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IGA Metropole Ruhr 2027: Innovative Planungsideen für den „RheinPark und Anbindung“ in Duisburg

Duisburg, 21. Dezember 2020 - Das Finale der Wettbewerbsfolge zur IGA Metropole Ruhr 2027 wurde eingeleitet. Insgesamt 21 Planungsbüros wollen Ideen für den Zukunftsgarten in Duisburg beisteuern und nahmen deshalb am digitalen Rückfragenkolloquium teil. Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, und Dr. Martina Oldengott, Projektleitung in der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH, begrüßten dafür die Planungsbüros im digitalen Raum.

„RheinPark und Anbindung“ lautet der Titel des Wettbewerbs für den Zukunftsgarten in Duisburg, der aus dem RheinPark und dem Kultushafen besteht, sowie für den Grünen Ring, über den der RheinPark zu erreichen ist und der diesen mit der Innenstadt verbindet. Neben Dortmund und Gelsenkirchen, soll hier die dritte eintrittspflichtige Parkanlage zur IGA 2027 entstehen. Diese soll nicht nur Besucher aus Nah und Fern anlocken, sondern auch nach dem Ausstellungsjahr einen ansprechenden Naherholungsort mit hohen Freizeitqualitäten für die umliegenden Stadtteile bieten sowie Duisburg weiter zum Rhein hin öffnen. Aus diesem Grund wurde in den Wettbewerb für den Zukunftsgarten ein Ideenteil für weitere Bausteine aufgenommen, die Duisburg an den Rhein entwickeln und eine durchgängige Grünwegeverbindung mit verschiedenen Erlebnisräumen schaffen sollen.

Das Interesse war groß: von 29 Bewerbungen wurden neben den sieben gesetzten Planungsbüros weitere 14 per Losverfahren ausgewählt, die nun an dem Wettbewerb teilnehmen und in den nächsten Monaten Ideen sowie Entwürfe erarbeiten werden. Trotz aktueller Kontaktbeschränkungen konnten im Rahmen eines digitalen Rückfragenkolloquiums am vergangenen Freitag die letzten Fragen der Planungsbüros beantwortet werden. Nun beginnt die Planungsphase.

„Natur in der Stadt spielt in unserer dicht besiedelten Metropole eine immer größere Rolle. Gerade in diesem Jahr waren es die Parks und Gärten, die uns haben durchatmen lassen. Gemeinsam mit den Städten und innovativen Planungsbüros stellen wir uns jetzt der Aufgabe neue Wohnquartiere mit viel urbanem Grün zu entwickeln. Das verbessert entscheidend die Lebensqualität in den Städten und federt die Folgen des Klimawandels ab. Im Rahmen der

IGA 2027 setzen wir uns intensiv mit den Städten über die künftige Entwicklung grüner Infrastruktur auseinander“, betont Nina Frense, Geschäftsführerin der IGA 2027 gGmbH und Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur beim Regionalverband Ruhr (RVR).

Auch für Oberbürgermeister Sören Link ist klar: „Mit dem RheinPark werden wir neue Konzepte für urbanen Themen entwickeln. Durch die IGA können wir unseren Fokus noch stärker auf Nachhaltigkeit, ökologische Verträglichkeit und Anpassung an das sich ändernde Klima legen. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung neuer Freiräume, sondern insbesondere auch um bereits bestehende.“

Um rund 16,5 Hektar soll der bereits bestehende RheinPark erweitert sowie der südlich gelegene Kultushafen zu einem besonderen Erholungs- und Freizeitort entwickelt werden. Mit dem Grünen Ring, dem Bonifatiusplatz sowie durch die temporäre Umgestaltung der Wanheimer Straße und der Wörthstraße entstehen Bereiche mit außergewöhnlicher Aufenthaltsqualität. Insbesondere bei der Entwicklung des Grünen Rings wird die Bürgerschaft vor Ort aktiv eingebunden, um diesen zukünftig als „ihren“ Quartierspark erleben zu können.

Nach dem Rückfragenkolloquium haben die Büros bis Mitte März 2021 Zeit, ihre Planungen zu finalisieren. Am 21. April 2021 entscheidet ein fachkundiges Preisgericht über die besten Ideen und Pläne.

Weitere Informationen zur Internationalen Gartenausstellung 2027 können im Internet unter www.iga2027.ruhr eingesehen werden.

 

Der zweite Bauabschnitt des RheinParks ist fertiggestellt

Duisburg, 19. Dezember 2020 - Der zweite Bauabschnitt des RheinParks ist fertiggestellt und ab sofort für die Öffentlichkeit zugänglich.

Mit Beendigung der industriellen Nutzung konnte im März 2019 mit den Arbeiten des zweiten Bauabschnitts begonnen und rund sechs Hektar Fläche des ehemaligen Walzdrahtwerks ebenfalls zum Park umgestaltet werden. Der Ursprungsentwurf des RheinParks wurde dabei konsequent weiterverfolgt, so dass die Gestaltungen der einzelnen Bauabschnitte stimmig miteinander verbunden werden konnten. Rund elf Millionen Euro wurden in den zweiten Bauabschnitt investiert, die zu 90 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie aus Fördergeldern der Stadterneuerung von EU, Bund und Land finanziert werden.

Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, ist über den Fortschritt erfreut: „Mit der sukzessiven Entwicklung des Rheinparks machen wir große Schritte in Richtung Internationale Gartenausstellung 2027 und öffnen Duisburg an dieser Stelle nach über 150 Jahren industrieller Nutzung weiter zum Rhein. Der bereits heute über 30 Hektar große RheinPark leistet einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der klimatischen und lufthygienischen Situation, der Wohn- und Lebensqualität sowie zur Erhöhung der Erlebnisqualität des Stadtraums Hochfeld und darüber hinaus.“

Eine Unterführung quert nun das Gleis durch den Bahndamm und eröffnet den Parkbesuchern einen neuen Zugang zum Rhein sowie einen Rundweg am Ziegenpeter durch die bereits bestehende Unterführung in der Verlängerung der Liebigstraße. Der 465 Meter lange „Parkbalkon“ wurde ebenfalls erweitert. Er schließt an der Hochfeldallee, ehemals Wand der 1000 Gesichter, an die vorhandene Promenade an und soll innerhalb der nächsten Bauabschnitte bis zur Brücke der Solidarität weiter ausgebaut werden. Aktuell befindet sich noch eine asphaltierte Baustraße auf der Promenade, die für den Ausbau der weiteren Bauabschnitte benötigt wird.

Der dritte Bauabschnitt mit rund 1,8 Hektar wird derzeit vorbereitet, um mit dem Bau voraussichtlich im Sommer 2021 beginnen zu können. In Vorbereitung befindet sich ebenfalls der Bau von zwei Spielplätzen auf der Fläche, deren Fundamente allerdings schon vorhanden sind. Insgesamt werden drei Spielplätze mit unterschiedlichem Angebot zur Verfügung stehen.

 

Rheinpark 2010 - 2011

"Ziegenpeter" - die neue Attraktion im Rheinpark
Manfred Schneider (Text, Foto)
Duisburg, 27. Mai 2011 - Am 27. Mai 2011 wurde eine neue Gastronomieeinrichtung im Rheinpark in Duisburg-Hochfeld eingeweiht.

Der „Ziegenpeter am Rheinpark“ – so der Name des Restaurants – wird von der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH betrieben.

„Nach dem Lokal Der Kleine Prinz in der Innenstadt ist 'Der Ziegenpeter' das neueste Projekt der WfBM, in dem Menschen mit Behinderung mitten in der Gesellschaft arbeiten können“, freut sich Geschäftsführerin Roselyne Rogg, im Vordergrund. Zehn Menschen mit Behinderung werden in der neuen Gastronomie im Rheinpark eine Beschäftigung finden.

Das Küchenkonzept sieht eine regionale, bodenständige Küche vor mit frischgebackenem Brot und vielen hausgemachten Speisen. Das reiche Angebot an Ziegenkäseprodukten auf der Speisekarte und die naturnahe Lage haben zur Namensgebung geführt, die inspiriert wurde durch die Figur aus der Heidi-Geschichte. Der Ziegenpeter beeindruckt aber nicht nur durch seine Küche, sondern auch durch seine tolle Aussicht auf den Rhein. Wer will, kann sich einen Picknickkorb vorbestellen und ganz ohne eigene Mühen ein Picknick im Rheinpark genießen. Ein Veranstaltungskalender wird in Kürze zu besonderen Events rund um den Rheinpark und den Ziegenpeter einladen.

