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Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 12. Oktober, bis Samstag, 17. Oktober 2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2025 • Verkehrsbericht 2025 • BZ-Niederrhein

 

Oktober 2026

Hamborn: Trümmerfeld nach möglichem "Straßenrennen"
Am späten Mittwochabend (14. Oktober, 22 Uhr) lieferten sich die Fahrer (25, 27) eines schwarzen BMW 5er und eines grauen Audi A6 auf der Buschstraße mutmaßlich ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen und hinterließen dort ein Trümmerfeld. An der Unfallörtlichkeit trafen die Polizisten auf zwei verletzte Personen, drei beschädigte Autos und einen beschädigten Anhänger.
Mehrere Zeugen, darunter auch der Fahrer (24) eines grünen Audi RS3, schilderten den Einsatzkräften, dass die beiden zuvor genannten Personen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Buschstraße in Richtung der Steigerstraße entlangfuhren.
Bevor Rettungskräfte den 27-jährigen Audi-Fahrer und eine Beifahrerin (25) zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachten, befragten Polizisten das Duo nach dem Unfallhergang. Der mutmaßliche Unfallverursacher teilte den Einsatzkräften mit, dass er, aus ihm nicht nachvollziehbaren Gründen, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sei. Dort kollidierte er mit einem geparkten Mercedes B180. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Mercedes gegen einen geparkten Anhänger und stieß ihn um. Hierbei wurde ein geparkter Mercedes Vito beschädigt.
Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Essen nahm den Unfall auf. Für die Dauer des Einsatzes sperrten Polizisten die Buschstraße weiträumig ab.
Weil die Angaben der beiden Fahrer nicht zum Schadensbild vor Ort passten, stellten die Beamten den grauen Audi und den schwarzen BMW als Beweismittel sicher. Hinweise darauf, dass der 25-Jährige oder der 27-Jährige unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, ergaben sich nicht. Weil beide über keinen festen Wohnsitz im Inland verfügen, mussten sie an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung erbringen.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Fahrweise der Beteiligten oder allgemein zum Unfall geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0203 2800 bei der Polizei.



Hochemmerich: Radfahrer schwer verletzt
Am Mittwochmorgen (14. Oktober, 05:35 Uhr) kam es auf der Margarethenstraße/Moerser Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrrad - der Radfahrer (30) wurde schwer verletzt.
Laut Zeugenaussagen fuhr der weiße Ford Focus über die Brücke der Solidarität in Richtung Rheinhausen. Im Kreisverkehr beabsichtigte der 39-jährige Autofahrer in die Margerethenstraße abzubiegen. Nach bisherigem Kenntnisstand nahm er dabei dem Radfahrer die Vorfahrt und konnte trotz Vollbremsung eine Kollision nicht mehr verhindern.
Die Polizisten nahmen den Unfall auf und stellten das Fahrrad zur Eigentumssicherung sicher. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen.



Meiderich: Motorradfahrerin bei Notbremsung verletzt
Am Mittwochnachmittag (14. Oktober, 14:35 Uhr) verunfallte eine Motorradfahrerin (57) im Bereich der Horststraße/Metzer Straße und verletzte sich leicht. Zeugen sowie die 57-Jährige schilderten den alarmierten Polizeibeamten, dass eine Frau, ein Mann und zwei Kinder plötzlich über die Straße gelaufen seien und die Zweiradfahrerin eine Vollbremsung einleiten musste, um eine Kollision zu verhindern. Bei dem Ausweichmanöver verlor sie die Kontrolle über das Motorrad und stürzte. Ersthelfer versorgten die Leichtverletzte und ein Rettungswagen brachte sie zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Familie entfernte sich von der Unfallstelle in Richtung der Gartsträucherstraße. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Personen machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.



