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Ehre, wem Ehre gebührt
Verleihung der Duisburger Ehrennadel an Bernard „Ennatz“ Dietz

Duisburg, 13. März 2026 - Oberbürgermeister Sören Link verlieh am Donnerstagabend zum dritten Mal die Ehrennadel der Stadt Duisburg – dieses Mal an einen der prägendsten Sportbotschafter der Stadt: Bernard „Ennatz“ Dietz.
Rund 70 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Sport kamen im Duisburger Rathaus zusammen, um die feierliche Auszeichnung gemeinsam zu würdigen.

Als bekennender MSV-Fan erklärte Oberbürgermeister Sören Link, dass es für ihn ein Privileg sei, „ein Idol vieler Bürgerinnen und Bürger“ auszeichnen zu dürfen. „Auch ich zählte in Kindertagen zu den fußballbegeisterten Knirpsen, die beim Straßenkick oder auf dem Bolzplatz allzu gerne in den Fußstapfen – oder besser: in den Stollenabdrücken unseres Preisträgers gewandelt sind. Ennatz Dietz ist nicht nur Fußball-Malocher mit Kämpferherz.Er ist Vorbild für Generationen – mit klarer Haltung und bodenständiger Bescheidenheit.“

Mit der Ehrennadel ehrt die Stadt Duisburg Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise und über viele Jahre hinweg um das gesellschaftliche Leben und das bürgerschaftliche Miteinander verdient gemacht haben. Dass diese Auszeichnung in diesem Jahr an „Ennatz“ Dietz geht, unterstreicht die enge Verbindung zwischen dem Ausnahmesportler und der Stadt Duisburg.
Der heute 77-Jährige macht sich seit Jahrzehnten um den Sport und die Stadtgesellschaft verdient.

Bernard Dietz schrieb Fußballgeschichte: Als langjähriger Kapitän des MSV Duisburg wurde er zur Identifikationsfigur des Vereins und zu einer Legende des Duisburger Sports. Auch auf internationaler Bühne setzte er Maßstäbe – als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft führte er das Team 1980 zum Gewinn der Europameisterschaft. Im November 2025 hat der DFB ihn zum
Ehrenspielführer ernannt.

Mit seiner Bodenständigkeit, seiner Führungsstärke und seiner tiefen Verbundenheit zu Duisburg ist Dietz auch nach seiner aktiven Karriere noch ein Vorbild für Generationen von Sportlerinnen und Sportlern. In verschiedenen Funktionen engagierte er sich für Vereine und insbesondere für den Nachwuchs – stets mit dem Ziel, junge Menschen für den Sport zu begeistern und Werte wie Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt zu vermitteln.