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Arbeitsmarkt
weiter unter Druck - Die Arbeitsmarktzahlen im
Januar 2026
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Berlin/Duisburg, 30.
Januar 2026 - Mit der beginnenden Winterpause ist
die Zahl arbeitsloser Menschen im Januar 2026
gestiegen. Insgesamt waren 3,085 Millionen Menschen
arbeitslos – das waren 177.000 mehr als vor einem
Monat. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem
Vormonat um 0,4 Prozentpunkte gestiegen und liegt
nun bei 6,6 Prozent. Ein kräftiger Anstieg der
Arbeitslosigkeit ist im Januar aufgrund der
Witterungsbedingungen üblich.
Saisonbereinigt blieb die Zahl der Arbeitslosen
weitgehend unverändert. Die Unterbeschäftigung, die
u. a. auch Personen in arbeitsmarktpolitischen
Maßnahmen umfasst, hat sich gegenüber dem Vormonat
um 128.000 erhöht. Saisonbereinigt nahm die
Unterbeschäftigung im Vergleich zum Vormonat um
4.000 ab.
Im Vergleich zum Vorjahr fiel sie um 8.000 geringer
aus. Damit setzt sich der Trend einer leicht
abnehmenden Unterbeschäftigung weiter fort.
Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist
von Oktober auf November um 22.000 auf 35,21
Millionen gesunken. Ohne Beschäftigungsaufnahmen von
ausländischen Staatsbürgern würde die Zahl der
Beschäftigten in Deutschland jedoch schon seit
längerem sinken. Im November waren erstmals sechs
Millionen Ausländerinnen und Ausländer in
Deutschland sozialversicherungspflichtig
beschäftigt. Ihre Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr
um 257.000 gestiegen. Dieser Zuwachs geht ganz auf
Personen aus sogenannten Drittstaaten zurück.
Insgesamt waren 804.000 Menschen aus den acht
wichtigsten Asylherkunftsländern (plus 69.000 im
Vergleich zum Vorjahr) und 374.000 Ukrainerinnen und
Ukrainer (plus 78.000 im Vergleich zum Vorjahr) in
Deutschland sozialversicherungspflichtig oder
geringfügig beschäftigt. Das zeigt: Die Bemühungen
um die Integration von Geflüchteten in den
Arbeitsmarkt wirken.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Die deutsche
Wirtschaft zeigte zum Jahresende eine leichte
Aufwärtsbewegung. Auf dem Arbeitsmarkt macht sich
dies allerdings auch wegen des Wintereinbruchs noch
nicht bemerkbar. Saisonbereinigt stagnieren die
Arbeitslosenzahlen. Als Bundesregierung investieren
wir mit 500 Milliarden Euro gegen die
Konjunkturflaute an und bauen unnötige Bürokratie
ab.
Darüber hinaus investieren wir in Qualifizierung und
Weiterbildung, um den Strukturwandel zu gestalten
und die Beschäftigten fit zu machen für den
Arbeitsmarkt von morgen. An die Arbeitgeber
appelliere ich, auch in Zeiten der Krise in
Ausbildung zu investieren. Denn die Auszubildenden
von heute sind die Fachkräfte von morgen, und die
werden angesichts des demographischen Wandels
dringend gebraucht.“
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Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit
Duisburg gestiegen
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Agentur
für Arbeit Duisburg

Duisburg, 30. Januar 2026 - „Im Januar ist die Zahl
der arbeitslosen Menschen in Duisburg um 875
Personen gestiegen. Damit erhöht sich auch die
Arbeitslosenquote deutlich und liegt aktuell bei
13,3 Prozent.
2.069 Duisburgerinnen und Duisburger
meldeten sich aus einer Erwerbstätigkeit
arbeitslos, das ist ein Plus von 422
Personen gegenüber dem Vormonat. Eine Rolle
spielen hier befristete Arbeitsverträge, die zum
Ende des Jahres ausgelaufen sind und an die sich
keine neue Beschäftigung anschließen ließ.
Verstärkt wird der Anstieg der Arbeitslosigkeit
durch die Zurückhaltung der Unternehmen, neue Kräfte
einzustellen. Dies betrifft in erster Linie
Menschen, die eine Tätigkeit auf Helferniveau
suchen“, erläutert Marcus Zimmermann, Vorsitzender
der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit
Duisburg.
„Eine auch in diesem Monat erneut zu verzeichnende
Tendenz ist der Rückgang der neu gemeldeten Stellen.
Von den 505 neuen Arbeitsplatzangeboten richten sich
441 oder 87 Prozent an Menschen mit einen hohen
Qualifizierungsniveau.“
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für
Arbeit Duisburg im Januar 2026 gestiegen. 35.443
Menschen waren arbeitslos gemeldet, 875 Personen
mehr (2,5 Prozent) als im Dezember und 434 Personen
bzw. 1,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die
Arbeitslosenquote betrug 13,3 Prozent und lag mit
0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor
einem Jahr lag sie bei 13,2 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben
im Januar bei 40.844 Personen. Sie erhöhte sich
gegenüber dem Vormonat Dezember (481 Personen bzw.
1,2 Prozent) und erhöhte sich verglichen mit Januar
2025 (225 Personen bzw. 0,6 Prozent). Zur
Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen
solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten,
weil sie beispielsweise im Rahmen von
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit Duisburg)
lag die Arbeitslosigkeit bei 8.191 Personen (544
Personen mehr als im Vormonat und 621 Personen mehr
als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II
(jobcenter Duisburg) waren 27.252 Arbeitslose
registriert (331 Personen mehr als im Vormonat, aber
187 Personen weniger als im Vorjahr).
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.963
Personen arbeitslos. Davon kamen 2.069 Personen
direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.107 Menschen
beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.137
eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 505
Stellen wurden im Januar neu gemeldet (149 weniger
als im Vormonat und 22 weniger als vor einem Jahr).
Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den
Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen,
freiberufliche, wissenschaftliche und technische
Dienstleistungen, Handel, Instandhaltung und
Reparatur von Kraftfahrzeugen, Baugewerbe, Verkehr
und Lagerei, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell
befanden sich damit 3.248 freie Stellen im Bestand
der Arbeitsagentur.
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Ministerin Bas: Arbeitsmarkt von schwächelnder
Konjunktur geprägt |
Die Arbeitsmarktzahlen im Dezember 2025
Berlin, 7. Januar 2026 - Mit der auslaufenden
Herbstbelebung ist die Zahl arbeitsloser Menschen im
Dezember 2025 leicht gestiegen. Insgesamt waren
2,908 Millionen Menschen arbeitslos – das waren
23.000 mehr als vor einem Monat. Saisonbereinigt
zeigt sich ein geringfügiger Anstieg der
Arbeitslosigkeit um 3.000. Die Arbeitslosenquote ist
gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte
gestiegen und liegt nun bei 6,2 Prozent.
Für Beschäftigte liegt das Risiko, arbeitslos zu
werden, auf niedrigem Niveau, steigt jedoch seit
geraumer Zeit. Arbeitslose Menschen haben es dagegen
schwer, wieder eine neue Beschäftigung zu finden.
Die Abgangsraten befinden sich auf niedrigerem
Niveau als während der Corona-Pandemie.
Bei der Unterbeschäftigung, die u. a. auch Personen
in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen umfasst, zeigt
sich seit dem Sommer ein leicht sinkender Trend. Die
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist von
September auf Oktober um 6.000 auf 35,23 Millionen
gestiegen.
In der Mehrzahl der Branchen war die
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung höher
als ein Jahr zuvor; in einigen konjunkturnahen
Bereichen wie dem Verarbeitenden Gewerbe gab es
allerdings deutliche Rückgänge.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas:
„Die schwächelnde Konjunktur spiegelt sich auch
weiterhin am Arbeitsmarkt wieder. Mit dem
Investitionspaket und der Verlängerung der
Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes haben wir
wichtige Weichen gestellt, um die Wirtschaft zu
stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Zudem setzen
wir auf Qualifizierung und Weiterbildung, um
Menschen fit zu machen für die Arbeitswelt von
morgen und dem demographisch bedingten
Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Zugleich sehen wir, dass die Integration von
Geflüchteten in den Arbeitsmarkt immer besser
funktioniert. Mittlerweile arbeiten 370.000
Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland. Das sind
79.000 mehr als vor einem Jahr. Auch die Zahl der
Beschäftigten aus den acht wichtigsten
Asylherkunftsländern stieg um 70.000 auf rund
800.000.“
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Arbeitslosigkeit im
Bezirk der Agentur für Arbeit Duisburg gesunken |
Agentur
für Arbeit Duisburg

Duisburg, 7. Januar 2026 - „Der
Arbeitsmarkt im Dezember ist erneut von geringer Dynamik
gekennzeichnet. Der Rückgang der arbeitslosen Menschen um
114 Personen hat keinen Einfluss auf die Arbeitslosenquote,
die weiterhin mit 13 Prozent hoch ist“, erläutert Marcus
Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur
für Arbeit Duisburg. „Die fehlende Dynamik drückt sich auch
erneut auf der Stellenseite aus. Sowohl gegenüber November
als auch gegenüber Dezember 2024 sind die Zahlen der neu
gemeldeten Stellen rückläufig.
Auch wenn der Rückgang beider Werte, Arbeitslosenzahlen und
Stellenmeldungen, durchaus saisontypisch zum Jahresende
sind, so müssen wir doch von einer Eintrübung des Duisburger
Arbeitsmarktes sprechen. Dies drückt sich durch die
rückläufige Zahl der Personen aus, die ihre Arbeitslosigkeit
durch Aufnahme einer Beschäftigung beenden konnten. Seit
August 2025 geht diese Kennzahl kontinuierlich zurück und
wir sehen im Moment keine Anzeichen für eine Trendwende.“
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit
Duisburg im Dezember 2025 gesunken. 34.568 Menschen waren
arbeitslos gemeldet, 114 Personen weniger (-0,3 Prozent) als
im November, aber 679 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor
einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 13 Prozent und war
identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei
12,7 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im
Dezember bei 40.324 Personen. Sie sank gegenüber dem
Vormonat November (-118 Personen bzw. -0,3 Prozent) und
erhöhte sich verglichen mit Dezember 2024 (464 Personen bzw.
1,2 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den
Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos
gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit Duisburg) lag die
Arbeitslosigkeit bei 7.647 Personen (124 Personen mehr als
im Vormonat und 517 Personen mehr als vor einem Jahr). Im
Rechtskreis SGB II (jobcenter Duisburg) waren 26.921
Arbeitslose registriert (238 Personen weniger als im
Vormonat, aber 162 Personen mehr als im Vorjahr).
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.793 Personen
arbeitslos. Davon kamen 1.647 Personen direkt aus
Erwerbstätigkeit. 4.953 Menschen beendeten ihre
Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.291 eine Erwerbstätigkeit
auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 654 Stellen
wurden im Dezember neu gemeldet (115 weniger als im Vormonat
und 57 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien
Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige
wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche,
wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel
Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, Verkehr
und Lagerei, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden
sich damit 3.501 freie Stellen im Bestand der
Arbeitsagentur.
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Kundinnen und Kunden der Arbeitsagentur Duisburg stehen
unsere eServices unter www.arbeitsagentur.de/eServices rund
um die Uhr zur Verfügung.
für Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit: 0800 4
555500
für Unternehmen: 0800 4 555520
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