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Mitten aus dem Leben in Duisburg  - Redaktion Harald Jeschke
 
Social Day: Shimadzu Europa GmbH pflanzt 1500 neue Bäume

Duisburg, 07. Dezember 2018 - Die Shimadzu Europa GmbH hat sich zum diesjährigen Social Day und gleichzeitigem 50-jährigen Firmenjubiläum etwas Besonderes und Nachhaltiges ausgedacht. Heute forsteten 30 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Großenbaum eine Waldfläche auf und pflanzten 1500 neue Bäume.

 

Oberbürgermeister Link freut sich über soviel Einsatzbereitschaft: „Mit dem Social Day bieten wir den Duisburger Unternehmen die Möglichkeit sich mit ihren Mitarbeitern für einen guten Zweck ehrenamtlich zu engagieren. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Shimadzu, dass sie bereits zum fünften Mal einen solchen Freiwilligentag durchführen.“

 

Wie schon in der Vergangenheit verließen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen Tag ihre Büros im Duisburger Süden, um in diesem Jahr das Umweltamt bei einer Baumpflanzaktion zu unterstützen.  

 

„In Zeiten des Klimawandels bekommt Grün eine immer größere Bedeutung. Umso schöner ist es, dass wir hier durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Shimadzu  so tatkräftige Hilfe bekommen haben“, lobt Carsten Tum, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, das Engagement des Unternehmens.

 

Dank einer großzügige Spende an die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Duisburg e. V. wurden 1200 junge Stieleichen und jeweils 100 Esskastanien, Winterlinden und Hainbuchen unter Aufsicht von Förster Axel Freude eingepflanzt. Die Bäume sind so ausgewählt, dass sie in die natürliche Baumartenvielfalt passen und gleichzeitig auch auf den etwas nährstoffarmen und sandigen Böden auf Dauer gut wachsen können. Sie sind zudem aus ökologischer Sicht hochwertig.

 

„Als Unternehmen, das seit vielen Jahren in der Region vertreten ist, freuen wir uns in diesem Jahr besonders, dass unsere Mitarbeiter sich dafür entschieden haben, die Waldfläche in Großenbaum aufzuforsten. Ihr Einsatz ermöglichte, dass für ein Stück des Duisburger Stadtwaldes die Weichen gestellt wurden, um auch für nachfolgende Generationen einheimische Laubbäume wachsen zu lassen“, so Shimadzu-Geschäftsführer Jürgen Kwass (Bildmitte).

 

Das Waldstück in Großenbaum war vor der Aktion stark aufgelichtet. Durch die heutige Pflanzung wurde ein Beitrag zur nachhaltigen Waldentwicklung an der Sechs-Seen-Platte geleistet. Insbesondere Eiche und Linde sind sehr langlebige Baumarten, die in einem Waldgebiet zahlreichen seltenen und gefährdeten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten als Lebensraum dienen.

V. r. n. l.: Stadtförster Axel Freude, OB Sören Link und Geschäftsführer Shimadzu Jürgen Kwass

Kinder der städtischen Kita Eisenstraße spenden an die Duisburger Tafel  

Duisburg, 06. Dezember 2018 - Die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung (Kita) Eisenstraße in Rheinhausen übergeben am 14. Dezember Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder an die Duisburger Tafel. Vorausgegangen war die Idee, bedürftige Kinder zu unterstützen. In verschiedenen Projekten, Workshops und Gesprächskreisen wurde dann das Thema Kinderarmut beleuchtet und wie jeder Einzelne helfen kann.  

Einigkeit bestand bei Allen unter anderem darin, dass vor allem an Weihnachten jedes Kind die Möglichkeit bekommen müsse, ein Geschenk auszupacken. Gesagt, getan. Jedes der Kita-Kinder hat ein eigenes Spielzeug ausgesucht, um es als Geschenk beizusteuern. In einer großen Aktion wurden dann die Gaben als bunte Weihnachtsgeschenke verpackt. Diese werden nun an die Duisburger Tafel e.V. übergeben.

 

 

Projekt LebensWert braucht Unterstützung!

Jedes 3. Kind lebt in Duisburg in Armut

Duisburg, Dezember 2018 - Das Projekt LebensWert mit seinem Kinderprojekt "KiPa-cash-4-kids" möchte auch in diesem Jahr wieder bis zu 100 bedürftigen Duisburger Kindern eine Weihnachtsfreude bereiten. Wie schon in den vergangenen Jahren kommen bis zu 100 Kinder in die Herz-Jesu Kirche und erhalten dort von Pater Tobias und der Geschäftsführerin Barbara Hackert die Geschenke. "Es ist immer wunderbar, wenn so viele strahlende Kinderaugen aus verschiedenen Religonen in unsere Kirche kommen und die Geschenke entgegennehmen dürfen", so Pater Tobias, der mehrmals im Jahr für arme Kinder in Duisburg und weltweit Marathonspendenläufe absolviert.

In Gemeinebüro Herz-Jesu und im Büro vom Projekt LebensWert können die Wichtelsterne, auf denen teilweise auch schon Geschlecht und Alter der Kinder vermerkt sind, abgeholt werden. Diese Sterne können bis zum 13.12.2018 mit einem kleinen Geschenk im Wert von etwa 10-15 € im Hauptbüro des Projekt LebensWert Holtener Str. 172 oder im Gemeindebüro Herz-Jesu abgebgeben werden. Es gibt auch Blanko Sterne, auf denen man selber vermerken kann, für welches Geschlecht und Alter ein Präsent abgegeben wird.

