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 6.436 Dauerkarten verkauft
 

Nach 5:1 gegen Rather SV wartet im Achtelfinale der KFC Uerdingen auf die Zebras
Aber erst kommt der Chemnitzer FC

Jochem Knörzer

Duisburg, 28. September 2016 - Rath wehrte sich, bei den üblichen schlechten Lichtverhältnissen im Homberger Stadion nach Kräften. Zur Halbzeit führte der Tabellenführer der 3. Bundesliga durch einen Treffer von Iljutcenko (16.) gerade einmal 1:0.
Schon in den Minuten vorher konnte Iljutcenko etwas für seine katastrophale Chancenverwertung tun, wählte aber entweder den falschen Weg, passte, statt zu schießen oder brachte keinen Druck hinter den Ball und fabrizierte so eine Rückgabe.

Die zweite Halbzeit zeigte, nicht nur aufgrund der Tore, ein besseres Bild.
In der 49. Minute spielte 'KIngs' Onuegbu das Leder am Rather Torhüter vorbei, Iljutcenko schaltete zu langsam, ein Abwehrspieler konnte den Ball so noch von der Torlinie schlagen.
Zwei Minuten später brachte Iljutcenko das Kunststück fertig, den Ball aus drei Metern neben das Tor zu köpfen.
Nach 56 Minuten köpfte Bröker den Ball, nach Freistoß von Özbek, am linken Pfosten diagonal ins Tor, Hajri eruielte in der 65. Minute das 0:3. 'Kings' war vier Minuten später zur Stelle und schraubte das Ergebnis auf vier Tore.
Für den Rather Tanur Ismail war das Spiel nach 75 Minuten bereits zu Ende, er holte sich die zweite Gelbe Karte ab und wurde mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt.
Trotzdem kamen die gut auftretenden Gastgeber zum Ehrentreffer. Bei einem Abwehrversuch von Hajri landete das Leder am Querbalken, der eingewechselte Timo Ziegler drückte den Ball am linken Pfosten in der 87. Minute über die Torlinie. Aus meiner Sicht ein verdientes Tor!

In der Schlussminute tanzte Engin einen Abwehrspieler an der linken Eckfahne aus, zog zum Tor, spielte den Ball auf 'Kings', der keine Mühe, das 1:5 zu markieren.

MSV-Trainer Ilai Gruev: "Rath war deutlich stärker als Solingen und wird, wenn sie so auch in ihrer Liga spielen, oben ein Wörtchen mitreden können. Sie haben uns, besonders in der ersten Halbzeit, den erwarteten Pokalfight geliefert. Wir hätten noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Jetzt wartet nicht der KFC, jetzt bereiten wir uns auf Chemnitz vor!"

 

MSV-Fanbeauftragter hört in drei Tagen auf!
MSV bedankt sich bei Christian Ellmann

Jochem Knörzer

Duisburg, 27. September 2016 - Danke für dein Herzblut, Christian!
Das ist schade: Christian Ellmann verlässt auf eigenen Wunsch den MSV Duisburg. Der langjährige und stets ebenso hoch-engagierte wie professionelle Fanbeauftragte der Zebras wird ab dem 1. Oktober 2016 – just an dem Tag feiert er seinen 40. Geburtstag - im karitativen Bereich tätig sein. Auch beim MSV standen für ihn immer Herzblut und Leidenschaft im Vordergrund.

„Dass Christian uns verlässt, ist ein Verlust für den MSV“, sagt MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt. „Er hat es stets ruhig, besonnen und souverän geschafft, im nicht immer einfachen Spagat zwischen den Wünschen unserer Fans und den Möglichkeiten, die der MSV hat, zu vermitteln. Wir wünschen ihm persönlich für seine Zukunft Glück und Gesundheit, und natürlich wird Christian uns beim MSV auch als ‚einfacher Fan‘ immer herzlich Willkommen sein!“

Ellmann, von Kindesbeinen an MSV-Fan und früher auch im Nachwuchs in ZebraStreifen am Ball, war seit Februar 2012 Fanbeauftragter.

„Ich kann wohl wirklich behaupten, alles mit gemacht zu haben“, schmunzelt Ellmann, „Auf- und Abstieg, Lizenzentzug – aber auch einen Titelgewinn mit dem sensationellen Finale im Niederrheinpokal vor über 24.000 Fans. Jetzt streiche ich den ‚Beauftragten‘ und freue mich, unseren MSV ‚nur‘ als Fan weiter zu begleiten.“

Einen Nachfolger gibt es derzeit noch nicht. Vorerst ist der Teammanager und Sicherheitsbeauftragte Michael Meier Ansprechpartner für die Fan-Clubs des MSV.

