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Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 2. November, bis Samstag, 7. November 2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2025 • Verkehrsbericht 2025 • BZ-Niederrhein

 

November 2026

Dellviertel: Ghettoblaster auf Auto geworfen
Ein 36-jähriger Mann soll am Donnerstagabend (5. November, 19:10 Uhr) im Bereich Heerstraße/Zirkelstraße einen Ghettoblaster gegen einen vorbeifahrenden Mercedes geworfen haben. Zudem soll er weiteren vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern den Mittelfinger gezeigt haben. Ein Zeuge beobachtete das Geschehen und informierte die Polizei.
Die alarmierten Einsatzkräfte trafen vor Ort auf den 36-jährigen Tatverdächtigen, der nach Alkohol roch. Außerdem stellten die Beamten einen beschädigten Ghettoblaster fest. Die Polizisten nahmen den Mann mit zur Wache. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg und nach richterlicher Anordnung entnahm ihm dort ein Arzt eine Blutprobe.
Der Fahrer des betroffenen Mercedes meldete sich ebenfalls bei der Polizei, um den Vorfall zur Anzeige zu bringen. An seinem Fahrzeug stellten die Beamten Beschädigungen fest.
Um weitere Straftaten zu verhindern, nahmen die Einsatzkräfte den 36-Jährigen in Gewahrsam. Er muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Sachbeschädigung verantworten.



Marxloh: Getunten E-Scooter sichergestellt
Am Donnerstagnachmittag (5. November, 15:30 Uhr) bemerkten zwei Motorradpolizisten auf der August-Thyssen-Straße einen E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen. Als der 13-jährige Fahrer die Polizisten erblickte, wendete er mit seinem Scooter und flüchtete mit einer Geschwindigkeit von deutlich mehr als 50 km/h. Nach wenigen Hundert Metern holten die Beamten den Jungen ein und brachten ihn zur Polizeiwache. Dort übergaben sie ihn an seine Mutter.
Der E-Scooter wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Dabei wird auch geprüft, ob sich die Erziehungsberechtigten strafbar gemacht haben.



Hamborn: Kinder werfen Steine auf die Autobahn
Drei Kinder oder Jugendliche haben am Donnerstagnachmittag (5. November, 15:50 Uhr) offenbar Steine von der über die A 59 führenden Brücke der Jägerstraße auf die Autobahn geworfen. Ein Stein traf den BMW einer 26-Jährigen, die auf der A 59 gerade in Richtung Düsseldorf unterwegs war. An der Windschutzscheibe entstand dadurch ein Schaden. Die Frau blieb unverletzt.
Jetzt ermittelt das Kriminalkommissariat 34 und sucht Zeuginnen oder Zeugen, die die Täter im Bereich der Brücke gesehen haben oder andere Hinweise geben können. Einer der Täter soll eine dunkle Jacke getragen haben.
Hinweise bitte unter 0203 2800 an die Polizei Duisburg.



Meiderich: Auto trifft Straßenbahn
Am Donnerstagnachmittag (5. November, 14:33 Uhr) kollidierte eine 62-jährige Fiat-Fahrerin beim Abbiegen von der Neumühler Straße nach links in die Emscherstraße mit einer Straßenbahn der Linie 903 - ein Fahrgast stürzte. Durch das Bremsmanöver des Straßenbahnfahrers (40) prallte ein Fahrgast gegen eine Festhaltestange in der Bahn und stürzte. Rettungskräfte brachten den 39-Jährigen in ein Krankenhaus. Die Fiat-Fahrerin kam mit einem Schrecken davon.
Polizisten nahmen den Unfall auf und das Verkehrskommissariat 21 ermittelt jetzt die Unfallursache.



Duisburg: Autos aufgebrochen
In den vergangenen zwei Tagen (3. und 4. November) kam es zu gleich mehreren Sachbeschädigungen und besonders schweren Fällen des Diebstahls aus Kraftfahrzeugen. In allen Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Am Mittwoch schlugen Unbekannte in der Zeit zwischen 17:30 Uhr und 21:15 Uhr die Beifahrerscheibe eines auf der Straße Im Holtkamp in Obermarxloh geparkten VW-Golfs ein und durchwühlten den Fahrzeuginnenraum. Nach bisherigem Kenntnisstand entwendeten die Täter nichts aus dem weißen Fahrzeug.
Diebe nutzten die Gelegenheit am Mittwoch zwischen 13:00 Uhr und 13:20 Uhr an einer Schule an der Kalthoffstraße in Neumühl und stahlen eine Heckenschere aus einem Arbeitsfahrzeug, als dieses kurz unbeaufsichtigt war.
Eine Skoda-Kodiaq-Besitzerin meldete der Polizei, dass die Scheibe ihres Fahrzeugs in einem Parkhaus an der Königstraße in der Altstadt am Mittwochmorgen gegen 06:50 Uhr eingeschlagen wurde und Kleingeld fehlte.
Am Mittwoch (05:30 Uhr bis 15:30 Uhr) schlugen Täter die Scheibe eines grauen Volkswagen an der Holteistraße in Neudorf-Nord ein und ergriffen die Flucht, mutmaßlich ohne Beute.
In der Zeit von Dienstagmorgen (9 Uhr) bis Mittwochmorgen (8 Uhr) entwendeten Unbekannte die Tasche aus einem Suzuki Swift, nachdem sie die Scheibe eingeschlagen hatten. Der Wagen war im Bereich der Husemannstraße/Ottostraße in Hochheide geparkt. Während der Anzeigenaufnahme bemerkten die Beamten, dass Unbekannte dort ein weiteres Fahrzeug aufgebrochen hatten. An einem schwarzen KIA war ebenfalls die Scheibe kaputt und der Lack war beschädigt.
Die Scheibe eines geparkten Audi Q7 schlugen Täter an der Straße Zum Eichelkamp in Wanheim-Angerhausen in der Zeit von Dienstagabend (21 Uhr) bis Mittwochmorgen (7:30 Uhr) ein und beschädigten das Fahrzeug. Ob etwas entwendet wurde, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Taten machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.



Neudorf: Lebensgroße Bronzestatue von Grab gestohlen
Unbekannte entwendeten im Zeitraum zwischen Montag (2. November, 19 Uhr) und Dienstag (3. November, 8 Uhr) eine lebensgroße weibliche Bronze-Skulptur von einer Familiengrabstätte auf dem Friedhof am Sternbuschweg.
Das Kriminalkommissariat 35 hat nach Eingang einer Online-Anzeige die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich des Friedhofs gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Beeck: Audi-Fahrer nach Flucht geschnappt
Am Dienstagabend (3. November, gegen 20:50 Uhr) beobachteten Polizisten im Bereich Friedrich-Ebert-Straße / Hoffsche Straße einen Audi A7, dessen Fahrer eine rote Ampel missachtete. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf und forderten den Fahrer zum Anhalten auf. Dieser ignorierte die Anhaltezeichen und beschleunigte stattdessen sein Fahrzeug.
Die Flucht führte über die A42 und anschließend auf die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf. Dabei war der Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und gefährdete durch seine riskante Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer. Mehrere Fahrzeuge mussten dem Audi ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
Bei der Überprüfung des Kennzeichens stellten die Beamten fest, dass die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug bereits entzogen worden war, da kein Pflichtversicherungsschutz bestand. Im weiteren Verlauf verloren die Polizisten den Audi aus den Augen. Die Einsatzkräfte fuhren daraufhin zur Halteranschrift, wo sie den mutmaßlichen Fahrer, ein 33 Jahre alter Duisburger, antrafen.
Vor Ort stellten die Beamten den Führerschein des Mannes sicher und entstempelten die Kennzeichen des Audi. Zudem wurde das Straßenverkehrsamt über den Sachverhalt informiert. Der 33-Jährige muss sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.



Hochfeld: E-Scooter-Fahrer flüchtet
Ein Motorradpolizist hat am Montagabend (2. November) einen Jugendlichen gegen 19 Uhr auf der Wanheimer Straße bemerkt, als dieser mit seinem E-Scooter eine rote Ampel missachtete. Der Kradfahrer nahm die Verfolgung auf und stoppte den jungen Mann.
Bei der anschließenden Kontrolle entdeckte der Polizist in der Umhängetasche des 17-Jährigen Haschisch, ein verbotenes Einhandmesser sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung. Außerdem hatte er Dealer-Utensilien, darunter eine Feinwaage und zwei Crusher, dabei.
Alarmierte Streifenpolizisten brachten den Jugendlichen zur Polizeiwache. Die Beamten stellten die aufgefundenen Gegenstände sowie das Mobiltelefon des 17-Jährigen sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er seiner Mutter übergeben. Er muss sich jetzt mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.



Hochemmerich: Rund 21 Autos beschädigt
Eine Gruppe unbekannter Personen beschädigte in der Nacht zu Samstag (31. Oktober, 4:05 Uhr) nach bisherigen Erkenntnissen insgesamt 21 geparkte Fahrzeuge im Bereich der Hochfelder Straße, Giselastraße, Lisastraße und dem Bertaplatz.
Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Halloween in Duisburg: 110 Einsätze, 17 Straf-, 4 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 6 Festnahmen, 50 Platzverweise
Die Polizei Duisburg hat sich neben der angezeigten Versammlung mit dem Thema "Gegen Krieg und Sozialabbau" am Samstag (31. Oktober) auch intensiv auf die jährlichen Halloween-Feierlichkeiten vorbereitet.
Neben einem verstärkten Kräfteaufgebot, darunter Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei sowie zivile Kräfte, setzte die Duisburger Polizei im Stadtteil Hochfeld erneut eine mobile Videobeobachtungsanlage ein.
Versammlung "Gegen Krieg und Sozialabbau" mit 200 Teilnehmenden
Die Versammlung in Duisburg-Hamborn in der Zeit von 15:00 bis 16:30 Uhr verlief mit rund 200 Teilnehmenden fast störungsfrei. In einem Fall schrieben die Einsatzkräfte eine Anzeige, weil ein Teilnehmer eine strafrechtlich relevante Parole rief. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.

Zwar kam es auch an diesem Halloweenfest zu zahlreichen Böller- und Eierwürfen und auch Ruhestörungen im gesamten Stadtgebiet, jedoch zeigten die verstärkten Sicherheits- und Präsenzmaßnahmen wiederholt erkennbar Wirkung. In einigen Fällen warfen Personen mit Eiern in Richtung der Einsatzkräfte der Polizei und auch in Richtung von Mitarbeitenden der DVG.

Einige Beispielsachverhalte aus den Stadtteilen:
Im Bereich der Asterlager Straße in Hochemmerich waren vermehrt Jugendliche mit E-Scootern unterwegs. Die Einsatzkräfte führten mehrere Personen- und Fahrzeugkontrollen durch. Ein 14-Jähriger fuhr beispielsweise mit einem Elektrokleinstfahrzeug über den Radweg. Bei seiner Kontrolle fanden die Polizisten heraus, dass das Fahrzeug zu schnell fahren konnte. Sie stellten das Zweirad sicher und schrieben eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weil kein Versicherungsschutz bestand.
Ein 19-Jähriger muss sich mit einem Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis auseinandersetzen, weil er im Bereich der Maxstraße in Hamborn mit einem Fatbike unterwegs war, welches eine Geschwindigkeit von 20 km/h erreichte, ohne dass er die Pedale treten musste. Seine Fahrt durfte er nicht mehr fortsetzen.
Im Bereich der Rügenstraße in Neumühl sind Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Feuerwerkskörpern geworfen worden - es entstand weder ein Sach- noch ein Personenschaden.
Im Stadtteil Hochfeld kam es vermehrt zu dem Einsatz von Pyrotechnik und zu größeren Personenansammlungen, auch im Videobeobachtungsbereich an der Pauluskirche. Die Beamten schritten konsequent ein, stellten Identitäten fest und erteilten Platzverweise. Auf der Siechenhausstraße wurden aus einer Gruppe heraus mehrere Feuerwerkskörper gezündet. Verletzt wurde niemand. Die Beamten fertigten mehrere Strafanzeigen, nahmen drei Personen in Gewahrsam und stellten Beweismittel sicher.
Ein Jugendlicher muss sich mit einem Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz von der Wanheimer Straße/Liebfrauenstraße auseinandersetzen. Bei ihm fanden die Beamten auch ein Reizgasspray, weshalb gegen ihn noch ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Auch ihn übergaben die Beamten den Eltern.
Am Hochheider Markt versuchten Personen mit Böllern, eine Schaufensterscheibe zu beschädigen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen einer Sachbeschädigung ein.
Im Bereich des Bürgermeister-Bongartz-Platzes zündeten Personen ebenfalls Feuerwerkskörper. Die Beamten kontrollierten auf einen Schlag gleich 25 Personen, erteilten diesen Platzverweisen und schrieben eine Ordnungswidrigkeitenanzeige infolge des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Die konsequente Vorgehensweise der Polizei Duisburg führte dazu, dass die Beamtinnen und Beamten bis in die Nacht auf Sonntag (1. November, 1 Uhr) zu insgesamt 110 Einsätzen mit direktem Bezug zum Halloween-Geschehen ausgerückt sind. Die Einsatzkräfte leiteten insgesamt 17 Straf- und vier Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Polizisten nahmen sechs Personen in Gewahrsam und erteilten 50 Platzverweise.