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Neues Motto zum Weltkindertag 2026: "Starke Kinder, starke Zukunft!"
KiBiz-Reform: Landesregierung bringt Gesetzentwurf in den Landtag ein
Planungen zum Spielplatz Tempoli

Online-Veranstaltung Studieren ohne Abi

Duisburg, 27. Februar 2026 - Studieren ist auch ohne Abi möglich: Wer eine staatlich anerkannte Berufsausbildung abgeschlossen hat, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen an der Universität Duisburg-Essen einschreiben. Darüber informiert die Studienberatung in einer Online-Veranstaltung am 9. März um 17 Uhr.

Dabei geht es nicht nur um Voraussetzungen für das Studieren ohne Abi, wie zum Beispiel drei Jahre Berufserfahrung oder eine Aufstiegsfortbildung. Themen sind außerdem Fächer, Bewerbungsverfahren Studienfinanzierung, Anerkennung von Leistungen oder Studieren mit Kind. Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/abz/studierende/beruflich_qualifizierte.php

Projektstart: „Unsere kleine Farm III – Gesund aufwachsen in Duisburg“

Duisburg, 26. Februar 2026 - Unter dem Titel „Unsere kleine Farm III – Gesund aufwachsen in Duisburg“ ist im Januar 2026 ein innovatives Präventionsprojekt zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gestartet. Es richtet sich an Kitas, Grundschulen sowie weiterführende Schulen (5./6. Klasse) im Duisburger Norden.

Ziel ist die Entwicklung und nachhaltige Verankerung niedrigschwelliger tier- und naturgestützter Gesundheits- und Präventionsangebote. Diese umfassen Bewegungsförderung, Ernährung, psychische Gesundheit sowie Klimagesundheit. Das Gelernte soll direkt in den Alltag der Kinder einfließen – insbesondere durch Aktivitäten mit Tieren und Pflanzen in der Natur.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von der AWO-Integrations gGmbH Duisburg umgesetzt und vom Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Hochschule Bochum evaluiert. Zudem unterstützen das Gesundheitsamt, das Amt für Schulische Bildung, das Jugendamt sowie das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg das Vorhaben.

Gefördert wird das Projekt vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek). Die beteiligten Ämter begleiten den Prozess aktiv, um die Angebote gezielt in die Präventionsstrategie der Stadt einzubinden.


Im Mittelpunkt steht die Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen durch tier- und naturgestützte Aktivitäten auf dem Lernbauernhof Ingenhammshof in Duisburg-Meiderich sowie auf dem Bauspielplatz Neumühl.
Zu den Kernzielen gehören die Stärkung von Bewegung, gesunder Ernährung und Resilienz, die Verbesserung des Selbstbildes, die Vermittlung von Coping-Strategien sowie die Reflexion gesundheitsfördernder Verhaltensweisen. Grundlage bilden tier- und naturgestützte Ernährungs- und Bewegungsangebote sowie niedrigschwellige, partizipative Gruppenangebote zur Vermittlung von Gesundheitswissen und Gesundheitskompetenz.

Auch die Fachkräfte in den beteiligten Kitas und Schulen sowie die Familien der Kinder werden aktiv einbezogen. Sie sollen von den Angeboten profitieren und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken. Hierzu entwickelt die AWO-Integration gemeinsam mit allen Projektpartnern themenspezifische Handlungsleitfäden und ein Multiplikationskonzept.

Diese beschreiben die gesundheitsfördernden Wirkmechanismen der Angebote und stellen das Wissen nachhaltig auch weiteren Interessierten zur Verfügung – über Duisburg hinaus.


„Gemeinsam setzen die AWO-Integration und der Verband der Ersatzkassen ein starkes Zeichen für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung im Kindesalter – dort, wo sie am meisten wirkt: in der Kita und im schulischen Alltag und damit unmittelbar in der Lebenswelt der Kinder“, erklärt Christian Breidenbach, Pressesprecher der vdek-Landesvertretung in NRW.

Auf dem Bild von links nach rechts:
Pony Räuber, Dominik Herrmann (AWO), Mike Kim (AWO), Eva Sense (AWO - Projektkoordination), Christian Breidenbach (vdek/Pressesprecher der Landesvertretung), Stefanie Ufermann (Stabstellenleitung Gesundheitsamt), Irma Lababidi (Abteilungsleitung Amt für schulische Bildung), Santina Scherer (AWO), Katrin Bade (Sachgebietsleitung Jugendamt), Philipp Thelen (Amtsleitung Jugendamt), Hund Fine, Schewa van Uden (Sachgebietsleitung, Amt für Integration und Einwanderungsservice), Marcel Fischell (Amtsleitung schulische Bildung), Antje Schwarz (AWO-Niederrhein – Projekt Kleine Farm II), Dirk Franke (AWO/Geschäftsführung), Ringo Schoepke (vdek/Referent) Projektmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Referat Ambulante Versorgung)


Endspurt bei Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen

 Jetzt bewerben und Energiesparmeister in Nordrhein-Westfalen werden
- Bewerbungsfrist endet am 20. März 2026
- 2.500 Euro für den Landessieger
- Bewerbung auf www.energiesparmeister.de

Berlin/Duisburg, 26. Februar 2026 - Der Energiesparmeister-Wettbewerb 2026 unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider geht in den Endspurt: Noch bis zum 20. März 2026 können sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen mit ihren Klimaschutzprojekten bewerben.


Attraktive Preise für engagierte Schulen: Der Landessieger in Nordrhein-Westfalen erhält 2.500 Euro Preisgeld und qualifiziert sich automatisch für das bundesweite Online‑Voting um den Titel „Energiesparmeister Gold“. Hier winken weitere 2.500 Euro Preisgeld.

Auch ehemalige Preisträgerschulen, die ihre Projekte weiterentwickelt haben, können sich bewerben: Für langfristiges Engagement wird ein Sonderpreis mit 1.000 Euro Preisgeld vergeben.

So geht’s weiter: Nach Ende der Bewerbungsphase wählt eine fachkundige Jury Ende April das beste Projekt jedes Bundeslandes aus. Über den Bundessieg entscheidet ein Online‑Voting im Juni.

©www.energiesparmeister.de

Paten und Unterstützer des Wettbewerbs
Neben dem Preisgeld erhalten die Siegerschulen eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer Institution aus der Region. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Finanztip, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH), Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV), Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA), Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, Sparkassenverband Bayern, die Sparkassen in Niedersachsen, Techem Energy Services GmbH und ZEBAU – Planungs- und Beratungsgesellschaft gGmbH.r IMK Inflationsmonitor wird monatlich aktualisiert.

Preisträgerkonzert des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“

Duisburg, 24. Februar 2026 - Das diesjährige Preisträgerkonzert des 63. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ findet am Sonntag, 1. März, um 11 Uhr im Kammermusiksaal der Folkwang Universität der Künste an der Düsseldorfer Straße 19 in der Stadtmitte statt.

Die jungen Teilnehmenden stellen ein abwechslungsvolles Programm mit Ausschnitten aus ihren Wettbewerbsbeiträgen vor. Es erklingen unter anderem Werke von Stravinsky, Grieg, Berkowitsch und Green Day. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten aus der Hand von Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales, ihre Urkunden.


Ausgeschrieben war der Wettbewerb in diesem Jahr für die Kategorien Klavier und Harfe Solo, Drum-Set und Kammermusik für Bläser und Streicher sowie Akkordeon.
Der Eintritt ist frei.

28. Niederländisch-deutscher Kinder- und Jugenddramatiker*innenpreis in Duisburg 2026

Duisburg, 23. Februar 2026 - Im Rahmen des Festivals „KAAS&KAPPES“ wurden am Sonntag, den 22.02.2026 im KOM´MA, dem Duisburger Kinder- und Jugendtheater, die Gewinner*innen des 28. niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatiker*innenpreises bekannt gegeben.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn überreichte die Preise im Gesamtwert von 7.500 EUR für drei Theaterstücke.

Von den 119 Texten, die in diesem Jahr aus fünf verschiedenen Ländern (Deutschland (98), den Niederlanden (8), Belgien (3), Österreich (7) und der Schweiz (3) am Wettbewerb teilnahmen, wählte die vierköpfige Jury, bestehend aus Chiara Tissen (NL), Renate Frisch (D), Rob Vriens (NL) und Manuel Moser (D), folgende Preisträger*innen aus:
Reineke Van Hooreweghe (B)
für das Stück NAAF
3.000 €
Fabian Hartje (D)
Jip Vuik (NL) für das Stück
für das Stück SCHERBEN KINDER
KLASSENCARROUSEL 2.500 €
2.000 €
Neben den Preisträger*innen empfiehlt die Jury folgende Texte an Verlage und Theatergruppen zur Inszenierung und hat sie in den Stückepool aufgenommen:

Sigrid Behrens (D) mit dem Stück „ „Worte machen“
Marc Becker (D) mit dem Stück „ „Lügen lernen“
Lili Roesing (D) mit dem Stück „Rückenschwimmen“
Lena Gorelik (D) mit dem Stück „Der wiedergefundene Freund“
Sergej Gößner (D) mit dem Stück „Ich sehe was / was du nicht siehst“
Maja Mick (D) mit dem Stück „MEINS MEINS MEINS“

Informationen über die Jurymitglieder 2026:
Chiara Tissen (NL) – Autorin, Übersetzerin und Schauspielerin
Renate Frisch (D) – Mitbegründerin des KOM’MA-Theaters, Schauspielerin und Regisseurin
Rob Vriens (NL) – freelance Theaterregisseur im Bereich Kinder- und Jugendtheater, arbeitet abwechselnd in Deutschland und den Niederlanden
Manuel Moser (D) – Regisseur, Schauspieler und Teil des Leitungsteams des COMEDIA Theaters in Köln

Hier die Begründungen der Jury:
Preise 2026
NAAF von Reineke Van Hooreweghe (NL) 8+
Es ist mir eine große Ehre, als leidenschaftliche Fahrradfahrerin, diese Laudatio über das Stück ‘Naaf’ halten zu dürfen. Aber ob ich nach dieser Laudatio noch stolz sein werde, eine Fahrradfahrerin zu sein... hm...
Hören Sie einfach zu und urteilen Sie selbst.

