Polizei - Meldungen - Blitzer Immer aktuell
BZ-Sitemap    • Meldungen + Statistiken    • Kommentare    • Archiv    • Bußgeldkatalog

Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Dienstag, 8., bis Samstag, 11.4.2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2025 Verkehrsbericht 2024 BZ-Niederrhein

 

April 2026


Aldenrade: Fahrraddieb festgenommen
Zivile Polizisten beobachteten in der Nacht zu Donnerstag (9. April, gegen 1 Uhr) einen Mann (45), der im Bereich des Kometenplatzes zwei Fahrräder entwendete. Der 45-Jährige rüttelte an mehreren Rädern und nahm sich ein unverschlossenes Zweirad (Firma Rose), setzte sich drauf, griff ein weiteres unverschlossenes Rad (Firma Adriatica) und fuhr in Richtung Friedrich-Ebert-Straße davon. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und sahen, wie der Duisburger am nächsten Fahrradständer die Räder unter die Lupe nahm.
Dann stellten die Einsatzkräfte den Fahrraddieb und brachten ihn zur Polizeiwache. Da die Eigentümer der beiden Fahrräder vor Ort nicht ausfindig gemacht werden konnten, stellten sie die Bikes sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ die zuständige Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl. Die weiteren Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 34 dauern an.



Rumeln-Kaldenhausen: Wohnungseinbruch
Der Besitzer (53) eines Mehrfamilienhauses von der Ahornstraße verständigte am Samstagmittag (4. April, 13:42 Uhr) die Polizei, weil in seine Wohnung eingebrochen wurde. Er schilderte den Einsatzkräften, dass er seit Donnerstagabend (2. April, 20 Uhr) an nicht zu Hause gewesen war. Bei seiner Rückkehr stellte er fest, dass alle Schränke durchwühlt worden waren.
Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeu-gen. Wenn Sie verdächtige Beobachtung in der Zeit von Donnerstag bis Samstag gemacht haben, melden Sie sich bitte bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800.



Altstadt: 31-Jähriger von drei Männern ausgeraubt
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (5. April, 4:40 Uhr) haben drei Unbekannte am Harry-Epstein-Platz einen Mann (31) ausgeraubt und verletzt. Der 31-Jährige schilderte den Polizisten, dass er sich im Bereich einer Haltestelle aufgehalten habe, als er plötzlich von einem Trio angegriffen und durch Schläge im Gesicht verletzt wurde. Mitsamt seiner Bauchtasche seien die Tatverdächtigen in Richtung der Friedrich-Wilhelm-Straße wegge-rannt.
Rettungskräfte brachten den Mann zur Behandlung in ein Krankenhaus. Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen oder Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen machen können, melden sich bitte unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei.



Huckingen: Randale im Krankenhaus
Die Polizei nahm am Dienstagabend (7. April, 20:45 Uhr) eine Anzeige in einem Krankenhaus an der Albertus-Magnus-Straße auf, weil ein Mann eine Mitarbeiterin (41) mit heißem Kaffee leicht verletzte und sie bespuckte und beleidigte.
Die 41-jährige schilderte den Beamten, dass der Mann (58) ein Rezept gefordert hatte. Weil sie ihm kein Rezept ausstellen konnte, bewarf der 58-Jährige sie mit heißem Kaffee und verletzte sie hier durch leicht. Zudem spuckte er sie an, beleidigte sie und ergriff dann die Flucht.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.



Rheinhausen: Drohung im Jobcenter
Mitarbeitende eines Jobcenters verständigten am Dienstagnachmittag (7. April, 15 Uhr) die Polizei, weil ein Kunde in den Vormittagsstunden die Begehung einer Straftat androhte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Mann (49) nicht mehr vor Ort - er erhielt bereits Hausverbot und das Sicherheitspersonal begleitete den Mann hinaus.
Eine Mitarbeiterin schilderte den Beamten, dass der Tatverdächtige ein Anliegen besprechen wollte und warten sollte. Seine Stimmung sei während der Wartezeit zunehmend aggressiver geworden. Er drohte mit der Begehung einer Straftat.
Kriminalbeamte suchten den Duisburger zu Hause auf und eröffneten ihm, dass er sich nun mit einem Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten auseinandersetzen muss.
Das Kriminalkommissariat 35 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.



Bergheim: Kein Versicherungskennzeichen, kein Führerschein
Polizisten erblickten am Samstagnachmittag (4. April, 15:18 Uhr) im Bereich der Trompeter Straße / Lohstraße ein Kleinkraftrad ohne Versicherungskennzeichen und beabsichtigten, den Fahrer anzuhalten und zu kontrollieren. Der junge Mann missachtete die Weisungen der Beamten und fuhr in Richtung der Cölve-Brücke davon. Auf dem Lohfelder Weg verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Kraftrad und stürzte. Er versuchte, die Flucht zu Fuß weiter fortzusetzen - die Beamten holten den Flüchtigen zügig ein.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 16-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und die schwarze Yamaha-Motorroller nicht versichert war. Weil Anhaltspunkte für technische Veränderungen der Maschine vorlagen, stellten die Polizisten das Kleinkraftrad zudem sicher. Da er minderjährig ist, erschien seine Mutter am Einsatzort.
Aufgrund seiner leichten Verletzungen brachten Rettungskräfte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Nun muss er sich mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.



