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 06.11.2015 über 8.400 Dauerkarten verkauft!
 

'Schwer, aber nicht unmöglich!'
  MSV Duisburg - FC Würzburger Kickers
Zebras wollen die allerletzte Chance nutzen
Jochem Knörzer, Manfred Schneider

Duisburg, 23. Mai 2016 – MSV-Trainer Ilia Gruev musste heute viele Hände schüttlen, viele Medienvertreter begrüßen.

Gruev: "Vor ein paar Wochen haben wir hier noch 'unter uns' in einem übersichtlichen Kreis gesessen. Jetzt reicht der Raum kaum noch aus. Das Interesse ist immer größer geworden."


Danach gab es noch einen Rückblick auf die bittere Niederlage in Würzburg, die nicht den MSV der letzten Wochen gesehen hatte. Gruev (Mitte): "Wir haben im Hinspiel einen schlechten Tag erwischt, das wird sich morgen nicht wiederholen."

Seine Spieler muss der MSV-Coach nicht motivieren, sie wollen alle lieber in der 2. als in der 3. Bundesliga spielen. Und das können sie im blau-weiß gestreiften Zebradress in der nächsten Saison nur mit einem Sieg mit mehr als drei Toren Differenz.

Branimir Bajic muss dabei von der Tribüne aus zusehen, er hat im Hinspiel seine zehnte Gelbe Karte gesehen und ist gesperrt. Dafür sollen Özbek und Obinna im Kader, möglicherweise auch in der Startelf stehen.

Der MSV setzt auf seine treuen Fans, die auch am Dienstagabend für ein ausverkauftes Stadion und einhundert Prozent Unterstützung sorgen werden.

Wir haben wieder einmal (k)eine Chance - nutzen wir sie!

 

Zebras brauchen im Rückspiel ein Wunder
FC Würzburger Kickers - MSV Duisburg 2:0 (1:0)
Elfmeter brachte MSV auf die Verliererstraße, Pfosten verhinderte Duisburger Auswärtstor

Duisburg, 20. Mai 2016 - Der Drittligist aus Würzburg gab ordentlich Gas, für eine Torchance reichte es aber nicht. Eine eher unglückliche Aktion von Onuegbu führte in der 10. Minute zum Elfmeter und der Würzburger Führung. Duisburg benötigte danach über 20 Minuten, um sich Torchancen zu erarbeiten. In der 40. Minute fast der Ausgleich, doch Wolzes Schuss landete am linken Pfosten und sprang wieder ins Feld zurück. Auch zwei gute Abschlüsse von Iljutcenko verpassten nur knapp das Ziel.

In der zweiten Halbzeit stellten die Gastgeber Chanturia mit zwei bis drei Mann 'kalt', der MSV konnte sich keine Torchance mehr erarbeiten. Zehn Minuten vor Schluss ließ Bajic, der bereits in der 8. Minute seine zehnte Gelbe Karte gesehen hatte und im Rückspiel gesperrt ist, eine Flanke zu, Meißner kam zu spät und der Drittligist führte mit zwei Toren.

So blieb es und der MSV benötigt schon ein Fußballwunder, um den Abstieg noch zu verhindern.
Aufgeben werden die Zebras sicher nicht, denn dieses Wort gibt es weder im Wortschatz noch in den 'Zebra-Genen'!

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Lenz
 chancenlos beim Elfmeter und auch 2:0, ansonsten kaum gefordert  : 3-
Bohl
 kaum offensive Aktionen,  : 4+
Meißner
 störte beim 2:0 nicht  : 4
Bajic 
frühe, unnötige Gelbe Karte mit Sperre, ließ Flanke vor dem 2:0 zu   : 4-
Poggenberg
 tat zu wenig nach vorne, in der Defensive am Mann  : 4+
Hajri
blieb blass  : 4
Holland
konnte an seine letzten Leistungen nicht anknüpfen  : 4
Chanturia
aktivster Duisburger in der Offensive in der ersten Halbzeit,  : 4+
Wolze
 Pech beim Pfostenschuss,  : 3-
Iljutcenko
 mit zwei guten Abschlüssen in der ersten Hlabzeit,   : 4+
Onuegbu (-52.) sein hoher Fuß verursachte den Elfmeter zum 1:0, gelbverwarnt ausgewechselt  : 4
Scheidhauer
(53.-) kein Leistungsnachweis  : 4-

MSV-Präsident Ingo Wald
: "Der Elfmeter war sicher unglücklich, aber gerechtfertigt. Der Fuß war einfach zu hoch. Wir hatten Pech mit dem Pfostentreffer von Wolze, auch mit der zweiten Chance von Iljutcenko. Insgesamt war es aber von beiden Mannschaften kein gutes Spiel. Im Rückspiel werden 30.000 Fans hinter uns stehen und wir werden das Spiel noch drehen!"

'Kings' Onuegbu
: "Die Einstellung hat bei einigen nicht gepasst, da hat der letzte Schritt gefehlt."

MSV-Trainer Ilia Gruev: "Wir haben in der Anfangsphase Probleme gehabt, sind nicht ins Spiel gekommen. Der Elfmeter war unnötig. In der letzten Viertelstunde haben wir uns dicke Chancen erspielt und leider nur den Pfosten getroffen. In der zweiten Halbzeit haben wir teilweise dominiert, aber waren vor dem Tor nicht mehr gefährlich genug. Wir haben noch das Rückspiel."

Kickers-Trainer Bernd Hollerbach: "Wir haben es heute ordentlich gemacht, aber es ist noch nichts passiert. Der Elfmeter hat uns geholfen, wir haben aber auch die zweiten Bälle geholt. In der zweiten Halbzeit haben wir auf Kontermöglichkeiten gesetzt und das zweite Tor gemacht. Aber wir haben noch nichts erreicht, es warten noch 90 Minuten in Duisburg auf uns."

 

'Respekt, aber keine Angst'
FC Würzburger Kickers - MSV Duisburg
Mit Siegermentalität nach Würzburg
Jochem Knörzer, Manfred Schneider, Nico Herbertz

Duisburg, 18. Mai 2016 – Für Michael Ratajczak ist die Saison vorbei, für Victor Obinna möglicherweise noch nicht. Der Duisburger Mittelfeldmotor absolvierte heute das Mannschaftstraining und unterstrich damit das Fragezeichen, dass MSV-Trainer Ilia Gruev bei der heutigen Pressekonferenz mit seiner Antwort auf die Frage nach dem Verletzungsstand Obinnas hinterlassen hatte. Geht da doch noch was für die Relegation gegen Würzburg? mehr

 

Relegation erreicht
Heute morgen an der MSV-Arena
Hinweise zum Ticketverkauf
Jochem Knörzer

Duisburg, 17. Mai 2016 – 6:30 Uhr, Dienstag früh vor der MSV-Arena.

 

BZ auf 'Spionagetour' in Würzburg
Zebras treffen erneut auf 'Rote'
Jochem Knörzer, Markus Petersen, Nico Herbertz

Duisburg, 16. Mai 2016 – Wir als BZ-Duisburg sind ja öfter mal einen Schritt voraus. Dieses Mal waren wir bereits eine Woche vor dem MSV Duisburg auf Spionagetour in Würzburg und haben dem Duisburger Relegationsgegner beim Spiel gegen Hansa Rostock 'auf die Finger', 'tschuldigung, auf die Stollen geschaut.


Es gibt sicher einfachere Gegner als die Kickers aus Würzburg. Es ist schon ein harter Brocken, den der MSV Duisburg da vorgesetzt bekommt. Der Aufsteiger, der von Trainer Bernd Hollerbach trainiert wird, spielt äußerst diszipliniert, steht hinten sicher und ist vorne brandgefährlich.

Als Schwachpunkt haben wir den Würzburger Keeper Wulnikowski ausgemacht. Er wirkte unsicher, ließ viele Bälle nur prallen und sah auch bei Flanken nicht wirklich gut aus. Jedoch kann der Würzburger Torwart auf eine kompakte und sichere Abwehr bauen, die nicht allzuviele Torchancen zuließ.

Der erst 24-jährige Clemes Schoppenhauer bildet mit Richard Weil eine starke Innenverteidigung, die durch ruhige und sichere Spielweise auffällt und auch immer wieder gefährlich den Spielaufbau unterstützt.

Hier ist Konzentration und absoluter Einsatz gefragt.

Wie hier bei unserem jungen, alten Bekannten, Ex-Zebra Michael Gardawski, der den MSV heute vor einem Jahr, am 16. Mai 2015, in die 2. Bundesliga schoss. Und da wollen die Zebras auch bleiben!

 

Für KEIN GELD der WELT!
Chanturias Treffer reichte zum 1:0-Sieg gegen 'Rote-Brause'
Fotoimpressionen vom 15. Endspiel um den Klassenerhalt
Fotoimpressionen II vom 15. Endspiel um den Klassenerhalt
Jochem Knörzer, Manfred Schneider, Nico Herbertz

Duisburg, 16. Mai 2016 – Die 'blau-weiße-Wand' in Duisburg!

 

Relegation erreicht
Hinweise zum Ticketverkauf
Jochem Knörzer

Duisburg, 16. Mai 2016 – Der MSV Duisburg hat die Relegationsspiele gegen die Würzburger Kickers, den Dritten der 3. Liga, erreicht. Das Hinspiel findet am Freitag, 20. Mai 2016, 19:10 Uhr, in Würzburg statt, das entscheidende Rückspiel wird am Dienstag, 24. Mai 2016, 19:10 Uhr, in der Schauinsland-Reisen-Arena ausgetragen. mehr

 

Endspiel 15 von 15 -  20 Punkte
  MSV Duisburg - RB Leipzig  1:0 (0:0)
Chanturia hält mit seinem Treffer den MSV auf dem Relegationsplatz - Würzburg, wir kommen!

Jochem Knörzer

Duisburg, 15. Mai 2016 - Neben Victor Obinna mussten die Zebras vor dem Spiel auch auf Michael Ratajczak verzichten.

Marcel Lenz, der bis dato in dieser Saison noch nicht zum Einsatz gekommen war, hütete in diesem wichtigen Spiel das Tor.
Vornweg, er machte seine Sache gut, holte sich schon in der dritten Minute, als er einen Schuss von Bruno entschärfte und sich so die notwendige Sicherheit holte. Richtig eingreifen musste er danach nicht mehr.

Der MSV verkaufte sich gegen den Bundesliga-Aufsteiger richtig gut, hatte in Chanturia den auffälligsten Spieler und durch Onuegbu in der 29. und Iljutcenko in der 33. Minute auch gute Torchancen, die Torwart Gulacsi leider zunichte machte.
Und weil die Duisburger Abwehr keine Torchancen der Leipziger zuließen, ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Zu diesem Zeitpunkt stand es auch in Paderborn und Frankfurt unentschieden und der MSV immer noch auf dem 16. Tabellenplatz. BZ-Bürgerreporter Werner Gerling hatte zur Halbzeit eine 'whatsup' geschickt: "Ich zittere auf Wangerooge. In der zweiten Halbzeit machen wir das Siegtor." Das hätte wohl jeder sofort unterschreiben.

Und er sollte Recht behalten!
Die MSV-Abwehr ließ keine Chancen mehr zu, die Duisburger Offensive nutzte sich bietende Möglichkeiten aber nicht.

Bis zur 75. Minute. Chanturia schnappte sich in halbrechter Position den Ball und gab ihn einfach nicht mehr her. Er tankte sich durch fünf Leipziger Spieler in den Strafraum, stolperte, blieb aber auf den Beinen und schob das Leder an Gulacsi
vorbei ins rechte Ecke.

Die Führung überstand nicht nur die Schlussviertelstunde, sondern auch die zwei Minuten Nachspielzeit.
Durch diesen Sieg fielen die anderen Ergebnisse nicht mehr ins Gewicht, der MSV sicherte den Relegationsplatz und spielt am Freitag, 20.05., und Dienstag, 24.05.2016, gegen den Dritten der 3. Bundesliga, Würzburg, um den Verbleib in Liga 2.

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Lenz
 holte sich mit der Faustabwehr nach zwei Minuten die nötige Sicherheit, strahlte danach Ruhe aus, kaum geprüft : 2-
Bohl 
ging viele Meter  : 3+
Meißner
 mit solider Leistung : 3+
Bajic
mit solider Leistung, etwas Pech beim Kopfball nach 26 Minuten : 3+
Poggenberg
 lieferte heute sein bestes Spiel im Zebradress ab, ging oft einen Schritt mehr als sein Gegner : 2-
Hajri
 der Abräumer im Mittelfeld, mit hohem Einsatz : 2
Holland
sicherte mit Hajri zusammen das Mittelfeld, ging viele Wege  : 2
Chanturia
 in der 75. Minute wollte er dieses Tor und gab den Ball einfach nicht auf, gute Schüsse, Ecken und Pässe : 1
Wolze
 wieder mit hoher Lauf- und Kampfbereitschaft, nicht so effektiv wie in den letzten Spielen : 3
Iljutcenko
 machte sein bisher bestes Spiel für den MSV, scheiterte zweimal am Torwart : 3+
Onuegbu konnte 1:1-Situation nicht nutzen, konnte oft den Ball behaupten : 3+


MSV-Legende 'Ennatz' Dietz (Mitte, mit Schal): "Die Hoffnung habe ich nie aufgegeben, auch wenn es zeitweise neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz waren. Der Trainer hat die Mannschaft zusammen wachsen lassen. Sandhausen habe ich in der Konfenerenz im Radio gehört, auch mal einen Blick zum Fernseher riskiert."

MSV-Präsident Ingo Wald (rechts neben 'Ennatz'): "Noch ist unser Weg nicht zu Ende. Aber wir haben uns eine Chance erarbeitet, obwohl uns eigentlich schon fast alle abgeschrieben hatten. Diese Chance wollen wir nutzen."


'Rote-Brause'-Trainer Ralf Rangnick (links): "Ich mache das heute kurz, denn der Duisburger Trainer sollte im Focus stehen. Wir haben verdient verloren, hatten zwar zeitweise ein spielerisches Übergewicht, aber kaum Chancen. Duisburg hat gut gestanden und verdient gewonnen."

MSV-Trainer Ilia Gruev (rechts): "Leipzig ist verdient aufgestiegen. Es war heute für uns sehr schwer, Leipzig ist eine Top-Mannschaft, aber wir wollten gewinnen. Das haben wir auch gezeigt. Heute werden wir es ruhiger angehen lassen und morgen konzentrieren wir uns auf Würzburg."

 

Endspiel 15 von 15 -  17 Punkte
  MSV Duisburg - RB Leipzig 

Verletzungspech bleibt MSV treu, Zebras trotzdem mit Zuversicht ins letzte Ligaspiel
Jochem Knörzer

Duisburg, 13. Mai 2016 - Wie bekannt, fällt der Duisburger Offensiv-Motor, Victor Obinna, mit einem Muskelfaserriss im letzten Ligaspiel, gegen Aufsteiger Leipzig, aus und wird auch in den möglichen Relegationsspielen fehlen.
Ob die Physiotherapeuten Michael Ratajczak soweit aufbauen können, dass er trotz gerissenen Syndesmosebandes auflaufen kann, wird sich wohl am Samstag entscheiden.

Und trotz dieser erneuten Verletzungsrückschläge, die sich bekannterweise durch die gesamte Saison ziehen, herrscht beim MSV Zuversicht, jeder ist auf das Spiel gegen Leipzig und das Ziel 'Klassenerhalt' fokussiert.


MSV-Trainer Ilia Gruev (Mitte) ist stolz auf sein Team: "Unsere Mannschaft hat sich in den letzten Wochen unseren Respekt verdient. Ich bin stolz, dass wir dieses Endspiel erreicht haben. Wir haben es uns verdient, weil die Mannschaft auch nach dem 0:2 in Sandhausen nicht aufgegeben hat und zurück gekommen ist!"

Den 16. Tabellenplatz, den Relegationsplatz, den der MSV jetzt belegt, will er auch unbedingt nach dem Schlusspfiff inne- haben. Auch wenn Leipzig, die bereits im letzten Heimspiel aufgestiegen sind, nicht in 'Bierlaune' auftreten werden. Der 'Rote-Brause-Kunstverein' ohne Historie hat nur eine Einstellung - professionell.

Bei den Zebras, die auf eine Historie von 114 Jahren blicken können - es gibt Dinge, die kann man auch für Geld nicht bekommen - hat Ilia Gruev seinen Spielern Selbstvertrauen eingeflößt und zu einem Kollektiv geformt.

Das bestätigte auch 'Kings' Onuegbu (rechts): "Seit der Trainer (Gruev) da ist, läuft es bei uns besser. Er hat viele Einzelgespräche mit uns geführt und uns vermittelt, dass, auch wenn es mal nicht so richtig läuft, wir an uns und unsere eigene Leistung glauben. Wir haben immer an uns geglaubt, jetzt fehlt noch ein kleiner Schritt um das große Ziel 'Klassenerhalt' zu schaffen."

Seine eigene Zukunft hat er diesem Ziel untergeordnet. 'Kings': "Über meine Zukunft mache ich mir erst Gedanken, wenn wir das 'große Ziel' erreicht haben." Und, ja, das habe ich ihm bei der Pressekonferenz vor dem Spiel auch so abgenommen.

'Werdet zur Legende, kämpfen bis zum Ende, für die zweite Liga, MSV'

 

Der Fußballgott ist kein MSV-Fan
Obinna und Ratajczak fallen verletzt aus
Jochem Knörzer

Duisburg, 09. Mai 2016 - Was in Sandhausen noch eine Vermutung war, meldet der MSV Duisburg jetzt als bittere Gewissheit. Der Duisburger Offensiv-Motor, Victor Obinna, hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und kann die Zebras im letzten Endspiel gegen Leipzig nur von der Tribüne aus unterstützen.

Auch in den beiden möglichen Relegationsspielen, 20. und 24. Mai 2016, ist an einen Einsatz nicht zu denken.
Bitter für Obinna, fast noch bitterer für den MSV.

Auch Michael Ratajczak, der die Duisburger in Sandhausen mit guten Aktionen gegen Hübner und Bouhaddouz im Spiel hielt,
musste die Heimreise mit einem gerissenen Syndesmoseband antreten.

Auch wenn Ratajczak alles geben will, "ich werde natürlich zusammen mit unserer medizinischen Abteilung und in Absprache mit dem Trainerteam alles versuchen, um der Mannschaft gegen RB Leipzig zu helfen", ist mit einem Einsatz gegen Leipzig eher nicht zu rechnen.

Auch sein Ausfall wäre, nach den zuletzt gezeigten Leistungen, sicher ein Verlust für den MSV im Kampf um die Chance auf die Relegationsspiele.

 

Endspiel 14 von 15 - 17 Punkte, 16. Tabellenplatz
SV Sandhausen - MSV Duisburg 2:2 (0:0)
MSV nach 75 Minuten 0:2 hinten und klinisch tot - Klotz und Chanturia sorgten für Hoffnung

Jochem Knörzer

Duisburg, 08. Mai 2016 - Von 8.023 Zuschauer kamen sicher 3/4 aus Duisburg und feuerten ihren MSV an.

Eine spielbestimmende Mannschaft gab es in der ersten Halbzeit nicht, beide Mannschaften wechselten sich im Fünf-Minuten-Rhytmus in den Offensivbemühungen ab. In der 20. Minute hätte der MSV bereits die Weichen für ein erfolgreiches Spiel stellen können, doch Onuegbus Schuss ging ans Aluminium, landete nicht im Tor. 'Kings' hatte noch zwei weitere gute Abschlüsse, Zählbares sprang aber nicht heraus.

Die zweite Halbzeit begannen die Zebras etwas verhalten, etwas zu verhalten.
Bereits nach drei Minuten stand Hübner blank vor Ratajczak, der super reagierte und den Rückstand verhinderte.
Zwei Ecken, in der 68. und 75. Minute, brachte die Gastgeber mit zwei Toren in Front, der MSV war wieder Tabellenletzter und 'klinisch tot'.

Doch die Zebras rafften sich auf, gaben sich nicht auf und kamen tatsächlich wieder zurück!

Der eingewechselte Nico Klotz erzielte, nach feinem Pass von Victor Obinna, nur fünf Minuten später, den Anschlusstreffer,
keine 180 Sekunden später landet ein Freistoß von Chanturia, von der Mauer abgefälscht, zum 2:2-Ausgleich im Tor.
Dabei blieb es, auch weil Bouhaddouz noch eine Konterchance ausließ.

Paderborn und Frankfurt haben jeweils 1:0 gegen 1860, bzw. Düsseldorf verloren und stehen mit 28, bzw. 29 Punkten auf den Plätzen 18 und 17. Mit einem Sieg gegen Aufsteiger Leipzig wäre der Relegationsplatz für den MSV sicher.

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Ratajczak
 wieder mit einem guten Stellungsspiel, Riesentat gegen Hübner, chancenlos bei den Toren : 2
Feltscher
viel Laufbereitschaft, zu wenig gelungene Offensivaktionen  : 3-
Meißner
 solide Leistung  : 3
Bajic
steigerte sich in der 2. Halbzeit, musste die Gelbe-Karten-Bremse ziehen : 3
Poggenberg
 bekam seine Seite nicht in den Griff  : 4-
Hajri
 unauffällig : 3-
Holland
in der ersten Halbzeit überall zu finden,  : 3+
Chanturia
in den letzten Spielen mehr gezeigt, sein Freistoß brachte den Ausgleich : 3
Obinna
 der Mittelfeldmotor stotterte  : 4
Wolze
 half auch in der Defensive erfolgreich aus, zu wenig in der Offensive  : 4
Onuegbu traf in der 20. Minute den Pfosten, aktivster Stürmer  : 3+

BZ-Bürgerreporter Werner Gerling
: "Wir waren schon tot, aber, wir leben noch und haben jetzt unser Endspiel am nächsten Sonntag gegen Leipzig."

MSV-Torwarttrainer Sven Beuckert
: "Es geht weiter, immer weiter. Nächste Woche haben wir unser Endspiel, mindestens um den Relegationsplatz."

MSV-Sportdirektor 'Ivo' Grlic
: " Nach einem 0:2 musst du mit diesem Punkt leben. Jetzt heißt es, den 16. Tabellenplatz mit einem Sieg gegen Leipzig, denen ich zum Aufstieg gratuliere, zu verteidigen."


MSV-Trainer Ilia Gruev
l(inks): "Das war das Spiel, das wir erwartet haben. Wir haben die bessere Spielstatistik, machen die Tore nicht und liegen eine Viertelstunde vor Schluss mit zwei Toren hinten. Und dann holen wir noch ein Unentschieden. Das hat die Mannschaft in den letzten Spielen ausgemacht, wir geben nicht auf!"

SV-Trainer Alois Schwartz
(rechts): "Die erste Halbzeit war, auch von den Torchancen, pari, die zweite Halbzeit war klasse. Wir gehen mit zwei Toren in Führung, Duisburg hat nicht aufgegeben und noch den Ausgleich erzielt. Wir hatten die Chance zum dritten Tor, die wir nicht genutzt haben."

 

Endspiel 14 von 15 - 16 Punkte
SV Sandhausen - MSV Duisburg
MSV-Fans machen Sandhausen zum Heimspiel!

Jochem Knörzer

Duisburg, 07. Mai 2016 - Der SV Sandhausen hat, trotz Drei-Punkte-Abzug wegen Lizenzverstößen, eine gute Saison gespielt und frühzeitig die Klassen gehalten.

Beim vorletzten Endspiel kann Gruev fast 'aus dem Vollen schöpfen'. Fast, weil für Baris Özbek die Saison nach einem Muskelfaserriss bereits beendet ist. Dafür steht Enis Hajri nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder zur Verfügung, auch der frischgebackene Papa, Steffen Bohl, ist wieder bereit. Dazu noch ein Tim Albutat, der gegen Düsseldorf eine wirklich gute Leistung nach seiner Einwechselung ablieferte.

Ilia Gruev sieht das entspannt: "Egal wer in die Mannschaft kommt, wer eingewechselt wird, jeder ist bereit und wird ein gutes Spiel abliefern. Davon bin ich überzeugt!"

Die Mannschaft ist auf das Ziel Klassenerhalt fokussiert und fährt, nach dem Sieg gegen Düsseldorf, mit einem guten Gefühl nach Sandhausen. Dan-Patrick Poggenberg: " Wir sind nach dem Derbysieg natürlich gut drauf, werden konzentriert, aber nicht euphorisch in das Spiel gehen."

In der Kabine hängt eine aktuelle Ligatabelle, um den Fortschritt zu dokumentieren und zu zeigen, was alles möglich ist.

Der MSV Duisburg rechnet mit 5.000  Fans, die ihre Zebras in Sandhausen unterstützen werden. In den 'sozialen Netzwerken' ist da eher von 7.000 MSV-Fans die Rede, die das Auswärtsspiel in ein Heimspiel umfunktionieren werden.

MSV-Trainer Ilia Gruev: "Respekt für unsere Fans, wenn man hört, wie viele für uns nach Sandhausen fahren! Wir alle glauben an den Klassenerhalt!"

Es kribbelt. Schon wieder.

 

MSV-Mitgliederversammlung 2016
Jochem Knörzer

Duisburg, 04. Mai 2016 – MSV-Präsident Ingo Wald begrüßte die 363 anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder und auch die Zweitbundesliga-Mannschaft, die nicht 'anwesenheitsverpflichtet' war. Dafür gab es aus der Versammlung anhaltenden Applaus, der sich steigerte, als die erfolgreiche Frauen-Mannschaft den Zuschauerraum des 'Theater am Marientor' geschlossen betrat.
Gefühlte zehn Minuten später konnte der MSV-Präsident die Versammlung fortführen. mehr

 

MSV-U23 am Sonntag, 08.05.2016, gegen Wuppertal in der Schauinsland-Reisen-Arena
Jochem Knörzer

Duisburg, 03. Mai 2016 - Die U23 des MSV Duisburg empfängt am Sonntag, 08. Mai 2016, den Wuppertaler SV. Die Begegnung muss aus Sicherheitsgründen in der Schauinsland-Reisen-Arena ausgetragen werden. Anstoß ist um 15 Uhr.
Das ist das korrigierte Datum

Die Eintrittspreise betragen 12 Euro für den Sitzplatz (ermäßigt 6 Euro) und 7 Euro für den Stehplatz (ermäßigt 4 Euro). Für Anhänger des MSV sind der Stehplatzbereich König Pilsener Fankurve und die Sitzplatz-Blöcke D, E und F geöffnet. Für Gästefans sind der Stehplatzbereich Gäste und die Sitzplatztribüne Süd Unterrang geöffnet.

Dauerkarten-Besitzer für die Zweitliga-Heimspiele des MSV Duisburg in der Schauinsland-Reisen-Arena haben am Sonntag freien Eintritt (Stehplatz-Dauerkarte im Stehplatzbereich König Pilsener Fankurve, Sitzplatz-Dauerkarte in den Blöcken D, E und F).
Die Kassen an der Schauinsland-Reisen-Arena öffnen am Sonntag um 13:30 Uhr. Für Anhänger des MSV gibt es Karten an der Ticketbox, für Besucher aus Wuppertal direkt am Gästebereich.

Bitte beachten Sie: Das Spiel der MSV-Profis beim SV Sandhausen am Sonntag wird NICHT auf den Screens der Schauinsland-Reisen-Arena übertragen! Der ZebraShop in der Schauinsland-Reisen-Arena ist am Sonntag geschlossen.

 

2.000 zusätzliche Tickets für Sandhausen!
Jochem Knörzer

Duisburg, 02. Mai 2016 - Der MSV Duisburg erhält für sein Auswärtsspiel beim SV Sandhausen am Sonntag, 8. Mai 2016, noch einmal ein zusätzliches Gästekontingent. Dabei wird es in Duisburg noch einmal 328 Sitzplatzkarten für den Block B3 (26 Euro) und 1700 Stehplatztickets für die Blöcken B1 und B2 (14 Euro) geben.

Der SV Sandhausen versendet die Tickets noch am heutigen Montag; der MSV wird diese Karten sofort nach Erhalt des Kontingentes im ZebraShop in den Verkauf geben, kann aber derzeit keine Prognose geben, wann das passieren wird (nicht aber vor Dienstag, 3. Mai 2016).

Der Start des Verkaufs wird unmittelbar nach Erhalt der Tickets via Facebook und Twitter kommunizieren!
Vorbestellungen sind nicht möglich!

Alle bislang nach Duisburg gelieferten 1000 Tickets waren am Freitagabend unmittelbar nach dem 2:1-Heimsieg der Zebras gegen Fortuna Düsseldorf ausverkauft.

 

Endspiel 13 von 15 - 16 Punkte
  MSV Duisburg - Fortuna Düsseldorf  2:1 (0:0)
Starke zweite Halbzeit krönten 'Kings' und Obinna - Zebras in der Verlosung zum Klassenerhalt

Jochem Knörzer

Duisburg, 29. April 2016 - Die offizielle Zuschauerzahl stand schon lange vor dem Anpfiff fest. Mit 28.500 Zuschauern war die Arena zwar nicht voll besetzt, aufgrund der Hochsicherheitsstufe des Spiels aber ausverkauft.



Steffen Bohl war heute nicht im Kader, auch nicht im Stadion, er war bei seiner Frau Chrissi, die ihr erstes Kind erwartet. Da sie bereits am Dienstag 'ausgezählt' war, hat sich MSV-Coach Ilia Gruev bereits gestern dafür entschieden, auf den Innenverteidiger zu verzichten. Ergänzung 30.04,2016: Nach dem Sieg der Zebras erblickte Lean Bohl das Licht der Welt! Mama Chrissi und Kind sind wohlauf. Herzlich Willkommen, kleines Zebra!

Es war von Beginn an ein intensives Spiel, in den ersten 45 Minuten aber ohne Torchancen und Torschuss.
In der ersten halben Stunde gab Duisburg den Ton an, eine Viertelstunde vor dem Pausenpfiff übernahm Düsseldorf das Kommando. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen.


Und mit dem Wiederanpfiff gingen die Zebras ab, wechselten ansatzlos in den gestreckten Galopp. Feltscher über rechts, eine schöne Flanke vor das Tor, die 'Kings' Onuegbu mit dem Kopf nutzte und verwandelte. Der MSV führte 1:0.


Das war für einige Düsseldorfer Fans wohl zu viel. Bengalos flammten im Gästeblock auf, Rauchschwaden zogen Richtung Spielfeld. Das reichte Schiedsrichter Brand, welch passender Name, der die Partie unterbrach und erst nach ca. vier Minuten wieder anpfiff. Immerhin glaubten die Gästefans der Ansage, dass bei noch einem Bengalo der Schiedsrichter das Spiel abbricht.


Und wieder startete der MSV nach Wiederanpfiff besser. Düsseldorf bekam den Ball im eigenen Strafraum weder unter Kontrolle, noch aus dem Strafraum, Onuegbu, Chanturia und Obinna setzten immer wieder nach, und der Duisburger Motor, Victor Obinna, brachte das Leder auf und ins Tor.

Fortuna lag 0:2 hinten, mit dem Rücken an der Wand und suchte das Heil in der Flucht nach vorne.
Nach acht Minuten erzielte Pohjanpalo, nach einer Drehung, den Anschlusstreffer.

Der MSV wehrte sich nach Kräften, überstand auch die fünf Minuten Nachspielzeit unbeschadet und behielt alle drei Punkte
in Duisburg.

Mit diesem Sieg und der Niederlage von Paderborn hat der MSV, der seit dem sechsten Spieltag das Schlusslicht gab, aktuell immerhin den 17. Tabellenplatz erreicht. Einen Punkt hinter dem FSV Frankfurt, 16., einen Punkt hinter Düsseldorf, 15. Und auch 1860 ist mit drei Punkten Vorsprung noch nicht außer Reichweite.

Sandhausen, wir kommen!

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Ratajczak
 chancenlos beim 2:1, mit gutem Stellungsspiel  : 2-
Feltscher
 toller Lauf und Flanke zum 1:0,  : 2-
Meißner
 mit solider Leistung, war beim Anschlusstreffer zu weit vom Gegenspieler weg  : 3
Bajic
ließ nichts anbrennen  : 3+
Poggenberg
 lieferte eine gute Leistung an der Linie ab, defensiv und offensiv  : 2-
Özbek
 (-45.) unauffällig, nicht präsent genug  : 4
Albutat
(46.-) machte einen starken Eindruck  : 2-
Holland
stark in der Defensive, später auch als Ballverteiler im Mittelfeld  : 2-
Chanturia
auffälligster Duisburger in Halbzeit 1, am zweiten Tor beteiligt  : 3+
Obinna
 wieder der Duisburger Motor, erzielte das 2:0  : 2
Wolze
 ihm gelang nicht alles, zeigte aber fast unbändigen Einsatz  : 3+
Onuegbu sein Tor war der Dosenöffner, viel Laufarbeit : 2


Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel
(links): "Unterm Strich ist der 2:1-Erfolg des MSV verdient. Duisburg hat uns nicht ins Spiel kommen lassen, hat viel Druck gemacht. Eine Viertelstunde vor der Pause kamen wir besser ins Spiel. Zu Beginn der zweiten Halbzeit fiel sofort die Duisburger Führung, Minuten später führte Duisburg mit zwei Toren. Wir haben nicht aufgegeben, aber es reichte nur zum Anschlusstreffer."

MSV-Trainer Ilia Gruev (rechts): "Ich habe nicht so viel zu sagen, das, was so ein erfahrener Trainer wie Friedhelm Funkel gesagt hat, ist eine gute Analyse. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben nach einer halben Stunde das Heft etwas aus der Hand gegeben, sind aber in der zweiten Halbzeit durchgestartet. Nach dem Anschlusstreffer mussten wir noch einmal zittern. Es war heute geil hier Trainer zu sein, vor einem ausverkauften Haus im eigenen Stadion einen Sieg einzufahren!"

 

Hoffnung fährt mit nach Nürnberg
'Fans', Grippe, Eintrittskarten und Rechte
Jochem Knörzer

Duisburg, 09. April 2016 - In Nürnberg, gegen 1860, in Freiburg, gegen Fortuna, in Sandhausen und zum Abschluss gegen 'die rote Brause aus Leipzig'. Bei, immer noch, sechs Punkten Rückstand auf den Relegations-, auf den 16. Tabellenplatz, durch die Niederlagen von Paderborn und 1860 am gestrigen Freitagabend, und noch 18 zu vergebenen Punkten, ist, zumindest rechnerisch, der Klassenerhalt drin. Ob er machbar ist, steht auf einem anderen Blatt, ist auch mal von überraschenden Punktgewinnen abhängig.

Und obwohl die Mannschaft sich, auch gegen Heidenheim, bis dato nicht aufgegeben hat, wurde sie nach der Niederlage gerade aus dem Fanbereich, gnadenlos ausgepfiffen.

Heidenheim wollte das Spiel nicht abschenken, investierte viel und hatte mit einem Sonntagsschuss und einem Abseitstor das Glück auf seiner Seite. Der MSV war unterm Strich nicht schlechter, aber eben auch nicht besser als der Tabellensechste der 2. Bundesliga.

Das reicht, um die eigene Mannschaft, den eigenen Verein durchfallen zu lassen?
Sind die Ansprüche der Fans nach dem Zwangsabstieg zu hoch?

Der MSV war mit einer Mannschaft aufgestiegen und angetreten, die, so meine Meinung, durchaus die Qualität hatte, diese Liga zu halten. Schade, dass diese Mannschaft das nie wirklich beweisen durfte.
Schon in einem Testspiel im Juli fiel Linksaußenverteidiger Dan-Patrick Poggenberg mit Schienenbeinbruch aus. Ihm folgten Brandstetter, Janjic, Hajri, Wiegel und Dausch, von Pierre de Wit ganz zu schweigen. Auch Victor Obinna kam, spielte, verletzte sich und konnte dem MSV nicht wirklich helfen.

‚Erkaufe‘ ich mir als Fan mit der Eintrittskarte das Recht auf ein ‚Erfolgserlebnis‘?
Das Recht, die Arbeitnehmer, die zumindest ihr, wenn vielleicht auch begrenztes, Leistungsvermögen in die Waagschale werfen, auszupfeifen und mit Schmähgesängen abzustrafen?

Was für mich weder zu tolerieren, schon gar nicht zu akzeptieren ist, dass extreme Fans, weil sie für tolle Choreografien und lautstarke Gesänge sorgen, ihr Leben anscheinend dem MSV gewidmet haben, daraus das Recht ableiten, Spieler, Verantwortliche, Vereinsangestellte und unbeteiligte Fotografen zu beleidigen, ja sogar zu bedrohen!

Dass diese extremen Fans durchaus der linken und rechten politischen Szene zuzuordnen sind, ist kein Geheimnis.

Und dass diese Erkenntnis, diese Aussage, in einem Satz am Ende des Kommentars zum Spiel gegen Heidenheim gipfelte, möchte ich gerne meine grippalen Erkrankung zuordnen. Nein, nicht dieser tödlichen Männererkrankung, die mit laufender Nase in dem Ruf nach 'Mutti' gipfelt, nein, eine echte Grippe, so mit Virus und Bakterien. Und ich hoffe, dass diese Grippe dem 'Live-Bericht' am morgigen Sonntag nicht wirklich im Wege steht.


Endspiel 10 von 15 - 7 Punkte
  1. FC Nürnberg - MSV Duisburg
MSV fährt mit Hoffnung nach Nürnberg

Manfred Schneider
Wie die stellv. Pressesprecherin des MSV Duisburg, Linda Kleine-Nathland, auf der heutigen Pressekonferenz bekannt gab, werden rund 500-600 Fans das Team bei dem schweren Spiel am Sonntag in Nürnberg unterstützen.
Rückblickend auf das Spiel gegen Heidenheim sagte Trainer Ilia Gruev: „Das Ergebnis hat sehr wehgetan und ist für Trainerteam und Fans sehr schwer zu akzeptieren.“ Gruev weiter: „Es war wichtig, dass wir nach Spielschluss zu den Fans gegangen sind und miteinander gesprochen haben. Man kann zwar keine Wunder erwarten, aber wir werden alles machen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Nürnberg hat eine super Serie hingelegt. Wir müssen konzentriert spielen, dann haben wir eine kleine Chance dort etwas zu machen.“
Teilnehmer der Pressekonferenz war auch MSV-Profi Baris Özbeck. Zum Spiel gegen Heidenheim sagt er: „Wir haben vor dem Spiel hart gearbeitet. Aber beim Fußball kann vorher nicht wissen was passiert, dann kommt so ein Tor.“
„Nürnberg ist sehr gut, aber ich habe  auch schon Spiele auf auf höheren Niveau  gesehen wo es möglich ist etwas zu holen ist (Wolfsburg ./. Real Madrid). Wir glauben daran!“ Özbek weiter: „Ich will jedes Spiel gewinnen! Nürnberg wird von uns nicht unterschätzt. Wir werden alles tun um zu punkten und wollen uns auf uns konzentrieren. Ich bin jetzt 2 Monate und 8 Tage hier. Als Spieler muss ich alles geben!“

Nicht mit nach Nürnberg, wegen Krankheit, fährt Stanislav Iljutchenko.

 

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