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„Kreativquartier Ruhrort“
 
Termine im Kreativquartier Ruhrort im Oktober 2018

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/01/4433/-/forbidden-turkey-guersoy-tanc-mahir-kartal-levent-gener

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/02/4666/-/ruhrort-hin-her-herbstfest-2018

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/02/4657/-/soloduo-philippe-micol

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/05/4427/-/doppelt-impro-rheinflipper

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/06/4444/-/river-beat-live-music-boat-party-2018

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/06/4637/-/heimathafen-duisburg-we-used-to-be-tourists

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/07/3839/-/manukai-im-ruhrkunstort

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/09/4548/-/irish-folk-session-ruhrort

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/11/4650/-/die-festung-europa-break-the-isolation

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/11/4535/-/spelunken-spektakel-piadolla-klaus-der-geiger-marius-peters

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/12/4631/-/bombadil-zum-anker

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/13/4639/-/heimathafen-duisburg-timo-brandt

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/18/4643/-/trans-formations-cafe

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/24/4531/-/katzentisch-feministische-perspektiven

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/25/4651/-/die-festung-europa-was-heisst-hier-wirtschaftsfluechtling

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/25/3490/-/hfn-jam-zum-huebi

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/26/3479/-/repair-cafe-wegwerfen-denkste

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/10/26/4559/-/soundtrips-nrw-soundtrips-nrw-jernberg-kobayashi-blume

 

 

Ausblick November:

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/04/3782/-/basically-baroque-musik-des-18-jahrhunderts-fuer-mandoline-laute-und-cembalo

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/04/4554/-/an-einem-sonntag-im-lokal-hiob

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/04/3499/-/spelunken-spektakel-hussy-hicks-und-minnie-marks

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/09/4665/-/rich-kid-rebellion-zum-anker

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/09/4429/-/schweigend-erinnern-gedenkminute-fuer-die-ermordeten-ruhrorter-juden

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/10/4652/-/orgel-rockt-tour-5-patrick-glaeser-spielt-auf-der-seifert-orgel

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/10/4625/-/jo-im-ruhrkunstort

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/13/4549/-/irish-folk-session-ruhrort

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/15/4644/-/trans-formations-cafe

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/15/3739/-/kreativquartier-treffen

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/28/4532/-/katzentisch-feministische-perspektiven

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/29/3491/-/hfn-jam-zum-huebi

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2018/11/30/3480/-/repair-cafe-wegwerfen-denkste

Ein Kaffee auf Reserve – Ruhrorter Gastronomen zeigen Herz  

Duisburg, 30. August 2018 - „Drink doch eine met …“. Ob der Bläck Fööss – Hit aus den 70ern Pate stand, ist uns nicht bekannt. Aber unter dem Titel „Aufgeschobener“, „Kaffee auf Reserve“ oder „Caffee Suspeso“ gibt es inzwischen in vielen europäischen Städten Initiativen, die bedürftigen Menschen den Zugang zu einer kleinen gastronomischen Pause ermöglichen.  
Das Prinzip ist so einfach, wie genial: Wer sich eine Kaffeepause gönnt und in der Lage ist, jemanden dazu einzuladen, der bezahlt nicht nur sein eigenes Gedeck, sondern kauft ein weiteres dazu. Der Bon dazu wandert in ein Glas auf dem Tresen des Lokals, um für Menschen, die es sich sonst nicht erlauben könnten, einen kleinen Genuss zu ermöglichen. Diese können sich aus den spendierten Angeboten ein für sie passendes auswählen.  
Auf Anregung der Initiative „FaiR – Familie in Ruhrort“ stellen nun einige Ruhrorter Gastronomen ein Spendenglas mit dem Logo der Aktion „Ein Kaffee auf Reserve …“ auf. Die Initiatoren hoffen auf regen Gebrauch, sowohl von Spendern, als auch von bedürftigen Menschen. Dabei setzen sie auf absolute Ehrlichkeit. Jeder bestimmt selbst seine Bedürftigkeit und es wird kein Nachweis oder ähnliches erwartet.   Je nach Angebot kann ein Kaffee, aber auch ein Eis, eine Currywurst oder ähnliches gespendet werden. Lediglich alkoholische Getränke sind von diesem Angebot ausgenommen.  
Folgende Betriebe beteiligen sich an der Ruhrorter Aktion
„Ein Kaffee auf Reserve …“:  
·         Café Kurz
·         KultKiosk Hafenmund
·         Das Blaue Büdchen
·         Zum Anker
·         Mühlencafé
·         Zum Hübi  
Weitere Betriebe, die sich beteiligen möchten,  werden gerne mit einem Spendenglas versorgt. Interessierte melden sich bitte bei Michael Büttgenbach unter 0171/4424084.

 

 

Letzte Schicht für die diesjährige Ruhrorter HOFkultur-Reihe im Kreativquartier Ruhrort  
Nachdem am vergangenen Sonntag Prosatexte über den Ruhrbergbau vorgetragen wurden, geht es am Sonntag, 2. September um 18:00 Uhr im Hof der Luisenstr. 16 um Geschichte(n), Lieder und Lyrik aus der Lebenswelt der Bergleute im Ruhrgebiet. Dabei werden vergleichend auch Bergarbeiter-Lieder aus dem Vereinigten Königreich zu hören sein. Die vorgetragenen Gedichte stammen überwiegend von dem herausragenden  Bergarbeiterdichter Heinrich Kämpchen (1847 - 1912).   


Es lesen: Barbara Wedekind und Folkert Küpers. Musik: Detlef von Schmeling (Gitarre und Gesang), Eike von Schmeling (Querflöte) und Clemens Graefen (Bass)   Mit der diesjährigen HOFkultur – Reihe unter dem Titel „Deckel auf’n Pütt - Der lange Abschied von dem Stoff aus dem das Ruhrgebiet entstand“ gedenkt das Kreativquartier Ruhrort dem Ende des Kohleabbaus im Ruhrgebiet. Der Eintritt ist frei(willig), d.h. der Hut geht rum.

Barbara Wedekind und Folkert Kuepers by Fritz Hemberger

 

 

 

Erste Irish Folk Session im Kreativquartier Ruhrort

Duisburg, 4. Juli 2018 - Ohne Frage, der „grünen Insel“ Irland gehört seine erste Leidenschaft und dies seit nun bereits 21 Jahren. Vor kurzem kam er von seiner 35. Reise dorthin zurück. In der südwestirischen Hafenstadt Dingle spielt er ebenfalls gerne auf den Sessions.  Inzwischen ist für Musiker, Sänger, Autor und Storyteller Mick Haering auch die Hafeninsel Ruhrort zu einer zweiten Leidenschaft geworden.

Von Hüls am Niederrhein hat es ihn nun zum Stromkilometer 781 gezogen und er will seine Liebe zu den Liedern und Geschichten Irlands auch ins Kreativquartier Ruhrort bringen. Mit Gastwirt Rainer Schmitz vom „Zum Anker“ war er sich schnell einig, eine monatliche Session für Irish-Folk Musiker und Sänger zu organisieren. Am Dienstag, 10. Juli 2018 ab 18 Uhr ist es nun zum ersten Mal soweit: am Musikertisch wird Mick mit der Gitarre auf Mitmusiker warten, die mit Fiddle, Tin whistle, Bodhran oder anderen klassischen Instrumenten des Genres aus dem keltischen Musikschatz  schöpfen wollen.
So wird der Anker zu einem Ort des geselligen Musizierens, zu dem natürlich auch Publikum herzlich eingeladen ist. Wenn die Stimmung des Abends es erlaubt, wird vielleicht die eine oder andere Geschichte erzählt, hat das „Storytelling“ in den Pubs zwischen Cork und Dublin doch eine lange Tradition.

Foto von Holger „Mick“ Haering

Der Eintritt ist frei, für die Musiker geht der Hut mit der Bitte um Anerkennung herum. Ruhrorter Irish Folk Session 10. Juli 2018, 18 Uhr Zum Anker, König-Friedrich-Wilhelm-Str. 18, Duisburg-Ruhrort.     

 

 

 
 
Promenadenmischung – das Hafenkonzert auf‘m Leinpfad!

Klaus Grospietsch und die HFN-Jam-Macher laden zum Hafenkonzert ein am Samstag, 9. Juni, ab 17 Uhr auf dem Leinpfad beim Hübi, Schimmigasse/Dammstraße 27 im Kreativquartier Ruhrort.

 

Duisburg, 06. Juni 2018 - Vier Dreiviertelstunden mit Musik, ziemlich bunt gemischt: Marc Dahmen singt Schlager mit Herz und ohne Ironie und gibt uns längst vergessene Ohrwürmer zurück. Die treuen Bergvagabunden machen das Kontrastprogramm mit alternativer Volksmusik und „Schlager auf Speed“.

