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Online-Veranstaltung Studieren ohne Abi |
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Duisburg, 27. Februar 2026 - Studieren ist auch ohne Abi
möglich: Wer eine staatlich anerkannte Berufsausbildung
abgeschlossen hat, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen
an der Universität Duisburg-Essen einschreiben. Darüber
informiert die Studienberatung in einer Online-Veranstaltung
am 9. März um 17 Uhr.
Dabei
geht es nicht nur um Voraussetzungen für das Studieren ohne
Abi, wie zum Beispiel drei Jahre Berufserfahrung oder eine
Aufstiegsfortbildung. Themen sind außerdem Fächer,
Bewerbungsverfahren Studienfinanzierung, Anerkennung von
Leistungen oder Studieren mit Kind. Weitere Informationen:
https://www.uni-due.de/abz/studierende/beruflich_qualifizierte.php
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Projektstart: „Unsere kleine Farm
III – Gesund aufwachsen in Duisburg“
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Duisburg, 26. Februar 2026 -
Unter dem Titel „Unsere kleine Farm III – Gesund aufwachsen
in Duisburg“ ist im Januar 2026 ein innovatives
Präventionsprojekt zur Förderung der körperlichen und
psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
gestartet. Es richtet sich an Kitas, Grundschulen sowie
weiterführende Schulen (5./6. Klasse) im Duisburger Norden.
Ziel ist die Entwicklung und
nachhaltige Verankerung niedrigschwelliger tier- und
naturgestützter Gesundheits- und Präventionsangebote. Diese
umfassen Bewegungsförderung, Ernährung, psychische Gesundheit
sowie Klimagesundheit. Das Gelernte soll direkt in den Alltag
der Kinder einfließen – insbesondere durch Aktivitäten mit
Tieren und Pflanzen in der Natur.
Das auf drei Jahre angelegte
Projekt wird von der AWO-Integrations gGmbH Duisburg
umgesetzt und vom Fachbereich Gesundheitswissenschaften der
Hochschule Bochum evaluiert. Zudem unterstützen das
Gesundheitsamt, das Amt für Schulische Bildung, das Jugendamt
sowie das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg
das Vorhaben.
Gefördert wird das Projekt vom Verband
der Ersatzkassen e. V. (vdek). Die beteiligten Ämter
begleiten den Prozess aktiv, um die Angebote gezielt in die
Präventionsstrategie der Stadt einzubinden.
Im
Mittelpunkt steht die Förderung der körperlichen und
psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen durch
tier- und naturgestützte Aktivitäten auf dem Lernbauernhof
Ingenhammshof in Duisburg-Meiderich sowie auf dem
Bauspielplatz Neumühl.
Zu den Kernzielen gehören die
Stärkung von Bewegung, gesunder Ernährung und Resilienz, die
Verbesserung des Selbstbildes, die Vermittlung von
Coping-Strategien sowie die Reflexion gesundheitsfördernder
Verhaltensweisen. Grundlage bilden tier- und naturgestützte
Ernährungs- und Bewegungsangebote sowie niedrigschwellige,
partizipative Gruppenangebote zur Vermittlung von
Gesundheitswissen und Gesundheitskompetenz.
Auch
die Fachkräfte in den beteiligten Kitas und Schulen sowie die
Familien der Kinder werden aktiv einbezogen. Sie sollen von
den Angeboten profitieren und als Multiplikatorinnen und
Multiplikatoren wirken. Hierzu entwickelt die AWO-Integration
gemeinsam mit allen Projektpartnern themenspezifische
Handlungsleitfäden und ein Multiplikationskonzept.
Diese beschreiben die gesundheitsfördernden Wirkmechanismen
der Angebote und stellen das Wissen nachhaltig auch weiteren
Interessierten zur Verfügung – über Duisburg hinaus.
„Gemeinsam setzen die
AWO-Integration und der Verband der Ersatzkassen ein starkes
Zeichen für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung im
Kindesalter – dort, wo sie am meisten wirkt: in der Kita und
im schulischen Alltag und damit unmittelbar in der Lebenswelt
der Kinder“, erklärt Christian Breidenbach, Pressesprecher
der vdek-Landesvertretung in NRW.

Auf dem Bild von links nach
rechts:
Pony Räuber, Dominik Herrmann
(AWO), Mike Kim (AWO), Eva Sense (AWO - Projektkoordination),
Christian Breidenbach (vdek/Pressesprecher der
Landesvertretung), Stefanie Ufermann (Stabstellenleitung
Gesundheitsamt), Irma Lababidi (Abteilungsleitung Amt für
schulische Bildung), Santina Scherer (AWO), Katrin Bade
(Sachgebietsleitung Jugendamt), Philipp Thelen (Amtsleitung
Jugendamt), Hund Fine, Schewa van Uden (Sachgebietsleitung,
Amt für Integration und Einwanderungsservice), Marcel
Fischell (Amtsleitung schulische Bildung), Antje Schwarz
(AWO-Niederrhein – Projekt Kleine Farm II), Dirk Franke
(AWO/Geschäftsführung), Ringo Schoepke (vdek/Referent)
Projektmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention,
Referat Ambulante Versorgung)
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Endspurt bei
Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen |
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Jetzt bewerben und
Energiesparmeister in Nordrhein-Westfalen werden -
Bewerbungsfrist endet am 20. März 2026
- 2.500 Euro für den
Landessieger
- Bewerbung auf
www.energiesparmeister.de
Berlin/Duisburg, 26. Februar
2026 - Der
Energiesparmeister-Wettbewerb 2026 unter der Schirmherrschaft von
Bundesumweltminister Carsten Schneider geht in den Endspurt: Noch
bis zum 20. März 2026 können sich Schülerinnen und Schüler sowie
Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen mit ihren
Klimaschutzprojekten bewerben.
Attraktive Preise für
engagierte Schulen: Der Landessieger in Nordrhein-Westfalen erhält
2.500 Euro Preisgeld und qualifiziert sich automatisch für das
bundesweite Online‑Voting um den Titel „Energiesparmeister Gold“.
Hier winken weitere 2.500 Euro Preisgeld.
Auch ehemalige
Preisträgerschulen, die ihre Projekte weiterentwickelt haben, können
sich bewerben: Für langfristiges Engagement wird ein Sonderpreis mit
1.000 Euro Preisgeld vergeben.
So geht’s weiter: Nach Ende
der Bewerbungsphase wählt eine fachkundige Jury Ende April das beste
Projekt jedes Bundeslandes aus. Über den Bundessieg entscheidet ein
Online‑Voting im Juni.

©www.energiesparmeister.de
Paten und Unterstützer des
Wettbewerbs
Neben dem Preisgeld erhalten die Siegerschulen eine
Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer Institution aus der
Region. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der
Öffentlichkeitsarbeit.
Die diesjährigen Paten des
Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, Bremer Energiehaus-Genossenschaft
eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Finanztip, Gesellschaft
für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH),
Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH
(LEKA MV), Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA),
Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe
Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen,
Sparkassenverband Bayern, die Sparkassen in Niedersachsen, Techem
Energy Services GmbH und ZEBAU – Planungs- und Beratungsgesellschaft
gGmbH.r IMK Inflationsmonitor wird monatlich aktualisiert.
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Preisträgerkonzert des
Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ |
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Duisburg, 24. Februar 2026 - Das
diesjährige Preisträgerkonzert des 63. Regionalwettbewerbs
„Jugend musiziert“ findet am Sonntag, 1. März, um 11 Uhr im
Kammermusiksaal der Folkwang Universität der Künste an der
Düsseldorfer Straße 19 in der Stadtmitte statt.
Die jungen Teilnehmenden stellen
ein abwechslungsvolles Programm mit Ausschnitten aus ihren
Wettbewerbsbeiträgen vor. Es erklingen unter anderem Werke
von Stravinsky, Grieg, Berkowitsch und Green Day. Alle
Preisträgerinnen und Preisträger erhalten aus der Hand von
Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales,
ihre Urkunden.
Ausgeschrieben war der Wettbewerb in diesem Jahr für die
Kategorien Klavier und Harfe Solo, Drum-Set und Kammermusik
für Bläser und Streicher sowie Akkordeon.
Der Eintritt ist frei.
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28. Niederländisch-deutscher
Kinder- und Jugenddramatiker*innenpreis in Duisburg 2026
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Duisburg, 23. Februar 2026 - Im Rahmen des
Festivals „KAAS&KAPPES“ wurden am Sonntag, den 22.02.2026 im
KOM´MA, dem Duisburger Kinder- und Jugendtheater, die
Gewinner*innen des 28. niederländisch-deutschen Kinder- und
Jugenddramatiker*innenpreises bekannt gegeben.
 Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn überreichte die Preise im Gesamtwert von
7.500 EUR für drei Theaterstücke.
Von den 119 Texten,
die in diesem Jahr aus fünf verschiedenen Ländern
(Deutschland (98), den Niederlanden (8), Belgien (3),
Österreich (7) und der Schweiz (3) am Wettbewerb teilnahmen,
wählte die vierköpfige Jury, bestehend aus Chiara Tissen
(NL), Renate Frisch (D), Rob Vriens (NL) und Manuel Moser
(D), folgende Preisträger*innen aus: Reineke Van
Hooreweghe (B) für das Stück NAAF 3.000 € Fabian
Hartje (D) Jip Vuik (NL) für das Stück für das Stück
SCHERBEN KINDER KLASSENCARROUSEL 2.500 € 2.000 €
Neben den Preisträger*innen empfiehlt die Jury folgende Texte
an Verlage und Theatergruppen zur Inszenierung und hat sie in
den Stückepool aufgenommen:
Sigrid Behrens (D) mit
dem Stück „ „Worte machen“ Marc Becker (D) mit dem Stück „
„Lügen lernen“ Lili Roesing (D) mit dem Stück
„Rückenschwimmen“ Lena Gorelik (D) mit dem Stück „Der
wiedergefundene Freund“ Sergej Gößner (D) mit dem Stück
„Ich sehe was / was du nicht siehst“ Maja Mick (D) mit dem
Stück „MEINS MEINS MEINS“
Informationen über die
Jurymitglieder 2026: Chiara Tissen (NL) – Autorin,
Übersetzerin und Schauspielerin Renate Frisch (D) –
Mitbegründerin des KOM’MA-Theaters, Schauspielerin und
Regisseurin Rob Vriens (NL) – freelance Theaterregisseur
im Bereich Kinder- und Jugendtheater, arbeitet abwechselnd in
Deutschland und den Niederlanden Manuel Moser (D) –
Regisseur, Schauspieler und Teil des Leitungsteams des
COMEDIA Theaters in Köln
Hier die Begründungen der
Jury: Preise 2026 NAAF von Reineke Van Hooreweghe (NL)
8+ Es ist mir eine große Ehre, als leidenschaftliche
Fahrradfahrerin, diese Laudatio über das Stück ‘Naaf’ halten
zu dürfen. Aber ob ich nach dieser Laudatio noch stolz sein
werde, eine Fahrradfahrerin zu sein... hm... Hören Sie
einfach zu und urteilen Sie selbst.
