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586 Stadtratsmitglieder


Geschichte Duisburger Unternehmen
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Historischer Kalender

Duisburg 883 gegründet
Oberbürgermeister

Heute:
- 1200 km Straßen
- 2716 Straßen
- 650 Brücken
DU: 114 Kilometer
Wasserfront


Höchster Punkt:
Haus Hartenfels im Stadtwald in Neudorf,
knapp 81m



Duisburg 94 00 49 
Duisburger Fallzahlen Impf- und Testzentrum Duisburg  
Allgemeinverfügung für Duisburg Kitas und Schulen

 


Duisburger Fallzahlen (Stand 03. Januar 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 15.532 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
355 Personen sind verstorben. 14.470 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 707 Infizierte in der Stadt gibt.  Insgesamt wurden 120.983 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 126,7.




Brand eines alten Schulgebäudes auf der Baumstraße in Duisburg-Homberg

Am 02.01.2021 gegen 20.00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand im 4. OG eines alten Schulgebäudes der RAG in Duisburg-Homberg gerufen Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das 4. Obergeschoss in Vollbrand. der Brand weitete sich auf den Dachstuhl aus. Es gibt keine Erkenntnisse darüber, ob sich Personen in dem leerstehenden Gebäude aufhalten.
Die Feuerwehr war mit 3 Einheiten der berufsfeuerwehr aus Homberg, Rheinhausen und Duissern, sowie mit der Freiwilligen Feuerwehr Homberg Löschzug 530 im Einsatz. Aufgrund der Baufälligkeit durch vorherige Brände konnten nur Löschmaßnahmen von außen durchgeführt werden. Es gibt zurzeit keine Erkenntnisse zur Brandentstehung.


Vor 10 Jahren in der BZ:
Neue Parkzeitenregelung in der Innenstadt in Kraft
Die am 6. Dezember 2010 vom Rat der Stadt beschlossene Neuregelung der gebührenpflichtigen Parkzeiten in der Duisburger Innenstadt ist am 1. Januar 2011 in Kraft getreten. Von montags bis freitags wurden die gebührenpflichtigen Parkzeiten an Parkscheinautomaten auf 20 Uhr ausgeweitet. Samstags ist es bei der alten Regelung geblieben: Hier gilt eine Gebührenpflicht von 9 bis 14 Uhr. Damit sind die Parkzeiten den veränderten Ladenöffnungszeiten angepasst worden. Die Gebührenhöhe wurde nicht verändert: Es bleibt bei 0,50 Euro für die erste angefangene Stunde, 1 Euro für die zweite Stunde und 1,50 Euro für jede weitere Stunde.
Die Parkscheinautomaten im Innenstadtbereich werden zur Zeit auf die neuen Parkzeiten umgestellt. Das muss an jedem Automaten separat geschehen. Ab Ende nächster Woche werden alle Automaten auf die neue Zeit eingestellt sein.


Statistiken



3,63 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen haben direkten Patientenkontakt

- Ein Fünftel des gesamten Gesundheitspersonals war 2018 in Krankenhäusern tätig (1,17 Millionen)
- 465 000 Ärztinnen und Ärzte im Bereich Human- und Zahnmedizin gab es 2018 in Deutschland
- 12 % der Beschäftigten im Gesundheitswesen waren mindestens 60 Jahre alt
- 1,22 Millionen Menschen arbeiteten im Jahr 2019 in Pflegeeinrichtungen
Beschäftigte in Gesundheitsberufen sollen die Corona-Schutzimpfung bevorzugt erhalten – auch weil viele von ihnen wegen des Kontakts zu Patientinnen und Patienten einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatten 2018 rund 3,63 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen in Deutschland direkten Patientenkontakt.
Insgesamt arbeiteten 5,65 Millionen Beschäftigte im Gesundheitsbereich – von ärztlichen Praxen und Krankenhäusern über medizinische Labore bis hin zu Apotheken. Dies waren 73 000 (+1,3 %) mehr Beschäftigte als im Vorjahr. Davon waren 76 % Frauen.


Storchentreff – der digitale Informationsabend für werdende Eltern

Am Montag, 4. Januar 2021, 18:00 Uhr bietet die Helios St. Johannes Klinik im Duisburger Norden ihren Storchentreff, den Informationsabend für werdende Eltern, in digitaler Form an. Neben dem Termin, immer am ersten Montag im Monat, bleibt auch das bewährte Konzept:  An diesem Abend vermitteln Ärzte aus Geburtshilfe und Neonatologie (Neugeborenenmedizin) sowie eine Hebamme wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt.
Das Team geht aber auch auf die Abläufe  am Haus, insbesondere in Zeiten von Corona, ein. Außerdem stehen die Geburtsexperten gerne für individuelle Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Link und weitere Informationen befinden sich unten, im Veranstaltungsbereich auf www.helios-gesundheit.de/duisburg  


Krebsberatung bietet 2. Malkurs an

Im Januar startet wieder das maltherapeutische Angebot für Menschen mit Krebserkrankungen der Krebsberatung in Duisburg: Wenn Worte fehlen – Bilder der Seele. Die Diagnose Krebs kann eine Flut von Gefühlen auslösen. Wenn zu deren Bewältigung der verbale Ausdruck nicht ausreicht, kann Malen ein gewinnender Ausgleich sein. Deshalb bietet die Krebsberatung in Duisburg in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Malkurse an.
In einer Atmosphäre der Achtsamkeit leitet die Gestalt- und Kunsttherapeutin bzw. Psychoonkologin Gabriele Harmes-Rönchen die Teilnehmer dazu an, sich auch ohne künstlerische Vorkenntnisse in Form und Farbe auszudrücken. Ab Januar gibt es auch einen Nachmittagskurs.
Die Gruppe trifft sich vierzehntägig mittwochs von 16.00 Uhr bis 18.15 Uhr. Bis zur Lockerung des Lockdowns findet der Kurs virtuell als Videokonferenz statt, danach im Mehrzweckraum der Krebsberatungsstelle auf der Düsseldorfer Landstraße. Weitere Informationen auf der Homepage der Krebsberatung oder telefonisch unter: 0203 9416 6244. Anmeldung Nachmittagskurs bei der Katholischen Familienbildungsstätte am Innenhafen.


Knapp zwei Drittel der Erwerbstätigen im Einzelhandel sind Frauen

Die rund 3,4 Millionen Erwerbstätigen im Einzelhandel stehen zurzeit besonders im Fokus. Ob in Ladengeschäften, denen während des Corona- bedingten Lockdowns ein Teil des Weihnachtsgeschäfts entgeht oder in Supermärkten, die die Bevölkerung auch in dieser Zeit mit Lebensmitteln versorgen – fast zwei Drittel (64 %) aller Erwerbstätigen dort waren 2019 Frauen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.


 2,2 Billionen Euro: Öffentliche Schulden steigen im 3. Quartal 2020 auf Höchststand

Die öffentlichen Schulden sind im 3. Quartal 2020 auf einen neuen Höchststand gestiegen: Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeinde¬verbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich (Kreditinstitute sowie sonstiger inländischer und ausländischer Bereich, z. B. private Unternehmen im In- und Ausland) zum Quartalsende mit 2 195,1 Milliarden Euro verschuldet.

Bereits Ende des 2. Quartals 2020 war der bis dahin höchste in der Schuldenstatistik ermittelte Schuldenstand erreicht worden (2 109,2 Milliarden Euro). Eine ähnlich hohe Verschuldung hatte es davor Ende 2012 mit 2 068,3 Milliarden Euro gegeben. Seither waren die öffentlichen Schulden jedes Jahr gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung zum Ende des 3. Quartals 2020 damit gegenüber dem Jahresende 2019 um 15,6 % oder 296,4 Milliarden Euro.

Der Anstieg ist im Wesentlichen in der Aufnahme finanzieller Mittel für Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise begründet. Gegenüber dem 2. Quartal 2020 nahm der Schuldenstand um 4,1 % (+85,9 Milliarden Euro) zu.

 

Neujahrstag 2021

Feuerwehr Duisburg: Ruhige Silvesternacht

Bei der Feuerwehr Duisburg war die Silvesternacht sehr ruhig. Die Einsatzzahlen waren im Rettungsdienst mit 150 Einsätzen mit einem normalen Donnerstag vergleichbar.Außer weiteren fünf Einsätzen im Brandschutz, gab es keine besonderen Vorkommnise. Die Feuerwehr Duisburg wurde durch 101 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt, weiter waren zwei zusätzliche Rettungswagen der Hilfsorganisationen im Dienst.


Überdurchschnittlich viele Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss am 1. Januar

Glücksklee, Hufeisen, Pilze und Co. haben am 1. Januar Hochkonjunktur, entfalten aber leider nicht immer die gewünschte Wirkung: An kaum einem anderen Tag des Jahres werden mehr Verkehrsunfälle mit Alkoholeinfluss gezählt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahm die Polizei auch am 1. Januar 2020 überdurchschnittlich viele Unfälle auf, bei denen Alkohol im Spiel war. Insgesamt wurden dieses Jahr am Neujahrstag 375 Unfälle mit Personenschaden gezählt, 11 Personen wurden dabei getötet. Bei 232 dieser Unfälle stand eine oder einer der Beteiligten unter Alkoholeinfluss.

Impfungen gegen das Corona-Virus für 5,7 Millionen ab 80-Jährige
Mit dem interaktiven Portal „Dashboard Deutschland“ bündelt das Statistische Bundesamt hochaktuelle Daten der amtlichen Statistik und anderer Datenanbieter. Bereits zum Start zeigt das Dashboard mit mehr als 100 Indikatoren zu den Themenbereichen Wirtschaft und Finanzen sowie Gesundheit und Mobilität umfassend die aktuelle Situation Deutschlands.
Das Angebot dient auch als Gradmesser für die Corona-Krise. Zum Jahresende dann der Impfstart: Am 27. Dezember begannen in Deutschland die Impfungen gegen das Corona-Virus, zunächst unter anderem für die rund 
5,7 Millionen Menschen im Alter ab 80 Jahren, von denen viele zu den 0,82 Millionen vollstationär in Pflegeheimen betreuten Pflegebedürftigen gehören.


Preise für Wohnimmobilien im 3. Quartal 2020: +7,8 % zum Vorjahresquartal
Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland lagen im 3. Quartal 2020 durchschnittlich 7,8 % höher als im Vorjahresquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Preise für Wohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser gegenüber dem Vorquartal um 2,9 %. Damit verteuerten sich Wohnimmobilien trotz der andauernden Corona- Krise sowohl in der Stadt als auch auf dem Land weiterhin deutlich.


Vor Einführung der CO2-Abgabe: 42,8 % der 2019 fertiggestellten Wohngebäude werden vorwiegend mit Öl und Gas beheizt

• Trend seit 20 Jahren rückläufig: 2000 wurden noch 93,1 % aller Neubauten mit Öl- oder Gasheizung ausgestattet
• Heizöl und Erdgas werden ab 1. Januar 2021 teurer: Drei Viertel der Privathaushalte heizte 2018 mit diesen fossilen Energieträgern
Am 1. Januar 2021 tritt die CO2-Abgabe von 25 Euro je Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid in Kraft. Der Einsatz fossiler Energieträger in der Mobilität und für die Wärme in Gebäuden soll so reduziert werden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren von den im vergangenen Jahr insgesamt 108 100 neuen Wohngebäuden 42,8 % mit einer Öl- oder Gasheizung ausgestattet. Vor zwanzig Jahren lag der Anteil der Neubauten, die vorwiegend mit Öl- oder Gas beheizt wurden, noch bei 93,1 %.