Von den Duisburger Philharmonikern kommt das Mercator-Ensemble – das Streichquartett in der „Party-Besetzung des 18. Jahrhunderts“ spielt ein abwechslungsreiches Programm von leichter Klassik über Wiener Walzer, Kaffeehausmusik, Tanz und Folklore bis hin zu Jazz. Als Abräumer rocken abschließend Beatmartin den Leinpfad mit Ruhrpottsoul, getreu dem Motto von Bassistin Judy Jetson: „Der Punk ist dem Pott sein Soul“. Durchs Programm führt Thommie Black.

 

Der Eintritt ist frei; ein Hut geht rum. Die Promenadenmischung wird gefördert von Brückenklang/Landesmusikrat NRW aus Mitteln des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, den Duisburger Philharmonikern und MVW Lechtenberg & Partner.

 

Die Musiker im Einzelnen: 

Marc Dahmen war die Entdeckung des letzten Lichtermeers beim Ruhrorter HFN-Fest. Er hat die großen und kleinen Perlen des Schlagers allesamt drauf, herrlich ironiefrei, wunderbar rührend gesungen - Sie bekommen längst vergessene Ohrwürmer zurück!

https://www.youtube.com/user/schokowomble/featured

 

Die Treuen Bergvagabunden, das sind Pierre Lavendel und Buddy Diamond, die Helden der Volksparkkonzerte Rheinhausen. Sie spielen alternative Volksmusik, das bedeutet: Lieder wie Heino auf Speed, Tony Marshall barfuß auf heißen Kohlen oder auch Hans Albers im Strohrum-Rausch ...

http://www.myspace.com/TreueBergvagabunden

https://www.facebook.com/DieTreuenBergvagabunden/

 

Das Mercator-Ensemble – Matthias Bruns (1.Violine), Peter Bonk (2. Violine), Eva Maria Klose (Viola) und Hanno Fellermann (Kontrabass) – hat sich seit seiner Gründung 2008 einen festen Platz in der westdeutschen Kammermusik- und Konzertlandschaft erspielt. Der einzigartig orchestrale Klang, hervorgerufen durch die Besetzung mit Kontrabass statt Cello, entspricht dem der klassischen Wiener Serenadenquartette – den “Partybands” des 18. Jahrhunderts. Der “Wiener Klang” ist auch die Spezialität der vier Künstler, die diesen gekonnt mit Werken aus der Wiener Klassik, Walzern und Operetten in Szene setzen. Auf der Promenadenmischung spielen sie aus ihrem breiten Repertoire ein buntes, abwechslungsreiches Programm mit leichter Klassik, Wiener Walzer, Kaffeehausmusik, Tanz, Folklore ... bis hin zu Jazz!

http://www.mercator-ensemble.de/

https://www.facebook.com/mercatorensemble/

 

Beatmartin, das ist Musik aus dem Herzen des Ruhrgebiets. Das Bandlogo zeigt ihre Mischung: das Mod Target, Zeichen der Liebe zur britischen Musikkultur, versehen mit einem Förderturm. Heraus kommt Ruhrpottsoul, nämlich Punk, weil: "Der Punk ist dem Pott sein Soul", so Bassistin Judy Jetson. Sie und Marek Vejvoda an der Orgel, Björn Moehlendick am Schlagzeug und Martin Marzipano, Gesang und Gitarre, werden auf der Promenadenmischung abrocken – ein kraftvoller, intensiver Spaß!  https://www.facebook.com/beatmartin.music/

  

Promenadenmischung

Samstag, 9. Juni ab 17 Uhr

Leinpfad, bei Zum Hübi, Horst-Schimanski-Gasse/Navi: Dammstr. 27

Eintritt frei(willig) - Hutkonzerte

 

 Leise Lieder, laute Lyrik - Martina Lichter & Thomas Frahm

Ruhrort vor Ort | Leise Lieder, laute Lyrik - Martina Lichter & Thomas Frahm - Musikalische und poetische Verkehrungen in einer verkehrten Welt.
Sonntag, 10. Juni 2018, 18 Uhr
Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41. Eintritt: Spende

