert hatten, zeigten
Fingerspitzengefühl. Stadtdirektorin Dörte Diemert sicherte sich durch ein
knappes 1:0 den dritten Platz vor der SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas.
Dörte Diemert nahm es wie ihre Mitstreiter mit viel Humor. Nach der Niederlage
in der Vorrunde gegen Ingo Wald sagte sie: „Nichts ist schöner, als gegen den
MSV zu verlieren.“ Auch Bärbel Bas zog gut gelaunt ein positives Fazit: „Eine
solche Veranstaltung macht einfach Riesenspaß.“
Insgesamt lobten die Duisburger Wohnungsgenossenschaften Gelder in Höhe von
7.000 Euro für soziale Projekte oder gemeinnützige Organisationen aus. Die
gewonnenen Spendengutscheine wurden von den Teilnehmern wie folgt
vergeben: Rolf Milser – Kinder- und Jugendhospiz St. Raphael (2.000 Euro); Ingo
Wald – Zebrakids e.V. (1.800 Euro); Dörte Diemert – Gänseblümchen-NRW e.V.
(1.700 Euro); Bärbel Bas – Tafel Duisburg (1.500 Euro).
Die Zuschauer konnten nicht nur beim Turnier mitfiebern, sondern auch aktiv
dabei sein. An einem zweiten Tisch konnte versucht, gespielt und gewonnen
werden. Viele Väter hatten dabei oft genauso viel Freude wie ihre Kinder. Drei
Tipp-Kick-Experten, die auch beim Turnier als Schiedsrichter fungierten, zeigten
zudem so manchen Trick.
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