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Motto zum Weltkindertag 2026: "Starke Kinder, starke Zukunft!"

Rund 190 angehende Lehrkräfte im Duisburger Rathaus vereidigt

Foto Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


Stadt Duisburg würdigt sportliche Erfolge junger Athletinnen und Athleten

Duisburg, 30. April 2026 - Zahlreiche junge Sportlerinnen und Sportler werden am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 15.30 Uhr bei der diesjährigen Jugend-Sportlerehrung im Entdeckerhaus des Zoo Duisburg für ihre besonderen Erfolge im Jahr 2025 ausgezeichnet.

Geehrt werden die Erfolge der Altersklassen bis zur C-Jugend bzw. Geburtsjahrgänge 2010 und jünger bei deutschen Meisterschaften sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften. Oberbürgermeister Sören Link und Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport, verleihen die Auszeichnungen an die erfolgreichen Jugendsportler.

Schockraum-Erlebnis macht Jugendliche nachdenklich – P.A.R.T.Y.-Tag zur Unfall-Prävention am 6. Mai 2026 im BG Klinikum Duisburg

Duisburg, 29. April 2026 . „Don’t Risk Your Fun!“: Das ist das Motto des sog. P.A.R.T.Y.-Tages, der am 6. Mai 2026 im BG Klinikum Duisburg durchgeführt wird. Von 09:00 bis 14:20 Uhr sind dann Schülerinnen und Schüler aus dem Albert-Einstein-Gymnasium Duisburg zu Gast. Sie werden mit eigenen Augen sehen, welche (dramatischen) Folgen Unfälle im Straßenverkehr infolge von Alkohol und Drogen, Selbstüberschätzung oder bewusster Nachlässigkeit haben können.

Von der Rettung bis zur Reha
Im Rahmen des gut 5-stündigen Aktionsprogrammes demonstrieren (Not-)Ärztinnen und Ärzte sowie Therapie- und Pflegekräfte des BG Klinikums Duisburg u.a. wie die Rettung nach einem Unfall abläuft und welche Stationen ein schwer verletztes „polytraumatisiertes“) Unfallopfer innerhalb der Klinik durchläuft (Rettungswagen, Notaufnahme, Schockraum, Intensiv- und Normalstation, Therapie/Rehabilitation usw.).

Die Jugendlichen lernen darüber hinaus die oftmals gravierenden Konsequenzen kennen, die verschiedene Verletzungsmuster haben können. Ein Gespräch mit einer Ex-Traumapatientin bzw. einem Ex-Traumapatienten und Mitmach-Aktionen wie „Dress like Trauma“ und „Promille-Brille“ runden den P.A.R.T.Y.-Tag ab.

Dieser Blick hinter die Kulissen der modernen Unfallmedizin soll die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, gefährliche Lebensweisen zu überdenken und clevere Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Ziel des P.A.R.T.Y.-Tages ist es, Verkehrsunfälle u.a. durch Drogen oder Leichtsinn in Zukunft möglichst zu vermeiden.

Hinweis: Im Rahmen des P.A.R.T.Y.-Tages können die Jugendlichen auf dem Weg durch die Klinik begleitet und an den verschiedenen Stationen Fotos / Filme gemacht werden. Die an der Veranstaltung beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BG Klinikums Duisburg stehen zudem gerne für Nachfragen oder Interviews zur Verfügung.

Bundesweites Unfallpräventionsprogramm



P.A.R.T.Y. ist ein bundesweites Unfallpräventionsprogramm der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) an dem viele renommierte Unfallkliniken teilnehmen. P.A.R.T.Y. steht für:
• Prävention
• Alkohol
• Risiko
• Trauma
• Youth


Wirtschaftsbetriebe Duisburg modernisieren zehn Spielplätze

Wirtschaftsbetriebe Duisburg modernisieren zehn Spielplätze
Duisburg, 29. April 2026 - Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg investieren auch im Jahr 2026 in die Weiterentwicklung von Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder und Familien. Das aktuelle Spielplatzprogramm umfasst Sanierungen, Erneuerungen und Umgestaltungen in mehreren Stadtteilen. Für insgesamt zehn Spielplätze stehen 550.000 Euro zur Verfügung. Zudem werden Patinnen und Paten gesucht, die sich vor Ort für Spielplätze engagieren möchten.

Spielplatzprogramm 2026: Modernisierung und Ausbau
Im Mittelpunkt des Programms stehen Maßnahmen, die bestehende Anlagen aufwerten und das Spielangebot gezielt erweitern.

An der Marshall-Siedlung/Holtener Straße in Walsum-Aldenrade wird der Spielplatzbereich für jüngere Kinder neu gestaltet. Der Spielplatz verfügt über zwei Bereiche. Im größeren Bereich wird ab Sommer eine neue Drehscheibe installiert. Der Kleinkinderbereich wird im Zuge der Sanierung neu aufgestellt: Dort entsteht eine Sandbaustelle mit verschiedenen Spielmöglichkeiten und Rutsche. Ergänzt wird das Angebot durch eine Kleinkinderschaukel. Der bestehende Federwipper und die Sandspieltische bleiben erhalten.

Auch der Spielplatz an der Emscherhüttenstraße in Laar wird aufgewertet. Geplant sind eine neue Kletterkombination, eine erweiterte Sandbaustelle sowie die Erneuerung des Fallschutzes. Zusätzlich wird ein Baum gepflanzt, der künftig für mehr Schatten sorgen soll.

Am Toeppersee in Rumeln-Kaldenhausen liegt ein weiterer Schwerpunkt des Programms. Dort wird die Fläche insgesamt neu gestaltet und das Spielangebot für verschiedene Altersgruppen erweitert. Im Spätsommer sollen unter anderem ein Kletterturm mit Rutsche, eine Dreifachschaukel und ein Drehgerät hinzukommen.

Auch klassische Nachbarschaftsspielplätze werden weiterentwickelt. Ein Beispiel ist die Gablenzstraße in Kaßlerfeld. Dort wird das Angebot ab Juli erweitert. Vorgesehen sind eine Seilbahn, ein Reifenschwinger und ein Federwippgerät. So entstehen neue Spielmöglichkeiten für jüngere ebenso wie für ältere Kinder.

Grundlage für die Auswahl der Maßnahmen ist eine gemeinsame Bewertung von Jugendamt und Wirtschaftsbetrieben Duisburg. Dabei wurden der jeweilige Sanierungsbedarf und die Dringlichkeit der Projekte abgestimmt.

Wasserspielsaison in Duisburg gestartet
Mit dem Frühjahr hat auch die Saison der Wasserspielplätze in Duisburg begonnen. Die zwölf Wasserspielplätze im Stadtgebiet sind für viele Familien beliebte Treffpunkte in den Stadtteilen und gerade an warmen Tagen wichtige Orte für Spiel, Bewegung und Aufenthalt im Freien. Der Wasserspielplatz im Innenhafen wurde im vergangenen Jahr barrierearm und inklusiv weiterentwickelt.

Wasserspielplatz im Innenhafen in Duisburg. Fotos Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Die Spielhäuschen auf der Pflasterfläche sind nun noch besser auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet. Eines der Häuschen ist ohne Boden gestaltet und damit auch für Kinder im Rollstuhl nutzbar. Zudem wurden die Häuschen bewusst etwas abseits platziert, um sensiblen Kindern zusätzliche Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Dank eines neuen Stegs ist auch das Wasserspielgerät nun für alle Kinder besser erreichbar. So wurde das Angebot insgesamt erweitert und der Spielplatz noch inklusiver gestaltet.

„Spielplätze sind wichtige Orte im Alltag von Kindern und Familien. Mit dem Spielplatzprogramm 2026 investieren wir gezielt in attraktive, zeitgemäße und bedarfsgerechte Angebote in den Stadtteilen. Gleichzeitig wollen wir mit inklusiven und barrierearmen Lösungen dafür sorgen, dass möglichst viele Kinder die Spielangebote gut nutzen können“, sagt Claudia Mühle, Arbeitsgruppenleitung Planung/Neubau bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

Patinnen und Paten für Spielplätze gesucht
Für saubere und sichere Spielplätze sorgen in Duisburg nicht nur die Spielplatzkontrolleure und Reinigungsteams der Wirtschaftsbetriebe, sondern auch engagierte Patinnen und Paten. Sie helfen dabei, Spielplätze im Blick zu behalten, auf Mängel aufmerksam zu machen und die Anlagen in den Stadtteilen zu unterstützen. Eine Spielplatzpatenschaft können Einzelpersonen ebenso übernehmen wie Gruppen, Vereine, Unternehmen oder Initiativen. Voraussetzung ist, dass eine feste Ansprechperson benannt wird.

Interessierte können sich an die Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement bei der Stadt Duisburg wenden: per E-Mail an aktiv@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283 2830. Weitere Informationen stehen auch auf der Webseite www.duisburg.de/spielplatzpaten.


„Kinder- und Jugendhilfe-Reform gefährdet Teilhabechancen“  

Duisburg, 28. April 2026 - Der Blinden- und Sehbehindertenverein Duisburg (BSVD e. V.) warnt anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 vor erheblichen Risiken der geplanten Reform der Kinder- und Jugendhilfe. Nach Auffassung des Vereins droht die Reform zu einer Verschlechterung der Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zu führen.  

Frontalangriff auf die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen  
Auch der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) kritisiert den aktuellen Entwurf deutlich. Im Rahmen der Verbändeanhörung auf Bundesebene wurde er als „Frontalangriff auf die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen“ bezeichnet.

Im Zentrum der Kritik steht die geplante Umstrukturierung der Hilfesysteme. Nach Auffassung des BSVD e. V. könnten individuelle, bedarfsgerechte Unterstützungsleistungen künftig durch pauschale Angebote ersetzt werden. Zudem seien die vorgesehenen Regelungen weder verbindlich genug noch ausreichend finanziert.

Geplante Reform behindert auch Inklusion  
Waldemar Naumow und Falk Ziems, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins Duisburg e. V., erklären dazu: „Die geplanten Änderungen zur Kinder- und Jugendhilfe verhindern aus unserer Sicht eine echte Inklusion, zu der sich Deutschland laut UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet hat. Die Regelungen bleiben unverbindlich und sind nicht ausreichend finanziert.

Dadurch werden notwendige Verbesserungen gebremst und bestehende Barrieren eher verfestigt als abgebaut. Die Reform droht damit, ihr Ziel der gleichberechtigten Teilhabe zu verfehlen.“ Der BSVD e. V. befürchtet konkrete Folgen für betroffene Familien: Der Zugang zu Assistenzleistungen könne erschwert werden, während gleichzeitig finanzielle und organisatorische Belastungen steigen. Auch regionale Unterschiede in der Versorgung sowie Unsicherheiten beim Übergang ins Erwachsenenleben werden kritisch gesehen.  

Eine Reform der Kinder- und Jugendhilfe darf nicht zulasten der Schwächsten gehen   „Eine Reform der Kinder- und Jugendhilfe darf nicht zulasten der Schwächsten gehen“, betont der BSVD e. V. in Duisburg. Stattdessen brauche es klare gesetzliche Vorgaben, eine verlässliche Finanzierung und den konsequenten Abbau bestehender Barrieren. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Duisburg wird sich am 5. Mai 2026 aktiv am Protesttag beteiligen und sich darüber hinaus weiterhin für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzen. Zugleich fordert der Verein breite Unterstützung in der Region.

Duisburg-Süd: Mitmach-Konzert „Dein Beat, mein Lied“ für Kinder und Familien

Duisburg, 28. April 2026 - Mit dem interaktiven Konzertformat „Dein Beat, mein Lied“ erwartet Kinder und Familien am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Duisburg-Süd, Sittardsberger Allee 14, ein besonderes Musikerlebnis: Hier wird das Publikum selbst Teil des Geschehens. Statt nur zuzuhören, sind die jungen Besucherinnen und Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken und gemeinsam Musik zu gestalten.


Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Dabei erleben sie auf spielerische Weise grundlegende Elemente der Musik wie Rhythmus, Dynamik und Zusammenspiel. Der eigene Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und niedrigschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.

Das Format verbindet künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch. Neben dem musikalischen Erleben werden auch soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.

„Dein Beat, mein Lied“ richtet sich insbesondere an Kinder im Grundschulalter sowie an Familien und bietet einen offenen und inklusiven Zugang zur Musik. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und die Freude am eigenen künstlerischen Ausdruck zu wecken. Auch Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske begrüßt das Projekt: „‚Dein Beat, mein Lied‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Musik Menschen zusammenbringen kann.

Besonders Kinder werden hier ermutigt, sich auszuprobieren, gemeinsam kreativ zu sein und ihre eigenen Stärken zu entdecken. Solche Angebote sind ein wichtiger Beitrag für kulturelle Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs wird eine Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.

Girls‘Day und Boys‘Day: Jugendliche erkunden Jobs der Stadtverwaltung

Duisburg, 24. April 2026 - Die Stadt Duisburg hat auch in diesem Jahr Jugendlichen wieder die Möglichkeit geboten, in verschiedene Berufe innerhalb der Stadtverwaltung hineinzuschnuppern. Ziel dieses bundesweiten Aktionstags ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer beruflichen Orientierung frei von Klischees zu unterstützen und sie in ihrer Lebensplanung zu stärken.



Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Schüler und Schülerinnen zum Boys and Girls Day im Rathaus. Fotos Tanja Pickartz Stadt Duisburg

„Junge Menschen sollten frei über ihre Berufswahl entscheiden können, losgelöst von veralteten Vorstellungen und orientiert an Interessen und Fähigkeiten. Die Zukunftstage sind deshalb so wertvoll, weil sie Mädchen und Jungen genau das ermöglichen – vorurteilsfrei wichtige Einblicke in unterschiedliche Jobs zu gewinnen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.



Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler nutzten am 23. April die Gelegenheit, verschiedene Berufsfelder der Stadtverwaltung kennen zu lernen: handwerklich-technische Berufen wie bei der Feuerwehr, der Forstverwaltung oder bei DuisburgSport, aber auch den Arbeitsalltag in Jugendzentren, Kindertageseinrichtungen oder einer Bezirksbibliothek.

„Die Aufgaben der Stadtverwaltung Duisburg sind bunt und abwechslungsreich. Dieser Aktionstag ist eine gute Möglichkeit für Jugendliche gerade geschlechtsuntypische Berufsfelder kennenzulernen und ihre Stärken auszuprobieren. Nur so kann es gelingen Geschlechterstereotypen abzubauen“, sagt die stellvertretende Gleichstellungsbeauftrage Rachida Brigui.

Auch Einblicke hinter die Kulissen wurden geboten: So konnten die Jugendlichen unter anderem die Musik- und Kunstschule, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie die Duisburger Philharmoniker erleben. Darüber hinaus hatten einige Teilnehmende die Möglichkeit, Oberbürgermeister Sören Link und Mitglieder des Verwaltungsvorstands in ihrem Berufsalltag zu begleiten.

Die Ausbildungsabteilung der Stadt Duisburg stellte – unterstützt von aktuellen Azubis – die verschiedenen Ausbildungswege innerhalb der Stadtverwaltung vor, informierte über Anforderungen und Voraussetzungen und stand für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen gibt es online unter www.girls-day.de und
www.boys-day.de.


- KinderKulturFestival ab 16. Mai im Duisburger Innenhafen
- Malwettbewerb zum Weltkindertag 2026

KinderKulturFestival ab 16. Mai im Duisburger Innenhafen
Duisburg, 22. April 2026 - Das traditionelle KinderKulturFestival verwandelt vom 16. bis 24. Mai den Duisburger Innenhafen in eine große Bühne für Fantasie, Kreativität und Entdeckergeist. Besucherinnen und Besucher erwartet ein umfangreiches und in Teilen kostenloses Angebot: Neben Theater, Mitmachaktionen und interaktiven Installationen bietet das von den Kulturbetrieben Duisburg organisierte Event Magie, Comedy, Tanz und Live-Musik sowie Workshops zum Rätseln, Staunen und Tüfteln.

Internationale Künstler – das Programm im Detail
Im Mittelpunkt steht die Erlebnisausstellung „Tüfteln & Knobeln“. Hier können kleine und große Besucherinnen und Besucher Codes knacken, verrückte Puzzle lösen und ihre Geschicklichkeit testen: „Das KinderKulturFestival steht seit vielen Jahren für Neugier, besondere Begegnungen und kulturelle Teilhabe“, berichtet Festivalleiter Clemens Richert.

© Karl Uhlenbrock

„Wir möchten Kinder ermutigen, Neues auszuprobieren, ihre Kreativität zu entdecken, einfach mitzumachen. Das unterstreicht ebenfalls das Plakatmotiv von Illustrator Karl Uhlenbrock.“
Daher wird der Innenhafen zu einem Ort voller Überraschungen: Die katalanische Compagnie „Toc de Fusta“ präsentiert mit ihrer neuesten Produktion „Arrels“ 20 großformatige Spiele aus aller Welt, während die Schweizer „Compagnie Banjocircus“ zu einem Straßenspektakel einlädt. Gemeinsam wird der „Twist“ getanzt.

Arrels ©Toc de Fusta

Beim „Circus Barbar“ aus Tschechien wartet ein hölzerner Elefantenverleih auf neugierige Gäste und bei Martine Dufresne aus Belgien lernen kleine Künstlerinnen und Künstler, lustige Papierhüte zu basteln, mit denen man im Anschluss übers Festivalgelände flanieren kann.

Circus Barbar © Waxwing Theatre

Traditionell spielt auch das Theater beim KinderKulturFestival eine zentrale Rolle: „Los Hobos – Vagabunden“ zeigen als Auftakt eine nonverbale Zirkusshow mit Live-Musik zum Thema Migration und Zusammenhalt.

Das Theater „Zitadelle“ bringt erneut sein preisgekröntes Figurentheater auf die Bühne und das wohl liebenswerteste Geschöpf der deutschen Kinderliteratur, das Urmel, wird sich ebenfalls in einem Musical blicken lassen: „Es ist immer wieder ein Highlight, dass wir so viele internationale Künstlerinnen und Künstler hier in Duisburg begrüßen. Gemeinsam machen wir Kinderkultur erlebbar“, sagt Clemens Richert.

Fuchs du hast die Angst gestohlen  - ©Theater Zitadelle

Ein besonderer Dank gilt der langjährigen Partnerschaft der Sparkasse Duisburg sowie der Firma Rheinfels, ohne deren Unterstützung das Festival in dieser Form nicht möglich wäre. Ein Besuch in der Ausstellung „Tüfteln & Knobeln“ oder einer Theatervorstellung kostet drei Euro pro Person. Das Festivalbüro nimmt Kartenvorbestellungen (bis einen Tag vor der Veranstaltung) telefonisch unter (0203) 283-62314 oder per E-Mail an c.richert@stadt-duisburg.de entgegen.

Einen Verkaufsstand für noch freies Kartenkontingent gibt es zudem auf dem Festivalgelände vor Ort. Alle weiteren Veranstaltungen des KinderKulturFestivals sind kostenlos. Weitere Informationen zum KinderKulturFestival sowie das Programmheft sind online abrufbar unter www.kinderkulturfestival.de.

Malwettbewerb zum Weltkindertag 2026
Das beliebte Familienfest zum Weltkindertag findet in diesem Jahr am Sonntag, 20. September, im Innenhafen statt. Es steht unter dem Motto „30 Jahre Weltkindertag Duisburg - Bleibt frech, wild und wunderbar!“ Dafür geht der große Malwettbewerb in den Endspurt: Noch bis Donnerstag, 30. April, können Kinder ihre selbstgemachten Bilder beim Jugendamt der Stadt Duisburg einreichen.

Die Bilder sollten Bezug auf das Motto nehmen. Dabei sind alle Stilmittel erwünscht, ob Bunt- oder Filzstifte, Wasser- oder Fingerfarben. Auch Collagen können erstellt werden. Die eingereichten Bilder sollten das gesamte Blatt erfassen und mindestens im Format A4, idealerweise in A3, gestaltet werden. Auf der Rückseite sollte der Name des Kindes, das Alter, die Wohnanschrift, die Telefonnummer und die Schule angegeben sein.

Das Gewinnerbild wird nicht nur die offiziellen Flyer und Plakate des Familienfests zieren, sondern auch im gesamten Stadtgebiet zu sehen sein. Eingesandt werden können die Bilder an: Jugendamt der Stadt Duisburg, 51-41 - Jugendförderung z.H. Herrn Jan Wirtgen Steinsche Gasse 31 47051 Duisburg. Der Einsendeschluss ist der 30. April 2026.

Das diesjährige Motto greift das Recht des Kindes auf Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 29 der UN-Kinderrechtskonvention) auf. Es betont das Recht von Kindern, ihre Individualität, Kreativität und Stärken frei zu entwickeln – ohne Anpassungsdruck oder starre Erwartungen. „Frech, wild und wunderbar“ steht dabei für Neugier, Ausdruckskraft und Selbstwirksamkeit.


Copyright Stadt Duisburg



Deine Ideen für Duisburg: Jugendsprechstunde mit dem Oberbürgermeister

Duisburg, 21. April 2026 - Was nervt in Duisburg? Was läuft schon gut? Und was sollte sich aus Sicht junger Menschen verändern? Darüber möchte Oberbürgermeister Sören Link mit Jugendlichen direkt sprechen. Deshalb lädt er Duisburgerinnen und Duisburger im Alter von 14 bis 17 Jahren zu einer weiteren Jugendsprechstunde ins Rathaus ein.

Am Dienstag, 2. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr haben Jugendliche die Möglichkeit, in lockerer Runde mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen. Sie können Fragen stellen, Kritik äußern und eigene Vorschläge machen – zu allem, was ihren Alltag in Duisburg betrifft. Die Jugendsprechstunde soll jungen Menschen eine direkte Stimme geben.

Ihre Erfahrungen, Ideen und Erwartungen sind wichtig, wenn es darum geht, Duisburg weiterzuentwickeln. Jugendliche, die teilnehmen möchten, können sich bis 13. Mai anmelden – per E-Mail an jugendsprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-6111.

Stadtranderholung 2026: Anmeldestart am 20. April

Duzisburg, 13. April 2026 - Die Anmeldung für die beliebte „Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt Duisburg startet am Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die Ferienfreizeit läuft in der zweiten Hälfte der Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.

Wie in den Vorjahren erfolgt die Anmeldung über eine Online-Plattform: Auf der Internetseite www.duisburg.de/stadtranderholung finden Interessierte sowohl die Übersicht über alle Standorte als auch den direkten Link zur Anmeldung. 1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18 Standorten stehen in diesem Jahr zur Verfügung.

Teilnehmen können Duisburger Schulkinder ab der abgeschlossenen 1. Klasse bis zum vollendeten 13. Lebensjahr. Die Anmeldung gilt jeweils für den gesamten dreiwöchigen Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal steht bis Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr zur Verfügung.

IHK-Camp: Lernen fürs (Berufs-)leben
Jugendliche aus Duisburg entdeckten die Arbeitswelt

Duisburg, 10. April 2026 - Ferienzeit mal anders: 30 Schüler aus dem Duisburger Norden haben zwei Wochen lang den „echten“ Arbeitsalltag kennengelernt. Im Berufsorientierungs- und Sprachcamp der Niederrheinischen IHK erkundeten sie verschiedene Berufsfelder. Außerdem übten sie Vorstellungsgespräche und rechneten durch, wie viel vom Azubi-Gehalt übrigbleibt.

Die Teilnehmer und Veranstalter freuten sich gemeinsam über das neunte erfolgreiche Berufsorientierungs- und Sprachcamp.

Statt Theorie gab es für die Jugendlichen praktische Einblicke. So lernten sie bei einem Besuch im Intercity Hotel in Duisburg, wie es in einer Hotelküche zugeht und welche Aufgaben an der Rezeption anfallen. Wichtige Erfahrungen, die den Jugendlichen auf ihrem beruflichen Weg helfen können. „Wer die Arbeitswelt kennengelernt hat, trifft bessere Entscheidungen für seine persönliche Zukunft. Das Camp zeigt Jugendlichen, was wirklich in ihnen steckt – abseits von Noten und Zeugnissen", sagt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK.

Neuer Standort, neue Möglichkeiten
Erstmals fand das Camp vollständig auf dem Gelände der Herbert-Grillo-Gesamtschule Marxloh statt. Das neue Bildungs- und Begegnungszentrum bietet seit Ende 2024 moderne Ausstattung und Räume für die Berufsorientierung.

Ein besonderer Programmpunkt: drei Studenten der Universität Duisburg-Essen leiteten ein Planspiel mit der Frage „Was kostet das Leben?". Wichtige Erkenntnis dabei für die Achtklässler: Ein Azubi-Gehalt kann im Alltag schnell aufgebraucht sein.

Abschluss vor Gästen aus Politik und Wirtschaft
Am letzten Camp-Tag stellten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor. Im Publikum: Vertreter der regionalen Wirtschaft und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. „Ich bin beeindruckt, was diese jungen Menschen in zwei Wochen für sich mitgenommen haben. Sie haben die Ferien genutzt, um sich intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen und eigene Perspektiven zu entwickeln. Dieses Engagement verdient großen Respekt.“

Das Camp finanziert sich ausschließlich durch Spenden regionaler Unternehmen. Yassine Zerari, Projektverantwortlicher der Niederrheinischen IHK, betont: „Jedes Unternehmen, dass das Camp mit einer Spende trägt, übernimmt Verantwortung. Für junge Menschen, für den Stadtteil und für den Fachkräftenachwuchs."

Das Berufsorientierungs- und Sprachcamp fand zum neunten Mal statt. Die GHS Ludgerusstraße, die Herbert-Grillo-Gesamtschule und die Gesamtschule Walsum bereiteten ihre Schüler auf das Camp vor. Ohne dieses Engagement würde das Sprachcamp nicht funktionieren. Die pädagogische Begleitung vor Ort übernahmen die Vereine Jungs e. V. und Mabilda e. V. – erfahrene Träger der freien Jugendhilfe mit Schwerpunkt auf vielfaltsbewusster Arbeit mit Jugendlichen.

IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers überreichte die Teilnehmerurkunden. Fotos: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski

- „SPACEBUZZ ONE“ macht Station in Rheinhausen
- „Blue Special Edition“ spielt Konzert im Hamborner Ratskeller

„SPACEBUZZ ONE“ macht Station in Rheinhausen
Duisburg, 10. April 2026 - Der „SPACEBUZZ ONE“ der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) macht am Sonntag, dem 26. April, von 10 bis 18 Uhr Station vor dem Bezirksrathaus Rheinhausen am Körnerplatz 1. Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren können einen 15-minütigen virtuellen Raumflug im begehbaren High-Tech-Lkw erleben, der einer liegenden Rakete nachempfunden ist.

C Deutsche Raumfahrtagentur im DLR

Besucherinnen und Besucher nehmen auf beweglichen Sitzen Platz, setzen eine VR-Brille auf und starten zu einem Flug, der sie von der Erde in Richtung Weltall und bis zum Mond führt. Dabei gibt es faszinierende Einblicke in die Perspektive echter Astronautinnen und Astronauten.

Teilnehmende umkreisen virtuell die Erde, erleben ihren fragilen blauen Planeten aus dem Weltall und erfahren gleichzeitig Wissenswertes über den menschengemachten Klimawandel, Nachhaltigkeit und den Schutz unseres Heimatplaneten. Als zusätzliche Attraktion sind die Funkamateure des DARC e. V. (Ortsverein Rheinhausen) vor Ort.

Der Verein bietet ein spannendes Informationsprogramm rund um Funktechnik und Satellitenkommunikation und gibt Einblicke in die Welt der Funkamateure. Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es kann zu Wartezeiten kommen. An diesem Tag steht der Körnerplatz nicht als Parkfläche zur Verfügung.
Für Rückfragen steht das Team der Bezirksverwaltung Rheinhausen per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283- 8392 zur Verfügung.

„Blue Special Edition“ spielt Konzert im Hamborner Ratskeller
Die VHS und die Bezirksverwaltung Hamborn präsentieren im Rahmen der Hamborner Klangabende am Freitag, 17. April, um 19 Uhr im Stadtteilkulturzentrum „… kulturiges …“ im Hamborner Ratskeller an der Duisburger Straße 213 ein Rhythm-and-Blues-Konzert mit der Band „Blue Special Edition“.

Die Band geht dabei auf die Geschichte des Blues sowie seinen starken Einfluss auf den Rock ’n’ Roll ein. Diese kraftvolle Musik, entstanden durch afroamerikanische Musiker in den USA, hat die populäre Musik des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Aus ihr entwickelte sich auch der frühe Rock ’n’ Roll und die daraus hervorgegangene Rockmusik. Im Repertoire finden sich Bearbeitungen traditioneller Bluesstücke ebenso wie Titel aus dem später entstandenen Bluesrock, dem souligen Rhythm & Blues bis hin zu den treibenden Riffs der Funkmusik.

Auch die Spuren der Bürgerrechtsbewegung und ihre Verbindung zu den Vorläufern des Blues – Gospel und Work Songs – werden anklingen. Die Band vermittelt mit ihrem Programm das weitreichende Spektrum des Blues und seiner Weiterentwicklung in all seiner Lebendigkeit und Vielgestaltigkeit sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Der Eintritt kostet 10 Euro.
Eine Anmeldung über die VHS ist erforderlich. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E- Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

- Großes Jubiläumsfest zu 50 Jahre Bauspielplatz Fuchsstraße
- Berufsorientierungs- und Sprachcamps des Duisburger Schulmodells

Großes Jubiläumsfest zu 50 Jahre Bauspielplatz Fuchsstraße
Duisburg, 10. April 2026 - Generationen von Kindern haben hier schon viele tolle Stunden verbracht. Jetzt wird der städtische Bauspielplatz Fuchsstraße in Wanheimerort 50 Jahre alt. Und das wird gefeiert! Am Samstag, 25. April, steigt von 14 bis 18 Uhr das große Geburtstagsfest auf dem Gelände des Bauspielplatzes an der Fuchsstraße 34a in 47055 Duisburg ein.

Clown Pepe tritt auf und verspricht Spaß, Überraschungen und verrückte Aktionen für Groß und Klein. Beim Menschenkicker können Besucherinnen und Besucher gegeneinander antreten. Außerdem warten kreative und aktive Spielstationen für alle Generationen auf einen großen Andrang.

Natürlich wird auch für Speis und Trank gesorgt. Es gibt Würstchen, Steaks und vegetarische Alternativen vom Grill. Zudem Kaffee und hausgemachten Kuchen sowie diverse Erfrischungsgetränke.

Berufsorientierungs- und Sprachcamps des Duisburger Schulmodells
Heute, am Freitag, den 10. April, ab 13:30 Uhr am Campus Marxloh werden zwanzig Jugendliche an der Paulskirche  zeigen, was sie in den Osterferien über ihre beruflichen Chancen gelernt haben.

Das zweiwöchige Camp finanzieren Duisburger Unternehmer. Es richtet sich an Jugendliche der achten Klassen der Gemeinschaftshauptschule Ludgerusstraße, der Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh und der Gesamtschule Walsum. Die pädagogische Begleitung vor Ort übernehmen die Vereine Jungs e. V. und Mabilda e. V.  

An der Abschlussveranstaltung nehmen auch die Beiratsvorsitzenden des Duisburger Schulmodells, Oberbürgermeister Sören Link und Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, teil. Das Projekt betreut die Niederrheinischen IHK seit neun Jahren.

 

Deutsche Post startet Briefwettbewerb

Junge Menschen schreiben darüber, wie wertvoll persönliche Verbindungen sind
Bonn/Duisburg, 29. März 2026 - Deutscher Schreibwettbewerb ist Teil einer gemeinsamen Aktion der UN-Sonderorganisationen Weltpostverein, WHO und UNESCO Einladung an junge Menschen: “Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in), warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind“

Erstplatzierter Brief in Deutschland nimmt an internationalem Wettbewerb des Weltpostvereins teil Alter: 9 bis 15 Jahre, Einsendeschluss: 24. April 2026 Bonn, 26. März 2026: Digitale Kommunikation gehört zum Alltag junger Menschen. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Momenten, die man nicht einfach „wegscrollt“.

Mit einem deutschlandweiten Schreibwettbewerb lädt die Deutsche Post Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren dazu ein, sich Gedanken über den Wert menschlicher Beziehungen zu machen. Idee: Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in) mit der Frage, warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind – und teilt ihn mit der Deutschen Post.

Die Gewinnerin oder der Gewinner nimmt dann an einem internationalen Briefschreibwettbewerb zum gleichen Thema teil, den die drei UN-Sonderorganisationen Weltpostverein (UPU), Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) durchführen. Einsendeschluss für den deutschen Beitrag ist der 24. April 2026. Weitere Informationen unter: deutschepost.de/briefschreibwettbewerb.

Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement der Deutschen Post: „Gerade, weil digitale Kanäle so selbstverständlich geworden sind, ist die persönliche Begegnung besonders wertvoll. Sie schafft Nähe und ein Gefühl von Gemeinsamkeit, das online nicht in der gleichen Qualität entstehen kann.

Ein handgeschriebener Brief erinnert daran, wie wir mit kleinen Gesten unser Miteinander neu entdecken können. Wir möchten junge Menschen dazu ermuntern zum Stift zu greifen, über ihre Beziehungen zu reflektieren und in ihren Briefen aufzuzeigen, wie Freundschaften gepflegt und menschliche Bindungen – online wie offline – gestärkt werden können.“

Wer beim nationalen Wettbewerb mitmachen möchte, schickt seinen Brief (auf Deutsch) bis spätestens 24. April an folgende Adresse: Deutsche Post AG Abteilung Kommunikation, Raum 31.116 Stichwort: Briefschreib-Wettbewerb Charles-de-Gaulle-Str. 20 53113 Bonn

Das Jugendamt sucht wieder engagierte „Bufdis“

Duisburg, 25. März 2026 - Viele Schülerinnen und Schüler stehen kurz vor ihrem Schulabschluss, doch wissen einige von ihnen noch nicht genau, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten. Hier bietet der Bundesfreiwilligendienst jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren eine ideale Gelegenheit, vor dem Start ins Berufsleben praktische Erfahrungen zu sammeln und neue Eindrücke zu gewinnen, die bei der beruflichen Orientierung helfen.

Auch das Jugendamt beteiligt sich wieder an dem Angebot und eröffnet Schulabgängerinnen und Schulabgängern die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst in verschieden sozialen Bereichen zu absolvieren. Als „Bufdi“ erhält man hier wertvolle Einblicke in die unterschiedlichen Berufsfelder und arbeitet dabei aktiv mit Kindern und Jugendlichen zusammen.

Einsatzmöglichkeiten bestehen unter anderem in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in Kinder- und Jugendzentren, auf Abenteuerspielplätzen sowie im Haustechnischen Dienst. Für das freiwillige Engagement wird zudem ein kleines Taschengeld gezahlt.

Weitere Informationen gibt es online auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de (Suchbegriff: „Bundesfreiwilligendienst“). Interessierte können sich bei Fragen telefonisch (0203/283-983602) oder per E-Mail (s.michler@stadt-duisburg.de) an Sven Michler-Temme vom Jugendamt wenden. Bewerbungen können entweder über die vorgenannte E-Mail oder per Post (Stadt Duisburg, Jugendamt, Sven Michler-Temme, Steinsche Gasse 31, 47051 Duisburg) eingereicht werden.

Zweites Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen

Duisburg, 25. März 2026 - Ein zweites Anmeldeverfahren für Kinder, die noch keinen Platz an einer weiterführenden Schule in Duisburg haben, läuft in der Zeit vom 13. bis zum 17. April.
Schulplätze stehen noch an der GHS Ludgerusstraße (Ludgerusstraße 1), an der Gesamtschule Emschertal (Albert-Einstein-Straße 1), an der Sekundarschule Justus-von-Liebig-Schule (Kalthoffstraße 50), an der Aletta-Haniel-Gesamtschule (Karlstraße 25), an der Gesamtschule Globus am Dellplatz (Gottfried-Könzgen-Straße 3), an der Green- Gesamtschule (Körnerplatz 2) sowie an der Sekundarschule Am Biegerpark (Am Ziegelkamp 7) zur Verfügung.

Andere Schulen verfügen nach Abschluss des ersten Anmeldeverfahrens über keine freien Plätze mehr und nehmen daher nicht am zweiten Anmeldeverfahren teil. Für die Anmeldung ist die entsprechende Schule vorher zu kontaktieren, um einen Termin im angegebenen Zeitraum zu vereinbaren. Außerhalb dieses Zeitraums können keine Anmeldungen entgegengenommen werden. Beim Termin in der Schule sind die vollständigen Anmeldeunterlagen erneut vorzulegen.

Modell Europa Parlament im Bundesrat

Europäische Herausforderungen - Jugendliche Antworten
Berlin, 18. März 2026 - Bereits zum 27. Mal fand vom 14. bis 18. März 2026 die deutsche Ausgabe des Modell Europa Parlament (MEP) statt. Rund 170 Jugendliche aus 19 Schulen in ganz Deutschland schlüpften dabei in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Ein Höhepunkt wie jedes Jahr: die zweitägige Plenarsitzung im Bundesrat.

Foto: Schülerinnen und Schüler in den Länderbänken im Plenarsaal © Bundesrat | Liesa Johannssen

Teilnehmer des Modells Europa Parlament 2026© Bundesrat | Liesa Johannssen

Traditionell übernimmt der Bundesratspräsident die Schirmherrschaft über das Modell Europa Parlament. Andreas Bovenschulte begrüßte die Teilnehmenden zu Beginn des Planspiels mit einer Videobotschaft. In dieser unterstrich er die Bedeutung politischer Bildung und europäischer Zusammenarbeit gerade in herausfordernden Zeiten.
Stärkung von Demokratie und Zusammenhalt in Europa


© Bundesrat | Liesa Johannssen

Bei der Eröffnung der Konferenz am Morgen des 16. August 2026 wünschte Nancy Böhning, die Bremer Bevollmächtigte beim Bund und Schriftführerin des Bundesrates, den Schülerinnen und Schülern im Bundespresseamt für die anstehenden Verhandlungen viel Erfolg: "Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen. Gerade junge Menschen zeigen, wie groß das Interesse an Europa und politischer Mitgestaltung ist.

Das Modell EU-Parlament macht erlebbar, wie europäische Politik funktioniert: durch Diskussion, Kompromisse und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Solche Projekte stärken Demokratie und Zusammenhalt in Europa. Sie zeigen, dass Europa keine abstrakte Idee ist, sondern von engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragen wird", betonte Böhning.

Von der Ausschusssitzung ins Plenum - Foto: Schülerinnen und Schüler im Plenarsaal

In der Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments verhandelten die Jugendlichen verschiedene Gesetzesinitiativen. Sie bereiteten ihre Resolutionen in Ausschüssen vor und präsentierten sie in der Plenarsitzung dem gesamten Modell Europa Parlament. Dann wurde abgestimmt. Auch wenn nicht jede Resolution eine Mehrheit bekam, wurde das Ziel des Planspiels erreicht. Die Jugendlichen sollen politische Prozesse auf europäischer Ebene verstehen und ermutigt werden, sie aktiv mitzugestalten.

Der dabei von den Teilnehmenden behandelte Themenkatalog war umfangreich und vielseitig. Sie berieten Resolutionen zu Rassismus, Pressefreiheit im Internetzeitalter, hybriden Bedrohungen und zur Rolle der Europäischen Union im Welthandel. Auch die europäische Technologie-, Klima-, Energie-, Weltraum- und Bildungspolitik stand auf der Tagesordnung.

Letzte Rücksprachen vor Beginn der Sitzung
© Bundesrat | Liesa Johannssen

Fishbowl-Diskussion
Tradition beim Modell Europaparlament ist inzwischen auch die Fishbowl-Diskussion – dieses Mal mit den Bundestagsabgeordneten Chantal Kopf (Die Grünen) und Tilman Kuban (CDU). Beide standen den Jugendlichen Rede und Antwort, wobei neben persönlichen Erfahrungen auch zu Themen wie Atomkraft, Rüstungspolitik, einem Tempolimit auf Autobahnen und einem Social Media Verbot für Jugendliche diskutiert wurde.
Förderung des MEP

Das MEP wird seit 2001 unter der Schirmherrschaft der jeweiligen Bundesratspräsidentschaft durchgeführt. Es wird mit Mitteln des EU-Programms „Erasmus plus“ gefördert und ist Teil eines europaweiten Dialogs zwischen Politik und Jugend. Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und der Bundesrat unterstützen das Projekt.


14. SpardaSpendenWahl für Schulen startet jetzt

Kultur und Kreativität rufen: „Bühne frei für uns!“

Die SpardaSpendenWahl startet in diesem Jahr unter dem Motto „Bühne frei für uns!“
Foto Sparda West.

Duisburg, 18. März 2026 - Ab sofort hebt sich der Vorhang für Grund- und weiterführende Schulen in der Region. Sie sind gefragt, ihre kulturellen und kreativen Projekte ins Rampenlicht zu stellen und sich bei der SpardaSpendenWahl zu bewerben. Der beliebte Online-Förderwettbewerb findet 2026 schon zum 14. Mal statt und steht diesmal unter dem Motto: „Bühne frei für uns!“. Das bedeutet: Ob Kunst, Musik, Theater, Medien oder andere spannende Ideen – es ist Zeit für den großen Auftritt! Zu gewinnen gibt es nicht nur viel Aufmerksamkeit, sondern auch Zuwendungen in Höhe von insgesamt 400.000 Euro über den Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West.

„Mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall. Viele Schulen aus Duisburg und Umgebung sind schon seit Jahren dabei. Wir schätzen diese Treue sehr – und freuen uns gleichzeitig über neue Teilnehmende“, erklärt Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg. Das Motto sei bewusst offen formuliert, um Raum für vielfältige Vorschläge zu schaffen. Unabhängig von Größe und Profil: Jede Idee zählt und gerade auch kleine Schulen sind eingeladen mitzumachen. Damit der Wettbewerb fair abläuft, treten die Teilnehmenden in vier Kategorien gegeneinander an: sehr kleine, kleine, mittelgroße und große Einrichtungen.

So funktioniert’s
Die Gewinne sind auf die Kategorien verteilt, sodass die Chancen in allen Sparten gleich groß sind. Insgesamt werden 200 Preise zwischen 1.000 und 6.000 Euro ausgeschüttet. Mitmachen geht ganz einfach über die Wettbewerbsseite www.spardaspendenwahl.de. Dort können die Fördervereine der Schulen ab sofort bis zum 5. Mai um Mitternacht ihre Bewerbungen einreichen. Wer für eine der Schulen abstimmen möchte, kann schon vorher loslegen. Denn die digitale Wahl startet bereits am 21. April. Schließlich legen die Internetnutzerinnen und -nutzer fest, wer einen Preis erhält – jede und jeder darf so den Förderwettbewerb mitgestalten!

Noch mehr Gewinne auf Instagram
Das gilt übrigens für alle Kanäle: Im vergangenen Jahr sorgte die SpardaSpendenWahl auch auf Instagram für große Begeisterung. Dort wird es wieder einen Insta-Sonderpreis geben. Um einen von zehn Gewinnen in Höhe von 1.000 Euro zu erhalten, lassen sich die teilnehmenden Schulen auf dem Kanal @spardawest nominieren – dafür einfach einen Kommentar unter dem Gewinnspielpost hinterlassen. Das kann sich auch für die Kommentierenden lohnen. Für sie sind zehn Sportartikel-Gutscheine im Lostopf. „Wie für die gesamte SpardaSpendenWahl gilt: Wir freuen uns über alle, die sich engagieren und mitmachen – ob Schulen oder Abstimmende!“, erläutert Dominik Kanders.

Die SpardaSpendenWahl endet diesmal am 19. Mai um 12 Uhr. Dann schließt sich der Vorhang wieder – bis der Wettbewerb im nächsten Jahr in seine 15. Runde geht. Dominik Kanders: „Jetzt sind wir erst mal gespannt auf die aktuellen Ideen. Also Bühne frei für die Schulen und ihre kulturellen und kreativen Überraschungen!“