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Aldenrade: Fahrraddieb festgenommen
Zivile Polizisten beobachteten in der Nacht zu Donnerstag
(9. April, gegen 1 Uhr) einen Mann (45), der im Bereich des
Kometenplatzes zwei Fahrräder entwendete. Der 45-Jährige
rüttelte an mehreren Rädern und nahm sich ein
unverschlossenes Zweirad (Firma Rose), setzte sich drauf,
griff ein weiteres unverschlossenes Rad (Firma Adriatica)
und fuhr in Richtung Friedrich-Ebert-Straße davon. Die
Beamten nahmen die Verfolgung auf und sahen, wie der
Duisburger am nächsten Fahrradständer die Räder unter die
Lupe nahm. Dann stellten die Einsatzkräfte den
Fahrraddieb und brachten ihn zur Polizeiwache. Da die
Eigentümer der beiden Fahrräder vor Ort nicht ausfindig
gemacht werden konnten, stellten sie die Bikes sicher. Auf
Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ die zuständige
Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Duisburg einen
Untersuchungshaftbefehl. Die weiteren Ermittlungen durch das
Kriminalkommissariat 34 dauern an.
Rumeln-Kaldenhausen: Wohnungseinbruch Der
Besitzer (53) eines Mehrfamilienhauses von der Ahornstraße
verständigte am Samstagmittag (4. April, 13:42 Uhr) die
Polizei, weil in seine Wohnung eingebrochen wurde. Er
schilderte den Einsatzkräften, dass er seit Donnerstagabend
(2. April, 20 Uhr) an nicht zu Hause gewesen war. Bei seiner
Rückkehr stellte er fest, dass alle Schränke durchwühlt
worden waren. Das Kriminalkommissariat 14 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeu-gen.
Wenn Sie verdächtige Beobachtung in der Zeit von Donnerstag
bis Samstag gemacht haben, melden Sie sich bitte bei den
Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800.
Altstadt: 31-Jähriger von drei Männern ausgeraubt
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (5. April, 4:40 Uhr)
haben drei Unbekannte am Harry-Epstein-Platz einen Mann (31)
ausgeraubt und verletzt. Der 31-Jährige schilderte den
Polizisten, dass er sich im Bereich einer Haltestelle
aufgehalten habe, als er plötzlich von einem Trio
angegriffen und durch Schläge im Gesicht verletzt wurde.
Mitsamt seiner Bauchtasche seien die Tatverdächtigen in
Richtung der Friedrich-Wilhelm-Straße wegge-rannt.
Rettungskräfte brachten den Mann zur Behandlung in ein
Krankenhaus. Das Kriminalkommissariat 13 hat die
Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen oder Zeugen, die
Hinweise zu den Tatverdächtigen machen können, melden sich
bitte unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei.
Huckingen: Randale im Krankenhaus
Die Polizei nahm am Dienstagabend (7. April, 20:45 Uhr) eine
Anzeige in einem Krankenhaus an der Albertus-Magnus-Straße
auf, weil ein Mann eine Mitarbeiterin (41) mit heißem Kaffee
leicht verletzte und sie bespuckte und beleidigte. Die
41-jährige schilderte den Beamten, dass der Mann (58) ein
Rezept gefordert hatte. Weil sie ihm kein Rezept ausstellen
konnte, bewarf der 58-Jährige sie mit heißem Kaffee und
verletzte sie hier durch leicht. Zudem spuckte er sie an,
beleidigte sie und ergriff dann die Flucht. Das
Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen wegen
gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Rheinhausen: Drohung im Jobcenter
Mitarbeitende eines Jobcenters verständigten am
Dienstagnachmittag (7. April, 15 Uhr) die Polizei, weil ein
Kunde in den Vormittagsstunden die Begehung einer Straftat
androhte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Mann (49)
nicht mehr vor Ort - er erhielt bereits Hausverbot und das
Sicherheitspersonal begleitete den Mann hinaus. Eine
Mitarbeiterin schilderte den Beamten, dass der
Tatverdächtige ein Anliegen besprechen wollte und warten
sollte. Seine Stimmung sei während der Wartezeit zunehmend
aggressiver geworden. Er drohte mit der Begehung einer
Straftat. Kriminalbeamte suchten den Duisburger zu Hause
auf und eröffneten ihm, dass er sich nun mit einem
Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch
Androhung von Straftaten auseinandersetzen muss. Das
Kriminalkommissariat 35 hat die weiteren Ermittlungen
aufgenommen.
Bergheim: Kein
Versicherungskennzeichen, kein Führerschein
Polizisten erblickten am Samstagnachmittag (4. April, 15:18
Uhr) im Bereich der Trompeter Straße / Lohstraße ein
Kleinkraftrad ohne Versicherungskennzeichen und
beabsichtigten, den Fahrer anzuhalten und zu kontrollieren.
Der junge Mann missachtete die Weisungen der Beamten und
fuhr in Richtung der Cölve-Brücke davon. Auf dem Lohfelder
Weg verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Kraftrad und
stürzte. Er versuchte, die Flucht zu Fuß weiter fortzusetzen
- die Beamten holten den Flüchtigen zügig ein. Bei der
anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der
16-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist
und die schwarze Yamaha-Motorroller nicht versichert war.
Weil Anhaltspunkte für technische Veränderungen der Maschine
vorlagen, stellten die Polizisten das Kleinkraftrad zudem
sicher. Da er minderjährig ist, erschien seine Mutter am
Einsatzort. Aufgrund seiner leichten Verletzungen
brachten Rettungskräfte ihn zur ambulanten Behandlung in ein
Krankenhaus. Nun muss er sich mit einem Strafverfahren
auseinandersetzen.
Duisburg: Schwerpunktkontrollen am "Car"-Freitag
Karfreitag oder auch "Car-Friday" steht traditionell jedes
Jahr als Saisonauftakt im Kalender der Tuning-Szene - aber
auch im Kalender der Polizei Duisburg. Am Freitag,
03.04.2026, beteiligte sich die Duisburger Polizei an der
landesweiten Verkehrssicherheitsaktion "Rot für Raser, Poser
und illegales Tuning".
Im Rahmen des
behördenübergreifenden Einsatzes, an dem auch das Bürger-
und Ordnungsamt, die Fahrerlaubnisbehörde und das Amt für
Rechnungswesen und Steuern - Abteilung Vollstreckung der
Stadt Duisburg beteiligt waren, führten die Ordnungshüter
Kontrollen im Duisburger Stadtgebiet durch. Das gemeinsame
Ziel: Duisburgs Straßen sicherer machen.
Bis tief in
die Nacht bremsten die Ordnungshüter Raserinnen und Raser
aus, kontrollierten, ob die Fahrerinnen und Fahrer die
erforderliche Fahrerlaubnis besitzen, verkehrstüchtig waren
oder ihre Fahrzeuge unzulässig umgebaut wurden. Gegen
21:40 Uhr missachtete der Fahrer (41) eines blauen BMW Coupe
auf der Wanheimer Straße die Anweisungen eines Polizisten
und flüchtete. Ein Motorradpolizist entdeckte den BMW kurze
Zeit später geparkt auf einem Hinterhof an der
Paul-Esch-Straße. Von dem Fahrer und den zuvor am Auto
angebrachten Kennzeichen fehlte zunächst jede Spur.
Die Hartnäckigkeit der Einsatzkräfte sollte sich auszahlen:
Bei der Absuche des Hofes entdeckten sie in einem Versteck
die Kennzeichen, die eigentlich an einem Sportwagen
angebracht sein sollten und stellten sie sicher. Im Rahmen
der Fahndung entdeckten Beamte im Bereich
Paul-Esch-Straße/Gießereistraße einen Mann, auf den die
Beschreibung des flüchtigen Fahrers passte. In einer
mitgeführten Tasche entdeckten die Polizisten einen Ausweis
sowie einen Autoschlüssel, der zu dem BMW passte. Ein
durchgeführter Drogenvortest und Atemalkoholtest verliefen
beide negativ. Der 41-Jährige räumte letztendlich ein, dass
er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Er muss
sich unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne
Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung und des Diebstahls vor
Gericht verantworten müssen.
Vier Fahrzeuge zogen die
Einsatzkräfte von Polizei und Stadt aus dem Verkehr, weil
sie unzulässig umgebaut wurden. Neben den Kosten des
Bußgeldes müssen die Fahrer auch die Kosten des
Abschleppvorgangs und die Gutachterkosten tragen.
Im
ersten Fall ertappten die Beamten auf der Wanheimer Straße
den Fahrer (42) eines Porsche Panamera 4S. Weil es
Unstimmigkeiten bei der angebrachten Rad-/Reifenkombination
gab und eine Felge zudem noch starke Beschädigungen aufwies,
stellten die Einsatzkräfte das Fahrzeug kurzerhand sicher,
um es einem Gutachter vorzuführen. Den 42-Jährigen erwartet
ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, weil aufgrund der
festgestellten Mängel die Betriebserlaubnis erloschen ist.
In einem weiteren Fall kontrollierten die Polizisten
gegen 0:30 Uhr auf der Duisburger
Straße/Walther-Rathenau-Straße einen blauen Opel Corsa. Weil
sie in den Radkästen Schleifspuren feststellten, die vom
Kontakt der Reifen mit der Karosserie rührten, stellten sie
auch dieses Auto sicher. Auch den Fahrer (24) erwartet ein
Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Erlöschens der
Betriebserlaubnis.
Kurze Zeit später zog ein blaues
BMW-Cabrio das Interesse der Beamten auf sich, weil die
Abgasanlage auffallend laut war. Bei der anschließenden
Überprüfung entdeckten die Polizisten weitere Mängel,
darunter ein defektes Zündschloss, scharfkantige und
offenliegende Metallteile in der Fahrertüre, sowie Mängel am
Fahrwerk. Aufgrund des schlechten Zustandes des Fahrzeuges
entstempelten Mitarbeiter der Fahrerlaubnisbehörde die
Kennzeichen und stellten den Fahrzeugschein sicher.
Im letzten Fall nahmen Beamte gegen 2:20 Uhr an der
Duisburger Straße/Walther-Rathenau-Straße einen schwarzen
Mercedes S63 AMG eines jungen Mannes (24) aus Oberhausen an
den Haken. Das Auto lag so tief auf der Straße, dass auch in
diesem Fall die Reifen Kontakt zur Karosserie hatten und in
den Radkästen Schleifspuren zu erkennen waren. Der
Oberhausener muss sich mit einem
Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Erlöschens der
Betriebserlaubnis auseinandersetzen.
Die Gesamtbilanz
des Einsatzes kann sich sehen lassen: Insgesamt erhoben die
Ordnungshüter von Stadt und Polizei 359
Verwarngelder und schrieben 112 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Hierin enthalten sind 317 Verwarngelder und 91
Ordnungswidrigkeitenanzeigen, weil Temposünder die zulässige
Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten.
Spitzenreiter war ein Autofahrer, der statt der erlaubten 30
km/h mit 76 km/h auf der Duisburger Straße unterwegs war.
In acht Fällen überprüften Mitarbeitende der
Fahrerlaubnisbehörde, ob die angetroffenen Fahrzeugführer im
Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. In sieben Fällen
leiteten Polizisten Strafverfahren ein, weil Fahrzeugführer
nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügten, die
Fahrzeuge nicht versichert waren oder ein Verstoß gegen das
Kraftfahrzeugsteuergesetz vorlag.
Seitens des Amtes
für Rechnungswesen und Steuern - Abteilung Vollstreckung
wurden 47 Personen überprüft. In zwölf Fällen konnten
ausstehende Forderungen in einem insgesamt vierstelligen
Bereich vereinnahmt werden.
Die Duisburger Polizei
und die Stadt Duisburg zeigen rücksichtslosem Verhalten im
Straßenverkehr gegenüber keine Toleranz und sind nicht nur
an Karfreitag aktiv. Das gesamte Jahr über finden Kontrollen
und Schwerpunkteinsätze statt, um Rasern, Posern und
illegalem Tuning einen Riegel vor zu schieben.
