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Stefan Blunier Generalmusikdirektor der Duisburger Philharmoniker
Nachfolge gesucht:
Schauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt Theater
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„Signaturen“: Dreimal Tanz im Theater Duisburg |
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Duisburg, 8.
Juni 2026 - Was macht eine Persönlichkeit aus, welche
Erlebnisse und Erfahrungen formen sie, welches Konzentrat
daraus spiegelt sich in einer Unterschrift und was besiegelt
man mit ihr? „Signaturen“ heißt der Ballettabend von Bridget
Breiner und Raphaël Coumes-Marquet, der ab Samstag, 13. Juni
2026, 19.30 Uhr an sechs Terminen im Theater Duisburg zu
erleben ist.
Mit den drei darin vereinten höchst unterschiedlichen
tänzerischen Handschriften gibt das Leitungsteam einen
Einblick in die jeweils eigenen Prägungen und lädt zu einer
Entdeckungsreise durch die Vielfalt heutiger Ballettsprachen
ein.
Das Programm beginnt mit „Four Schumann Pieces“ – ein Stück
des kürzlich verstorbenen Ballett-Großmeisters, Hans van
Manen, das zum ersten Mal auf der Bühne des Duisburger
Theaters zu erleben ist. Eine weitere echte Lokalpremiere ist
David Dawsons rasant-düstere Kreation „Empire Noir“. Der für
seine anspruchsvolle Technik und expressive Ausdruckskraft
international bekannte Choreograph gab unlängst mit „The Grey
Area“ sein gefeiertes Duisburg-Debüt.
Mit „Biolographie“ zeichnet Bridget Breiner zum Abschluss des
Programms unsere Suche nach Wurzeln und persönlichen
Prägungen nach. In enger Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und
Kostümbildner Jürgen Franz Kirner präsentiert sie ein
abstraktes Werk über die Notwendigkeit, zurückzuschauen, um
nach vorne zu gehen und sich selbst als Individuum zu
definieren.
Info: Das Ballett am Rhein zeigt im dreiteiligen Programm
„Signaturen“ Hans van Manens „Four Schumann Pieces“, „Empire
Noir“ von David Dawson und „Biolographie“ von Bridget
Breiner. Das Programm hat zwei Pausen und dauert insgesamt
etwa 2 ½ Stunden. Tickets kosten zwischen 19 und 78 €. Am
Sonntag, 5. Juli, 18.30 Uhr Restkarten zum Sonderpreis im
Rahmen von „Zahl, so viel du willst!“, am Sonntag, 12. Juli,
15 Uhr mit der Familienkarte 10 € für jedes eingetragene
Familienmitglied.

Bridget Breiner „Biolographie“: Balkiya Zhanburchinova, Lucas
Erni
FOTO © Yan Revazov
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Evan Rogister wird Generalmusikdirektor der Deutschen
Oper am Rhein |
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Düsseldorf/Duisburg, 1. Juni 2026 - Die Deutsche Oper am
Rhein beruft den deutsch-amerikanischen Dirigenten Evan
Rogister zum Generalmusikdirektor ab der Spielzeit 2027/28.
Er wird die Position zeitgleich mit der neuen
Generalintendantin Ina Karr antreten. Dies hat der
Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein in seiner heutigen
Sitzung bestätigt.
Evan Rogister (46) zählt zu den vielseitigsten international
renommierten Operndirigenten seiner Generation. Er arbeitet
an bedeutenden Opernhäusern und wichtigen Festivals
(Metropolitan Opera New York, Opernhaus Zürich, Semperoper
Dresden, Deutsche Oper Berlin; Glyndebourne Festival,
Festival d‘Aix-en-Provence). Von 2018 bis 2025 war er
Chefdirigent der Washington National Opera. An der Deutschen
Oper am Rhein übernimmt er ab August 2027 für zunächst fünf
Jahre die Position eines Generalmusikdirektors.
„Mit Evan Rogister gewinnen wir einen exzellenten,
international erfahrenen Operndirigenten, der ein
außergewöhnlich breites Repertoire mitbringt – von Mozart bis
hin zur zeitgenössischen Musik. Darüber hinaus zeichnet er
sich durch eine große Wagner- und Strauss-Expertise aus. Das
passt gut zur Deutschen Oper am Rhein mit ihrem vielfältigen
Spielplan“, sagt Ina Karr, designierte Generalintendantin der
Deutschen Oper am Rhein.

