BZ-Home

Feuerwehrberichte

Meiderich 202



BZ-Sitemap

Archiv

 






 
 
Februar 2017

Brand in einem Mehrfamilienhaus mit Menschenrettung
Duisburg, 22. Februar 2017 - Am heutigen Abend um 20:37 Uhr wurde der Feuerwehr Duisburg ein Brand in einem Mehrfamilienhaus auf der Sommerstr. in Duisburg-Mittelmeiderich gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Kräfte, stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Vollbrand, dass Feuer drohte zu diesem Zeitpunkt auf die darüberlegende Wohnung überzugreifen. Eine Person stand auf einem Balkon, da ihr eine Flucht durch das Treppenhaus aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht mehr möglich war.
Die sich auf dem Balkon befindliche Person konnte durch den Einsatz einer fahrbaren Drehleiter gerettet werden. Zusätzlich musste eine weitere Person auf der Rückseite des Gebäudes ebenfalls über eine Drehleiter gerettet werden. Eine Person musste durch Kräfte der Feuerwehr über den Treppenraum des Hauses in Sicherheit gebracht werden. Die restlichen Bewohner konnten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie begeben.
Durch die Feuerwehr wurde parallel zu der Menschenrettung umgehend mit einer Brandbekämpfung begonnen, um eine Brandausbreitung auf weitere Gebäudeteile zu verhindern. Der Brand konnte nach ca. einer Stunde gelöscht werden. Die Brandwohnung wurde durch das Feuer vollständig zerstört, ebenfalls ist die darunter liegende Wohnung aufgrund des Löschwassers vorübergehend nicht mehr bewohnbar.
Insgesamt wurden 12 Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude aufhielten, durch den Rettungsdienst sowie insgesamt drei Notärzten untersucht. Vier Personen mussten im Anschluss zur weiteren Behandlung einem Krankenhaus zugeführt werden.
An dem Einsatz waren insgesamt 34 Kräfte der Berufsfeuerwehr, 12 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, 15 Kräfte des Rettungsdienstes, 3 Notärzte sowie der Leitende Notarzt der Stadt Duisburg an dem Einsatz beteiligt.
Die Brandentstehungsursache ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Der Einsatz für die Feuerwehr konnte um 22:15 Uhr beendet werden.


Brand in einem Stallgebäude am Böckumer Burgweg
Duisburg, 21. Februar 2017 - Gegen 17:20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Stallgebäude in der Nähe vom Haus Böckum am Böckumer Burgweg gerufen.
Beim Eintreffen stand der ungefähr 15 x 120m große freistehende Stall bereits in Vollbrand. Im leerstehenden Gebäude befanden sich keine Personen oder Tiere. Die Feuerwehr leitete unmittelbar eine Brandbekämpfung ein, die bereits nach kurzer Zeit Wirkung zeigte.
Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr Duisburg im Einsatz, davon 34 der Freiwilligen Feuerwehr.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandentstehungsursache aufgenommen.
Der Einsatz konnte gegen 18:30 Uhr beendet werden.


ABC - Einsatz an der Grundschule Grabenstraße

Duisburg, 20. Februar 2017 - Um 17: 27 Uhr meldete die Polizei der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg, dass zur Ermittlung eines unbekannten Stoffes, Spezialkräfte der Feuerwehr benötigt würden. Eine unbekannte Person, wurde von Anwohnern dabei beobachtet, wie sie auf einem an den Schulhof der Grundschule Grabenstr. grenzendes Gartengrundstück, reiskorngroße Perlen ausgestreut hat. Auf Ansprache einer Anwohnerin flüchtete die Person. Aus den auf ca. 30 - 40 m² ausgestreuten Perlen trat bei näherer Betrachtung feines Pulver aus. Durch das merkwürdige Verhalten der Person alarmiert, ging man erst einmal von einem gefährlichen Stoff aus. Betroffene oder kontaminierte Personen machten sich nicht bemerkbar.
Die Einsatzstelle wurde nach der ersten Erkundung großräumig abgesperrt. Da die Messmöglichkeiten der Feuerwehr Duisburg nicht ausreichten, wurde die "Analytische Task Force Köln" für chemische Stoffe alarmiert. Die Spezialisten trafen nach ca. 45 Minuten ein und ermittelten, dass es sich lediglich um eine Form von Speisestärke handelte. Die Feuerwehr Duisburg war mit Ihrem Umweltzug vor Ort und wurden von den Kölner Spezialkräften entscheidend unterstützt. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Duisburg waren aufgrund der längeren Anfahrt der Spezialkräfte aus Köln 3 1/2 Stunden an der Einsatzstelle gebunden.


