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Duisburg,
5. Februar 2026 -
Den Strafverfolgungsbehörden ist ein großer Schlag
gegen eine professionell agierende Autodiebe-Bande gelungen,
die nach derzeitigem Stand der Ermittlungen in ganz
Nordrhein-Westfalen tätig war. Insgesamt werden der Bande im
Tatzeitraum zwischen Juli und Dezember 2025 mindestens zehn
vollendete Autodiebstähle zur Last gelegt. Hierbei hatten
es die Diebe insbesondere auf hochwertige SUV (Toyota
Landcruiser und RAV 4 sowie Lexus) sowie auch auf Wohnmobile
abgesehen. Die Fahrzeuge wurden unter anderem in Haan,
Neuss, Düsseldorf, Dortmund, Dorsten, Herne, Rheinberg,
Duisburg und Gelsenkirchen entwendet.
Das auf
Fahrzeugdiebstahl spezialisierte Kriminalkommissariat 15 der
Kreispolizeibehörde Mettmann führte gemeinsam mit verdeckt
agierenden operativen Kräften die landesweiten Ermittlungen
in Form einer Ermittlungskommission zusammen. Im Rahmen
dieser Ermittlungen ergab sich der Verdacht gegen eine
Gruppe von fünf Männern mit moldawisch-rumänischer
Staatsbürgerschaft im Alter von 25 bis 55 Jahren. Der
35-jährige Haupttatverdächtige lebte unangemeldet in einer
Wohnung in Velbert, ein Tatverdächtiger in Dorsten und die
übrigen Tatverdächtigen ebenfalls unangemeldet gemeinsam in
einer Wohnung in Wuppertal.
Die Autos wurden nach
derzeitigem Stand der Ermittlungen entwendet, in dem die
elektronischen Schnittstellen gezielt angegangen wurden.
Anschließend wurden die Fahrzeuge nach aktuellem
Erkenntnisstand in eine von einem 45-jährigen Kasachen in
Wuppertal betriebene Werkstatt gebracht. Der
Werkstattinhaber steht unter Verdacht, gefälschte
Fahrzeugidentifikationsnummern in die Autos eingebracht zu
haben. Weitere Ermittlungen führten zu einer Speditionsfirma
zweier georgischer Brüder in Oberhausen. Ihnen wird zur Last
gelegt, mindestens vier der gestohlenen Fahrzeuge mittels
Überseecontainern nach Georgien und Tadschikistan exportiert
haben zu wollen.
Im Zuge der Ermittlungen konnte die
Kreispolizeibehörde Mettmann durch verdeckte operative
Maßnahmen in den vergangenen Monaten bereits neun der
entwendeten Fahrzeuge sicherstellen. Am Dienstag (3.
Februar 2026) vollstreckte die Polizei im Rahmen einer
konzertierten Aktion dann gleich mehrere
Durchsuchungsbeschlüsse - unter anderem in den beiden
Wohnungen in Velbert und Wuppertal, aber auch in Essen,
Oberhausen, Dorsten und Leidersbach in Bayern.
Im
Zuge der Ermittlungen und Durchsuchungen der
Kreispolizeibehörde Mettmann konnten hierbei vier weitere
mutmaßlich gestohlene Autos sichergestellt werden.
Zusätzlich konnten vier Motoren, Fahrzeugteile eines
zerlegten Toyota sowie elektronisches und mechanisches
Werkzeug zur Begehung von Pkw-Diebstählen aufgefunden
werden. Außerdem wurde eine Vielzahl von Computern,
Smartphones, elektronischen Datenträgern und schriftlichen
Aufzeichnungen sichergestellt, die noch ausgewertet werden
müssen. Durch die Auswertung der Beweismittel ist mit
weiteren Tatklärungen zu rechnen.
Zudem vollstreckten
die Einsatzkräfte der Polizei zwei Haftbefehle - einen gegen
den 35-jährigen Hauptverdächtigen aus Velbert sowie einen
gegen einen 29-jährigen Mittatverdächtigen aus Dorsten.
Die weiteren Ermittlungen, auch gegen die übrigen
tatverdächtigen Komplizen und Hehler, dauern an.
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