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Mercatorjahr 2012

 

 

 







„Kreativquartier Ruhrort“  Konzerte in der Schifferkirche

 

Lebendiger Adventskalender schon im zehnten Jahr im Kreativquartier

Duisburg, 22. November 2019 - Für viele ist es das Highlight des Jahres, wenn in Ruhrort wieder 24 Nummern an Fenstern oder Türen auf den Lebendigen Adventskalender hinweisen. Bereits zum zehnten Male wird man kurz vor halbsieben Menschen eilig durch die Straßen des Hafenstadtteils huschen sehen, um pünktlich zur Öffnung des Törchens dabei zu sein.


Foto by Peter Jacques

 

Mit dem inzwischen an vielen Stellen im Quartier ausliegenden Flyer wird die Vorfreude auf kreativ gestaltete Beiträge zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit geweckt. Dabei spielt die Professionalität keine Rolle, weil die Begegnung mit Freunden, Nachbarn, Bekannten und besonders auch bisher Unbekannten den größten Reiz der Veranstaltungsreihe ausmacht. Wieder dürfen die Ausrichter vom Ruhrorter Bürgerverein und dem Kreativquartier Ruhrort einige neue Gastgeber in der „Adventskalendergemeinde“ begrüßen.

„Es wird auch wieder Orte geben, an denen in den letzten zehn Jahren noch kein Törchen geöffnet wurde, so zum Beispiel auf dem Parkhaus am Vinckeufer“, zeigt sich Bürgervereins-Vorsitzender Dirk Grotstollen begeistert, dass sich auch nach einem Jahrzehnt noch neue Törchen finden lassen. „Wie es sich für einen maritimen Hafenstadtteil gehört, wird ein Törchen auf dem Museumsschiff Oscar Huber im Hafenmund geöffnet.“ Los geht es am Sonntag, 1. Dezember (diesmal auch der 1. Advent) pünktlich 18.30 Uhr am KMC-Café auf der Harmoniestr. 45.

 

Viele Gastgeber waren in den Vorjahren großzügig und reichten Gebäck oder ein Heißgetränk. „Wir würden uns freuen, wenn die Trinkbehälter dafür vorsorglich mitgebracht würden, um den Lebendigen Adventskalender möglichst frei von Müll und damit umweltschonend umzusetzen“, betont Kreativquartiermoderator Heiner Heseding einen Nachhaltigkeitsaspekt der Veranstaltungsreihe, die in Ruhrort tatsächlich auch bis zum 24ten Törchen an der Maximiliankirche geht.
„In diesem Jahr wollen wir mit dem Spendenprojekt, für das an jedem Abend die Sammeldose rumgeht, der städtischen Kinder Tagesstätte Schifferheimstraße ermöglichen, die Turnzeiten der Kinder mit einem Sprungkastenset in Zukunft abwechslungsreicher zu gestalten.“

Törchen 6 by Peter Jacques

 

Der Lebendige Adventskalender in Ruhrort

Vom 1. bis 24. Dezember 2019, 18.30 Uhr,

Orte sind unter www.kreativquartier-ruhrort.de auf dem Flyer vermerkt.


Irish Folk festigt seinen Platz im Kreativquartier Ruhrort

Celtic Gems Festival Ruhrort im Januar 2020
Duisburg, 21. November 2019 - Mit einem Festivalwochende vom 24. bis zum 26. Januar 2020 bietet das „Celtic Gems Festival“ Musik, Bilder und Geschichten aus Irland auf der Ruhrorter Hafeninsel. 

Bereits seit dem Juli 2018 hat sich die monatlich jeweils am zweiten Dienstag in der Traditionsgaststätte „Zum Anker“ stattfindende „Irish Folk Session“ in Ruhrort etabliert. Aus dem Stand ist es Initiator Holger „Mick“ Haering gelungen, Mitmusiker und Publikum für den Sessionabend zu begeistern.