Ina Kar - designierte Generalintendantin - und Evan Rogister - Fotos Susanne Diesner
Sie ergänzt: „Für mich entsteht gutes Musiktheater immer aus
Zusammenarbeit – und genau so erlebt man auch Evan Rogister:
inspirierend in den Proben und Vorstellungen, kommunikativ
und mit großer Offenheit im gemeinsamen künstlerischen
Denken. Ich schätze auch insbesondere, dass wir das Interesse
teilen, Musiktheater für junge Menschen weiterzudenken und
neue Zugänge für ein vielfältiges Publikum zu schaffen. Wir
freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!“
Evan Rogister: „Die Deutsche Oper am Rhein ist ein Leuchtturm
mit außergewöhnlicher Strahlkraft, enormer künstlerischer
Vielfalt und starker regionaler Verankerung. Aus
internationaler Perspektive betrachtet ist insbesondere die
langjährige Theaterpartnerschaft beider Städte ein
Modellbeispiel für gelingende Zusammenarbeit. Gemeinsam mit
den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger
Philharmonikern, dem Chor, einem großen Ensemble, Ina Karr
und einem engagierten Team langfristig etwas aufzubauen –
darauf freue ich mich sehr.
Zu seinem Werdegang sagt Evan Rogister: „Zu meinem
Lebensglück bin ich in zwei musikalischen Welten zuhause –
wegweisend waren meine deutsche Großmutter, eine Sängerin,
später dann die Ausbildung an der Juilliard School sowie die
Zeit als Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin. Das
deutsch-amerikanische Spannungsfeld zwischen Tradition und
Moderne, zwischen deutschen Klangwelten und amerikanischer
Innovationskraft prägt mein Berufsleben. Ich bin eine
Melange: Deutscher und Amerikaner, Dirigent und Fußballfan,
Wagner und Weill, Washington und Berlin – und künftig
Düsseldorf und Duisburg.“
Der Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister der
Landeshauptstadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller sagt über die
Ernennung: „Mit Evan Rogister gewinnt die Deutsche Oper am
Rhein einen international erfahrenen Künstler. Ich freue mich
sehr auf die Impulse, die von dieser Berufung für die
kulturelle Entwicklung unserer Städte ausgehen werden.“ Sein
Duisburger Amtskollege Sören Link ergänzt: „Seine große
Vertrautheit mit dem Opernbetrieb und seine Erfahrung in der
Arbeit mit internationalen Orchestern sind ein Gewinn für die
Deutsche Oper am Rhein.“
Im Rahmen eines sorgfältigen Findungsprozesses hat sich die
designierte Generalintendantin Ina Karr intensiv mit
möglichen Kandidatinnen und Kandidaten für die Position des
Generalmusikdirektors auseinandergesetzt: „Wichtig war mir
zudem der enge Austausch mit den Orchestervorständen der
Düsseldorfer Symphoniker und der Duisburger Philharmoniker.
Besonders erfreulich war, dass wir in den zentralen Fragen
übereinstimmende Vorstellungen davon hatten, welche
Persönlichkeit und welche Qualitäten diese Position heute
braucht – gerade auch im Hinblick auf die musikalische
Gesamtverantwortung für eine so besondere Institution wie
die Deutsche Oper am Rhein.“
Biographie Evan Rogister, Dirigent
Evan Rogister zählt zu den dynamischsten und vielseitigsten
Dirigenten der internationalen Musikszene.
Als deutsch-amerikanischer Doppelstaatsbürger dirigiert er an
einigen der renommiertesten Opernhäuser und mit führenden
Orchestern weltweit, darunter die Metropolitan Opera, das
Orchestra of the Age of Enlightenment, das Glyndebourne
Festival und das Festival d’Aix-en-Provence. Von 2018 bis
2025 war Rogister Chefdirigent der Washington National Opera.
Von 2009 bis 2011 wirkte er als Kapellmeister an der
Deutschen Oper Berlin.

In der Saison 2026/27 kehrt Rogister zum Glyndebourne
Festival zurück, wo er das Orchestra of the Age of
Enlightenment in Sir David McVicars Produktion von Mozarts
Die Entführung aus dem Serail dirigiert. An der Metropolitan
Opera wird er das Laffont Grand Finals Concert der Saison
2026/27 und in einer zukünfti¬gen Spielzeit eine
Opernproduktion dirigieren.
Weitere Höhepunkte der kommenden Saison umfassen Kon¬zerte
mit Det Kongelige Kapel in Kopenhagen, Verdis Rigoletto am
Teatr Wielki (Polnische Nationaloper), Debussys Pelléas et
Mélisande am Curtis Institute of Music sowie Bizets Carmen an
der Opéra National de Bordeaux.
In der aktuellen Spielzeit 2025/26 debütierte Rogister im
Londoner Southbank Centre mit dem Orchestra of the Age of
Enlightenment im Rahmen des Multitudes Festivals. Am
Opernhaus Zürich dirigierte er Puccinis Madama Butterfly, und
am Det Kongelige Teater debütierte er mit George Benjamins
Written on Skin, einer Produktion, die für „Opera of the
Year“ nominiert wurde.
Zu den jüngsten Höhepunkten zählen seine Rückkehr an die
Metropolitan Opera mit Simon McBurneys gefeierter Produktion
von Mozarts Die Zauberflöte, Terence Blanchards Fire Shut Up
in My Bones sowie das Laffont Grand Finals Concert 2024 der
MET. Weitere Engagements führten ihn unter anderem an die
Semperoper Dresden, das Sydney Opera House, die Washington
National Opera sowie zum Glyndebourne Festival mit Mozarts
Don Giovanni.
Von 2018 bis 2022 leitete Rogister den ersten vollständigen
Zyklus von Wagners Der Ring des Nibelungen an der Göteborg
Opera. Die mehrjährige Zusammenarbeit mit Regisseur Stephen
Langridge führte zu einer Neuinszenierung der Götterdämmerung
anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der Stadt Göteborg.
Darüber hinaus dirigierte Rogister weitere Werke von Richard
Wagner, darunter Tannhäuser und Rienzi an der Deutschen Oper
Berlin sowie Lohengrin am Bolschoi-Theater und an der
Königlichen Oper Stockholm.
Die Bandbreite seines Repertoires zeigt sich auch in
Produktionen wie Bartóks Herzog Blaubarts Burg kombiniert mit
Schönbergs Erwartung (Göteborg Opera und Seattle Opera),
Szymanowskis König Roger (Santa Fe Opera), André Previns A
Streetcar Named Desire (Lyric Opera of Chicago), neuen
Produktionen von Tschaikowskys Eugen Onegin (Königliche Oper
Stockholm und Spoleto Festival USA), Verdis Otello (Berlin
und Luxemburg), Aida (WNO), Rigoletto (Lyric Opera of
Chicago) sowie Peter Steins Neuinszenie¬rung von Mozarts Le
nozze di Figaro an der Malmö Opera.
Als engagierter Förderer neuer Werke leitete Rogister 2023
Aufführungen der American Opera Initiative der Washington
National Opera (WNO) und brachte Opern junger Komponist*innen
und Librettist*innen zur Uraufführung. Neben seiner
Zusammenarbeit mit dem Laffont-Wettbewerb der MET setzt sich
Rogister intensiv für die Förderung der nächsten
Künstlergeneration ein und gibt regelmäßig Meisterklassen
sowie Coachings im Rahmen der Education-Abteilung der MET.
Im symphonischen Bereich dirigierte er unter anderem das
Swedish Radio Symphony Orchestra, das Bergen Orchestra, das
Gothenburg Symphony Orchestra, das Royal Stockholm
Philharmonic Orchestra, die Philharmonia Zürich, das
Orchestre National du Capitole de Toulouse, das Orchestre
Philharmonique du Luxembourg sowie das Milwaukee Symphony
Orchestra und das Atlanta Symphony Orchestra.
Rogister erhielt seinen Masterabschluss an der Juilliard
School sowie Abschlüsse in Musik und Politikwissenschaft an
der Indiana University.
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Die Königin von Saba von Charles
Gounod als konzertante Opernaufführung – am 31. Mai ist
Premiere im Theater Duisburg
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Duisburg, 22. Mai 2026 - Zum dritten Mal
in Folge lädt die Deutsche Oper am Rhein dazu ein,
musikalisch hochkarätige, aber selten gespielte Opern zu
entdecken: In dieser Spielzeit ist es Charles Gounods
französische Grand opéra Die Königin von Saba, die sich in
konzertanter Aufführung ganz auf ihre musikalische Kraft,
virtuose Stimmen und den farbigen Klang des Orchesters
verlassen kann.
Nach der Premiere im Opernhaus Düsseldorf feiert sie am
Sonntag, 31. Mai 2026, 18.30 Uhr, im Theater Duisburg
Premiere. Dort findet am 9. Juli eine weitere Aufführung
statt. Die Duisburger Philharmoniker spielen unter der
Leitung von Hendrik Vestmann.
„Es ist eine echte ‚Sängeroper‘ mit blühenden, dankbaren
Partien, in denen man unglaublich viel an musikalischem
Können zeigen kann, in großen Bögen und mit starken
Emotionen“, sagt Dirigent Hendrik Vestmann. Er freut sich
über die konzentrierte Arbeit mit dem großen
Solist*innenensemble, dem Chor der Deutschen Oper am Rhein
und den Duisburger Philharmonikern und ergänzt zur besonderen
Rolle des Orchesters: „Es trägt, kommentiert das Geschehen,
gibt Impulse für Stimmungen und Charaktere – und all das mit
einer unglaublichen Farbigkeit im Klang.“

