|
Duisburg, 21. Juli 2026 -
Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen zum Rhein im
Stadtgebiet insgesamt 14 neue Hinweisschilder aufgestellt.
Ziel der
Maßnahme ist es, die Bürgerinnen und Bürger nochmals deutlich auf die
erheblichen Gefahren des Badens und Schwimmens im Rhein aufmerksam
zu machen und das bereits geltende Badeverbot zu unterstreichen.
Die neue Beschilderung weist in mehreren Sprachen auf die tödlichen
Gefahren des Badens im Rhein hin. Darüber hinaus sind die Schilder mit
einem QR-Code versehen, über den weiterführende Informationen zu den
Risiken und zum bestehenden Badeverbot in mehreren Sprachen abgerufen
werden können.
 Die Schilder sollen die Aufmerksamkeit der Passantinnen und Passanten
erhöhen und die Warnbotschaft unmissverständlich vermitteln.
Hintergrund
der Maßnahme sind die besonderen Gefahren des Rheins, die häufig
unterschätzt werden. Starke Strömungen, Sogwirkungen durch die
Schifffahrt, plötzlich auftretende Strudel sowie steil abfallende Uferbereiche
können selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer lebensgefährlich
werden.
Mit der neuen Beschilderung setzt die Stadt Duisburg ein weiteres Zeichen
für mehr Sicherheit am Rhein und appelliert eindringlich an alle Bürgerinnen
und Bürger, das Badeverbot zu beachten und auf das Schwimmen im Rhein
zu verzichten.
|
|
Duisburg, 22. Mai 2026 - Vor
dem Hintergrund der in den kommenden Tagen zu
erwartenden sommerlichen Temperaturen steigt auch
der Wunsch nach Abkühlung – doch die Stadt Duisburg
warnt: Das Baden in allen öffentlich
zugänglichen Seen, Baggerlöchern und im Rhein ist
verboten. Ausgenommen sind die drei
Freibäder. Wer sich nicht an die Regelung hält,
kann mit einer Geldbuße belegt werden.
An den
Gewässern haben sich bereits zahlreiche Unfälle
ereignet, teilweise mit tödlichem Ausgang.
Gefährlich sind unter anderem einstürzende
Uferböschungen, Untiefen, starke Strömungen, extreme
Temperaturschwankungen im Wasser sowie mangelnde
rettungsdienstliche Infrastruktur. Auch die
Wasserqualität kann Gesundheitsrisiken bergen.
Jedes Jahr zur Sommerzeit: Todesfalle Rhein - Leichtsinn
bedeutet Lebensgefahr! Besonders der Rhein
wird häufig unterschätzt. Ins Wasser ragende
Kiesflächen und der trügerische Eindruck eines
niedrigen Wasserstandes verleiten zum Waten oder
Baden. Die Fließgeschwindigkeit ist vor allem in der
Flussmitte hoch, Sog und Strömungen machen das
Wasser unberechenbar, und Rückwellen vorbeifahrender
Schiffe können insbesondere Kinder leicht mitreißen.
Wer Personen in Not im Rhein sieht, sollte nicht
selbst ins Wasser springen, sondern sofort
Rettungskräfte bzw. die Feuerwehr alarmieren.
Für ein ungefährdetes Badevergnügen gibt es im
gesamten Stadtgebiet öffentliche Schwimmstätten.
Informationen zu den städtischen Bädern gibt es
online unter www.baederportal-duisburg.de und
telefonisch bei der Hotline (0203/283-4444).
Für sicheres Baden stehen in Duisburg
zudem drei Seen zur Verfügung: Dabei
handelt es sich um den Kruppsee (www.sv-rheinhausen.de),
den Wolfssee (www.freibad-wolfssee.de)
und den Großenbaumer See (www.freibad-grossenbaum.de).
Dort wird auch regelmäßig die Wasserqualität
untersucht. Die Ergebnisse sind auf der
Internetseite des Landesamtes für Natur, Umwelt- und
Verbraucherschutz unter www.badegewaesser.nrw.de
nachzulesen.
Öffnungszeiten der Freibäder
und Badegewässer können auf den jeweiligen Webseiten
eingesehen werden. Alle anderen Seen sind nicht
als Badegewässer zugelassen.
|