 

„Nun soll mit dem ersten „Celtic Gems Festival“ am letzten Januarwochenende ein größeres Veranstaltungsformat die Musik und das Flair der „grünen Insel“ noch intensiver ins Duisburger Hafenquartier bringen“, beschreibt Haering die Veranstaltungsidee. „Mit einem hochkarätig besetzten großen Festivalkonzert, dreitägigen Instrumentenworkshops, einer Festivalsession und Fotoausstellung, sowie einem launigen Abend mit Geschichten zur und Musik aus Irland ist für jeden Liebhaber irischer Lebensart etwas dabei.“

 

Festivalstart ist am Freitag, 24.1.2020 um 15 Uhr mit der Vernissage der Foto - Ausstellung „My Irish Moments“ im Gemeindehaus Ruhrort.  Es sind keine klassischen Urlaubsfotos, die Mick Haering mit nach Hause bringt. Es sind die Geschichten, die er mit seinen Foto-Kompositionen zu erzählen hat. Bis zur Finissage am Sonntag, 26.1.2020 um 16 Uhr ist die Ausstellung bei freiem Eintritt zu besichtigen.

 

Ebenfalls am Freitag beginnen die dreitägigen Instrumentenworkshops.  Die irische Rahmentrommel nennt sich "Bodhrán", und mit Guido Plüschke ist für absolute Anfänger ein erfahrener und talentierter Dozent gefunden worden. Instrumente können bei Bedarf nach Absprache ausgeliehen werden. Ebenfalls an absolute Anfänger richtet sich Mick Haerings "Irish Tin Whistle"-Workshop. Auch hier sind keine Notenkenntnisse erforderlich und eine traditionelle irische Flöte ist in der Kursgebühr enthalten.
Wer bereits auf der Geige in der ersten Lage die wichtigsten Tonarten spielen kann, ist genau richtig bei Wiebke Burmeister und ihrem Workshop "Irish fiddle style". Hier ist ein eigenes Instrument Voraussetzung zur Teilnahme. Alle Workshops bieten bei 99€ Kursgebühr sechs Zeitstunden Unterricht verteilt auf drei Tage.

 

Der erste Festivaltag endet um 19 Uhr im Kultlokal "Zum Anker" mit einer gemeinsamen Irish Folk Session. Die Ruhrorter Sessions erfreuen sich auch beim Publikum großer Beliebtheit. Der Stamm der Musikerschaft kommt vom Niederrhein und aus dem Ruhrgebiet, aber immer wieder schafft es auch jemand von weiter her, den Sessiontisch zu bereichern. Der Eintritt ist frei, der Hut geht für die Musiker herum.

Höhepunkt des Wochenendprogramms ist das Festivalkonzert am Samstag, 25.1.2020 ab 20 Uhr (Eintrittskarten 15€/ermäßigt 10€ im Vorverkauf erhältlich) im Gemeindehaus Ruhrort. Mit den Bands „Piper’s Wine“ und „Iontach“ sind zwei szeneweit bekannte Gruppen verpflichtet worden. Die Festivalband, bestehend aus den Dozenten der Workshops, vervollständigt das Line-Up.
 

Wiebke Burmeister (Geige) und Guido Plüschke (Bodhrán) spielen gemeinsam mit dem Ruhrorter Gitarristen und Mitorganisator Mick Haering schnelle Tunes und eindrucksvolle Songs.

 

Piper’s Wine ist eine Folk-Musik Formation aus Niedersachsen. Die Band-Mitglieder Jörg Aumann (Banjo, Gitarre, Mandoline, Gesang), Axel Hanne (Gitarre, Gesang, Akkordeon), Jörg Krabel (Flöten und Whistles aller Art), Holger Kinzel (Fiddle) und Michael Riefe (Bass) musizieren seit 1995 zusammen und sie spielen das, was ihnen gefällt: irischer Kneipen-Folk, traditionelle irische und schottische Balladen, Jigs, Reels, Hornpipes und was zum keltischen Folk sonst noch dazugehört, den einen oder anderen amerikanischen Folk-Song und auch mal flotten Folk-Rock. Sie eint die pure Freude am Spielen.

 

„Iontach" - Foto Dagmar Steele - ist irisch und heißt „wunderbar / hervorragend" und bisweilen auch „eigenartig/merkwürdig". Heimische und internationale Pressestimmen beschreiben die konzertante Musik der irisch-britisch- deutschen Formation jedoch eindeutig im erst genannten Sinn. Die Band besteht aus den drei renommierten Musikerpersönlichkeiten Siobhán Kennedy (IRL), Nick Wiseman-Ellis (GB) und Jens Kommnick (D), die in dieser Zusammensetzung seit 2016 gemeinsam musizieren.

Die abwechslungsreiche Mischung aus sensiblem, mehrstimmigem Harmoniegesang einerseits und feinen Arrangements schwungvoller Tanzmusik und lyrischer Melodien andererseits macht die Gruppe zu einer Ausnahmeerscheinung.

Zudem gehört sie durch den großen Umfang ihres eingesetzten Instrumentariums

(Flöten, Geigen, Akkordeon, Concertina, Gitarre, Bouzouki, Cello, Piano) und durch

ihre sympathische und humorvolle Bühnenpräsentation zu den beliebtesten Formationen der Irisch-Traditionellen Musikszene.

 

Zum Abschluss des irischen Wochenendes am Sonntag, 26.1.2020 um 19 Uhr gibt es mit "Das fundierte Halbwissen der irischen Musik" einen Abend mit Live-Musik und kuriosen Geschichten rund um den Irish Folk eine Hommage an die grüne Insel mit Guido Plüschke. Der begeisterte Irland-Kenner nimmt sein Publikum im „Zum Anker“ auf eine Reise nach Irland mit.
Es wird gesungen und gelacht, und auf humorvolle Art werden interessante Facts vermittelt. Irische Live-Musik & kuriose Geschichten treffen auf fundiertes Halbwissen, und am Ende weiß man mehr, aber nicht alles... Der Eintritt ist frei(willig) – d.h. der Hut geht rum.

 

Karten für das Festivalkonzert sind online oder per Email an info@kreativquartier-ruhrort.de zu erwerben. Ebenfalls können dort Plätze zu den Workshops reserviert werden. Alle Informationen bietet auch die Festivalwebsite www.celtic-gems-festival.de

 

 

 

Schweigend erinnern – Gedenken an die Pogromnacht in Ruhrort

Duisburg, 6. November 2019 - Am 9. November 1938 brannte im Hinterhof des Hauses Landwehrstraße 21 die Ruhrorter Synagoge bis auf die Grundmauern nieder. Aus Respekt vor dem jüdischen Schabat, auf den der Gedenktag in diesem Jahr fällt, veranstaltet das Kreativquartier Ruhrort die Schweigeminute am Sonntag, 10. November um 18 Uhr vor dem Haus. Dabei wird an die Menschen erinnert, die durch die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten ihr Leben verloren. Zahlreiche Stolpersteine erinnern im Ruhrorter Stadtbild zum Teil an ganze Familien, die in Lagern oder durch die Spätfolgen ihr Leben ließen.

„Wir wollen, dass man sich an die Menschen erinnert, besonders in Zeiten, in denen wir erleben, dass der Beton der trennenden, rassistischen Ideologien auch heute wieder in Köpfen europäischer Bürger*innen angerührt wird“, beschreibt Kreativquartiermoderator Heiner Heseding die Motivation für die jährliche Veranstaltung.  
Bereits ab 16 Uhr wird am selben Tag ein Rundgang zu den in Ruhrort vorhandenen Stolpersteinen vom solidarische Statteilladen „Roter Stern Ruhrort“ angeboten. Treffpunkt ist vor dem Lokal in der Amtsgerichtsstr. 15 in Ruhrort.  

'DREI' improvisieren frei im Lokal Harmonie.

DREI - Foto  André Syman

Immer wieder zeigen sich Konzertbesucher von der Frische der gemeinsam erarbeiteten Improvisationen und Klanglinien der beteiligten Musiker beeindruckt. Im besonderen Ambiente der ehemaligen Eisenwarehandlung trägt die Nähe von Bühne und Publikum zur inspirierenden Interaktion bei.