Düngeregulierung: Ausweisung neuer Gebietskulisse
Das nordrhein-westfälische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium hat die Kulisse der nitratbelasteten Gebiete veröffentlicht, in denen zum Schutz des Grundwassers zusätzliche Düngemaßnahmen umzusetzen sind. Die neue Gebietskulisse ist auf ELWAS-Web feldblockscharf ausgewiesen (siehe Anlage) und umfasst nach aktuellem Stand eine Fläche von insgesamt rund 350.000 Hektar. Nach Anwendung der Vorgaben der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Gebietskulisse entspricht dies rund 30 Prozent der potenziell zu berücksichtigenden Ausgangskulisse (rund 1,2 Millionen Hektar).

Somit gelten zum Jahreswechsel auf rund einem Fünftel der landwirtschaftlichen Nutzfläche zusätzliche Anforderungen an die landwirtschaftliche Düngung. Welche dies sind, schreibt die von der Landesregierung in der Woche vor Weihnachten verabschiedete neue Landesdüngeverordnung vor. Die Maßnahmen treten in den ausgewiesenen Gebieten wie vorgesehen zum 1. Januar 2021 in Kraft.
Die Hauptdüngesaison beginnt in der Regel Anfang März.
"Nach der Verabschiedung der Landesdüngeverordnung schaffen die nunmehr ausgewiesenen Gebiete Klarheit, auf welchen Feldern ab Januar verschärfte Düngeregeln zum Schutz des Grundwassers greifen", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann und weiter: "An den jetzt veröffentlichten Karten wird sich bis zur Düngesaison nicht mehr viel ändern. Noch nicht in Gänze abgeschlossen ist die detaillierte Abgrenzung von Teilflächen innerhalb der roten Grundwasserkörper." Dadurch werden sich die in roten Gebieten belasteten Teilflächen noch leicht verändern.

Ebenfalls noch zu berücksichtigen ist der im Januar 2021 erwartete neue Nährstoffbericht. "Bis spätestens Ende Februar 2021 werden alle Details berechnet und feldblockscharf ausgewiesen sein. Zum Start der Hauptdüngesaison herrscht Planungssicherheit für die Landwirtinnen und Landwirte", so Bottermann. In der neuen Gebietskulisse sind aktuell insgesamt 22 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche als nitratbelastete Gebiete ausgewiesen. Diese liegen vor allem im Münsterland und im rheinischen Tiefland.
Neu bei dieser Gebietsausweisung ist die ergänzende Betrachtung roter Messstellen in grünen Grundwasserkörpern. Die Berechnungen und Modellierungen wurden durchgeführt durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. LANUV und Landwirtschaftskammer hatten schon vor einigen Jahren das Kooperationsprojekt GROWA+ NRW 2021 entwickelt, das zur entscheidenden Grundlage für die bundesweiten Vorgaben wurde.


Übersichtskarte "Neue Gebietskulisse nach §13a Landesdüngeverordnung" - feldblockscharfe Ausweisung nach AVV Gebietsausweisung (JPG zum Download) zum Kartendienst "ELWAS-Web"
die Nitrat belasteten Gebiete lassen sich beim Anklicken des Reiters "Gebiete nach § 5, § 13 a Düngeverordnung und § 38 a WHG" aufklappen; die individuelle Gebietskulisse kann ausgewählt (angekreuzt) und in der Karte angezeigt werden; die Kulissen können auch in Kombination angezeigt werden.

zu den Anforderungen nach der neuen Bundesdüngeverordnung
"Düngeregulierung: Planungssicherheit für die Düngesaison 2021 in Sicht" (Pressemitteilung vom 10.12.2020)



Aufwind für Windenergieanlagen?
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat eine Verbände-anhörung über einen Gesetzentwurf eingeleitet, mit dem die Abstände von Windenergieanlagen gesetzlich geregelt werden sollen. Damit macht die Landesregierung Nordrhein-Westfalen von einer neu geschaffenen Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch Gebrauch, für die sie sich im Rahmen einer Bundesratsinitiative 2018 stark gemacht hat.  
Der Gesetzentwurf der Landesregierung Nordrhein-Westfalen sieht einen Mindestabstand von 1.000 Metern zu Wohngebäuden in Gebieten mit Bebauungsplänen und innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile vor, sofern dort Wohngebäude nicht nur ausnahmsweise zulässig sind. Des Weiteren wird für den Außenbereich der Tatbestand der „vorhandenen Wohnbebauung von einigem Gewicht“ eingeführt, der mit mindestens zehn Wohngebäuden definiert wird.
Der Mindestabstand von Windkraftanlagen zu diesen Gebieten soll künftig 1.000 Meter betragen. Für Anlagen, die über eine Baugenehmigung verfügen, aber noch nicht errichtet sind, soll genauso wie für vollständig vorliegende Bauanträge ein Bestandsschutz gelten.  


72 Prozent der NRW-Unternehmen nutzten 2020 einen Online-Markplatz

Damit war der Anteil der NRW-Unternehmen mit Onlineverkäufen um neun Prozentpunkte höher als der entsprechede Durchschnittswert für Deutschland insgesamt (63 Prozent). Die Ergebnisse stammen aus der jährlichen Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen. Ein sich jährlich in Teilen ändernder Merkmalskatalog gewährleistet die Anpassung der Fragen an die aktuellen Entwicklungen.
Merkmalsabhängig werden Unternehmen aller Größenklassen oder Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten befragt. Unternehmen sind hier definiert als die kleinste rechtlich selbstständige wirtschaftlich tätige Einheit, die aus handels- bzw. steuerrechtlichen Gründen Bücher führt. Nicht einbezogen sind Niederlassungen im Ausland und rechtlich selbstständige Tochtergesellschaften. (IT.NRW)

 

Silvester 2020



Regelungen zum Zünden von Feuerwerk zu Silvester und zu erweitertem Maskenverbot
Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat mit Blick auf Silvester 2020 weitere Maßnahmen zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus beschlossen. Für das Abbrennen und Zünden von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2, zu denen zum Beispiel Raketen, Batterien oder Knallkörper für Personen ab 18 Jahren zählen und deren Einsatz ganzjährig verboten ist außer an den Tagen rund um Silvester, gelten in Duisburg in der aktuellen Situation neue Regelungen: Diese Pyrotechnik darf am Silvestertag, 31. Dezember 2020, und am Neujahrstag, 1. Januar 2021, in folgenden öffentlichen Außenbereichen nicht genutzt werden:
1. Hamborner Altmarkt
2. Marktplatz Hochemmerich
3. Platz um die Pauluskirche in Hochfeld
4. Kaiserberg
5. Angerpark mit Heinrich-Hildebrand-Höhe mit Tiger & Turtle in Duisburg-Angerhausen

Generell appelliert die Stadt, auf das Zünden von Feuerwerk wegen der hohen Verletzungsgefahr zu verzichten, um so die bereits enorm belasteten Krankenhäuser nicht weiter zu strapazieren. Außerdem gilt in den öffentlichen Bereichen, in denen bereits jetzt eine zeitlich begrenzte Maskenpflicht besteht, darüber hinaus auch am 31. Dezember ab 20 Uhr bis zum 1. Januar 2021 um 3 Uhr die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Für denselben Zeitraum besteht zusätzlich auch auf dem Kaiserberg sowie im An
gerpark die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske.


EU und China erzielen Grundsatzeinigung über Investitionsabkommen
Die EU und China haben heute (Mittwoch) die Verhandlungen über ein umfassendes Investitionsabkommen im Grundsatz abgeschlossen. Diese Einigung wurde in einer Videokonferenz erzielt, an der der chinesische Präsident Xi Jinping, Kommissionspräsidentin von der Leyen, Ratspräsident Michel und Bundeskanzlerin Merkel im Namen des EU-Ratsvorsitzes sowie der französische Präsident Macron teilnahmen.
China verpflichtet sich dazu, seine Märkte für Investoren aus der EU mehr als je zuvor zu öffnen. EU-Unternehmen werden im Wettbewerb mit staatseigenen Unternehmen fairer behandelt. Subventionen werden transparent gemacht, erzwungener Technologietransfer unterbunden. Zudem hat sich China erstmals bereit erklärt, Bestimmungen für die nachhaltige Entwicklung in Kraft zu setzen. Dies umfasst auch Verpflichtungen in Bezug auf Zwangsarbeit sowie die Ratifizierung der einschlägigen grundlegenden Übereinkommen der IAO.


Fleischwirtschaft: Erfolglose Eilanträge betreffend das Inkrafttreten von Teilen des Arbeitsschutzkontrollgesetzes

Die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat am 30. Dezember mehrere Anträge auf einstweilige Anordnungen abgelehnt, mit denen verhindert werden sollte, dass Teile des am 30. Dezember 2020 verkündeten Gesetzes zur Verbesserung des Vollzugs im Arbeitsschutz (Arbeitsschutzkontrollgesetz) zum 1. Januar 2021 in Kraft treten.
Sie betreffen eine neue Regelung, die den Unternehmen der Fleischwirtschaft ab dem 1. Januar den Einsatz von Fremdpersonal auf der Grundlage von Werkverträgen im Bereich der Schlachtung, Zerlegung und Fleischverarbeitung in ihrem Betrieb untersagt. Für die Führung eines Betriebes gilt vor Ort ein Kooperationsverbot. Zudem ist die Beschäftigung von Fremdpersonal in Leiharbeit ab dem 1. April 2021 nur noch bis zum 1. April 2024 unter besonderen Bedingungen zulässig und danach auf diesem Sektor ebenfalls verboten.


Umfrage zu regionalen Lebensmitteln
Um die Bedeutung von regionalen Lebensmitteln für Verbraucherinnen und Verbraucher aus Nordrhein-Westfalen zu identifizieren, hatte das Umfrageinstitut YouGov Anfang Dezember eine Umfrage zum Thema regionale Lebensmittel veröffentlicht. Laut dieser repräsentativen Umfrage (1181 Bürgerinnen und Bürger aus Nordrhein-Westfalen) wünschen sich 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger mehr regionale Lebensmittel im Einzelhandel - dies ist mit 79 Prozent besonders den 55-jährigen und Älteren wichtig.
Für 53 Prozent der Befragten ist der Konsum regionaler Lebensmittel wichtig, für 25 Prozent sogar sehr wichtig. Während der Corona-Pandemie haben 38% der Befragten verstärkt regionale Produkte gekauft und konsumiert. Es wurden vor allem Obst und Gemüse aus regionalem Anbau gekauft (91 Prozent), dahinter Fleisch (51%), Backwaren (46%) und Getränke (22%).
Weitere Informationen den Ernährungswirtschaftsbericht 2020
"Repräsentative Umfrage: Bürgerinnen und Bürger in NRW wollen mehr regionale Lebensmittel"


Lautlose Riesen-Silvesterrakete

Auch wenn in diesem Jahr viele Duisburgerinnen und Duisburger in der Silvesternacht auf ein lautes und buntes Feuerwerk verzichten, wollen die Stadtwerke dennoch allen Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Neujahrsgruß senden. Der Stadtwerketurm wird zu Duisburgs größter Silvesterrakete – natürlich lautlos und ohne tatsächlich in die Luft zu gehen. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG.  

