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#MSVereint! - Dauerkarte 2025/26

 

Wir müssen am Freitagabend liefern, dann können wir am Wochenende die anderen Spiele genießen
    Alemannia Aachen - MSV Duisburg  3:1 (2:0)
Unterm Strich ist es eine ärgerliche, weil unnötige Niederlage - Genießen ist nicht, was macht die Konkurrenz?
Jochem Knörzer

Duisburg, 25. April 2026 - Beide Gegentore in der ersten Halbzeit fielen nach Ballverlusten im Mittelfeld. Beim 1:0 bekam Fleckstein den Ball nicht geklärt, beim 2:0 war es Coskun. Die berühmt-berüchtigten Tore aus dem Nichts, denn bis dahin sah es nach 25 Minuten eher danach aus, als wenn bei Zeiten mit dem Führungstreffer der Zebras zu rechnen wäre.

Schiedsrichter Benen, VAR-geschädigt, machte insgesamt keine gute Figur, ohne davon die Duisburger Niederlage ableiten zu wollen.
Unterm Strich hatte ich von Aachen mehr erwartet, geschlagen hat sich der MSV selber.

Jetzt gilt es abzuwarten, was am Sonntagnachmittag Cottbus und Essen machen. Heute hat Osnabrück mit einem Last-Minute-Siegtreffer die Tür zum Aufstieg ganz weit geöffnet, Rostock wurde im eigenen Stadion vom Jahn 5:2 verhauen.

Update Sonntagabend, 26. April 2026 - Cottbus hat nicht ganz unerwartet bei der Kölner Viktoria 2:0 gewonnen und steht mit 66 Punkten, 20 Tore Differenz auf Platz zwei, Essen hat überraschend sein Heimspiel gegen Saarbrücken 1:2 verloren, steht mit 64 Punkten, 15 Tore Differnz nur einen Punkt vor den Zebras, die 16 Tore Differenz aufweisen.

Ein klarer Sieg am Sonntag gegen die Energie aus dem Osten und der MSV spielt weiter um den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga mit. 


Wir haben uns heute selbst geschlagen

Joshua Bitter: "Wir haben uns heute mehr vorgenommen. 32.000 Zuschauer, tolles Wetter, alles hat gepasst, nur das Ergebnis
nicht. Wenn du drei so leichte Gegentore kassierst, dann holst du hier nichts. Wir haben uns heute selbst geschlagen. Es ist noch nichts gegessen, es sind noch drei Spiele, wir geben nicht auf!"


Aus meiner Sicht haben wir heute zu passiv gespielt

Rasim Bulic: "Wir hätten hier mehr als einen Punkt mitnehmen müssen. Aus meiner Sicht haben wir heute zu passiv gespielt. Ich war sauer, weil wir die nicht gestellt haben. Ich habe dann den Torwart angelaufen, um die Mannschaft wachzurütteln, die zweite Halbzeit war dann besser."
Auf die Nachfrage, ob der Zug "Aufstieg" jetzt abgefahren ist - daher auch der Gesichtsausdruck: "Wir spielen um den Aufstieg!"


Wir werden alles daran setzen, neun Punkte zu holen

MSV-Trainer Dietmar Hirsch haderte mit dem Schiedsrichter und der Zeitschinderei der Aachener in der gesamten zweiten Halbzeit.
"Wir haben wenige Chancen zugelassen, die Gegentore haben wir selber gemacht. Völlig unnötig. In der ersten Halbziet waren die Abstände zwischen den Reihen zu groß. Schlicke spielt klar den Ball, das war für mich kein Foul. Es war ein hartes Einsteigen, aber er spielt den Ball. Durch die von Aachen provouzierte Rudelbildung sieht Tyger Lobinger seine fünfte Gelbe Karte und ist gegen Cottbus gesperrt. In der zweiten Halbzeit mussten wir das 2:2 machen, da hält der Torwart zwei Mal hervorragend. Das war so etwas wie der Gamechanger. Wir haben noch drei Spiele, wir werden alles daran setzen, neun Punkte zu holen und werden dann sehen, was am Ende raus kommt."




Der Aachener Trainer Mersad Selimbegovic hatte ein anderes Spiel gesehen. Er sprach von "Dominanz", hatte ein Chance zum 3:0 gesehen und hätte nach dem 3:1 gerne noch ein weiteres Kontertor gesehen.



Wir müssen am Freitagabend liefern, dann können wir am Wochenende die anderen Spiele genießen
Duisburg, 24. April 2026 - Der Tivoli. Der von 2009. Er wartet zum Anstoß am Freitagabend unter Flutlicht auf rund 31.000 Zuschauer, darunter um die 6.000 MSV-Fans. Die Zebras legen im aktuellen Dreikampf um Platz zwei und drei in der Tabelle damit vor, Essen und Cottbus erst am Sonntag nach.

Der Spieltagskader erfährt eine kleine Änderung, weil Aljaz Casar seine Rotsperre abgesessen hat. Ob er sofort wieder den Weg in die Startelf finden wird, ließ MSV-Trainer Dietmar Hirsch offen. Für MSV-Kapitän "Ali" Hahn ist das Spiel kein Thema, er ist im Training noch individuell unterwegs.

Auf Aachen, Tabellenzweiter der Rückrunde, angesprochen, sagte Dietmar Hirsch: "Ich glaube nicht, dass zwei Spieler (Anmerkung: gemeint sind die torgefährlichen Aachener Schroers und Gindorf) für den Erfolg einer gesamten Mannschaft verantwortlich sind. Die ganze Mannschaft ist extrem gut drauf, es wäre unfair die anderen zu vernachlässigen. Aachen hat eine sehr gute Mannschaft, ein sehr gutes Momentum und viel Energie. Das haben wir aber auch!"

Aufgrund des Abendspiels und der moderaten Anfahrt reist der MSV-Bus erst am Freitagvormittag nach Aachen.

Und dann war da noch zwei Tage vorher eine Meldung des MSV auf seiner Homepage, die nicht einmal eine Pressemitteilung wert war:
Der MSV erhält die Zweit- und Drittligalizenz ohne Bedingungen
Schön, dass das als Normalität gesehen und gewertet wird. Man erinnert sich höchst ungern an vergangene Zeiten.

Das schreibt der MSV dazu:
“Der von uns gemeinsam mit Partnern, der Stadt und nicht zuletzt den Fans eingeschlagene Weg trägt längst nicht nur auf dem Rasen Früchte. Dafür gebührt allen, die durch ihre Beiträge, sei es im Sponsoring, oder durch Käufe von Eintrittskarten oder im ZebraShop dazu beitragen, ein großes Dankeschön”, sagt MSV-Geschäftsführer Michael Preetz.

“Dass wir jetzt die Lizenz für beide Ligen ohne Bedingungen erhalten haben, zeigt, wie stabil der MSV in diesen Tagen wirtschaftlich da steht”, verdeutlicht Marvin Schmickler, Kaufmännischer Leiter der Zebras. “Wir werden aber auch künftig intensiv und kreativ an zusätzlichen Möglichkeiten arbeiten, um den eingeschlagenen Weg nachhaltig fortzusetzen.”