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Mitten aus dem Leben -  Redaktion Harald Jeschke
Duisburg hilft • IBAN DE 72 3505 0000 0200 9200 98
Rund 636.000 EUR aus Sparkassen-Stiftungen für Duisburg


Sparda-Bank fördert fünf Schulen mit insgesamt 9.000 Euro aus Duisburg

SpardaSpendenWahl 2022
Duisburg, 08. August 2022- Zum zehnten Jubiläum der SpardaSpendenWahl drehte sich alles um das Thema Nachhaltigkeit. Mit großem Erfolg: Insgesamt 444 Schulen aus dem gesamten Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West präsentierten unter dem Motto „Heute nachhaltig für morgen handeln“ ihre Ideen und zeigten damit, wie stark sie sich für eine lebenswerte Zukunft engagieren. Unter den 200 Gewinnern befinden sich auch fünf Schulen aus Duisburg. Sie erhalten eine Förderung von insgesamt 9.000 Euro über die Reinerträge des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West.

Gemeinschaftsprojekt mit vielen Gewinnern
„Wir freuen uns sehr für die Schulen und gratulieren allen beteiligten Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern herzlich“, erklärt Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg. Nicht zuletzt weist er darauf hin, dass die SpardaSpendenWahl auch im zehnten Jahr ein großes Gemeinschaftsprojekt gewesen ist. Schließlich lebt der Wettbewerb sowohl von den Projekten der Schülerinnen und Schüler als auch von den Menschen, die sie unterstützen: über 460.000 Internetnutzer haben in diesem Jahr teilgenommen; es wurden 673.814 Stimmen abgegeben – und damit die Erfolgsgeschichte des Wettbewerbs fortgeschrieben.

Projekte überzeugen
„Die eingereichten Ideen sind sehr vielseitig und zeigen, wie viel Engagement es an den Schulen in unserer Region gibt“, sagt Filialleiter Dominik Kanders. Hier ein Überblick über die Gewinnerprojekte:
Kategorie „Kleine Schulen“
Die GGS Böhmer Straße hat mit dem Projekt „Böhmi goes Solar“ den 21. Platz erreicht und erhält eine Zuwendung in Höhe von 2.000 Euro. Die GGS Marienstraße hat mit dem Projekt „Grünes Klassenzimmer 2.0“ den 25. Platz erreicht und erhält eine Zuwendung in Höhe von 2.000 Euro. Die Städt. GGS Hebbelstraße hat mit dem Projekt „Fundamentale und somit nachhaltige Sprachförderung“ den 37. Platz erreicht und erhält eine Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro.

Kategorie „Mittelgroße Schulen“
Das Europaschule Krupp-Gymnasium hat mit dem Projekt „Der bienenfreundliche Schulgarten“ den 18. Platz erreicht und erhält eine Zuwendung in Höhe von 2.000 Euro. Kategorie „Große Schulen“ Das Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium mit dem Projekt „Nachhaltig für mich, für dich, für alle“ hat den 13. Platz erreicht und erhält eine Zuwendung in Höhe von 2.000 Euro.

Fortsetzung folgt
Die nächste Gelegenheit auf einen Preis gibt es dann im kommenden Jahr: Denn auch 2023 wird es wieder eine SpardaSpendenWahl geben. „Wir freuen uns, über alle, die mitmachen, ob neu oder zum wiederholten Mal, ob als Teilnehmer oder Unterstützer bei der Abstimmung“, sagt Dominik Kanders. Nähere Informationen zur elften Runde wird es frühzeitig auf der Wettbewerbsseite geben. Mehr Informationen unter www.spardaspendenwahl.de


„4 Radler bitte“

Duisburg, 03. August 2022 - Zwölf Jahren lang sammelten Peter Bongartz und seine Turbobiker Geld für kranke Kinder in Duisburg. Jedes Jahr traten die Mitglieder der Betriebssportgruppe von Siemens Energy beim beliebten 24 StundenMountainbike Rennen im Landschaftspark Anfang August beherzt in die Pedale und erstrampelten Spenden für den Bunten Kreis und den VKM (Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte) in Duisburg. Letztes Jahr verabschiedete sich der sportliche Fundraiser in den verdienten Ruhestand – zum großen Bedauern der beiden gemeinnützigen Vereine.

Nun gibt es einen Lichtblick: eine kleine Radler-Gruppe tritt die Nachfolge der Turbobiker an. Die vier Sportler Maik und Michael Stahl, Valentin Schmeltzer und Christian Duys wagen sich in diesem Jahr auf die anstrengende Strecke und werden am 6. August ab 12 Uhr bis Sonntag, den 8. August 24 harte Stunden lang für möglichst viele Kilometer kämpfen.

Spendenmöglichkeiten unter www.bunter-kreis-duisburg.de oder schreiben Sie eine Mail an: biken_fuer_spenden@outlook.de





Ehrenamtlicher macht für Interessierte Termine beim Bürgerservice der Stadt

Kirchengemeinde sucht weitere Ehrenamtliche
Duisburg, 20. Juli 2022 - Schon seit einigen Monaten hilft Rainer Krickhahn - Foto Maria Hönes - von der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort Menschen aus Wanheim und Wanheimerort, einen Termin beim Bürgerservice der Stadt Duisburg auszumachen, weil diese bei der Telefon-Hotline der Stadt nicht durchkommen und auch mit dem Internet nicht gut umgehen können.
Konnte der engagierte Ehrenamtliche bisher Termine für Ausweisangelegenheiten, Meldeangelegenheiten, wie Führungszeugnis oder Ummeldung innerhalb Duisburg sowie KFZ-Angelegenheiten, kann er jetzt auch mithelfen, wenn es darum geht, einen Termin für den Umtausch von Führerscheinen auszumachen. Möglich ist dies über die Internetseite der Stadt, wo über entsprechende Formulare ein festes Datum mit fester Uhrzeit für den Besuch der Behörden festgelegt wird.


Mehr Infos zu diesem kostenfreien Service der Gemeinde gibt es unter 0203 / 770134 immer mittwochs von 10.30 bis 12.30 Uhr; unter der Rufnummer kann auch eine persönliche Beratung vor Ort am Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, ausgemacht werden, wo dann gemeinsam am Rechner die Termine beim Bürgerservice der Stadt Duisburg festgelegt werden.

Übrigens: Außer Rainer Krickhahn gibt es weitere Frauen und Männer, die in der Gemeinde ehrenamtlich mithelfen, ob beim Mittagstisch oder zum Beispiel bei der Organisation und beim Aufbau von Festen. Die Gemeinde sucht noch weitere Menschen, die sich für das Gemeindeleben ehrenamtlich engagieren möchten.

Welches Gebiet zu wem gut passen könnte, weiß Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort (Tel.: 0203 770134). Maria Hönes würde zum Beispiel gerne wieder Sitzgymnastik und Gedächtnistraining für ältere Menschen anbieten, braucht dafür aber Menschen, die hier mithelfen würden.

Angedacht ist auch, dass Menschen, die wenig Nähgeschick haben, einfach vorbeikommen und sich einen Knopf annähen lassen - während sie warten und einen Kaffee trinken. „Auch Ehrenamtliche mit Nähmaschinenkenntnissen wären natürlich klasse.“ Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.  

Beratungsstelle Haus im Hof und die DRK-Familienhilfe in Bruckhausen.

Duisburg, 14. Juli 2022 - „Wir freuen uns, dass Sie da sind!“ Elisabeth Ritter-Weiner begrüßt als erste Vorsitzende des Vereins Frauenwürde Duisburg e.V. Herrn Peter Hoppe (Bezirksbürgermeister Meiderich/Beeck ) und Herrn Ottmar Schuwerak (Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Meiderich/Beeck) in der Bayreuther Str. 40. Hier hat der Verein Frauenwürde Duisburg e.V. mit seiner Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle seinen Sitz.

Ebenso wie das Deutsche Rote Kreuz mit seinem Familienhilfezentrum. Beide Einrichtungen kooperieren in Einzelfällen miteinander und können so ihr Hilfs,- und Unterstützungsangebot für Familien in Bruckhausen ergänzen. Nach einer Vorstellungsrunde geht es dann durch die Beratungsstelle Haus im Hof.

Dorothea Ridder (Leitende Beraterin von Haus im Hof) führt durch die Räume der Beratungsstelle und berichtet über die Arbeit in der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung. Unterstützt wird sie dabei durch KollegInnen, die u.a. auch von ihren Beratungserfahrungen berichten. Alle Beratungsräume sind individuell eingerichtet und alle so, dass sich die Frauen/Paare in den Gesprächen wohl fühlen können.

Das Angebot von Haus im Hof:
·        Schwangerenberatung
·        Schwangerschaftskonfliktberatung nach §218/219 StGB
·        Beratung bei der Inanspruchnahme von vorgeburtlichen Untersuchungen in der Schwangerschaft
·        Hebammensprechstunde
·        Praktische Hilfe in Form von Notfallpaketen (Babysachen, Nahrung, Fläschchen etc. )
·        Sexualpädagogische Veranstaltungen für Jugendliche und junge Erwachsene.

Anschließend führt Beate Meuthen durch die Räume des DRK. Sie ist die Leiterin des Familienhilfezentrums des DRK Kreisverband Duisburg e.V. In Bruckhausen liegt der Schwerpunkt auf den Angeboten der Jugendhilfe:
·        In zwei Gruppen werden 20 Kinder sozial- und heilpädagogisch betreut.
·        Die Ambulanten erzieherischen Hilfen unterstützen Familien im eigenen häuslichen Umfeld.
·        Ein weiterer Schwerpunkt ist die Migrationsarbeit.

Herr Hoppe und Herr Schuwerak zeigten sich sehr beeindruckt von dem Angebot für Schwangere und Familien in Bruckhausen. Herr Schuwerak fasst dies in kurze und eindrückliche Worte: „ Ihre Arbeit und Ihr Engagement ist in jedem Fall unterstützenswert.“ So erreichen Sie Haus im Hof: Frauenwürde Duisburg e.V. - Haus im Hof - Bayreuther Str. 40 47166 Duisburg Telefon: 0203 / 5 79 37 31 E-Mail haus-im-hof@t-online.de
Telefonische Terminabsprache wird erbeten. Kontakt zum Deutschen Roten Kreuz: DRK Familienhilfezentrum Bayreuther Str.40 47166 Duisburg Beate Meuthen E-Mail beate.meuthen@drk-duisburg.de Telefon: 0203 4106930

Das "Haus-im-Hof-Beratungsteam"

Duisburger Diakoniestiftung unterstützt Tafel und Hochfelder „Stadtteilfrühstück“ mit 7.500 Euro

Duisburg, 30. Juni 2022 - Angesichts steigender Preise fällt es immer mehr Menschen in Duisburg schwer, ihre schon geringen finanziellen Mittel für ausreichend Lebensmittel auszugeben. Die Duisburger Tafel und das Projekt „Stadtteilfrühstück“ der Evangelischen Gemeinde Hochfeld verbindet, dass sie Bedürftigen helfen, ihren Hunger zu stillen - unabhängig ihrer Herkunft, Religion oder Ansehens. Die Diakoniestiftung Duisburg unterstützt die Arbeit beider in diesem Jahr mit einer Summe von insgesamt 7.500 Euro.

Im Vorstand der Stiftung musste nicht lange diskutiert werden, wo es in diesem Jahr besonderer Hilfe bedarf: Der Krieg in der Ukraine lässt die Lebensmittelpreise noch mehr steigen. Gleichzeitig werden Lebensmittelspenden weniger, der Bedarf wird aber auch durch die wachsende Zahl Geflüchteter in der Stadt weiter steigen, war eine Grundüberlegung. Daher war schnell entscheiden, dass die Duisburger Tafel, die 5.000 Euro Unterstützung gut für ihre Arbeit gebrauchen kann.


Beim Treffen mit Pfarrer Rainer Kaspers, Vorsitzender im Vorstand der Diakoniestiftung Duisburg, und Pfarrer Martin Hoffmann von der Hochfelder Gemeinde berichtet Günter Spikofski, der Vorsitzende der Duisburg Tafel, dass es immer schwerer werde, Lebensmittelspenden zu organisieren. Zumal die Zahl der Menschen, die für die Lebensmittelausgabe angemeldet sind, stark gestiegen ist: von 2.100 zu Beginn der Pandemie auf aktuell 3.500 Personen. Umso mehr freut sich Günter Spikofski über die große Spende, denn sie kann nun zumindest einige Monate die Spritkosten für den Fuhrpark der Tafel abdecken.  

Mit den 2.500 Euro der Diakoniestiftung, die der Evangelischen Gemeinde Hochfeld zugutekommen, soll das sogenannte „Stadtteilfrühstück“ in Hochfeld nach langer Pandemie-Pause wieder starten können: Ein Mal pro Woche vormittags können Menschen aus der näheren Umgebung in der Pauluskirche für ganz wenig Geld vom kleinen Buffet essen. Schöne Nebeneffekte gab es auch und soll es wieder geben, betont Pfarrer Hoffmann: Aus den Begegnungen erwächst, dass sich die Menschen untereinander helfen und füreinander ansprechbar sind, und in der offenen Atmosphäre des Stadtteilfrühstücks können Fragen der Sozialberatung gemeinsam geklärt werden.

Sowohl die Duisburger Tafel, als auch die Hochfelder freuen sich über weitere Unterstützung. Info zu den beiden gibt es im Netz unter www.tafel-duisburg.de bzw. https://hochfeld.ekir.de.  

Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg hat 2014 eine Diakoniestiftung errichtet, um solche Arbeiten, wie die der Tafel und der Gemeinde Hochfeld zu unterstützen. Mit den Erträgen des Stiftungsvermögens werden Projekte und Initiativen unterstützt, die sich an Menschen wenden, die durch die Maschen des sozialen Netzes fallen. Weitere Informationen zur Duisburger Diakonie und der Stiftung gibt es im Netz unter www.diakonie-duisburg.de.

Pfarrer Rainer Kapsers (links), Günter Spikofski und Pfarrer Martin Hoffmann (rechts). Foto Rolf Schotsch


Eine sichere Zuflucht für Frauen und Kinder aus der Ukraine

Ehemaliges Pflegeheim der Heimat St. Barbara wurde mit Spenden für Ukrainer:innen hergerichtet  

Duisburg, 27. Juni 2022 - Seit vor zwei Jahren die letzten Bewohner:innen des Altenpflegeheims der Heimstatt St. Barbara in ein neues Haus umgezogen waren, wartete das Gebäude in der Josefstraße in Duisburg-Walsum auf den Abriss. Doch seit April ist das Leben ins alte Barbara-Heim zurückgekehrt. Im Garten ertönt Kinderlachen, im Haus herrscht wieder geschäftiges Treiben. Rund 40 ukrainische Frauen, Männer und Kinder haben im Barbara-Heim Zuflucht vor dem Krieg in ihrer Heimat gefunden. Dass es so kam, ist dem Verein Heimstatt St. Barbara und zahlreichen Spender:innen zu verdanken, darunter auch thyssenkrupp Steel Europe. Sie packten spontan an und erweckten das verlassene Haus in nur zweieinhalb Wochen aus dem Dornröschenschlaf.  

„Als nach dem Einmarsch der Russen in die Ukraine die erste Flüchtlingswelle rollte und in Duisburg ankam, fühlten wir uns an die Situation im Syrienkrieg erinnert“, erzählt der Leiter der Heimstatt St. Barbara, Thomas Groß. Schnell hätten er und sein Team überlegt, ob man einen Teil des Gebäudes mit überschaubaren Mitteln wieder herrichten könnte, um Geflüchtete aufzunehmen. Nachdem der Krisenstab der Stadt Duisburg unbürokratisch zugestimmt hatte, ging alles sehr schnell. In nur anderthalb Tagen stand das Konzept, um das verlassene Haus wieder wohnlich einzurichten.  

Große Solidarität macht es möglich
Der Zeitplan war mehr als ehrgeizig: In zweieinhalb Wochen sollte alles fertig sein. „Es fehlten Türen, Waschbecken, Trockenbauarbeiten mussten erledigt werden“, erinnert sich Groß. Dass alles so reibungslos laufen würde, hat ihn und sein Team dann doch überrascht. Denn die Solidarität war nahezu grenzenlos. Handwerker legten vorübergehend ihre Baustellen still, um die Arbeiten zu verrichten.


Gruppenfoto: den Krieg für einen Moment vergessen können  – beim gemeinsamen Grillen  

„Es hat einfach alles geklappt“, freut sich Groß. In der zweiten Aprilwoche kamen die ersten Gäste, manche aus Turnhallen, andere aus Hotels oder dem Zeltlager in Hamborn. „Am Anfang waren die Menschen erschöpft und traurig“, erinnert sich Barbara Ozimina, die die Geflüchteten gemeinsam mit Thomas Groß in Empfang nahm. 

Die Rentnerin Barbara Ozimina hatte sich angeboten, die Ukrainerinnen zu betreuen – und ist inzwischen die „gute Seele“ des Hauses. Sie hilft den Bewohner:innen beim Ausfüllen von Formularen, vermittelt Kitaplätze oder Arzttermine. Oder sie ist einfach nur da und hört zu.


Den Krieg für einen Moment vergessen können
Zum Beispiel der Geschichte von Anna Lopan, die mit ihrem Sohn Mykyta aus dem ukrainischen Dnipro nach Deutschland geflüchtet ist. „Mein Ehemann ist in der Ukraine geblieben und leistet seinen Dienst in der Armee“, erzählt Lopan. Sie erinnert sich noch genau, wie herzlich sie am Tag ihrer Ankunft im Barbara-Heim empfangen wurde. „Jede Familie bekam ein Zimmer mit eigenem Bad, dazu Hygieneartikel und Kleidung. Lebensmittel und warmes Mittagessen werden uns täglich zur Verfügung gestellt“, erzählt Lopan.

In der entwidmeten Kapelle können die Kinder ungestört spielen. Immer wieder finden sich Spender:innen, die den Geflüchteten eine Freude machen möchten. Mal bestellt jemand einen Eiswagen, verteilt Gutscheine für das Schwimmbad oder den Zirkus oder es wird gemeinsam gegrillt. „All das, was wir hier erhalten haben, erweckte sowohl unsere Kinder als auch uns wieder zum Leben. Es gibt Momente, in denen es uns gelingt, den Krieg in unserer Heimat zu vergessen“, sagt Lopan. Sie sei Thomas Groß und Barbara Ozimina für die Atmosphäre der Fürsorge und Gemütlichkeit sehr dankbar.


Inzwischen leben 40 Geflüchtete in Einzel- und Doppelzimmern, größtenteils Mütter mit ins-gesamt 17 Kindern zwischen zwei und 19 Jahren. Auch zwei Seniorinnen sind dabei, ein älteres Ehepaar und wenige Väter, die wegen Kriegsverletzungen nicht mehr dem Militär dienen können. Miteinander kommen sie gut zurecht, im Haus kehre immer mehr Ruhe ein, erzählt Ozimina. Die Kinder hätten schon Freunde gefunden, lachten wieder mehr. Kürzlich spendierte ihnen ein Fahrradhändler Fahrräder.

„Ein Junge, Alexander, sagte, das sei der beste Tag in seinem Leben“, erzählt Ozimina. Zuversicht geben und Benötigtes spenden Markus Grolms, der Personalvorstand der thyssenkrupp Steel Europe AG, freut sich, dass den ukrainischen Familien so schnell und unbürokratisch geholfen wurde. „Der Krieg in der Ukraine ist eine Tragödie für die betroffenen Familien, die oft ohne jegliches Gepäck und unter Lebensgefahr aus ihrem Land flüchten mussten. Wir sind froh, dass wir den Menschen zumindest ein wenig Geborgenheit und Zuversicht schenken können“, so Grolms.

In ihre Heimat werden die meisten Bewohnerinnen wohl nie mehr zurückkehren. Denn im Donbass, wo sie herkommen, ist ihre Lebensgrundlage zerstört. Deshalb lernen nun alle die deutsche Sprache und hoffen, hier beruflich Fuß fassen zu können. „Als Dank an alle, die uns in Deutschland geholfen haben und weiterhin helfen, lerne ich die deutsche Sprache und möchte in Zukunft als Krankenschwester arbeiten und Menschen betreuen, die selbst Hilfe brauchen“, sagt Lopan.

Dankbar ist auch das Team der Heimstatt St. Barbara. „Wir hatten zu Beginn des Projekts auf Unterstützung gehofft, aber dass die Hilfsbereitschaft so groß sein würde, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können“, sagt Groß. Unternehmen spendeten Geld, Privatleute boten praktische Hilfe an, auch der Förderverein Hüttenhelden e. V. habe sich engagiert, der das ehrenamtliche Engagement im Umfeld von thyssenkrupp Steel Europe unterstützt. Und noch immer sei die Hilfsbereitschaft ungebrochen, die Spenden reichten voraussichtlich bis ins dritte Quartal. Sollte das Haus über den Herbst hinaus gebraucht werden, bleibt es geöffnet – bis auch die letzte Familie eine eigene Wohnung gefunden hat.  


EDEKA-Rhein-Ruhr Zukunftsstiftung fördert Kinderhilfswerk

Duisburg, 19. JUni 2022 - Schon am 30. Mai war die Freude beim „Projekt LebensWert“ groß, denn an diesem Tag überreichte der Vorstand und das Kuratorium der EDEKA Rhein-Ruhr Zukunftsstiftung Pater Tobias den symbolischen Riesen-Scheck in Höhe von 22.000 Euro.  Das Projekt LebensWert gGmbH bietet vielfältige Hilfsangebote für Menschen, die in schwierigen Lebenssituationen sind. Von Kinderpatenschaften über Deutschkurse und Bewerbungstrainings bis hin zur professionellen Seelsorge, beruhen alle Angebote auf dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“.

„Das Geld hilft uns sehr bei unserer Arbeit“, freut sich Pater Tobias. „Wir werden damit das wöchentliche Schulfrühstück in einer Grundschule in Duisburg Neumühl und außerdem unsere offene Fahrradfahrschule für Grundschulkinder mit neuen Fahrrädern und Finanzmitteln unterstützen.“ Auch die EDEKA-Kaufleute vom Vorstand der Stiftung sind glücklich, „Wir wollen mit unserer Stiftung Kindern und Jugendlichen, die keinen leichten Start ins Leben hatten, eine faire Chance auf Bildung und Zukunftsmöglichkeiten bieten.Mit unserem Engagement hier in Duisburg können wir dazu unseren Beitrag leisten“, so der Vorstandsvorsitzende der Zukunftsstiftung Heinz Hövener. 

Die EDEKA Rhein-Ruhr Zukunftsstiftung wurde 2020 von den EDEKA Kaufleuten aus der Region gegründet. Ziel ist es, insbesondere Kindern und Jugendlich durch Bildung und Ausbildung bessere Chancen auf ein abwechslungsreiches und erfülltes Berufsleben zu geben. Dazu unterstützt die Stiftung entsprechende Initiativen und Projekte mit finanzieller Förderung. Aktuell unterstützt die Stiftung sieben Initiativen und Organisationen in der Region.   

Foto Projekt LebensWert

 

Spendenaktion für ukrainische Geflüchtete beim Walsumer Sommerfest

Duisburg, 14. Juni 2022 - Beim traditionellen Walsumer Sommerfest vergangenen Sonntag sowie zuvor beim 3. Walsumer Maifest ersteigerten Besucherinnen und Besucher angemalte Holzblumen zugunsten der Aktion „Duisburg hilft“. Einschließlich großzügiger Spenden wurde der Ersteigerungserlös aus beiden Festen in Höhe von rund 3.220 Euro an die Duisburger Wohlfahrtsverbände überwiesen und kommt Hilfsprojekten für Geflüchtete aus der Ukraine in Duisburg zugute.

Die Blumenrohlinge waren von der Firma Paschke und Söhne hergestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Martina Vahnenbruck, Mitarbeiterin der Bezirksverwaltung Walsum, rief die Spendenaktion ins Leben. Anlässlich des Tags der offenen Gärten zu „Urban Gardening“ präsentierte sie die schönen Holzblumen, die unter anderem von Walsumer Kita-Kindern kunstvoll bemalt und dekoriert worden waren, Interessierten bereits am Tag vor dem Sommerfest in ihrem eigenen Garten.

Das traditionelle Sommerfest rund um die Stadthalle Walsum selbst erlebten die großen und kleinen Besucher bei schönstem Wetter mit einem bunten Programm von Sport, Spiel und einer Verlosung mit vielen Preisen. Auch wurden kulinarische Köstlichkeiten dargeboten. Vor allem die Spendenaktion zugunsten der Gäste aus der Ukraine fand bei Allen großen Anklang.

Martina Vahnenbruck und Bezirksbürgermeister Salomon mit den floralen Kunstobjekten

 

 

Für geflüchtete Kinder aus der Ukraine:
Sponsorenlauf vom Steinbart-Gymnasium für Kindernothilfe-Partner

Duisburg, 3. Juni 2022 - Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums Duisburg veranstalteten am Freitag einen großen Sponsorenlauf. Mit der Hälfte der gesammelten Spenden werden Projekte für geflüchtete Kinder und Familien aus der Ukraine von Kindernothilfe-Partnern unterstützt.

Start beim großen Sponsorenlauf des Steinbart-Gymnasiums. Foto: Jana Haberstroh, Kindernothilfe

„Auf die Plätze, fertig, los!“, hieß es am Freitag, den 3. Juni, für mehr als 800 Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums in Duisburg. Sponsorinnen und Sponsoren aus Unternehmen, der Familie, dem Freundeskreis und der Nachbarschaft belohnten jede gelaufene Runde mit einer Spende. In 30 Minuten haben Klassen und Lehrkräfte möglichst viele Kilometer zurückgelegt.

An Verkaufsständen der Schule konnten die sportlichen Mädchen und Jungen gegen eine Spende leckere Snacks und Getränke erwerben. Oberbürgermeister Sören Link besuchte die Schule. Sponsoren der Veranstaltung waren der Energiedienstleister Westenergie und Laufsport bunert.


„Wir leben durch diese Spendenaktion den Steinbart-Geist. Wir wollen zusammen lernen und helfen“, betont Conny Görgen, Deutsch- und Religionslehrerin. „Die Kinder haben die Hilfe verdient. Sie können ja nichts für die Kriegssituation in der Ukraine“, sagt die 12-jährige Isabelle. Die Kindernothilfe-Partner in Nachbarländern der Ukraine sorgen sich um geflüchtete Kinder und ihre Familien und verteilen Lebensmittel, Medikamente sowie Hygieneartikel, organisieren Unterkünfte und bieten vor allem wichtige psychosoziale Hilfe an.


Duisburger Philharmoniker sammeln 3.560 Euro für ukrainische Flüchtlingshilfe

Duisburg, 23. Mai 2022 - Die Besucher*innen der Konzerte der Duisburger Philharmoniker haben in den vergangenen Wochen immer wieder den ein oder anderen Euro in die Spendenbox für die ukrainische Flüchtlingshilfe gesteckt. Nun konnten die Duisburger Philharmoniker insgesamt 3.560,00 Euro auf das Spendenkonto der Initiative „Duisburg hilft“ überweisen. Der Zusammenschluss der Duisburger Wohlfahrtsverbände sammelt Geldspenden, um Soforthilfen vor Ort zu ermöglichen, Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche zu organisieren und Projekte zur Integration und Teilhabe umzusetzen.

„Die Duisburger Philharmoniker sind entsetzt und erschüttert angesichts des Leids, das der Krieg über die Menschen in der Ukraine bringt. Wir sind überzeugt von der Bedeutung der Kultur für ein friedliches, selbstbestimmtes, freiheitliches und demokratisches Miteinander von Menschen und Ländern - unsere Musik erklingt in Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern und in Trauer für die vielen unschuldigen Opfer“, erklären die Duisburger Philharmoniker gemeinsam mit Generalmusikdirekor Axel Kober und Intendant Nils Szczepanski.

Die Duisburger Philharmoniker ermöglichen außerdem allen geflüchteten Menschen aus der Ukraine freien Eintritt in alle Konzerte.


Der Assistent der Geschäftsführerin der Kulturbetriebe Stefan Kerl (r.) und FSJler Lewin Dißelmeyer (l.) zahlen die Spende bei Frau Kleinpeter ein.

 

Duisburger Philharmoniker sammeln 3.560 Euro für ukrainische Flüchtlingshilfe

Duisburg, 23. Mai 2022 - Die Besucher*innen der Konzerte der Duisburger Philharmoniker haben in den vergangenen Wochen immer wieder den ein oder anderen Euro in die Spendenbox für die ukrainische Flüchtlingshilfe gesteckt. Nun konnten die Duisburger Philharmoniker insgesamt 3.560,00 Euro auf das Spendenkonto der Initiative „Duisburg hilft“ überweisen. Der Zusammenschluss der Duisburger Wohlfahrtsverbände sammelt Geldspenden, um Soforthilfen vor Ort zu ermöglichen, Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche zu organisieren und Projekte zur Integration und Teilhabe umzusetzen.

„Die Duisburger Philharmoniker sind entsetzt und erschüttert angesichts des Leids, das der Krieg über die Menschen in der Ukraine bringt. Wir sind überzeugt von der Bedeutung der Kultur für ein friedliches, selbstbestimmtes, freiheitliches und demokratisches Miteinander von Menschen und Ländern - unsere Musik erklingt in Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern und in Trauer für die vielen unschuldigen Opfer“, erklären die Duisburger Philharmoniker gemeinsam mit Generalmusikdirekor Axel Kober und Intendant Nils Szczepanski.

Die Duisburger Philharmoniker ermöglichen außerdem allen geflüchteten Menschen aus der Ukraine freien Eintritt in alle Konzerte.


Der Assistent der Geschäftsführerin der Kulturbetriebe Stefan Kerl (r.) und FSJler Lewin Dißelmeyer (l.) zahlen die Spende bei Frau Kleinpeter ein.

 

FASEL-Stiftung unterstützt gemeinnützige Duisburger Vereine

Duisburg, 4. Mai 2022 - Oberbürgermeister Sören Link überreichte am Dienstag, 3. Mai, bei einem Empfang im Rathaus am Burgplatz gemeinsam mit Reinhold Kube, Vorsitzender der Fasel-Stiftung, Spenden mit einer Gesamthöhe von über 25.000 Euro an Duisburger Vereine und Hilfsorganisationen.

Die Duisburger FASEL-Stiftung fördert seit über 20 Jahren internationalen Schüler- und Jugendaustausch, die Idee der Sozialen Marktwirtschaft und verschiedene Hilfsprojekte. Von ihrer Hilfe profitieren dabei regelmäßig auch Einrichtungen, die sich um Bedürftige in Duisburg kümmern: „Wir helfen Armen und Unterdrückten in verschiedenen Gegenden der Welt. Doch wir wollen dabei den Nächsten hier vor Ort nicht übersehen“, sagte Thomas Schlenz, Vorstandsvorsitzender der FASEL-Stiftung, bei der Spendenübergabe.

„Das soziale Engagement der FASEL-Stiftung und die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten der Duisburger Vereine und Hilfsorganisationen bereichern unsere Stadt. Ihre Arbeit ist für unsere Stadt wichtiger als je zuvor und ich bin allen Engagierten sehr dankbar“, so Oberbürgermeister Sören Link. In diesem Jahr konnten sich der Verein „Gemeinsam gegen Kälte“, die „Duisburger Tafel“, der „Kinder- und Jugendtisch Immersatt“ und die Bedürftigen-Mittagstische verschiedener Kirchengemeinden der Hamborner „Pobstei St. Johann“ über Tankgutscheine für insgesamt rund 30.000 Kilometer und über Finanzzusagen für 6.000 Kinderfrühstücke und 1.000 warme Mahlzeiten freuen.

Ebenfalls beachtliche Fördermittel erhalten das Newcomer-Netzwerk des Neumühler Vereins „OfJu e.V.-Lemonhaus“ für die Organisation und Durchführung von Sprach- und Integrationskursen für Geflüchtete, der Verein „Jungs e.V.-Heroes“ für seine Antidiskriminierungsarbeit sowie die „Duisburger Werkkiste“ für das Berufsvorbereitungs-Projekt 2. Chance.


 

Inner Wheel Club spendet Herzkissen für Brustkrebspatientinnen

Duisburg, 4. Mai 2022 - Mittlerweile zum 12. Mal in Folge und rechtzeitig zum Muttertag übergibt die Frauenorganisation Inner Wheel Duisburg ihre selbstgenähten Herzkissen an die Helios St. Anna Klinik in Duisburg. Insgesamt wurden 120 Herzkissen mit Drainagetaschen gespendet.  

Die Herzkissen helfen Brustkrebspatientinnen nach der OP, da sie durch ihre Form optimal unter die Achseln passen und den Druck-, Lager- und Wundschmerz lindern. Außerdem sind die bunten Herzkissen ein Zeichen der Hoffnung und ein treuer Begleiter der Patientinnen nach der Operation.   Unterstützung bekommt der Inner Wheel Club bereits langjährig durch die Bettwaren-Firma f.a.n. frankenstolz in Form von qualitativ hochwertigem Füllmaterial. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen, jedoch werden Diagnose und Heilungschancen immer besser. Aber auch Männer können an dieser Form des Krebses erkranken.

Das Brustzentrum der Helios St. Anna Klinik, geleitet von Dr. Mahdi Rezai (3. v.l.), freut sich über die bunten Herzkissen des Inner Wheel Clubs Duisburg, vertreten durch Margit Burgbacher (1. v.l.) und Ruth Stromberg (4. v.l.)



Neues Angebot der Frühen Hilfen Duisburg: Eröffnung des Pavillons International

Duisburg, 3. Mai 2022 - Die Frühen Hilfen Duisburg eröffneten am Dienstag, 3. Mai, offiziell den Pavillon International. Im neu gestalteten Glaspavillon auf der Kuhstraße 12 in der Stadtmitte wird ab sofort eine individuelle Unterstützung und Beratung speziell für internationale Schwangere und Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr angeboten. Im Fokus der Beratung im Internationalen Pavillon stehen die nachhaltige Begleitung und die Überleitung der Familien ins Netzwerk der Frühen Hilfen. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Caritas und der Diakonie Duisburg durchgeführt.

Ein Baby verändert das ganze Leben. Mit der großen Freude über das Baby rücken im Alltag aber auch völlig neue Aufgaben in den Mittelpunkt, die bei der Beratung besprochen werden können: Was braucht mein Baby, wie kann ich lernen mein Baby zu verstehen und wo gibt es finanzielle Hilfen? Um Anträge rund um Schwangerschaft und Geburt erfolgreich ausfüllen zu können, wird ebenfalls eine Unterstützung angeboten.

Der Grundgedanke der Frühen Hilfen ist es, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und ihren Familien frühzeitig und nachhaltig zu stärken. Neben einer Begleitung und Unterstützung von Anfang an ist im Pavillon auch eine Wickelund Stillmöglichkeit vorhanden. Das Angebot in der Duisburger Innenstadt verfügt über einen familienfreundlichen und barrierefreien Zugang. Es besteht zudem die Möglichkeit, einen individuellen Beratungstermin nach telefonischer Voranmeldung wahrzunehmen.

V.l.n.r. Christina Müller (Frühe Hilfen des Jugendamtes), Heike Frank (Caritas), Tatjana Soliman (Diakonie) und Anna Pugell (Frühe Hilfen des Jugendamtes) bei der Eröffnung des Pavillons International -  www.duisburg.de/fruehehilfen

 

Behindertenhilfe im Diakoniewerk freut sich über gespendete Zoo-Tickets

Besuch wird ermöglicht durch die Aktion „Zoo für alle“ und eine Spende der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg, 2. Mai 2022 -
Zwei Wochen vor Weihnachten startete der Zoo Duisburg die Spendenaktion „Zoo für alle“. Unter dem Motto: „Weihnachtszeit heißt Freude schenken – auch den Menschen, mit denen es das Leben vielleicht nicht so gut gemeint hat“ gab es die Möglichkeit, vergünstigte Tickets für einen guten Zweck zu kaufen. Zoodirektorin Astrid Stewin erklärt: „Mit der Aktion wollten wir Menschen einen Zoobesuch und einige unbeschwerte Stunden ermöglichen. Unsere Zoo-Gäste konnten dafür ein ‚aufgeschobenes Zooticket‘ zum ermäßigten Eintrittspreis erwerben.

Diese Tickets wurden bei uns gesammelt und Anfang 2022 an das Diakoniewerk Duisburg übergeben.“ „Unsere Klientinnen und Klienten waren sofort begeistert und haben sich riesig gefreut“, erinnert sich Susanne Volk, Leiterin des Wohnverbundes Sozialpsychiatrie im Diakoniewerk Duisburg. „Die Nachfrage war so groß, dass wir eigentlich das Los entscheiden lassen wollten, wer die gespendeten Tickets bekommt“. Dann kam das Angebot der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, die fehlenden Tickets für den Besuch zu spenden, zum richtigen Zeitpunkt. „Jetzt können wir sogar mit zwei Gruppen den Zoo besuchen!“ freut sich Susanne Volk.  

Teilhabe an der Gesellschaft für Menschen mit Beeinträchtigung Im Wohnverbund Sozialpsychiatrie im Diakoniewerk Duisburg werden Menschen begleitet und gefördert, die durch psychische Krankheit, Doppeldiagnosen und Suchterkrankungen benachteiligt sind. Am Standort in Duisburg Ruhrort werden ca. 150 Klientinnen und Klienten in der eigenen Wohnung, in Wohngemeinschaften oder in stationären Wohnformen (Otto-Vetter-Haus) betreut.

„Viele unserer Klientinnen und Klienten in der Sozialpsychiatrie sind auf staatliche Leistungen angewiesen“, erklärt Susanne Volk. „Menschen mit Behinderung, die in besonderen Wohnformen leben, erhalten lediglich die Regelbedarfsstufe 2 mit 401 Euro – also nur 90 % des geltenden Regelsatzes. Einige haben außerdem noch Schulden. Ein Besuch im Zoo gehört zu den Dingen, die die wenigsten von ihnen bezahlen können. Daher freuen wir uns riesig über die Spendenbereitschaft der Zoobesucherinnen und Zoobesucher und natürlich über die Unterstützung der Wirtschaftsbetriebe!“ Nach der langen Zeit der Lockdowns und Kontaktbeschränkungen ist der Zoobesuch der Sozialpsychiatrie ein ganz besonderes Highlight und eine Chance, am „normalen“ gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Susanne Volk erklärt, wie die Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben in Duisburg noch besser gelingen kann: „Wir können unsere Einstellungen ändern. Es braucht die Bereitschaft jedes einzelnen, Dinge zu ermöglichen und nicht zu behindern. Wir müssen barrierefrei bauen, nicht nur in Gebäuden und bei Bürgersteigen sondern auch in unseren Köpfen. Nicht behinderte Menschen brauchen Anleitung für einen wertschätzenden, offenen Umgang mit behinderten Personen. Dann kann Inklusion sogar richtig Spaß machen – nicht nur im Zoo!“  

„Zoo für alle“: Vor dem Zoobesuch gab es noch ein Gruppenfoto. Ergotherapeutin Barbara Messelken (Mitte) begleitet die erste Gruppe aus dem Wohnverbund im Diakoniewerk Duisburg auf ihrem Weg zu Elefanten, Tigern, Bären und Co. (Foto: Diakoniewerk Duisburg)

4. MSV Kickerturnier des MSV-Fanclubs Innenhafen brachte 11.000 Euro für die MSV-Jugend

Duisburg, 1. Mai 2022 - Nach einem Jahr coronabedingter Pause fand Ende März zum vierten mal das bei Fans und Sponsoren beliebte MSV-Kickerturnier statt. Am Samstag übergab der Fanclub symbolisch den Scheck in Höhe von 11.000 Euro an die MSV-Jugend.

Viele glückliche Gesichter, eine ausgelassene Stimmung, zufriedene Teilnehmer und stolze Gewinner – all das kennt man schon von den vorhergehenden Kickerturnieren. Auch auf die wie gewohnt ausgezeichnete Organisation, die großzügige Unterstützung durch acht Sponsoren und die tolle Location im Foyer der Volksbank am Innenhafen konnten sich die zahlreichen Teams wieder verlassen, die die Rückkehr der beliebten Veranstaltung feiern durften. Es war fast alles wie früher.