 

DREI sind:
Uwe Juchum: Bassklarinette, Tenorsaxophon
Kai Winter: Altsaxophon
Dirk Friedrich: chromatische Mundharmonika, Klavier

Eintritt: frei(willig)/Hutveranstaltung

Sonntag, 13.10.2019, 16 Uhr

Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, Ruhrort

 

Spelunken Spektakel #4-2019

Kent Coda

Duisburg, 7. Oktober 2019 - Hoffnung und Freude prallen auf alltägliche Zweifel, und alle tanzen im 9/8-Takt der Darbuka. Bei Kent Codas neuem Album geht´s um das Leben, das Meer und die Sehnsucht nach Freiheit. Gerade in Zeiten wie diesen, wo die interkulturellen Wellen hoch schlagen und viele Menschen in Deutschland der Türkei mit Skepsis begegnen, versteht sich Kent Coda als Vermittler und Brückenbauer. Als musikalischer Kleber, der Risse kitten und verbinden möchte. Denn sitzen wir nicht alle im gleichen Boot?

Sprachbarrieren schraubt dieses Trio auseinander und baut daraus ein Fenster, durch das Songs klingen, die unbekannt und doch irgendwie sehr vertraut wirken. Wenn sich Sänger Öğünç große Fragen in kleinen Geschichten beantwortet, braucht man keinen Dolmetscher. In der Luft liegt diese seltsame kölsche Euphorie, man fühlt das Chaos und den Spaß einer türkischen Hochzeit. Genau diese Elemente ließen zusammen mit den Kölner Lokalmatadoren Kasalla das erste kölsch-türkische Karnevalslied "Et letzte Züppche" entstehen, das am 10.11.17 digital veröffentlicht wurde.

Kent Coda verbinden eingängigen Indie-Folk mit orientalischen Rhythmen und türkischem Gesang. Musik für Herz und Füße. Das sind Kent Coda. Zwei Türken und ein Österreicher, drei Kölner Musiker. Man muss nicht jedes Wort verstehen, um sich in diese Stimmungen einfühlen zu können. Mit den Zutaten Akustikgitarre, Baritonstimme, Bass, Darbuka, Bassdrum und Hintergrundgesang funktionieren diese Lieder in der ranzigen Eckkneipe genauso gut wie in der großen Konzerthalle.
www.kentcoda.com

Samstag 12.10.2019 ab 20:00 Uhr - Kreativquartier Ruhrort Lokal Harmonie - 47119 Duisburg-Ruhrort
Freier Eintritt - Der Hut geht rum.


Hot Chilis – Sehnsucht nach dem anderswo

Musikalische Weltreise bei der Ruhrorter HOFkultur mit Liedern aus dem Gepäck von Migranten  
Duisburg, 24. September 2019 - Was als einmalige Kneipen-Singe-Gruppe begann, besteht nun bereits seit mehr als einem Jahr. Seit mehreren Jahren machen David Gómez Stiefenhöfer, Merino Peter Otto Gödderz, Franziska Mareike Federer,  Lili Thomas, Lena Rothhaar und Kilian Hoffmeister schon Musik miteinander. '

Die überwiegend jugendbewegten Mitglieder der „Hot Chilis“ kennen sich von Lagerfeuerfeiern und Reisen, bei denen Musik immer eine große, verbindende und ausgelassene Rolle spielte. In wechselnder Besetzung bringen sie einige ihrer alten und neuen musikalischen Funde nun auch auf die Bühne der Ruhrorter HOFkultur – mit Kontrabass, Akkordeon, Gitarren und Gitalele, sowie Geige und Trompete. Sie bringen mehr Instrumente als Menschen mit und feiern mit ihrem Publikum auf noch mehr Sprachen die Rhythmen, die die Welt ihnen bisher brachte.  

Foto Hot Chilis

Mit „Sehnsucht nach dem anderswo“ beschließt das Kreativquartier Ruhrort am 29.9.2019 um 18:00 Uhr im Hof Dammstr. 12 (Zugang über Garagenhof Dammstr. 16) die diesjährige HOFkultur-Reihe. Bei Regenwetter findet die Veranstaltung im Gemeindehaus Ruhrort an der Dr.-Hammacher-Str. 6 statt. Der Eintritt ist wie immer frei, der obligatorische Hut geht rum.

