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Wiesbaden/Duisburg, 15. Dezember 2025 - Die Zahl der
Kindeswohlgefährdungen in Deutschland hat das dritte
Mal in Folge einen neuen Höchststand erreicht: Im
Jahr 2024 stellten die Jugendämter in Deutschland
bei rund 72 800 Kindern oder Jugendlichen eine
Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung,
psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt fest.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, stieg die Zahl der Kindeswohlgefährdungen
damit binnen fünf Jahren um fast ein Drittel (+31 %)
oder 17 300 Fälle. Im Jahr 2019 – dem Jahr vor
Ausbruch der Corona-Pandemie – hatte das Niveau noch
bei rund 55 500 Kindeswohlgefährdungen gelegen.
• Jugendämter melden für 2024 rund 72 800
Kindeswohlgefährdungen • Behörden prüften im
Vorfeld fast 239 400 Verdachtsmeldungen •
Vernachlässigungen und psychische Misshandlungen
besonders häufig
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Wiesbaden/Duisburg, 24. Juni 2025 - In Deutschland
lebte 2024 gut jedes vierte Kind (26 %) in einer
kinderreichen Familie. In einer kinderreichen
Familie leben mindestens drei Kinder in einem
gemeinsamen Haushalt. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des
Mikrozensus mitteilt, lebten 18 % Kinder mit zwei
Geschwistern in der Familie. Mit drei oder mehr
Geschwistern wohnten 8 % der Kinder zusammen. Rund
30 % der Kinder lebten ohne Geschwister und 44 % mit
einem Geschwisterkind in der Familie.
• 26 %
der Kinder lebten mit zwei oder mehr Geschwistern
zusammen, 44 % mit einem Geschwisterkind, 30 % ohne
Geschwister • Familien mit
Einwanderungsgeschichte doppelt so oft mit drei oder
mehr Kindern wie Familien ohne
Einwanderungsgeschichte
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