BZ-Home Familie - Jugend - Schule - Berufe - in DU Sonderseiten



BZ-Sitemap

Uni Duisburg-Essen
Uni Niederrhein
Uni-Termine 
„Mach Dein Ding."


Hochschule Rhein-Waal


Archiv
Schulanmeldungen

Kindernothilfe
Unicef


Eulenklasse
Jus Plauderecke


Friday for Future DU

Lebenswert
Kinder im Nahverkehr
Fahrplanangebot

Jugendherberge
Kitas in DU
Spiel-Bolz-Skaterplätze


Kulturrucksack




















 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 






   
   

Unicef + 29 Kommunen: Kinder und Jugendliche dürfen nicht unter Einsparungen leiden!


Kinder und Jugendliche in NRW sollen ihre Ideen und Projekte umsetzen: "Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit"

Berlin/Duisburg, 1. Februar 2023 - Das Zukunftspaket ruft Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen auf: Bewerbt euch und setzt eigene Ideen und Projekte um! In den vergangenen Jahren hatte die Meinung junger Menschen zu wenig Gewicht. Sie mussten im Alltag auf viele Dinge verzichten und haben die Erfahrung gemacht, dass ihre Interessen nicht berücksichtigt wurden.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat deshalb das Programm "Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit" ins Leben gerufen. Es ermöglicht Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen, eigene Ideen zu realisieren und ihr Umfeld aktiv zu gestalten. Um die Strukturen der Jugendbeteiligung zu fördern, stehen neben der professionellen Unterstützung von Akteur:innen aus der Jugendarbeit Mittel für Personal- und Sachausgaben zur Verfügung.

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung lädt Kinder und Jugendliche ein, sich direkt mit ihren Ideen zu bewerben oder sich für eine erste Information an die Beratungshotline zu wenden. Ob es um die Einrichtung eines Jugendparlaments, einen Kinoabend für Kinder und Jugendliche in einem Stadtteil, ein Sportturnier für die ganze Gemeinde, einen Theater-Workshop oder ein Musikfestival geht: Junge Menschen bis zum einschließlich 26. Lebensjahr haben die Chance, eigene Projektideen in Nordrhein-Westfalen weiterzuentwickeln und dabei Mitbestimmung und Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Das Programm wird mit individuellen Beratungsterminen, Tutorials und Sprechstunden begleitet. Kinder und Jugendliche werden dabei unterstützt, Mitstreiter:innen oder einen Träger zu finden, um gemeinsam einen Förderantrag zu stellen. Über das Formular auf der Website können sich Kinder und Jugendliche direkt melden oder über die kostenlose Beratungshotline informieren: 0800-6647766. Das Team der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung berät und beantwortet Fragen.

Ab dem 1. Februar 2023 können Kinder und Jugendliche gemeinsam mit einem Träger der Kinder- und Jugendarbeit, wie zum Beispiel einem Jugendzentrum oder einem Sportverein, einen Förderantrag stellen. Die Antragstellung ist für Jugendprojekte, die von Kindern und Jugendlichen selbst geplant werden, bis zum 15. September 2023 durchgängig möglich. Außerdem können Anträge für Projekte, die Träger gemeinsam mit jungen Menschen planen, in drei Zeiträumen eingereicht werden: vom 1. bis 22. Februar 2023, vom 20. März bis 3. April 2023 und vom 8. bis 26. Mai 2023.

Die DKJS begleitet Das Zukunftspaket mit Vernetzungs- und Qualifizierungsangeboten, darunter Videos mit Expert:innengesprächen und der wöchentlichen Veranstaltungsreihe "Wissen geht raus - Beteiligung in der Mittagspause", bei der sich Träger und kommunale Vertreter:innen zu verschiedenen Schwerpunkten zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung austauschen können.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website:
www.das-zukunftspaket.de

 

Sporthelfer-I-Ausbildung für Jugendliche

Ein sportlicher Lehrgang in den Osterferien

Duisburg, 30. Januar 2023 - Vom 03. bis zum 06. April haben sportbegeisterte Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren die Möglichkeit im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck ihr Hobby zu vertiefen und in die Rolle als Anleiter*in für Kinder- und Jugendgruppen hineinzuwachsen. Sie lernen vor Gruppen zu stehen und mit diesen Spiel- oder Sportangebote durchzuführen. Dafür gibt die Ausbildung den Jugendlichen Fachwissen und methodische Tipps und Kniffe mit auf den Weg.

Über viel Bewegung in der Ausbildung erleben die Teilnehmer*innen, was es heißt Sportangebote so anzuleiten, dass alle mitmachen können und Spaß haben. Die Ausbildung prägen vor allem die praktischen Übungen und Spiele. Aber auch das Freizeitprogramm kommt nicht zu kurz. Gemeinsame Grillabende, Teamspiele und Ausflüge gehören einfach zu einem gelungenen Jugendlehrgang dazu.

 In dem Preis von 130 € mit Vereinsempfehlung (ansonsten 230 €) sind die Unterkunft, Verpflegung und das Freizeitprogramm inklusive. Lediglich die Anreise zum Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck muss eigenständig organisiert werden. Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie unter www.sportjugend-duisburg.de


 (c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann.

Fortbildungsprogramm zur sprachlichen Bildung von Kindern für pädagogische Fachkräfte in Duisburg

Duisburg, 30. Januar 2023 - Sprachförderung bleibt ein wesentlicher Bestandteil der pädagogischen Arbeit in Duisburg. Deshalb hat das Kommunale Integrationszentrum auch für 2023 gemeinsam mit dem Schulamt, dem Amt für Schulische Bildung, dem Jugendamt, der Stadtbibliothek und dem Zentrum für Fortbildung ein umfangreiches Fortbildungsprogramm entwickelt. Neben Angeboten zur DAZ-DAF-Förderung, zu Alphabetisierung und Mehrsprachigkeit werden auch Workshops zu Tanz, Musik, Kunst, Theater und Sprache, sowie (Online- ) Seminare zur Digitalisierung und Sprachförderung angeboten.

Die Fortbildungsreihe startet am 8.Februar ganz aktuell mit einem OnlineSeminar zum Thema „DAZ-Unterricht für Geflüchtete aus der Ukraine“ Für pädagogische Fachkräfte in Duisburger Schulen, Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie der Kinder- und Jugendarbeit sollen die Fortbildungen Methoden für die Arbeit vor Ort bereitstellen. Für sie ist die Teilnahme an allen Seminaren kostenfrei. Das Programm ist im Gesamtfortbildungsverzeichnis der Stadt Duisburg, sowie online auf der Webseite duisburg.de unter der Suche „Fortbildung Fachkräfte“ zu finden. Anmeldungen sind ab sofort unter Angabe der Seminarnummer schriftlich per E-Mail an seminaranmeldung@stadt-duisburg.de möglich.



DuisburgSport sucht Saisonkräfte für die Bäder

Duisburg, 30. Januar 2023 - Für die diesjährige Freibadesaison vom 1. April bis zum 30. September stellt DuisburgSport Fachangestellte für Bäderbetriebe, Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer sowie Servicekräfte für die Bereiche Kasse und Reinigung in Voll- und Teilzeit ein. Es gibt noch einige freie Stellen. Im Rahmen einer Beschäftigung im Schichtdienst sorgen Fachangestellte für Bäderbetriebe im Freibad Homberg für einen reibungslosen Ablauf des Badebetriebes.

Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur Schwimmmeistergehilfen/in bzw. Fachangestellten für Bäderbetriebe. Außerdem gehören Einsatzbereitschaft – auch an Feiertagen und Wochenenden -, Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, sowie ein kundenorientiertes freundliches Auftreten und gute deutsche Sprachkenntnisse zu den Eigenschaften, die Bewerberinnen und Bewerber mitbringen sollten.

Wer über 18 Jahre alt ist und ein gültiges Rettungsschwimmerabzeichen der DLRG in Silber besitzt, sollte sich unbedingt für einen „Sommerjob“ als Rettungsschwimmer-/in bei DuisburgSport bewerben. Neben der Aufsicht am Beckenrand im Freibad Homberg, Hallenbad Toeppersee und Allwetterbad Walsum haben die Rettungsschwimmer-/innen die Möglichkeit, die Badebetriebsleiter/innen zu unterstützen. Die Tätigkeiten als Servicekraft im Bereich Reinigung bzw. Kasse werden zu flexiblen Arbeitszeiten und an wechselnden Einsatzorten ausgeübt.

Im Bereich Reinigung sind Kenntnisse im Umgang mit chemischen Reinigungsmitteln sowie Hochdruckgeräten und Reinigungsmaschinen von Vorteil. Bewerberinnen und Bewerber für den Bereich Kasse sollten über ausreichende Kenntnisse im Umgang mit den gängigen Kassensystemen verfügen. Die Bewerberinnen und Bewerber sollten Einsatzbereitschaft – auch an Feiertagen und Wochenenden -, Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, sowie ein kundenorientiertes freundliches Auftreten und gute deutsche Sprachkenntnisse mitbringen.

Für Rückfragen zu den Tätigkeiten steht Markus Dreher von DuisburgSport telefonisch unter der Rufnummer 0203 283-58172 zur Verfügung. Schriftliche Bewerbungen sollten per E-Mail an Herrn Moog unter t.moog@duisburgsport.de gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder undSportstätten 0203 283-4444 und im Internet unter www.baederportal-duisburg.de.