HOFkultur 2019 im Kreativquartier Ruhrort beginnt

„Weggegangen, angekommen, geblieben“ 

Duisburg, 9. September 2019 - Seit 2011 bringt die Reihe HOFkultur Kulturveranstaltungen in Ruhrorter Hinterhöfe, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Im September 2019 beschäftigt sich die HOFkultur mit verschiedenen Aspekten der Migration unter dem Titel „Weggegangen, angekommen, geblieben“.

 

Das Ruhrgebiet ist eine Einwanderungsregion par excellence. Aus- und Einwanderung, Flucht und Vertreibung, Gastfreundschaft und Fremdenfeindlichkeit, Anwerbung und Ablehnung – diese Themen bewegen die Menschen hier seit Jahrhunderten und sie sind auch heute aktuell. Grund genug sich einmal künstlerisch mit einigen Facetten dieser Problematik zu beschäftigen. Die HOFkultur 2019 greift dies mit drei Veranstaltungen auf.

 

Los geht es am 15. 9. 2019 um 18:00 Uhr im Hof in der Karlstr. 45 in Ruhrort. Dort lesen Barbara Wedekind und Folkert Küpers Texte zum Thema Migration. Clemens Graefen, Eike und Detlef von Schmeling steuern entsprechende Lieder bei. Der Abend steht unter dem Motto: „ Mich samt meiner Wurzeln auszureißen und zu setzen in ein anderes Land“, einer Zeile aus einem Gedicht des österreichischen Dichters Theodor Kramer.

 

Am 22.9.2019 um 18:00 Uhr im Hof des Schifferkinderheim Nikolausburg in der Fürst-Bismarck- Str. 42 tritt das Allerwelt-Ensemble Duisburg und Freunde unter dem Motto „I wanna be the player of my live“ auf.

 

Das "Allerweltensemble Duisburg" hat sich im Jahr 2016 im Rahmen eines Projekts des "Jungen Ensemble Ruhr" gegründet und besteht derzeit aus etwa 20 überwiegend jungen Akteuren aus vier Kontinenten und erzielte 2017 den 1. Platz im Landeschorwettbewerb NRW in der Kategorie Interkultur.

 

David Gómez Stiefenhöfer, Merino Peter Otto Gödderz, Franziska Mareike Federer, Lili Thomas, Lena Rothhaar und Kilian Hoffmeister beschließen mit Liedern aus dem Gepäck von Einwanderern am 29.9.2019 um 18:00 Uhr im Hof Dammstr. 12 (Zugang über Garagenhof Dammstr. 16) die diesjährige HOFkultur-Reihe. Der Titel des Liederabends ist „Sehnsucht nach dem anderswo“.

 

Das Betreten der Höfe zu den Veranstaltungen erfolgt immer auf eigene Gefahr.

Der Eintritt ist frei (der Hut geht rum).

 
Foto Fritz Hemberger

Bei Regen und unbeständigem Wetter findet die Veranstaltung am 15.9. im Maximilian-Haus und die Veranstaltungen am 22.9. und 29.9.19 im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, statt.

Mercator - Ensemble – Let’s do it

Duisburg, 7. September 2019 - ‚Let’s do it‘ – frei übersetzt ‚Packen wir’s an‘ heißt es am Samstag, 14. September, wenn Kultur und moderne Fertigungstechnik einander in der Werkshalle der Ophardt-Werft begegnen.  Wo sonst die Präzisionsmaschinen Aluminium - Schiffsteile formen und verschweißen,  wird das Mercator Quartett der Duisburger Philharmoniker Brücken über Jahrhunderte, Kontinente und Musikgenres geschlagen werden.

 

Zu Hause sind die vier Musiker, deren Besetzung mit dem Kontrabass für besondere Fülle und viel Spannkraft sorgt, überall. Klassische Akzente schwingen mühelos hinüber zu südamerikanischen Klängen, der Dreivierteltakt von Johann Strauss streift - nicht ohne ein Augenzwinkern - die funkelnden Klassiker des Amerikaners Cole Porter. Es gibt Stücke, die nicht altern. Und so ergänzt das Ensemble sein zeitloses Programm mit viel Witz und Charme durch bemerkenswerte Anekdoten zu den Komponisten und Ihren Werken.

