Politik Bund und mehr Sonderseiten
  •  BZ-Sitemap  
 

Pedelec-Unfälle: Verunglückte sind immer jünger  
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 29. März 2024 - Immer mehr Jüngere entdecken das Fahrrad mit Elektromotor für sich – das zeigt sich auch in den Unfallzahlen. War im Jahr 2014 noch mehr als die Hälfte (54,5 %) der verunglückten Nutzerinnen und Nutzer eines solchen Pedelecs – umgangssprachlich häufig auch als E-Bike bezeichnet – mindestens 65 Jahre alt, so war es 2023 nur noch ein Drittel (30,1 %).

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg der Anteil der jüngeren mit dem Pedelec Verunglückten entsprechend an:
2014 war jeder neunte Mensch (10,7 %), der mit einem Pedelec verunglückte, unter 45 Jahre, 2023 bereits fast jeder dritte (31,2 %). Zum Vergleich: Bei Verunglückten auf nichtmotorisierten Fahrrädern war jeder oder jede sechste Verunglückte 65 und älter. Mehr als die Hälfte (54,8 %) war jünger als 45 Jahre.

• Knapp ein Drittel der 2023 mit dem Pedelec Verunglückten war jünger als 45 Jahre, 2014 waren es noch 11 %
• Zahl der Pedelec-Unfälle mit Personenschaden gegenüber 2014 mehr als verzehnfacht
• Pedelec-Unfälle mit Personenschaden enden häufiger tödlich als Unfälle mit Fahrrädern ohne Hilfsmotor



Straßenverkehrsunfälle im Januar 2024: 6 % mehr Verkehrsunfälle als im Vorjahresmonat
Zahl der Verletzten und Getöteten trotz gestiegener Unfallzahl konstant

Wiesbaden/Duisburg,
26. März 2024 - Im Januar 2024 sind in Deutschland knapp 23 100 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das in etwa so viele wie im Januar 2023.
Die Zahl der Verkehrstoten war im Januar 2024 mit 170 genauso hoch wie im Vorjahresmonat, obwohl die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle um 6 % oder 10 900 auf rund 203 000 Straßenverkehrsunfälle stieg. Davon waren rund 18 000 Unfälle mit Personenschaden und damit gut 100 weniger als im Januar 2023.
Die Zahl der Unfälle, bei denen es bei Sachschaden blieb, stieg um 6 % oder 11 000 auf rund 184 900.