Wie alle Veranstaltungen musste auch das schon für das letzte Jahr geplante Turnier für Fans und Sponsoren der Corona-Lage Tribut zollen und seinen Platz räumen. Dass nach einer so langen Pause 49 Mannschaften angemeldet wurden, dass sich fast mühelos acht Sponsoren gefunden haben, die im Wesentlichen mit ihrem Beitrag eine überragende Einnahme in fünfstelliger Höhe sicherstellten und dass auch die Geschäftsführung des MSV ihren Besuch abstattete, zeigt, dass hier eine schöne Tradition begründet wurde.

Natürlich setzten sich am Ende die Teams durch, die ihr Metier am Tisch am besten beherrschen, aber Gewinner waren alle: Die Teams, die wissen, dass sie wahrscheinlich chancenlos in der Vorrunde ausscheiden und sich doch anmelden und mitmachen. Alle Teilnehmer und Zuschauer, die endlich wieder ein Gemeinschaftsgefühl genießen konnten. Die Sponsoren, mit viel Applaus bedacht, die sich als wahre MSV-Freunde präsentieren können. Natürlich das NLZ des MSV, für das der Erlös von 11.000 Euro bestimmt ist. Und auch die Gewinner der Verlosung von zahlreich gespendeten, wertigen Sachpreisen wie Gutscheine, Eintrittskarten und MSV-Saugroboter.

Der Fanclub Innenhafen überreichte am Samstag einen symbolischen Scheck in Höhe von 11.000 Euro für das Nachwuchsleistungszentrum an Florian Gärtner (3.v.l.), Organisationsleiter der MSV-Jugend.










 

 

Inner Wheel übergibt Schecks 

Duisburg, 29. April 2022 - Nicht nur die Sonne zauberte den Anwesenden im Petershof ein Lächeln ins Gesicht. Margit Burgbacher, die amtierende Präsidentin des Duisburger Inner Wheel Clubs, und Ruth Stromberg übergaben Geldspenden in einer Gesamthöhe von 5.600,- Euro an drei Duisburger Hilfsorganisationen. Wegen Corona nicht stattgefundene Treffen ermöglichten diese Spende aus Clubbeiträgen. Es freuten sich die Duisburger Tafel, der Kindertisch Immersatt und der Petershof.

Bei der Scheckübergabe: v.l.n.r Ruth Stromberg (IWC Duisburg), Pater Oliver (Petershof), Nicole Elshoff (Immersatt) und Margit Burgbacher (Präsidentin IWC) 

 

„Tulpen gegen Polio“

„Tulpen gegen Polio“ blühen in Duisburg Aktion der Duisburger Rotary Familie für den weltweiten Kampf gegen Kinderlähmung
Duisburg, 20. April 2022 - Der Frühling ist da und es grünt und blüht mit jedem Tag mehr. In diesem Jahr auch erstmalig 1.000 Tulpen in Duisburg Walsum, Ecke Friedrich-Ebert-Straße/Holtener Straße. Diesen Frühlingsgruß, haben die Duisburger Rotary Clubs und der Inner Wheel Club mit Unterstützung der Wirtschaftsbetriebe im vergangenen Herbst eigenhändig angelegt. Nicht nur sind die Tulpen eine Augenweide für die Passanten, die zu Fuß, auf dem Rad, in der Straßenbahn oder im Auto täglich vorbeikommen.

Pflanzaktion im Herbst 2021 mit Unterstützung der Wirtschaftsbetriebe

Das Blütenmeer ist Teil des größten Projekts des Service-Clubs, das die Rotarier und Rotarierinnen seit dem Jahr 1988 unterstützen. Ziel ist es die Kinderlähmung Polio weltweit auszurotten. Und die Chance dazu besteht: Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation und anderen Partnern setzt sich Rotary für flächendeckende Impfungen gegen Polio ein. In nur noch zwei Ländern, in Afghanistan und Pakistan, tauchten in den letzten Jahren Fälle von Kinderlähmung auf. Das Ziel einer Polio-freien Welt ist so in greifbare Nähe gerückt.


Die Duisburger Rotary Familie will diesen Endspurt weiter unterstützen. Zum Welt-Polio-Tag im Oktober des vergangenen Jahres hatten sie auch in der Duisburger Innenstadt über dieses Projekt informiert und Tulpen gegen Spenden an die Duisburger verteilt. Nicht nur in Walsum blühen jetzt die Blumen, deren jede einzelne für eine Impfung gegen Polio steht. Auch in vielen privaten Duisburger Gärten blühen jetzt die Tulpen gegen Kinderlähmung.

Rotarier und Rotarierinnen setzen ein blühendes Zeichen gegen Kinderlähmung v.l.n.r. Stefan Endell, Norbert Stirba, Wolfgang Burgbacher, Margit Burgbacher, Bernard Miller, Peter Preußer, Susanne Löhr, Christof Sturm

Die Duisburger Rotary Clubs und sind Teil der weltweiten Organisation Rotary International, die seit nunmehr 117 Jahren besteht. Rund um den Erdball kommen in Rotary Clubs 1,2 Millionen Mitglieder aus unterschiedlichen Berufen, Kulturen und Generationen zusammen. Alle Rotarier und Rotarierinnen vereint der Dienst an der Allgemeinheit, um denen Hilfe zu bieten, die sich nicht selbst helfen können. Vor Ort in Duisburg engagiert sich Rotary insbesondere für die Jugendförderung und unterstützt regelmäßig verschiedene soziale Einrichtungen im Bereich der Flüchtlingshilfe, Obdachlosenhilfe, Frauenhäuser, Kinderschutz- und Jugendhilfe.

10 Jahre SpardaSpendenWahl – auch in Duisburg eine Erfolgsgeschichte

3,3 Millionen Euro für Schulen in der Region

Duisburg, 14. April 2022. Seit zehn Jahren gibt es die SpardaSpendenWahl und mit diesem Jubiläum kann der Onlinewettbewerb für Schulen auf eine beeindruckende Bilanz blicken: Fast 3.400 spannende Projekte standen bisher im Wettbewerb. Insgesamt haben in neun Jahren rund 1.900 Schulen teilgenommen, viele davon sogar mehrfach. Knapp die Hälfte aller Gymnasien und Gesamtschulen im Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West war schon einmal dabei. Und auch über die Schulen hinaus ist die Resonanz überwältigend: Mehr als 2,9 Millionen Menschen haben ihre Stimme für Projekte abgegeben.

„Die SpardaSpendenWahl hat sich zur festen Größe in der Region und mit Teilnehmern aus Duisburg entwickelt. Das ist ein Grund zu feiern!“, erklärt Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg. Beeindruckende Beteiligung, viele Gewinner So lädt die Sparda-Bank West zu verschiedenen Gewinnspielen auf Facebook ein. Zudem gibt es vom 3. Mai bis zum 10. Juni eine Instagram-Challenge, bei der Teilnehmer der vergangenen Jahre ein Bild oder Video ihrer vorgestellten Projekte mit dem Hashtag #spardathrowback hochladen können.

Dafür vergibt der Gewinnsparverein 15 zusätzliche Spenden in Höhe von jeweils 1.000 Euro an die entsprechenden Schulfördervereine. Daneben läuft natürlich die aktuelle SpardaSpendenWahl regulär bis zum 31. Mai 2022 weiter. Das bedeutet: Die Zahlen werden bald noch beeindruckender sein. Schon jetzt steht fest, dass es nach dem diesjährigen Wettbewerb 1.750 Gewinnerprojekte gibt – und die Fördervereine der Gewinnerschulen dann insgesamt 3,3 Millionen Euro erhalten haben! Flexibel auf Bedürfnisse reagieren Details zur Geschichte der Wahl lassen sich auf der Jubiläumsseite unter
www.spardaspendenwahl.de/10jahre nachlesen.

Dabei wird deutlich, wie vielseitig und lebendig der Wettbewerb aufgesetzt ist. Die Mottos, unter denen die SpardaSpendenWahl bisher stand, reichen von der Frage, wie sich die Zukunft gestalten lässt, über die Begeisterung für Kultur bis hin zum Sport. Wie wichtig es ist, aktuelle Herausforderungen aufzugreifen, haben zudem die beiden vergangenen Jahre gezeigt. 2020 hat sich der Gewinnsparverein als Veranstalter unter dem Eindruck der Pandemie entschlossen, den laufenden Wettbewerb zu stoppen. Unkomplizierte, rasche Hilfe war gefragt.

Statt der Wettbewerbspreisgelder gab es insgesamt 400.000 Euro spontane Soforthilfen, die Digitalisierungsprojekten der Schulen zugutegekommen sind. 2021 wurde der Wettbewerb gleich ganz unter das Thema Digitalisierung gestellt. „Dabei war es wichtig, auf Bedürfnisse zu reagieren, um die Schulen in der Region nach Kräften zu unterstützen“, erläutert Filialleiter Dominik Kanders. Jetzt unbedingt teilnehmen! Auch in diesem Jubiläumsjahr greift die SpardaSpendenWahl wieder ein aktuelles Motto auf: „Heute nachhaltig für morgen handeln.“

Noch bis zum 17. Mai können sich die Grund- und weiterführenden Schulen auch in Duisburg mit ihren Fördervereinen bewerben – und ihre nachhaltigen Projekte unter www.spardaspendenwahl.de vorstellen: ob es um Umwelt- und Klimaschutz, soziales Bewusstsein oder andere Beiträge für eine lebenswerte Zukunft geht. Ab dem 3. Mai sind dann die Internetnutzer gefragt. Sie stimmen online für ihre Lieblingsprojekte ab und küren auf diese Weise die Gewinner. Denn Mitmachen lohnt sich: 200 Schulen erhalten insgesamt 400.000 Euro an Fördergeldern.

Dominik Kanders ergänzt: „Eines steht fest: Die SpardaSpendenWahl geht weiter – und ich lade alle Menschen aus Duisburg herzlich dazu ein, mitzumachen und Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein!“ 10 Jahre SpardaSpendenWahl: Die Zahlen auf einen Blick 1.857 Schulen haben in neun Jahren teilgenommen – mindestens einmal, viele Schulen auch mehrere Male. 3.384 Projekte haben die teilnehmenden Schulen in neun Jahren vorgestellt. 1.350 Gewinnerprojekte wurden in neun Jahren gefördert, mit dem zehnten Jahr werden es 1.750 Projekte sein. 2,9 Millionen Euro wurden bislang an Spendengeldern vergeben – mit dem Jubiläumsjahr 2022 sind es 3,3 Millionen Euro. 2.934.000 Abstimmende haben sich in neun Jahren online an der SpardaSpendenWahl beteiligt.


Die SpardaSpendenWahl feiert 10-jähriges Jubiläum - Sparda-Bank West

Rekordverdächtig

Inner Wheel und Rotaract sammeln Lebensmittel für Die Duisburger Tafel und den Kindertisch Immersatt 
Duisburg, 07. April 2022 - Die Damen des Inner Wheel Club Duisburg haben nach einer Corona bedingten Pause wiederholt eine "Kauf eins mehr“-Aktion im Edeka in der Düsseldorfer Landstraße durchführen können. Unterstützt wurden sie von der Organisation Rotaract. Über 105 Kisten voll mit haltbaren, aber auch frischen Lebensmitteln und Drogerieartikeln wie Waschmittel und Seife konnten noch am selben Tag an die beiden Duisburger Organisationen übergeben werden.

„Ein toller Erfolg! Wir sind überwältigt von der nicht nachlassenden Spendenbereitschaft der Buchholzer Kunden. Ein großes Dankschön an alle Spender!“, so Margit Burgbacher, die Präsidentin der Frauenorganisation Inner Wheel (IWC).

Der Kindertisch verteilt zur Zeit über 2000 Frühstücksbeutel inkl. Getränke wöchentlich an Duisburger Schulen. Hierfür werden jeden Morgen Brote belegt und viel frisches Obst und Gemüse geschnippelt, das auch viel gespendet wurde.  Die Tafel  ist mittlerweile ebenso auf solche Aktionen angewiesen, da die Anzahl der Bedürftigen stetig ansteigt.

 Nach einer erfolgreichen Sammelaktion: v.l.n.r. Sebastian Buch (Rotaract), Ruth Stromberg und Margit Burgbacher (WC), Nicole Elshoff (Immersatt), Gitta Neisius (IWC) und Günter Spikofski (Duisburger Tafel)

Achtjährige Carlotta hilft ukrainischen Waisenkindern

Duisburg, 27. März 2022 - Carlotta ist erst acht Jahre alt, doch sie hat ein großes Herz und weiß, wie sie anderen helfen kann. So wie jetzt mit den selbst bemalten Kerzen und gebastelten Filzeiern, die sie verkauft und den Erlös geflüchteten Waisenkindern aus der Ukraine und deren Betreuern spendet. Über 600 Euro sind schon zusammengekommen, und Carlotta will weitermachen. Zur Aktion entschlossen hatte sich Carlotta als sie die Ankunft von 17 geflüchteten Mädchen und Jungen aus der Ukraine und deren Betreuern direkt miterlebte. Diese kamen an der Arbeitsstelle ihrer Oma an und wurden dort untergebracht. Und Carlottas Familie half mit, die Räume für die Flüchtlinge vorzubereiten.

