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Ministerin Feller: Wertschätzung für unsere
Schulleitungen und Lehrkräfte zeigt sich auch in
ihrer Bezahlung Minister Dr.
Optendrenk: Gute Bildung gehört zu den wichtigsten
Investitionen in die Zukunft. Deshalb setzen wir mit
dem Haushaltsentwurf 2027 dort klare Prioritäten, wo
sie unser Land langfristig stärken Wiesbaden/Duisburg, 16. Juli 2026 -
Das Kabinett hat die Eckpunkte für den Haushalt 2027
beschlossen. Mit dem letzten Haushaltsentwurf der
laufenden Legislaturperiode knüpft die
Landesregierung an ihren ersten Haushalt an und
schnürt nach der Einführung von A 13 für alle
Lehrämter ein zweites Besoldungspaket für
Schulleitungen und Lehrkräfte in
Nordrhein-Westfalen. Schulleitungen großer Grund-
und Hauptschulen sollen in Zukunft mehr Geld
bekommen. Geplant ist außerdem, die Bezahlung von
Fachleitungen zu verbessern, also von Lehrerinnen
und Lehrern, die neben ihrer Tätigkeit an einer
Schule den Lehrkräftenachwuchs ausbilden. Im Jahr
2027 will die Landesregierung hierfür rund vier
Millionen Euro bereitstellen. Ab 2028 belaufen sich
die jährlichen Kosten dann auf rund zehn Millionen
Euro. Ministerin Feller: „Die
Landesregierung arbeitet weiter konsequent daran,
zusätzliches Personal für die
nordrhein-westfälischen Schulen zu gewinnen. Wer mit
unseren Schulleitungen und Lehrkräften spricht, der
weiß: Ihr Beruf ist ihre Berufung. Für die tägliche
Arbeit mit unseren Kindern und Jugendlichen
verdienen unsere Schulen unser aller Dank und
Wertschätzung. Und diese Wertschätzung drückt sich
eben auch in der Bezahlung aus. Bereits in den
ersten 100 Tagen dieser Legislaturperiode haben wir
daher A 13 für alle Lehrämter auf den Weg gebracht.
Dass wir nun trotz angespannter Haushaltslage noch
ein zweites Besoldungspaket für unsere Schulen
schnüren konnten, dafür bin ich meinem Kollegen Dr.
Marcus Optendrenk und dem gesamten Kabinett sehr
dankbar.“ Minister Dr. Optendrenk: „Ein
Haushalt zeigt, welche Prioritäten ein Land setzt.
Mit dem Haushaltsentwurf 2027 stellen wir
zusätzliche Mittel dort bereit, wo sie
Nordrhein-Westfalen langfristig stärken. Die
wichtigste Investition in die Zukunft unseres Landes
ist die Investition in unsere Kinder und jungen
Menschen. Trotz angespannter Haushaltslage haben
Bildung, Kinder und Jugendliche für die
Landesregierung weiter höchste Priorität. Deshalb
sieht der Entwurf für den Haushalt 2027 für den
gesamten Bildungsbereich die Rekordsumme von 44,4
Milliarden Euro vor, nochmals rund 800 Millionen
Euro mehr als für 2026. Seit 2022 wurde die
finanzielle Unterstützung sogar um 8,6 Milliarden
Euro oder rund 24,2 Prozent gesteigert. Mit dem
zweiten Besoldungspaket für Schulen stärken wir
gezielt Schulleitungen und Lehrkräfte, die besondere
Verantwortung übernehmen oder den
Lehrkräftenachwuchs ausbilden.“ Der
Haushaltsentwurf 2027 sieht im Einzelnen
vor: Die Besoldung von Rektorinnen und Rektoren
an Grund- und Hauptschulen mit mehr als 360
Schülerinnen und Schülern wird von A 14 auf A 14 mit
Amtszulage („A 14 Z“) angehoben; ein Plus von über
250 Euro im Monat. Zugleich wird die Besoldung von
Konrektorinnen und Konrektoren dieser Schulen von A
13 Z auf A 14 angehoben.
An Grund-, Haupt-
und Realschulen wird bereits bei mehr als 480
Schülerinnen und Schülern eine zweite
Konrektorenstelle eingerichtet. Bislang brauchte es
hierfür mehr als 540 Schülerinnen und Schüler.
Eine zweite Konkrektorenstelle soll es – je nach
Schülerzahl und Förderschwerpunkt – zudem erstmals
auch für Förderschulen geben. Auch kleine
Förderschulen mit bis zu 60 Schülerinnen und
Schülern sollen eine Konrektorenstelle bekommen, die
mit A 13 Z besoldet wird. Damit gäbe es dann
erstmals an jeder Schule mindestens eine Stelle für
stellvertretende Schulleiterinnen und Schulleiter.
Neben den Schulleitungen sollen nach dem Willen der
Landesregierung auch Lehrerinnen und Lehrer mehr
Geld bekommen, die sich in der Lehrkräfteausbildung
engagieren. Dazu soll sich die Stellenzulage für
Fachleitungen in den Lehrämtern an Grundschulen,
Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie für
sonderpädagogische Förderung im Vergleich zu heute
auf dann 350 Euro monatlich mehr als verdoppeln.
Ministerin Feller und Minister Dr. Optendrenk
erklären: „Mit der Entscheidung für A 13 haben wir
eine große Gerechtigkeitslücke in der Bezahlung
unserer Lehrkräfte geschlossen – und dafür allein
bis heute rund 900 Millionen Euro ausgegeben. Mit
dem zweiten Besoldungspaket für Schulleitungen und
Lehrkräfte sorgen wir für eine faire Bezahlung
derjenigen, die in unseren Schulen wichtige
Funktionen und damit zusätzliche Aufgaben
übernehmen.“ Mit dem zweiten Besoldungspaket
will die Landesregierung einen weiteren Beitrag dazu
leisten, dass sich junge Menschen für den Beruf als
Lehrer oder Lehrerin entscheiden.
Heute arbeiten bereits rund 12.600 Menschen mehr an
den Schulen des Landes als noch vor vier Jahren.
Über den Haushaltsentwurf für 2027 entscheidet
das Parlament mit seinem Haushaltsgesetz, das
üblicherweise zum Jahresende verabschiedet wird.
Anschließend bedarf es noch einer Änderung des
Landesbesoldungsgesetzes, auf dessen Grundlage die
neuen Regelungen dann im zweiten Schulhalbjahr
2026/27 in Kraft treten könnten.
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