Bogdan Taloş (Soliman), Liana Aleksanyan (Balkis), Dirigent
Henrik Vestmann und die Duisburger Philharmoniker bei der
Premiere von Gounods „Die Königin von Saba“ im Opernhaus
Düsseldorf.
Die Sopranistin Liana Aleksanyan (Balkis), der Tenor
Sébastien Guèze (Adoniram) und der Bass Bogdan Taloş
(Soliman) singen die Hauptpartien der Oper. Sie basiert auf
der biblischen Geschichte der sagenhaft schönen Königin von
Saba und stellt eine Künstlerfigur zwischen Inspiration und
innerem Kampf ins Zentrum: Als Balkis ihren Verlobten, den
König Soliman, in Jerusalem besucht, trifft sie auf den
Baumeister Adoniram, der für Soliman einen Wunderbau
errichten soll.
Balkis ist beeindruckt von seiner Kunst,
und beide verlieben sich ineinander. Für ihn verlässt sie den
ungeliebten Herrscher, doch Adoniram fällt einer blutigen
Intrige zum Opfer. Balkis schwört ihm Treue über den Tod
hinaus.
Weitere Informationen, Tickets und alle Aufführungstermine
sind über www.operamrhein.de, im Opernshop Düsseldorf (Tel.
0221.89 25 211) und an der Theaterkasse Duisburg (0203-283 62
100 erhältlich.
WDR 3 hat die Premiere von Charles Gounods „Die Königin von
Saba“ am 15. Mai 2026 in Düsseldorf aufgezeichnet, um sie
voraussichtlich im Herbst 2026 in „ARD Oper“ (samstags um
20.03 in den entsprechenden Hörfunkwellen) zu senden. Danach
kann man die Oper noch 30 Tage im WDR 3-Konzertplayer
nachhören.
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www.operamrhein.de |
Duisburg/Düsseldorf, 14., Mai 2026

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Ein Fest der Stimmen: Die Königin von Saba von
Charles Gounod |
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Konzertante Opernaufführung in
Düsseldorf und Duisburg
Duisburg, 20. April 2026 - Zum dritten Mal in Folge bringt
die Deutsche Oper am Rhein im Frühjahr ein selten zu hörendes
Werk als konzertante Opernaufführung in Düsseldorf und
Duisburg zur Premiere.
Auf Vincenzo Bellinis Belcanto-Opern I Capuleti e i Montecchi
und Beatrice di Tenda folgt in dieser Spielzeit Charles
Gounods französische Grand opéra Die Königin von Saba, eine
musikalisch ebenso reiche wie farbenprächtige Partitur mit
großem Chor und drei großen virtuosen Gesangspartien.
Sie hat am Freitag, 15. Mai 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Düsseldorf und am Sonntag, 31. Mai 2026, um 18.30 Uhr im
Theater Duisburg Premiere. In beiden Städten spielen die
Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Hendrik
Vestmann. In insgesamt fünf Vorstellungen begleiten sie die
neun Solist*innen und den Chor der Deutschen Oper am Rhein.
Gounod stellt in seiner Grand opéra, die auf der biblischen
Geschichte der sagenhaft schönen Königin von Saba basiert,
den Genius des Künstlers und die Hingabe an sein Werk in den
Mittelpunkt. Die Sopranistin Liana Aleksanyan singt die
Titelpartie: Sie ist Balkis, die Königin von Saba und
Verlobte des Königs Soliman (Bogdan Taloş).

Foto Daniel Senzek
Als Balkis ihren zukünftigen Gatten in Jerusalem besucht,
trifft sie auf den Baumeister Adoniram (Sébastien Guèze),
der für Soliman einen Wunderbau errichten soll. Sie ist
beeindruckt von seiner Kunst und beide verlieben sich
ineinander. Um seinetwillen verlässt sie den ungeliebten
Herrscher, doch Adoniram fällt einer blutigen Intrige zum
Opfer. Balkis schwört ihm ewige Treue über den Tod hinaus.
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7. Haniel Klassik Open Air |
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Das große
Musikfest am 11. September 2026 - Opernplatz in Duisburg
Duisburg, 17. April 2026 - Am Freitag, 11. September 2026,
trifft man sich auf dem Duisburger Opernplatz – vor der
imposanten Kulisse des Theaters – wieder zu einem der
beliebtesten Open Air-Events der Stadt: Das traditionsreiche
Familienunternehmen Haniel, die Deutsche Oper am Rhein, die
Duisburger Philharmoniker und die Duisburger Kulturbetriebe
laden zum 7. Haniel Klassik Open Air ein und feiern mit dem
Duisburger Publikum umsonst und draußen den Start in die neue
Opern- und Konzertsaison.

Foto Sascha Kreklau
Um 19.30 Uhr geht es los: Erstklassige Solist*innen und der
Chor der Deutschen Oper am Rhein gestalten zusammen mit den
Duisburger Philharmonikern einen stimmungsvollen
Klassik-Abend und machen Lust auf das vielseitige Programm
der Spielzeit 2026/27.

Foto Volker Wiciok
Stefan Blunier übernimmt die musikalische Leitung und stellt
sich als neuer Generalmusikdirektor des Orchesters vor. Als
Special Guest schafft Koray Berat Sari mit seiner
Komposition für das Projekt Marxloh Music Circus einen
Konzertmoment, in dem die bunte und lebendige Vielseitigkeit
der Stadt und ihrer Musik aufscheint. Der Musiker und
Entertainer Götz Alsmann führt mit bewährter Nonchalance
durch das Programm – der Eintritt ist frei.

Foto Susanne Diesner
Oberbürgermeister Sören Link: „Das Haniel Klassik Open Air
ist ein Magnet für unsere Stadtgesellschaft: Wenn viele
Menschen an einem Spätsommerabend auf dem
König-Heinrich-Platz die brillanten Darbietungen der Deutsche
Oper am Rhein und der Duisburger Philharmoniker genießen,
entsteht immer eine besondere Atmosphäre. Mein Dank gilt
allen Beteiligten und der Firma Haniel für ihre
Unterstützung.“
Julia Heitmann, Head of Communications bei Haniel, sagt: „Wir
freuen uns, mit dem mittlerweile 7. Haniel Klassik Open Air
den Duisburgerinnen und Duisburgern auch in diesem Jahr
wieder einen musikalischen Abend der Extraklasse zu
bescheren. Mit diesem Engagement wollen wir dazu beitragen,
dass Duisburg eine lebenswerte Stadt mit vielfältigen
kulturellen Angeboten bleibt – denn hier haben wir seit 270
Jahren unsere Heimat.“
Marwin Wendt, der die Künstlerische Leitung der Deutschen
Oper am Rhein innehat, freut sich darauf, das Publikum am 11.
September zur neuen Musiktheater-Saison zu begrüßen: „Wir
werden mit dem großen Haniel Klassik Open Air die Spielzeit
zum 70‑jährigen Jubiläum der Theaterehe der Deutschen Oper am
Rhein eröffnen. Mit Highlights aus dem Opernrepertoire wollen
wir wieder ein musikalisches Feuerwerk zünden, um die
Duisburgerinnen und Duisburger auf dem Opernplatz mit
wunderbaren Melodien zu verzaubern und zu begeistern.“
Duisburgs Kulturdezernentin Linda Wagner sagt: „Mich freut
besonders, dass mit der Deutschen Oper am Rhein und den
Duisburger Philharmonikern zwei zentrale Akteure des
Kulturlebens unserer Stadt an dieser prominenten Stelle im
Zusammenspiel zu erleben sind. Hier zeigt sich ein weiteres
Mal die Strahlkraft der Kulturstadt Duisburg.“
„Das Haniel Klassik Open Air zeigt, wie lebendig und
wandlungsfähig klassische Musik heute ist. In der
Zusammenarbeit der Deutschen Oper am Rhein und der Duisburger
Philharmoniker schafft es Raum für Begegnung, für neue
Perspektiven und für besondere künstlerische Momente“,
ergänzt Nils Szczepanski, Intendant der Duisburger
Philharmoniker.
„Es wird das erste Konzert sein, das unser neuer
Generalmusikdirektor Stefan Blunier zu seinem Amtsantritt in
Duisburg dirigieren wird. Mit der Aufführung des neuen
Orchesterwerks von unserem community music artist Koray Berat
Sari mit der niederländisch-türkischen Sängerin Karsu Dönmez
unterstreichen wir unser Selbstverständnis als offenes,
vielfältiges Orchester.“
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Deutsche Oper am Rhein trauert um Monika Lehmhaus |
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Düsseldorf/Duisburg, 7. April 2026 -
Mit großer Bestürzung hat die Deutsche Oper am Rhein die
Nachricht aufgenommen, dass Monika Lehmhaus, Vorsitzende des
Freundeskreises der Deutschen Oper am Rhein, am Ostersonntag
nach schwerer Krankheit verstorben ist.
Monika Lehmhaus wurde 2023 zur Vorsitzenden des
Freundeskreises der Deutschen Oper am Rhein gewählt und hat
dieses Amt mit bewundernswerter Energie und großem
persönlichen Einsatz ausgefüllt. Die Oper als Institution und
Kunstform lagen ihr sehr am Herzen. Mit Blick auf die Zukunft
hat sie immer ganz besonders die Nachwuchsförderung durch die
Junge Oper am Rhein und das Opernstudio unterstützt.

„Monika Lehmhaus hat als Vorsitzende den Freundeskreis der
Deutschen Oper am Rhein nachhaltig geprägt, viele Menschen
zusammengebracht und aus voller Überzeugung für eine breite
gesellschaftliche Unterstützung von Oper und Ballett
geworben. Wir werden uns stets mit großer Dankbarkeit an sie
erinnern“, so Alexandra Stampler-Brown, Geschäftsführende
Direktorin der Deutschen Oper am Rhein.
Monika Lehmhaus war von 2004 bis 2025 Mitglied des Rates der
Landeshauptstadt Düsseldorf für die FDP. Auch als Ratsfrau
engagierte sie sich für die Oper in ihrer Heimatstadt
Düsseldorf, namentlich für die Zukunft des Opernhauses
Düsseldorf. Zudem hat sie sich in zahlreichen Ehrenämtern und
Vereinen immer tatkräftig und nachhaltig für Sport, Bildung
und Kultur eingesetzt. Für ihr großes gesellschaftliches
Engagement erhielt sie 2025 das Bundesverdienstkreuz.
„Mit ihr verlieren wir eine leidenschaftliche Kämpferin für
die Oper, die wir sehr vermissen werden“, so Marwin Wendt,
Kommissarischer Künstlerischer Leiter der Deutschen Oper am
Rhein.
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Deutsche Oper am Rhein bringt
Leonard Bernsteins Musical On the Town auf die Bühne. Am 25.
April 2026 ist Premiere im Theater Duisburg
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Duisburg, 24. März 2026 - Mit On the
Town machte der junge Leonard Bernstein New York, der Stadt
seiner Träume, und ihren Menschen eine rauschende
Liebeserklärung. Mit jazzigem Sound und pulsierender
Lebensfreude eroberte sein fulminanter Musical-Erstling aus
dem Jahr 1944 in Windeseile die Weltbühne des Musicals.
Die Deutsche Oper am Rhein bringt On the Town am Samstag, 25.
April, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg auf die Bühne und
feiert die Premiere mit einem großen, auf Musical
spezialisierten Ensemble und den Duisburger Philharmonikern
unter der musikalischen Leitung von Stefan Klingele und
Christoph Stöcker.
Regisseurin Louisa Proske, die seit 2012 als freie Opern- und
Theaterregisseurin weltweit arbeitet und mit Verdis Macbeth
die Saison 2026/27 der New Yorker Metropolitan Opera eröffnen
wird, weiß um die Stadt, die sich ständig neu erfindet und
bis heute ein Sehnsuchtsort ist – und ein Abenteuer für
jeden, der in den Sog der amerikanischen Metropole gerät.
So auch für die drei jungen Matrosen Gabey, Chip und Ozzie,
die in New York 24 Stunden Landgang haben, bevor sie in den
Zweiten Weltkrieg ziehen müssen. Staunend und voller
Lebensgier erkunden sie die Stadt, die niemals schläft,
stattdessen aber viele Verheißungen bereithält. Da fällt es
leicht, sich zu verlieben, und schon bald jagt jeder der drei
Herren seinem eigenen Abenteuer hinterher.
In rasanten Szenenwechseln und im Look der 1940er Jahre setzt
Louisa Proske im Team mit Momme Hinrichs (Bühne), Esther
Bialas (Kostüme), Marie-Christin Zeisset (Choreographie) und
Amith Chandrashaker (Licht) die eindrucksvolle Reise der
jungen Matrosen in Szene und lässt zwischen Überwältigung
und Melancholie das Lebensgefühl im New York der der frühen
40er Jahre aufscheinen.

Foto: Daniel Senzek
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Duisburg-Premiere: Ballett am
Rhein mit Kaleidoskop ab dem 11. April im Theater Duisburg
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Duisburg, 18. März 2026 - Nach der
erfolgreichen Premiere in Düsseldorf im vergangenen Jahr ist
das Ballett am Rhein mit Kaleidoskop ab dem 11. April für
vier Abende im Theater Duisburg zu sehen. Das dreiteilige
Ballettprogramm feiert seine Duisburg-Premiere am Samstag,
11. April 2026, um 19.30 Uhr. Die Ballettwerkstatt lädt am
Mittwoch, 1. April, um 17.00 Uhr bei freiem Eintritt in das
Opernfoyer des Theater Duisburg zu einem Eindruck vorab ein.
Das Ballett am Rhein vereint in Kaleidoskop drei
künstlerische Stimmen, die unterschiedlicher nicht sein
könnten. Während Iratxe Ansa und Igor Bacovich in Moto
perpetuo das Ensemble inmitten einer monumentalen
Bühnenskulptur in beständige Bewegung versetzt, stellt
Mthuthuzeli November in Invocation die Inspiration durch eine
Kindheitserinnerung an seine südafrikanische Heimat in den
Mittelpunkt.
Jean-Christophe Maillot schließlich lädt das Publikum mit
Vers un Pays Sage in die Welt eines lebendig gewordenen
Aquarells ein, das die Wärme der südfranzösischen Sonne in
sich zu tragen scheint. Die Duisburger Philharmoniker unter
Leitung von Thomas Herzog machen das Ballettprogramm auch
musikalisch zu einem variantenreichen Abend.
Iratxe Ansa und Igor Bacovich eröffnen den dreiteiligen Abend
mit hoch energetischen Konstellationen von Begegnung und
Trennung. Das Choreograph*innen-Duo ließ sich in Moto
perpetuo („ständige Bewegung“) unter anderem von den
Symmetrien und kreisenden Bewegungen der 3. Sinfonie von
Philip Glass anregen, einer der wegweisenden Komponisten der
Minimal Music.
Eine gewaltige, in sich mehrfach drehbare Bühnenskulptur ist
– wie ein elfter Tänzer – ein ungewöhnliches Gegenüber für
das Ballett am Rhein, das die rastlose Bewegung des Ensembles
befeuert und weitertreibt. Die Uraufführung fand am 15. März
2025 an der Deutschen Oper am Rhein im Opernhaus Düsseldorf
statt.
Eine andere Welt entfaltet Mthuthuzeli November mit
Invocation („Anrufung“). Der aus Kapstadt stammende
Choreograph lässt darin Erinnerungen an einen Ort seiner
Kindheit lebendig werden. Die Arbeit entwickelt mit dem sich
steigernden Glücksgefühl einer Gemeinschaft eine nahezu
ekstatische Intensität, begleitet durch die sowohl
berauschende als auch beruhigende Wirkung der Musik mit
Klängen und Rhythmen aus Südafrika.
Für seine überzeugende Interpretation wurde der Tänzer Long
Zou, Ensemblemitglied des Ballett am Rhein, für den
renommierten Theaterpreis DER FAUST 2025 nominiert. Long Zou
ist auch in Duisburg zu erleben. Die Uraufführung fand am 15.
März 2025 an der Deutschen Oper am Rhein im Opernhaus
Düsseldorf statt.
Wie ein zum Leben erwecktes Aquarell unter der
südfranzösischen Sonne pulsiert das Schlussstück des Abends:
Mit Vers un Pays Sage würdigt der französische Choreograph
Jean-Christophe Maillot seinen Vater Jean Maillot. Der Maler
verstarb 1995.Vers un Pays Sage entstand im selben Jahr als
Andenken an ihn und nimmt Bezug auf dessen Gemälde Pays Sage
(„Weises Land“).
Angetrieben durch die temporeiche Musikkomposition Fearful
Symmetries von John Adams entwickeln die zwölf Tänzer*innen
einen dynamischen Dialog zwischen klassischem Spitzentanz und
expressiver Moderne voll Lebensfreude.

Moto perpetuo von Iratxe Ansa und Igor Bacovich / Foto: Altin
Kaftira. Auf dem Bild: die Tänzer*innen Márcio Mota, Phoebe
Kilminster, Skyler Maxey-Wert.
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Gemeinsame erfolgreiche Jahre –
Chefdirigent Vitali Alekseenok verabschiedet sich nach der
Saison 2026/27
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Düsseldorf/Duisburg, 12. März 2026 - Der Chefdirigent der
Deutschen Oper am Rhein, Vitali Alekseenok, wird sich nach
Erfüllung seiner Vertragslaufzeit ab der Spielzeit 2027/28
neuen Aufgaben zuwenden. Der 35-jährige Dirigent aus Belarus
war zur Spielzeit 2022/23 zunächst als Kapellmeister an die
Deutsche Oper am Rhein gekommen.
Nach nur einem Jahr in dieser Position wurde er zum Ersten
Kapellmeister und Stellvertretenden Generalmusikdirektor
berufen und unterschrieb zur Saison 2024/25, mit dem Weggang
von Generalmusikdirektor Axel Kober, einen Dreijahresvertrag
als Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein, der zur Saison
2027/28 endet.

Vitali Alekseenok (FOTO: Liliya Namisnyk)
Vitali Alekseenok: „Es war und ist mir eine große Freude, an
diesem wunderbaren Haus zu arbeiten und Teil eines Teams zu
sein, das in den vergangenen Jahren mit großem Engagement
viele spannende Projekte realisiert hat. Von Anfang an haben
wir eine gemeinsame künstlerische Sprache gefunden, die sich
in ganz unterschiedlichen musiktheatralen Arbeiten entfalten
konnte.
Ich bin sehr dankbar für die Zusammenarbeit mit den
Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmonikern,
mit Chor, Solist*innen, dem Ballettensemble und dem gesamten
Team hinter den Kulissen. Auch wenn meine Zeit als
Chefdirigent in absehbarer Zeit zu Ende gehen wird und ich
mich neuen künstlerischen Erfahrungen und Herausforderungen
zuwenden möchte, wird die Deutsche Oper am Rhein für mich
immer ein besonderer Ort bleiben. Dem Haus und seinem
Publikum fühle ich mich auch zukünftig verbunden.“
„Wir dürfen uns überaus glücklich schätzen, mit Vitali
Alekseenok bis Ende der Saison 2026/27 einen herausragenden
Künstler in der wichtigen Position des Chefdirigenten an
unserer Seite zu haben, der für die Musik nicht nur brennt,
sondern sie auch exzellent vermittelt“, so der kommissarische
Künstlerische Leiter der Deutschen Oper am Rhein, Marwin
Wendt.
Am 12. April 2026 wird Vitali Alekseenok im Opernhaus
Düsseldorf die Premiere von Richard Strauss‘ Elektra in einer
Neuinszenierung von Stephan Kimmig dirigieren und das
Publikum zwei Wochen zuvor mit seinem Gesprächsformat Fokus
Musik durch die Opernpartitur führen. In der Spielzeit
2026/27 wird Vitali Alekseenok zwei hochkarätige
Opernpremieren und mehrere Wiederaufnahmen musikalisch
leiten. Das Programm der kommenden Saison wird am 12. Mai
2026 veröffentlicht.
Mit der künftigen Generalintendantin Ina Karr, die zur Saison
2027/28 die künstlerische Leitung der Deutschen Oper am Rhein
übernehmen wird, steht Vitali Alekseenok bereits in einem
ersten Austausch über mögliche künstlerische Perspektiven.
Sie sagt: „Vitali Alekseenok ist ein hervorragender Dirigent,
der derzeit wesentlich zum hohen musikalischen Niveau von
Ensemble und Orchester an der Deutschen Oper am Rhein
beiträgt. Ich schätze seine Arbeit sehr und freue mich auf
künftige Begegnungen und mögliche gemeinsame Projekte in den
kommenden Spielzeiten.“
An der Deutschen Oper am Rhein hat Vitali Alekseenok als
Chefdirigent die musikalische Leitung mehrerer
Opernproduktionen übernommen, darunter die Uraufführung von
Manfred Trojahns Septembersonate, Tschaikowskys Eugen Onegin,
Verdis Nabucco, Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk und
die konzertante Opernaufführung von Beethovens Fidelio.
Feinfühlig begleitete er auch das Ballett am Rhein, u. a. mit
Tschaikowskys Der Nussknacker und Heiner Goebbels Surrogate
Cities. Innerhalb des großen Opernrepertoires stehen
Tschaikowskys Jungfrau von Orléans, Mozarts Zauberflöte sowie
Das Rheingold und Die Walküre von Richard Wagner beispielhaft
für das große Spektrum des Repertoires, das Vitali Alekseenok
in Düsseldorf und Duisburg zusammen mit den Düsseldorfer
Symphonikern, den Duisburger Philharmonikern, dem Ensemble
und Chor der Deutschen Oper am Rhein zur Aufführung brachte.
Neben seinem Engagement an der Deutschen Oper am Rhein ist
Vitali Alekseenok auch international als Opern- und
Konzertdirigent gefragt: Mit der Premiere von Boris Godunow
gab er im Herbst 2025 sein Debüt an der Opéra National de
Lyon; an der Semperoper Dresden dirigierte er die
Wiederaufnahme von Madama Butterfly.
Konzertdebüts
gab er in jüngster Vergangenheit mit der Dresdener
Philharmonie, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem
Orchestre National de Montpellier und dem Maggio Musicale
Florenz. Im Mai 2026 steht er erstmals am Pult der
Philharmonie Zuidnederland und der Wiener Symphoniker.
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Die Deutsche Oper am Rhein trauert
um Kammersänger und Ehrenmitglied Wolfgang Schmidt
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Düsseldorf/Duisburg, 18. Februar 2026 -
Mit großer Trauer hat die Deutsche Oper die Nachricht
aufgenommen, dass der Tenor Wolfgang Schmidt nach langer
Krankheit verstorben ist.
Wolfgang Schmidt war von 1988 bis 2021 Ensemblemitglied der
Deutschen Oper am Rhein. Hier, an seinem Stammhaus, begann
seine Weltkarriere, die ihn als einen der international
führenden Heldentenöre an alle großen Opernhäuser führte,
darunter die Mailänder Scala, die Staatsoper Wien, die MET in
New York, die Royal Opera Covent Garden, die Opernhäuser in
Paris, München, Tokio und San Francisco. Allein in Bayreuth
gastierte er zwischen 1994 und 2004 achtzehnmal als
Siegfried.

Wolfgang Schmidt im Jahr 2019 (FOTO: Deutsche Oper am Rhein)
Trotz dieses großen internationalen Erfolges ist Wolfgang
Schmidt der Deutschen Oper am Rhein als Ensemblemitglied treu
geblieben und hat dem Publikum in Düsseldorf und Duisburg
viele unvergessliche Abende beschert – in Rollen wie Otello,
als Florestan in „Fidelio“, Kalaf in „Turandot“, Max im
„Freischütz“ und in allen großen Wagner-Rollen. Er war
Siegmund und Siegfried im „Ring“, er war Lohengrin,
Tannhäuser, Parsifal, Tristan, Erik und Stolzing.
Zu seinem späteren Repertoire gehörten Partien wie Herodes in
„Salome“ und Aegisth in „Elektra“; er war eine großartige
Hexe in „Hänsel und Gretel“ und fügte seiner langen
Wagner-Liste zwei weitere wunderbare Rollen hinzu: Mime in
„Siegfried“ und Loge in „Das Rheingold“.
1996 wurde ihm der Titel des Kammersängers verliehen. Am 5.
Februar 2023 wurde er zum Ehrenmitglied der Deutschen Oper am
Rhein ernannt – eine Auszeichnung, die nicht nur die
außerordentliche Lebensleistung des Tenors würdigte, sondern
Wolfgang Schmidt auch nach seiner aktiven Zeit als Sänger die
besondere Wertschätzung des Hauses und des Ensembles
zuteilwerden ließ.

Wolfgang Schmidt erhält die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen
Oper am Rhein, überreicht von Christoph Meyer und Axel Kober
am 5. Februar 2023 nach einer Vorstellung von Richard Wagners
„Siegfried“ auf der Bühne des Düsseldorfer Opernhauses (FOTO:
Anne Orthen)
„Wir verlieren einen großen Künstler, ein bedeutendes
Ensemblemitglied und einen wunderbaren Kollegen, an den wir
uns immer mit großer Dankbarkeit erinnern werden“, so Marwin
Wendt, Künstlerischer Leiter der Deutschen Oper am Rhein. Dem
Andenken des großen Wagner-Sängers Wolfgang Schmidt wird das
Haus die Wiederaufnahmen von „Die Walküre“ am kommenden
Sonntag, dem 22. Februar in Duisburg und „Parsifal“ am
Samstag, dem 28. Februar in Düsseldorf widmen.
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Die blaue Sau: Superheld*innen auf
musikalischer Mission
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Die neue Familienoper von Anno
Schreier hat Premiere im Theater Duisburg
Duisburg, 18. Februar 2026 - Die blaue Sau: Superheld*innen
auf musikalischer Mission Die neue Familienoper von Anno
Schreier hat Premiere im Theater Duisburg
Die Deutsche Oper am Rhein präsentiert eine neue Oper für
Kinder und Familien: Die blaue Sau heißt die Superheldenoper
von Anno Schreier, die nach ihrer Uraufführung im Theater
Bonn und im Rahmen der Kooperation Junge Opern Rhein-Ruhr am
Donnerstag, 12. März 2026, um 11.00 Uhr im Theater Duisburg
Premiere feiert. Sie erzählt von einem liebenswürdigen
Wesen – der blauen Sau: Das knuddelige Ding will niemandem
etwas Böses und ist doch bedroht.
Als vier Bösewichte im Schwebeland auftauchen, um die blaue
Sau zu entführen, braucht es mutige Kinder mit Superkräften,
die das verhindern. Tatsächlich spüren Hannah, Natan, Aziza
und Otto plötzlich, dass ihnen aus der Musik heraus ganz
besondere Kräfte erwachsen. Die Vier halten ab jetzt zusammen
und retten sogar die blaue Sau.

FOTO: Daniel Senzek
Unterhaltsam und trickreich unternimmt der Komponist Anno
Schreier einen 90-minütigen Streifzug durch alle Arten von
Musik, dem die neun Solist*innen, der Chor der Deutschen Oper
am Rhein und die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung
von Patrick Francis Chestnut nur allzu gerne folgen.
In der bunten Inszenierung von Yaroslavia Kalesidis,
empfohlen ab 8 Jahren, stehen bis zum 6. Mai 2026 fünf
Schulvorstellungen auf dem Programm – am Samstag, 28. März,
auch eine Familienvorstellung. Wer die blaue Sau schon vorher
kennen lernen möchte, ist am Samstag, 14. März, um 15.00 Uhr
zum Familiennachmittag ins Theater Duisburg eingeladen.
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Die Walküre von Richard Wagner im Theater Duisburg
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Ab 22. Februar 2026 erstmals unter
der Leitung von Chefdirigent Vitali Alekseenok
Duisburg, 12. Februar 2026 - Zusammen mit den Duisburger
Philharmonikern und profilierten Wagner-Interpret*innen setzt
Chefdirigent Vitali Alekseenok seine Arbeit an Richard
Wagners Ring des Nibelungen fort. Nach dem Auftakt mit Das
Rheingold in der vergangenen Spielzeit gibt er am Sonntag,
22. Februar 2026, um 17.00 Uhr im Theater Duisburg sein Debüt
mit dem zweiten Teil der Opernsaga: „Die Walküre“. Zwei
weitere Vorstellungen folgen am 8. März und 5. April.
„Dieses Werk bedeutet mir sehr viel. Und je turbulenter die
Zeiten, desto mehr Halt kann ich in der Walküre und im
Ring-Zyklus finden“, sagt Vitali Alekseenok über seinen
persönlichen Zugang zu Wagners komplexem Meisterwerk. „Es
gibt ja sehr viele Botschaften und Ideen im Ring des
Nibelungen, aber eine ist für mich vielleicht am wichtigsten,
und sie kommt in der Walküre zur Geltung: Liebe als
Gegenentwurf zur Macht. Gerade unter den aktuellen prekären
gesellschaftlichen Geschehnissen weltweit, wo so viel Hass
und Abgrenzung herrschen, ist sie meiner Meinung nach
besonders aktuell.“

