BZ-Home

Feuerwehrberichte

 



BZ-Sitemap

Archiv

 






 
 
August 2018

Brand in Beeck: Schlafende Person aus verrauchter Wohnung gerettet
Duisburg,13. August 2018 - Die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg wurde gestern Abend gegen 23:00 Uhr von aufmerksamen Anwohnern, die von einem aktivierten Rauchmelder auf der Friedrich-Ebert-Straße berichteten. Während der Anfahrt kamen weitere Anrufe über die Notrufnummer 112 , die über eine sichtbare Rauchentwicklung berichteten. Somit wurde das Stichwort durch den Einsatzleiter erhöht.
Die Lage vor Ort entsprach den Meldungen. Zudem vermuteten die Nachbarn, dass sich der Bewohner noch in der Brandwohnung befinden würde. Tatsächlich konnte die Feuerwehr, im weiteren Verlauf des Einsatzes, eine schlafende Person aus der verrauchten Wohnung retten. Bis dahin mussten sich die Einsatzkräfte allerdings gewaltsam Zutritt zur Brandwohnung verschaffen.
Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr in die Wohnung vor. Schnell wurde die Person gefunden, konnte aus der Wohnung geführt und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden. Anschließend wurde das Feuer in der Küche abgelöscht.
Der Treppenraum des Hauses wurde durch den Einsatz eines Rauchvorhangs rauchfrei gehalten werden. Somit beschränkten sich die Belüftungsarbeiten zum Abschluss des Einsatzes auf die Brandwohnung. Die Feuerwehr Duisburg war mit 45 Einsatzkräften vor Ort.
Auslöser des Brandes war vermutlich angebranntes, auf dem Herd vergessenes Essen. Die Einsatzstelle wurde für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben.
Der Einsatz konnte nach 45 Minuten abgeschlossen werden.

 

Ausgedehnter Wiesenbrand in Obermeiderich
Duisburg, 07. August 2018 - Der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg wurde gegen 16:16 Uhr von mehreren Anrufern ein ausgedehnter Wiesenbrand in den Ruhrwiesen, im Bereich des Obermeidericher Grabens, gemeldet.
Die ersteintreffenden Kräfte konnten ein ca 3000 m² großes Areal aus brennender Wiese und brennendem, niedrigem Buschwerk feststellen. Im Hintergrund führte ein Kommunikationsfehler mit der Deutschen Bahn über eine Bahnkilometerangabe dazu, dass aus dem realen Einsatz, ein weiterer Einsatz an der Hansastraße eröffnet wurde. Der Streckenabschnitt wurde zur Sicherheit trotzdem kontrolliert, es konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden.
Personen wurden von dem Schadenfeuer bislang nicht geschädigt. Der Löschangriff wird von 4 Trupps mit Hohlstrahlrohren durchgeführt. Zwei weitere Trupps gehen mit Feuerpatschen vor. Die zuständige Wache wurde zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes mit einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.
Außer einer Rauchentwicklung war für die Bürger keine weiter Auswirkung des Einsatzes wahrnehmbar.
Die Feuerwehr rückte mit einer Löscheinheit der Berufsfeuerwehr und einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr an. Unterstütz wurden sie von zwei mobilen Wassertanks von je 10 m³ Wasser. Zudem kann ein Löschfahrzeug der Feuerwehrschule, besetzt mit Auszubildenden, tatkräftig unterstützen.
Erkenntnisse zur Entstehungsursache gibt es bislang nicht.
Nach Schätzung des Einsatzleiters wird der Einsatz noch ca. 45 Minuten andauern.

Laubenbrände in der Eisenbahnsiedlung in Duisburg-Friemersheim

Duisburg, 05. August 2018 - Um 16:03 Uhr wird der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein Gebüschfeuer am Jugendzentrum an der Martinistaße in Duisburg-Friemersheim gemeldet. Während der Anfahrt kamen weitere Meldungen, dass das Feuer auf mehrere Gartenhäuser bzw. Lauben übergegriffen habe. Dies bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr. Drei Gartenhäuser stehen im Vollbrand.
Personen sind nicht verletzt worden. Die Feuerwehr befindet sich mit drei C-Rohren unter Atemschutz im Löschangriff. Zwei der drei Lauben mussten eingerissen werden, um an die Glutnester heranzukommen. Außer einer Geruchsbelästigung sind keine weitere Auswirkungen aufgetreten.
Die Berufsfeuerwehr ist mit einer Löscheinheit und einem Sonderfahrzeug mit 10 m³ Wasser vor Ort. Unterstützt werden die Kräfte von einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr. Die Ursache ist bislang unklar.