 

“Let’s Do It” ist die Aufforderung zum mitschwingen, mitschwelgen und mitschmunzeln. Das Mercator-Ensemble hat sich dieses lebenslustige Stück zum Programm und zum Titel seiner ersten CD gemacht. Wer das dynamische Streichquartett jemals live erlebt hat, weiß, warum.

 

Mercator - Ensemble – Let’s do it

Samstag, 14. September, 20 Uhr

Ophardt – Werft, Hafenstraße 69, 47119 Duisburg-Ruhrort

Eintritt: 15,00€

 

 

Vladimir Mogilevsky – The best of Peter Tschaikowsky

Duisburg, 4. September 2019 - Der in Moskau geborene Klaviervirtuose Vladimir Mogilevsky ist zu Recht in den großen Konzerthäusern zu Hause. Ob im Leipziger Gewandhaus, der Berliner Philharmonie, dem Opernhaus in Istanbul oder dem Expo-Center Shanghai - überall wird die Vielseitigkeit des Pianisten von Kritikern und Zuhörern geschätzt. Von klassischen bis hin zu zeitgenössischen Komponisten zählen frische Interpretationen zu seinem breiten Repertoire.

 

Seine Konzertprogramme heben sich durch frischen Schwung und das Fehlen von fest vorgegebenen Mustern deutlich ab. In ihnen spiegeln sich immer interessante Konzepte und Ideen wieder. Immer auf der Suche nach niveauvollen Raritäten spielt Mogilevsky nicht nur das typisch klassische Standard-Repertoire, sondern er erweckt unbekannte Werke großer Komponisten zu neuem Leben.

 

Bereits im Alter von 5 Jahren entdeckte und förderte die renommierte Moskauer Gnessin-Musikschule seine außergewöhnliche  Begabung. Im Alter von nur 8 Jahren führte er eigens für ihn von namhaften Komponisten geschriebene Stücke bei großen Festivals in Moskau auf. Dieser Tradition ist er treu geblieben und darum erhält er bis heute Werke  von  bekannten Komponisten aus der ganzen Welt. Sein Studium  schloss  Mogilevsky  an der Gnessin-Musikakademie mit höchster Auszeichnung als Konzertpianist ab. Seit 1995 lebt Vladimir Mogilevsky in Deutschland.

Im Ophardt – Auditorium wird Vladimir Mogilevsky ein Solokonzert mit Werken des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky aufführen. Neben der Großen Sonate op. 37 und „Lied ohne Worte“ werden unter anderem Konzertparaphrasen von Paul Pabst und Franz Liszt nach Auszügen aus der Oper „Eugene Onegin“ zur Aufführung kommen.

Das Ophardt – Auditorium ist ein Juwel im Kreativquartier Ruhrort: Direkt am Bunkerhafen gelegen, lässt sich durch die offene Glasfront das geschäftige Hafentreiben im stilvoll gestalteten Ambiente beobachten. Während Lastschiffe Container in Europas größten Binnenhafen transportieren, kann der Besucher an diesem Abend Kultur auf höchstem Niveau genießen. Dazu tragen der hochwertige Bösendorfer Flügel aus der AUDI-edition und die hervorragende Akustik des Konzertsaals entscheidend bei.

www.vladimirmogilevsky.de

 

Vladimir Mogilevsky – The best of Peter Tschaikowsky

Samstag, 7. September, 20 Uhr

Ophardt – Auditorium, Hafenstraße 69, 47119 Duisburg-Ruhrort

Eintritt: 15,00€

 
foto14 by Viktor Goryachev

Der Konzertabend wird von der Firma Ophardt-Maritim unterstützt.

