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Vor- und
Nachbericht zum Spiel Duisburg, 24. April 2026 -
Lukas Benen, 32 Jahre alt, hat u. a. 21 Zweit- und 60
Drittligaspiele absolviert. Ein Spiel mit Duisburger Beteiligung hat
er im März 2024, beim 2:2-Sieg gegen Saarbrücken, geleitet. Wünschen
wir ihm, gerade ohne VAR, eine regelkonforme Sicht der Dinge.


1. Halbzeit Der MSV, in den blau-weiß
quergestreiften Trikots, spielt von rechts nach links, Aachen, in
gelben Trikots, hat Anstoß. Schiedsrichter Lukas Benen hat die
Partie bei Sonnenschein und frühlingshaften 19 Grad angepfiffen.
Das WLAN im Aachener Tivoli lässt etwas zu wünschen übrig. Aber
jetzt ist auch die BZ Duisburg online. Die ersten zehn Minuten
sind gespielt, eine Torchance gibt es noch nicht zu vermelden.
Abwarten ist aber auch keine taktische Ausrichtung der Mannschaften.
Die beiden Fan-Lager melden sich mit voller Lautstärke. 20
Minuten sind in einem Zweikampf intensiven Spiel absolviert.
(Noch) kommen die Pässe in den Strafraum nicht an, 25. -
Krüger auf der rechten Seite in den Lauf von Jessen, der den Ball in
Höhe der 16-Meter-Linie vor das Tor spielt, Kother hebt das Leder
knapp über den Querbalken. Das war die erste Torchance in diesem
Spiel. 28. - Schlicke rutscht gegen
Gaudino mit angezogenen Beinen, spielt klar den Ball und
flext dann den Aachener um. Gaudinos Bein muss gebrochen sein,
anders ist die Neymar-Show des Aacheners nicht zu erklären. Sofort zückt Schiedsrichter Benen die Gelbe
Karte gegen Schlicke, bevor Aachen eine Rudelbildung provoziert. Yarbrough und
Lobinger sehen Gelb. Für den Duisburger Stürmer ist es die fünfte
Karte, er muss gegen Cottbus zusehen. 32. - 1:0.
Völlig unverdient aus dem Nichts geht Aachen durch Schroers in
Führung. Fleckstein bekommt den Ball gegen Nadjombe nicht unter
Kontrolle, Nutznießer ist Schroers, der Max Braune mit einem
wuchtigen Schuss aus 18 Metern keine Chance lässt. 36. -
2:0. Loune stellt den Spielverlauf hier völlig auf den
Kopf. Aachen kontert im eigenen Stadion, das schnell und mit
präzisen Pässen. Drei Minuten werden nachgespielt.

 Der Ball
ist im Aachener Tor, doch Schiedsrichter Benen, der bis dato eine
sehr großzügige Linie gepfiffen hat, entscheidet aus meiner Sicht
auf "Tor", im Nachhinein dann auf
"Freistoß". Kother hatte den Ball und den Mann
getroffen, Bagkalianis hebt völlig übertrieben ab, zumal der Ball
schon auf dem Weg ins Tor war.
Halbzeit Unnötig.
Dieser Rückstand ist einfach unnötig. In der zweiten Halbzeit muss
der MSV alles geben, um das Spiel hier zu drehen. Unmöglich ist es
nicht. Auf geht's Zebras!
2. Halbzeit
Beide Teams stehen wieder auf dem Platz, Schiedsrichter Benen hat
die Partie wieder angepfiffen. Schlicke ist in der Kabine
geblieben, Sussek verstärkt die Offensive. Bulic unterstützt die
Abwehr. 47. - Ecke Coskun, der Ball wird weggefaustet, landet bei
Sussek, sein Schuss geht deutlich über den Querbalken. 51. -
Krüger läuft von links in den Strafraum, sein Pass auf Lobinger wird
abgefangen. 59. - Coskun aus 18 Metern, knapp über den linken
Winkel. 63. - Sussek zieht nach innen und wuchtig ins kurze Eck ab,
Torwart Pseftis kann das Leder irgendwie abwehren. In kurzen
Abständen sitzen Aachener auf dem Rasen und sorgen so für
Spielunterbrechungen. Auch eine Taktik. Schiedsrichter Benen
hat seine Linie verloren und fällt auf jeder Schauspieleinlage der
Gelben rein. 70 Minuten sind gespielt. 77. - und plötzlich
ist Ademi frei vor Max Braune, der den Schuss abwehrt. Wieder so
eine Chance aus dem Nichts. Auf der anderen Seite hebt Noß den
Ball fast von der Grundlinie auf das kurze Ecke, Pseftis klärt zur
Ecke.
 79. - 2:1. Can Coskun bringt die Ecke
rein, Aljaz Casar steigt zum Kopfball hoch, der
Ball landet im Tor. Der lang ersehnte Anschlusstreffer! Auf geht's Zebras!

Das musste doch der Ausgleich sein! In der 83. Minute flankt Cosjun
vor das Tor, Töpken lenkt den Ball mit dem Kopf und einem Aufsetzer
auf das Tor, Pseftis wirft sich nach links, ist mit einer Hand am
Ball, lenkt ihn an den Querbalken, das Leder prallt wieder ins Feld,
Sussek jagt das Leder aus kurzer Distanz auf das kurze Eck, trifft
aber den Kopf des Aachener Keepers, der so auf der Torlinie mit
einem Kopfball klären kann. Nicht zu fassen, das musste der
Ausgleich sein! Bitter. Joshua Bitter rutscht
in einen Querpass von Gindorf und lenkt den Ball in der 85.
Minute ins eigene Tor. 3:1. Sieben
Minuten Nachspielzeit.
Schlusspfiff
Diese unnötige Niederlage gegen Aachener, die aus dem Nichts zwei
Duisburger Fehler eiskalt zu einem Doppelschlag nutzten, wirft die
Zebras im Aufstiegsrennen natürlich zurück. Abwarten, was die
Konkurrenz am Wochenende zu Stande bringt. Mein Zwischenfazit zum
"VAR light" lautet, dass es ohne in einer Profiliga
nicht geht. Dafür sind die DFB-Schiedsrichter gesamt betrachtet
einfach zu schlecht.
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1
Max
Braune, 24 Julius Paris, 13 Omer Hanin+, Laurenz
Jennissen |
29
Joshua
Bitter, 5 Tobias Fleckstein, 42 Ali Hahn, 27 Can Coskun
20
Niklas Jessen, 40 Ben Schlicke, 4 Dominik Becker+, 17 Mert Göckan |
6 Rasim
Bulic, 19 Leon Müller, 8 Aljaz Casar 28 Florian
Egerer, 38 Gabriel Sadlek, |
23
Simon Symalla, 33 Jesse
Tugbenyo+, 10 Christian Viet,
37 Patrick Sussek
11
Max Dittgen+, 14
Conor Noß, 31 Dominik Kother, 7 Jakob Bookjans, 18
Steffen Meuer |
22 Thilo Töpken, 9 Tim Heike, 45 Lex-Tyger Lobinger 26 Florian Krüger,
25 Dennis Borkowski+ |
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