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Volkshochschule, Zentrabbiliothek, Konfuzius-Institut und mehr
Januar 2020

VHS-Frühjahrssemester startet am 3. Februar

Volkshochschule Duisburg lädt alle Erwachsenen ein, sich weiterzubilden

 

Duisburg, 16. Januar 2020 - „Wir leben in einer Zeit großer Veränderungen. Damit die Duisburger Stadtgesellschaft erfolgreich bleiben kann, ist es erforderlich, dass sich auch Erwachsene ständig fortbilden“, sagt VHS-Direktor Volker Heckner: „Wir haben für das Frühjahrssemester unsere Hausaufgaben gemacht und ein umfangreiches Weiterbildungsangebot geschnürt.“


VHS-Direktor Volker Heckner präsentiert das Frühjahrsprogramm

 

Das neue Semester der Duisburger Volkshochschule beginnt in der Woche ab dem 3. Februar. Das neue Programm ist schon seit knapp fünf Wochen online. Ab sofort liegt auch die gedruckte Ausgabe an mehr als 150 Stellen im Stadtgebiet aus und kann kostenfrei mitgenommen werden. Auch im Frühjahr 2020 sind dort mehr als 1.000 Veranstaltungen mit über 30.000 Unterrichtsstunden gelistet.
Die modularisierten Integrationskurse aus dem Fachbereich „Deutsch“ sind in eine gesonderte Broschüre ausgegliedert, die auf Wunsch in der VHS erhältlich ist. Das Gros der Veranstaltungen ist in der Stadtmitte verortet, es gibt aber auch Angebote im Duisburger Süden, in Rheinhausen und Homberg sowie in Walsum und Hamborn.

Die Volkshochschule Duisburg legt ein besonderes Augenmerkt auf die Grundbildung und hat neue Lese- und Schreibkurse im Programm. In Rheinhausen, Hamborn oder Stadtmitte können Erwachsene Lesen und Schreiben von Grund auf lernen, an ihrer Rechtschreibung oder an ihrer Handschrift feilen. Am Telefon oder in einem persönlichen Beratungsgespräch hilft Fachbereichsleiterin Eva Wortmann, den passenden Kurs zu finden.
Für Berufstätige bietet sie an drei Mittwochabenden offene Abendberatungen an. Die erste findet am 22. Januar statt, die zweite am 29. Januar und die dritte am 5. Februar, jeweils von 17 bis 19 Uhr im Stadtfenster. Die Beratung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und an der VHS Duisburg kann man nach wie vor einen Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife nachholen.

 

Wer Fremdsprachen lernen möchte, hat an der Duisburger Volkshochschule 15 Sprachen zur Auswahl. Für Einsteiger stehen die Anfängerkurse zur Verfügung. Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Vorkenntnissen können die kostenlose Einstufungsberatung in Anspruch nehmen, um auf der passenden Niveaustufe einzusteigen.
Die Anmeldung für Sprachkurse kann nun auch bequem über das Internet erfolgen, Sprachberaterin Barbara Ramírez Jaimes kontaktiert die Interessenten im Anschluss für die Beratung. Neben den klassischen Semesterkursen mit einem Termin pro Woche gibt es auch Angebote für Lernende, die schneller vorwärts kommen möchten oder kompakte Wochenkurse bevorzugen.

 

Der Fachbereich Gesundheitsbildung wartet wieder mit vielen Angeboten, die das körperliche und psychische Wohlbefinden befördern sollen. Nur wenn es einem gut geht, schafft man die Herausforderungen in Beruf und Privatleben. Da das Sterben und der Tod untrennbar mit dem Leben verbunden sind, hat der Fachbereich in diesem Frühjahrssemester einen Schwerpunkt auf den letzten Lebensabschnitt gelegt.
In unserer Gesellschaft sind Sterben und Tod immer noch mit Angst und Unsicherheit besetzt. In Kooperation mit dem städtischen Sozialamt und weiteren Partnern soll in einer ganzen Veranstaltungsreihe die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema gelenkt und den Menschen mehr Sicherheit und Gelassenheit im Umgang mit der allerletzten Lebensphase vermittelt werden.