- Serenadenkonzert im Gemeindehaus Ruhrort
- Hiby/Bardon/Hession Trio – Tourneeauftakt im Lokal Harmonie

Serenadenkonzert im Gemeindehaus Ruhrort  
Duisburg, 2. September 2019 - Fast schon Tradition – die Serenadenkonzerte des studio-orchester duisburg, die im Spätsommer im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in Ruhrort stattfinden.  Das diesjährige Serenadenkonzert findet am Sonntag, 15. September, um 18 Uhr im Gemeindehaus Ruhrort auf der Dr. Hammacher Straße 6 statt. Mit klassischer Musik in zwanglos-gemütlicher Atmosphäre wird das Ende des Sommers und der Beginn der neuen Konzertsaison eingeläutet.  

Das Studio-Orchester Duisburg e.V. besteht seit 1970. Seine frische Art zu musizieren, sein Idealismus und seine Leidenschaft haben das Orchester weit über die Grenzen Duisburgs hinaus bekannt gemacht. Die ca. 50 aktiven Musiker unterrichten als Lehrer an den Musikschulen der Region oder sind in ganz anderen Berufen tätig, teilweise sind sie noch Schüler oder Studenten.  

studio orchester duisburg
Im Sommer 2018 sprang Cecilia Castagneto kurzfristig als Dirigentin des dritten Serenadenkonzerts ein. „Schwung und Leuchtkraft“ attestierte die Rheinische Post dem Spiel des Orchesters unter Leitung der jungen Argentinierin, die nach dem großen Erfolg prompt ein weiteres Mal eingeladen wurde.   Solist bei diesem sommerlich leichten Programm mit Meisterwerken der Wiener Klassik ist der russische Geiger Paul Rosner. Er studierte noch bei Größen wie David Oistrach und André Gertler, spielte auf großen Konzert- und Festspielpodien und lebt heute in Düsseldorf. In der Pause besteht wieder die Gelegenheit mit den Musikern ins Gespräch zu kommen.  
Karten zum Preis von elf Euro (ermäßigt 6,50 Euro) im InfoCenter im Maximilianhaus auf der Maximilianplatz in Ruhrort, im Cafe Klamotte auf der Moerser Straße 59 in Alt-Homberg sowie in der Tourist-Info auf der Königstraße 86 in der Stadtmitte erhältlich. Reservierungen zur Hinterlegung an der Abendkasse werden per E-Mail an kulturbuero@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-62264 entgegengenommen.    

Hiby/Bardon/Hession Trio – Tourneeauftakt im Lokal Harmonie
Hans Peter Hiby - Saxofon Michael Bardon - Kontrabass Paul Hession - Schlagzeug Das 2016 gegründete Hiby-Bardon-Hession Trio arbeitet im Bereich des freien Jazz und der europäischen Improvisationsmusik. Mit dem Konzert im Ruhrorter Lokal Harmonie startet das Trio seine Deutschlandtournee, die sie u.a. auch nach Hannover, Köln und Schorndorf führen wird. Aus dem Duo von Saxofonist Hans-Peter Hiby und Schlagzeuger Paul Hession entwickelte sich nach und nach das aktuelle Trio.

Die beiden Musiker trafen sich erstmals in Hiby‘s Heimatstadt Wuppertal. Im Laufe der Jahre wurde das Duo um verschiedene Kontrabassisten wie den verstorbenen Peter Kowald und Dieter Manderscheid erweitert. 2016 bildete sich dann das heutige Trio mit dem jungen irischen Bassisten Michael Bardon. Er ist der perfekte Hintergrund für die beiden anderen Musiker, fungiert als melodischer Drehpunkt und die daraus resultierende Musik ist leidenschaftlich und suchend, während sie eine volle Dynamik mit Anspielungen auf eine frühere Jazztradition entfaltet.

Das Trio nimmt den Hörer mit auf eine Reise, indem es die formalen Möglichkeiten, die jeder Begegnung innewohnen, vollständig auslotet und sensibel aufeinander eingeht, sowie die einzigartigen akustischen Eigenschaften jeder Spielumgebung mit einbezieht. Die Freunde der frei improvisierten Musik kommen beispielsweise beim Anhören der im Jahr 2017 veröffentlichten CD „Roots“ voll auf ihr Kosten, denn die drei Musiker harmonieren glänzend miteinander. Exzellent passen wirbelnde, komplexe Schlagzeugfiguren und kunstfertige Bassriffs zu Hiby‘s kraftvollem, energiegeladenem Spiel.

