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Duisburg,
22.
Oktober 2026 - Mit der Unterstützung des Fördervereins ist
das vorhandene Areal deutlich erweitert, neugestaltet und
mit zusätzlichen Einsichtsmöglichkeiten für die Zoogäste
ausgestattet worden. Hier lässt sich ab sofort eine
Fischkatze aus verschiedenen Perspektiven beobachten.
Der
Zoo Duisburg hat ein weiteres Projekt erfolgreich
fertiggestellt: Die Sanierung der Fischkatzenanlage ist
abgeschlossen. In den vergangenen Monaten wurden die Innen-
wie Außenanlagen deutlich erweitert und jeweils um einen
Teich ergänzt. Zusätzlich hat das Zoo-Team die Bereiche
grundlegend neu strukturiert.

Der Verein der Freunde des
Duisburger Tierpark e.V. stellte entsprechende Geldmittel
für die Umsetzung der Maßnahme bereit und ebnete damit den
Weg für das Projekt. Mit dem Einzug von Fischkatzenkater „Narok“
lässt sich ab sofort somit wieder ein Vertreter dieser Art
am Kaiserberg beobachten.
„Mit der Fischkatzenanlage setzen
wir unseren Auftrag fort: Menschen für Tiere zu begeistern
und Bewusstsein für den Schutz der Natur schaffen. Dabei ist
uns das Projekt dank der großartigen Unterstützung des
Fördervereins gelungen, wofür ich mich von Herzen bedanke“,
sagt Zoodirektorin Astrid Stewin.
„Förderer und Partner sind für
die Weiterentwicklung unseres Zoos in Duisburg wichtig. Wir
als Förderverein leben diese Partnerschaft mit unseren mehr
als 9.000 Mitgliedern jeden Tag und sind stolz, ein neues
Stück Zoogeschichte mit geschrieben zu haben“, erklärt Mirco
Höfferling, 1. Vorsitzender des Fördervereins. „Wir freuen
uns, den Zoo bei seinen Projekten unterstützen zu können und
begleiten ihn selbstverständlich auch in Zukunft auf seinem
Weg.“
Dichte
Pflanzen, mehrere Teiche und die Hoffnung auf Nachwuchs
Mit der neuen Fischkatzen-Anlage
im Zoo Duisburg ist ein vielfältiger Lebensraum entstanden:
Dichte Pflanzen, viele Wurzeln, zahlreiche
Versteckmöglichkeiten, Kletterbäume und gleich mehrere
Teiche bieten den Tieren beste Lebensbedingungen. Aus
verschiedenen Perspektiven lassen sich die flinken
Fischjäger ab sofort beobachten. „Durch die
Unterwasserscheibe haben unsere Gäste nun zum ersten Mal die
Möglichkeit, diese Tiere beim Baden, Schwimmen und Tauchen
zu beobachten. Das ist ein toller Mehrwert“, freut sich
Kuratorin Janine Riesener. Zahlreiche weitere
Einsichtsmöglichkeiten, so die große Panoramascheibe im
Innenbereich, und eine interaktive Beschilderung zur
Fischkatze und ihrem Lebensraum runden das Besuchserlebnis
ab.
Mit dem sanierten und deutlich
vergrößerten Areal möchte das Zoo-Team an die Erfolge der
Vergangenheit anknüpfen und hofft auf Nachwuchs. „Die Zucht
von Fischkatzen ist immer eine Herausforderung“, weiß
Tierpfleger Mike Kirschner, der in den Planungsprozess eng
eingebunden war. „Die erweiterte Anlage hat in jedem Fall
alle Möglichkeiten, Nachwuchs aufzuziehen und noch besser
auf die Bedürfnisse der Tiere zu reagieren. Dafür wurde die
altbewährte Wurfbox im hinteren Bereich des Raubtierhauses
erhalten und an das Erweiterungsgelände angeschlossen“.
Der Neue am Kaiserberg
Er ist der Neue am Kaiserberg:
Der Fischkatzenkater „Narok“, der aus Italien nach Duisburg
gekommen ist, hat seinen neuen Lebensraum auf Samtpfoten
erkundet. Schrittweise gewöhnte das Pfleger-Team um Mike
Kirschner den neuen Schützling ein. Die Tierpfleger
beschreiben ihn daher als schüchternes, zurückhaltendes
Tier. Geboren wurde „Narok“ im August 2024 in Tschechien.

Fischkatzen
leben ursprünglich in den Regenwäldern Asiens. Auf dem
Speiseplan der Kleinkatzen stehen unter anderem kleine
Säugetiere, Vögel und insbesondere Fisch. Als geschickte
Schwimmer stöbern die Räuber ihre Nahrung in Flüssen und
Seen vor allem in der Uferzone auf. Ihr Verbreitungsgebiet
ist in den letzten Jahren zunehmend geschrumpft. Der Grund
ist der Mensch. Neben der Entsorgung von Müll in Seen und
Flüssen, wo Fischkatzen ihre Nahrung finden, setzt den
Tieren auch der Bau von Straßen, Siedlungen sowie die
Abholzung der Wälder massiv zu. Das führt dazu, dass
Fischkatzenpopulationen voneinander isoliert sind, da es
keine Korridore für die Tiere gibt, die das Finden von
Partnern und neuen Lebensräumen ermöglichen würden. Aufgrund
dieser vielfältigen Gründe stuft die IUCN die Fischkatze als
gefährdet ein. Die Bestände nehmen kontinuierlich ab. Der
Erhalt dieser Tierart in Zoologischen Gärten ist somit enorm
wichtig, da diese Reservepopulation eine der Schutzmaßnahmen
ist.
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