NAAF also, auf
Deutsch: Nabe. Die Nabe eines Fahrrads ist der Teil, der
sich ganz in der Mitte des Rads befindet und der selbst still
stehen bleibt, während das Rad dreht. In diesem Stück ist
Naaf der Name der Hauptfigur. Es gibt eine Insel im Meer,
dort wohnt eine Gemeinschaft, die immer vom Fischfang gelebt
hat, die Insel hatte Fischkutter und Fischernetze und das
Leben war zwar hart, aber man hatte genug. Das Meer gab und
das Meer nahm, so ging es Jahrhunderte lang. Wie das
Wellenspiel von Ebbe und Flut.
Bis an einem Tag ein
Inselbewohner ein Gerät mitnahm vom Festland. Ein Gerät wie
ein Pferd, nur aus Stahl, man musste es nicht füttern, es
wurde nicht krank und... man konnte es auch selbst
herstellen. Die Inselbewohner entwickelten von nun an das
perfekte Fahrrad. Und das nicht nur für den Eigenbedarf,
sondern es kam zu einer richtigen Massen-Produktion.
Ein riesiges Schiff legte an, um die neuen Räder abzuholen
und Geld zu bringen, was zu noch mehr Werkstätten auf der
Insel führte. ‚Das Meer bringt die Kinder‘, so heißt es, aber
es wurden immer weniger Kinder geboren. Bis Naaf unterwegs
war, endlich wieder ein Kind! Naaf war die Hoffnung für die
Zukunft der Insel.
Naaf jedoch erweist sich als große
Enttäuschung: Der Junge mit der blauen Mütze, spricht nicht,
er will nicht über Räder reden, ist lieber allein. Oder er
setzt sich zu Nepke Boets, der alten Frau, die noch immer
Fischernetze flickt und die Geschichte der Insel und ihrer
Bewohner in die Knoten der Netze hinein verarbeitet.
Früher hat auf der Insel immer allen alles gereicht, jetzt
sind die Bewohner weniger zufrieden, sind ungeduldiger,
labern mehr. Bei Nepke findet Naaf Zuflucht. Sie schätzt sein
Schweigen. Und weil es tagsüber so viel Lärm gibt auf der
Insel, geht Naaf nachts hinaus und rennt über die Kliffs auf
der Suche nach den Walen, deren Gesang er hören will.
Steur, einer der Männer der Insel, wird böse auf ihn. Ist
es väterliche Besorgnis über einen Sohn, der zu nichts taugt?
Es ist entschieden: Naaf soll Rad fahren. Wie eine Art ‚Rite
de passage‘, meint Steur. Das geht natürlich schief. Naaf
schafft es einfach nicht, das Gleichgewicht zu halten, er
stürzt und Nepke Boets muss ihn wieder aufrichten.
Mittlerweile kommen immer mehr Aufträge für immer mehr
Fahrräder. Es muss gearbeitet werden, aber auch hierzu taugt
Naaf nicht, seine Hände bleiben weiß, gegen die schwarzen
Hände aller anderen Männer.
Naaf, der ein feines
Gespür dafür hat, weiß, dass die großen Aufträge für die Wale
nicht gut sind: sie bedeuten noch mehr Schiffe, noch mehr
Störungen unter Wasser, so dass sie sich gegenseitig nicht
mehr verstehen können. Die Inselbewohner verstehen ihn nicht:
Naaf muss mitarbeiten, was stimmt nicht mit ihm? Was fehlt
ihm? Plötzlich, obwohl Nepke Boets gewarnt hat - sie weiß
das Wetter noch aus dem Flug der Vögel abzulesen- gibt es
einen großen Sturm. Naaf ist weg. Alle suchen ihn und Steur
sieht Naafs blaue Mütze im Wasser. Jetzt kommen die
Fischernetze von Nepke Boets gerade recht!
Steur
knotet alle Fischernetze, die es noch gibt, aneinander und an
alle Fahrräder der Inselbewohner, aber wie kommt Naaf in das
Netz? Ein Wal bringt ihn auf seinem Rücken zum Netz und eine
Spezialkonstruktion von aneinander gebundenen Fahrrädern
zieht das Riesennetz mit Naaf aus dem Wasser. Dann erst
spricht Naaf seine ersten Worte: Ich hab‘ sie gesehen
Ich hab‘ die Wale gesehen.
Naaf ist ein poetischer
Text in einer herrlichen, manchmal erfundenen Sprache über
Sehnsucht, über Nachkommen, die Erwartungen ganzer
Generationen beantworten müssen, über Klima, über die Habgier
der Insel-Bewohner, oder sollte man sagen der Erd-Bewohner.
Über Konsum, über die Geschichte einer Gemeinschaft, die man
nicht so leicht zur Seite schieben sollte. Über Stillbleiben
im großen Wirbel der Welt. Über das Meer. Und... ja, wie kann
es auch anders sein, über Fahrräder...
SCHERBEN KINDER
von Fabian Hartje (D) 14+ Es gibt Texte, die erinnern. Und
es gibt Texte, die aufbrechen. SCHERBEN KINDER ist beides.
Fabian Hartje schreibt – wie der Untertitel offenlegt – „nach
Motiven aus“ Frank Wedekinds FRÜHLINGS ERWACHEN. Doch was
hier geschieht, ist keine Bearbeitung im klassischen Sinn. Es
ist keine Aktualisierung. Kein bloßes Übertragen ins 21.
Jahrhundert. Es ist eine frische Umschreibung – eine radikale
Neuverortung. Wedekinds Figuren treten hier nicht als
literarische Denkmäler auf, sondern als atmende, scrollende,
vapesaugende, sich selbst überhörende Jugendliche unserer
Gegenwart. Sie sprechen in der Sprache ihrer Zeit –
fragmentiert, ironisch, explizit, tastend. Und doch tragen
sie denselben existenziellen Kern in sich wie einst:
Scham. Begehren. Orientierungslosigkeit. Die verzweifelte
Suche nach Identität.
Der Frühling dieses Textes ist
kein romantischer Neubeginn – er ist ein ungeschützter
Ausnahmezustand. Ein Aufbruch ohne Geländer. Ein „Ich will
was spüren“ in einer Welt, die längst alles vorstrukturiert
hat. Und genau hier setzt die vielleicht klügste,
radikalste Entscheidung dieses Stücks an: Der Anfang gehört
nicht den Jugendlichen. Er gehört den Erwachsenen.
Gleich im Prolog tritt der „Chor der Lehrer und Erwachsenen“
auf – selbstironisch, sich selbst kommentierend, leicht
lächerlich, aber keineswegs harmlos. Sie erklären, sie
relativieren, sie korrigieren sich. Sie sprechen von
Kategorien, von Schubladen, vom „Kreislauf“. Sie witzeln über
Alter, Relevanz, Sichtbarkeit. Und während sie behaupten,
gleich zu verschwinden, geschieht etwas Entscheidendes:
Sie machen sichtbar, dass diese Welt ihre Welt ist. Die
Bühne gehört scheinbar den Jungen – aber strukturiert wird
sie von den Alten.
Die Erwachsenen geben vor,
marginalisiert zu sein – „ab 35 nicht mehr interessant“ –doch
in Wahrheit sind sie die ordnende Instanz. Sie definieren
Normen, Praktika, Versetzungen, Lebensläufe. Sie haben das
System gebaut, in dem die Jugendlichen nun atmen müssen. Und
genau dadurch wird klar: Unsere Welt ist – trotz
angeblichen Jugendkults – die Welt alter Leute. Die Jungen
bewegen sich in einem Gefüge, das sie nicht geschaffen haben.
Sie rebellieren nicht mehr frontal – sie versuchen zu
navigieren. Zwischen Noise-Cancelling-Kopfhörern und
Erwartungsdruck. Zwischen Selbstoptimierung und
Selbstverlust. Der Prolog ist daher kein Gag. Er ist eine
Machtdemonstration im Gewand der Selbstironie. Und wenn
die Erwachsenen rufen: „Immerhin hatten wir diesen Prolog“ –
dann klingt darin nicht nur Komik, sondern Besitzanspruch.
Wie bei Frühlings Erwachen geht es um Körper. Um das
Erwachen. Um die gefährliche Mischung aus Neugier und
Unwissen. Doch Hartje verschiebt die Perspektive. In einer
Zeit, in der Jugendliche scheinbar alles wissen – weil sie
alles sehen können –, entsteht eine neue Form der
Verunsicherung. Pornografie ersetzt Aufklärung,
Dauerbeschallung ersetzt Selbstgespräch, digitale Nähe
ersetzt echte Intimität. Wendlas Wunsch „Ich will was spüren“
ist dabei das erschütternde Zentrum des Stücks. Er ist
Sehnsucht und Selbstgefährdung zugleich. Was bei Wedekind
tragisch unausweichlich erscheint, wird hier zu einer
verstörenden Suche nach Intensität in einer überreizten Welt.
Gewalt entsteht nicht aus moralischer Verdrängung allein –
sondern aus emotionaler Überforderung.
Die
Jugendlichen in SCHERBEN KINDER sind keine Opfer im
klassischen Sinn. Sie sind hochreflektiert – und gerade
deshalb verloren. Sie sprechen klug. Sie analysieren. Sie
wissen um Strukturen. Und stehen doch ratlos darin. Das macht
die Modernität dieses Textes aus.
Fabian Hartje
gelingt etwas Seltenes: Er schreibt Jugend nicht als
Behauptung, sondern als Zustand. Die Dialoge sind schnell,
brüchig, komisch – und dann plötzlich von brutaler
Ehrlichkeit. Ironie kippt in Ernst. Coolness in Panik.
Lässigkeit in existenzielle Angst. Besonders in den Monologen
– Inas Angst vor dem eigenen Inneren, Theas Wut, Moritz’
Überforderung – entsteht eine Dringlichkeit, die nicht
literarisch wirken will, sondern gegenwärtig. Das ist keine
nostalgische Rückschau auf Jugend. Das ist Jugend im Jetzt.
SCHERBEN KINDER ist mutig. Formal. Sprachlich.
Inhaltlich. Hartje nimmt einen kanonischen Stoff und
verneigt sich nicht ehrfürchtig, sondern widerspricht ihm
produktiv. Er zeigt: Der Frühling ist noch da. Aber er fühlt
sich anders an. Und vor allem: Er beginnt nicht mehr im
Verborgenen, sondern unter den Augen einer Erwachsenenwelt,
die behauptet, nicht mehr wichtig zu sein und die doch alles
strukturiert. Diese Verbeugung vor Wedekind und
gleichzeitige Emanzipation von ihm macht die Qualität dieses
Textes aus. Mit SCHERBEN KINDER schafft Hartje einen Text,
der Wedekinds Fragen in unsere Gegenwart übersetzt – nicht
als Zitat, sondern als Reibung.
Einen Text, der zeigt,
dass Erwachsenwerden noch immer ein Risiko ist. Dass Freiheit
noch immer gefährlich ist. Und dass die Welt, in die junge
Menschen hineinwachsen, nicht neutral ist – sondern gebaut.
Von uns. Herzlichen Glückwunsch zum 2. Preis des
deutsch-niederländischen Autoren*innenwettbewerbs Kaas &
Kappes. Und danke für diesen scharfen, ungeschützten,
notwendigen Frühling.
KLASSENCARROUSEL von Jip Vuik
(NL) 4+/6+/8+ Was für ein herrliches und dynamisches
Karussell: drei Texte in einem. Autor Jip Vuik bedient
gleichzeitig drei Altersgruppen zur gleichen Zeit: Erst die
4-Jährigen, parallel dazu die 6-Jährigen und zeitgleich die
8-Jährigen. Jede der drei Gruppen bekommt eine auf ihr Alter
zugeschnittene Vorstellung. Unterschiedlich, was den Inhalt
und den Sprachstil angeht, aber basierend auf der gleichen
Ideologie: Das freie Leben soll gelebt werden. Es geht um
vier Kinder aus einer merkwürdigen Familie. Sie müssen sich
zum ersten Mal an bürgerliches Leben anpassen, was sie noch
nie gemacht haben: in die Schule gehen und mitmachen.
Sie kommen nämlich aus dem Zirkus; das war bis zu diesem
Tag ihr Leben, das hat bestimmt, wie sie sich bisher gefühlt
und verhalten haben. Wir erfahren: Heutzutage ist
Zirkus nicht mehr so beliebt; und somit hat die Zirkusfamilie
nicht viel Geld: Das Zelt ist undicht, es regnet durch die
Plane, die Kostüme sind zerrissen, und um Geld zu sparen,
müssen alle Familienmitglieder im Programm mitwirken, auch
die Kinder. Elend also. Außerdem verbietet der Tierschutz das
Auftreten von wilden Tieren, weshalb die einzige Attraktion
des kleinen Zirkus, ein Elefant, vor möglichen Kontrollen vom
Aufsichtsamt versteckt werden muss! Ausgerechnet an dem Tag,
als ein solcher Kontrolleur auftaucht, fängt auch noch das
Kassengebäude Feuer und der Elefant verschwindet. Der Zirkus
wird vorübergehend geschlossen und die Kinder müssen so lange
die örtliche Schule besuchen.
Sie sollen in ihren
jeweiligen Jahrgangsstufen am Unterricht teilnehmen wie
‘normale Kinder’ und machen sich Gedanken: Können sie sie
selbst bleiben? Dürfen sie ihre besonderen Geschichten frei
erzählen? Werden sie als merkwürdig und unangepasst
wahrgenommen oder doch ziemlich wie alle anderen Kinder
angesehen? Wir erleben das in drei gleichwertigen Teilen.
Die Kinder werden auf das Publikum aufgeteilt. Zu den
Jüngsten Vorschulkindern kommt Bekka (4 Jahre alt) und
erzählt über ihre Familie und ihre Freundschaft mit Wasi, dem
Elefant. Der Junge Riet (eigentlich heißt er Rinus) ist 7 und
zeigt den Schulanfängern, dass er alle Sprachen der Welt
spricht und magisch denken kann. Die beiden ältesten Charles
(Sjaal, 14) und Ilona (Loon, 13) gehen zusammen in eine
höhere Klasse und versuchen, so normal wie möglich zu sein.
Aber ob das gelingt? Draußen auf dem Hof werden alle
Kinder von einem Elefanten überrascht, der die Geschichte
offen und theatral verbindet. Zwei erfrischende Solos und
ein von Leidenschaft getriebener Dialog als eine Vorstellung
- zu Recht ein spielerisches Theater-Karrussel. Jedes Alter
bekommt so sein eigenes Stück. Ingeniös und überraschend.
Inventif, transparent und angemessen.
Die drei Texte
brechen etwas auf: einen freien, offenen und romantischen
Raum. Es zeigt sich ein unbekanntes System und fordert auf,
auf eine andere Weise als gewohnt auf die Wirklichkeit zu
schauen. Die drei Texte funktionieren zusammen wie drei
Pferde, die im Karussell gemeinsam einen Wagen ziehen, und
lassen uns diese fantastische Dynamik wiedererkennen.
Vuik schaut mit scharfen und zugleich liebevollen Augen auf
seine Figuren. Sein Text ist scheinbar leicht, aber wirkt nie
bequem. Er zeigt eine unglaublich schöne Verletzbarkeit.
Seine Sprache ist immer klar, spielerisch rhythmisch, sie ist
roh und poetisch zugleich und damit äußerst gut spielbar. Es
gibt Raum zum Bebildern, für Spieler und Zuschauer. Und
es ist angenehm verwirrend. Was sehen wir? Themen wie:
Akzeptiertwerden, Anderssein und Träumenwollen werden
zusammen gemischt und machen sowohl Identifikation als auch
Zugänglichkeit möglich. Es hört sich vielleicht
kompliziert an, aber das ist es auf keinen Fall. Drei Welten
verschmelzen auf eine Weise, die uns – die Jury- heimlich
seufzen ließ: ‚Schade, dass nicht alle alles sehen können!‘
Aber wir konnten alles lesen und die einzelnen Teile
verbinden und damit ihre Kraft erfahren. Das hat den
theatralen Kreis rund gemacht und die Geschichte komplett.
Die außergewöhnlichen Figuren und der Text im Ganzen sind
so schön und liefern pure Empathie. Und sie ermöglichen, ohne
sentimental zu werden, einen gleichermaßen wahrhaftigen wie
romantischen Blick auf ein Leben, was vielleicht vorbei geht,
aber nie aufhören wird, uns zu verführen - den Zirkus.
KLASSENKARROUSSEL ist kein edukatives Experiment, sondern ein
vollständiges artistisches Statement. Das Karussell dreht
sich immer weiter und wer darauf steigt, steigt nach einer
Weile verzaubert und hoffentlich leicht und angenehm
verändert wieder ab.
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Ausbildungsoffensive bringt
Azubi-Talkshow an die Heinrich-Heine- Gesamtschule in
Duisburg
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Duisburg, 23. Februar 2026 - Die
Heinrich-Heine-Gesamtschule in Duisburg war Gastgeber eines
weiteren Tourstopps der Ausbildungsoffensive. Vor rund 80
Schülern der Oberstufe standen Ausbildungswege, duale
Perspektiven und konkrete Einblicke in den Berufsalltag im
Mittelpunkt.
Unter Moderation von Mona Belinskiy
(1Live) kamen die Schüler mit Azubis und Dualstudierenden ins
Gespräch, die offen von ihren Erfahrungen berichteten. Mit
dabei waren die Nachwuchskräfte der TARGOBANK, der Duisburger
Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft (DVV), von
schauinsland-reisen sowie den Evangelischen Kliniken
Niederrhein.

(v.l.): Die Azubis und Dualis der DVV, der Evangelsichen
Kliniken, der TargoBank und von schauinsland-reisen gaben im
Gespräch mit Moderatorin Mona Belinkiy (1Live / Bildmitte)
spannende Einblicke in ihren Ausbildungsalltag. (Quelle:
schüngelschwarz)
Die TARGOBANK gewährte
Einblicke in den Arbeitsalltag zwischen Kundenberatung und
digitalen Finanzlösungen. Die DVV erläuterte Aufgaben in
Verkehrs- und Versorgungsbetrieben. schauinsland- reisen
stellte Ausbildungswege in der Tourismusbranche vor und
sprach über Service und internationale Zusammenarbeit.
Die Evangelischen Kliniken Niederrhein machten deutlich,
wie vielseitig der Einstieg in medizinische und pflegerische
Berufe gestaltet sein kann. Die Schüler nutzten die Talkrunde
intensiv für konkrete Nachfragen: Wie läuft der
Bewerbungsprozess bei der TARGOBANK ab? Welche
Verantwortung übernehmen Azubis bei der DVV? Welche
Aufgaben erwarten Berufseinsteiger bei schauinsland-reisen?
Und wie gestaltet sich der Ausbildungsalltag in den
Evangelischen Kliniken Niederrhein?
Der persönliche
Austausch machte viele Inhalte greifbar und wurde an den
Unternehmensständen weiter vertieft. Jessica Klamke,
Berufsorientierungslehrerin der Heinrich-Heine-Gesamtschule,
zeigt sich überzeugt: „Es war der erste Auftritt der
Ausbildungsoffensive bei uns und meine Erwartungen wurden
wirklich übertroffen. Wir verständigen uns bereits auf einen
Termin im kommenden Schuljahr.“
Die
Ausbildungsoffensive ist im Schuljahr 2025/2026
flächendeckend zwischen Münster und Köln unterwegs – mit weit
über 60 Partnerunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen.
Schulen und Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen
das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per E-Mail an
info@ausbildungsoffensive.de.
Schon seit 2009 ist
die Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur
Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die
Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und
regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von
namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.
Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten
Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den
Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern. Die
Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft des Essener
Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW der
Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der
TalentTage Ruhr.
Workshop Manga zeichnen in
der Zentralbibliothek Zu einem
Manga-Zeichenworkshop lädt die Zentralbibliothek an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Samstag, 21. März,
von 11 bis 13.30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an
Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Die
Teilnehmenden können mit der Künstlerin Jen Satora in die
Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen
Manga-Heldinnen und -Helden eintauchen oder eigene Figuren
erfinden.
Sie lernen, wie sie Stilmittel richtig
einsetzen und mit typischen Materialien arbeiten. Wer selbst
schon gezeichnet hat, kann seine Sachen mitbringen und sich
weitere Tipps und Anregungen holen. Die Teilnahme ist
kostenfrei, alle Materialien werden gestellt. Der Workshop
gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Eine Anmeldung ist
online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
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KAAS&KAPPES im KOM’MA- Stadt Duisburg verleiht den
Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis
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Duisburg, 18.
Februar 2026 - Am Sonntag, den 22.02.26. findet im KOM’MA,
dem Duisburger Kinder- und Jugendtheater in Rheinhausen, ein
wichtiges Ereignis statt: Zum 28.Mal verleiht die Stadt
Duisburg im Rahmen des Niederländisch-Deutschen Festivals
KAAS&KAPPES den mit 7.500 € dotierten Preis für den besten
Kinder- und Jugendtheater-Text.

Der Niederländisch-Deutsche
Autor*innen-Wettbewerb für Kinder- und Jugend-Dramatik wird
alljährlich in 5 Ländern ausgelobt: in Deutschland,
Österreich, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden. Eine
zweisprachige Jury wählt die besten Texte aus.
Am
Sonntag um 15:00h sind erst mal alle aufgefordert, die
Compagnie TANZFUCHS aus Köln mit der tänzerischen Parabel
FOXX für Kinder ab 5 zu erleben. Drei Performer:innen tauchen
in Fuchs-Welten ein und begeben sich auf die Fährte des
vielseitigen Tieres. Es wird bunt, schrill und zugleich
scheu, sensibel und geheimnisvoll…
Danach
findet die diesjährige Preisverleihung statt, die von der
Bürgermeisterin Frau Edeltraud Klabuhn feierlich begangen
wird. Auch hierzu lädt das KOM’MA alle Theater-Interessierten
herzlich ein!
Tickets unter
www.kommatheater.de
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Über 200 Betreuungsplätze: Duisburgs größte KiTa hat
eröffnet |
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Stepke-KiTa Obstsalat mit viel
Raum für vielfältige pädagogische Angebote Duisburg,
16. Februar 2026 - Duisburgs größte KiTa ist offiziell
eröffnet. Mit der Stepke-KiTa Obstsalat startete heute, am
16.02.2026, im Stadtteil Untermeiderich die dreistöckige
Einrichtung mit Betreuungsplätzen für 200 Kinder in elf
Gruppen. Für den Träger Stepke-KiTas ist es bereits die
dritte Einrichtung in Duisburg, gleichzeitig ist es seine
größte in Deutschland.
Heute wurden die ersten Kinder
begrüßt, die volle Kapazität an Betreuungsplätzen wird bis
August erreicht sein. Die KiTa Obstsalat ist ein weiterer
Meilenstein in der Unternehmensgeschichte des Trägers, der im
vergangenen Jahr die Eröffnung seiner 70. Einrichtung
feierte. „Es ist fantastisch zu sehen, wie unser Großprojekt
Obstsalat nun an den Start geht. Die ersten Kinder starten ab
sofort mit der Eingewöhnung und können ihren
Stepke-Wohlfühlort entdecken“, freut sich
Stepke-Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin.
Realisiert
wurde der Neubau mit der Unternehmensgruppe Michael Türk als
Initiator und Investor, mit dem Stepke bereits mehrere
Projekte in Nordrhein-Westfalen umgesetzt hat. Zu entdecken
gibt es viel für die Kinder der KiTa Obstsalat: Auf knapp
2.000 m² Innenfläche und dazugehörigem Außengelände wird viel
geboten.
Neben großzügigen Gruppenräumen, sind unter
anderem eine eigene Turnhalle, ein Mehrzweckraum für kreative
Angebote und Veranstaltungen sowie Differenzierungsräume mit
pädagogischen Schwerpunkten wie Bauen, Forschen und Musik
Teil der Einrichtung. Ein besonderes Highlight ist der
Wassergewöhnungsraum, in dem die Kinder spielerisch und
behutsam erste Erfahrungen mit dem Element Wasser sammeln
können.
Außengelände als Erlebnisraum mit eigener
Rampe Das weitläufige Außengelände bietet ausreichend
Platz für abwechslungsreiche Spiel- und Lernimpulse. Für jede
Altersgruppe gibt es das passende Angebot: eine Rampe, einen
Kriechtunnel, einen Forschungsbereich, einen KiTa-Acker sowie
Wasserspiele, die zum Entdecken und Ausprobieren einladen.
Abgerundet wird das Konzept durch einen klaren
Schwerpunkt auf gesunde Ernährung, passend zum
„vitaminreichen“ Namen. In der hauseigenen KiTa-Küche wird
künftig täglich frisch gekocht. Zusätzlich werden die Kinder
in Küchen auf Kinderhöhe aktiv und altersgerecht in das Thema
Ernährung eingebunden.
KiTa-Leitung Marco Dettmar
startet mit guten Vorsätzen in seine neue Position: „Wir
wollen nicht nur die größte KiTa der Stadt sein, wir wollen
das auch leben. Durch moderne Pädagogik und eine
professionelle Erziehungspartnerschaft mit den Eltern vor
Ort.“ Auch Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte,
Jutta Thomas, freut sich über den Start der neuen KiTa
Obstsalat: „Wir sind sehr stolz, dass wir in Duisburg jetzt
drei Einrichtungen betreiben. Insgesamt bieten wir 465
KiTa-Plätze an und entlasten damit die angespannte
Betreuungssituation weiter.“
In der Stepke-KiTa
Obstsalat sind noch KiTa-Plätze frei. Pädagogische Fach- und
Ergänzungskräfte, die Lust haben, eine neue KiTa mit
aufzubauen sind ebenfalls herzlich willkommen. Mehr Infos
dazu gibt es unter www.stepke-kitas.de.
Stepke-KiTas als gemeinnützige GmbH ist ein
KiTa-Träger mit einem eigenen innovativen Konzept, der unter
dem Motto „Richtig gute KiTa“ Kindertagesstätten an
zahlreichen Standorten in Deutschland betreibt. In den KiTas
in Berlin, Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen
kümmern sich über 1300 pädagogische Mitarbeiter*innen um etwa
5800 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren.
Das
KiTa-Konzept basiert auf sechs tragenden Säulen: Ein
durchdachtes Raumkonzept eröffnet den Kindern vielfältige
Erfahrungs- und Entwicklungsmöglichkeiten drinnen und
draußen. Fest verankert ist hierbei eine alltagsintegrierte,
individuelle Sprachbildung u. a. mit spielerischen Angeboten
in Englisch. Abgerundet wird die Stepke-Pädagogik durch eine
gesunde, kindgerechte Ernährung, vielfältige Naturerfahrungen
durch z. B. Ausflüge und Projekte sowie gezielte
Wassergewöhnungsangebote.
Die pädagogische Qualität
als Konzeptsäule wird durch sehr gut ausgebildete
Mitarbeiter*innen gewährleistet und durch die eigene
Stepke-Fachberatung unterstützt. Stepke gehört zur AcadeMedia
PreSchools GmbH, hinter der ein engagiertes Team steht, das
sich mit Leidenschaft für hochwertige frühkindliche Bildung
einsetzt. Als Teil der renommierten schwedischen
Bildungsgruppe AcadeMedia AB, dem führenden privaten
Bildungsanbieter in Nordeuropa, bringt AcadeMedia langjährige
Erfahrung und Innovationskraft in die deutsche
Bildungslandschaft ein.
Weiterführende Informationen
zu Stepke, Anmeldungen und Stellenangeboten können online
unter www.stepke-kitas.de und auf den Social Media-Kanälen
des Trägers abgerufen werden. Für Rückfragen steht
Medienvertreter*innen Tobias Wellems, Referent
Personalmarketing & PR, unter marketing@academedia.de zur
Verfügung.

v. l.: Freuen sich über den Start der neuen KiTa Obstsalat:
Jutta Thomas (Stepke-Regionalleitung für die Region
NRW-Mitte), Marco Dettmar (KiTa-Leitung der Stepke-KiTa
Obstsalat), Patrick Cornelius (KiTa-Leitung der Stepke-KiTa
Obstsalat) sowie Melanie Jung (stv. Stepke-Regionalleitung
für die Region NRW-Mitte).
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36. TANZtage: Duisburg im
Bewegungsrausch
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Duisburg,
13. Februar 2026 - Jazz & Modern, Street- und Showdance,
Hip-Hop und Ballett: Die TANZtage kommen zurück nach
Duisburg. Vom 27. Februar bis zum 22. März lockt die 36.
Ausgabe des größten Amateurtanz-Events wieder zahlreiche
Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet.

Gruppe C Photography
18
Shows, darunter drei Finals in den Kategorien Kids, Teens und
Adults bietet die Plattform, bei der sich große und kleine
Talente auf der Bühne präsentieren können: erst bei den
Vorentscheiden in der Rheinhausen-Halle, dann in den
Endrunden im Theater Duisburg. Drei Top-Beiträge pro
Fachrichtung qualifizieren sich durch das Fachjury-Urteil für
das jeweilige Finale.
Zusätzlich schickt das Publikum eine Darbietung mittels
digitaler Stimmzettel in die nächste Runde. Kulturdezernentin
Linda Wagner blickt voller Vorfreude auf die TANZtage: „Ich
bin Fan und besuche mehrere Vorführungen. So geht es auch
Besucherinnen und Besuchern, die jährlich wiederkommen. Diese
besondere Festivalenergie, die uns hier jedes Mal aufs Neue
trägt, ist einzigartig und einfach mitreißend.“
Neu in diesem Jahr: Erstmals wird
das Festival von einem erweiterten Workshop-Angebot
begleitet. „Erfahrene Jurorinnen und Juroren geben die
90-minütigen Kurse, für die es limitierte Plätze gibt.
Interessierte lernen aus erster Hand Technik, Ausdruck und
Choreografie. Dadurch werden die TANZtage noch stärker zur
Plattform für Austausch und Weiterentwicklung“, betont Petra
Schröder, Leiterin der Kulturbetriebe.
Für Festivalleitung Nicole
Richter steht der Zusammenhalt im Mittelpunkt: „Wir werden
immer besser, weil wir gemeinsam wachsen und gegenseitige
Erfolge feiern. Die TANZtage stehen für Teamgeist und
Respekt. Wir schaffen einen sicheren Ort der Begegnung vor,
hinter und auf der Bühne.“
Damit
das möglich ist, unterstützen Sponsoren die TANZtage erneut
als zuverlässige Partner. Thomas Diederichs, Sprecher des
Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr, sagt: „Was hier
entsteht, prägt die Szene weit über das Finale hinaus. Die
Wochenenden in Duisburg festigen das Tanz- Netzwerk und
verbinden Menschen unterschiedlicher Tanzstile.
Einsteigerinnen und Einsteiger sowie routinierte Formationen
aller Altersklassen machen mit. Das überzeugt uns, die
TANZtage finanziell zu stärken.“
Die Zahl der verkauften Tickets
unterstreicht die Strahlkraft des Festivals: Bereits eine
halbe Stunde nach Vorverkaufsstart waren 7.000 Karten
vergriffen. Inzwischen gibt es nur noch ein
Restkartenkontingent für vereinzelte Shows, die
Kinderveranstaltungen sind ausverkauft. Nach den „First
Level“-Veranstaltungen vom 27. Februar bis 8. März folgt das
Finalwochenende am 21. und 22. März.
Dazwischen findet am 15. März der
„Workshop-Sunday“ für Mittelstufe bis Fortgeschrittene statt.
Karten für alle Events gibt es entweder im Servicebüro des
Theaters Duisburg am Opernplatz an der Neckarstraße 1,
telefonisch unter 0203 283-62100, per E- Mail an
karten@theater-duisburg.de oder online im Ticketshop unter
https://tanztage.reservix.de/events. Karten sind zudem
bundesweit in über 3.000 angeschlossenen
Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Instagram-Profil TANZtage:
https://www.instagram.com/tanztage
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UDE: Die freestyle-physics gehen in die 25. Runde |
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Duisburg, 11. Februar 2026 - Zisch!
Wusch! Rumms! Bei den freestyle-physics klingt Happy Birthday
etwas anders. Zum 25. Geburtstag des Physik-Wettbewerbs für
Kinder und Jugendliche an der Universität Duisburg-Essen gibt
es die spaßigsten Tüftelaufgaben aus den vergangenen Jahren.
Mit dabei: Wasserraketen, Papp-Katapulte und Crashtests. Die
Aufgaben sind online, die Anmeldung läuft bis zum 21. Juni.

Ein selbstgebautes Fahrzeug fährt bei einem Crashtest gegen
eine Wand. Bei der Unfallsimulation schwappt Wasser aus einem
Becher. UDE/Nicolas Wöhrl
Mit Schaschlikspießen einen
Kran konstruieren, der fast ein halbes Kilo trägt. Ein Boot
bauen, das nur durch eine Mausefalle angetrieben wird. Und
eine Wasserrakete entwerfen, die möglichst lange in der Luft
bleibt. Für all das ist Köpfchen gefragt. Schüler:innen der
Jahrgangsstufen 5 bis 13, die Spaß am Tüfteln haben, können
sich ab sofort für die freestyle-physics anmelden. Bis Juli
haben sie Zeit, innerhalb ihrer Teams kreative Lösungen für
anspruchsvolle technische Aufgaben zu finden.
Im
Finale vom 6. bis 10. Juli am Campus Duisburg präsentieren
die Teams ihre Ideen Physiker:innen der Universität
Duisburg-Essen (UDE). Pro Disziplin werden die drei besten
Lösungen ausgezeichnet, Sonderpreise gibt es für Kreativität.
Denn: Es zählen nicht nur gute Ergebnisse, sondern auch
smarte und originelle Überlegungen. „Es ist jedes Jahr erneut
verblüffend, wie kreativ die Kinder und Jugendlichen die
Aufgaben mit einfachen Mitteln lösen“, sagt Physiker Dr.
Andreas Reichert aus dem Organisationsteam des Wettbewerbs.
Über 1500 Schüler:innen aus NRW und über dessen Grenzen
hinaus nehmen jährlich an den freestyle-physics der UDE teil.
Seit 2001 verwandelt sich die Wiese am Forsthausweg kurz vor
den Sommerferien in einen lebendigen Treffpunkt. Kinder und
Jugendliche experimentieren, kleben, justieren und feilen an
den letzten Details.
Die Aufgaben im Überblick:
Montag: Duisburger Hafenkran, Schaschlik-Edition
Ziel
ist es, einen stabilen Kran zu konstruieren – nur mit
Schaschlikspießen und Gummibändern. Der fertige Kran muss
einen freien Abstand von 40 cm überbrücken können und dabei
ein Gewicht von 400 g tragen. Der Kran selbst soll möglichst
wenig wiegen.
Dienstag: Mausefallen-Boot
Hier gilt
es, ein Boot zu bauen, das im Wasser eine Strecke von einem
Meter möglichst schnell zurücklegt. Dazu nutzt es als Antrieb
ausschließlich die mechanische Energie aus der gespannten
Feder einer Mausefalle.
Mittwoch: Crashtest
Aufgepasst, Wand im Weg! Für den Crashtest bauen die Teams
ein Fahrzeug, das besonders gut gegen einen Auffahr-Unfall
geschützt ist. Bei der Unfallsimulation soll ein mit Wasser
gefüllter Pappbecher möglichst wenig Inhalt verlieren.
Donnerstag: Papp-Katapult
Papier, Wellpappe,
Papierkleber und Faden – diese Dinge müssen ausreichen, um
ein Katapult zu bauen, das einen Tischtennisball möglichst
weit schleudert. Entscheidend ist dabei außerdem auch, wie
schnell die Schüler:innen wieder nachladen: Welches Team
katapultiert den Ball innerhalb einer Minute am häufigsten
hinter das Zielbrett?
Freitag: Wasserrakete
Der
jährliche Klassiker: Die Rakete wird mithilfe von einem Liter
Wasser und Luftdruck gestartet. Die Wasserrakete, die am
längsten in der Luft bleibt, gewinnt. Um die Flugzeit zu
verlängern, können zum Beispiel Flügel oder Fallschirme
verbaut werden.
Weitere Informationen:
Wer den
beliebten Physikwettbewerb noch nicht kennt, bekommt im
Kurzvideo einen ersten Eindruck.
https://www.freestyle-physics.de/index.php
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Clara Seauve überzeugt beim Kreisentscheid |
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Vorlesewettbewerb in der
Zentralbibliothek Duisburg, 9. Februar 2026 -
Mit ausdrucksstarken Stimmen, literarischem Gespür und viel
Lesefreude ist der Kreisentscheid Duisburg-Süd des
bundesweiten Vorlesewettbewerbs 2025/2026 in der Duisburger
Zentralbibliothek erfolgreich zu Ende gegangen. Zwölf
Schülerinnen und Schüler traten am Montagvormittag (9.
Februar) gegeneinander an, nachdem sie sich zuvor als beste
Vorleserinnen und Vorleser an ihren Schulen durchgesetzt
hatten.

Vorlesewettbewerb - Kreisentscheid 2025/2026 Siegerin Clara
Seauve mit Jury-Mitglied Foto Stadtbibliothek Duisburg
Am Ende überzeugte Clara Seauve vom Mannesmann-Gymnasium
und ging als Siegerin des Kreisentscheids hervor. Mit diesem
Erfolg qualifiziert sie sich für den nächsten
Wettbewerbsschritt und wird demnächst beim Bezirksentscheid
antreten. Die Teilnehmenden präsentierten je einen selbst
gewählten Text, anschließend mussten sie ihre Lesefähigkeit
an einem ihnen unbekannten Text zeigen.
Bewertet
wurden unter anderem Lesetechnik, Interpretation und
Textstellenauswahl. Die Jury, unter anderem bestehend aus
Fachleuten der Bibliothek und dem bekannten Autor und
Illustrator Martin Baltscheit, hatte dabei keine leichte
Aufgabe, denn allen Teilnehmenden war die Begeisterung für
das Lesen anzumerken.
Der Vorlesewettbewerb wird von
der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins
des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er soll Begeisterung
für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz
von Kindern stärken und sie dabei unterstützen, ihren
Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen
einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln.
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Kleine Detektive entdecken künstliche Intelligenz
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Duisburg, 9. Februar 2026 - Die
Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der
Duisburger Innenstadt lädt Kinder der 3. und 4. Klasse am
Montag, 23. Februar, zu einem KI-Workshop ein. Künstliche
Intelligenz prägt zunehmend unseren Alltag. Ein frühzeitiger
kindgerechter Zugang zu diesem Thema hilft Kindern, sich
sicher in einer zunehmend digitalen Welt zu orientieren.
In diesem Workshop erkunden Kinder spielerisch die
Grundlagen der künstlichen Intelligenz. Durch altersgerechte
Aktivitäten entwickeln sie ein erstes Verständnis für KI-
Technologien und deren Einsatz im Alltag. Der kostenfreie
Workshop fördert kritisches Denken, Kreativität und
Teamarbeit und findet in Kooperation mit „Coding for
tomorrow“ zum „Safer Internet Day“ statt. Vorkenntnisse sind
nicht erforderlich. Anmeldung sind ab sofort auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
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Schulverkehr: DVG passt Fahrtzeiten an |
Duisburg, 4. Februar 2026 -
Die
DVG arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der
Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). In
den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel
erreicht. Deshalb passen DVG und Stadt in Zusammenarbeit mit
den Duisburger Schulen das Angebot im Schulverkehr an. Ab
Montag, 9. Februar, werden die Fahrtzeiten der Linien 940E
und 942E angepasst.
Linie 906E: Entfall Haltestelle
„Josefstraße“ und neue Haltestelle Oswaldstraße Im Zuge
von Straßenbauarbeiten kommt es zu einer dauerhaften
Haltestellenverlegung. Die Haltestelle Josefstraße wird durch
die Haltestelle „Oswaldstraße“ ersetzt. Die neue Haltestelle
liegt auf der Oswaldstraße, in Höhe der Hausnummer 8.
Linie 940E: Zwei Fahrten starten früher Auf der Linie 940E
starten die Fahrten, die derzeit um 7:17 Uhr an der
Haltestelle „Mannesmann Tor 2“ bzw. um 7:02 Uhr an der
Haltestelle „Ehinger Berg“ jeweils Richtung Gesamtschule
Großenbaum beginnen, fünf Minuten früher. Der Hintergrund
ist, dass die Busse durch das hohe Verkehrsaufkommen zuletzt
zu spät für den Unterrichtsbeginn an der Gesamtschule Süd
angekommen sind, weshalb eine frühere Abfahrt erforderlich
wurde.
Linie 942E: Anpassungen an geänderte
Unterrichtszeiten der Gesamtschule Mitte/Süd Da bei der
Gesamtschule Mitte/Süd ab dem 9. Februar neue
Unterrichtszeiten gelten, müssen drei Fahrten der Linie 942E
geändert werden:
- Dienstags fährt der Bus künftig um
12:55 Uhr statt um 13:40 Uhr von der Haltestelle
„Kammerstraße“ nach Mündelheim - Mittwochs fährt der Bus
künftig um 15:55 Uhr statt um 15:10 Uhr von der Haltestelle
„Kammerstraße“ nach Mündelheim - Donnerstags entfällt die
Fahrt ab Haltestelle „Kammerstraße“ um 13:40 Uhr, aufgrund
fehlender Nachfrage.
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- Workshop: Wie funktioniert künstliche Intelligenz? -
Webseiten-Programmierkurs in der Bibliothek in Rumeln-
Kaldenhausen |
Workshop: Wie funktioniert künstliche Intelligenz?
Duisburg, 4. Februar 2026 - Workshop: Wie funktioniert
künstliche Intelligenz? Wie funktioniert künstliche
Intelligenz – und was lässt sich mit ihr alles machen? Diesen
Fragen widmet sich eine interaktive Veranstaltung für
Jugendliche von 10 bis 16 Jahren am Donnerstag, 19. Februar,
in der Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der
Duisburger Innenstadt.
Von 16.30 bis 18.30 Uhr
steht das spielerische Kennenlernen von KI- Anwendungen im
Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen, wie sogenanntes
„Prompten“ funktioniert, also das gezielte Formulieren von
Anweisungen für KI-Tools. Darüber hinaus können verschiedene
Anwendungen selbst ausprobiert und deren Einsatzmöglichkeiten
entdeckt werden.
Das Angebot ist kostenlos und
richtet sich an alle, die sich kreativ und praktisch mit
digitalen Zukunftstechnologien auseinandersetzen möchten.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mit der Veranstaltung
setzt die Bibliothek ihre Reihe „Mach mit am Donnerstag“
fort. Genauere Informationen zu den einzelnen Terminen gibt
es im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de unter
der Kachel „Veranstaltungen/Kartenvorverkauf“. Dort kann man
sich auch bequem online anmelden.
Bei Fragen stehen
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und
Jugendbibliothek, persönlich oder telefonisch unter 0203
283-4221 gerne zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind montags
bis freitags von 13 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr.
Webseiten-Programmierkurs in der Bibliothek in Rumeln-
Kaldenhausen Die Schul- und Stadtteilbibliothek
in Rumeln-Kaldenhausen an der Schulallee 11 lädt
Interessierte im Alter von zehn bis 13 Jahren zu einem neuen
Webseiten-Programmierkurs ein. Ab Donnerstag, 5. März, werden
jeweils von 14 bis 16 Uhr spielerisch die Grundlagen von HTML
und CSS vermittelt.
In kleinen Schritten erfahren die
Kinder, wie man Texte und Bilder einfügt, Farben und
Schriftarten gestaltet und schließlich eine eigene kleine
Webseite erstellt. Mit diesem Angebot möchte die Bibliothek
Kinder für digitale Kreativität begeistern und ihnen erste
Einblicke in die spannende Welt des Programmierens
vermitteln.
Die Teilnahme ist kostenlos, benötigt
wird lediglich ein eigener Laptop. Eine Anmeldung ist auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen
möglich. Bei Fragen steht das Team der Bibliothek persönlich
oder telefonisch unter Tel. 02151 41908158 zur Verfügung.
Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 Uhr
bis 13 Uhr sowie von 14 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10
Uhr bis 13 Uhr.
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Zeugnis-Telefon für
Eltern, Schülerinnen und Schüler |
Düsseldorf/Duisburg, 3. Februar
2026 - Am Freitag, 6. Februar 2026, erhalten die Schülerinnen
und Schüler der weiterführenden Schulen ihre
Halbjahreszeugnisse. Aus diesem Anlass bietet die
Bezirksregierung Düsseldorf ‒ neben den Sorgentelefonen von
Städten und sozialen Einrichtungen ‒ wieder ein
Zeugnis-Telefon an.
Eltern sowie Schülerinnen und
Schüler können dort vor allem rechtliche Fragen klären, etwa
wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur
Schullaufbahn haben. Das Zeugnis-Telefon zu Fragen aus den
Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule,
Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist
unter der Rufnummer 0211 475-4002 an folgenden Tagen
erreichbar:
• Freitag, 06.02.2026, • Montag,
09.02.2026, • Dienstag, 10.02.2026, • jeweils von 10:00
bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr. Duisburg 0203
94000
An den Grundschulen ist die Ausgabe der
Halbjahreszeugnisse bereits seit dem 02.02.2026 möglich. Zu
Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und
Förderschule ist das Zeugnistelefon der Bezirksregierung bei
den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie
der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet.
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Osterferien 2026: Kostenfreie Betreuung für
Grundschulkinder
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Duisburg, 30. Januar 2026 - Das Amt für Schulische Bildung der Stadt
Duisburg bietet in Zusammenarbeit mit den Ganztagsträgern in den
Osterferien 2026 wieder ein Betreuungsangebot für Grundschulkinder
an. Die Betreuung findet vom 30. März bis zum 10. April (außer an
den Feiertagen) jeweils von 8 bis 16 Uhr an 18 verschiedenen
Standorten in Duisburg statt.
Unter der Aufsicht von
pädagogischen und weiteren Fachkräften werden neben dem täglichen
Mittagessen unter anderem Spiele, Sport, kreative und künstlerische
Aktionen sowie Ausflüge in die nähere Umgebung angeboten. Die
Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden und ist kostenfrei.
Lediglich für das Mittagessen fallen Kosten in Höhe von vier Euro
pro Tag an.
Das Online-Anmeldeportal wird unter
www.duisburg.de/ferienbetreuung am Montag, 2. Februar, um 12 Uhr
freigeschaltet und steht bis Freitag, 13. Februar, 16 Uhr zur
Verfügung. Die Platzvergabe erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs
der Anmeldungen. Nach verbindlicher Terminbuchung erhalten
Erziehungsberechtigte direkt über das Anmeldeportal eine Nachricht,
ob ihre Buchung erfolgreich war oder ob sie einen Platz auf der
Warteliste erhalten haben.
Anschließend erfolgt noch eine Bestätigung per Mail. Weitere
Informationen und eine Auflistung aller Standorte sind ab
sofort auch online unter www.duisburg.de/ferienbetreuung
abrufbar.
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Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Schüler
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Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Schüler am 5.2.26 von
9-15 Uhr im AWO-CityHaus (Friedrich-Wilhelm-Straße 47, 47051
Duisburg) Duisburg, 30. Januar 2026 - Die rund 160 jungen Duisburgerinnen und
Duisburger der 9. Klassen aus vier allgemeinbildenden Schulen
erhalten hier die Möglichkeit, Pflegeberufe praxisnah
kennenzulernen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von der
AWOcura organisiert wird, steht das aktive Erleben: Die Jugendlichen
können unter Anleitung unter anderem Blutdruck messen,
Händedesinfektion fachgerecht durchführen und weitere typische
Tätigkeiten aus dem Pflegealltag ausprobieren.
Auch können
mit Hilfe einer speziellen Demenz-Box oder des
Alterssimulationsanzugs GERT hautnahe Erfahrungen aus der
Lebensrealität älterer Menschen gesammelt werden.
Praxisanleiterinnen, Praxisanleiter, erfahrene Pflegekräfte und
Auszubildende stehen dabei für Gespräche, Fragen und Einblicke in
Ausbildung und Berufsalltag zur Verfügung.
Der Tag der
offenen Tür bietet einen guten Einblick in die Vielfalt,
Verantwortung und Perspektiven der Pflegeberufe und richtet sich
bewusst an junge Menschen in der beruflichen Orientierungsphase.
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Siegerinnen und Sieger des
Erklärfilm-Wettbewerbs 2025 der Bezirksregierung
ausgezeichnet
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Düsseldorf/Duisburg, 29. Januar 2026 -
Warum bekommen Kinder eigentlich Taschengeld? Was kann eine
Klasse gegen Mobbing tun? Wie verändert Social Media unser
Gehirn? Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur
Oberstufe haben zu Themen aus ihrem täglichen Leben über 60
Erklärfilme erstellt. Sylvia Wimmershoff, Direktorin der
Schulabteilung der Bezirksregierung Düsseldorf, zeichnete die
besten Filme aus dem gesamten Regierungsbezirk aus.
„Die Filme der Schülerinnen und Schüler erklären nicht nur
ein Thema, sondern regen zum Nachdenken darüber an“, so
Sylvia Wimmershoff. „Ihr habt die digitale Technik und Eure
Kreativität genutzt, um Clips zu erstellen, die etwas
verändern können. Das zeigt, welche Chancen digitale Medien
bieten. Gleichzeitig beschäftigt Ihr Euch auch mit möglichen
Gefahren von Sozialen Medien. Das verdeutlicht, wie
Erklärfilme die Medienkompetenz fördern.“
Geehrt
wurden die Gewinnerinnen und Gewinner der unterschiedlichen
Jahrgangsstufen. Jeder Film wurde von einer Jury bewertet,
die nicht nur die filmische Umsetzung, sondern auch die
fachliche Richtigkeit der Inhalte berücksichtigte. Die
Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs erhielten Urkunden
und kleine Geschenke. Und sie konnten an verschiedenen
Workshops teilnehmen, um professionelle Filmtechnik und
-ausrüstung auszuprobieren.

Die Siegerinnen und Sieger des Erklärfilm-Wettbewerbs 2025 -
Foto Bezirskregierung
Grundschule
1. Platz: Mosaikschule, Nettetal, AG Hier spielt Team
Vielfalt! Gewaltfrei lernen 2. Platz: Leegmeerschule,
Emmerich, AG Klasse 3 Was ist Taschengeld?
Sekundarstufe I 1. Platz: Gesamtschule Hardt,
Mönchengladbach, Klasse 7.1. Die Stadtbibliothek
Mönchengladbach – ein Wohlfühlort für alle Generationen 2.
Platz: Alfred-Adler-Schule, Duisburg, Klasse 5b
Mobbing
Sekundarstufe II 1. Platz: Burggymnasium,
Essen, Laura Steinsiek Psychologische Auswirkungen von
Sozialen Medien 2. Platz: Elly-Heuss-Knapp-Berufskolleg,
Düsseldorf, Fachoberschule Gestaltung Klassenstufe 11
Einblick Praktikumsbetrieb FAFM - Freie Akademie für Malerei
und Grafik
Alle Filme finden Interessierte unter
folgendem Link:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLyL30xsH26Q3NzCGlzz4sj3_TzB91LR-3
Hintergrund: Der
Erklärfilm-Wettbewerb wurde 2017 in Duisburg ins Leben
gerufen und hat sich seitdem zu einem etablierten Format
entwickelt, das in mehreren Kreisen und kreisfreien Städten
Nordrhein-Westfalens umgesetzt wird.
In der jeweiligen
Kommune wird das Vorhaben von einer Einrichtung vor Ort
(z. B. Regionales Bildungsbüro, Medienzentrum,
Stadtbibliothek) organisiert und von den Medienberaterinnen
und -beratern der Bezirksregierung begleitet. Landesweit
steht FILM+SCHULE NRW den lokalen Ausrichterinnen und
Ausrichtern eines Erklärfilm-Wettbewerbs beratend zur Seite
und hält Unterstützungsmaterialien für die Erklärfilmanalyse
und -produktion bereit.
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Jugendkonferenz „YOUth Day“ startet im
Jugendzentrum „Die Insel“
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Duisburg, 27. Januar 2026 - Was
belastet Jugendliche aktuell? Auf welche Ressourcen können
sie zurückgreifen? Und welche Wünsche haben sie für die
Zukunft? Das und mehr wollten Studierende der Sozialen Arbeit
an der Hochschule Düsseldorf wissen. Im Wintersemester
besuchten sie verschiedene Duisburger Jugendeinrichtungen, um
mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.
Die Ergebnisse werden jetzt bei der Jugendkonferenz
„YOUth Day“ präsentiert. Die Konferenz ist eine Kooperation
zwischen der Stadt Duisburg und einem Projektteam der
Hochschule und richtet sich an Jugendliche aus Duisburg im
Alter zwischen zwölf und 17 Jahren.
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Ausbildungsoffensive macht Station an der Gesamtschule
Walsum
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Starke Partner am Start Duisburg, 20. Januar
2026 - Die Gesamtschule Walsum in
Duisburg startete mit einem klaren Fokus auf die berufliche Zukunft
in den Schultag. Vor rund 90 Oberstufenschülern präsentierte die
Ausbildungsoffensive ein praxisnahes Veranstaltungsformat, bei dem
Azubis und dual Studierende auf Augenhöhe über ihren Einstieg ins
Berufsleben berichteten.
Für den passenden Rahmen sorgte
Moderator Jan Schmitz (Radio Vest), der durch die Talkrunde führte
und den jungen Fachkräften gezielt praxisnahe Einblicke entlockte.
Mit der TARGOBANK, den Evangelischen Kliniken Niederrhein, der DVV
(Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft) sowie
schauinsland-reisen bildete der Termin eine breite Vielfalt
möglicher Berufsfelder ab – von kaufmännischen Tätigkeiten bis hin
zu sozialen Berufen und technischen Ausbildungswegen.

Auf der Bühne berichteten Azubis etwa, wie sie bei der Bank bereits
früh Verantwortung im Kundenkontakt übernehmen, welche besonderen
Herausforderungen der Klinikalltag mit Schichtsystem bereithält oder
wie eine Ausbildung bei einem kommunalen Energieversorger konkret
abläuft. Auch bei schauinsland-reisen gaben junge Nachwuchskräfte
einen spannenden Einblick in die Welt eines internationalen
Reiseveranstalters – von der Buchungsabwicklung bis zur
Kundenberatung.
Nach der Talkrunde ging es an den
Unternehmensständen direkt weiter: Die Jugendlichen nutzten die
Gelegenheit für persönliche Gespräche, stellten Fragen zu
Bewerbungsverfahren, Anforderungen sowie Aufstiegschancen und
erhielten konkrete Tipps zur Berufsorientierung. Dass die Azubis
dabei als direkte Ansprechpartner zur Verfügung standen, erwies sich
erneut als Türöffner.
Hendrik Schaffart,
Berufsorientierungslehrer der Gesamtschule Walsum, zog ein positives
Fazit: „Das zweite Jahr in Folge hat uns die Ausbildungsoffensive
besucht und es war erneut sehr erfolgreich.“ Die
Ausbildungsoffensive ist im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend
zwischen Münster und Köln unterwegs - mit weit über 60
Partnerunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Schulen und
Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter
+49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.
Schon seit 2009 ist die
Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur
Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die
Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und
regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von
namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.
Im
ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor
allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen
Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft
des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW
der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der
TalentTage Ruhr.
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Schulanmeldungen 2026 an
Duisburger Grundschulen
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Duisburg, 16. Januar 2026 - Zum
kommenden Schuljahr 2026/2027 sind laut der Auswertung der
Einwohnermeldedatei 5.155 Kinder neu schulpflichtig. Davon
wurden bisher 5.062 Kinder an den Grundschulen angemeldet
(siehe angehängte Tabelle). Nun beginnt die Arbeit der
Koordinierung: Hierbei wird zunächst überprüft, ob die
Anmeldezahlen auch mit den zur Verfügung stehenden
Kapazitäten in den einzelnen Schulen übereinstimmen.
Ist das der Fall, verläuft die
Platzvergabe problemlos. Übersteigen die Anmeldezahlen die
Anzahl der Schulplätze, wird in den kommenden Wochen
koordiniert. Das bedeutet, Schulträger, die Schulaufsicht
sowie die Schulleitungen entscheiden nach festgelegten
Kriterien, wer einen Platz in der Wunschschule bekommt und
wem ein Platz an einer anderen Grundschule angeboten wird.
Entscheidungsträger ist dabei
immer die jeweilige Schulleitung. Voraussichtlich Anfang März
stehen dann die finalen Anmeldezahlen für jede Grundschule
fest.




Quelle Stadt Duisburg
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Freie Wohlfahrtspflege NRW
bewertet Referentenentwurf zur KiBiz-Reform
„Dieser
Entwurf ist inakzeptabel und darf so nicht in den NRW-Landtag
kommen“
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Düsseldorf/Duisburg, 15. Januar 2026 -
Heute nimmt die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der Freien Wohlfahrtspflege NRW schriftlich Stellung zum
Referentenentwurf für eine Reform des Kinderbildungsgesetzes
(KiBiz). Als besonders problematisch bewertet werden
weiterhin nicht ausreichende Finanzmittel, deutlich mehr zu
erwartende Bürokratie sowie ein geplantes Ende der Förderung
kleiner, eingruppiger Kitas bereits zum Sommer 2028.
Am 10. Oktober 2025 hat die Freie Wohlfahrtspflege gemeinsam
mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Kirchen und dem
NRW-Familienministerium Eckpunkte für eine Reform des KiBiz
unterzeichnet. Diese sollten die Grundlage für ein neues
KiBiz bilden – die Freie Wohlfahrtspflege sieht die erst
kürzlich unterschriebenen gemeinsamen Punkte im seit dem 8.
Dezember bekannten Referentenentwurf zur KiBiz-Reform nicht
hinreichend berücksichtigt.
Kirsten Schwenke,
Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege in
Nordrhein-Westfalen, macht deutlich: „Der Entwurf für das
neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ist inakzeptabel. Die
äußerst kurze Anhörungsfrist von nur knapp sechs Wochen –
zudem über die Weihnachtsferien – erschwert eine seriöse
fachliche Befassung erheblich. Dass die freien Träger im
Vorfeld nicht in die Erarbeitung des konkreten Gesetzestextes
einbezogen wurden, ist nicht hinnehmbar. Am schwersten wiegt
jedoch, dass der Entwurf inhaltlich und fachlich erhebliche
Defizite aufweist. Würden Kabinett und Landtag diesen Entwurf
beschließen, so würde sich die frühkindliche Bildung für die
Kinder in Nordrhein-Westfalen unter anderem durch ein neu
geplantes Kernzeitenmodell verschlechtern.
Die
Betreuungsqualität für Familien würde abnehmen und unsere
Träger würden flächendeckend vor neue, nicht zu bewältigende
Herausforderungen gestellt werden. Ein Beispiel dafür ist der
deutlich gestiegene Bürokratieaufwand. Zeit, die dann wieder
für die pädagogische Arbeit mit den Kindern fehlen würde. Für
die Freie Wohlfahrtspflege ist klar: Dieser Referentenentwurf
darf so nicht vom Kabinett beschlossen werden. Ein neues
Kinderbildungsgesetz darf die Kinder, ihre Familien, die
Träger und die Mitarbeitenden keinesfalls schlechterstellen
als das bisherige, unzureichende Gesetz. Dazu sind und
bleiben wir mit der Landesregierung im Gespräch.“
Stephan Jentgens, Mitglied im Vorstand der Freien
Wohlfahrtspflege in NRW und Vorsitzender des
Arbeitsausschusses Tageseinrichtungen für Kinder, betont:
„Kitazeit ist Bildungszeit. Nur diese Definition entspricht
einem ganzheitlichen Bildungsverständnis. Deshalb geht die
Unterteilung in Kern- und Randzeiten – mit Auswirkungen auf
den Personaleinsatz – an der Realität in unseren Kitas vorbei
und muss aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden. Schließlich
sieht der bisherige Entwurf vor, dass ab Sommer 2028 kleine
Kitas mit nur einer Gruppe keinen Sonderzuschuss mehr
erhalten sollen. Damit wären mehrere Tausend Kita-Plätze in
Nordrhein-Westfalen gefährdet. Was uns daran besonders
irritiert: In ihrem Koalitionsvertrag hatten CDU und Grüne
noch versprochen, eingruppige Kitas besonders zu fördern.“
Diese fünf Punkte sieht die Freie Wohlfahrtspflege im
aktuellen KiBiz-Referentenentwurf besonders kritisch:
1.)
Im Eckpunktepapier vom 10. Oktober 2025 wurde festgehalten:
„Mit Blick auf die anstehenden Veränderungen und dadurch
bedingte Transformationsprozesse wird unter Beibehaltung der
Dynamisierung der Kindpauschalen die Höhe des Grundbetrags
der Kindpauschalen ab 1. August 2027 dauerhaft durch das Land
um 200 Mio. EUR erhöht; eine Verpflichtung für Kommunen und
Träger, ihrerseits die Finanzierung zu erhöhen, erwächst
daraus nicht.“ Entgegen dieser Vereinbarung sollen die
Transformationsmittel nun bis zum Kitajahr 2030/31 befristet
werden. (vgl. dazu §48a RefE) Das ist für die Freie
Wohlfahrtspflege weder nachvollziehbar noch akzeptabel.
2.) Statt des mehrfach versprochenen und zugesagten
Abbaus von Bürokratie in den Kindertageseinrichtungen enthält
der Referentenentwurf an mehreren Stellen einen deutlichen
Mehraufwand für Berichts- und Dokumentationspflichten – ohne,
dass diese mit mehr Geld für Personal hinterlegt werden.
(vgl. dazu u.a. §18; §20; §39 RefE)
3.) Im bisherigen
KiBiz sichert die sogenannte Planungsgarantie allen Kitas
eine finanzielle Grundversorgung zu. Diese geht jedoch mit
großem bürokratischen Be- und Abrechnungsaufwand einher. Im
Eckpunktepapier vom 10. Oktober 2025 wurde deshalb
vereinbart, dass diese Regelung im Einvernehmen mit den
Trägern erheblich vereinfacht werden soll. Im
Referentenentwurf ist nun eine Änderung ohne vorherige
Gespräche vorgesehen, die zu Ungunsten der Träger ausfällt.
(vgl. dazu §41; §55 RefE)
4.) Der Referentenentwurf
sieht vor, bisher gesetzlich verankerte Beteiligungs- und
Mitwirkungsregelungen für die Träger zu reduzieren oder zu
streichen. Dies soll unter anderem für die Personalverordnung
gelten und stellt für die Freie Wohlfahrtspflege eine nicht
hinnehmbare Missachtung der bisherigen qualifizierten
Zusammenarbeit dar. (vgl. dazu §54; §55 RefE)
5.) Das
Ansinnen der Landesregierung, ab Sommer 2028 den
Sonderzuschuss für besonders kleine, eingruppige Kitas, zu
streichen, steht den Zusagen der Landesregierung diametral
entgegen. (vgl. dazu §35; §55 RefE) Im Gegenteil haben CDU
und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag 2022 versprochen, gerade
besonders kleine Kitas zu fördern.
Hintergrundinformationen
Die Spitzenverbände der Freien
Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) sowie
die katholische und die evangelische Kirche vertreten aktuell
8.300 von insgesamt 10.800 Kindertageseinrichtungen in
Nordrhein-Westfalen. Damit befinden sich drei Viertel aller
Kitas in NRW in freier Trägerschaft. In diesen Kitas bilden,
erziehen und betreuen mehr als 100.000 Beschäftigte etwa
500.000 Kinder.
Seit rund zwei Jahren warten die
Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in
Nordrhein-Westfalen auf einen Gesetzentwurf zur Novellierung
des aktuellen Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in NRW. Am 10.
Oktober 2025 hat die Freie Wohlfahrtspflege gemeinsam mit den
kommunalen Spitzenverbänden, den Kirchen und dem
NRW-Familienministerium Eckpunkte für eine Reform des KiBiz
unterzeichnet. Diese sollten die Grundlage für ein neues
KiBiz bilden – die Freie Wohlfahrtspflege sieht die erst
kürzlich unterschriebenen gemeinsamen Punkte im seit dem 8.
Dezember bekannten Referentenentwurf zur KiBiz-Reform nicht
hinreichend berücksichtigt.
Die Freie Wohlfahrtspflege
hat ihre schriftliche Stellungnahme heute an die
Landesregierung übermittelt. Hier können Sie die
Stellungnahme in der Langfassung nachlesen:
www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/referentenentwurf-kibiz
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
NRW in drei Sätzen
750.000 Mitarbeitende der Freien
Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich
dafür ein, Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Mit
ihren Angeboten und Dienstleistungen erreichen die Träger der
Freien Wohlfahrtspflege in NRW jährlich rund 6 Millionen
Menschen. Neben den konkreten Aufgaben der Wohlfahrts- und
Sozialarbeit übernehmen die Verbände eine wichtige
Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und Verwaltung:
Sie benennen soziale Schieflagen und setzen auf Dialog, um
gemeinsame Lösungen für alle beteiligten Akteurinnen und
Akteure zu erreichen.
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Betreuerinnen und Betreuer für die 74. Stadtranderholung
gesucht
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Duisburg, 12. Januar 2026 - Wir brauchen
Dich! So das Jugendamt Duisburg. Es startet die
Bewerbungsphase für die Stadtranderholung 2026. Gesucht
werden engagierte Jugendliche und junge Erwachsene, die in
den Sommerferien Verantwortung übernehmen und Kindern
unvergessliche Ferien ermöglichen möchten.

Stadtranderholung 2025 auf dem Spielplatz Tempoli. Bilder
Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Für den
Einsatz wird eine steuerfreie Vergütung von 500 Euro gezahlt.
Bewerbungen sind ab dem heutigen 12. Januar 2026 möglich,
Bewerbungsschluss ist der 20. Februar. Die beliebte
Stadtranderholung geht 2026 bereits in ihre 74. Runde.
Vom 10. bis 28. August 2026 erleben Kinder ab der zweiten
Grundschulklasse bis zum 13. Lebensjahr an insgesamt 18
Standorten im gesamten Stadtgebiet ein abwechslungsreiches
und spannendes Ferienprogramm. Gleichzeitig profitieren
Eltern von einer verlässlichen Betreuung ihrer Kinder montags
bis freitags von 8 bis 16 Uhr.

Angesprochen sind
motivierte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16
bis 25 Jahren, die in der zweiten Hälfte der Sommerferien
Zeit haben, gerne mit Kindern arbeiten und sich gemeinsam mit
vielen anderen jungen Menschen im Team engagieren möchten.
Für die Tätigkeit als Betreuerin oder Betreuer sind
keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Voraussetzung
sind ein Mindestalter von 16 Jahren sowie die Bereitschaft,
Verantwortung zu übernehmen. Zur Vorbereitung bietet das
Jugendamt verpflichtende Wochenendschulungen sowie
Erste-Hilfe-Kurse an, die gezielt auf die Aufgaben während
der Stadtranderholung vorbereiten.
Weitere Informationen
sowie der Link zur Online-Bewerbung stehen im Internet unter
www.duisburg.de/stadtranderholung bereit.
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