Meiderich: Fahrrad mit "Motor nachgerüstet"
Am Mittwoch (1. April, gegen 11 Uhr) haben Einsatzkräfte der
Polizei auf der Straße Am Nordhafen einen verdächtigen
"Fahrradfahrer" angehalten. Der 60-jährige Mann war mit
einem Gefährt unterwegs, welches ohne Benutzung der Pedale
sofort in Bewegung kam. Bei der Kontrolle stellte sich
schnell heraus, dass das Fahrzeug mit einem nachträglich
installierten Elektromotor ausgestattet war. Dieser war mit
Klebeband am Fahrzeug befestigt. Die Geschwindigkeitsanzeige
zeigte eine Höchstgeschwindigkeit von rund 80 km/h an. Durch
den Umbau gilt das "Rad" als Kraftfahrzeug. Eine
entsprechende gültige Fahrerlaubnis besitzt der 60-Jährige
nicht. Da er angab, vor einigen Tagen einen Joint
geraucht zu haben, führten die Beamten einen Drogenvortest
durch, der positiv auf Amphetamine und Cannabis ausfiel. Ein
Arzt entnahm dem Mann daraufhin eine Blutprobe. Der
Duisburger muss sich jetzt mit Strafanzeigen, unter anderem
wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und dem
Fahren ohne Fahrerlaubnis auseinandersetzen. Zusätzlich wird
ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter dem
Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet. Die Beamten
stellten das Fahrzeug sicher und informierten das
Straßenverkehrsamt über den Vorfall. Die Ermittlungen durch
das Verkehrskommissariat 21 dauern an.
Hochheide: Kleinkraftrad auf der Flucht
Ein Kradfahrer der Duisburger Polizei erblickte am
Mittwochnachmittag (1. April, 16:25 Uhr) ein Kleinkraftrad
im Bereich der Kirchstraße und stellte fest, dass keine
Scheinwerfer und keine Spiegel angebracht sind. Als der
Polizist den Fahrer und die Yamaha-Maschine kontrollieren
wollte, gab der Fahrer samt seines Mitfahrers Gas und
lieferte sich eine Verfolgungsfahrt. In Höhe der
Augustastraße brachte der Motorradpolizist den
Kleinkraftradfahrer zum Anhalten. Auch zivile Polizisten
waren an der Verfolgung beteiligt. Die Einsatzkräfte
stellen das Handy sowie den Roller des 16-Jährigen sicher.
Zudem brachten sie ihn sowie seinen gleichaltrigen Sozius
nach Hause zu den Erziehungsberechtigten. Die Beamten
fertigten eine Strafanzeige und das Verkehrskommissariat 21
hat die Ermittlungen aufgenommen.
Dellviertel/Duissern: Trickbetrüger unterwegs
Gleich zwei Mal haben Unbekannte am Dienstag (31. März)
Duisburger Senioren um ihr Geld gebracht. Im Dellviertel
erschlich sich gegen 11 Uhr ein Täter an der Wittekindstraße
das Vertrauen eines Seniors, indem er behauptete der Sohn
eines alten Arbeitskollegen zu sein. Er bat den älteren
Herrn um Geld für eine Reise, welches der Senior aus einem
Nebenzimmer holte und ihm übergab. Als der Täter
verschwunden war, fehlte aus dem Schlafzimmer des Mannes
weiteres Bargeld in vierstelliger Höhe. Der Fremde war
elegant gekleidet, etwa 1,80 Meter groß, etwa 30 Jahre alt,
schlank, hatte dunkle Haare und Gold-Zähne.
In
Duissern gab sich ein Täter gegen 12:20 Uhr als
Heizungsableser aus, um in die Wohnung einer Seniorin an der
Aakerfährstraße zu gelangen. Er stahl eine zweistellige
Summe Bargeld aus ihrem Portemonnaie und verschwand. Der
Mann soll etwa 35 bis 40 Jahre alt sein und 1,80 Meter groß.
Er hatte einen starken Akzent, schwarze Haare, einen Bart
und trug einen grauen Overall. In beiden Fällen sucht die
Polizei Zeugen, die Hinweise unter 0203 2800 an das
Kriminalkommissariat 32 richten können.
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