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Nach der Nullnummer bei den Schanzern muss ein Heimsieg folgen, will man an den Aufstiegsplätzen dran bleiben!
    
MSV Duisburg - 1. FC Saarbrücken  4:2 (1:1)

Spiel gedreht und oben dran geblieben - ein Spiel, an dem Georg Koch seinen Spaß gehabt hätte
Jochem Knörzer


Duisburg, 8. März 2026 - "Das Spiel heute, wäre genau das gewesen, was Georg Koch da oben hätte sehen wollen", so Dietmar Hirsch auf der Pressekonferenz. Dem schließe ich mich voll und ganz an. Der MSV ist in Führung gegangen, hat sich kurz vor der Pause den Ausgleich durch ein Eigentor gefangen, nach dem Anstoß der zweiten 45 Minuten in Rückstand geraten und dann das Spiel mit einem 4:2-Sieg komplett gedreht.
So ist der MSV mit 51 Punkten auf Tabellenplatz drei auf Schlagdistanz zu Cottbus, davor steht Osnabrück mit 55 Punkten.
Und beide müssen noch in Duisburg antreten.

Für das nächste Spiel muss der MSV an die Ostsee reisen. Am Samstag, 14.3.2026, geht es gegen Hansa Rostock, ein Schwergewicht der 3. Liga.

Wir mussten viel leiden

"Man of the match" Doppelpacker Conor Noß: "Es war ein sehr intensives Spiel, wir mussten viel leiden. Haben uns in der zweiten Halbzeit belohnt, weil wir intensiv geblieben sind und die Tore gemacht haben. Am Ende haben wir es wegverteidigt."

Es ist schön, wenn es im Spiel funktioniert

Steffen Meuer: "Wir sind gut in die Partie gekommen, haben frühzeitig das 1:0 gemacht und mussten mit dieser Führung in die Pause gehen. Meine Bogenlampe auf Lobinger sollte genau so kommen, er macht ihn aber auch gut weg. Wir hatten darüber vor dem Spiel gesprochen. So lange Bälle übt man auch mal im Training und es ist schön, wenn es im Spiel funktioniert."

Ich habe mein Spiel durchgezogen, was mich stark macht
Torschütze Simon Symalla: "Ich habe heute nicht viel nachgedacht, habe mein Spiel durchgezogen, was mich stark macht. Ich weiß, was ich kann. Als junger Spieler ist man auch mal in einem Leistungstal, von daher bin ich heute glücklich, dass das Tor und die Vorlage geklappt haben.

Es war eine unglückliche Situation

Tobias Fleckstein: "Es war eine unglückliche Situation. Vorher schon der Ballverlust, da darf ich nicht reinspielen. Da war ich froh, dass ich noch gerettet habe. Eine Minute später liegt der Ball im Tor, unglücklich. Ich bin froh, dass die Mannschaft mir unter die Arme gegriffen hat, das Spiel gedreht hat und wir das Spiel gewonnen haben."



Nach der Nullnummer bei den Schanzern muss ein Heimsieg folgen, will man an den Aufstiegsplätzen dran bleiben!
Duisburg, 7. März 2026 - Nach der Null-Nummer in Ingolstadt ist am heutigen Spieltag Essen an Duisburg vorbeigezogen, Cottbus konnte gegen Hansa nur einen Punkt behalten und Osnabrück ist um weitere drei Punkte weggezogen.
Das ist der Ausgangspunkt vor dem Spiel am morgigen Sonntag, Anstoß 16:30 Uhr, gegen den FC Saarbrücken, der aktuell mit acht Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf Tabellenplatz 16 rangiert. Am letzten Spieltag haben die Saarländer Wehen mit 2:0 geschlagen und werden mit breiter Brust in Duisburg auflaufen.

Neben Dennis Borkowski, Max Dittgen und Rasim Bulic sind auch Dominik Becker und Florian Egerer nicht einsatzfähig.


MSV-Trainer Dietmar Hirsch spricht zwar von "keiner hat hier Bammel (vorm Aufstieg)" und "Man muss geil darauf sein, Tore zu schießen", scheint aber immer dünnhäutiger auf Fragen rund um die Aufstiegsambitionen zu reagieren.

Saisonziel "Klassenerhalt" erreicht
Das ausgegebene Saisonziel, der Klassenerhalt, ist bereits erreicht, in der Winterpause hat man Geld locker machen können und die Mannschaft verstärkt. Aktuell steht man, trotz der Punktverluste gegen Ulm und Havelse, der Klatsche in Wiesbaden, auf dem Aufstiegsrelegationsplatz. Mit einem Sieg bleibt man oben dran.


Nicht nur MSV-Geschäftsführer Michael Preetz erwartet mehr als ein 1:1 gegen Havelse von Mannschaft und Trainerteam, gerade die in den letzten Drittligajahren nicht verwöhnten Fans wollen die Chance auf den Durchmarsch in die 2. Bundesliga am Leben erhalten.