970 Tage Dunkelheit
Seit dem 6. Dezember 2018 erstrahlt der Stadtwerketurm nach 970 Tagen Dunkelheit wieder weithin sichtbar im altbekannten Grün. Seit April 2016 war es dunkel und vielen Duisburgern fehlte die im Jahr 1999 installierte charakteristische grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms in Hochfeld.   Die Herausforderung für Lichtarchitekt Peter Brdenk aus Essen war schon vor Beginn der Arbeiten an dem neuen Beleuchtungskonzept klar. Als Denkmal muss der Turm nach Abschluss der Arbeiten möglichst wieder so erstrahlen wie vorher – so schreibt es die Denkmalbehörde vor. Nur ohne die drei Rauchgasrohre. Denn die mussten im Rahmen der Rückbau-Arbeiten aufwändig demontiert werden. Ohne die drei Rohre fehlte natürlich eine riesige Reflexionsfläche für das Licht. Deshalb mussten Zahl und Anordnung der neuen Leuchtmittel genau durchdacht werden, um ein optimales Lichtbild zu erzeugen.

Deutscher Lichtdesign-Preis 2020
Der neu leuchtende Turm hat nicht nur die Duisburger begeistert, auch die Experten der Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises waren vollauf überzeugt. Der Stadtwerketurm wurde im September 2020 mit dem renommierten Preis in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet. Die bestechende Lichtinstallation entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien. Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms.  

Bunt beleuchtet begrüßt der Stadtwerketurm das neue Jahr als lautlose Riesen-Silvesterrakete - Foto Daniel Tomczak / DVV. - Weitere Informationen zum Turm gibt es auch im Internet unter www.stadtwerketurm.de.  



Busse statt Bahnen auf der Stadtbahnlinie U79  in D-Stockum, Lohausen und Kaiserswerth
Wegen Arbeiten an der Fahrleitung zwischen den Haltestellen „Freiligrathplatz“ und „Klemensplatz“ können die Bahnen der Stadtbahnlinie U79 im Norden Düsseldorfs nicht wie gewohnt fahren – von Freitag, 8. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 11. Januar, 4 Uhr, und von Freitag, 15. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 18. Januar, 4 Uhr.  
Die Bahnen fahren, vom Düsseldorfer Hauptbahnhof kommend, ab der Haltestelle „Messe Ost/Stockumer Kirchstraße“ über die Strecke der Linie U78 und enden an der Haltestelle „MERKUR SPIEL-ARENA/Messe Nord“. Von hier aus fahren die Bahnen wieder zurück in Richtung Hauptbahnhof. Aus Duisburg kommend, enden die Bahnen in Richtung Düsseldorf bereits an der Haltestelle „Klemensplatz“, wenden und fahren wieder zurück.  
Auf dem gesperrten Abschnitt zwischen den Haltestellen „Messe Ost/Stockumer Kirchstraße“ und „Klemensplatz“ sind Busse statt Bahnen im Einsatz. Die Ersatzbusse halten in der Regel an den Stadtbahn-Haltestellen oder an einer Ersatzhaltestelle am rechten Rand der Fahrbahn.  
Information Aushänge an den betroffenen Haltestellen, Hinweise an den elektronischen Anzeigen und Durchsagen in den Fahrzeugen informieren die Kunden über die Änderungen. Durch die Umleitungen und dadurch, dass Busse statt Bahnen im Einsatz sind, kann es zu Verspätungen und Wartezeiten kommen.


Polizei wird landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen
Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-HandelsPlattformen. Die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.
Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrheinwestfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen.
Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. „Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.


Rekordbewerberzahl: 11.846 junge Frauen und Männer wollen duales Polizei-Studium
Die Polizei Nordrhein-Westfalen verzeichnet eine Rekordzahl an Bewerberinnen und Bewerbern. Für den Studienstart am 1. September 2021 liegen 11.846 Bewerbungen vor. Damit liegt die Zahl noch um 441 höher als beim bisherigen Höchststand in diesem Jahr. „Die Bewerberzahl ist wirklich spitze. Das freut mich sehr“, sagte Innenminister Herbert Reul. „Das zeigt, dass wir hier viel richtigmachen, um die Polizei weiterhin für junge Menschen attraktiv zu halten.“

Der Frauenanteil bei den Bewerbungen beträgt 34,86 Prozent und bewegt sich damit auf dem Niveau des vorherigen Jahrgangs (34,98 Prozent). Der Anteil der Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund wurde von 2015 (17,76 Prozent) bis 2020 (26,37 Prozent) kontinuierlich gesteigert. Für den aktuellen Bewerbungsjahrgang liegen die entsprechenden Zahlen noch nicht vor.
„Die hohe Zahl an Bewerbungen ist ein Zeichen dafür, dass die nachkommende Generation bereit ist, einen Beruf mit großen Herausforderungen zu ergreifen“, sagte Minister Reul. „Der Beruf des Polizisten und der Polizistin, das ist ein sinnhafter Beruf, der nie langweilig wird. Er bietet viele Möglichkeiten, ständige Weiterentwicklung und ist ein Dienst am und mit Menschen.“

Bewerberinnen und Bewerber, die den Aufnahmetest bestehen, erwartet ein fundiert und abwechslungsreiches duales Studium, das in drei Jahren zum Bachelor-Abschluss führt. Fachtheorie und Praxis werden darin eng verzahnt vermittelt. Reul wies darauf hin, dass das Land in diesem Jahr 2.659 Kommissaranwärterinnen und -anwärter eingestellt hat. Damit ist es gelungen die Einstellungszahlen seit 2016 von damals 1.920 kontinuierlich zu steigern.


Trotz Corona: Pater Tobias erlebt erfolgreiches Marathon-Jahr

 Der Marathon-Pater zieht Bilanz für 2020: Unglaubliche 21 Ultra- und Marathonläufe absolvierte er dieses Jahr. Mittlerweile hat er über 1,5 Millionen Euro in 14 Jahren seiner Laufzeit für gemeinnützige Kinder-Projekte gesammelt. Trotz der Corona-Pandemie blickt Pater Tobias auf ein erfolgreiches Marathon-Jahr zurück. Der als Marathon-Pater bekannte Extrem-Sportler und Ordensbruder der Duisburger Prämonstratenser absolvierte 2020 insgesamt 21 Ultra- und Marathonläufe.
Bei vier Läufen, darunter zwei Ultramarathons mit einer Distanz von 100 Kilometern, verfolgte er ein konkretes Spendenziel. Er lief hauptsächlich, um bedürftige Kinder in Duisburg und der ganzen Welt, wie zum Beispiel den Waisen in Uganda und den armen Kindern in Syrien zu unterstützen. Dabei sammelte er in diesem Jahr rund 48.000 Euro für den guten Zweck.

„Meine Läufe bringen die Aufmerksamkeit, die die Menschen zum Spenden animiert“, erklärt Pater Tobias, „aber ohne die vielen großzügigen Spender wäre all das nicht möglich.“ In 14 Jahren hat er mittlerweile über 1,5 Millionen Euro an Spendengeldern erlaufen. Aufnahme in den 100 Marathon Club Wegen der Corona-Pandemie absolvierte Pater Tobias die meisten Marathons 2020 als sogenannte virtuelle Läufe. Virtuell bedeutet in dem Fall, dass er allein ohne weitere Starter bestritt. „Das war eine besondere Herausforderung für mich“, sagt er, „weil ohne Publikum und Mitläufer eine wichtige Motivationsquelle fehlte. Willensstärke und Durchhaltevermögen waren deswegen gefragt.“

Besonders zum Tragen kam das bei seinem Lauf von Duisburg-Neumühl nach Münster über mehr als 100 Kilometer. „Die meiste Zeit lief ich bei Regen. Das brachte mich schon an meine Grenzen“, erzählt der Pater. Auch der Ultramarathon über 70 km in Vietnam im Januar und im März den Marathon in Mississippi konnte der Pater noch vor der Corona-Krise für bedürftige Kinder laufen. Mittlerweile hat Pater Tobias 107 Marathons gefinisht. Deswegen ist er dieses Jahr in den „100 Marathon Club Deutschland“ aufgenommen worden. "Das war eine große Ehre, dass ich jetzt zu diesem Kreis der sehr ambitionierten Läufer gehöre“, erklärt Pater Tobias.

Ausblick auf 2021: Tokyo wartet
Auch für das kommende Jahr hat sich Pater Tobias wieder einiges vorgenommen. „Etwas ganz Besonderes wird der Marathon in Tokyo sein, der dieses Jahr ausgefallen ist. Ganze drei Jahre habe ich warten müssen, um auf die Teilnehmerliste zukommen“, so der Marathon-Pater.
Mit dem Lauf in der japanischen Hauptstadt würde er die Sechs-Sterne-Medaille erhalten. Sie wird an alle Läufer verliehen, die sechs großen Marathons weltweit gelaufen sind. Neben Tokyo sind das Berlin, London, Boston, Chicago und New York. „Die Serie haben nur knapp 6600 Läufer auf der ganzen Welt und 392 deutsche Läufer bisher geschafft“, sagt Pater Tobias. Daneben will er noch 100 Kilometer in Biel (Schweiz) und 300 Kilometer in fünf Tagen durch die Wüste von Dubai laufen. „Und natürlich werde ich mit diesen Läufen auch wieder für bedürftige Kinder laufen“, sagt der Marathon-Pater.

Fotos Daniel Elke

Trotz der Corona-Pandemie blickt Pater Tobias auf ein erfolgreiches Marathon-Jahr zurück. Der als Marathon-Pater bekannte Extrem-Sportler und Ordensbruder der Duisburger Prämonstratenser absolvierte 2020 insgesamt 21 Ultra- und Marathonläufe.

Bei vier Läufen, darunter zwei Ultramarathons mit einer Distanz von 100 Kilometern, verfolgte er ein konkretes Spendenziel. Er lief hauptsächlich, um bedürftige Kinder in Duisburg und der ganzen Welt, wie zum Beispiel den Waisen in Uganda und den armen Kindern in Syrien zu unterstützen. Dabei sammelte er in diesem Jahr rund 48.000 Euro für den guten Zweck.

„Meine Läufe bringen die Aufmerksamkeit, die die Menschen zum Spenden animiert“, erklärt Pater Tobias, „aber ohne die vielen großzügigen Spender wäre all das nicht möglich.“ In 14 Jahren hat er mittlerweile über 1,5 Millionen Euro an Spendengeldern erlaufen.

 


Start der größten Reform in der Geschichte der Autobahn: Mehr als 13.000 Kilometer Bundesautobahnen werden ab 01.01.2021 von zentraler Stelle aus verwaltet
Zum 1. Januar 2021 übernimmt der Bund von den Ländern Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Verwaltung und Finanzierung der Autobahnen. Ziel der größten Reform in der Geschichte der Bundesfernstraßenverwaltung ist, die Aufgaben zentral in einer Hand zu bündeln und die Leistungsfähigkeit der Autobahnen zu stärken - damit alle Autobahnnutzer von einer modernen, sicheren Infrastruktur profitieren.

