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Ein Menschenleben, 81 Jahre, nach Ende des Zweiten Weltkriegs - und die Welt hat nichts daraus gelernt
Staatsminister Weimer: „Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bleibt zentral“
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Berlin/Duisburg, 8. Mai 2026 - Der 8. Mai markiert mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Damit ging ein von Deutschland ausgehender Vernichtungskrieg zu Ende, der Millionen Menschenleben kostete und unermessliches Leid über Europa und die Welt brachte.

„Der 8. Mai ist ein Tag der Befreiung – von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, von Krieg und Gewalt. Zugleich ist er ein Tag der Mahnung. Die Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit ist und bleibt eine zentrale Aufgabe der Gesellschaft,“ sagte Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer.

„Die nationalsozialistischen Verbrechen dürfen nicht relativiert oder infrage gestellt werden,“ so Weimer weiter. „Wer heute versucht, unsere Vergangenheit umzudeuten oder die Verantwortung Deutschlands kleinzureden, gefährdet das Fundament unseres demokratischen Selbstverständnisses. Gerade deshalb braucht es eine lebendige Erinnerungskultur, die zeigt, wohin Ausgrenzung, Hass und autoritäres Denken führen und dass Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder neu verteidigt werden müssen.“

In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 unterzeichneten die Oberkommandierenden der Wehrmacht in Berlin die bedingungslose Kapitulation Deutschlands und besiegelten damit das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Heute befindet sich am authentischen Ort das mit den Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderte Museum Berlin-Karlshorst, das den Vernichtungskrieg und das Kriegsende und deren menschliche, gesellschaftliche und politische Folgen vermittelt. Dreizehn Jahre nach der Eröffnung hat in diesem Frühjahr mit Unterstützung des BKM die Überarbeitung der Dauerausstellung begonnen, die aktuelle Entwicklungen sowie neuere Forschungsergebnisse mit erweiterten europäischen Perspektiven einbeziehen und Vermittlungsformate zeitgemäßer gestalten soll.

Künftig wird am Museum Berlin-Karlshorst auch die „Plattform deutsch-russische Geschichte“ angesiedelt sein. Dieses Netzwerk von Expertinnen und Experten hat die Aufgabe, die deutsch-russischen Beziehungen zu erforschen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei wird sie sich auch kritisch mit Geschichtsmythen der aktuellen russischen Regierung auseinandersetzen.

BZ auf ein Wort v. Jochem Knörzer
... und die Welt hat nichts daraus gelernt
Putin, Trump, Netanjahu, auch Kim Jung-un und Lukaschenka haben nichts daraus gelernt. Und in Deutschland läuft eine Minderheit aus arbeitsscheuen Linken, gescheiterten Sozen, bezahlten Omas und Antifanten mit dem erhobenen Zeigefinger durch ihre kleine Welt und warnen vor vor einer demokratisch gewählten Rechts-Konservativen Partei.
Irre - oder?