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Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 29.6., bis Samstag, 4.7.2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2025 Verkehrsbericht 2025 BZ-Niederrhein

 

Juni 2026

Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöchern und im Rhein


Röttgersbach: Joggerin angegriffen
Am Dienstagabend (23. Juni, 20:30 Uhr) griff ein Unbekannter eine Frau an, die den Gehweg der Obere Sterkrader Straße in Richtung der Richardstraße entlang joggte. Den verständigten Polizisten schilderte die Duisburgerin, dass der Mann ihr auf einem blauen Fahrrad entgegen gefahren kam. Der Radfahrer habe sie am Unterarm gepackt und versucht, sie in ein angrenzendes Waldstück zu zerren. Die Joggerin wehrte sich und ließ sich auf den Boden fallen. Hierbei verletzte sie sich am Arm.
Eine aufmerksame Zeugin (29) auf einem Fahrrad beobachtete den Vorfall und eilte der jungen Frau zu Hilfe. Während sie sich näherte, ließ der Unbekannte von der Joggerin ab, stieg auf sein blaues Fahrrad und flüchtete in Richtung Iltispark.
Der Flüchtige soll circa 40-45 Jahre alt und circa 1,85 Meter groß sein. Er hat eine normale Statur, rot-braune, lockige Haare und einen rot-braunen Vollbart.
Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen, die Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Ruhrort: Reizgas im Biergarten
Im Biergarten "Mühlenweide" an der Dammstraße kam es in der Nacht zu Freitag (26. Juni, gegen Mitternacht) im Anschluss an das Public Viewing des Spiels der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Im Verlauf der Auseinandersetzung setzte ein bislang unbekannter Mann Reizgas ein. Hierdurch erlitten mindestens sechs Personen Reizungen der Augen und Atemwege. Als die alarmierten Polizeikräfte eintrafen, rannten mehrere Personen vom Veranstaltungsort davon. Die Verletzten wurden durch Rettungskräfte vor Ort medizinisch versorgt. Eine Frau wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Mann mit dem Reizgas wird auf ein Alter von etwa 16 bis 18 Jahren geschätzt. Er soll kurze, dunkle Haare gehabt und eine kurze, schwarze Hose sowie das aktuelle Auswärtstrikot der Deutschen Nationalmannschaft getragen haben.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Unbekannten machen können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Baerl: Radfahrer schwer verletzt
Im Bereich Orsoyer Allee und Verbandsstraße gab es am Donnerstagvormittag (25. Juni, 11 Uhr) einen schweren Unfall zwischen einem Fahrradfahrer und einer Autofahrerin. Der 89-jährige Mann auf dem Fahrrad wollte nach ersten Erkenntnissen nach links abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem in gleicher Richtung geradeausfahrenden Peugeot. Dabei wurde der Radfahrer etwa 20 Meter weit geschleudert und zog sich beim Aufprall auf die Fahrbahn schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungswagen zu Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Lebensgefahr besteht nicht. Ein spezielles Verkehrsunfallaufnahmeteam hat den Unfall aufgenommen. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache liegen jetzt beim Verkehrskommissariat 21.



Wanheim: E-Scooter missachtet Rote Ampel und trifft auf Straßenbahn
Am Mittwochmittag (24. Juni, 11:45 Uhr) gab es einen Zusammenstoß zwischen einem E-Scooter-Fahrer und einer Straßenbahn im Bereich Ehinger- und Heiligenbaumstraße (Höhe Haltestelle Heiligenbaumstraße). Der 17-Jährige auf dem E-Scooter missachtete das Rotlicht an einer Fußgängerampel und stieß anschließend mit der kreuzenden Straßenbahn zusammen, wobei sich der E-Scooter unter der Bahn verkeilte.
Der 17-Jährige zog sich schwere Verletzungen im Gesicht zu und wurde von einem Rettungswagen zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Auch der 29-jährige Straßenbahnführer stand unter Schock und wurde ebenfalls vor Ort behandelt.
Für die Zeit der Unfallaufnahme gab es rund um den Unfallort Straßensperrungen.
Das Verkehrskommissariat 22 ermittelt jetzt zur genauen Unfallursache.



Marxloh: Schwerer Raub mit Pfefferspray
Die Polizei sucht Zeugen im Fall eines schweren Raubes vom Dienstagnachmittag (23. Juni, 14:15 Uhr) auf der Herderstraße. Zwei Unbekannte haben einen 23-Jährigen angegriffen, der gerade auf dem Weg zu seinem geparkten Auto war. Sie warfen den 23-Jährigen zu Boden, besprühten ihn mit Pfefferspray und entrissen ihm seine Halskette.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen sucht nach den zwei etwa 20 bis 25 Jahre alten Verdächtigen. Beide sind etwa zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß. Beide haben eine normale Statur, kurze schwarze Haare und trugen jeweils ein weißes T-Shirt mit einem Aufdruck auf dem Rücken. Einer der beiden ist Schwarz und hatte eine schwarze Umhängetasche um.
Wer Hinweise auf die Täter geben kann, wird gebeten, sich unter 0203 2800 bei der Polizei zu melden.



Wanheimerort: Toter auf dem Waldfriedhof entdeckt
Im Zusammenhang mit Suchmaßnahmen nach einem vermissten 62-Jährigen fand die Polizei Duisburg am Mittwochmorgen (24. Juni) einen Toten im Bereich des Waldfriedhofs. Spürhunde führten die Polizei zu dem Körper. Der Tote muss dort bereits seit längerer Zeit gelegen haben. Ob es sich bei dem Verstorbenen tatsächlich um den 62-jährigen Vermissten handelt, sowie die genauen Todesumstände, ermittelt derzeit das Kriminalkommissariat 11.



