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Öffentliches Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2026 bei 98,8 Milliarden Euro
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 2. Oktober 2026 - Der Öffentliche Gesamthaushalt hat im 1. Halbjahr 2026 rund 2 % mehr eingenommen und rund 6 % mehr ausgegeben als im 1. Halbjahr 2025: Einnahmen von 1 011,8 Milliarden Euro standen Ausgaben von 1 110,6 Milliarden Euro gegenüber. Damit schlossen die Kern- und Extrahaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung das 1. Halbjahr 2026 mit einem Finanzierungsdefizit von 98,8 Milliarden Euro ab.
Im 1. Halbjahr 2025 hatte das Defizit 58,5 Milliarden Euro betragen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik weiter mitteilt, waren in der ersten Jahreshälfte 2026 alle Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts defizitär. Der Bund hatte den mit Abstand größten Anteil am Gesamtdefizit. Das Defizit der Gemeinden und Gemeindeverbände blieb auf dem Rekordniveau des Vorjahreszeitraums.

• Einnahmen wachsen mit rund 2 % deutlich schwächer als Ausgaben mit rund 6 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025
• Entlastungsmaßnahmen des Bundes senken Einnahmen bei Strom- und Energiesteuer, Zinsausgaben steigen deutlich
• Defizit des Bundes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt, kommunales Finanzierungsdefizit verharrt auf Rekordniveau

 

Öffentliche Schulden im 2. Quartal 2026 um 1,0 % höher als im Vorquartal
Verschuldung steigt gegenüber dem Vorquartal um 26,3 Milliarden Euro auf 2.753,5 Milliarden Euro

Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 29. September 2026 - Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 2. Quartals 2026 mit 2.753,5 Milliarden Euro verschuldet.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung damit gegenüber dem 1. Quartal 2026 um 1,0 % oder 26,3 Milliarden Euro. Zum Öffentlichen Gesamthaushalt zählen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen.

 

Öffentliches Finanzvermögen steigt im Jahr 2025 um 5,9 %
Anstieg des Finanzvermögens auf allen vier Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts

Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 22. September 2026 - Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) wies gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2025 ein Finanzvermögen von 1.199,1 Milliarden Euro auf.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhte sich das Finanzvermögen damit gegenüber dem Jahresende 2024 um 5,9 % oder 66,8 Milliarden Euro. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen.

 

Deutsches Staatsdefizit erhöht sich im 1. Halbjahr 2026 um 36,6 auf 71,3 Milliarden Euro
Defizitquote bei 3,1 %
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 25. August 2026 - Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im 1. Halbjahr 2026 nach vorläufigen Berechnungen 71,3 Milliarden Euro.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das staatliche Defizit damit um 36,6 Milliarden Euro höher als im Vorjahreszeitraum. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen ergibt sich für das 1. Halbjahr 2026 eine Defizitquote von 3,1 %. Der Maastricht-Vertrag legt unter anderem den Referenzwert für das Staatsdefizit in Höhe von 3 % des Bruttoinlandsprodukts fest.

• Verschuldung des Bundes am stärksten gestiegen – Gemeinden verringern Defizit leicht
• Trotz höherer Einnahmen bei Steuern und Sozialbeiträgen wachsen die Ausgaben stärker

 

Pro-Kopf-Verschuldung steigt im Jahr 2025 auf 31 887 Euro
Öffentlicher Schuldenstand steigt um 151,4 Milliarden Euro auf 2 662,2 Milliarden Euro

Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 29. Juli 2026 - Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2025 mit 2 662,2 Milliarden Euro verschuldet.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach endgültigen Ergebnissen weiter mitteilt, entspricht dies einer Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland von 31 887 Euro. Das waren 1 821 Euro oder 6,1 % mehr als Ende 2024.
Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute und der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.

 

Öffentliche Schulden im 1. Quartal 2026 um 2,4 % höher als im Vorquartal Verschuldung steigt gegenüber dem Vorquartal um 64,9 Milliarden Euro auf 2 726,5 Milliarden Euro  
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 26. Juni 2026 - Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 1. Quartals 2026 mit 2.726,5 Milliarden Euro verschuldet.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung damit gegenüber dem 4. Quartal 2025 um 2,4 % oder 64,9 Milliarden Euro.

Zum Öffentlichen Gesamthaushalt zählen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.