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Mobile Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg  Montag, 10.6., bis Samstag, 15.6.2024
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Mai 2024

Schwerpunkteinsätze gegen Clankriminalität - Polizei, Stadt, Steuerfahndung, Zoll und Staatsanwaltschaft
Schützen Sie sich und sein Sie klüger als die Betrüger - Broschüre der Polizei und Sparkasse Duisburg


Homberg: Pritsche geht in Flammen auf
Weil ein örtlich nahegelegener Firmenmitarbeiter in der Nacht zu Samstag (8. Juni) um 1:10 Uhr einen brennenden LKW auf der Eisenbahnstraße feststellte, kamen eine Werksfeuerwehr und die Berufsfeuerwehr der Stadt Duisburg zum Einsatz. Der Laster brannte vollständig aus.
Das Kriminalkommissariat 11 ermittelt nun, wie es zum Brand kommen konnte. Auch eine Brandstiftung kann derweil nicht ausgeschlossen werden. Wenn Sie etwas Verdächtiges festgestellt haben, dann melden Sie sich bei der Kripo unter der Rufnummer 0203 2800.



Beeck: Raubüberfall auf Discounter
Ein bislang Unbekannter drohte am Freitagabend (7. Juni, 21:45) einer Mitarbeiterin (46) eines Discounters auf der Herzogstraße mit einem Messer und verlangte Geld aus der Kasse. Er legte seine Einkäufe auf das Kassenband, zückte ein Messer und hielt es der Dame an der Kasse vor. Als zwei Kunden an der Kasse erschienen, ergriff der Mann die Flucht.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Er soll ca. 1,90 Meter groß sein und wird auf 30 Jahre geschätzt. Er sei schlank, habe einen schwarzen Kapuzenpullover und eine schwarze Weste getragen.
Wer Angaben zu dem Unbekannten machen kann, meldet sich bitte bei der Kripo unter der Rufnummer 0203 2800.



Duisburg: Diverse Behinderungen durch Versammlungen
Weil es am Samstag (8. Juni) zu mehreren angezeigten Versammlungen und Veranstaltung im Duisburger Innenstadtbereich gekommen ist, war die Polizei Duisburg mit entsprechenden Kräften im Einsatz. Hierzu wurde auch der gesamte Opernvorplatz auf der Landfermannstraße gesperrt.
Da es zu einer nicht angemeldeten Versammlung, am Rande einer laufenden politischen Kundgebung gekommen ist, stellten Kräfte der Bereitschaftspolizeihundertschaft die Personalien der beteiligten Personen fest. Drei Rauchtöpfe wurden von Versammlungsteilnehmenden gezündet und eine bislang unbekannte Person zündete ein Bengalisches Feuer.
An allen Versammlungen nahmen insgesamt Personen in Höhe einer geschätzten niedrigen vierstelligen Anzahl teil. Kräfte der Hundertschaft leiteten entsprechende Strafverfahren bezüglich einer nicht angemeldeten Versammlung und wegen des Zündens der pyrotechnischen Gegenstände ein. Zudem stellten sie die Identitäten von 84 Personen fest. Währenddessen versammelten sich ca. 60 Personen spontan, um gegen die polizeilichen Maßnahmen zu demonstrieren.
Die Kriminalpolizei hat die nun die noch andauernden Ermittlungen übernommen.

Wir informieren Sie darüber: Die Wirkung von Pyrotechnik (wie Rauchtöpfe oder bengalische Feuer) kann nicht zwingend kontrolliert werden. Bengalisches Feuer kann Temperaturen bis zu 2000 Grad Celsius erzeugen, die schon ohne direkten Kontakt mit der Fackel zu Verbrennungen führen können. Das Einatmen von Rauchgasen ist gesundheitsschädlich. Während einer Versammlungslage ist die Gefahr zudem sehr groß, dass es zu einer nicht vorhersehbaren Situation kommt. Schon schwacher Wind oder das Anrempeln durch andere Personen können sich fatal auswirken.



Rumeln-Kaldenhausen: Motorradfahrer verletzt
Donnerstagnacht (06. Juni, gegen 23 Uhr) kam es auf der Düsseldorfer Straße in Höhe der star-Tankstelle zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 24-jährigen Motorradfahrer und einer geparkten Mercedes E-Klasse.
Unfallursache soll mutmaßlich eine entgegenkommende Mercedes A-Klasse gewesen sein, die auf die Fahrspur des Motorradfahrers zog. Bei einem Ausweichmanöver kollidierte der 24-jährige Kraftradfahrer mit dem geparkten Auto. Der Autofahrer soll die Flucht in Fahrtrichtung Moers ergriffen haben.
Ein Anwohner wählte den Notruf. Der 24-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Eine Lebensgefahr sei aktuell auszuschließen.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben können.



Ruhrort: Junge Fahrer beim Straßenrennen erwischt
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (06. Juni, 01:30 Uhr) kamen einer zivilen Polizeistreife am Nordhafen zwei Autos mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit entgegen. Die Zivilpolizisten nahmen die Verfolgung auf und gaben sich mittels deutlicher Anhaltesignale als Polizei zu erkennen. Der weiße Mercedes hielt sofort an. Der graue VW verringerte seine Geschwindigkeit, nutzte dann aber die Gelegenheit in einem Kreisverkehr und flüchtete in Richtung Duisburg-Homberg. Der flüchtige VW-Fahrer konnte im Rahmen einer Fahndung an seinem Fahrzeug angetroffen werden.
Es wurden die beteiligten Autos und Führerscheine der 20- und 21-jährigen Raser sichergestellt. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde niemand.



Rheinhausen: Zehn Kelleraufbrüche in einem Mehrfamilienhaus
Unbekannte haben am Dienstagabend (4. Juni) zehn Kellerräume in einem Wohnkomplex an der Friedrich-Alfred-Straße (nahe Stahlstraße) aufgebrochen. Die Täter haben im Zeitraum von 18 bis 21 Uhr zugeschlagen und nach jetzigem Kenntnisstand mindestens ein Fahrrad gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 35 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Bergkamen, Duisburg, Recklinghausen: Gestohlener Ford Mustang im Kanal versenkt

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt meldete der Wasserschutzpolizeiwache Datteln am Montagmorgen (3. Juni, 9 Uhr) einen Cabrio-Fund in der Höhe von Oberaden im Datteln-Hamm-Kanal (Kilometer 17,8).
Beim Herausziehen des Ford-Mustangs gelangten Betriebsstoffe ins Kanalwasser. Die Feuerwehr Bergkamen sowie die Untere Wasserbehörde erhielten Kenntnis und Vertreter der Behörden erschienen vor Ort. Ein Boot des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt verbrachte das stark demolierte Fahrzeugwrack in einen nahegelegenen Hafen.
Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass der Wagen bereits am 21. März 2024 gegen 19:15 Uhr von der Kemnastraße in Recklinghausen gestohlen worden sei. Das Zentrale Kriminalkommissariat der Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen in Bezug auf die Gewässerverunreinigung aufgenommen. Das Polizeipräsidium Recklinghausen würde über die Fahrzeugauffindung in Kenntnis gesetzt.



Wesel, Duisburg: Bei Streit um Geld das Messer gezogen
In Folge eines Streites stach ein 33-Jähriger am Sonntagabend (2. Juni, 22:34 Uhr) auf dem Hansaring in Wesel auf einen 40-Jährigen ein und ergriff die Flucht. Bei dem Streit soll es um Geld gegangen sein. Der 33-jährige Mann aus Wesel zückte ein Messer und verletzte sein Opfer schwer. Der Bruder des Verletzten sowie ein Bekannter brachten den Blutenden in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Durch rasche medizinische Versorgung konnte eine Lebensgefahr verhindert werden.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Messertat als versuchtes Tötungsdelikt. Eine Mordkommission bestehend aus Ermittlern der Polizei Duisburg und der Polizei Wesel vernehmen derweil Zeugen und werten unter anderem Spuren aus.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde durch einen Richter beim Amtsgericht Dinslaken ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Der Tatverdächtige konnte am Dienstagmorgen (4. Juni) an seiner Wohnanschrift im Kreis Wesel widerstandslos festgenommen werden.



Altstadt: Zwei junge Männer prügelten Obdachlosen ins Krankenhaus
Samstagnacht (01. Juni, 00:00 Uhr) wurde ein bisher nicht identifizierter Wohnungsloser von einem 18-Jährigen und einem zweiten, derzeit unbekannten Tatverdächtigen schwer verletzt. Die jungen Männer sollen unter anderem mit einem langen Gegenstand auf das Opfer eingeschlagen und eingetreten haben. Durch das Einschreiten von mehreren Zeugen soll die Tat unterbunden und ein Tatverdächtiger (18) bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden sein. Der unbekannte Mittäter soll sich aus dem Griff eines Zeugen befreit haben und in unbekannte Richtung geflüchtet sein.
Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht und behandelt. Eine Lebensgefahr ist aktuell auszuschließen.
Die Ursache der Auseinandersetzung ist derweil noch nicht bekannt. Es wurden mehrere Gegenstände sichergestellt. Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen, befragt Zeugen und wertet alle Spuren aus.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der 18-jährige Tatverdächtige am 02. Juni beim Amtsgericht Duisburg der zuständigen Haftrichterin vorgeführt. Der Untersuchungshaftbefehl wurde antragsgemäß erlassen.



Neumühl: Auto überschlägt sich
Aus bisher unbekannter Ursache verlor eine 57-Jährige am Freitagnachmittag (31. Mai, 15:20 Uhr) auf der Oberen Sterkrader Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überschlug sich. Der Opel Zafira, besetzt mir drei Frauen (18, 38, 57), kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Baum am Fahrbahnrand und überschlug sich. Als der Opel auf der linken Fahrzeugseite zu Liegen kam, eilte unter anderem ein 43-jähriger Zeuge zur Hilfe und zog die drei Frauen aus dem Fahrzeugwrack heraus. Zuvor schlugen die Ersthelfer die Windschutzscheibe zur Bergung der leicht verletzten Personen ein. Alle Fahrzeuginsassen wurden durch Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen, wie es zum Unfall gekommen ist, aufgenommen.



Aldenrade: Von Gruppe Handtasche geraubt
Ein Unbekannter hat am Samstagabend (1. Juni) eine 66-Jährige auf dem Friedrich-Ebert-Platz ausgeraubt. Die Duisburgerin schilderte der Polizei, dass sich ihr gegen 19 Uhr eine vierköpfige männliche Gruppe von hinten näherte. Plötzlich habe einer der Männer den Stoffbeutel der Seniorin vom Arm gerissen. Die schwarz gekleidete Gruppe rannte samt Beute (u. a. Handy, Geldbörse, Bankkarte, Schlüsselbund) in Richtung Laar davon. Zwei der Männer haben schwarze Basecaps getragen. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Handtaschenräuber und seinen Komplizen machen können. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Aldenrade: Dealer festgenommen
Bei der Kontrolle auf der Friedrich-Ebert-Straße in Aldenrade wurden Polizeibeamte aufmerksam, als sie Freitag kurz nach Mitternacht (31.05.2024) in der Wohnung eines 44-Jährigen mehrere Dutzend leerer Druckverschlusstüten, ein Schweißgerät für Plastikfolie und in Plastikfolie verschweißtes Cannabis offen liegen sahen.
Auf Anordnung der darauf verständigten Staatsanwaltschaft Duisburg wurde die Wohnung des Mannes durchsucht und weitere Drogen gefunden und sichergestellt. Aber nicht nur Drogen, sondern auch verbotene Gegenstände konnten durch die Polizisten gefunden werden. Das sichergestellte Beweismaterial deutet darauf hin, dass der Mann Drogen nicht nur selbst konsumierte, sondern auch damit Handel betrieben haben könnte. Daher wurde er vorläufig festgenommen. Noch heute wird ein Haftrichter oder eine Haftrichterin beim Amtsgericht Duisburg entscheiden, ob der Mann wieder nach Hause gehen darf oder in Untersuchungshaft genommen wird. Die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen werden vom Kriminalkommissariat 24 geführt und dauern noch an.



Hochheide: 79-Jähriger linkt Schockanrufer
Am Mittwochabend (29. Mai, 20:10 Uhr) versuchten Betrüger wieder zuzuschlagen: Aber nicht mit einem 79-jährigen Duisburger. Er war klüger als die Betrüger.
Was passiert ist: Unbekannte kontaktierten den Senior telefonisch und gaukelten vor, dass ein Angehöriger einen tödlichen Unfall verursacht habe und verlangten Bargeld. Der ältere Herr ging auf die Forderungen ein und vereinbarte eine Geldübergabe. Parallel zu dem Schockanruf verständige er die Polizei.
Zum Geldübergabeort erschien eine 16-jährige Leverkusenerin. Zivilkräfte der Duisburger Polizei stellten die Teenagerin. Die Jugendliche wurde von einem Richter beim Amtsgericht Duisburg vernommen und im Anschluss entlassen.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen übernommen. Sie muss sich nun einem Strafverfahren stellen.