Polizei - Meldungen - Blitzer Immer aktuell
BZ-Sitemap    • Meldungen + Statistiken    • Kommentare    • Archiv    • Bußgeldkatalog

Mobilen Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 19.1., bis Samstag, 24.1.2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2024 Verkehrsbericht 2024 BZ-Niederrhein

 

Januar 2026


City: Gescheiterter Einbruch bei Juwelier Rüschenbeck, mit Auto ins Forum gefahren und bei Juwelier eingebrochen

Unbekannte brachen in der Nacht von Samstag auf Sonntag (18. Januar) in zwei Juweliergeschäfte auf der Königstraße ein. Die Sachverhalte im Detail:
• Nach bisherigem Stand der Ermittlungen beschädigten Unbekannte im ersten Fall gegen 3 Uhr die Schaufensterscheibe des Juweliers
Rüschenbeck auf der Königstraße, Ecke Claubergstraße. Weil die Ware durch eine zusätzliche Sicherheitsverglasung gesichert war, erlangten die Tatverdächtigen keine Beute.
• Im zweiten Fall verschafften sich Unbekannte gegen 4:30 Uhr mit einem blauen Opel Corsa gewaltsam Zutritt zu einem Einkaufszentrum, indem sie eine Eingangstüre durchbrachen. Im weiteren Verlauf nutzten sie das Auto um die Schaufensterscheibe zu durchbrechen, um so Zutritt zu dem Geschäft zu erlangen. In diesem Fall erbeuteten die Täter zahlreiche Wertgegenstände.

Die durch ein Sicherheitsunternehmen alarmierte Polizei traf in beiden Fällen nur wenige Minuten nach der Alarmierung ein. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Unbekannten bereits die Flucht ergriffen.
Noch in der Nacht sicherten Beamtinnen und Beamte der Kriminalpolizei an den Tatorten Spuren. Den blauen Kleinwagen stellten sie sicher. Auch er wird akribisch nach Spuren untersucht. Bei einer Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug passen und zudem noch gestohlen waren.

Das Kriminalkommissariat 14 hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen, prüft einen möglichen Zusammenhang und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat zu den genannten Uhrzeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet und kann Angaben zu Tatverdächtigen oder dem Verbleib der Tatbeute geben
Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Dellviertel: 73-Jähriger geschlagen und beraubt
Ein 73-Jähriger ist am Samstag (17. Januar) gegen 14:30 Uhr im Bereich der Tiefgarage am König-Heinrich-Platz ausgeraubt worden. Zwei bislang unbekannte Täter, ein Mann und eine Frau, sprachen den Senior an und baten ihn um Kleingeld. Als der Senior seine Geldbörse hervorzog, schlug ihm die Frau ins Gesicht, während der Mann dem 73-Jährigen die Geldbörse entriss.
Anschließend flüchtete das Duo. Der Senior erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen, lehnte jedoch eine ärztliche Behandlung ab.
Die Unbekannten werden auf 35 bis 40 Jahre geschätzt. Die Frau ist etwa 1,70 Meter groß und hat eine auffallend dünne Statur. Der Mann ist etwa 1,75 Meter groß.
Das Kriminalkommissariat 13 sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten geben können (Telefonnummer: 0203 2800).