 

In der beruflichen Bildung gibt es die bewährten Angebote im Bereich Rhetorik, bei den Schlüsselqualifikationen für den Beruf und bei den pädagogischen Qualifizierungen. Ein besonderes Highlight ist der Vortrag von Klaus Rempe am 25. März und sein dreitägiger Workshop im April. Der Wirtschafts-Psychologe ist als Top-Redner bei der Handelsblatt-Redneragentur gelistet und wird erklären, wie man in 120 Sekunden jedes Publikum in seinen Bann zieht und bis zum Schluss nicht mehr loslässt.
Neu ist auch das Seminar „Vom Kollegen zur Führungskraft - Souverän kommunizieren, nachhaltig motivieren & effizient delegieren“. Es vermittelt grundlegende Instrumentarien für mehr Führungskompetenz. Erprobte Werkzeuge und unzählige wertvolle Praxistipps können anschließend sofort in die berufliche Praxis umgesetzt werden. Ebenfalls neu ist die „Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Psychotherapie-Prüfung“ als modulare psychologische Fortbildung.
Wer in Deutschland psychotherapeutisch arbeiten möchte, ohne die Approbation als Arzt oder Psychotherapeut zu besitzen, braucht die staatliche Zulassung nach dem Heilpraktikergesetz. Mit der geplanten Fortbildung bietet die VHS die Möglichkeit, sich qualifiziert und umfassend auf die Heilpraktikerprüfung für Psychotherapie vorzubereiten.

 

Im Bereich IT gibt es das notwendige Wissen für die digitale Welt, vom blutigen Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Egal ob es um ein Betriebssystem, eine spezielle Anwendung oder eigene Programmierfähigkeiten geht. Im Juni wird erstmalig ein fünftägiger Ferienspaße für Jugendliche von zehn bis 16 Jahren angeboten, in dem diese lernen, einen Mindstorms-Roboter von Lego zu programmieren. Neu ist auch ein Bildungsurlaub, in dem man lernt, mit seinem Smartphone einen Film zu drehen und zu schneiden.

 

Die kulturelle Bildung wartet mit Konzerten aus dem Bereichen Jazz, Musical, Tango und freie Improvisation auf. Sie setzt die Reihen „Spannende Frauen“ und „Duisburg ist spannend“ fort und bietet diverse Veranstaltungen zu den Duisburger Akzenten mit dem Thema „Glück“. Fahrten zu Konzerten, Ausstellungen, Tanzvorführungen und Gärten sind selbstverständlich fester Bestandteil des Programms. Dazu kommen Vorträge und Seminare aus den Bereichen Kunst, Geschichte, Philosophie und Film.
Ein besonderes Highlight: Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem DGB mit Esther Bejarano, einer der letzten Überlebenden von Auschwitz. Sich Zeit nehmen für eine „Bildbetrachtung“ als ästhetische Erfahrung ist der Ansatz des gleichnamigen Workshops. Dieses überaus erfolgreich gestartete Format wird im Frühjahrssemester fortgeführt, ebenso wie der Zugang zum eigenständigen philosophieren beim „Symposium“ oder der „Café Philo-Matinée“.

 

Im Fachbereich Politische Bildung kann man sich wieder auf qualifizierte Vorträge zu aktuellen Themen freuen, genauso wie auf Exkursionen zu wichtigen politischen Institutionen. Im Frühjahr steht nach längerer Zeit wieder ein Besuch bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt auf dem Programm und erstmalig ein Besuch beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg.
Der Fachbereich Bildung für nachhaltige Entwicklung hat wieder die beliebten Biotope-Führungen organisiert.

VHS-Direktor Volker Heckner freut sich, dass die Preise gleich geblieben sind und weiterhin die großzügigen Ermäßigungsregelungen gelten: „Um niemanden aus finanziellen Gründen vom Besuch der VHS auszuschließen, können Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslosengeld-I- und -II-Empfänger und Bezieher von Wohngeld gegen einen entsprechenden Nachweis eine zum Teil erhebliche Ermäßigung beantragen. Besitzer einer Familienkarte erhalten eine zehnprozentige Ermäßigung auf den vollen Preis, wenn keine weitergehenden Ermäßigungsgründe vorliegen.“

 

Eine weitere Vergünstigungsmöglichkeit besteht durch den Erwerb der VHS-Karte, die zur Ermäßigung des Kurspreises um fünf Euro berechtigt und den kostenlosen Besuch fast aller Einzelveranstaltungen ermöglicht. Diese VHS-Kostet kostet 19 Euro, ist in den Geschäftsstellen der VHS erhältlich und ein Semester lang gültig. Bereits bei dem Besuch von vier Einzelveranstaltungen hat sich diese Investition rentiert.

 

Die Geschäftsstellen der Volkshochschule sind bis 16 Uhr, freitags bis 13 Uhr geöffnet. Vom 27. Januar bis zum 6. Februar bietet die VHS in Rheinhausen, Hamborn und im Stadtfenster mit Öffnungszeiten bis 18 Uhr einen zusätzlichen Service an, den man für eine persönliche Beratung und Anmeldung nutzen kann. Telefonisch ist eine Anmeldung nicht möglich, aber man kann einen Kursplatz für drei Tage reservieren lassen.

Januar 2020

Treffen des „Netzwerks Luftqualität“ in der VHS Duisburg  
Die Mitglieder des „Netzwerks Luftqualität“ treffen sich das nächste Mal am Mittwoch, 22 Januar, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, um über ihr Messprojekt zu berichten und Erfahrungen auszutauschen.  
Das Netzwerk besteht aus Duisburger Bürgern, die mit relativ geringem Aufwand eigene Messstellen zur Feinstaubbelastung einrichten und die gesammelten Daten in eine stadtweite Übersicht einfließen lassen. Dadurch verbessert sich die Informationslage über die Feinstaubbelastung im gesamten Stadtgebiet. Langfristig sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie die Luftqualität erhöht werden kann. Das Netzwerk wird vom Umweltamt koordiniert.  
Alle Interessierten sind eingeladen, an dem Treffen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es beim Umweltamt, Peter Heise, telefonisch unter 0203/283-2211 oder per E-Mail unter p.heise@stadt-duisburg.de.


VHS-Fahrt zur Ausstellung „IKONEN“ in Bremen  

Mit der IKONEN-Ausstellung feiert die Kunsthalle Bremen eine Premiere: Erstmals werden alle Galerieräume des Hauses mit einer großen Ausstellung bespielt. Im Rahmen einer Exkursion am Samstag, 25. Januar, von 7.30 bis 19.30 Uhr gibt es die Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen. 

Die Besucherinnen und Besucher haben die einmalige Möglichkeit, im Rundgang durch 60 Galerieräume die spektakuläre Architektur der Kunsthalle Bremen neu zu erleben und die spirituelle Kraft der Kunst unmittelbar zu erfahren. Begleitet wird die Fahrt von Axel Voss. 

Dabei geht die Ausstellung der Frage nach, wie sich auch heute noch mit dem Begriff der Ikone kultische Verehrung und die Idee des Übersinnlichen verbinden. Pro Raum präsentiert die Schau jeweils ein Meisterwerk, das auf seine je eigene Art Aspekte der Spiritualität und Andacht ausdrückt - von der russischen Ikone über Caspar David Friedrich, Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Mark Rothko, Yves Klein bis zu Andy Warhol und Niki de Saint Phalle. „Alltags-Ikonen“ aus der Markenwelt und Popkultur ergänzen die Auswahl.

 

Für die Exkursion der VHS Duisburg zu diesem herausragenden Erlebnis in die Kunsthalle Bremen sind noch wenige Plätze frei. Die Teilnahmegebühr kostet 60 Euro, darin enthalten sind Busfahrt, Eintritt und Führung sowie Fahrtleitung. Weiterführende Informationen gibt es telefonisch bei Axel Voss unter (0203) 283-2064.



VHS: Englisch-Intensivkurs startet im Januar
 

Den Klassiker im Fachbereich Englisch bietet die Volkshochschule auch wieder vor dem Startschuss des kommenden Frühjahrssemesters an. Das Seminar findet vom 27. bis 31. Januar 2020 statt. Es ist nach dem Gesetz zur Bildungsfreistellung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in NRW anerkannt. Dabei handelt es sich um den fünftägigen Intensivkurs Englisch, der seit Anfang der 1980er Jahre fester Bestandteil des Programms ist und sich seither großer Beliebtheit erfreut. 

In Kleingruppen, die aus Leuten mit ähnlichen Vorkenntnissen zusammengesetzt werden, erarbeiten Interessierte unter Anleitung von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten das notwendige Rüstzeug für den Umgang mit der englischen Sprache durch Auffrischung der vorhandenen Kenntnisse. Deshalb eignet sich das Angebot nicht für reine Anfänger.  

Die Kursgebühren betragen 175 Euro. Eine Ermäßigung ist möglich. Es ist zu beachten, dass ein entsprechender Antrag beim Arbeitgeber vier bis sechs Wochen vor Beginn des Seminars eingereicht werden sollte. Die erforderliche Bescheinigung gibt es bei der Volkshochschule auf Anfrage. 

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es in Kürze auf der Homepage der Volkshochschule unter www.vhs-duisburg.de. Weitere Auskünfte ab sofort telefonisch unter (0203) 283-3231.

VHS: Neue Lese- und Schreibkurse  
Die Volkshochschule hat neue Lese- und Schreibkurse im Programm. In Rheinhausen, Hamborn oder Stadtmitte können Erwachsene von Grund auf lesen und schreiben lernen, an ihrer Rechtschreibung oder an ihrer Handschrift feilen. In persönlichen Beratungsgesprächen hilft Fachbereichsleiterin Eva Wortmann, den passenden Kurs zu finden. Es gibt kostenlose Abendberatungen mittwochs am 22. und 29. Januar sowie am 5. Februar, jeweils von 17 bis 19 Uhr im Raum 202 im Stadtfenster an der Steinsche Gasse 26 in der Innenstadt.  
„Die Kurse sind ganz anders als Schulunterricht“, erklärt Fachbereichsleiterin Eva Wortmann. „Lehrer und Lernende helfen sich gegenseitig. Jeder lernt in seinem eigenen Tempo. Wir schreiben keine Klassenarbeiten und in den Kursen wird viel gelacht!“  Informationen gibt es auch telefonisch bei Eva Wortmann unter 0203/283-6208.


VHS-Makerspace setzt ab Januar eine preiswerte Smart-Home-Lösung im Modell um  
Die Welt wird immer „smarter“. Wir benutzen Smartphones und Smartwatches, leben in Smarthomes, die in smarten Städten stehen. „Smart“ bedeutet so viel wie intelligent im Sinne von vernetzt und automatisiert. Die Absicht hinter diesen ganzen Neuerungen ist es, dem Menschen sein Dasein bequemer zu machen.

Dass hinter smarten Lösungen kein Hexenwerk steckt, sondern eine Technologie, die von allen beherrscht werden kann, die halbwegs technikaffin sind, möchte der VHS-Kurs „Makerspace“ ab dem 16. Januar immer donnerstagsabends vermitteln. In dieser kreativen Digitalwerkstatt kann nach wie vor jeder sein eigenes Projekt vorantreiben. Dafür stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehrere 3D-Drucker und weiteres notwendiges Werkzeug zur Verfügung.

Die beiden Kursleiter Günter Knöpfel und Oliver Jantz wollen sich unabhängig davon mit Interessierten im Frühjahr auf zwei konkrete Projekte konzentrieren. Einmal wird es darum gehen, eine intelligente Haussteuerung mittels des wenige Euro teuren Mikrocontrollers „Arduino“ zu entwickeln und als Modell in ein Puppenhaus einzubauen. Über eine Programmierung wird es möglich sein, das Licht im kompletten Haus zu steuern und einen Aufzug zu bedienen. Auch die Fensterläden werden über diese Steuerung nach Uhrzeit geöffnet und geschlossen.

Die Anlage wird signalisieren, ob ein Auto in der Garage steht und vieles andere mehr. Obwohl die Anlage zunächst in einem Puppenhaus verbaut werden soll, ist das keine Spielerei. Es gibt bereits mehrere Häuser, die mit genauso einer Anlage gesteuert werden.  
Das zweite Projekt, das weitergetrieben werden soll, ist der Roboter „Otto“. Bei diesem Open-Source-Projekt drucken sich Interessierte die Bauteile auf einem 3D-Drucker aus, verkabeln und verschrauben die elektronischen Elemente und spielen schließlich einen Programmcode auf, der „Otto“ zum Leben erweckt. Über Änderungen im Programmcode kann man die Bewegungen des Roboters verändern. Bei der Realisierung dieses überschaubaren Projektes, das sich für etwa 20 Euro an Materialkosten realisieren lässt, lernen die Teilnehmer wichtige Grundlagen der Robotik kennen.  
Der Kurs „Makerspace“ wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds gefördert, sodass die Kursgebühr im Verhältnis zur Stundenanzahl besonders günstig ist. Es müssen allerdings ein paar Formalitäten eingehalten werden. Die technische Ausstattung und das Verbrauchsmaterial hat dankenswerter Weise die Sparkassenstiftung beigesteuert. Anmeldungen werden ab sofort angenommen. Weitere Informationen: Josip Sosic, (0203) 283-3725    


Kursleiter Günter Knöpfel (links) und Oliver Jantz vor dem bald smarten Puppenhaus und mit dem Roboter „Otto“.