Duisburg, 01. Juni 2018 - Musik ist laut, Lyrik leise – so die allgemeine Auffassung. Oft ist es ja auch so. Liedermacherin „Madame LaGroketterie“ Martina Lichter aber liebt nicht nur die Zwischen-, sondern auch die leisen Töne über das Anleben gegen den Verkehrslärm und das bizarre Aneinandervorbei der Menschen. Was sie sich fremd fühlen lässt in der Welt von heute, das kleidet sie in subtile Text-Texturen aus den Fremdsprachen Englisch und Französisch.
Thomas Frahm, ein Lyriker, der „Beinahelieder“ dichtet, die vollstimmig (laut) intoniert werden wollen, der dafür aber in seiner Prosa umso leiser von singenden Nähmaschinen erzählt, die barfuß betätigt werden, sucht Korrespondenzen zu diesen stillen Liedern: so begann die Verständigung der beiden über die oft grotesken Paradoxien eines Lebens in der heutigen Welt und die kreative Selbstbehauptung darin.
Das wurde zur Grundidee ihres Programms: Songs, die nicht laut sind und doch schreien können, Gedichte, die laut vom Leisesein erzählen, Romanauszüge, die lyrisch einfangen, was nicht zu erzählen ist, kohlrabenschwarze Stimmungen, in denen Helligkeit aufscheint.

Thomas Frahm
1961 geboren in Duisburg-Homberg. Studierte beim Drachensteigenlassen die Philosophie der Stoppelfelder (Stoppelstumpfsinn, Aufwinde, Verhaspeln bei Aufstiegsversuchen). Grundstudium der Anthropologie bei den Schafherden auf der Homberger Rheinaue, Hauptstudium beim Zivildienst in der Neusser Psychiatrie. Gegen Verwirrung und Orientierungslosigkeit Zweitstudium der Geografie in Bonn. Dort wurde ihm ein Gedicht über den Ruhrorter Hafen nicht als Diplomarbeit anerkannt.
Flucht auf die andere Rheinseite, wegen großen inneren Schwungs und geringer Zielsicherheit statt in Beuel in Bulgarien gelandet. Dort von harten Verhältnissen zum Manne geschmiedet und zum Berufsautor gereift. Arbeit als Bulgarienjournalist für Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk. Nach Erlernen der bulgarischen Sprache Literaturübersetzer. Auf der Rückreise von Bulgarien, 15 Jahre später, schaffte er es nicht mehr über den Rhein nach Homberg zurück, fand 2015 freundliche Aufnahme in Ruhrort. Bislang 10 eigene Bücher mit Lyrik, Erzählungen, Essays und ein Roman.
Die Textauszüge, Gedichte und Kurzprosastücke sind entnommen seinem Roman "Bote aus Bulgarien", seiner Textsammlung "Wunderkiste" und seinem Gedichtband "Auf das Glück. Beinahelieder und Gedichte".  www.choraverlag.de

Martina Lichter
Singer-/Songwriterin und Straßenmusikerin aus Oberhausen. Mitorganisatorin des monatlichen Folk Club im Kreativquartier Oberhausen-Eisenheim.
Die Dark Folk-Figur der Mme LaGroketterie kreierte sie 2011.
Ihre Songs handeln vom Leben als Unterwegssein, der Suche nach Orientierung in einer bizarren, grotesken Welt, durch die nur poetisch balanciert werden kann.
Folkig, teils melancholisch spielt sie ihre Lieder in französisch, englisch und deutsch, lässt den Zuhörer aber nie im Dunkeln, denn immer klingt das Licht hindurch.
www.mmelagroketterie.de

Zitate:
You´re cut into pieces of just normal madness
consuming insanity with every soul
the more, the faster, you feed your old sadness
and steady change enlargens the whole
(Martina Lichter, aus: Heart Beat Drums)

He, Tag, wirf nicht auch du mir vor,
dass ich noch lebe und mich durchlaviere,
unheilig fresse, atme, konsumiere …
Komm, wirf mir ein paar lichtgefleckte,
gern auch bewegte Farben zu!
(Thomas Frahm, aus: Wunschzettel für heute)

 

Spelunken-Spektakel

Tim McMillan & Rachel Snow

Freitag, 8. Juni 2018, 20 Uhr

Zum Anker, König-Friedrich-Wilhelm-Str. 18, 47119 Duisburg-Ruhrort

Eintritt frei (Hutkonzert)

 

Duisburg, 31. Mai 2018 - Tim McMillan aus Melbourne, Australien, ist ein abtrünniger Durchschnittsbürger und ein ganz und gar einzigartiger Musiker. Er präsentiert seine virtuosen akustischen Fähigkeiten in nahezu athletischen Gitarrenkniffen und einem scharfsinnigen und melodischen Songwriting.