Duisburg: Trickdiebe auf Tour
Trickdiebe haben auch am Dienstag (13. Oktober) wieder in mehreren Duisburger Stadtteilen zugeschlagen. Die Polizei hat in vier Fällen Strafverfahren eingeleitet. In einem Fall konnten die Einsatzkräfte zwei Tatverdächtige stellen. Die Maschen reichten von falschen Pflege- und Energieversorger-Mitarbeitern bis hin zu einem Schockanruf, bei dem ein Senior um sein Geld gebracht wurde. Die Sachverhalte im Überblick:
• Hochheide: Falsche Pflegekraft stiehlt Schmuck
Gegen 11:45 Uhr gab sich eine Unbekannte gegenüber einem Senioren-Paar auf der Ottostraße als Mitarbeiterin eines Pflegedienstes aus. Unter diesem Vorwand gelangte sie in das Haus und entwendete Gold- und Modeschmuck. Anschließend flüchtete sie. Die Täterin wird wie folgt beschrieben: 30 bis 40 Jahre alt, unter 1,60 Meter groß, lange braune, zum Zopf gebundene Haare, schwarze Handschuhe, lange Wimpern und stark geschminkt.
• Buchholz: Schockanruf mit erfundener Krankengeschichte
Ein Unbekannter rief einen Senior an und behauptete, dessen Sohn liege auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Für die Behandlung werde Geld benötigt. Gegen 13:10 Uhr erschien ein Mann an der Haustür des Seniors auf der Passauer Straße. Er übergab dem Betrüger Bargeld und Goldmünzen. Der Abholer wird auf 35 bis 50 Jahre geschätzt und soll zwischen 1,60 und 1,70 Meter groß sowie korpulent sein. Er hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild.
• Bergheim: Falsche Wasserwerker drängen sich in Wohnung
Zwei Männer klingelten gegen 16 Uhr bei einer Seniorin auf der Asberger Straße. Sie gaben sich als Wasserwerker aus und behaupteten, die Wasserhähne überprüfen zu müssen. Da der Frau die Situation verdächtig vorkam, verweigerte sie den Zutritt. Die Unbekannten drückten sie jedoch zur Seite und betraten die Wohnung. Während einer der Männer verschiedene Wasserhähne aufdrehte, bewegte sich sein Komplize durch die Wohnung. Nachdem das Duo gegangen war, bemerkte die Seniorin, dass ihre Geldbörse mit Bargeld und verschiedenen Ausweisdokumenten fehlte. Ihr Sohn fand die Dokumente später im Nahbereich wieder. Die beiden Männer werden auf 1,70 bis 1,80 Meter geschätzt. Sie trugen schwarze Kleidung. Einer hatte eine schwarze Kappe auf, der andere weiße Wollhandschuhe dabei.
• Wedau: Zwei Tatverdächtige nach Diebstahl gefasst
Gegen 15:40 Uhr gaben sich zwei junge Frauen gegenüber einem Senior als Mitarbeiterinnen eines Energieversorgers aus. Unter dem Vorwand, den Wasserzähler ablesen zu müssen, gelangten sie in seine Wohnung auf der Straße Am See. Dort stahlen sie Bargeld und flüchteten. Alarmierte Polizeikräfte fahndeten im Tatortbereich und trafen auf der Masurenallee auf zwei Frauen, auf die die Personenbeschreibung passte. Da sich die beiden nicht ausweisen konnten, brachten die Einsatzkräfte sie zur Identitätsfeststellung zur Polizeiwache. Die 19- und 20-Jährigen hatten unter anderem Handschuhe, Bargeld, Pfefferspray, zwei Mobiltelefone und ein Papier mit Stickern zur vermeintlichen Zählerablesung dabei. Außerdem fanden die Beamten einen Personalausweis, der keiner der beiden Frauen zugeordnet werden konnte und nach einem Verlust zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Polizisten beschlagnahmten sämtliche Gegenstände. Die beiden Frauen müssen sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.

In allen vier Fällen hat das Kriminalkommissariat 32 die Ermittlungen aufgenommen. Zu den Vorfällen in Hochheide, Buchholz und Bergheim suchen die Ermittlerinnen und Ermittler Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den beschriebenen Personen geben können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Meiderich: Frauen belästigt
Ein alkoholisierter Mann soll am Dienstagnachmittag (13. Oktober, gegen 17:10 Uhr) zwei Frauen in der U-Bahnanlage der Haltestelle "Auf dem Damm" belästigt und mit einer Glasflasche bedroht haben.
Ein Passant verständigte die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen den 39-Jährigen vor Ort an und fixierten den aggressiven Mann. Dabei beleidigte und bedrohte er die Beamten und leistete Widerstand. Die Polizisten stellten starken Alkoholgeruch fest und fanden bei ihm Cannabis.
Zur Beruhigung seines Gemütszustandes nahmen die Einsatzkräfte den 39-Jährigen in Gewahrsam. Auch auf dem Weg dorthin beleidigte er die Polizeibeamten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurden ihm auf richterliche Anordnung Blutproben entnommen. Der 39-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.



Wedau: Trickbetrüger erbeuten Geld und Schmuck
Unter dem Vorwand, es habe einen Rohrbruch gegeben, verschaffte sich eine bislang unbekannte Frau am Montagvormittag (12. Oktober, 10:30 Uhr) Zutritt zur Wohnung einer Seniorin am Allensteiner Ring. Während sie die Duisburgerin ablenkte, entwendete ihr männlicher Komplize Schmuck und Bargeld aus einer Nachttischschublade. Anschließend flüchtete das Duo in unbekannte Richtung.
Die Frau wird auf 25 bis 30 Jahre geschätzt. Sie ist etwa 1,60 Meter groß, schlank, hat kurze braune Haare und trug eine beige Kapuzenjacke. Ihr Komplize hat dunkle Haare und einen dunklen Bart.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den beschriebenen Personen geben können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Meiderich: Verdächtige im Kabelschacht
Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes verständigten am Freitag (9. Oktober, 15:45 Uhr) die Polizei, weil sie zuvor beobachtet hatten, wie drei Personen sich unberechtigt Zutritt zu einem Schacht auf dem Gelände des Landschaftsparks Duisburg-Nord verschafft hatten.
Als die Einsatzkräfte unter Beteiligung eines Diensthundes den Schacht betraten, fanden sie an mehreren Stellen durchtrennte Kupferkabel, aber von den Männern fehlte zunächst jede Spur.
Über den Sicherheitsdienst erhielten die Polizisten zwei Stunden später den Hinweis, dass das Trio soeben die Schachtanlage verlassen hat. Im Bereich eines Schotterparkplatzes gelang es einem Diensthundführer in Begleitung seines Diensthundes die Tatverdächtigen zu stellen. Anhand der Personenbeschreibungen und des Bildmaterials einer Überwachungskamera konnte die Männer zweifelsfrei identifiziert werden.
Bei der anschließenden Durchsuchung ihrer Person und eines geparkten BMW fanden die Beamten zahlreiche Spezialwerkzeuge, Taschen, Rucksäcke und stellten alles sicher. Tatbeute hatten sie nicht dabei.
Die Verdächtigen müssen sich nun mit einem Strafverfahren wegen versuchten mittäterschaftlichen Diebstahls in besonders schwerem Fall auseinandersetzen.



Marxloh: Falscher Hausmeister bestiehlt Seniorin
Ein falscher Hausmeister hat am Samstagabend (10. Oktober, 18 Uhr) eine Seniorin in ihrer Wohnung auf der Dahlmannstraße bestohlen. Als die Frau die Wohnungstür öffnete, bot er ihr jedoch keine vermeintliche Dienstleistung an, stattdessen eine Packung Zigaretten zum Kauf. Die Seniorin ließ den Unbekannten in ihre Wohnung und holte Bargeld aus ihrer Geldbörse. Plötzlich entriss der Täter ihr das Portemonnaie samt Bargeld und Bankkarten. Als die Frau versuchte, ihre Geldbörse festzuhalten, schlug der Unbekannte ihr auf die Hand. Anschließend flüchtete er mit der Beute aus der Wohnung in Richtung eines Elektrogroßmarktes.
Ein Nachbar hörte die Seniorin schreien und verständigte die Polizei. Im Nachhinein stellte die Frau fest, dass ihr auch das Handy gestohlen worden war.
Der Mann wird wie folgt beschrieben: etwa 1,65 Meter groß, schlanke Statur, schulterlange, gelockte schwarze Haare, braune Wildlederjacke mit weißem Kunstfellkragen, helle Jeans, weiß-schwarze Turnschuhe.
Die Kriminalpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur beschriebenen Person machen können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Hochheide: Mehr Polizeipräsenz
Polizisten kontrollierten am Freitag (9. Oktober) und Samstag (10. Oktober) mehrere Personen rund um den Bürgermeister-Bongartz-Platz in Hochheide, stellten mehrere Verstöße und Straftaten fest und fertigten Ordnungswidrigkeiten- und Strafanzeigen.
Hochheide: Brennende Gaskartuschen auf dem Gehweg
Homberg/Hochheide: Randalierende Jugendliche am Hochheider  Markt
(siehe Meldungen unten)
Einsatzkräfte trafen am Freitag um 20:40 Uhr auf einen 13-Jährigen, der ein kleines Butterflymesser mit sich führte. Die Beamten brachten den Duisburger zur Polizeiwache in Ruhrort, entsorgten mit dem Einverständnis der Mutter des Teenagers das Messer und übergaben ihn dort in ihre Obhut.
Im Bereich des Bürgermeister-Bongartz-Platzes hörten Polizisten gegen 21:45 Uhr einen lauten Knall und fanden Reste eines augenscheinlich selbstgebauten Molotow-Cocktails. Die Beamten schrieben eine Strafanzeige. Wer für diesen Brandsatz verantwortlich war, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Bei einer Verkehrskontrolle im Bereich der Moerser Straße kontrollierten die Beamten um 22:20 Uhr einen E-Scooter-Fahrer. Ein 15-Jähriger steuerte das Elektrokleinstfahrzeug und nahm während der Fahrt unerlaubterweise einen 18-Jährigen mit. Bei der Überprüfung des Scooters stellte sich heraus, dass das Fahrzeug zuvor gestohlen wurde. Die Polizisten schrieben eine Strafanzeige und stellten den Scooter sicher.
Wenig später, um 22:44 Uhr, erblickten die Beamten im Bereich der Kirchstraße/Friedrich-Ebert-Straße eine brennende Baustellentoilette. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen und fanden in dem Innenraum zwei Butangasflaschen. Sie leiteten auch in diesem Fall ein Strafverfahren ein.
Am Samstagabend (10. Oktober) um 21:25 Uhr kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung an der Kirchstraße einen 15-Jährigen, der in seiner Jacke ein verbotenes Einhandmesser mit sich führte. Sie stellten das Messer sicher und schrieben eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Teenager.
In allen Fällen nahm die Duisburger Polizei die Ermittlungen auf. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Fällen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei zu melden.


Hochfeld: Schüsse aus der Schreckschusspistole
In der Nacht zu Sonntag (11. Oktober, 02:38 Uhr) kam es infolge einer Auseinandersetzung, bei der auch Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgegeben worden sein sollen, zu einem Polizeieinsatz in Hochfeld.
Zuvor sei ein Streit in einem Café an der Eigenstraße zwischen zwei Personengruppen eskaliert. Ein Mann (21) soll mit Pfefferspray um sich gesprüht und dann das Lokal verlassen haben. Verletzt wurde niemand.
Zeugen schilderten, dass der 21-Jährige wenig später als Beifahrer aus einem Auto heraus in Richtung einer Personengruppe, die sich außerhalb des Cafés befunden habe, mehrfach geschossen haben soll. Auch hierbei wurde niemand verletzt. Das dunkle Fahrzeug sei in unbekannte Richtung geflüchtet.
Die unverletzte Personengruppe soll sich im Anschluss nach bisherigen Erkenntnissen in Richtung eines Cafés an der Hochfeldstraße begeben haben. Dann sei ein weißes Auto vorgefahren, habe angehalten und der 21-Jährige, ein 43-Jähriger sowie weitere Personen seien ausgestiegen. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung soll dann ein 38-Jähriger aus Duisburg mutmaßlich von dem 21-Jährigen sowie von einem 43-Jährigen mit einer Holzlatte leichtverletzt worden sein. Rettungskräfte brachten den verletzten 38-Jährigen mit einem Rettungswagen zur stationärer Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizisten nahmen die Anzeige infolge der gefährlichen Körperverletzung auf. Experten der Kriminalpolizei stellten am Tatort abgefeuerte Schreckschussmunition von einer Schreckschusspistole sicher.
Die Beamten stießen vor Ort unter anderem auf den 21-Jährigen mit bulgarischer Staatsangehörigkeit, der laut Zeugenaussagen im Verdacht steht, die zuvor begangenen Tathandlungen vorgenommen zu haben. Sie brachten ihn zur Polizeiwache. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe und ordnete die Durchsuchung seines Pkws sowie seiner Wohnung in Hochfeld an. Die Schreckschusswaffe konnte bislang nicht aufgefunden werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Polizisten, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Duisburg, den Mann. Er und der 43-Jährige müssen sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen, die derzeit noch andauern. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.



Meiderich: Bei versuchtem Zigarettenautomatenaufbruch geschnappt
Eine Anwohnerin (67) von der Laaker Straße verständigte in der Nacht zu Montag (12. Oktober, 03:10 Uhr) die Polizei, weil ein Mann versuchte, einen Zigarettenautomaten aufzubrechen. Die 67-Jährige schilderte den Beamten, dass Geräusche und Stimmen sie aus dem Schlaf rissen und sie durch ihr Fenster einen Mann mit weißer Hose und schwarzer Jacke beobachtete. Noch bevor die Polizisten eintrafen, ergriff der Unbekannte die Flucht in Richtung der Schwarzwaldstraße
Weitere Einsatzkräfte trafen während der Fahndungsmaßnahmen auf den Tatverdächtigen in einem Hinterhof an der Schwarzwaldstraße. Er hielt Einbruchswerkzeug in den Händen. Unter Androhung des Distanzelektroimpulsgerätes legte der 21-Jährige das Werkzeug nieder und ließ sich widerstandslos fixieren.
Der 21-jährige Duisburger muss sich nun mit einem Strafverfahren wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls auseinandersetzen. Die Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 34 dauern an.



Overbruch: Alkoholisierte Autofahrerin gestoppt
Am Samstag (10. Oktober) haben Polizisten auf der Völklinger Straße die Geschwindigkeit in einem verkehrsberuhigten Bereich überwacht. Dabei fiel ihnen gegen 13:45 Uhr ein Citroën auf, dessen Fahrerin augenscheinlich nicht mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs war. Die Beamten hielten das Auto an und kontrollierten die 54-jährige Fahrerin. Dabei bemerkten sie starken Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von 1,74 Promille.
Die Einsatzkräfte untersagten der Duisburgerin die Weiterfahrt und brachten sie zur Polizeiwache Walsum. Dort entnahm ein Arzt ihr eine Blutprobe. Die Polizisten stellten den Führerschein der 54-Jährigen sicher und fertigten eine Strafanzeige. Zudem informierten sie das Straßenverkehrsamt mit einem entsprechenden Bericht.



