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Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 11.5., bis Samstag, 16.5.2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2025 Verkehrsbericht 2024 BZ-Niederrhein

 

Mai 2026

Aldenrade: Nach Schlägerei abgehauen
Am Samstagabend (9. Mai, 20:30 Uhr) soll es auf dem Kometenplatz zu einer Schlägerei zwischen zwei 22 und 33 Jahre alten Männern auf der einen und einer Gruppe (bisher unbekannter) Jugendlicher auf der anderen Seite gekommen sein.
Als die Polizei eintraf, waren die Jugendlichen bereits nicht mehr vor Ort und die beiden Männer (22 und 33) versuchten zu flüchten. Den 33-Jährigen konnten die Beamten an seiner Flucht hindern. Der 22-Jährige flüchtete zu Fuß bis zur Poststraße, wo ihn die Polizei stellen konnte. Der Mann ging mit erhobenen Fäusten auf einen Polizisten zu. Dieser drohte daraufhin den Einsatz des DEIG (Distanz-Elektroimpulsgerät) zunächst an und setzte das DEIG schließlich ein, als der Mann nicht stehen blieb.
Beamte nahmen den 22-Jährigen unter erheblicher Gegenwehr in Gewahrsam. Der 22-Jährige trat und schlug dabei nach den Einsatzkräften. Auf der Wache wurde ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg eine Blutprobe entnommen. Anschließend kam er zur ambulanten Untersuchung in ein Krankenhaus. Jetzt muss er sich unter anderem wegen des tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte mit einer Anzeige auseinandersetzen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die die Situation am Kometenplatz beobachtet haben oder Angaben zu den an der Auseinandersetzung beteiligten Jugendlichen machen können.
Hinweise werden vom Kriminalkommissariat 34 unter 0203 2800 entgegen genommen.



Hochfeld: Einbrecher geschnappt
Ein zunächst Unbekannter verschaffte sich bereits am Donnerstagabend (7. Mai, 21 Uhr) Zutritt zu einem geschlossenen Geschäft an der Wanheimer Straße, durchwühlte alles und ergriff samt Beute die Flucht. Der Ladeninhaber (54) sicherte in der Folge die Videoaufzeichnungen und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Ein Mitarbeiter (32), der den Diebstahl auf den Aufnahmen der Videoanlage gesehen hatte, erkannte den Tatverdächtigen am Freitagnachmittag (8. Mai, 14:40 Uhr) im Immanuel-Kant-Park wieder und meldete das der Polizei. Polizisten kontrollierten den 26-Jährigen, der eine Tasche mit dem Diebesgut vom 7. Mai bei sich trug. Sie stellten die entwendeten elektronischen Geräte sicher und brachten den Mann zunächst in den Polizeigewahrsam, bevor er durch Rettungskräfte wegen medizinischer Bedürfnisse in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter beim Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. Die weiteren Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 14 dauern an.



Hochfeld: Streitende Männer getrennt
Am frühen Samstagmorgen (9. Mai, 6:10 Uhr) eskalierte ein Streit zwischen zwei Männern auf der Brückenstraße. Ein 21-Jähriger soll einem 24-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben. Die Polizei versuchte die beiden Männer und umstehende Zeugen zu trennen. Da die Stimmung aufgeladen war und die Kontrahenten den Anweisungen der Polizei nicht folgten, drohten die Beamten an, das DEIG (Distanz-Elektroimpulsgerät) einzusetzen. Daraufhin beruhigte sich die Lage und die Beamten konnten das Pfefferspray sicherstellen und den 21-Jährigen mit zur Wache nehmen, wo ihm auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg und richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen wurde. Der Mann muss sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung mit einer Anzeige auseinandersetzen.



