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Mittlerer Bruttojahresverdienst lag 2025 bei 54 066 Euro
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 1. April 2026 - Der mittlere Bruttojahresverdienst, gemessen am Median, lag 2025 in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen bei 54 066 Euro. Somit verdiente die Hälfte der Beschäftigten mehr oder genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger erhielt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der mittlere Bruttojahresverdienst um 1 907 Euro.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erzielten die obersten 10 % der Vollzeitbeschäftigten 2025 einen Bruttojahresverdienst von 100 719 Euro oder mehr. Die 10 % am unteren Ende der aufsteigend sortierten Verteilung verdienten 33 828 Euro brutto oder weniger. Das oberste Prozent der Vollzeitbeschäftigten erzielte 2025 einen Bruttojahresverdienst von 219 110 Euro oder mehr.

• Die oberen 10 % der Vollzeitbeschäftigten verdienten 100 719 Euro brutto oder mehr
• Die unteren 10 % erzielten 33 828 Euro brutto oder weniger



Tarifbindung 2025 unverändert bei 49 %
Wiesbaden/Duisburg, 20. März 2026 - Weiterhin große Unterschiede zwischen den Branchen Knapp die Hälfte (49 %) aller Beschäftigten in Deutschland waren im Jahr 2025 in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt. Damit blieb die Tarifbindung im Vergleich zu den Vorjahren konstant. Die Tarifbindung weist hierbei den Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben an allen Beschäftigten aus.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestanden auch 2025 deutliche Unterschiede zwischen den Branchen: Die höchste Tarifbindung gab es im Wirtschaftsabschnitt "Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung" mit 100 %. Es folgten die Abschnitte "Energieversorgung" (84 %), "Erziehung und Unterricht" (79 %) und "Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (68 %)".  



Reallöhne im Jahr 2025 um 1,9 % gestiegen
Nominallöhne nehmen im selben Zeitraum um 4,2 % zu

Wiesbaden/Duisburg, 27. Februar 2026 - Die Nominallöhne in Deutschland waren im Jahr 2025 um 4,2 % höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Reallöhne im Jahr 2025 damit um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr zu. Nach den Rückgängen in den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den Folgejahren wieder an.
Im Jahr 2025 erreichte der Reallohnindex mit 100 Punkten damit fast wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie mit 100,5 Punkten (Basis 2025=100).  



Anteil der Jobs mit Niedriglohn im April 2025 unverändert bei 16 %
Wiesbaden/Duisburg, 5. Dezember 2025 - Rund 6,3 Millionen Jobs zählten im April 2025 zum Niedriglohnsektor.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der Anteil der niedrigentlohnten Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen in Deutschland wie im Vorjahr unverändert bei 16 %. Zuvor sank die Niedriglohnquote innerhalb von 10 Jahren von 21 % im April 2014 auf 16 % im April 2024, wobei der stärkste Rückgang zwischen April 2022 und April 2023 erfolgte. In diesem Zeitraum sank der Anteil der Jobs unterhalb der Niedriglohnschwelle an allen Beschäftigungsverhältnissen um 3 Prozentpunkte von 19 % auf 16 %.
Eine Erklärung ist der Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns in diesem Zeitraum von 9,82 Euro auf 12,00 Euro.

• Niedriglohnschwelle lag im April 2025 bei 14,32 Euro
• Niedriglohnanteil im Branchenvergleich im Gastgewerbe am höchsten
• Besserverdienende hatten im April 2025 einen fast dreimal höheren Bruttostundenlohn als Geringverdienende  



Reallöhne im 3. Quartal 2025 um 2,7 % höher als im Vorjahresquartal
Nominallöhne steigen im 3. Quartal 2025 um 4,9 % zum Vorjahresquartal

Wiesbaden/Duisburg, 30. November 2025 - Die Nominallöhne in Deutschland waren im 3. Quartal 2025 um 4,9 % höher als im Vorjahresquartal. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,3 %.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lagen die Reallöhne damit im 3. Quartal 2025 um 2,7 % höher als im Vorjahresquartal. Das war der bislang höchste Anstieg in diesem Jahr.



Reallöhne im 2. Quartal 2025 um 1,9 % höher als im Vorjahresquartal
Nominallöhne steigen im 2. Quartal 2025 um 4,1 % zum Vorjahresquartal

Wiesbaden/Duisburg, 29. August 2025 - Die Nominallöhne in Deutschland waren im 2. Quartal 2025 um 4,1 % höher als im Vorjahresquartal. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,1 %.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lagen die Reallöhne damit im 2. Quartal 2025 um 1,9 % höher als im
Vorjahresquartal. Damit setzte sich der positive Trend der Reallohnentwicklung fort.



Reallöhne im 1. Quartal 2025 um 1,2 % höher als im Vorjahresquartal
Wiesbaden/Duisburg, 5. Juni 2025 - Die Nominallöhne in Deutschland waren im 1. Quartal 2025 um 3,6 % höher als im Vorjahresquartal. Dies ist der schwächste Anstieg seit dem Jahr 2022. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lagen die Reallöhne damit im 1. Quartal 2025 um 1,2 % höher als im Vorjahresquartal und stiegen somit zum achten Mal in Folge. Verantwortlich für den vergleichsweise moderaten Anstieg dürfte der Wegfall der Inflationsausgleichsprämie sein.

• Nominallöhne steigen im 1. Quartal 2025 um 3,6 % zum Vorjahresquartal
• Nominallohnwachstum bei Geringverdienenden prozentual am stärksten