Als Carlotta sah, dass die Kinder und die Erwachsenen bei der Ankunft nur das, was sie am Körper trugen, bei sich hatten, wollte sie unbedingt selbst etwas unternehmen, um den Kindern zu helfen. Da Carlotta in ihrer Freizeit sehr gerne bastelt, fragte sie ihre Mama, ob sie ihre kleinen Werke nicht verkaufen dürfte, um Geld für die Flüchtlinge zu sammeln. Sie durfte. Und zwar zum ersten Mal beim Geburtstag ihrer Uroma, der im Restaurant gefeiert wurde.

Die Verwandtschaft war von Carlottas Aktion begeistert und kaufte fleißig von den mit bunten Farben und manchen Friedenstauben bemalten Kerzen. Am letzten Sonntag, 20. März, ist sie dann mit ihrem kleinen Korb am Rhein in Kaiserswerth unterwegs gewesen und hat dort ihre Kerzen und Filzeier an Spaziergänger gegen eine Spende abgegeben. Auch die Spaziergänger am Rhein waren sehr begeistert von Carlottas Einsatz und unterstützen sie gerne. Die bis dahin gesammelten 325 Euro hat Carlotta mit ihrer Mama noch am gleichen Tag den Betreuern des Waisenhauses aus der Ukraine überreicht.

Diese und die Kinder des Waisenhauses sind in der Kaiserswerther Diakonie untergebracht. Von dort aus setzen sich die ukrainischen Betreuer dafür ein, weitere Kinder aus der Ukraine hierher zu bringen und notwendige Hilfsgüter in die Ukraine zu verschicken. Carlotta ist froh über die Bereitschaft der Menschen, die sie so toll unterstützen. Sie hätte aber nie damit gerechnet, dass sie den Waisenkindern durch den Verkauf ihre gebastelten Sachen, solch eine Freude machen kann.

Mit den Spenden machen die Mädchen und Jungen zum Beispiel Ausflüge, um ein wenig von ihren schlimmen Erfahrungen abzulenken. Deshalb bastelt und malt Carlotta weiter für die Kinder aus der Ukraine. Am letzten Freitag hat sie nach dem Friedensgebet in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich an einem Stand im Gemeindezentrum ihre Kerzen und Filzeier verkauft. Pfarrerin Sarah Süselbeck hatte nämlich vom tollen Einsatz Carlottas gehört und sie eingeladen, auch dort ihre Basteleien für den guten Zweck anzubieten.

„Carlotta macht das, was wir doch so oft sagen in unseren Predigten“ bemerkt Pfarrerin Süselbeck, „jede*r kann auf seine/ ihre Weise diese Welt zum Guten mitgestalten. Und wenn wir sie dabei unterstützen können, tun wir das sehr gerne.“ Carlottas Engagement kam bei der Gemeinde so gut an, so dass diese Kerzen gekauft hat, die beim Familienbrunch nach dem Gottesdienst am Ostersonntag die Tische schmücken werden. Außerdem wurde Carlotta gefragt, ob sie ihre schönen Werke nicht auch nach dem Sonntagsgottesdienst am 27. März den Menschen anbietet. Das hat sie gerne gemacht.

Am nächsten Sonntag und an den folgenden freitäglichen Friedensgebeten wird sie mit ihrem Stand im Gemeindezentrum Obermeiderich wieder dabei sein, denn Carlotta möchte weiter Spenden sammeln, um die ukrainischen Kinder zu unterstützen. Denn obwohl Carlotta erst acht Jahre alt ist, weiß sie, dass die Mädchen und Jungen aus der Ukraine noch lange Hilfe brauchen und noch lange nicht zurück nach Hause können.

Carlotta im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Obermeiderich. Ihre Bastelarbeiten für den guten Zweck verkauft. Foto: www.obermeiderich.de

100.000 € für die Ukrainehilfe

Duisburger Wohlfahrtsverbände und OB Sören Link rufen zu weiteren Spenden auf
Duisburg, 25. März 2022 - Die Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger ist ungebrochen. Auf dem eigens eingerichteten Spendenkonto sind bereits mehr als 100.000 € eingegangen. Mit dem Geld werden in einem ersten Schritt Soforthilfen ermöglicht, Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche organisiert und Projekte zur Integration und Teilhabe umgesetzt.

Oberbürgermeister Sören Link ist überwältigt: "Es ist wirklich großartig zu sehen, wie viele Menschen sich bereits an der Spendenaktion beteiligt haben. Einmal mehr zeigt sich, dass wir alle zusammenstehen. Mein Dank gilt allen, die uns so tatkräftig unterstützen." Dirk Tänzler, Parität Duisburg, ergänzt: "Es bewegt und beeindruckt mich sehr, dass offensichtlich auch Kinder ihr Sparschwein plündern. So spendete zum Beispiel Justin 2,73€. Jeder Cent hilft und wird bei den Geflüchteten ankommen. Danke Justin und natürlich auch allen anderen Spendern."

Um den Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine nach Duisburg geflüchtet sind, möglichst passgenau helfen zu können, sind Geldspenden die größte Hilfe. Gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und mit Unterstützung der Sparkasse Duisburg wurde daher ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet. Zu den beteiligten Wohlfahrtsverbänden gehören: AWO Duisburg, Diakonie, der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Jüdische Gemeinde und Caritas Duisburg. Um den hier in Duisburg ankommenden Menschen zu helfen, steht unter dem Betreff „Duisburg hilft“ weiterhin das Konto mit der Kennung • IBAN DE 72 35050000 0200920098 bereit.


400.000 Euro für nachhaltige Schulprojekte aus Duisburg!

Duisburg, 24. März 2022. Die SpardaSpendenWahl geht ab sofort in die zehnte Runde: Seit 2013 macht der Online-Wettbewerb des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West deutlich, wie sehr sich die Schulen in der Region engagieren – und wie viele Menschen bereit sind, das mit ihrer Stimme zu unterstützen. „Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, dass auch in diesem Jubiläumsjahr wieder 200 Schulprojekte mit insgesamt 400.000 Euro von gefördert werden“, berichtet Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg. Das Motto ist dabei nicht nur gesellschaftlich hoch aktuell, es passt auch hervorragend zum langjährigen Einsatz aller Beteiligten: „Heute nachhaltig für morgen handeln“.


Projekte online vorstellen
Fördervereine von Grund- und weiterführenden Schulen aus Duisburg sind daher aufgerufen, sich mit ihrem nachhaltigen Projekt zu bewerben. Dabei kann es um Umwelt- und Klimaschutz, soziales Bewusstsein oder andere Beiträge für eine lebenswerte Zukunft gehen. Wer teilnehmen möchte, stellt einfach das Projekt auf der Wettbewerbsseite www.spardaspendenwahl.de vor. Bewerbungen sind bis spätestens 17. Mai möglich.


Der Fairness halber verteilen sie sich auf die vier Kategorien „sehr kleine“, „kleine“, „mittelgroße“ und „große Schulen“ – je nach Schülerzahl. Zusätzliche Challenge auf Instagram zum Jubiläum Ab dem 3. Mai sind dann die Internetnutzer gefragt, online für ihre Lieblingsprojekte abzustimmen und auf diese Weise die Gewinner zu küren. Die 200 Preise verteilen sich dabei auf 50 Gewinner je Kategorie. Diese stehen am 31. Mai um 16 Uhr fest – dann endet die SpardaSpendenWahl 2022.

Für Schulfördervereine aus Duisburg, die schon einmal am Wettbewerb teilgenommen haben, gibt es in diesem Jahr zum 10-jährigen Jubiläum noch eine zusätzliche Chance: Wer an der Instagram-Challenge der Sparda-Bank West teilnimmt, hat Aussichten auf eine zusätzliche Finanzspritze für den entsprechenden Schulförderverein.

Dafür müssen Nutzer ihre Bilder oder Videos von Schulprojekten, die in den letzten zehn Jahren bei der SpardaSpendenWahl vorgestellt wurden, mit dem Hashtag #spardathrowback veröffentlichen. Der Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West lobt dafür 15 Spenden in Höhe von 1.000 Euro aus.

Gemeinschaft zählt
„Mit all diesen Aktionen zeigen wir, wie wichtig uns als genossenschaftlichem Kreditinstitut Werte wie gelebte Gemeinschaft und Solidarität sind“, erklärt Filialleiter Dominik Kanders. Gerade aktuell seien viele Menschen verunsichert – da helfe das Bewusstsein, dass es möglich ist, sich mit vereinten Kräften für eine gute Zukunft zu engagieren. In diesem Sinne setzt Dominik Kanders gerade im Jubiläumsjahr auf eine rege Beteiligung bei der SpardaSpendenWahl. Mehr Informationen unter 
www.spardaspendenwahl.de

Mehr als 100 Geflüchtete in Wohnungen vermittelt – weiterhin hohe Hilfsbereitschaft

Duisburg, 23. März 2022 - Die Bereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger ist weiterhin hoch, Geflüchtete aus der Ukraine mit Spenden zu unterstützen. Auch bei der Bereitstellung von Wohnungen sind viele Bürgerinnen und Bürger beispielhaft. In kürzester Zeit hat die Stadt Duisburg über 1.000 E-Mails mit Wohnraumangeboten erhalten. Bislang konnten mehr als 100 Geflüchtete aus den Sammelunterkünften in Wohnungen umziehen.

„Ich freue mich sehr, dass es mit der Taskforce Wohnraumangebot innerhalb weniger Tage gelungen ist, Menschen aus der Ukraine eine geschützte Bleibe zu bieten, die sicher nicht ihre traumatischen Erfahrungen aufwiegt, aber einen Rückzugsort schaffen, um erst einmal zur Ruhe zu kommen“, sagt Krisenstabsleiter Martin Murrack. „Es ist toll zu sehen, wie engagiert sich hier neben vielen Ehrenamtlichen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt einbringen und wie schnell zum Beispiel das Amt für Soziales und Wohnen belastbare Strukturen in dieser Notsituation aufgebaut haben. Dafür bin ich den Kolleginnen und Kollegen sehr dankbar.“

Alle Wohnraumangebote werden durch Teams der Feuerwehr in Kooperation mit dem Amt für Soziales und Wohnen zunächst per E-Mail und Telefon geprüft und schließlich persönlich kontrolliert. Sofern eine definierte Basisausstattung (Betten, Küche) gegeben ist, wird der Wohnraum der Vermittlung zur Verfügung gestellt und den Flüchtlingen zugeteilt. Neben privat zur Verfügung gestelltem Wohnraum greift das Amt für Soziales und Wohnen auf die bestehenden Strukturen und Kooperationen mit der gewerblichen Wohnungswirtschaft zurück.


Der größte Teil verwertbarer Angebote entstammt dem Angebot der unternehmerischen Wohnungswirtschaft und der Kooperationsgemeinschaft Wohnen und Leben in Duisburg - WOLEDU. Aktuell konnten bereits 33 Wohnungen bezogen werden, so dass in kürzester Zeit über 100 Flüchtlinge von Sammelunterkünften in Wohnraum umziehen konnten. Darüber hinaus stehen bereits 22 weitere vorgeprüfte Wohnungen zum sofortigen Einzug zur Verfügung. Weiterhin werden die vorliegenden Wohnungsangebote gesichtet, angemietet und möbliert. Am Bezugstag werden die neuen Mieterinnen und Mieter vor Ort in die Wohnung eingewiesen.


 Jörg Helmrich von der Feuerwehr und Thomas Schürkes vom Amt für Soziales und Wohnen (beide von der Taskforce Wohnraumangebote) sind sehr zufrieden: „Diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe kann nur mit gemeinschaftlichen Engagement gelöst werden. Ohne die Duisburger Bevölkerung und unsere vielen Kooperationspartner wäre das nicht in der Kürze der Zeit zu leisten. Hierfür gebührt allen Unterstützerinnen und Unterstützern ein herzliches Dankeschön.“

Verlängerung der Spendenaktion der Stadt Duisburg
Aufgrund der großen Resonanz auf die Spendenaktion der Stadt Duisburg wird die Aktion um eine weitere Woche bis zum 30. März verlängert. Bei Sachspenden werden im Moment ausschließlich diese drei Dinge benötigt:  Badelatschen  Kinderzahnbürsten  Handseife
Spendenannahme:
Kaufhaus der Diakonie Düsseldorfer Straße 269 47053 Duisburg Montag bis Freitag von 9.30 bis 18 Uhr Samstag von 9 bis 13 Uhr Geldspenden können weiterhin mit dem Betreff „Duisburg hilft“ auf das Konto mit folgender Kennung überwiesen werden: IBAN DE 72 35050000 0200920098
Wer darüber hinaus ehrenamtlich helfen möchte, sollte sich an die lokal ansässigen Wohlfahrtsverbände wenden, die die weitere Hilfe vor Ort koordinieren. Die Stadt Duisburg bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Wohlfahrtsverbänden und den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Duisburg für die überwältigende Unterstützung.

Duisburger Wohlfahrtsverbände richten mit Unterstützung des Oberbürgermeisters und der Sparkasse Duisburg Spendenkonto ein

Duisburg, 11. März 2022 - Die Duisburger Wohlfahrtsverbände richten im engen Austausch mit Oberbürgermeister Sören Link und Unterstützung der Sparkasse Duisburg ein Spendenkonto für Flüchtlinge aus der Ukraine ein. Um den Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine nach Duisburg geflüchtet sind, möglichst passgenau helfen zu können, sind Geldspenden die größte Hilfe.