NAAF also, auf Deutsch: Nabe.
Die Nabe eines Fahrrads ist der Teil, der sich ganz in der Mitte des Rads befindet und der selbst still stehen bleibt, während das Rad dreht.
In diesem Stück ist Naaf der Name der Hauptfigur.
Es gibt eine Insel im Meer, dort wohnt eine Gemeinschaft, die immer vom Fischfang gelebt hat, die Insel hatte Fischkutter und Fischernetze und das Leben war zwar hart, aber man hatte genug. Das Meer gab und das Meer nahm, so ging es Jahrhunderte lang. Wie das Wellenspiel von Ebbe und Flut.

Bis an einem Tag ein Inselbewohner ein Gerät mitnahm vom Festland. Ein Gerät wie ein Pferd, nur aus Stahl, man musste es nicht füttern, es wurde nicht krank und... man konnte es auch selbst herstellen. Die Inselbewohner entwickelten von nun an das perfekte Fahrrad. Und das nicht nur für den Eigenbedarf, sondern es kam zu einer richtigen Massen-Produktion.

Ein riesiges Schiff legte an, um die neuen Räder abzuholen und Geld zu bringen, was zu noch mehr Werkstätten auf der Insel führte. ‚Das Meer bringt die Kinder‘, so heißt es, aber es wurden immer weniger Kinder geboren. Bis Naaf unterwegs war, endlich wieder ein Kind! Naaf war die Hoffnung für die Zukunft der Insel.

Naaf jedoch erweist sich als große Enttäuschung: Der Junge mit der blauen Mütze, spricht nicht, er will nicht über Räder reden, ist lieber allein. Oder er setzt sich zu Nepke Boets, der alten Frau, die noch immer Fischernetze flickt und die Geschichte der Insel und ihrer Bewohner in die Knoten der Netze hinein verarbeitet.

Früher hat auf der Insel immer allen alles gereicht, jetzt sind die Bewohner weniger zufrieden, sind ungeduldiger, labern mehr. Bei Nepke findet Naaf Zuflucht. Sie schätzt sein Schweigen. Und weil es tagsüber so viel Lärm gibt auf der Insel, geht Naaf nachts hinaus und rennt über die Kliffs auf der Suche nach den Walen, deren Gesang er hören will.

Steur, einer der Männer der Insel, wird böse auf ihn. Ist es väterliche Besorgnis über einen Sohn, der zu nichts taugt? Es ist entschieden: Naaf soll Rad fahren. Wie eine Art ‚Rite de passage‘, meint Steur. Das geht natürlich schief. Naaf schafft es einfach nicht, das Gleichgewicht zu halten, er stürzt und Nepke Boets muss ihn wieder aufrichten.
Mittlerweile kommen immer mehr Aufträge für immer mehr Fahrräder. Es muss gearbeitet werden, aber auch hierzu taugt Naaf nicht, seine Hände bleiben weiß, gegen die schwarzen Hände aller anderen Männer.

Naaf, der ein feines Gespür dafür hat, weiß, dass die großen Aufträge für die Wale nicht gut sind: sie bedeuten noch mehr Schiffe, noch mehr Störungen unter Wasser, so dass sie sich gegenseitig nicht mehr verstehen können. Die Inselbewohner verstehen ihn nicht: Naaf muss mitarbeiten, was stimmt nicht mit ihm? Was fehlt ihm?
Plötzlich, obwohl Nepke Boets gewarnt hat - sie weiß das Wetter noch aus dem Flug der Vögel abzulesen- gibt es einen großen Sturm. Naaf ist weg. Alle suchen ihn und Steur sieht Naafs blaue Mütze im Wasser.
Jetzt kommen die Fischernetze von Nepke Boets gerade recht!

Steur knotet alle Fischernetze, die es noch gibt, aneinander und an alle Fahrräder der Inselbewohner, aber wie kommt Naaf in das Netz? Ein Wal bringt ihn auf seinem Rücken zum Netz und eine Spezialkonstruktion von aneinander gebundenen Fahrrädern zieht das Riesennetz mit Naaf aus dem Wasser.
Dann erst spricht Naaf seine ersten Worte:
Ich hab‘ sie gesehen
Ich hab‘ die Wale gesehen.

Naaf ist ein poetischer Text in einer herrlichen, manchmal erfundenen Sprache über Sehnsucht, über Nachkommen, die Erwartungen ganzer Generationen beantworten müssen, über Klima, über die Habgier der Insel-Bewohner, oder sollte man sagen der Erd-Bewohner. Über Konsum, über die Geschichte einer Gemeinschaft, die man nicht so leicht zur Seite schieben sollte. Über Stillbleiben im großen Wirbel der Welt. Über das Meer. Und... ja, wie kann es auch anders sein, über Fahrräder...

SCHERBEN KINDER von Fabian Hartje (D) 14+
Es gibt Texte, die erinnern. Und es gibt Texte, die aufbrechen.
SCHERBEN KINDER ist beides.
Fabian Hartje schreibt – wie der Untertitel offenlegt – „nach Motiven aus“ Frank Wedekinds FRÜHLINGS ERWACHEN.
Doch was hier geschieht, ist keine Bearbeitung im klassischen Sinn. Es ist keine Aktualisierung. Kein bloßes Übertragen ins 21. Jahrhundert. Es ist eine frische Umschreibung – eine radikale Neuverortung.
Wedekinds Figuren treten hier nicht als literarische Denkmäler auf, sondern als atmende, scrollende, vapesaugende, sich selbst überhörende Jugendliche unserer Gegenwart. Sie sprechen in der Sprache ihrer Zeit – fragmentiert, ironisch, explizit, tastend. Und doch tragen sie denselben existenziellen Kern in sich wie einst:
Scham. Begehren. Orientierungslosigkeit. Die verzweifelte Suche nach Identität.

Der Frühling dieses Textes ist kein romantischer Neubeginn – er ist ein ungeschützter Ausnahmezustand. Ein Aufbruch ohne Geländer. Ein „Ich will was spüren“ in einer Welt, die längst alles vorstrukturiert hat.
Und genau hier setzt die vielleicht klügste, radikalste Entscheidung dieses Stücks an: Der Anfang gehört nicht den Jugendlichen. Er gehört den Erwachsenen.

Gleich im Prolog tritt der „Chor der Lehrer und Erwachsenen“ auf – selbstironisch, sich selbst kommentierend, leicht lächerlich, aber keineswegs harmlos. Sie erklären, sie relativieren, sie korrigieren sich. Sie sprechen von Kategorien, von Schubladen, vom „Kreislauf“. Sie witzeln über Alter, Relevanz, Sichtbarkeit. Und während sie behaupten, gleich zu verschwinden, geschieht etwas Entscheidendes:
Sie machen sichtbar, dass diese Welt ihre Welt ist.
Die Bühne gehört scheinbar den Jungen – aber strukturiert wird sie von den Alten.

Die Erwachsenen geben vor, marginalisiert zu sein – „ab 35 nicht mehr interessant“ –doch in Wahrheit sind sie die ordnende Instanz. Sie definieren Normen, Praktika, Versetzungen, Lebensläufe. Sie haben das System gebaut, in dem die Jugendlichen nun atmen müssen. Und genau dadurch wird klar:
Unsere Welt ist – trotz angeblichen Jugendkults – die Welt alter Leute.
Die Jungen bewegen sich in einem Gefüge, das sie nicht geschaffen haben.
Sie rebellieren nicht mehr frontal – sie versuchen zu navigieren.
Zwischen Noise-Cancelling-Kopfhörern und Erwartungsdruck.
Zwischen Selbstoptimierung und Selbstverlust. Der Prolog ist daher kein Gag.
Er ist eine Machtdemonstration im Gewand der Selbstironie.
Und wenn die Erwachsenen rufen: „Immerhin hatten wir diesen Prolog“ –
dann klingt darin nicht nur Komik, sondern Besitzanspruch.

Wie bei Frühlings Erwachen geht es um Körper. Um das Erwachen.
Um die gefährliche Mischung aus Neugier und Unwissen. Doch Hartje verschiebt die Perspektive. In einer Zeit, in der Jugendliche scheinbar alles wissen – weil sie alles sehen können –, entsteht eine neue Form der Verunsicherung. Pornografie ersetzt Aufklärung, Dauerbeschallung ersetzt Selbstgespräch, digitale Nähe ersetzt echte Intimität. Wendlas Wunsch „Ich will was spüren“ ist dabei das erschütternde Zentrum des Stücks. Er ist Sehnsucht und Selbstgefährdung zugleich. Was bei Wedekind tragisch unausweichlich erscheint, wird hier zu einer verstörenden Suche nach Intensität in einer überreizten Welt. Gewalt entsteht nicht aus moralischer Verdrängung allein – sondern aus emotionaler Überforderung.

Die Jugendlichen in SCHERBEN KINDER sind keine Opfer im klassischen Sinn.
Sie sind hochreflektiert – und gerade deshalb verloren.
Sie sprechen klug. Sie analysieren. Sie wissen um Strukturen. Und stehen doch ratlos darin. Das macht die Modernität dieses Textes aus.

Fabian Hartje gelingt etwas Seltenes: Er schreibt Jugend nicht als Behauptung, sondern als Zustand. Die Dialoge sind schnell, brüchig, komisch – und dann plötzlich von brutaler Ehrlichkeit. Ironie kippt in Ernst. Coolness in Panik. Lässigkeit in existenzielle Angst. Besonders in den Monologen – Inas Angst vor dem eigenen Inneren, Theas Wut, Moritz’ Überforderung – entsteht eine Dringlichkeit, die nicht literarisch wirken will, sondern gegenwärtig. Das ist keine nostalgische Rückschau auf Jugend. Das ist Jugend im Jetzt.

SCHERBEN KINDER ist mutig. Formal. Sprachlich. Inhaltlich.
Hartje nimmt einen kanonischen Stoff und verneigt sich nicht ehrfürchtig, sondern widerspricht ihm produktiv. Er zeigt: Der Frühling ist noch da. Aber er fühlt sich anders an. Und vor allem: Er beginnt nicht mehr im Verborgenen, sondern unter den Augen einer Erwachsenenwelt, die behauptet, nicht mehr wichtig zu sein und die doch alles strukturiert.
Diese Verbeugung vor Wedekind und gleichzeitige Emanzipation von ihm macht die Qualität dieses Textes aus.
Mit SCHERBEN KINDER schafft Hartje einen Text, der Wedekinds Fragen in unsere Gegenwart übersetzt – nicht als Zitat, sondern als Reibung.

Einen Text, der zeigt, dass Erwachsenwerden noch immer ein Risiko ist. Dass Freiheit noch immer gefährlich ist. Und dass die Welt, in die junge Menschen hineinwachsen, nicht neutral ist – sondern gebaut. Von uns.
Herzlichen Glückwunsch zum 2. Preis des deutsch-niederländischen Autoren*innenwettbewerbs Kaas & Kappes.
Und danke für diesen scharfen, ungeschützten, notwendigen Frühling.

KLASSENCARROUSEL von Jip Vuik (NL) 4+/6+/8+
Was für ein herrliches und dynamisches Karussell: drei Texte in einem. Autor Jip Vuik bedient gleichzeitig drei Altersgruppen zur gleichen Zeit: Erst die 4-Jährigen, parallel dazu die 6-Jährigen und zeitgleich die 8-Jährigen. Jede der drei Gruppen bekommt eine auf ihr Alter zugeschnittene Vorstellung. Unterschiedlich, was den Inhalt und den Sprachstil angeht, aber basierend auf der gleichen Ideologie: Das freie Leben soll gelebt werden.
Es geht um vier Kinder aus einer merkwürdigen Familie. Sie müssen sich zum ersten Mal an bürgerliches Leben anpassen, was sie noch nie gemacht haben: in die Schule gehen und mitmachen.

Sie kommen nämlich aus dem Zirkus; das war bis zu diesem Tag ihr Leben, das hat bestimmt, wie sie sich bisher gefühlt und verhalten haben.
Wir erfahren:
Heutzutage ist Zirkus nicht mehr so beliebt; und somit hat die Zirkusfamilie nicht viel Geld: Das Zelt ist undicht, es regnet durch die Plane, die Kostüme sind zerrissen, und um Geld zu sparen, müssen alle Familienmitglieder im Programm mitwirken, auch die Kinder. Elend also. Außerdem verbietet der Tierschutz das Auftreten von wilden Tieren, weshalb die einzige Attraktion des kleinen Zirkus, ein Elefant, vor möglichen Kontrollen vom Aufsichtsamt versteckt werden muss! Ausgerechnet an dem Tag, als ein solcher Kontrolleur auftaucht, fängt auch noch das Kassengebäude Feuer und der Elefant verschwindet. Der Zirkus wird vorübergehend geschlossen und die Kinder müssen so lange die örtliche Schule besuchen.

Sie sollen in ihren jeweiligen Jahrgangsstufen am Unterricht teilnehmen wie ‘normale Kinder’ und machen sich Gedanken: Können sie sie selbst bleiben? Dürfen sie ihre besonderen Geschichten frei erzählen? Werden sie als merkwürdig und unangepasst wahrgenommen oder doch ziemlich wie alle anderen Kinder angesehen? Wir erleben das in drei gleichwertigen Teilen.

Die Kinder werden auf das Publikum aufgeteilt.
Zu den Jüngsten Vorschulkindern kommt Bekka (4 Jahre alt) und erzählt über ihre Familie und ihre Freundschaft mit Wasi, dem Elefant. Der Junge Riet (eigentlich heißt er Rinus) ist 7 und zeigt den Schulanfängern, dass er alle Sprachen der Welt spricht und magisch denken kann. Die beiden ältesten Charles (Sjaal, 14) und Ilona (Loon, 13) gehen zusammen in eine höhere Klasse und versuchen, so normal wie möglich zu sein. Aber ob das gelingt?
Draußen auf dem Hof werden alle Kinder von einem Elefanten überrascht, der die Geschichte offen und theatral verbindet.
Zwei erfrischende Solos und ein von Leidenschaft getriebener Dialog als eine Vorstellung - zu Recht ein spielerisches Theater-Karrussel. Jedes Alter bekommt so sein eigenes Stück. Ingeniös und überraschend. Inventif, transparent und angemessen.

Die drei Texte brechen etwas auf: einen freien, offenen und romantischen Raum. Es zeigt sich ein unbekanntes System und fordert auf, auf eine andere Weise als gewohnt auf die Wirklichkeit zu schauen. Die drei Texte funktionieren zusammen wie drei Pferde, die im Karussell gemeinsam einen Wagen ziehen, und lassen uns diese fantastische Dynamik wiedererkennen.
Vuik schaut mit scharfen und zugleich liebevollen Augen auf seine Figuren. Sein Text ist scheinbar leicht, aber wirkt nie bequem. Er zeigt eine unglaublich schöne Verletzbarkeit. Seine Sprache ist immer klar, spielerisch rhythmisch, sie ist roh und poetisch zugleich und damit äußerst gut spielbar. Es gibt Raum zum Bebildern, für Spieler und Zuschauer.
Und es ist angenehm verwirrend. Was sehen wir? Themen wie: Akzeptiertwerden, Anderssein und Träumenwollen werden zusammen gemischt und machen sowohl Identifikation als auch Zugänglichkeit möglich.
Es hört sich vielleicht kompliziert an, aber das ist es auf keinen Fall. Drei Welten verschmelzen auf eine Weise, die uns – die Jury- heimlich seufzen ließ: ‚Schade, dass nicht alle alles sehen können!‘ Aber wir konnten alles lesen und die einzelnen Teile verbinden und damit ihre Kraft erfahren. Das hat den theatralen Kreis rund gemacht und die Geschichte komplett.
Die außergewöhnlichen Figuren und der Text im Ganzen sind so schön und liefern pure Empathie. Und sie ermöglichen, ohne sentimental zu werden, einen gleichermaßen wahrhaftigen wie romantischen Blick auf ein Leben, was vielleicht vorbei geht, aber nie aufhören wird, uns zu verführen - den Zirkus.
KLASSENKARROUSSEL ist kein edukatives Experiment, sondern ein vollständiges artistisches Statement. Das Karussell dreht sich immer weiter und wer darauf steigt, steigt nach einer Weile verzaubert und hoffentlich leicht und angenehm verändert wieder ab.

Ausbildungsoffensive bringt Azubi-Talkshow an die Heinrich-Heine- Gesamtschule in Duisburg

Duisburg, 23. Februar 2026 - Die Heinrich-Heine-Gesamtschule in Duisburg war Gastgeber eines weiteren Tourstopps der Ausbildungsoffensive. Vor rund 80 Schülern der Oberstufe standen Ausbildungswege, duale Perspektiven und konkrete Einblicke in den Berufsalltag im Mittelpunkt.

Unter Moderation von Mona Belinskiy (1Live) kamen die Schüler mit Azubis und Dualstudierenden ins Gespräch, die offen von ihren Erfahrungen berichteten. Mit dabei waren die Nachwuchskräfte der TARGOBANK, der Duisburger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft (DVV), von schauinsland-reisen sowie den Evangelischen Kliniken Niederrhein.