Brand einer Laube Am Schürmannshof
Duisburg, 15. Februar 2017 - Heute Nacht um 01:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Laubenbrand Am Schürmannshof alarmiert. Bei Eintreffen stand die Laube in Vollbrand. Personen waren nicht betroffen.
Die Feuerwehr begann sofort mit der Brandbekämpfung. Im weiteren Verlauf musste das Dach der Laube aufgenommen werden, um die darunter befindlichen Glutnester vollkommen ablöschen zu können. Die Feuerwehr war mit 22 Einsatzkräften vor Ort.
Die Brandursache ist aktuell nicht bekannt und wird durch die Polizei ermittelt.
Der Einsatz war gegen 04:00 Uhr beendet. Eine erneute Kontrolle der Einsatzstelle wurde in den frühen Morgenstunden durchgeführt.


Brand im Erdgeschoss Emscherstraße
Duisburg, 14. Februar 2017  - Die Feuerwehr wurde am 14.02.2017 gegen 18 Uhr zu einem Brand in der Emscherstraße alarmiert. Bei Eintreffen konnten die Kräfte der Feuerwehr eine starke Verqualmung aus der Wohnung im Erdgeschoss feststellen.
1 Person wurde vermisst und anschließend durch die Feuerwehr aus der Brandwohnung gerettet, anschließend vom Rettungsdienst untersucht und in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert.
Die Feuerwehr verschaffte sich über die Terrasse Zugang zur Wohnung und führte zunächst die Suche nach der vermissten Person durch, diese konnte zeitnah aus der verrauchten Wohnung gerettet werden. Weitere Einsatzkräfte bekämpften die Brandursache und führten anschließend Lüftungsmaßnahmen durch.
Die Feuerwehr war mit 35 Einsatzkräften vor Ort.
Der Einsatz war gegen 19 Uhr beendet.


Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus
Duisburg, 12. Februar 2017 - Um 03:31 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand am Borgschenhof in Duisburg-Friemersheim alarmiert. Bei Eintreffen konnte ein Brand im Keller des Mehrfamilienhauses bestätigt werden.
Der Brandrauch hatte sich im Treppenraum ausgebreitet. Mehrere Personen befanden sich bereits vor dem Haus, von denen eine, eine Rauchgasintoxikation erlitten hat. 2 weitere Personen, sowie 2 Hunde wurden durch die Feuerwehr über die Drehleiter gerettet. Die 3 Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Eine dieser Personen musste der Druckkammer in Düsseldorf zugeführt werden.

Durch die Feuerwehr wurde sofort die Brandbekämpfung im Keller, sowie parallel die Menschenrettung über die Drehleiter eingeleitet. Eine Entrauchung, wurde mittels Lüfter, anschließend an die Brandbekämpfung durchgeführt.
Es waren 40 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, sowie 10 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Die Brandursache wird noch durch die Polizei ermittelt. Aus bislang unbekannter Ursache gerieten im Keller abgestellte Möbelteile in Brand.
Das Feuer konnte gegen 04:00 Uhr gelöscht werden, Lüftungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten finden aktuell noch statt.


Bei Brand in Küche zwei Verletzte
Duisburg, 10. Februar 2017 - Um 16:55 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein Brand in einer Wohnung auf der Schwarzenberger Str. in Duisburg-Hochemmerich gemeldet. Durch die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr konnte die Meldung über einen Brand in der Wohnung bestätigt werden. Im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses brannte es im Bereich der Küche. Die Bewohner der Wohnung konnten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie begeben.

Zwei Bewohner der Brandwohnung mussten durch den Rettungsdienst sowie zwei Notärzten aufgrund einer Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt werden.

Durch die Feuerwehr wurde umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen, wodurch eine Brandausbreitung auf weitere Teile der Wohnung verhindert werden konnte. Der Brand konnte nach ca. 20 Minuten gelöscht werden. Die Wohnung wurde im Anschluss durch Lüftungsmaßnahmen der Feuerwehr entraucht.

An dem Einsatz waren insgesamt 30 Kräfte der Berufsfeuerwehr, 10 Kräfte des Rettungsdienstes sowie 2 Notärzte beteiligt. Die Brandentstehungsursache wird derzeit durch die Polizei ermittelt. Der Einsatz konnte gegen 18: Uhr beendet werden.


Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus in Hochfeld
Duisburg, 8. Februar 2017 - Am Dienstagabend gegen 21:45 Uhr wurde der Feuerwehr Duisburg ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Eigenstraße in Duisburg-Hochfeld gemeldet. Durch die Leitstelle der Feuerwehr wurden sofort mehrere Löscheinheiten und Kräfte des Rettungsdienstes zum Einsatzort entsendet. Vor Ort konnte eine leichte Rauchentwicklung im Treppenraum sowie in einer Wohnung festgestellt werden. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude.
Die Personen, welche sich bei Brandausbruch in der Wohnung befunden haben, wurden durch den Rettungsdienst in Empfang genommen und vor Ort untersucht. Insgesamt wurden fünf Personen vorsorglich zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Die Feuerwehr durchsuchte mit zwei Atemschutztrupps die Wohnung, sowie den Treppenraum und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurden die betroffenen Bereiche gelüftet und vom Brandrauch befreit. Während der Löscharbeiten kam es im Bereich der Eigenstraße zu leichten Verkehrsbehinderungen.
Die Feuerwehr war mit etwa 45 Einsatzkräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, 7 Kräften des Rettungsdienstes und einem Notarzt vor Ort.
Zur Brandursache liegen zur Zeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat vor Ort die Ursachenermittlungen aufgenommen.
Der Einsatz konnte nach ca. einer Stunde beendet werden.


Zwei Jugendfeuerwehrmänner wechseln in den aktiven Dienst
 
Duisburg, 7. Februar 2017 - Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehrgruppe Homberg/Baerl konnten zwei ehemalige Jugendfeuerwehrmitglieder als aktive Feuerwehrleute in den Löschzug Homberg verabschiedet werden. Sie sind im Laufe des vergangenen Jahres 18 Jahre alt geworden und wechseln damit in die Einsatzabteilung.  
Von der Jugendfeuerwehrführung und dem Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann wurden sie in einem kleinen Festakt verabschiedet. Für die Löschzüge hat sich die Jugendfeuerwehr inzwischen zur wichtigsten Nachwuchsquelle entwickelt, weshalb sich Löschzugführer Sven van Loenhout besonders über den Personalzuwachs freut. Paschmann lobte die hervorragende Jugend- und Nachwuchsarbeit und hob das wichtige, ehrenamtliche Engagement der jungen Brandschützer zum Wohle der Bürger hervor.  
Die Jugendfeuerwehr Homberg/Baerl besteht seit zehn Jahren und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Neben der Ausbildung an Fahrzeugen und Geräten der Feuerwehr wurde auch viel unternommen, wie zum Beispiel eine Ferienfreizeit oder Ausflüge. Auch war die Jugendfeuerwehr wieder bei vielen Festen in den Stadtteilen Homberg und Baerl dabei, wie etwa bei „Hochheide rund ums Feuer“.
Das alljährliche Highlight stellt der Berufsfeuerwehrtag dar. Hierbei erleben die Jugendlichen einen fiktiven 24-Stunden-Dienst eines Berufsfeuerwehrmannes und rücken zu einer Vielzahl von Übungseinsätzen aus. Auch in diesem Jahr findet wird wieder ein Berufsfeuerwehrtag und eine mehrtägige Jugendfreizeit in den Sommerferien stattfinden.  
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung standen auch einige Wahlen an. So wurde Tom Broose zum Jugendgruppensprecher, Tim Rüttgers zum stellvertretenden Jugendgruppensprecher, Gina Freida zur Schriftführerin und  Timo Gottschling zum Kassierer gewählt.  
Weitere Informationen zur Jugendfeuerwehr im Internet unter www.jf.lz-homberg.de oder auch persönlich jeden Mittwoch (außer in den Ferien) in der Dienstzeit von 18 bis 20 Uhr auf der Feuerwache an der Rheindeichstraße in Homberg.  


V. l. Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann, Jugendfeuerwehrwart Karsten Stepniak, Maurice Zeidler und Joar Schulte (beide in den aktiven Dienst aufgenommen) sowie Löschzugführer Sven van Loenhout.

Zimmerbrand in Huckingen: Eine Person wurde gerettet
Duisburg, 2. Februar 2017 - Gegen 16:10 Uhr ist die Feuerwehr Duisburg zu einem Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr in Duisburg-Huckingen alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 1. Obergeschoss festgestellt werden, eine Person befand sich noch in der Wohnung. Eine Person wurde verletzt.
Es gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung vor.
Die Person wurde gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.
Insgesamt waren 34 Einsatzkräfte Feuerwehr, davon 13 Angehörige Freiwillige Feuerwehr und 6 Einsatzkräfte Rettungsdienst vor Ort. Es waren 13 Fahrzeuge, davon 10 Fahrzeuge Feuerwehr und 3 Fahrzeuge Rettungsdienst im Einsatz. Die Brandursache ist derzeit unklar.
Der Einsatz war um 16:36 Uhr beendet,.