Duisburg: Schwerpunktkontrollen am "Car"-Freitag

Karfreitag oder auch "Car-Friday" steht traditionell jedes Jahr als Saisonauftakt im Kalender der Tuning-Szene - aber auch im Kalender der Polizei Duisburg. Am Freitag, 03.04.2026, beteiligte sich die Duisburger Polizei an der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion "Rot für Raser, Poser und illegales Tuning".

Im Rahmen des behördenübergreifenden Einsatzes, an dem auch das Bürger- und Ordnungsamt, die Fahrerlaubnisbehörde und das Amt für Rechnungswesen und Steuern - Abteilung Vollstreckung der Stadt Duisburg beteiligt waren, führten die Ordnungshüter Kontrollen im Duisburger Stadtgebiet durch. Das gemeinsame Ziel: Duisburgs Straßen sicherer machen.

Bis tief in die Nacht bremsten die Ordnungshüter Raserinnen und Raser aus, kontrollierten, ob die Fahrerinnen und Fahrer die erforderliche Fahrerlaubnis besitzen, verkehrstüchtig waren oder ihre Fahrzeuge unzulässig umgebaut wurden.
Gegen 21:40 Uhr missachtete der Fahrer (41) eines blauen BMW Coupe auf der Wanheimer Straße die Anweisungen eines Polizisten und flüchtete. Ein Motorradpolizist entdeckte den BMW kurze Zeit später geparkt auf einem Hinterhof an der Paul-Esch-Straße. Von dem Fahrer und den zuvor am Auto angebrachten Kennzeichen fehlte zunächst jede Spur.

Die Hartnäckigkeit der Einsatzkräfte sollte sich auszahlen: Bei der Absuche des Hofes entdeckten sie in einem Versteck die Kennzeichen, die eigentlich an einem Sportwagen angebracht sein sollten und stellten sie sicher. Im Rahmen der Fahndung entdeckten Beamte im Bereich Paul-Esch-Straße/Gießereistraße einen Mann, auf den die Beschreibung des flüchtigen Fahrers passte. In einer mitgeführten Tasche entdeckten die Polizisten einen Ausweis sowie einen Autoschlüssel, der zu dem BMW passte. Ein durchgeführter Drogenvortest und Atemalkoholtest verliefen beide negativ. Der 41-Jährige räumte letztendlich ein, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Er muss sich unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung und des Diebstahls vor Gericht verantworten müssen.

Vier Fahrzeuge zogen die Einsatzkräfte von Polizei und Stadt aus dem Verkehr, weil sie unzulässig umgebaut wurden. Neben den Kosten des Bußgeldes müssen die Fahrer auch die Kosten des Abschleppvorgangs und die Gutachterkosten tragen.

Im ersten Fall ertappten die Beamten auf der Wanheimer Straße den Fahrer (42) eines Porsche Panamera 4S. Weil es Unstimmigkeiten bei der angebrachten Rad-/Reifenkombination gab und eine Felge zudem noch starke Beschädigungen aufwies, stellten die Einsatzkräfte das Fahrzeug kurzerhand sicher, um es einem Gutachter vorzuführen. Den 42-Jährigen erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, weil aufgrund der festgestellten Mängel die Betriebserlaubnis erloschen ist.

In einem weiteren Fall kontrollierten die Polizisten gegen 0:30 Uhr auf der Duisburger Straße/Walther-Rathenau-Straße einen blauen Opel Corsa. Weil sie in den Radkästen Schleifspuren feststellten, die vom Kontakt der Reifen mit der Karosserie rührten, stellten sie auch dieses Auto sicher. Auch den Fahrer (24) erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis.

Kurze Zeit später zog ein blaues BMW-Cabrio das Interesse der Beamten auf sich, weil die Abgasanlage auffallend laut war. Bei der anschließenden Überprüfung entdeckten die Polizisten weitere Mängel, darunter ein defektes Zündschloss, scharfkantige und offenliegende Metallteile in der Fahrertüre, sowie Mängel am Fahrwerk. Aufgrund des schlechten Zustandes des Fahrzeuges entstempelten Mitarbeiter der Fahrerlaubnisbehörde die Kennzeichen und stellten den Fahrzeugschein sicher.

Im letzten Fall nahmen Beamte gegen 2:20 Uhr an der Duisburger Straße/Walther-Rathenau-Straße einen schwarzen Mercedes S63 AMG eines jungen Mannes (24) aus Oberhausen an den Haken. Das Auto lag so tief auf der Straße, dass auch in diesem Fall die Reifen Kontakt zur Karosserie hatten und in den Radkästen Schleifspuren zu erkennen waren. Der Oberhausener muss sich mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis auseinandersetzen.

