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Mitten aus dem Leben -  Redaktion Harald Jeschke


Die 13. Weihnachtswunschbaumaktion 2020 in einer besonderen Zeit!

Duisburg, 23. November 2020 - Seit vielen Jahren pflegen die Rotary Clubs Duisburg, der Inner Wheel Club Duisburg, der Rotaract Club Duisburg und die Sparkasse Duisburg die liebevolle Tradition des WeihnachtsWunschbaums, um bedürftigen Kindern in Duisburg eine individuelle Freude zu machen. Die 13. WeihnachtsWunschbaumaktion 2020 startet nun in einer Zeit, die schwieriger kaum sein könnte.

Das Coronavirus beherrscht in bisher unbekannter Weise das öffentliche Leben, speziell in Duisburg. U
m die Aktion zum Wohle der Kinder trotzdem starten zu können, wurden einige Änderungen an dem bisher bekannten Verfahren vorgenommen.  Zwar schmückt ein stattlicher Tannenbaum die Kundenhalle der Sparkasse Duisburg, Königstraße 23-25, aber in diesem besonderen Jahr gibt es aus Gründen des Infektionsschutzes keine abnehmbaren Kugeln mit Kinderwünschen.

Die Wünsche der Kinder, die sehnsüchtig auf eine Erfüllung durch mildtätige Duisburger Bürgerinnen und Bürger warten, können ab sofort an der Information der Kundenhalle der Sparkasse Duisburg, Königstraße 23-25 oder in der Sparkassenfiliale Huckingen Düsseldorfer Landstraße 300, unter Wahrung der besonderen Hygienebedingungen ausgesucht werden.
Der Wunsch jedes Kindes in Höhe von ca. 25€ sollte bitte nach dem Kauf unverpackt bis zum 11.12.2020 in der Kundenhalle der Sparkasse Duisburg (Information) oder der Filiale Huckingen abgegeben werden. Auch in diesem Jahr werden die Geschenke durch die Clubs liebevoll verpackt und am Heiligen Abend den freudestrahlenden Kindern überreicht.
 


Bürgermeister Manfred Osenger, Helge Kipping Mitglied des Sparkassenvorstands Duisburg und Wolfgang Burgbacher Rotary Club Duisburg haben am 23.11.2020 um 11.00 Uhr die 13. WeihnachtsWunschbaumaktion 2020 unter sehr speziellen Coronabedingungen offiziell eröffnet.


150 kleine bunte Kraken für Frühgeborene in den Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 16. November 2020 - Zum „Tag der Frühgeborenen“, zu dem der Bundesverband „Das frühgeborene Kind e.V. jährlich am 17. November aufruft, überreichte der Inner Wheel Club Duisburg bereits zum vierten Mal in Folge kleine bunte Häkelkraken für die Frühchen in den Sana Kliniken Duisburg. Während beim ersten Mal 25, dann 50 und im letzten Jahr 100 der bunten Tintenfische den Weg in die Inkubatoren der Frühchen fanden, stellten die Damen des Inner Wheel Clubs in diesem Jahr erneut einen Häkelrekord für die jüngsten Patienten auf: Birgit LawrenzPollmann und Ruth Stromberg übergaben in diesem Jahr 150 farbenfrohe Häkelkraken an das Team der Kinderklinik. Francisco Brevis Nuñez, Leiter der Neonatologie und Pädiatrischen Intensivmedizin, nahm die kleinen Helfer mit Freude für die Frühchen des Perinatalzentrums entgegen und betonte, dass dieses Engagement gar nicht hoch genug zu schätzen sei.

Tatsächlich haben die Inner Wheel Damen für die 150 liebevoll gestalteten Häkelkraken in diesem Jahr insgesamt zirka 450 Arbeitsstunden aufgewendet. Auch bei den kleinsten Patienten ist der Greifreflex bereits sehr stark ausgebildet, sodass manchmal der Sauerstoffschlauch oder die Magensonde aus der Nase gezogen wird. Ist ein kleiner gehäkelter Tintenfisch in ihrer Nähe, umklammern sie lieber dessen Tentakeln, die sie an die vertraute Struktur der Nabelschnur im Mutterleib erinnern. Erfahrungen haben gezeigt, dass dadurch eine positive Wirkung auf die Atmung, den Herzschlag und die Sauerstoffsättigung im Blut erreicht werden kann.

Die bunten Tintenfische sind bei den Frühcheneltern sehr beliebt und die kleinen Kraken-Helfer übersiedeln bei ihrer Entlassung der Babys mit in das neue Zuhause. Das Perinatalzentrum in den Sana Kliniken Duisburg zählt zu den Zentren mit dem höchsten Versorgungslevel. Bundesweit werden jährlich rund 60.000 Kinder zu früh geboren. Das ist eins von zehn Neugeborenen. Damit sind Frühgeborene die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Als frühgeboren gelten Babys, die vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Die Organe sind bei einer Frühgeburt natürlich noch nicht so ausgereift, wie sie sein sollten.

Die jüngsten Kinder sind gerade mal 24 Wochen alt und rund 500 Gramm schwer. Das Team des Perinatalzentrums in der Kinder-und Jugendmedizin versorgt jährlich über 300 Kinder, die viel zu früh das Licht der Welt erblicken, davon liegt bei 80 bis 100 Kindern das Geburtsgewicht deutlich unter 1.500 Gramm. Für diese Frühchen und ihre Familien steht dann ein oft wochen- oder monatelanger Klinikaufenthalt bevor.

Links vorne: Ruth Stromberg, im Hintergrund steht Birgit Lawrenz-Pollmann, beide von Inner Wheel Rechts vorne: Francisco Brevis Nuñez, Leiter der Neonatologie und Pädiatrischen Intensivmedizin

 

Fussballschule Grenzland spendet 5.000 € an action medeor

Duisburg, 26. Oktober 2020 - Das Jahr 2020 steht im Zeichen von „Corona“ und führt den Menschen, die im Wohlstand leben, bisher ungekannte Einschränkungen vor Augen. So auch hier bei uns in Deutschland. Allerdings sind diese Einschränkungen nur ein Bruchteil von jenen, mit denen die Bevölkerung in den ärmsten Regionen dieser Welt zu kämpfen hat. Dort gehören hierzulande leicht zu behandelnde Erkrankungen sowie fehlende Trinkwasserversorgungen und Nahrungsengpässe, sowie Kriege und Aufstände zum täglichen Leben.
Das international tätige Medikamenten Hilfswerk action medeor aus Tönisvorst unterstützt die Menschen genau in diesen Regionen, dort wo es am nötigsten ist. Bereits seit fünf Jahren leistet die Fussballschule Grenzland ihren Beitrag, um die Arbeit von action medeor zu unterstützen. Im Anmeldeprozess zu den Fussball-Ferien-Camps der Fussballschule Grenzland haben die Familien die Möglichkeit, ihren Teilnahmebeitrag um einen symbolischen Euro aufzurunden. Jeder Euro, der so als Spende eingeht, wird von der Fussballschule Grenzland verdoppelt.
Von Jahr zu Jahr steigt der Spendenbeitrag, den die Fussballschule Grenzland an action medeor überreichen kann. Im Jahr 2020 haben 2.250 Familien ihren Teilnahmebeitrag um einen Euro aufgestockt und die Fussballschule Grenzland dies auf 4.500 Euro verdoppelt. Darüber hinaus hat der offizielle Ausrüster der Fussballschule Grenzland, SanDe Teamsport, den Betrag auf 5.000 Euro aufgerundet.
 „Sport ist ein wichtiger Faktor unserer Gesellschaft. Dafür sind viele Dinge Voraussetzung, die an anderen Orten dieser Welt nicht selbstverständlich sind. Deshalb möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass wir Menschen an anderen Orten dieser Welt helfen können, ein sorgenfreieres Leben führen zu können,“ erklärt Robert Pinior, Geschäftsführer der Fussballschule Grenzland, die Beweggründe für das soziale Engagement auch über die Grenzen des Fußballplatzes hinweg. Übergeben wurde der symbolische Spendenscheck an action medeor am Rande des Herbst-Camps der Fussballschule Grenzland auf der Anlage von Thomasstadt Kempen.

Pater Tobias lief in Berlin alleine den Marathon für Aids-Waisen

Über 6000 Euro bereits gesammelt
Berlin/Duisburg, 28. September 2020 - eit 32 Jahren hilft der Missionskreis Herz-Jesu Neumühl mit dem Erlös aus dem Adventsbasar der Aktion Canchanabury. Der Verein kümmert sich unter anderem um Projekte für Aids-Waisen in Afrika. Wegen Corona fällt der Basar im November 2020 aus. Deswegen lief Pater Tobias am vergangenen Sonntag einen virtuellen Marathon, also alleine durch Berlin, um Spenden durch Sponsoren zu sammeln. Eigentlich hätte an diesem Tag der 42,195 Kilometer lange Lauf in der Hauptstadt stattgefunden. Auch er fiel aufgrund Corona aus.

Pater Tobias bewältigte die Strecke des bekannten Marathons dennoch für den guten Zweck als virtuellen Lauf. „Es war mein 12. Berlin-Marathon und der 18. Spendenmarathon in diesem Jahr. Dieses Mal lief ich die Strecke alleine. Hier war mentale Stärke gefragt. Am frühen Sonntagmorgen war die Stadt wie "ausgestorben" und ich musste mich selber anfeuern, sagte Pater Tobias lächelnd. Mit dem Erlös, bisher hat der Pater über 6000 Euro gesammelt, soll vor allem die Arbeit von Schwester Resty Ndagano unterstützt werden.
Sie lebt in Kampala, der Hauptstadt des ostafrikanischen Staates Uganda. Dort betreut Resty Ndagano Kinder, deren Eltern an Aids verstorben sind. Dass die Waisen eine Schule besuchen können, liegt ihr am Herzen. Denn: Bildung bedeutet auch in Uganda, dass diese Kinder eine Zukunft haben.

Der Missionskreis Herz-Jesu Neumühl übernimmt das Schulgeld und stiftet eine gesunde Mahlzeit.  Aufgrund Corona ist die finanzielle Situation schlecht. „Corona trifft vor allem die ärmsten Menschen“, sagt Pater Tobias, „dagegen möchte ich etwas unternehmen.“ 
Spendenkonto: Projekt LebensWert BIC: GENODED1BBE IBAN: DE34360602950010766036 Spendenquittungen werden ausgestellt.

Foto: Projekt LebensWert


Siemens Turbobiker spenden – jetzt erst recht! Die Turbobiker spendeten an den Bunten Kreis Duisburg und den VKM über 10.250,00 €.

Duisburg, 27. August 2020 - Wegen der Corona Pandemie müssen fast alle Sportveranstaltungen dieses Jahr ausfallen. Darunter auch das 24-Stunden-Mountainbike-Rennen, das sonst traditionell Anfang August im Landschaftspark Nord stattfindet. Dies bedeutet einen herben Verlust an Spenden, die für gemeinnützige Vereine normalerweise bei den sportlichen Events zusammenkommen.

Dies weiß auch Peter Bongartz, der seit vielen Jahren die Spendenaktion der Siemens Turbobiker für den Bunten Kreis Duisburg e.V. und den VKM koordiniert. „Ich kenne die wichtige Arbeit beider Vereine und mir ist klar, wie sehr Spenden für schwerkranke, frühgeborene und behinderte Kinder fehlen. Gerade in dieser unsicheren und belastenden Zeit brauchen Familien Unterstützung durch verantwortungsvolle MitarbeiterInnen erfahrener Organisationen“.

Peter Bongartz wollte sich nicht mit der unbefriedigenden Situation der Absagen abfinden und organisierte eine Spendenaktion auch ohne offizielles Mountainbike-Rennen. Unglaubliche 10.250 € kamen zusammen. „Ich hätte nie geglaubt, dass wir so viele Unterstützer finden. Die Menschen haben sofort verstanden, dass Hilfe für die Kinder jetzt erst recht dringend nötig ist.“

Auch von den Bikern kam enormer Einsatz. Sie fuhren auch ohne Veranstaltung über 3.000 Kilometer in 24 Stunden. Der Sieger hat sogar 412 Kilometer geschafft! Am Dienstag fand nun die Corona-gerechte Spendenübergabe der stolzen Summe statt.

Die Vertreter der Vereine hatten beim Entgegennehmen der Schecks Tränen der Rührung und Dankbarkeit über so viel Einsatz und Treue in den Augen.

Volksbank Rhein-Ruhr spendet der Krebsberatung 5.000 Euro

Duisburg, 24. August 2020 - Auch die Volksbank Rhein-Ruhr ist dem Spendenaufruf der Krebsberatung in Duisburg gefolgt und hat 5.000 Euro gespendet. Das Team der Krebsberatung in Duisburg bedankt sich auf diesem Weg für diese beträchtliche Summe! Damit trägt die Volksbank Rhein-Ruhr mit dazu bei, dass die Beratungen und Kurse bis zum Ende des Jahres weiter angeboten werden können.
Die Krebsberatung in Duisburg berät, informiert und unterstützt Krebspatienten und ihre Angehörigen vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym und telefonisch.

Kontakt: Krebsberatung in Duisburg, Düsseldorfer Landstraße 17, 47249 Duisburg, Telefon: 0203 9416 6244, E-Mail: info@krebsberatung-in-duisburg.de www.krebsberatung-in-duisburg.de Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr Spendenkonto Volksbank Rhein Ruhr IBAN: DE 79 3506 0386 6180 1200 06

Foto Volksbank Rhein-Ruhr

 Kindernothilfe freut sich über Spenden: Golf & More spielen für Farmschulen in Uganda

Duisburg, 20. August 2020 - Trotz großer Hitze und unter Corona-Bedingungen hat Golf & More seine Tradition weitergeführt: Engagierte Golfer haben sich auf dem Golfplatz in Duisburg-Huckingen getroffen und für den guten Zweck gespielt. Dabei sind 3.265 Euro zusammengekommen, die an Farmschulen in Uganda gespendet werden. Zum sechsten Mal in Folge haben mehr als 40 Golfer fünf Stunden lang gespielt und mit ihrem Sport Geld für ein Projekt der Kindernothilfe gesammelt. Die Geschäftsstelle der Kinderrechtsorganisation hat ihren Sitz ganz in der Nähe des Golfplatzes und freut sich über das tolle Ergebnis. Mit diesem Geld werden die Farmschulen in Uganda unterstützt.

"Wir haben uns für ein Projekt entschieden, von dem wir glauben, dass es Kindern in einem sehr schwierigen Umfeld dauerhaft ein besseres Leben ermöglichen wird. Wir sind unseren Golfern sehr dankbar, dass das Turnier auch in diesem Jahr ausgebucht war, das zeigt, dass der Wille zu helfen bei unseren Mitgliedern stark verwurzelt ist. Wir werden dieses Turnier – das ja schon eine feste Größe in unserem Turnierkalender ist – auch im nächsten Jahr fortführen", sagt Johannes Fülöp, Geschäftsführer von Golf & More.

Spieler von Golf&More aus Duisburg-Huckingen spenden ihr erspieltes Geld an ein Projekt der Kindernothilfe. Foto: Golf&More

Im ostafrikanischen Land Uganda sind viele Kinder durch Aids zu Waisen geworden. In ihrer Umgebung haben sie fruchtbaren Boden, aber oft wissen die Mädchen und Jungen nicht, wie sie dort eigenständig Gemüse und Obst anbauen können. Farmschulen des Kindernothilfe-Partners Kitovu Mobile helfen ihnen, und die Kinder und Jugendlichen aus den ärmsten Familien lernen dort, wie biologische Landwirtschaft funktioniert und sie für Lebensmittel sorgen können. Drei Jahre lang bleibt eine Farmschule an einem Ort, bis die Schülerinnen und Schüler die Arbeiten auf dem Land alleine bewältigen können.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit mehr als 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert fast 600 Projekte und leistet humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe rund 2 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 32 Ländern der Erde, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

 

 Hilfe bei der Speisenausgabe

Spendenübergabe an Duisburger Hilfsorganisationen
Duisburg, 13. August 2020 - Die städtische Lebensmittelüberwachung hat mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse Duisburg für sechs ehrenamtliche Hilfsorganisationen Equipment für hygienische Speisenausgaben gekauft. Notwendige Gerätschaften wie beispiels­weise mobile Handwascheinrichtungen, Thermophor-Behälter, Kühlboxen oder Isolierkannen im Gesamtwert von 2680 Euro konnten somit finanziert werden.  

Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz, Dr. Joachim K. Bonn, Vorstand der Sparkasse Duisburg, sowie Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung übergaben heute das dringend notwendige Equipment an die Vereine „City-Wärme e.V.“, „Herzenswärme Duisburg e.V.“, „Kantparkengel“, „Muddi hilft“, „Bürger für Bürger e.V.“ sowie an die „Tafel Duisburg e.V.“. Die Vereine können durch die Gerätschaften optimale hygienische Bedingungen bei der Essensausgabe sicherstellen.  

Alle sechs Hilfsorganisationen engagieren sich ehrenamtlich, um Menschen aus sozialschwachen Verhältnissen kostenlose Mahlzeiten zu servieren. Die Lebensmittel- und Essensausgabe unterstützt die Menschen und bringt etwas Freude und Wärme in schwierigen Zeiten. „Aus diesem Grund freut es mich umso mehr, dass mit Hilfe der Spendenmittel der Sparkasse Unterstützung an einer sehr wichtigen Stelle geleistet werden konnte“, so Dr. Ralf Krumpholz.  

Dr. Joachim K. Bonn, Vorstand der Sparkasse Duisburg: „Die hygienischen Rahmenbedingen bei der Essenausgabe zum Schutz aller Beteiligten besitzen oberste Priorität. Mein besonderer Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, die für die Vorbereitung und Ausgabe sorgen. Ohne diese wäre unsere Spende nicht zielführend!“

Dr. Ralf Krumpholz (rechts) und Dr. Joachim K. Bonn (zweiter von rechts) übergeben die Spenden an die Vertreter der Hilfsorganisationen (Fotos Uwe Köppen / Stadt Duisburg)  

 

Helferelfen und Sommerferien  

Duisburg, 27. Juli 2020 - Der Helferelfen e.V. wollen in den Sommerferien Alleinerziehende oder Familien zu einem tollen Freizeitangebot einladen. Dies gilt für Familen und Alleinerziehende, die ihr geringes Einkommen mit ALG2 aufstocken müssen oder mit ihrem Einkommen knapp über dem Satz liegen. Dieser Personenkreis kann sich bei den Helferelfen per Nachricht "bewerben".  
Folgende Angeben werden hierfür benötigt: Wie viele Erwachsene bzw. Kinder? Alter und Geschlecht der Kinder Bitte erzählt uns etwas über Euch und warum wir Euch auswählen sollten  
Schöner Tag für Rentner  
Ebenso möchten wir Rentnern einen schönen Tag bereiten. Meldet Euch und schreibt ob ihr alleine mit dem Partner oder mit den Enkelkindern den Tag genießen wollt. Erzählt uns ein wenig über Euch und warum ihr es verdient habt, dass wir Euch eine Freude bereiten. Die Voraussetzung ist, dass die Rentner oder Pensionäre, die zusätzlich Grundsicherung erhalten oder knapp über dem Satz liegen.    Schöner-Tag-Aktion für Familien oder Alleinerziehende  
Wenn Sie in ihrem Umfeld jemanden kennen, der nur ein kleines Einkommen und nach Ihrer Einschätzung einen schönen Tag verdient hat, bitten wir um Kontaktaufnahme.  

Die Helferelfen sind erreichbar unter: info@helferelfen.de 
Cafe Heimatherz im CityWohnpark (im Innenhof) oder telefonisch unter: 93 31 785.

 

Unterstützung der Inklusion vor Ort

Düsseldorf/Duisburg, 22. Juli 2020 - Seit dem 10. Juli 2020 gibt es ein neues Förderprogramm des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Unterstützung der Inklusion vor Ort: den Inklusionsscheck NRW. 2.000 Euro pro Scheck können Organisationen, Vereine, Initiativen, Kirchengemeinden etc. erhalten, wenn sie damit Veranstaltungen, Maßnahmen oder ihre Angebote inklusiv gestalten. Die Fördermittel des Landes können unkompliziert über ein online-Verfahren beantragt werden.

Mit dem Inklusionsscheck werden gute Ideen und Aktivitäten vor Ort mit 2.000 Euro pro Scheck unterstützt, insgesamt 300 dieser Schecks stehen landesweit bis Ende 2020 zur Verfügung.  Gefördert werden können Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit und zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die noch in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Dabei sind natürlich die während der Corona-Pandemie landesweit geltenden Regeln zu beachten.
Die Antragstellung ist online problemlos möglich. Die Auswahl der finanziell unterstützten Vorhaben richtet sich nach dem Eingang des Antrags. Je schneller Sie sich bewerben, desto höher also die Chance auf einen Inklusionsscheck.
Faltblatt mit weiteren Informationen zum Inklusionsscheck (PDF-Datei)
www.soziales.web.nrw.de für die Antragstellung
Antworten auf häufig gestellte Fragen

 

Vonovia und unterstützt den Verein Bunter Kreis Duisburg e. V.

Duisburg, 7. Juli 2020 - Der Bunte Kreis Duisburg e. V. – Niederrhein und westliches Ruhrgebiet unterstützt Familien von früh geborenen, behinderten, schwerst- und chronisch kranken Kindern und Jugendlichen. Seit 2002 begleitet das interdisziplinäre Team Familien auf ihrem Weg vom Krankenhaus in ein gut organisiertes Leben zuhause. Der Verein ist Teil des Qualitätsverbundes Bunter Kreis, einer Nachsorgeeinrichtung in Deutschland.

 

Die Arbeit des Bunten Kreises Duisburg ist gerade in der Corona-Krisen-Zeit mehr denn je gefragt, deshalb unterstützt die Initiative „Vonovia bewegt Duisburg“ nun den Verein mit 1.000 Euro. Familien mit zu früh geborenen und schwerkranken Kindern brauchen Unterstützung nach der Entlassung aus der Klinik, denn der Rückhalt aus Verwandtschaft, Nachbarschaft und durch gute Freunde fehlt in dieser Zeit.  

Antje Bandemer, Leiterin der sozialmedizinischen Nachsorge, bedankt sich für die Spende: „Unsere Mitarbeiterinnen sind besonders jetzt mit ihrer professionellen, beruflichen Erfahrung und ihrer Empathie für alle Familien da, die ihre Unterstützung benötigen. Unsere Arbeit ist unter den derzeitigen Umständen komplizierter und dauert länger als sonst. Zur Begleichung der daraus folgenden höheren Kosten möchten wir die Spende der Vonovia verwenden und bedanken uns im Namen der kranken Kinder, ihrer Eltern und Geschwister herzlich dafür.“

 

„Uns hat das Angebot des Vereins Bunter Kreis e. V. sehr beeindruckt.“, betont Anna Ostrouchow, Leiterin Operations im Kundenservice von Vonovia „Die Hilfeleistung beginnt bereits während des stationären Aufenthalts im Krankenhaus und bezieht sich nicht nur auf die betroffenen Kinder und Jugendlichen, sondern auch auf deren Eltern und Geschwister. Aus diesem Grund haben wir uns sehr gefreut, dass Frau von Roehl und ihr interdisziplinäres Team die Bewerbung eingereicht haben.“

 

Die Beschäftigten, die Geschäftsführung und der Betriebsrat von Vonovia in Duisburg wählen unter allen Einsendungen monatlich ein Projekt aus, das mit einer Spendensumme von 1.000 Euro gefördert wird. Zu den bisherigen Gewinnern von „Vonovia bewegt Duisburg“ gehören der Verein zur Förderung der Krebsberatung e.V., der Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V., der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße sowie der Verein S. u. S. Viktoria Wehofen 1920 e. V. mit dem Projekt „Am Ball bleiben“. 

Wer in Duisburg mit 1.000 Euro etwas bewegen möchte, kann sich mit seinem Projekt bei Vonovia bewerben. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind online hier verfügbar: www.vonovia.de/vonoviabewegt

 

Die Initiative „Vonovia bewegt Duisburg“ ist Bestandteil eines Programms von Vonovia, mit dem das Unternehmen bundesweit soziales Engagement fördert. Gemeinsam mit städtischen Verwaltungen, Sozialverbänden, Kirchen, Nachbarschaftsinitiativen, Quartiers- und Sportvereinen und vielen anderen Akteuren unterstützt Vonovia so das Zusammenleben in den Städten.

 

Antje Bandemer, Leiterin der sozialmedizinischen Nachsorge vom Verein bunter Kreis Duisburg e. V. mit dem Spendencheck der Aktion „Vonovia bewegt Duisburg“. Foto Vonovia

 

Inner Wheel Club Duisburg spendet an den Bunten Kreis Duisburg

Duisburg, 4. Juli 2020 - „Die Corona Pandemie stellt uns alle vor neue Herausforderungen und zerrt mit ihrer Unsicherheit und langen Dauer an unseren Nerven. Familien mit zu Frühgeborenen und schwerkranken Kindern sind allerdings in besonders schwerer Weise betroffen. Zu den Sorgen um die kleinen Patienten kommen Ängste, Unsicherheiten und Einschränkungen durch die Covid-Situation. Die kompetente und zuverlässige Begleitung durch den Bunten Kreis von der Klinik ins heimische Kinderzimmer ist deshalb besonders gefragt.

Davon hörten die Damen des Inner Wheel Clubs Duisburg und unterstützen den Bunten Kreis mit einer Spende über 1.500 Euro. „Wir kennen den gemeinnützigen Verein schon lange und wissen, dass die Mitarbeiterinnen ihr Bestes geben, Familien mit kranken Kindern in und um Duisburg trotz der strengen und wichtigen Sicherheitsvorschriften mit all ihrer Erfahrung, Kompetenz und Empathie in dieser doppelt schweren Zeit zur Seite zu stehen“, unterstreicht die Vorsitzende des Inner Wheel Clubs Hildegard Günzel-Wohlfarth. Da durch die Corona bedingte Absage der Veranstaltungen nahezu alle Spenden aus lange geplanten Sportevents, Gottesdiensten und Ausstellungen wegfallen, ist der Bunte Kreis e.V. sehr dankbar für die Unterstützung.


Von Anfang an gut „behütet“

Hebammen der Helios St. Johannes Klinik stricken Söckchen und Mützen für Neugeborene  
Duisburg, 20. Juni 2020 - „Am Anfang habe ich ewig gebraucht“, erinnert sich Jessica Roch. Gemeinsam mit Katja Frind und Jasmina Marinkovic, ebenfalls Hebammen im Geburtshilfe-Team der Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn, hatte sie beschlossen, Mützchen und Söckchen für die Neugeborenen am Haus zu stricken und zu häkeln.
„Wir freuen uns über alle Kinder, die bei uns geboren werden und möchten ihnen deshalb ein Geschenk mitgeben, das genauso einzigartig ist, wie sie selbst“, erklärt Roch die Motivation. Dass es dann Mützchen und Söckchen geworden sind, hat aber auch einen ganz praktischen Grund: „Manche Eltern haben nichts Entsprechendes mit. Es ist aber wichtig, dass den Neugeborenen weder zu warm noch zu kalt ist. Die meiste Wärme geht über das Köpfchen verloren, hier schützt eine Mütze. Und kalte Füße hat man oder frau im Laufe seines Lebens erfahrungsgemäß noch oft genug.“  

Gemeinsam mit einer weiteren Kollegin, die inzwischen im Ruhestand ist, wurden in ruhigen Nachtdiensten Tipps, Wolle und Muster ausgetauscht. Eine weitere Hebamme steuerte anstelle ihrer Häkelkunst eine Kiste voller bunter Wolle zum Projekt bei.
„Mittlerweile, nachdem wir die ersten 70 Sets aus Mützchen und farblich passenden Söckchen gestrickt und gehäkelt haben, brauche ich noch rund 1 Stunde für eine Mütze und ca. 1 1/2 Stunden für ein Paar Söckchen“, sagt Roch. Wichtig war den Hebammen auch, dass die Wolle weich und hautverträglich ist. Um den eigenen „Nachwuchs“ muss der inoffizielle Strickclub sich keine Sorgen machen, denn unter den Hebammenschülerinnen gibt es bereits die ersten Mitstrickerinnen an der „Hebammenkunst in Wolle“ – auch durch sie wurde die Mützen- und Söckchenproduktion tatkräftig unterstützt.  

V.l.n.r.: Die Hebammen Jasmina Marinkovic, Jessica Roch und Katja Frind stricken und häkeln Mützchen und Söckchen für die Neugeborenen an der Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn.  
 

Diakoniewerk Duisburg sucht Ehrenamtler*in für Werk- und Kunstladen „Tatendrang“  

Duisburg, 17. Juni 2020 - Individuelle Werkstücke wie zum Beispiel Gartendekoration aus Holz, Ketten aus Glasperlen, gebastelte Grußkarten, Feines aus Stoff und viele weitere Unikate findet man im Werk- und Kunstladen „Tatendrang“ des Diakoniewerks Duisburg. Hergestellt werden die kleinen Kunstwerke von Klientinnen und Klienten im Rahmen der Ergotherapie in Duisburg-Ruhrort. Bei der Organisation des kleinen Ladens und beim Verkauf unterstützte bisher eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, für die jetzt eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger gesucht wird.  
Die neue Ehrenamtlerin bzw. der neue Ehrenamtler soll zukünftig auch wieder fest zum Team im Gertrud-Reichardt-Haus gehören und die Arbeit im Laden „Tatendrang“ unterstützen. Zu den ehrenamtlichen Aufgaben gehören Sortierung und Dekoration der Produkte, Auszeichnung der Preise, Beratung und Verkauf, Überprüfung der Ein- und Ausnahmen. Bei Interesse gibt es auch die Möglichkeit, bei Sommerfesten, Weihnachtsmärkten etc. mitzuwirken.  

Interessenten/ Interessentinnen sollten regelmäßig mindestens an zwei Tagen pro Woche für drei Stunden (10:00 bis 13:00 oder 11:00 bis 14:00 / auf jeden Fall über Mittag) das Geschäft betreuen. Dabei können auch mehrere Ehrenamtliche die Tätigkeit untereinander aufteilen. Es besteht die Möglichkeit, einen Fahrtkostenzuschuss für öffentliche Verkehrsmittel zu beantragen. Für Fragen stehen wir gerne unter Telefon: 0203 80025-0 zur Verfügung.  Adresse: Werk- und Kunstladen Tatendrang im Gertrud-Reichardt-Haus Neumarkt 1a 47119 Duisburg.  

Sozialpsychiatrie im Diakoniewerk Duisburg
Der Fachbereich Sozialpsychiatrie begann 1983 mit dem Aufbau von Wohnangeboten für Menschen mit Psychiatrieerfahrung in Duisburg-Ruhrort. Ziel der Betreuung im Wohnverbund ist die Entwicklung eines selbstbestimmten Lebens. Das kann in der eigenen Wohnung, in Wohngemeinschaften oder in stationären Wohnformen erfolgen. Wir widmen uns der Förderung von Menschen, die durch psychische Krankheit, Doppeldiagnosen und Suchterkrankungen benachteiligt sind. Wir unterstützen Menschen im Rahmen der Eingliederungshilfe (SGB XII) in den Lebensbereichen Wohnen, Tagesstruktur und Inklusion im Sozialraum.

Ein Blick in den Werk- und Kunstladen „Tatendrang“. Foto Diakoniewerk Duisburg

Obstbaumspende für die Schule Kunterbunt  

Duisburg, 8. Juni 2020 - Kurz vor vor den Pfingstferien konnte der Inner- Wheel- Club Duisburg eine Spende von drei Obstbäumen für den Schulgarten an die Schule Kunterbunt in Duisburg-Hamborn übergeben. Die Schule freut sich, dass nun zwei Apfelbäume und ein Pflaumenbaum den Schulgarten bereichern.  Eigentlich war das Pflanzen der Bäume mit Gästen und einer kleinen Feier geplant,  aber leider hat Corona auch diese Aktion vereitelt.

Der Vertretungshausmeister, Herr Teber, hat gemeinsam mit drei Kindern aus der Klasse 2a die Obstbäume eingepflanzt, die hoffentlich viele Früchte tragen werden und dann von den Schülerinnen und Schülern der Garten-AG geerntet werden können.

Ein Obstbaum für die Schule Kunterbunt

Lions gegen Corona – Schutzmasken und Präsente für das Altenheim in Duisburg-Beeck

Duisburg, 7. Juni 2020 - Lions sind Menschen, die ehrenamtlich denjenigen helfen, die sich nicht selbst helfen können. Diese größte weltweite Service-Organisation hat in Deutschland ca. 53.000 Mitglieder. In Duisburg helfen die Mitglieder aus sieben Clubs. In Zeiten von Corona kamen und kommen neue Aufgaben dazu. Durch Medienberichte, die von massiven Unterversorgungen bei Schutzmasken in Alten- und Pflegeheimen berichteten, wurden die Lions auf dieses Problem aufmerksam und beschlossen deutschlandweit, dagegen anzugehen.  

 Im Namen der Duisburger Lions Clubs übergaben die Präsidentin des Lions Clubs Duisburg-Landschaftspark, Marion Neumann-Wolff, und Lion Gabriela Mahlau zum Schutz der Mitarbeiter und Bewohner hunderte von Masken an das Altenheim in Beeck. Die Mitarbeiterin des Altenheims, Tina Goldmann, freute sich über die Spende und dankte im Namen aller Begünstigten für diese wichtige und dringend notwendige Zuwendung.  
Rechtzeitig zuvor übergaben Marion Neumann-Wolff und Gabriela Mahlau kleine Präsente mit Grußworten des Lions Clubs Duisburg-Landschaftspark zum Mutter- bzw. Vatertag für die Heimbewohner. Diese kleine Aufmerksamkeit erschien dem Club wichtig, da diese Tage aufgrund der Besuchssperre für die Heimbewohner weniger mit Freude erfüllt waren als in vergangenen Jahren.  

V.l.: Tina Goldmann vom Altenheim in Beeck, Gabriela Mahlau und Präsidentin Marion Neumann-Wolff vom Lions Club Duisburg-Landschaftspark  

„Schnelle Schnecke“ überbringt Kindern 300 Spiel- und Kreativtüten

Akteure des Lions Clubs Duisburg-Concordia machen Überraschung möglich  

Duisburg, 3. Juni 2020 - „Es ist wirklich beeindruckend, wie sich der Lions Club Duisburg-Concordia auch in der Pandemie engagiert und um die Sprach- und Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien kümmert. Gerade sie brauchen in Zeiten, in denen Kitas und Schulen nicht wie gewohnt geöffnet sind, besondere Unterstützung“, so Astrid Neese, Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales, die die Gelegenheit nutzte, sich bei den Initiatoren für ihr Engagement zu bedanken.

 

„Und so freuen wir uns, auf die Zusammenarbeit mit der „Schnellen Schnecke“ zurückgreifen zu können, einem Spielmobil des Vereins für Kinderhilfe und Jugendarbeit Duisburg e. V. Die „Schnelle Schnecke“ wird in den nächsten Tagen rund 300 Spiel- und Kreativtüten an Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren aus Neudorf, Beeck, Homberg, Meiderich, Neuenkamp, Hochfeld und Wanheim-Angerhausen übergeben“, erklärt Dirk Reuter, amtierender Präsident des Lions Clubs Duisburg-Concordia, und ergänzt: „Damit möchten wir auch in schwieriger, ungewöhnlicher Zeit auf spielerische Weise unbeschwerte Momente schenken und für Ablenkung, Kurzweile und Beschäftigung sorgen."

 

Boris Roskothen, Inhaber des Duisburger Traditions-Spielzeugladens „Roskothen – Die Kunst zu spielen“, hat sich auf pädagogisch wertvolles Spielzeug spezialisiert. Die Mitglieder des Vereins für Kinderhilfe und Jugendarbeit Duisburg e. V. arbeiten daher mit der Firma Roskothen zusammen, lassen sich fachmännisch beraten und von Roskothen und Team den Inhalt der Spiel- und Kreativ-Tüten zusammenstellen. Auf deren Inhalt angesprochen, verrät der Spieleexperte: „Diese sind beispielsweise gefüllt mit Springseilen, Peitschenkreiseln, Wasserspritzen, Flummis, Winddrachen, Ballonautos und Kartenspielen. Der Inhalt der Tüten variiert je nach Alter und Interessen der Kinder und enthält maximal drei Gegenstände. Drin ist alles, was Spaß macht sowie Kreativität und Motorik unter freiem Himmel fördert."

 

Die 300 Spieltüten, die der Lions Club Duisburg-Concordia, den Kindern schenkt, haben einen Wert von insgesamt 2.400 Euro.

 

Die „Schnelle Schnecke" steht bereits seit Jahrzehnten für „Spielmobile Arbeit" in Duisburg. Sie macht insbesondere in den Stadtteilen Halt, wo schwierige Sozialstrukturen und geringe Spiel- sowie Freizeitmöglichkeiten zusammentreffen. Seit 2016 ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt hinzugekommen. Im Rahmen des Projektes "FLÜKids", der Betreuung von Kindern in besonders schwierigen Lebenslagen, werden Kinder von Flüchtlingsfamilien und seit 2018 auch Kinder von Zuwandererfamilien aus Süd-Ost-Europa in kleinen Gruppen betreut. Die Trägergemeinschaft „Spielmobile Arbeit in Duisburg" führt die „Mobile Kita" an Erstunterkünften und Wohnheimen durch sowie an Einrichtungen und Standorten, an denen Flüchtlingsfamilien bereits in eigenen Wohnungen leben.

 

Zielgruppe sind Kinder zwischen drei und sieben Jahren, die (noch) keinen Kita-Platz erhalten konnten und vor dem Kita-Besuch oder der Einschulung Unterstützung bei der Entwicklung ihrer sprachlichen, motorischen und sozialen Fähigkeiten erhalten sollen. Dies geschieht spielerisch unter anderem durch Einsatz der Materialien, die Spielmobile mit sich führen. Grundsätzlich fahren die Sozialarbeiter in die Stadtteile, um mit den Kids zu spielen, zu basteln und zu malen sowie deren Motorik, beispielsweise durch Geschicklichkeitsspiele, zu fördern. Während der Corona-Pandemie fahren die Spielmobile der Trägergemeinschaft (Evangelisches Jugendforum, EG DU, Die Falken und Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit Duisburg e.V.) ihre Standorte weiterhin an und liefern dort die Beschäftigungspäckchen für die Kinder ab.

 

v.l.: Dirk Reuter-Lions Club Duisburg-Concordia

Natascha Hassan und Markus Hamscher-Sozialarbeiter "Schnelle Schnecke"

Astrid Neese- Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales

Klaus Peter Müller-Vorstandsmitglied "Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit

Duisburg"

Ingrid Brommundt-Lions Club Duisburg-Concordia

Hinrich Köpcke-Leiter des Jugendamtes

Boris Roskothen-Inhaber der Fa. Roskothen-die Kunst zu spielen

Elisabeth Buhrmann-Vorstandsmitglied "Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit

Duisburg"

Annegret Angerhausen-Reuter-Lions Club Duisburg-Concordia

Foto: Uwe Köppen,

Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

Begegnungen in Coronazeiten

Rechtzeitige Unterstützung durch Rotary Rhein Ruhr, Inner Wheel Duisburg und Caramba   
Duisburg, 29. Mai 2020 - Mit Herstellern von chemischen Spezialprodukten haben die Damen des Inner Wheel Clubs Duisburg mehrheitlich wenig am Hut. Doch als die Duisburger Firma Caramba coronabedingt ihre Produktion mit Handdesinfektionsmittel erweiterte, änderte sich das.  Die Damen orderten für eine Obdachlosenhilfe im Duisburger Norden und als Caramba davon erfuhr, spendete die Firma noch einmal die gleiche Menge für den guten Zweck dazu. Der erste Kontakt war geschaffen.  
Auch die Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung (MMM), die in Normalzeiten eine wöchentliche Sprechstunde in der Mitte Duisburgs  anbietet, wollte ihr Angebot wieder zum Laufen bringen. „Auch wir müssen und wollen in Coronazeiten unsere Hygienevorschriften erfüllen“, so Dr. Anne Rauhut (ehrenamtliche Ärztin der MMM). „Und das können wir nur, wenn wir Zugriff auf das dafür nötige Material haben“. MMM finanziert sich ausschließlich durch Spenden, doch durch die coronabedingten Vorschriften gilt es jetzt eine zusätzliche Summe von ca. 1200,- € monatlich zu stemmen.   
Der Rotary Club Duisburg Rhein-Ruhr erklärte sich sofort bereit, einen Monat der zusätzlichen Kosten zu übernehmen. Und die Inner Wheel Damen nutzten ihren Kontakt zur Chemieindustrie und vermittelten eine weitere Spende vom benötigten Handdesinfektionsmittel.  
„Über Inner Wheel haben wir von der Malteser Medizin für Menschen ohne  Krankenversicherung und deren Arbeit in Duisburg erfahren. Es ist uns ein großes Anliegen, solche Institutionen mit unseren Spenden zu unterstützen,“ ergänzt Hauke Schulz, Key Account Manager bei Caramba bei der Übergabe in den Duisburger Praxisräumen am vergangenen Montag.

Zwei Ärzte der Malteser Medizin freuen sich über die großzügige Spende von Caramba (v.l.n.r.) Hauke Schulz (Key Account Manager Carmaba), Ruth Stromberg (Inner Wheel Duisburg), Dr. Anne Rauhut und Prof. Dr. Hans-Georg Nehen (Ärztl. Leiter der MMM)

Neuer Präsident des Sozialgerichts Duisburg

Duisburg, 25. Mai 2020 - Nur 4 Monate nach dem Weggang des bisherigen Präsidenten Ulrich Scheer am 15.01.2020 hat das Sozialgericht Duisburg nun einen neuen Präsidenten. Am 20.05.2020 wurde Bernd Gregarek vom Minister der Justiz zum Präsidenten des Sozialgerichts ernannt. „Ich freue mich auf meine neue und spannende Aufgabe“, so Präsident Gregarek. Er übernimmt nun die Leitung des Gerichts, das mit 45 Richterinnen und Richtern, 86 weiteren Fachkräften und jährlich rund 13.000 Klage- und Eilverfahren zu den größeren Sozialgerichten Nordrhein-Westfalens gehört.  

Der 1964 in Dortmund geborene Gregarek ist bereits seit Januar 1996 in der Sozialgerichtsbarkeit des Landes tätig und war zunächst im Rahmen seiner dreijährigen Probezeit in Dortmund und Detmold eingesetzt. Im Januar 1999 wurde er zum Richter auf Lebenszeit ernannt und war bis 2007 durchgehend bei dem Sozialgericht Dortmund tätig.
Nach seiner Erprobung am Landessozialgericht bis Mai 2008 wurde er noch im Herbst desselben Jahres zum weiteren Aufsicht führenden Richter in Dortmund ernannt. Eine weitere Beförderung zum Vizepräsidenten desselben Gerichts erfolgte ein Jahr später, wobei Gregarek dieses Amt dann etwa eine Dekade bis 2019 bekleidete.
Im Juni 2019 trat er seinen Dienst bei dem Landessozialgericht an, wo ihm die Leitung des Dezernats für richterliche Personalangelegenheiten und ab September 2019 das Amt des Richters am Landessozialgericht übertragen wurden. Präsident Gregarek ist seit 1997 verheiratet und hat zwei Töchter sowie einen Enkelsohn. In seiner Freizeit engagiert er sich schon seit vielen Jahren ehrenamtlich für den Naturschutz und ist Mitglied bzw. Vorstandsmitglied in verschiedenen Naturschutzverbänden der Stadt Dortmund.  
„Die gesamte Belegschaft des Sozialgerichts Duisburg freut sich, Herrn Gregarek als neuen Präsidenten im Hause begrüßen zu können“.  Herr Vizepräsident des Sozialgerichts te Heesen empfing Herrn Gregarek und freut sich ebenfalls auf die künftige Zusammenarbeit.

Cafe Heimatherz: Vorstellung der Aktion "Shareteiler" ab dem 2. Juni   

Duisburg, 25. Mai 2020 - Nachhaltigkeit, Resourcen schonen - Was heißt das? Das Prinzip ist kurz in "Geben und Nehmen" zu erklären. Es gibt viele Dinge, die einzelne Haushalte nicht mehr benötigen wie z.B. Kleidung, Bücher, Spielwaren, funktionstüchtige Elektrokleingeräte, Haushaltswaren, etc..

Diese können beim Cafe Heimatherz zu den bekannten Öffnungszeiten abgegeben werden. Wir geben diese Sachen kostenlos an die Besucher und Bedürftige ab, die Termine sind Montags von 11:00 - 13:00 und Mittwochs von 14:00 - 16:00 Uhr. So kann vieles weiterverwendet werden. Kleidung wird nur gewaschen und in einwandfreiem Zustand entgegengenommen.  Es gelten selbstverständlich die aktuellen Abstandsregeln und Maskenpflicht gemäß den gesetzlichen Vorgaben.

Das Cafe Heimatherz, Musfeldstr. 60 (im Innenhof des City-Wohnparks) hat ab dem 27. Mai im Außenbereich wieder geöffnet, die Öffnungszeiten sind Montag und Freitags von 07.30 bis 14:00 Uhr, sowie von Dienstags bis Donnerstag von 07:30 bis 16:00 Uhr. Dort wird auch ein neues Konzept "Essen to Go im Glas" und "Kuchen und Brot im Glas" neu angeboten, Informationen hierüber gibt es direkt im Cafe. 

Lions Club Duisburg-Hamborn übergibt Masken an Seniorenheim und spendet ein Stück Sicherheit

Duisburg, 24. Mai 2020 - Heute übergab der Lions Club Duisburg Hamborn dem ortsansässigen Seniorenzentrum Hamborn 410 wertvolle FFP2-Schutzmasken. Dies gelingt im Rahmen einer Aktion, bei der die Lions Clubs International Foundation (LCIF) zwei Duisburger Clubs für eine Corona-Nothilfe einen Extra-Etat bereitstellte. Dieses Spendenbudget konnte dann vor Ort eingesetzt werden. „Die Hamborner Löwen entscheiden sich vor allem für das Seniorenzentrum Hamborn, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier mit unfassbarem Einsatz direkt an den Heimbewohnern arbeiten.

Sie wollen die Bewohner nicht gefährden, ihnen aber trotzdem die Fürsorge zukommen lassen, die benötigt wird. Mit den Masken können wir das ein wenig unterstützen.“ erläutert Marcel Ecker, Präsident der Hamborner Lions. Jerzy Rasek von der Pflegedienstleitung des Seniorenzentrums ergänzt: „Der Lions Club Duisburg Hamborn unterstützt unsere Arbeit seit über 20 Jahren mit ganz regelmäßigen Grillfesten, Nikolausbesuchen und Bingo-Nachmittagen. Wir danken den Löwen heute auch für diese tolle Aktion. Die Masken werden bei uns händeringend benötigt.“

 

Im Rahmen dieser Aktion verteilte der Hamborner Club noch 500 OP-Masken und 150 weitere FFP2-Masken an die Duisburger Bahnhofsmission, die Hospizbewegung und die Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung (MMM). 

 

Foto Martin Menkhaus

 

 Der Bildungsverein Rhein Ruhr

Duisburg, 15. Mai 2020 - Der Bildungsverein Rhein Ruhr ist seit 1995 in Duisburg in den Bereichen Bildung und Integration tätig. Seit der gegenwärtigen Coronakrise ist der Verein zunehmend mit seinem Vorstand und den Mitgliedern in vielen Positionen des Ehrenamtes tatkräftig und unterstützend vor Ort. Wir haben ein Netzwerk der Solidarität aufgebaut und führen sie tagtäglich aus.  

Aufgrund der Schließung der Schulen und anderen Bildungseinrichtungen konnten Integrationskurse für Neuzugewanderte und Flüchtlinge nicht fortgeführt werden. Als Rhein Ruhr Bildungsverein sahen wir uns in der Verantwortung, Menschen die trotz der Krise weiterhin Deutsch lernen möchten unseren Dienst anzubieten.

Hierfür wurden kostenlose Onlinekurse eingerichtet und angeboten. Derzeit nutzen ca 200 Menschen unseren Onlinekurs in deutscher Sprache und nutzen ihre Zeit sinnvoll, in dem sie Deutsch lernen.  Auch Kindern, die aufgrund der momentanen Situation nicht zur Schule gehen können, wird eine onlinebasierte Unterstützung bei den Hausaufgaben ermöglicht.  

Unsere Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer gründeten eine Plattform für die Nachbarschafts- und Solidaritätshilfe für Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden oder einer Risikogruppe angehören. Wir unterstützen sie bei alltäglichen aber momentan sehr mühevollen Besorgungen wie Einkäufe, das Abholen von Rezepten oder Medikamenten.

Es wurden heute ca.400 selbstgenähte Mundschutzmasken und Einwegmasken dem Deutschen Roten Kreuz Duisburg und der Feuerwehr Duisburg gespendet.

Wir als Rhein Ruhr e.V. sind ein Teil der Gesellschaft und sehen uns in der Verantwortung Menschen in Zeiten der Krise unterstützend zur Seite zu stehen. Die Coronakrise hat unsere Gesellschaft tief getroffen.

Viele Menschen haben existenzielle, soziale sowie gesundheitliche Sorgen und wir machen es uns zur Aufgabe, im Rahmen des Möglichen, allen Hilfebedürftigen dabei zu helfen. In dieser besonderen Zeit möchten wir unsere Solidarität und unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen.  

 

 

 

Soziale Beratung in schwierigen Zeiten

Duisburg, 14. Mai 2020 - Christel Harloff hilft Menschen beim Beantragen von Sozialleistungen. Während der Coronakrise änderte sich ihr Berufsalltag. Und dennoch gab es viele glückliche Momente. Neumühl. Zu Christel Harloff kommen Menschen, die Sorgen um ihre Existenz haben. Für das „Projekt LebensWert“ berät sie Klienten, wenn sie Leistungen wie Wohngeld, Kindergeld oder Arbeitslosengeld beantragen müssen. „Viele wissen oft nicht, was ihnen zusteht und welche Formulare sie ausfüllen müssen“, erklärt Harloff. Für die Leiterin der Sozialen Beratung und ihre Kollegin Mahintha Nithyananthan hat sich durch die Coronakrise der Arbeitsalltag auch verändert. Das fing damit an, dass die Räume an der Holtener Straße zeitweise verschlossen blieben.

„Wir haben die Leute dann per Mail oder per Telefon beraten“, sagt Harloff. „Das war natürlich komplizierter, weil der persönliche Kontakt gefehlt hat. Aber es ging nicht anders.“ Als die Duisburgerin die kostenlose Beratung wieder anbieten konnte, gab es das nächste Problem. Die städtischen Behörden und das Jobcenter hatten nur eingeschränkt geöffnet. Harloff konnte also keinen Klienten zu seinem Ansprechpartner schicken. Also half sie, Formulare per Mail zu übermitteln. „Der bürokratische Aufwand ist durch Corona sehr gestiegen“, sagt Harloff.

Wenn sie Menschen berät - Foto: Projekt LebensWert -, trägt die Sozialarbeiterin neuerdings einen Mund-Nasen-Schutz und hält eine Distanz von 1,5 Metern ein. Aus hygienischen Gründen begrüßt Harloff das. Allerdings sieht sie, dass dies die Arbeit auch erschwert. „Die sensiblen Themen, die in unserer Arbeit besprochen werden, setzen ein großen Vertrauen in uns voraus“, sagt Christel Harloff. „Bescheide, beispielsweise vom Jobcenter, müssen gemeinsam angeschaut und durchgesprochen werden.
Dies funktioniert nicht über eine Distanz von eineinhalb Metern. Des Weiteren ist der Gesichtsausdruck nicht mehr lesbar. Gerade im Gesichtsausdruck zeigen sich Reaktionen und Emotionen. Aufgrund der hohen Sprachbarriere kommt der non-verbalen Kommunikation eine hohe Bedeutung in unserer Arbeit zu.“

Sie hat aber auch in Corona-Zeiten positive Erlebnisse gehabt. Als Harloff etwa einer jungen Mutter, die durch Kurzarbeit in finanzielle Not geraten war, Wege zur Existenzsicherung aufgezeigt hat, gab es dankende Worte. Die bekommt das Team der Sozialberatung auch für den Einkaufsdienst. Das kostenlose Angebot startete nach Ostern. Wer Lebensmittel oder sonstige Artikel benötigt, kann die Bestellung unter 0203/54472611 oder 0203/54472600 durchgeben.

Das Team fährt Aldi, Rewe, Lidl und Rossmann an. Die Abrechnung erfolgt nach dem Einkauf. Übrigens: Die Sozialberatung bekam in den vergangenen Wochen nicht nur dankende Worte. Christel Harloff muss an den Mann denken, der mit Plätzchen vor ihrer Bürotür stand. Der Klient wollte sich für die Hilfe in schwierigen Zeiten bedanken. Bevor er der Beraterin das Geschenk überreichte, sprühte er die Packung mit Desinfektionsmittel ein.
„Er sagte, dass es jetzt coronasicher ist“, erzählt Harloff. „Das fand ich klasse.“     

Förderverein "Kind in Krankenhaus" besteht bald 25 Jahre und hofft auf Spenden

Duisburg, 13. Mai 2020 - Am 14. Juni 2020 kann der Förderverein auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken. In ieser Zeit konnte unter der Obhut des Bistums und des jetzigen Helios Trägers viel bewirkt werden.  Leider ist  derzeit nicht möglich Gelder einzusammeln. Aufgrund dessen wurden KiK-Masken für den guten Zweck angefertigt. Diese (MADE IN GERMANY) sind bei 60° waschbar und kosten € 15,--. Jede Spende unmittelbar und ohne Abzüge der Kinder- und Jugendklinik zugute.

www.kind-im-krankenhaus.de  
Kind im Krankenhaus (KiK) Förderverein der Kinder- und Jugendklinik Helios St. Johannes Klinik, An der Abtei 7-11 47166 Duisburg. Tel: 0203-546-2631 kinderklinik-duisburg@helios-gesundheit.de   Vereinsregister-Nr.: VR 3439 Amtsgericht Duisburg Vorstandsvorsitzende: Monika Scharmach  

 

Nach Absage Targobank Run 2020:  TARGOBANK spendet dennoch 30.000 Euro an karitative Einrichtungen in Duisburg.

Duisburg, 13. Mai 2020 - Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Duisburg TARGOBANK RUN für das Jahr 2020 abgesagt. „Auch wenn gerade erste Corona-Lockerungen beschlossen werden, halten wir es nicht für verantwortungsvoll, eine sportliche Großveranstaltung, bei der so viele Menschen sehr nahe zusammenkommen, in diesem Jahr durchzuführen“, sagt Hendrik Norbisrath aus dem TARGOBANK Management.
Trotz Absage des Laufs wird die TARGOBANK aber auch 2020 an ihrer Spendenpraxis festhalten. Seit dem Start im Jahr 2005 sind über den TARGOBANK RUN schon insgesamt über 530.000 Euro an Spenden zusammen gekommen. In diesem Jahr kommen weitere 30.000 Euro für karitative Einrichtungen in Duisburg hinzu.
„Wir wissen, dass unsere Veranstaltung für die 6.000 Sportler und die weiteren 6.000 Besucher ein sommerliches Highlight ist, auf das sich die Menschen freuen. Wir hoffen, dass alle Freunde des TARGOBANK RUNS unsere Entscheidung nachvollziehen können“, so Hendrik Norbisrath.

Knapp 300 Unternehmen aus Duisburg und Umgebung waren in den vergangenen Jahren mit ihren Teams dabei. Veranstalter des Firmenlaufs ist die TARGO Dienstleistungs GmbH Duisburg. Ausrichter ist der Stadtsportbund Duisburg in Zusammenarbeit mit der Bunert Events GmbH.


Trotz Corona: Herzkissen für Brustkrebspatientinnen

- Die Brustkrebspatientinnen im Malteser Krankenhaus St. Anna haben auch in diesem Jahr Herzkissen der Frauenorganisation Inner Wheel bekommen.
- Bereits zum zehnten Mal spendet der Verein die Kissen.  

Duisburg, 05. Mai 2020 - Es ist ein ganz besonderes Jubiläum. Bereits zum zehnten Mal spendet die Frauenorganisation Inner Wheel Herzkissen für Brustkrebspatientinnen des Malteser Krankenhauses St. Anna. „In all den Jahren haben wir bereits über 1 100 Kissen genäht und dann ans St. Anna übergeben“, berichtet Initiatorin Ruth Stromberg. Sie übergab mit Inner Wheel-Präsidentin Hildegard Günzel-Wohlfarth die Masken an den Chefarzt der Klinik, Dr. Martin Rüsch und den Leiter des Brustzentrums, Dr. Mahdi Rezai.

„Wir freuen uns sehr die Herzkissen entgegen zu nehmen. Es ist wirklich eine ganz tolle Tradition, die hoffentlich noch viele Jahre weitergeht“, freut sich Dr. Rüsch. „Da wir ja schon seit vielen Jahren ein zertifiziertes Brustzentrum sind, sind wir sehr glücklich, dass wir auch über unsere medizinischen und pflegerischen Kompetenzen hinaus den Patienten eine Hilfestellung geben können“, ergänzt Dr. Rezai.

Wenige Tage vor Muttertag hat die Frauenorganisation Inner Wheel Duisburg insgesamt 50 genähte Herzkissen überreicht. Die Kissen mit den „langen Ohren“ sollen Frauen nach Brustkrebsoperationen bei der Genesung helfen. Unter die Achselhöhle gelegt, lindern die Kissen in vielen alltäglichen Situationen, zum Beispiel beim Gurtanlegen im Auto, den Druckschmerz nach der Operation.

„Den Patientinnen im St. Anna zu helfen und ihnen eine Linderung der Schmerzen verschaffen zu können, ist uns ein großes und enorm wichtiges Anliegen. Und auch Corona kann uns hier keinen Strich durch die Rechnung machen", berichtet Inner Wheel Präsidentin Hildegard Günzel-Wohlfarth. Seit vielen Wochen nähten und füllten mehrere Inner-Wheel-Freundinnen die liebevoll gestalteten Herzkissen.

Unterstützt wurden die fleißigen Damen von großzügigen Sachspenden des Stofffilialisten „Der Stoff“ und des Bettenherstellers f.a.n. Frankenstolz.  

50 Herzkissen übergaben v.l.: Hildegard Günzel-Wohlfarth (Präsidentin Inner Wheel Duisburg) und Initiatorin Ruth Stromberg an Breast Care Nurse Katja Rieche, Breast Care Nurse Justine Launert, den Leiter des Brustzentrums Dr. Mahdi Rezai, den Chefarzt Dr. Martin Rüsch und an die Oberärztin Dr. Füsun Eran-Altuntas.

Spendenlauf „Run for Help“ brachte 8.088 Euro für Immersatt e.V. ins Ziel

Duisburg, 05. Mai 2020 - Gemeinsam mit proDUISBURG e.V. hatten die drei Vereine den „Run For Help“ über die Osterfeiertage organisiert. Für jeden Trainingskilometer sollten die Läuferinnen und Läufer mindestens einen Euro zugunsten von Immersatt e.V. spenden.

Die stolze Summe, die Duisburgs Ausdauer-Freunde getrennt unterwegs und dabei gemeinsam für die gute Sache am Start ins Ziel brachten, überraschte Johanna Schie aus dem Vorstand von Immersatt sowie den stellvertretenden Geschäftsleiter Michael Zeltsch. Sie bedankten sich im Namen der Kinder, für deren Wohl sich der Verein Immersatt einsetzt, bei allen Spendern.

Der Verein betreut bedürftige Kinder und Jugendliche in Duisburg. Dazu gehört auch die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln. „Unsere Befürchtung ist nun, dass wir nicht so viel Ware von den Händlern bekommen wie vor der Krise. Die Tafelläden leiden auch darunter“, schrieb der Verein auf seiner Webseite. Die Initiatoren des „Run For Help“ reagierten und riefen zum freien Training von Karfreitag bis Ostermontag auf.
Der Spendenlauf ermöglicht nun, Lebensmittel für junge Menschen einzukaufen. An der Aktion über Ostern beteiligte sich auch Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. Sein Training in der Walsumer Rheinaue lohnte sich nicht nur in Sachen Fitness, sondern auch für die Kinder, die Immersatt betreut. Zuvor hatte Link Werbung für den „Run For Help“ gemacht und zur Teilnahme aufgerufen. Geld kam auch aus China von Lars Reifschläger.

Der Duisburger im Auslandseinsatz lief und radelte zugunsten der guten Sache durch Peking. Jörg Bunert sagte am Montag bei der Scheckübergabe: „Wir waren selbst überrascht, dass wir eine so stattliche Summe zusammenbekommen haben. Wieder einmal zeigt sich, wenn es darauf ankommt, sind die Duisburgerinnen und Duisburger solidarisch und setzen für die Menschen in dieser Stadt einiges in Bewegung.“

 

Kreativ der Krise trotzen: Newcomer-Netzwerk nicht stoppen  

Duisburg, 27. April 2020 - Seit fast fünf Jahren kümmern sich der gemeinnützige Verein „OfJu e.V.“ und das „Städtische Jugendzentrum Zitrone“ in Neumühl neben ihrer eigentlichen Jugendarbeit auch um die Integration von jungen Geflüchteten. Sie organisierten zusammen mit anderen Unterstützern wie der evangelischen Jugend Neumühl oder dem Bürgerhaus Neumühl sowie auch den Trägern der Unterkünfte wie z. B dem DRK ein „Newcomer-Netzwerk“, das seither ein attraktives Bildungs- und Freizeitangebot für geflüchtete Kinder und Jugendliche anbietet. Seit 2015 nutzten rund 500 Kinder und Jugendliche jährlich kurzfristig und auch über längere Zeit die angebotenen Spiel- und Sprachkurse.

Wo sich bis vor kurzem im Bürgerhaus geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei gemeinsamen Kochevents mit einheimischen Duisburgern näherkamen („Cooking around the world“), bleibt jetzt jedoch der Herd kalt. Hier hat das Coronavirus einen Riegel vorgeschoben. Und auch die Hausaufgabenbetreuung mit Sprachförderung muss ausfallen. Die vielen Begegnungen mit den aktuell rund 150 Betreuten in den Jugendzentren mit Sport und Freizeitfahrten bleiben ebenfalls vorerst ausgesetzt.  

Doch die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte um die Sozialpädagogen Susanne Reitemeier-Lohaus und Holger Venghaus lassen sich vom Virus nicht abhalten. „Wenn die erst seit kurzer Zeit hier lebenden Kinder und Jugendlichen nicht zu uns kommen können, dann gehen wir jetzt zu ihnen“, berichtet Susanne Lohaus und spricht stolz über die garantiert infektionsfreien neuen Wege der Onlinebetreuung und der Videochats. „So können wir viele Förderungen und Programme weiter anbieten, mit Hausaufgabenhilfe und einem Unterricht ohne Schule.“  

Im Netzwerk mit dabei sind auch die Kellerkirche 2.0, Lemonhaus e.V., das Gleichstellungsprojekt HeRoes von Jungs e.V oder der Verein Mabilda e.V. speziell für Mädchenprojekte. Aktuell werden die Jugendlichen zu selbst gefertigten Beiträgen zum Thema Gleichberechtigung in Videoclips, Fotos und Selfies animiert. Und auch das Format „DU(isburg) und ich“ für zwölf bis 16-jährige Jungen läuft nun im Chat weiter. Nicht nur digital sondern auch analog werden jetzt Angebote an die Kids gebracht, gut verpackt in Tüten und mit Abstand über den Zaun hinweg überreicht.  

Von Anfang an begleitet die Duisburger Fasel-Stiftung das Projekt mit großzügigen Fördermitteln. Vor wenigen Tagen überreichte sie nun einen weiteren Scheck über 10 000 Euro an die Netzwerker. Reinhold Kube, Vorstandsvorsitzender der Fasel-Stiftung: „Wir wollen ein klares Zeichen setzen für die Solidarität mit Bedürftigen und gegen fremdenfeindliche Tendenzen. Hier in Neumühl/Obermarxloh erhält unsere Hilfe ein Gesicht; ein Gesicht von Menschen, die auch weiterhin unsere Unterstützung dringend benötigen.“ Die Stiftung hat dem „Newcomer-Netzwerk“ seit 2015 schon mehr als 40 000 Euro zugewendet.  

Die Idee, mit diesem Engagement der Stiftung zusätzliche Bildungsangebote für die meist traumatisierten Jugendlichen einzurichten, hatte der Beigeordnete der Stadt Duisburg für Familie, Bildung und Kultur, Thomas Krützberg, der die Hilfsmaßnahmen seither mit seinem Dezernat vor Ort begleitet hat. Kurz vor seinem Wechsel zum städtischen Immobilienmanagement IMD blickt er voll des Lobes auf das bisher Erreichte zurück: „Unsere Sozialpädagogen und die vielen ehrenamtlichen Helfer leisten hier eine tolle und engagierte Arbeit.“  


Gerüstet für den Einkauf mit Maskenpflicht

Duisburg, 27. April 2020 - Nachdem die Frauen des Inner Wheel Clubs Duisburg die Bewohnerinnen des Frauenhauses zu Ostern schon mit Grundlebensmitteln versorgt haben, haben sie  sie und  ihre Kinder nun auch für die am  Montag in Kraft tretende Maskenpflicht ausgerüstet. Mindestens zwei Mal die Woche gehen die Frauen zu Fuß einkaufen. Um Behelfsmasken zu kaufen, fehlt den Frauen das Geld;  in der Regel beziehen alle Sozialleistungen.
Die sozial engagierten Frauen des Inner Wheel Clubs haben für die aktuell im Frauenhaus wohnenden Frauen und Kinder Mundschutzmasken in unterschiedlichen Größen genäht. Diese erfüllen nicht nur die ab Montag bestehenden Auflagen  zur Verringerung der Virusübertragung, sondern sehen auch ansprechend aus.So können die Bewohnerinnen auch in den kommenden Wochen weiter ihre Einkäufe tätigen.
„Wir bedanken uns von Herzen bei den fleißig nähenden Inner Wheelerinnen, die die nötigen Masken für die Frauen und Kinder des Frauenhauses gespendet haben!“ so Frau Bartl, Leiterin des Frauenhauses Duisburg.

Frau Bartl, Leiterin des Frauenhauses Duisburg, freut sich über die Schutzmasken für die Bewohnerinnen

Übergabe mit Sti(e)l

Duisburg, 24. April 2020 - Die Frauenorganisation Inner Wheel  Duisburg unterstützt am liebsten Projekte in der Region. Hierzu gehören u.a. die Tafel, die Frauenhäuser in Duisburg und die Jugendorganisation prokids, ebenso das Friedensdorf in Oberhausen. Wie viele andere Ehrenamtliche bundesweit nähen momentan auch die Damen des IW-Clubs Behelfs-Mund-Nasen-Schutz-Masken.

Diese Schutzmasken wurden nun auch für die Bewohner des Petershofes in Marxloh und ihre ehrenamtliche Betreuer angefertigt. Zusätzlich spendete die Duisburger Firma Caramba, mit Sitz in Wanheimerort, Desinfektionsmittel. Sie hatte ihre Produktion kurzfristig auf Handdesinfektionsmittel erweitert. So unterstützte einer der führenden Hersteller innovativer chemischer Spezialprodukte das Engagement der Damen und spendete zusätzlich eine weitere Kiste Desinfektionsmittel für die Obdachlosenhilfe.
"Tolle Aktion, vielen Dank!“ bedanken sich Pater Oliver, die ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Bewohner des Petershofes.    

Ruth Stromberg (Inner Wheel) und Hauke Schulz (Caramba) bei der sti(e)lsicheren Übergabe mit Schutzmasken und dem nötigem Abstand in Coronazeiten.

Nachbarschaftshilfe und Projektförderung im Dichterviertel

Duisburg, 22. April 2020 - Die Bewohnerinnen und Bewohner der 1600 Wohnungen von Vivawest im Dichterviertel in Obermarxloh, werden mit einem Flyer über aktuelle Hilfsangebote informiert. Konkrete Hilfestellungen gibt es bei Einkäufen, Botengängen (zur Apotheke oder zum Arzt), bei der Maskenherstellung und bei der Online-Nachhilfe oder Online-Förderung.

Diese Hilfen werden durch den Rheinischen Dialog- und Bildungsverein im Dichterviertel angeboten. Die Angebote sind kostenlos. Ehrenamtliche Mitglieder des Rheinischen Dialog- und Bildungsvereins unterstützen die Arbeit. Das Mädchenzentrum Mabilda fungiert bei diesem Projekt als wesentlicher Ansprechpartner, so dass das Angebot weiter vernetzt und dadurch verstärkt genutzt werden kann.

Schülerinnen und Schüler profitieren von der Spende, indem sie Online-Nachhilfeangebote nutzen können. Die Vivawest Stiftung, gemeinnützige Stiftung des Wohnungsunternehmens Vivawest, unterstützt diese Nachbarschaftshilfe für hilfsbedürftige, ältere und besonders gefährdete Menschen mit einem Zuschuss von 2800,- Euro.
Ziel der Stiftung ist es, das gutnachbarschaftliche Zusammenleben in den Quartieren zu stärken und zu fördern – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität und Kultur. Gerade in Krisenzeiten ist die Vernetzung der Institutionen im Quartier überaus wichtig. Das Quartiersbüro der EG DU arbeitet seit vielen Jahren eng mit allen Institutionen des Dichterviertels zusammen, um ein nachbarschaftliches Miteinander zu bewirken.

Der „Run for Help“ brachte über 6.000 Euro für Immersatt e.V.

DUISBURG, 15. April 2020 - Dieses Ostertraining hat sich wirklich gelohnt. Bis zum Mittwochnachmittag gingen 6054,66 Euro auf das Spendenkonto der Initiative „Run vor Help“ ein. Der Lionsclub Rhenania, die Verein proDUISBURG e.V. und der Stadtsportbund Duisburg hatten zu einem Lauf „Jeder für sich und gemeinsam unterwegs“ an den vier Ostertagen aufgerufen. Für jeden Trainingskilometer sollten die Läuferinnen und Läufer mindestens einen Euro zugunsten des Vereins Immersatt e.V. spenden.
Der Aufruf fand weitreichend Gehör. Und das bis in die Stadtspitze. Oberbürgermeister Sören Link, der die Idee von Anfang an unterstützt hatte, lief am Ostersonntag zehn Kilometer durch die Walsumer Rheinaue und spendete deutlich mehr als einen Euro auf 1.000 Meter. Die Mitglieder des DSC Kaiserberg brachten es auf 500 Euro. Der Vorstand des Vereins verdoppelte den Betrag und würdigte damit nicht nur den Trainingsfleiß seiner Mitglieder, sondern auch die Initiative.

Die Anchor Running Crew Duisburg war mit der teuflisch guten Summe von 666,66 Euro dabei. Viele Läufer und Walker vom Steinhof-Team in Huckingen machten Meilen ebenfalls für die gute Sache. Über 100 Bilder und Videos auf Facebook und Instagram Aus dem Kreis der Initiatoren posteten Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbunds, und Jörg Bunert vom Lionsclub Rhenania ihre „Run for Help“-Videos.
Jörg Bunert hatte auch die Idee zu diesem virtuellen Volkslauf und bedankte sich im Namen aller Ausrichter für die Unterstützung: „Es tut gut zu sehen und zu erleben, wie solidarisch die Duisburger sind. Mit ihren Spenden haben sie Kindern geholfen, die es aufgrund der Corona-Krise besonders schwer haben.“ Wie viele Läuferinnen und Läufer unterwegs waren, das lässt sich nicht genau sagen.

„Bis Mittwoch haben wir 80 Eingänge auf unseren Konto verzeichnet“, erklärt Michael Euteneuer vom Lionsclub Rhenania. Er rechnet zudem damit, dass in den nächsten Tagen weitere Spenden auf dem „Run for Help“-Konto eingehen Daraus lässt sich die Zahl der aktiven Unterstützer nur ungefähr abschätzen: „Die Vereine haben zum Beispiel für alle gemeinsam überwiesen. Wie viele Menschen tatsächlich gelaufen sind, lässt sich daraus nicht ablesen“, so Michael Euteneuer. Über die sozialen Medien erreichten die Initiatoren über 100 Bilder und Videos.

Stefan Walch hat daraus eine Dankeschön-Bild auf Facebook und Instagram gemacht. Uwe Busch vom Stadtsportbund sagt dazu: „Dieses Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist uns ganz wichtig. Wir sagen es auch im Namen der Kinder, die der Verein Immersatt e.V. mit Hilfe der Spende weiter unterstützen kann.“

Praktische Unterstützung in Zeiten der Corona-Krise

Duisburg, 13. April 2020 - Anlässlich des Osterfests unterstützen die Frauen des Inner Wheel Clubs Duisburg erneut das Frauenhaus Duisburg. Für Frauen, die zu Beginn des Aufenthaltes im Frauenhaus noch mittellos sind, benötigt das Frauenhaus Vorräte mit haltbaren Lebensmitteln, die den Frauen im Bedarfsfall zur Verfügung gestellt werden können. Besonders wichtig ist es, dass die Lebensmittel lange haltbar sind und trocken gelagert werden können.

Zur Aufstockung dieses Vorrates wurden spontan Lebensmittel vom Inner Wheel Club gekauft und an das Frauenhaus gespendet. Auf Grund  der aktuellen Corona-Krise erfolgte die Übergabe selbstverständlich kontaktlos. "Es freut uns sehr, auch in Krisenzeiten die notwendige Unterstützung zu erfahren!“ freut sich Karin Bartl, Leiterin Frauenhaus Duisburg, und bedankt sich im Namen der Bewohnerinnen und ihrer Kinder.

Wenn auch Sie das Frauenhaus in den schwierigen Zeiten unterstützen wollen: Frauenhaus Duisburg, IBAN DE39 3506 0190 1011 8770 16, KD Bank Duisburg eG

 

Vonovia spendete 4000 Euro an die Duisburger Tafel

·         4.000 Euro Spende als Hilfe in der Corona-Krise

·         Verwendung für Aufrechterhaltung des Angebots

·         Unterstützung in weiteren Kommunen zugesichert

 

Bochum/Duisburg, 09. April 2020 - Wegen der Ausbreitung des Coronavirus ist der reguläre Betrieb in vielen der 169 Tafeln in NRW nicht mehr möglich, in Duisburg unterstützen viele Freiwillige den Betrieb. Denn es gibt es weiterhin Personen, die auf die Unterstützung der Tafel angewiesen sind.

4.000 Euro an die Duisburger Tafel Vor diesem Hintergrund unterstützt jetzt das Wohnungsunternehmen Vonovia die Essener Tafel mit 4.000 Euro, mit denen Tankgutscheine für ehrenamtliche Fahrer finanziert werden können. „Wir sehen uns überall dort, wo wir Wohnungen anbieten, auch als Teil der Stadtgesellschaft. Deshalb möchten wir in dieser Situation helfen, wo wir können“, so Mario Stamerra, Geschäftsführer von Vonovia.  

Günter Spikofski, Geschäftsführer der Duisburger Tafel e.V., fasst die Situation vor Ort zusammen: „Die Duisburger Tafel öffnet aktuell nur eine Lebensmittelausgabestelle in der Gelderblomstraße 2. Um die Schließung der anderen Lebensmittelausgabestellen zu kompensieren, hat die Tafel Duisburg einen Lieferdienst für Tafelkunden aus den Risikogruppen eingerichtet. Dank großzügiger Spenden wie der von Vonovia haben wir die Möglichkeit, den Mehraufwand zu decken und eine Grundversorgung, in dieser für die Nutzer unserer Angebote besonders schlimmen Zeit aufrecht zu erhalten.“  

Auch Sebastian Lott, Vonovia Regionalbereichsleiter für die Region Niederrhein und das Bergische Land, betont die gesellschaftliche Verantwortung: „Wir haben in Duisburg einen Bestand von rund 4.969 Wohneinheiten. Da oftmals auch Menschen aus unseren Quartieren durch die Tafel versorgt werden, unterstützen wir jetzt in vielen Städten in NRW die Tafeln.“  

 

 

Hilfen in der Coronakrise; Stadt informiert über ehrenamtliches Engagement  

Duisburg, 7. April 2020 - Die Stadt Duisburg hat eine Internetseite über vielfältige solidarische Hilfsangebote mit den entsprechenden Ansprechpartnern eingerichtet, die immer wieder aktualisiert wird. Zu finden ist die Liste unter www.duisburg.de „Aktuelle und Allgemeine Informationen zum Corona-Virus“.  

Oberbürgermeister Sören Link ist beeindruckt, dass sich so viele Menschen engagieren: „Die Hilfsbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger ist enorm. Viele Menschen setzen sich ehrenamtlich bei den Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen, in Vereinen, in Kirchengemeinden oder auch ganz ohne Anbindung an eine Institution im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ein. Ihnen allen gilt mein aufrichtiger Dank!“  

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Kommunikation, Anliegenmanagement und Bürgerschaftliches Engagement helfen bei der Suche nach Hilfsangeboten unter (0203) 283-2830 von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr. Anfragen kann man auch per E-Mail an aktiv@stadt-duisburg.de richten.  

Versorgung Obdachloser in Duisburg wird sichergestellt

Duisburg, 7. April 2020 - Notfallmaßnahmen mit Unterstützung des Landes NRW starten ab sofort: Gutscheine für Lebensmittel, Prepaidkarten, Hygieneartikel etc. werden noch vor Ostern verteilt Die Versorgung von wohnungslosen Frauen, Männern und Jugendlichen ist im Hilfesystem in Duisburg auch während der Corona-Krise gewährleistet.
Das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg, die Wohnungslosenhilfe des Diakoniewerks Duisburg, der Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“, der Suchthilfeverbund Duisburg e.V., die Duisburger Tafel, der Verein Immersatt und Streetworkerinnen und Streetworker von weiteren Trägern  arbeiten auch in diesen Tagen eng vernetzt zusammen, um die notwendige Hilfe für wohnungslose Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen.  

Soforthilfen aus dem NRW-Notfallpaket helfen schnell und unbürokratisch   Sozialminister Karl-Josef Laumann hat am 31. März 2020 ein Notfallpaket für die Akutversorgung von obdachlosen Menschen bereitgestellt. Der gemeinsame Antrag der Duisburger Träger im Bereich Wohnungslosenhilfe auf eine entsprechende Soforthilfe wurde kurzfristig bewilligt. Damit stehen zusätzliche finanzielle Mittel für die Anschaffung von Gutscheinen für Lebensmittelgeschäfte, Gutscheine für Prepaidkarten oder Handy-Guthaben, Kleidung, Hygieneartikel und Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Die neuen Gutscheine und Hilfspakete können bereits in den nächsten Tagen verteilt werden, damit die Hilfe bedürftige Menschen noch vor dem Osterfest erreicht. Anlaufstellen für die Verteilung sind zunächst der Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“, die Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle im Diakoniewerk Duisburg (ZABV) und die Kontakt- und Anlaufstelle des Suchthilfeverbundes. Um eine telefonische Anmeldung wird gebeten, um eine möglichst kontaktlose Übergabe zu gewährleisten.  

„Mit Gutscheinen können wir den Menschen sehr gut und individuell helfen“, berichtet Roland Meier, Fachbereichsleiter der Wohnungslosenhilfe im Diakoniewerk Duisburg.
„Zusätzlich zu den Notfallmaßnahmen des Ministeriums freuen wir uns auch über privat gespendete Gutscheine für Lebensmittelgeschäfte, Prepaidkarten oder Fahrkarten für die DVG, die wir gerne an unsere Klientinnen und Klienten weiterleiten. Mit Gutscheinen können wir die Hygienevorschriften gut einhalten und die benötigten Waren können wohnortnah gekauft werden.“

Notübernachtungsunterkünfte geöffnet, Beratung und Streetwork laufen weiter  
Die Notübernachtungsunterkünfte für Frauen und Männer sind weiterhin geöffnet, Lebensmittelpakete werden zur Verfügung gestellt und auch die persönliche Beratung findet weiterhin statt. Alle Beratungsstellen sind telefonisch und per E-Mail erreichbar, nach Terminvereinbarung sind auch persönliche Gespräche möglich. Aushänge informieren vor Ort über Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten.

Bei Unterbringungsbedarf vermitteln die Fachstelle für Wohnungsnotfälle der Stadt Duisburg und die Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle des Diakoniewerks Duisburg. Für manche wohnungslose Frauen und Männ er fehlen jetzt Einnahmequellen wie Pfandflaschen und Spenden von Passanten, Tageseinrichtungen wie Streetworkcafés wurden geschlossen, regelmäßiges Händewaschen oder Duschen ist für viele Wohnungslose nur noch schwer möglich.
„Wir sind mit allen Akteuren im Bereich der Wohnungslosenhilfe sehr gut vernetzt und tauschen uns regelmäßig dazu aus, wie wir den Klientinnen und Klienten bestmöglich helfen können“, erklärt Udo Horwat, Geschäftsführer des Diakoniewerks Duisburg.
„In unserer Beratungsstelle (ZABV) können Wohnungslose eine Postadresse einrichten, Wohnungsangebote erhalten und wir kümmern uns gemeinsam mit dem Jobcenter um eine schnelle und unbürokratische wirtschaftliche Hilfe. Wir sehen, dass die Selbstorganisation für einige unserer Klientinnen und Klienten aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung schwieriger wird. Hier suchen wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern nach Lösungen.“
Alle Institutionen in der Wohnungslosenhilfe sind sich einig, dass es wichtig ist, den Kontakt zu den Klientinnen und Klienten zu halten.  
Als Alternative zu den öffentlichen Toiletten, die geschlossen wurden, steht die Kontakt- und Anlaufstelle des Suchthilfeverbundes Duisburg e.V. auf der Gutenbergstraße 24 zur Verfügung.

Dita Gomfers, geschäftsführender Vorstand des Suchthilfeverbundes, sagt: „Bei uns in der Kontaktstelle gibt es ein WC mit Waschbecken und eine Waschmaschine. Es darf immer nur eine Person nach der anderen eintreten. Zusätzlich sind unsere Streetworker*innen weiterhin täglich auf der Straße an den bekannten Plätzen unterwegs und bieten Hilfe an.“

Der Betrieb im Suchthilfeverbund e.V. läuft derzeit eingeschränkt. Dennoch: Postausgabe und Spritzentausch finden statt und Safer-Use-Artikel werden weiterhin in den Beratungsstellen und der Kontakt- und Anlaufstelle ausgegeben, auch die telefonische Beratung findet weiterhin statt (siehe aktuelle Öffnungszeiten www.suchthilfeverbund-duisburg.de).

Adressen/ Kontakt: 

Stadt Duisburg

Amt für Soziales und Wohnen
Fachstelle für Wohnungsnotfälle
Gutenbergstr. 24
47051 Duisburg
Telefon: 0203 283 – 8858

Suchthilfeverbund Duisburg e.V.

Kontakt- und Anlaufstelle Gutenbergstr. 24
47051 Duisburg
Telefonische Erreichbarkeit Montag bis Freitag 10.00 bis 12.00 
Tel.: 0203 60012120
www.suchthilfeverbund-www.duisburg.de

 

Diakoniewerk Duisburg

Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle (ZABV)
Beekstraße 45
47051 Duisburg

Tel.: 0203 9313-100

Telefonische Erreichbarkeit Mo - Fr: 8:00 - 12:30 Uhr
bei Unterbringungsbedarf auch nachmittags von 13:30 - 16:00 Uhr
www.diakoniewerk-duisburg.de

 

Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V.

Wintgensstr. 67

47058 Duisburg

Telefon: 0203 3468084
www.gemeinsam-gegen-kaelte-duisburg.de

 

Duisburger Tafel

Telefon: 0203  35 01 80

www.tafel-duisburg.de

 

Immersatt Kinder und Jugendliche e.V.

Telefon: 0203 456796-10

www.immersatt.org

Förderprogramm Rhein-Ruhr spendet für Duisburger Herzensangelegenheiten wieder 33.000 €

Duisburg, 2. April 2020 - Dass auch gemeinnützige Vereine oder soziale Institutionen von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind, steht außer Frage. Die Volksbank Rhein-Ruhr hat mit ihrem Online-Spendenportal „Förderprogramm Rhein-Ruhr“ ermöglicht, dass rund 33.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus Duisburg verteilt werden.

 „Unser Förderprogramm ermöglicht uns nicht nur eine faire und transparente Vergabe unserer Spenden, sondern lässt uns auch mehr über die Herzensangelegenheiten der Menschen aus unserer Region erfahren. Jeder gemeinnützige Verein kann einen eigenen Projektantrag stellen und hat die Chance auf die Förderung seines Projektes.“ erklärt Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes. Außerdem berichtet er: „Seit Beginn der Corona-Krise spüren wir, dass uns eine erhöhte Nachfrage nach Spenden erreicht. Wir entscheiden im Bedarfsfall, ob wir die Spenden in unser Förderprogramm überleiten oder bei dringenden Angelegenheiten die Spende direkt veranlassen.“

Über die Spendenvergabe im Portal kann im ersten Schritt jeder Internetnutzer entscheiden, indem man seine Stimme für das gewünschte Projekt abgeben. Das Voting auf dem Online-Spendenportal der Volksbank Rhein-Ruhr entscheidet darüber, welche drei Projekte im ersten Schritt eine garantierte Spende von 500 Euro erhalten. Dies kann sowohl über die Internetseite, als auch mit Hilfe von Facebook erfolgen. Hier zählt jede einzelne Stimme! Mit Hilfe der Mitgliederräte der Genossenschaftsbank wird dann über die weitere Vergabe und Höhe der Spenden für die eingereichten Projekte entschieden.

Halbjährlich vergibt die Volksbank Rhein-Ruhr mit Hilfe ihrer Mitgliederräte – bestehend aus Vertretern der gesamten Region, die Mitglieder der Genossenschaftsbank sind - so allein 33.000 Euro an gemeinnützige Organisationen in Duisburg. Oberhausen und Mülheim an der Ruhr und Ratingen-Lintorf erhalten je 16.500 Euro Förderung. So kommen jährlich allein aus diesem Programm Spenden in Höhe von 132.000 Euro zusammen.


Diese Matschküche wurde im vergangenen Jahr durch einer Spende aus dem Förderprogramm finanziert.

Teilen Sie der Genossenschaftsbank mit, was Ihr Herzenswunsch ist: Neue Klettertürme für den Kindergarten, Bewegungsspiele für die Schule und vieles mehr: Eine Bewerbung ist ab sofort unter foerderprogramm-rhein-ruhr.de möglich. Die aktuelle Antragsphase endet am 30. September 2020.
Heute wurden folgende Spendenempfänger für Duisburg über die zugesagten Spenden informiert:
· Karnevals-Verein Obermarxloh e.V.1970
· Förderverein des Kopernikus-Gymnasiums Walsum e.V.
· Schwarz-Weiß Westende Hamborn e.V.
· Zebras helfen Zebras e.V.
· Förder- und Elternverein der GGS Zoppenbrückstraße e.V
· ESV Grün Weiß Roland Meiderich 1922/27 e.V.
· Spvgg. 06/95 e.V. Duisburg-Meiderich
· THW Jugend
· Runder Tisch Marxloh e.V.
· City-Wärme e.V.
· Duisburg gegen Darmkrebs
· THW Helfervereinigung
· Bezirkssportbund Walsum/Fahrn e. V.,
· Familienstiftung Thomas + Erika Münch
· livingroom - help youth grow e.V.
· Förderverein Fachoberschule an der Kantstraße e.V.
· Verein der Freunde und Förderer Christy- Brown- Schule
· Förderverein des Familienzentrums Zaubersterne Duisburg-Untermeiderich e.V.
· zebrakids e.V.
· Verein der Freunde und Förderer der Städt. Gemeinschaftsgrundschule Hebbelstraße
· Spielträume e.V.
· NaturAktiv e.V.
· Bunter Kreis Duisburg - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet
· KG Königreich Duissern 1934 e.V.
· MSV Fanclub Innenhafen e.V.
· Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg e.V.
· Heimat- und Bürgerverein Wanheim-Angerhausen e.V.  
· DUGay e.V. Verein Duisburger Lesben und Schwule
· theatervolk Duisburg e.V.
· Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen des St. Dionysius Kindergartens Mündelheim

SPD Alt-Hamborn/Obermarxloh sammelt Spenden für Obdachlose  

Duisburg, 27. März 2020 - Der Vorsitzende der SPD Alt-Hamborn/Obermarxloh, Ratsherr Muhammet Keteci und Daniel Bäumle, ebenfalls Mitglied der SPD Alt-Hamborn/Obermarxloh starteten einen Spendenaufruf an ihre Mitglieder. „Wir sind total überwältigt vom Ergebnis“, freut sich Muhammet Keteci, „innerhalb von 24 Stunden haben wir 460 Euro Spendengelder erhalten. Vielen herzlichen Dank an alle Spender.“

Gemeinsam mit Ratsherrn Manfred Slykers, der von der Aktion hörte und sich spontan mit 50 Euro beteiligte, wurde das Geld an Pater Oliver vom Petershof in Marxloh übergeben. Pater Oliver wird mit den Spenden die Obdachlosen, die im Sozialpastoralem Zentrum St. Peter Hilfe suchen, unterstützen. Selbstverständlich können jede Bürgerin und jeder Bürger auch direkt an das Zentrum St. Peter in Duisburg-Marxloh spenden.    

Auf dem Bild von links nach rechts: Manfred Slykers, Daniela Bäumle, Pater Oliver, Muhammet Keteci

Telefonische Beratung „Frühe Hilfen“ weiterhin möglich

Duisburg, 26. März 2020 - Aufgrund der aktuellen Situation um das Corona-Virus haben auch die Frühen Hilfen Duisburg ihr Beratungs- und Unterstützungsangebot für Familien angepasst. Die Beratungsstelle in der Stadtmitte der Zentralen Anlaufstelle ist zwar geschlossen,  aber nach wie vor montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr telefonisch (0203) 34699816 erreichbar.  

Darüber hinaus wurde mithilfe der Netzwerkpartner der Frühen Hilfen eine Übersicht mit weiterhin verfügbaren Beratungsangeboten erstellt. Schwangere und Familien, die sich überfordert fühlen, an ihre Grenzen stoßen oder Fragen haben, finden hier Kontakte zu Beratungs- und Hilfeangeboten.  
Wer sich nicht sicher ist, welche Beratungsstelle die richtige ist, kann sich gerne erst bei der Zentralen Anlaufstelle melden. Dort vermitteln die Mitarbeitenden zum passenden Angebot weiter.  

Das Duisburger Netzwerk Frühe Hilfen ist mit Vertretern der Jugend- und Gesundheitshilfe, der Schwangeren- und Erziehungsberatungsstellen sowie der Familienbildung, des Jobcenters, der Krankenkassen und vielen weiteren Angeboten sehr breit und qualitativ hochwertig aufgestellt. Eltern erhalten unkomplizierte Unterstützung in fast allen Belangen. Die Liste und weitere Informationen finden Sie unter www.duisburg.de/fruehehilfen.  

Vonovia unterstützt die Krebsberatung

Bochum/Duisburg, 12. März 2020 - Eine Diagnose, die jeden treffen kann: Krebs. In dieser Situation brauchen Patienten neben ärztlicher Hilfe auch fachkundige Beratung. Deshalb unterstützt die Initiative „Vonovia bewegt Duisburg“ den Verein zur Förderung der Krebsberatung e.V. mit 1.000 Euro. Die Krebsberatung informiert und unterstützt Betroffene, krankheitsbedingte Probleme und Krisen zu bewältigen und vermittelt Kontakte zu Selbsthilfegruppen und anderen Ansprechpartnern. Es ist der einzige Verein dieser Art in Duisburg.  

„Unser Motto lautet: Hilfe für den nächsten Schritt“, beschreibt Sabine Reufels, Mitarbeiterin der Krebsberatung, die Aufgabe des Vereins. Zum 1. April 2020 wird die Krebsberatung umziehen (Düsseldorfer Landstraße 17 in 47249 Duisburg). In den dann größeren Räumlichkeiten kann das Beratungsangebot erweitert werden. Der Verein würde sich auch über Büromöbelspenden freuen.  
„Unsere Spende kann sicher ein wenig helfen, die neuen Räume einzurichten“, freut sich Anna Ostrouchow, Leiterin Operations im Kundenservice von Vonovia. „Uns hat das Angebot der Krebsberatung sehr beeindruckt: Außer psychologischer und sozialrechtlicher Beratung sowie medizinischen Fragestunden können Patienten Entspannungstechniken erlernen und an einer Kunsttherapie teilnehmen.“  

Die Beschäftigten, Geschäftsführung und Betriebsrat von Vonovia in Duisburg wählen unter allen Einsendungen monatlich ein Projekt aus, das mit einer Spendensumme von 1.000 Euro gefördert wird. Zu den bisherigen Gewinner von „Vonovia bewegt Duisburg“ gehören Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V., der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße, der Suchthilfeverbund Duisburg e.V. sowie der Malteser Hilfsdienst mit seinem Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“.  
Wer in Duisburg mit 1.000 Euro etwas bewegen möchte, kann sich mit seinem Projekt bei Vonovia bewerben. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind online hier verfügbar:
www.vonovia.de/vonoviabewegt  

Die Initiative „Vonovia bewegt Duisburg“ ist Bestandteil eines Programms von Vonovia, mit dem das Unternehmen bundesweit soziales Engagement fördert. Gemeinsam mit städtischen Verwaltungen, Sozialverbänden, Kirchen, Nachbarschaftsinitiativen, Quartiers- und Sportvereinen und vielen anderen Akteuren unterstützt Vonovia so das Zusammenleben in den Städten.

Vonovia bewegt Duisburg – Scheckübergabe an die Krebsberatung. Vlnr: Stephan Fromm, 1. Vorsitzender des Vorstands, Alexandra Carolin Fischer von Vonovia, Sabine Reufels von der Beratung und Anna Ostrouchow von Vonovia - Foto: Vonovia / Barajas  

 

Engagement zum Weltfrauentag

100 Herzen für Brustkrebspatientinnen der Sana Kliniken

 

Duisburg, 05. März 2020 – Zum ersten Mal haben Vertreterinnen der Frauenorganisation Inner Wheel Duisburg in den Sana Kliniken Duisburg insgesamt 100 selbst genähte Herzkissen mit dazu passenden Drainagetaschen für Patientinnen der Senologie übergeben.

 

Das Thema Brustkrebs ist ein sprichwörtliches Herzensthema der Frauenorganisation Inner Wheel Duisburg. Bereits seit 10 Jahren erstellen sie ehrenamtlich so genannte Herzkissen für Frauen mit Brustkrebs. Mittlerweile wurden über 1.000 Kissen in Handarbeit erstellt. „Möglich ist diese Aktion nur  durch die Unterstützung der  Sponsoren "Der Stoff“ und "fan Frankenstolz Schlafkomfort,“ betont die Präsidentin HiIdegard Günzel-Wohlfarth.

 

Dr. Margarita Achnoula, die im Oktober 2019 die Sektionsleitung Senologie in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe übernommen hat, möchte die langjährige Tradition fortsetzen, die sie vor zehn Jahren gemeinsam mit Inner Wheel initiiert hatte.
Die Betreuung von Patientinnen mit Brusterkrankungen ist auch ihr  eine Herzensangelegenheit, dazu zählen auch kleine Hilfen im Alltag, zu denen die schönen Herzkissen gehören. Diese sollen Frauen nach Brustkrebsoperationen bei der Genesung helfen. Unter die Achselhöhle gelegt, lindern die Kissen in vielen alltäglichen Situationen den Druckschmerz nach der Operation, wie zum Beispiel beim Liegen oder beim Anlegen des Autogurtes.

vorne v.l.: Ruth Scheer, Mechthild Hassler-von Scheven, Ev Bürgel, Jennifer Döring hinten: v.l.: Dr. Margarita Achnoula, Dr. Ellen Siebeck, Gudrun Krüger, Hildegard Günzel-Wohlfarth, Ruth Stromberg 

Sozialgericht Duisburg: Jahresbericht 2019

„Belastung stagniert auf hohem Niveau“

Duisburg, 4. März 2020 - Im Jahr 2019 gingen 13.227 neue Verfahren (11.888 Klagen und 1.339 Anträgen auf einstweiligen Rechtsschutz) und damit 4,2 % weniger Verfahren als im Vorjahr (13.812) beim Sozialgericht Duisburg ein. Die seit Jahren hohen Eingangszahlen der Sozialgerichtsbarkeit sind u.a. ein Beleg dafür, dass für die Bürgerinnen und Bürger ein großes Bedürfnis für sozialrechtlichen Rechtsschutz besteht.
Das bleibt auch deshalb nachvollziehbar, weil es bei Klagen und Anträgen regelmäßig um abgelehnte, existenzsichernde Leistungen (z. B. Rente, Arbeitslosengeld, Leistungen der Grundsicherung „Hartz IV“) geht. Die Erfolgsquote der Klagen und Anträge auf einstweiligen Rechtsschutz liegt bei 35,5 %. Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) gingen im Jahr 2019 4.991 neuen Verfahren ein.
Bezogen auf alle Eingänge beim Sozialgericht Duisburg im Jahr 2019 entfallen auf dieses Fachgebiet weiterhin 37,8 % und damit wie in den vergangenen Jahren mehr als 1/3 aller Verfahren. Auch der Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung ("KR") hatte mit 2.704 Verfahren erhebliche Eingänge. Gegenüber dem Vorjahr (3001 Verfahren) reduzierte sich jedoch die Zahl der Eingänge im Jahr 2019 um 297 Verfahren.

 "Erfreulich ist, dass die Zahl aller am Sozialgericht Duisburg erledigten Verfahren um 12,4 % gegenüber dem Vorjahr (12.086) gestiegen ist. Insgesamt wurden 13.580 Verfahren erledigt. Der Bestand verringerte sich damit von 14.734 Verfahren zum 31.12.2019 um 2,4 % auf insgesamt 14.381 Verfahren. „Ein solches Arbeitsergebnis ist dem enormen Arbeitseinsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialgerichts Duisburg zu verdanken.“ lobt Vizepräsident KarlDieter te Heesen.

Entsprechende Ergebnisse können auch in Zukunft nur durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine zeitgemäße technische und bauliche Ausstattung der Gerichte gewährleistet werden. Bereits zum Jahreswechsel erfolgten Personalabgänge im richterlichen Bereich, weitere stehen in der ersten Jahreshälfte an. Diese werden vorerst nicht ersetzt werden. Im sogenannten „nichtrichterlichen Dienst“ ist es im Jahr 2019 hingegen gelungen, alle offenen Stellen zu besetzen.

Das Sozialgericht Duisburg beschritt auch im Jahr 2019 weiter den Weg in Richtung elektronischer Rechtsverkehr. Ab dem 01.01.2022 besteht die Verpflichtung für Rechtsanwälte, Behörden und juristische Personen des öffentlichen Rechts am elektronischen Rechtsverkehr teilzunehmen. Es wird erwartet, dass dann 95 % aller bislang in Papierform eingehenden Eingänge elektronisch bei Gericht eingehen und ebenso verarbeitet werden. Eine erhebliche Herausforderung, denn die Arbeitsbedingungen werden sich für alle Beschäftigungsgruppen erheblich verändern.

Mit der Einsatzbereitschaft und Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jedoch auch in der Vergangenheit am Sozialgericht Duisburg immer wieder Veränderungen erfolgreich bewältigt worden.

Deutsche Kleiderstiftung: „Geflüchtete Menschen in Griechenland nicht im Stich lassen“

·        Vorbereitung auf erhöhte Flüchtlingszahlen
·        Deutsche Kleiderstiftung sammelt Kleidung und Schuhe
·        Flexibilität bei Hilfstransporten garantiert Hilfe, wo sie gebraucht wird  

Helmstedt/Duisburg, 04. März 2020 - Immer mehr Geflüchtete stranden in den Grenzregionen zu Griechenland. Wie viele auf europäisches Gebiet durchkommen oder durchgelassen werden, ist unklar. Schon jetzt scheint sich die Versorgung in griechischen Auffanglagern schwierig zu gestalten. Die Deutsche Kleiderstiftung bereitet sich auf mögliche Hilfstransporte vor. Spendenwillige können Kleidung und Schuhe an die Hilfsorganisation senden.

„Sollten sich die Zahlen Schutzsuchender drastisch erhöhen, droht eine humanitäre Katastrophe“, sagt der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung Ulrich Müller.
„Wir erinnern uns an die schrecklichen Bilder vor wenigen Jahren. So viele Menschen litten unter desolaten Zuständen und einer mangelhaften Versorgung mit Hilfsgütern.“ Schon 2016 schickte die Deutsche Kleiderstiftung daher umgehend einen Hilfstransport nach Griechenland. Textilien und Schuhe aller Art sowie speziell Regenbekleidung waren damals gefragt. Nach wie vor ist die Situation in den zahlreichen Lagern, insbesondere auf den griechischen Inseln, sehr angespannt.  

Wer spenden möchte, kann daher gut erhaltene Kleidung und Schuhe in einem großen Karton kostenfrei an die Organisation in Helmstedt schicken. Die Deutsche Kleiderstiftung stellt dafür auf ihrer Website Paketaufkleber zum Download bereit. In Helmstedt werden die Pakete dann geöffnet und der Inhalt von Hand sortiert. „Geeignete Teile nehmen wir für unsere humanitären Einsätze“, erläutert Ulrich Müller. Textilien, die nicht verwendet werden können, werden zur Refinanzierung verkauft. Doch auch finanziell können die Hilfslieferungen unterstützt werden. Auf der Internetseite kann online Geld gespendet werden.  

Als Experte für textile Hilfsprojekte versorgte die Deutsche Kleiderstiftung in der Vergangenheit Geflüchtete nicht nur in Griechenland, sondern unter anderem im Irak und in Südspanien. Doch auch in Deutschland erhielten zahlreiche Menschen Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche.

„Die Hilfe für Menschen, die all ihr Hab und Gut zurücklassen mussten, um sich in Sicherheit zu bringen, ist für uns selbstverständlich“, sagt Ulrich Müller. So rüstet sich die Hilfsorganisation auch für den Ernstfall ungeachtet des tatsächlichen Ziels der Transporte. Flexibel können die Kleiderspenden national oder international Verwendung finden.   Weitere Informationen im Netz unter
www.kleiderstiftung.de oder telefonisch unter 05351/52354-0.  

Bilder aus Griechenland sind 2016 aufgenommen worden - Fotos: Ulrich Müller, Deutsche Kleiderstiftung

Deutsche Kleiderstiftung:
Die Deutsche Kleiderstiftung mit Sitz in Helmstedt sammelt in ganz Deutschland gebrauchte und neue Kleidung sowie Schuhe und Haushaltswäsche. Beim Angebot der Paketspende können Sachspenden kostenfrei an die Organisation geschickt werden. Guterhaltene Ware wird an Bedürftige in Deutschland, Europa und Übersee verteilt. Mehr als 40 hauptamtliche Mitarbeiter engagieren sich für die Stiftung.
Rund 2.500 Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen sowie gemeinnützige Organisationen sammeln vor Ort Kleidung und Schuhe. Die Deutsche Kleiderstiftung ist Mitglied bei FairWertung e.V. und somit der Einhaltung ethischer Standards im Umgang mit gebrauchten Textilien verpflichtet. Durch Geldspenden und den Verkauf der Waren, die nicht verteilt werden können, finanziert sie sich. Dafür wurden auch die Charity-Shops „Zweimalschön“ bereits in mehreren Städten eröffnet. Gegründet wurde die Deutsche Kleiderstiftung 2012 vom Spangenberg-Sozial-Werk e.V.

Vonovia: 1.000 Euro für die Kellerkirche in Neumühl  

Bochum/Duisburg, 28. Februar 2020 - Die Initiative „Vonovia bewegt Duisburg“ unterstützt die Kellerkirche 2.0 in der evangelisch-methodistischen Kirche, Neumühl. Die Duisburger Mitarbeiter von Vonovia haben entschieden, das Projekt „Wir bewegen Neumühl“ mit 1.000 Euro zu fördern. Es wendet sich an alle Kinder und Jugendlichen des Stadtteils und soll ihnen die Möglichkeit geben, Sport zu treiben. In der Vergangenheit hat die Kellerkirche dafür bereits Turnmatten, Slacklines und Wippbretter angeschafft. Nun sollen weitere Sportgeräte folgen.  

„Die wichtigen Bausteine der Kellerkirche 2.0. sind: Glaube – Bildung – Sport“, unterstreicht Margret Bloch, ehrenamtliche Mitarbeiterin. Bereits seit sieben Jahren ist die Kellerkirche in Neumühl tätig. „Bisher hat die Kellerkirche alles mehr oder weniger aus eigener Kraft gestemmt. Da freuen wir uns, dass wir dieses tolle Projekt unterstützen können“, so Anna Ostrouchow, Leiterin Operations im Kundenservice von Vonovia.  
Die Beschäftigten, Geschäftsführung und Betriebsrat von Vonovia in Duisburg wählen unter allen Einsendungen monatlich ein Projekt aus, das mit einer Spendensumme von 1.000 Euro gefördert wird. Die bisherigen Gewinner von „Vonovia bewegt Duisburg“ waren Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V., der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße, der Suchthilfeverbund Duisburg e.V. sowie der Malteser Hilfsdienst mit seinem Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“ und die Tischtennis-Schule-Duisburg e.V.  

Wer in Duisburg mit 1.000 Euro etwas bewegen möchte, kann sich mit seinem Projekt bei Vonovia bewerben. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind online hier verfügbar:
www.vonovia.de/vonoviabewegt

 Scheckübergabe an die Kellerkirche in Duisburg Neumühl - Foto Vonovia /
 Bierwald

Hauptpreisübergabe Lions Sport Adventskalender 2019

Hauptgewinner nimmt Auto in Empfang
Duisbug, 26. Februar 2020 - „Ich habe nicht jeden Tag nachgeschaut, ob ich gewonnen habe, sondern erst nach Weihnachten. Und da musste ich dann zweimal gucken. Die Nummer auf dem Kalender war der Hauptgewinn. Bis dahin hatte ich noch nie etwas gewonnen“, erinnert sich Marwin Otte aus Moers. Und jetzt sogleich einen Mitsubishi Space Star. Diesen nahm er mit seinen Töchtern Malin und Chiara freudig in Empfang.
Überreicht wurde ihm das nagelneue Gefährt von Marc Winkelmann, Geschäftsführer der Brüggemann TS GmbH, und dessen Mitarbeiter Heinz-Jürgen Gasior. Ebenfalls anwesend bei der feierlichen Übergabe waren Annegret Angerhausen-Reuter, designierte Präsidentin des Lions Clubs Duisburg-Concordia, sowie der Sekretär des Clubs Werner Helmrich.  

V.l.: Werner Helmrich und Annegret Angerhausen-Reuter vom Lions Club Duisburg-Concordia überreichen gemeinsam mit Heinz-Jürgen Gasior und Marc Winkelmann (5.v.l.) von der Brüggemann TS GmbH den rollenden Hauptgewinn an Marwin Otte und dessen Töchter Malin und Chiara. Foto: Frank Fischer, Nutzungsrechte: Lions Club Duisburg-Concordia

 

Grundschulkinder liefen für bedürftige Kinder

Duisbug, 17. Februar 2020 - Die Lehrer, Eltern und 200 Schüler der Barbara-Grundschule veranstalteten im Herbst 2019 einen Spendenlauf für bedürftige Kinder des Kinderhilfswerkes KiPa-cash-4-kids von Pater Tobias und seinem Projekt LebensWert. Dabei hatten die Kinder im Vorfeld bei Freunden und Verwandten nach Sponsoren gesucht, die sie pro gelaufener Runde mit einer Spende belohnen.

So liefen Jungen und Mädchen der 1. - 4. Klassen fleißig Runde um Runde für den guten Zweck durch den Neumühler Iltispark. Nun war es soweit. Schulleiter Martin Gerste und seine Schüler hatten eingeladen und verkündeten, das sie 1.137,20 Euro für die bedürftigen Kinder spenden. Der andere Teil wird für eigene Schulprojekte genutzt. Martin Gerste“ Durch Spendenläufe können die Kinder selbst erleben, dass man nie zu klein ist zum Helfen und Gutes zu tun“. Die kleine Juliana ergänzte direkt: „Das könnte selbst meine kleine Schwester im Kindergarten probieren“.
Pater Tobias und Barbara Hackert (linke im Vordergrund) freuen sich sehr über die Spende. Foto: Projekt LebensWert

 

500 Euro für die Kita St. Johannes Duisburg

Duisburg, 12. Februar 2020 - Mitarbeiter des Malteser Krankenhauses St. Johannes-Stift haben beim Tag der Offenen Türe Waffeln für den guten Zweck verkauft. Dabei kamen immerhin 500 Euro zusammen. Das Geld wurde jetzt an die benachbarte Kita St. Johannes übergeben. Im Sommer soll in der Kita eine neue Küche eingebaut werden.
Victoria Schulte ter Hardt (hinten rechts) übergab den symbolischen Scheck an die Kita-Leiterin Annemarie Schiffer und Gisbert Weinand vom Förderverein.

„Vonovia bewegt Duisburg“: Integration an der Tischtennisplatte

Bochum/Duisburg, 7. Februar 2020 - Sport als Mittel der Integration: Diesen Ansatz unterstützt die Initiative „Vonovia bewegt Duisburg“ und fördert die Tischtennis-Schule-Duisburg e.V. (TTS) in Großenbaum mit 1.000 Euro. Entschieden haben darüber die Duisburger Mitarbeiter von Vonovia. Mit dem Geld will der Verein Sportutensilien wie Bälle, Schläger, Tischtennistische und Trikots erwerben.  
„Sport ist keine Frage des Alters, des Geschlechts oder der Herkunft. Daher kann er Menschen über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg zusammenbringen und das Gemeinschaftsgefühl stärken“, ist Georg Hartmann, Jugendwart der TTS, überzeugt. „So kann Sport einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten.“

Einmal pro Woche bietet der Verein Trainingsstunden für Geflüchtete an.  
„Gemeinsamer Sport vermittelt Werte wie Fairness, Toleranz und Respekt“, begründet Anna Ostrouchow, Leiterin Operations im Kundenservice von Vonovia, die Entscheidung der Mitarbeiter. „Uns hat besonders gut gefallen, dass jeder mitmachen kann – völlig unabhängig von seinem kulturellen oder sozialen Hintergrund. Solche Projekte tun unserer Stadt gut.“  

Die Beschäftigten, Geschäftsführung und Betriebsrat von Vonovia in Duisburg wählen unter allen Einsendungen monatlich ein Projekt aus, das mit einer Spendensumme von 1.000 Euro gefördert wird. Die bisherigen Gewinner von „Vonovia bewegt Duisburg“ waren Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V., der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße, der Suchthilfeverbund Duisburg e.V. sowie der Malteser Hilfsdienst mit seinem Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“.  
Wer in Duisburg mit 1.000 Euro etwas bewegen möchte, kann sich mit seinem Projekt bei Vonovia bewerben. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind online hier verfügbar: www.vonovia.de/vonoviabewegt  

Vonovia bewegt Duisburg – Scheckübergabe Malteser an die Tischtennisschule Duisburg. Vlnr: Alexandra Carolin Fischer (Vonovia), Werner Honig, Wolfgang Berger, Sabin Potschinski, Rudi Brockmann, Idriz Babaj, Anna Ostrouchow (Vonovia), Wolfgang Damaschke - Foto Vonovia / Stachelhaus  

Mitarbeiter des DVV-Konzerns spenden 5.656,68 Euro an das Kinderdorf Duisburg

Duisburg, 22. Januar 2020 - „Kleinvieh macht auch Mist“ heißt es sprichwörtlich, wenn man auch kleinste Geldbeträge akribisch sammelt und sie sich mit der Zeit zu einer stattlichen Summe anhäufen. Vereinfacht gesagt ist das auch die Idee hinter der Aktion „Restcentspende“ der Mitarbeiter der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH  (DVV) und all ihrer Tochtergesellschaften. Hunderte Mitarbeiter beteiligen sich und lassen Monat für Monat ihr Nettogehalt auf den nächsten vollen Euro abrunden und spenden die so gesammelten „Restcents“ an eine karitative Einrichtung in Duisburg.  

Kinderdorf-Geschäftsführer Andreas Wieck (Mitte) freute sich gemeinsam mit Steven, Jan, Ayden und Vedin über die Spende der DVV-Mitarbeiter, die Gisela August (Zentrale Dienste der DVV, 3.v.l.) und Jennifer Heidel (Konzernkommunikation, 3.v.r.) überbrachten. Foto Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV)

Ein Spendenempfänger darf sich immer zwei Jahre in Folge über die Spende der DVV-Mitarbeiter freuen. So bekommt die Restcent-Sammlung aus dem Jahr 2019 – wie schon im Vorjahr – das Kinderdorf Duisburg in Großenbaum.
Das Kinderdorf besteht schon seit mehr als 40 Jahren – seit 1994 schließlich als eingetragener Verein – und arbeitet mit Kindern, Jugendlichen und Familien in sozialen Notlagen. Kinder und Jugendliche, die nicht mehr in ihren Familien wohnen können, finden im Kinderdorf eine neue Bleibe und werden dort umfassend betreut. Die insgesamt 89 Mitarbeiter kümmern sich derzeit um 110 Kinder und Jugendliche.
„Unser Ziel ist es dabei immer, durch Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen und deren Familien eine Situation zu erreichen, die eine Rückkehr in das familiäre Umfeld möglich macht“, erklärt Andreas Wieck, der seit Februar 2018 die Leitung des Kinderdorfes übernommen hat.  
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Spendensumme der DVV-Mitarbeiter sogar noch einmal erhöht, denn immer mehr Mitarbeiter beteiligen sich an der freiwilligen Spendenaktion. Insgesamt 565.668 Cents sind im Jahr 2019 zusammengekommen – das sind rund 500 Euro mehr als im Jahr zuvor.
Das Geld war beim Kinderdorf genau an der richtigen Stelle, denn der zentrale Spielplatz auf dem Innenhof des Kinderdorfes sollte eine neue große Attraktion bekommen. Und die steht inzwischen auch. Ein Klettergerüst mit zwei Türmen, Kletternetz und Rutsche.
„Wir freuen uns riesig über die neuerliche Unterstützung der DVV-Mitarbeiter. Von der Restcent-Sammlung des Jahres 2019 können wir einen Allwetter-Begegnungsort auf unserem Gelände realisieren. Dann haben die Kinder und Jugendlichen eine Möglichkeit, auch bei weniger gutem Wetter draußen zu sein und sich zu treffen – unabhängig von den Wohnhäusern“, erklärt Wieck.

Vorgeschlagen wird der Spendenempfänger von den Mitarbeitern des DVV-Konzerns. Gisela August, Mitarbeiterin bei den Zentralen Diensten im DVV-Konzern, hatte das Kinderdorf als Spendenempfänger angeregt. „Als Mitglied des Laufclub Duisburg habe ich beim Benefizlauf vom Kinderdorf erfahren. Ich finde die Arbeit, die hier geleistet wird, unglaublich wichtig und sie hat deshalb jede Unterstützung verdient“, sagt Gisela August.  

Angeregt hatte die Aktion „Restcentspende“ bereits im Jahr 2010 eine Gruppe Mitarbeiter der damaligen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH, heute Netze Duisburg GmbH. Mitarbeiter aus diesem Bereich schlugen damals auch den ersten Empfänger der Restcentspende vor.
- Das Kinderheim St. Josef in Rheinhausen freute sich im September 2011 über die erste Spende in Höhe von rund 4.000 Euro.
- Auch im Jahr 2012 ging die Spende der DVV-Mitarbeiter wieder an das Rheinhauser Kinderheim – erneut waren es rund 4.000 Euro. Angeschafft wurde damals eine Kletterausrüstung. Außerdem konnte eine Gruppe eine Reise ins Emsland veranstalten.
- 2013 freute sich das Kinderheim Sankt Josef sogar über 4.200 Euro, die in eine Kunsttherapie flossen.
- 2014 entschieden die Mitarbeiter der DVV, die Spende einer anderen Einrichtung zukommen zu lassen und spendeten 4.051,60 Euro an die Kindertagesstätte Zaubersterne in Neuenkamp. Von dem Geld wurde ein Klettergerüst für den Außenbereich angeschafft.
- Im Jahr 2015 gingen die Restcents an die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung. 5.869,49 Euro gingen damals in Ausbau und Ausstattung der Fahrradwerkstatt. Danach freute sich der Verein „livingroom e. V.“ in Meiderich zwei Jahre über die Spende aus dem DVV-Konzern. An der Von-der-Mark-Straße wurde der Raum für die Hausaufgabenbetreuung mit einer Klimaanlage ausgerüstet und ein Werkraum im Keller ausgebaut und ausgestattet. Insgesamt gingen in den zwei Jahren 9.204,89 Euro nach Meiderich.  

 

Abschied vom Präsidenten des Sozialgerichts Scheer

Am 15. Januar 2020 wurde der bisherige Präsident des Sozialgerichts Duisburg Ulrich Scheer verabschiedet. Er verlässt nach über sechs Jahren das Sozialgericht Duisburg und wird Präsident des Sozialgerichts Münster.

Der im Jahr 1958 in Kleve geborene und in Münster wohnende Ulrich Scheer begann im Jahre 1990 seine Tätigkeit als Richter in der nordrhein-westfälischen Sozialgerichtsbarkeit. Nach einer Tätigkeit bei den Sozialgerichten Köln und Gelsenkirchen wurde er im Jahre 2000 zum Richter am Landessozialgericht und im Jahre 2005 zum Vorsitzenden Richter am Landessozialgericht ernannt.

Seit Oktober 2013 war er Präsident des Sozialgerichts Duisburg. Neben seiner Tätigkeit als Präsident war Herr Scheer in Duisburg im Rahmen seiner richterlichen Tätigkeit für Streitsachen aus dem Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung zuständig sowie als Mediator tätig. In seine Duisburger Dienstzeit fällt unter anderem das 60-jährige Bestehen des Sozialgerichts Duisburg, das mit einem großen Festakt im Juni 2019 und einer Ende des Jahres 2019 herausgegebenen Festschrift gewürdigt worden ist. Mit seiner freundlichen und hilfsbereiten Art stand Herr Scheer stets sowohl der Richterschaft als auch den Beschäftigten mit Rat und Tat zur Seite und wird in Duisburg vermisst werden. Wann es einen Nachfolger geben wird ist völlig offen.

Sich die Sorgen von der Seele reden

Nachbarschaftscafé MA(H)LZEIT bietet kostenlose Therapiegespräche für Menschen in Not
Duisburg, 16. Januar 2020 - Das Nachbarschaftscafé MA(H)LZEIT der Duisburger Werkkiste (Schulstraße 29 in Duisburg-Bruckhausen) bietet seit Jahresanfang 2020 jeden Mittwoch von 13.00 bis 15.00 Uhr die Möglichkeit, sich im Dialog mit ausgebildeten Gesprächstherapeuten Sorgen und Nöte von der Seele zu reden.

Möglich macht dies eine Kooperation der Duisburger Werkkiste als Träger von MA(H)LZEIT mit dem gemeinnützigen Verein „Naturheilpraxis ohne Grenzen“, kurz: NOG e.V. „Wer zu uns kommt, soll sich bei uns wohlfühlen und bei Bedarf die Hilfe erfahren, die er braucht.“
Dieser Leitspruch gilt für Norbert Geier, Geschäftsführer der Duisburger Werkkiste, ebenso wie für Dr. Heike Goebel, Vorsitzende der „Naturheilpraxis ohne Grenzen“. Was lag da näher als gemeinsam etwas für die Menschen zu tun, die seit Mitte 2019 täglich zu MA(H)LZEIT kommen?

„Viele unserer Besucher sind im Alltag schon sehr einsam und freuen sich über die Gesellschaft, die sie bei uns täglich erleben können“, weiß Christoph Huxohl (Koordinator, Ma(h)lzeit, Duisburger Werkkiste). Die Ma(h)lzeit Mitarbeiter und er haben stets ein offenes Ohr für ihre Gäste und bekommen mit, welche Sorgen und seelischen Nöte viele von ihnen belasten.

In solchen Fällen reicht oft ein gutes und offenes Gespräch beim Essen nicht aus. Sie brauchen therapeutische Unterstützung, können sich diese aber oft nicht leisten. Hier setzt die Zusammenarbeit von MA(H)LZEIT mit dem gemeinnützigen Verein „Naturheilpraxis ohne Grenzen“ an.
Jeden Mittwoch von 13.00 bis 15.00 Uhr sorgen nun erfahrene und empathische Gesprächstherapeuten der „Naturheilpraxis ohne Grenzen“ mit einer psychologischen Sprechstunde dafür, dass Menschen sich ihre Sorgen von der Seele reden können und die für sie so dringend notwendige Hilfe erfahren.

Für Menschen mit geringem Einkommen oder in finanzieller Not arbeiten die Therapeuten ehrenamtlich. Die Gespräche sind für sie kostenfrei.
„Wir arbeiten auf Vertrauensbasis und lassen uns Bedürftigkeit nicht nachweisen, betont Heike Goebel. Sie freut sich, dass sich ihr Team gemeinsam mit den Kollegen von MA(H)LZEIT für Menschen in Duisburg engagieren kann. „Wir wollen nah bei den Menschen in Not sein. Und genau das können wir hier in den Räumlichkeiten der Duisburger Werkkiste“.

V.l.: Bettina Panne-Düffels (NOG e.V.), Jörg Duda (NOG e.V.), Dr. Heike Goebel(NOG e.V.), Christoph Huxohl (Duisburger Werkkiste, Koordinator Ma(h)lzeit), Brigitte Koch (NOG e.V.), Petra Drol (NOG e.V.), Anette Jilke (NOG e.V.)

Hilfsbereitschaft pur – fast 100 Kisten gespendet

Buchholzer Bürger spenden großzügig Lebensmittel für die Duisburger Tafel und den Verein Immersatt

 

Duisburg, 13. Januar 2020 - Auch im siebten Jahr in Folge ist die Spendenbereitschaft der Buchholzer ungebrochen. Am vergangenen Samstag, dem 11. Januar, hatten die Damen des Inner Wheel Clubs Duisburg die Kunden des Edeka Marktes in der Düsseldorfer Landstraße zu Spenden aufgerufen.

Gesammelt wurde auch in diesem Jahr wieder für den Verein Immersatt e.V. und die Duisburger Tafel. Vor allem haltbare Lebensmittel, Körperpflegeprodukte wie Zahnpasta und Duschgel, aber auch Waschpulver und Spülmittel wurden dankend entgegengenommen und noch am gleichen Abend an die beiden Organisationen übergeben. 

„Die Spendenbereitschaft der Buchholzer macht die Aktion so fantastisch, ohne sie ginge hier gar nichts“, so Frau Hildegard Günzel-Wohlfarth, die amtierende Präsidentin des Inner Wheel Clubs Duisburg, die ganz überwältigt die prall gefüllten Kisten begutachtet.
Viele Kunden übergaben den Damen, die am Ausgang warteten nicht nur eine Spende, wozu bei der Aktion „Kauf eins mehr!“ aufgerufen wird, sondern gleich mehrere Artikel. Ein Kunde machte die Damen sprachlos, als er zwei gefüllte Einkaufswagen vor ihnen abstellte.

Tatkräftig unterstützt wurde die Frauen-Organisation von der Jugendorganisation Interact, die aus Schülern und Schülerinnen aus Duisburg besteht. Die meisten von ihnen besuchen das Landfermann-Gymnasium in der Duisburger Innenstadt. 

Die Damen des Inner Wheel Clubs Duisburg, Günter Spikofski (Duisburger Tafel e.V.) und Michael Zeltsch (Immersatt e.V.) freuen sich sehr über die großzügigen Spenden der Buchholzer Bürger.

VINCI-Stiftung unterstützt mit dem Programm „Solidarische Stadt“ neun soziale Projekte in Duisburg  

Duisburg, 10. Januar 2020 - Die VINCI-Stiftung fördert bundesweit Projekte, die sich der Aus- und Weiterbildung sowie der Wiedereingliederung sozialer Randgruppen widmen. Ziel des Programms „Solidarische Stadt“ ist es, kleinere Vereine in sozial benachteiligten Stadtvierteln zu unterstützen. Mit insgesamt 113.160 Euro unterstützt die Stiftung jetzt neun soziale Einrichtungen in den ausgewählten Stadtvierteln Hochheide und Meiderich / Beeck.  
Gefördert werden Grafschafter Diakonie gGmbH - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers, Arbeitskreis Kinder und Jugend Homberg /Ruhrort /Baerl, AWO Ortsverein Homberg, DRK Nordrhein gGmbH, livingroom - help youth grow e.V., Kulturbunker Bruckhausen e.V., Jungs e.V., Pro Hagenshof e.V. und Frauenwürde Duisburg e.V, Beratungsstelle Haus im Hof.
Bei einem Empfang begrüßt Oberbürgermeister Sören Link am Mittwoch, 15. Januar 2020, um 11 Uhr im Rathaus Projektträger und -paten und nimmt den symbolischen Fördermittel-Scheck von Nathalie Vogt, Geschäftsführerin der VINCI-Stiftung, entgegen. Weitere Teilnehmer sind Sozialdezernent Thomas Krützberg und Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann.



Erlös der Weihnachtsaufführung für Farmschulen in Uganda

Duisburg, 6. Januar 2020 - Eine schöne Tradition wird fortgesetzt: Am 23. Dezember ging in Rheinhausen wieder ein besonderes Theaterstück über die Bühne. Aufgeführt wurde im ausverkauften Kom’ma-Theater die etwas andere Weihnachtsgeschichte von Norbert Ebel „Ox & Esel“. Der Erlös der Eintrittskarten kommt der Projektarbeit der Kindernothilfe zugute. Es wurden Spenden in Höhe von 2.700 Euro gesammelt.

Das Weihnachtsstück für Kinder wird jedes Jahr am 23. Dezember aufgeführt und erfreut sich bereits seit 20 Jahren großer Beliebtheit. Mit dem Erlös der Benefizveranstaltung von 2.700 Euro werden Farmschulen in Uganda unterstützt.  Uganda zählt zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. 80 Prozent der Ugander arbeiten in der Landwirtschaft.

Viele Menschen leiden an Hunger und Unterernährung. Kinder sind besonders betroffen. Bürgerkrieg und Aids haben sie elternlos zurückgelassen. Die mobilen Farmschulen bieten Kindern und Jugendlichen eine Perspektive und begleiten sie auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Sie lernen neue Produktionsmethoden in der Landwirtschaft und können so ihre eigene Lebensgrundlage schaffen.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit 1959 benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben. Sie fördert rund 600 Projekte und leistet humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe mehr als 2,1 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 32 Ländern der Erde, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Marathon-Pater läuft in Vietnam für Kinder aus Duisburg

Duisburg, 2. Januar 2020 - Für das Duisburger Kinderhilfswerks „KiPa-cash-4-kids“ stellt sich Pater Tobias dem Ultramarathon in Moc Chau: 72 Kilometer und 3100 Höhenmeter muss er dafür überwinden. Fast jeden Tag trainiert Pater Tobias aktuell für seinen nächsten großen Lauf.  Nur an zwei Tagen in der Woche gönnt er sich eine Pause.  Bis zu 10 Stunden pro Woche verbringt er neben seinem Vollzeitjob auf Laufstrecken in Duisburg, legt hunderte von Kilometern zurück, um am 11. Januar beim großen „Vietnam Trail Marathon“ zu starten. 
Sein Ziel: Mit der Unterstützung von Sponsoren und Spendern armen Kindern in Duisburg helfen. Das Geld das der Pater mit seiner Marathon-Teilnahme sammelt, geht an die Kinderlernküche von „KiPa-cash-4-kids“. 
„Der ,Vietnam Trail Marathon’ ist kein normaler Lauf“, sagt der Pater, „sondern ein extrem harter Ultramarathon, den ich mit Gott an meiner Seite meistern werde.“ Der Geistliche aus Hamborn legt dabei im Landkreis Moc Chau, im Norden Vietnams, 72 Kilometer zurück und überwindet 3100 Höhenmeter. Schon kurz nach dem Start führt den Duisburger Läufer ein steiler Aufstieg ins abgelegene Hinterland, wo die Siedlungen nicht einmal auf Google Maps zu finden sind. Nur drei Deutsche von insgesamt 181 Teilnehmern nehmen am Wettkampf teil.  Tagsüber liegen im Januar die Temperaturen im Landkreis Moc Chau um die 28 Grad Celsius.
„Die Luftfeuchtigkeit von ca. 80 Prozent und die Zeitverschiebung erhöhen die Strapazen bei diesem Lauf dann nochmal zusätzlich“, erklärt Pater Tobias. „Das sind auch einige der Gründe, warum nur erfahrene Läufer teilnehmen dürfen, die zuvor mindestens einen Ultra-Marathon oder ein gleichwertiges Rennen wie beispielsweise den Ironman absolviert haben.“ Den Lauf möchte Pater Tobias in maximal 12 bis 15 Stunden beenden.
„Das ist angesichts der Höhenmeter und dem Klima in Vietnam schon eine Herausforderung“, so der Duisburger. Ihm geht es aber nicht nur um die sportliche Leistung. Sein Ziel: „Mit dem Lauf sollen mindestens 6.000 Euro an Sponsorengeldern und Spenden zusammenkommen, um die Aktionen im Jahr 2020 in der Kinderlernküche von ‚KiPa-cash-4-kids‘ zu finanzieren“, so der Ordensbruder der Prämonstratenser-Abtei Hamborn. Bei dem Kinderhilfswerk „KiPa-cash-4-kids“ handelt es sich um ein Projekt, das Pater Tobias ins Leben gerufen hat, um benachteiligte Kinder zu fördern und zu unterstützen. „Mittlerweile ist jedes dritte Kind in Duisburg langfristig von Kinderarmut bedroht“, sagt Pater Tobias, „dagegen will ich mit meinen Läufen etwas unternehmen.“
Alle Reisen finanziert der Geistliche übrigens privat und nimmt sich für diese Zeit Urlaub. Insgesamt nahm er im letzten Jahr an 11 Ultra- und Marathonläufen teil.  Seit seiner Laufkarriere vor 13 Jahren ist der Marathon-Pater, der mit 43 Jahren mit dem Laufen begann, 86 Ultra-und Marathons gelaufen. Bis heute lief er 54.500 km für arme Kinder bei Wettkämpfen und beim Training. 

Spendenkonto:  Pater Tobias läuft für benachteiligte Kinder in Duisburg und sammelt mit seiner Teilnahme am Vietnam-Ultramarathon Spenden. Unter folgendem Konto kann gespendet werden:

Spendenkonto: Bank im Bistum Essen, BIC: GENODED1BBE, IBAN: DE34360602950010766036, Spendenquittungen werden ausgestellt. Foto: Projekt LebensWert 

British Tea Time für das Frauenhaus  

Duisburg, 23. Dezember 2019 - Das Frauenhaus Duisburg durfte sich erneut über die Unterstützung des Lions Club Duisburg-Landschaftspark freuen! Im November 2019 lud Präsidentin Marion Neumann-Wolff zur British Tea Time in die Notkirche Duissern ein. Die Veranstaltung wurde zahlreich besucht, sodass die stattliche Summe von 1.550,-€ als Spende für das Frauenhaus zusammen gekommen ist.
Zur Übergabe der Spende wurde Frauenhaus-Leitung Karin Bartl von den Repräsentanten des Lions Club Duisburg-Landschaftspark Andrea Demtröder und Carsten Tum besucht.
Die Spende soll im Jahr 2020 für das Ferienprogramm mit den Bewohnerinnen und ihren Kindern eingesetzt werden. Es werden jedes Jahr in den Schulferien Ausflüge und auch Veranstaltungen im Frauenhaus organisiert, damit die Frauen und Kinder wieder am sozialen Leben teilhaben und aus der erlebten Freude wieder Kraft schöpfen. Das Ferienprogramm kann nur aus Spenden finanziert werden. Vielen herzlichen Dank für das große Engagement des Lions Club Duisburg-Landschaftspark, auch im Namen der Bewohnerinnen und ihrer Kinder!  

Frauenhaus Duisburg, v.l. Andrea Demtröder, Karin Bartl, Carsten Tum


26. Benefizveranstaltung brachte 2.400 Euro für die Lebenshilfe

Duisburg, 22. Dezember 2019 - Zum 26. Mal fand die Benefizveranstaltung in Duisburg-Ruhrort zu Gunsten der Lebenshilfe Duisburg statt. Gundula und Michael Scholz von der Taverne in Ruhrort haben wie alljährlich zum 4. Adventssonntag zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Unter der Schirmherrschaft von Herrn Oliver Wittke (MdB) spielte der Blockflötenkreis unter Leitung von Birgit Jacobs Weihnachtslieder und es wurden Weihnachtsgeschichten vorgetragen.

Die weihnachtliche Stimmung aller Gäste trug anschließend dazu bei, dass alle eifrig ihre Geldbörsen öffneten und großzügig spendeten. Dagmar Frochte, Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe in Duisburg, freute sich sehr über den überreichten Spendenkorb. Sie teilte bei ihren Dankworten mit, dass sie von der Spendenbereitschaft dieses Jahr wieder überwältigt ist und dass der eingesammelte Betrag zwei Projekten zufließt.

So für die Intensivwohngruppe und der Inobhutnahme in Duisburg-Homberg. Dort leben Babys und Kleinkinder bis 6 Jahren mit ihren Müttern oder Vätern. Das Team unterstützt die Familien im Familienalltag, also auch bei der Planung von Freizeitaktivitäten wie z.B. Ausflüge in die umliegenden Frei- und Hallenbäder zu Kindermuseen und Parks. Dafür wird ein Budget für Eintrittsgelder und Fahrtkosten benötigt.   
Dagmar Frochte /Foto) bedankte sich aber auch noch einmal bei den Ehel. Scholz und den vielen Helfern für das jahrelange beispielhafte Engagement zu Gunsten der Lebenshilfe Duisburg. Danach verabschiedeten sich alle Gäste fröhlich, in der Hoffnung, sich nächstes Jahr wieder gesund und munter bei Familie Scholz am 4. Adventssonntag zu treffen.

Frühe Bescherung für schwerkranke Kinder

Krebshilfe für Kinder e.V. besucht die Kinderklinik

Duisburg, 19. Dezember 2019 - Als sie die prall mit Spielzeug und Leckereien gefüllten „Schatzkisten“ öffneten, strahlten die Augen der kleinen Patienten. Bereits im vierten Jahr in Folge besuchten Karoline Grundmann und Michael Prösch vom Verein „Krebshilfe für Kinder e.V.“ die Kinderklinik des Helios Klinikums Duisburg. Sie hatten rund 80 Boxen im Gepäck, um den Kindern, welche die Weihnachtstage im Krankenhaus verbringen müssen, eine Freude zu bereiten. Gestiftet wird der Inhalt vom Verein und lokalen Unternehmen.

In diesem Jahr unterstützt die Druckerei Rhiem aus Voerde die Aktion. Auch für den Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Peter Seiffert, sind solche Momente immer besonders: „Es ist schön zu sehen, welche Freude man Kindern mit diesen kleinen Überraschungen machen kann, besonders in einer für sie so aufregenden Zeit und in ungewohnter Umgebung.“

Zusammen mit den Kindern durchstöberte er die vielen bunten Tüten und bedankte sich bei den Organisatoren der Spendenaktion. Neben der Duisburger Kinderklinik engagiert sich die „Krebshilfe für Kinder“ bundesweit in zahlreichen anderen Projekten. „Wir helfen immer da, wo öffentliche Träger nicht eintreten“, erklärt Prösch. Für diese Arbeit ist der Verein auf Spenden, Erbschaften und Mitgliedsbeiträge angewiesen. Weitere Informationen auf www.krebshilfefuerkinder.de    


Dr. med. Peter Seiffert (links) freut sich mit den Patienten der Kinderklinik über die Geschenke von Krebshilfe für Kinder e.V., überreicht von Karoline Grundmann (2. v.l.) und Michael Prösch (Mitte).

Holzbau Wendt GmbH sponsert Baumaßnahmen in der KiTa „Rotznasen“

Torsten Will erfüllt Kinderwünsche im Programm von STUDIO 47

 

Duisburg, 17. Dezember 2019 - Für die Kindertagesstätte „Rotznasen“ war es wie ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: Der Boden im Tobezimmer wurde generalüberholt, die Bauecke bekam ein maßgefertigtes Kletter- und Spielgerüst und im Außenbereich wurde ein neuer Rasen verlegt. Für die 22 Kinder und das KiTa-Team gingen damit gleich drei langgehegte Wünsche auf einmal in Erfüllung.

 

Möglich gemacht hat es „Wo ein Will, da auch ein Weg“, das neue TV-Format von STUDIO 47, bei dem Moderator und Erfolgstrainer Torsten Will Kinderträume wahr werden lässt. Am vierten Adventswochenende ist die Sendung als Vorpremiere im Programm zu sehen; im kommenden Jahr startet die Serie dann deutschlandweit im Regionalfernsehen.

 

Die Umbaumaßnahmen bei den „Rotznasen“ wurden großzügig von der Holzbau Wendt GmbH gesponsert. Das Duisburger Unternehmen hat die Kosten für alle Schreiner- und Gartenarbeiten übernommen – und diese im Rekordtempo von nur zwei Wochen umgesetzt.

 

Und Torsten Will konnte noch weitere Herzenswünsche erfüllen: Für die Jungen und Mädchen der Grundschule an der Beethovenstraße wurde die Turnhalle in einen Konzertsaal verwandelt; und für den fünf Monate alten Phil wurde die Suche nach einem Epilepsie-Warnhund gestartet.

 

„Wo ein Will, da auch ein Weg“ läuft am Samstag, 21. Dezember, um 19:45 Uhr im Programm von STUDIO 47 und wird am darauffolgenden Sonntag um 18:45 Uhr wiederholt. Außerdem ist die komplette Folge im YouTube-Kanal des TV-Senders verfügbar. 

 

Torsten Will (links) und die Holzbau Wendt GmbH haben den „Rotznasen“ drei langgehegte Wünsche erfüllt. (Foto: STUDIO 47)

 

 

Spendenaktion zum 60.: Bäckerei Bolten unterstützt die Kindernothilfe

Duisburg, 17. Dezember 2019 - Eine besondere Herzenssache ist es Maite Bolten-Bahr, Verkaufsleiterin der Bäckerei Bolten, die Arbeit der Kindernothilfe mit einer Spende zu unterstützen. 3.813 Euro kamen durch den Verkauf von Laugenherzen zustande, die neu ins Sortiment aufgenommen wurden. Von jedem Laugenherz, das vom 9. bis 15. Dezember verkauft wurde, gehen 60 Cent als Spende an die Kindernothilfe. 
„Die Bäckerei Bolten und die Kindernothilfe teilen ein wichtiges Jubiläum: Beide werden in diesem Jahr 60“, sagt Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. „Wir freuen uns deshalb umso mehr, dass die Bäckerei Bolten zusätzlich auch unseren Neujahrslauf am 4. Januar 2020 rund um die Sechs-Seen-Platte-unterstützt.“ (Weitere Informationen unter
https://neujahrslauf-duisburg.de/)

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert rund 600 Projekte und leistet humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe mehr als 2,1 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 32 Ländern der Erde, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Claudia Steinke (rechts), Filialleiterin der Bäckerei Bolten auf der Königstraße in der Innenstadt, überreicht Katrin Weidemann (links) den Scheck über 3.813 Euro. Quelle: Martin Bondzio/Kindernothilfe

 1.000 Euro für Suchthilfeverbund

Unterstützung für suchtkranke und obdachlose Menschen    
Duisburg, 12. Dezember 2019 - Die Initiative „Vonovia bewegt Duisburg“ hat einen dritten Gewinner: Die Duisburger Mitarbeiter des Unternehmens entschieden sich für den Suchthilfeverbund Duisburg e.V.. Er wendet sich mit dem Projekt „Streetwork Innenstadt“ an suchtkranke, obdachlose Menschen in der Duisburger Innenstadt. Der Verein setzt vier Streetworker ein, hält Sanitäranlagen und Waschräume bereit und bietet Beratungsgespräche an. Das Projekt startete im Mai diesen Jahres.  
„Der Suchthilfeverbund Duisburg e. V. leistet mit dem Aufbau der Kontakt- und Anlaufstelle und dem Streetwork Projekt einen ersten Beitrag zur Ausweitung der lange geforderten niedrigschwelligen Angebote in der Duisburger Suchthilfe. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind in der Innenstadt und im Kantpark unterwegs und eröffnen Wege ins Hilfesystem“, beschreiben Mustafa Arslan und Dita Gomfers vom Suchthilfeverbund das Projekt.  

„Das Projekt Streetwork Innenstadt ist ein Beispiel dafür, wie Hilfe ganz unmittelbar bei den Menschen, die sie brauchen, ankommt. Das hat die Duisburger Kollegen und mich besonders überzeugt“, so Anna Ostrouchow, Leiterin Operations im Kundenservice von Vonovia. „Wir sind froh, dass wir mit unserer Initiative ehrenamtliches Engagement wie dieses in unserer Stadt unterstützen können.“  

Der Suchthilfeverbund Duisburg ist ein gemeinnütziger Verein. Zu den Mitgliedern der Mitgliederversammlung zählen Vertreter der Stadt Duisburg, des Diakoniewerks Duisburg GmbH, des Caritasverband Duisburg e. V. sowie der Alexianer Bürgerhaushütte GmbH. Finanziert wird die Arbeit mit Mitteln der Stadt Duisburg und des Landes NRW sowie Spenden für Projekte.  

Die Beschäftigten, Geschäftsführung und Betriebsrat von Vonovia in Duisburg wählen unter allen Einsendungen monatlich ein Projekt aus, das mit einer Spendensumme von 1.000 Euro gefördert wird. Unter dem Motto „Vonovia bewegt Duisburg“ läuft diese Initiative vorerst für ein Jahr. Die bisherigen Gewinner waren Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. und der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße.  
Wer in Duisburg mit 1.000 Euro etwas bewegen möchte, kann sich mit seinem Projekt bei Vonovia bewerben. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind online hier verfügbar:
www.vonovia.de/vonoviabewegt      
Von links nach rechts: Bei der Scheckübergabe freuten sich Deborah Pelzer, Natalie Stein, Peter Selisko, Mustafa Arslan, Lisa Marie Kröll und Dita Gomfers  von Streetwork Innenstadt und  Alexandra Carolin Fischer und  Thuy Ly Kukutz von Vonovia.  Foto: Vonovia/Bierwald


Zwei Jahre Aktivitäten des Fördervereins für Palliative Arbeit Duisburg

Duisburg, 11. Dezember 2019 - Seit nunmehr fast zwei Jahren kümmert sich der Förderverein Palliative Arbeit Duisburg e.V. um die Unterstützung schwer erkrankter Menschen in der Stadt. Einer der Arbeitsschwerpunkte: schnelle Hilfe bei Notlagen und unbürokratische Hilfe, wenn niemand anders bereit steht. Vier Beispiele aus der Arbeit des gemeinnützigen Vereins.

Unterstützung für Hobby-Modellbauer
Der kräftige Diesel der Mercedes-Actros-Zugmaschine läßt seinen Motor aufheulen. Der erste Gang wird eingelegt und das schwere Fahrzeug setzt sich in Bewegung. Dirk Klingenberg aus Mülheim an der Ruhr demonstriert seine aufwändiges Hobby. Denn der Mercedes ist zwar beeindruckend, aber nur rund 30 Zentimeter hoch und 50 Zentimeter lang; Maßstab 1:14. Er fährt mit leuchtenden Scheinwerfern über das helle Laminat der Parterrewohnung des 56jährigen. Auch die Augen von Klinkenberg leuchten, was selten geworden ist. Er ist todkrank und seit Frühjahr 2019 Palliativpatient. 
Wenn er von seinem Leben, seinem Hobby oder seiner Krankheit erzählt rasselt der Atem. Im Schlafzimmer steht das Sauerstoffgerät, das ihm vor allem Nachts leichte Linderung bringt. Denn mehr kann die Medizin nicht für ihn tun. Als sich die erschreckende Diagnose allmählich in seinem Kopf durchsetzte, erinnerte er sich an sein früheres Hobby: Modellbau. Waren es in seiner Jugend vor allen Segelboote oder später ferngesteuerte Rennwagen, „die auch mal einen echten GTI stehen ließen“, erzählt Klinkenberg, sind es nun die Sattelzugmaschinen.

Dirk Klinkenberg ist stolz auf sein Werk.

„In der verbleibenden Zeit wollte ich mir diesen Wunsch noch erfüllen“, sagt er. Auch das Grübeln über die eigene Situation sollte wenige Stunden am Tag aus dem Kopf verdrängt werden. Einige tausende Teile aus Aluspritzguss und Kunststoff, mehrere Meter Kabel, hunderte Schrauben und diverse elektronische Schaltelemente mussten zusammen gebaut werden. Monatelang schraubt und fügte der Mülheimer die Teile zusammen.
„Ist alles geschraubt“, sagt er und merkt an, „was nicht passt, wird wieder auseinander gebaut“. Ausdauer und Geduld sind gefordert.  Beides kennzeichnen das Lebens des früheren Eisengiessers. Er erzählt vom Tod seines Vaters, der ihm zwei Pferde hinterließ, ihm der mit den Vierbeinern eigentlich nichts zu tun hatte. Drei Monate dauerte es bis die beiden Tiere zutrauen zu ihm fassten.

„Ich habe sie nicht gedrängt, da ist nichts zu erzwingen, ich war einfach nur immer da, dann kamen sie“, erzählt Klinkenberg. Vielleicht ist Geduld in seiner gegenwärtigen Situation nicht das schlechteste. Dann entstand der Wunsch, dem Astros einen US-Truck, einen Grand Hauler, folgend zu lassen.  An diesem Punkt kam der Förderverein ins Spiel. Denn Dirk Klinkenberg kann sich nicht zweimal im Jahr einen solchen Bausatz leisten.
Mit Hilfe des betreuenden Palliativpflegedienstes beantragte er das benötigte Geld. „Genau dafür sind wir da“, unterstreicht Hartmut Kowsky-Kawelke vom Förderverein Palliative Arbeit e.V., und überwies den Betrag nach kurzer Beratung im Vorstand des gemeinnützigen Vereins.

Hilfe für Aquaristiker
Frank Balz lebte für sein Hobby: Aquaristik. Seine Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in Duisburg-Neudorf beherbergte über 20 Aquarien: im Wohnzimmer und Schlafzimmer große Becken, mit wahren Unterwasserlandschaften: dunkelgrün bewegten sich die feingliedrigen Wasserpflanzen, die den Fischen schütz bieten. In der Küche eine Vielzahl von keinen Becken, die der Zucht dienten. Frank Balz ist mittlerweile verstorben. Er ist 57 Jahre alt geworden. Seit Februar 2019 war er Palliativpatient. Er wohnte in seiner Neudorfer Wohnung im erste Stock und konnte wegen seiner fortschreitenden Krankheit immer schlechter die Treppe bewältigen. 

Glücklicherweise wurde im gleichen Haus eine Parterrewohnung frei. Schnell war der Umzug organisiert. Seine frühere Frau und ihr heutiger Mann stand ihm hilfreich zur Seite. Aber den Aquarien-Umzug schafften sie nicht. Die Not war groß. „Diese unklare Situation belastete den Patienten sehr stark, alle Krankheitssymptome verstärkten sich“, berichtet Jose, der sich als Palliativpfleger um Balz kümmerte. Umso erleichterter war der Neudorfer als sich eine Lösung zeigte: mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins wurde der Umzug der Fische in die Parterre organisiert. Und der Pfleger konnte eine gesundheitliche Stabilisierung feststellen. 

Palliativpflege und Wünschwagens des ASB halfen Hombergerin
Das kleine Ausflugsboot dümpelt durch die Wellen der Herengracht in Amsterdam. Im Heck eine ungewöhnliche Reisegruppe. Susanne Lodde aus Duisburg-Homberg mit Lebensgefährten und Mutter. Zudem Krankenpfleger eines Palliativpflegedienstes sowie Begleiter des Wünschwagens des ASB in Nordrhein-Westfalen. Die 51jährige hatte einen „letzten Wunsch“: noch einmal Amsterdam besuchen.  Und an diesem Tag im September geht der Wunsch in Erfüllung. Morgens um acht fuhr der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Homberg vor.
„Das Fahrzeug hat alle Funktionen eines Rettungswagens“, erläutert Amelie Hecker vom ASB in Essen, „es ist nur gemütlicher und schöner eingerichtet. So können an Wunschorten und auf Wunschwegen noch einmal wichtige Momente ermöglicht werden, die das Leben, auch wenn es nicht mehr zu verlängern ist, noch einmal ein Stück vergrößern.“
An diesem Tag ist es die Amsterdamer Altstadt, die kleine Gruppe fasziniert mit ihren lauschigen Backsteingassen. Dann kehrten sie in ein typisch niederländisches Restaurant ein, um nach dem Essen das Rundfahrt-Schiff zu besteigen. Susanne Lodde tut alles um die Krankheit zu besiegen. Und sie genießt an diesem sonnigen Tag in der Hauptstadt des Nachbarlandes jede Minute. Für Donald Onwudinjo und seine Familie aus Duisburg war ein Sonntag im Juli ein ganz besonderer Tag.
Mit Hilfe des Fördervereins und des ASB besuchte der Schwerkranke Duisburger den Zoo der Stadt. Seine vier Kinder sowie seine frühere Ehefrau begleiteten ihn. Ebenso dabei, ein spezialisiertes Pflegeteam des Arbeiter-Samariter-Bundes(ASB). Möglich wurde der Tagesausflug durch eine neue Kooperation des Fördervereins für Palliative Arbeit Duisburg e.V. und des Wünschwagens des ASB Ruhr.  

Susanne Lodde( 2.v.r) mit Lebensgefährten und Mutter bei der Bootsfahrt.


Mittlerweile seit 2014 erfüllt der ASB-Ruhr mit seinem voll ausgestatteten Fahrzeug letzte Wünsche, bei dem der Transport der begleiteten Menschen immer eine wichtige Rolle spielt. Für die Fahrten werden speziell auf die Bedürfnisse von schwerkranken Menschen abgestimmte Fahrzeuge eingesetzt. Spezielle Stoßdämpfer, eine Musikanlage sowie ein harmonisches Konzept aus Licht und Farben machen die Reise zu einem angenehmen Erlebnis. Der Wünschewagen verfügt über eine moderne notfallmedizinische Ausstattung, so dass das begleitende Team immer medizinische Hilfe leisten kann.  

Seit mehr als zwei Jahren ist der Förderverein für Palliative Arbeit in Duisburg tätig. Er kümmert sich um die konkrete Hilfe für Palliativpatienten, die über medizinische und pflegerische Fragen hinaus gehen. Benötigen sie oder ihre Angehörigen Hilfe? Kontakt. Tel. 0176 345 192 44 • E-Mail:
kontakt@palliative-arbeit-duisburg.de.
Darüber hinaus bietet der Förderverein mit seinen Seminaren „Letzte Hilfe“ Hinweise für Angehörige, die ihre kranken Familienmitglieder betreuen. Der Verein veranstaltet Fachsymposien für in der Pflege tätiger zu den unterschiedlichen Themen der Palliative Arbeit.

Spenden für die Arbeit der gemeinnützigen Einrichtung an Förderverein für Palliative Arbeit Duisburg e.V. Sparkasse Duisburg IBAN: DE 3535 05000 0020 0336 824 BIC: DUISDE33XXX.

Duisburger Verein gewinnt in der Kategorie Generationen verbinden

Dachpreis für freiwilliges Engagement wird an insgesamt sieben Preisträgerinnen und Preisträger verliehen / Preisgelder in Höhe von insgesamt 45.000 Euro

Ein Livestream der Veranstaltung: www.deutscher-engagementpreis.de oder www.facebook.com/DerDeutscheEngagementpreis bzw. www.facebook.com/bmfsfj oder www.facebook.com/Fernsehlotterie


Berlin/Duisburg, 5. Dezember 2019 –
Am Internationalen Tag des Ehrenamtes (05.12.) wird in Berlin der Deutsche Engagementpreis 2019 verliehen. Der Dachpreis für freiwilliges Engagement wird in fünf jeweils mit 5.000 Euro Preisgeld dotierten Kategorien sowie einem mit 10.000 dotierten Publikumspreis vergeben. Außerdem hat sich die Jury des Deutschen Engagementpreises in diesem Jahr entschlossen, mit einem zusätzlichen Sonderpreis ein Zeichen zu setzen.

Aus Duisburg wird in der Kategorie Generationen verbinden der Verein Tausche Bildung für Wohnen e. V. ausgezeichnet.
Die Preisverleihung Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey unterstreicht in Berlin bei der Eröffnung der festlichen Preisverleihung im Deutschen Theater vor über 600 Gästen: „Mit dem Deutschen Engagementpreis ehren wir diejenigen, die einen Unterschied machen. Menschen, die sich für andere einsetzen, für unsere Demokratie, gegen Missstände, für zwischenmenschlichen Dialog und ein gutes gesellschaftliches Miteinander. Sie stehen stellvertretend für die rund 30 Millionen Menschen in Deutschland, die sich auf vielfältige Art und Weise für den Zusammenhalt in unserem Land stark machen“.

Moderiert von Nazan Gökdemir, werden die Preisträger gewürdigt von prominenten Laudatorinnen und Laudatoren wie u. a. der Schauspielerin Renan Demirkan, den Para-Leichtathleten Niko Kappel und Mathias Mester sowie Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie, und Dr. Richard Lutz, Beiratsvorsitzender der Deutsche Bahn Stiftung und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG. Ein künstlerisches Programm begleitet die Festveranstaltung.

Aus Duisburg wird in der Kategorie Generationen verbinden der Verein Tausche Bildung für Wohnen e.V. ausgezeichnet. Die Stadtteile Duisburg-Marxloh und Gelsenkirchen-Ückendorf stehen vor mehrfachen Herausforderungen: Kinderarmut, Arbeitslosigkeit, Lehrermangel und Wohnungsleerstand liegen weit über dem bundesweiten Durchschnitt. Der Verein Tausche Bildung für Wohnen e. V. aus Duisburg fördert die Kinder aus diesen Stadtteilen in ihrer persönlichen, sozialen und schulischen Entwicklung. Die Idee ist so einfach wie gut: Junge Erwachsene im Bundesfreiwilligendienst oder im Studium wohnen dort für mindestens ein Jahr mietfrei. Im Gegenzug unterstützen sie in gezielten Lern- und Förderangeboten die Kinder des Stadtteils und stärken so gleichzeitig das kooperative Miteinander vor Ort. Seit der Gründung 2012 engagierten sich bereits 42 Bildungspatinnen und Bildungspaten im Verein und ermöglichten Betreuungsangebote für über 500 Kinder.
Die Schriftstellerin und Schauspielerin Renan Demirkan hält bei der Preisverleihung die Laudatio für Tausche Bildung für Wohnen.

Weitere Preisträgerinnen und Preisträger 2019
Kategorie Demokratie stärken: Für eine faire Debattenkultur engagiert sich ichbinhier e. V. aus Hamburg. Dem Verein gelang es in Deutschland, eine Facebookgruppe mit inzwischen etwa 45.000 Gruppenmitgliedern aufzubauen – die größte Counter-Speech-Initiative Deutschlands. Gegen Beleidigung, Häme und persönliche Angriffen posten die Mitglieder des Netzwerks tagtäglich sachliche, konstruktive und menschenfreundliche Kommentare. Außerdem bietet der Verein Weiterbildung und Beratung für Vertreterinnen und Vertretern von Medien und Politik an.
Mit ihrem Engagement setzen sie ein persönliches und zugleich zivilgesellschaftliches Zeichen für Demokratie und Toleranz. Kategorie Leben bewahren: Die drei Schülerinnen Leonie und Zoë Prillwitz sowie Aurélie Zimmermann aus Friedberg (Bayern) haben sich dem Problem Mikroplastik gestellt – feinste Kunststoffpartikel, die über Abwässer in unsere Umwelt gelangen und samt Schadstoffen Teil unserer Nahrungskette werden können. Im Projekt „Mikroplastik - Gefahr aus dem Haushalt?!“ erforschen sie, wo das Mikroplastik herkommt.
Ihre Idee: Mikroplastikfilter für Waschmaschine und Waschbecken bekämpfen die Schadstoffe direkt an der Quelle, sodass diese gar nicht erst ins Abwasser geraten. Mit diesen Filtern kann jeder beim Waschen einfach und effektiv selbst zum Umweltschutz beitragen.

Kategorie Grenzen überwinden: Rund siebzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei der CDS GmbH, einem Repro-Unternehmen aus München. Davon sind etwa dreizehn Prozent gehörlos oder haben starke Einschränkungen beim Hören.
Damit die Kommunikation auch mit Barrieren im Alltag gut klappt, bietet die Firma Gebärdensprachkurse für die ganze Belegschaft an. Außerdem arbeiten zwei Geflüchtete in dem Team mit, das aus vierzehn Nationalitäten besteht. Ziel ist es, alle Mitarbeitenden unabhängig von Voraussetzungen oder Einschränkungen gleich ins Team einzubinden und neue Begegnungsräume zu schaffen.
Die Firma CDS GmbH kooperiert mit einer Fachoberschule aus der Region, damit Praktikantinnen und Praktikanten mit Hörbeeinträchtigung beschäftigt werden können.

Kategorie Chancen schaffen: Beim Projekt „Obdachlose zeigen Schülern ihr Berlin“ von querstadtein e. V. aus Berlin werden Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen waren, aktiv: Als Stadtführerinnen und Stadtführervermitteln sie ihre eigene Erfahrung und Sicht. Aus erster Hand berichten sie vom Leben auf der Straße und von ihren ganz privaten Schicksalen. Auf den Touren erfahren die Jugendlichen nicht nur viel über Wohnungs- und Obdachlosigkeit in der Hauptstadt. Sie tauschen sich mit Menschen aus, denen sie sonst vielleicht mit Vorbehalten begegnen oder ausweichen.
Die Mitwirkenden des Projekts werden für ihren Lebensmut und die beispielhafte Fähigkeit gewürdigt, mit einfachen Mitteln jungen Menschen einladend ein schwieriges Anliegen nahezubringen.

Publikumspreis: Die Bürgerinnen und Bürger haben entschieden und mit 16.336 Stimmen den Verein SOKO Tierschutz aus Planegg (Bayern) auf den 1. Platz der Online-Abstimmung über den Publikumspreis gewählt. Seit seiner Gründung vor sieben Jahren liegt die Besonderheit der Vereinsarbeit in investigativer Recherche. In öffentlichkeitswirksamen Protestaktionen machen die aktiven Mitglieder gegen Rechtsbrüche in der Tierhaltung und für die Rechte der Tiere mobil. So deckten sie bisher unbekannte Missstände auf, wie die systematische Schlachtung kranker Kühe oder illegale Primatenversuche.
Die Engagierten klären Verbraucherinnen und Verbraucher mittels medialer Berichterstattung über Tierhaltung und Fleischproduktion auf. Dabei nehmen sie auch die Folgen für die Umwelt und den Schutz der Menschen in den Blick.

Sonderpreis
: Außerdem hat sich die Jury des Deutschen Engagementpreises in diesem Jahr entschlossen, mit einem zusätzlichen Sonderpreis ein Zeichen zu setzen: Der Preis hebt ein Projekt hervor, das in besonderem Maße beispielhaft für freiwilliges Engagement und eine couragierte Zivilgesellschaft steht – die „Ostritzer Friedensfestinitiative“.
Die kleine Stadt Ostritz in Sachsen sorgt für großes Aufsehen: Seit 2018 engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Friedensfesten und einem Friedenslauf für ein demokratisches Miteinander in ihrer Region, als Antwort auf rechtsextreme Festivals und Kampfsportveranstaltungen in Ostritz. Mit ihren Friedensfesten hat sich die Bürgerschaft ehrenamtlich, zusammen mit dem Internationalen Begegnungszentrum und der Stadtverwaltung, dazu entschlossen, ihre Stadt nicht den Rechtsextremen zu überlassen.
Mit großem, kreativem Engagement ist es den Friedensfesten gelungen, lokal und überregional den öffentlichen, demokratischen Raum zu verteidigen – beispielhaft! Der Sonderpreis wird einmalig verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.
Wettbewerb 2019
Für den Dachpreis Deutscher Engagementpreis konnten ausschließlich die Preisträgerinnen und Preisträger anderer Wettbewerbe nominiert werden, die freiwilliges Engagement in Deutschland auszeichnen. Insgesamt wurden 617 herausragend engagierte Personen und Initiativen von 210 Preisausrichtern nominiert. Bei der Online-Abstimmung über den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises haben über 105.000 Menschen teilgenommen und für ihre Favoritinnen und Favoriten abgestimmt.

Über den Deutschen Engagementpreis
Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.
Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Verbänden der Zivilgesellschaft in Deutschland. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.


Förderpreis „Helfende Hand“ an das Deutsche Rote Kreuz

Duisburg, 04. Dezember 2019 - Mit dem Förderpreis „Helfende Hand“ hat das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat in Berlin am 18. November insgesamt 16 ehrenamtliche Projekte und Unternehmen für ihr ehrenamtliches Engagement und Bevölkerungsschutz  ausgezeichnet. Das Deutsche Rote Kreuz Duisburg hat den Förderpreis in der Kategorie Sonderpreis für das Projekt „Migration und Ehrenamt beim DRK“ erhalten.  

„Ich freue mich sehr über das Engagement und möchte dem Verein meinen herzlichen Glückwunsch zur Preisverleihung übermitteln“, so der Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales Thomas Krützberg.  

Die Leiterin der Familienbildung beim DRK legt Wert auf gute Vernetzung und freut sich über die Wertschätzung und Unterstützung seitens der Stadt: „Kooperation und Netzwerken ist wichtig, nicht nur innerhalb der Wohlfahrtsverbände und im Ehren- und Hauptamt, auch mit den verschieden Ämtern der Stadt Duisburg.“  
 
Das Projekt „Migration und Ehrenamt" des Deutschen Roten Kreuzes hat im gesamtgesellschaftlichen Kontext eine herausragende Bedeutung. Projektinhalt ist es, für die Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung ein optimales Umfeld und somit eine gelungene Integration zu schaffen. Anderen Menschen begegnen, unter alltäglichen Bedingungen die Sprache erlernen und über das DRK Bildungswerk Schulungen absolvieren, das alles schafft Perspektiven und erleichtert Geflüchteten in einem neuen Land Fuß zu fassen.

In diesem Zusammenhang hat das Deutsche Rote Kreuz Ehrenamt zusammen mit dem Familienbildungswerk des Deutschen Roten Kreuzes ein Programmheft entwickelt, um Menschen, die die Heimat verlassen müssen und in einem neuen Land Fuß fassen müssen, eine Unterstützung zu leisten.
 
Das Ehrenamt bietet ein optimales Umfeld, die Sprache zu erlernen als auch Perspektiven zu entwickeln. Im alltäglichen Kontakt mit anderen Menschen können über die Tätigkeit in der Organisation Qualifikationen für den Arbeitsmarkt erworben werden. So auch beim DRK in Duisburg, die mit ihrer Einbindung von Geflüchteten einen wertvollen Beitrag zur Integration leisten. Darüber hinaus unterstützt das Projekt die Möglichkeit auch dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.  
 
In diesem Zusammenhang bieten unter anderem die Ausbildungen für den Katastrophenschutz, die vom DRK durchgeführt werden, einen niederschwelligen Einstieg in weitere Aus- und Fortbildungsmaßnahmen.  
Hintergrund dieses Angebots ist es, dass das Deutsche Rote Kreuz durch die Einsätze im Duisburger Stadtgebiet immer häufiger mit Personen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen in Kontakt kommen. Hier bestehen dann auch oftmals Verständigungsschwierigkeiten, die durch den Einsatz von Personen, die selbst aufgrund ihrer Herkunft die entsprechenden Sprachkenntnisse haben, überbrückt werden können. Zurzeit hat das DRK für das Projekt drei syrische Flüchtlinge gewinnen können.  
Die Preisverleihung - v.l.n.r.: Sozialdezernent Thomas Krützberg sowie Anna Zalac, Jean-Claude Schenck und Abdul Rahman Alkutib vom DRK Kreisverband Duisburg


Von Herzen Gutes tun! Förderprogramm Rhein-Ruhr spendet für Duisburger Herzensangelegenheiten wieder 33.000 €

Duisburg, 29. November 2019 – Wieder haben die Mitgliederräte der Volksbank Rhein-Ruhr Spenden in Höhe von 33.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus Duisburg verteilt. Das vorherige Voting auf dem Online-Spendenportal der Volksbank Rhein-Ruhr entschied darüber, welche drei Projekte im ersten Schritt eine garantierte Spende von 500 Euro erhalten.

„Mit unserem Förderprogramm ist es uns seit fünf Jahren möglich mehr über die Herzensangelegenheiten der Menschen aus unserer Region zu erfahren. Jeder gemeinnützige Verein kann einen eigenen Projektantrag stellen und hat die Chance auf die Förderung seines Projektes.“ erklärt Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes.

Über die Spendenvergabe entscheiden im ersten Schritt Internetnutzer, indem sie ihre Stimme für das gewünschte Projekt abgeben. Dies kann sowohl über die Internetseite, als auch mit Hilfe von Facebook erfolgen. Hier zählt jede einzelne Stimme! Mit Hilfe der Mitgliederräte der Genossenschaftsbank wird dann über die weitere Vergabe und Höhe der Spenden für die eingereichten Projekte entschieden.
Seit Anfang diesen Jahres erstrahlt das Förderprogramm im neuen Design, punktet mit mehr Transparenz, unkomplizierter Spendenvergabe und noch mehr Mitbestimmung. Halbjährlich vergibt die Volksbank Rhein-Ruhr mit Hilfe ihrer Mitgliederräte – bestehend aus Vertretern der gesamten Region - so allein 33.000 Euro an gemeinnützige Organisationen in Duisburg.
Oberhausen erhält 16.500 Euro und Mülheim an der Ruhr gemeinsam mit Ratingen-Lintorf ebenfalls 16.500 Euro Förderung. So kommen jährlich allein aus diesem Programm Spenden in Höhe von 132.000 Euro zusammen.

„Wir spüren deutlich den gestiegenen Förderbedarf in unserer Region. Daher sind wir besonders stolz, dass die Erfolgsgeschichte unseres Förderprogrammes weitergeht und wir nach einem kurzen Update nun eine verkürzte Antragsstrecke und einfaches Teilen in sozialen Netzwerken anbieten“ betont Thomas Diederichs.
„Es ist uns ein besonderes Anliegen die Spendenvergabe transparent und fair zu gestalten“ so Diederichs weiter. Teilen Sie der Genossenschaftsbank mit, was Ihr Herzenswunsch ist: Neue Klettertürme für den Kindergarten, Bewegungsspiele für die Schule…

Eine Bewerbung ist ab sofort unter
foerderprogramm-rhein-ruhr.de möglich. Die aktuelle Antragsphase endet am 29. Februar. Heute wurden die Spenden für Duisburg beim SV Beeckerwerth an folgende Empfänger übergeben:
Schwarz-Weiß Westende Hamborn e.V.
Karnevals-Verein Obermarxloh e.V. 1970
MTV Union Hamborn 02 e.V.
SV Beeckerwerth 1925
Ein Haus für Kinder e.V.
Meidericher Carneval Gesellschaft MCV Blau Weiß
BSV ThyssenKrupp Stahl fit & aktiv e.V.
Zebras helfen Zebras e.V.
Sterne für Sternchen Förderverein der städt. GGS Sternstraße Duisburg e.V.
Förderverein des Familienzentrums Zaubersterne Duisburg-Untermeiderich e.V.
Kath. Kirchengem. St. Johann, Filialkirche St. Franziskus (Träger) Nachbarschaftstreff Altes Waschhaus (Träger)
KGS Abteischule (Träger)
KiK - Kind im Krankenhaus - Förderverein der Kinder- und Jugendklinik Helios St. Johannes Klinik DU-Hamborn
1.Meidericher Kanu-Club 1921 e.V. Duisburg
Förderverein der Grundschule Ruhrort e.V.
Frauenwuerde Duisburg e.V., Haus im Hof
Frauenchor der Polizei Duisburg 1983 e.V.
Verein der Freunde und Förderer der Städt. Gemeinschaftsgrundschule Hebbelstraße
Spielträume e.V.
MSV Fanclub Innenhafen e.V.
Förderverein Katholischer Kindergarten St. Gabriel e.V.
GSG Duisburg 1919/28 e.V.
Wanheimer KanuGilde
Verein zur Förderung der Krebsberatung in Duisburg e.V.
Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V.
Lebenshilfe Heilpädagogische Sozialdienste gGmbH (Träger)
Förderkreis TelefonSeelsorge Du-MH-OB e.V.
Förderverein der GGS Hermann-Grothe-Str. e.V.


Malteser Kliniken erfüllen Kinderwünsche im Kinderdorf Rotdornstraße

Duisburg, 26. November 2019 - In den beiden Malteser Krankenhäusern St. Anna und St. Johannes-Stift in Duisburg stehen seit gestern Wunschbäume. Mitarbeiter, Patienten oder Besucher können von den Bäumen Wunschzettel mitnehmen und dann Kinderwünsche erfüllen.  
„Wir wollen den Kindern im Kinderdorf Rotdornstraße ihre kleinen Weihnachtswünsche erfüllen“, erklärt Hauke Schild, Geschäftsführer der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH. „Die Idee dazu kam von unseren eigenen Mitarbeitern. Das unterstützen wir natürlich gern“, ergänzt der dreifache Familienvater. Jedes Geschenk bewegt sich im Rahmen von 20-25€. Insgesamt hängen an jedem Baum bis zu 75 Wunschzettel.
„Die Aktion richtet sich in erster Linie an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Kindern zu Weihnachten gerne eine kleine Freude machen möchten. Natürlich dürfen sich auch Patienten und Besucher an der Aktion beteiligen“, erklärt Sebastian Toups, kaufmännische Leitung im St. Anna Krankenhaus.

Die Geschenke können bis zum 12. Dezember an der Pforte des jeweiligen Krankenhauses (St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg und St. Anna in Duisburg-Huckingen) abgegeben werden. Die Übergabe der Geschenke an die Kinder erfolgt dann kurz vor Weihnachten.  


Kinder des Kinderdorfes Rotdornstraße schmücken den Weihnachtsbaum mit ihren Wünschen.

Kinderwünsche werden wahr!

Duisburg, 18. November 2019 Menschen, die mich gar nicht kennen, erfüllen mir meinen liebsten Weihnachtswunsch, fragen viele Kinder in der Vorweihnachtszeit ihre Betreuer und Betreuerinnen völlig verwundert. Sie können ihr Glück kaum fassen, weil nicht alle Eltern in der Lage sind, ihren Kindern die Weihnachtswünsche zu ermöglichen.
Um auch diesen Kindern zum Weihnachtsfest eine schöne Überraschung zu bereiten, haben die vier Rotary Clubs, der Inner Wheel Club Duisburg, der Rotaract Club Duisburg und die Sparkasse Duisburg vor vielen Jahren die WeihnachtsWunschbaumaktion ins Leben gerufen.
In diesem Jahr startet diese liebevolle Aktion, die mit viel Herzblut von allen Beteiligten durchgeführt wird, bereits in die 12. Runde. Jedes Jahr war die WeihnachtsWunschbaumaktion ein voller Erfolg und die lange Tradition beweist eindrucksvoll das große Herz der Duisburgerinnen und Duisburger für benachteiligte Kinder.
Am Montag, 18. November 2019 haben Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack und Sparkassenvorstand Helge Kipping die 12. WeihnachtsWunschbaumaktion offiziell eröffnet. Wie in jedem Jahr schmückt eine stattliche Tanne die Kundenhalle der Sparkasse Duisburg Königstraße 23-25, in der über 200 Kugeln jeweils den innigen Weihnachtswunsch eines Kindes symbolisieren.
Ab sofort besteht für engagierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, eine oder mehrere Kugeln aus dem Wunschbaum in konkrete Weihnachtswünsche umzuwandeln. Das Geschenk, in Höhe von ca. 25€ wird nach dem Kauf unverpackt bis spätestens 6.12.2019 in der Kundenhalle der Sparkasse Duisburg (Information) abgegeben. Die Geschenke werden dann in gemeinsamen Aktionen der Clubs liebevoll verpackt und die Päckchen am Heiligen Abend in stimmungsvoller Atmosphäre an die ungeduldigen Kinder durch das Christkind überreicht.




Weltfrühgeborenentag 2019 in Duisburg

Seit elf Jahren findet am 17.11. der Internationale Weltfrühchentag statt, der die Öffentlichkeit für das Thema Frühgeburt sensibilisieren soll. Denn jedes Zehnte aller Kinder kommt weltweit zu früh auf die Welt. Zu diesem Anlass lud der Bunte Kreis Duisburg e.V. - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet betroffene Eltern mit ihren kleinen Sorgenkindern zu einem gemeinsamen Frühstück ins Elterncafé des DRK Familienbildungswerkes ein.
Die Eltern nutzten das nette Zusammensein zum lebhaften Erfahrungsaustausch und die Nachsorgemitarbeiterinnen des Bunten Kreises bewunderten die Fortschritte ihrer einstigen Schützlinge. Die Firmen Abbvie, Nestle und NUK unterstützen die Aktion, die die schwierige Situation von Familien mit viel zu früh geborenen Babys würdigt.

Der Bunte Kreis Duisburg e.V. - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet begleitet Familien mit zu frühgeborenen und schwer kranken Kindern in und um Duisburg von der Klinik nach Hause. Die erfahrenen Mitarbeiterinnen leiten Eltern und Kinder durch die belastende erste Zeit durch den Alltag bis das aus den Fugen geratene Leben wieder gelingt.

100 kleine bunte Kraken

Inner Wheel Club stellt einen Häkelrekord für Frühgeborene der Sana Kliniken Duisburg auf
Duisburg, 18. November 2019 – Kurz vor dem „Tag der Frühgeborenen“ am 17. November überreichte der Inner Wheel Club Duisburg bereits zum dritten Mal kleine bunte Häkelkraken für die Frühchen in den Sana Kliniken Duisburg. Während beim ersten Mal 25 und im letzten Jahr 50 der bunten Tintenfische den Weg in die Inkubatoren der Frühchen gefunden haben, freute sich das Team der Kinderklinik in diesem Jahr ganz besonders, dass die Inner Wheel-Präsidentin Hildegard Günzel-Wohlfahrt gemeinsam mit Karin Geyer, Dr. Oda Neuerburg und Ruth Stromberg in diesem Jahr 100 Häkelkraken übergeben konnte. Das ist eindeutig ein Häkelrekord für die jüngsten Patienten der Kinderklinik.

Auch bei den kleinsten Patienten  wie bei Bruno (Foto) ist der Greifreflex bereits sehr stark ausgebildet, sodass manchmal der Sauerstoffschlauch oder die Magensonde aus der Nase gezogen wird. Ist ein kleiner gehäkelter Tintenfisch in ihrer Nähe, umklammern sie lieber dessen Tentakeln, die sie an die vertraute Struktur der Nabelschnur im Mutterleib erinnern. Erfahrungen haben gezeigt, dass dadurch eine positive Wirkung auf die Atmung, den Herzschlag und die Sauerstoffsättigung im Blut erreicht werden kann.

Die bunten Tintenfische sind bei den Frühcheneltern sehr beliebt und die kleinen Kraken-Helfer übersiedeln bei ihrer Entlassung der Babys mit in das neue Zuhause. Jährlich werden in den Sana Kliniken Duisburg zirka 1.800 Babys geboren. Das Team des Perinatalzentrums in der Kinder-und Jugendmedizin versorgt über 300 Kinder, die viel zu früh das Licht der Welt erblicken, davon liegt bei 80 bis 100 Kindern das Geburtsgewicht deutlich unter 1.500 Gramm. Für diese Frühchen und ihre Familien steht dann ein oft wochen- oder monatelanger Klinikaufenthalt bevor.

V.l.: Karin Geyer, Dr. Oda Neuerburg, Ruth Stromberg und Hildegard Günzel-Wohlfahrt von Inner Wheel

 

1.000 Euro für Förderverein der Grundschule Mozartstraße

„Vonovia bewegt Duisburg“:  Wohnungsunternehmen unterstützt soziales Engagement

Duisburg, 15. November 2019 - 1.000 Euro für den zweiten Gewinner der Initiative „Vonovia bewegt Duisburg“: Unterstützt wird der Gemeinnützige Förderverein der städtischen Gemeinschaftsgrundschule an der Mozartstraße Duisburg e.V. Darüber haben die Duisburger Mitarbeiter des Wohnungsunternehmens entschieden. Mit dem Geld sollen Bücher angeschafft und der brachliegende Schulgarten instandgesetzt werden.
„Wir freuen uns für alle Kinder der GGS Mozartschule über diese Unterstützung. Bücher sind eine Inspirationsquelle für Kinder. Gerade an einer Grundschule muss neben dem regulären Unterricht gelernt und gelehrt werden, die Liebe zu Büchern zu entdecken. Für Kinder ist es spannend und wichtig ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen, einzutauchen in eine bunte und aufregende Welt und auch die Geborgenheit des Lesens und Vorlesens zu erfahren. Nebenbei fördern Bücher die Sprachentwicklung, erweitern den Wortschatz und sind die Grundlage für eine gute Bildung“, so Anna Zalac, Mitglied im Vorstand des Fördervereins der städtischen Gemeinschaftsgrundschule.

„Daher gilt unser großer Dank Vonovia, die unsere Kinder und die Schule dabei unterstützt und somit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer Kinder leistet“. Anlässlich der Spendenübergabe sagte Andreas Süßenbach, Leiter Operations im Kundenservice von Vonovia: „Die Idee des Fördervereins hat uns Mitarbeiter von Vonovia überzeugt. Wir freuen uns, dass wir die Kinder der Mozartschule unterstützen können“.

Die Grundschule Mozartstraße befindet sich im Stadtteil Neudorf und wird von rund 300 Schülerinnen und Schülern besucht. Der Förderverein ist durch eine Elterninitiative im Jahr 2001 entstanden. „Wir sind einer der größten Arbeitgeber in Duisburg und wollen noch mehr für unsere Stadt tun“, unterstrich Anna Ostrouchow, Leiterin Operations im Kundenservice von Vonovia. „Deshalb unterstützen wir mit unserer Initiative ehrenamtliches Engagement und die Arbeit gemeinnütziger Organisationen und Vereine.“

Foto: Vonovia/Bierwald

Die Beschäftigten, Geschäftsführung und Betriebsrat von Vonovia in Duisburg wählen unter allen Einsendungen monatlich ein Projekt aus, das mit einer Spendensumme von 1.000 Euro gefördert wird. Unter dem Motto „Vonovia bewegt Duisburg“ läuft diese Initiative vorerst für ein Jahr. Erster Gewinner war Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. Wer in Duisburg mit 1.000 Euro etwas bewegen möchte, kann sich mit seinem Projekt bei Vonovia bewerben. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind online: www.vonovia.de/vonoviabewegt

Diakoniewerk Duisburg feiert Jubiläum

40 Jahre Anwaltschaft für die Menschen am Rande der Gesellschaft


Duisburg, 11. November 2019 - Das Diakoniewerk Duisburg feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Das Unternehmen, das 1979 im Haus am Hafen mit einem kleinen Team im Bereich Wohnungslosenhilfe gestartet ist, hat sich bis heute zu einem wichtigen Protagonisten in der Duisburger Sozialwirtschaft entwickelt. Mitarbeitende im Diakoniewerk kümmern sich um Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen: Wohnungslose, Suchtkranke, Flüchtlinge, Arbeitslose, Menschen mit Psychiatrieerfahrung, Familien in Krisensituationen… In den vergangenen vier Jahrzehnten ist das Angebot von einem Fachbereich auf fünf Fachbereiche gewachsen, seit der Gründung wurden 53 Einrichtungen eröffnet, seit Beginn der Ausbildungsangebote wurden 621 junge Menschen im Diakoniewerk ausgebildet u.v.m.

 

Mit der Wohnungslosenhilfe fing 1979 alles an 

Als das Diakoniewerk für Sozialtherapie im Frühjahr 1979 gegründet wurde, schrieb die Neue Ruhr Zeitung (NRZ) am 10.4.1979: „Die neue Gesellschaft … hat den Zweck ‚Einrichtungen zu unterhalten und zu betreiben, in denen ausgestoßene und isoliert lebende Menschen mit vorwiegend psychosozialen Störungen… durch Unterkunft, Betreuung und therapeutische Angebote Hilfe erhalten können. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel, diesen Personen wieder eine Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen…“

Der Gründungszweck von damals zeigt, welche besondere Rolle das Diakoniewerk von Anfang an für die psychosoziale Versorgung der Menschen in Duisburg gespielt hat und heute immer noch spielt. Der erste Standort des Unternehmens befand sich von 1979 bis 2012 im Duisburger Innenhafen. Im sogenannten „Haus am Hafen“ entstanden zunächst drei Wohngruppen für wohnungslose Männer. Aus der Wohnungslosenhilfe entwickelten sich dann neue, ergänzende Angebote, als man feststellte, dass die Klienten weitere Unterstützung benötigen bei der Suche nach Arbeit, bei der Beschaffung von Möbeln, bei Suchtproblemen etc. Die Wohnungslosenhilfe ist 40 Jahre lang der Kern der Arbeit des Diakoniewerks geblieben und heute, im Jahr 2019, ist das Diakoniewerk in Duisburg federführend im Einsatz für die Versorgung wohnungsloser Bürgerinnen und Bürger. Wohnungslose, von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen und sogenannte „Wohnungsnotfälle“ werden alle über die Zentrale Anlauf-, Beratungs-, und Vermittlungsstelle im Diakoniewerk versorgt. 

 

Wichtige Akzente in der Duisburger Sozialwirtschaft 

Die besondere Bedeutung des Diakoniewerks für die Sozialwirtschaft wird deutlich bei verschiedenen Großprojekten, die in der Vergangenheit gemeinsam mit anderen Wohlfahrtsträgern, mit der Politik, mit kommunalen Ämtern und mit der Stadtverwaltung umgesetzt werden konnten. Geschäftsführer Udo Horwat blickt zurück: „Immer, wenn es neue sozialpolitische Herausforderungen zu bewältigen gab, konnte sich die Stadt Duisburg auf das Diakoniewerk verlassen: Als im Jahr 2005 die sogenannten Hartz-4-Gesetze eingeführt wurden, war das Diakoniewerk mit anderen Trägern an der Organisation und der Umsetzung von über 3.000 Beschäftigungsstellen in der Gemeinwohlarbeit maßgeblich beteiligt. Mit Beginn der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 entwickelten wir Seite an Seite mit der Stadt Angebote für die Flüchtlingshilfe und heute engagieren wir uns unter anderem gemeinsam in dem Projekt ‚100(8) Häuser‘ für mehr sozialen Wohnraum.“ Auch der Suchthilfeverbund Duisburg e.V. ist ein gelungenes Kooperationsprojekt. Hier engagiert sich das Diakoniewerk Duisburg seit zehn Jahren zusammen mit dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt und der Caritas für Menschen mit Suchtproblemen und ihre Angehörigen. Es gibt besondere Angebote für die Kinder von Suchtkranken. Udo Horwat freut sich: „Das Diakoniewerk ist immer aktiv dabei, wenn im Gesundheits- und Sozialausschuss, in der Gesundheitskonferenz oder im Jugendhilfeausschuss sozialpolitische Fragen erörtert und Lösungen erarbeitet werden müssen.“

 

Das Diakoniewerk wächst weiter – auch über die Grenzen von Duisburg hinaus 

In vier Jahrzehnten ist das Unternehmen mit ca. 500 Mitarbeitenden zu einem bedeutenden Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in Duisburg geworden und es expandiert weiter – auch über die Stadtgrenzen hinaus: Neben drei „Kaufhäusern der Diakonie“ (=KadeDi) in Duisburg, gibt es bereits vier weitere Kaufhaus-Standorte in Wesel, Dinslaken, Voerde und Kamp-Lintfort. Die stationäre Jugendhilfeeinrichtung „Scheifeshütte“ ist 2017 in Kempen an den Start gegangen und kooperiert eng mit dem Duisburger Jugendamt.

 

Am 6.11. 2019 wurde das Jubiläum im Steinhof Duisburg gefeiert mit Mitarbeitenden, Geschäfts-partnern, Spendern und Wegbegleitern. Das Foto zeigt Geschäftsführerin Ruth Stratmann und Geschäftsführer Udo Horwat mit dem Jubiläums-T-Shirt. (Foto: Diakoniewerk Duisburg)