 

Januar 2017

Update Gefahrgutseinsatz Logport Gaterweg
Der Feuerwehreinsatz im Bereich des Logportes ist erfolgreich beendet worden. Der beschädigte Gefahrgutcontainer konnte im Verlauf des Abends durch eine Fachfirma aufgerichtet werden. Danach wurde der Gefahrstoff in einen bereitgestellten Ersatzcontainer umgepumpt. Durch das umsichtige Handeln aller Beteiligten konnte ein Produktaustritt verhindert werden.
Insgesamt waren an diesem Einsatz ca. 70 Feuerwehrkräfte beteiligt. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr durch Sondereinheiten der Freiwiligen Feuerwehr und des THW. Aufgrund der langen Einsatzdauer wurden der Grundschutz an den jeweiligen Feuerwachen ebenfalls durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt. Der Feuerwehreinsatz wurde gegen 00:30 Uhr beendet.

Gefahrgutseinsatz Logport Gaterweg
Duisburg, 31. Januar 2017 - Die Feuewehr wurde gegen 15:00 Uhr um Unterstützung bei der Bergung eines 25 t Gefahrgutcontainers im Bereich des Logports alarmiert. Der betroffende Container wurde bei Verladearbeiten deformiert, es tritt aber kein Produkt aus.
Die Feuerwehr ist mit dem Chemiezug und anderen Einheiten vor Ort. Der beschädigte Container wird durch eine Fachfirma mit Unterstützung der Feuerwehr gesichert und anschließend geborgen. Insgesamt sind ca. 70 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt.

 

Person nach Verkehrsunfall eingeklemmt
Duisburg, 31. Januar 2017 - Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden gegen 14:40 zu einem Verkehrsunfall mit 2 PKWs ins Dellviertel alarmiert. Eine Person war in Ihrem Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich nicht selbstständig befreien. Insgesamt wurden 3 Personen verletzt.
Die eingeklemmte Person wurde durch Kräfte der Berufsfeuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.
An dem Feuerwehreinsatz waren ca. 30 Einsatzkräfte beteiligt. Die Polizei hat die Unfallermittlungen aufgenommen  Der Einsatz konnte nach 1 Stunde beendet werden.

 

Ein Toter bei einem Wohnungsbrand Alt-Walsum
Duisburg, 29. Januar 2017 - Die Feuerwehr Duisburg wurde gegen 04:35 Uhr zu einem Wohnungsbrand in Alt-Walsum alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand das Erdgeschoss der 2-geschossigen Doppelhaushälfte bereits in Vollbrand. Das Feuer drohte auf die benachbarte Doppelhaushälfte überzugreifen.
Nach erster Rückmeldung wurden 3 Personen vermisst. Trotz der sofortigen Rettungsmaßnamen konnte eine Person nur noch tot geborgen werden. Im weiteren Verlauf des Einsatzes stellte sich heraus, dass die beiden anderen Personen nicht anwesend waren.
Umgehende wurde eine Menschenrettung vorgenommen. Dazu gingen mehrere Trupps gleichzeitig unter Atemschutz in das Brandobjekt vor. Die Menschenrettung im Gebäude wurde anfangs durch die starke Wärmeentwicklung behindert. Parallel wurde eine Riegelstellung vorgenommen, um ein Übergreifen auf die benachbarte Doppelhaushälfte zu verhindern. Im Verlauf des Einsatzes wurde zur abschließenden Brandbekämpfung die Dachhaut abgetragen.
Die Doppelhaushälfte brannte bis auf die Grundmauern und den Kamin nieder.
Insgesamt waren 61 Einsatzkräfte vor Ort, davon 35 der Berufsfeuerwehr, 16 der Freiwilligen Feuerwehr und 10 des Rettungsdienstes. Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandentstehungsursache aufgenommen.
Der Einsatz wurde nach Beendigung der Nachlöscharbeiten gegen 9:45 Uhr beendet.

Diesel am Parallelhafen ausgelaufen - Update
 
Duisburg, 23. Januar 2017 - Der ausgetretene Dieselkraftstoff wurde mit Ölsperren eingekreist und wird nun von einer Spezialfirma abgepumpt. Die Land- und Wasserkräfte der Berufsfeuerwehr rücken wieder ein.

Diesel am Parallelhafen ausgelaufen  

Duisburg, 23. Januar 2017 - Die Land- und Wasserkräfte der Feuerwehr Duisburg sind um 13.30 Uhr zum Rheinstromkilometer 777 gerufen worden. Bei Umfüllarbeiten von einem Bunkerbootes zu einem Tankschiff sind rund 400 Liter Dieselkraftstoff ausgetreten, der sich auf der Wasserfläche des Parallelhafens ausbreitete.   Die Kräfte der Feuerwehr versuchen durch das Ausbringen von speziellen Schläuchen eine Ausbreitung von Diesel auf die Wasserfläche zu vermeiden. Die Untere Wasserbehörde prüft vor Ort eine mögliche Umweltgefahr für den Rhein bzw. den Parallelhafen.   Zurzeit befinden sich rund 30 Kräfte im Einsatz. Die Ursache liegt vermutlich bei einem falsch angeschlossenen Flansch eines „Bunkerbootes“ bei der Nachbetankung eines Tankschiffes. Die verbleibende Einsatzdauer wird auf rund zwei Stunden geschätzt.   Es wurden keine Personen verletzt.  

Person geriet zwischen Zug und Bahnsteig und wurde überfahren
Duisburg, 19. Januar 2017 - Gegen 17:11 am heutigen Abend wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein Unfall im Duisburger HBF gemeldet, bei dem eine Person von einem Personenzug überfahren worden ist. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Unfallstelle lag eine Person schwer verletzt im Gleisbett des Hauptbahnhofes. Der am Unfall beteiligte Zug hatte den Bereich des Bahnhofes bereits verlassen.
Die schwer verletzte Person wurde umgehend noch im Gleisbett des Bahnhofes durch Personal des Rettungsdienstes sowie 2 Notärzten versorgt. Kräfte der Feuerwehr retteten die Person anschließend aus dem Gleisbett. Durch den Rettungsdienst wurde die Person zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus transportiert.
Um eine sichere Rettung der Person zu gewährleisten, wurden umgehend durch die Deutsche Bahn mehrere Gleise des Bahnhofes gesperrt. Zudem wurden die anliegenden Wartebereiche der Gleise geräumt und abgesperrt.
An dem Einsatz war ebenfalls ein Rettungshubschrauber beteiligt, der in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes landen konnte. Aufgrund der einsetzenden Dämmerung wurde für den Start des Rettungshubschraubers die Umgebung durch die Feuerwehr ausgeleuchtet.
Insgesamt wurden bei dem Einsatz 16 Kräfte der Berufsfeuerwehr, 4 Kräfte des Rettungsdienstes sowie 2 Notärzte eingesetzt. Der Einsatz für die Feuerwehr konnte nach etwa 1 Stunde beendet werden.

Austritt von Ammoniak
Duisburg, 16. Januar 2017 - Gegen 19:50 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg zu einem Chemiebetrieb in Duisburg Hüttenheim alarmiert. Bei einem Behälter, der mit Ammoniak befüllt war, kam es zu einer Undichtigkeit an einem Ventil. Dadurch konnten geringe Mengen tiefkaltes, gasförmiges Ammoniak in einer Halle austreten.
Eine Gefährdung für Personen bestand nicht. Auch im Außenbereich von der Halle konnten im weiteren Verlauf keine messtechnischen Werte oder Auswirkungen festgestellt werden.
Die Feuerwehr musste unter Chemikalienschutzanzügen vorgehen und konnte das Ventil erfolgreich Abdichten.
Es waren 35 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, sowie 4 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen des Rettungsdienstes im Einsatz. Gegen 22:45 Uhr konnte die Feuerwehr wieder einrücken und den Einsatz beenden. Zur Ursache liegen der Feuerwehr keine weiteren Erkenntnisse vor.

Kellerbrand in einem Geschäftshaus
Duisburg, 14. Januar 2017 - Seit heute Morgen 5:55 Uhr ist die Feuerwehr Duisburg im Bereich Stapeltor in der Duisburger Altstadt im Einsatz.
Dort ist es aus unbekannter Ursache zu einem Brand im Keller eines Geschäftshauses gekommen. Personen sind nicht betroffen, die Löscharbeiten dauern zur Zeit noch an. Auch ein Biomark ist von der Verrauchung betroffen.