Hochheide: Raubüberfall nach Münzbörse
Nach der Teilnahme an einer Münzbörse in der Glückauf-Halle ist ein 64-jähriger Mülheimer am Samstag (10. Oktober) Opfer eines Raubüberfalls geworden. Gegen 12:35 Uhr stand der Mann an seinem Pkw auf der Doktor-Kolb-Straße, als sich zwei Unbekannte näherten. Im Kofferraum befand sich ein Koffer mit Silbermünzen, den die Männer an sich nehmen wollten. Es kam zu einer Rangelei.
Ein 67-jähriger Zeuge eilte dem Mülheimer zu Hilfe. Die beiden Männer wurden dabei körperlich angegriffen und leicht verletzt. Auf die Verständigung eines Rettungswagens verzichteten sie.
Den Tätern gelang es, den Münzkoffer zu ergreifen und mit ihrer Beute in einem schwarzen Audi mit ausländischem Kennzeichen zu flüchten.
Die beiden Täter werden auf etwa 25 bis 30 Jahre geschätzt. Sie waren schwarz gekleidet und trugen jeweils einen Rollkragenpullover, eine schwarze Skimaske sowie eine weiße Baseballcap. Einer der Männer ist etwa 1,70 Meter groß und kräftig bis muskulös, der andere etwa 1,85 Meter groß.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat, dem Auto oder zu den Flüchtigen geben können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Hochheide: Brennende Gaskartuschen auf dem Gehweg
Die Polizei war am Donnerstagabend (8. Oktober, 20:40 Uhr) an der Glückaufstraße/Ottostraße im Einsatz, weil ein Anwohner einen Gaskartuschen-Brand meldete. Er schilderte zudem, dass zu mehreren Zeitpunkten Jugendliche auf E-Scootern gesehen habe, die auch Pyrotechnik gezündet haben sollen.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen zwei Kartuschen auf dem Gehweg in Flammen. Wenig später ertönte ein lauter Knall, weil der Behälter dem Druck nicht mehr standhalten konnte. Das Feuer ging aus. Die Beamten stellten die Kartuschen sicher. Verdächtige Personen waren nicht mehr vor Ort.



Hochfeld: Personenkontrolle massiv gestört
Am Donnerstagnachmittag (8. Oktober, 15:10 Uhr) störte ein 38-Jähriger eine Personenkontrolle auf der Vulkanstraße und kam einem mehrfach ausgesprochenen Platzverweis nicht nach. Zur Durchsetzung des Platzverweises fixierten die Einsatzkräfte den Mann und nahmen ihn in Gewahrsam. Dagegen sperrte er sich und beleidigte die Polizisten.
Da der 38-Jährige alkoholisiert war und zudem der Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum bestand, entnahm ihm ein Arzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg und infolge richterlicher Anordnung des Amtsgerichts Duisburg eine Blutprobe.
Die eingesetzten Kräfte blieben unverletzt. Der 38-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.



Neuenkamp: Flucht mit weißem Golf nach Einbruch in Kiosk
Ein aufmerksamer Zeuge (52) verständigte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (8. Oktober, 3:40 Uhr) die Polizei, weil er durch laute Geräusche aus seinem Schlaf gerissen wurde. Der Duisburger schilderte den Beamten, dass er von seinem Balkon beobachtet hatte, wie drei Unbekannte in einen Kiosk auf der Dillinger Straße eingebrochen waren. Der Duisburger und eine weitere Zeugin (24) beschrieben den Einsatzkräften einen weißen VW Golf, in den die Tatverdächtigen einstiegen und in Richtung Innenstadt flüchteten.
Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen entdeckten Beamte in Zivil wenige Minuten später auf der Straße Am Schlütershof einen weißen Golf. Als die Einsatzkräfte dem Fahrer Anhaltesignale gaben, beschleunigte der Unbekannte das Fahrzeug. Nach kurzer Verfolgung verlor der Fahrer in einer Rechtskurve in Höhe der Kaßlerfelder Straße / Am Brink die Kontrolle über sein Auto und kam auf einem Grünstreifen zum Stehen.
Nachdem der Unbekannte unverletzt ausgestiegen war, sprachen ihn die Zivilpolizisten zu Boden und legten ihm Handschellen an. Außer ihm befand sich niemand im Fahrzeug. Bei der anschließenden Durchsuchung des Autos fanden die Beamten vermeintliches Diebesgut und stellten es mitsamt des VW Golf sicher. Weil sich der Verdacht ergab, dass der Fahrer (20) sich womöglich unter dem Einfluss von Marihuana ans Steuer gesetzt hatte, entnahm ein Arzt ihm eine Blutprobe.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin des Amtsgerichts Duisburg einen Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des 20-Jährigen. Hierbei wurde kein weiteres Diebesgut aufgefunden.
Er muss sich nun mit einem Strafverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls auseinandersetzen.
Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen zu den beiden noch unbekannten Tatbeteiligten aufgenommen. Hinweise nehmen die Ermittlerinnen und Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Buchholz: Seniorin im Rollstuhl Goldkette gestohlen
Zwei unbekannte Täter haben am Dienstagnachmittag (6. Oktober, 15:00) am Altenbrucher Damm die Goldkette einer Seniorin, die im Rollstuhl saß, entwendet. Die Seniorin erstattete erst später Anzeige und schilderte den Tatablauf: einer der Täter soll sie an einem Gartentor in ein Gespräch verwickelt haben. Währenddessen trat der zweite Unbekannte von hinten an sie heran und entwendete unbemerkt ihre Goldkette. Anschließend entfernte sich das Duo in unbekannte Richtung.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Tatverdächtigen machen können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 0203/2800 bei den Ermittlern zu melden.