Beeck: Audi überschlug sich bei Unfall

Am Samstagmittag (17. Januar, gegen 13:20 Uhr) ereignete sich auf der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe der Autobahnabfahrt der A42 ein Verkehrsunfall. Ein 55-jähriger Fahrer eines Renault kollidierte mit dem Audi eines 34-Jährigen, der sich durch den Aufprall überschlug und schließlich auf dem Dach zum Stehen kam.
Der 34-Jährige konnte dank eines Zeugen aus dem Auto befreit werden. Der Mann berichtete den alarmierten Polizeibeamten, dass der Renault von der Autobahn abfuhr und dann auf der mittleren Fahrspur mit dem Audi kollidierte. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Renault-Fahrer blieb unverletzt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache, insbesondere zu der Frage, ob eine überhöhte Geschwindigkeit oder ein möglicher Rotlichtverstoß eine Rolle spielten, dauern an. Diese werden vom Verkehrskommissariat 21 geführt. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Unfallursache geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Friemersheim: Ehepaar überlistet Schockanrufer
Am Donnerstagabend (15. Januar, 17:45 Uhr) rief ein Unbekannter bei einem Ehepaar (73, 76) in Friemersheim an und forderte Bargeld. Mit der Lüge, ihr Enkel habe einen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun eine Kaution zahlen, setzte er die Senioren unter Druck. Beide wurden misstrauisch und drehten den Spieß um: Während die 73-Jährige das Telefonat fortführte, wählte ihr Ehemann mit seinem Mobiltelefon den Notruf der Polizei und schilderte den Vorfall.
Unter Anleitung der Polizisten schlug die Seniorin Aufforderungen, sich mit einem Boten an einem anderen Ort zu treffen, um ihm die Kaution zu übergeben, aus. Als mehrere Stunden später ein Mann vor der Haustüre des Ehepaares stand, um die vereinbarte Kaution entgegenzunehmen, griffen die Polizisten ein und nahmen den Tatverdächtigen (35) vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird der 35-Jährige noch heute einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt.

Die Polizei Duisburg warnt: Die Geschichten, die den Senioren präsentiert werden, sind sehr professionell ausgearbeitet und wohlüberlegt. Auch durch den emotionalen Druck, den die Betrüger erzeugen, fällt es den Opfern immer schwerer, eine Lügengeschichte von der Realität zu unterscheiden. Deswegen appelliert die Polizei: Bleiben Sie misstrauisch und scheuen Sie sich nicht den Notruf zu wählen. Weder die Polizei noch Beamte anderer Behörden würden jemals Bargeld oder Schmuck als Kaution bei Ihnen abholen. Mehr Informationen zum Thema Schockanruf und anderen Betrugsmaschen gibt es hier: https://duisburg.polizei.nrw/senioren



Hochfeld: E-Scooter Kontrolle offenbarte Kokain-Dealer
In der Nacht zu Freitag (16. Januar) gegen 1:15 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Duisburg im Bereich Heerstraße/Wanheimer Straße einen 24-jährigen Mann, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Die Beamten führten vor Ort mehrere Tests mit dem 24-Jährigen durch, darunter einen Pupillenreaktionstest sowie Speichel- und Urinvortests. Beide Tests (Speichel- und Urinvortest) reagierten positiv auf Kokain. Im Rahmen der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten unter anderem mehrere Druckverschlusstütchen mit augenscheinlich Kokain in nicht geringer Menge und stellten diese sicher. Der 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Bei der Überprüfung seiner Personalien bestand zudem der Verdacht, dass er sich illegal in Deutschland aufhält.
Nachdem ihm ein Arzt auf der Polizeiwache Buchholz eine Blutprobe entnommen hatte, nahmen ihn die Einsatzkräfte in Gewahrsam. Der 24-Jährige wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter vorgeführt.



