Feuerwehrberichte  
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März 2026

Brand eines Einfamilienhauses in Wehofen
Duisburg, 5. März 2026 - Die Feuerwehr Duisburg wurde um 8.20 Uhr über den Brand eines Einfamilienhauses auf der Schliepmühlenstraße in Wehofen informiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Erdgeschoss des Gebäudes bereits im Vollbrand. Die Bewohnerin konnte das Haus rechtzeitig und eigenständig verlassen, wurde vom Rettungsdienst versorgt und kam vorsorglich ins Krankenhaus. Zwei Trupps gingen unverzüglich zur Brandbekämpfung vor. Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung und so konnte das Feuer schon nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden.

Bei Nachlöscharbeiten mussten auch Teile der Deckenverkleidung im Erdgeschoss sowie in einem Anbau geöffnet werden.
Im Einsatz waren die Wachen Walsum und Hamborn, das Löschfahrzeug der Lehrfeuerwehrschule, zwei Rettungswagen und ein Notarzt sowie der Atemschutzwagen der Wache Duissern und die Einsatzstellenhygiene der Freiwilligen Feuerwehr.
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz konnte gegen 10.15 Uhr beendet werden.
Die Polizei übernimmt nun die Ermittlungen zur Brandursache.

 

Februar 2026

Feuerwehr Duisburg unter neuer Leitung
Die Leitung der Feuerwehr Duisburg wird zum 1. März von Philipp Bergmann übernommen. Der Rat der Stadt Duisburg hat seiner Bestellung in der Sitzung am 24. Februar offiziell zugestimmt und damit den Weg für den Amtsantritt freigemacht. Der 36-Jährige folgt damit auf Torsten Gehner, der die Feuerwehr Duisburg zuvor kommissarisch geleitet hat.
Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack begrüßt die Entscheidung des Rates: „Mit Philipp Bergmann konnten wir einen
ausgewiesenen Feuerwehrexperten für uns gewinnen. Er trifft auf eine funktionierende Mannschaft mit starkem Teamgeist. Das ist auch ein Verdienst von Torsten Gehner, der in den vergangenen Monaten unsere Feuerwehr verantwortungsbewusst und umsichtig geführt hat. Ich bin überzeugt, dass wir mit der neuen Führungsspitze diese erfolgreiche Arbeit fortsetzen werden.“

Seit dem Jahr 2023 ist Philipp Bergmann bei der Feuerwehr Essen tätig und als Abteilungsleiter für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz zuständig. In dieser Funktion trägt er nicht nur die operative Verantwortung als Einsatzleiter bei größeren Schadenslagen, sondern gestaltet darüber hinaus die strategische Ausrichtung seines Zuständigkeitsbereichs maßgeblich mit. Außerdem kümmert er sich um die Verbesserungen von Organisationsstrukturen.
Seine Laufbahnbefähigung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst erlangte der gebürtige Rheinberger im Jahr 2020 am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen.



Moderne Rettungswache 53 eröffnet: Verstärkte Notfallversorgung für den Duisburger Westen

Duisburg, 20. Februar 2026 - Mit der feierlichen Eröffnung der neuen Rettungswache 53 an der Grafschafter Straße 153 in Duisburg-Baerl wird die notfallmedizinische Versorgung im Duisburger Westen weiter verbessert. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link und den Projektbeteiligten der Duisburger Infrastrukturgesellschaft haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg den Neubau heute offiziell an die Feuerwehr und die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes übergeben.
 
Der Neubau ergänzt die bestehende Infrastruktur des Zivil- und Katastrophenschutzes und trägt dazu bei, dass gesetzlich vorgegebene Hilfsfristen zuverlässig eingehalten werden. Gleichzeitig erfüllt die Rettungswache aktuelle Anforderungen an Hygiene, Einsatzfähigkeit und moderne Arbeitsbedingungen.
 
„Die neue Rettungswache steht für schnelle Hilfe, moderne Arbeitsbedingungen und ein hohes Maß an Sicherheit für die Menschen vor Ort. Wir investieren hier in eine verlässliche Notfallversorgung“, betonte Oberbürgermeister Sören Link.
 
Die Rettungswache steht auf einem rund 400 Quadratmeter großen Grundstück. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2024 und konnten im August 2025 abgeschlossen werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 3,8 Millionen Euro. Das Gebäude gliedert sich in zwei Teile: eine eingeschossige, als Durchfahrhalle konzipierte Fahrzeughalle mit Waschfunktion sowie einem südlich anschließenden, zweigeschossigen Sozial- und Funktionsgebäude. Dort sind Umkleide-, Sanitär- und Desinfektionsbereiche, getrennt nach Geschlechtern, ebenso untergebracht wie Aufenthalts-, Ruhe-, Büro- und Ausbildungsräume. Eine Brandmeldeanlage erhöht zusätzlich die Sicherheit im laufenden Betrieb.
Die Planung berücksichtigt moderne energetische und nachhaltige Standards. Zum Einsatz kommen unter anderem Luft-Wasser-Wärmepumpen, eine Fußbodenheizung im Sozialtrakt, eine Photovoltaikanlage sowie eine extensive Dachbegrünung, die zur Regenrückhaltung und zum baulichen Klimaschutz beiträgt.
 
„Bei der Planung und Umsetzung des Projekts standen Funktionalität, Nachhaltigkeit und eine robuste, zukunftsorientierte Architektur im Mittelpunkt“, erläuterte Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Der Neubau ist konsequent auf die Anforderungen des Rettungsdienstes ausgerichtet und schafft optimale Bedingungen für den täglichen Einsatzbetrieb.“
 
Die Duisburger Infrastrukturgesellschaft verantwortete das Projektmanagement und die Koordination der Baumaßnahmen, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg traten als Bauherr auf. „Die Realisierung der Rettungswache ist das Ergebnis einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten. Gemeinsam ist es gelungen, ein technisch anspruchsvolles Projekt effizient umzusetzen und den Standort fristgerecht in Betrieb zu nehmen“, so Matthias Palapys, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft.
 
Mit der Inbetriebnahme der Rettungswache 53 nimmt die Feuerwehr Duisburg den Standort in den regulären Dienstbetrieb auf. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg leisten damit einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der sicherheitsrelevanten Infrastruktur in der Stadt.

 

Januar 2026