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Juli 2026

Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöchern und im Rhein
Ermittlungen wegen Verdachts der Vorteilsannahme und -gewährung im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024


Beeck: Gewalttätiger Angriff einer Frau auf 43-Jährige
Am Sonntagnachmittag (2. August, 14 Uhr) soll an einer Haltestelle an einem Möbelhaus an der Beecker Straße eine Frau unvermittelt eine 43-Jährige angegriffen, verletzte und die Flucht ergriffen haben.
Was geschehen sein soll:
Die 43-jährige Duisburgerin habe sich mit ihrer Tochter (10) an einer Haltestelle aufgehalten. Plötzlich und unerwartet habe sich eine Frau genähert. Die Unbekannte habe sofort auf die Duisburgerin eingeschlagen, ihr das Kopftuch herunter- und die Haare rausgerissen. Zudem habe sie die Mutter mit ausländerfeindlichen Parolen beleidigt und geschubst, sodass sie zu Boden gefallen sei. Als die Tochter dazwischengeriet, verletzte sie sich leicht. Ein Rettungswagen brachte Mutter und Kind zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Täterin wird wie folgt beschrieben: ca. 40 Jahre alt, zwischen 1,60 und 1,65 Meter groß, dünne Statur, gelbes langes Oberteil, schwarze Leggings, Tattoo am Unterarm.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Unbekannten machen könnten. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Rheinberg/Duisburg: Mordkommission ermittelt nach Angriff beim Schützenfest
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kleve Zweigstelle Moers und der Polizei Duisburg
Zeugen verständigten am Samstagabend (1. August, 21:55 Uhr) die Polizei, weil ein Unbekannter mit einem Messer während eines Schützenfestes im Bereich Außenwall/Orsoyer Straße einen 28-Jährigen angriff und mit zwei weiteren Personen die Flucht in Richtung eines Kreisverkehrs (Moerser Straße/Orsoyer Straße) ergriff.
Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den Schwerverletzten und brachten ihn zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus. Die Polizisten nahmen vor Ort die Anzeige auf, befragten Zeuginnen und Zeugen und stellten das mutmaßliche Tatmittel sicher.
Zeugen schilderten, dass der 28-Jährige zuvor mit drei Personen einen Konflikt gehabt habe und, dass insgesamt drei Personen an der Tat beteiligt gewesen sein sollen.
Die Staatsanwaltschaft Kleve Zweigstelle Moers wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt, woraufhin bei der Polizei Duisburg eine Mordkommission eingerichtet wurde. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Tat oder der Motivlage machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Dellviertel: Sexueller Belästigung und Gewaltdelikt auf dem Weinfest
Am Samstagabend (1. August, gegen 22:10 Uhr) eskaliert eine Situation auf dem Weinfest auf der Königstraße, bei der ein Mann (63) verletzt wurde und die Polizisten mehrere Strafanzeigen schrieben.
Was geschehen ist:
Eine 21-Jährige verständigte die Polizei, weil ein zunächst unbekannter Mann ihr ans Gesäß fasste und die Flucht ergriff. Sie erstattete Anzeige wegen sexueller Belästigung und beschrieb den Polizisten den Mann, der sie anfasste.
Wenige Minuten später ging ein weiterer Anruf bei der Polizei ein, weil mehrere Personen an einer körperlichen Auseinandersetzung auf der Königstraße beteiligt waren. Zeugen berichteten, dass mindestens drei Personen auf einen Mann einschlagen würden.
Hierbei wurde ein 63-Jähriger verletzt und musste anschließend durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Verletzten soll es sich um den Tatverdächtigen der sexuellen Belästigung handeln. Ein Zeuge nahm die Verfolgung auf und folgte zwei Männern, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren bis zum Kantpark, wo die Beamten die beiden Männer (23, 26) kontrollierten. Bei dem 26-Jährigen soll es sich um den Lebensgefährten der 21-Jährigen handeln, die zuvor am Gesäß berührt wurde.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ein Arzt beiden eine Blutprobe. Alle beteiligten Personen müssen sich nun mit Strafverfahren auseinandersetzen. In allen Fällen ermittelt die Kriminalpolizei.




Hochfeld: Nach versuchter Brandstiftung festgenommen
Die Kriminalpolizei hat seit dem 27. Juli die Ermittlungen unter anderem wegen einer versuchten Brandstiftung an einem Geschäft auf der Wanheimer Straße aufgenommen und bereits einen Tatverdächtigen festgenommen.
Was geschehen ist: Ein Duisburger Geschäftsinhaber (34) schloss sein Geschäft für die Dauer seines Urlaubs, als er von einem Familienmitglied einen Anruf erhielt, dass die Videoüberwachungskamera etwas Auffälliges aufgezeichnet hatte.
Die Videoauswertung hat ergeben, dass sich in der Nacht zu vergangenem Montag (27. Juli, 02:20 Uhr) drei Tatverdächtige vor dem Geschäft aufhielten. Das Trio goss gegen 04:30 Uhr mehrfach eine Flüssigkeit über die heruntergelassenen Jalousien und versuchte, mit einem brennbaren Gegenstand die Rollläden in Brand zu setzen. Es kam jedoch nicht zu einer Brandentstehung, und das Trio ergriff die Flucht mit einem Fahrzeug.
Während die Ermittlungen der Kriminalpolizei andauerten, erblickten zivile Einsatzkräfte am Freitagabend (31. Juli) ein rotes Fahrzeug am Hamborner Altmarkt, welches nach bisherigen Erkenntnissen mit dem Fluchtfahrzeug von der Wanheimer Straße im Zusammenhang stehen könnte. Weil die Person hinter dem Steuer zudem auf die Personenbeschreibung aus der Videoauswertung passte und der Verdacht bestand, dass es sich um einen der mutmaßlichen Tatverdächtigen handeln könnte, kontrollierten die Beamten den 28-Jährigen.
Nach ersten Überprüfungen ließ sich der Verdacht erhärten, dass ein Zusammenhang zur Tat vom 27. Juli besteht - somit nahmen die Beamten den Mann vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin am Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl u. a. wegen versuchter Brandstiftung. Die Ermittlungen zu den Hintergründen, der Motivlage und zu den Mittätern dauern derzeit weiterhin an.



Duisburg: Schwerpunkteinsatz in Duisburg
Polizei und Netzwerkpartner kontrollieren Clanmilieu, Gastronomiegewerbe sowie Waffen- und Messerverbotszone

Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei waren am Freitagabend (31. Juli) bis in den frühen Samstagmorgen (1. August) gemeinsam mit den Netzwerkpartnern im Großeinsatz, um Schwerpunktkontrollen im gesamten Stadtgebiet im Bereich des Clanmilieus, im Gastronomiegewerbe sowie rund um die Hamborner Waffen- und Messerverbotszone durchzuführen.

Zu den Netzwerkpartnern zählen neben der Staatsanwaltschaft Duisburg, das Hauptzollamt Duisburg, das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg, die Bezirksregierung Düsseldorf sowie das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität.
Das erklärte gemeinsame Ziel: Die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen, konsequente Kontrollen im Bereich des Gastronomiegewerbes und nachhaltige Reduzierung von Gewaltkriminalität.

Insgesamt wurden 24 Gewerbeobjekte im Stadtgebiet kontrolliert.
Einige Beispiele: Die Einsatzkräfte stellten in einigen Fällen Steuerrückstände fest - in einem Fall wurde ein BMW aus diesem Grund gepfändet und abgeschleppt. Eine Person beleidigte während der Maßnahmen einen Polizeibeamten - er muss sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen. Mehrere Personen führten keine Ausweispapiere mit sich. Die Netzwerkpartner stellten zahlreiche arbeitsrechtliche Verstöße und Pfandverstöße fest. Mehrere Geldspielgeräte wurden versiegelt und in einigen Fällen waren die Stundenaufzeichnungen sowie die Preisauszeichnung mangelhaft. Weil in einem Gewerbe erneut unversteuerte Zigaretten gefunden wurden, ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg die Durchsuchung einer Privatwohnung an - ein weiterer Fund blieb dort aus. Ein Gastrobetrieb musste geschlossen werden und in mehreren Fällen wurde gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. Weil bei einer Personenkontrolle ein offener Haftbefehl festgestellt wurde, vollstreckten die Beamten diesen und brachten den Mann in den Polizeigewahrsam. Die Beamten fanden auch mehrere illegale Vapes und stellten diese sicher.

Die Einsatzbilanz im Detail:
   -156 Personenkontrollen
   -27 Berichte
   -Eine Festnahme wegen eines vorliegenden Haftbefehls
   -Fünf Strafanzeigen u. a. wegen des Verdachts der Beleidigung, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und infolge einer Trunkenheitsfahrt
   -17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen u. a. wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, gewerberechtlicher Verstöße und in Folge von
Verkehrsordnungswidrigkeiten
   -30 Verwarngelder
   -Fünf Sicherstellungen - u. a. ein Einhandmesser, illegale Vapes, unversteuerte Zigaretten
   -Eine Betriebsschließung
   -Vier versiegelte Geldspielgeräte

"Die Bekämpfung der Clankriminalität gehört zu den zentralen Zielen der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Wir arbeiten eng mit unseren Netzwerkpartnern zusammen und können auf eine langjährige Erfahrung aus gemeinsamen Einsätzen zurückgreifen. Integrative und konsequente Kontrollaktionen sind unverzichtbar für eine nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung", betont Polizeidirektorin Livia Degner - Polizeiführerin des Schwerpunkteinsatzes.



Meiderich: Widerstand gegen Polizeibeamte - 47-Jähriger in Gewahrsam genommen
Am Donnerstagabend (30. Juli, 18:30 Uhr) wurden Polizeikräfte zur Styrumer Straße gerufen. Nachbarn hatten gemeldet, dass ein Mann in einem Mehrfamilienhaus randaliere und andere Bewohner beleidige. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 47-jährigen Mann. Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollten, versuchte er, sich in der Wohnung einer Nachbarin zu verbergen.
Nachdem die Beamten dies verhinderten, schlug der Mann einer Polizeibeamtin mit der flachen Hand gegen den Arm.
Die Einsatzkräfte drückten den 47-Jährigen daraufhin gegen eine Hauswand und legten ihm Handfesseln an. Dabei erlitt der Mann eine leichte Verletzung am Ellenbogen. Zur Beruhigung seines Gemütszustandes wurde er anschließend in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Die angegriffene Beamtin blieb unverletzt.
Da neben dem aggressiven Verhalten auch körperliche Anzeichen auf einen möglichen Betäubungsmittelkonsum hindeuteten, ordnete ein Richter des Amtsgerichts Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg die Entnahme einer Blutprobe an. Der Mann muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten.