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Aldenrade: Nach Schlägerei abgehauen Am
Samstagabend (9. Mai, 20:30 Uhr) soll es auf dem
Kometenplatz zu einer Schlägerei zwischen zwei 22 und 33
Jahre alten Männern auf der einen und einer Gruppe (bisher
unbekannter) Jugendlicher auf der anderen Seite gekommen
sein. Als die Polizei eintraf, waren die Jugendlichen
bereits nicht mehr vor Ort und die beiden Männer (22 und 33)
versuchten zu flüchten. Den 33-Jährigen konnten die Beamten
an seiner Flucht hindern. Der 22-Jährige flüchtete zu Fuß
bis zur Poststraße, wo ihn die Polizei stellen konnte. Der
Mann ging mit erhobenen Fäusten auf einen Polizisten zu.
Dieser drohte daraufhin den Einsatz des DEIG
(Distanz-Elektroimpulsgerät) zunächst an und setzte das DEIG
schließlich ein, als der Mann nicht stehen blieb. Beamte
nahmen den 22-Jährigen unter erheblicher Gegenwehr in
Gewahrsam. Der 22-Jährige trat und schlug dabei nach den
Einsatzkräften. Auf der Wache wurde ihm auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft Duisburg eine Blutprobe entnommen.
Anschließend kam er zur ambulanten Untersuchung in ein
Krankenhaus. Jetzt muss er sich unter anderem wegen des
tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen
Vollstreckungsbeamte mit einer Anzeige auseinandersetzen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeugen, die die Situation am Kometenplatz beobachtet
haben oder Angaben zu den an der Auseinandersetzung
beteiligten Jugendlichen machen können. Hinweise werden
vom Kriminalkommissariat 34 unter 0203 2800 entgegen
genommen.
Hochfeld: Einbrecher
geschnappt Ein zunächst Unbekannter verschaffte
sich bereits am Donnerstagabend (7. Mai, 21 Uhr) Zutritt zu
einem geschlossenen Geschäft an der Wanheimer Straße,
durchwühlte alles und ergriff samt Beute die Flucht. Der
Ladeninhaber (54) sicherte in der Folge die
Videoaufzeichnungen und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Ein Mitarbeiter (32), der den Diebstahl auf den Aufnahmen
der Videoanlage gesehen hatte, erkannte den Tatverdächtigen
am Freitagnachmittag (8. Mai, 14:40 Uhr) im
Immanuel-Kant-Park wieder und meldete das der Polizei.
Polizisten kontrollierten den 26-Jährigen, der eine Tasche
mit dem Diebesgut vom 7. Mai bei sich trug. Sie stellten die
entwendeten elektronischen Geräte sicher und brachten den
Mann zunächst in den Polizeigewahrsam, bevor er durch
Rettungskräfte wegen medizinischer Bedürfnisse in ein
Krankenhaus gebracht wurde. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter beim
Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl wegen des
besonders schweren Falls des Diebstahls. Die weiteren
Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 14 dauern an.
Hochfeld: Streitende Männer getrennt
Am frühen Samstagmorgen (9. Mai, 6:10 Uhr) eskalierte ein
Streit zwischen zwei Männern auf der Brückenstraße. Ein
21-Jähriger soll einem 24-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht
gesprüht haben. Die Polizei versuchte die beiden Männer und
umstehende Zeugen zu trennen. Da die Stimmung aufgeladen war
und die Kontrahenten den Anweisungen der Polizei nicht
folgten, drohten die Beamten an, das DEIG
(Distanz-Elektroimpulsgerät) einzusetzen. Daraufhin
beruhigte sich die Lage und die Beamten konnten das
Pfefferspray sicherstellen und den 21-Jährigen mit zur Wache
nehmen, wo ihm auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg
und richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen wurde.
Der Mann muss sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung
mit einer Anzeige auseinandersetzen.
Hochemmerich: Kelleraufbrüche Unbekannte
verschafften sich in der Zeit zwischen Freitagabend (8. Mai,
19 Uhr) und Samstagmorgen (9. Mai, 8 Uhr) unerlaubt Zutritt
zu dem Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der
Hochemmericher Straße und brachen nach bisherigen
Erkenntnissen 21 Kellerverschläge auf. Anwohner des
Hauses verständigten die Polizei. Das Kriminalkommissariat
35 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800
entgegen.
Hamborn/Neudorf: 26-Jähriger verschleppt und
ausgeraubt Das Kriminalkommissariat 13 hat die
Ermittlungen nach einem erpresserischen Menschenraub zum
Nachteil eines 26-Jährigen vom 30. April, 21 Uhr,
aufgenommen und sucht nun Zeuginnen und Zeugen. Ein
26-Jähriger fuhr mit seinem Pkw zur Obermarxloher Straße in
Hamborn, um sich mit einem Bekannten zu treffen. Doch statt
seines Kontaktes erschienen fünf Männer in einem schwarzen
Mercedes V-Klasse. Sie haben den Münsteraner verschleppt und
im Anschluss ausgeraubt. Zeugen verständigten die
Polizei, weil der schwarze Wagen mit geöffneten Türen am
Kammerweg in Neudorf, in der Nähe einer Sportanlage, stand
und ihnen verdächtig vorkam. Als die Einsatzkräfte
eintrafen, ergriffen fünf Personen die Flucht über einen
Schotterweg in Richtung des Aktienwegs. Die Beamten fanden
den 26-Jährigen im Fahrzeug. Rettungskräfte versorgten
den Verletzten und brachten ihn zur weiteren Behandlung in
ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zu den Hintergründen
der Tat dauern weiterhin an. Wenn Sie verdächtige
Beobachtungen gemacht haben und nähere Angaben zu den Tätern
machen können, dann melden Sie sich bitte bei den Ermittlern
unter der Rufnummer 0203 2800.
Dellviertel: Dealer festgenommen Am
Donnerstagabend (7. Mai, 21 Uhr) beobachteten Polizisten im
Kantpark, in der Nähe des Paul-Klee-Weg, eine Drogenübergabe
und stellten den Dealer. Nachdem die Einsatzkräfte den
Dealer (42) und den Käufer angesprochen hatten, durchsuchten
sie den 42-Jährigen Drogenverkäufer. Die Beamten fanden
Betäubungsmittel, mehrere Handys, Bargeld (in szenetypischer
Stückelung) sowie einen Personalausweis einer anderen Person
und stellten alles sicher. Der 24-Jährige Käufer muss sich
nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen und erhielt
einen Platzverweis. Der 42-Jährige wurde ebenfalls des
Platzes verwiesen, weigerte sich jedoch zu gehen und wurde
verbal aggressiv, sodass die Polizisten ihn zur Durchsetzung
der Maßnahme in Gewahrsam nahmen. Bei einer erneuten
Durchsuchung fanden die Beamten weitere Drogen in den Tiefen
seiner Socken und stellten auch diese sicher. Da er Angaben
dazu machte, dass er zu Hause Drogen konsumieren würde,
erwirkten die Einsatzkräfte bei der Staatsanwaltschaft
Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung an
der Neubreisacher Straße in Meiderich. Kräfte der
Bereitschaftspolizei sowie ein Rauschgiftspürhund der
Duisburger Polizei durchsuchten die Wohnung samt Kellerräume
und fanden Betäubungsmittel in einer nichtgeringen Menge,
Munition, Bargeld und mehrere Personaldokumente und stellten
auch hier alles sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg erließ ein Richter beim Amtsgericht Duisburg einen
Untersuchungshaftbefehl wegen des illegalen Besitzes von
Betäubungsmitteln in einer nicht geringen Menge. Das
Kriminalkommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen
übernommen.
Hamborn: Ausgeraubt
Ein 30-jähriger Mann erschien am Donnerstag (7. Mai) auf der
Polizeiwache Hamborn und zeigte an, am Mittwochabend (6.
Mai, gegen 19 Uhr) auf der Duisburger Straße in Höhe der
Feuerwache Hamborn an einer dortigen Parkanlage ausgeraubt
worden zu sein. Er berichtete den Beamten von mindestens
zehn Unbekannten unter Vorhalt einer Schusswaffe sowie
mehrerer Messer bedroht worden sein. Die Täter nahmen ihm
Bargeld ab und flüchteten anschließend. Bei der Gruppe
soll es sich überwiegend um junge Männer gehandelt haben,
die ihr Gesicht mit Schals verdeckt hatten. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu der Gruppe machen
können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Meiderich: Angeblicher Wasserwerke beklaut 90-Jährige
Ein Unbekannter hat sich am Donnerstagmittag (7. Mai, gegen
13:30 Uhr) unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer
90-jährigen Duisburgerin im Bereich der Nombericher Straße
verschafft und Schmuck entwendet. Der Mann gab sich
gegenüber der Seniorin als Wasserwerker aus, zeigte einen
vermeintlichen Dienstausweis vor und behauptete, den
Wasserdruck überprüfen zu müssen. Dazu forderte er die Frau
auf, einen Wasserschlauch festzuhalten, während er angeblich
in den Keller gehen wolle, um dort Messungen vorzunehmen.
Sie sollte zudem ihren Goldschmuck ablegen, damit sie keinen
Stromschlag erleide. Die 90-Jährige übergab daraufhin ihren
Ehering sowie Perlenohrringe. Anschließend verschwand der
Mann in Richtung Keller und kehrte nicht mehr zurück. Der
Mann wird wie folgt beschrieben: etwa 1,65 bis 1,70 Meter
groß, dunkle Haare, schwarzer Anzug. Das
Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeugen, die Angaben zu dem Täter machen können.
Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203
2800 entgegen. Die Polizei warnt: Trickbetrüger treten
häufig äußerst überzeugend auf, sodass sie kaum von echten
Dienstleistern zu unterscheiden sind. Lassen Sie keine
unbekannten Personen in Ihre Wohnung, wenn Sie keinen Besuch
erwarten. Sensibilisieren Sie insbesondere ältere Angehörige
für diese Betrugsmaschen.
Altstadt: 65-Jähriger nach Unfall reanimiert Ein 65-jähriger Autofahrer erlitt am Mittwochmorgen (6. Mai,
8:45 Uhr) auf der Gutenbergstraße offenbar einen
internistischen Notfall und verlor dadurch die Kontrolle
über seinen Fiat. Der Wagen kollidierte anschließend mit
zwei geparkten Pkw.
Zeugen eilten sofort zu dem
Fahrzeug, schlugen die Beifahrerscheibe ein und zogen den
bewusstlosen Mann aus dem Auto. Bis zum Eintreffen der
Einsatzkräfte brachten sie ihn in die stabile Seitenlage.
Die alarmierten Polizisten leisteten umgehend Erste Hilfe
und begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Ein Notarzt
konnte den 65-Jährigen im weiteren Verlauf erfolgreich
reanimieren.
Anschließend wurde er mit einem
Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus
gebracht. Der Fiat sowie ein Mercedes waren nicht mehr
fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Dellviertel: Betrüger gibt sich als Handwerker aus
Am Dienstagnachmittag (5. Mai, 15 Uhr) klingelte ein
Unbekannter bei einer 85-Jährigen von der Düsseldorfer
Straße Ecke Heerstraße und gab sich als Handwerker aus, um
sich Zutritt zu ihrer Wohnung zu verschaffen. Er gab an,
dass das Mehrfamilienhaus Wasserprobleme hätte. Nachdem er
mit den vermeintlichen Arbeiten fertig war und die Wohnung
verließ, stellte die Seniorin fest, dass Bargeld und Schmuck
fehlten und verständigte die Polizei. Das
Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen
gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Marxloh: Auf Parkdeck überschlagen Eine
39-Jährige hat am Dienstagnachmittag (5. Mai, 16:15 Uhr) in
einem Parkhaus an der Roonstraße die Kontrolle über ihren
Wagen verloren. Der VW Touran überschlug sich daraufhin.
Die Fahrerin war gerade dabei im Parkhaus zum obersten
Parkdeck zu fahren. Im Kurvenbereich stieß sie - so
schilderte sie es der Polizei - gegen den Bordstein und
legte daraufhin den Rückwärtsgang ein. Dabei verwechselte
sie offenbar Gas und Bremse, sodass der Wagen ruckartig
zurücksetzte, gegen einen weiteren erhöhten Bordstein
prallte und sich schließlich überschlug. Die 39-Jährige und
ihre 19 Jahre alte Beifahrerin kamen zur Untersuchung in ein
Krankenhaus. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste
abgeschleppt werden. Das Verkehrskommissariat 21 hat die
Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen.
City: Nach Verfolgungsjagd auf dem Dach gelandet
Am Dienstagmittag (5. Mai, 14 Uhr) flüchtete ein 24-Jähriger
in einem Ford Fiesta vor der Polizei, verunfallte infolge
seiner rasanten Fahrweise und landete auf dem
Friedrich-Wilhelm-Platz auf dem Dach. Der Fall im Detail:
Kriminalbeamte fuhren mit einem zivilen Streifenwagen über
die Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Als ein
Ford Fiesta mit erhöhter Geschwindigkeit verbotswidrig über
die Bahnschienen mehrere Pkw überholte, nahmen die
Polizisten die Verfolgung auf und forderten den Fahrer auf
anzuhalten. An einer rot zeigenden Ampel musste der
Ford-Fahrer anhalten und der Beamte ergriff die Chance,
stieg aus, näherte sich dem Fiesta und zeigte seinen
Polizeidienstausweis. Der Fahrer schien davon sichtlich
unbeeindruckt, zog sich die Kapuze ins Gesicht und fuhr
schließlich los. Der Zivilpolizist nahm erneut die
Verfolgung auf. Auf dem Weg zum und im Bereich des
Friedrich-Wilhelm-Platzes gefährdete der Flüchtige andere
Verkehrsteilnehmer. Nur durch die aufmerksamen Reaktionen
von Autofahrenden und Fußgängern konnten Kollisionen
verhindert werden. Weil ein E-Scooter im Weg stand, umfuhr
der 24-Jährige diesen und prallte gegen einen Stein,
woraufhin sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach
landete. Die Kriminalbeamte stellte den Zivilwagen ab,
ging zu dem verunfallten Fahrzeug und stellte fest, dass der
kopfüber hängende 24-Jährige augenscheinlich unverletzt
schien. Als Polizisten von der Wache Präsidium eintrafen,
holten sie den Fahrer aus dem Fahrzeug und brachten ihn
fixiert in einen Streifenwagen. Weil der Ford-Fahrer nach
Alkohol roch, boten die Einsatzkräfte ihm einen freiwilligen
Atemalkoholtest an, den er ablehnte. Aufgrund dessen
brachten sie ihn zur Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine
Blutprobe entnahm. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass die
am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Ford
Fiesta gehörten, sondern zuvor gestohlen worden waren. Die
zum Fahrzeug gehörenden Kennzeichen befanden sich in dem
Wagen. Der Pkw wurde ebenfalls in der Zeit zwischen Montag
(4. Mai, 21 Uhr) und Dienstag (5. Mai, 6:30 Uhr) von der
Roderichstraße in Moers-Asberg zuvor gestohlen. Die
Polizisten stellten das Fahrzeug samt geklauter Kennzeichen
sicher - deshalb war ein Abschleppwagen im Einsatz. Die
Beamten nahmen den Unfall auf - für die Dauer sperrten sie
die Umgebung ab. Nun befassen sich das Verkehrskommissariat
22 und das Kriminalkommissariat 36 der Duisburger Polizei
mit dem Fall. Ebenso ermittelt die Kriminalpolizei der
Kreispolizeibehörde Wesel infolge des Pkw-Diebstahls. Die
Ermittlungen - insbesondere ob der Fahrer mit dem besonders
schweren Fall des Diebstahls des Pkw in Moers in Verbindung
steht - dauern weiterhin an. Die Ermittler suchen nun
weitere Zeuginnen und Zeugen, die als Verkehrsteilnehmende
infolge des verbotenen Einzelrennens gefährdet, behindert
und beeinträchtigt wurden. Kontaktieren Sie die Ermittler
des Verkehrskommissariats 22 unter der Rufnummer 0203 2800.
Wegen des Vorwurfs des Diebstahls stellte die Zweigstelle
Moers der Staatsanwaltschaft Kleve einen Haftbefehlsantrag
gegen den Beschuldigten, über den nun zunächst der
zuständige Ermittlungsrichter entscheiden muss.
City: Droh-E-Mail an Landfermann-Gymnasium
Am Montagnachmittag (4. Mai) erreichte die Polizei Duisburg
die Information, dass am Landfermann-Gymnasium an der
Mainstraße eine Droh-E-Mail eingegangen ist. In dieser Mail
wurden Straftaten zum Nachteil der Schülerschaft und
Bediensteten der Schule angekündigt. Die Polizei nimmt
derartige Drohungen stets ernst und prüft sie im Einzelfall
sorgfältig - vor allem, um Risiken für die Bevölkerung
frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, aber auch, um
mögliche Zusammenhänge mit vergleichbaren Straftaten aus der
Vergangenheit zu erkennen. In diesem Fall sind Experten der
Kriminalpolizei zu der Einschätzung gekommen, dass nicht von
einer Ernsthaftigkeit der Drohung auszugehen ist. Die
Ermittlungen des Kriminalkommissariats 36 dauern weiter an.
Die Duisburger Polizei steht in regem Austausch mit der
Schulleitung. Die Beamtinnen und Beamten werden
lageangepasste Maßnahmen in diesem Fall durchführen. Die
Polizei warnt in dem Zusammenhang: Jede Drohung dieser Art
begründet den Anfangsverdacht einer Störung des öffentlichen
Friedens durch Androhungen von Straftaten und wird
konsequent ermittelt und strafrechtlich verfolgt.
Laar: Schusswaffe gezeigt? Am
Samstagabend (2. Mai, 22:10 Uhr) soll es vor einem Wohnhaus
an der Kanzlerstraße zu einer mutmaßlichen Bedrohung, nach
einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein.
Ein 32-Jähriger schilderte, dass er in einem
Mehrfamilienhaus an der Kanzlerstraße zu Besuch war. Beim
Verlassen des Mehrfamilienhauses war die Haustür
abgeschlossen. Er ärgerte sich über den Umstand und geriet
infolge dessen mit einem Nachbarn in einen Streit. Vor dem
Wohnhaus wurde aus einer zunächst verbalen eine körperliche
Auseinandersetzung. Währenddessen soll ein weißer VW Golf
mit zwei Personen vorgefahren sein. Als die Personen
ausgestiegen sind, soll einer von beiden eine Pistole in
seinem Hosenbund vorgezeigt haben. Dann sei das Duo
eingestiegen und in Richtung Deichstraße davongefahren. Der
Fahrer soll zwischen 25 und 30 Jahren alt gewesen und 1,80
Meter groß gewesen sein. Er habe sportlich gewirkt und eine
weiße Kappe sowie ein weißes Oberteil getragen haben. Nun
müssen sich der 32-Jährige sowie der Anwohner mit einer
Anzeige auseinandersetzen. Das Kriminalkommissariat 35 hat
die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen,
die Angaben zu dem Duo im weißen VW Golf machen können.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800
entgegen.
Duisburg: Widerstand und
Angriffe gegen Polizeibeamte In gleich mehreren
Fällen hatte es die Polizei Duisburg am langen Wochenende
mit Widerständen oder tätlichen Angriffen zu tun. Eine
Auswahl: Am Donnerstagabend (30. April, 20:45 Uhr)
randalierte ein betrunkener 36-Jähriger auf dem
Sternbuschweg. Die Polizei nahm den Mann zur Ausnüchterung
und Beruhigung mit auf die Wache, wo er in Richtung der
Einsatzkräfte trat und einen der Beamten an der Brust
erwischte. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die
Entnahme einer Blutprobe an. Am Sonntagnachmittag (3.
Mai, 15 Uhr randalierte eine 47-Jährige betrunkene Frau auf
der Königstraße und warf mit Glasflaschen. Als sie einen
Platzverweis der Polizei ignorierte, nahmen sie Beamte im
Streifenwagen mit zur Ausnüchterung auf die Wache. Im Auto
bespuckte die Frau einen der Polizisten. Beim Aussteigen
trat sie in Richtung der beiden Beamten und gegen die
Autotür. Auch ihr wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft
eine Blutprobe entnommen. In beiden Fällen müssen sich
die renitenten Personen mit Anzeigen auseinandersetzen.
Hochfeld: 62-Jährige verletzt und beraubt aufgewacht
Eine 62-jährige Duisburgerin erschien am Mittwoch (29.
April) bei der Polizei, um Anzeige zu erstatten. Nach ihren
Angaben sei sie bereits am Sonntagabend (26. April gegen
18:30 Uhr) im Böninger Park an der Musfeldstraße benommen
und mit einer Platzwunde am Kopf aufgewacht. Die Frau gab
an, dass aus ihrer Geldbörse Bargeld, ihre
Krankenversicherungskarte sowie E-Zigaretten entwendet
worden seien. Sie geht davon aus, dass sie niedergeschlagen
wurde, kann sich aber an nichts erinnern. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. In
diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die
den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise dazu geben
können, ob es zu einem Raubdelikt oder möglicherweise einem
alleinigen Sturzgeschehen gekommen ist. Hinweise nimmt die
Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Laar: 7-Jähriger angefahren -
Opelfahrerin gesucht Eine bislang unbekannte
Autofahrerin hat am Mittwochabend (29. April, 19:10 Uhr)
einen 7-jährigen Jungen auf der Arndtstraße angefahren. Nach
bisherigen Erkenntnissen betrat das Kind zwischen geparkten
Fahrzeugen die Fahrbahn, um die Straße zu überqueren. Dabei
wurde es von dem vorbeifahrenden Pkw erfasst. Die Frau
entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort und
setzte ihre Fahrt in Richtung Beeckerwerth fort, ohne sich
um das verletzte Kind zu kümmern und die Polizei zu
alarmieren. Der Vater des Jungen gab gegenüber den
Einsatzkräften an, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen
schwarzen Opel Corsa gehandelt habe. Die Fahrerin wird auf
etwa 45 bis 50 Jahre geschätzt und soll eine Brille getragen
haben. Der 7-Jährige erlitt Schürfwunden und klagte über
Schmerzen. Er wurde mit einem Rettungswagen in Begleitung
seiner Mutter in ein Krankenhaus gebracht. Das
Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und
bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang,
zur Fahrerin oder dem Opel machen können, sich bei der
Polizei Duisburg unter der Telefonnummer 0203 2800 zu
melden.
Rheinhausen: Temposünder im
Visier Einsatzkräfte der Polizei Duisburg haben
am Dienstag (28. April) gemeinsam mit der
Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg Temposünder ins
Visier genommen. In der Zeit von 16 Uhr bis Mitternacht
führten sie einen Schwerpunkteinsatz im Bereich Moerser
Straße / Zubringer L237 durch. Ziel der Maßnahmen war die
konsequente Bekämpfung von Geschwindigkeitsverstößen und die
Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Bilanz der Polizei:
Es wurden unter anderem 127 Identitätsfeststellungen
durchgeführt und 111 Pkw überprüft. Darüber hinaus fertigten
die Beamten eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne
Fahrerlaubnis. In 25 Fällen wurden
Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben - überwiegend
aufgrund von Geschwindigkeitsverstößen, aber auch wegen der
Nutzung eines Mobiltelefons auf einem Fahrrad und am Steuer.
Zudem erhoben die Einsatzkräfte in 25 Fällen Verwarngelder
wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ergänzend führten
die Polizisten fünf Drogenvortests sowie 22 freiwillige
Atemalkoholtests durch. Die Verkehrsüberwachung der Stadt
Duisburg stellte insgesamt 295
Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Hierbei wurden 251
Verwarngelder ausgesprochen und 44 Bußgeldverfahren
eingeleitet. Besonders auffällig war ein Autofahrer, der
mit 108 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Den
negativen Spitzenreiter erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von
560 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges
Fahrverbot. Die Polizei Duisburg und die Stadt Duisburg
werden auch künftig gemeinsame Kontrollen durchführen, um
die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen.
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