Bewässerung städtischer Grünflächen durch die Freiwillige Feuerwehr
Nach einem stadtinternen Hilfeersuchen des Umweltamtes wurden bereits in der letzten Woche insgesamt elf Grünflächen mit Neuanpflanzungen durch einen groß angelegten Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr vor dem Vertrocknen bewahrt. Zur Abwendung eines großen ökologischen und finanziellen Schadens folgten an den beiden vergangenen Tagen weitere Bewässerungsaktionen. In nahezu alle Stadtteile rückten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr zur Rettung der Duisburger Natur aus.
Volker Heimann, Leiter des Umweltamtes, erklärt dazu: „Bei den Aktionen geht es vornehmlich um die Rettung junger Pflanzen, die im Rahmen geförderter Maßnahmen beschafft und angepflanzt wurden. Durch die noch fehlende Wurzelbildung sind diese Pflanzen besonders gefährdet“, und richtet gleichzeitig  seinen Dank an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: „Dieses Engagement neben der normalen beruflichen Tätigkeit ist nicht selbstverständlich und aller Ehren wert!“
„Die Leistungsfähigkeit und Bereitschaft der Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer macht eine derartige Maßnahme überhaupt erst möglich, da hierfür Einheiten des Grundschutzes, nämlich der Berufsfeuerwehr und der Erstausrücker der Freiwilligen Feuerwehr, nicht eingesetzt werden können“, ergänzt Torsten Gehner, Abteilungsleiter Technik der Feuerwehr.
Die aufwändigste und größte Aktion fand am Mittwoch an der Kruppdeponie in Rheinhausen statt. Die Einsatzzeit betrug dort etwa 6 Stunden. Insgesamt haben rund 130 Einsatzkräfte über einen Zeitraum von rund 10 Stunden  circa 55.000 Pflanzen, die einen Gegenwert von rund 275.000 Euro darstellen, vor dem Vertrocknen gerettet Hierzu war eine Wassermenge von circa 3570 m³ notwendig, die je zur Hälfte aus dem Hydrantennetz sowie auch aus offenen Gewässern bereitgestellt wurde.

 

Juli 2018

Nachbarschaftliche Hilfe für Dinslaken
Duisburg, 30. Juli 2018 - Heute wurde die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg gegen 17:45 Uhr um nachbarschaftliche Hilfe durch die Kreisleitstelle Wesel gebeten. Die Duisburger Kräfte sollen, unter der Führung der Dinslakener Kräfte, bei der Ablöschung eines Waldbrandes (> 600 m²) aushelfen, nachdem das Feuer von einem anliegenden 20.000 m² großem Feld übergegriffen hat.
Ob Personen betroffen waren ist der Feuerwehr Duisburg nicht bekannt. Die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg entsandte erst einmal zwei Löschzüge. Vor Ort konnte nach Absprache mit dem Einsatzleiter der Dinslakener Kräfte, die Duisburger Einheiten reduziert werden. Durch das offene Feuer ist die Auswirkung des Brandes für die Nachbarschaft gut zu erkennen. Über eine Gefährdung der Anwohner entscheiden die Leitenden Kräfte der FW Dinslaken. Der Fw Duisburg sind keine Auswirkungen bekannt.
Letztendlich unterstützt die Feuerwehr Duisburg mit einem Wassertank und einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr. Der Feuerwehr Duisburg ist die Ursache des Brandes nicht bekannt.

 

Brand in den Rheinwiesen Friemersheim
Duisburg, 28. Juli 2018 - Am heutigen Samstag wurde gegen 11 Uhr ein Brand in den Rheinwiesen in Friemersheim gemeldet. Dort brannten etwa 12 Kubikmeter Grünschnittabfall und Baumstämme. Für die Löschmaßnahmen musste das Wasser über ca. 600 Meter von Friemersheim über eine Schlauchleitung zur Einsatzstelle gefördert werden. Das brennende Material wurde mit einem Teleskoplader auseinandergezogen und abgelöscht. 50 Kräfte der Berufs- und freiwilligen Feuerwehr waren im Einsatz, welcher bis zum späten Nachmittag dauerte. Die Ursache des Brandes ist unklar.

 

Einsturzgefahr bei einem Mehrfamilienhaus in Duisburg-Friemersheim 
Duisburg, 24. Juli 2018 - Um 14:05 wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg eine Rissbildung an der Kellerdecke eines Mehrfamilienhaus gemeldet. Die Feuerwehr konnte die Meldung der Rissbildung nach erster Erkundung bestätigen. Die Spezialkräfte der Feuerwehr Duisburg (Baufachberater) erkannten eine akute Einsturzgefährdung. Der Einsatzleiter entschied sich eine Nutzungsuntersagung für das beschädigte Gebäude auszusprechen.
Das Gebäude musste von der Feuerwehr geräumt werden. Es sind 16 Personen aus sieben Wohneinheiten betroffen. Nach der Evakuierung des Gebäudes wird die Kellerdecke durch die Spezialeinheit für Hoch- und Tiefbauunfälle der Feuerwache Hamborn abgestützt. Die Bauaufsicht wurde informiert und wird an der Einsatzstelle erwartet.
Nebengebäude sind zur Zeit nicht akut gefährdet. Die Feuerwehr Duisburg ist mit 38 Einsatzkräften vor Ort. Erkenntnisse zur Ursache sind noch spekulativ.

 

Wohnungsbrand in Duisburg-Ruhrort    
Duisburg, 24. Juli 2018 - Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 9.47 Uhr zum Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Bergiusstraße in Duisburg-Ruhrort gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits Rauch aus einem Fenster in der ersten Etage erkennen. In der betroffenen Wohnung hielten sich keine Personen auf. 15 Personen des Mehrfamilienhauses konnten sich selbstständig retten und wurden durch die Feuerwehr kurzzeitig betreut. Verletzt wurde niemand.  
Drei Trupps der Feuerwehr verschafften sich unter Atemschutz Zutritt zur Brandwohnung. Damit die Drehleiter der Feuerwehr zum Einsatz kommen konnte, wurde eine mit der DVG abgestimmte Not-Erdungsmaßnahme an den Fahrdrähten der Straßenbahn durchgeführt. Dies funktionierte aufgrund der guten, gemeinsamen Vorplanung mit der DVG einwandfrei.  
Bis auf eine leichte Rauchentwicklung war das Schadensereignis ohne Auswirkungen auf die Nachbarschaft. Gegen 10.40 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle der Polizei zur Ermittlung der Brandursache übergeben werden. Die Berufsfeuerwehr rückte mit 39 Kräften an und wurde von 23 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Löschzug 210 (Laar/Meiderich/Beeck) unterstützt.

 

Feuerwehr Duisburg funkt digital    
Seit dem 2. Juli funkt die Feuerwehr Duisburg im Digitalfunk. Die komplette Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der Leitstelle – sowohl im Rettungsdienst, als auch für die Bereiche Brandschutz und Hilfeleistung – erfolgt seither im digitalen BOS-Funk. Großer Vorteil dieser Technologie ist u. a. die Abhörsicherheit, sodass unbefugte Dritte die Funkgespräche der Feuerwehr nicht mithören können.  
Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) projektiert seit 2006 den Start des digitalen-BOS-Funks, der seit 2012 sukzessive deutschlandweit durch die Errichtung von etwa 4.500 Basisstationen ausgebaut und nutzbar gemacht wird. In Duisburg gibt es seit 2011 vier aktive Basisstationen, die den digitalen Funkbetrieb gewährleisten sollen. Die Feuerwehr Duisburg hat im Jahre 2011 mit dem aktiven Umstieg in die Digitalfunk begonnen. In den Folgejahren wurden insgesamt 128 Fahrzeuge in Eigenregie für den Digitalfunk tauglich gemacht und rund 200 Handfunkgeräte beschafft. Die Führungskommunikation an Einsatzstellen wurde bei der Feuerwehr Duisburg bereits im Dezember 2012 in den Digitalfunk überführt. Davon unberührt war die weiterhin analoge Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der Leitstelle.  
Als technische Redundanz bleibt weiterhin der analoge BOS-Funk aktiv und kann jederzeit genutzt werden, um auch bei Wartungsarbeiten oder technischen Störungen am Digitalfunknetz eine sichere und stabile Kommunikation zwischen der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg und den aktiven Kräften an der Einsatzstelle zu gewährleisten.  
Insgesamt waren rund 1,2 Millionen Euro für den bisherigen Umstieg erforderlich. Laufende Kosten entstehen praktisch keine, da das Netz vom Bund betrieben und den Ländern und Kommunen zur Verfügung gestellt wird. Wartung und Instandhaltung der Funkkomponenten werden durch die eigene Funkwerkstatt inklusive einer 24/7-Rufbereitschaft durchgeführt.

 

Brand von vier Gartenlauben in Duisburg Beeck
Duisburg, 22. Juli 2018 - Gegen 1.00 Uhr brannten in Duisburg Beck, am Beeckbach 10, Gartenlauben. Beim Eintreffen der Kräfte standen bereits 4 Lauben in Brand. Durch die starke Rauchentwicklung wurde ein angrenzendes Wohngebäude geräumt und die 30 Bewohner wurden ins Freie verbracht. Die Bewohner konnten nach ca. 2 Stunden wieder zurück in ihre Wohnungen.
Die Feuerwehr löschte unter Atemschutz und schäumte die Trümmer der Lauben mittels Löschschaum ein. Nach einer Nachkontrolle der Einsatzstelle, konnte um 5.30 Uhr der Einsatz beendet werden.
Es waren 31 Kräfte der Berufsfeuerwehr und 12 Kräfte der freiwilligen Feuerwehr eingesetzt. Zur Sicherstellung des Grundschutzes wurden für ca. 2 Stunden die Feuerwachen in Hamborn und Homberg mit freiwilliger Feuerwehr besetzt.
Zur Entstehung des Brandes können keine Angaben seitens der Feuerwehr gemacht werden.

Grundausbildungslehrgang der Feuerwehr besuchte das Haus der Geschichte 
Duisburg, 20. Juli 2018 - Neben Chemie, Physik, Brandlehre und noch vielen anderen Fächern steht für die angehenden Feuerwehrbeamtinnen und Feuerwehrbeamten auch das Fach Staatsbürgerkunde auf dem Stundenplan. Zum Abschluss des Ausbildungs-abschnittes ging es für die angehenden Brandmeisterinnen und Brandmeister in das „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ in Bonn. Gemeinsam mit ihren Ausbildern erkundeten die Brandmeisteranwärterinnen und Anwärter die Geschichte unseres Landes vom Ende des zweiten Weltkrieges bis heute.

Dabei wurden sie von Hans-Jürgen Hoffmann mit vielen Hintergrundinformationen versorgt. Hoffmann, der heute als Wachabteilungsführer auf der Feuer- und Rettungswache 6 in Rheinhausen seinen Dienst versieht, war in seinem „ersten Leben“ Polizeibeamter beim damaligen Bundesgrenzschutz (heute: Bundespolizei). Durch seine Erfahrung, sein geschichtliches Interesse und seine offene Art konnte Hoffmann den jungen Feuerwehrleuten viele Zusammenhänge weg von der trockenen Theorie näherbringen.

Den Höhepunkt des Ausflugs bildete die Besichtigung des „Kanzlerbungalows“. Hier, wo Adenauer und Co. wichtige Staatsgäste empfingen, wurden die Feuerwehrschüler ganz still und nachdenklich. „Man kennt das alles ja nur aus dem Fernsehen. Es ist toll, dass wir die Möglichkeit haben, diesen besonderen Ort der Geschichte unseres Landes so nah erleben zu dürfen“, äußerte sich einer der Feuerwehrschüler beeindruckt von diesem Ausbildungstag. Alle Beteiligten, sowohl Ausbilder, wie auch Anwärter, waren sich einig: Dieser Tag sollte ein fester Bestandteil des Ausbildungsplans sein.

Feuerwehrschule Hans-Jürgen Hoffmann erläutert geschichtliche Zusammenhänge - © Feuerwehr Duisburg

 

 

Unterstützung der Werkfeuerwehr eines großen Industriebetriebes in Duisburg
Duisburg, 15. Juli 2018 - Um 17:07 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg zur Unterstützung einer Werkfeuerwehr eines großen Industriebetriebes in Duisburg gerufen. Es gab keine Auswirkungen auf das Stadtgebiet.
Die Feuerwehr Duisburg rückte mit 25 Einsatzkräften zur Unterstützung aus. Die Kräfte wurden von der Werkfeuerwehr nach ca. einer Stunde von der Einsatzstelle entlassen.

 

Akut einsturzgefährdetes Einfamilienhaus nach Renovierungsarbeiten
Duisburg, 04. Juli 2018 - Um 19:24 Uhr ging in der Leitstelle bei der Feuerwehr Duisburg ein Notruf ein. Eine Frau meldete,
dass die Decke des Nachbarhauses eingestürzt ist und eine Frau unter einem umgestürzten Betonpfeiler eingeklemmt ist.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich die Person, die sich unter einer umgestürzten Betonmauer befand selbständig befreit. Schwerverletzt wurde Sie vor Ort rettungsdienstlich versorgt und ins Krankenhaus transportiert.

Im Kellergeschoss sind zwei tragende Wände eingestürzt. Die darüber liegende Decke hat, bedingt durch die fehelenden Wände, bereits große Risse und ist akut einsturzgefährdet. Die restlichen Personen des fünf Personenhaushaltes sind unverletzt.

Die einsturzgefährdete Decke wird durch eine Stützkonstruktion abgefangen damit diese nicht einstürzt und die tragende Konstruktion des gesamten Gebäudes gefährdet. Die umliegenden Gebäude sind durch das betroffene Gebäude nicht gefährdet.

Die Feuerwehr Duisburg ist mit insgesamt 51 Einsatzkräften vor Ort. Unterteilt in 23 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, 24 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, 4 Einsatzkräfte Rettungsdienst.
Der Einsatz dauert vermutlich noch 3 Stunden.

Feuerwehrleute bestehen Prüfung zum Truppführer    

Duisburg, 04. Juli 2018 - Für 14 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr endete am Samstag, 30. Juni, die zweimonatige Ausbildung zum Truppführer an der Feuerwehrschule Duisburg. Die Ausbilder der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr fragten Kenntnisse aus nahezu allen Bereichen der Feuerwehr- und Führungstaktik ab. Im praktischen Teil forderten sie die Teilnehmer erneut, denn es galt mehrere Aufgaben auf dem Hof der Feuerwehrschule an der Rheindeichstraße in Duisburg-Homberg zu absolvieren.  
Am Ende der Prüfung konnten alle Teilnehmer die begehrte Urkunde in Empfang nehmen, die sie ab sofort dazu berechtigt, im Einsatz einen Trupp zu führen. Ein Trupp besteht bei der Feuerwehr in der Regel aus zwei Einsatzkräften und ist somit die taktisch kleinste Einheit.      

Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer des Truppführer-Lehrgangs der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg

 

Freiwillige Feuerwehr Mündelheim feierte 112-jähriges Bestehen    
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten die Ehrenamtlichen des Löschzugs 750 der Freiwilligen Feuerwehr in Duisburg-Mündelheim am Freitag, 29. Juni, in ihr Wochenendfest anlässlich des 112-jährigen Bestehens des Löschzugs.  
Den Höhepunkt des Festwochenendes stellten der Auftritt der Kölner Kultband „de Räuber“ am Samstagabend sowie der Tag der Offenen Tür am Sonntag dar. Auf dem Gelände rund um das Gerätehaus konnten die Besucher nicht nur die Fahrzeuge des Löschzugs besichtigen. Auch die Polizei und die benachbarte Werkfeuerwehr des Hüttenwerks Krupp-Mannesmann präsentierten Ausrüstung und Fahrzeuge. Ein besonderer Zuschauermagnet waren u. a. die beiden modernen Einsatzleitwagen der Feuerwehr Duisburg.   In einer Löschübung zeigte die Jugendfeuerwehrgruppe aus Huckingen ihr Können und löschte gleich drei brennende „Häuser“.  
Neben den Feierlichkeiten informierten die Feuerwehrleute über ihre Arbeit und die Gefahren in einem Brandfall. So verdeutlichte eine Demonstration den Besuchern die Gefahren eines Fettbrandes und eines damit verbundenen Löschversuchs mit Wasser. Und auch die Brandgefahr im Haushalt allgemein lag den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten sehr am Herzen. Sie hatten ein Wohnzimmer nachgebaut und demonstrierten in einer Einsatzübung wie rasant sich ein Zimmerbrand ausbreitet und ein ganzer Raum im Vollbrand steht.
„Wir können immer nur an die Bürgerinnen und Bürger appellieren, sich mit den Brandgefahren auseinander zu setzen“, so Markus Granzow, Berufsfeuerwehrmann und Mitglied des Löschzugs 750.  Viele Besucher aus Duisburg und Umgebung nutzten die Gelegenheit, um sich über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren und mit den freiwilligen Helfern gemeinsam zu feiern.      

Simulierter Zimmerbrandes am Tag der Offenen Türe