Die komplexen Strukturen ihrer Improvisationen verraten bei aller explosiven Dynamik einen hohen Grad an Sensibilität und erzählerischem Ausdruck. Den Musikern ist es wichtig, auch bei Konzerten nicht durch festgelegte Vorlagen eingeengt zu sein, um so musikalischem Ausdruck und Gefühlen freien Lauf lassen zu können, mit Raum, Umgebung und allen äußeren und inneren Einflüssen zu arbeiten und zu spielen, um diese in einem gemeinsamen Dialog weiterzuentwickeln.
Ein extrem spannender Prozess für Zuhörer und Musiker gleichermaßen. www.hanspeterhiby.com Hiby/Bardon/Hession Trio Freitag, 6. September 2019, 20 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung Veranstalter: Kreativquartier Ruhrort UG       

JazzStones Trio veröffentlicht  Album mit Rolling Stones - Interpretationen

Die neue CD gibt’s zum Releasekonzert zum Sonderpreis 

Duisburg, 30. August 2019 - Dass ein CD-Album in der Werft vom Stapel läuft hat es im Kreativquartier Ruhrort auch noch nicht gegeben. Am Montag, 2. September ist es nun zum ersten Mal so weit. In der Ophardt Werft am Bunkerhafen in Duisburgs Binnenhafen stellt das JazzStones Trio seine Bearbeitungen von Klassikern der wohl dienstältesten Rockband der Welt vor.

 

Pianist Stefan Heidtmann freut sich auf das besondere Konzert mit Hafenflair, hat er doch im Duo mit der deutschen Saxofonlegende Gerd Dudek im Herbst 2017 bereits in dem Auditorium mit Panoramablick gastiert. Im der klassischen Pianotrio – Besetzung mit Markus Braun am Kontrabass und Marcel Wasserfuhr am Schlagzeug verspricht der Abend ein musikalischer Leckerbissen zu werden, wie erste Rezensionen der Aufnahmen

 

Die auf die Bearbeitung des Rohmaterials Aluminium zu hochpräzisen Bootsrümpfen spezialisierte Firma Ophardt – Maritim hat in dem normalerweise für Konferenzen, Kundenpräsentationen oder Schulungen genutzte Auditorium mit dem Bösendorfer Konzertflügel und hervorragender Akustik die besten Voraussetzungen für Konzerte geschaffen. Firmenchef Thomas Ophardt öffnet das Firmengelände nun für den Konzertgenuss: „Präzisionsfertigung und musikalisches Können in unserem schönen Firmenkomplex begegnen zu lassen war der Grund, warum unser Auditorium so konzipiert wurde.“

 

Gleich am Samstag drauf wird mit Vladimir Mogilevsky ein weltweit gefeierter Konzertpianist mit Werken von Peter Tschaikowsky eine weitere musikalische Kontur legen.

 

Die Konzerte am Montag, 2. September und Samstag, 7. September beginnen jeweils um 20 Uhr. Eintrittskarten für 15€/ermäßigt 11€ sind an der Abendkasse oder online erhältlich. Nähere Informationen dazu auf der Website des Veranstalters www.kreativquartier-ruhrort.de oder telefonisch unter 02039356612.

 

Kostenlose Parkplätze sind auf dem Firmengelände an der Hafenstr. 69 in Duisburg-Ruhrort ausreichend vorhanden. Der öffentliche Personennahverkehr fährt die Haltestelle Ruhrort Kreisverkehr an.

 

JazzStones plays The Rolling Stones

Montag, 2. September 2019, 20 Uhr

Ophardt-Auditorium, Hafenstr. 69, 47119 Duisburg Ruhrort

 

Vladimir Mogilevsky – Werke von Peter Tschaikowsky

Samstag, 7. September, 20 Uhr

Ophardt-Auditorium, Hafenstr. 69, 47119 Duisburg Ruhrort