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Stärkstes Treibhausgas: Bezug von Schwefelhexafluorid sinkt 2025 um 19 %
Von Unternehmen bezogene Menge entspricht 15,5 Millionen Tonnen

Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 12. Juni 2026 - CO2- Äquivalenten Klimawirksame Stoffe beeinflussen die Erderwärmung und tragen zum Klimawandel bei. Das stärkste bekannte Treibhausgas ist Schwefelhexafluorid (SF6), dessen Treibhauspotenzial die Klimawirksamkeit von Kohlenstoffdioxid (CO2) um das 23 500-Fache übersteigt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben deutsche Unternehmen im Jahr 2025 insgesamt 658,7 Tonnen dieses Stoffs bezogen. Das waren 154,6 Tonnen oder 19 % weniger als im Jahr 2024. Die im Jahr 2025 bezogene Menge SF6 entspricht 15,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten (Global Warming Potential, GWP), wobei SF6 zum Großteil in geschlossenen Systemen verwendet und nur in geringem Maß in die Atmosphäre freigesetzt wird.

 

Potenzieller Treibhauseffekt verwendeter fluorierter Treibhausgase sinkt 2024 um 2,5 %  
Chemische Industrie, Maschinenbau und Großhandel verzeichnen deutliche Rückgänge  

Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 23. Dezember 2025 - Der potenzielle Treibhauseffekt der fluorierten Treibhausgase, die im Jahr 2024 in Deutschland eingesetzt wurden, ist gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % gesunken.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2024 fluorierte Treibhausgase mit einer Klimawirksamkeit von rund 7,0 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten verwendet (2023: 7,2 Millionen Tonnen CO2- Äquivalente).
Deutliche Rückgänge im Vorjahresvergleich verzeichneten die Wirtschaftsbereiche Herstellung von chemischen Erzeugnissen (-53,2 % auf 0,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente), der Großhandel ohne Kraftfahrzeuge (-45,8 % auf 0,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente) und der Maschinenbau (-17,0 % auf 1,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente).



Energiebedingte CO2-Emissionen seit 2010 um 29,6 % gesunken
Wiesbaden/Duisburg,
29. Juli 2025 -
Die energiebedingten CO2-Emissionen der Wirtschaftszweige und der privaten Haushalte sind seit 2010 um 29,6 % gesunken (2023: 543,0 Millionen Tonnen gegenüber 2010: 770,9 Millionen Tonnen).
Energiebedingte Emissionen haben den größten Anteil an den gesamten CO2-Emissionen von in Deutschland ansässigen Privatpersonen und Unternehmen. 2023 lag der Anteil bei 73,5 %.
Darunter fallen alle Emissionen, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger und von Biomasse zur Energieerzeugung entstehen. Insgesamt haben die Wirtschaftszweige und die privaten Haushalte 2023 zusammen 738,7 Millionen Tonnen CO2 verursacht. Seit 2010 sind die Emissionen damit um 25,1 % gesunken (2010: 986,6 Millionen Tonnen).

• Emissionen aus Verbrennung von Kohle in der Energieversorgung um 52 % reduziert
• CO2-Emissionen im Straßenverkehr stagnieren seit 2020



Im Jahr 2023 eingesetzte Menge fluorierter Treibhausgase entsprach 7,2 Millionen Tonnen CO2  
Rund 8 096 Tonnen fluorierte Treibhausgase eingesetzt
 
Wiesbaden/Duisburg, 9. Januar 2025 - Die von der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 eingesetzte Menge an fluorierten Treibhausgasen entsprach nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 7,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten.
Fluorierte Treibhausgase werden zum Beispiel als Kühlmittel in Klimaanlagen und Kühlschränken oder als Treibmittel zur Herstellung von Kunst- und Schaumstoffen verwendet.
Diese Gase enthalten das chemische Element Fluor und wirken sich je nach Art bis zu 23.000 Mal stärker auf das Klima aus als CO2.
Die aktuellen Wärmepumpen werden mit Propangas als Kältemittel betrieben.