Daniel Frank (Siegmund) und Sarah Ferede (Sieglinde). FOTO:
Hans Jörg Michel.
In der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf begeistert Die
Walküre seit 2018 als „packendes Gesamtkunstwerk“
(klassik.com) und „künstlerisch hochgelungener Opernabend“
(Die deutsche Bühne). Nun kehrt James Rutherford – die
Duisburger Premierenbesetzung – als Wotan auf die Bühne
zurück, wo er mit Allison Oakes als Brünnhilde, einer der
neun Walküren, den großen Konflikt zwischen Vater und Tochter
austrägt.
Die britische Sopranistin hat sich in maßgeblichen Rollen des
jugendlich-dramatischen Fachs etabliert und ist zum ersten
Mal an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast. Genauso wie
Samuel Sakker (Siegmund) und Signe Heiberg (Sieglinde), die –
alternierend mit Sarah Ferede – ihr Rollendebüt gibt. Die
Partien von Fricka (ein Rollendebüt von Anna Harvey), Hunding
(Thorsten Grümbel) und den weiteren Walküren sind aus dem
Ensemble der Deutschen Oper am Rhein besetzt.
Fokus Musik – Die Walküre: Vitali Alekseenok lädt am Samstag,
21. Februar 2026, um 15.00 Uhr zu einer persönlichen
Einführung in Wagners Opernkosmos ein. Erzählend, erläuternd
und mit Hörbeispielen am Klavier führt er die Zuhörer*innen
mitten in die meisterhafte Opern-Partitur. Der Eintritt ist
frei.
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Grey Area – neuer Ballettabend feiert im Theater
Duisburg Premiere
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Duisburg, 12. Januar 2026 -
Mit zwei Uraufführungen von
Bridget Breiner und Lesley Telford und einem preisgekrönten
Stück von David Dawson lädt das Ballett am Rhein zu einer
Reise in getanzte Zwischenwelten ein. Namensgeber für das
neue Programm ist Dawsons Stück „The Grey Area“, mit dem ihm
vor fast 25 Jahren der Durchbruch als Choreograph gelang.
Grey Area steht im Englischen für Übergänge, für
Zwischenzustände, in deren Unsicherheit und Ungewissheit
häufig ein großes kreatives Potenzial verborgen liegt.
Premiere für den dreiteiligen Abend ist am Freitag, 16.
Januar, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg. Einen kostenlosen
Vorab-Eindruck bietet die Ballettwerkstatt mit Probenbesuch
am Dienstag, 13. Januar, um 18 Uhr – ebenfalls im Theater
Duisburg.
Ein Prozess, der immer weiter geht, ein Gefühl, das im Kopf
oder im Herzen bleibt: Chefchoreographin Bridget Breiner
eröffnet das neue Ballettprogramm mit „Shards“ – „Scherben“.
Choreographiert hat sie ihr Stück über etwas, das man ein
Leben lang mit sich herumträgt, zu Songs von Jeff Buckley.
Mit dessen Interpretation des ursprünglich von Leonard Cohen
komponierten und später von John Cale umgeformten Stücks
„Hallelujah“ machte er den Song zum Welthit – als
Interpretation einer Interpretation, als Teil eines
Prozesses, der immer weiter geht.
David Dawson erforscht in seinem mit dem renommierten Prix
Benois de la Danse ausgezeichneten Werk „The Grey Area“ das
Verhältnis von Raum und Zeit zwischen zwei gegensätzlichen
Polen: Schwarz und Weiß. Anfang und Ende. Leben und Tod. Je
nach Art der Reise zwischen den Polen scheint sich dabei die
Zeit selbst zu dehnen oder zu beschleunigen.

„Threshold of a Fall”: Niklas Jendrics, Sara Giovanelli FOTO
© Yan Revazov
In seiner Verschmelzung von wissenschaftlicher Untersuchung
und choreographischer Erkundung reizt Dawson die Grenzen so
weit aus, dass Physisches in Spirituelles übergeht. In
„Threshold of a Fall“ schließlich widmet sich Lesley Telford
dem menschlichen Streben nach immer Mehr, nach einem
Weitergehen über die Grenzen der Natur hinaus.
Sinngemäß übersetzt mit „Schwelle zum Kippen“ gilt ihr
choreographisches Interesse der fragilen Beziehung zwischen
Mensch und menschengemachten Systemen. Inmitten eines
hängenden stilisierten Waldes gehen die Tänzer*innen an und
über die Grenzen ihrer Balance und offenbaren, dass kleinste
Veränderungen scheinbar Unzerstörbares zum Zusammenbruch
bringen können.
Der dreiteilige
Ballettabend „Grey Area“ dauert inklusive Pausen zwei Stunden
und 15 Minuten. Premiere ist am Freitag, 16. Januar, 19.30
Uhr, im Theater Duisburg. Vorab gibt es am Dienstag, 13.
Januar, 18 Uhr, eine kostenlose Ballettwerkstatt. Karten für
die Vorstellungen ab 19 Euro in den Opernshops oder online
unter
www.operamrhein.de.
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