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Duisburg,
2. September 2026 - Mehrere Zeugen alarmierten am
Dienstagabend (1. September, 17:55 Uhr) die Polizei und
berichteten von einem Schusswechsel auf der Wanheimer
Straße. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten sich die
Beteiligten bereits entfernt. In Tatortnähe trafen die
Beamten jedoch auf einen verletzten 21-Jährigen.
Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein
Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.
Die
Polizisten sperrten die Örtlichkeit ab und sicherten Spuren.
An Fahrzeugen, Hausfassaden und Schaufensterscheiben
stellten die Ermittler Einschusslöcher fest. Zudem konnte im
Bereich des Tatortes eine Schusswaffe sichergestellt werden.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als
versuchtes Tötungsdelikt. Unter Leitung der
Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Polizei Duisburg eine
Mordkommission eingerichtet. Nach ersten Erkenntnissen soll
die sichergestellte Waffe dem verletzten 21-Jährigen
zuzuordnen sein. Da der Verdacht besteht, dass er selbst an
dem Schusswechsel beteiligt war, nahmen die Beamten den
deutsch-türkischen Staatsangehörigen vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der
21-Jährige am heutigen Dienstag wegen des Verdachts des
versuchten Totschlags einem Haftrichter vorgeführt, der
antragsgemäß Haftbefehl gegen den Beschuldigten erließ.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen sollen
mindestens zwei Personen an der Tat beteiligt gewesen sein.
Die Fahndung nach weiteren Beteiligten dauert an. Die
Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand der
laufenden Ermittlungen, ebenso mögliche Bezüge in das
Rocker- oder Clanmilieu. Die Ermittler bitten Zeuginnen und
Zeugen, die den Schusswechsel beobachtet haben oder Angaben
zu beteiligten Personen machen können, sich bei der Polizei
Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden. Personen,
die Videos oder Fotos von der Tat gefertigt haben, werden
gebeten, diese im Hinweisportal der Polizei unter https://nrw.hinweisportal.de/
unter dem Ereignis „Duisburg: Versuchtes Tötungsdelikt“
hochzuladen.
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