(v.l.): Die Azubis und Dualis der DVV, der Evangelsichen Kliniken, der TargoBank und von schauinsland-reisen gaben im Gespräch mit Moderatorin Mona Belinkiy (1Live / Bildmitte) spannende Einblicke in ihren Ausbildungsalltag. (Quelle: schüngelschwarz)

Die TARGOBANK gewährte Einblicke in den Arbeitsalltag zwischen Kundenberatung und digitalen Finanzlösungen. Die DVV erläuterte Aufgaben in Verkehrs- und Versorgungsbetrieben. schauinsland- reisen stellte Ausbildungswege in der Tourismusbranche vor und sprach über Service und internationale Zusammenarbeit.

Die Evangelischen Kliniken Niederrhein machten deutlich, wie vielseitig der Einstieg in medizinische und pflegerische Berufe gestaltet sein kann. Die Schüler nutzten die Talkrunde intensiv für konkrete Nachfragen:
Wie läuft der Bewerbungsprozess bei der TARGOBANK ab?
Welche Verantwortung übernehmen Azubis bei der DVV?
Welche Aufgaben erwarten Berufseinsteiger bei schauinsland-reisen?
Und wie gestaltet sich der Ausbildungsalltag in den Evangelischen Kliniken Niederrhein?

Der persönliche Austausch machte viele Inhalte greifbar und wurde an den Unternehmensständen weiter vertieft. Jessica Klamke, Berufsorientierungslehrerin der Heinrich-Heine-Gesamtschule, zeigt sich überzeugt: „Es war der erste Auftritt der Ausbildungsoffensive bei uns und meine Erwartungen wurden wirklich übertroffen. Wir verständigen uns bereits auf einen Termin im kommenden Schuljahr.“

Die Ausbildungsoffensive ist im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend zwischen Münster und Köln unterwegs – mit weit über 60 Partnerunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Schulen und Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.

Schon seit 2009 ist die Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.

Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der TalentTage Ruhr.

Workshop Manga zeichnen in der Zentralbibliothek
Zu einem Manga-Zeichenworkshop lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Samstag, 21. März, von 11 bis 13.30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden können mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und -Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.

Sie lernen, wie sie Stilmittel richtig einsetzen und mit typischen Materialien arbeiten. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Teilnahme ist kostenfrei, alle Materialien werden gestellt. Der Workshop gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.


KAAS&KAPPES im KOM’MA- Stadt Duisburg verleiht den Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis

Duisburg, 18. Februar 2026 - Am Sonntag, den 22.02.26. findet im KOM’MA, dem Duisburger Kinder- und Jugendtheater in Rheinhausen, ein wichtiges Ereignis statt: Zum 28.Mal verleiht die Stadt Duisburg im Rahmen des Niederländisch-Deutschen Festivals KAAS&KAPPES den mit 7.500 € dotierten Preis für den besten Kinder- und Jugendtheater-Text.

Der Niederländisch-Deutsche Autor*innen-Wettbewerb für Kinder- und Jugend-Dramatik wird alljährlich in 5 Ländern ausgelobt: in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden. Eine zweisprachige Jury wählt die besten Texte aus.

Am Sonntag um 15:00h sind erst mal alle aufgefordert, die Compagnie TANZFUCHS aus Köln mit der tänzerischen Parabel FOXX für Kinder ab 5 zu erleben. Drei Performer:innen tauchen in Fuchs-Welten ein und begeben sich auf die Fährte des vielseitigen Tieres. Es wird bunt, schrill und zugleich scheu, sensibel und geheimnisvoll…

Danach findet die diesjährige Preisverleihung statt, die von der Bürgermeisterin Frau Edeltraud Klabuhn feierlich begangen wird. Auch hierzu lädt das KOM’MA alle Theater-Interessierten herzlich ein! Tickets unter www.kommatheater.de

Über 200 Betreuungsplätze: Duisburgs größte KiTa hat eröffnet

Stepke-KiTa Obstsalat mit viel Raum für vielfältige pädagogische Angebote Duisburg, 16. Februar 2026 - Duisburgs größte KiTa ist offiziell eröffnet. Mit der Stepke-KiTa Obstsalat startete heute, am 16.02.2026, im Stadtteil Untermeiderich die dreistöckige Einrichtung mit Betreuungsplätzen für 200 Kinder in elf Gruppen. Für den Träger Stepke-KiTas ist es bereits die dritte Einrichtung in Duisburg, gleichzeitig ist es seine größte in Deutschland.

Heute wurden die ersten Kinder begrüßt, die volle Kapazität an Betreuungsplätzen wird bis August erreicht sein. Die KiTa Obstsalat ist ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte des Trägers, der im vergangenen Jahr die Eröffnung seiner 70. Einrichtung feierte. „Es ist fantastisch zu sehen, wie unser Großprojekt Obstsalat nun an den Start geht. Die ersten Kinder starten ab sofort mit der Eingewöhnung und können ihren Stepke-Wohlfühlort entdecken“, freut sich Stepke-Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin.

Realisiert wurde der Neubau mit der Unternehmensgruppe Michael Türk als Initiator und Investor, mit dem Stepke bereits mehrere Projekte in Nordrhein-Westfalen umgesetzt hat. Zu entdecken gibt es viel für die Kinder der KiTa Obstsalat: Auf knapp 2.000 m² Innenfläche und dazugehörigem Außengelände wird viel geboten.

Neben großzügigen Gruppenräumen, sind unter anderem eine eigene Turnhalle, ein Mehrzweckraum für kreative Angebote und Veranstaltungen sowie Differenzierungsräume mit pädagogischen Schwerpunkten wie Bauen, Forschen und Musik Teil der Einrichtung. Ein besonderes Highlight ist der Wassergewöhnungsraum, in dem die Kinder spielerisch und behutsam erste Erfahrungen mit dem Element Wasser sammeln können.

Außengelände als Erlebnisraum mit eigener Rampe
Das weitläufige Außengelände bietet ausreichend Platz für abwechslungsreiche Spiel- und Lernimpulse. Für jede Altersgruppe gibt es das passende Angebot: eine Rampe, einen Kriechtunnel, einen Forschungsbereich, einen KiTa-Acker sowie Wasserspiele, die zum Entdecken und Ausprobieren einladen.

Abgerundet wird das Konzept durch einen klaren Schwerpunkt auf gesunde Ernährung, passend zum „vitaminreichen“ Namen. In der hauseigenen KiTa-Küche wird künftig täglich frisch gekocht. Zusätzlich werden die Kinder in Küchen auf Kinderhöhe aktiv und altersgerecht in das Thema Ernährung eingebunden.

KiTa-Leitung Marco Dettmar startet mit guten Vorsätzen in seine neue Position: „Wir wollen nicht nur die größte KiTa der Stadt sein, wir wollen das auch leben. Durch moderne Pädagogik und eine professionelle Erziehungspartnerschaft mit den Eltern vor Ort.“ Auch Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte, Jutta Thomas, freut sich über den Start der neuen KiTa Obstsalat: „Wir sind sehr stolz, dass wir in Duisburg jetzt drei Einrichtungen betreiben. Insgesamt bieten wir 465 KiTa-Plätze an und entlasten damit die angespannte Betreuungssituation weiter.“

In der Stepke-KiTa Obstsalat sind noch KiTa-Plätze frei. Pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte, die Lust haben, eine neue KiTa mit aufzubauen sind ebenfalls herzlich willkommen. Mehr Infos dazu gibt es unter www.stepke-kitas.de.

Stepke-KiTas als gemeinnützige GmbH ist ein KiTa-Träger mit einem eigenen innovativen Konzept, der unter dem Motto „Richtig gute KiTa“ Kindertagesstätten an zahlreichen Standorten in Deutschland betreibt. In den KiTas in Berlin, Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen kümmern sich über 1300 pädagogische Mitarbeiter*innen um etwa 5800 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren.

Das KiTa-Konzept basiert auf sechs tragenden Säulen: Ein durchdachtes Raumkonzept eröffnet den Kindern vielfältige Erfahrungs- und Entwicklungsmöglichkeiten drinnen und draußen. Fest verankert ist hierbei eine alltagsintegrierte, individuelle Sprachbildung u. a. mit spielerischen Angeboten in Englisch. Abgerundet wird die Stepke-Pädagogik durch eine gesunde, kindgerechte Ernährung, vielfältige Naturerfahrungen durch z. B. Ausflüge und Projekte sowie gezielte Wassergewöhnungsangebote.

Die pädagogische Qualität als Konzeptsäule wird durch sehr gut ausgebildete Mitarbeiter*innen gewährleistet und durch die eigene Stepke-Fachberatung unterstützt. Stepke gehört zur AcadeMedia PreSchools GmbH, hinter der ein engagiertes Team steht, das sich mit Leidenschaft für hochwertige frühkindliche Bildung einsetzt. Als Teil der renommierten schwedischen Bildungsgruppe AcadeMedia AB, dem führenden privaten Bildungsanbieter in Nordeuropa, bringt AcadeMedia langjährige Erfahrung und Innovationskraft in die deutsche Bildungslandschaft ein.

Weiterführende Informationen zu Stepke, Anmeldungen und Stellenangeboten können online unter www.stepke-kitas.de und auf den Social Media-Kanälen des Trägers abgerufen werden. Für Rückfragen steht Medienvertreter*innen Tobias Wellems, Referent Personalmarketing & PR, unter marketing@academedia.de zur Verfügung.

v. l.: Freuen sich über den Start der neuen KiTa Obstsalat: Jutta Thomas (Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte), Marco Dettmar (KiTa-Leitung der Stepke-KiTa Obstsalat), Patrick Cornelius (KiTa-Leitung der Stepke-KiTa Obstsalat) sowie Melanie Jung (stv. Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte).

36. TANZtage: Duisburg im Bewegungsrausch

Duisburg, 13. Februar 2026 - Jazz & Modern, Street- und Showdance, Hip-Hop und Ballett: Die TANZtage kommen zurück nach Duisburg. Vom 27. Februar bis zum 22. März lockt die 36. Ausgabe des größten Amateurtanz-Events wieder zahlreiche Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet.

Gruppe C Photography

18 Shows, darunter drei Finals in den Kategorien Kids, Teens und Adults bietet die Plattform, bei der sich große und kleine Talente auf der Bühne präsentieren können: erst bei den Vorentscheiden in der Rheinhausen-Halle, dann in den Endrunden im Theater Duisburg. Drei Top-Beiträge pro Fachrichtung qualifizieren sich durch das Fachjury-Urteil für das jeweilige Finale.

Zusätzlich schickt das Publikum eine Darbietung mittels digitaler Stimmzettel in die nächste Runde. Kulturdezernentin Linda Wagner blickt voller Vorfreude auf die TANZtage: „Ich bin Fan und besuche mehrere Vorführungen. So geht es auch Besucherinnen und Besuchern, die jährlich wiederkommen. Diese besondere Festivalenergie, die uns hier jedes Mal aufs Neue trägt, ist einzigartig und einfach mitreißend.“

Neu in diesem Jahr: Erstmals wird das Festival von einem erweiterten Workshop-Angebot begleitet. „Erfahrene Jurorinnen und Juroren geben die 90-minütigen Kurse, für die es limitierte Plätze gibt. Interessierte lernen aus erster Hand Technik, Ausdruck und Choreografie. Dadurch werden die TANZtage noch stärker zur Plattform für Austausch und Weiterentwicklung“, betont Petra Schröder, Leiterin der Kulturbetriebe.

Für Festivalleitung Nicole Richter steht der Zusammenhalt im Mittelpunkt: „Wir werden immer besser, weil wir gemeinsam wachsen und gegenseitige Erfolge feiern. Die TANZtage stehen für Teamgeist und Respekt. Wir schaffen einen sicheren Ort der Begegnung vor, hinter und auf der Bühne.“

Damit das möglich ist, unterstützen Sponsoren die TANZtage erneut als zuverlässige Partner. Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr, sagt: „Was hier entsteht, prägt die Szene weit über das Finale hinaus. Die Wochenenden in Duisburg festigen das Tanz- Netzwerk und verbinden Menschen unterschiedlicher Tanzstile. Einsteigerinnen und Einsteiger sowie routinierte Formationen aller Altersklassen machen mit. Das überzeugt uns, die TANZtage finanziell zu stärken.“

Die Zahl der verkauften Tickets unterstreicht die Strahlkraft des Festivals: Bereits eine halbe Stunde nach Vorverkaufsstart waren 7.000 Karten vergriffen. Inzwischen gibt es nur noch ein Restkartenkontingent für vereinzelte Shows, die Kinderveranstaltungen sind ausverkauft. Nach den „First Level“-Veranstaltungen vom 27. Februar bis 8. März folgt das Finalwochenende am 21. und 22. März.

Dazwischen findet am 15. März der „Workshop-Sunday“ für Mittelstufe bis Fortgeschrittene statt. Karten für alle Events gibt es entweder im Servicebüro des Theaters Duisburg am Opernplatz an der Neckarstraße 1, telefonisch unter 0203 283-62100, per E- Mail an karten@theater-duisburg.de oder online im Ticketshop unter https://tanztage.reservix.de/events. Karten sind zudem bundesweit in über 3.000 angeschlossenen Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Instagram-Profil TANZtage:
https://www.instagram.com/tanztage



UDE: Die freestyle-physics gehen in die 25. Runde

Duisburg, 11. Februar 2026 - Zisch! Wusch! Rumms! Bei den freestyle-physics klingt Happy Birthday etwas anders. Zum 25. Geburtstag des Physik-Wettbewerbs für Kinder und Jugendliche an der Universität Duisburg-Essen gibt es die spaßigsten Tüftelaufgaben aus den vergangenen Jahren. Mit dabei: Wasserraketen, Papp-Katapulte und Crashtests. Die Aufgaben sind online, die Anmeldung läuft bis zum 21. Juni.

Ein selbstgebautes Fahrzeug fährt bei einem Crashtest gegen eine Wand. Bei der Unfallsimulation schwappt Wasser aus einem Becher. UDE/Nicolas Wöhrl

Mit Schaschlikspießen einen Kran konstruieren, der fast ein halbes Kilo trägt. Ein Boot bauen, das nur durch eine Mausefalle angetrieben wird. Und eine Wasserrakete entwerfen, die möglichst lange in der Luft bleibt. Für all das ist Köpfchen gefragt. Schüler:innen der Jahrgangsstufen 5 bis 13, die Spaß am Tüfteln haben, können sich ab sofort für die freestyle-physics anmelden. Bis Juli haben sie Zeit, innerhalb ihrer Teams kreative Lösungen für anspruchsvolle technische Aufgaben zu finden.

Im Finale vom 6. bis 10. Juli am Campus Duisburg präsentieren die Teams ihre Ideen Physiker:innen der Universität Duisburg-Essen (UDE). Pro Disziplin werden die drei besten Lösungen ausgezeichnet, Sonderpreise gibt es für Kreativität. Denn: Es zählen nicht nur gute Ergebnisse, sondern auch smarte und originelle Überlegungen. „Es ist jedes Jahr erneut verblüffend, wie kreativ die Kinder und Jugendlichen die Aufgaben mit einfachen Mitteln lösen“, sagt Physiker Dr. Andreas Reichert aus dem Organisationsteam des Wettbewerbs.

Über 1500 Schüler:innen aus NRW und über dessen Grenzen hinaus nehmen jährlich an den freestyle-physics der UDE teil. Seit 2001 verwandelt sich die Wiese am Forsthausweg kurz vor den Sommerferien in einen lebendigen Treffpunkt. Kinder und Jugendliche experimentieren, kleben, justieren und feilen an den letzten Details.

Die Aufgaben im Überblick:
Montag: Duisburger Hafenkran, Schaschlik-Edition

Ziel ist es, einen stabilen Kran zu konstruieren – nur mit Schaschlikspießen und Gummibändern. Der fertige Kran muss einen freien Abstand von 40 cm überbrücken können und dabei ein Gewicht von 400 g tragen. Der Kran selbst soll möglichst wenig wiegen.

Dienstag: Mausefallen-Boot
Hier gilt es, ein Boot zu bauen, das im Wasser eine Strecke von einem Meter möglichst schnell zurücklegt. Dazu nutzt es als Antrieb ausschließlich die mechanische Energie aus der gespannten Feder einer Mausefalle.

Mittwoch: Crashtest
Aufgepasst, Wand im Weg! Für den Crashtest bauen die Teams ein Fahrzeug, das besonders gut gegen einen Auffahr-Unfall geschützt ist. Bei der Unfallsimulation soll ein mit Wasser gefüllter Pappbecher möglichst wenig Inhalt verlieren.

Donnerstag: Papp-Katapult
Papier, Wellpappe, Papierkleber und Faden – diese Dinge müssen ausreichen, um ein Katapult zu bauen, das einen Tischtennisball möglichst weit schleudert. Entscheidend ist dabei außerdem auch, wie schnell die Schüler:innen wieder nachladen: Welches Team katapultiert den Ball innerhalb einer Minute am häufigsten hinter das Zielbrett?

Freitag: Wasserrakete
Der jährliche Klassiker: Die Rakete wird mithilfe von einem Liter Wasser und Luftdruck gestartet. Die Wasserrakete, die am längsten in der Luft bleibt, gewinnt. Um die Flugzeit zu verlängern, können zum Beispiel Flügel oder Fallschirme verbaut werden.

Weitere Informationen:
Wer den beliebten Physikwettbewerb noch nicht kennt, bekommt im Kurzvideo einen ersten Eindruck. https://www.freestyle-physics.de/index.php


Clara Seauve überzeugt beim Kreisentscheid

Vorlesewettbewerb in der Zentralbibliothek
Duisburg, 9. Februar 2026 - Mit ausdrucksstarken Stimmen, literarischem Gespür und viel Lesefreude ist der Kreisentscheid Duisburg-Süd des bundesweiten Vorlesewettbewerbs 2025/2026 in der Duisburger Zentralbibliothek erfolgreich zu Ende gegangen. Zwölf Schülerinnen und Schüler traten am Montagvormittag (9. Februar) gegeneinander an, nachdem sie sich zuvor als beste Vorleserinnen und Vorleser an ihren Schulen durchgesetzt hatten.

Vorlesewettbewerb - Kreisentscheid 2025/2026 Siegerin Clara Seauve mit Jury-Mitglied
Foto Stadtbibliothek Duisburg

Am Ende überzeugte Clara Seauve vom Mannesmann-Gymnasium und ging als Siegerin des Kreisentscheids hervor. Mit diesem Erfolg qualifiziert sie sich für den nächsten Wettbewerbsschritt und wird demnächst beim Bezirksentscheid antreten. Die Teilnehmenden präsentierten je einen selbst gewählten Text, anschließend mussten sie ihre Lesefähigkeit an einem ihnen unbekannten Text zeigen.

Bewertet wurden unter anderem Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl. Die Jury, unter anderem bestehend aus Fachleuten der Bibliothek und dem bekannten Autor und Illustrator Martin Baltscheit, hatte dabei keine leichte Aufgabe, denn allen Teilnehmenden war die Begeisterung für das Lesen anzumerken.

Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken und sie dabei unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln.

Kleine Detektive entdecken künstliche Intelligenz

Duisburg, 9. Februar 2026 - Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt lädt Kinder der 3. und 4. Klasse am Montag, 23. Februar, zu einem KI-Workshop ein. Künstliche Intelligenz prägt zunehmend unseren Alltag. Ein frühzeitiger kindgerechter Zugang zu diesem Thema hilft Kindern, sich sicher in einer zunehmend digitalen Welt zu orientieren.

In diesem Workshop erkunden Kinder spielerisch die Grundlagen der künstlichen Intelligenz. Durch altersgerechte Aktivitäten entwickeln sie ein erstes Verständnis für KI- Technologien und deren Einsatz im Alltag. Der kostenfreie Workshop fördert kritisches Denken, Kreativität und Teamarbeit und findet in Kooperation mit „Coding for tomorrow“ zum „Safer Internet Day“ statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldung sind ab sofort auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Schulverkehr: DVG passt Fahrtzeiten an  
Duisburg, 4. Februar 2026 - Die DVG arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel erreicht. Deshalb passen DVG und Stadt in Zusammenarbeit mit den Duisburger Schulen das Angebot im Schulverkehr an. Ab Montag, 9. Februar, werden die Fahrtzeiten der Linien 940E und 942E angepasst.

Linie 906E: Entfall Haltestelle „Josefstraße“ und neue Haltestelle Oswaldstraße
Im Zuge von Straßenbauarbeiten kommt es zu einer dauerhaften Haltestellenverlegung. Die Haltestelle Josefstraße wird durch die Haltestelle „Oswaldstraße“ ersetzt. Die neue Haltestelle liegt auf der Oswaldstraße, in Höhe der Hausnummer 8.

Linie 940E: Zwei Fahrten starten früher
Auf der Linie 940E starten die Fahrten, die derzeit um 7:17 Uhr an der Haltestelle „Mannesmann Tor 2“ bzw. um 7:02 Uhr an der Haltestelle „Ehinger Berg“ jeweils Richtung Gesamtschule Großenbaum beginnen, fünf Minuten früher.
Der Hintergrund ist, dass die Busse durch das hohe Verkehrsaufkommen zuletzt zu spät für den Unterrichtsbeginn an der Gesamtschule Süd angekommen sind, weshalb eine frühere Abfahrt erforderlich wurde.

Linie 942E: Anpassungen an geänderte Unterrichtszeiten der Gesamtschule Mitte/Süd
Da bei der Gesamtschule Mitte/Süd ab dem 9. Februar neue Unterrichtszeiten gelten, müssen drei Fahrten der Linie 942E geändert werden:

- Dienstags fährt der Bus künftig um 12:55 Uhr statt um 13:40 Uhr von der Haltestelle „Kammerstraße“ nach Mündelheim
- Mittwochs fährt der Bus künftig um 15:55 Uhr statt um 15:10 Uhr von der Haltestelle „Kammerstraße“ nach Mündelheim
- Donnerstags entfällt die Fahrt ab Haltestelle „Kammerstraße“ um 13:40 Uhr, aufgrund fehlender Nachfrage.

- Workshop: Wie funktioniert künstliche Intelligenz?
- Webseiten-Programmierkurs in der Bibliothek in Rumeln- Kaldenhausen
Workshop: Wie funktioniert künstliche Intelligenz?
Duisburg, 4. Februar 2026 - Workshop: Wie funktioniert künstliche Intelligenz? Wie funktioniert künstliche Intelligenz – und was lässt sich mit ihr alles machen? Diesen Fragen widmet sich eine interaktive Veranstaltung für Jugendliche von 10 bis 16 Jahren am Donnerstag, 19. Februar, in der Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt.

 Von 16.30 bis 18.30 Uhr steht das spielerische Kennenlernen von KI- Anwendungen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen, wie sogenanntes „Prompten“ funktioniert, also das gezielte Formulieren von Anweisungen für KI-Tools. Darüber hinaus können verschiedene Anwendungen selbst ausprobiert und deren Einsatzmöglichkeiten entdeckt werden.

Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an alle, die sich kreativ und praktisch mit digitalen Zukunftstechnologien auseinandersetzen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mit der Veranstaltung setzt die Bibliothek ihre Reihe „Mach mit am Donnerstag“ fort. Genauere Informationen zu den einzelnen Terminen gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de unter der Kachel „Veranstaltungen/Kartenvorverkauf“. Dort kann man sich auch bequem online anmelden.

Bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendbibliothek, persönlich oder telefonisch unter 0203 283-4221 gerne zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr.

Webseiten-Programmierkurs in der Bibliothek in Rumeln- Kaldenhausen
Die Schul- und Stadtteilbibliothek in Rumeln-Kaldenhausen an der Schulallee 11 lädt Interessierte im Alter von zehn bis 13 Jahren zu einem neuen Webseiten-Programmierkurs ein. Ab Donnerstag, 5. März, werden jeweils von 14 bis 16 Uhr spielerisch die Grundlagen von HTML und CSS vermittelt.

In kleinen Schritten erfahren die Kinder, wie man Texte und Bilder einfügt, Farben und Schriftarten gestaltet und schließlich eine eigene kleine Webseite erstellt. Mit diesem Angebot möchte die Bibliothek Kinder für digitale Kreativität begeistern und ihnen erste Einblicke in die spannende Welt des Programmierens vermitteln.

Die Teilnahme ist kostenlos, benötigt wird lediglich ein eigener Laptop. Eine Anmeldung ist auf www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen möglich. Bei Fragen steht das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter Tel. 02151 41908158 zur Verfügung.
Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 Uhr bis 13 Uhr sowie von 14 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr.
Zeugnis-Telefon für Eltern, Schülerinnen und Schüler
Düsseldorf/Duisburg, 3. Februar 2026 - Am Freitag, 6. Februar 2026, erhalten die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen ihre Halbjahreszeugnisse. Aus diesem Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf ‒ neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen ‒ wieder ein Zeugnis-Telefon an.

Eltern sowie Schülerinnen und Schüler können dort vor allem rechtliche Fragen klären, etwa wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn haben.
Das Zeugnis-Telefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211 475-4002 an folgenden Tagen erreichbar:

• Freitag, 06.02.2026,
• Montag, 09.02.2026,
• Dienstag, 10.02.2026,
• jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr.
Duisburg 0203 94000

An den Grundschulen ist die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse bereits seit dem 02.02.2026 möglich. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon der Bezirksregierung bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet.

Osterferien 2026: Kostenfreie Betreuung für Grundschulkinder

Duisburg, 30. Januar 2026 - Das Amt für Schulische Bildung der Stadt Duisburg bietet in Zusammenarbeit mit den Ganztagsträgern in den Osterferien 2026 wieder ein Betreuungsangebot für Grundschulkinder an. Die Betreuung findet vom 30. März bis zum 10. April (außer an den Feiertagen) jeweils von 8 bis 16 Uhr an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg statt.

Unter der Aufsicht von pädagogischen und weiteren Fachkräften werden neben dem täglichen Mittagessen unter anderem Spiele, Sport, kreative und künstlerische Aktionen sowie Ausflüge in die nähere Umgebung angeboten. Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden und ist kostenfrei. Lediglich für das Mittagessen fallen Kosten in Höhe von vier Euro pro Tag an.

Das Online-Anmeldeportal wird unter www.duisburg.de/ferienbetreuung am Montag, 2. Februar, um 12 Uhr freigeschaltet und steht bis Freitag, 13. Februar, 16 Uhr zur Verfügung. Die Platzvergabe erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Nach verbindlicher Terminbuchung erhalten Erziehungsberechtigte direkt über das Anmeldeportal eine Nachricht, ob ihre Buchung erfolgreich war oder ob sie einen Platz auf der Warteliste erhalten haben.

Anschließend erfolgt noch eine Bestätigung per Mail. Weitere Informationen und eine Auflistung aller Standorte sind ab sofort auch online unter www.duisburg.de/ferienbetreuung abrufbar.

Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Schüler

Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Schüler am 5.2.26 von 9-15 Uhr im AWO-CityHaus (Friedrich-Wilhelm-Straße 47, 47051 Duisburg)
Duisburg, 30. Januar 2026 - Die rund 160 jungen Duisburgerinnen und Duisburger der 9. Klassen aus vier allgemeinbildenden Schulen erhalten hier die Möglichkeit, Pflegeberufe praxisnah kennenzulernen.  
Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von der AWOcura organisiert wird, steht das aktive Erleben: Die Jugendlichen können unter Anleitung unter anderem Blutdruck messen, Händedesinfektion fachgerecht durchführen und weitere typische Tätigkeiten aus dem Pflegealltag ausprobieren.

Auch können mit Hilfe einer speziellen Demenz-Box oder des Alterssimulationsanzugs GERT hautnahe Erfahrungen aus der Lebensrealität älterer Menschen gesammelt werden. Praxisanleiterinnen, Praxisanleiter, erfahrene Pflegekräfte und Auszubildende stehen dabei für Gespräche, Fragen und Einblicke in Ausbildung und Berufsalltag zur Verfügung.  

Der Tag der offenen Tür bietet einen guten Einblick in die Vielfalt, Verantwortung und Perspektiven der Pflegeberufe und richtet sich bewusst an junge Menschen in der beruflichen Orientierungsphase.

Siegerinnen und Sieger des Erklärfilm-Wettbewerbs 2025 der Bezirksregierung ausgezeichnet

Düsseldorf/Duisburg, 29. Januar 2026 - Warum bekommen Kinder eigentlich Taschengeld? Was kann eine Klasse gegen Mobbing tun? Wie verändert Social Media unser Gehirn? Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe haben zu Themen aus ihrem täglichen Leben über 60 Erklärfilme erstellt. Sylvia Wimmershoff, Direktorin der Schulabteilung der Bezirksregierung Düsseldorf, zeichnete die besten Filme aus dem gesamten Regierungsbezirk aus.

„Die Filme der Schülerinnen und Schüler erklären nicht nur ein Thema, sondern regen zum Nachdenken darüber an“, so Sylvia Wimmershoff. „Ihr habt die digitale Technik und Eure Kreativität genutzt, um Clips zu erstellen, die etwas verändern können. Das zeigt, welche Chancen digitale Medien bieten. Gleichzeitig beschäftigt Ihr Euch auch mit möglichen Gefahren von Sozialen Medien. Das verdeutlicht, wie Erklärfilme die Medienkompetenz fördern.“

Geehrt wurden die Gewinnerinnen und Gewinner der unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Jeder Film wurde von einer Jury bewertet, die nicht nur die filmische Umsetzung, sondern auch die fachliche Richtigkeit der Inhalte berücksichtigte. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs erhielten Urkunden und kleine Geschenke. Und sie konnten an verschiedenen Workshops teilnehmen, um professionelle Filmtechnik und -ausrüstung auszuprobieren.

Die Siegerinnen und Sieger des Erklärfilm-Wettbewerbs 2025 - Foto Bezirskregierung

Grundschule

1. Platz: Mosaikschule, Nettetal, AG Hier spielt Team Vielfalt!
Gewaltfrei lernen
2. Platz: Leegmeerschule, Emmerich, AG Klasse 3
Was ist Taschengeld?

Sekundarstufe I
1. Platz: Gesamtschule Hardt, Mönchengladbach, Klasse 7.1.
Die Stadtbibliothek Mönchengladbach – ein Wohlfühlort für alle Generationen
2. Platz: Alfred-Adler-Schule, Duisburg, Klasse 5b
Mobbing

Sekundarstufe II
1. Platz: Burggymnasium, Essen, Laura Steinsiek
Psychologische Auswirkungen von Sozialen Medien
2. Platz: Elly-Heuss-Knapp-Berufskolleg, Düsseldorf, Fachoberschule Gestaltung Klassenstufe 11
Einblick Praktikumsbetrieb FAFM - Freie Akademie für Malerei und Grafik

Alle Filme finden Interessierte unter folgendem Link:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLyL30xsH26Q3NzCGlzz4sj3_TzB91LR-3


Hintergrund:
Der Erklärfilm-Wettbewerb wurde 2017 in Duisburg ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einem etablierten Format entwickelt, das in mehreren Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens umgesetzt wird.

In der jeweiligen Kommune wird das Vorhaben von einer Einrichtung vor Ort (z. B. Regionales Bildungsbüro, Medienzentrum, Stadtbibliothek) organisiert und von den Medienberaterinnen und -beratern der Bezirksregierung begleitet. Landesweit steht FILM+SCHULE NRW den lokalen Ausrichterinnen und Ausrichtern eines Erklärfilm-Wettbewerbs beratend zur Seite und hält Unterstützungsmaterialien für die Erklärfilmanalyse und -produktion bereit.

Jugendkonferenz „YOUth Day“ startet im Jugendzentrum „Die Insel“

Duisburg, 27. Januar 2026 - Was belastet Jugendliche aktuell? Auf welche Ressourcen können sie zurückgreifen?
Und welche Wünsche haben sie für die Zukunft? Das und mehr wollten Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Düsseldorf wissen. Im Wintersemester besuchten sie verschiedene Duisburger Jugendeinrichtungen, um mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Die Ergebnisse werden jetzt bei der Jugendkonferenz „YOUth Day“ präsentiert. Die Konferenz ist eine Kooperation zwischen der Stadt Duisburg und einem Projektteam der Hochschule und richtet sich an Jugendliche aus Duisburg im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren.

Ausbildungsoffensive macht Station an der Gesamtschule Walsum

Starke Partner am Start
Duisburg, 20. Januar 2026 - Die Gesamtschule Walsum in Duisburg startete mit einem klaren Fokus auf die berufliche Zukunft in den Schultag. Vor rund 90 Oberstufenschülern präsentierte die Ausbildungsoffensive ein praxisnahes Veranstaltungsformat, bei dem Azubis und dual Studierende auf Augenhöhe über ihren Einstieg ins Berufsleben berichteten.

Für den passenden Rahmen sorgte Moderator Jan Schmitz (Radio Vest), der durch die Talkrunde führte und den jungen Fachkräften gezielt praxisnahe Einblicke entlockte. Mit der TARGOBANK, den Evangelischen Kliniken Niederrhein, der DVV (Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft) sowie schauinsland-reisen bildete der Termin eine breite Vielfalt möglicher Berufsfelder ab – von kaufmännischen Tätigkeiten bis hin zu sozialen Berufen und technischen Ausbildungswegen.

Auf der Bühne berichteten Azubis etwa, wie sie bei der Bank bereits früh Verantwortung im Kundenkontakt übernehmen, welche besonderen Herausforderungen der Klinikalltag mit Schichtsystem bereithält oder wie eine Ausbildung bei einem kommunalen Energieversorger konkret abläuft. Auch bei schauinsland-reisen gaben junge Nachwuchskräfte einen spannenden Einblick in die Welt eines internationalen Reiseveranstalters – von der Buchungsabwicklung bis zur Kundenberatung.

Nach der Talkrunde ging es an den Unternehmensständen direkt weiter: Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche, stellten Fragen zu Bewerbungsverfahren, Anforderungen sowie Aufstiegschancen und erhielten konkrete Tipps zur Berufsorientierung. Dass die Azubis dabei als direkte Ansprechpartner zur Verfügung standen, erwies sich erneut als Türöffner.

Hendrik Schaffart, Berufsorientierungslehrer der Gesamtschule Walsum, zog ein positives Fazit: „Das zweite Jahr in Folge hat uns die Ausbildungsoffensive besucht und es war erneut sehr erfolgreich.“ Die Ausbildungsoffensive ist im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend zwischen Münster und Köln unterwegs - mit weit über 60 Partnerunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Schulen und Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.

Schon seit 2009 ist die Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.

Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der TalentTage Ruhr.

Schulanmeldungen 2026 an Duisburger Grundschulen

Duisburg, 16. Januar 2026 - Zum kommenden Schuljahr 2026/2027 sind laut der Auswertung der Einwohnermeldedatei 5.155 Kinder neu schulpflichtig. Davon wurden bisher 5.062 Kinder an den Grundschulen angemeldet (siehe angehängte Tabelle). Nun beginnt die Arbeit der Koordinierung: Hierbei wird zunächst überprüft, ob die Anmeldezahlen auch mit den zur Verfügung stehenden Kapazitäten in den einzelnen Schulen übereinstimmen.

Ist das der Fall, verläuft die Platzvergabe problemlos. Übersteigen die Anmeldezahlen die Anzahl der Schulplätze, wird in den kommenden Wochen koordiniert. Das bedeutet, Schulträger, die Schulaufsicht sowie die Schulleitungen entscheiden nach festgelegten Kriterien, wer einen Platz in der Wunschschule bekommt und wem ein Platz an einer anderen Grundschule angeboten wird.

Entscheidungsträger ist dabei immer die jeweilige Schulleitung. Voraussichtlich Anfang März stehen dann die finalen Anmeldezahlen für jede Grundschule fest.






Quelle Stadt Duisburg

Freie Wohlfahrtspflege NRW bewertet Referentenentwurf zur KiBiz-Reform
„Dieser Entwurf ist inakzeptabel und darf so nicht in den NRW-Landtag kommen“

Düsseldorf/Duisburg, 15. Januar 2026 - Heute nimmt die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW schriftlich Stellung zum Referentenentwurf für eine Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Als besonders problematisch bewertet werden weiterhin nicht ausreichende Finanzmittel, deutlich mehr zu erwartende Bürokratie sowie ein geplantes Ende der Förderung kleiner, eingruppiger Kitas bereits zum Sommer 2028.

Am 10. Oktober 2025 hat die Freie Wohlfahrtspflege gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Kirchen und dem NRW-Familienministerium Eckpunkte für eine Reform des KiBiz unterzeichnet. Diese sollten die Grundlage für ein neues KiBiz bilden – die Freie Wohlfahrtspflege sieht die erst kürzlich unterschriebenen gemeinsamen Punkte im seit dem 8. Dezember bekannten Referentenentwurf zur KiBiz-Reform nicht hinreichend berücksichtigt.

Kirsten Schwenke, Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen, macht deutlich: „Der Entwurf für das neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ist inakzeptabel. Die äußerst kurze Anhörungsfrist von nur knapp sechs Wochen – zudem über die Weihnachtsferien – erschwert eine seriöse fachliche Befassung erheblich. Dass die freien Träger im Vorfeld nicht in die Erarbeitung des konkreten Gesetzestextes einbezogen wurden, ist nicht hinnehmbar. Am schwersten wiegt jedoch, dass der Entwurf inhaltlich und fachlich erhebliche Defizite aufweist. Würden Kabinett und Landtag diesen Entwurf beschließen, so würde sich die frühkindliche Bildung für die Kinder in Nordrhein-Westfalen unter anderem durch ein neu geplantes Kernzeitenmodell verschlechtern.

Die Betreuungsqualität für Familien würde abnehmen und unsere Träger würden flächendeckend vor neue, nicht zu bewältigende Herausforderungen gestellt werden. Ein Beispiel dafür ist der deutlich gestiegene Bürokratieaufwand. Zeit, die dann wieder für die pädagogische Arbeit mit den Kindern fehlen würde. Für die Freie Wohlfahrtspflege ist klar: Dieser Referentenentwurf darf so nicht vom Kabinett beschlossen werden. Ein neues Kinderbildungsgesetz darf die Kinder, ihre Familien, die Träger und die Mitarbeitenden keinesfalls schlechterstellen als das bisherige, unzureichende Gesetz. Dazu sind und bleiben wir mit der Landesregierung im Gespräch.“

Stephan Jentgens, Mitglied im Vorstand der Freien Wohlfahrtspflege in NRW und Vorsitzender des Arbeitsausschusses Tageseinrichtungen für Kinder, betont: „Kitazeit ist Bildungszeit. Nur diese Definition entspricht einem ganzheitlichen Bildungsverständnis. Deshalb geht die Unterteilung in Kern- und Randzeiten – mit Auswirkungen auf den Personaleinsatz – an der Realität in unseren Kitas vorbei und muss aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden. Schließlich sieht der bisherige Entwurf vor, dass ab Sommer 2028 kleine Kitas mit nur einer Gruppe keinen Sonderzuschuss mehr erhalten sollen. Damit wären mehrere Tausend Kita-Plätze in Nordrhein-Westfalen gefährdet. Was uns daran besonders irritiert: In ihrem Koalitionsvertrag hatten CDU und Grüne noch versprochen, eingruppige Kitas besonders zu fördern.“

Diese fünf Punkte sieht die Freie Wohlfahrtspflege im aktuellen KiBiz-Referentenentwurf besonders kritisch:
1.) Im Eckpunktepapier vom 10. Oktober 2025 wurde festgehalten: „Mit Blick auf die anstehenden Veränderungen und dadurch bedingte Transformationsprozesse wird unter Beibehaltung der Dynamisierung der Kindpauschalen die Höhe des Grundbetrags der Kindpauschalen ab 1. August 2027 dauerhaft durch das Land um 200 Mio. EUR erhöht; eine Verpflichtung für Kommunen und Träger, ihrerseits die Finanzierung zu erhöhen, erwächst daraus nicht.“ Entgegen dieser Vereinbarung sollen die Transformationsmittel nun bis zum Kitajahr 2030/31 befristet werden. (vgl. dazu §48a RefE) Das ist für die Freie Wohlfahrtspflege weder nachvollziehbar noch akzeptabel.

2.) Statt des mehrfach versprochenen und zugesagten Abbaus von Bürokratie in den Kindertageseinrichtungen enthält der Referentenentwurf an mehreren Stellen einen deutlichen Mehraufwand für Berichts- und Dokumentationspflichten – ohne, dass diese mit mehr Geld für Personal hinterlegt werden. (vgl. dazu u.a. §18; §20; §39 RefE)

3.) Im bisherigen KiBiz sichert die sogenannte Planungsgarantie allen Kitas eine finanzielle Grundversorgung zu. Diese geht jedoch mit großem bürokratischen Be- und Abrechnungsaufwand einher. Im Eckpunktepapier vom 10. Oktober 2025 wurde deshalb vereinbart, dass diese Regelung im Einvernehmen mit den Trägern erheblich vereinfacht werden soll. Im Referentenentwurf ist nun eine Änderung ohne vorherige Gespräche vorgesehen, die zu Ungunsten der Träger ausfällt. (vgl. dazu §41; §55 RefE)

4.) Der Referentenentwurf sieht vor, bisher gesetzlich verankerte Beteiligungs- und Mitwirkungsregelungen für die Träger zu reduzieren oder zu streichen. Dies soll unter anderem für die Personalverordnung gelten und stellt für die Freie Wohlfahrtspflege eine nicht hinnehmbare Missachtung der bisherigen qualifizierten Zusammenarbeit dar. (vgl. dazu §54; §55 RefE)

5.) Das Ansinnen der Landesregierung, ab Sommer 2028 den Sonderzuschuss für besonders kleine, eingruppige Kitas, zu streichen, steht den Zusagen der Landesregierung diametral entgegen. (vgl. dazu §35; §55 RefE) Im Gegenteil haben CDU und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag 2022 versprochen, gerade besonders kleine Kitas zu fördern.


Hintergrundinformationen
Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) sowie die katholische und die evangelische Kirche vertreten aktuell 8.300 von insgesamt 10.800 Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Damit befinden sich drei Viertel aller Kitas in NRW in freier Trägerschaft. In diesen Kitas bilden, erziehen und betreuen mehr als 100.000 Beschäftigte etwa 500.000 Kinder.

Seit rund zwei Jahren warten die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen auf einen Gesetzentwurf zur Novellierung des aktuellen Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in NRW. Am 10. Oktober 2025 hat die Freie Wohlfahrtspflege gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Kirchen und dem NRW-Familienministerium Eckpunkte für eine Reform des KiBiz unterzeichnet. Diese sollten die Grundlage für ein neues KiBiz bilden – die Freie Wohlfahrtspflege sieht die erst kürzlich unterschriebenen gemeinsamen Punkte im seit dem 8. Dezember bekannten Referentenentwurf zur KiBiz-Reform nicht hinreichend berücksichtigt.

Die Freie Wohlfahrtspflege hat ihre schriftliche Stellungnahme heute an die Landesregierung übermittelt. Hier können Sie die Stellungnahme in der Langfassung nachlesen: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/referentenentwurf-kibiz


Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW in drei Sätzen
750.000 Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich dafür ein, Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Mit ihren Angeboten und Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien Wohlfahrtspflege in NRW jährlich rund 6 Millionen Menschen. Neben den konkreten Aufgaben der Wohlfahrts- und Sozialarbeit übernehmen die Verbände eine wichtige Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und Verwaltung: Sie benennen soziale Schieflagen und setzen auf Dialog, um gemeinsame Lösungen für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu erreichen.


Betreuerinnen und Betreuer für die 74. Stadtranderholung gesucht

Duisburg, 12. Januar 2026 - Wir brauchen Dich! So das Jugendamt Duisburg. Es startet die Bewerbungsphase für die Stadtranderholung 2026. Gesucht werden engagierte Jugendliche und junge Erwachsene, die in den Sommerferien Verantwortung übernehmen und Kindern unvergessliche Ferien ermöglichen möchten.

Stadtranderholung 2025 auf dem Spielplatz Tempoli. Bilder Ilja Höpping / Stadt Duisburg


Für den Einsatz wird eine steuerfreie Vergütung von 500 Euro gezahlt. Bewerbungen sind ab dem heutigen 12. Januar 2026 möglich, Bewerbungsschluss ist der 20. Februar. Die beliebte Stadtranderholung geht 2026 bereits in ihre 74. Runde.

Vom 10. bis 28. August 2026 erleben Kinder ab der zweiten Grundschulklasse bis zum 13. Lebensjahr an insgesamt 18 Standorten im gesamten Stadtgebiet ein abwechslungsreiches und spannendes Ferienprogramm. Gleichzeitig profitieren Eltern von einer verlässlichen Betreuung ihrer Kinder montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr.

Angesprochen sind motivierte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren, die in der zweiten Hälfte der Sommerferien Zeit haben, gerne mit Kindern arbeiten und sich gemeinsam mit vielen anderen jungen Menschen im Team engagieren möchten.

Für die Tätigkeit als Betreuerin oder Betreuer sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Voraussetzung sind ein Mindestalter von 16 Jahren sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Zur Vorbereitung bietet das Jugendamt verpflichtende Wochenendschulungen sowie Erste-Hilfe-Kurse an, die gezielt auf die Aufgaben während der Stadtranderholung vorbereiten.
Weitere Informationen sowie der Link zur Online-Bewerbung stehen im Internet unter www.duisburg.de/stadtranderholung bereit.