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Duisburg, 30. Juni 2026 -
Die Stadt Duisburg hat am heutigen Tag erneut eine
melderechtliche Kontrolle im Hochhaus Ottostraße 58
bis 64 in Duisburg-Hochheide durchgeführt. Neben dem
Bürger- und Ordnungsamt waren die Ausländerbehörde
und die Polizei im Rahmen der Amtshilfe beteiligt –
insgesamt rund 80 Einsatzkräfte.
„Nach der
Großkontrolle im Oktober 2024 hatten wir zugesagt,
die Immobilie auch weiterhin verstärkt in den Blick
zu nehmen. Deshalb hatten wir bereits im vergangenen
Jahr zwei weitere Kontrollen durchgeführt. Denn nur
mit regelmäßigen, strategischen Nachkontrollen
gelingt es uns, das Quartier dauerhaft zu
stabilisieren. Unser Ziel ist eine fortlaufende
Überprüfung der Bewohnerstruktur, um melderechtliche
Verstöße konsequent zu unterbinden und gegen
Sozialleistungsbetrug vorzugehen“, betont
Ordnungsdezernent Michael Rüscher. Seit
September 2025 sind 209 Personen in die Objekte
zugezogen, die heute Gegenstand der Überprüfung
waren. Das betraf insgesamt – über alle vier Häuser
– 158 Wohnungen. Hierbei wurden vor Ort insgesamt
192 Bewohner/-innen angetroffen.
Diese 192
Personen können wie folgt zugeordnet werden: •
142 Personen sind offiziell gemeldet • 50
Personen wohnen dort, sind jedoch nicht gemeldet
Alle Personalien der 50 angetroffenen und nicht
angemeldeten Personen werden an die Meldestelle zur
weiteren Bearbeitung übermittelt. 130 Personen,
welche seit September 2025 angemeldet wurden,
konnten nicht angetroffen werden. In diesen Fällen
wird die Abmeldung von Amts wegen geprüft. Außerdem
erfolgen Mitteilungen an das Jobcenter und die
Familienkasse.
Im Rahmen des Einsatzes
kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei in
Wohnungen des Mehrfamilienhauses zwei Männer (23,
41), die dort nicht gemeldet waren. Eine Überprüfung
ihrer Personalien ergab, dass sie sich mutmaßlich
unrechtmäßig in der Bundesrepublik Deutschland
aufhalten. Die Beamten nahmen beide vorläufig fest.
Wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts müssen
sich der 23-Jährige und der 41-Jährige mit einem
Strafverfahren auseinandersetzen. Darüber hinaus
ging den Einsatzkräften ein Mann (32) ins Netz, der
von drei Staatsanwaltschaften wegen der Beteiligung
an verschiedenen Vermögensdelikten gesucht wird.
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