|
Dellviertel: Ghettoblaster auf Auto geworfen
Ein 36-jähriger Mann soll am Donnerstagabend (5.
November, 19:10 Uhr) im Bereich Heerstraße/Zirkelstraße
einen Ghettoblaster gegen einen vorbeifahrenden Mercedes
geworfen haben. Zudem soll er weiteren vorbeifahrenden
Verkehrsteilnehmern den Mittelfinger gezeigt haben. Ein
Zeuge beobachtete das Geschehen und informierte die Polizei.
Die alarmierten Einsatzkräfte trafen vor Ort auf den
36-jährigen Tatverdächtigen, der nach Alkohol roch. Außerdem
stellten die Beamten einen beschädigten Ghettoblaster fest.
Die Polizisten nahmen den Mann mit zur Wache. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg und nach richterlicher Anordnung
entnahm ihm dort ein Arzt eine Blutprobe. Der Fahrer des
betroffenen Mercedes meldete sich ebenfalls bei der Polizei,
um den Vorfall zur Anzeige zu bringen. An seinem Fahrzeug
stellten die Beamten Beschädigungen fest. Um weitere
Straftaten zu verhindern, nahmen die Einsatzkräfte den
36-Jährigen in Gewahrsam. Er muss sich nun wegen des
gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der
Sachbeschädigung verantworten.
Marxloh: Getunten E-Scooter sichergestellt Am
Donnerstagnachmittag (5. November, 15:30 Uhr) bemerkten zwei
Motorradpolizisten auf der August-Thyssen-Straße einen
E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen. Als der 13-jährige
Fahrer die Polizisten erblickte, wendete er mit seinem
Scooter und flüchtete mit einer Geschwindigkeit von deutlich
mehr als 50 km/h. Nach wenigen Hundert Metern holten die
Beamten den Jungen ein und brachten ihn zur Polizeiwache.
Dort übergaben sie ihn an seine Mutter. Der E-Scooter
wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun unter
anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des
Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Dabei wird
auch geprüft, ob sich die Erziehungsberechtigten strafbar
gemacht haben.
Hamborn: Kinder werfen
Steine auf die Autobahn Drei Kinder oder
Jugendliche haben am Donnerstagnachmittag (5. November,
15:50 Uhr) offenbar Steine von der über die A 59 führenden
Brücke der Jägerstraße auf die Autobahn geworfen. Ein Stein
traf den BMW einer 26-Jährigen, die auf der A 59 gerade in
Richtung Düsseldorf unterwegs war. An der Windschutzscheibe
entstand dadurch ein Schaden. Die Frau blieb unverletzt.
Jetzt ermittelt das Kriminalkommissariat 34 und sucht
Zeuginnen oder Zeugen, die die Täter im Bereich der Brücke
gesehen haben oder andere Hinweise geben können. Einer der
Täter soll eine dunkle Jacke getragen haben. Hinweise
bitte unter 0203 2800 an die Polizei Duisburg.
Meiderich: Auto trifft Straßenbahn
Am Donnerstagnachmittag (5. November, 14:33 Uhr) kollidierte
eine 62-jährige Fiat-Fahrerin beim Abbiegen von der
Neumühler Straße nach links in die Emscherstraße mit einer
Straßenbahn der Linie 903 - ein Fahrgast stürzte. Durch das
Bremsmanöver des Straßenbahnfahrers (40) prallte ein
Fahrgast gegen eine Festhaltestange in der Bahn und stürzte.
Rettungskräfte brachten den 39-Jährigen in ein Krankenhaus.
Die Fiat-Fahrerin kam mit einem Schrecken davon.
Polizisten nahmen den Unfall auf und das
Verkehrskommissariat 21 ermittelt jetzt die Unfallursache.
Duisburg: Autos aufgebrochen In den
vergangenen zwei Tagen (3. und 4. November) kam es zu gleich
mehreren Sachbeschädigungen und besonders schweren Fällen
des Diebstahls aus Kraftfahrzeugen. In allen Fällen hat die
Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Am
Mittwoch schlugen Unbekannte in der Zeit zwischen 17:30 Uhr
und 21:15 Uhr die Beifahrerscheibe eines auf der Straße Im
Holtkamp in Obermarxloh geparkten VW-Golfs ein und
durchwühlten den Fahrzeuginnenraum. Nach bisherigem
Kenntnisstand entwendeten die Täter nichts aus dem weißen
Fahrzeug. Diebe nutzten die Gelegenheit am Mittwoch
zwischen 13:00 Uhr und 13:20 Uhr an einer Schule an der
Kalthoffstraße in Neumühl und stahlen eine Heckenschere aus
einem Arbeitsfahrzeug, als dieses kurz unbeaufsichtigt war.