Die Gesamtbilanz des Einsatzes kann sich sehen lassen: Insgesamt erhoben die Ordnungshüter von Stadt und Polizei 359 Verwarngelder und schrieben 112 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Hierin enthalten sind 317 Verwarngelder und 91 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, weil Temposünder die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten.
Spitzenreiter war ein Autofahrer, der statt der erlaubten 30 km/h mit 76 km/h auf der Duisburger Straße unterwegs war.

In acht Fällen überprüften Mitarbeitende der Fahrerlaubnisbehörde, ob die angetroffenen Fahrzeugführer im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. In sieben Fällen leiteten Polizisten Strafverfahren ein, weil Fahrzeugführer nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügten, die Fahrzeuge nicht versichert waren oder ein Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz vorlag.

Seitens des Amtes für Rechnungswesen und Steuern - Abteilung Vollstreckung wurden 47 Personen überprüft. In zwölf Fällen konnten ausstehende Forderungen in einem insgesamt vierstelligen Bereich vereinnahmt werden.

Die Duisburger Polizei und die Stadt Duisburg zeigen rücksichtslosem Verhalten im Straßenverkehr gegenüber keine Toleranz und sind nicht nur an Karfreitag aktiv. Das gesamte Jahr über finden Kontrollen und Schwerpunkteinsätze statt, um Rasern, Posern und illegalem Tuning einen Riegel vor zu schieben.



Meiderich: Fahrrad mit "Motor nachgerüstet"
Am Mittwoch (1. April, gegen 11 Uhr) haben Einsatzkräfte der Polizei auf der Straße Am Nordhafen einen verdächtigen "Fahrradfahrer" angehalten. Der 60-jährige Mann war mit einem Gefährt unterwegs, welches ohne Benutzung der Pedale sofort in Bewegung kam.
Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass das Fahrzeug mit einem nachträglich installierten Elektromotor ausgestattet war. Dieser war mit Klebeband am Fahrzeug befestigt. Die Geschwindigkeitsanzeige zeigte eine Höchstgeschwindigkeit von rund 80 km/h an. Durch den Umbau gilt das "Rad" als Kraftfahrzeug. Eine entsprechende gültige Fahrerlaubnis besitzt der 60-Jährige nicht.
Da er angab, vor einigen Tagen einen Joint geraucht zu haben, führten die Beamten einen Drogenvortest durch, der positiv auf Amphetamine und Cannabis ausfiel. Ein Arzt entnahm dem Mann daraufhin eine Blutprobe.
Der Duisburger muss sich jetzt mit Strafanzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis auseinandersetzen. Zusätzlich wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher und informierten das Straßenverkehrsamt über den Vorfall. Die Ermittlungen durch das Verkehrskommissariat 21 dauern an.



Hochheide: Kleinkraftrad auf der Flucht
Ein Kradfahrer der Duisburger Polizei erblickte am Mittwochnachmittag (1. April, 16:25 Uhr) ein Kleinkraftrad im Bereich der Kirchstraße und stellte fest, dass keine Scheinwerfer und keine Spiegel angebracht sind. Als der Polizist den Fahrer und die Yamaha-Maschine kontrollieren wollte, gab der Fahrer samt seines Mitfahrers Gas und lieferte sich eine Verfolgungsfahrt.
In Höhe der Augustastraße brachte der Motorradpolizist den Kleinkraftradfahrer zum Anhalten. Auch zivile Polizisten waren an der Verfolgung beteiligt.
Die Einsatzkräfte stellen das Handy sowie den Roller des 16-Jährigen sicher. Zudem brachten sie ihn sowie seinen gleichaltrigen Sozius nach Hause zu den Erziehungsberechtigten.
Die Beamten fertigten eine Strafanzeige und das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen.



Dellviertel/Duissern: Trickbetrüger unterwegs
Gleich zwei Mal haben Unbekannte am Dienstag (31. März) Duisburger Senioren um ihr Geld gebracht.
Im Dellviertel erschlich sich gegen 11 Uhr ein Täter an der Wittekindstraße das Vertrauen eines Seniors, indem er behauptete der Sohn eines alten Arbeitskollegen zu sein. Er bat den älteren Herrn um Geld für eine Reise, welches der Senior aus einem Nebenzimmer holte und ihm übergab. Als der Täter verschwunden war, fehlte aus dem Schlafzimmer des Mannes weiteres Bargeld in vierstelliger Höhe. Der Fremde war elegant gekleidet, etwa 1,80 Meter groß, etwa 30 Jahre alt, schlank, hatte dunkle Haare und Gold-Zähne.

In Duissern gab sich ein Täter gegen 12:20 Uhr als Heizungsableser aus, um in die Wohnung einer Seniorin an der Aakerfährstraße zu gelangen. Er stahl eine zweistellige Summe Bargeld aus ihrem Portemonnaie und verschwand. Der Mann soll etwa 35 bis 40 Jahre alt sein und 1,80 Meter groß. Er hatte einen starken Akzent, schwarze Haare, einen Bart und trug einen grauen Overall.
In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise unter 0203 2800 an das Kriminalkommissariat 32 richten können.