Ein ganz besonderen Dank bei der Eröffnung ging an die Sponsoren Wirtschaftsbetriebe und Sparkasse, die durch ihre Unterstützung den Bau erst möglich gemacht haben, aber auch an das jobcenter Duisburg, das über Arbeitsgelegenheiten 20 Arbeiterinnen und Arbeiter unterschiedlicher Gewerke finanziert hatte und so maßgeblich am Bau des neuen Gebäudes beteiligt war.  


Arbeiten am Rheinpark-Gastronomiegebäude haben begonnen
Duisburg, 21. Juni 2010 – Der RheinPark, vor einem Jahr eröffnet, erhält eine Gastronomie direkt im Strandbereich, da diese für das Funktionieren des RheinParks unverzichtbar ist. Nun wurde mit der Errichtung des 120 qm großen und einstöckigen Gebäudes begonnen, dass im September 2010 fertig gestellt sein wird. Die Gastronomie wird mit einem Innen- und Außenbereich ausgestattet und soll nach der Fertigstellung ganzjährig geöffnet sein.
Die Anlage wird somit zu einem attraktiven Ausflugsziel. Die Gastronomie soll ähnlich wie im „Kleinen Prinzen“ betrieben werden.
Unterstützt und gebaut wird das Projekt  von der ARGE, der Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung (GBA), der Sparkasse Duisburg (Spk) und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WDB).  
Heute haben sich deren Verantwortlichen, Norbert Maul (ARGE), Henry Wollner (GBA), Andreas Vanek (Spk) und Silke Kersken (WDB) gemeinsam mit Stadtdirektor Dr. Peter Greulich den Stand der Bauarbeiten angesehen.

Ins Pflaster eingelassene Platten weisen den Weg

Der erste Blick auf den Strand im RheinPark. Hinten rechts entsteht das Gastronomiegebäude Die ARGE suche nach solchen Projekten um die Menschen wieder in Arbeit zu bringen, sagte Norbert Maul. Auch Henry Wollner hofft durch das Projekt Menschen auf besondere Art und Weise zu qualifizieren und die ohne Berufsausbildung werden vorqualifiziert und dann in die Echtarbeit zurückgeführt. Zur Zeit arbeiten 15 Leute an der Erstellung des Gebäudes.

Ohne Hilfe der ARGE bzw. den "1-Euro-Jobbern" läuft in Duisburg fast nichts mehr. Herzlichen Dank für den Einsatz!

Die Sparkasse freue sich über die Beteiligung am Projekt mit der Übernahme der Kosten die den Sanitärbereich, teilte Andreas Vanek mit. Ebenso Silke Kersken, die die Beteiligung  der WBD an der Gastronomie positiv sieht, um den RheinPark sehr attraktiv zu gestalten. Die Erholungssuchenden haben in der Freizeitanlage die Möglichkeit zu wählen, ob zum sie Verzehr mit Bratwurst und Pommes, oder eine ansprechende  Gastronomie in Anspruch nehmen wollen, die aber keinen Anspruch auf Seehaus-Charakter stellt.

Wohl aber, so Dr.Peter Greulich, wird auf dem 300- 400 Meter langen Rheinstrand, die wohl längste Theke Welt entstehen. Der Rheinstrand ist auf einer ehemaligen Verladefläche entstanden, bei der die Fläche in weiten Teilen mit Sand aufgefüllt wurde.
Von diesem Platz aus kann man ungestört den Blick auf den Rhein und die Rheinaue genießen. Duisburg ist nun wieder zum Rhein hin geöffnet und mit dieser Park- und Freizeitlandschaft an den Rhein zurückgekehrt. 

v. l. Andreas Vanek, Dr. Peter Greulich, Henry Wollner, Norbert Maul und Silke Kersken erkundigten sich heute nach dem Stand der Bauarbeiten    

 

Rheinpark 2007 bis 2009

RheinPark-Eröffnung im Regen
Duisburg, 15. Mai 2009 - Nach rund dreijähriger Bauzeit öffnete der RheinPark seine Tore. Ein ungewohnter Schlag ins Wasser war die offizielle Eröffnung des RheinParks in Hochfeld. Was aber nicht am hervorragenden Catering des kleinen Prinzen oder der schwachen Resonanz der Duisburger Bevölkerung lag.