„Die Hilfsbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger ist überwältigend. Dafür schon jetzt ein herzliches Dankeschön. Dass wir gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden unsere Anstrengungen bündeln und mit Unterstützung der Sparkasse Duisburg ein gemeinsames Spendenkonto einrichten konnten, ist ein großartiges Zeichen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Menschen mit unserer Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft viel Mut und auch ein bisschen Hoffnung für die Zukunft machen können“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

„Fassungslos werden wir Zeugen eines Angriffskriegs mitten in Europa. Genau jetzt ist es Zeit für Hilfe und Solidarität. Die Duisburgerinnen und Duisburger packen hierzu beherzt an und wir unterstützen die Aktion mit einer Soforthilfe von 25.000 Euro“, so Sparkassenchef Dr. Joachim Bonn. Zu den beteiligten Wohlfahrtsverbänden gehören: AWO Duisburg, Diakonie, der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Jüdische Gemeinde und Caritas Duisburg. Die Federführung hat der Paritätische übernommen und großes Engagement für die möglichst schnelle Einrichtung des Kontos gezeigt.


Dr. Julia Beier, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände, ergänzt: „Es gilt nun, den Geflüchteten Nähe und Geborgenheit zu geben. Ihnen Strukturen zu bieten, in denen sie – mit all ihren Fluchterfahrungen – Ruhe finden können. Dazu wollen wir Wohlfahrtsverbände, mit Ihrer Unterstützung, beitragen.“ Um den hier in Duisburg ankommenden Menschen zu helfen, steht unter dem Betreff „Duisburg hilft“ ab sofort das Konto mit der Kennung • IBAN DE 72 35050000 0200920098 bereit

Flüchtlinge aus der Ukraine kommen in Duisburg an: Auch das Restaurant Sham hilft

Duisburg, 08. März 2022 - Das Projekt LebensWert leistet einen Beitrag zur Soforthilfe und bietet kostenlose Mahlzeiten an. Um das Angebot aufrecht erhalten zu können, ist die gemeinnützige Organisation auf Spenden angewiesen. Duisburg. In Duisburg sind in den vergangenen Tagen die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen. Auch in Neumühl haben mehrere Kinder und Erwachsene Zuflucht gefunden.

Der im Stadtbezirk lebende Alexander Svystunov hat sich mit darum gekümmert, dass drei Erwachsene und zwei Kinder eine vorübergehende Unterkunft bekommen. „Sie müssen jetzt viele Fragen für ihren Aufenthalt klären und die Behörden aufsuchen“, sagt der 36-Jährige, der aus dem vom Krieg betroffenen Land stammt und seit 2000 in Deutschland lebt. Von Svystunovs Engagement in Neumühl erfuhr auch Pater Tobias Breer – und fragte, was er für die Menschen tun kann. „Wir wollten einen Beitrag zur Soforthilfe leisten und bieten jetzt den Geflüchteten kostenlose Mahlzeiten an“, sagt der Geschäftsführer des Projekt LebensWert.


„Dabei haben sie auch die Möglichkeit, mit Menschen aus dem Stadtteil ins Gespräch zu kommen, was ihnen dabei helfen kann, in ihrer neuen Umgebung anzukommen.“ Wenn Geflüchtete das Angebot wahrnehmen möchten, können sie sich im Büro an der Holtener Straße 172 einen Ausweis ausstellen lassen. Gegen Vorlage bekommen sie dann von Dienstag bis Samstag im Café Offener Treff/Sham kostenloses Frühstück und Mittagessen mitsamt Getränken. Pater Tobias rechnet damit, dass sich die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge in den kommenden Wochen deutlich erhöhen wird. Deswegen setzt er auf die Unterstützung hilfsbereiter Menschen. „Um unser Angebot aufrechterhalten zu können, benötigen wir Spenden“, sagt Pater Tobias.      

Spendenkonto: Projekt LebensWert IBAN: DE56 3606 0295 0010 7660 28 Verwendungszweck: Verpflegung Ukraine Flüchtlinge Spendenquittungen werden ausgestellt.

 

Volksbank unterstützt Spendenaktion einer Mitarbeiterin zu Gunsten der Menschen in der Ukraine.

Duisburg, 04. März 2022 - Die russische Invasion in der Ukraine hat viele Menschen zur Flucht gezwungen. In Deutschland zeigen viele ihre Solidarität und wollen den Menschen vor Ort helfen. So auch eine Mitarbeiterin der Volksbank Rhein-Ruhr. Martha Schlosser, deren Familie selbst von den Auswirkungen des Krieges betroffen ist, hat gemeinsam mit ihrem Mann und weiteren Familienangehörigen eine Initiative ins Leben gerufen, die mit Unterstützung umliegender Kirchengemeinden aus Dinslaken Sachspenden sowie Geldzuwendungen für die Menschen in der Ukraine sammeln.

„Wir können aus der Ferne nur versuchen humanitäre Hilfe zu organisieren – den Schmerz und die Spuren, die dieser Krieg hinterlässt, können wir den Betroffenen nicht nehmen“ betont Martha Schlosser.  Die Sachspenden werden mit Kleinbussen (organisiert von Frau Schlosser und ihrer Familie) zur polnischen Grenze gebracht und dort in Empfang genommen. Auf dem Rückweg nach Deutschland werden Flüchtende in den Bussen mitgenommen, um ihnen den Weg zu erleichtern. „Unsere Familienmitglieder, die noch in der Ukraine sind, halten uns permanent auf dem Laufenden, welche Dinge wirklich benötigt werden und wie wir helfen können – daher wird die Liste der erforderlichen Sachspenden regelmäßig aktualisiert“ so Martha Schlosser.


Angehörige vor Ort nehmen die Spenden entgegen und verteilen Sie über die örtlichen Kirchengemeinden an die Menschen in der Ukraine. Auch die Geldspenden werden auf diesem Weg verteilt und die Vergabe entsprechend dokumentiert. „Als Genossenschaftsbank steht es außer Frage, dass wir in dieser angespannten Situation unsere Solidarität für die betroffenen Menschen zum Ausdruck bringen. Als wir von der Aktion unserer Kollegin erfahren haben, war sofort klar, dass wir sie unterstützen und ihr die bestmögliche Hilfe an die Hand geben, um auf ihre Aktion aufmerksam zu machen und möglichst viele Spenden zu sammeln“ erklärt Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr.

Wollen auch Sie helfen? Eine Liste aller benötigten Sachspenden und Informationen finden Sie auf der Website der Bank www.volksbank-rhein-ruhr.de. Auf der Website finden Sie auch Daten zur Geldspende.

 

Duisburg ist echt solidarisch - gemeinsam helfen wir den Flüchtlingen aus der Ukraine

Duisburg, 03. März 2022 - Wir erleben wieder Krieg, mitten in Europa. Wladimir Putins Entscheidung verletzt die territoriale Integrität der Ukraine und verstößt damit in eklatanter Weise gegen das Völkerrecht. Hunderttausende Menschen aus der Ukraine sind auf der Flucht vor Tod, Leid und Zerstörung. Wir gedenken aller Toten und Verwundeten, aller Leidtragenden dieser unentschuldbaren Aggression in Ukraine, und schließen dabei auch die Soldaten Russlands ein, die gefallen sind oder verletzt wurden.
Zahlreiche Demonstrationen, Gedenkgottesdienste und Mahnwache auf der ganzen Welt und auch in Russland selber machen deutlich: Ein Krieg kennt keine Gewinner, nur weinende Angehörige, Mütter, Väter, Kinder. Wir alle wollen, dass der Krieg sofort beendet wird und alle Parteien wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren. Als europäische Nachbarn sind wir in dieser schweren Zeit zur Solidarität aufgerufen.

Die Duisburger Stadtgesellschaft will und wird diesem Ruf nach schneller unkomplizierter humanitärer Hilfe folgen und alles in ihrer Macht stehende tun, den vom Krieg Vertriebenen aus der Ukraine Hilfe zu leisten. Wir als Stadtgesellschaft sind gewillt und in der Lage, alle städtischen Kapazitäten zur Aufnahme von Schutzsuchenden zu bündeln und auszuschöpfen und unverzüglich der Landes- und Bundesregierung zu melden, damit wir zügig den Menschen ein Leben in Sicherheit bieten können, ein Leben frei von Angst und Krieg. Im Übrigen wollen wir auch eine Anlaufstelle für alle privaten Initiativen, die unkompliziert und unentgeltlich Wohnraum anbieten können bei der Stadt Duisburg bündeln, um insbesondere Kindern, Familien und älteren Menschen schnell ein passendes Angebot machen zu können.

Duisburg ist Heimat für Menschen aus aller Welt, Duisburg ist auch und gerade in der jetzigen Zeit Heimat für unsere ukrainischen Freundinnen und Freunde. Wir rufen den Flüchtlingen aus der Ukraine zu: In Duisburg ist euer sicherer Hafen! Wir fordern:

1. Eine schnelle und unkomplizierte Unterbringungsinitiative, die städtische und private Angebote erfasst, bündelt und der Landes- und Bundesregierung meldet, sodass hier nach Ankunft in den europäischen Außengrenzstaaten eine schnelle Binnenweiterreise ermöglicht wird.


2. Die schnelle Klärung und Ausstattung mit Aufenthaltstiteln. Hier muss die Bundesregierung eine einheitliche Vorgehensweise für den Aufenthalt vorgeben, sodass die Ausländerbehörden schnell Rechtssicherheit schaffen können. Eine großzügige Anerkennung von im Besitz befindlichen Passpapieren unter gleichzeitiger -soweit rechtlich möglich und notwendigRegistrierung, solange die Situation in der Ukraine sich nicht befriedet.


3. Aufbauend auf die aufenthaltsrechtliche Sicherheit müssen die Kinder und Jugendlichen schnell in das Betreuungs- und Bildungssystem eingebunden werden. Studierenden müssen wir die Möglichkeiten eröffnen bestmöglich ihre akademische Ausbildung und Forschung fortzusetzen.


4. Menschen, die in der Ukraine von ihrer eigenen Hände Arbeit leben konnten, dürfen hier nicht von Sozial- und Asylbewerberleistungen abhängig sein, sondern sollen und dürfen schnellstmöglich in Praktika, Ausbildung, Fortbildung und Arbeit weitervermittelt werden. Hierzu bedarf es der Integrationskurse und Sprachkurse, bspw. Angeboten von den Wohlfahrtsverbänden. Diese zusätzlichen Bedarfe können die Kommunen stemmen bei gleichzeitiger Zusage, dass sie hierfür angemessen und schnell entlastet werden. Unsere Wohlfahrtsverbände sind wichtige Stützen für die Menschen, um für die Dauer ihres Aufenthaltes ihr Leben weiterzuleben. Gleiches gilt für die psychologische und ärztliche Betreuung.


5. Wir erwarten, dass das Land NRW eine zügige Koordinierung herstellt, um übergeordnet besondere Bedarfe zu erkennen (Familien, besondere Bedarfe bei Behinderung, Minderjährige, LSBTIQ und Verwundete/Verletzte).


6. Fakt ist: Wir sind ein solidarischer und helfender Gastgeber in schwierigen Zeiten. Wir haben in Duisburg die Aufgabe, jetzt zu handeln, damit die Ukrainer:innen hier zur Ruhe kommen können, frei von Angst vor Krieg, Leid und Tod. Diese Aufgabe ist für uns gelebte Solidarität und unsere konkrete Hilfe ist das Gebot der Stunde. Wir rufen alle Menschen, Institutionen und Firmen in unserer Stadt auf, mitzuhelfen, bspw. Durch Sach- und Geldspenden oder indem sie Wohnraum zur Verfügung stellen. Gemeinsam werden wir diese große Herausforderung bewältigen.


7. Die Städtepartnerschaft Duisburgs mit Perm sehen wir als wichtigen Kanal für die diplomatischen Beziehungen von den Zivilgesellschaften beider Städte. Diesen Kanal wollen wir ausdrücklich für die Zivilgesellschaft und die Menschen erhalten und nutzen für den Frieden. Daher bitten wir den Oberbürgermeister Sören Link der Stadtspitze in Perm zu schreiben, und ein gemeinsames Signal für die Wiederherstellung des Friedens anzubieten.

SPD Duisburg Mahmut Özdemir MdB (Vorsitzender),
Bruno Sagurna (Fraktionsvorsitzender)
Sören Link (Oberbürgermeister)
CDU Duisburg Thomas Mahlberg (Vorsitzender)
Bündnis90/Die Grünen Duisburg Jule Wenzel (Parteisprecherin), Kevin Galuszka (Parteisprecher), Anna von Spiczak (Fraktionsvorsitzende), Felix Lütke (Fraktionsvorsitzender), Lamya Kaddor MdB, Felix Banaszak MdB

FDP Duisburg Wilhelm Bies (Vorsitzender)

Die Linke Duisburg Julien Gribba (Kreissprecher), Erkan Kocalar (Fraktionsvorsitzender)

Evangelisches Klinikum Niederrhein und BETHESDA Krankenhaus: Spontane Hilfsaktion für Menschen in der Ukraine

Duisburg, 01. März 2022 - Decken, Bettwäsche und Kleidung – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Verbund Evangelisches Klinikum Niederrhein und BETHESDA Krankenhaus haben am Wochenende für Menschen in der Ukraine gesammelt. Der Aufruf zur Aktion erfolgte Samstagnachmittag (26.2.) spontan durch die Pflegedirektorin Heike Lütfring. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikverbunds, die zu dem Zeitpunkt Dienst hatten, bekamen kurzfristig eine Nachricht über die geplante Hilfsaktion. Innerhalb von nur wenigen Stunden sammelten Pflegerinnen und Pfleger zum Beispiel Decken von den Stationen ein sowie Verbandsmaterial und Bettwäsche.

Kartons und Säcke stapeln sich in den Krankenhausfluren an allen fünf Klinikstandorten. (Quelle: EVKLN)*


„Das hat mich echt beeindruckt, wie schnell die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Sachen zusammenbekommen haben. Kartons, Säcke oder Taschen – das hat sich alles in den Fluren gestapelt. Manche haben sogar zu Hause Bescheid gegeben, damit von dort Bettwäsche oder Kleidung gebracht wird. Soviel Einsatz und Engagement und das bei vielen sogar nach Schichtende – das verdient den größten Respekt“, sagt Heike Lütfring stolz. Getreu dem Motto des Evangelischen Klinikums Niederrhein und dem BETHESDA Krankenhaus #verbundenstark wurde an allen Verbundstandorten in Duisburg, Oberhausen und Dinslaken gesammelt.

Die Sachspenden werden nun über eine Hilfsorganisation in die Ukraine gebracht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden intern auch in den kommenden Tagen fleißig weitersammeln.

Bis zum Abend haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erste Hilfsgüter in Autos gepackt. Mehrere Sprinter werden zudem noch angefordert. (Quelle: EVKLN)


Beschäftigte des DVV-Konzerns spenden 6.423,05 Euro an Hospizdienst St. Raphael

Duisburg, 24. Februar 2022 - Zum zweiten Mal in Folge geht die Restcentspende der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) und all ihrer Tochtergesellschaften an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst St. Raphael der Malteser. Das Hospiz darf sich über die bisher höchste Jahresspende des DVV-Konzerns in Höhe von 6.423,05 Euro freuen.   „Wir sind sehr dankbar für die Hilfe des DVV-Konzerns“, sagt Katja Arens, Leiterin Ambulanter Palliativ- und Hospizdienst.

Die Spende fließt fast ausschließlich in die Kinder-Trauergruppe. Die Trauergruppe ist ein Angebot für Kinder, die Eltern, Geschwister oder eine andere nahe Bezugsperson verloren haben. „Die Kinder haben oft wenig Gelegenheit, ihren Sorgen, Gefühlen und Ängsten im Alltag Ausdruck zu verleihen. In der Trauergruppe finden sie diese Möglichkeit im geschützten Raum“, sagt Arens. „Es hilft ihnen sehr, gleichaltrige Kinder kennenzulernen, die eine ähnliche Situation erlebt haben.“   Neben den Gruppenangeboten begleitet der Hospizdienst derzeit 21 Familien mit 23 Kindern, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden.

25 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind einmal in der Woche in den Familien. Sie helfen dann nicht beim Wocheneinkauf, sondern spielen mit den Kindern und sind eine starke, erwachsene Schulter für sie. „Wir sorgen für Spiel, Spaß und Ablenkung bei den Kids. Mal gehen wir in den Zoo, mal ein Eis essen und mal ins Kino. Die Kinder freuen sich jedes Mal über den Ausflug“, sagt Arens. „Aber auch die Eltern sind dankbar für die Unterstützung, denn auch sie stoßen mit der oft nicht einfachen Situation manchmal an ihre Grenzen.“

V.l.: DVV-Auszubildende Laura Bleck übergab die Restcentspende an Katja Arens, Leiterin Ambulanter Palliativ- und Hospizdienst. Bildquelle: Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH


Auch für solche Ausflüge wird die DVV-Spende verwendet. Finanziert wird die Arbeit des Kinder- und Jugendhospizdienstes über die Krankenkassen, allerdings nur zu einem Sockelbetrag. Alles, was darüber hinausgeht, muss über Spenden ermöglicht werden.   Seit über zehn Jahren spenden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DVV-Konzerns monatlich die Centbeträge ihres Nettogehalts. Über 1.000 Beschäftigte beteiligen sich, indem sie ihr Gehalt auf den nächsten vollen Euro abrunden lassen, und spenden die so gesammelten „Restcents“ an eine karitative Einrichtung in Duisburg.


Vorgeschlagen wird der Spendenempfänger von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DVV-Konzerns.  Bisherige Spendenempfänger Angeregt hatten die Aktion „Restcentspende“ bereits im Jahr 2010 Beschäftigte der damaligen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH, heute Netze Duisburg GmbH. Sie schlugen damals auch den ersten Empfänger der Restcentspende vor. Das Kinderheim St. Josef in Rheinhausen freute sich im September 2011 über die erste Spende in Höhe von rund 4.000 Euro.


Auch im Jahr 2012 ging die Spende wieder an das Rheinhauser Kinderheim – erneut waren es rund 4.000 Euro. Angeschafft wurde damals eine Kletterausrüstung. Außerdem konnte eine Gruppe eine Reise ins Emsland veranstalten. 2013 erhielt das Kinderheim Sankt Josef sogar über 4.200 Euro, die in eine Kunsttherapie flossen. 2014 entschieden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVV, die Spende einer anderen Einrichtung zukommen zu lassen und spendeten 4.051,60 Euro an die Kindertagesstätte Zaubersterne in Neuenkamp. Von dem Geld wurde ein Klettergerüst für den Außenbereich angeschafft. Im Jahr 2015 gingen die Restcents in Höhe von 5.869,49 Euro an die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung und wurden damals für den Ausbau und die Ausstattung der Fahrradwerkstatt verwendet.

Danach freute sich der Verein „livingroom e. V.“ in Meiderich zwei Jahre über die Spende aus dem DVV-Konzern. An der Von-der-Mark-Straße wurde der Raum für die Hausaufgabenbetreuung mit einer Klimaanlage ausgerüstet sowie ein Werkraum im Keller ausgebaut und ausgestattet. Insgesamt gingen in den zwei Jahren 9.204,89 Euro nach Meiderich. Die Spendensammlungen aus den Jahren 2018 und 2019 bekam das Kinderdorf Duisburg in Großenbaum, wo mit den DVV-Restcents Klettergerüste für die Außenspielfläche angeschafft wurden. Die Spende in Höhe von 6.093,59 Euro ging im Jahr 2020 an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst St. Raphael der Malteser.  

 

Volksbank Rhein-Ruhr und DZ Bank unterstützen Verein DU KIDS mit fast 13.000 Euro

Duisburg, 07. Februar 2022 - Das Projekt „Gutes tun mit DZ BANK Anlagelösungen“ war ein voller Erfolg - nicht nur für die Kunden*innen der Volksbank Rhein-Ruhr, die in eine attraktive Geldanlage investiert haben, sondern auch für die wohltätigen Vereine von DU KIDS. Im November 2021 legte die regionale Genossenschaftsbank gemeinsam mit der DZ BANK ein Nachhaltigkeitszertifikat auf. Das Besondere daran: Für jedes gezeichnete Zertifikat in Höhe von 1.000 Euro unterstützen die Volksbank Rhein-Ruhr und die DZ BANK die Vereine von DU KIDS mit 10 Euro. Die Nachfrage nach dem Zertifikat war so groß, dass nun 9.860 Euro als Unterstützung an DU KIDS überreicht werden konnten.


Die Volksbank Rhein-Ruhr erkennt den Trend von nachhaltigen Investments, Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes dazu: „Wir beobachten schon seit einiger Zeit, dass genossenschaftliche Werte – wie Nachhaltigkeit und Selbsthilfe – verstärkt in den Fokus von Anleger*innen rücken. Mit dem Zertifikat der DZ Bank kombinieren wir beides – wir bieten eine attraktive, nachhaltige Geldanlage und unterstützen dabei die Vereine von DU KIDS. Diese Vereine leisten in unserer Region eine hervorragende Arbeit, die definitiv unterstützenswert ist.“

Für strahlende Gesichter sorgte heute die symbolische Spendenübergabe zwischen Thomas Diederichs - Sprecher des Vorstandes Volksbank Rhein-Ruhr-, Thorsten Pfeiffer - Stellvertretender Abteilungsdirektor und Senior Vertriebsmanager der DZ BANK -sowie den Vertreterinnen Monika Scharmach, Martina Büchner, Gerhild Tobergte und Dr. Gabriele Weber der Vereine von DU KIDS. DU KIDS ist ein Zusammenschluss aus den Vereinen: Bunter Kreis Duisburg e. V., Deutscher Kinderschutzbund Duisburg e. V., Kind im Krankenhaus e. V. und Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung e. V.

Diese Vereine kümmern sich in Duisburg um Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen oder auf eine andere Weise benachteiligt sind. Die gemeinnützigen Vereine verstehen sich nicht als Konkurrenten, sondern ergänzen sich in ihren Tätigkeiten gegenseitig. So können sie umfassende Hilfe für Kinder leisten – da wo sie benötigt wird. Thomas Diederichs hatte noch eine kleine Überraschung für die Vereine von DU KIDS. Als Dank für das Engagement aller Zeichner*innen und für die über Jahre hinweg tolle Zusammenarbeit mit DU KIDS, erhöht die Volksbank Rhein-Ruhr die Spendensumme von 9.860 Euro um weitere 3.000 Euro.


Monika Scharmach als Vertreterin der vier Vereine ist überwältigt. „Vielen herzlichen Dank an Alle für diese Unterstützung. Als die Volksbank Rhein-Ruhr mit der Idee auf uns zukam, waren wir davon direkt begeistert. Dass wir nun eine Spende in dieser Höhe erhalten, ist wirklich großartig und hilft uns bei der Umsetzung unserer Aktivitäten sehr“, so Scharmach.


V.l.n.r.: Martina Büchner (Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung e. V.), Thomas Diederichs (Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr), Monika Scharmach (Kind im Krankenhaus e. V.), Gerhild Tobergte (Deutscher Kinderschutzbund Duisburg e. V.), Thorsten Pfeiffer (stellvertretender Abteilungsdirektor und Senior Vertriebsmanager der DZ BANK) und Dr. Gabriele Weber (Bunter Kreis Duisburg e. V.) - Foto Volksbank Rhein-Ruhr

 

Ehrenamtliche Notfallseelsorger wurden eingeführt

Duisburg, 31. Januar 2022 - Verstärkung bekommt jetzt die ökumenische Notfallseelsorge in Duisburg. Nach zwei Jahren Ausbildung mit 600 Stunden Lerninhalten und den Pflichtpraktika sind nun 15 neue ehrenamtliche NotfallseelsorgerInnen bereit für den Einsatz. Sie haben durchgehalten, obwohl ihre Ausbildung ein ganzes Jahr länger gedauert hat, als geplant. Die Pandemie hat lange Zeit mit ihren Lockdowns gerade die wichtigen Treffen verhindert, in denen Rollenspiele das theoretisch Gelernte vertiefen und praktisch nutzbar machen sollten.


Der erfahrene Notfallseelsorger Klaus Andrees, der in der Ausbildung den Fachbereich Seelsorge verantwortete, ist stolz auf die Motivation der Gruppenmitglieder, die trotz der vielen Verzögerungen drangeblieben sind. Elf Frauen und vier Männer aus den Duisburger und dem Weseler Kirchenkreis, sowie dem katholischen Duisburger und Weseler Dekanat wurden in einem Festgottesdienst in der Salvatorkirche von den Superintendenten Dr. Christoph Urban und Wolfram Syben und den Dechanten Roland Winkelmann und Stefan Sühling in ihren Dienst eingeführt.
Die Kosten für die Ausbildung und Zurüstung hatten die Kirchenkreise und Dekanate gemeinsam aufgebracht. Dazu gab es eine große finanzielle Beteiligung an der Dienstkleidung und Ausrüstung durch die Stiftung Notfallseelsorge.  


Bei der ökumenischen Notfallseelsorge wird allen Menschen ohne Ansehen der Religionszugehörigkeit geholfen. Organisiert wird sie in Duisburg von der evangelischen Kirche, daher erhielten die neuen Seelsorger im Einführungsgottesdienst auch ein Zertifikat, das sie befugt, ihren Dienst überall in der evangelischen Kirche in Deutschland auszuüben. Die ehrenamtlichen Notfallseelsorger sollen die dünne Personaldecke in der Notfallseelsorge verstärken. Die hauptamtlichen Seelsorger werden weniger, ihre Aufgaben in der Betreuung von Menschen mit häuslichen Notfällen oder in Großschadenslagen aber nicht.


Nachdem Diakon Richard Bannert, der Koordinator der Notfallseelsorge auf einer Duisburger Kreissynode Alarm geschlagen hatte, weil die Planung der Dienste immer schwieriger wurde, war die Ausbildung und der Einsatz ehrenamtlicher Kräfte beschlossene Sache. Die Ehrenamtlichen werden ihren fordernden und oft auch belastenden Dienst zunächst im Team mit einem erfahrenen Kollegen versehen. Aber die Neuen trauen sich auch schon Einzeleinsätze zu, zumal sie bei Schwierigkeiten vor Ort immer einen zweiten Seelsorger aus dem Hintergrunddienst dazu rufen können, wie Klaus Andrees versichert.

An den Einsatzort gefahren werden sie demnächst vom PSU-Team der Feuerwehr. Die Uniformierten aus dem Team für psycho-sozialen Unterstützung waren auch im Einführungsgottesdienst dabei. Sie saßen zusammen mit den Angehörigen der neuen Helfer in den markanten lila Jacken. Denen kommt eine wichtige Aufgabe zu. Jeder Seelsorger braucht neben der Supervision auch seinen privaten Hintergrunddienst und muss zuhause Freunde oder Familienmitglieder haben, die ihn nach einem schweren Einsatz auffangen.

Gottesdienstes zur Einführung der ehrenamtlichen Notfallseelsorgenden in der Salvatorkirche. Foto: Bartosz Galus.

 

 

Sachspenden für die Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe in Neudorf gesucht

Duisburg, 19. Januar 2022 - In der Kleiderkammer der Neudorfer Flüchtlingshilfe auf der Bismarckstr. 32 können sich nicht nur Geflüchtete mit Kleidung, Haushaltswaren und Spielzeug versorgen. Gegen eine kleine Spende dürfen sich auch andere Bedürftige dort bedienen. Zudem freut sich das Team der Ehrenamtlichen über Sachspenden: Gefragt ist nicht nur Kleidung, sondern auch gut erhaltene Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche, Geschirr, Töpfe, Pfannen und Besteck. Denn inzwischen haben die meisten Duisburger Flüchtlingsfamilien eine eigene Wohnung. In der fangen sie jedoch meist bei null an, weil sie in Deutschland meist nur mit dem ankamen, was sie am Leib oder als Gepäck tragen konnten.

Seit November 2015 gibt es die Flüchtlingshilfe Neudorf, engagierte Leute, die im Angesicht des nicht abreißenden Flüchtlingsstroms auch in ihrem Stadtteil aktiv werden wollten, zumal das ehemalige Schulamtsgebäude in der Memelstraße zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert wurde. Die Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe initiierten und organisierten Sprachkurse, Sportangebote, Behördenhilfe, Kinderspielgruppen, Kulturangebote, Frühstückstreffs, Straßenfeste, Grillabende und eben auch eine Kleiderkammer mit Begegnungscafé in der ehemaligen Stickerei auf der Bismarckstr. 32. Dieses Gebäude gehört der Evangelischen Gemeinde Neudorf-West - und die Helfer sind dankbar, dass sie es nutzen dürfen.

In der Kleiderkammer arbeiten derzeit 17 Rentner und Rentnerinnen ehrenamtlich. Dazu kommen oft auch Geflüchtete, die bei den körperlich schwereren Arbeiten helfen. Wegen der Pandemie musste das Begegnungscafé geschlossen werden, um zusätzlichen Raum für die Kleiderkammer zu schaffen, so dass der nötige Abstand eingehalten werden kann.

„Das ist sehr schade, denn hier kam es bei Kaffee und Tee oft zu netten Gesprächen - besonders wichtig, weil die Gespräche zum Deutschlernen so überaus hilfreich sind“, bedauert Anke Loss von der Flüchtlingshilfe. „Auch die kleinen Feste, die wir immer im Begegnungscafé feierten, konnten nicht stattfinden und die Geflüchteten, die das noch von früher kennen, fragen oft danach und vermissen es sehr.“

Anke Loss am "Schalter" der Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Neudorf (Fotos Flüchtlingshilfe Neudorf) 

Anlaufpunkt für viele ist aber nach wie vor die Kleiderkammer, wo es auch während der Pandemie - mit Maske und Abstand – zum Gespräch kommt. Anke Loss lädt alle Menschen aus Neudorf ein, sich dort einmal umzusehen. „Gegen eine kleine Spende darf jeder Bedürftige bei uns einkaufen, ist doch das Tragen und auch das Spenden gebrauchter Kleidung umweltfreundlich und nachhaltig – dazu muss man nicht bedürftig sein.“ Wer spenden möchte, sollte nicht nur die Kleiderschränke durchforsten, sondern auch prüfen, ob nicht auch einige nicht mehr genutzte Haushaltswaren in gute Hände kommen könnten.

„Vielen Spendern ist nicht klar, dass wir auch gerne gut erhaltene Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche, Geschirr, Töpfe, Pfannen und Besteck annehmen. Inzwischen haben die meisten Flüchtlingsfamilien eine eigene Wohnung, in der sie bei null wieder anfangen müssen, denn gekommen sind sie oft nur mit dem, was sie auf dem Leib trugen, oder mit einem kleinen Koffer.“

Die Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Neudorf, auf der Bismarckstr. 32, ist montags von 10 bis 12 und 16 bis 18 Uhr, sowie dienstags  von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Spenden werden immer freitags zwischen 16.30 und 19 Uhr angenommen; es findet keine Abgabe statt.

Annahme von Spenden ist jedoch zu allen Öffnungszeiten möglich. Außerdem befindet sich ein Container hinter dem Gebäude. Mehr Infos gibt es unter kleiderkammer@fluechtlingshilfe-neudorf.de und bei der Koordinatorin der Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Neudorf Anke Loss (Tel. 0151 17831951).

Null-Euroschein-Versteigerung erfolgreich beendet - 1000-Euro-Spende an Immersatt

Duisburg, 13. Januar 2022 - Die Versteigerung der neuen Null-Euroscheine mit Tiger & Turtle-Motiv, die Duisburg Tourismus anlässlich des zehnjährigen Geburtstags des Kunstwerks hat produzieren lassen, war ein voller Erfolg. 31 ausgesuchte Null-Euroscheine konnten auf der Internetplattform Ebay ersteigert werden. Die bei Sammlern beliebten Null-Euroscheine mit den begehrtesten Seriennummern standen für sieben Tage lang zur Versteigerung online. Die Versteigerung war als Charity-Aktion eingetragen, dessen Erlöse komplett dem Duisburger Verein „Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V.“ übergeben werden.

„Für uns war schon von Anfang an klar, dass wir die begehrtesten Null-Euroscheine für den guten Zweck versteigern möchten. Den Gesamtbetrag haben wir auf 1000 Euro aufgerundet“, sagt Uwe Kluge, Geschäftsführer der Duisburg Kontor GmbH. „Der Erfolg dieser Spendenauktion bestätigt uns darin, so etwas in ähnlicher Form auch in Zukunft zu wiederholen“, sagt Christoph Späh, nebenamtlicher Geschäftsführer der Duisburg Kontor GmbH. „Wir freuen uns sehr über dieses Neujahrs-Geschenk! Als ein komplett von Spenden finanzierter Verein, nehmen wir jede Unterstützung dankend an!“, sagt Michael Zeltsch, stellvertretender Geschäftsstellenleiter des Vereins Immersatt.

Weitere Null-Euro-Scheine mit Tiger & Turtle Motiv sind in der Tourist Information Duisburg für 3 Euro das Stück erhältlich oder können unter www.shop-duisburg.de bestellt werden. Kostenlose Postkarten mit drei neuen Motiven der begehbaren Achterbahn gibt es ebenfalls in der Tourist Information Duisburg.  

Sabine Schmidt (pädagogische Leiterin) und Michael Zeltsch (stellv. Geschäftsstellenleiter) vom Verein Immersatt nehmen Duisburg Kontors Spende an - Foto Duisburg Kontor GmbH Nikolay Dimitrov



Stadtsportbund spendet 4.500 Euro für den „Reptilienfonds“ des Zoo Duisburg

Marathon-Zuschuss für das Freilandterrarium der Ringelnattern

Duisburg, 12. Januar 2022 - Die erste gute Tat des Jahres: Der Stadtsportbund Duisburg e.V. hat dem Zoo Duisburg 4.500 Euro gespendet. Die Gelder stammen aus dem 38. Rhein-Ruhr-Marathon und helfen beim Bau eines Freilandterrariums für die heimischen Ringelnattern. Schon seit Jahren engagiert sich der Zoo Duisburg für diese faszinierenden Reptilien. In der Vergangenheit wurden Mini-Schlangen hinter den Kulissen des Aquariums ausgebrütet, um diese nach erfolgreicher Aufzucht in geeignete Biotope in NRW auszuwildern. „Mit dem Bau eines Freilandterrariums wollen wir unseren Besuchern diese heimische Tierart näherbringen und für die Gefährdung der für den Menschen harmlosen Schlangen sensibilisieren“, erklärt Astrid Stewin.


Der SSB hatte seine Schlangenhilfe bereits im vergangenen Jahr initiiert. Zahlreiche Spenden und ein Teil der Startgebühr des 38. Rhein-Ruhr-Marathons, der einmal mehr als virtuelles Rennen an den Start ging, kamen in diesen ganz analogen Reptilienfonds. Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbundes, ist dennoch zufrieden, zumindest 4.500 Euro überwiesen zu haben. „In den Jahren vor der Pandemie konnten wir stets etwa 10.000 Euro spenden. Auch wenn es dieses Mal nicht ganz so viel ist, unsere Spende zeigt, dass wir auch in schwierigen Zeiten unsere Partner nicht vergessen“, sagt Uwe Busch. Der SSB-Geschäftsführer geht davon aus, dass die Erlöse aus dem diesjährigen Zoolauf höher ausfallen können.


„Wir wollen nach zwei Jahren Pause den Zoolauf wieder an den Start bringen. Noch gibt es zwar keinen genauen Termin, ich gehe aber davon aus, dass wir wieder im Juni laufen werden“, so Busch. Darüber hinaus will der SSB am 12. Juni den 39. Rhein-Ruhr-Marathon zurück auf Duisburgs Straßen bringen. Beide Veranstaltungen tragen wesentlich dazu bei, dass der Stadtsportbund seit 2005 knapp 130.000 Euro an den Zoo Duisburg spenden konnte. Zahlreiche Projekte am Kaiserberg wurden mit der Unterstützung umgesetzt. Neben einem warmen Winterquartier für Flamingos konnten mit der „Laufenden Unterstützung“ beispielsweise auch die Anlagen der Roten Pandas sowie der Brillenbären verschönert werden.

Foto Zoo Duisburg

Rosi für Kinderherzen  

Duisburg, 06. Januar 2022 - Rosi Karbach widmet ihre Freizeit dem Nähen von Kleidung für Sternenkinder, Frühchen und Säuglinge sozialschwacher Familien. Als ehemalige Tagesmutter fühlt sich die 68-jährige Kindern stark verbunden und möchte Ihnen mit ihrem Hobby eine Freude bereiten. Auch die Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn freut sich sehr über Rosis Engagement und die 10 selbstgenähten Pumphosen, die sie der Kinderintensivstation zur Verfügung stellt. Die Geschichte der nähenden Ehrenamtlerin fängt allerdings ziemlich bedrückend an: In einem Zeitungsartikel erfuhr sie von einer Mutter, die ihr Sternenkind unbekleidet in einer leeren Kiste übergeben bekam.

Das machte sie sprachlos und sie wollte sofort etwas daran ändern. „Es ist mir ganz wichtig, dass die Einschlagdecken für die Sternenkinder von innen ganz warm und kuschelig sind. Schließlich sollen die Allerkleinsten auf ihrer Reise nicht frieren.“ Außerdem bekommt jedes von ihnen einen Anhänger mitgegeben, dessen Gegenstück zu Hause bei den Eltern bleibt. So haben sie eine zusätzliche Verbindung zu ihnen. In der gesamten Zeit hat sie bereits über 500 Mützchen für die Kleinen, über 200 Einschlagdecken für die Sternenkinder und mehr als 70 Deckchen für Inkubatoren hergestellt. Mittlerweile hat sie tatkräftige Unterstützung erhalten.

Eine Gruppe von 12 Frauen hilft ihr, wo sie nur können. Manche von ihnen nähen ebenfalls, stricken, häkeln oder basteln Flyer und Visitenkarten. Eine von ihnen fertigt Engel für die Sternenkinder aus Perlen an. Ihre fleißigen Helferinnen haben Rosi in der Zeitung entdeckt und den Artikel sogleich als Motivationsschub gesehen. Nur so ist es ihr aktuell möglich, die Kleidung nicht nur in Krankenhäusern zu verteilen, sondern auch in sozialschwachen Familien. Für sie gibt es spezielle „Willkommensboxen“ (in der Größe 62 bis 68), die zum Beispiel ein Höschen, zwei verschiedene Oberteile, ein Knistertuch, eine Rassel und ein Paar Söckchen enthalten können. Auch Familien des Helios Klinikums Duisburg durften bereits in den Genuss dieser individuellen Geschenkboxen kommen.

„Jedes Teil ist ein absolutes Unikat, also praktisch Designermode“, sagt Rosi lächelnd. Es ist ihr ein großes Anliegen, die Sachen persönlich zu übergeben. Am liebsten gleich mit einem Foto für ihre Mädelsgruppe. Damit auch sie sehen, wie glücklich es die Menschen macht. Damit sie ihre Arbeit so fortführen kann, wünscht sie sich Unterstützung. Schließlich muss nicht nur der Stoff besorgt werden, sondern auch die Füllwatte, Bündchen, Muster, Garn, Nadeln, Bänder, Spitze, Druckknöpfe und vieles mehr. Da kommt einiges zusammen. Über Helferinnen und Helfer, die ebenfalls nähen möchten, freut sie sich besonders. Kleine Finanzspritzen nimmt sie jedoch genauso gerne entgegen.

„Auch ein Gutschein für ein Stoffgeschäft war schon mal dabei. Das hilft natürlich am meisten. So kann ich hingehen und selbst aussuchen, was ich gerade brauche.“ Jeden Tag fertigt sie zwischen vier und fünf Stunden die winzigen Stoffteile an, um sie später Familien in Krankenhäusern oder der Tafel zu übergeben. „Freude zu verschenken bedeutet für mich, doppelt so viel Freude zurückzubekommen. Wir müssen an diejenigen denken, denen es nicht so gut geht. Jeder von uns kann ein wenig Freizeit oder ein paar Euro opfern, um gemeinsam etwas Großes zu erreichen.“ Wer sie gerne unterstützen möchte, kann sich direkt an sie wenden: 01603769424 oder Rosi.Karbach@gmx.de.

Rosi Karbach mit einer selbstgenähten Umschlagdecke im Kreißsaal der Helios St. Johannes Klinik