Hierfür hat der Bund das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) als neue Bundesbehörde und die Autobahn GmbH des Bundes als hundertprozentige Bundesgesellschaft gegründet. Das FBA mit Hauptsitz in Leipzig wird im Wesentlichen hoheitliche Aufgaben übernehmen und insbesondere die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde für den Bau oder die Änderung von Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Bundesverwaltung sein.
Die Autobahn GmbH mit Zentrale in Berlin übernimmt Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb sowie Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Die größte Reform in der Geschichte der Autobahn ist im Zeitplan - alle notwendigen Schritte sind getan.
Die Autobahn GmbH und das Fernstraßen-Bundesamt sind voll einsatzfähig. Alle laufenden Bauprojekte werden fortgeführt. Neue Projekte können wie vorgesehen starten. Indem wir das Know-how von Fachleuten aus 16 Bundesländern bündeln, lässt sich alles effizienter organisieren und vor allem: Wir haben künftig immer das Bundesfernstraßennetz als Gesamtheit im Blick. Die Menschen in unserm Land brauchen und erwarten leistungsfähige Autobahnen - und genau das bekommen sie. Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes: Planen, effizienter bauen, betreiben und erhalten aus einer Hand - das ist unser Fokus nach dem Betriebsstart am 1. Januar 2021.

Übergeordnete Netzplanung und der Verringerung von Staupotenzialen.
Doris Drescher, Präsidentin des Fernstraßen-Bundesamtes: Wir wollen überregional mit dem Blick über die Grenzen von Bundesländern hinweg agieren und mit unseren interdisziplinären Teams eine Beschleunigung der Planfeststellungsverfahren erreichen. Das Fernstraßen-Bundesamt wird eine zuverlässige Genehmigungsbehörde sein, die offen für den Bürger ist und sich moderner digitaler Instrumente bedient.
Im Zuge der Reform wechseln rund 10.000 Beschäftigte von den Ländern zum Bund und werden zukünftig für das FBA und die Autobahn GmbH arbeiten. Aktuell belaufen sich die jährlichen Investitionen in das rund 13.200 Kilometer umfassende Autobahnnetz auf etwa 5,5 Milliarden Euro. Zum 1. Januar 2021 gehen rund 4500 Bauprojekte von den Ländern auf die Autobahn GmbH über.

Sterbefallzahlen im November 2020: 11 % über dem Durchschnitt der Vorjahre
Im November 2020 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 84 480 Menschen gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 11 % beziehungsweise 8 186 Menschen mehr als in den Jahren 2016 bis 2019 durchschnittlich im November verstorben waren. Dies geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor, die aktuell bis Ende November zur Verfügung steht. Mehr als 80 000 Sterbefälle in einem November gab es zuletzt im Jahr 1974 – damals wurden 81 006 Sterbefälle gezählt.


NRW-Flughäfen: 81,3 Prozent weniger Passagiere im Oktober 2020

Im Oktober 2020 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 391 058 Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 81,3 Prozent weniger Passagiere als im Oktober 2019 (damals: 2,1 Millionen). Etwa jeder fünfte (20,4 Prozent) der von allen großen Flughäfen in Deutschland gestarteten Flureisende flog von einem Verkehrspunkt in NRW ab. 334 345 der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (−80,7 Prozent); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 56 713 Passagieren (−84,2 Prozent). (IT.NRW)




Mittwoch, 30. Dezember 2020

Schnell und einfach gelingen am Neujahrstag Raclette-Kartoffeln aus dem Ofen. Zubereitet wird die Leckerei mit Resten des Silvesteressens. Quelle: KMG/die-kartoffel.de  - mehr...



Duisburger Fallzahlen (Stand 29. Dezember 2020, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 15.083 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
336 (+5) Personen sind verstorben. 13.915 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 832 Infizierte in der Stadt gibt.  Insgesamt wurden 117.205 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 134,2.




Weiterbildung von Beschäftigten: Sammelantrag nun möglich  

Ab dem 1. Januar 2021 können Arbeitgeber gebündelt und damit leichter den Antrag für Weiterbildungen von mehreren Beschäftigten stellen. Arbeitgeber können ab Januar 2021 die Förderung der beruflichen Weiterbildung für mehrere Beschäftigte gleichzeitig mit nur einem Sammelantrag auf den Weg bringen. Die Förderleistungen werden als eine Gesamtleistung bewilligt.  
Mit dem „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ wurde das Qualifizierungschancengesetz, in dem die Weiterbildung Beschäftigter geregelt ist, weiterentwickelt. Der Gesetzgeber hat darin auch die Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren berufliche Tätigkeiten durch neue Technologien ersetzt werden können, die in sonstiger Weise vom Strukturwandel bedroht sind oder die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben, nochmals verbessert.
 
Zusätzlich zu den bisherigen Fördermöglichkeiten können die Zuschüsse zu den Lehrgangskosten und zum Arbeitsentgelt um bis zu fünfzehn Prozent erhöht werden. Diese zusätzliche Förderleistung wurde auf alle Betriebe unabhängig von der Betriebsgröße ausgeweitet. Damit sollen Arbeitgeber und ihre Beschäftigten bei der Bewältigung schwieriger struktureller Anpassungsprozesse gestärkt werden.  

Das Angebot zur Weiterbildung kann auch dazu beitragen, Fachkräfte an den eigenen Betrieb zu binden oder neue Fachkräfte für künftige Herausforderungen zu qualifizieren. Für Betriebe, die bei der Planung und Umsetzung betrieblicher Weiterbildung Unterstützung wünschen, bietet der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg umfassende Beratung und Unterstützung. Kontakt zum Arbeitgeber-Service: Duisburg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de Kostenlose Rufnummer: 0800 4 5555 20

Gifttiergesetz tritt in Kraft: Haltung giftiger Tiere muss Ende Juni 2021 gemeldet werden 29.12.2020 Neuanschaffung von Gifttieren ist fortan verboten. Nur wer bisher schon Tiere hält, darf diese nach Anzeige behalten. Am 1. Januar 2021 tritt das vom nordrhein-westfälischen Landtag im Juni 2020 beschlossene Gifttiergesetz in Kraft. Der neuen Regelung unterfallen bestimmte Arten von Giftschlangen, Skorpionen und Spinnen, die aufgrund ihrer Giftwirkung nach Bissen oder Stichen zu einer erheblichen Gefahr für den Menschen werden können. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Vorfällen, bei denen entwischte Gifttiere eine öffentliche Gefahr darstellten und aufwändige und teure Such- und Bergungsaktionen zur Folge hatten.
Das Gifttiergesetz setzt dem Hobby der Haltung von Gifttieren im Interesse und zum Schutz der Bevölkerung enge Grenzen. Durch Vorlage einer umfassenden Versicherung müssen Gifttierhalterinnen und Gifttierhalter belegen, dass sie für etwaige Schäden aufkommen können. Langfristig wird mit dem neuen Gesetz die Anzahl der Gifttiere in Nordrhein-Westfalen sinken, da die Neuanschaffung von Gifttieren für private Zwecke fortan unter Strafandrohung verboten ist. Nur wer bisher schon solche Tiere hält, darf diesen Bestand auch künftig behalten.
Die bestehenden Haltungen sind bis zum 30.06.2021 beim zuständigen Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) anzuzeigen. Außerdem müssen jede Halterin und jeder Halter seine Zuverlässigkeit nachweisen und eine Haftpflichtversicherung abschließen, damit Schäden, die durch Gifttiere verursacht werden, ausgeglichen werden können.
Weitere Informationen: Hinweise zum Vollzug des Gifttiergesetzes, insbesondere zu den neu eingeführten Anzeige- und Nachweispflichten, beim zuständigen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV)


Sternsingen und Corona in der Gemeinde Herz-Jesu in Neumühl

In diesen besonderen Zeiten kann auch die Sternsingeraktion unserer Gemeinde leider nicht wie gewohnt stattfinden. Selbst eine verkleinerte Version ist im aktuellen Lockdown nicht möglich. Auf den Segen der Sternsinger braucht trotzdem niemand verzichten.
· Sie haben sich schon für 2021 mit einem entsprechenden Abschnitt angemeldet? Dann bekommen Sie ein kleines Segenspäckchen mit einem Aufkleber, Segensbildchen und Informationen zu den Spendenmöglichkeiten in den heimischen Briefkasten.
· Sie sind nicht angemeldet? Kein Problem. Sie können sich ihr „Segenspäckchen“ in unserer offenen Kirche abholen. Dort gibt es auch eine Spendenmöglichkeit. Wir freuen uns alle schon auf „normale Zeiten“ und auf einen Besuch in Ihren Häusern und Wohnungen, um den Segen des Herrn persönlich zu Ihnen zu bringen.


DVG verlegt vorübergehend die Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) verlegt ab Montag, 4. Januar, circa 7 Uhr, die Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“ in Duisburg-Rheinhausen für die Linien 914, 920, 924 und E-Wagen vorübergehend um circa 200 Meter hinter die Einmündung der Straße In den Peschen. Grund hierfür ist die Verlegung von Versorgungsleitungen.  


Regelungen zum Zünden von Feuerwerk zu Silvester und zu erweitertem Maskenverbot
Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat mit Blick auf Silvester 2020 weitere Maßnahmen zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus beschlossen. Für das Abbrennen und Zünden von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2, zu denen zum Beispiel Raketen, Batterien oder Knallkörper für Personen ab 18 Jahren zählen und deren Einsatz ganzjährig verboten ist außer an den Tagen rund um Silvester, gelten in Duisburg in der aktuellen Situation neue Regelungen: Diese Pyrotechnik darf am Silvestertag, 31. Dezember 2020, und am Neujahrstag, 1. Januar 2021, in folgenden öffentlichen Außenbereichen nicht genutzt werden:
1. Hamborner Altmarkt
2. Marktplatz Hochemmerich
3. Platz um die Pauluskirche in Hochfeld
4. Kaiserberg
5. Angerpark mit Heinrich-Hildebrand-Höhe mit Tiger & Turtle in Duisburg-Angerhausen

Generell appelliert die Stadt, auf das Zünden von Feuerwerk wegen der hohen Verletzungsgefahr zu verzichten, um so die bereits enorm belasteten Krankenhäuser nicht weiter zu strapazieren. Außerdem gilt in den öffentlichen Bereichen, in denen bereits jetzt eine zeitlich begrenzte Maskenpflicht besteht, darüber hinaus auch am 31. Dezember ab 20 Uhr bis zum 1. Januar 2021 um 3 Uhr die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Für denselben Zeitraum besteht zusätzlich auch auf dem Kaiserberg sowie im An
gerpark die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske.




Dienstag, 29. Dezember 2020


Sorgen am Silvesterabend für ein Geschmacksfeuerwerk im Mund: Speckkartoffeln getaucht in Käsefondue. Quelle: KMG/die-kartoffel.de - mehr...


Duisburger Fallzahlen (Stand 28. Dezember 2020, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 14.941 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
331 (+8) Personen sind verstorben. 13.819 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 791 Infizierte in der Stadt gibt.  Insgesamt wurden 115.782 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 129,9.

7-Tage Inzidenz Bezirke für die 52. Kalenderwoche
Insgesamt sind die Fallzahlen in allen Bezirken rückläufig. Der zum Teil erhebliche Rückgang ist sicher auch auf das deutlich geringere Testvolumen über die Weihnachtswoche zu erklären.

52. Kalenderwoche (21. bis 27. Dezember 2020)
Stadtbezirk 7-Tage-Inzidenz
(Absolute Fallzahlen)
Einwohnerzahl
(Stand: 30.11.2020)
1 Walsum 147,0 (74) 50.336
2 Hamborn 209,4 (158) 75.441
3 Meiderich/Beeck 158,2 (115) 72.693
4 Homberg/Ruhrort/Baerl 110,3 (45) 40.809
5 Mitte   89,7 (98) 109.194
6 Rheinhausen 161,1 (126) 78.222
7 Süd   98,7 (72) 72.980
Gesamt: 140,3 (701) 499.675



Überprüfung der Maskenpflicht: DVG kontrolliert 16.157 Fahrgäste  

In der vergangenen Woche haben die Ticketprüfer der DVG insgesamt 16.157 Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im gesamten Liniennetz sowie an den Haltestellen kontrolliert. Die Ergebnisse der täglichen Kontrollen in Bussen und Bahnen:
344 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Fast alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an. Die DVG musste in zwei Fällen von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und die Fahrgäste des Fahrzeugs verweisen.
An Haltestellen: 298 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an.  Verstöße ahnden die Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro.  
Fahrkartenkontrollen
Darüber hinaus kontrollierte die DVG die Fahrausweise der Fahrgäste. Die Ergebnisse: 226 Fahrgäste wurden ohne gültigen Fahrausweis angetroffen die Beanstandungsquote betrug 1,40 Prozent


IG BAU warnt vor Mangel an Seniorenwohnungen - Generation Ü65 wächst in Duisburg bis 2035 um 15 Prozent

Immer mehr Senioren – aber auch genug altersgerechter Wohnraum? In Duisburg könnte die Zahl der Menschen, die älter als 65 sind, bis zum Jahr 2035 auf 117.000 anwachsen – das sind 15 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Ihr Anteil an der Bevölkerung läge dann bei 25 Prozent (2017: 20 Prozent). Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine Demografie-Prognose des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft – und fordert mehr Anstrengungen bei der Schaffung seniorengerechter Wohnungen: „Lift statt Treppe, breitere Türen für Rollator und Rollstuhl, barrierefreie Duschen – nur ein kleiner Teil der Wohnungen in der Stadt ist für die rasant wachsende Generation Ü65 geeignet. Das muss sich ändern“, sagt Karina Pfau.

Die Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein spricht von einer „demografischen Notwendigkeit“. Es müssten nicht nur zusätzliche Seniorenwohnungen neu gebaut werden. Auch bei der altersgerechten Sanierung bestehender Wohnungen sei der Nachholbedarf groß. „Wenn die Rentner-Generation nicht stärker berücksichtigt wird, droht vielerorts schon in einigen Jahren eine graue Wohnungsnot“, betont Pfau. Dieses Problem werde bereits jetzt durch die Corona-Pandemie verschärft, weil gerade ältere Menschen einen Großteil des Tages zuhause verbringen müssten.

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) biete mit ihrem Programm „Altersgerecht Umbauen“ zwar Zuschüsse und Kredite. Das Fördervolumen von 150 Millionen Euro in diesem Jahr reiche aber nicht aus, kritisiert die IG BAU. Der Bund müsse die Förderung mindestens verdoppeln, um das Senioren-Wohnen voranzubringen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus: Laut Haushaltsplan stehen für die altersgerechten Sanierung im nächsten Jahr nur noch 130 Millionen Euro zur Verfügung.  Am Ende stehe die Lebensqualität Tausender Menschen in Duisburg auf dem Spiel. „Es kann nicht sein, dass ein Rentner nur deshalb ins teure Pflegeheim muss, weil eine ambulante Betreuung an der seniorengerechten Ausstattung der eigeen Wohnung scheitert“, macht Pfau deutlich.

Dusche: Mit Blick auf den demografischen Wandel fordert die IG BAU mehr Anstrengungen beim altersgerechten Bauen und Sanieren - Foto IG Bau


Jubiläumsjahr 2020: Hamborner Lions sammeln über 20.000 € für die gute Sache     
Es war in vielerlei Hinsicht für den Lions Club Duisburg-Hamborn ein besonderes Jahr. Denn neben der Corona-Krise jährte sich auch der mitlerweile legendäre Weihnachts-Verkauf zum 20sten mal. Sie trotzen allen Widrigkeiten und wollten auch ohne Weihnachtsmarkt in der City die Produkte veräußern. Der Club konnte schließlich durch den Verkauf von selbstgemachten Köstlichkeiten und Adventskalendern über 20.000 € für die gute Sache sammeln.  

Die Löwen haben im Jahr 2000 angefangen, auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt Produkte für den guten Zweck zu veräußern. Von Jahr zu Jahr wurde die Aktion erfolgreicher, im Jubiläumsjahr kam aber Corona dazwischen. 2020 fiel der Duisburger Weihnachtsmarkt aus – und somit auch die Möglichkeit für den Club, die Produkte der breiten Öffentlichkeit anzubieten. „Aber damit wollten wir uns nicht zufrieden geben. Wir kämpften wie die Löwen um eine neue Verkaufsstelle. Und haben sie auf der Königstraße mitten in der City gefunden.“ berichtet die Projektleiterin Miriam Geidel, sichtlich erleichtert. 2.020 Produkte stellten die Löwen-Mitglieder her, von Keksen über leckere Öle bis zu ungewöhnlichen Marmeladen. Und sie erzielten fast so hohe Erträge, wie in den vergangenen Jahren: Rund 10.000 € kamen für die gute Sache zusammen.   

Neu war in diesem Jahr der Verkauf von Lions-Adventskalendern in Duisburg und Moers. Bei dieser Kooperations-Activity mit dem Lions Clubs Duisburg und dem Leo Clubs Niederrhein konnten die Hamborner mit einsteigen und gleich über 10.000 € einsammeln. Dank der vielen Sponsoren war also auch diese Benefiz-Aktion ein voller Erfolg.  
Das Geld geht stets ohne Abzüge an Sozialprojekte im Duisburger Norden. „Die Erlöse kommen wieder zu 100% Duisburger Sozialprojekten zugute. In diesem Jahr steht hier insbesondere das tolle Projekt „Living Room“ für benachteiligte Kinder in Meiderich im Fokus unserer Aktivitäten.“ berichtet Kim Ermisch, die Präsidentin des Hamborner Clubs. Sie dankt den Menschen in der Region für ihren Einkauf beim Club und kündigt schon voller Tatendrang neue Aktionen in 2021 an.      

 

Zwei weitere Schnellteststationen für Altenheime
Zwei weitere Schnellteststationen für Altenheime haben ihren Betrieb aufgenommen: Ev. Christopheruswerk e.V. Bonhoefferstr. 6 47138 Duisburg Seniorenzentrum Johanniter Stift Wildstr. 10 47057 Duisburg Infos zum Betrieb der Schnellteststationen gibt es bei Call Duisburg unter der Corona-Hotline (0203) 940049.


DVG verlegt vorübergehend die Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) verlegt ab Montag, 4. Januar, circa 7 Uhr, die Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“ in Duisburg-Rheinhausen für die Linien 914, 920, 924 und E-Wagen vorübergehend um circa 200 Meter hinter die Einmündung der Straße In den Peschen. Grund hierfür ist die Verlegung von Versorgungsleitungen.  


Regelungen zum Zünden von Feuerwerk zu Silvester und zu erweitertem Maskenverbot
Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat mit Blick auf Silvester 2020 weitere Maßnahmen zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus beschlossen. Für das Abbrennen und Zünden von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2, zu denen zum Beispiel Raketen, Batterien oder Knallkörper für Personen ab 18 Jahren zählen und deren Einsatz ganzjährig verboten ist außer an den Tagen rund um Silvester, gelten in Duisburg in der aktuellen Situation neue Regelungen: Diese Pyrotechnik darf am Silvestertag, 31. Dezember 2020, und am Neujahrstag, 1. Januar 2021, in folgenden öffentlichen Außenbereichen nicht genutzt werden:
1. Hamborner Altmarkt
2. Marktplatz Hochemmerich
3. Platz um die Pauluskirche in Hochfeld
4. Kaiserberg
5. Angerpark mit Heinrich-Hildebrand-Höhe mit Tiger & Turtle in Duisburg-Angerhausen

Generell appelliert die Stadt, auf das Zünden von Feuerwerk wegen der hohen Verletzungsgefahr zu verzichten, um so die bereits enorm belasteten Krankenhäuser nicht weiter zu strapazieren. Außerdem gilt in den öffentlichen Bereichen, in denen bereits jetzt eine zeitlich begrenzte Maskenpflicht besteht, darüber hinaus auch am 31. Dezember ab 20 Uhr bis zum 1. Januar 2021 um 3 Uhr die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Für denselben Zeitraum besteht zusätzlich auch auf dem Kaiserberg sowie im An
gerpark die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske.




Montag, 28. Dezember 2020

Impfstart in NRW gelungen

Duisburger Fallzahlen (Stand 27. Dezember 2020)
Deutlicher Inzidenzwert-Rückgang nur Momentaufnahme?

Insgesamt haben sich in Duisburg 14.909 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 323 Personen sind verstorben. 13.723 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 863 Infizierte in der Stadt gibt.  Insgesamt wurden 114.067 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 140,8.


Zwei weitere Schnellteststationen für Altenheime
Zwei weitere Schnellteststationen für Altenheime haben ihren Betrieb aufgenommen: Ev. Christopheruswerk e.V. Bonhoefferstr. 6 47138 Duisburg Seniorenzentrum Johanniter Stift Wildstr. 10 47057 Duisburg Infos zum Betrieb der Schnellteststationen gibt es bei Call Duisburg unter der Corona-Hotline (0203) 940049.


DVG verlegt vorübergehend die Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) verlegt ab Montag, 4. Januar, circa 7 Uhr, die Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“ in Duisburg-Rheinhausen für die Linien 914, 920, 924 und E-Wagen vorübergehend um circa 200 Meter hinter die Einmündung der Straße In den Peschen. Grund hierfür ist die Verlegung von Versorgungsleitungen.  


Duisburg beginnt mit ersten Impfungen  
In Duisburg sind am heutigen Sonntag, 27. Dezember, die ersten Impfungen vorgenommen worden. Nach den Vorgaben des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen werden zunächst besonders vulnerable Menschen geimpft.  
„Ich freue mich sehr, dass wir mit den Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen begonnen haben. Die vergangenen Monate waren für diese Menschen noch belastender, als für viele andere. Ich gehe fest davon aus, dass wir dieser Erfolgsmeldung in den kommenden Wochen und Monaten viele weitere hinzufügen können und so schnell wie möglich viele weitere Duisburgerinnen und Duisburger impfen werden“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
In Duisburg leben derzeit 5890 Menschen in entsprechenden Einrichtungen. Hinzu kommen noch einmal 5820 Mitarbeiter, die ebenfalls durch die KVNO geimpft werden.


Wohnungsbrand in Duisburg Marxloh

Duisburg, 27. Dezember 2020 - In den frühen Morgenstunden wurde die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg, von mehreren Anrufern alarmiert, zu einem Wohnungsbrand auf der Vereinsstraße in Duisburg Marxloh gerufen.
Den ersteintreffenden Rettungskräften schlugen die Flammen aus dem 4. Obergeschoss bereits entgegen. Die Scheiben waren bereits zerborsten. Personen sollen sich laut den Anwohnern noch im Gebäude befinden.
Aus dem Mehrfamilienhaus konnten sich 19 Personen selbstständig über den Treppenraum retten. Sie werden vor Ort in einem bereitgestellten Bus der DVG versorgt. Nach Sichtung durch den Notarzt sind 18 Personen als unverletzt bzw. leicht verletzt kategorisiert. Eine Person hat sich der Untersuchung entzogen. Zum Glück muss keiner der Betroffenen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.
Die Feuerwehr Duisburg ging mit 2 Trupps zur Brandbekämpfung vor. Im Laufe des Einsatzes wurde ein weiterer Trupp eingesetzt. Zudem wurde die Drehleiter in Stellung gebracht um ggf. Menschen aus den Fenstern zu retten und den Fluchtweg für die eingesetzten Trupps sicherzustellen.
Die unmittelbare Nachbarschaft wurde durch den Lärm der Einsatzstelle in der Nachtruhe gestört.
Weitere Auswirkungen sind nicht zu melden.
Mit 2 Löscheinheiten der Berufsfeuerwehr und dem Löschzug 310 der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg Hamborn/Marxloh wird das Feuer bekämpft. Zudem wurde eine Wache der Berufsfeuerwehr in Walsum von dem Löschzug 410 Duisburg Walsum/Vierlinden besetzt.
Zur Entstehungsursache kann noch nichts bekannt gegeben werden. Der Einsatz dauert an und wird die Feuerwehr noch ca. eine Stunde beschäftigen.
Update zur PM von 04:38 Uhr " Wohnungsbrand in Duisburg Marxloh"
Es wurden insgesamt 22 Personen vom Notarzt gesichtet, alle Personen wurden als betroffen aber unverletzt eingestuft. Das Feuer ist unter Kontrolle und die Feuerwehr wird noch ca. 30 Minuten mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein. Die ersten Kräfte könne schon wieder einrücken.




Brexit-Helpline für Bürger und Unternehmen
Am 31. Dezember endet der Übergangszeitraum zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Unabhängig vom Verhandlungsergebnis wird es ab dem 1. Januar 2021 weitreichende Änderungen für öffentliche Verwaltungen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger geben. Da diese Veränderungen unvermeidbar sind, müssen alle dafür sorgen, dass sie vorbereitet sind.
Die Europäische Kommission hat über das Europe-Direct-Kontaktzentrum einen zentralen Service für alle Fragen im Zusammenhang mit den künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich eingerichtet.


Jerusalema-Challenge an den Duisburger Helios Kliniken
Krankenhaus-Mitarbeiter tanzen für einen Lichtblick in der Corona-Pandemie  

Trotz der Vorweihnachtszeit herrscht aktuell vielerorts eine eher bedrückte Stimmung. Da entstand bei einigen Mitarbeitern der Duisburger Helios Kliniken die Idee, bei der Jerusalema-Challenge mitzumachen, um sich selbst, aber vor allem auch den Menschen außerhalb der Klinik Freude und Zuversicht zu bringen.
„Wir waren sofort begeistert“, berichtet Claudia Meßthaler, seit November Klinikgeschäftsführerin der Helios St. Anna Klinik und der Helios Klinik Duisburg-Homberg. „Der Song bringt Menschen auf allen Kontinenten trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie zum Tanzen. Zum einen wegen der extrem eingängigen und tanzbaren Melodie, zum anderen aber auch wegen dem Titel, denn „Jerusalema“ beschreibt einen spirituellen Ort, an dem man Frieden findet und an dem es keine Sorgen gibt“, so Claudia Meßthaler, die selber auch im Video zu sehen ist.  
Das „Gesamtkunstwerk“ entstand durch über 40 Videodateien, die verschiedene Abteilungen der fünf Kliniken selbst mit dem Smartphone aufgenommen hatten. „Außerdem haben wir an allen Standorten zu Jerusalema-Flashmobs aufgerufen und diese mit einer Drohne gefilmt“, erklärt Birger Meßthaler, Geschäftsführer der Helios Marien Klinik, der Helios St. Johannes Klinik und der Helios Rhein Klinik Duisburg.
„Wir sind wahnsinnig stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen, die zum Teil aus dem Frei gekommen sind und ihre Pausen investiert haben, um bei der Challenge mitzumachen. Bedanken möchten wir uns im Namen aller Duisburger Krankenhäuser bei den Menschen, die sich an die Corona-Regeln halten und so dafür sorgen, dass die Situation in den Kliniken aktuell noch zu Händeln ist“, so das Geschäftsführer-Ehepaar.  

Zu sehen ist das Video auf YouTube: https://youtu.be/zcOZuDzg7bw, den Social Media-Kanälen der fünf Duisburger Helios Kliniken sowie auf www.helios-gesundheit.de/duisburg  



Zusätzlicher DHL-Paketshop in Duisbur-Neudorf eröffnet
Die DHL hat einen neuen DHL-Paketshop in Duisburg eingerichtet. Im Mayooran, Sternbuschweg 128, können Kunden postalische Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Der neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren sowie den Verkauf von Briefmarken an. Die Öffnungszeiten sind:
Montag bis Donnerstag von 07:00 bis 23:30 Uhr, Freitag: 07:00 bis 00:30 Uhr, Samstag:  07:30 bis 00:30 Uhr und Sonntag: 08:00 bis 23:30 Uhr.
Für die Kunden werden neben den Filialen, Packstationen und Paketboxen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können. Unter www.deutschepost.de/standortfinder finden die Kunden alle Standorte der Filialen, DHL-Paketshops inklusive Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von Briefkästen, deren Leerungszeiten sowie die Standorte der rund um die Uhr verfügbaren Packstationen und Paketboxen sind dort ebenfalls zu ermitteln.


Neue Düngeregeln in nitratbelasteten Gebieten
Zusätzliche landesspezifische Anforderungen an die landwirtschaftliche Düngung schreibt die neue Landesdüngeverordnung vor. Sie wurde jetzt im Umlaufverfahren durch das Kabinett gebilligt und tritt fristgerecht zum 1. Januar 2021 in Kraft. Demnach werden in betroffenen Gebieten als zusätzliche Maßnahmen eine Analysepflicht für Wirtschaftsdünger und die regelmäßige Teilnahme an Schulungen vorgeschrieben. Die Vorgaben der Bundesdüngeverordnung gelten weiter unverändert.
Dazu zählen eine Reduzierung der Düngung auf 80 Prozent des ermittelten Düngebedarfs, die schlagspezifische Begrenzung der organischen Düngung auf 170 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr, eine ergänzende Einschränkung der Herbstdüngung oder die Verpflichtung zum Anbau von Zwischenfrüchten.
Als Zeitpunkt der Veröffentlichung der Karten mit aktuellem Stand der neuen Gebietskulisse ist der 30. Dezember 2020 vorgesehen. Damit werden, bis auf wenige dann noch erforderliche Anpassungen, die Gebiete nach den neuen Bundesvorgaben feldblockscharf ausgewiesen - rechtzeitig vor Inkrafttreten der Bundesdüngeverordnung zum Jahreswechsel und im Vorgriff auf die neue Düngesaison 2021.
Anforderungen nach der neuen Bundesdüngeverordnung

2021: Vorfreude auf Veranstaltungen in der Metropole Ruhr
Der Regionalverband Ruhr ist optimistisch, dass die traditionelle Schiffsparade auf dem KulturKanal am 25. April 2021 stattfinden kann - natürlich unter strengen Hygieneauflagen. Mehr als 60 Schiffe, Motorsportboote und Ruderboote sollen wieder auf dem Rhein-Herne-Kanal vom Gelsenkirchener Nordsternpark zum Kaisergarten in Oberhausen fahren. Ob es auch Familienfeste am Start- und Zielort geben wird und ob Fahrgäste auf den Schiffen erlaubt sind, steht jetzt noch nicht fest.
Infos: www.kulturkanal.ruhr
* Naturverbunden
Nach der Sanierungspause wird der Gasometer Oberhausen im Frühjahr 2021 mit der Ausstellung "Das zerbrechliche Paradies" wiedereröffnet. Die Schau nimmt die Besucher mit auf eine bildgewaltige Reise durch Wasser-, Wald- und Wüstenwelten. Preisgekrönte Fotografien und Videos zeigen Tiere und Pflanzen in sich verändernden Lebensräumen, aber auch den Eingriff des Menschen in das Ökosystem Erde. Mit neuester 3D-Technik können die Besucher das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt virtuell erkunden. Zum Einsatz kommt auch wieder die monumentale Erdkugel aus der Erfolgsausstellung "Wunder der Natur". Das konkrete Startdatum der Ausstellung steht noch nicht fest. Infos. www.gasometer.de
* Historisch
Ein 321 vom römischen Kaiser Constantin erlassenes Edikt ist die älteste erhaltene Quelle, die auf die Existenz von Juden im deutschsprachigen Raum hinweist. Gefeiert wird das Jubiläum mit dem bundesweiten Programm "2021: Jüdisches Leben in Deutschland", an dem sich u. a. die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam beteiligen - auch im Ruhrgebiet. So startet die Wanderausstellung "Menschen, Bilder, Orte - 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" des LVR-Jüdischen Museums MiQua in der Alten Synagoge im März in Essen und macht weiter Station u. a. in Wesel (August bis Oktober) und Dortmund (Oktober bis Dezember).
Infos: www.lwl-kulturstiftung.de, https://miqua.blog und www.2021JLID.de
* Jubiläumsausgabe Happy Birthday!
Die Ruhrfestspiele feiern im kommenden Jahr ihren 75. Geburtstag. Traditionell am 1. Mai sollen sie im kommenden Jahr wieder starten. Im Jubiläumsjahr stellt das Festival ein Programm zusammen, das sich mit der Frage beschäftigt, wie wir in Zukunft zusammenleben wollen. Derzeit läuft noch die unter Coronabedingungen erschwerte Planung. Am 3. März gibt es nähere Informationen. Infos: www.ruhrfestspiele.de
* Der Hundertjährige
2021 feiert NRW den 100. Geburtstag des Ausnahmekünstlers Joseph Beuys. In der Metropole Ruhr beteiligen sich Museen und Initiativen in Dortmund, Duisburg und Essen am landesweiten Jubiläumsprogramm. So widmet sich die Schau "Alles ist Skulptur" im Lehmbruckmuseum Duisburg vom 26. Juni bis zum 17. Oktober der besonderen Beziehung zwischen Wilhelm Lehmbruck und Joseph Beuys.
Das Ruhr Museum zeigt vom 10. Mai bis zum 26. September die Ausstellung "Die unsichtbare Skulptur. Der Erweiterte Kunstbegriff nach Joseph Beuys" auf dem Welterbe Zollverein. Sie stellt unveröffentlichte Materialien zentralen Arbeiten des Künstlers gegenüber. Und im Museum Ostwall in Dortmund ist vom 13. August bis zum 17. Oktober die Schau "Revolution Beuys" zu sehen. Und der Dortmunder Hartware Medienkunstverein steuert die Ausstellung "Technoschamanismus" (Eröffnung 8. Oktober 2021) im Dortmunder U zum Geburtstagsprogramm bei. Infos: www.beuys2021.de
* Sportlich
Zum vierten Mal gehen die Ruhr Games am 3. Juni 2021 an den Start. Diesmal kommen sie nach Bochum. Vier Tage lang messen sich rund 5.600 junge Sportlerinnen und Sportler aus ganz Europa in 16 klassischen und modernen olympischen Disziplinen. Dazu gibt es ein buntes Kulturprogramm. Am Auftakt- und Abschlussabend sind erneut Konzerte hochkarätiger Musiker unter freiem Himmel geplant. Die Ruhr Games sind zudem Plattform für Urban-Art-Künstlerinnen und -Künstler. Disziplinen wie Graffiti, Urban Dance, Digitale Künste und Tape Art sind auf internationalem Niveau erlebbar und können direkt ausprobiert werden. Alle Angebote sind kostenlos. Infos: www.ruhrgames.de 
* Musikalisch
Am 12. Juni 2021 darf wieder miteingestimmt werden - beim "!Sing - Day of Song". Die Veranstaltung der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) findet gemeinsam mit dem Fest der Chöre des Dortmunder Klangvokal Musikfestivals statt. An diesem Tag steht das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit beim gemeinsamen Singen im Vordergrund. Die Veranstalter arbeiten derzeit verschiedene coronagerechte Konzepte aus. Infos: www.dayofsong.de
* Kultig
Die ExtraSchicht sollte in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiern - hätte Corona nicht dazwischengefunkt. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Am 26. Juni 2021 soll der Geburtstag der Nacht der Industriekultur nachgefeiert werden. Derzeit diskutiert die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) noch verschiedene Varianten, wie die Veranstalter Planungssicherheit für Kleinkünstler, Schausteller und Musiker, aber natürlich auch für Besucher schaffen können.
Infos: www.extraschicht.de - idr

Straßen.NRW übergibt Autobahnen an die Autobahn GmbH des Bundes
Wechsel in der Straßenbauverwaltung zum neuen Jahr: Die Bundesautobahnen werden ab dem 1. Januar 2021 nicht mehr in Auftragsverwaltung durch die Länder, sondern in Bundesverwaltung geführt. Dies betrifft auch Nordrhein-Westfalen und den Landesbetrieb Straßenbau.
Der Bund wird die alleinige Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, vermögensmäßige Verwaltung und Finanzierung der Bundesautobahnen sowie die damit verbundenen Verwaltungsangelegenheiten übernehmen.
Straßen.NRW übergibt die Autobahnen im Land deshalb zum neuen Jahr zur Erledigung dieser Aufgaben an die Infrastrukturgesellschaft "Die Autobahn GmbH des Bundes". Der Landesbetrieb bleibt weiterhin zuständig für die Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen.



Erste Impfung in Duisburg 
In Duisburg werden am 27. Dezember die ersten Impfungen durchgeführt. Nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission werden diese zunächst vor Ort in Alten- und Pflegeeinrichtungen von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) vorgenommen.  
„Seit Monaten haben wir auf diesen Tag gewartet. Jetzt müssen wir schnellstmöglich so viele Duisburgerinnen und Duisburger wie möglich impfen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
In Duisburg leben derzeit 5890 Menschen in entsprechenden Einrichtungen. Hinzu kommen noch einmal 5820 Mitarbeiter, die ebenfalls durch die KVNO geimpft werden.   Wann die ersten Impfungen im einsatzbereiten Impfzentrum im Theater am Marientor vorgenommen werden können, steht noch nicht fest. Dies hängt unmittelbar davon ab, wie viele Impfdosen in Duisburg tatsächlich in den kommenden Tagen zur Verfügung stehen werden.  


Weihnachten 2020


Auf den Spuren des schönsten Weihnachtsliedes der Welt


 Besonders in den Bergen steht eine winterliche und möglicherweise auch schneereiche Zeit bevor.
Quelle: WetterOnline - Zeichen stehen auf Winter




Duisburger Fallzahlen (Stand 23. Dezember 2020)

Insgesamt haben sich in Duisburg 14.397 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 302 (+ 6) Personen sind verstorben. 12.874 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 1.221 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 109.650 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 222,8.



Brexit: Europäische Union und Vereinigtes Königreich einigen sich an Heiligabend
Nach intensiven Verhandlungen hat die Europäische Kommission heute (Donnerstag) eine Einigung mit dem Vereinigten Königreich über die Bedingungen seiner künftigen Zusammenarbeit mit der EU erzielt. „Es hat sich gelohnt, dafür zu kämpfen,“ erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Chefunterhändler Michel Barnier in Brüssel.
„Wir haben jetzt ein faires und ausgewogenes Abkommen mit dem Vereinigten Königreich, das unsere europäischen Interessen schützt, einen fairen Wettbewerb gewährleistet und unseren Fischereigemeinden dringend benötigte Planungssicherheit bietet. Endlich können wir den Brexit hinter uns lassen und in die Zukunft blicken. Europa geht jetzt weiter.“ Von der Leyen dankte Barnier und seinem Team für ihre Ausdauer und ihren Einsatz während der schwierigen Verhandlungen der letzten Monate. Auch Barnier zeigte sich erleichtert: „Die Uhr tickt nicht mehr.“

Bundeskanzlerin Merkel zur Einigung:  Dies ist von historischer Bedeutung
Ich freue mich, dass sich die Verhandlungsführer der Europäischen Union und Großbritanniens auf ein Abkommen geeinigt haben und damit die zukünftigen Beziehungen zwischen Europäischer Union und Großbritannien klar geregelt sind. Dies ist von historischer Bedeutung. Mein großer Dank gilt der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, Chefverhandler Michel Barnier und dem ganzen Verhandlungsteam. 
Die Bundesregierung wird den Abkommenstext nun intensiv prüfen. Wir fangen dabei aber nicht bei Null an. Denn die Kommission hat die Mitgliedstaaten über den gesamten Verhandlungsprozess hinweg eng eingebunden. Wir werden daher rasch beurteilen können, ob Deutschland das heutige Verhandlungsergebnis unterstützen kann. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir hier ein gutes Resultat vorliegen haben. 
Die Mitglieder des Bundeskabinetts werden sich am 28.12. um 9.30 Uhr im Rahmen einer Telefonschalte über die deutsche Position verständigen. Danach wird der Rat das Abkommen und seine vorläufige Anwendung beschließen.  Abschließend in Kraft treten kann das Abkommen erst, wenn auch das Europäische Parlament zugestimmt hat. Mit dem Abkommen schaffen wir die Grundlage für ein neues Kapitel in unseren Beziehungen. Großbritannien wird auch außerhalb der Europäischen Union weiterhin ein wichtiger Partner für Deutschland und für die Europäische Union sein.


Türkei: EU verlängert humanitäre Unterstützung für Geflüchtete

Die Europäische Kommission hat wegen der anhaltenden Notlage von Geflüchteten in der Türkei hat zwei humanitäre Programme bis Anfang 2022 verlängert. Damit können über 1,8 Millionen Geflüchtete ihre Grundbedürfnisse durch eine monatliche Bargeldunterstützung decken und über 700.000 Kindern zur Schule zu gehen.

Hochheide: Online-Beteiligung zur Neuaufstellung eines Stadtentwicklungskonzeptes    
Die Stadt Duisburg und das Stadtteilbüro Hochheide informieren ab Montag, 4. Januar, online über bestehende und neue Projektideen für den Stadtteil. Auf der Internetseite www.duisburg.de/isekhochheide kann man sich bis einschließlich Montag, 18. Januar, über die Projekte des Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide informieren und eigene Ideen und Anregungen auf den jeweiligen Projektseiten einbringen.  
Unabhängig von den einzelnen Projekten können Ideen und Vorschläge zu den übergeordneten Themen „Umwelt und Grün“, „Mobilität“, „Soziales Zusammenleben“ sowie „Stadtgestaltung & öffentlicher Raum“ beigesteuert werden. Alle Beiträge aus der Online-Beteiligung werden ausgewertet und die Ergebnisse dokumentiert. Auch das Quartiersbüro Hochheide an der Moerser Straße 245, 47198 Duisburg, nimmt während der Öffnungszeiten Vorschläge und Anregungen entgegen.   
Die Erstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ist Grundlage für die Förderung von Projekten durch die Städtebauförderung des Bundes und der Länder. Dabei werden Erneuerungsperspektiven aufgezeigt und konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung Hochheides benannt.

Duisburg-Meiderich: Vollsperrung der Sommerstraße  
Die Sommerstraße, zwischen „Unter den Ulmen“/ „Auf dem Damm“ und der Paul-Bäumer-Straße, in Meiderich wird am Mittwoch, 6. Januar, ganztägig voll gesperrt. In diesem Bereich wird ein Autokran im Zuge eines Hausneubaus aufgestellt. Radfahrer und Fußgänger sind nicht betroffen.


Loveparade-Katastrophe Auszahlung des 2. Hilfsfond für Angehörige und Verletzte
Die Kanzlei Baum Reiter & Collegen, die weiterhin rund 80 Opfer und Angehörige der Loveparade-Katastrophe vertritt, begrüßt die von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen angekündigte und in enger Kooperation mit unserer Kanzlei erarbeitete Auszahlung des 2. Soforthilfefonds. Die Opfer und Verletzten haben oft nur zögerlich und zu niedrige Schmerzensgeldzahlungen von der Versicherung erhalten. Daher haben wir immer wieder eine weitere Unterstützung durch die politisch Verantwortlichen gefordert.  
Die nach dem ernüchternden Abschluss des Strafverfahrens vom Land NRW im Juni beschlossene Unterstützungsleistung ist ein wichtiges Zeichen für die Anerkennung der Opfer und deren Angehörigen. Sie dürfen nicht vergessen werden.   Wir begrüßen ebenfalls das von der Landesregierung vorgesehene unbürokratische Verfahren für die Auszahlung. So ist sichergestellt, dass die pauschalen Beträge bei den Angehörigen und Verletzten unmittelbar und vollständig ankommen. Sie dürfen keinesfalls durch ein Beibringen von einzelnen Nachweisen erneut mit den Erinnerungen an die schrecklichen Ereignisse belastet werden.  

Die Katastrophe auf der Loveparade lässt sich nicht mehr ungeschehen machen. Ebenso wenig entfällt  der durch das missglückte Strafverfahren eingetretene Ansehensverlust der Justiz. Die heute angekündigte Auszahlung sehen wir daher als wichtige Reaktion der Politik. Unsere Kanzlei wird sich in der vom Land NRW eingerichteten Expertenkommission vehement dafür einsetzen, dass die Aufklärung derartiger komplexer Unglücksereignisse signifikant verbessert wird. Die Erforschung der Unglücksereignisse mit dem Ziel, dass sich ein solches niemals wiederholt, stand für unsere Mandanten immer an erster Stelle. 
Gerhart R. Baum Rechtsanwalt | Bundesminister a.D. ­ Prof. Dr. Julius Reiter Rechtsanwalt



Zwei weitere Schnellteststationen für Altenheime

Zwei weitere Schnellteststationen für Altenheime iwerden hren Betrieb aufnehmen: Sana Seniorenzentrum Lindenallee 23 47229 Duisburg Seniorenzentrum Altenbrucher Damm Altenbrucher Damm 8 47249 Duisburg Infos zum Betrieb der Schnellteststationen gibt es bei Call Duisburg unter der Corona-Hotline (0203) 940049.

 


Perspektiven für Abiturienten, die dual studieren möchten
Mit einem Sonderprogramm „Study into the job“ reagiert die private FOM Hochschule auf die aktuelle Situation der Abiturientinnen und Abiturienten in Deutschland. Wer im Frühjahr oder Herbst 2021 parallel zur Berufsausbildung im Unternehmen ein Bachelor-Studium absolvieren möchte, also ein Duales Studium beginnen will, muss nun nicht mehr darauf warten, eine Ausbildungsstelle zu finden.

Da die Zahl der neu angebotenen Lehrstellen sich angesichts der aktuellen Pandemie-Situation deutlich reduziert hat, bietet die FOM Hochschule die Möglichkeit, bereits mit dem Dualen Studium zu beginnen und erst während des Studiums, also parallel, eine Ausbildungsstelle, ein Traineeship oder ein Volontariat zu suchen. Dabei werden die jungen Menschen bei der Lehrstellen-Suche aktiv von der Hochschule unterstützt.
Die FOM hat ein eigenes Konzept entwickelt, welches während des Studiums stattfindet: Mit Bewerbungstraining, Tipps für Vorstellungsgespräche und aktivem Networking gibt die Hochschule wertvolle und vor allem konkrete Hilfen für die Abiturientinnen und Abiturienten. Bei Webinaren, Tutorials und Online-Workshops sollen die Studierenden Einblicke in Unternehmen und Branchen bekommen. Sie sollen Kontakt zu jungen Auszubildenden und erfahrenen Personalverantwortlichen knüpfen und konkrete Fragen zu einer Ausbildung im Betrieb klären.

Wertvoll ist dabei für die jungen Menschen auch das große Netzwerk der Hochschule, in dem über 1000 große und mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland mit der FOM kooperieren. Die FOM Hochschule ist mit aktuell über 57.000 Studierenden und 32 Hochschulzentren in ganz Deutschland eine der größten privaten Hochschulen Europas. Ziel des Sonderprogramms „Study into the job“ der FOM Hochschule ist es, jungen Menschen auch in diesen schwierigen Zeiten auf dem Arbeitsmarkt eine Perspektive zu geben und dem Fachkräftemangel zu begegnen.
„Die jungen Menschen sparen Zeit und können mit einem Dualen Studium zum Beispiel parallel zwei Abschlüsse (Bachelor und IHK-Abschluss) absolvieren. Da das Bachelor-Studium mit 3,5 Jahren in der Regel ohnehin etwas länger dauert als eine Ausbildung im Betrieb, ist es kein Problem, bereits mit dem Studium zu beginnen und erst dann, mit unserer Hilfe, einen Ausbildungsplatz zu finden“, erklärt Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM Hochschule. Dabei sei sowohl eine Ausbildung mit IHK-Abschluss als auch eine rein betriebliche Ausbildung möglich.
„Wir möchten die Chancen der jungen Leute auf eine Ausbildungsstelle und einen Studienabschluss erhöhen. Und das gerade auch in Zeiten, in denen Auslandsaufenthalte von den frisch gebackenen Abiturienten verschoben werden müssen und die Zahl der neuen Lehrstellen deutlich sinkt“, so Dr. Beschorner. Weitere Informationen gibt es unter www.ausmirwirdwas.de  oder www.fom.de    


Diakoniewerk und Partner verteilen Lebensmittelgutscheine und leisten Soforthilfe  
Die Versorgung von wohnungslosen Frauen, Männern und Jugendlichen ist im Hilfesystem in Duisburg auch im Corona-Lockdown und an den Feiertagen gewährleistet. Aktuell haben das Diakoniewerk und der Suchthilfeverbund Duisburg e.V. finanzielle Unterstützung beim Land NRW und beim Förderverein der Wohnungslosenhilfe beantragt, um unbürokratische Soforthilfen anbieten zu können. Das Land NRW hat insgesamt 340.000€ zum Schutz von Menschen ohne Wohnung und Obdach während der Corona-Krise zur Verfügung gestellt, die Anträge des Diakoniewerks und des Suchthilfeverbundes wurden bereits bewilligt.  

Mit dem Geld werden im Diakoniewerk Duisburg und im Suchthilfeverbund Duisburg e.V. Gutscheine für Lebensmittelgeschäfte und Drogeriemärkte, Gutscheine für ein Mittagessen oder Frühstück, Mobiltelefone, Gutscheine für Prepaidkarten oder Handy-Guthaben, Hygieneartikel und Desinfektionsmittel gekauft. Außerdem stehen Schlafsäcke in ausreichender Zahl zur Verfügung.   „Mit Gutscheinen können wir den Menschen individuell und wohnortnah helfen“, berichtet Roland Meier, Fachbereichsleiter der Wohnungslosenhilfe im Diakoniewerk Duisburg.

„Imbiss-Stuben sind auch an den Feiertagen geöffnet und versorgen Hungrige mit einer Mahlzeit to go. Auch Mobiltelefone und Handyguthaben sind gefragt, damit unsere Klientinnen und Klienten Kontakt zu Beratungsstellen, zu den städtischen Ämtern oder zum Jobcenter aufnehmen können.“   Anlaufstellen für die Verteilung sind (wie bereits im Corona-Lockdown im Frühjahr) die Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle im Diakoniewerk Duisburg (ZABV), das Streetworkcafé pro kids des Diakoniewerks Duisburg, der Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“ und die Kontakt- und Anlaufstellen des Suchthilfeverbundes Duisburg e.V. in der Innenstadt und in Hamborn.  

In den Kontaktstellen des Suchthilfeverbundes gibt es neben den Kältehilfen auch ein WC mit Waschbecken, eine Dusche und eine Waschmaschine. Von Montag bis Freitag sind die Streetworker*innen in der Duisburger Innenstadt und im Duisburger Norden präsent. Sie kümmern sich um Kontaktaufnahme, Motivierung, Vermittlung & Begleitung in weiterführende Hilfen wie Jobcenter, Wohnungslosenhilfe, Suchthilfe und/oder medizinische Versorgung.  

Adressen:  
- Diakoniewerk Duisburg Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle (ZABV) Beekstraße 45 47051 Duisburg Tel.: 0203 9313-100 Telefonische Erreichbarkeit Mo - Fr: 8:00 - 12:30 Uhr bei Unterbringungsbedarf auch nachmittags von 13:30 - 16:00 Uhr www.diakoniewerk-duisburg.de  

- Stadt Duisburg Amt für Soziales und Wohnen Fachstelle für Wohnungsnotfälle Gutenbergstr. 24 47051 Duisburg Telefon: 0203 283 – 8858
- Suchthilfeverbund Duisburg e.V. Kontakt- und Anlaufstelle Gutenbergstr. 24, 47051 Duisburg, Tel.: 0203 6001212-0 Kontakt- und Anlaufstelle Rathausstr. 2, 47166 Duisburg, Tel. 0203 98 4302-60 Öffnungszeiten Mo-Fr 10-12 Uhr und nach Vereinbarung www.suchthilfeverbund-duisburg.de  
 - Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V. Wintgensstr. 67 47058 Duisburg Telefon: 0203 3468084 www.gemeinsam-gegen-kaelte-duisburg.de  
An Heiligabend, an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr (24.-26.12., 31.12. und 1.1.) sind die Beratungsstellen geschlossen. An diesen Tagen stehen die Notunterkünfte für Anfragen zur Verfügung: Für Männer: Wolfgang-Eigemann-Haus, Tel. 0203 992-990 Frau Frauen: Wohnkonzepte für Frauen, Tel. 0203 60968-0    


Statistiken des Tages


An Weihnachten werden in NRW über 900 Kinder geboren - mehr als 100 000 im Land feiern zusätzlich auch Geburtstag
Über 900 Kinder wurden im Jahresdurchschnitt der letzten 20 Jahre in Nordrhein-Westfalen an Weihnachten (24., 25. und 26.12.) geboren und können somit nicht nur Weihnachten, sondern auch ihren Geburtstag feiern. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, erblickten Heiligabend 2019 in Nordrhein-Westfalen 332 Kinder das Licht der Welt; 2018 waren es 283 Mädchen und Jungen und 2017 insgesamt 332 Kinder.

Die meisten Heiligabend-Geburten wurden in den letzten 20 Jahren im Jahr 2003 gezählt: Damals kamen 372 Babys zur Welt. An den Weihnachtsfeiertagen wurden in NRW seit dem Jahr 2000 (24.12.: 314; 25.12.: 307; 26.12.: 323) im Schnitt immer weniger Kinder geboren als im langjährigen Durchschnitt aller Kalendertage der letzten 20 Jahre (433 Kinder je Tag). Mehr als 100 000 Menschen in Nordrhein-Westfalen haben an den Weihnachtsfeiertagen Geburtstag. Wie die Statistiker mitteilen, lebten Ende Juni 2020 in NRW rund 35 400 Personen, die an einem 24. Dezember geboren wurden. Einen Tag später, am 25. Dezember, können ca. 35 000 und am 26. Dezember etwa 36 300 Personen ihr Wiegenfest feiern. (IT.NRW)


Straßenverkehrsunfälle im Oktober 2020: 40 Tote weniger als im Oktober 2019

Im Oktober 2020 sind in Deutschland 236 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 40 Personen weniger als im Oktober 2019. Die Zahl der Verletzten ist im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 3 300 auf rund 30 300 zurückgegangen (-9,7 %).


3,63 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen haben direkten Patientenkontakt

- Ein Fünftel des gesamten Gesundheitspersonals war 2018 in Krankenhäusern tätig (1,17 Millionen)
- 465 000 Ärztinnen und Ärzte im Bereich Human- und Zahnmedizin gab es 2018 in Deutschland
- 12 % der Beschäftigten im Gesundheitswesen waren mindestens 60 Jahre alt
- 1,22 Millionen Menschen arbeiteten im Jahr 2019 in Pflegeeinrichtungen
Beschäftigte in Gesundheitsberufen sollen die Corona-Schutzimpfung bevorzugt erhalten – auch weil viele von ihnen wegen des Kontakts zu Patientinnen und Patienten einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatten 2018 rund 3,63 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen in Deutschland direkten Patientenkontakt. Insgesamt arbeiteten 5,65 Millionen Beschäftigte im Gesundheitsbereich – von ärztlichen Praxen und Krankenhäusern über medizinische Labore bis hin zu Apotheken. Dies waren 73 000 (+1,3 %) mehr Beschäftigte als im Vorjahr. Davon waren 76 % Frauen.

Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Statistisches Landesamt: