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Juli 2026

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Ermittlungen wegen Verdachts der Vorteilsannahme und -gewährung im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024


Neumühl: Zivilpolizei beobachtet Drogendeal
Zivile Polizisten standen am Mittwochnachmittag (5. August, 17:35 Uhr) im Kreuzungsbereich der Albert-Einstein-Straße/Fiskusstraße an einer roten Ampel und beobachteten währenddessen eine Drogenübergabe. Die Beamten erblickten drei Personen, wie diese untereinander Bargeld gegen Druckverschlusstütchen austauschten. Für eine Kontrolle verständigten die Einsatzkräfte ein weiteres Streifenteam.
Das Trio im Alter von 16 bis 21 Jahren konnte in der Höhe der Alexstraße kontrolliert werden. Bei der Durchsuchung des 18-Jährigen fanden die Polizisten mehrere Druckverschlusstütchen gefüllt mit Cannabis und Haschisch, ein Handy sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung. Die Beamten stellten alles sicher und erwirkten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg beim Amtsgericht Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 21-Jährigen von der Borussiastraße. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte Cannabis in einer nicht geringen Menge, Bargeld, eine Feinwaage sowie Verpackungsmaterial und stellten alles sicher.
Nun müssen sich die Männer mit einem Strafverfahren auseinandersetzen. Das Krimimalkommissariat 24 hat die Ermittlungen übernommen.



Rahm: Beim Abbiegen Leichtkraftrad übersehen

Ein 47-jähriger Autofahrer nahm, nach aktuellem Kenntnisstand, am Mittwochvormittag (5. August, 10:15 Uhr) an der Einmündung Angermunder Straße / Walter-Schönheit-Straße beim Linksabbiegen einem entgegenkommenden Kradfahrer (21) die Vorfahrt.
Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, bei dem der 21-Jährige schwere Verletzungen erlitt. Rettungskräfte versorgten den Mann zunächst an der Unfallstelle und brachten ihn anschließend mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Das Leichtkraftrad war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten sperrten Einsatzkräfte den betroffenen Bereich.
Den 47-jährigen Autofahrer erwartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall.



Altstadt: Versuchter Raub am Stadttheater
Eine 39-Jährige saß am Dienstagabend (4. August, 21:45 Uhr) gemeinsam mit mehreren Personen auf der Treppe des Stadttheaters am Opernplatz. Ihr Mobiltelefon hatte sie neben sich abgelegt. Plötzlich erschien eine alkoholisierte 34-Jährige, nahm das Handy an sich und wollte damit flüchten. Als die 39-Jährige versuchte, dies zu verhindern, schlug die Tatverdächtige in ihre Richtung und trat sie. Auch der Freund der 39-Jährigen wurde von der 34-Jährigen attackiert. Letztlich gelang es ihm, das Mobiltelefon wieder an sich zu nehmen. Rettungskräfte waren für die beiden nicht erforderlich.
Beim Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte flüchtete die 34-Jährige zunächst vom Tatort. Die Einsatzkräfte holten sie jedoch ein, fixierten sie und brachten sie zur Polizeiwache. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv.
Da die Frau auch auf der Wache randalierte, wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ein Arzt der Frau eine Blutprobe.
Die 34-Jährige muss sich nun wegen des räuberischen Diebstahls strafrechtlich verantworten.



Marxloh: Nach Körperverletzung festgenommen
Nach einer Körperverletzung zum Nachteil einer 16-Jährigen am Dienstagmittag (4. August, 12:45 Uhr) an einer Wohngruppe auf der Karl-Marx-Straße hat die Polizei einen 31-Jährigen in Gewahrsam genommen. Der Mann weigerte sich zuvor trotz eines bestehenden Hausverbots, das Gelände der Einrichtung zu verlassen. Stattdessen setzte er sich demonstrativ auf die Grundstücksmauer.
Als die alarmierten Polizeikräfte eintrafen, sprang der 31-Jährige plötzlich vor die Einsatzkräfte und unterschritt dabei den erforderlichen Sicherheitsabstand erheblich. Die Polizeibeamten fixierten den Mann unter Gegenwehr. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt. Der 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen, benötigte jedoch vor Ort keine ärztliche Behandlung.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.



Hamborn: Ohne Bargeld gab es Schläge
Am Dienstagabend (4. August, 20:30 Uhr) soll ein 50-Jähriger im Bereich der Jägerstraße von zwei Männern ausgeraubt und verletzt worden sein. Der Mann schilderte den Einsatzkräften, dass das Duo Bargeld gefordert habe. Er hatte kein Bargeld dabei, woraufhin die Männer auf ihn eingeschlagen und ihn mit einem Messer verletzt haben. Der Verletzte habe sich losreißen können und bat Passanten um Hilfe. Die Täter seien in Richtung Gottliebstraße geflüchtet. Ein Rettungswagen brachte den Duisburger zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen wegen des schweren Raubes und hinsichtlich der Tatverdächtigen aufgenommen.



Dellviertel: 65-Jährigen ausgeraubt

Ein Duo soll am Montagmorgen (3. August, 6 Uhr) einen Mann (65) auf der Friedrich-Wilhelm-Straße verletzt, ausgeraubt und die Flucht samt Beute ergriffen haben. Ein aufmerksamer Zeuge (45) beobachtete den Vorfall und verständigte die Polizei. Der 65-jährige Geschädigte schilderte den Beamten, dass er von einem Unbekannten mit Fäusten und einem Fahrradschloss geschlagen wurde, während er in ein Taxi einsteigen wollte. Der Tatverdächtige habe ihm zudem noch eine Geldbörse aus der Hosentasche entwendet. An der Tat sei auch eine Frau beteiligt gewesen.
Rettungskräfte versorgten den Verletzten an Ort und Stelle.
Der 45-jährige Zeuge teilte den Beamten mit, dass er beobachtet habe, wie beide Tatverdächtige auf einem E-Scooter über die Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung Burgacker flüchteten. Er stellte den Einsatzkräften eine Personenbeschreibung und Fotos der Tatverdächtigen zur Verfügung.
Die Hartnäckigkeit der Beamten sollte sich auszahlen: Gegen 13:45 Uhr entdeckten Polizisten im Immanuel-Kant-Park einen Mann (36) und eine Frau (21), auf welche die Personenbeschreibungen passten und nahmen beide vorläufig fest.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der 36-Jährige einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt. Er befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft. Weil sich der dringende Tatverdacht gegen die 21-Jährige nicht erhärtete, kam sie auf freien Fuß. Das Duo muss sich mit einem Strafverfahren wegen schweren Raubes auseinandersetzen.



Hamborn: Sexuelle Belästigung im Schwimmbad
Am Montagnachmittag (3. August, 17:20 Uhr) sollen drei Jugendliche zwei Mädchen (11 und 12 Jahre) in einem Schwimmbad an der Kampstraße am Gesäß angefasst haben. Infolge dessen nahmen Polizisten die Anzeige wegen sexueller Belästigung auf. Während der Befragung der Minderjährigen konnten die mutmaßlichen Tatverdächtigen identifiziert werden. Die Jugendlichen im Alter von 11 bis 13 Jahren wurden zu ihren Erziehungsberechtigten gebracht.
Das Kriminalkommissariat 15 hat die Ermittlungen aufgenommen.



Beeck: Gewalttätiger Angriff einer Frau auf 43-Jährige
Am Sonntagnachmittag (2. August, 14 Uhr) soll an einer Haltestelle an einem Möbelhaus an der Beecker Straße eine Frau unvermittelt eine 43-Jährige angegriffen, verletzte und die Flucht ergriffen haben.
Was geschehen sein soll:
Die 43-jährige Duisburgerin habe sich mit ihrer Tochter (10) an einer Haltestelle aufgehalten. Plötzlich und unerwartet habe sich eine Frau genähert. Die Unbekannte habe sofort auf die Duisburgerin eingeschlagen, ihr das Kopftuch herunter- und die Haare rausgerissen. Zudem habe sie die Mutter mit ausländerfeindlichen Parolen beleidigt und geschubst, sodass sie zu Boden gefallen sei. Als die Tochter dazwischengeriet, verletzte sie sich leicht. Ein Rettungswagen brachte Mutter und Kind zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Täterin wird wie folgt beschrieben: ca. 40 Jahre alt, zwischen 1,60 und 1,65 Meter groß, dünne Statur, gelbes langes Oberteil, schwarze Leggings, Tattoo am Unterarm.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Unbekannten machen könnten. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Rheinberg/Duisburg: Mordkommission ermittelt nach Angriff beim Schützenfest
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kleve Zweigstelle Moers und der Polizei Duisburg
Zeugen verständigten am Samstagabend (1. August, 21:55 Uhr) die Polizei, weil ein Unbekannter mit einem Messer während eines Schützenfestes im Bereich Außenwall/Orsoyer Straße einen 28-Jährigen angriff und mit zwei weiteren Personen die Flucht in Richtung eines Kreisverkehrs (Moerser Straße/Orsoyer Straße) ergriff.
Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den Schwerverletzten und brachten ihn zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus. Die Polizisten nahmen vor Ort die Anzeige auf, befragten Zeuginnen und Zeugen und stellten das mutmaßliche Tatmittel sicher.
Zeugen schilderten, dass der 28-Jährige zuvor mit drei Personen einen Konflikt gehabt habe und, dass insgesamt drei Personen an der Tat beteiligt gewesen sein sollen.
Die Staatsanwaltschaft Kleve Zweigstelle Moers wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt, woraufhin bei der Polizei Duisburg eine Mordkommission eingerichtet wurde. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Tat oder der Motivlage machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Dellviertel: Sexueller Belästigung und Gewaltdelikt auf dem Weinfest
Am Samstagabend (1. August, gegen 22:10 Uhr) eskaliert eine Situation auf dem Weinfest auf der Königstraße, bei der ein Mann (63) verletzt wurde und die Polizisten mehrere Strafanzeigen schrieben.
Was geschehen ist:
Eine 21-Jährige verständigte die Polizei, weil ein zunächst unbekannter Mann ihr ans Gesäß fasste und die Flucht ergriff. Sie erstattete Anzeige wegen sexueller Belästigung und beschrieb den Polizisten den Mann, der sie anfasste.
Wenige Minuten später ging ein weiterer Anruf bei der Polizei ein, weil mehrere Personen an einer körperlichen Auseinandersetzung auf der Königstraße beteiligt waren. Zeugen berichteten, dass mindestens drei Personen auf einen Mann einschlagen würden.
Hierbei wurde ein 63-Jähriger verletzt und musste anschließend durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Verletzten soll es sich um den Tatverdächtigen der sexuellen Belästigung handeln. Ein Zeuge nahm die Verfolgung auf und folgte zwei Männern, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren bis zum Kantpark, wo die Beamten die beiden Männer (23, 26) kontrollierten. Bei dem 26-Jährigen soll es sich um den Lebensgefährten der 21-Jährigen handeln, die zuvor am Gesäß berührt wurde.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ein Arzt beiden eine Blutprobe. Alle beteiligten Personen müssen sich nun mit Strafverfahren auseinandersetzen. In allen Fällen ermittelt die Kriminalpolizei.




Hochfeld: Nach versuchter Brandstiftung festgenommen
Die Kriminalpolizei hat seit dem 27. Juli die Ermittlungen unter anderem wegen einer versuchten Brandstiftung an einem Geschäft auf der Wanheimer Straße aufgenommen und bereits einen Tatverdächtigen festgenommen.
Was geschehen ist: Ein Duisburger Geschäftsinhaber (34) schloss sein Geschäft für die Dauer seines Urlaubs, als er von einem Familienmitglied einen Anruf erhielt, dass die Videoüberwachungskamera etwas Auffälliges aufgezeichnet hatte.
Die Videoauswertung hat ergeben, dass sich in der Nacht zu vergangenem Montag (27. Juli, 02:20 Uhr) drei Tatverdächtige vor dem Geschäft aufhielten. Das Trio goss gegen 04:30 Uhr mehrfach eine Flüssigkeit über die heruntergelassenen Jalousien und versuchte, mit einem brennbaren Gegenstand die Rollläden in Brand zu setzen. Es kam jedoch nicht zu einer Brandentstehung, und das Trio ergriff die Flucht mit einem Fahrzeug.
Während die Ermittlungen der Kriminalpolizei andauerten, erblickten zivile Einsatzkräfte am Freitagabend (31. Juli) ein rotes Fahrzeug am Hamborner Altmarkt, welches nach bisherigen Erkenntnissen mit dem Fluchtfahrzeug von der Wanheimer Straße im Zusammenhang stehen könnte. Weil die Person hinter dem Steuer zudem auf die Personenbeschreibung aus der Videoauswertung passte und der Verdacht bestand, dass es sich um einen der mutmaßlichen Tatverdächtigen handeln könnte, kontrollierten die Beamten den 28-Jährigen.
Nach ersten Überprüfungen ließ sich der Verdacht erhärten, dass ein Zusammenhang zur Tat vom 27. Juli besteht - somit nahmen die Beamten den Mann vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin am Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl u. a. wegen versuchter Brandstiftung. Die Ermittlungen zu den Hintergründen, der Motivlage und zu den Mittätern dauern derzeit weiterhin an.



Duisburg: Schwerpunkteinsatz in Duisburg
Polizei und Netzwerkpartner kontrollieren Clanmilieu, Gastronomiegewerbe sowie Waffen- und Messerverbotszone

Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei waren am Freitagabend (31. Juli) bis in den frühen Samstagmorgen (1. August) gemeinsam mit den Netzwerkpartnern im Großeinsatz, um Schwerpunktkontrollen im gesamten Stadtgebiet im Bereich des Clanmilieus, im Gastronomiegewerbe sowie rund um die Hamborner Waffen- und Messerverbotszone durchzuführen.

Zu den Netzwerkpartnern zählen neben der Staatsanwaltschaft Duisburg, das Hauptzollamt Duisburg, das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg, die Bezirksregierung Düsseldorf sowie das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität.
Das erklärte gemeinsame Ziel: Die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen, konsequente Kontrollen im Bereich des Gastronomiegewerbes und nachhaltige Reduzierung von Gewaltkriminalität.

Insgesamt wurden 24 Gewerbeobjekte im Stadtgebiet kontrolliert.
Einige Beispiele: Die Einsatzkräfte stellten in einigen Fällen Steuerrückstände fest - in einem Fall wurde ein BMW aus diesem Grund gepfändet und abgeschleppt. Eine Person beleidigte während der Maßnahmen einen Polizeibeamten - er muss sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen. Mehrere Personen führten keine Ausweispapiere mit sich. Die Netzwerkpartner stellten zahlreiche arbeitsrechtliche Verstöße und Pfandverstöße fest. Mehrere Geldspielgeräte wurden versiegelt und in einigen Fällen waren die Stundenaufzeichnungen sowie die Preisauszeichnung mangelhaft. Weil in einem Gewerbe erneut unversteuerte Zigaretten gefunden wurden, ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg die Durchsuchung einer Privatwohnung an - ein weiterer Fund blieb dort aus. Ein Gastrobetrieb musste geschlossen werden und in mehreren Fällen wurde gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. Weil bei einer Personenkontrolle ein offener Haftbefehl festgestellt wurde, vollstreckten die Beamten diesen und brachten den Mann in den Polizeigewahrsam. Die Beamten fanden auch mehrere illegale Vapes und stellten diese sicher.

Die Einsatzbilanz im Detail:
   -156 Personenkontrollen
   -27 Berichte
   -Eine Festnahme wegen eines vorliegenden Haftbefehls
   -Fünf Strafanzeigen u. a. wegen des Verdachts der Beleidigung, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und infolge einer Trunkenheitsfahrt
   -17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen u. a. wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, gewerberechtlicher Verstöße und in Folge von
Verkehrsordnungswidrigkeiten
   -30 Verwarngelder
   -Fünf Sicherstellungen - u. a. ein Einhandmesser, illegale Vapes, unversteuerte Zigaretten
   -Eine Betriebsschließung
   -Vier versiegelte Geldspielgeräte

"Die Bekämpfung der Clankriminalität gehört zu den zentralen Zielen der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Wir arbeiten eng mit unseren Netzwerkpartnern zusammen und können auf eine langjährige Erfahrung aus gemeinsamen Einsätzen zurückgreifen. Integrative und konsequente Kontrollaktionen sind unverzichtbar für eine nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung", betont Polizeidirektorin Livia Degner - Polizeiführerin des Schwerpunkteinsatzes.



Meiderich: Widerstand gegen Polizeibeamte - 47-Jähriger in Gewahrsam genommen
Am Donnerstagabend (30. Juli, 18:30 Uhr) wurden Polizeikräfte zur Styrumer Straße gerufen. Nachbarn hatten gemeldet, dass ein Mann in einem Mehrfamilienhaus randaliere und andere Bewohner beleidige. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 47-jährigen Mann. Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollten, versuchte er, sich in der Wohnung einer Nachbarin zu verbergen.
Nachdem die Beamten dies verhinderten, schlug der Mann einer Polizeibeamtin mit der flachen Hand gegen den Arm.
Die Einsatzkräfte drückten den 47-Jährigen daraufhin gegen eine Hauswand und legten ihm Handfesseln an. Dabei erlitt der Mann eine leichte Verletzung am Ellenbogen. Zur Beruhigung seines Gemütszustandes wurde er anschließend in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Die angegriffene Beamtin blieb unverletzt.
Da neben dem aggressiven Verhalten auch körperliche Anzeichen auf einen möglichen Betäubungsmittelkonsum hindeuteten, ordnete ein Richter des Amtsgerichts Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg die Entnahme einer Blutprobe an. Der Mann muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten.