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Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorquartal
Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 30. Januar 2024 - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 % gesunken. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Damit bestätigt das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung vom 15. Januar 2024

Bruttoinlandsprodukt (BIP), 4. Quartal 2023
-0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
-0,4 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
-0,2 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)



Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken
Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft

Wiesbaden/Duisburg, 15. Januar 2024 - Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.
„Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken“, sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland“ in Berlin. „Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort“, so Brand weiter.
Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.



Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal leicht gesunken
Wiesbaden/Duisburg, 28. November 2023 - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2023 gegenüber dem 2. Quartal 2023 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,1% gesunken.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestätigt sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Oktober 2023. „Nach der schwachen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte ist die deutsche Wirtschaft mit einem leichten Rückgang in das zweite Halbjahr 2023 gestartet“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. In den ersten beiden Quartalen des Jahres stagnierte die Wirtschaftsleistung nahezu (1. Quartal: 0,0 %, 2. Quartal: +0,1 %).

Bruttoinlandsprodukt (BIP), 3. Quartal 2023
-0,1 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
-0,8 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
-0,4 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)



Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2023 um 0,1 % niedriger als im Vorquartal
Wiesbaden/Duisburg, 30. Oktober 2023 - Deutsche Wirtschaft startet mit leichtem Rückgang in die zweite Jahreshälfte Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2023 gegenüber dem 2. Quartal 2023 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – leicht um 0,1 % gesunken. Im 2. Quartal 2023 war die Wirtschaftsleistung noch geringfügig gewachsen (revidiert +0,1 %), im 1. Quartal 2023 stagnierte sie (revidiert).
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen besonders die privaten Konsumausgaben ab. Positive Impulse kamen dagegen von den Ausrüstungsinvestitionen.

Bruttoinlandsprodukt (BIP), 3. Quartal 2023
-0,1 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
-0,8 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
-0,3 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)



Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2023
Wirtschaftsleistung stagniert im Vergleich zum Vorquartal

Wiesbaden/Duisburg, 28. August 2023 - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 1. Quartal 2023 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – nicht weiter gesunken (0,0 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestätigt sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 28. Juli 2023.
„Nach den leichten Rückgängen in den beiden Vorquartalen hat sich die deutsche Wirtschaft im Frühjahr stabilisiert“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im 4. Quartal 2022 hatte die Wirtschaftsleistung um 0,4 % und im 1. Quartal 2023 um 0,1 % gegenüber den jeweiligen Vorquartalen abgenommen.

Bruttoinlandsprodukt (BIP), 2. Quartal 2023
0,0 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
-0,6 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
-0,2 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)



Bruttoinlandsprodukt stagniert im 2. Quartal 2023
Revision der Ergebnisse ab 2019, insbesondere für das Jahr 2021

Wiesbaden/Duisburg, 30. Juli 2023 - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 1. Quartal 2023 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – nicht weiter gesunken (0,0 %). In den beiden vorherigen Quartalen war die deutsche Wirtschaftsleistung zum Vorquartal zurückgegangen (revidiert -0,1 % im 1. Quartal 2023 und -0,4 % im 4. Quartal 2022).
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben sich die Konsumausgaben der privaten Haushalte nach dem schwachen Winterhalbjahr im 2. Quartal 2023 stabilisiert.

Bruttoinlandsprodukt (BIP), 2. Quartal 2023
0,0 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
-0,6 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
-0,2 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)



Bruttoinlandsprodukt von 1950 bis 2022 im Durchschnitt 3,1 % pro Jahr gewachsen
Wiesbaden/Duisburg, 2. Juni 2023 - Die Wirtschaft in Deutschland ist von 1950 bis 2022 im Durchschnitt um 3,1 % pro Jahr gewachsen. Das Wachstum hat sich über die letzten Jahrzehnte jedoch deutlich verlangsamt.
Im Durchschnitt der letzten zwei Jahrzehnte von 2000 bis 2020 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt nur um 1,0 % pro Jahr gewachsen. In den 1950er und 1960er Jahren war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt dagegen noch deutlich dynamischer gewachsen – mit durchschnittlich 6,4 % pro Jahr im Zeitraum von 1950 bis 1970.

• Von 2000 bis 2020 wuchs das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt nur um durchschnittlich 1,0 % pro Jahr – auch wegen der beiden bislang schwersten Rezessionen 2009 und 2020
• Phasen hoher Inflation in den Jahren 1973/1974, 1981 und 1992 waren Vorboten einer Rezession im Folgejahr
• Bis Ende der 1960er Jahre entfiel mehr als die Hälfte der Bruttowertschöpfung auf die Industrie, heute dominiert der Dienstleistungsbereich mit rund 70 %


Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2023
Wirtschaftsleistung auch im 1. Quartal 2023 im Minus

Wiesbaden/Duisburg, 26. Mai 2023 - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2023 gegenüber dem 4. Quartal 2022 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 % gesunken.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Wirtschaftsleistung zum Jahresbeginn damit um 0,3 Prozentpunkte schwächer aus als in der Schnellmeldung vom 28. April 2023 berichtet.
„Nachdem das BIP bereits zum Jahresende 2022 ins Minus gerutscht war, verzeichnete die deutsche Wirtschaft damit zwei negative Quartale in Folge“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes.

Bruttoinlandsprodukt (BIP), 1. Quartal 2023
-0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
-0,2 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
-0,5 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)


Bruttoinlandsprodukt stagniert im 1. Quartal 2023
Wirtschaftsleistung auf demselben Niveau wie im Vorquartal

Wiesbaden/Duisburg, 30. April 2023 - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im 1. Quartal 2023 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – gegenüber dem 4. Quartal 2022 unverändert (0,0%), nachdem es zum Jahresende 2022 zurückgegangen war (revidiert -0,5 % im 4. Quartal 2022 zum Vorquartal; bisher: -0,4 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen zum Jahresbeginn 2023 sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben ab. Positive Impulse kamen dagegen von den Investitionen und den Exporten.

Bruttoinlandsprodukt (BIP), 1. Quartal 2023
0,0 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
+0,2 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
-0,1 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)


Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2022 um 0,2 % niedriger als im Vorquartal
Wirtschaftsleistung im Jahr 2022 um 1,8 % gewachsen

Wiesbaden/Duisburg, 30. Januar 2023 -
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2022 gegenüber dem 3. Quartal 2022 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,2 % gesunken. Nachdem sich die deutsche Wirtschaft trotz schwieriger Bedingungen in den ersten drei Quartalen gut behaupten konnte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2022 leicht ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten privaten Konsumausgaben, die die deutsche Wirtschaft im bisherigen Jahresverlauf gestützt hatten, waren niedriger als im Vorquartal.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das preisbereinigte BIP im Jahr 2022 um 1,8 % gewachsen. Preis- und
kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 1,9 %. Damit wurde das ursprüngliche Ergebnis um 0,1 Prozentpunkte nach unten revidiert.

Bruttoinlandsprodukt (BIP), 4. Quartal 2022
-0,2 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
0,5 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
1,1 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)


Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,9 % gestiegen
Deutsche Wirtschaft erholt sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Wiesbaden/Duisburg, 13. Januar 2023 -
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %.
„Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen“, sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2022“ in Berlin. „Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise
beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten“, so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher.


Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2022 um 0,2% höher als im Vorquartal, 0,9% unter Vorkrisenniveau
Wiesbaden/Duisburg, 29. April 2022 - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2022 gegenüber dem 4. Quartal 2021 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,2 % gestiegen. Nach der Erholung der deutschen Wirtschaft im vergangenen Sommer und dem Rückgang zum Jahresende 2021 nahm die Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2022 damit wieder leicht zu.

Dazu trugen vor allem höhere Investitionen bei, während der Außenbeitrag das Wirtschaftswachstum bremste.
Seit Ende Februar beeinflussen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine die konjunkturelle Entwicklung zunehmend.

Bruttoinlandsprodukt (BIP), 1. Quartal 2022
+0,2 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
+4,0 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
+3,7 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)