 
Freibad Homberg (Foto Uwe Köppen / Stadt Duisburg)



Kitas und Schulen: Nachhaltige Verpflegung

Kreis Wesel/Duisburg, 27. Januar 2023 - Am Donnerstag, 26. Januar 2023, haben sich 25 Teilnehmende aus Kitas, Schulen, Unternehmen, von Sozialträgern, Jugendherbergen und Verwaltung bei einem Online-Workshop zum Thema „Nachhaltige Verpflegung in Kitas und Schulen“ informiert. Der Kreis Wesel hatte gemeinsam mit dem Eine-Welt-Netz NRW und Exile e.V. eingeladen und Unterstützungsangebote vorgestellt.

Praxisbeispiele aus Duisburg und Münster zeigten, wie die Umgestaltung gelingen kann. Einen ersten Zugang zu vollwertigem Essen erhalten Kinder und Jugendliche meist in Kitas und Schulen. Gesteigerte Kosten, Personalmangel und fehlende Zeit machen es dem Kita- und Schulpersonal schwer, das Thema Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Wie es aber gelingen kann, berichtete Andreas Fischer, Bäckereimeister und Leiter der Cafeteria des Elly-Heuss-Knapp Gymnasiums Duisburg.

Seit Jahren wird in der Mensa ausschließlich vegetarisch gekocht. Durch die eingesparten Kosten ist es dem Mensaverein möglich, fast ausschließlich mit Bio-Lebensmitteln zu kochen. Ein komplettes Mittagessen gibt es für Schülerinnen und Schüler für 3 Euro. „Uns ist es wichtig, der Schulgemeinschaft gutes, hochwertiges Essen anzubieten und gleichzeitig Lebensmittel und regionale Bio-Lieferanten wertzuschätzen“, sagt Fischer.

Niemand solle auf ein vollwertiges Mittagessen verzichten müssen. Damit das aber gelinge, müsste an anderen Stellen, wie hier beim Fleisch, eingespart werden Dem stimmt Thomas Voss, kaufmännischer Direktor der LWL-Kliniken Münster und Lengerich, zu. In Sachen nachhaltigem Engagement stehen die Kliniken weit vorne und wurden dafür bereits mehrfach ausgezeichnet.

Ca. 1.700 Essen werden täglich in den Kliniken ausgegeben. Dabei achten die Küchenleitungen darauf, dass die Produkte saisonal, aus ökologischem Anbau und aus der Region kommen. Das Fleisch kommt aus artgerechter Tierhaltung. Auch in Sachen Lebensmittelverschwendung hat sich einiges getan und die Abfälle konnten deutlich reduziert werden.


„Essen ist immer auch ein Imagefaktor“, so Voss. „Das Thema Nachhaltigkeit wird uns ja auch in Zukunft weiter begleiten. Es lohnt sich, schon jetzt damit anzufangen.“ Sein Tipp: Informieren, vernetzen und austauschen und einfach anfangen. Durch die Teilnahme am Workshop sei schon ein erster Schritt getan. Das sieht Petra Hülsken von der Fachstelle Europa und nachhaltige Kreisentwicklung vom Kreis Wesel auch so.


„In Kitas und Schulen fehlt es oft an der Zeit, sich mit Fragen der nachhaltigen Verpflegung auseinander zu setzen. Wir als Kreis müssen dort unbedingt weiter unterstützen, damit auch ohne weitere finanzielle Mittel gutes Essen auf den Tisch kommt. Essen, was sowohl für die Kinder, als auch für den Planeten gesund ist.“


Auch die Öko-Modellregion Niederrhein der beiden Kreise Wesel und Kleve beschäftigt sich seit November 2022 mit der Außerhausverpflegung und hat eine Arbeitsgruppe gegründet. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe werden praktische Ansätze für eine Versorgung mit regionalen Bio-Produkten erarbeitet. Interessierte können sich zum nächsten Arbeitsgruppentreffen im Kreishaus Wesel am Donnerstag, 2. Februar 2023, anmelden.

Weitere Informationen unter: https://tinyurl.com/Arbeitsgruppe


Unsere Ernährung trägt wesentlich bei zum Klimawandel und dem Artensterben. Zahlreiche Lebensmittel wie Südfrüchte, Reis oder Kakao stammen aus dem globalen Süden, wo Kleinbauern besonders benachteiligt sind. Deshalb sind mehr ökologisch erzeugte, regionale, saisonale und faire Produkte in Kitas und Schulen ein Ziel einer nachhaltigen Ernährung. Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen in Deutschland weiterhin zu. Gleichzeitig belasten wir durch zu viel Fleisch, Überproduktion, Lebensmittelabfällen und Pestiziden Umwelt und Natur.

 

SchulKinoWochen NRW 2023: Mehr als 110.000 Schülerinnen und Schüler verlegen ihren Unterricht ins Kino  

Münster/Duisburg, 26. Januar 2023 - Von heute an bis zum 8. Februar öffnen rund 110 Kinos in ganz Nordrhein-Westfalen ihre Türen für die SchulKinoWochen NRW – und mehr als 110.000 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer nehmen am größten filmpädagogischen Projekt des Landes teil. In den Lichtspieltheatern in 79 Städten, von Aachen bis Wuppertal, finden rund 4.000 Vorstellungen statt, allesamt begleitet durch kostenloses Unterrichtsmaterial zur Vor- und Nachbereitung in der Schule.


Veranstaltet werden die SchulKinoWochen NRW von „VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz“ und „FILM+SCHULE NRW“, einer gemeinsamen Initiative des Landschafts­verbands Westfalen-Lippe (LWL) und des Mi­nisteriums für Schule und Bildung NRW.  

Offiziell eröffnet wurden die SchulKinoWochen NRW heute im Kino Steinfurt mit einem besonderen Highlight: noch vor dem regulären Kinostart war die turbulente Komödie „Lucy ist jetzt Gangster“ zu sehen. Regisseur Till Endemann und die Darstellerinnen Valerie & Violetta Arnemann, die sich die Hauptrolle der Lucy teilen, reisten zur Eröffnung an und sprachen mit den Steinfurter Schülerinnen und Schülern über den Film.

Till Endemann unterstrich dabei auch die Bedeutung von Schulvorstellungen für seine Arbeit: „Es war ein besonderer Moment, die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler auf den Film direkt mitzuerleben, die Fragen danach zu beantworten und mitzubekommen, was die Kinder bewegt. Den meiner Meinung nach richtigen und wichtigen Einsatz des Mediums Film für den schulischen Diskurs unterstütze ich nur zu gern.“  

Insgesamt fast 90 Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme mit Bezügen zu vielen Unterrichtsthemen stehen auf dem Programm der SchulKinoWochen NRW, teils auch in der Originalfassung für den Fremdsprachenunterricht oder mit begleitenden Filmgesprächen. Dafür sind bei ausgewählten Vorstellungen diverse Filmschaffende vom Regisseur bis zur Kostümbildnerin zu Gast, sowie erfahrene Medienpädagogen und auch Expertinnen und Experten zur Raumfahrt, die das diesjährige Thema des Wissenschaftsjahrs mit dem Titel „Unser Universum“ mit vielen Hintergrundinformationen bereichern.

Fortbildungen zur Filmanalyse im Unterricht und ein Filmkritikwettbewerb von spinxx.de, dem Onlinemagazin für junge Medienkritik, bei dem Preise für die gesamte Schulklasse gewonnen werden können, ergänzen das Angebot der SchulKinoWochen NRW.  

Für viele Vorstellungen können sich Schulklassen nach wie vor anmelden. Der ermäßigte Eintrittspreis für die Kinovorführungen beträgt 4 Euro, Lehrkräfte und Begleitpersonen haben freien Eintritt. Sämtliche Informationen zum Programm sowie die Online-Anmeldung finden Interessierte im Internet unter www.schulkinowochen.nrw.de. Außerdem steht das Projektteam im LWL-Medienzentrum für Westfalen für persön­liche Beratungen unter der Hotline 0251-591-3055 zur Verfügung.  


Die Schulkinowochen NRW werden veranstaltet von „FILM+SCHULE NRW“ und „VISION KINO“, einer bundesweiten, gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V.

Die Schirmherrschaft über „Vision Kino“ hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen. Kooperationspartner der Schulkinowochen NRW sind das Ministerium für Schule und Bildung, Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen, die kommunalen Medienzentren in NRW, die Bundeszentrale für politische Bildung, Engagement Global, das Wissenschaftsjahr und spinxx.de, das Onlineportal für junge Medienkritik.

 

Jugendamt: Wahl der Jugendschöff*innen – jetzt bewerben!

Duisburg, 25. Januar 2023 - Für die Amtsperiode 2024 bis 2028 werden in unserer Stadt insgesamt 274 Duisburgerinnen und Duisburger als Jugendschöff*innen gesucht. Das Ehrenamt wird an den Amtsgerichten Duisburg-Hamborn, Duisburg-Mitte, Duisburg-Ruhrort und dem Landgericht ausgeübt. Die nächste Amtszeit beginnt am 1. Januar 2024. Für die zukünftigen Jugendschöffen ist die Bewerbungsphase nun angelaufen.

Bewerbungen bis zum 14. April 2023 an das Jugendamt der Stadt Duisburg, per E-Mail an jugendschoeffenwahl@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-90585, zu richten. Aus den eingegangenen Bewerbungen und den Vorschlägen von Parteien und Verbänden wird im Amtsgerichtsbezirk je eine Vorschlagsliste erstellt, über die dann im Jugendhilfeausschuss der Stadt Duisburg abgestimmt wird.

Neben der Identifikation mit demokratischen Grundwerten und der Anerkennung der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland sind unabdingbare Voraussetzungen für die Aufnahme in die Vorschlagsliste u. a.: Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit, Mindestalter: 25 Jahre, Höchstalter: 69 Jahre, in Duisburg wohnhaft, Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift, Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter (kann nur durch Richterspruch aberkannt werden).

