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Typisch Duisburg!
Stadt legt sich selber still

Duisburg, 18. Januar 2019 - Die Spatzen, oder auch die Duisburger Medien, pfeifen es von den Dächern. Am Dach der MSV-Arena sind ein paar Platten defekt. An sich nicht ungewöhnlich, unterliegt doch jedes Material der Alterung. Gerade in der spielfreien Winterpause kaum eine Meldung wert. Wäre da nicht die Stadt Duisburg, die bei einer routinemäßigen Kontrolle der Bauordnung die Schäden an Lichtstegplatten festgestellt hat und erst einmal die Nutzung des Stadions untersagt hat.

Die selbe Stadt Duisburg, die seit 2014 Mehrheitseigner der jetzt betroffenen Stadiongesellschaft ist.

Statt das Problem in die Presse zu bringen, könnte man auch an der Problemlösung arbeiten. Um dafür Sorge zu tragen, dass die Arena am 27. Januar von dem KFC Uerdingen wieder genutzt werden kann und die Stadiongesellschaft Miete kassieren kann.

Zu einfach für eine Stadt wie Duisburg?!

 

Typisch Deutsch!
Neues Grundsteuerkonzept auf dem Weg zum 'bürokratischer Irrsinn'

Duisburg, 26. November 2018 - Haus & Grund plädiert für Flächenmodell
Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland bezeichnete die bekannt gewordenen Eckpunkte des Grundsteuerkonzepts von Bundesfinanzminister Scholz heute als „bürokratischen Irrsinn“.

"Wenn künftig für jede Wohnung ein Grundsteuerbescheid erstellt werden soll, der sich auch noch an der aktuellen Miethöhe orientiert, wäre dies ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für die Finanzverwaltung, das seinesgleichen sucht", kommentierte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke.

Dann müssten noch für deutlich mehr als die bisher geschätzten 35 Millionen Immobilieneinheiten regelmäßig neue steuerliche Bewertungen erfolgen. Die Finanzämter wären heillos überfordert und die Erhebungskosten für diese Steuer nicht mehr zu rechtfertigen.

Die neue Grundsteuer müsse einfach zu erheben und für die Bürger transparent sein, sie dürfe das Wohnen nicht verteuern und sie müsse gerecht sein. All diese Kriterien erfülle das Konzept von Scholz nicht. Haus & Grund plädiert weiterhin für ein Flächenmodell, wonach sich die Grundsteuer im Grundsatz aus der Gebäude- und der Grundstücksfläche berechnet.

"Dieses Modell ist mit niedrigen Kosten umzusetzen, schafft keine neuen Ungerechtigkeiten und ist verfassungsfest", betonte Warnecke.