 

Ein Zebra springt nur so hoch wie es muss ...
  Rot-Weiß Erfurt - MSV Duisburg 0:1 (0:0)
Ex-Erfurter Brandstetter schoss Duisburg wieder an die Spitze
 
Jochem Knörzer

Duisburg, 25. September 2016 - Niederlage, Unentschieden, Sieg. Mit einer Pubktlandung am Ende der 'Englischen Woche' schaffte der MSV wieder den Sprung an die Spitze der 3. Bundesliga. Danach sah es nach der ersten Halbzeit nicht zwingend aus, denn obwohl der MSV mit zwei Sturmspitzen, Iljutcenko und Brandstetter, angetreten war, gab es nicht eine Torchance. Das galt allerdings auch für die Gastgeber.

Nach sechs Minuten in der zweiten Halbzeit setzte Tim Albutat Brandstetter in Mittelstürmerposition in Szene und der Ex-Erfurter nutzte, im Sandwich zweier Erfurter Abwehrspieler seine Chance. Er nahm das Leder mit einer Drehung mit und zog es Torhüter Klewin durch die Beine. Der MSV führte, aufgrund der Spielanteile und der Spielanlage, nicht unverdient 1:0.

Zehn Minuten später war Mark Flekken im Duisburger Tor schon geschlagen, doch der Ball landete, nach einem Fallrückzieher von Kammlott, am linken Innenpfosten, sprang dann aber wieder ins Feld zurück. Erfurt drängte, die Gäste überließen der Heimmannschaft das Spielfeld und lauerte auf Konter. In der 86. Minute ging diese Idee (fast) auf.
Albutat kam gegen Torhüter Klewin noch eine Fußspitze zu spät, der Abpraller landete bei Iljutcenko, der das Leder eingentlich nur noch ins leere Tor schieben musste. Eigentlich, denn Iljutcenko versiebte auch, wie in den anderen Spielen zuvor, auch diese kapitale Torchance und schoß das Leder über das leere Tor.

In der fünften Minute der Nachspielzeit erfolgte dann der Schlusspfiff.
Dieser Sieg rettete nicht nur die 'Englische Woche', er hiefte den MSV auch wieder, mit einem Punkt Vorsprung, auf den ersten Tabellenplatz!

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Flekken
kaum geprüft, Glück bei Kammlotts Fallrückzieher  :  3
Klotz
verhinderte Kammlotts Torchance,   :  2-
Bajic
wieder mit solider Leistung,   :  3
Bomheuer
wieder mit einem sicheren Auftritt,   :  3
Wolze
konnte an seine besseren Leistungen anknüpfen, dieses Mal auch in der Offensive zu finden,   :  3
Albutat
mit dem Pass zum 0:1, scheiterte knapp an Klewin   :  3+
Schnellhardt
nicht so präsent wie mittlerweile gewohnt,   :  3-
Erat
viel auf seinem Flügel unterwegs,   :  3
Wiegel
wie gewohnt mit viel Laufarbeit,   :  3
Iljutcenko
wieder einmal unauffällig, traf nicht einmal das leere Tor   :  5
Brandstetter mit Zug zum Tor, erzielte das Siegtor in Mittelstürmermanier,    :  2

MSV-Trainer Ilia Gruev
: "Ich hatte in Erfurt eine gute Zeit und freue mich, wieder hier zu sein. Natürlich vor allem, weil wir gewonnen haben. Mit diesen drei Punkten ist unsere englische Woche zwar nicht perfekt, aber die vier Punkte aus den beiden vergangenen Spielen sind okay."

Erfurt-Trainer Stefan Krämer: "Duisburg hat vor dem Wechsel zwar mehr Ballbesitz, aber eigentlich keine echte Tormöglichkeit gehabt. In der zweite Halbzeit haben wir die erste Chance, nutzen sie nicht. Duisburg macht kurz darauf die gleiche Gelegenheit rein. Mit etwas Glück hätten wir heute sicher einen Punkt mitnehmen können, so ist die englische Woche mit null Punkten natürlich enttäuschend gelaufen. Aber wir waren in allen drei Spielen nicht weit weg und heute gegen den MSV schon mal gar nicht."


