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Kirschenernte 2026 mit 51.100 Tonnen voraussichtlich 13,5 % über dem Zehnjahresdurschnitt
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 30. Juni 2026 - Die deutschen Obstbaubetriebe erwarten in diesem Sommer eine höhere Kirschenernte als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer ersten Ernteschätzung zum Stichtag 10. Juni 2026 mitteilt, gehen die Betriebe für das Jahr 2026 von einer Gesamterntemenge für Süß- und Sauerkirschen von rund 51 100 Tonnen aus. Damit wird die Kirschenernte voraussichtlich um 8,5 % höher ausfallen als im ertragreichen Vorjahr (47 100 Tonnen) sowie um 13,5 % über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (45 200 Tonnen) liegen.

• Voraussichtlich 13,5 % mehr Kirschen als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre und 8,5 % über dem guten Erntejahr 2025
• Erwartete Süßkirschenernte übertrifft Zehnjahresdurchschnitt um 20,5 %
• Erwartete Sauerkirschenernte bedingt durch rückläufige Anbauflächen 6,8 % unter dem Zehnjahresdurchschnitt

 

Spargelanbau in Deutschland geht zurück
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 23. März 2026 - Der Spargelanbau in Deutschland geht zurück: Sowohl Erntemenge und Anbaufläche als auch die Zahl der Spargel anbauenden Betriebe ist in den vergangenen zehn Jahren gesunken.
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 103 900 Tonnen Spargel geerntet. Das waren 3,9 % weniger als im Jahr 2024 (108 100 Tonnen) und 8,5 % weniger als zehn Jahre zuvor (2015: 113 600 Tonnen), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Ein Grund für die geringere Spargelernte ist der Rückgang der Anbaufläche: Im Jahr 2025 umfasste die gesamte Anbaufläche für Spargel deutschlandweit 22 500 Hektar – das waren 1,5 % weniger als im Jahr zuvor (22 800 Hektar) und 12,5 % weniger als im Jahr 2015 mit 25 700 Hektar.

• Erntemenge (-9 %), Anbaufläche (-13 %) und Zahl der Betriebe (-29 %) im Jahr 2025 gegenüber 2015 gesunken
• 79 % des im Jahr 2025 importierten Spargels während der Saison von März bis Juni eingeführt

 

Champignonernte 2025 um 1,4 % gestiegen
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 13. März 2026 - Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78 400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche geerntet.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Erntemenge an Speisepilzen insgesamt damit um 1,0 % oder 760 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015 bis 2024 lag die Ernte um 4,4 % oder 3 280 Tonnen höher.
Der Schwerpunkt der Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf Champignons: Sie machten mit 76 800 Tonnen 97,9 % der gesamten Speisepilzernte im Jahr 2025 aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Champignon-Ernte 2025 um 1,4 % und im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6 %. Die übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen zusammen.

• Champignon-Erntemenge steigt bei nahezu unveränderter Erntefläche
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weiterhin bedeutendste Speisepilz-Anbauländer