Neudorf, Hochfeld: Bei zwei Ladendiebstählen aufgefallen
Am Mittwochmittag (14. Januar, gegen 14:10 Uhr) kam es in einer Drogeriemarkt-Filiale am Sternbuschweg zu einem gemeinschaftlichen Ladendiebstahl mit einer interessanten Vorgeschichte.
Ein 66-jähriger Ladendetektiv beobachtete, wie eine Frau mehrere Nachfüllpackungen eines Raumduftspenders in ihre Jacke steckte, während ihr männlicher Begleiter offenbar Ausschau hielt. Auf dem Parkplatz sprach der Detektiv das Duo an und versuchte sie festzuhalten. Es kam zu einer Rangelei, in deren Verlauf der Mann von der Täterin und dem Täter abließ und die Polizei verständigte. Das Duo nutzte die Situation, stieg in einen Opel mit rumänischem Kennzeichen und entfernte sich samt Beute.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte die weibliche Täterin anhand von Videoaufnahmen identifiziert werden. Die 23-Jährige war den Einsatzkräften bereits bekannt: Einen Tag zuvor (13. Januar) war sie nach einem Ladendiebstahl in einem Discounter auf der Wörthstraße in Hochfeld aufgefallen - dort hatte sie Lachs entwendet und wurde an die Polizei überstellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie aus der Wache entlassen. Abgeholt wurde die Frau an diesem Tag von dem männlichen Tatverdächtigen des Diebstahls vom Mittwoch. Dieser hatte zudem noch am Vortag eine Sicherheitsleistung für die 23-Jährige beglichen.
Beide Tatverdächtigen müssen sich nun mit entsprechenden Strafverfahren auseinandersetzen.



Marxloh: Jugendliche nach Übergriff auf 14-Jährige gefasst
Am Mittwoch (14. Januar) kam es gegen 13 Uhr zu einem Übergriff im Iltispark (Bereich Halfmannstraße / Obermarxloher Straße), bei dem vier Jugendliche (im Alter von 14 bis 16 Jahren) eine 14-Jährige angriffen. Die fünf Personen sind sich bekannt.
Die Täterinnen schlugen das Mädchen zu Boden und traten auf sie ein. Anschließend schnitt eine von ihnen der 14-Jährigen einen Teil ihrer Haare mit einer Schere ab. Im Verlauf des Übergriffs fiel das Handy der Geschädigten aus ihrer Tasche. Eine Jugendliche nahm das Gerät an sich und filmte die Tat.
Ein 12-jähriger Zeuge, der den Übergriff beobachtete, informierte die Polizei. Die Täterinnen flüchteten daraufhin und versteckten das entwendete Handy in einem Laubhaufen. Ein aufmerksamer Anwohner hatte dies beobachtet und übergab das Handy den eintreffenden Polizeikräften. Die 14-Jährige wurde mit diversen Verletzungen mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Beamten konnten die vier Jugendlichen im unmittelbaren Tatortbereich stellen. Sie wurden zur Polizeiwache gebracht, dort vernommen und nach Abschluss der Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Videoaufnahme des Vorfalls wurde sichergestellt. Die Täterinnen müssen sich nun einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung stellen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat durch das Kriminalkommissariat 34 dauern an.



Neudorf: Radfahrer nach Unfall mit Senior gesucht
Ein bislang unbekannter Radfahrer hat am Dienstagmorgen (13. Januar) einen 83-jährigen Mann auf dem Gehweg der "Neuen Fruchtstraße" angefahren. Nach dem Sturz soll der Radfahrer dem Senior zunächst aufgeholfen haben, sei dann jedoch in Richtung Neudorfer Straße davon gefahren.
Später am Tag informierte ein Bekannter des 83-Jährigen die Polizei, nachdem sich der Gesundheitszustand des Mannes verschlechtert hatte. Der Senior erlitt durch den Sturz mehrere Schürfwunden an den Händen und Knien und klagte über Schmerzen. Aus diesem Grund wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Eine genaue Personenbeschreibung des flüchtigen Radfahrers konnte der Senior nicht abgeben. Das Verkehrskommissariat 22 bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Wanheimerort: 14-Jähriger auf Spritztour
In der Nacht von Freitag auf Samstag (10. Januar, 2:15 Uhr) zog ein mit zwei Personen besetzter grauer Opel das Interesse einer Streifenwagenbesatzung auf sich: Der zunächst noch unbekannte Fahrer fuhr mit hohem Tempo aus der Dachsstraße über die Wan-heimer Straße in Richtung Elserstraße. Mit teilweise durchdrehenden Reifen und nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr der Opel letztendlich über die Fischerstraße bis zur Fliederstraße, wo das Auto von der Fahrbahn abkam und mit einem Straßenschild kollidierte.
Als die Beamten den Fahrer und seinen Beifahrer (18) kontrollierten, stellten sie fest, dass der Unfallverursacher erst 14 Jahre alt und somit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Das auf die Mutter (41) des 18-Jährigen zugelassene Auto stellten die Polizisten sicher.
Beide Insassen hatten Glück im Unglück und blieben unverletzt. Sowohl der Fahrer als auch die Halterin müssen sich mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.



Hamborn: Kinder werfen Medizinball großen Eisball auf Lkw auf der A59
Am Donnerstagmittag (8. Januar, 14:24 Uhr) fuhr ein 47-jähriger Mann mit seinem Lkw auf der A59 Richtung Dinslaken, als ein großer, eisähnlicher Gegenstand plötzlich die Fahrzeugfront traf. Drei Unbekannte, mutmaßlich im Kindesalter hatten einen Medizinball großen vereisten Schneeball von einer Brücke in Höhe der Richterstraße auf seine Sattelzugmaschine geworfen.
Durch den Aufprall riss eine Sonnenblende am Führerhaus ab und schleuderte auf die Windschutzscheibe eines weiteren Pkw. Der 44-jährige Fahrer und der Lkw-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Scheibe blieb unbeschädigt.
Die eingesetzten Polizisten schrieben zu dem Vorfall eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen oder Zeugen, die Angaben zu den unbekannten Kindern geben können.



Neumühl: Eure Spuren im Schnee - 3 Täter nach 13 Autoaufbrüchen geschnappt
In der Nacht zum Donnerstag (8. Januar), zwischen Mitternacht und 2:30 Uhr, kam es im Wohngebiet rund um die Alexstraße und Wichernstraße zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurden an insgesamt 13 Pkw die Seitenscheiben eingeschlagen und die Innenräume durchwühlt.
Im Rahmen der Fahndung nach den Tätern haben Beamte der Polizei Duisburg drei verdächtige Personen im Alter von 24 bis 27 Jahren (2x irakische und 1x syrische Staatsangehörigkeit) vorläufig festgenommen. Die Schnee- und Witterungsverhältnisse führten zu entscheidenden Hinweisen: Auf dem frischen Neuschnee konnten an den betroffenen Fahrzeugen identische Schuhabdrücke festgestellt werden, die auf drei verschiedene Sneakermarken hinwiesen. Die Abdrücke stimmten mit den Schuhprofilen der festgenommenen Personen überein. Zudem wies einer der Männer eine frische Verletzung an der Hand auf, und an einer Beifahrertür eines der Fahrzeuge fanden sich Blutspuren.
Im Rahmen der Durchsuchung der Verdächtigen stellten die Beamten unter anderem Werkzeug, einen Nothammer sowie eine Sparkassenkarte sicher. Was aus den Autos entwendet wurde, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Das Trio wird am Freitag (9. Januar) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter wegen des Verdachts des Bandendiebstahls vorgeführt



Baerl: Mit Schockanruf Senioren abgezockt
Am Mittwochvormittag (6. Januar, 11:30 Uhr) haben Betrüger mit einem Schockanruf ein Duisburger Ehepaar im Alter von 89 und 93 Jahren um eine hohe Bargeldsumme gebracht. Ein bislang unbekannter Täter gab sich am Telefon als deren Sohn aus und schilderte, er liege mit einer schweren Corona-Erkrankung auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Ihm gehe es sehr schlecht und habe große Angst zu sterben. Um die angeblich dringend notwendige Behandlung bezahlen zu können, bat der vermeintliche Sohn seine Eltern, so viel Bargeld wie möglich zu beschaffen.
Unter dem Eindruck dieser dramatischen Schilderungen ließ sich das Ehepaar täuschen und holte eine niedrige sechsstellige Bargeldsumme aus einem Bankschließfach. Gegen 12 Uhr klingelte es an der Haustür im Bereich der Binsheimer Straße. Das Ehepaar übergab das Geld in einem kleinen schwarzen Rucksack an einen unbekannten Mann, der anschließend in Richtung Hofstraße ging.
Am Nachmittag nahmen die Senioren selbst Kontakt zu ihrem Sohn auf. Dieser stellte sofort fest, dass es sich um einen Betrug handelte, und verständigte umgehend die Polizei.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden. Der Abholer wird wie folgt beschrieben: mittleren Alters, grau melierte, nach hinten gekämmte Haare, möglicherweise zu einem Zopf gebunden, grauer Mantel.
Die Polizei Duisburg warnt:
- Die Polizei, Staatsanwaltschaften, Ärzte oder Krankenhäuser fordern niemals Bargeld oder Wertgegenstände am Telefon.
- Seien Sie misstrauisch bei dramatischen Anrufen, die Zeitdruck aufbauen oder Angst erzeugen.
- Legen Sie auf und kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder Angehörige selbst unter einer Ihnen bekannten Nummer.
- Informieren Sie im Zweifel sofort die Polizei über den Notruf 110.
- Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände an Unbekannte.
- Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden oder Nachbarn über solche Betrugsmaschen.



Vierlinden: Schwerverletzter mit Schusswunden am Franz-Lenze-Platz
Am späten Montagabend (5. Januar, 23:15 Uhr) ist die Polizei zum Franz-Lenze-Platz gerufen worden, weil es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen sein soll. Als die Beamten am Tatort eintrafen, fanden sie einen durch Schüsse schwer verletzten, 28 Jahre alten Mann auf und leisteten Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Derzeit besteht keine Lebensgefahr.
Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Duisburg, welche die Tat als versuchten Mord wertet, wurde eine Mordkommission eingerichtet.
Die Ermittlungen zu dem flüchtigen Schützen, den Hintergründen und dem Motiv der Tat dauern derzeit noch an.
Zeugen des Geschehens wenden sich bitte unter der Rufnummer 0203 2800 an das Kriminalkommissariat 11.



Neudorf: Geldautomatenaufbruch durch Zeugin gescheitert

Eine aufmerksame Zeugin alarmierte in der Nacht zum Montag (5. Januar, gegen 2:30 Uhr) die Polizei, da sie drei verdächtige Personen an einem Geldautomaten auf der Klöcknerstraße beobachtete. Laut der Duisburgerin versuchte das Trio, den dortigen Geldautomaten aufzubrechen. Anschließend flüchteten sie.
Bei Eintreffen der Polizeibeamten fanden diese eine geöffnete Abdeckung des Geldautomaten sowie eine verbogene Verkleidung vor. Der innere Geldtresor war jedoch offensichtlich nicht geöffnet worden, sodass es bei einem misslungenen Versuch blieb. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich konnten die Verdächtigen nicht aufgegriffen werden.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den unbekannten Tätern machen können. Die Verdächtigen waren dunkel gekleidet, wobei eine Person eine auffällige, orange Warnweste trug. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegen.



Vierlinden: 66-Jähriger verletzt sich bei Sturz mit E-Scooter
Am Samstagabend (3. Januar) kam es um 18:45 Uhr zu einem Unfall im Kreuzungsbereich Franz-Lenze-Straße / Karlstraße. Ein 66-jähriger Mann stürzte mit seinem E-Scooter auf dem glatten Gehweg und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Ein aufmerksamer Passant leistete Erste Hilfe und alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Der Verletzte wurde vor Ort von einer Notärztin versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus auf die Intensivstation transportiert. Aktuell besteht keine Lebensgefahr.
Die Polizei Duisburg weist darauf hin, dass insbesondere bei winterlichen und glatten Straßenverhältnissen erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr geboten ist. Dies gilt nicht nur für Autofahrer, sondern auch für die Nutzer von E-Scootern und anderen Verkehrsmitteln. Bei Eis- und Schneeglätte können Gehwege und Straßen extrem rutschig sein. E-Scooter, die mit kleinen Reifen ausgestattet sind, bieten auf solchen Oberflächen nur wenig Halt. Ein abruptes Bremsen oder eine schnelle Kurvenfahrt kann zu gefährlichen Stürzen führen. Zudem kann die Geschwindigkeit eines E-Scooters auf glatten Flächen schnell außer Kontrolle geraten. Besonders in Kurven besteht eine hohe Sturzgefahr.



Hamborn: 89-Jähriger stirbt nach Unfall
Mehrere Tage nach einem Unfall auf einem Supermarktparkplatz an der Rathausstraße ist ein 89-Jähriger verstorben.
Der Mann war am 16. Dezember auf einem Supermarktparkplatz von einer 47-Jährigen beim Ausparken angefahren worden. Er erlitt Verletzungen an der Hüfte und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Hier verschlechterte sich sein Allgemeinzustand, bis der Mann am 24. Dezember verstarb. Eine durch die Staatsanwaltschaft Duisburg angeordnete Obduktion ergab am Freitag (2. Januar), dass ein kausaler Zusammenhang zwischen unfallbedingtem Sturz und dem Tod besteht.



Neudorf: Festnahme nach tätlichem Angriff
Ein 39-Jähriger kam am Freitagabend (2. Januar, gegen 20:30 Uhr) wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizisten in Polizeigewahrsam. Der Mann hatte in der Wohnung seiner Mutter (65) an der Kammerstraße randaliert und wollte sie nicht verlassen, sodass die Frau die Polizei informierte. Die eingesetzten Kräfte öffneten die Wohnungstür per Schlüssel. Der 39-Jährige verhielt sich aggressiv, bedrohte die Polizei, schlug in Richtung eines Beamten und traf ihn im Nacken, weshalb er zu Boden gebracht wurde und schließlich in Gewahrsam kam. Jetzt muss er sich mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte auseinandersetzen.


Duissern: Ehemann verletzt neuen Partner seiner Frau schwer – Mordkommission ermittelt


Wanheim: 14-Jähriger vorsätzlich mit Böller verletzt
Weil ein Jugendlicher (14) durch einen Knallkörper Verbrennungen erlitt, rückte die Polizei am Neujahrsabend (1. Januar, 18 Uhr) zur Angertaler Straße aus. Die Schwester (18) des Verletzten schilderte den Einsatzkräften, dass ihr Bruder sich kurz zuvor im Innenhof des Mehrfamilienhauses befunden habe. Plötzlich fiel ein Gegenstand von hinten in den Pullover des 14-Jährigen, detonierte dort und verletzte ihn.
Als der Verletzte sich umdrehte, sah er eine Gruppe Jugendlicher, die den Innenhof verließ. Die Polizisten konnten am Rücken des Jungen Verletzungen feststellen. Der Pullover hatte mehrere Brandlöcher.
Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen oder Zeugen, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Duisburger Polizei zieht vergleichsweise ruhigere Silvester-Bilanz


City: Mann bei Auseinandersetzung im Duisburger Hauptbahnhof gestorben
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg

Am Mittwochabend (31. Dezember, 20:36 Uhr/Silvester) erhielt die Polizei Duisburg von der Bundespolizei Kenntnis, dass es im Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (39, 67) gekommen ist.
Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 39-Jährige auf seinen Kontrahenten im Bereich eines Wartehäuschens an einem Bahngleis körperlich eingewirkt haben, so dass dieser das Bewusstsein verlor.
Alarmierte Rettungskräfte versuchten vergeblich den 67-Jährigen zu reanimieren.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet den Sachverhalt als vollendetes Tötungsdelikt. Unter ihrer Sachleitung richtete die Polizei Duisburg eine Mordkommission ein.
Einsatzkräfte nahmen den 39-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die Obduktion des Leichnams an.
Die Ermittlungen zu dem Motiv und weiteren Hintergründen der Tat dauern an.