 

Oktoberfest in Erfurt
  Rot-Weiß Erfurt - MSV Duisburg
Mit Sieg die 'Englische Woche' retten
 
Jochem Knörzer

Duisburg, 24. September 2016 - Vom 23.09. bis 09.10.2016 steht Erfurt ganz im Zeichen des eigenen Oktoberfestes auf dem Erfurter Domplatz. Die Hotelbetten sind längst ausgebucht, schriftliche Reservierung für Plätze im Festzelt notwendig, während es für das Drittligaspiel am Sonntag, 14 Uhr, zwischen Rot-Weiß Erfurt und dem MSV Duisburg, noch reichlich Karten gibt. Und damit ist die Geschichte vor dem Spiel schon fast erzählt.

Ungefähr 700 Fans werden den MSV in der noch nicht eingeweihten Multifunktionsarena, dem 'Steigerwaldstadion', lautstark unterstützen, um diese 'Englische Woche', nach erster Niederlage und den ersten Punktverlusten in der heimischen Arena, mit einem Sieg in Erfurt versöhnlich abzuschließen.

Für MSV-Trainer Ilia Gruev, der 2005/2006 noch ein Jahr in Erfurt spielte, danach drei Jahre die U-19 der Erfurter als Co- und dann auch als Trainer coachte, wird es ein Wiedersehen mit 'alten' Bekannten sein. Gruev: "Ich fahre gerne nach Erfurt, sowohl zum Spielen, als auch um Leute zu besuchen."

Oberstes Ziel bleibt es aber, das Spiel zu gewinnen, um sich weiter oben in der Tabelle festzusetzen und um die Spitze nicht aus dem Blick zu verlieren. Dabei kann der MSV-Coach wieder, von 'Pogge' mal abgesehen, auf den gesamten Kader zugreifen, denn auch Dausch hat sich im Mannschaftstraining wieder zurückgemeldet.

Seit 247 Minuten hat der MSV kein eigenes Tor mehr erzielt, auf ein Stürmertor warteten die Fans schon seit über vier Spielen. Es wird Zeit, diese Torflaute zu beenden.

 

Erlebnistag für den MSV-KidsClub beim Heimspiel gegen Chemnitzer FC
Jochem Knörzer

Duisburg, 23. September 2016 - Der MSV Duisburg bietet im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC (Samstag, 1. Oktober 2016, 14 Uhr) seinem KidsClub ZebraBande ganz besondere Erlebnisse in der Schauinsland-Reisen-Arena.

Extra für die Mitglieder des MSV-KidsClubs gibt’s im (Sitzplatz-)Block K gleich neben der König Pilsener-Fankurve besondere Eintrittspreise: ZebraBanden-Kinder zahlen nur sechs Euro, begleitende Geschwisterkinder (bis einschließlich 14 Jahre) 12 Euro und begleitende Erwachsene 14 Euro. Die Tickets gibt’s ab sofort und künftig auch zu jedem Heimspiel im Vorverkauf im ZebraShop in der Schauinsland-Reisen-Arena (auch am Spieltag).

Wenn der MSV gegen den Chemnitzer FC um wichtige Zähler kämpft, sind die Kids aber auch hautnah dabei:
• Das WarmUp der Kingsley Onuegbu, Kevin Wolze & Co erlebt ihr direkt vom Spielfeldrand mit.
• Zwei Kids unterstützen unsere Stadionsprecher Stefan Leiwen und Michael Tönnies vor dem Anpfiff bei der Aufstellung.
• Ein kleines Zebra kommentiert die Begegnung mit den Reportern Mark Zeller und Tim Zeiger im MSV-Radio ZebraFM.
• Und in der Halbzeit spielen sechs KidsClub-Mitglieder auf dem Rasen im 1902 Halbzeitspiel um einen unterschriebenen Ball!
• Im Eintrittspreis ist ein Gutschein von MSV-Caterer Feinkost Kersten für ein Getränk und eine Mahlzeit in der Schauinsland-Reisen-Arena erhalten.

Die genauen Informationen und Details zum Ablauf erhalten die Kids per Mail direkt vom MSV.
Übrigens: Aktuell hat der MSV-KidsClub rund 1000 Mitglieder zwischen sechs und 13 Jahren. In jedem Monat gibt’s für sie eine tolle Aktion.
Alle Infos zur Mitgliedschaft im MSV-KidsClub direkt unter www.msv-duisburg.de/mitglieder/kidsclub/zebrabande.

 

Bäume wachsen nicht in den Himmel
  MSV Duisburg - Holstein Kiel 0:0
Kiel ließ kaum etwas zu - Albutat traf nur das Aluminium
 
Jochem Knörzer

Niederrheinpokal-Spiel gegen Rath im PCC-Stadion, 28.09.2016, 19 Uhr
Duisburg, 20. September 2016 - Das Spiel der beiden Aufstiegskandidaten der vorletzten Saison begann verhalten. 'Kings' Onuegbu, der endlich mal den Vorzug vor Iljutcenko erhielt, rutschte in der 11. Minute in aussichtsreicher Position weg. Der Rasen hinterließ einen 'herbstlich schmierigen' Eindruck. Die größte Chance nach 35 Minuten in der ersten Halbzeit hatte Albutat, als er das Leder aus 16 Metern gefühlvoll über den Kieler Keeper schlenzte, leider am Querbalken scheiterte.
Zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Duisburger Zuschauer hörbar ungeduldig und zum ersten Mal in dieser Saison wurde der MSV mit einigen Pfiffen in die Kabine verabschiedet.

Bei ihr lief es, beim MSV eher nicht
Die zweite Halbzeit wurde nicht besser. In der 79. Minute fast ein goldener Konter für die Kieler, doch Bajic schlug das Leder von der Torlinie. Kiel ließ kaum etwas zu, der MSV musste sich mit einem Punkt in der eigenen Arena zufrieden geben.

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Flekken
soldie Leistung auf einem guten Niveau,   :  3+
Klotz
mit großem Einsatz, gab keinen Ball verloren,   :  3
Bajic
seinen kleinen Fehler bügelte Flekken wieder aus, holte Ball kurz vor Schluss von der Torlinie   :  3
Bomheuer
schnörkellos,  :  3
Wolze
verbessert, aber viel Luft nach oben,   :  4+
Albutat
scheiterte mit Schlenzer am Aluminium,   :  3-
Schnellhardt
(-83.) mit einigen guten Pässen, zu wenig Offensivaktionen   :  3-
Erat
(-67.) taute erst in der zweiten Halbzeit auf,   :  4
Janjic
mit hoher Laufbereitschaft, wenig Impulse  :  3-
Wiegel
(-78.) spulte Kilometer ab, aktivster Duisburger,   :  3
Onuegbu
rutschte bei seiner besten Aktion nach 10 Minuten weg,   :  4

MSV-Sportdirektor 'Ivo' Grlic: "Manchmal muss man mit einem Punkt zufrieden sein. Kiel war ein unangenehmer Gegner und wir sind nur schwer ins Spiel gekommen, konnten unser Spiel nicht aufziehen."

Kiel-Trainer Markus Anfang: "Wir haben heute ein ordentliches Spiel gesehen. Von beiden Mannschaften. Wir haben uns in der ersten Halbzeit Torchancen erarbeitet, konnte sie aber nicht nutzen. In der zweiten Halbzeit hatten wir Kontermöglichkeiten, die wir nicht ummünzen konnten.

MSV-Trainer Ilia Gruev: "Unser Platz war nicht in einer Top-Verfassung. Kiel war der erwartete unangenehme Gegner.
Wir hatten nur wenige Chancen, auch durch Standards. Es war aber heute nicht unsere Spielweise. Wir sind keine Übermannschaft, die jeden Gegner mit drei, vier Toren nach Hause schicken kann. Wir sind zu Hause ungeschlagen geblieben, haben auch im eigenen Stadion kein Tor kassiert."

 

 'Da brat ich mir nen Storch'
  MSV Duisburg - Holstein Kiel
Mannschaft will 'Wehen-Scharte' auswetzen
 
Jochem Knörzer

Duisburg, 19. September 2016 - Schon am morgigen Dienstagabend heißt es, die Scharte der 'Bauchlandung' in Wiesbaden

mit einem Sieg gegen Kiel wieder auszuwetzen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, das Team will die Siegesserie in der heimischen Arena fortsetzen.

Dafür müsste sich aber die Chancenverwertung dringend verbessern. Und das erscheint mit Trainers 'Sturmliebling' Iljutcenko, der in fünfeinhalb Spielen nur einmal, das vierte Tor beim 4:0-Sieg über Bremens II., getroffen hat, eher nicht möglich. Gegen Bremen ließ er drei richtig gute Torchancen liegen, in Wiesbaden fiel er eher durch, denn auf.

Warum MSV-Trainer Ilia Gruev bei 'Kings' Onuegbu nicht den gleichen, langen Geduldsfaden zeigt, ist (bis dato) nicht bekannt. Man hat das Gefühl, dass er diese Fragen nicht gerne hört und ausweicht.

Fabian Schnellhardt, der ein Jahr an Kiel ausgeliehen war, dort in 35 von 38 Spielen auf dem Platz stand, sieht bei Kiel eine gute Mischung aus kämpferischer und spielerischer Kompetenz. Schnellhardt: "Wir dürfen nicht nachlassen, müssen unsere Leistung abrufen!"

Das Jahr in Kiel scheint Schnellhardt richtig gut getan zu haben, er hat sich bereits in den ersten Spielen zum Dreh- und Angelpunkt des Duisburger Spiels entwickelt. Auch Trainer Ilia Gruev, der bereits in Erfurt sportlichen Kontakt mit dem damals 15-Jährigen hatte, bescheinigt dem Mittelfeldspieler "Spielintelligenz und einen guten ersten Ballkontakt". Jetzt fordert er von Schnellhardt mehr Torgefährlichkeit. Wohl auch, weil genau diese in der Offensive oft fehlt.

 

 Wehen kein gutes Pflaster für Duisburg
  SV Wehen Wiesbaden - MSV Duisburg 3:0 (1:0)
 Auch im dritten Anlauf setzte es in Wiesbaden eine Niederlage
 
Jochem Knörzer

Duisburg, 16. September 2016 - Erschreckend mäßiger Zuschauerbesuch in der Wiesbadener 'Wellblech-Arena', die MSV-Fans sorgten immerhin lautstark für Stimmung.

Duisburg bestimmte in der ersten halben Stunde das Spiel, nach 13 Minuten konnte sich Tugrul Erat, nach tollem Pass von Fabian Schnellhardt, eigentlich die Ecke aussuchen, wählte stattdessen mit einem Gewaltschuss die Tormitte, in der der Wehener Torhüter stand und die Duisburger Führung verhindern konnte.
In der 28. Minute ließ Kevin Wolze im eigenen Strafraum das Bein stehen, der Wehener Offensivspieler fiel gerne darüber und Schiedsrichter Dr. Drees zeigte, zu Recht, auf den Elfmeterpunkt. Ruprecht ließ sich diese erste Chance der Gastgeber nicht nehmen und brachte Wehen in Führung.
Duisburg kaute sichtbar an diesem Rückstand, brauchte gute zehn Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff verhinderte Mark Flekken das zweite Tor der Wehener.

Für den indisponierten Wolze brachte MSV-Trainer Ilia Gruev Klotz, der aber blass blieb. Der MSV war zwar wieder spielbstimmend, bis auf einen Schuss von Janjic, den Torhüter Kolke um den Pfosten drehen konnte, und einem Abseitskopfball von Iljutcenko an den Pfosten, blieben Torchancen auf Duisburger Seite aus.
Dafür schlug Wiesbaden in der 63. Minute erneut zu, als Mvibudulu der Ball fast am Elfmeterpunkt vor die Füße fiel und er das Leder in den rechten Giebel hämmerte. Duisburg gab nicht auf, spielte nach vorne, aber Janjic scheiterte aus 18 Metern noch zwei Mal an Kolke.

Mit Onuegbu und Brandstetter hatte MSV-Trainer Gruev die Offensivabteilung auf der Bank komplett geplündert, Wehen konnte einen Konter nutzen und mit dem 3:0 in der 86. Minute den Sack zu machen.

Wiesbaden ist kein gutes Pflaster für die Zebras, die sich auch im dritten Anlauf eine Niederlage einfingen.

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Flekken
keine Chance beim Elfmeter, hielt den MSV vor dem Halbzeitpfiff im Spiel, chancenlos bei den Treffern   :  3
Leutenecker
wieder mit großem Einsatz, auch in der Offensive,   :  3-
Bajic
mit vollem Einsatz   :  3-
Bomheuer
schnörkellos in der Abwehr, nicht ganz fehlerlos   :  3-
Wolze
(-45.) sein Aussetzer führte zur Wehener Führung   :  5
Klotz
(46.-) ohne Aufreger, aber auch ohne Impulse nach vorne  :  4
Özbek
solide in der Defensive, Fehlanzeige in der Offensive   :  4
Schnellhardt
Ballverteiler mit Übersicht  :  3-
Erat
hatte die Chance zur Führung, half in der Defensive aus,   :  4
Janjic
unauffällig, besser in Halbzeit zwei   :  4
Bröker
(-64.) Pech beim Kopfball, unauffällig   :  4
Iljutcenko
fand nicht wirklich statt,   :  5

MSV-Sportdirektor 'Ivo' Grlic: "Natürlich bin ich enttäuscht. Wir konnten, mussten nach 14 Minuten in Führung gehen und geraten dann durch ein dummes Foul, durch einen klaren Elfmeter, in Rückstand. Und als wir in der zweiten Halbzeit dran waren, bekommen wir nach einem erneuten Standard das zweite Tor. Mund abwischen, Dienstag geht es weiter."

MSV-Trainer Ilia Gruev (links): "Es war das schwere Spiel, das wir erwartet hatten. Wir wollten hier punkten, hatten auch zwei Chancen durch Erat und Bröker. Wir haben einen klaren Elfmeter verursacht und sind in Rückstand geraten. Wir waren nah am Ausgleich, bekamen dann, wieder nach einem Standard, das zweite Tor. Dann haben wir offensiv alles versucht und das dritte Tor bekommen. Respekt für unsere Fans, die uns immer angefeuert und nach dem Spiel toll verabschiedet haben. Ich freue mich jetzt schon auf das Rückspiel."

SV-Trainer Torsten Fröhling (rechts): "Es ist schön, mal wieder zu gewinnen. Die Stimmung im Stadion war schön. Für die Platzverhältnisse muss ich mich entschuldigen. Es kann nicht sein, dass sich Spieler allein schon durch das Laufen auf diesem Platz verletzen können. Ich bin froh, dass wir gegen eine der stärksten Mannschaften der 3. Liga gewinnen konnten. Es ist ein schönes Erlebnis, aber wir stehen noch am Anfang einer langen Saison."

 

 Als Spitzenreiter hin und auch wieder zurück!
  SV Wehen Wiesbaden - MSV Duisburg
Tugrul Erat erfreulich selbstkritisch
 
Jochem Knörzer

Duisburg, 14. September 2016 - Die einzige Position, die zurzeit rotations-, weil konkurrenzlos, ist, ist die des linken Außenverteidigers. Doch 'Pogge', Dan-Patrick Poggenberg, arbeitet bereits in der Reha und macht gute Fortschritte. Aufgepasst Kevin (Wolze)!

Der zweifache Torschütze Tugrul Erat (links), der gegen Bremen und auch gegen Magdeburg jeweils den Siegtreffer markierte, gab sich erfreulich selbstkritisch.

Erat: "Die ersten Spiele von mir waren holprig, aber ich komme jetzt immer besser ins Spiel."
Das kann ich aus meiner Sicht nur bestätigen, erst im Spiel gegen Bremen hatte er mehr Bindung zum Spiel und lieferte auch in den ersten 45 Minuten eine gute Leistung ab. Daran sollte er in Wiesbaden anknüpfen, denn: "Wir wollen auch in Wiesbaden bestehen. Wir brauchen und wir wollen uns nicht verstecken!"

MSV-Trainer Ilia Gruev kann sich weiter aus dem fast kompletten Kader bedienen. Nico Klotz ist wieder fit und auch Mael Corboz ist bereits gut integriert. Gruev: "Mael bringt Spielintelligenz mit, an Kondition, Schnelligkeit und Spritzigkeit arbeiten wir. Er kommt im Kader klar."

Die Wehener sieht Gruev als starke und robuste Mannschaft, die bei Standards gefährlich ist. Trotzdem gab er das Motto 'Als Spitzenreiter hin und auch wieder zurück' aus. Der MSV-Coach: "Der Flekken soll im Tor bleiben, nicht auf unserer weißen Weste erscheinen! in sechs Spielen vier Siege, zwei Unentschieden und keine Niederlage. So soll es auch bleiben!"

Ach ja, während sich die Medien auf eine Historienbetrachtung - MSV-Lizenzentzug und Kentsch-Rauswurf vor dem Duisburger Landgericht - stürzen, ist das, so MSV-Sportdirektor 'Ivo' Grlic, für die Mannschaft 'kein Thema'.
Davon abgesehen, dass diese Geschichte bereits über drei Jahre her ist, es nur noch um möglichen Schadensersatz, den der MSV natürlich gut gebrauchen könnte, gehen kann, haben aus der aktuellen Mannschaft nur Branimir Bajic, Kevin Wolze und Marcel Lenz den Sommer 2013 hautnah erlebt. Und haben dem MSV Duisburg 'die Stange gehalten'!

 

Spitzenposition mit Sieg verteidigt
MSV Duisburg - SV Werder Bremen II 1:0 (1:0)
Erats Tor sicherte knappen  aber verdient 3. Heimsieg im 3. Heimspiel
Jochem Knörzer

Duisburg, 10. September 2016 - Für Nico Klotz hat es dann doch nicht gereicht. Fabio Leutenecker (Foto) nahm die Position als rechter Außenverteidiger ein und machte einen guten Job.

Duisburg trat wie ein Spitzenreiter auf, bestimmte das Spiel und konnte schon in der 2. Minute in Führzung gehen, doch Erat und Janjic rutschten am Fünfmeterraum am Ball vorbei. In der 23. Minute scheitert Iljutcenko an Zetterer, Erat setzt den Nachschuss zum 1:0 in die Maschen.
Bis zur Halbzeit vergab Iljutcenko zwei weitere richtig gute Torchancen, auch Albutat scheiterte am Bremer Torhüter.
Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff traf Janjic aus kurzer Distanz nur das Aluminium, in Form des linken Pfostens.

Die 1:0-Führung war verdient, musste aber, zumindest um ein weiteres Tor, deutlicher sein.
BZ-Bürgerreporter Werner Gerling: "Aufgrund der spielerischen Überlegenheit stimmt das Ergebnis nicht so recht. Da erwarte ich in der zweiten Halbzeit eine bessere Chancenverwertung!"

Bremen kam besser und aktiver in die 2. Halbzeit, gestaltete das Spiel ausgeglichener, ohne Duisburg tatsächlich unter Druck zu setzen. Torchancen blieben jetzt Mangelware. Erst in den letzten 20 Minuten kam es wieder zu Strafraumszenen, doch Wiegel schloss in aussichtsreicher Position überhastet ab und setzte das Leder deutlich neben den Kasten.
Der eingewechselte 'Kings' Onuegbu traf fünf Minuten vor Schluss nur den linken Pfosten.
So blieb es bis zum Schlusspfiff beim knappen, aber verdienten 1:0-Sieg des MSV.

Dieses Foto entspricht dem Spielverlauf:

In der ersten Halbzeit galoppierten die Zebras, in den zweiten 45 Minuten war es noch traben

Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Flekken
in Halbzeit eins nicht geprüft, auch in der 2. Halbzeit nicht wirklich  :  3
Leutenecker
sehr aktiv in der Offensive, gute Flanken, ließ hinten nichts anbrennen  :  2-
Bajic
solide Leistung  :  3
Bomheuer
ein guter Partner von Kapitän Bajic  :  3
Wolze
zu wenig Impulse in der Offensive, ungenaues Passspiel  :  4+
Albutat
sicherer Part im defensiven Mittelfeld, schaltete sich auch in den Angriff ein  :  3
Schnellhardt
(-83.) nicht so präsent wie zuvor  :  3-
Wiegel
(-78.) wieder viel unterwegs, hat an Übersicht hinzugewonnen, seine Flanke zum 1:0  :  3+
Janjic
solide Leistung, hatte das 2:0 auf dem Fuß   :  3
Erat
(-62.) traf zum 1:0, deutlich verbessert, konnte in Halbzeit zwei nicht an seine Leistung anknüpfen   :  2-
Iljutcenko
drei richtig gute Chancen - kein Tor  :  4

MSV-Sportdirektor 'Ivo' Grlic
: "Die Mannschaft hätte es sich einfacher machen können und mit dem ein oder anderen Tor mehr früher den Deckel drauf machen können. Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden, mit dem Sieg auch."

MSV-Präsiden Ingo Wald
: "Zu Null gespielt, das finde ich charmant. Ich hätte natürlich gerne noch das ein und andere Tor von uns gesehen, aber ich bin zufrieden."


Werder-Trainer Alexander Nouri
: "Verdienter Sieg der Duisburger, der auch höher hätte ausfallen können. Wir hatten in der 1. Halbzeit keinen Zugriff auf das Spiel. In der 2. Halbzeit haben wir mutiger agiert. Aber wir haben gegen den Tabellenführer gespielt, das hat man auch gemerkt."

MSV-Trainer Ilia Gruev: "Top-Analyse. Nach sechs Spieltagen haben wir vier Siege und zwei Unentschieden. Eine richtig gute Ausbeute. Im Grunde bin ich zufrieden, wenn auch ein paar Tore mehr drin waren. Die Chancenverwertung war heute nicht gut."

 

Zebras streben dritten Heimsieg an
MSV Duisburg - SV Werder Bremen II
'Wundertüte U23' eines Bundesligisten zu Gast
Jochem Knörzer, Nico Herbertz

Duisburg, 08. September 2016 - Nico Klotz, auf der Position des rechten Außenverteidigers Stammspieler des MSV Duisburg,
spricht vor dem Spiel gegen Werder Bremens zweite Mannschaft von einer schwierigen Aufgabe.

"Es wird eine schwierige Aufgabe, aber wir haben bis jetzt jedes Heimspiel gewonnen und hoffen, das es auch so bleibt", so Klotz (links).

Auch MSV-Trainer Ilia Gruev (rechts) gibt sich vorsichtig: "Werder Bremens Zweite ist unberechenbar. Niemand weiß, mit wie vielen Profis sie antreten werden. Wir wollen ungeschlagen bleiben!"

Dabei kann er wieder 'aus dem Vollen schöpfen', denn alle angeschlagenen Spieler, wie Özbek und Onuegbu, sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und stehen zur Verfügung.

Mission 'Spitzenplatz verteidigen' läuft.

 

Post-Amateure gaben alles, auf und neben dem Platz
Post SV Solingen - MSV Duisburg 0:7 (0:3)
'Kings '
trifft vier Mal - Es gibt noch 'Eisern Union Hools'
 Jochem Knörzer

Duisburg, 02. September 2016 - Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt.
MSV-Trainer Ilia Gruev hatte, in Ermanglung einer B-Elf, eine schlagkräftige Truppe an den Start gebracht, die das Spiel auch über die gesamte Spielzeit bestimmte. mehr


Die andere Geschichte des Spiels - Es gibt noch 'Eisern Union' - Polizei sehr großzügig mit Pfefferspray

 

Endlich wieder Niederrheinpokal mit den Zebras
MSV-Frauen starten am Samstag in die 1. Bundesliga
Jochem Knörzer

Nicht vergessen! MSV-Portal versteigert vier Dauerkarten zugunsten Werner Lotz
Duisburg, 01. September 2016 - Sie steht für Aufstieg, eine 'perfekte Saison' mit 22 Siegen in 22 Spielen und für die 1. Frauen-Bundesliga, er trainiert den aktuellen Spitzenreiter der 3. Bundesliga.

Die Rede ist natürlich von MSV-Frauen-Trainerin Inka Grings (links) und MSV-Trainer Ilia Gruev.
Am Samstag, 03. September 2016, starten die 'ZebraLadies' mit einem Heimspiel in die 1. Bundesliga. Um 14 Uhr gilt es im Homberger Stadion an der Rheindeichstraße erfolgreich gegen die SGS Essen zu starten.
Verzichten muss Inka Grings auf Stefanie Weichelt, die im Trainingslager in Goch einen Außenbandanriss erlitt. Ansonsten kann die Aufstiegstrainerin aus dem Vollen schöpfen.
Prickelt es? "Natürlich prickelt es! Sehr sogar. Das ist die stärkste Liga, da wollten wir unbedingt wieder hin", so Inka Grings.
Wo man steht, wird man im und insbesondere nach dem Spiel am Samstag wissen.


Inka Grings (Mitte) und Ilia Gruev (rechts), zwei MSV-Trainer, die sich austauschen.
Grings stellte die ruhige Art von Gruev heraus, "er gehört nicht zu den Trainern, die meinen, die Spieler anschreien zu müssen", während Gruev der überragenden Saison und dem überragenden Aufstieg seinen Respekt zollte.

"Am morgigen Freitag findet der Niederrheinpokal endlich wieder mit dem MSV statt!" So eröffnete MSV-Pressesprecher Martin Haltermann die heutige Pressekonferenz, mit einem Augenzwinkern.

Natürlich fährt der Spitzenreiter der 3. Bundesliga mit 'breiter Brust' und als Favorit nach Solingen, zum A-Kreisligisten Post SV Solingen. Und natürlich wird MSV-Coach Ilia Gruev rotieren lassen, die Spieler aufbieten, die noch kaum in Erscheinung getreten sind, treten konnten. Darunter sicher Martin Dausch. Für Neuverpflichtung Mael Corboz dürfte das Spiel noch etwas zu früh kommen, da wird es an der Spielerlaubnis hapern.

Auf die Frage, ob Marcel Lenz im Tor stehen wird, antwortete Ilia Gruev kurz und knapp: "Beucke."
Und schob nach: "Da müsst ihr Sven Beuckert fragen."

Klotz und Özbek kämpfen mit einem grippalen Infekt, stehen nicht zur Verfügung, Bröker ist heute erst wieder mit einer Laufeinheit ins Trainingsprogramm eingestiegen und wird auch geschont.

Da der MSV nicht über eine B-Elf verfügt, der Kader sehr ausgeglichen ist, wird den Zebras wohl das Schicksal der Regensburger B-Elf, die gegen den Bezirksligisten TV Aiglsbach im 'BayernPokal- schon ausgeschieden ist, erspart bleiben.