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Mehr Kinder, mehr Geschenke, mehr Freude! Auch 2016 gibt es wieder den 'MSV-Weihnachtswunschbaum'!
 

'So was hat man lange nicht gesehen!'
  Sportfreunde Lotte - MSV Duisburg 0:2 (0:1)
Zebras gewinnen in Unterzahl bei Verfolger Lotte - 'Rambo-Özbek' muss mit langer Sperre rechnen
Jochem Knörzer, Werner Gerling und Manfred Schneider (Foto)

Duisburg, 04. Dezember 2016 - Mit der Aufstellung überraschte MSV-Trainer Ilia Gruev schon vor dem Anpfiff in Lotte. Tim Albutat, gegen Halle noch in der Halbzeitpause ausgewechselt, fand sich plötzlich in der Startelf wieder.

Duisburg trat in Tabellenführermanier auf, ging auch früh in Führung, Janjic hatte einen Freistoß aus 18 Metern aus fast zentraler Position auf das Tor gebracht, Fernandez im Tor der Sportfreunde konnte nur abprallen lassen, Tim Albutat vollendete in Mittelstürmermanier. Danach vergab Janjic die Chance zum zweiten Duisburger Tor.

Das fiel nicht, dafür der Schiedsrichter rein und Baris Özbek unangenehm auf. Nach einem Foul im Mittelfeld sah Janjic die Gelbe Karte, Özbek griff Pires-Rodrigues kurz ins Gesicht, der wie von einem Schuss getroffen zu Boden fiel. Schiedsrichter Schröder zeigte Özbek für die Tätlichkeit die Rote Karte! Bei seinem Abgang wurde der Duisburger von Lotte-Spieler bedrängt und schlug regelrecht um sich.

Özbek hatte seiner Mannschaft einen 'Bärendienst' erwiesen, nicht nur, weil der Tabellenführer jetzt in Unterzahl spielen musste, sondern auch, weil der Schiedsrichter eine ganze Weile im Zweifel pro Lotte entschied.
Ein paar Minuten brauchten die Zebras, um sich auf die Unterzahl einzustellen, Lotte konnte das Durcheinander aber nicht nutzen.

So rettete sich der MSV mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Lotte kam gut in die zweite Halbzeit, Duisburg aber noch besser. In der 50. Minute scheiterte Onuegbu noch an dem herausstürmenden Fernandez, zwei Minuten später spielte 'Kings' eine Zuckerflanke auf Janjic, der zum 0:2 einnickte.
2.000 mitgereiste MSV-Fans bejubelten den Treffer, der den Gastgebern etwas 'den Zahn zog'. Was vor das Tor kam, entschärften Bajic und Bomheuer, was auf das Tor kam Mark Flekken.
Leider konnten die Zebras die sich bietenden Konter nicht in weitere Tore ummünzen, sodass es beim 2:0-Sieg des alten und neuen Tabellenführers blieb.

'So was hat man lange nicht gesehen' hallte aus den Kehlen der MSV-Fans durch das Stadion!

Schiedsrichter Robert Schröder fertigt, so auf Nachfrage von BZ-Bürgerreporter Werner Gerling, "einen Sonderbericht über die Rote Karte an. Wie immer nach einer Herausstellung."

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Flekken
rückte in Unterzahl immer mehr in den Blickpunkt, hielt, was zu halten war,   :  2
Klotz
lieferte in der Defensive eine gute Partie ab,   :  2-
Bajic
gerade in Unterzahl eine Bank in der Innenverteidigung   :  2-
Bomheuer
nah am Mann, mit vollem Körpereinsatz   :  2
Leutenecker
(-45.) weil gelbverwarnt zur Halbzeit raus   :  3
Hajri
(45-.) unauffällig,   :  3
Özbek
unrühmlicher Ausraster beim Abgang   :  6
Albutat
erzielte die frühe Führung, mit viel Einsatz,   :  2-
Schnellhardt
belebte die Offensive, auch in Unterzahl,   :  2-
Engin
mit einer guten Leistung, verpasste in den Schlussminuten das 3. Duisburger Tor,   :  3+
Janjic
sein Freistoß führte zum 0:1, mit deutlicher Steigerung in der 2. Halbzeit, traf zum 0:2,    :  2-
Onuegbu
immer anspielbar, scheiterte knapp an Fernandez, mit der Zuckerflanke zum 0:2,   :  2-

MSV-Präsident Ingo Wald, der schon vor dem Spiel gesagt hatte, "wir wollen hier die Punkte mitnehmen": "Ich freue mich für Trainer und Spieler! Das war heute ein Befreiungsschlag."

Dustin Bomheuer: "Das war ein Kampfspiel auf gefrorenen Boden, aber wir haben den Kampf angenommen. Mit dem Schwung von heute werden wir die letzten beiden Spiele erfolgreich gestalten."

MSV-Trainer Ilia Gruev (rechts): "Wenn man das gedsamte Spiel betrachtet, geht unser Sieg in Ordnung. Wir haben zum ersten Mal 4-3-3 gespielt, die Mannschaft hat das gut umgesetzt. Wir sind in Führung gegangen, konnten auch noch das zweite erzielen. Dann kam die Sache mit der Roten Karte. Danach hat wir ein paar Minuten ein paar Probleme, haben uns aber gefangen und das zweite Tor gemacht. Bei unseren Kontern war sogar noch das dritte Tor drin."

Lotte-Trainer Ismail Atalan (links): "Die ersten 20 Minuten war Duisburg besser als wir, wir haben zu viel zugelassen. Es war ein verdienter Sieg für Duisburg, wir haben aber auch zwei wirklich gute Torhüter gesehen. Wir haben uns viele Torchancen erspielt, aber trotzdem kein Tor gemacht. Duisburg hat cleverer gespielt."

 

Schnellhardt freut sich auf Lotte
  Sportfreunde Lotte - MSV Duisburg
Tabellenführer will auch beim Verfolger punkten
Jochem Knörzer

Duisburg, 03. Dezember 2016 - 'Die Krise des Tabellenführers' findet wohl nur in Facebook statt. Mit sieben Siegen, sieben Unentschieden und nur zwei (unnötigen) Niederlagen thronen die Zebras seit acht Spieltagen an der Spitze der 3. Bundesliga. Pikanterweise hatte man am neunten Spieltag die Sportfreunde Lotte als Tabellenführer abgelöst.Osnabrück hat mittlerweile punktemäßig gleichgezogen, sodass Duisburg am morgigen Sonntag die sieglose Zeit im sechsten Spiel beenden sollte.

Über 'torlos' muss sich nach 'Kings' Onuegbus Tor gegen Halle niemand mehr Gedanken machen.
Ilia Gruev: "Gut, dass wir gegen Halle wieder Tore erzielt haben. Ich kann 'die Null' nicht mehr hören. Wobei, hinten gefällt mir die Null."

Mit dabei Fabian Schnellhardt, der nach den drei Spielen Rotsperre - MSV-Trainer Ilia Gruev: "Für eine Tätlichkeit gibt es zwei Spiele Sperre, bei einem Foul im Mittelfeld aber drei. Das kann ich nicht verstehen." - auch den Grippeinfekt überwunden hat.
Auch Martin Dausch steht wieder zur Verfügung, auf Wolze und Iljutcenko muss man weiter verzichten, für Dan-Patrick 'Pogge' Poggenberg, der seit einer Woche wieder im Mannschaftstraining steht, käme ein Einsatz viel zu früh.

Druck, die Tabelle der Liga seit acht Spieltagen anzuführen verspürt der MSV-Trainer schon. "Positiven Druck. Wenn du da oben stehst, ist es positiver Druck. Für mich ist es ein gutes Gefühl. Und so können und müssen wir mit Selbstbewusstsein auch in Lotte auftreten!"

 

Onuegbu beendete nach 402 Minuten die Duisburger Torflaute
  MSV Duisburg - VfR Aalen 2:2 (1:0)
MSV weiter an der Tabellenspitze, aber seit fünf Spielen sieglos
Jochem Knörzer

Duisburg, 26. November 2016 - Die Zuschauerzahl im Duisburger Stadion wird übersichtlicher, die Lücken werden größer.
Die Anfangsoffensive der Aalener in der Anfangsviertelstunde verpassten die ca. 50 Gästefans, die erst mit Verspätung in der Gästekurve eintrafen. Für die Duisburger Zuschauer war es ein zäher Beginn. Erst eine zu kurz geratene, verunglückte Rückgabe von Bomheuer, die Flekken mit einem Hechtsprung noch knapp vor Moys erreichen konnte, erzeugte kurzfristig Bluthochdruck und weckte die Spieler in den blau-weiß gestreiften Trikots.
Janjic überraschte mit zwei Offensiveinlagen, die Pässe aber landeten im Nichts. Klotz machte es besser, scheiterte aber im Strafraum an einem Überangebot Aalener Beine. kurze Zeit später, in der 33. Minute, nach 402 Minuten ohne Tor, erlöste 'Kings' dann die MSV-Fans. Engins Schuss aus halblinker Position konnte der Aalener Keeper noch abwehren, Onuegbu staubte in Mittelstürmerposition ab.

So ging es mit einer Duisburger Führung, einem lange nicht gekannten Gefühl, in die Halbzeitpause.


Auch die 1. Bundesliga spielte eine gewisse Rolle:
'Tabellenführer ein Marketingprodukt - Man kann euren Erfolg nur hassen - Kritik an RB nie verstummen lassen!'

Aalen kam besser aus der Kabine und in die zweite Halbzeit.
Nach einer guten Stunde der, nicht unverdiente, Ausgleich durch Moys, der Klotz überlief und auch noch Flekken aussteigen ließ. Zehn Minuten später die Führung der Gäste, wieder war Flekken am rechten Pfosten auf sich gestellt, konnte aber den Pass auf den freien Kartalis nicht verhindern, Bomheuer rutschte der Schuss durch die Beine ins Tor.
 
Aber der MSV kam zurück. Janjic, dem bis dahin wenig bis nichts gelungen war, brachte in der 78. Minute eine scharfe Hereingabe von Engin mit der Brust über die Torlinie.

Doch der MSV wollte mehr, wollte den Siegtreffer. Die größte Chance aber hatte Aalen in der 90. Minute, als Ojala allein auf Flekken zulief, der Duisburger Schlussmann aber die Ruhe bewahrte und dem Aalener den Ball im richtigen Moment vom Fuß spitzelte.

So blieb es beim, insgesamt gerechten, Unentschieden und der Duisburger Tabellenführung.
Osnabrück liegt mit einem Tor weniger punktegleich hinter dem MSV auf dem zweiten Tabellenplatz.

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Flekken
bereit, wenn gefordert, wurde bei den Toren allein gelassen, hielt in der Schlussminute den Punkt fest    :  2-
Klotz
ließ sich beim 1:1 abhängen   :  4
Bajic
ließ heute seine gewohnte Souveränität ein wenig vermissen   :  3-
Bomheuer
seine zu kurze Rückgabe sorgte kurz für Bluthochdruck, sah auch beim 1:2 nicht gut aus    :  4
Leutenecker
lieferte eine solide Leistung auf der linken Seite ab, zu wenig Offensivaktionen   :  4+
Özbek
unauffällig in seinem Auftritt, falsche Raumaufteilung beim 1:1    :  4
Albutat
(-46.) zu viele Fehlpässe, nicht der Passgeber im Mittelfeld   :  4-
Hajri
(46.-) belebte das Spiel im Mittelfeld, ließ beim 1:1 zu viel Raum   :  3-
Janjic
brachte kaum eine vernünftige Flanke vor das Tor, erzielte aber das 2:2 mit der Brust, war dann besser   :  3-
Engin
blieb erst, bis auf den Schuss vor dem 1:0, blass, seine Flanke führte zum Duisburger Ausgleich   :  3-
Onuegbu
beendete mit seinem Tor die Torflaute, war immer anspielbar   :  2-
Brandstetter
sein Einsatz stimmte, zum Abschluss kam er erst in der 2. Halbzeit   :  3-

MSV-Sportdirektor 'Ivo' Grlic: "Man hat eine Verunsicherung in der Mannschaft gespürt, auch nach der Führung. Erst nach dem Rückstand hat die Mannschaft so gespielt, wie ich es von vornherein erwartet hatte."

MSV-Präsident Ingo Wald: "Die Mannschaft ist seit Wochen Tabellenführer und müsste doch mit breiter Brust auftreten.
Das hat sie auch nach der Führung nicht gemacht. Wir müssen zum Schluss mit dem Punkt zufrieden sein."


VfR-Trainer Peter Vollmann (links): "Es war ein interessantes und gutes Spiel, beide Mannschaften haben alles rausgehauen. Der Punkt für uns geht in Ordnung. Wir sind sogar, nach dem Ausgleich, in Führung gegangen, der Ausgleich fiel dann zu schnell. Duisburg hat alles nach vorne geworfen, wir hatten sogar in der letzten Spielminute die Chance, erneut in Führung zu gehen. Diesen 'Elfmeter aus dem Feld' konnten wir nicht nutzen."

MSV-Trainer Ilia Gruev (rechts): "Ich bin bei dir. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, waren aber zu verkrampft, wir haben nicht das gezeigt, was wir können. Wir haben zwei einfache Tore bekommen, zwei Konter im eigenen Stadion. Danach haben wir das gespielt, was wir können, haben unser zweites Tor gemacht. Das Unentschieden ist berechtigt."