Hochemmerich: Kelleraufbrüche
Unbekannte verschafften sich in der Zeit zwischen Freitagabend (8. Mai, 19 Uhr) und Samstagmorgen (9. Mai, 8 Uhr) unerlaubt Zutritt zu dem Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Hochemmericher Straße und brachen nach bisherigen Erkenntnissen 21 Kellerverschläge auf.
Anwohner des Hauses verständigten die Polizei. Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Hamborn/Neudorf: 26-Jähriger verschleppt und ausgeraubt
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen nach einem erpresserischen Menschenraub zum Nachteil eines 26-Jährigen vom 30. April, 21 Uhr, aufgenommen und sucht nun Zeuginnen und Zeugen.
Ein 26-Jähriger fuhr mit seinem Pkw zur Obermarxloher Straße in Hamborn, um sich mit einem Bekannten zu treffen. Doch statt seines Kontaktes erschienen fünf Männer in einem schwarzen Mercedes V-Klasse. Sie haben den Münsteraner verschleppt und im Anschluss ausgeraubt.
Zeugen verständigten die Polizei, weil der schwarze Wagen mit geöffneten Türen am Kammerweg in Neudorf, in der Nähe einer Sportanlage, stand und ihnen verdächtig vorkam. Als die Einsatzkräfte eintrafen, ergriffen fünf Personen die Flucht über einen Schotterweg in Richtung des Aktienwegs. Die Beamten fanden den 26-Jährigen im Fahrzeug.
Rettungskräfte versorgten den Verletzten und brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern weiterhin an. Wenn Sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben und nähere Angaben zu den Tätern machen können, dann melden Sie sich bitte bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800.



Dellviertel: Dealer festgenommen
Am Donnerstagabend (7. Mai, 21 Uhr) beobachteten Polizisten im Kantpark, in der Nähe des Paul-Klee-Weg, eine Drogenübergabe und stellten den Dealer. Nachdem die Einsatzkräfte den Dealer (42) und den Käufer angesprochen hatten, durchsuchten sie den 42-Jährigen Drogenverkäufer. Die Beamten fanden Betäubungsmittel, mehrere Handys, Bargeld (in szenetypischer Stückelung) sowie einen Personalausweis einer anderen Person und stellten alles sicher. Der 24-Jährige Käufer muss sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen und erhielt einen Platzverweis.
Der 42-Jährige wurde ebenfalls des Platzes verwiesen, weigerte sich jedoch zu gehen und wurde verbal aggressiv, sodass die Polizisten ihn zur Durchsetzung der Maßnahme in Gewahrsam nahmen. Bei einer erneuten Durchsuchung fanden die Beamten weitere Drogen in den Tiefen seiner Socken und stellten auch diese sicher. Da er Angaben dazu machte, dass er zu Hause Drogen konsumieren würde, erwirkten die Einsatzkräfte bei der Staatsanwaltschaft Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung an der Neubreisacher Straße in Meiderich. Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie ein Rauschgiftspürhund der Duisburger Polizei durchsuchten die Wohnung samt Kellerräume und fanden Betäubungsmittel in einer nichtgeringen Menge, Munition, Bargeld und mehrere Personaldokumente und stellten auch hier alles sicher.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter beim Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl wegen des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln in einer nicht geringen Menge. Das Kriminalkommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.



Hamborn: Ausgeraubt
Ein 30-jähriger Mann erschien am Donnerstag (7. Mai) auf der Polizeiwache Hamborn und zeigte an, am Mittwochabend (6. Mai, gegen 19 Uhr) auf der Duisburger Straße in Höhe der Feuerwache Hamborn an einer dortigen Parkanlage ausgeraubt worden zu sein.
Er berichtete den Beamten von mindestens zehn Unbekannten unter Vorhalt einer Schusswaffe sowie mehrerer Messer bedroht worden sein. Die Täter nahmen ihm Bargeld ab und flüchteten anschließend.
Bei der Gruppe soll es sich überwiegend um junge Männer gehandelt haben, die ihr Gesicht mit Schals verdeckt hatten.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu der Gruppe machen können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Meiderich: Angeblicher Wasserwerke beklaut 90-Jährige
Ein Unbekannter hat sich am Donnerstagmittag (7. Mai, gegen 13:30 Uhr) unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer 90-jährigen Duisburgerin im Bereich der Nombericher Straße verschafft und Schmuck entwendet.
Der Mann gab sich gegenüber der Seniorin als Wasserwerker aus, zeigte einen vermeintlichen Dienstausweis vor und behauptete, den Wasserdruck überprüfen zu müssen. Dazu forderte er die Frau auf, einen Wasserschlauch festzuhalten, während er angeblich in den Keller gehen wolle, um dort Messungen vorzunehmen. Sie sollte zudem ihren Goldschmuck ablegen, damit sie keinen Stromschlag erleide. Die 90-Jährige übergab daraufhin ihren Ehering sowie Perlenohrringe. Anschließend verschwand der Mann in Richtung Keller und kehrte nicht mehr zurück.
Der Mann wird wie folgt beschrieben: etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß, dunkle Haare, schwarzer Anzug. Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zu dem Täter machen können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Die Polizei warnt: Trickbetrüger treten häufig äußerst überzeugend auf, sodass sie kaum von echten Dienstleistern zu unterscheiden sind. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, wenn Sie keinen Besuch erwarten. Sensibilisieren Sie insbesondere ältere Angehörige für diese Betrugsmaschen.



Altstadt: 65-Jähriger nach Unfall reanimiert
Ein 65-jähriger Autofahrer erlitt am Mittwochmorgen (6. Mai, 8:45 Uhr) auf der Gutenbergstraße offenbar einen internistischen Notfall und verlor dadurch die Kontrolle über seinen Fiat. Der Wagen kollidierte anschließend mit zwei geparkten Pkw.

Zeugen eilten sofort zu dem Fahrzeug, schlugen die Beifahrerscheibe ein und zogen den bewusstlosen Mann aus dem Auto. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte brachten sie ihn in die stabile Seitenlage. Die alarmierten Polizisten leisteten umgehend Erste Hilfe und begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Ein Notarzt konnte den 65-Jährigen im weiteren Verlauf erfolgreich reanimieren.

Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fiat sowie ein Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.



Dellviertel: Betrüger gibt sich als Handwerker aus
Am Dienstagnachmittag (5. Mai, 15 Uhr) klingelte ein Unbekannter bei einer 85-Jährigen von der Düsseldorfer Straße Ecke Heerstraße und gab sich als Handwerker aus, um sich Zutritt zu ihrer Wohnung zu verschaffen.
Er gab an, dass das Mehrfamilienhaus Wasserprobleme hätte. Nachdem er mit den vermeintlichen Arbeiten fertig war und die Wohnung verließ, stellte die Seniorin fest, dass Bargeld und Schmuck fehlten und verständigte die Polizei.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Marxloh: Auf Parkdeck überschlagen
Eine 39-Jährige hat am Dienstagnachmittag (5. Mai, 16:15 Uhr) in einem Parkhaus an der Roonstraße die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Der VW Touran überschlug sich daraufhin.
Die Fahrerin war gerade dabei im Parkhaus zum obersten Parkdeck zu fahren. Im Kurvenbereich stieß sie - so schilderte sie es der Polizei - gegen den Bordstein und legte daraufhin den Rückwärtsgang ein. Dabei verwechselte sie offenbar Gas und Bremse, sodass der Wagen ruckartig zurücksetzte, gegen einen weiteren erhöhten Bordstein prallte und sich schließlich überschlug. Die 39-Jährige und ihre 19 Jahre alte Beifahrerin kamen zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen.



City: Nach Verfolgungsjagd auf dem Dach gelandet
Am Dienstagmittag (5. Mai, 14 Uhr) flüchtete ein 24-Jähriger in einem Ford Fiesta vor der Polizei, verunfallte infolge seiner rasanten Fahrweise und landete auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz auf dem Dach.
Der Fall im Detail: Kriminalbeamte fuhren mit einem zivilen Streifenwagen über die Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Als ein Ford Fiesta mit erhöhter Geschwindigkeit verbotswidrig über die Bahnschienen mehrere Pkw überholte, nahmen die Polizisten die Verfolgung auf und forderten den Fahrer auf anzuhalten.
An einer rot zeigenden Ampel musste der Ford-Fahrer anhalten und der Beamte ergriff die Chance, stieg aus, näherte sich dem Fiesta und zeigte seinen Polizeidienstausweis. Der Fahrer schien davon sichtlich unbeeindruckt, zog sich die Kapuze ins Gesicht und fuhr schließlich los. Der Zivilpolizist nahm erneut die Verfolgung auf.
Auf dem Weg zum und im Bereich des Friedrich-Wilhelm-Platzes gefährdete der Flüchtige andere Verkehrsteilnehmer. Nur durch die aufmerksamen Reaktionen von Autofahrenden und Fußgängern konnten Kollisionen verhindert werden. Weil ein E-Scooter im Weg stand, umfuhr der 24-Jährige diesen und prallte gegen einen Stein, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach landete.
Die Kriminalbeamte stellte den Zivilwagen ab, ging zu dem verunfallten Fahrzeug und stellte fest, dass der kopfüber hängende 24-Jährige augenscheinlich unverletzt schien. Als Polizisten von der Wache Präsidium eintrafen, holten sie den Fahrer aus dem Fahrzeug und brachten ihn fixiert in einen Streifenwagen. Weil der Ford-Fahrer nach Alkohol roch, boten die Einsatzkräfte ihm einen freiwilligen Atemalkoholtest an, den er ablehnte. Aufgrund dessen brachten sie ihn zur Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Ermittlungen vor Ort ergaben, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Ford Fiesta gehörten, sondern zuvor gestohlen worden waren. Die zum Fahrzeug gehörenden Kennzeichen befanden sich in dem Wagen. Der Pkw wurde ebenfalls in der Zeit zwischen Montag (4. Mai, 21 Uhr) und Dienstag (5. Mai, 6:30 Uhr) von der Roderichstraße in Moers-Asberg zuvor gestohlen.
Die Polizisten stellten das Fahrzeug samt geklauter Kennzeichen sicher - deshalb war ein Abschleppwagen im Einsatz. Die Beamten nahmen den Unfall auf - für die Dauer sperrten sie die Umgebung ab. Nun befassen sich das Verkehrskommissariat 22 und das Kriminalkommissariat 36 der Duisburger Polizei mit dem Fall. Ebenso ermittelt die Kriminalpolizei der Kreispolizeibehörde Wesel infolge des Pkw-Diebstahls. Die Ermittlungen - insbesondere ob der Fahrer mit dem besonders schweren Fall des Diebstahls des Pkw in Moers in Verbindung steht - dauern weiterhin an.
Die Ermittler suchen nun weitere Zeuginnen und Zeugen, die als Verkehrsteilnehmende infolge des verbotenen Einzelrennens gefährdet, behindert und beeinträchtigt wurden. Kontaktieren Sie die Ermittler des Verkehrskommissariats 22 unter der Rufnummer 0203 2800.
Wegen des Vorwurfs des Diebstahls stellte die Zweigstelle Moers der Staatsanwaltschaft Kleve einen Haftbefehlsantrag gegen den Beschuldigten, über den nun zunächst der zuständige Ermittlungsrichter entscheiden muss.



City: Droh-E-Mail an Landfermann-Gymnasium
Am Montagnachmittag (4. Mai) erreichte die Polizei Duisburg die Information, dass am Landfermann-Gymnasium an der Mainstraße eine Droh-E-Mail eingegangen ist. In dieser Mail wurden Straftaten zum Nachteil der Schülerschaft und Bediensteten der Schule angekündigt.
Die Polizei nimmt derartige Drohungen stets ernst und prüft sie im Einzelfall sorgfältig - vor allem, um Risiken für die Bevölkerung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, aber auch, um mögliche Zusammenhänge mit vergleichbaren Straftaten aus der Vergangenheit zu erkennen. In diesem Fall sind Experten der Kriminalpolizei zu der Einschätzung gekommen, dass nicht von einer Ernsthaftigkeit der Drohung auszugehen ist. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 36 dauern weiter an. Die Duisburger Polizei steht in regem Austausch mit der Schulleitung. Die Beamtinnen und Beamten werden lageangepasste Maßnahmen in diesem Fall durchführen.
Die Polizei warnt in dem Zusammenhang: Jede Drohung dieser Art begründet den Anfangsverdacht einer Störung des öffentlichen Friedens durch Androhungen von Straftaten und wird konsequent ermittelt und strafrechtlich verfolgt.



Laar: Schusswaffe gezeigt?
Am Samstagabend (2. Mai, 22:10 Uhr) soll es vor einem Wohnhaus an der Kanzlerstraße zu einer mutmaßlichen Bedrohung, nach einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein.

Ein 32-Jähriger schilderte, dass er in einem Mehrfamilienhaus an der Kanzlerstraße zu Besuch war. Beim Verlassen des Mehrfamilienhauses war die Haustür abgeschlossen. Er ärgerte sich über den Umstand und geriet infolge dessen mit einem Nachbarn in einen Streit. Vor dem Wohnhaus wurde aus einer zunächst verbalen eine körperliche Auseinandersetzung.
Währenddessen soll ein weißer VW Golf mit zwei Personen vorgefahren sein. Als die Personen ausgestiegen sind, soll einer von beiden eine Pistole in seinem Hosenbund vorgezeigt haben. Dann sei das Duo eingestiegen und in Richtung Deichstraße davongefahren. Der Fahrer soll zwischen 25 und 30 Jahren alt gewesen und 1,80 Meter groß gewesen sein. Er habe sportlich gewirkt und eine weiße Kappe sowie ein weißes Oberteil getragen haben.
Nun müssen sich der 32-Jährige sowie der Anwohner mit einer Anzeige auseinandersetzen. Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Duo im weißen VW Golf machen können.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Duisburg: Widerstand und Angriffe gegen Polizeibeamte
In gleich mehreren Fällen hatte es die Polizei Duisburg am langen Wochenende mit Widerständen oder tätlichen Angriffen zu tun.
Eine Auswahl:
Am Donnerstagabend (30. April, 20:45 Uhr) randalierte ein betrunkener 36-Jähriger auf dem Sternbuschweg. Die Polizei nahm den Mann zur Ausnüchterung und Beruhigung mit auf die Wache, wo er in Richtung der Einsatzkräfte trat und einen der Beamten an der Brust erwischte. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die Entnahme einer Blutprobe an.
Am Sonntagnachmittag (3. Mai, 15 Uhr randalierte eine 47-Jährige betrunkene Frau auf der Königstraße und warf mit Glasflaschen. Als sie einen Platzverweis der Polizei ignorierte, nahmen sie Beamte im Streifenwagen mit zur Ausnüchterung auf die Wache. Im Auto bespuckte die Frau einen der Polizisten. Beim Aussteigen trat sie in Richtung der beiden Beamten und gegen die Autotür. Auch ihr wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen.
In beiden Fällen müssen sich die renitenten Personen mit Anzeigen auseinandersetzen.



Hochfeld: 62-Jährige verletzt und beraubt aufgewacht
Eine 62-jährige Duisburgerin erschien am Mittwoch (29. April) bei der Polizei, um Anzeige zu erstatten. Nach ihren Angaben sei sie bereits am Sonntagabend (26. April gegen 18:30 Uhr) im Böninger Park an der Musfeldstraße benommen und mit einer Platzwunde am Kopf aufgewacht. Die Frau gab an, dass aus ihrer Geldbörse Bargeld, ihre Krankenversicherungskarte sowie E-Zigaretten entwendet worden seien. Sie geht davon aus, dass sie niedergeschlagen wurde, kann sich aber an nichts erinnern.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise dazu geben können, ob es zu einem Raubdelikt oder möglicherweise einem alleinigen Sturzgeschehen gekommen ist. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Laar: 7-Jähriger angefahren - Opelfahrerin gesucht
Eine bislang unbekannte Autofahrerin hat am Mittwochabend (29. April, 19:10 Uhr) einen 7-jährigen Jungen auf der Arndtstraße angefahren. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat das Kind zwischen geparkten Fahrzeugen die Fahrbahn, um die Straße zu überqueren. Dabei wurde es von dem vorbeifahrenden Pkw erfasst. Die Frau entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort und setzte ihre Fahrt in Richtung Beeckerwerth fort, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern und die Polizei zu alarmieren.
Der Vater des Jungen gab gegenüber den Einsatzkräften an, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen schwarzen Opel Corsa gehandelt habe. Die Fahrerin wird auf etwa 45 bis 50 Jahre geschätzt und soll eine Brille getragen haben.
Der 7-Jährige erlitt Schürfwunden und klagte über Schmerzen. Er wurde mit einem Rettungswagen in Begleitung seiner Mutter in ein Krankenhaus gebracht.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang, zur Fahrerin oder dem Opel machen können, sich bei der Polizei Duisburg unter der Telefonnummer 0203 2800 zu melden.



Rheinhausen: Temposünder im Visier
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg haben am Dienstag (28. April) gemeinsam mit der Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg Temposünder ins Visier genommen. In der Zeit von 16 Uhr bis Mitternacht führten sie einen Schwerpunkteinsatz im Bereich Moerser Straße / Zubringer L237 durch. Ziel der Maßnahmen war die konsequente Bekämpfung von Geschwindigkeitsverstößen und die Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Die Bilanz der Polizei: Es wurden unter anderem 127 Identitätsfeststellungen durchgeführt und 111 Pkw überprüft. Darüber hinaus fertigten die Beamten eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. In 25 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben - überwiegend aufgrund von Geschwindigkeitsverstößen, aber auch wegen der Nutzung eines Mobiltelefons auf einem Fahrrad und am Steuer. Zudem erhoben die Einsatzkräfte in 25 Fällen Verwarngelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ergänzend führten die Polizisten fünf Drogenvortests sowie 22 freiwillige Atemalkoholtests durch.
Die Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg stellte insgesamt 295 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Hierbei wurden 251 Verwarngelder ausgesprochen und 44 Bußgeldverfahren eingeleitet.
Besonders auffällig war ein Autofahrer, der mit 108 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Den negativen Spitzenreiter erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.
Die Polizei Duisburg und die Stadt Duisburg werden auch künftig gemeinsame Kontrollen durchführen, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen.