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Wiesbaden/Duisburg, 3. März 2026 - Seit Samstag
führen die USA und Israel massive Militärschläge
gegen Iran. Kanzler Merz steht in engem Austausch
mit den europäischen Partnern, mit Israel und den
Partnern in der Region. Am Dienstag wird er in
Washington mit US-Präsident Trump zu den
Entwicklungen sprechen. In Berlin hat am
Sonntag der Nationale Sicherheitsrat unter Leitung
von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Lage im Nahen
Osten getagt. Die Bundesregierung lässt keinen
Zweifel daran, wie sie zum iranischen Regime steht:
„Das Mullah-Regime ist ein Terrorregime, das für die
Jahrzehnte währende Unterdrückung des iranischen
Volkes verantwortlich ist“, sagte Bundeskanzler
Merz.
Das Regime bedrohe Israel in seiner
Existenz, sei verantwortlich für den Terror der
Hamas und der Hisbollah und seine Nuklear- und
Raketenprogramme bedrohten Frieden und Sicherheit,
so der Kanzler. Daher teile Deutschland mit den USA
das Interesse daran, dass der Terror dieses Regimes
aufhört und die gefährliche nukleare und
ballistische Aufrüstung gestoppt wird. Ziel der
Militärschläge sei, das zerstörerische Spiel eines
geschwächten Regimes zu beenden. Das sei aber nicht
ohne Risiko, so Merz. Er betonte auch:
Deutschland will zu einer neuen Friedens- und
Stabilitätsordnung im Nahen Osten beitragen.
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