Warnung vor falschen Feuerwehrleuten
 
Duisburg, 12. Januar 2017 - In verschiedenen Duisburger Stadtteilen haben sich Personen als Feuerwehrleute ausgegeben, die die Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnungen überprüfen wollen. Waren keine Melder vorhanden, wollten sie diese gegen Bezahlung anbringen. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass kein Mitarbeiter oder ein von der Feuerwehr beauftragtes Unternehmen solche Überprüfungen durchführt.  

Seit dem 1. Januar 2017 besteht eine gesetzliche Pflicht zur Installation von Rauchmeldern in Wohngebäuden. Demnach müssen in allen Schlafräumen und Kinderzimmern sowie in Fluren, über die der Rettungsweg in den Treppenraum oder ins Freie führt, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder angebracht werden. Fragen zu Rauchwarnmeldern beantwortet die Feuerwehr telefonisch unter (0203) 3080.

Erneut Zug evakuiert
Duisburg, 8. Januar 2017 - Heute morgen kam es erneut zu einer Zugevakuierung. Diesmal ist an etwa der gleichen Stelle wie heute Nacht ein ICE liegen geblieben.
Die Strecke wurde in diesem Bereich von der Deutschen Bahn gesperrt, so dass die Feuerwehr gefahrlos die Evakuierung des Zuges durchführen konnte. Nachdem ein Ersatzzug direkt neben dem defekten Zug gehalten hatte, wurden durch die Feuerwehr 30 Personen mit Hilfe von Leitern in den Ersatzzug geführt. Gegen 9:30 war der Einsatz beendet.

Erhöhtes Einsatzaufkommen durch Glatteis
Duisburg, 7. Januar 2017 - Bedingt durch das Glatteis am gestrigen Samstag kam es zu einen erhöhten Einsatzaufkommen im Rettungsdienst. Insgesamt kam es zu 75 glatteisbedingten Einsätzen im Rettungsdienst die auf Stürze von Personen bei Glätte zurückzuführen sind. Dadurch war das Einsatzaufkommen an diesem Samstag höher als an einen gewöhnlichen Wochentag.

Oberleitung gerissen, Zug evakuiert
In der Nacht vom 07. auf den 08.01.2017 kam es gegen 23:30 zu einen Einsatz bei der Deutschen Bahn wegen einer abgerissenen Oberleitung.
Auf freier Strecke ist eine Oberleitung gerissen und auf einen 2-stöckigen Regionalzug liegengeblieben. Die Oberleitung wurde abgeschaltet und vom Notfallmanager der Deutschen Bahn geerdet.
Anschließend unterstützte die Feuerwehr die Evakuierung des Zuges. Auf Grund der Witterung musste zunächst der betroffene Bereich mit Streusalz abgestreut werden, um die Fahrgäste nicht zu gefährden. Die Fahrgäste wurden zum Duisburger Hauptbahnhof transportiert, wo sie weiter von der Deutschen Bahn betreut wurden. Nach ca. 10 Minuten war die Evakuierung abgeschlossen.  Die Feuerwehr Duisburg war mit 12 Feuerwehrleuten vor Ort.

'Festgefrorener Schwan' im Kruppsee flog davon
Duisburg, 07. Januar 2016 - 13.19 Uhr, Kruppsee, Duisburg-Friemersheim
Ein Spaziergänger und Tierfreund meldete um kurz nach 13 Uhr der Einsatzzentrale der Feuerwehr einen im Kruppsee in Friemersheim festgefrorenen Schwan. Der Kruppsee ist, aufgrund der zur Zeit vorherrschenden arktischen Temperaturen, zugefroren. Der Schwan befand sich ca. 100 m vom Ufer entfernt.
Die ebenfalls tierlieben Kollegen der Feuerwache Rheinhausen sowie der Hauptfeuerwache, die das Wasserrettungsfahrzeug besetzen, rückten daraufhin umgehend aus, um den bedrohten Schwan aus seiner Zwangslage zu befreien. Die Erstmaßnahme, sich dem festgefrorenen Schwan mit Hilfe eines Bootes und einem Taucher zu nähern, wurde aufgrund des Eises abgebrochen.
Da die Feuerwehr erfinderisch ist und auch über umfangreiche Spezialausrüstungen verfügt, wurde die Einsatztaktik für die Schwanenrettung kurzfristig geändert. Ein Feuerwehrmann zog den sogenannten "Überlebensanzug" über und legte sich auf einen, genau für solche Einsätze, mitgeführten Eisschlitten. Nun robbte sich der Feuerwehrmann mittels Eispickel auf dem Eischlitten liegend und im Überlebensanzug steckend, Meter für Meter zu dem festgefrorenen Schwan vor.
Der über das Eis robbende Feuerwehrmann wurde über eine Leine von einem sich am Ufer befindenden Kollegen gesichert. Nach gut 15 Minuten hatte der Feuerwehrmann den festgefrorenen Schwan erreicht und wollte ihn gerade greifen und aus seiner Zwangslage befreien.
Da setzte der Schwan, dem der robbende Feuerwehrkollege nicht ganz geheuer war, zum Abflug an und suchte sich ein anderes ruhiges Plätzchen. Der Feuerwehrmann robbte zurück ans Ufer und brachte sich seinerseits in Sicherheit.
Fazit: Lebende Schwäne frieren nicht fest!

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hochemmerich
Duisburg, 7. Januar 2017 - Um 02:55 Uhr am heutigen Morgen wurde der Feuerwehr Duisburg ein Wohnungsbrand auf der Otto-Schulenberg-Straße in Hochemmerich gemeldet.
Bei Eintreffen der Feuerwehr vor Ort stand bereits ein Zimmer einer Wohnung im Erdgeschoss des 2-geschossigen Mehrfamilienhauses in Vollbrand. Aufgrund der frühen Morgenstunde musste zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass sich noch Personen in der Wohnung befinden.
Umgehend wurde durch die Feuerwehr gleichzeitig mit der Brandbekämpfung sowie einer Suche nach Personen in der Brandwohnung begonnen. Personen wurden hierbei nicht gefunden. Die zuvor noch in der Brandwohnung vermuteten Personen sind im weiteren Verlauf des Einsatzes nach Hause gekommen und wurden durch die Feuerwehr betreut. Die Bewohner der weiteren Wohnungen des Gebäudes konnten selbstständig bereits vor Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude verlassen.

Eine Ausbreitung auf weitere Wohnungen konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Der Brand in der Wohnung konnte nach ca. 45 Minuten gelöscht werden. Die Brandwohnung ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar, die Bewohner konnten jedoch noch in der Nacht bei Angehörigen untergebracht werden. Die übrigen Bewohner des Hauses konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
An dem Einsatz waren insgesamt 23 Kräfte der Berufsfeuerwehr, 5 Kräfte des Rettungsdienstes sowie 1 Notarzt beteiligt. Weshalb der Brand in der Wohnung ausbrechen konnte kann derzeit noch nicht gesagt werden, die Polizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen. Der Einsatz konnte für alle eingesetzten Kräfte der Feuerwehr gegen 04:30 Uhr beendet werden.

Update: Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Huckingen  
Duisburg, 6. Januar 2017 - Der Leitstelle der Feuerwehr wurde um 10:43 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus auf der Kaiserswerther Straße in Huckingen gemeldet.   Es stellte sich heraus, dass eine Wohnung im zweiten Obergeschoss des Hauses bereits in Vollbrand stand und auf weitere Gebäudeteile überzugreifen drohte. Personen wurden zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude vermutet.
Aufgrund der Lage wurden umgehend weitere Kräfte der Feuerwehr alarmiert. Eine Person konnte das Gebäude selbstständig verlassen, atmete hierbei jedoch Rauchgase ein, sodass die Person noch vor Ort durch einen Arzt behandelt wurde und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden musste.  
Die Feuerwehr konnte durch eine umgehend eingeleitete Brandbekämpfung sowohl im Inneren des Gebäudes sowie über mehrere Drehleitern von außen eine Brandausbreitung auf weitere Wohnungen und Gebäudeteile verhindern. Die nicht vom Brand betroffenen Wohnungen wurden durch die Feuerwehr auf weitere Personen durchsucht. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Kaiserswerther Straße durch die Polizei gesperrt werden, wodurch es zu leichten Verkehrsbehinderungen gekommen ist.
Aufgrund der derzeit vorliegenden niedrigen Temperaturen wurde der Einsatz der Feuerwehr durch gefrierendes Löschwasser erschwert, die Duisburger Wirtschaftsbetriebe streuten aus diesem Grund den Bereich der Einsatzstelle mit Streusalz ab.  
An dem Einsatz waren insgesamt 40 Kräfte der Berufsfeuerwehr, zehn Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, fünf Kräfte des Rettungsdienstes sowie ein Notarzt beteiligt. Die Brandentstehungsursache wird derzeit durch die Polizei ermittelt. Der Brand konnte dank des hohen Kräfteeinsatzes nach etwa einer halben Stunde unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten konnten gegen 13 Uhr beendet werden.  

Duisburg, 05. Januar 2017 - Bombenfund in DU-Homberg
Um 18:20 Uhr am heutigen Tag wurde auf dem Gelände der ehemaligen Fa. Hornitex bei Baggerarbeiten eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Zur Zeit wird die Fundstelle in einem Radius von 500m durch die Feuerwehr und die Polizei abgesperrt und die darin befindlichen drei Wohnhäuser geräumt. Der Kampfmittelräumdienst ist alarmiert und wird gegen 20:00 Uhr an der Fundstelle eintreffen. So dann wird entschieden wann die Bombe entschärft wird. Über Art und Zustand der Bombe kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden.

Die an der Rheindeichstraße auf dem Gelände der ehemaligen Fa. Hornitex gefundene Bombe wurde zwischenzeitlich vom Kampfmittelräumdienst untersucht. Dabei wurde festgestellt, daß die Bombe keinen Zünder mehr enthält. Somit geht von der Bombe keine Gefahr aus, eine Entschärfung ist nicht erforderlich.
Alle Maßnahmen von Polizei und Feuerwehr wurden zurück genommen.

Silvester 2016
Feuerwehr bei Einsätzen mit Böllern und Raketen beschossen, Feuerwehrmann durch Böller verletzt
Dies ist eine Zusammenfassung der Einsatzdienstschicht Silvester 2016.
Die Feuerwehr Duisburg wünscht allen Mitarbeitern der Redaktionen ein frohes und gesundes neues Jahr 2017!

Tagsüber wurden einige kleinere Einsätze, z.B. wegen brennender Müll- und Kleidercontainer, gefahren. Auch der Rettungsdienst verzeichnete keine besonderen Einsatzereignisse. Gegen 19 Uhr besuchte der NRW Innenminister Ralf Jäger die Hauptfeuerwache ín DU-Duissern. Hierbei wünschte er den Kollegen der Leitstelle sowie der Wachabteilung einen ruhigen Dienst und einen guten Start ins Jahr 2017.

Feuerwehreinsätze von 0:00 bis 3:00 Uhr am 1.1.17
Durch Feuerwerkskörper und Raketen wurden mehrere Brände verursacht. Neben diversen PKW-, Müllcontainer- und Gestrüppbränden, kam es auch zu einigen größeren Bränden.
In Homberg kam es auf der Ottostraße 58 und 64 fast zeitgleich zu Bränden auf Balkonen. Auf Haus Nr. 58 brannte es im 18 OG, auf Haus Nr. 64 brannte Unrat im 9. OG. Auf der Ottostraße waren 2 Feuerwachen der Berufs- und 2 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Vom Rettungsdienst wurden 2 verletzte Bewohner ins Krankenhaus gebracht. Beide Brände wurden sehr wahrscheinlich durch Feuerwerksraketen ausgelöst.

Ein weiteres Feuer wurde auf dem Butterweg in Neuenkamp gemeldet. Hier brannte es ebenfalls auf einem Balkon. Das Feuer konnte durch die eingesetzten Kräfte schnell gelöscht werden.

Rettungsdienst von 0:00 bis 3:00 Uhr am 1.1.17
Der Rettungsdienst war erwartungsgemäß sehr stark eingebunden. Unter den Einsätzen waren rund ein Dutzend wegen unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern, der zu schweren Augen- und Handverletzungen, teilweise mit Amputationen, führte.

Leider ist anzumerken, dass die Feuerwehr in diesem Jahr wieder Opfer von Raketenbeschuss wurden. So wurden Einsatzkräfte in Homberg auf der Fahrt zum Brand Ottostraße massiv mit Raketen und Böllern beschossen.

In Huckingen wurde einem Rettungswagen ein Böller durch die offenen Seitenscheibe geworfen und explodierte im Fahrzeug. Ein Kollege wurde dabei verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Gegen 3:50 Uhr kam es in Neumühl zu einem Vollbrand einer EG-Wohnung in einem dreigeschossigen Haus. Über Drehleitern wurden 10 Personen gerettet. Insgesamt 17 Personen waren betroffen. Davon erlitten 14 eine Rauchgasvergiftung, darunter 4 Kinder. Sie kamen in die Krankenhäuser der Stadt. Aus der Brandwohnung konnte ein Hund gerettet werden.

70 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie Rettungsdienst waren im Einsatz. Der Einsatz war nach knapp anderthalb Stunden beendet.

In der Silvesternacht wurden zwischen 0:00 und 5:30 Uhr 30 Brand- und 80 Rettungsdiensteinsätzen abgefahren.