Ausführliche Informationen sind online abrufbar auf der der Internetseite der Stadt Duisburg, www.duisburg.de (Suchbegriff: Jugendschöffen) sowie www.schoeffenwahl.de

 

Anpassung der Coronaregelungen zum 1. Februar 2023

Keine Sonderregelungen mehr für den Schulbereich – weiterhin gilt: Wer krank ist, bleibt zu Hause

Düsseldorf, 25. Januar 2023 - Das Ministerium für Schule und Bildung hat am Mittwoch die Schulen in Nordrhein-Westfalen über den weiteren Umgang mit Corona informiert. Hintergrund ist, dass die auch für den Schulbereich wichtigen Corona-Verordnungen des Gesundheitsministeriums zum 31. Januar 2023 auslaufen.  

Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller hob den engen Abstimmungsprozess innerhalb der Landesregierung hervor und erklärte: „Mit unserem Handlungskonzept Corona sind die Schulen gut durch den Herbst und den Winter gekommen. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen und Monate haben gezeigt, dass die Menschen in unserem Land und vor allem auch in unseren Schulen sehr verantwortungsvoll handeln. Das abnehmende Infektionsgeschehen und der hohe Immunisierungsgrad der Bevölkerung und damit auch bei Lehrkräften, Schülerinnen und Schüler machen es nun möglich, dass wir an unseren Schulen einen großen Schritt hin zu einer gelebten Normalität gehen.“  

Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung wird mit dem 31. Januar 2023 ersatzlos entfallen. Die Corona-Schutzverordnung wird mit nur noch wenigen Vorschriften fortgeführt. Für den Schulbereich wird es keine Sonderregelungen mehr geben. Bis zum 31. Januar 2023 gilt das Handlungskonzept Corona unverändert fort.

Ab dem 1. Februar 2023 sind folgende Punkte von besonderer Bedeutung:  
Testungen
Mit dem Wegfall der Corona-Test- und-Quarantäne-Verordnung entfällt ab dem
1. Februar 2023 die bisherige fünftägige Isolationspflicht. Ferner entfällt zu diesem Zeitpunkt die rechtliche Grundlage für anlassbezogene Testungen in der Schule.
 
In der Folge endet auch die regelmäßige monatliche Ausgabe von fünf Selbsttests pro Monat. Übergangsweise besteht für die Schulen die Möglichkeit, Selbsttests in reduziertem Umfang über das bekannte Bestellportal zu bestellen. An den Schulen vorhandene Restbestände können auch danach noch auf Nachfrage und anlassbezogen an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und das weitere schulische Personal ausgegeben werden.  

Masken
In Schulen kann weiterhin freiwillig zum Eigenschutz oder zum Schutz anderer eine Maske getragen werden. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern entscheiden eigenverantwortlich.  

Nach dem Wegfall der Isolationspflicht wird jedoch positiv getesteten Personen dringend empfohlen, für einen Zeitraum von fünf Tagen in Innenräumen außerhalb der eigenen Häuslichkeit mindestens eine medizinische Maske (sog. OP-Maske) zu tragen (Paragraph 3 Absatz 3 Corona-Schutzverordnung in der ab dem 1. Februar 2023 geltenden Fassung). Die allgemeine Empfehlung zum Tagen einer Maske wird aufgehoben.  

Im Krankheitsfall
Es gilt selbstverständlich weiterhin der Grundsatz: Wer krank ist, sollte nicht die Schule besuchen. Das gilt für alle am Schulleben Beteiligten. Eltern entschuldigen, wie bisher auch, ihre Kinder vom Schulbesuch.  

Atteste
Nur bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen (§ 43 Absatz 2 Schulgesetz). Dies hat das Ministerium für Schule und Bildung erst kürzlich noch einmal klargestellt.   Hygiene An den Schulen gelten die allgemeingültigen Hygieneregeln (Infektionsschutz | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw).

Die bewährte Husten- und Nies-Etikette, regelmäßiges Händewaschen und -desinfektion sowie regelmäßiges Lüften entsprechend der jeweils aktuellen Hinweise gehören zu einem normalen Schulalltag (Lüftung, Raumluftfiltergeräte und CO2-Messgeräte | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw).  

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Feller: „Mein Dank richtet sich an alle, die am Schulleben beteiligt sind. Die Pandemie hat Ihnen und uns allen in den vergangenen Monaten und Jahren außerordentlich viel abverlangt. Die Landesregierung wird ihren Teil dazu beitragen, dass dieser lang ersehnte Schritt zur Normalität gelingt und so gut wie möglich abgesichert wird. Natürlich werden wir das Infektionsgeschehen weiter aufmerksam beobachten und bei Bedarf unseren Schulen entsprechende Unterstützung und Handlungsempfehlungen geben.“
Weitere Informationen: https://www.schulministerium.nrw/schulbetrieb-und-corona

 

Umgang mit stotternden Schüler:innen

Duisburg, 24. Januar 2023 - Am 1. Februar 2023 findet in der SPA-Einrichtung Brückenstraße von 8:30 bis 11 Uhr ein Präventionsseminar der Logopädieschule der Helios St. Anna Klinik zum Thema Umgang mit stotternden Schüler:innen statt. Das Seminar richtet sich vor allem an Erzieher:innen in Grundschulen mit sonderpädagogischem Angebot.

Thematisiert werden an diesem Abend unter anderem mögliche Ursachen, Früherkennung, präventive Maßnahmen, Symptomatik des Stotterns, Sprechfreude förderndes Sprech- und Sprachverhalten von Lehrer:innen und Erzieher:innen im Schulalltag bzw. Kindergarten, Rechte stotternder Menschen und den damit einhergehenden Nachteilsausgleich sowie Wege zur logopädischen Diagnostik und Therapie, Therapeutische Möglichkeiten zur Behandlung des Stotterns und Auswirkungen des Stotterns auf schulische Leistungen.

Foto Daniel Sadlowski

 

Tipps für leichtes und umweltbewusstes Gepäck beim Reisen

Gut ausgestattet und nachhaltig um die Welt 
Düsseldorf/Duisburg, 20. Januar 2023 - Das Jahr hat gerade begonnen und schon beginnt für viele die Urlaubsplanung für 2023. Umweltbewusstes Reisen liegt dabei im Trend. Das fängt bei der Wahl von emissionsarmen Transportmitteln an und hört nicht zuletzt bei bewusst zusammengestelltem Reisegepäck auf. Der Sprachreiseanbieter EF Education First gibt Tipps, wie strategisches Packen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann und welche Reiseziele sich besonders anbieten.

Das passende Reiseziel finden 
Bevor das Gepäck zusammengestellt wird, muss zunächst das passende Reiseziel gefunden werden. Inzwischen achten immer mehr Hotelbetriebe und Hostels auf Nachhaltigkeit. Ganz klassisch und zugleich umweltfreundlich bleibt auch das Campen. Was die meisten Ziele in Europa gemeinsam haben: Ein großer Teil der Strecke kann mit dem Zug zurückgelegt werden. Dafür eignet sich ein
Interrail-Ticket, das in einem vorher bestimmten Zeitraum für mehrere Fahrten durch ganz Europa genutzt werden kann. Auch zahlreiche Sprachschulen von EF Education First, unter anderem in Großbritannien, Spanien oder Italien, sind auf diese Weise zu erreichen. Vor Ort lassen sich dann mit dem Fahrrad oder zu Fuß viele besondere, versteckte Orte entdecken. 

Weniger ist mehr 
Je leichter das Gepäck, desto weniger Kraftstoff muss ein Transportmittel zur Fortbewegung aufwenden und desto weniger CO2 wird dabei ausgestoßen. Daher lautet die Devise beim Packen: Weniger ist mehr. Häufig gestaltet sich dies einfacher als gedacht, denn meist reicht eine kleine Auswahl an Kleidung aus. Durch seine Sprachschüler und Sprachschülerinnen weiß Simon Dominitz, Country Manager von EF Education First: „Eine kurze Recherche zum Wetter am Reiseziel hilft, die passende Kleidung zu wählen. So kann dem Drang entgegengewirkt werden, für jede noch so unwahrscheinliche Situation gewappnet zu sein. Außerdem kann es nützlich sein, vorher eine Packliste mit Priorisierungen oder Kategorien anzufertigen. Auf diese Weise fällt schnell auf, was zu Hause bleiben kann und was nicht.“ 

Ressourcen vor Ort ausnutzen
Sollte es doch einmal nötig sein, kann die eigene Ausstattung meist vor Ort ergänzt werden. Um die im Notfall gekauften Dinge nicht wieder nach Hause mitnehmen zu müssen, rät Simon Dominitz: „Fast alles, was man selber nicht braucht, kann am Urlaubsort gespendet oder verschenkt werden. Wer diese Option schon beim Packen berücksichtigt, überlegt sich vorher, was erst am Reiseziel besorgt werden kann oder sogar schon zur Verfügung steht.“
So können bei einem Hotelurlaub beispielsweise Pflegeprodukte wie Shampoo oder Handseife zu Hause gelassen werden, da diese meist vom Hotel bereitgestellt werden. Ist eine Waschmaschine vorhanden, kann auch die Zahl der Kleidungsstücke reduziert werden. Eine kurze Recherche zu den Begebenheiten am Reiseziel lohnt sich deshalb auch hier.

Platzsparend packen
Wer leicht reisen möchte, sollte sich von vorneherein für eine kleine Tasche oder einen Rucksack anstelle eines großen Koffers entscheiden. So fällt es leichter, direkt eine Auswahl zu treffen und der Verführung, einen ganzen Koffer komplett füllen zu wollen, wird vorgebeugt. Die richtigen Falttechniken helfen, Platz zu sparen. Als besonders effektiv gilt die Methode, die Kleidung zusammenzurollen. So wird sie platzsparend angeordnet und bleibt zudem nahezu faltenfrei.

Nachhaltige Materialien verwenden 
Neben der Kleidung gehört auch der Kulturbeutel zum unverzichtbaren Reisegut. Gerade hier kann umweltbewusst gepackt werden: Statt Pflegeprodukte in Reisegrößen zu kaufen, können wiederverwendbare Verpackungen mit den Lieblingsprodukten aufgefüllt werden. Eine Bambuszahnbürste stellt eine nachhaltige, biologisch abbaubare Alternative zur üblichen Reisezahnbürste aus Plastik dar. Zum Verstauen der Gegenstände eignen sich Stoffbeutel anstelle von Plastiktaschen.

Leichtes Gepäck ist von Vorteil: Es gibt nicht nur weniger zu tragen, sondern schont auch noch die Umwelt. Bildquelle: Igor Ovsyannykov/ Pixabay

Das UFO ist wieder in Duisburg gelandet: Ab 28. Januar 2023 zwei Monate Musiktheater für Kinder im Innenhafen

Duisburg, 20. Januar 2023 - Das UFO, die mobile Spielstätte der Deutschen Oper am Rhein, ist wieder in Duisburg gelandet. Vom 28. Januar bis 28. März 2023 macht die musikalische Weltraum-Kapsel am Johannes-Corputius-Platz Station, im Innenhafen zwischen Altstadtpark und Kultur- und Stadthistori­schem Museum.

Das UFO - hier in Duisburg-Ruhrort - FOTO Rainer Schlautmann


Das UFO hat gleich vier Stücke für Familien, Kitas und Schulklassen an Bord, bei denen die Kinder ganz nah am Geschehen sind. Eins davon entsteht direkt vor Ort und feiert am 10. März seine Uraufführung: „Das Kind und das Ding“ erzählt die Geschichte einer Freund­schaft zwischen Mensch und Maschine. Für Zuschauer*innen ab 4 Jahren wird das UFO darin zum Spiel- und Ausprobierplatz für maschinelle und menschliche Klänge.  

Am Samstag, 28. Januar 2023 lädt die Junge Oper Urban von 13.00 bis 18.00 Uhr zum Eröffnungsfest ein: Rund um das UFO gibt es nicht nur Musik, Bastelaktionen, warme Getränke und einen Imbiss, sondern auch die Möglich­keit, das mobile Musiktheater von innen kennenzulernen. Um 15.00 Uhr findet die erste Vorstellung für alle ab 8 Jahren statt: „Als wir nicht wussten wer wir waren“ erzählt von der ungewöhnlichen Freund­schaft zwischen der zehnjährigen Nicky und einer sehr viel älteren früheren Operndiva.
Beide haben den Halt in ihrem Leben verloren – bis zu dem Tag, an dem sie sich begegnen. Neugierig entdecken sie die Welt der jeweils anderen und merken, dass sie zusammen weniger allein sind. Bis zum 1. Februar stehen noch drei weitere Aufführungen für Schulklassen auf dem Programm.  

Ganz neu kommt „Das Kind und das Ding“ am 10. März 2023, um 11.00 Uhr im UFO zur Uraufführung. In dem kleinen Raum macht sich ein seltsames Objekt breit. Es schnaubt und schüttelt sich, pfeift und raucht. Ist es nur ein unbrauchbarer Haufen Blech und reif für den Müll, wie die Erwachsenen meinen?

Das Kind (
Žilvinas Miškinis) entdeckt viel mehr in dem Ding, das nicht nur Krach, sondern auch Musik macht. Als es anfängt zu singen, finden die beiden eine gemeinsame Sprache. Als musikalische Partner für das neue Stück hat die Deutsche Oper am Rhein den Instrumentenerfinder und Klangkünstler Erwin Stache und für die Komposition seinen Sohn Benjamin Stache gewonnen.


Erwin Staches Installationen verbinden Klang und Musik mit bildkünstlerischen Elementen und basieren meist auf einer humorvollen Verfremdung alltäglicher Gegebenheiten. Sein Sohn Benjamin, aufgewachsen in einem Haus voller skurriler Klangmaschinen, setzt das Instrumen­tarium seines Vaters heute als Musiker, Kompo­nist, Manager und Musikvermittler in Szene und tritt selbst mit seinem Ensemble „Atonor“ auf.

Inszeniert wird „Das Kind und das Ding“ von Michaela Dicu. Bis zum 19. März kann das Publikum im UFO einen Experimentier­raum für maschinelle und menschliche Klänge und ein Stück über Abgrenzung, Annäherung und das Überwinden von Fremdheit entdecken.  


Nach der Uraufführung im Volksgarten Düsseldorf kommt die fabelhafte Revue „So oder so oder so“ für Kinder ab 6 Jahren vom 23. – 28. März 2023 im UFO zur Aufführung. Und an zwei Abenden heißt es auf der kleinen Experimentierbühne wieder „Leichter getanzt als gesagt“: Bereits am 25. Januar und am 1. März, jeweils um 19.00 Uhr, erlebt das Publikum im Dialog mit drei Tänzerinnen und Tänzern des Ballett am Rhein, wie verschieden sich Sprache durch Tanz ausdrücken lässt – und umgekehrt.    

Tickets Weitere Infos zu allen Aufführungen auf operamrhein.de. Karten für alle Familienvorstellungen sind ab 6,– € an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62 100), im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211-89 25 211), und über www.operamrhein.de erhältlich.

Zu den Schulvorstellungen (4,– € pro Person) können Lehrer*innen einen kostenfreien Workshop buchen und Info-Material erhalten. Der Eintritt zu „Leichter getanzt als gesagt“ beträgt 5,– €.  

Das UFO Der von raumlabor berlin entwickelte mobile Theaterraum bietet Platz für bis zu 30 Gäste. Das Architektur­kollektiv hat sich für das UFO von einem Raumfahrzeug inspirieren lassen, das sich nach verschiedenen Seiten öffnet. Je nach Bedarf kann es kleinere Experimentier- und Begegnungsräume an- und abdocken, z. B. einen Bauwagen mit Tonstudio oder eine transparente Blase, so dass es vielfältige Interaktionen zwischen den künstlerischen Teams und dem Publikum ermöglicht.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat Wuppertal gefördert. Organisiert wird es von Michaela Dicu (Künstlerische Projektleitung und seit September 2022 Leiterin der Jungen Oper am Rhein).

In enger Zusammenarbeit mit der Dramaturgie und der Jungen Oper am Rhein und „Tanz mit!“, der Tanzvermittlung des Ballett am Rhein, beschreitet UFO – Junge Oper Urban neue Wege, vertieft bestehende Kooperationen in beiden Städten und knüpft neue Bande mit Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen

 

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung „KAoA“

Duisburg, 19. Januar 2023 - Die für Duisburg verantwortlichen Kooperationspartner der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ unterzeichneten heute im Duisburger Rathaus die sogenannte Verantwortungskettenvereinbarung. Die Schulzeit nähert sich dem Ende. Doch viele Schüler wissen noch nicht, was sie nach ihrem Abschluss machen möchten. Sie müssen sich entscheiden, ob sie weiterhin die Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen. Welcher Beruf in Frage käme und wo man sich beraten lassen kann. Genau hier setzt die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) an und bietet professionelle Hilfe.

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur „Verantwortungskette“ werden die Abläufe weiter optimiert. Ziel ist es, ein passgenaues Beratungsangebot zur Verfügung zu stellen und den individuellen Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler noch mehr gerecht zu werden. „Mit diesem verbindlich abgestimmten Prozess werden wir die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen zukünftig noch stärker in den Blick nehmen. Es muss uns besser gelingen, jedem jungen Menschen nach Ende der Schulzeit ein Anschlussangebot zu unterbreiten. Schließlich geht es um die so dringend benötigten Fachkräfte der Zukunft“, so Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales.

Das Programm startet ab dem zweiten Schulhalbjahr der Abschlussklassen in der Sekundarstufe I, indem die Lehrkräfte Schüler ansprechen, die zum Ende des 10. Schuljahres noch keine Anschlussperspektive, wie zum Beispiel Ausbildungsplatz oder Berufsschule, haben. In einem weiteren Schritt werden die Jugendlichen dann an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit vermittelt, welche den Jugendlichen weitere Angebote und Informationsmöglichkeiten zur Verfügung stellt.

Die Verantwortungskette unterschrieben haben Vertreter der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft, der Universität Duisburg-Essen, des Integrationsfachdienstes Duisburg, der Regionalagentur Niederrhein, des Unternehmerverbands, der IHK, ded DGB, der Schulaufsicht, des Jugendamtes, des Amtes für Schulische Bildung, die Schulformsprecher und die Beigeordnete Astrid Neese (vorne im Bild).  

 

Zeugnis-Telefon für Eltern, Schülerinnen und Schüler  

Düsseldorf/Duisburg, 18. Januar 2023 - Am Freitag erhalten die Schülerinnen und Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. Aus diesem Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf - neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen - wieder die „Nummer gegen Zeugniskummer" an. Eltern sowie Schülerinnen und Schüler können dort vor allem rechtliche Fragen klären, etwa wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn haben.

Das Zeugnis-Telefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211 475 - 4002 an folgenden Tagen erreichbar:
Freitag, 20.01.2023, sowie Montag, 23.01.2023, und Dienstag, 24.01.2023 jeweils in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr.

Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet. Duisburg  0203 / 94000

20 Jahre Energiesparen an Duisburger Schulen (ESPADU)

Duisburg, 17. Januar 2023 - Corona hat auch das Energiesparprojekt an den Duisburger Schulen gelähmt. Lange Zeit war es still geworden um ESPADU. Neben dem 20- jährigen Bestehen von ESPADU wurde heute die Urkunden- und Prämienausgabe für die Beteiligung an dem Projekt in der Gesamtschule Duisburg-Mitte gefeiert. Es wurde auf 20 Jahre Projektlaufzeit zurückgeblickt und von einigen Schulen ausgewählte Projektergebnisse vorgestellt.

Zu Beginn der Feier sprach Oberbürgermeister Sören Link von einem wichtigen Baustein im Klimaschutz: „Das Projekt ESPADU hat sich im Verlauf der vergangenen 20 Jahre großartig fortentwickelt und weit über Duisburg hinaus einen ausgezeichneten Namen gemacht. 2002 noch klein gestartet, ist ESPADU mittlerweile eines der größten Projekte dieser Art in Deutschland. Duisburg und die Duisburger Schulen können stolz sein auf ihren Beitrag zum Klimaschutz.“

Umweltdezernent Matthias Börger betonte: “Mit ESPADU gehen wir den Weg hin zu mehr Ressourceneffizienz. Klimaschutz ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Jeder ist gefordert und jeder kann etwas tun. Ich finde es toll, dass sich Schülerinnen und Schüler so engagieren.“ Neben der Einsparung von Verbrauchskosten wird auch der bewusste Umgang mit Ressourcen als fester Lerngegenstand im Schulalltag etabliert. Damit das auch funktioniert, wird das Projekt von einem externen Beratungsteam betreut. Aktuell sind knapp 100 Duisburger Schulen am Projekt beteiligt. Damit ist ESPADU eines der größten Energiesparprojekte für Schulen in Deutschland.

 Es beteiligen sich Schulen aller Schulformen, angefangen von den Grundschulen, über die weiterführenden Schulen, bis hin zu Förderschulen und Berufskollegs. Ursprünglich war das Projekt als ein sogenanntes „Fifty-Fifty-Projekt“ ausgelegt, bei dem die durch die Verbrauchsreduzierung eingesparten Finanzmittel den Schulen und der Stadt Duisburg zugutekommt. Die Schulen wurden dabei an den erzielten Verbrauchskosteneinsparungen mit 30 Prozent beteiligt. Der Rest dient der Finanzierung des Projektes, der Haushaltskonsolidierung und zu einem kleinen Teil (10 Prozent) zur Finanzierung von Kleininvestitionen für das Projekt selbst.

Die Corona-Pandemie hatte große Auswirkungen auf ESPADU. Vom Frühjahr 2020 bis weit in das Jahr 2021 konnte das Projekt praktisch nicht stattfinden. Das führte auch dazu, dass keine sinnvollen Verbrauchs- und Vergleichswerte zur Ermittlung der Einsparungen festegestellt werden konnten. Die Berechnung der Prämien für die Teilnahme der Schulen am Projekt wurde daher auf ein System umgestellt, bei dem das Engagement der Schulen und die Umsetzung des jeweiligen Energiesparprogramms durch ein Punktesystem berücksichtigt wird.

Urkundenübergabe im Rahmen des ESPADU an die Grundschule Klosterstraße durch Oberbürgermeister Sören Link und Umweltdezernent Matthias Böger

as Böger

Digitaler Elternabend am 25. Januar um 19 Uhr

Berufswahl beginnt zuhause
Duisburg, 16. Januar 2023 - Die Schulzeit endet, der Abschluss ist erreicht und oftmals stellt man sich die Frage: Was kommt danach? Hier können die Akteure der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ unterstützen. Die Niederrheinischen IHK, die Agentur für Arbeit Duisburg und das Amt für Schulische Bildung laden erneut zu einem digitalen Elternabend am 25. Januar um 19 Uhr ein.

Eltern sind bei der Suche nach dem richtigen Beruf oft eine wichtige Stütze für Jugendliche. Genau deshalb richtet sich die Veranstaltung an die Eltern junger Leute, die sich zum Thema Berufswahl ihrer Kinder informieren möchten. Die Ausbildungsmarktpartner informieren über verschiedene Ausbildungsberufe, mögliche Wege an Berufskollegs, Unterstützungsangebote und kommende Veranstaltungen, die die Ausbildungssuche vereinfachen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Termin findet digital statt. Anmelden können sich alle Interessenten unter passgenauebesetzung@niederrhein.ihk.de. Die Anmeldefrist endet am 23. Januar. Mit der Anmeldung können auch Themenwünsche mit eingebracht werden.

EU-Kommission vergibt Schülerzeitungspreis zu Europa: Neuer Einsendeschluss 31. Januar

Duisburg, 13. Januar 2023 - Im Rahmen des deutschen Schülerzeitungswettbewerbs der Länder vergibt die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland auch in diesem Jahr ihren Schülerzeitungspreis „Europa“. Mit der Auszeichnung würdigt sie Schülerzeitungen, die sich mit Europa im Alltag ihrer jugendlichen Leserinnen und Leser beschäftigen.

Sie bittet junge Medienmacherinnen und Medienmacher an deutschen Schulen aller Schulkategorien, die über aktuelle europäische Themen schreiben, Podcasts oder Videos über europäische Projekte erstellen oder über Erfahrungen mit Europa an ihrer Schule bloggen, ihre Beiträge bei der Jugendpresse oder direkt bei der Vertretung der Europäischen Kommission einzureichen. Der Einsendeschluss wurde bis zum 31. Januar 2023 verlängert.

 

Kreativwettbewerb „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2023“

„Bärbel Bas und Mahmut Özdemir rufen Jugendliche und junge Erwachsene in Duisburg zur Teilnahme am Kreativwettbewerb für den „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2023“ auf"

Berlin/Duisburg, 11. Januar 2023 - Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir rufen Jugendliche und junge Erwachsene in Duisburg zwischen 16 und 20 Jahren dazu auf, sich am Kreativwettbewerb für den diesjährigen „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2023“ zu beteiligen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, sich kreativ mit dem Thema „Zusammenhalt für Demokratie und Frieden“, 78 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, zu beschäftigen. Gesucht werden kreative Ideen, mit denen sich junge Menschen mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Aufbruch in ein friedliches Europa auseinandersetzen.

Die zwei Duisburger Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas und Mahmut Özdemir sind überzeugt: „Gerade in der heutigen Zeit tun wir gut daran, an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges zu erinnern. Es ist sehr wichtig, zu versöhnen und eine friedliche und positive Zukunft zu schaffen, ohne die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren.“

Mit dem Otto-Wels-Preis für Demokratie zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen mit kreativen Ideen aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei aus zwei verschiedenen Aufgabenstellungen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen – von einer Rede über Fotografien bis hin zu Videos oder Essays – auswählen.

Der Preis soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich junge Menschen mit Erinnerungskultur und einem friedlichen Zusammenleben in Europa beschäftigen. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Sie können Einzel- oder Gruppenarbeiten einreichen.

Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 17. Februar 2023. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von der SPD-Bundestagsfraktion zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen.

Den ausgezeichneten Beiträgen winken zudem attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden. Zum Hintergrund: Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht den „Otto-Wels-Preis“ 2023 bereits zum achten Mal. Anliegen des Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

Erste Duisburger Kinderfeuerwehr hat ihren Dienst aufgenommen

Duisburg, 11. Januar 2023 - Die erste Kinderfeuerwehr in Duisburg hat Ende Oktober ihren Dienst aufgenommen. Insgesamt 16 Kinder aus dem vierten Jahrgang der Gemeinschaftsgrundschule „Auf dem Berg“ in Rheinhausen treffen sich alle 14 Tage dienstags.

„Hier lernen Kinder spielerisch den Umgang mit den Gefahren des Feuers und geeignete Rettungsmaßnahmen bei Unfällen. Ein großer Dank gilt der Feuerwehr, der Gemeinschaftsgrundschule und allen ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern, die dieses tolle Projekt möglich machen“, so Oberbürgermeister Sören Link. Auf dem Programm der Kinder stehen außerdem feuerwehrtechnische Spiele wie beispielsweise spielerischer Umgang mit der Kübelspritze, Brandschutzerziehung oder ein Feuerwehr-Parcours in der Turnhalle.

Natürlich besitzen die jüngsten Mitglieder auch einen eigenen Fuhrpark, der entsprechend auf die Größe der Kinder ausgelegt ist. Der Mannschaftsbus für die Kinderfeuerwehr hat 60.000 Euro gekostet. Das Land NRW hat die Anschaffung mit 48.000 Euro gefördert. Feuerwehrdezernent Martin Murrack: „Unser Ziel ist es, das Projekt auf andere Löschzüge in Duisburg auszuweiten und so Schritt für Schritt Kinder für die Feuerwehr zu begeistern. Die Kinder haben hier eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, bilden Freundschaften und erleben von klein auf ein Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Die Betreuerinnen und Betreuer, die teilweise aus anderen Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr in Duisburg kommen, haben sich extra für die Kinderund Jugendarbeit fortgebildet. Neben der Jugendleiterausbildung, die speziell auf die Betreuung der Kinder zugeschnitten ist, verfügen alle Ehrenamtlichen über eine aktuelle Erste-Hilfe Bescheinigung. Peter Döntgen, ehemaliger stellvertretender Schulleiter und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, begleitet die Kinderfeuerwehr pädagogisch und wird von Gründer und Organisator Josef Rönchen unterstützt. „Die Nachwuchsgewinnung für die Freiwillige Feuerwehr ist sehr wichtig“, so Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg.

„Nach der Kinderfeuerwehr besteht für alle die Möglichkeit in der Jugendfeuerwehr ehrenamtlich aktiv zu werden. Manch einer macht dann auch im Erwachsenenalter das Hobby zum Beruf.“ Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) im Januar 2016, ist es in NordrheinWestfalen möglich, Kinder ab sechs Jahren in die (Kinder-)Feuerwehr aufzunehmen.

Der Rat der Stadt Duisburg hat mit der Zustimmung des Brandschutzbedarfsplanes 2019 die Weichen für eine Umsetzung der Möglichkeit, Kinder an die Jugendfeuerwehr heranzuführen, gestellt. Die offizielle Gründung der ersten Kinderfeuerwehr in Duisburg erfolgte bereits im April 2021, der offizielle Startschuss musste aber durch die CoronaPandemie und die Unterbringung von Ukraine-Flüchtlingen verschoben werden.

Kinderprogramm der Stadtbibliothek im Januar und Februar

Duisburg, 09. Januar 2023 - Die Stadtbibliothek hat ihr neues Kinderprogramm für Januar und Februar veröffentlicht. Ein fester Bestandteil sind die Schoßkinder-Veranstaltungen, kurz „SchoKi“ genannt, für Kinder zwischen zwei und drei Jahren mit ihren Eltern. Hier geht es darum, Kinder für Geschichten und Bücher zu begeistern. Eltern bekommen Tipps, wie das mit Singen und Spielen gelingen kann. Neu ist in der Zentralbibliothek ein Programm der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Bei „Lectures et ateliers pour des enfants francophones“ sind Kinder zwischen sechs und elf Jahren willkommen, in deren Familien französisch gesprochen wird und die selbst die Sprache gut beherrschen. Veranstaltungen rund um Kinder gibt es in allen Stadtbezirken.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung bei der jeweiligen Bibliothek ist erforderlich. Einzelheiten sind auf der Internetseite der Bibliothek unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden. Die Programmflyer liegen auch in den Bibliotheken aus.







 

Halbjahreszeugnisse: Nachhilfeinstitut unterstützt beim Lernen lernen
Studienkreis Duisburg-Hamborn, Duisburg-Mitte, Duisburg-Meiderich, Duisburg-Rheinhausen und Duisburg-Homberg bietet kostenlose Online-Kurse an und lädt zu Beratungswoche ein

Duisburg, 6. Januar 2023 - In Kürze erhalten Schülerinnen und Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. Nicht alle werden begeistert sein. Wenn die Noten nicht den Wünschen entsprechen, kann das viele Ursachen haben. Dazu gehören neben Problemen mit einzelnen Fächern auch fehlende Lernstrategien, mangelnde Arbeitstechniken sowie Schwierigkeiten mit der Konzentration und der Motivation.
Hilfe leistet der Studienkreis mit seinen Lernen-lernen-Kursen. Von Januar bis April bietet das Nachhilfeinstitut Kindern und Jugendlichen gratis Online-Kurse unter studienkreis.de/lernen-lernen-kurse an.

Zudem lädt der Studienkreis Duisburg-Hamborn, Duisburg-Mitte, Duisburg-Meiderich, Duisburg-Rheinhausen und Duisburg-Homberg Eltern und ihre Kinder anlässlich der Halbjahreszeugnis-Vergabe vom 23. bis 27. Januar zu einer Beratungswoche ein. Die kostenlosen interaktiven Lernen-lernen-Kurse wenden sich mit jeweils zehn thematischen Modulen à 60 bis 90 Minuten an Grundschulkinder, Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 7 sowie an Jugendliche, die die Klassen 8 bis 10 besuchen.

„Jedes Modul ist in sich abgeschlossen“, erklärt Thomas Momotow vom Studienkreis. „Man muss also nicht unbedingt alle belegen, sondern kann so viele buchen wie gewünscht.“ Die Kursmodule werden von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten geleitet, die im direkten Austausch mit den Kursteilnehmenden stehen. Fragen können über den Chat oder per Audio gestellt werden.

Den „inneren Schweinehund“ überwinden
Den „inneren Schweinehund“ überwinden Grundschulkinder lernen zum Beispiel, wieso sie sich im Unterricht gut konzentrieren sollten und warum es wichtig ist, die Aufgaben ganz genau anzuschauen. Ältere Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sie sich zum Lernen motivieren können, wenn der „innere Schweinehund“ sie davon abhalten will. Oder wie sie Lerninhalte gut strukturieren können, wenn sie sich auf Prüfungen und Klassenarbeiten vorbereiten. In weiteren Kurseinheiten geht es darum, sich der eigenen Interessen und Stärken bewusst zu sein und sich realistische Lernziele zu setzen.

Thomas Momotow sagt: „Manchen Schülerinnen und Schülern fällt es schwerer als anderen, sich selbst zu organisieren und zu motivieren. Das hat besonders in Zeiten von Distanz- und Wechselunterricht zu großen Problemen geführt.“
Wer während der Phasen ohne Präsenzunterricht besser in der Lage gewesen ist, selbstständig zu lernen, habe weniger Schwierigkeiten gehabt mitzukommen als diejenigen, denen das schwergefallen ist. Hier habe sich die Schere weiter geöffnet. Besonders jüngere Kinder seien mit dem digitalen Unterricht und dem Fehlen der Bezugspersonen in der Schule überfordert gewesen. In der Folge habe der Anteil von Grundschulkindern in der Nachhilfe beim Studienkreis deutlich zugenommen.

Informationen gibt es unter Tel.: 0800 111 12 12. Der nächstgelegene Studienkreis ist auf https://www.studienkreis.de zu finden. Telefonische Erreichbarkeit: Mo.-So. 7.00-22.00 Uhr

 

Erste Duisburger Kinderfeuerwehr hat ihren Dienst aufgenommen

Duisburg, 06. Januar 2023 - Die erste Kinderfeuerwehr hat Ende Oktober ihren Dienst in Duisburg aufgenommen. Insgesamt 16 Kinder der Gemeinschaftsgrundschule „Auf dem Berg“ in Rheinhausen treffen sich seitdem alle 14 Tage, um sich mit dem Thema Brandschutz und Feuerwehr auseinander zu setzen. Ziel ist es, die Kinder- und Jugendarbeit zu stärken und die Nachwuchsgewinnung in der Freiwilligen Feuerwehr sicherzustellen und zu fördern.

 

Prüfungsvorbereitung für Auszubildende

Sicher in die IHK-Prüfung: Termine zum Jahresanfang  
Duisburg, 04. Januar 2023 - Die Ausbildungszeit ist fast geschafft? Jetzt müssen Auszubildende nur noch bei der IHK-Abschlussprüfung ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Professionelle Unterstützung, um die Abschlussprüfungen erfolgreich zu absolvieren, bieten ab Januar und Februar 2023 die Vorbereitungstrainings der BCW Weiterbildung in Duisburg und Essen. In kurzer und kompakter Form werden die Lerninhalte aus der Ausbildung innerhalb von ein bis zu drei Monaten wiederholt und vertieft. So können die Auszubildenden qualifiziert vorbereitet und kompetent in die Prüfung gehen.

Der Kurs „IT-Berufe“ wird ausschließlich im Schulungszentrum in Essen – wahlweise auch virtuell – angeboten. Die Starttermine für Trainings zur Vorbereitung auf die IHK-Prüfung für u.a. Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement, Büromanagement, für Spedition und Logistikdienstleistungen oder Abschlüsse in IT-Berufen, liegen zwischen dem 16. Januar und dem 16. Februar. Veranstaltungsorte sind Essen, Duisburg oder Moers. Weitere Infos gibt es hier.  

Bei Fragen zum Vorbereitungstraining und für die Anmeldung steht Melanie Göbel gerne telefonisch unter 0201 81004-313 oder per E-Mail an melanie.goebel@bcw-gruppe.de zur Verfügung.

Denkwerkstatt Offener Ganztag

Duisburg, 21. Dezember 2022 - Auf Initiative des Qualitätszirkels „Offene Ganztagsschule in Duisburg“ fand Anfang Dezember die „Denkwerkstatt Offener Ganztag“ im Kaufmännischen Berufskolleg Mitte in Duisburg-Neudorf statt. Unter dem Leitziel „Wir machen uns auf den Weg!“, wurde der Fokus bei dieser Veranstaltung auf die Schule als Ort des Lebens und Lernens für Kinder gelegt. Im Qualitätszirkel kommen Akteure verschiedener Organisationen, wie beispielsweise die Träger und Leitungen des Offenen Ganztags in Duisburg zusammen, welche sich in ihrer jeweiligen Funktion in der oder für die Arbeit der Offenen Ganztagsschule engagieren.

Ziel ist die Verbesserung der Qualität der Offenen Ganztagsschulen in Duisburg. An dem Podiumsgespräch nahmen der Leiter des Amtes für Schulische Bildung, Ralph Kalveram, die Schulaufsicht mit Gundula Hausmann-Peters und Dr. Marcel Fischell als Vertreter des Evangelischen Bildungswerks Duisburg teil. Gemeinsam mit den Schulleitern und den Leitungen des Offenen Ganztages in Duisburg wurde unter anderem über die Chancen und Möglichkeiten des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsbildungsplatz von Kindern im Grundschulalter ab dem Jahr 2026 diskutiert.

Dabei war auch ein passendes Ganztagskonzept Schwerpunkt der Denkwerkstatt, das für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal und Mitarbeiter des Offenen Ganztages definiert, umgesetzt und weiterentwickelt werden soll. In der Weiterentwicklung der Unterrichts- und Schulkultur liegt ein weiteres Hauptaugenmerk. Hier sollen additive Strukturen von „Schule“ und „Jugendhilfe“ aufgelöst und ein gemeinsames Denken erschaffen werden. Der Qualitätszirkel „Offene Ganztagsschule in Duisburg“ unterstützt die Entwicklung der Offenen Ganztagsschulen in Duisburg.

Dabei steht die Erhöhung der Bildungschancen von Kindern gleichberechtigt neben der Stärkung und Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hochwertige ganztätige Bildung, Erziehung und Betreuung unterstützen Grundschulkinder in ihrer sozialen, emotionalen und körperlichen Entwicklung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von der sozialen Herkunft unabhängiger Bildungserfolge. Leitender Grundgedanke des Handelns des Qualitätszirkels ist dabei die partnerschaftliche Kooperation aller an Offenen Ganztagsschulen Beteiligten.

Weitere Informationen zum Qualitätszirkel gibt es online unter www.duisburg.de/vv/produkte/pro_du/dez_iii/40/ganztag_qualitaetszirkel.php

Podiumsteilnehmer: v. l.: Moderator Frank Lohse, Ralph Kalveram, Leiter des Amtes für Schulische Bildung, Gundula Hausmann-Peters, Schulaufsicht und Dr. Marcel Fischell vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg

RUNDHERUM IST MEINE WELT

Kinder aus NRW für einen 360° Film über ihr Hobby gesucht!

 © Volker Köster

Duisburg, 29. November 2022 - Die filmothek hat gemeinsam mit dem Netzwerk Kinderfilmfeste NRW Ideen für eine 360°-VR-Serie mit und von Kindern entwickelt: Kinder aus NRW zeigen ihr Hobby und berichten aus ihrem Leben. 

Es werden Kinder gesucht, die uns ihr Hobby für unseren Film zeigen Du tanzt, spielst Tennis oder ein Instrument? Genau richtig, denn bei “Rundherum ist meine Welt” zählen du und dein Hobby! Wenn du schon immer davon erzählen wolltest, ist das jetzt die Chance, deine Leidenschaft anderen Kindern vorzustellen. Ein Filmemacher begleitet dich und dreht einen 360° Film über deine liebste Freizeitbeschäftigung. 

Klingt spannend? Dann melde dich unter fon: 0203 / 410 58-12 oder
marcus.schuette@filmothek-nrw.de (Textblock zur freien Verwendung)  Rundherum ist meine Welt - Das Projekt  Kinder sind fasziniert von Geschichten über Gleichaltrige, erst recht, wenn sie Erfolgserlebnisse haben. Deshalb soll eine Filmreihe authentisch zeigen, wie Kinder bestimmte Herausforderungen des Alltags meistern, sei es im Verein, zu Hause oder in der Schule.

Die Vielfalt der Freizeitaktivitäten bietet die Cahnce, unzählige eindrucksvolle Bilder einzufangen und die Zielgruppe bei ihren Interessen abzuholen. In 360°-Filmen werden Rollentausche möglich, ebenso Ortswechsel. Ein nahezu müheloses Erreichen anderer Wahrnehmungsebenen eröffnet eine alternative, parallele, eine virtuelle Realität (VR).


Eine Kombination aus zur Verfügung stehender Technik, den richtigen Lerninhalten und gezielt produzierter Filmbilder legen einen Einsatz im Rahmen der kulturellen Filmbildung nahe. Praktisch ist dabei, dass diese Technologie auch mit dem in der Zielgruppe allgegenwärtigen Smartphone eingesetzt werden kann.

Die gemeinsame Arbeit bietet sich für die Erlangung und Stärkung von technischer Kompetenz (Software, technische Begriffe), Anwendungskompetenz (Organsisation, Zuordnung, Umsetzung), Sozialkompetenz (konfliktfrei agieren) und reflexiver Medienkompetenz (kritische Haltung, Risikoeinschätzung) besonders an. „Rundherum ist meine Welt“ wird 2023 im Rahmen der Kinderfilmfestivals in NRW vorgestellt.

 

Kinder der GGS Vennbruchstraße schmückten Weihnachtsbaum im Duisburger Rathaus

Duisburg, 25. November 2022 - Alle Jahre wieder wird der Weihnachtsbaum im Duisburger Rathaus von Duisburger Schulkindern mit selbstgebastelten Tannenbaumschmuck dekoriert und geschmückt. Die Tanne stammt aus dem Duisburger Stadtwald und wurde durch die städtischen Förster ausgesucht. In diesem Jahr haben die Kinder der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Vennbruchstraße fleißig ausgeschnitten, geklebt und verziert.

Am Freitag, 25. November, schmückten sie gemeinsam mit ihren Lehrerinnen den Tannenbaum. Zum Dank für den reich und schön verzierten Baum, überreichte Oberbürgermeister Sören Link ein kleines Geschenk an die Kinder. Zum besinnlichen Abschluss und zur Einstimmung auf die bevorstehende Adventszeit sangen die Kinder dem Oberbürgermeister noch ein Weihnachtslied vor, bevor es für alle Plätzchen und Kakao gab.



4.444 Tage auf Bienen-Mission

Berlin/Duisburg, 23. November 2022 - Seit dem 24.09.2010 informiert, inspiriert und mobilisiert die Stiftung für Mensch und Umwelt Jung und Alt, bienenfreundliche Aktionen zu starten. Beliebt ist dabei der Bienenkoffer, ein mobiles Umweltbildungsangebot für Kita- und Grundschulkinder. Wer sich an der Weihnachtsaktion beteiligt, erhält mit etwas Glück einen von insgesamt zehn kostenlosen Bienenkoffern für seine Einrichtung. Jetzt bewerben!

Mithilfe der Bienen ist es der Stiftung für Mensch und Umwelt seit 2010 gelungen, das Bienensterben und den abstrakten Begriff „biologische Vielfalt“ der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Unter dem Label „Deutschland summt!“ entstehen ständig neue Angebote zum Mitmachen. Und mehr noch: Die beiden Gründer und Leiter der Stiftung für Mensch und Umwelt, Dr. Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer, wecken mit ihrem Team auch nach 12 Jahren regelrecht Begeisterung für die Bestäuberinsekten und das Anlegen von Bienengärten.

„Es macht uns großen Spaß, neue, zum Teil ganz unkonventionelle Naturschutz-Aktionen auszudenken. Dabei werden wir von einem tollen Netzwerk aus Ehrenamtlichen unterstützt. Allein bei unserem bundesweiten Pflanzwettbewerb waren in diesem Jahr über 8.600 Personen involviert. Und mit unserem Bienenkoffer bekommen schon die Kleinsten Lust, sich mit Hummeln & Co. zu beschäftigen“, so Dr. Hölzer und Hemmer.
Um kostenlosen Bienenkoffer bewerben: Die Stiftung für Mensch und Umwelt lädt alle Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrerinnen und Lehrer sowie freie Umweltbildnerinnen und Umweltbildner zur Bewerbung um einen kostenlosen Bienenkoffer ein. Hierzu ist eine formlose E-Mail mit der Beantwortung von fünf Fragen gewünscht. Details unter: www.deutschland-summt.de

Material des Kita-Bienenkoffers © Henrik Seib

Am Nikolaustag erfahren alle Bewerberinnen und Bewerber, ob sie zu den glücklichen Gewinnern zählen. Aufruf: Schon im Winter für die Bienen aktiv sein Wer den Insekten etwas Gutes tun möchte, sollte die kalte Jahreszeit zur Planung nutzen: Welche Pflanzen sollen im neuen Jahr den Garten oder Balkon verschönern und hungrigen Insekten ein reichhaltiges Buffet bieten? Darüber hinaus können an frostfreien Tagen sogar noch Stauden gepflanzt werden.

Sandbiene © Hans-Jürgen Sessner

Infos inklusive Listen mit bienenfreundlichen Pflanzen stellt die Stiftung für Mensch und Umwelt in den Naturgarten-Fachinfos auf der Deutschland summt!-Website zur Verfügung: www.deutschland-summt.de Und es lohnt sich, die Gartenaktivitäten zu dokumentieren! Denn auch im kommenden Jahr möchte die Stiftung für Mensch und Umwelt ihren bundesweiten Pflanzwettbewerb veranstalten, bei dem Aktivitäten aus dem Vorjahr mitzählen.

Die Stiftung für Mensch und Umwelt wurde als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin im September 2010 von Dr. Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer gegründet. Bekannt ist sie insbesondere durch ihre Initiative „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“. Damit lenkt die Stiftung seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten (Wild)Bienensterben entgegenzutreten. Mehr über die Stiftung unter: www.stiftung-mensch-umwelt.de Mehr über Deutschland summt! unter: www.deutschland-summt.de

Hochmoderne Gesamtschule soll in Röttgersbach entstehen

Duisburg, 17. November 2022 - Die Stadt Duisburg geht beim Neubau und der Erweiterung von Schulgebäuden in die Offensive. Geplant ist der Bau einer neuen, hochmodernen sechszügigen Gesamtschule an der Oberen Holtener Straße in Röttgersbach. Fasst der Rat der Stadt Duisburg in seiner Sitzung am 28. November 2022 den entsprechenden Baubeschluss, startet dort für über 1.300 Schülerinnen und Schüler der Unterricht im Schuljahr 2026/27.


„Wir werde alles dafür tun, dass die Schülerinnen und Schüler in Duisburg künftig unter modernen Bedingungen unterrichtet werden. Der Neubau in Röttgersbach wird ganz erheblich die Chancen auf eine bessere Ausbildung und eine erfolgreiche berufliche Zukunft erhöhen. Dies für alle Schülerinnen und Schüler in Duisburg zu erreichen, ist unser großes Ziel“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. Mit der Planung und Ausführung der Bauarbeiten ist die Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) beauftragt.


Martin Murrack, Stadtdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender der SD sagt: „Erstmals wird eine Schule nach dem Prinzip: ‘Alles aus einer Hand‘ gebaut und ausgestattet. Bau und Innenausstattung wird durch die Schulbaugesellschaft geleistet, so dass nicht mehrere Stellen für die Beschaffung zuständig sind. Darüber hinaus bin ich sehr stolz darauf, dass hier auch die so wichtige Frage der regenerativen Bauweise auf vorbildliche Art gelöst wurde“.



Dafür sehen die aktuellen Planungen folgendes vor: • Die Dächer der Gebäude sind durchgängig mit Photovoltaik belegt sowie extensiv begrünt, was dem Mikroklima dient und regenrückhaltende Wirkung entfaltet • Retentionsflächen zur Versickerung von Regenwasser sind ebenfalls in den Frei- und Außenanlagen vorgesehen.


• Der begrünte Innenhof geht über einen überdachten, im Sommer schattenspendende Schulhofbereich fließend in die mit viel Grün und mit vielen im Bestand erhaltenen sowie neu gepflanzten Bäumen gestalteten Schulhofbereich über, der vielfältige Spiel-, Sport und Erholungsbereiche bietet sowie auch Unterricht im Freien als „grünes Klassenzimmer“ ermöglicht.


• Die Wärmeerzeugung erfolgt durchgängig regenerativ mit Geothermie über eine Vielzahl von abzuteufenden Tiefenbohrungen (90-150m) sowie für die Spitzenlasten unterstützend mit Wärmepumpen


• Die Gebäude werden nach dem Energieeffizienzstandard EG40 (vormals KFW 40) erstellt, so dass nicht nur die Erzeugung von Wärme regenerativ erfolgt, sondern die Verbräuche und damit die Nebenkosten maßgeblich gesenkt werden.


• Alle Räume können klassisch über Fenster belüftet werden, werden aber zusätzlich vollumfänglich über eine CO2-Sensor-gesteuerte, mechanische Lüftungsanlage automatisch immer mit der erforderlichen Frischluftmenge versorgt

• Bei der Auswahl der Bauprodukte stehen Nachhaltigkeit und baubiologische Unbedenklichkeit im Vordergrund.

Sporthalle

Thomas Krützberg, Sprecher der Geschäftsführung der SD, ergänzt: „Der Entwurf ist die erste und konsequente Umsetzung der Vorgaben aus dem Musterraumprogramm der Stadt Duisburg für allgemeinbildende Schulen, die sich an den deutschlandweit vielbeachteten Empfehlungen der Montag Stiftung orientiert.“

„Die gewählte Gestaltung macht die Umsetzung neuer moderner pädagogischer Konzepte möglich“, betont Schuldezernentin Astrid Neese. „Ich freue mich, dass es uns in Zeiten der Multikrise mit all ihren Herausforderungen gelungen ist, ein so großes und spannendes Projekt in kurzer Zeit zur Umsetzungsreife zu bringen. Für die noch junge Schulbaugesellschaft ist dies ein wichtiger Meilenstein“, so die kaufmännische Geschäftsführerin der SD, Sandra Altmann.

Lernlandschaft

Weitere Eckpunkte:
• Die multifunktional nutzbare Mensa/Aula mit Bühne, Bestuhlung und gegenüberliegender Sitztreppe erstreckt sich über zwei Vollgeschosse und ermöglicht im schulischen wie auch im nachschulischen Bereich durch die Veranstaltungstechnik die Umsetzung verschiedenster Veranstaltungsformate für Schule und Quartier.


• Die Schule ist fahrradfreundlich mit verschiedenen Abstellmöglichkeiten, teils überdacht, teils abschließbar, teils mit Lademöglichkeiten und auch mit Abstellmöglichkeiten für Lastenräder oder E-Roller, mit kurzen Wegen, guter Einsehbarkeit und damit angstfreier Zugänglichkeit gestaltet.

• Selbst-Reparatursäulen, auch für Bewohner des Quartiers frei zugänglich, sowie der Betrieb einer Schüler-Fahrradwerkstatt fördern die Fahrradmobilität.


• Die Pkw-Stellplätze sind, teils bereits mit Ladesäulen, teils mit vorgerüsteter Leerverrohrung, auf die zunehmenden Bedürfnisse nach Lademöglichkeiten für Elektroautos ausgerichtet. „Ich bin Robin Eckardt, dem technischen Geschäftsführer der SD und seinem hochmotivierten Team, sehr dankbar für den bislang erreichten Stand und freue mich auf die Realisierung der ersten Schule unserer neuen Schulbaugesellschaft!“, sagt Martin Murrack.


Im Detail:
• Gebaut wird eine 6-zügige Gesamtschule an der Oberen Holtener Straße, dazu eine 3-fach Sporthalle mit 350 Zuschauerplätzen mit einer angeschlossenen einfach-Feldsporthalle.

• Die Planung sieht hierfür eine Gesamtnutzfläche von 24.337 qm Bruttogeschossfläche vor, wovon 20.336 qm auf die Schule und 4.001 qm auf die Sporthallen entfallen.

• Kosten für das Schulgebäude: 101.790.000 Euro
• Kosten für die Sporthallen: 23.373.000 Euro
• Gesamtkosten rund 125 Mio. Euro Die Kosten schließen den bereits erfolgten Rückbau auf dem Gelände und alle erforderlichen Ausstattungen sowie sämtliche Planungskosten mit ein.

 

Friday for Future Duisburg und die Forderungen an die Stadt Duisburg

Forderungen an die Stadt Duisburg – Kurzversion

Grünflächen

Wiedereinführung der Baumschutzsatzung

Erhaltung bestehender Grünflächen und Freiflächen

Schaffung neuer Grünflächen (z.B. Parkplätze zu Grünflächen)

Vorgärten und Gärten sollen nicht versiegelt werden, sondern Bäume und andere Pflanzen beherbergen

Einrichtung eines Umweltdezernates

Abbau unnötiger klimafeindlicher Regularien

Öffentliche Plätze

Das Aufstellen von Mülleimern an öffentlichen Plätzen. Diese sollten die Möglichkeit bieten den Müll zu trennen, wie es beispielsweise im Forum schon der Fall ist.

Extra „Mülleimer“ für Zigarettenstummel und Kaugummis, damit auch diese nicht achtlos auf den Boden geworfen werden.

Die Installation von Frischwasserbrunnen an viel besuchten Plätzen, damit sich der Kauf von Plastikflaschen vermeiden lässt. Diese können dann z.B. benutzt werden um Mehrwegflaschen wieder aufzufüllen. Dieses System ist beispielsweise in Wien und Rom sehr verbreitet und auch erfolgreich.

Die Attraktivität von öffentlichen Plätzen zu erhöhen, indem man mehr Grünflächen integriert. Dieser Punkt kann zusätzlich die Luftqualität in Duisburg verbessern.

Müllsammeln als Strafe und striktere Kontrollen bei Missachtung der oberen Punkte.

(Bsp.: Prag -> sauberere Straßen)

Schulen

Die Schulen sollen – wie die öffentlichen Plätze – ökologisch sinnvoll ausgestattet werden.

Die Stadt soll die Schulen dazu auffordern vegetarisches Mensaessen anzubieten und Aufklärung (Folgen des Fleischkonsums, Werbung für Duisburg.Grün) und Mülltrennung zu betreiben, da diese das anscheinend nicht von selbst tun.

Verkehr

Neues Verkehrskonzept, das auf ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr setzt

Radfahren attraktiver Machen:

Radwege ausbauen

Radwege verbreitern

Oberfläche der Radwege verbessern

Radfahrer auch bei der Baustellenplanung berücksichtigen

Bau von Schnellradwegen oder „protected bike lanes“

Projekttage fürs Radfahren einführen

Busspuren für Fahrradfahrer freigeben

Info-Kampagne zur Fahrradsicherheit

Problem- und Gefahrenstellen auf Fahrradwegen beheben

Autofahren unattraktiver machen:

Geschwindigkeitsbeschränkungen

Fahrzeiten erhöhen und so Alternativen attraktiver machen

Verkehr gleichzeitig für Radfahrer und Fußgänger sicherer machen

Fußgängerzonen erweitern (z.B. vor allen Schulen)

Kampf gegen „Elterntaxis“ (fördert nebenbei Selbstständigkeit der Schüler)

Schutz von jüngeren Schülern vor Verkehrsunfällen

angenehmeres Erscheinungsbild der Stadt, erhöhte Aufenthaltsqualität

weniger Parkplätze

entstehende Flächen für Grünflächen, Fuß- und Radwege angenehmeres Erscheinungsbild der Stadt, Aufenthaltsqualität erhöht

Parkgebühren erhöhen

Fahrverbote

Citymaut/ „Staugebühr“ (idealerweise für Ruhrgebietsstädte gemeinsam)

ÖPNV:

Der ÖPNV muss kostenlos werden.

Schneller und zuverlässiger ÖPNV

Parkgebühren erhöhen statt Ticketpreise

integrierte und abgestimmte Konzepte für die Bepreisung städtischer Mobilität (Nahverkehr, Parkgebühren, Taxiverkehr, car-sharing)

Energiepolitik:

Investitionen in erneuerbare Energien

Abschaltung von Kohlekraftwerken

Da die Stadt Duisburg Anteile an RWE besitzt, soll sie diese nutzen um Druck auf den Konzern auszuüben, sodass sich dieser mehr auf erneuerbare Energien fokussiert.

Bürgerbeteiligung:

Seminare für Bürger, die sich klimafreundlich Verhalten wollen, aber nicht wissen wie.

Sonstiges:

Die Einführung einer Mietpreisbremse.