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Preise für viele Baumaterialien im Mai 2026 deutlich gestiegen
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 24. Juni 2026 - Hohe Baukosten haben neben anderen Faktoren dazu geführt, dass zuletzt weniger Wohnungen gebaut wurden. Nachdem bereits seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine die Preise für die meisten Baumaterialien gestiegen waren, haben sich aktuell viele Materialien verteuert, die auf Erdölbasis oder energieintensiv hergestellt werden.

Bitumen auf Erdölbasis, was unter anderem im Straßenbau und zur Abdichtung von Dächern, Gebäuden und Fundamenten verwendet wird, verteuerte sich im Mai 2026 um 31,2 % gegenüber dem Mai 2025, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Energieintensiv hergestellte Baustoffe verteuerten sich im gleichen Zeitraum, wie etwa Flachglas (+15,4 %), das üblicherweise für Fenster, Glastüren oder - wände verwendet wird.

• Insbesondere energieintensiv hergestellte Baumaterialien im Mai 2026 gegenüber Mai 2025 teils deutlich verteuert
• Hohe Preissteigerungen im Mai 2026 auch bei Holz
• Nahezu alle Baumaterialien waren im Jahr 2025 teurer als im Jahr 2021 vor der Energiekrise

 

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März 2026: -1,6 % zum Vormonat
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 22. Mai 2026 - Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im März 2026 gegenüber Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 1,6 % gefallen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im März 2026 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 9,2 % zu und im Tiefbau um 10,7 % ab. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Januar 2026 bis März 2026 um 1,6 % niedriger als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -2,4 %; Tiefbau: -0,9 %).

Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,7 % gefallen
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe, März 2026
-1,6 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
-7,7 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
-2,7 % zum Vorjahresmonat (nominal)  
Umsatz im Bauhauptgewerbe, März 2026
+2,5 % zum Vorjahresmonat (real)
+5,3 % zum Vorjahresmonat (nominal)

 

Baupreise für Wohngebäude im Februar 2026: +3,3 % gegenüber Februar 2025
Ausbauarbeiten verteuern sich mit +3,8 % weiterhin stärker als Rohbauarbeiten mit +2,7 %
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 10. April 2026 - Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im Februar 2026 gegenüber Februar 2025 um 3,3 % gestiegen. Im November 2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,2 % betragen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Baupreise im Februar 2026 gegenüber November 2025 um 1,5 %. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.