Eine Skoda-Kodiaq-Besitzerin meldete der Polizei, dass die
Scheibe ihres Fahrzeugs in einem Parkhaus an der Königstraße
in der Altstadt am Mittwochmorgen gegen 06:50 Uhr
eingeschlagen wurde und Kleingeld fehlte. Am Mittwoch
(05:30 Uhr bis 15:30 Uhr) schlugen Täter die Scheibe eines
grauen Volkswagen an der Holteistraße in Neudorf-Nord ein
und ergriffen die Flucht, mutmaßlich ohne Beute. In der
Zeit von Dienstagmorgen (9 Uhr) bis Mittwochmorgen (8 Uhr)
entwendeten Unbekannte die Tasche aus einem Suzuki Swift,
nachdem sie die Scheibe eingeschlagen hatten. Der Wagen war
im Bereich der Husemannstraße/Ottostraße in Hochheide
geparkt. Während der Anzeigenaufnahme bemerkten die Beamten,
dass Unbekannte dort ein weiteres Fahrzeug aufgebrochen
hatten. An einem schwarzen KIA war ebenfalls die Scheibe
kaputt und der Lack war beschädigt. Die Scheibe eines
geparkten Audi Q7 schlugen Täter an der Straße Zum
Eichelkamp in Wanheim-Angerhausen in der Zeit von
Dienstagabend (21 Uhr) bis Mittwochmorgen (7:30 Uhr) ein und
beschädigten das Fahrzeug. Ob etwas entwendet wurde, ist
noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zeuginnen und
Zeugen, die Angaben zu den Taten machen können, werden
gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0203 2800
zu melden.
Neudorf: Lebensgroße
Bronzestatue von Grab gestohlen Unbekannte
entwendeten im Zeitraum zwischen Montag (2. November, 19
Uhr) und Dienstag (3. November, 8 Uhr) eine lebensgroße
weibliche Bronze-Skulptur von einer Familiengrabstätte auf
dem Friedhof am Sternbuschweg. Das Kriminalkommissariat
35 hat nach Eingang einer Online-Anzeige die Ermittlungen
aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die im genannten
Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich des Friedhofs
gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Beeck:
Audi-Fahrer nach Flucht geschnappt Am
Dienstagabend (3. November, gegen 20:50 Uhr) beobachteten
Polizisten im Bereich Friedrich-Ebert-Straße / Hoffsche
Straße einen Audi A7, dessen Fahrer eine rote Ampel
missachtete. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf und
forderten den Fahrer zum Anhalten auf. Dieser ignorierte die
Anhaltezeichen und beschleunigte stattdessen sein Fahrzeug.
Die Flucht führte über die A42 und anschließend auf die A59
in Fahrtrichtung Düsseldorf. Dabei war der Fahrer mit
deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und gefährdete
durch seine riskante Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer.
Mehrere Fahrzeuge mussten dem Audi ausweichen, um einen
Zusammenstoß zu verhindern. Bei der Überprüfung des
Kennzeichens stellten die Beamten fest, dass die
Betriebserlaubnis für das Fahrzeug bereits entzogen worden
war, da kein Pflichtversicherungsschutz bestand. Im weiteren
Verlauf verloren die Polizisten den Audi aus den Augen. Die
Einsatzkräfte fuhren daraufhin zur Halteranschrift, wo sie
den mutmaßlichen Fahrer, ein 33 Jahre alter Duisburger,
antrafen. Vor Ort stellten die Beamten den Führerschein
des Mannes sicher und entstempelten die Kennzeichen des
Audi. Zudem wurde das Straßenverkehrsamt über den
Sachverhalt informiert. Der 33-Jährige muss sich nun mit
einem Strafverfahren auseinandersetzen.
Hochfeld: E-Scooter-Fahrer flüchtet Ein
Motorradpolizist hat am Montagabend (2. November) einen
Jugendlichen gegen 19 Uhr auf der Wanheimer Straße bemerkt,
als dieser mit seinem E-Scooter eine rote Ampel missachtete.
Der Kradfahrer nahm die Verfolgung auf und stoppte den
jungen Mann. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckte
der Polizist in der Umhängetasche des 17-Jährigen Haschisch,
ein verbotenes Einhandmesser sowie Bargeld in szenetypischer
Stückelung. Außerdem hatte er Dealer-Utensilien, darunter
eine Feinwaage und zwei Crusher, dabei. Alarmierte
Streifenpolizisten brachten den Jugendlichen zur
Polizeiwache. Die Beamten stellten die aufgefundenen
Gegenstände sowie das Mobiltelefon des 17-Jährigen sicher.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er seiner
Mutter übergeben. Er muss sich jetzt mit einem
Strafverfahren auseinandersetzen.
Hochemmerich: Rund 21 Autos beschädigt Eine
Gruppe unbekannter Personen beschädigte in der Nacht zu
Samstag (31. Oktober, 4:05 Uhr) nach bisherigen
Erkenntnissen insgesamt 21 geparkte Fahrzeuge im Bereich der
Hochfelder Straße, Giselastraße, Lisastraße und dem
Bertaplatz. Das Kriminalkommissariat 35 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die
Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Halloween in Duisburg: 110 Einsätze, 17 Straf-, 4
Ordnungswidrigkeitenverfahren, 6 Festnahmen, 50
Platzverweise Die Polizei Duisburg hat sich
neben der angezeigten Versammlung mit dem Thema "Gegen Krieg
und Sozialabbau" am Samstag (31. Oktober) auch intensiv auf
die jährlichen Halloween-Feierlichkeiten vorbereitet.
Neben einem verstärkten Kräfteaufgebot, darunter Beamtinnen
und Beamte der Bereitschaftspolizei sowie zivile Kräfte,
setzte die Duisburger Polizei im Stadtteil Hochfeld erneut
eine mobile Videobeobachtungsanlage ein.
Versammlung "Gegen Krieg und Sozialabbau" mit 200
Teilnehmenden Die Versammlung in
Duisburg-Hamborn in der Zeit von 15:00 bis 16:30 Uhr verlief
mit rund 200 Teilnehmenden fast störungsfrei. In einem Fall
schrieben die Einsatzkräfte eine Anzeige, weil ein
Teilnehmer eine strafrechtlich relevante Parole rief. Der
Staatsschutz hat die Ermittlungen in diesem Fall
aufgenommen.
Zwar kam es auch an diesem Halloweenfest
zu zahlreichen Böller- und Eierwürfen und auch Ruhestörungen
im gesamten Stadtgebiet, jedoch zeigten die verstärkten
Sicherheits- und Präsenzmaßnahmen wiederholt erkennbar
Wirkung. In einigen Fällen warfen Personen mit Eiern in
Richtung der Einsatzkräfte der Polizei und auch in Richtung
von Mitarbeitenden der DVG.
Einige
Beispielsachverhalte aus den Stadtteilen: Im Bereich der
Asterlager Straße in Hochemmerich waren
vermehrt Jugendliche mit E-Scootern unterwegs. Die
Einsatzkräfte führten mehrere Personen- und
Fahrzeugkontrollen durch. Ein 14-Jähriger fuhr
beispielsweise mit einem Elektrokleinstfahrzeug über den
Radweg. Bei seiner Kontrolle fanden die Polizisten heraus,
dass das Fahrzeug zu schnell fahren konnte. Sie stellten das
Zweirad sicher und schrieben eine Anzeige wegen Fahrens ohne
Fahrerlaubnis und weil kein Versicherungsschutz bestand.
Ein 19-Jähriger muss sich mit einem Strafverfahren wegen des
Fahrens ohne Fahrerlaubnis auseinandersetzen, weil er im
Bereich der Maxstraße in Hamborn mit einem
Fatbike unterwegs war, welches eine Geschwindigkeit von 20
km/h erreichte, ohne dass er die Pedale treten musste. Seine
Fahrt durfte er nicht mehr fortsetzen. Im Bereich der
Rügenstraße in Neumühl sind
Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Feuerwerkskörpern geworfen
worden - es entstand weder ein Sach- noch ein
Personenschaden. Im Stadtteil Hochfeld
kam es vermehrt zu dem Einsatz von Pyrotechnik und
zu größeren Personenansammlungen, auch im
Videobeobachtungsbereich an der Pauluskirche. Die Beamten
schritten konsequent ein, stellten Identitäten fest und
erteilten Platzverweise. Auf der Siechenhausstraße wurden
aus einer Gruppe heraus mehrere Feuerwerkskörper gezündet.
Verletzt wurde niemand. Die Beamten fertigten mehrere
Strafanzeigen, nahmen drei Personen in Gewahrsam und
stellten Beweismittel sicher. Ein Jugendlicher muss sich
mit einem Verfahren wegen des Verstoßes gegen das
Sprengstoffgesetz von der Wanheimer Straße/Liebfrauenstraße
auseinandersetzen. Bei ihm fanden die Beamten auch ein
Reizgasspray, weshalb gegen ihn noch ein Verfahren wegen des
Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Auch ihn
übergaben die Beamten den Eltern. Am Hochheider
Markt versuchten Personen mit Böllern,
eine Schaufensterscheibe zu beschädigen. Die Beamten
leiteten ein Strafverfahren wegen einer Sachbeschädigung
ein. Im Bereich des Bürgermeister-Bongartz-Platzes
zündeten Personen ebenfalls Feuerwerkskörper. Die Beamten
kontrollierten auf einen Schlag gleich 25 Personen,
erteilten diesen Platzverweisen und schrieben eine
Ordnungswidrigkeitenanzeige infolge des Verstoßes gegen das
Sprengstoffgesetz.
Die konsequente Vorgehensweise der
Polizei Duisburg führte dazu, dass die Beamtinnen und
Beamten bis in die Nacht auf Sonntag (1. November, 1 Uhr) zu
insgesamt 110 Einsätzen mit direktem Bezug zum
Halloween-Geschehen ausgerückt sind. Die Einsatzkräfte
leiteten insgesamt 17 Straf- und vier
Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Polizisten nahmen
sechs Personen in Gewahrsam und erteilten 50 Platzverweise.
|