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Duisburg, 15. Februar 2026 - Auch die
Geschichte der ehemaligen eigenständigen Stadt Homberg
ist dem Bürgerverein, die Homberger ein Anliegen. Heute ein
attraktiver Stadtteil im Grünen, hatte Homberg in der
Vergangenheit bereits viel zu bieten und viel überlebt.
Um dies zu würdigen und in das Bewusstsein der
Menschen zu rücken, haben Die Homberger zwei Bürgeranträge
gestellt. Der
erste Bürgerantrag fordert die
Ergänzung der Stadtchronik vor dem Ratssaal in Homberg aus
dem Jahr 1963. Dort fehlen wichtige Ereignisse vom Ersten
Weltkrieg angefangen über die Gräueltaten an unerwünschten
Menschen im sogenannten "Dritten Reich", bis zur Gründung
der Bundesrepublik, die das Leben der Homberger nachhaltig
prägten. Der
zweite Bürgerantrag befasst sich mit
der Würdigung des Architekten und Baumeisters Walter Müller,
der seit dem Jahr 1910 in Homberg wohnte und wirkte. Hierzu
wurde beantragt, den Hochheider Weg in „Walter-Müller-Weg“
umzubenennen. In Homberg errichtete er u.a. die Gebäude des
Franz-Haniel-Gymnasiums und die ehemalige Central Apotheke,
die an den Weg angrenzt. Sein ehemaliges Büro und
Wohngebäude wich in den 1980er Jahren der Shell -
Tankstelle auf der Moerser Straße. Walter
Müller war federführend an der Planung und Realisierung
prägender Bauwerke in Homberg und dem Ruhrgebiet beteiligt.
Zu seinen erhaltenen und meist
denkmalgeschützten Bauwerken zählen unter anderem, das Haus
Schulte-Witten in Dortmund und viele Bergarbeitersiedlungen
unserer Region. Durch die Benennung nach
einem lokal verwurzelten Architekten wird das Bewusstsein
für die regionale Baugeschichte gestärkt und ein verdienter
Bürger der Stadt dauerhaft im öffentlichen Raum gewürdigt.
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