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Mobilen Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 2.2., bis Samstag, 7.2.2026
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Februar 2026

SID 2026: Safer Internet Day 26 am 10. Februar


Duisburg: Schlag gegen professionelle Autodiebe
Mindestens zehn Diebstähle aufgeklärt, zwei Bandenmitglieder festgenommen



Marxloh: Pyrotechnik bei Kontrolle sichergestellt

Kräfte der Polizei Duisburg, des Hauptzollamtes Duisburg, des Gewerbeamtes und des Städtischen Außendienstes der Stadt Duisburg führten am Donnerstagvormittag (5. Februar) in der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr Gewerbekontrollen im Duisburger Norden durch.

In einem Ladenlokal an der Weseler Straße stießen die Einsatzkräfte auf pyrotechnische Gegenstände ohne erforderliche Kennzeichnung, in Höhe einer vierstelligen Anzahl sowie auf zwei mutmaßliche Tatverdächtige im Alter von 37 und 68 Jahren. Die Beamten stellten alles sicher und das Kriminalkommissariat 11 nahm die Ermittlungen auf.
Eine weitere Kontrolle führten die Kräfte auf der Alleestraße durch. Insgesamt kontrollierten die Polizisten sechs Personen und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Das Gewerbeamt der Stadt Duisburg leitet zudem ein Bußgeld ein, prüft ein mögliches Gewerbeuntersagungsverfahren und untersagte einem der kontrollierten Gewerbe den weiteren Betrieb. Das Geschäft wurde vorerst versiegelt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.



Homberg: Drogengeschäfte aufgeflogen
Dank vorangegangener Ermittlungen deckte die Polizei am Donnerstagnachmittag (5. Februar, gegen 15:15 Uhr) illegale Drogengeschäfte im Stadtteil auf. Aus der Wohnung eines 30-Jährigen an der Karlstraße soll mit Cannabis gehandelt worden sein.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurden die Wohnung mit richterlicher Anordnung durchsucht und diverse Drogen (Cannabis, Amphetamine) sowie unversteuerte Vapes sichergestellt. Der 30-Jährige und ein 29 Jahre alter Komplize, der mutmaßlich in die Geschäfte verwickelt ist, müssen sich jetzt mit Anzeigen wegen diverser Verstöße auseinandersetzen, darunter insbesondere der Verdacht des Handeltreibens mit Cannabis.



Hochfeld: Jugendliche mit Gaspistole bedroht
Zwei 16-Jährige schauten sich am Donnerstag (5. Februar, 22:40 Uhr) einen geparkten Hyundai an, der auf dem Gehweg an der Wörthstraße geparkt war. Der Fahrzeughalter, ein 23 Jahre alter Duisburger, sei daraufhin auf die Beiden zugegangen und habe eine schwarze Pistole auf die Jungen gerichtet. Dabei habe er diese aufgefordert, sich von seinem Fahrzeug zu entfernen.
Die beiden Jugendlichen kamen sofort der Aufforderung nach und betätigten anschließend den Notruf (110). Da sie das Kennzeichen des Hyundai der Polizei mitteilten, konnte nach einer sofort eingeleiteten Fahndung der geflüchtete 23-Jährige mit seinem Fahrzeug angehalten werden. Bei ihm wurde eine ungeladene Schreckschusspistole gefunden und sichergestellt. Während die beiden Jugendlichen in die Obhut der Eltern übergeben wurden, muss der Fahrzeughalter sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.
Die Polizei warnt eindringlich vor dem leichtfertigen Umgang mit und dem Vorzeigen von Waffen aller Art; das gilt auch für Schreckschusswaffen, die den Anschein erwecken können, scharfe Schusswaffen zu sein.
Die Polizei nimmt Hinweise auf derartige Vorfälle ernst und handelt zur Abwehr von Gefahren für andere und sich selbst so, als sei die Waffe echt. Das kann von der Kontrolle mit gezogener Dienstwaffe bis hin zum Einsatz von Spezialeinheiten reichen.




Dellviertel: Drogendealer erwischt
Bei einer Verkehrskontrolle an der Königgrätzer Straße sind der Polizei am Donnerstagnachmittag (5. Februar, gegen 17:45 Uhr) mutmaßliche Drogendealer (32 und 33 Jahre alt) ins Netz gegangen. Die Polizisten fanden unter anderem eine nicht geringe Menge Cannabis in verschiedenen Beuteln, ein Messer, diverse Tabletten, mehrere Handys und eine größere Menge Bargeld (dealertypisch in kleinen Scheinen) bei den Männern.
Nach Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurden auf richterliche Anordnung die Wohnungen der beiden Beschuldigten durchsucht, wobei weitere Drogen, ein verbotenes Messer und Bargeld gefunden wurden. Beide Männer müssen sich jetzt wegen diverser Verstöße (unter anderem: Verdacht des Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge, Verstoß gegen das Arzneimittel- und gegen das Waffengesetz) mit Anzeigen auseinandersetzen. Der 33-Jährige fuhr außerdem unter Drogeneinfluss (ein Drogenvortest schlug positiv auf Amphetamin an, ihm wurde eine Blutprobe entnommen) und muss sich deswegen noch wegen des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz verantworten.


Meiderich: Raubüberfall mit Pfefferspray statt Handy-Deal
Ein 23-Jähriger verabredete sich am Mittwochabend (4. Februar) über ein Kleinanzeigenportal an seiner Wohnanschrift an der Koopmannstraße mit einem vermeintlichen Käufer, der sich für sein angebotenes Handy interessierte. Gegen 18 Uhr erschienen ein 15-Jähriger an seiner Adresse, dem er das Handy überreichte. Statt das Handy wie vereinbart zu bezahlen, sprühte der 15-Jährige dem 23-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht und flüchtete samt Beute.
Polizisten konnten den Jugendlichen zusammen mit einem 14-jährigen mutmaßlichen Komplizen in der Nähe fassen. Sie fanden das Pfefferspray, einen Schlagstock und das gestohlene Handy bei den beiden. Die beiden Jugendlichen müssen sich jetzt mit einer Anzeige wegen schweren Raubes auseinandersetzen. Der 23-Jährige kam zur Behandlung seiner Augenverletzungen in ein Krankenhaus.



Marxloh: Raubüberfall auf Brautmoden
Am Dienstagabend (3. Februar, gegen 19:30 Uhr) haben Kunden offenbar Brautmoden in einem Geschäft an der Kaiser-Wilhelm-Straße mitgenommen, ohne diese vollständig zu bezahlen. Die 51 Jahre alte Betreiberin des Geschäfts schilderte der Polizei, dass eine Familie aus den Niederlanden (künftiges Brautpaar und die Eltern des zukünftigen Bräutigams) nach einer Anzahlung am Abend zur Anprobe im Duisburger Geschäft erschienen war. Als es schließlich um den endgültigen Kaufpreis ging, habe der Vater des Bräutigams der 51-Jährigen die Tasche mit den Brautmoden entrissen und gemeinsam mit seiner Familie den Laden verlassen.
Das Kriminalkommissariat 34 ermittelt jetzt wegen räuberischen Diebstahls.



Duissern, Homberg, Hochheide: Autodieb rammt Polizeiautos und flüchtet
In der Nacht zu Dienstag (3. Februar, 00:15 Uhr) kam es zu einem nicht alltäglichen Einsatz der Duisburger Polizei infolge eines besonders schweren Falls des Autodiebstahls von der Straße Am Botanischen Garten in Duissern.

Die Motorengeräusche des eigenen Autos rissen ein Ehepaar aus dem Schlaf. Als der Mann (57) aus dem Fenster sah, stellte er fest, dass Unbekannte seinen schwarzen Alfa Romeo entwendet und die Flucht ergriffen haben. Sofort verständigte er die Polizei und aktivierte seine Pkw-Ortungs-App auf seinem Smartphone. Gegen 00:21 Uhr ortete er seinen Luxuswagen im Bereich der Baumstraße in Alt-Homberg und informierte die Einsatzkräfte über den Standort.
Zivile Polizisten übernahmen die Fahndung und lokalisierten das schwarze Auto mit eingeschaltetem Motor in einem Wendehammer an der Baumstraße. Als sich die Beamten dem Fahrzeug fußläufig näherten, um eine Kontrolle durchzuführen, parkte ein Zivilauto der Polizei direkt vor dem gestohlenen Pkw. Weil eine Person in dem Fahrzeug saß und das Vorhaben der Zivilfahnder mutmaßlich durchschaute, fuhr die Person rückwärts, stieß beim Vorbeifahren mit dem Zivilauto der Behörde zusammen, gab Gas und versuchte zu fliehen.
Um den Mann an der Flucht zu hindern, versperrten die uniformierten Kräfte mit zwei Streifenwagen bereits die Baumstraße in Höhe der Moerser Straße. Um sich selbst nicht in Gefahr zu bringen, stiegen sie aus den Fahrzeugen. Obwohl die Streifenwagen die Straße versperrten, ließ sich der Unbekannte nicht von seinem Fluchtvorhaben abbringen, rammte beide Polizeifahrzeuge zur Seite und floh dann mit dem verunfallten Wagen über die Moerser Straße in unbekannte Richtung. Verletzt wurde hierbei niemand.
Gegen 01:06 Uhr lokalisierten die Polizisten den beschädigten Alfa Romeo im Bereich der Ottostraße / Husemannstraße. Der Fahrer ergriff zu Fuß die Flucht. Für die Suche nach ihm wurde zunächst auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt, aber ohne Erfolg.
Polizisten nahmen den Unfall auf. Die Einsatzkräfte ließen den gestohlenen Wagen durch ein Abschleppunternehmen sicherstellen. Die beschädigten Polizeiautos konnten zur Polizeiwache Ruhrort gefahren werden.

