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Den Heimnimbus im Top-Duell halten und oben dran bleiben!
     MSV Duisburg - SC Verl  4:2 (3:1)

Effektive Zebras erobern Platz zwei gegen spielstarke Verler - Doppelpacker Lobinger, Borkowski und Sussek treffen
Jochem Knörzer


Duisburg, 9. Februar 2026 - Sonntagabend, Flutlicht und es spielte der Tabellendritte Duisburg gegen den Tabellenzweiten Verl vor über 20.000 Zuschauer. Bereits nach 99 Sekunden lag der MSV durch Tyger Lobinger in Führung, zwei Minuten später übersah Schiedsrichter Wienefeld, auch einer aus der Rubrik "ohne VAR kann er nicht", ein klares Foul an Aljaz Casar, das Spiel lief weiter und die Gäste trafen zum Ausgleich. Ein toller Auftakt eines Top-Spiels, nicht nur für den neutralen Zuschauer.

Mit dem zweiten Angriff und dem zweiten Schuss auf das Verler Tor gingen die Zebras durch Dennis Borkowski in Führung. Kurz vor der Pause musste der Torschütze, der sich, ohne Gegnereinwirkung, erneut im Wadenbereich verletzt hat, ausgewechselt werden.
Ich drücke ihm die Daumen, dass er schnell wieder kommt!

In der Nachspielzeit ein Konter, den Patrick Sussek mit einem langen, nach innen drehenden Pass auf der rechten Seite in den Lauf von Tyger Lobinger eröffnete, der diagonale Schuss prallte an den linken Innenpfosten und ins Tor.

Drei Torchancen, drei Torschüsse, der MSV führte zur Pause 3:1.

In der zweiten Minute der zweiten Halbzeit nutzte der zentral stehende Patrick Sussek einen Fehlpass des Verlers Mhamdi und erhöhte auf 4:1. Und danach überließen die Zebras den Verlern bis zur kurz vor Schluss das Spielgeschehen.
Entlastung jenseits der Mittellinie sah man kaum, die Partie fand in der Hälfte der Duisburger statt.
Trotz zweier Aluminiumtreffer und einigen Chancen reichte es für die Verler nur zur Ergebniskosmetik.

Der MSV hatte Verl in den 50 Minuten der ersten Halbzeit und den ersten zwei Minuten der zweiten Halbzeit immer wieder durch aggressives, hohes Pressing zu Fehlern gezwungen und die sich ergebenen Torchancen gnadenlos zu Toren genutzt.

So darf es gerne am kommenden Samstag, 14. Februar, um 14 Uhr in Wiesbaden weiter gehen.


Es war heute eine brutal geile Leistung vom Team

Doppelpacker Tyger Lobinger: "Es war heute eine brutal geile Leistung vom Team. Wir wussten, dass mit Verl eine brutal spielstarke Mannschaft kommt, das wir leiden müssen. Das haben wir als Team gemacht. Verl hat uns vor ein paar Probleme gestellt, die wir als Team im Spiel lösen konnten. Wir haben vielleicht nicht schön gespielt, aber effektiv. In der zweiten Halbzeit war es vielleicht zu passiv, aber wir haben es über die Zeit bekommen."


Das schönste Geschenk waren die drei Punkte

Geburtstagskind und Torschütze Patrick Sussek: "Danke für die Glückwünsche (zum Geburtstag). Das schönste Geschenk waren die drei Punkte, dass ich noch die Kirsche mit einem Tor oben drauf setzen kann ist natürlich für mich etwas Besonderes. Dass ein Fehlpass vom Gegner kommt und ich genau da stehe, ist pures Glück. Ich musste nur noch schießen und der Ball geht rein."


Ich habe das Beste draus gemacht

Simon Symalla: "Ich war froh, hier wieder auf dem Platz zu stehen. Erste Mal wieder Startelf nach meiner Verletzung, das tat auch gut. Es war ein intensives Spiel, nach meiner Verletzung war es auch, als ich ausgewechselt wurde, genug. Ich habe das Beste draus gemacht und konnte dem Team mit zwei Vorlagen helfen."
Angesprochen auf den Zweikampf mit dem Verler Gayret vor dem 2:1: "Ich habe den von der Seite gesehen, habe versucht meinen Körper rein zu stellen, das ist halt gut gelungen. Dann habe ich den Denno (Dennis Borkowski) gesehen, der das Tor gemacht hat.
So etwas Spezielles im Training üben ist halt schwer, aber im Training haben wir so Kaliber wie Josh Bitter, da ist es nochmal schwerer."


Wir haben gegen Verl zwei Mal gewonnen, das zählt am Ende

MSV-Trainer Dietmar Hirsch: "Es war ein wilder Ritt, gefühlt das anstrengenste Spiel meiner Trainerkarriere, wir haben gelitten, wir haben gegen die fußballerisch mit Abstand beste Mannschaft der 3. Liga gespielt. Wir haben in den ersten 25,30 Minuten drei Mal die Grundordnung geändert. Grundordnungen, die wir uns im Laufe der Woche erarbeitet hatten. Wir machen brutale Tore, waren extrems effektiv. Wir haben vier, vielleicht fünf Mal auf das Tor geschossen, hatten Glück mit Pfosten, mit Latte. Wir haben Spielglück gehabt.
Aber, Fußball ist Ergebnissport, wir haben gegen Verl zwei Mal gewonnen. Das zählt am Ende."



Den Heimnimbus im Top-Duell halten und oben dran bleiben!
Duisburg, 7. Februar 2026 - Am heutigen Samstag findet das "Top-Spiel" im Tabellenkeller statt. Aue, Platz 17, empfängt den FC Saarbrücken, der unmittelbar vor Erzgebige Aue steht.

Das "Top-Spiel" am oberen Ende der 3. Liga steigt am morgigen Sonntag um 19:30 Uhr in Duisburg, zum Abschluss des 23. Spieltages,
zwischen dem MSV Duisburg, Tabellendritter, und dem Tabellenzweiten Verl.

MSV-Trainer Dietmar Hirsch erwartet mit Verl "die spielstärkste Mannschaft der Liga, sie ist mutig am Ball, hat die meisten Tore erzielt und spielt insgesamt sehr variabel."

Verzichten muss der Duisburger Trainer neben den Verletzten Max Dittgen, Mert Göckan und Christian Viet weiterhin auf Jakob Bookjans und auch auf Kapitän "Ali" Hahn, der seine Gelbsperre absitzen muss. Damit wird im zweiten Spiel in Serie die eingespielte Vierer-Abwehrkette gesprengt. In Ulm (0:1) schwamm die Abwehrreihe in Halbzeit eins so oft, dass es für das "Abzeichen Seepferdchen" gereicht hätte. Aus meiner Sicht lag es nicht an dem 19-jährigen Gabriel Sadlek, der für Can Coskun einsprang, sondern an den etablierten Kräften, die einen gebrauchten Tag erwischten.

Da Trainer Dietmar Hirsch zu Aufstellung und Spielern eher wenig bis nichts in einer Pressekonferenz vor einem Spiel sagt, spekuliere ich mal auf den Premieren-Einsatz von Neuzugang Dominik Becker als Innenverteidiger neben Tobias Fleckstein. Schade für den jungen Ben Schlicke, der mit seinen 20 Jahren natürlich noch keine 71 Drittligaeinsätze vorzuweisen hat.

In Ulm hinterließ Simon Symalla nach seiner Einwechselung einen erfrischenden Eindruck, sodass ich ihn gerne, neben Conor Noß und Patrick Sussek, in der Startelf sehen würde. 

"Wir haben ein Heimspiel und gehen selbstbewusst in dieses Spitzenspiel", so Dietmar Hirsch zu den Erwartungen der über 20.000 Fans beim Flutlichtspiel am Sonntagabend. Einlass ist ab 18 Uhr, Stimmung auf den Rängen soll bereits ab 18:45 Uhr herrschen.