Selbsthilfegruppen

Selbsthilfe und Ehrenamt

Trigeminus-Broschüre
erstellt von Harald Jeschke
Dr. Knille Schmerztherapeutin












 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 







Harald Jeschke  

Bürgerschaftliches Engagement - Selbsthilfegruppen

 

"pro urbanes Leben" - auch für von Trigeminusneuralgie betroffene Menschen

Duisburger Selbsthilfegruppe startete im Verbund mit neu gegründeter Trigeminusneuralgie-Liga Kampagne "pro urbanes Leben - auch für von Trigeminusneuralgie betroffene Menschen.

Oktober 2018 - Am 6. Oktober 2018 wurde in Aachen unter der Federführung von Duisburgs Trigeminusneuralgie-Selbstghilfegruppen-Sprecher Harald Jeschke in Aachen die bundesweit agieren wollende Deutsche Trigeminusneuralgie-Liga (DTN-L) ins Leben gerufen. Im neuen Vorstand wirkt auch Harald Jeschkes Stellvertreter Michael Tietz aus Duisburg-Neudorf im Beirat mit.


Zur Lage
Von grässlichen Krankheiten betroffene Menschen haben es oft doppelt
schwer. Im Fall der Menschen mit Trigeminusneuralgie geht es derzeit auch in Duisburg und Umgebung um echte Notstände.
Die Versorgungslage in den Großstädten und erst recht in ländlichen
Gebieten ist mit Neurologen nicht ausreichend. Wenn dann noch - wie in
Duisburg - eines der wenigen Schmerztherapiezentrum schließt und auch
noch Neurologen wie Ende 2017 geschehen in den Ruhestand wechseln, sind
die verbliebenen niedergelassenen Neurologen und Krankenhäuser
überfordert.

Seit die Schmertzherapie im vergangenen Herbst im Duisburger Sana Klinikum schloss und eine Koryphäe auf diesem Gebiet wir Dr. Alexandra Knille in ein Dormagener Krankenhaus wechselte, herrscht ein Vakuum in diesem Bereich.

Duisburgs Selsthilfegruppe bemühte sich seit einem Jahr bei der Ärztekammer Nordrhein, der kassenärztlichen Vereinigung Nord und in vielen Gesprächen mit anderen Kliniken um die Versorgung der betroffenen Menschen, die oft genug nicht nur mit einem hyperaktiven Trigeminusnerv sondern in den meisten Fällen auch noch mit Krebsleiden oft genug den Sinn des Lebens in Frage stellen.

 

Kampagne
Die Duisburger Selbsthilfegruppe und die neue Liga appellieren aus diesem Grund an die Betreiber von Kliniken, Schmerztherapiezentren einzurichten bzw. wiederzubeleben udn zu betreiben. Sollten solche Zentren
nicht kostendeckend wirtschaften können, sollten der Gesetzgeber bzw. die
Krankenkassen einspringen, so die Forderung der Beteiligten an die Politik. Der Gesetzgeber (Land und Bund) sollte in Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern die Einrichtung von Schmerztherapiezentren unter diesem zuerst genannten Aspekt unterstützen.  

 

 

 

 

Trigeminusneuralgie: Selbshilfegruppe Duisburg/Niederrhein 2019

Treffs 2019: Sechsmal im Jahr am jeweiligen 2. Dienstag

12. März, 9. April, 14. Mai, 11. Juni, 10. September
und 8. Oktober ab 17:00 Uhr.

Ort:
Cafeteria Sana Klinikum Duisburg,
Zu den Rehwiesen 5 - 47055 Duisburg

 

Ansprechpartner:

Harald Jeschke (Sprecher)
h.jeschke@bv-neudorf.de
Wildunger Straße 25
47259 Duisburg
Tel.: 0203/71 09 68

Michael Tietz (Stellvertreter)

Lotharstr. 294b

47057 Duisburg

Tel.: 0173-59 66 100


Erster Trigeminusneuralgie-Tag in Deutschland den Sana Kliniken war ein voller Erfolg - Verein will mit Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung kooperieren

Duisburg- 28. Februar 2017 - Sie kamen aus vielen Städten, die Trigeminusneuralgie-Betroffenen, deren Angehörige, Mediziner, Politiker und Vertreter von Gesundheitskassen. Vor einem bestens gefüllten Saal konnten Sana-Klinken-Geschäftsführer Dr. Stephan Puke und Harald Jeschke als Sprecher der Selbsthilfegruppe Duisburg/Niederrhein beim bundesweit ersten Trigeminusneuralgie-Tag Menschen begrüßen, die aus Aachen, Berlin, Frankfurt und den unterschiedlichsten NRW-Städten angreist waren, was Organisator Harald Jeschke beinahe fassungslos machte.

"Wenn betroffene Menschen im Rollstuhl aus Berlin oder eine stark sehbehinderte Trigeminusneuralgie-Patientin aus Frankfurt anreist ist das einfach unglaublich, zeigt aber deutlich den Leidensdruck der Menschen und dem Wunsch nach mehr Informationen."

Sie begrüßten die Teilnehmer. V.r.: Dr. Stephan Puke, Duisburgs Sana-Kliniken-Geschäftsführer,  Harald Jeschke (Sprecher Selbsthilfegruppe Duisburg/Niederrhein und Pressesprecher TN Deutschland e.V. sowie Trigeminusneuralgie Deutschland Vereinsvorsitzender Norbert Jaitzig aus  Berlin

Auch deshalb wiesen Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas sowie das Mitglied im NRW-Landtag-Gesundheitsausschuss Rainer Bischoff mit deutlichen Worten darauf hin, wie wichtig in unserer heutigen Gesellschaft Ehrenamt und Selbsthilfe sind.

Bäbel Bas (SPD MdB)

Harald Jeschke mahnte auch deshalb an, dass die Politik helfen muss, die Hürden bei Vereinsgründung in punkto Amtsgerichtseintragung und beim Fiskus von beschämend hoch, zu kompliziert und zum Teil abschreckend auf eine sehr niedrige Höhe bringen sollten.

In den zwei Stunden der Vorträge erfuhren die Gäste anschaulich von den Professoren die wichtigsten Informationen zur Diagnose (Professor D. Wilhelm Naciemento),

chirurgischen Eingriffen (Professor Dr. Martin Scholz)

und von der Leiterin der Schmerzambulanz der Sana Kliniken Dr. Alexandra Knille die wesentlichen Elemente zur professionellen Schmerzbekämpfung und die zur Verfügung stehenden Medikamente.

Das zur Zeit viel medial viel diskutierte Thema Cannabis von den Experten derzeit bei der Trigeminusneuralgie als wenig relavantes Hilfsmittel angesehen wird.

Professor Dr. Wilhelm Naciemento wies ausdrücklich darauf hin, dass es zwingend angeraten ist, Zahnärzte bedeutend mehr als bisher auf die Untersuchung auf eine Reizung des Trigeminusnerves zu animieren, als Patienten völlig unnötigen Zahnbehandlungen mit Entfernung vieler Zähne oder Wurzelbehandlungen auszusetzten, die den Trigeminusnerv extrem reizen und das Leid vervielfachen.

 

Die Ziele:

- Aufklärung zur Trigeminusneuralgie

- Koordinierung der Trigeminusneuralgie-Selbsthilfegruppen

- Zusammenarbeit mit Kompetenzzentren
- mit Kliniken im deutschsprachigen Raum Erstellung eines Registers zu Trigeminusneuralgie

- enge Zusammenarbeit mit der in Köln angesiedelten Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV, Körperschaft des öffentlichen Rechts), in der 53.000 Vertragszahnärtze sowie mehr als 10.000 angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte vereinigt sind und den Leistungskatalog für 70.000 Bundesbürger ausarbeitet.

 

In der der öffentlichen Veranstaltung folgenden Mitgliederversammlung
Vereins Trigeminusneuralgie Deutschland e.V. wurde beschlossen, dass der Trigeminusneuralgie-Tag 2018 analog zum international seit 27 Jahren durchgeführten "Gesichtsschmerztag" (z.B. in New York) ab 2018 stets am 07. Oktober eines Jahres, losgelöst vom allgemeinen Tag der Seltenen Krankheiten, in Deutschland abzuhalten.

Um aufklärend wirken zu können, wird dieser Tag in unterschiedlichsten Städten mit Hilfe von dort angesiedelten Selbsthilfegruppen und Kliniken mit neurologischen Abteilungen abgehalten. Deshalb wurde beschlossen, dass der nächste Trigeminusneuralgie-Tag inklusive Mitgliederversammlung am Samstag, 6. Oktober 2018 in Aachen stattfinden soll. 

 

 

"Trigeminusneuralgie-Tag 2017" in Duisburg

Am Dienstag, 28. Februar 2017 findet am Tag der "Seltenen Krankheiten" der "Trigeminusneuralgie-Tag 2017" in Duisburg statt. Es ist das Erstlingswerk der Duisburger Selbsthilfegruppe, die 2013 gegründet wurde udn die auch maßgeblich an der Gründung des bundesweit operierenden Vereins Trigeminusneuralgie Deutschland e.V. - 2015 ebenfalls in Duisburg in den Sana Kliniken geründet wurde. Der Sitz des Vereins wurde mit Bedacht nach Berlin gelegt, um auch beim Bundestags-Gesundheitsausschuss und vielen Pharma-Unternehmen das Ohr zu haben.

Die Selbshilfegruppen Deutschlands und der neue bundesweit agierende Vereine wollen auf die äußerst schmerzhafte Erkrankung und deren Folgen aufmerksam machen und vielleicht einmal anähernd so gut aufgestellt sein wie die Amerikaner, die immer am 27 Oktober in New York den "Gesichtsschmerz-Tag" durchführen - und das schon seit mehr als 27 Jahren.
Wie hoch die Zahl im deutschsprachigen Raum ist bleibt noch ungewiss. Schätzungen liegen zwischen 40.000 und 100.000 Betroffenen.

"Lieber würde ich noch eine Chemo erleiden wollen, als diese Erkrankung mitmachen zu müssen. Wie kann man das aushalten?" sagte eine an Krebs erkrankte Frau, die mit Trigeminuspatienten zu tun hat.

Von 11 bis 15 Uhr wird im Hörsaal des Sana Klinikums mit Bundes- und Landtagsabgeordneten die im jeweiligen Gesundheitsausschuss aktiv sind, mit Neurochirurgen und Schmerztherapie-Experten und betroffenen Angehörigen zu diesem Thema gesprochen.

Es geht auch um Notfall-Maßnahmen und einen speziellen Ausweis, der bei einer Schmerzattacke helfen könntefsowie um die Beantragung eines Schwerbehindertenausweises.

Der Verein Trigemnusneuralgie Deutschland e.V. wird auf seiner in die Veranstaltung eingebetteten Mitgliederversammlung entscheiden, ob und wo die zweite Veranstaltung in 2018 stattfinden soll.



Gründung der Selbsthilfegruppe Trigeminus-Neuralgie

Duisburg, 3./6. Februar 2014 - Es gibt immer wieder Krankheitsbilder, die auch die Selbsthilfe-Kontaktstelle googlen muss, die aber für die Betroffenen mit so großem Leidensdruck verbunden sind, dass sie dankbar für jede Hilfe sind. Eine Gruppe zu einem solchen Krankheitsbild soll jetzt in Duisburg gegründet werden. Das Thema: Trigeminus Neuralgie. Hierbei handelt es sich um einen extrem starken Gesichtsschmerz, der durch einen Reizungszustand des 5. Hirnnerven zu Stande kommt.
Am Mittwoch, 5. Februar  wird um 17 Uhr die Gründung der Selbsthilfegruppe Trigeminus-Neuralgie angestrebt. Wer gern in einer  lockeren Gesprächsrunde  seine Erfahrungen um die schmerzintensive Neuralgie einbringen möchte, ist herzlich eingeladen. Ort ist das Fitnesscenter an der Lotharstraße 222 (zwischen den Bahn-Unterführungen über  den Parkplatz zum Center in den Raum rechts, ist auch die Heimatbasis des Bürgervereins Neudorf). Ansprechpartner ist Harald Jeschke (Telefon 0203 – 363 44 66).

Zwei Dutzend Duisburger Bürgerinnen und Bürger waren dem Aufruf zur Gründung der Selbsthilfegruppe im am Mittwoch, 5. Februar 2014 im Fitnesscenter an der Lotharstraße gefolgt. Neugier, starkes Interesse und Spannung waren die wesentlichen Element, die mit der von gräßlichen Schmerzattacken verbundenen Neuralgie betroffenen Menschen.

 

„Das ich endlich einmal mit anderen betroffenen Menschen so ungezwungen über dies Schmerzen sprechen konnte und hören musste, was andere noch zu leiden haben, das war so wichtig für mich“, meinte die zweitälteste Teilnehmerin aus Ungelsheim. Aus Fahrn, Meiderich, Duissern und allein acht betroffene Rheinhausen waren sie angereist – die Trigemius-Patienten  aus Neudorf hatten sozusagen ein Heimspiel.

 

Alle Betroffene und auch die Angehörigen kamen zu Wort und schildeten ihre Erfahrungen bzw. Umgang mit dem Schmerz, den Medikamenten, den gravierenden Nebenwirkungen oder welche Ärzte und Kliniken sie behandeln. Es waren auch Betroffene dabei, die sich schon einer Gehirnoperation hatten unterziehen müssen, um dem grausamen Dauerschmerz zu entkommen. Eine andere Betroffen wusste sich in ihrer Not bei nächtlichen Schmerzattacken nicht anders zu helfen, als jede Menge und damit zu viel Medikamente zu sich zu nehmen- sie konnte soeben noch von der Notfallrettung vor Vergiftung und dem Tod gerettet werden.

 

Die Anwesenden kamen einstimmig überein, den monatlichen Zyklus, Ort und Uhrzeit beizubehalten. Erste Gespräche mit den Klinken Duisburg ergaben Zustimmung bei der flankierenden Unterstützung fachlicher Art (medizinischer Rat), Nutzung des Schmerz-Therapiezentums oder auch Bereitstellung von Räumlichkeiten für Informationsveranstaltungen. Auch wurde Hilfe seitens der DVG mit Begleitservice bei der Anfahrt mit Bus oder Bahn zugesagt. 

 

Zielsetzung der Selbsthilfegruppe:
Mit der Medizin und der Politik alles auszuschöpfen, was den von Depression, sich abkapseln wollen oder gar von Suizidgedanken geplagten Betroffenen helfen kann. Dazu zählt auch die Nutzung von Akkupunktur, die keine argen Nebenwirkungen hat, sehr gut hilft über einen längeren Zeitraum von Schmerzattacken frei zu bleiben, aber noch teuer privat bezahlt werden muss.