Das Kriminalkommissariat 36 sowie das Verkehrskommissariat 21 haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Fall und dem flüchtigen Unbekannten machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei zu melden. Der Flüchtige wird wie folgt beschrieben: Er soll zwischen 35 und 45 Jahre alt sein, trug eine schwarze Jacke und hatte entweder sehr kurze Haare oder eine Glatze.



Röttgersbach: Dealer geschnappt
Ein Polizeibeamter bemerkte am Sonntagmittag (1. Februar, 13:11 Uhr) ein verdächtiges Auto und zwei Personen (19, 23 Jahre alt) auf einem Parkplatz an der Straße Hüskenbusch, überprüfte das Kennzeichen und stellte fest, dass dieses sowie das Auto zuvor gestohlen worden waren. Er verständigte seine Polizei-Kollegen, nahm Kontakt zu den beiden Männern auf und verhinderte deren Flucht.
Nachdem die Beamten eintrafen, brachten sie in Erfahrung, dass es sich um eine mutmaßliche "Begutachtung" eines weißen Seat Leon für einen bevorstehenden Verkauf gehandelt haben soll. Der 19-Jährige gab an, dass er für einen nicht anwesenden Bekannten (16) den Verkauf durchführen sollte. Der 23-Jährige gab an, er sei für die Bewertung des Gebrauchtwagens verantwortlich.
Die Uniformierten brachten den 19-Jährigen für seine Vernehmung zur Polizeiwache. Er berichtete, dass er nicht gewusst habe, dass das weiße Auto gestohlen worden sei. Er habe den Wagen selbst zum Parkplatz gefahren, sei jedoch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Zudem soll sein 16-jähriger Bekannter eine Garage in Oberhausen haben, in der sich gestohlene Fahrzeuge befinden würden. Nach Beendigung der Vernehmung brachten die Polizisten den 19-jährigen Tatverdächtigen in das Polizeigewahrsam.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Mülheim einen Untersuchunghaftbefehl gegen den 19-jährigen Mülheimer wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei von Kraftfahrzeugen.

Weil der Hinweis auf eine mögliche Garage des 16-Jährigen in Oberhausen im Raum stand, erließ ein Richter beim Amtsgericht Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen mündlichen Durchsuchungsbeschluss gegen den 16-jährigen Tatverdächtigen. Polizisten aus Oberhausen durchsuchten in der Folge noch am Montagnachmittag (2. Februar, 15:30 Uhr) die Garage an der Rosenstraße und stießen auf eine private Fahrzeugwerkstatt. Die Kriminalbeamten stellten die dortigen Beweismittel wie Autoschlüssel und Dokumente sicher. Fahrzeuge waren nicht vorhaben. Der 16-Jährige befindet sich in anderer Sache in Untersuchungshaft.
Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit durch das Kriminalkommissariat 34 an.



Hochemmerich: Auf dem Schulweg von Auto angefahren

Am Donnerstagnachmittag (29. Januar) erschien eine 14-jährige Schülerin mit ihrer Mutter auf der Polizeiwache in Rheinhausen und erstattete Anzeige wegen eines Vorfalls, der sich am Morgen des gleichen Tages ereignet hatte. Sie berichtete den Beamten, dass sie gegen 7:30 Uhr auf ihrem E-Scooter auf dem Schulweg in Höhe der Duisburger Straße / Tillmannstraße unterwegs war, als sie von einem Pkw einer bislang unbekannten Fahrerin angefahren wurde. Durch die Kollision sei die Jugendliche gestürzt und klagte später über Schmerzen. Ihr Smartphone sei bei dem Vorfall beschädigt worden, und auch ihr E-Scooter wies Kratzer auf.
Nach dem Unfall sei die unbekannte Fahrerin aus ihrem schwarzen Auto - vermutlich ein BMW - ausgestiegen und habe sich kurz nach dem Befinden der 14-Jährigen erkundigt. Anschließend habe sie ihre Fahrt fortgesetzt, ohne ihre Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Die Jugendliche fuhr daraufhin weiter zur Schule und informierte ihre Mutter.
Die Autofahrerin konnte von der Schülerin wie folgt beschrieben werden: etwa 30 bis 40 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß, dunkle, schulterlange Haare, dunkle Kleidung.
Das Verkehrskommissariat 21 bittet um Hinweise von Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur Unfallfahrerin und ihrem Fahrzeug machen können (Rufnummer: 0203 2800).