 

Musiker werden gerne einem bestimmten Genre zugeordnet. In einer Schublade verstaut und bei Bedarf wieder herausgeholt. Doch für Tim McMillan passt keine Schublade. Er ist überall und doch nirgendwo einzuordnen. Tim McMillan vereint eine Vielzahl von Stilen: Folk, Jazz, Klassik, Blues und eine gesunde Prise Heavy Metal beeinflussen seine Musik. Der Gitarrist versteht es nicht nur, die Genre-Grenzen zu sprengen. Er ist auf seinem Instrument ein Virtuose, ein Ausnahmekönner . Goblincore“ (Goblin bedeutet Kobold) würde der Australier auf seine Schublade schreiben. Die Bezeichnung hat er sich selbst ausgedacht für das ungezähmte, fantastische Element seiner Musik.

 

Seine lebendigen Auftritte, sein Sinn für Humor und seine Fähigkeit das Publikum zu begeistern haben ihn zu einem beliebten Live Künstler gemacht. In seinem Heimatland Australien hat Tim zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem den Maton Young Guitarist of the Year und Cole Clark & Ben Harper Guitar Award als bester Instrumentalist. Mit dem unverwechselbaren Mix aus diversen Stilrichtungen gastierte er sowohl solo, als auch begleitet von seiner Band in Europa (seinem derzeitigen Wohnort) , Japan, Indien und Lateinamerika und spielte mit Gitarrenlegenden wie Al Di Meola, Dominic Miller (Sting) und Kaki King. .

 

Der Musikstil des aktuellen Albums „Hiraeth“ orientiert sich an früheren Werken und Veröffentlichungen. Die lyrischen Inhalte bleiben dabei wie gewohnt rätselhaft und lassen Raum für Interpretation. Der Gesang (oftmals dreistimmig) fügt sich weich in die gitarrenorientierten Klänge ein. Eine abwechslungsreiche musikalische Begleitung (Gitarre, Bass, Drums, Orgel, Streicher, Ukulele) schafft ein sehr dynamisches Album, welches von akustischem Rock, über Sologitarre bis hin zu progressiver Kammer Musik reicht.

 

Mit der hochtalentierten Violin Schredderin Rachel Snow bietet das Duo eine unverwechselbare Mischung aus Fingerstyle-Gitarre, Celtic Rock, Folk, Metal & Jazz. In ihren Konzerten erzählen sie urkomischen Lebensgeschichten aus dem australischen Busch.

TimMcMillan duo®Kellie Fernando

 

An einem Sonntag im Lokal

Duisburg, 29. Mai 2018 - Indem der Musiker und Komponist Udo Moll mit der Schauspielerin Michaela Ehinger in einen Dialog tritt, entsteht eine musikalisch-literarische Improvisation. Während Udo Moll mittels Trompete, Harmonium und Live-Elektronik in kurzen Intervallen ein breites Klangspektrum entfaltet, verwendet Michaela Ehinger Zitate über unseren Umgang mit Zeit sowie einen Ausschnitt aus dem Roman „Gefährliche Geliebte“ von Haruki Murakami. Der Abend wird strukturiert durch die Regeln des mollschen Gesetzes, die ein Gleichgewicht von Klang und Stille vorschreiben...  

An einem Sonntag im Lokal - das ist ein Salon der besonderen Art. Hier sind einmal im Monat in teils szenischen Lesungen spannende, provozierende und unterhaltsame Texte, teils auch ihre Autoren selbst lesend zu erleben. Vorträge zu brennenden Themen der Zeit und Diskussionen auf Augenhöhe zwischen Künstlern, Literaten, Wissenschaftlern und dem Publikum werden angeboten.
Des weiteren sind Performance, Public Act und kleine Inszenierungen immer wieder Teil des Programms. Künstler und Publikum treffen sich live zu künstlerischen Eindrücken, im persönlichen Gespräch und stets bei gepflegten Getränken und einem besonderen delikaten Imbiss. Der Eintritt ist immer frei. Die freiwillige Hutsammlung lädt dazu ein, der Wertschätzung für die Künstler nach Vermögen Ausdruck zu verleihen.

 

An einem Sonntag im Lokal | MOLL EHINGER

Sonntag, 3. Juni 2018, 18 Uhr

Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Duisburg-Ruhrort

Eintritt frei(willig) - Hutsammlung