Meiderich: E-Biker stürzt als ein Bus ihn überholt
Am Dienstagmittag (23. Juni, 14:15 Uhr) verletzte sich ein Pedelec-Fahrer (69) an der Honigstraße/Papiermühlenstraße schwer, als ihn ein Bus überholte und mutmaßlich keinen ausreichenden Abstand einhielt. Der 69-Jährige verlor die Kontrolle über das Pedelec und stürzte. Zeugen sowie der 30-jährige Busfahrer schilderten den Einsatzkräften, dass es zu keinem Zusammenstoß gekommen sei und der Mann auf dem Zweirad gegen einen Bordstein fuhr und daraufhin stürzte. Rettungskräfte versorgten den schwer verletzten und brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen übernommen.



Altstadt: Renitente Ladendiebinnen erwischt
Zwei 28 und 29 Jahre alte Frauen sollen am Montagnachmittag (22. Juni, 15:30 Uhr) Kleidung in einem Einkaufscenter an der Königstraße gestohlen haben. Die 28-Jährige ging offenbar in die Umkleidekabine eines Bekleidungsgeschäfts und zog die Kleidung an. Ihre Komplizin stand währenddessen Schmiere. Ein Security-Mitarbeiter (52) stoppte die beiden Frauen kurz nachdem sie den Laden - ohne zu bezahlen - verlassen hatten. Beide wehrten sich, indem sie den 52-Jährigen schubsten und kratzten. Die beiden konnten aber festgehalten werden, bis die Polizei eintraf. Jetzt müssen sie sich mit Anzeigen wegen des räuberischen Diebstahls auseinandersetzen.



Kaßlerfeld: Einbruch durch Kinder und Jugendliche
An der Ruhrorter Straße sind am späten Samstagabend (20. Juni, 23:45 Uhr) mehrere Kinder und Jugendliche in eine Kfz-Werkstatt eingebrochen. Sie warfen offenbar mit einem Pflasterstein eine Scheibe ein, stiegen in das Gebäude ein und durchwühlten Schubladen eines Büros.
Ein Zeuge wurde auf den Lichtschein von Taschenlampen aufmerksam und informierte die Polizei, kurz bevor die Täter in Richtung Schwanenstraße die Flucht ergriffen. Die Polizei konnte zwei 13-jährige, einen 15-jährigen und einen 16-jährigen Verdächtigen dank eines Hinweises zweier weiblicher Zeuginnen in der Nähe antreffen und zur Wache bringen.
Die beiden weiblichen Zeuginnen verschwanden jedoch bevor die Polizei ihre Personalien aufnehmen konnte. Sie werden jetzt gebeten, sich unter 0203 2800 beim Kriminalkommissariat 14 zu melden.
Die Kinder und Jugendlichen müssen sich jetzt mit einer Anzeige auseinandersetzen. Der 16-Jährige wurde nach Abschluss aller Maßnahmen in die Obhut seiner Mutter übergeben.
Die Erziehungsberechtigten der anderen Verdächtigen konnten nicht erreicht werden, sodass die Polizei sie dem Jugendamt überstellte.



Altstadt/Buchholz: Filmreif nach Casino-Besuch ausgeraubt
Ein 51-jähriger Mann ist am frühen Montagmorgen (22. Juni) nach einem Besuch im Casino Duisburg Opfer eines Raubes geworden.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Duisburger gegen 4:10 Uhr auf dem Heimweg nach Buchholz in einem Taxi. Während der Fahrt bemerkte er, dass sein Fahrzeug von mehreren Unbekannten verfolgt wurde, die ebenfalls in einem Taxi unterwegs waren. Als der 51-Jährige an der Münchener Straße ausstieg und sich zu seinem Wohnhaus an der Grazer Straße begab, soll ihn ein unbekannter Mann an seinem Gartentor angegriffen haben. Er entwendete Bargeld, eine Bankkarte sowie persönliche Ausweisdokumente. Anschließend flüchtete der Unbekannte mit seiner Beute.
Ein Zeuge hörte einen lauten Schrei und schaute daraufhin aus dem Fenster. Er beobachtete einen Mann, der in Richtung Norbert-Spitzer-Platz davonrannte. Er beschreibt den Flüchtigen wie folgt: 20 bis 25 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß, schlanke Statur, schwarze Haare mit Scheitel, schwarzes T-Shirt, hellblaue Jeanshose.
Der 51-Jährige blieb bei dem Angriff unverletzt.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Friemersheim: Hausverbot im Freibad ignoriert, Widerstand gegen Polizei
Das Sicherheitspersonal eines Freibades an der Bachstraße informierte am Sonntagabend (21. Juni, 18:15 Uhr) die Polizei, weil ein 15-Jähriger sich dem ausgesprochenem Hausverbot widersetzte. Der Junge hatte zuvor mit einer größeren Personengruppe im Schwimmbad randaliert und war des Bades verwiesen worden. Die eingesetzten Beamten sprachen einen Platzverweis aus, dem sich der 15-Jährige ebenfalls widersetzte. Er beleidigte die Beamten und sperrte sich gegen die Maßnahmen, sodass die Polizisten den Jungen zur Wache brachten und an seine Mutter übergaben. Er muss sich jetzt außerdem mit einer Anzeige wegen des Widerstandes auseinandersetzen.



City: Sexuelle Belästigung am Hauptbahnhof
Am späten Dienstagabend (16. Juni, 22:30 Uhr) hielten sich eine 17-Jährige und ihre beiden minderjährigen Freundinnen im Duisburger Hauptbahnhof auf. Dort wurden die Jugendlichen von einem ihnen unbekannten Mann angesprochen und nach Geld gefragt. Im weiteren Verlauf soll der Mann die 17-Jährige unsittlich berührt und dabei fest an den Oberschenkel gefasst haben. Erst als ein aufmerksamer Passant einschritt und den Mann aufforderte, die Jugendlichen in Ruhe zu lassen, ließ dieser zunächst von der 17-Jährigen ab.
Als die Drei anschließend den Bereich verließen und sich in Richtung Ausgang begaben, soll der Mann ihnen weiterhin gefolgt sein. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes verhinderten eine weitere Annäherung und sprachen dem Mann einen Platzverweis aus.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte die Bundespolizei den Tatverdächtigen anhand von Videoaufzeichnungen identifizieren. Bei dem Mann handelt es sich um einen 29-jährigen Wohnungslosen.
Dieser war im weiteren Verlauf desselben Abends auf der Weseler Straße in Marxloh Polizeibeamten aufgefallen. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung und weil er wiederholt die Fahrbahn betreten hatte, nahmen ihn Einsatzkräfte zur Verhinderung weiterer Gefahren in Gewahrsam. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe.
Auf der Kriminalwache stellte sich anschließend heraus, dass es sich bei dem 29-Jährigen um den Tatverdächtigen der sexuellen Belästigung am Hauptbahnhof handelt. Der Mann war bereits im April wegen eines gleichgelagerten Delikts polizeilich in Erscheinung getreten. Damals soll er in einem Linienbus eine 17-Jährige am Gesäß berührt haben.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der Tatverdächtige wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung der Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl.



Kaßlerfeld: Im Rhein trotz Verbots abgekühlt
Eine Zeugin meldete sich am Donnerstagnachmittag (18. Juni, 17:30 Uhr) bei der Polizei Duisburg, um eine Person im Rhein zu melden. Wie sich später herausstellte, war ein 52-jähriger aus Gelsenkirchen im Rhein im Bereich Rheinorange schwimmen gegangen. Er verließ das Wasser selbstständig und konnte in der Nähe angetroffen werden. Der Polizei gegenüber sagte er, dass er sich habe abkühlen wollen.
Der Mann bekam eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil er gegen das Badeverbot verstoßen hatte. Wegen ihm war ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei im Einsatz: unter anderem mehrere Boote und ein Hubschrauber. Die Polizei warnt davor, im Rhein schwimmen zu gehen. Die im Wasser entstehenden Strömungen und Sogwirkungen werden leicht unterschätzt und sind lebensgefährlich.


Altstadt: Streit im Café
Am Donnerstagnachmittag (18. Juni, 14:20 Uhr) kam es in einem Café an der Königstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 29-Jährigen und zwei Männern (29, 37).
Während der 29-Jährige ein Getränk genoss, setzte sich das Duo zu ihm und bedrohte ihn. Als der 37-Jährige aufstand, warf er einen Stuhl in die Richtung des Café-Besuchers und verletzte ihn hierbei leicht. Er griff sich zudem auch Gegenstände und warf sie in Richtung des Leichtverletzten, der derweil die Flucht ergriff und Polizisten auf der Königstraße ansprach.
Die Beamten brachten alle drei Beteiligten zur Polizeiwache, um die Anzeige aufzunehmen und Vernehmungen durchzuführen.
Der 29- und der 37-Jährige müssen sich nun mit Strafverfahren auseinandersetzen.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun auch zu den Hintergründen der Tat.



Neudorf: Rennradfahrer landet auf Motorhaube - Gestohlenes Auto fährt weg
Ein 31-jähriger Duisburger ist am Sonntagabend (14. Juni, 19:40 Uhr) bei einem Verkehrsunfall auf der Kruppstraße verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Mann in Höhe der Dreieckswiese mit seinem Rennrad von der Regattabahn auf die Kruppstraße. Dort kam es zu einer frontalen Kollision mit einem Pkw. Durch den Zusammenstoß wurde der 31-Jährige auf die Motorhaube des Fahrzeugs aufgeladen und stürzte anschließend zu Boden.
Der unbekannte Autofahrer flüchtete von der Unfallstelle. Nach Angaben des Radfahrers setzte der Fahrer zunächst rückwärts entlang des Duisburger Schwimmvereins auf der Kruppstraße zurück und fuhr anschließend in Richtung Koloniestraße. Das Rennrad des Duisburgers wurde bei dem Unfall beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Im weiteren Verlauf meldete ein Zeuge der Polizei ein verdächtiges Fahrzeug mit mehreren Beschädigungen neben einer Hütte an der Kruppstraße. Die Beschreibung des Wagens sowie ein vom Radfahrer genanntes Teilkennzeichen stimmten überein. Der Zeuge berichtete den eingesetzten Beamten zudem, dass drei jüngere Personen aus dem blauen Peugeot ausgestiegen seien.
Die Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug bereits am 3. Juni gegen 19:50 Uhr im Bereich Fischerstraße/Wanheimer Straße in Wanheimerort entwendet worden war. Darüber hinaus waren an dem Peugeot Kennzeichen angebracht, die nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Diese Kennzeichen waren am 13. Juni als gestohlen gemeldet worden. Der Fahrzeughalter gab an, seinen Pkw am 11. Juni gegen 19 Uhr im Bereich der Schweizer Straße in Duissern geparkt zu haben. Als er am 13. Juni zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er fest, dass die Kennzeichen fehlten. Die Polizei stellte den Peugeot samt der Kennzeichen sicher.
Die Ermittlungen zu den Diebstahlsdelikten und zur Verkehrsunfallflucht dauern an. In allen Fällen werden Zeugen gesucht. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Marloh: Rucksack geraubt
Eine 48-jährige Duisburgerin erschien am Mittwoch (17. Juni) bei der Polizei und erstattete Anzeige wegen eines Raubdelikts. Nach ihren Angaben war sie in der Nacht gegen 4 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg der Weseler Straße in Höhe der Hausnummer 75 unterwegs. Dort sollen plötzlich zwei bislang unbekannte Männer aus dem dortigen Park gekommen sein und ihr den Rucksack entrissen haben. Mit ihrer Beute flüchteten die Täter anschließend in unterschiedliche Richtungen.
Einer der Männer ist etwa 25 bis 25 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Er trug schwarze Kleidung. Sein Komplize wird auf 45 bis 50 Jahre und 1,65 Meter geschätzt. Er hat einen Bart und trug zum Tatzeitpunkt eine dunkle Cappy und eine dunkle Weste.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu den flüchtigen Männern machen können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Hochemmerich: 72-Jährige vor der Haustür ausgeraubt
Eine 72-Jährige ist am Dienstagabend (16. Juni, 19:30 Uhr) auf der Hermannstraße von einem unbekannten Mann verfolgt worden. Als die Frau ihre Haustür öffnete, trat der Mann an sie heran und riss an ihrem Rucksack. Dabei entnahm er ein Etui mit diversen Dokumenten, darunter ein Personalausweis, eine Krankenkassenkarte, eine EC-Karte sowie eine Kreditkarte. Der 72-Jährigen gelang es, ihren Rucksack festzuhalten. Der Täter flüchtete anschließend in Richtung Rheinstraße. Die Frau blieb unverletzt.
Der Räuber wird wie folgt beschrieben: 1,75 bis 1,85 Meter groß, schlanke Statur, schwarze Haare, schwarzer Drei-Tage-Bart, Jeans, weißes T-Shirt, Sonnenbrille.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat oder zum Täter machen können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Hochheide: Böller auf Balkon geworfen, Brand ausgelöst
Unbekannte haben am Dienstagnachmittag (16. Juni, 16:30 Uhr) an der Ottostraße einen Feuerwerkskörper gezündet und in Richtung eines Mehrfamilienhauses geschossen. Der Feuerwerkskörper landete auf einem Balkon im siebten Stock auf der Rückseite des Hochhauses und setzte dort Wäsche in Brand. Die 27-Jährige Bewohnerin konnte den Brand selbst löschen und blieb unverletzt.
Das Kriminalkommissariat 11 sucht Zeugen.
Wer gesehen hat, wer den oder die Feuerwerkskörper gezündet hat, wird gebeten, sich unter 0203 2800 bei der Polizei zu melden.



Marxloh: Unter Drogen auf E-Scooter unterwegs
Die Polizei kontrollierte am Dienstagmittag (16. Juni, 11:50 Uhr) einen E-Scooter-Fahrer auf der August-Thyssen-Straße. Weil die Beamten den Eindruck hatten, dass der 23-Jährige Drogen konsumiert haben könnte, nahmen sie ihn mit auf die Wache, um ihm durch eine Ärztin eine Blutprobe entnehmen zu lassen. Bereits unterwegs, aber auch später auf der Polizeiwache leistete der Mann erheblichen Widerstand und sperrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Den 23-Jährigen erwarten jetzt Anzeigen wegen des Widerstandes und des Verdachts des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln.



Meiderich: Sattelauflieger gestohlen
Nach dem Diebstahls eines Sattelaufliegers samt Ladung in der Nacht zu Montag (15. Juni) sucht die Polizei Duisburg Zeugen.
Zwischen 19 Uhr am Sonntagabend und 7 Uhr am Montagmorgen parkte der Lkw (mit Sattelauflieger und Ladung) in der Nähe eines Schrotthandels an der Sympherstraße. Als der Fahrer (42) am Morgen zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, fand er nur noch die Sattelzugmaschine vor. Der Sattelauflieger war samt geladenem Metall verschwunden.
Wer Hinweise auf mögliche Täter geben kann, wird gebeten, sich unter 0203 2800 beim Kriminalkommissariat 34 zu melden.



Duisburg: Mehrere Ladekabel gestohlen
Die Polizei sucht Zeugen mehrerer Kabeldiebstähle an E-Ladesäulen in der Stadt.
Dellviertel: Zwischen Samstagabend (13. Juni, 20 Uhr) und Montagmorgen (15. Juni 5 Uhr) schnitten Unbekannte Kabel an zwei E-Ladesäulen an einem Parkplatz eines Discounters an der Kommandantenstraße ab und stahlen sie.

Wanheimerort: In der Nacht zu Montag (15. Juni, gegen 1 Uhr) meldete sich der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bei der Polizei, um einen Diebstahl an einem Baumarkt-Parkplatz an der Düsseldorfer Straße zu melden. Auch an den drei dort stehenden E-Ladesäulen waren Kabel abgetrennt und gestohlen worden.

Rumeln: Auch an einem Parkplatz an der Rathausallee wurden Kabel von E-Ladesäulen abgetrennt. Der Diebstahl wurde der Polizei in der Nacht zu Dienstag (16. Juni) um 1 Uhr gemeldet.
Wer Hinweise auf mögliche Täter geben kann, wird gebeten, sich unter 0203 2800 beim Kriminalkommissariat 35 oder 36 zu melden.



Wanheim-Angerhausen: Mann mit Gipsarm raubt Frau aus
Eine 35-Jährige verständigte die Polizei, weil ein Unbekannter sie auf der Kaiserswerther Straße am Montagnachmittag (15. Juni, 16:39 Uhr) ausraubte und die Flucht in Richtung der Ferdinandstraße ergriff.
Die Frau schilderte den Beamten, dass sie von einem Mann beim Aussteigen aus der Straßenbahn verfolgt worden sei. Sie telefonierte mit einem Bekannten, als der Unbekannte ihr das Telefon wegriss, sie schubste und Wertgegenstände aus ihrer Handtasche nahm. Sie schrie um Hilfe und der Täter ergriff daraufhin die Flucht.
Der Mann soll 1,70 Meter groß, zwischen 25 und 30 Jahre alt sein und einen langen schwarzen Vollbart haben. Er soll schwarze Kleidung und eine schwarze Kappe getragen haben. Ein Arm sei eingegipst gewesen.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen nach dem räuberischen Diebstahl aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Fall machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Bilanz eines Verkehrseinsatzes #Leben in Duissern


Bruckhausen: Jugendliche werfen Steine auf die A42
Ein 30-Jähriger befuhr am Donnerstagnachmittag (11. Juni, 15:53 Uhr) die Autobahn A42 in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort, als drei Personen mutmaßlich Steine von einer oberhalb der Autobahn verlaufenden Fußgängerbrücke an der Schulstraße warfen, die sein Auto trafen. Er verständigte die Polizei.
Der Mitsubishi-Fahrer fuhr sofort von der Autobahn in Richtung der Brücke ab und beobachtete, wie zwei von drei Personen die Flucht ergriffen. Er schilderte den Beamten, dass an seinem Auto Steinschläge zu erkennen sind.
Vor Ort konnte ein 12-Jähriger angetroffen werden, der den Beamten schilderte, dass er keine Steine von der Brücke geworfen habe, und benannte namentlich seine zwei Begleitpersonen. Die Beamten brachten den Jugendlichen zu seinen Eltern nach Hause und schrieben eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Die Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 34 dauern an.



Aldenrade: Falscher Wasserwerker bestiehlt 89-Jährigen
Ein vermeintlicher Wasserwerker verschaffte sich unter einem Vorwand das Wasser überprüfen zu müssen am Mittwochmittag (11. Juni, 11:40 Uhr) Zutritt zu einer Wohnung einer 89-Jährigen von der Waldstraße, bestahl sie und flüchtete.
Sie verständigte die Polizei und gab den Beamten eine Beschreibung des Unbekannten: Er soll zwischen 1,60 und 1,70 Meter groß und zwischen 30 und 40 Jahre alt sein. Er soll dunkles Haar, dunkle Augen und einen "Blaumann" getragen haben.
Das Krimimalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Täter machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Schützen Sie sich - weitere Informationen finden Sie hier: https://duisburg.polizei.nrw/falschewasserwerker



Neudorf: Drei männliche Personen warfen Gegenstände auf Auto
Eine Autofahrerin (19) informierte am Dienstagmorgen (9. Juni, gegen 9 Uhr) die Polizei, weil ein Gegenstand von einer Brücke (Aktienweg) auf das Dach ihres Autos prallte, als sie auf der Autobahn A3 (Autobahnkilometer 79,730) in Fahrtrichtung Köln unterwegs war. Sie hielt auf dem Seitenstreifen und informierte sofort die Einsatzkräfte. Sie sowie ihre drei Beifahrer im Alter von 21 bis 27 Jahren blieben unverletzt. An dem Renault Megane entstand Sachschaden. Sie schilderte den Beamten, dass sie drei männliche Personen auf der Brücke wahrgenommen habe.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Tat machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Marxloh: Weißer Geister-E-Scooter als Mahnmal
Am 10. April 2026 ereignete sich an der Kreuzung Ottostraße/Sandstraße ein tragischer Verkehrsunfall zwischen einem E-Scooter und einem Pkw. Für den Fahrer des E-Scooters kam jede Hilfe zu spät - er verlor sein Leben. Es ist der erste tödliche Verkehrsunfall eines E-Scooter-Fahrers in Duisburg.

Anlässlich dieses schweren Unglücks haben die Experten der Verkehrsunfallprävention/Opferschutz einen sogenannten "Geister-E-Scooter" vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW) organisiert. Der vollständig weiß gestaltete E-Scooter wird für die kommenden zwei bis drei Monate an der Unfallstelle angekettet stehen, um an den tragischen Vorfall zu erinnern.
E-Scooter erfreuen sich großer Beliebtheit, doch viele unterschätzen die Risiken. Hohe Geschwindigkeiten, fehlende Knautschzonen und die Tatsache, dass häufig kein Helm getragen wird, führen dazu, dass selbst vermeintlich leichte Stürze schwerste Verletzungen nach sich ziehen können. Insbesondere Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Unfallfolgen.

Die Polizei Duisburg appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmenden: Halten Sie sich an die Verkehrsregeln. Fahren Sie aufmerksam und verantwortungsbewusst. Tragen Sie nach Möglichkeit einen Helm. Und vor allem: Unterschätzen Sie nicht die Gefahren, die mit der Nutzung eines E-Scooters einhergehen.

Der weiße E-Scooter erinnert daran, dass hinter jeder Unfallstatistik ein Mensch, eine Familie und ein unwiederbringlicher Verlust stehen.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: https://polizei.nrw/e-scooter



Meiderich: Drogendealer gefasst
Polizisten konnten im Parkbereich der Nauheimer Straße am Mittwochnachmittag (10. Juni, 16:30 Uhr) einen Drogendealer (25) stellen. Nach einem anonymen Hinweis auf Drogengeschäfte in dem Park konnten die Einsatzkräfte in einem Gebüsch einen mutmaßlichen Drogenhandel beobachten. Als sie den Verdächtigen ansprachen, ergriff er zunächst die Flucht, konnte aber in der Nähe gefasst werden. Er hatte eine nicht geringe Menge Heroin und Bargeld in szenetypischer Stückelung bei sich. Die Polizei stellte Drogen und Geld sicher und stellte bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und sich offenbar illegal im Land aufhält. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Der 25-Jährige wird im Laufe des Donnerstags (11. Juni) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter am AG Duisburg vorgeführt.



Ermittlungsbehörden gehen in koordinierter Aktion gegen internationales Rauschgiftnetzwerk vor


Wanheimerort Fliederstraße: Öffentlichkeitsfahndung nach 62-Jährigen
Die Duisburger Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung: Bereits seit dem 25. Mai wird der 62-jährige Dirk B. vermisst. Zuletzt wurde er an seiner Wohnanschrift an der Fliederstraße gesehen.
Der Vermisste ist körperlich eingeschränkt, läuft an einem Rollator und ist infolge einer Erkrankung auf lebensnotwendige Medikamente angewiesen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Duisburger in einer hilflosen Lage befindet.
Intensive Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang erfolglos. Die Suchmaßnahmen dauern weiterhin an. Der Vermisste ist 1,75 Meter groß, hat eine kräftige Statur, graue Haare, trägt eine Brille und nutzt zur Fortbewegung einen Rollator. Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug er ein blau-weiß-kariertes Hemd, eine beige Weste, blaue Jeans und schwarze Schuhe.
Ein Foto von Dirk B. finden Sie hier: https://polizei.nrw/fahndung/206163
Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort des Vermissten machen? Die Polizei bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Augen offen zu halten und beim Antreffen der Vermissten unverzüglich den Notruf 110/112 zu wählen.



Mündelheim: Bei vermeintlichem Handykauf mit Reizgas attackiert
Ein 36-Jähriger aus Niederkrüchten ist am späten Dienstagabend (9. Juni, 22:45 Uhr) bei einem vermeintlichen Handykauf in Duisburg-Mündelheim Opfer eines versuchten Raubes geworden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Kauf über eine Social-Media-Plattform vereinbart. Nachdem die Modalitäten vereinbart worden waren, traf sich der 36-Jährige mit dem vermeintlichen Verkäufer auf der Straße Ehinger Berg nahe der Siedlerstraße.
Als der Mann mit seinem Pkw am vereinbarten Treffpunkt eintraf, trat plötzlich ein Unbekannter an das Fahrzeug heran und sprühte ihm unvermittelt Reizgas durch das geöffnete Fahrerfenster ins Gesicht. Dem 36-Jährigen gelang es, sich mit seinem Auto in Sicherheit zu bringen. Wenig später hielt er an und bat einen Passanten um Hilfe. Der Täter flüchtete ohne Beute in unbekannte Richtung.
Alarmierte Polizeibeamte leisteten vor Ort Erste Hilfe. Der Verletzte wurde anschließend durch Rettungskräfte behandelt und mit einer Augenreizung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: 1,70 bis 1,75 Meter groß, leicht untersetzter Körperbau, schwarze Kleidung, schwarze Sturmhaube
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat oder zum Täter machen können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Neudorf: Ladendieb festgehalten
Drei Mitarbeiter (33,34 und 38) hinderten einen Ladendieb am Dienstagnachmittag (9. Juni, 15 Uhr) vor einer Discounterfiliale am Sternbuschweg an der Flucht. Sie hielten den um sich schlagenden 51-Jährigen fest, bis die Polizei eintraf. Er hatte zuvor versucht, Waren aus dem Discounter zu stehlen.
Die Beamten nahmen den Mann schließlich mit zur Wache, wo er sich weiter heftig gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte. Da der Mann unter dem Einfluss von Alkohol stand, entnahm ihm ein Arzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg und nach dem mündlichen Beschluss eines Richters des Amtsgerichts Duisburg eine Blutprobe. Der Mann muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen des räuberischen Diebstahls und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte auseinandersetzen.



City: 19-jähriger Ladendieb schlug mit Parfümflasche zu
Ein 19-Jähriger wurde am Dienstagnachmittag (9. Juni, 14 Uhr) beim Diebstahl in einer Parfümerie-Filiale in einem Einkaufszentrum auf der Königstraße erwischt. Der 45 Jahre alte Ladendetektiv stellte den Mann beim Verlassen des Geschäfts. Der 19-Jährige stieß dabei gegen einen Tisch, versuchte sich aus dem Griff des Ladendetektivs zu lösen und schlug dem Ladendetektiv eine Parfümflasche gegen den Kopf. Der Ladendetektiv brachte den 19-Jährigen schließlich zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Dem 19-Jährigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg und Anordnung des Amtsgerichts Duisburg eine Blutprobe entnommen, da er zugegeben hatte, Cannabis konsumiert zu haben. Jetzt muss er sich mit einer Anzeige wegen des räuberischen Diebstahls auseinandersetzen. Der Ladendetektiv wurde noch vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung behandelt.



Fahrn: Seniorin bestohlen
Ein Duo beklaute am Dienstagmittag (9. Juni, 12:30 Uhr) eine 84-Jährige an ihrer Wohnanschrift an der Römerstraße.
Als die Dame vom Einkaufen nach Hause kam, bemerkte sie eine Frau vor dem Haus. Dann erschien ein Unbekannter im Hausflur und gab sich als Angestellter eines Wasserwerks aus. Er verschaffte sich unter dem Vorwand, dass die Wasserleitungen überprüft werden müssen, Zutritt zur Wohnung. Nachdem er mit den angeblichen Arbeiten fertig war, wollte die Seniorin den Unbekannten bezahlen - doch ihr Portemonnaie samt Inhalt fehlte. Sie verständigte die Polizei und das Duo verschwand.
Sie beschrieb den Einsatzkräften die beiden Unbekannten: 1.Frau: 25 Jahre, 1,70 Meter groß, stämmige Statur, schwarze lange Haare zu einem Zopf zusammengebunden, weiße Hose 2.Mann: zwischen 33 und 35 Jahre, 1,90 Meter groß, stämmige Statur, kurze blonde Haare, weißes T-Shirt, helle Hose
Das Kriminalkommissariat 32 sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Duo machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Wedau: Auto und E-Scooter treffen sich
Im Bereich Braunsberger Weg / Wedauer Straße sind am Montagmittag (8. Juni, 12:10 Uhr) ein Auto und ein E-Scooter kollidiert. Die 27-jährige Roller-Fahrerin verletzte sich leicht und wollte sich eigenständig in ärztliche Behandlung begeben. Der 65 Jahre alte Skoda-Fahrer blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.



Rheinhausen: 11-Jähriger von Gruppe Jugendlicher bedroht
Ein 11-Jähriger ist am Mittwochnachmittag (3. Juni, 16:40 Uhr) auf der Beethovenstraße Ecke Friedrich-Ebert-Straße von mehreren Unbekannten bedroht worden. Nach bisherigen Erkenntnissen sprachen drei bis vier Jugendliche den Jungen an und bedrohten ihn mit einem Messer. Anschließend fragten sie ihn nach Vapes und durchsuchten seine Bekleidung sowie seine Bauchtasche. Ohne Beute flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Der 11-Jährige beschreibt die Unbekannten als etwa 14 bis 16 Jahre alt. Sie sollen dunkle Haare und einen etwas dunkleren Hauttyp gehabt haben. Alarmierte Polizeikräfte trafen den aufgelösten Jungen vor Ort an und brachten ihn mit einem Streifenwagen zu seiner Wohnanschrift, wo ihn seine Eltern in Empfang nahmen.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Unbekannten machen können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Meiderich: Bierflasche auf den Kopf geschlagen
Am späten Mittwochabend (3. Juni, 23:40 Uhr) ist ein 27-Jähriger in einem Hinterhof an der Schmidtstraße verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll ein ihm bekannter Mann dem 27-Jährigen mit einer Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen haben. Durch den Angriff erlitt der Duisburger eine Verletzung am Kopf. Der Täter entfernte sich anschließend von der Örtlichkeit.
Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten zunächst vor Ort. Anschließend wurde er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 27-Jährige wirkte augenscheinlich alkoholisiert. Aufgrund der medizinischen Versorgung verzichteten die Polizisten auf die Durchführung eines Atemalkoholtests.
Während der Sachverhaltsaufnahme entdeckten die Einsatzkräfte auf dem Boden ein Gefäß mit weißem Pulver - vermutlich Amphetamine. Die Beamten stellten das Gefäß sicher.
Die Ermittlungen gegen den namentlich bekannten Tatverdächtigen (35) hat das Kriminalkommissariat 34 aufgenommen.



Altstadt: Trickbetrüger machen Beute
Am Mittwochmittag (3. Juni, 14 Uhr) klingelte ein Unbekannter an der Wohnungstür eines 75-Jährigen an der Angerstraße. Der Täter gab sich als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens aus und erklärte, dass er beauftragt worden sei, den Internetanschluss zu überprüfen. Unter einem Vorwand bat der Unbekannte den Senior, sich im Wohnzimmer aufzuhalten. Währenddessen durchsuchte der Mann die Wohnung, entwendete Bargeld und verschwand. Der Unbekannte wird auf etwa 1,80 Meter geschätzt, hat eine kräftige Statur und kurze schwarze Haare. Er soll zwischen 30 und 40 Jahren alt sein.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegengenommen.



Marxloh: Juwelier überfallen
Am Mittwochmorgen (3. Juni, 10:10 Uhr) überfielen zwei unbekannte Männer ein Juweliergeschäft auf der Weseler Straße.
Die Unbekannten bedrohten eine Angestellte (38) mit einer Schusswaffe, fesselten sie, entwendeten Schmuck und flüchteten mitsamt der Beute vom Tatort.
Die Tatverdächtigen sollen circa 1,80 Meter groß und ungefähr 20 Jahre alt sein. Sie trugen schwarze Kleidung und hatten eine Kapuze auf.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen und Zeuginnen, die Angaben zu den Verdächtigen oder dem Verbleib der Beute machen können. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Meiderich: Jugendliche Einbrecher gestellt
Drei Jugendliche versuchten am Dienstagabend (2. Juni, 20:58 Uhr) in ein Mehrfamilienhaus an der Regenbergastraße einzubrechen. Sie ergriffen die Flucht, weil eine 32-Jährige die Haustür aufriss und die Einbrecher anschrie. Zuvor hörte sie Geräusche an der Haustür und sah die drei verdächtige Personen durch das Milchglas ihrer Haustür. Die Unbekannten rannten in Richtung Gerhardstraße.
Die Duisburgerin beschrieb den alarmierten Einsatzkräften die Einbrecher und informierte ihren Schwager. Kurz vor 22 Uhr meldete sich der 38-Jährige bei der Polizei, dass er infolge der Personenbeschreibung seiner Schwägerin die drei mutmaßlichen Einbrecher verfolgen würde und sich diese im Bereich der Von-der-Mark-Straße befinden würden. Er schilderte den Polizisten, dass er zudem beobachtet habe, wie die drei in ein Mehrfamilienhaus an der Bronkhorststraße eingebrochen sind.
Die Beamten kontrollierten das Trio und fanden bei der Durchsuchung mögliche Beweismittel. Darunter auch Einbruchswerkzeug und Handschuhe - sie stellten alles sicher. Die drei Minderjährigen wurden den Erziehungsberechtigten übergeben.
An der Bronkhorststraße stellten die Einsatzkräfte drei aufgebrochene Kellerverschläge in einem Mehrfamilienhaus fest. Die Beamten schrieben mehrere Strafanzeigen - unter anderem wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. Nun muss sich das Trio mit den Strafverfahren auseinandersetzen. Die Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 14 dauern an.



Ruhrort: Geschlagen und beraubt
Ein Anwohner (38) verständigte in der Nacht zu Dienstag (2. Juni, 02:15 Uhr) die Polizei, weil er eine körperliche Auseinandersetzung im Bereich der Bergiusstraße/Fabrikstraße zwischen mehreren Personen beobachtete.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stießen sie auf mehrere Personen - darunter auch auf einen 31-jährigen Verletzten. Der Mann (31) schilderte den Beamten, dass mehrere Männer und eine Person mit Hund auf ihn zugekommen seien und plötzlich auf ihn eingeschlagen hätten unter Verwendung einer Eisenkette. Nachdem er erheblich geschlagen und getreten worden sein soll, sollen die Personen ihm seine Brusttasche mit einer höheren Bargeldsumme abgenommen haben. Sodann sollen einige von ihnen die Flucht ergriffen haben - darunter auch die Person mit dem Hund.
Die Polizisten identifizierten nach erfolgter Befragung des Geschädigten sowie auch weiterer Zeugen mindestens zwei mutmaßliche Tatverdächtige (38 und 39 Jahre). Der 38-Jährige war im Besitz der Eisenkette. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Er schilderte, dass der 31-Jährige ihn zuerst körperlich angegriffen habe.
Der 31-jährige Verletzte wurde erheblich verletzt und daher stationär behandelt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung.
Nun müssen sich die Beteiligten mit dem Strafverfahren auseinandersetzen. Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Tat sowie zu den flüchtigen Personen - insbesondere zu der Person mit dem Hund - machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Köln/Duisburg: Kontrollen am Rhein
Sommerliche Temperaturen haben am Wochenende zahlreiche Menschen an die Ufer des Rheins gelockt. Während eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle von Wasserschutzpolizei und Ordnungsamt in Köln zeigte, dass Präventions- und Kontrollmaßnahmen zunehmend Wirkung entfalten, mussten Einsatzkräfte der Polizei Duisburg gegen mehrere Personen einschreiten, die trotz der bekannten Gefahren und des Badeverbots im Rhein badeten.

Am Sonntag (31. Mai) führten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizeiwache Köln gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Köln ab
12 Uhr eine Schwerpunktkontrolle durch. Hintergrund ist das bestehende Badeverbot im Rhein innerhalb des Kölner Stadtgebiets. Die gemeinsame Streife kontrollierte gezielt die Bereiche Köln-Rodenkirchen, Westhoven und Porz. Unterstützt wurde die Maßnahme durch Teams des städtischen Ordnungsdienstes, die landseitig entlang des Rheinufers unterwegs waren. Diese führten zahlreiche Aufklärungsgespräche mit Besuchern des Rheinufers.

Die Bilanz fällt positiv aus: Zwar wurden rund 20 Personen in Badebekleidung angetroffen, jedoch befand sich keine Person im Wasser. Dieses Ergebnis zeigt, dass die Präsenz von Polizei und Ordnungsamt sowie die umfangreichen Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen Wirkung zeigen.

Bereits am Samstagabend (30. Mai) gegen 19:45 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei Duisburg zu einem Einsatz am Alsumer Steig in Duisburg-Marxloh alarmiert. Ein Zeuge hatte gemeldet, dass dort mehrere Erwachsene im Rhein baden würden. Er habe zuvor selbst versucht, die Personen auf die Lebensgefahr aufmerksam zu machen - jedoch ohne Erfolg.

Noch auf dem Weg zur eigentlichen Einsatzörtlichkeit trafen die Polizeikräfte auf zwei Kinder im Alter von acht und elf Jahren sowie einen Jugendlichen (13) in nasser Badekleidung. Die Väter der beiden jüngeren Kinder befanden sich vor Ort, zeigten sich jedoch uneinsichtig und verharmlosten die Lebensgefahr. Da die beiden Männer trotz eindringlicher Belehrung kein Unrechtsbewusstsein erkennen ließen, sprachen die Einsatzkräfte Platzverweise aus. Die Väter mussten das Rheinufer gemeinsam mit ihren Kindern verlassen. Das zuständige Jugendamt wurde über den Vorfall informiert. Die Mutter des 13-jährigen Jugendlichen wurde ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

Am eigentlichen Einsatzort trafen die Beamten anschließend auf vier weitere Erwachsene in nasser Badebekleidung. Diese Personen zeigten sich im Gespräch sofort einsichtig. Sie durften vor Ort verbleiben, jedoch nicht erneut ins Wasser gehen. Auch weitere Besucher des Rheinufers wurden durch die Einsatzkräfte über die erheblichen Gefahren des Rheins aufgeklärt und sensibilisiert.'

Insgesamt wurden bei dem Einsatz in Duisburg sieben Verstöße festgestellt. Gegen alle Beteiligten (bzw. die Erziehungsberechtigten) fertigten die Einsatzkräfte Ordnungswidrigkeitenanzeigen, die entsprechende Bußgelder (bis zu 1.000 Euro) nach sich ziehen.

Die Polizei betont: Nehmen Sie polizeiliche und städtische Kontrollen, Platzverweise sowie Anzeigen als das, was sie sind: Lebensrettende Maßnahmen! Das teuerste Bußgeld wäre im Zweifel das eigene Leben.

Besonders erschütternd: Genau an dieser Stelle am Alsumer Steig ereignete sich im Juni 2021 ein tragischer Badeunfall. Damals wurden drei Mädchen im Alter von 13, 14 und 17 Jahren von der Strömung erfasst und ertranken im Rhein!

Jedes Jahr zur Sommerzeit: Todesfalle Rhein - Leichtsinn bedeutet Lebensgefahr!

Warum Baden im Rhein lebensgefährlich ist
   - Tödliche Strömungen: Unter der Wasseroberfläche entstehen starke
     Strömungen und Wirbel, die selbst geübte Schwimmer binnen
     Sekunden in Lebensgefahr bringen können.
   - Massiver Schiffssog: Vorbeifahrende Frachtschiffe erzeugen
     enorme Wasserbewegungen. Das Wasser wird zunächst vom Ufer
     weggezogen und schlägt anschließend mit großer Wucht zurück.
     Menschen können dadurch in die Fahrrinne gerissen werden.
   - Tückische Buhnenfelder: Die Bereiche zwischen den Steinwällen
     weisen häufig tiefe Unterspülungen und starke Strömungen auf.
     Sie gelten als besonders gefährliche Zonen und können schnell
     zur Todesfalle werden.
Polizei und Kommunen werden ihre Kontrollen und Präventionsmaßnahmen auch künftig fortsetzen, um weitere Unglücksfälle zu verhindern.



Meiderich: Fernseher aus Wohnung geraubt
Ein Trio soll in der Nacht zu Montag (1. Juni, 00:20 Uhr) einen 30-Jährigen in einer Wohnung an der Malmedyer Straße schwer verletzt, ausgeraubt und die Flucht samt Beute ergriffen haben.
Ein 34-Jähriger erhielt von Mietern des Mehrfamilienhauses an der Malmedyer Straße einen Anruf, dass im Hausflur Blut zu sehen sei. Daraufhin machte er sich auf den Weg zur Anschrift. Vor Ort angekommen beobachtete er durch ein Fenster, dass ein Mann (30) in einer der Wohnungen Hilfe benötigte und verständigte die Feuerwehr. Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den Schwerverletzten. Die Feuerwehr verständigte die Polizei.
Den Polizisten gegenüber schilderte der Zeuge (34), dass es sich um drei mutmaßliche Tatverdächtige handeln könnte. Das Trio soll einen Fernseher entwendet haben und fußläufig in Richtung des gegenüberliegenden Parks geflüchtet sein.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeuginnen und Zeugen.
Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.