Mitnichten! Petrus war schuld! Kaum waren die drei Fallschirmspringer sicher gelandet, begann auch schon der große Regen. "In Hochfeld haben wir jetzt endlich den direkten Zugang zum Rhein," freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland. "Dieser Teil Duisburgs wandelt sich. Und er wandelt sich in positiver Sicht. Wir haben jetzt 30 Mio. Euro investiert. So entstand ein Park der Erholung und ein Park des Sports. Hochfeld hatte früher wenig Grün. Heute sind es 32 Quadratmeter pro Einwohner. Bitte achten Sie auf diesen Park! Bitte achten Sie darauf der Park auch in Monaten und Jahren noch schön ist." Recht hat er, unser oberster Duisburger. Denn zumindest auf den ersten Blick sieht der Park hübsch und ansprechend aus. Zumindest bei sonnigen und warmen Wetter wird er ein angenehmer Aufenthaltsort sein. Andras Rüdig

Das Samstagsprogramm startet um 14:00 Uhr mit einem großen Familienfest auf den Wiesenflächen. Das Sportmobil des Stadtsportbundes wird nicht nur die Fittesten mit vielen Angeboten anlocken. Schwindelfreie können unter Anleitung die Kletterwand im RheinPark testen. Auf der Skateranlage zeigen Akrobaten ihre Künste und laden zum Mitmachen ein.

Wer es lieber musikalischer mag ist am RheinStrand richtig. Hier treten ab 14 Uhr Bettina Heinrich, Poedra und die Duisburg City Rock´n Roll Alltstars auf, bevor es ab 20:00 Uhr mit den Ohrbooten aus Berlin richtig rund geht. Ab 22:00 Uhr lädt dann die Premium-Partyserie ultraschall mit DJ Erci Smax zur großen Eröffnung-Party unter freiem Himmel ein. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.


RheinPark Duisburg öffnet am 19. September 2008 seine Tore
Stadt und EG DU laden ein zur Teileröffnung mit buntem Programm für Jung und Alt
In Duisburg geht es in diesen Tagen rund: Am 18. September wird das Forum in der Innenstadt eröffnet und am 19. September laden Stadt und EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH von 14 bis 18 Uhr zur großen Teileröffnung des RheinParks Duisburg in Hochfeld ein.


Das weitläufige ehemals industriell genutzte Gelände zwischen der Brücke der Solidarität und der Eisenbahnbrücke, auf dem der RheinPark Duisburg entsteht, weckt seit Langem die Neugier der Öffentlichkeit. Schließlich hatte außer den Beschäftigten der Industriebetriebe kein Normalsterblicher die Gelegenheit, auf der Hochfelder Seite des Rheins ans Flussufer zu treten, um die „Faszination Wasser“ hautnah zu erleben. Das wird sich in Kürze ändern, denn die Fertigstellung des gesamten Areals wird im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein.

Ungeachtet dieser Tatsache wird Oberbürgermeister Sauerland am 19. September um 14 Uhr die bereits fertiggestellten Flächen der Öffentlichkeit übergeben. Dazu gehören zunächst die weitläufigen, modellierten Wiesenflächen - auch Wiesenschollen genannt - mit fast 3.000 neu gepflanzten Bäumen und Sträuchern, erschlossen und aufgelockert durch Spazierwege, Treppen, Rampen und eine attraktive Parkbeleuchtung.
Ferner werden die große und in Insiderkreisen heiß ersehnte Skaterbahn, eine aus ehemaligen Erzbunkerwänden gestaltete Kletterwand, Breakdance-Podeste, ein Streetballfeld und Spielgeräte für große und kleine Besucher freigegeben.

Aber nicht nur Anschauen steht auf dem Programm, denn wer kann und mag ist aufgerufen, sich am Skatercontest zu beteiligen, an den Kletterschulungen des Klettervereins Duisburg teilzunehmen oder bei den Spiel- und Spaßaktionen des Spielmobils der EG DU mitzumachen.

Weniger Sportliche können sich derweil einer Führung über das Gelände anschließen, der Präsentation von großformatigen Kinderbildern unter dem Motto „Kinderblick zum RheinPark“ beiwohnen oder bei Bratwurst und Kaltgetränken den Klängen der Marching-Band „Volle Kanne“ oder den Kurzauftritten der Hip-Hop-Band „Poedra“ lauschen.

Als besonderer Blickfang werden 15 weithin sichtbare, überdimensionale Fluchtstäbe den Weg zum Rhein aus dem Stadtteil Hochfeld markieren. Die Reihe der neun Meter hohen, gelb-weiß lackierten Holzpfähle beginnt am Platz vor der Bonifatiuskirche und setzt sich im RheinPark bis zum Rheinufer fort.

Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und EG DU-Geschäftsführer Heiner Maschke freuen sich als Veranstalter auf die Eröffnung mit vielen Besucherinnen und Besuchern und laden alle Interessierten in den RheinPark ein.

Wichtig für die Anreise: Das RheinPark-Gelände kann zurzeit nur über den Eingang Wanheimer Straße Ecke Liebigstraße in Duisburg-Hochfeld erreicht werden.


Rheinpark und Videoprojekt Duisburg an den Rhein
Duisburg, 23. November 2007 - "Der Verein Kunstpause e.V. hat im Auftrag der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mit fünf Schülern des Mercator-Gymnasiums das Videoprojekt "Duisburg an den Rhein" - ein kleiner Film über ein großes Projekt - realisiert.
Als Ergebnis liegt ein knapp halbstündiger Film über das Projekt auf DVD vor.
"Die fünf jugendlichen Filmemacher Cagdas Alakus, Carina Bokel, Margret Rensing, Christina Sawatzki, Agnes Wrobel und ihr Anleiter Thorsten Versteylen zeichnen für den Film verantwortlich," berichtet die Entwicklungsgesellschaft Duisburg. "Es hat Spaß gemacht, vor und hinter der Kamera zu arbeiten. Schließlich geht es um den Stadtteil, in dem wir zur Schule gehen," berichten die Jugendlichen bei der Präsentation des Filmes.
Witzig, informativ, authentisch, professionell, Volkes Stimme hörbar machend, werbend - Worte wie diese beschreiben den Film sehr treffend. Besser als die Jugendlichen hätte keine professionelle Werbeagentur diesen Hochglanzfilm herstellen können. Ihnen kann man nur ein Kompliment aussprechen. Ganz egal, was man von dem Rheinpark hält - nach Jahren des Stillstandes tut es gut, dass es in Duisburg wieder weiter geht. Andreas Rüdig


Baubeginn für die Modellierung des RheinPark-Geländes
Großprojekt „Duisburg an den Rhein – RheinPark“ tritt in die nächste Phase

Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
 Duisburg, 10. Mai 2007 - Dass sich auf dem Gelände des künftigen RheinParks in Hochfeld bereits etwas tut, darauf weisen seit zwei Monaten große Bauschilder hin. Seit Ende 2006 ging es hauptsächlich um den Rückbau alter nicht mehr gebrauchter Anlagen. Jetzt sollen die großen Bodenschollen erstellt werden, die das weitläufige Gelände modellieren und strukturieren werden.  Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg nahm gemeinsam mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich einen ersten symbolischen Spatenstich bzw. die erste Baggerarbeit auf und leiteten damit diesen Teil der Arbeiten ein. 


NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg beglückwünschte die Stadt zum Rheinpark.

Umweltminister Eckhard nahm unter fachlicher Anleitung von Baggerführer Jean Heusschen symbolisch die ersten Maßnahmen zur Bodenmodellierung vor.


"Ich bin jetzt zum zweiten Mal in Duisburg und das hat seinen Grund. Duisburg an den Rhein, auch das ist ein großes landespolitisches Programm, das zudem aus umweltpolitischer Sicht wichtig und gut für diese Stadt ist. Auf der vorhandenen Fläche soll nun viel Grün entstehen und das Land NRW beteiligt sich an den Kosten. Dies im ersten Bauabschnitt mit 17,7 Millionen Euro. Das Land möchte die Stadt Duisburg wettbewerbsfähig und attraktiv machen."

"Die Minister die Geld bringen, die sind mir die liebsten", bedankte sich Adolf Sauerland gut gelaunt nach den Worten des NRW-Umweltministers. Mit dem Geld wird übrigens auch eine Skaterbahn gebaut. "Dabei legen die Skater bzw. ihr Verband aber so richtig Wert auf genaueste Umsetzung", wusste der OB zu berichten.

Zahlen

1. Bauabschnitt RheinPark - Gesamtkosten

36,56 Mio. Euro

Förderung durch Ökologieprogramm Emscher-Lippe (ÖPEL)

17,791 Mio. Euro

Förderung durch Städtebauprogramm "Soziale Stadt NRW"

12,500 Mio. Euro

Boden, recycelter Bauschutt für die Bodenmodellierung

über 200 000 qm

Bäume

2860 Stück

Wiesenfläche

132.000 qm



Duisburg, 29. März 2007 - Die Ecke Wörthstraße/ Wanheimer Straße war in den 60er Jahren so wie heute schon stark  befahren. Damals aber war die Produktion auf der Hütte Niederrhein und etwas weiter bei der damaligen Duisburger Kupferhütte (DK), Matthes&Weber usw. noch in vollem Gang, war der Ortsteil wegen der Abraumerze und der Sinteranlage der Kupferhütte bei entsprechenden Westwinden manchmal schon ordentlich rötlich aus.
Das ist heute verschwunden. Wie die alte Kupferhütte usw....
Der Verkehr aber ist geblieben und auch die Produktionshallen - wenn auch in einem jämmerlichen Zustand.

Das wird sich am Marienhospital bald ändern. Ende 2006 wurde mit dem Abbruch sämtlicher noch stehender Gebäude auf dem Gelände begonnen. Diese und weitere Arbeiten, wie Rückbau der Gleisanlagen und Teilabbruch der ehemaligen Erzbunkerwände, werden noch bis zum Ende dieses Jahres andauern. Parallel dazu wird jetzt im Frühjahr mit dem Neubau des Parks begonnen. Eine große Herausforderung an die Landschaftsbauer stellen dabei die neu zu erstellenden riesigen Bodenschollen dar, die das Gelände modellieren und strukturieren werden. Auf all diese Aktivitäten, die wegen der noch bestehenden Randbebauung weder von der Wörthstraße noch von der Wanheimer Straße aus erkennbar sind, werden zwei große Baustellenschilder hinweisen, die in diesen Tagen errichtet werden. Das erste Bauschild soll am Donnerstag offiziell vorgestellt werden.

"Ende 2008 ist der Park fertig, dann können - wenn man so will - auch die Kranken aus dem Marienhospital sozusagen zur Rehabilitation im Park spazieren gehen", legte sich Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, fest.
"Mag sein, dass da hier und da noch Kleinigkeiten im weitläufigen Parkgelände zu bearbeiten sind, im Groben aber ist der Park dann offen für alle."

Die alten Hochfelder werden es nicht glauben, wenn sie anstelle der Produktionshallen dann die rund 250 Meter zu Fuß durch den fast 25 ha gro0en Park bis zum Rhein gehen können. Die Sicht auf den deutschen Strom war ihnen eigentlich immer nur als Betriebsangehöriger des Unternehmen x oder y möglich, nie aber für die gesamte Familie.
Mit Ausnahme der damals sehr eingeschränkten Möglichkeit auf bzw. unter der Rheinbrücke, die seit dem Streik der Rheinhauser Kruppianer 1987 "Brücke der Solidarität" heißt.
Der Uferpark im Park soll ab 2009 Freizeitansprüche (Freitreppe ins Wasser) mit Wiesen Spiel- und Sportmöglichkeiten erfüllen Das gesamte Baugebiet ist in drei Zonen gegliedert.