Duisburg: Schwerpunkteinsatz Verkehr
Bei einem Schwerpunkteinsatz am Mittwoch (7. Oktober) in der Zeit von 14 bis 22 Uhr hat die Polizei zahlreiche Verkehrsverstöße im Duisburger Stadtgebiet geahndet. Den Großteil machten Geschwindigkeitsüberschreitungen aus: Insgesamt ahndeten die Einsatzkräfte 155 entsprechende Verstöße. Ein Autofahrer hatte es besonders eilig und fuhr in einer 30er-Zone mit der nahezu doppelten Geschwindigkeit.
Darüber hinaus registrierten die Einsatzkräfte unter anderem sieben Abbiege-Verstöße an der Rheintörchenstraße in Wanheimerort, fünf an der Moerser Straße in Rheinhausen und zwei in Hochfeld. Vier Fahrzeuge waren mit überfälliger Hauptuntersuchung unterwegs.
Ein 31-jähriger Duisburger geriet gegen 17:45 Uhr im Kreuzungsbereich der Karl-Jarres-Straße/Wanheimer Straße in Richtung Rheinhausen ins Visier der Verkehrspolizisten. Die Beamten erkannten den Fahrzeugführer sowie das Fahrzeug, mit dem er in der Vergangenheit umherfuhr, ohne im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein - so auch in diesem Fall. Sie schrieben erneut eine Strafanzeige sowie einen Bericht an das Straßenverkehrsamt und untersagten ihm die Weiterfahrt.
Die Beamten stellten zudem vier Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz fest.
Auch die Nutzung von E-Scootern stand im Fokus: In elf Fällen waren vorschriftswidrig zwei Personen auf einem E-Scooter unterwegs oder die Fahrer waren durch Kopfhörer abgelenkt. Die Beamten ahndeten drei weitere Ordnungswidrigkeiten infolge der unzulässigen Nutzung und Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen. Außerdem stellten die Einsatzkräfte drei Verstöße wegen der Nutzung eines Mobiltelefons fest.
Die Bilanz unterstreicht, wie wichtig die Einhaltung der Verkehrsregeln ist. Geschwindigkeit zählt zu den Hauptunfallursachen: Schon wenige Stundenkilometer mehr können den Anhalteweg verlängern und die Folgen eines Unfalls verschlimmern. Auch bei der Nutzung von E-Scootern lauern massive Gefahren: keine Knautschzone, schneller Kontrollverlust und folgenschwere Verletzungen bei Unfällen. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmenden, sich an die geltenden Regeln zu halten, aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren und damit ihren Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu leisten - damit alle sicher nach Hause kommen.



Homberg/Hochheide: Randalierende Jugendliche am Hochheider  Markt
Am Mittwochabend (7. Oktober) war die Duisburger Polizei in der Zeit zwischen circa 20 und 22 Uhr rund um den Hochheider Markt im Einsatz, weil Anrufer Knallgeräusche und randalierende Jugendliche meldeten.
Als die Kräfte der Bereitschaftspolizei im Bereich Moerser Straße/Kirchstraße eintrafen, hörten sie das Zünden von pyrotechnischen Gegenständen. Nach der Zündung der Feuerwerkskörper ergriffen mehrere Personen mit E-Scootern die Flucht in Richtung Ottostraße und in Richtung eines Supermarktes an der Kirchstraße. Die Beamten stießen am Hochheider Markt noch auf eine größere, augenscheinlich jugendliche Personengruppe.
Wenig später alarmierten Zeugen die Polizei erneut, weil eine Gruppe eine Baustellentoilette im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße Ecke Kirchstraße beschädigte. Die Jugendlichen, die helle Oberbekleidung getragen haben sollen, ergriffen die Flucht auf E-Scootern in Richtung Hochheider Markt.
Als die Beamten nach den Tätern fahndeten, warf ein bislang unbekannter männlicher Täter einen pyrotechnischen Gegenstand in ihre Richtung. Der Gegenstand zündete in einer Entfernung von etwa zehn Metern vor dem Polizeiauto. Verletzt wurde niemand. Der junge Mann habe die Flucht in Richtung der Ottostraße ergriffen.
Zeugen beschrieben den Einsatzkräften, dass er zwischen 14 und 18 Jahre alt gewesen sei, einen hellgrauen Pullover und eine hellgraue Jogginghose getragen habe. Als die Einsatzkräfte die Ottostraße befuhren, um nach dem Pyrotechnik-Werfer zu suchen, bewarfen Unbekannte aus einem Hochhaus heraus das Fahrzeug mit Eiern.
Die Polizei nahm auch in diesem Fall eine Anzeige auf und leitete die Ermittlungen ein. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Vorkommnissen machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.



Buchholz: Zehnjährige schwer verletzt
Eine Zehnjährige ist am Dienstagmorgen (6. Oktober, 7:30 Uhr) bei einem Verkehrsunfall auf der Sittardsberger Allee schwer verletzt worden. Nach bisherigem Kenntnisstand überquerte das Mädchen in Höhe der Lindenstraße die Fahrbahn, obwohl die Fußgängerampel Rotlicht zeigte. Dabei wurde sie von dem Pkw einer 31-jährigen Autofahrerin erfasst.
Die Zehnjährige erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Die 31-jährige Autofahrerin erlitt infolge des Unfalls einen Schock und erhielt psychologische Unterstützung.
Polizisten sperrten den Bereich für die Dauer der Unfallaufnahme ab. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern durch das VK 22 an.



Homberg: Auto rollt über den Fuß einer Schülerin
Ein bislang unbekannter Autofahrer soll am Montagmorgen (5. Oktober, 8:20 Uhr) mit seinem Fahrzeug aus einer Einfahrt auf der Wilhelmstraße gefahren und dabei den Fuß einer Schülerin überrollt haben. Die Zehnjährige sei anschließend zu ihrer Schule gegangen und habe von dort ihre Mutter informiert. Das Mädchen habe über Schmerzen geklagt.
Das Fahrzeug beschrieb die Zehnjährige gegenüber der Polizei als graues "Bauarbeiterauto". Der Fahrer soll etwa 50 bis 60 Jahre alt sein und graue Haare haben.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen oder zu dem bislang unbekannten Fahrer oder dem Auto machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 0203 2800 entgegengenommen.



Hochfeld: Frau angefahren, Transporter weitergefahren

Eine 37-jährige Frau ist am Freitagabend (2. Oktober, 21:20 Uhr) auf der Saarbrücker Straße Ecke Heerstraße von einem rückwärtsfahrenden Transporter angefahren und leicht verletzt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte die Duisburgerin die Straße überqueren, als der bislang unbekannte Mann mit seinem Fahrzeug rückwärtsfuhr und die Frau erfasste. Er teilte der 37-Jährigen auf Englisch mit, dass er sie nicht gesehen habe. Anschließend entfernte er sich vom Unfallort, ohne die Polizei zu verständigen oder sich um die verletzte Frau zu kümmern.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Transporter oder zum Fahrer machen können. Er wird wie folgt beschrieben: lange, lockige Haare, helle Haut, Schnurrbart.
Nach Angaben der 37-Jährigen befanden sich zum Unfallzeitpunkt drei Frauen auf einem Balkon und könnten das Geschehen beobachtet haben. Insbesondere diese möglichen Zeuginnen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 22 unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegen.


Gegen organisierte Kriminalität: Vorläufige Einsatzbilanz


Hamborn: Schüsse mit Schreckschusswaffe
Ein Unbekannter soll am Freitagabend (2. Oktober, gegen 20:15 Uhr) auf der Hufstraße mit einer augenscheinlichen Schreckschusswaffe in die Luft geschossen haben. Anschließend soll er einen 14-Jährigen, der sich in Begleitung von zwei Freunden befunden habe, bedroht haben. Der Mann sei danach in Richtung Amtsgericht Hamborn gelaufen. Dort habe er erneut Schüsse in die Luft abgegeben. Nach Angaben von Zeugen sei der Unbekannte anschließend in eine Straßenbahn der Linie 903 in Richtung Dinslaken eingestiegen.
Kurze Zeit später ging ein weiterer Notruf bei der Polizei aus dem Bereich Marxloh ein. In Höhe der Weseler Straße/Warbruckstraße sollen erneut Schüsse in die Luft abgegeben worden sein. Eine sofort eingeleitete Tatortbereichsfahndung nach dem Unbekannten verlief ohne Erfolg.
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellten Einsatzkräfte im Bereich der Haltestelle Heckmann an der Weseler Straße Patronenhülsen einer Schreckschusspistole sicher.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Mann mit der Waffe oder zum Tatgeschehen machen können. Der Unbekannte soll etwa 1,60 Meter groß und von dünner Statur sein. Er habe einen Drei-Tage-Bart und sei vermutlich Anfang 20. Zum Tatzeitpunkt soll er mit einem schwarzen T-Shirt, einer blauen engen Jeans und weißen Schuhen bekleidet gewesen sein. Zudem habe er einen kurzen Seitenscheitel.
Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Homberg: Metallischen Gegenstand aus  Hochhaus Richtung Paketbote geworfen
Am Donnerstagmittag (1. Oktober, 11 Uhr) warf eine bislang unbekannte Person einen metallischen Gegenstand aus einem Hochhaus an der Ottostraße. Ein Paketzusteller schilderte den alarmierten Einsatzkräften, dass es zuvor Streit mit einem Bewohner gegeben hätte. Als er auf dem Weg zu seinem Postauto war, schlug der Gegenstand auf dem Boden ein. Woher der Gegenstand kam, wer ihn warf und aus welchem Stock, konnte der Lieferant nicht mitteilen. Er blieb unverletzt. Die Beamten stellten das Wurfgeschoss sicher.
Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlung wegen der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Tat machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.



Neudorf: Räuberische  Erpressung
Zwei Unbekannte beraubten einen 17-Jährigen am Freitag (2. Oktober, 17:40 Uhr) im Bereich eines Garagenhofes an der Otto-Keller-Straße und ergriffen die Flucht in Richtung Neudorfer Straße. Der Minderjährige schilderte den alarmierten Polizisten, dass er den Hauptbahnhof über den Ostausgang verlassen habe, als ihn ein Unbekannter ansprach und ihm ein Handy verkaufen wollte. Nachdem man gemeinsam in Richtung eines Garagenhofes gegangen war, kam eine weitere Person dazu. Der Handy-Verkäufer soll ein Messer und einen Schlagstock gezogen, den 17-Jährigen damit bedroht und Geld gefordert haben. Der zweite Unbekannte soll auf den Jugendlichen eingeschlagen haben. Das Duo ergriff samt Bargeld die Flucht.
Der Leichtverletzte beschrieb den Polizisten die beiden Männer wie folgt:
1,85 Meter groß, schwarze Bekleidung, Umhängetasche und mit einem Messer und einem Schlagstock bewaffnet
1,80 Meter groß, blaue Jacke, schwarze Hose und schwarze Haare
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat oder dem Duo machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Dellviertel: Mann mit Krankenfahrstuhl von E-Scooter angefahren
Ein 66-Jähriger ist am Freitagnachmittag (2. Oktober, 16:15 Uhr) auf der Mercatorstraße in Höhe der Königstraße von einem bislang unbekannten E-Scooter-Fahrer angefahren worden. Der Mann war mit seinem elektrischen Krankenfahrstuhl unterwegs und wurde bei dem Zusammenstoß leicht an der Hand verletzt. Der unbekannte Fahrer setzte seine Fahrt anschließend fort, ohne sich um den Duisburger zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Am Krankenfahrstuhl entstand Sachschaden.
Der E-Scooter-Fahrer wird auf etwa 18 Jahre geschätzt und soll zwischen 1,60 und 1,70 Meter groß sein. Er trug schwarze Kleidung und war mit einem grün-weißen E-Scooter unterwegs.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zu dem flüchtigen E-Scooter-Fahrer machen können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Bundesweite Aktion gegen organisierte Kriminalität


Dellviertel: Jungen Drogendealer gefasst
Einsatzkräfte der Bundespolizei haben in der Nacht zum Mittwoch (30. September, gegen 1:30 Uhr) einen 16-Jährigen im Duisburger Hauptbahnhof am Portsmouthplatz kontrolliert. Dabei stellten die Beamten bei dem Jugendlichen eine nicht geringe Menge Cannabis fest.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde daraufhin die Wohnung des 16-Jährigen durchsucht. Einsatzkräfte der Duisburger Kriminalpolizei stellten dabei weiteres Betäubungsmittel sowie Verpackungsmaterial, eine Feinwaage und ein Messer sicher.
Der Jugendliche muss sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.



Hochfeld: Radfahrer auf Brücke der Solidarität schwer verletzt
Am Dienstagmorgen (29. September, 7:40 Uhr) kam es auf der Brücke der Solidarität zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger Fahrradfahrer schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen überholte ein 41-Jähriger, der ebenfalls mit einem Fahrrad unterwegs war, den 16-Jährigen auf dem Radweg. Dabei kam es zum Zusammenstoß. Der Jugendliche stürzte daraufhin auf die Fahrbahn und wurde dort von dem Pkw einer 26-Jährigen erfasst.
Nach notärztlicher Erstversorgung vor Ort brachten Rettungskräfte den 16-Jährigen in ein Krankenhaus. Die Einsatzkräfte informierten die Mutter des Jugendlichen.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.