Die Pakete können auch zugeschickt werden oder wir kaufen Geschenke, wenn Sie unter dem Stichwort „“Wichtel“ eine Spende zum Einkauf von Geschenken überweisen.

Die Übergabe der Geschenke erfolgt am 20. Dezember um 15:00 Uhr im Rahmen einer kleinen adventlichen Feier in unserer Herz-Jesu-Kirche. Bedürftige Familien können ihre Kinder unter der Tel. 0203 5034064 anmelden.Helfen Sie uns, wir wollen strahlende Kinderaugen sehen.
„Herzlichen Dank im Namen der vielen Kinder, die wir mit Ihrer Hilfe unterstützen!“, so der Leiter des Projekt LebensWert, Pater Tobias.

Projekt LebensWert, Holtener Str. 172, 47167 Duisburg
Bei Fragen bitte an Barbara Hackert wenden: Tel. 0203-5034064
Unterstützen Sie unser Kinderhilfsprojekt: KiPa-cash-4-kids - Kinderpatenschaften für arme Kinder (KiPa).
Projekt LebensWert
KiPa
Spendenkonto: Bank im Bistum Essen,
BIC: GENODED1BBE und IBAN: DE34360602950010766036

 

 

24 Stunden strampeln für den guten Zweck

Duisburg, 04. Dezember 2018 - Sutter LOCAL MEDIA spendet über 700 Euro an den Lebenshilfe Duisburg e. V.. Unterstützt wird damit ein im September stattfindendes „LaufEvent“, das sich der sportlichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen widmet. Den Spendenbetrag brachte das Dienstleistungsunternehmen für lokales Marketing während des diesjährigen 24-Stunden-Rennens von Duisburg auf.

Beim diesjährigen 24-Stunden Rennen im Landschaftspark Duisburg-Nord war Sutter LOCAL MEDIA mit Gelbe Seiten nicht nur als Sponsor vertreten, sondern schickte auch ein eigenes Vierer-Team auf den Rundkurs. Während sich die Kollegen im gelben Trikot bei Höchsttemperaturen den Herausforderungen der Strecke stellten, durften die Besucher des Events am Gelbe Seiten Fahrerlager kostenlose Give-aways entgegennehmen.

Wem der Sinn danach stand, konnte im Gegenzug für Ratsche, Schlüsselband und Co. eine Spende für die Lebenshilfe Duisburg tätigen. Im Laufe der 24 Stunden kam auf diese Weise eine Spendensumme von 736,55 Euro zusammen, welche heute von Dagmar Frochte, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe Duisburg e. V., entgegengenommen wurde.

 

 

12. Charity-Gala des Lions Clubs: Mit den Beatles in den Advent tanzen

Erlöse aus Gala-Eintrittskarten und Tombola gehen an benachteiligte Kinder und Jugendliche in Duisburg
Duisburg, 04. Dezember 2018 - Mit Ringo Starr, John Lennon, Paul McCartney und George Harrison in den Advent tanzen: Das ermöglichte die Gruppe „The ReBeatles“, die die erfolgreichste Band der Musikgeschichte wieder zum Leben erweckte. Im ausverkauften Kleinen Saal der Mercatorhalle waren rund 280 Gäste der 12. Charity-Gala des Lions Clubs Duisburg-Concordia hellauf begeistert, luden Evergreens wie „Hey Jude“, „Yesterday“ und „Yellow Submarine“ doch dazu ein, das Tanzbein zu schwingen.

So manch einer fühlte sich da wieder an die eigene Jugend in den „sweet sixites“ erinnert. Darüber hinaus sorgte Zauberkünstler Schmitz-Backes mit kunstvollen Seiltricks und einer Prise Humor für Staunen und Erheiterung gleichermaßen.  
Viele bekannte Persönlichkeiten hatten es sich nicht nehmen lassen, der Einladung des Veranstalters, dem Lions Hilfswerk Duisburg-Concordia e.V., zu folgen und sich ein Gala-Ticket für den guten Zweck zu kaufen.
Die Erlöse aus Gala-Eintrittskarten und der während des Events durchgeführten Tombola kommen samt und sonders Aktivitäten für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Duisburg zu Gute. Zu den prominenten Gästen des Abends gehörte unter anderen duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake, Bauunternehmer Walter Hellmich und der ehemalige Fußball-Nationalspieler Klaus Allofs.  
Wer das große Los gezogen hatte, durfte sich über eine Reise nach Fuerteventura, nach Thailand, in die Niederlande, zur Mecklenburgischen Seenplatte via Hausboot, einen Schmuckgutschein oder wertvolle Bilder freuen. Eines davon hatte die Künstlerin Andrea Schreiber kreiiert und gespendet: In Anlehnung an das Beatles-Motto hieß ihr Werk nicht umsonst „Lucy in the Sky“, faszinierte es doch durch einen wahren Farb- und Sinnesrausch.  
Zu den Sponsoren des Abends zählten insbesondere Advantics GmbH, Baaten Steuerberatungsgesellschaft mbH, Casino Duisburg, Creditreform Duisburg, Duisburg Kontor, Feinkost Kersten, HARDERS Fashion Store, Mercure Hotel Duisburg City, Reisebüro Frenzel & Stein, Robert Lepping Goldschmied und Juwelier sowie schauinsland-reisen.  
„Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung und die unserer Gäste, weil sie alle dazu beitragen, dass wir so vieles so nachhaltig im Bereich der Sprach- und Bewegungsförderung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in Duisburg anstoßen und umsetzen können“, betonte Giovanni Coco.
Der amtierende Präsident des Lions Clubs Duisburg-Concordia, der mittlerweile mit seinen 57 Mitgliedern zu den größten Clubs in Nordrhein-Westfalen gehört, kündigte auch sogleich das Datum der nächsten Gala an. Am 30. November 2019 wird es soweit sein – dann geht es wieder illuster zu. Wer dabei sein will, sollte sich den Termin schon einmal vormerken. „Here comes the sun“ wird dann nicht mehr zu hören sein, dafür dann aber wieder Klänge, die Sonne ins Herz zaubern und zum Tanz locken.  

„Here comes the sun“ – “the ReBeatles”; Foto: Frank Fischer/Nutzungrechte: Lions Club Duisburg-Concordia  

 

 

Knapp 70.000 Online-Stimmen für Duisburger Projekte

Gelebte Mitbestimmung bei der Spendenvergabe der Volksbank Rhein-Ruhr
Duisburg, 29. November 2018 - Im Rahmen der Spendenübergabe beim SV Wanheim 1990 e.V. vergab die Volksbank Rhein-Ruhr 23.000 Euro an gemeinnützige Vereine und Institutionen aus Duisburg. Rund 70 Vereine aus der Region beantragten online eine Spende über das Förderprogramm Rhein-Ruhr. Hiervon stellten 38 Vereine aus Duisburg ihr Projekt von März 2018 bis September 2018 vor.

Über die Spendenvergabe entscheiden Internetnutzer, indem sie ihre Stimme für das gewünschte Projekt abgeben. Hier zählt jede Stimme, da die drei Projekte mit den meisten Stimmen eine garantierte Spende in Höhe von 500 Euro erhalten. Alleine 70.000 Stimmen kamen für die Projekte in Duisburg zusammen. Die Mitgliederräte werden aus Mitgliedern der Genossenschaftsbank gewählt und verteilen dann die Spendengelder auf die eingereichten Projekte. Im Oktober 2018 sind dieses nach vier Jahren neu gewählt worden.

„Unsere Mitgliederräte sind in der Region stark verwurzelt und engagieren sich ebenso in und für die Region. Sie wissen, wie schwierig, aber auch wie wichtig Vereinsarbeit und ehrenamtliche Tätigkeiten heutzutage sind und mit welchen Hürden viele Vereine und Institutionen zu kämpfen haben. Durch ihr Stimmrecht bei der Vergabe unserer Spendengelder, aber auch durch das der Internetnutzer, wird Mitbestimmung bei uns erlebbar.“, so Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank RheinRuhr.

Folgende Vereine und Institutionen freuten sich über die Unterstützung ihrer Projekte:
Verein der Freunde und Förderer der St. Gemeinschaftsgrundschule Hebbelstraße, ETuS Bissingheim 1925 e.V., Spielträume e.V., Tiertafel Duisburg e.V., Förderkreis TelefonSeelsorge Duisburg-MülheimOberhausen e. V., SV Wanheim 1900 e.V., Duisburger Reitverein Biegerhof 64 ,Diakonisches Werk Duisburg, Verein der Freunde und Förderer der Kranichschule, Schwarz-Weiß Westende Hamborn e.V.,
1. Meidericher Carneval Gesellschaft MCV Blau Weiß von 1979 e.V., Karnevals-Verein Obermarxloh 1970 e.V., Förderverein des Max-Planck-Gymnasiums Duisburg, Förderverein Familienzentrum Zaubersterne Duisburg-Untermeiderich e.V., KG Blau-Weiß Neumühl Die Pils-Sucher 1960 e.V., Bärenkinder e.V., Förderverein der städtischen GGS Sternstraße e.V., Förderverein der Grundschule Ruhrort e.V. livingroom - help youth grow e.V., KiK - Kind im Krankenhaus, FV der Kinder- und Jugendklinik HELIOS St. Johannes Klinik, 1. Schwimmverein Walsum, Nachbarschaftstreff Altes Waschhaus

Vereine und Institutionen im Geschäftsgebiet der Volksbank Rhein-Ruhr haben zweimal jährlich die Möglichkeit, ihre Spendenanträge online unter www.foerderprogramm-rhein-ruhr.de einzureichen. Die nächste Antragsphase ist bereits gestartet. Bewerbungen können bis zum 28. Februar 2019 eingereicht werden.

Landschaftsgärtner haben ein Herz für den Schulgarten

Duisburg, 27. November 2018 - Das Diakoniewerk unterstützt die Garten-AG der Dahlingschule und gibt Einblicke in den Beruf von Garten- und Landschaftsgärtnern. Am 26. und 27. November 2018 hat das Team von Bernd Bertram, Gärtnermeister und Ausbildungsleiter im Garten- und Landschaftsbau beim Diakoniewerk Duisburg, eine besondere Aufgabe. Mit Schreddermaschine, Motorsäge und Heckenschere ist der Gärtnernachwuchs vom Diakoniewerk zu Gast in der Dahlingschule in Duisburg-Friemersheim und hilft dort, wo Lehrer und Schüler bei der Gestaltung des Schulgartens Unterstützung brauchen.

Es sind Kinder mit einer Lernbehinderung und besonderem Förderbedarf, die hier das erste eigene Gemüse pflanzen dürfen. Nach der Schule haben die Jugendlichen die Möglichkeit, nach Beratung durch die Agentur für Arbeit eine geförderte Reha-Ausbildung, zum Beispiel als „Fachpraktiker/in im Gartenbau oder Gärtner/in“ zu beginnen.  
Der Schulgarten soll schöner werden – Diakoniewerk pflanzt Apfelbaum Seit 2017 betreut Lehrer Christoph Wehling mit seinen Schülern die Garten-AG an der Dahlingschule. Beim Start des Projektes war der Schulgarten verwildert und zugewachsen wie ein kleiner Urwald. Es war harte Arbeit für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10, die ersten Gemüsebeete anzulegen. Im eigenen Garten können Sie das Wachstum der Gemüsepflanzen vom kleinen Samenkorn bis zum fertigen Nahrungsmittel beobachten.
Selbst geerntete Zucchini, Kartoffeln, Kürbis und Salat wurden bereits in der Schulküche zubereitet und gegessen. „Wir freuen uns, dass die Gärtner des Diakoniewerks Duisburg zwei Tage ehrenamtlich im Einsatz sind, um uns bei der Entfernung von Bäumen und Ästen behilflich zu sein“, erklärt Wehling. „Durch wild wachsende Bäume und Sträucher ist der Garten ziemlich verwildert und unsere Gemüsepflanzen bekommen zu wenig Licht. Wir haben schon viele Äste selbst abgeschnitten, brauchen aber Hilfe bei der Entsorgung.“

Am 26. und 27. November sind die Gärtner des Diakoniewerks im Einsatz, um im Schulgarten aufzuräumen, Äste und Bäume zu schneiden, Abfälle zu schreddern, Wurzeln auszugraben und abzutransportieren. „Wenn wir mit den Aufräumarbeiten fertig sind, möchten wir mit den Schülerinnen und Schülern noch einen Apfelbaum pflanzen“, verspricht Gärtnermeister Bernd Bertram.
„Die Gemüsebeete können erst im Frühjahr wieder angelegt werden.“ Doch auch in der kalten Jahreszeit ist die Garten-AG im Einsatz. Christoph Wehling hat eine Vision für seinen Schulgarten: „Neben den Gemüseflächen planen wir in Zukunft auch ‚Wohlfühlflächen‘ für die Schüler, wo sie in der Natur entspannen können. Bei Regen arbeiten wir in der Werkstatt und entwerfen Möbel für den Garten. Auch ein Bienenhotel ist für das kommende Jahr geplant. Der neue Apfelbaum wird natürlich auch besonders gut gepflegt und wir freuen uns schon auf die ersten selbst geernteten Äpfel.“  
Vom Schulpraktikum zur Gärtner-Ausbildung Das Diakoniewerk Duisburg bietet seit 20 Jahren Reha-Ausbildungen für lernbehinderte Jugendliche im Auftrag der Agentur für Arbeit u.a. im Bereich Garten- und Landschaftsbau an. Während ihrer Ausbildungszeit erhalten die Azubis eine intensive, individuelle Unterstützung und werden sozialpädagogisch begleitet. Florian besucht die 10. Klasse der Dahlingschule und macht gerade einmal pro Woche ein Praktikum im Garten- und Landschaftsbau des Diakoniewerks. Er hat in der Garten-AG seine Begeisterung für eine berufliche Tätigkeit in der Natur entdeckt und möchte nach der Schule eine Ausbildung als Gärtner bzw. Werker im Gartenbau machen. Natürlich ist er auch bei der Umgestaltung des Schulgartens tatkräftig im Einsatz.
Schulleiterin Elke Storch-Fritz freut sich, dass ihre Schülerinnen und Schüler im Garten-Unterricht praktische Kompetenzen für ihr weiteres Leben erwerben: „Als Förderschule steht bei uns die Berufsvorbereitung im Mittelpunkt. Je früher die Jugendlichen Kontakt zu Ausbildungsbetrieben bekommen, desto besser können sie sich nach der Schule für einen Beruf entscheiden.“    

Zwei Tage im Einsatz für einen aufgeräumten Schulgarten waren die Schülerinnen und Schüler der Garten-AG an der Dahlingschule gemeinsam mit dem Team der Gärtnerei im Diakoniewerk Duisburg. V.l.: Alper Ozan Kol (Diakoniewerk DU), Luke, Tim, Timmy und Michelle (Schüler der Dahlingschule), Holger Bohr (Diakoniewerk DU), Silke Schraven (stellv. Schulleitung, hinten), Elke Storch-Fritz (Schulleitung, vorne), Timo Oehlke und Bernd Bertram (Diakoniewerk DU), Anna-Lena (Schülerin), John Gerhards (Diakoniewerk DU), Christian Wehling (Lehrer a.d. Dahlingschule), Wenke Jordans und Dominik Neumann (Diakoniewerk DU), vorne kniet Laurin (Schüler)    

 

 

Ein Baum voller Kinderwünsche

Duisburg, 23. November 2018 -Geschenke gehören zum Weihnachtsfest wie Spekulatius und Tannenbäume. Viele Kinder fiebern schon wochenlang dem Heiligen Abend entgegen und träumen davon, wie sie ihre Geschenke unterm Weihnachtsbaum auspacken werden.
Nicht alle Eltern jedoch können ihren Kleinen die Wünsche zum Weihnachtsfest erfüllen. Um auch den Kindern, die keine Geschenke zu erwarten haben, eine Freude zu machen, haben die vier Rotary Clubs, der Inner Wheel Club Duisburg, der Rotaract Club Duisburg und die Sparkasse Duisburg gemeinsam im Herbst 2008 die Weihnachtswunschbaumaktion ins Leben gerufen.
Seither findet diese Aktion regelmäßig statt. In diesem Jahr startet bereits die 11. Runde! Die lange Tradition des Weihnachtswunschbaums zeigt eindrucksvoll das große Herz der Duisburgerinnen und Duisburger für benachteiligte Kinder.
Am Freitag, 23.11.2018 haben Oberbürgermeister Sören Link und Sparkassenvorstand Helge Kipping die 11. Aktion offiziell eröffnet. An der prächtigen Tanne in der Hauptstelle der Sparkasse Duisburg hängen rund 200 Kugeln, die jeweils den Wunsch eines Kindes enthalten. Engagierte Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort die Möglichkeit diese Kinderwünsche in konkrete Geschenke umzuwandeln. Es müssen lediglich eine oder mehrere Kugeln vom Baum genommen werden, das Geschenk in Höhe von ca. 25€ gekauft und unverpackt bis spätestens 14.12.2018 in der Kundenhalle der Sparkasse Duisburg abgegeben werden.


Die Geschenke werden dann in gemeinsamen Aktionen der Clubs liebevoll verpackt und den Kindern pünktlich zum Heiligen Abend überbracht.

 

 

 

Kampf gegen die Kinderarmut: Pater Tobias lief in sechs Tagen 176 Kilometer in Omans Wüste

Oman/Duisburg, 23. November 2018 -Pater Tobias beendete gestern seine große Herausforderung um auf die weltweite Kinderarmut aufmerksam zu machen: Innerhalb von 6 Tagen schaffte er als 53.er die 176km Wüsten-Race im Oman. Gestartet waren 105 Läuferinnen und Läufer, gefinisht haben 90. Da eine neue Wüstenroute gelaufen wurde, war der Race in diesem Jahr 11 km länger und somit 176 km lang.

Für den Kampf gegen die Kinderarmut konnte der Marathon-Pater bisher bei seinem inzwischen 75. Marathon-,Ultra-, Event-Lauf um die 18000 Euro Spenden "erlaufen". Ich stehe nun in ständiger Chatverbindung mit Pater Tobias, der seine ersten Eindrücke schilderte:
"Ich habe mir nach der ersten Etappe 25 km gedacht, dass wirst du niemals schaffen. Mehrere erfahrene Wüstenläufer sagten mir, dass sei der schwierigste Wüstenmarathon auf der Welt, wo sie selber nicht wüssten, ob sie es schaffen werden. Okay, dachte ich mir, dass wird sehr hart für dich. Und es wurde dann auch eine große Herausforderung von Lauf zu Lauf immer mehr. Aber meine Ernährung und auch mein Training machten sich bezahlt. Jede einzelne Etappe war eine Herausforderung. Die ersten Läufer gaben bereits nach dem 2. Lauf auf.

Wann würde mein Körper gebrochen werden?
Sehr schwer war der Nachtmarathon und besonders der letzte Lauf mit 7 sehr hohen Dünen 700 bis 800 m. Und dann im Ziel kamen mir voller Freude und Glück es geschafft zu haben die Tränen: 53. Platz von 105 Startern. Ich habe mir vorher gedacht, es wird sehr schwer, aber das es so hart wurde, habe ich mir nie gedacht. Aber es hat sich für die armen Kinder, für die ich gelaufen bin, auf jeden Fall gelohnt und in Gedanken sah ich die strahlenden Kinderaugen, die mir immer wieder die Kraft gaben weiterzulaufen und nicht aufzugeben. Wo ich immer wieder die Kraft die Power herbekam, ja da war Gott mir seiner führenden Hand dabei."

Fotos: Pater Tobias

 

 

- Social Day im Kulturbunker Bruckhausen – Führungskräfte von IKEA-Duisburg packen mit an
- Social Day im Internationalen Zentrum - TARGOBANK verhilft zu neuem Anstrich

Duisburg, 22./23. November 2018 - Die Duisburger Niederlassung der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG hat sich für ihren ersten Social Day dazu entschieden, im Kulturbunker Bruckhausen mitanzupacken. 25 Führungskräfte führten dort Renovierungs- und Möbelaufbauarbeiten durch.

 

Im September hatte sich IKEA Duisburg auf der Suche nach einem passenden Projekt an das Amt für Kommunikation gewandt, um es ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ermöglichen, sich tatkräftig für das Gemeinwohl zu engagieren. Gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH (EG DU) stellte das Amt für Kommunikation das Projekt „Renovierungsarbeiten im Kulturbunker Bruckhausen“ vor: Sowohl der Veranstaltungssaal als auch der  Sport- und Tanzraum, die Umkleidekabinen und der Geräteraum waren in die Jahre gekommen und benötigten dringend einen neuen Anstrich. IKEA entschied sich sofort, die Renovierungsarbeiten aufzunehmen.

 

„Dieser Tag bietet uns als IKEA-Team die Gelegenheit, uns gemeinsam sozial zu engagieren und dabei dem Kulturbunker in direkter Nachbarschaft etwas Gutes tun zu können“, so Sandra Stibale, Niederlassungsleiterin von IKEA Duisburg.
 

Für vier Stunden verließen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz im Möbelhaus und werkelten in Arbeitsmontur im benachbarten Kulturbunker. Die Wände erhielten einen neuen weißen Farbanstrich und die Säulen wurden dazu in einem kontrastreichen hellen Grau gestrichen. Mit im Gepäck hatten die fleißigen Helfer außerdem einen neuen Aufbewahrungsschrank, der von den Führungskräften aufgebaut wurde. Auch Materialkosten und die Entsorgung der alten Schränke übernahm IKEA Duisburg. 

Die im Kulturbunker ansässige Kleiderkammer – „Free-Shop“ - freute sich zudem über Kleiderspenden, die die engagierten Helfer in den blauen IKEA-Taschen mitbrachten.

 

Zum Abschluss des arbeitsintensiven Tages spendierte der Kulturbunker und die EG DU als Kleines Dankeschön einen kleinen Imbiss und kalte Getränke für die fleißigen Helfer.

 

 

„Der Kulturbunker Bruckhausen ist ein Leuchtturmprojekt, welches über die Grenzen des Quartiers hinaus bekannt ist. Daher freue ich mich, dass IKEA Duisburg sich bewusst entschieden hat, den Social Day 2018 dem Kulturbunker zu widmen“, dankte Edeltraud Klabuhn, EG DU, für den ehrenamtlichen Einsatz.   Michael Fröhling, Geschäftsführer des Kulturbunkers Bruckhausen e.V. ergänzt: „Ich freue mich über den ehrenamtlichen Einsatz unserer einsatzfreudigen Nachbarn. Dieses Engagement findet vollste Anerkennung bei unseren Kindern und Jugendlichen; alle sind begeistert.”

 

Auch Bürgermeister Manfred Osenger ließ es sich nicht nehmen und informierte sich vor Ort über das Projekt. Er  dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von IKEA Duisburg für ihren tatkräftigen Einsatz.

Nähere Informationen zu den Social Days in Duisburg: www.duisburg.de/buergerengagement.

 

Fleißige Helfer

Social Day im Internationalen Zentrum - TARGOBANK verhilft zu neuem Anstrich

Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TARGOBANK Duisburg haben an ihrem Freiwilligentag am 23. November im Internationalen Zentrum in Duisburg-Mitte das Café neu gestrichen. 

Bei der TARGOBANK ist der Freiwilligentag bereits Tradition. Auf der Suche nach einem geeigneten Projekt wandte sich das Kundenservice-Team von Nikolaos Pipelaris an die städtische Anlaufstelle für freiwilliges Engagement beim Amt für Kommunikation. Das von dort vorgeschlagene  Projekt „Renovierungsarbeiten im Café des Internationalen Zentrums“ sagte dem Team sofort zu. Gesagt, getan: Für einen Tag griffen neun freiwilligen Helfer zu Malerkittel, Rolle und Pinsel und verhalfen dem Café so zu seinem neuen farblichen Glanz. Unterstützt wurden sie dabei durch Malermeister Paul Dietrich, der das Team fachlich anleitete. Die Kosten hierfür übernahm ebenfalls die TARGOBANK.

Zur Stärkung spendierte das Kommunale Integrationszentrum den fleißigen Helfern einen Mittagsimbiss und Getränke. 

„Soziales Engagement und ehrenamtliche Tätigkeit sind bei der TARGOBANK fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Unsere Mitarbeiter können sich jedes Jahr für einen Tag von der Arbeit freistellen lassen, um sich bei einer gemeinnützigen Organisation zu engagieren. So setzen wir uns für verschiedenste Vereine vor Ort ein und helfen den Menschen in der Region. Insofern unterstützen wir die Arbeit im Kommunalen Integrationszentrum sehr gerne“, erklärt Nikolaos Pipelaris, der den Freiwilligentag für sein Team organisiert hat.

 

Das Internationale Zentrum (IZ) besteht seit 1981. Es ist ein Haus der kulturellen Begegnung  und Kontaktstelle für Migrantenorganisationen in Duisburg. Die Räume im IZ werden den gemeinnützig aktiven Gruppen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. In den letzten Jahren haben über 100 Gruppen ihre Veranstaltungen hier durchgeführt. Es treffen sich Menschen, die ihre Wurzeln auf der ganzen Welt haben. Manche Gruppen sind regelmäßig da, andere führen einzelne Veranstaltungen durch. Immer geht es um die Themen Kultur, Bildung, gesellschaftliches Engagement. Circa 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind wöchentlich zu Gast. Bei so einer starken Nutzung bleibt es nicht aus, dass hin und wieder Räume neu gestrichen werden müssen. Das Kommunale Integrationszentrum als Träger freut sich darüber, dass die TARGO-Bank hierbei unterstützt. 

Bürgermeister Manfred Osenger und Ulrike Färber vom Kommunalen Integrationszentrum informierten sich vor Ort über das Projekt und bedankten sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TARGOBANK für ihren engagierten Einsatz.

 

Inner Wheel Club Duisburg spendet Computer

Die Duisburger Tafel freut sich über neue Räumlichkeiten  

Duisburg, 21. November 2018 - Inner Wheel Deutschland kann auf eine  erfolgreiche 50-jährige Geschichte seit  der ersten Clubgründung im Jahre 1968 in Lübeck zurückblicken. Die Tafel wird im kommenden Jahr  ihr 25-jägriges Bestehen feiern. Beide Einrichtungen verzeichnen einen großen Zuwachs, bei Inner Wheel Anlass zur Freude, bei der Tafel eine  eher traurige Entwicklung.
Inner Wheel Duisburg ist Teil einer der weltweit größten eigenständigen Frauen-Service-Organisationen, deren Mitglieder mit großen persönlichen Einsatz den Zielen Freundschaft untereinander, soziales Engagement und internationale Verständigung verpflichtet sind. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden in Deutschland durch Inner Wheel 700 Hilfs-Projekte mit fast zwei Millionen Euro unterstützt.
Der Duisburger Club setzt sich für lokale Projekte ein, so auch seit vielen Jahren für die Duisburger Tafel. Die Duisburger Tafel versorgt jede Woche bis zu 4500 Bedürftige, nicht nur eine personelle sondern auch eine logistische Herausforderung. Daher spendete IW Duisburg jetzt zwei Computer, die ihren Platz in den neuen Räumlichkeiten in Duisburg Meiderich fanden.

In diesen hellen, großzügigen Räumen empfing der strahlende Geschäftsführer, Günter Spikofski, eine Delegation von vier Damen des Inner Wheel Clubs:. „Wir freuen uns, dass wir endlich Platz haben für unser Büro mit der gesamten Buchhaltung. In der Brückenstr. mussten teilweise fünf Mitarbeiter auf 15 m² zurechtkommen.“
Auch in Meiderich gibt es eine Lebensmittelausgabe, bisher nur 1 Mal/ Woche. Zusätzlich eröffnet in dieser Woche ein Tafellädchen, in dem die Bedürftigen kleine Dinge für den Haushalt, wie Geschirr, Küchenaccessoires und Dekoartikel kaufen können. „Wir freuen uns über Sachspenden für das Lädchen, bitten aber um vorherige telefonische Absprache unter 0203/ 350180,“ so Günter Spikofski.
Am 12.Januar 2019 wird der Duisburger Inner Wheel Club wieder die Aktion „Kauf eins mehr“ durchführen, bei der Kunden einer Supermarktfiliale im Duisburger Süden anlässlich ihres Einkaufs Lebensmittel spenden, die u.a. der Duisburger Tafel zu Gute kommen.  

Günter Spikofski (Duisburger Tafel e.V.) von links: Präsidentin Gitta Neisius, Ruth Stromberg und Susanne Bartetzky, Inner Wheel Club Duisburg Fotografin Dr. Oda Neuerburg (IW Duisburg)

 

 

Zweiter Welttag der Armen

Duisburg, 20. November 2018 -  Anlässlich des Welttages der Armen luden das Projekt LebensWert, der Petershof, die Duisburger Werkkiste, Empathie e.V., DJK Eintracht Marxloh und die Pfarrei St. Johann zum gemeinsamen Mahl. Zu dem Motto „Mahlzeit – unser Weltmenü“ trafen sich etwa 50 neugierige Gäste – die unterschiedliche Herkunft, Religion und Konfession spiegelten ein buntes Miteinander wieder. Das Besondere: Die Gäste kannten weder das Rezept noch ihre Küchen-Crew. Über das gemeinsame Themengespräch, Themenvorstellung, Zubereiten und Essen brachten die Organisatoren Menschen miteinander ins Gespräch, die sich sonst eher selten durch Zufall über den Weg laufen. Und der Zufall wollte es auch, dass man Speisen zubereitete, die man vorher nicht kannte.

 

So fühlte sich Abt Albert Dölken in seinem Team sichtlich wohl, mit den Frauen von Empathie e.V. füllte er überbackene Hackfleischtaschen mit Kräutern. „Es ist schade, dass ich sonst im Alltag viel zu selten zum Selberkochen komme. Umso mehr freue ich mich und genieße es, dass ich von den Damen ein Gericht der kleinasiatischen und arabischen Küche kennenlernen darf“, erklärte der Prämonstratenser.
Währenddessen wurde in einer kleinen Küche das Reisgericht Briany mit Geflügelfleisch, Rosinen und zahlreichen Kräutern zubereitet. Verantwortlich für das Waschen und Kleinschneiden der Blattpetersilie war Weihbischof Ludger Schepers. Weil er dieses gut und schnell erledigte, übernahm er kurzerhand das Spülen der nicht mehr benötigten Küchenutensilien.
Um den Vorsitzenden von DJK Eintracht Marxloh, Oguz Topac, stellte eine Gruppe gesunde Smoothies her, kiloweise Bananen, Äpfel, Papayas und Beeren wurde geschält, geschnitten und gemixt. Etwas ruhiger ging es bei der Zubereitung des Nachtisches zu, Bürgermeister Volker Mosblech und junge Damen des Petershofs rührten den Schokoüberzug für Schoko-Bisquits an. „Diese Aktion zeigt einmal mehr wie lebendig und bunt dieses Quartier ist“, benannte der Bürgermeister den Grund für seine Teilnahme. Und auch die Jugendlichen der Duisburger Werkkiste waren begeistert vom ungezwungenen Miteinander.

 

So brachte es Weihbischof Ludger Schepers auf den Punkt: „Das gemeinsame Zubereiten und Speisen von und mit jungen und alten Menschen, Muslimen und beiden christlichen Konfessionen, Alt- und Neubürgern ist ein deutliches Zeichen für das friedliche und gegenseitig inspirierende Miteinander. Besonders beeindruckt haben mich die klaren und kreativen Gedanken und Ideen der jungen Leute zum Themenhintergrund des Welttags der Armen. Ich fiebere schon der Veranstaltung im nächsten Jahr entgegen.“

Fotos (Christian Voigt/Projekt LebensWert)

 

Hintergrundinformationen zum Welttag der Armen:

Der Welttag der Armen wurde 2016 von Papst Franziskus für die ganze Kirche eingeführt zur Vorbereitung der Feier des Christkönigssonntags, also am Sonntag zwei Wochen vor dem 1. Advent. Zum ersten Mal fand er am 19.11.2017 statt. Papst Franziskus will mit diesem Tag hervorheben, dass Jesus Christus sich gerade mit den Geringen und Armen identifiziert hat, und lädt alle dazu ein, Jesu Botschaft des Evangeliums gerade in der Begegnung auf Augenhöhe mit den Geringen und Armen und in der Beziehung zu ihnen zu entdecken. In seiner Botschaft zum Welttag der Armen 2018 lädt er konkret dazu ein, eine Mahlzeit miteinander zu teilen.

 

Das Bündnis „Welttag der Armen“, an dem sich u.a. die oben genannten Institutionen beteiligen, will daran mitwirken, dass alle Menschen als Kinder Gottes an einer besseren Welt mitbauen und ein gutes Leben führen können. Dabei geht es von einer integralen Sicht des Menschen aus, bei der der Mensch ganzheitlich mit seiner physischen und psychischen Verfasstheit ernstgenommen wird.
Das Bündnis bezieht dabei ausdrücklich den gesamten Lebenskontext der Menschen mit ein: die Wohn-, Bildungs- und Arbeitssituation sowie die Kultur und die Beziehungen, in denen er lebt. Es setzt sich für ein Leben in Würde sowie eine Kultur der Barmherzigkeit und Solidarität ein, also für eine Welt,

- in der das Leben, die Teilhabe und die Zukunft eines jeden Menschen gesichert sind, in der Menschen verschiedener Kulturen einander achten und stärken,

- in der Geschlechtergerechtigkeit existiert,

- in der Wissen und Ressourcen dem Wohl aller dienen,

- in der die Umwelt bewahrt wird,

- in der die Menschenrechte geachtet werden,

- in der die Nächstenliebe Richtschnur des Handelns ist und in der Menschen in Frieden leben können,

- in der alle Menschen ein Leben in Würde und im Gleichgewicht mit der Umwelt führen können,

- in der die Welt zum Guten hin verändert wird, Werte übermittelt werden, um die Welt besser zu verlassen, als sie vorgefunden wurde.

 

Das Bündnis tritt ein für eine Politik und Kultur der Aufmerksamkeit und der Achtsamkeit. Es versteht sich als Sprachrohr für weltweite Gerechtigkeit und solidarisches Handeln und will den Einsatz der Menschen für Gerechtigkeit fördern.

 

 

 

50 kleine bunte Kraken

Inner Wheel Club hat wieder fleißig für Frühgeborene der Sana Kliniken Duisburg gehäkelt

Duisburg, 16. November 2018 - „Pünktlich zum Tag der Frühgeborenen“ überreichte der Inner Wheel Club Duisburg bereits zum zweiten Mal kleine bunte Häkelkraken für die Frühchen der Sana Kliniken Duisburg. Während im letzten Jahr 25 der bunten Tintenfische den Weg in die Inkubatoren der Frühchen gefunden haben, freute sich das Team der Kinderklinik besonders über die Übergabe der nun 50 Häkelkraken.

V.l.: Gitta Neisius, Ruth Stromberg, Karin Geyer, Francisco Brevis Nuñez (Leiter Nenonatologie und Intensivmedizin).

 


Auch bei den kleinsten Patienten ist der Greifreflex bereits sehr stark ausgebildet, sodass manchmal der Sauerstoffschlauch oder die Magensonde aus der Nase gezogen wird. Ist ein kleiner gehäkelter Tintenfisch in ihrer Nähe, umklammern sie lieber dessen Tentakeln, die sie an die vertraute Struktur der Nabelschnur im Mutterleib erinnern. Erfahrungen haben gezeigt, dass dadurch eine positive Wirkung auf die Atmung, den Herzschlag und die Sauerstoffsättigung im Blut erreicht werden kann. Die kleinen Kraken-Helfer dürfen die Kinder bei ihrer Entlassung mit nach Hause nehmen.
Jährlich werden in den Sana Kliniken Duisburg zirka 1.800 Babys geboren. Das Team des Perinatalzentrums in der Kinder-und Jugendmedizin versorgt über 300 Kinder, die viel zu früh das Licht der Welt erblicken, davon liegt bei zirka 80 Kindern das Geburtsgewicht deutlich unter 1.500 Gramm. Für diese Frühchen und ihre Familien steht dann ein oft wochen- oder monatelanger Klinikaufenthalt bevor.

 

 

 

Vorlesetag und „Lauschgericht“

Duisburg, 16. November 2018 - Am Bundesweiten Vorlesetag lädt das Bistum zum sogenannten „Lauschgericht“ ein: Ein nicht bekannter Vorleser aus dem Generalvikariat besucht einen Ort, an dem sich Menschen treffen und lädt diese zum Lauschen ein. Das Vorlesen initiiert zumeist ein Gespräch, welches wahrscheinlich in der Alltäglichkeit nie begonnen worden wäre.
Zum Abschied überreicht der Vorleser das Buch mit einer Widmung als Erinnerung. Seit 2014 erhält auch das Café Offener Treff am Neumühler Stilmuspark, welches zum Projekt LebensWert von Pater Tobias gehört, diesen literarischen Besuch zur Mittagszeit.
Dort las heute Rolf Preiss-Kirtz aus der in 2018 veröffentlichten Buchsammlung „Machet gut, Schwatte! – Geschichten zum Abschied von unserer Kohle“ vom Herausgeber Friedhelm Wessel vor. Rolf Preiss-Kirtz landete mit seinem Vorlesestoff einen Volltreffer bei den lauschenden Ohren der Café -Gäste. Bei der Kurzgeschichte „Joseph Frings sei Dank“ führten die Erinnerungen an die entbehrungsreiche Zeit schnell zu einem interessanten Gespräch zwischen den Gästen. „Schade, die Leute wissen nicht, was sie verpassen“, war das Resümee von Stammgast Helgard Bleck. Kurzes Fazit: Also, Ziel des Lauschgerichtes charmant erreicht!  

Foto Christian Voigt/Projekt LebensWert

 

 

Im Advent andere bedenken – mit dem Lions Club Duisburg-Concordia und der  sechsten Auflage des Sport-Adventskalenders

Duisburg, 26. Oktober 2018 - MSV-Legende Bernard „Ennatz“ Dietz, Fußball-Europameister von 1980, brachte es auf den Punkt: „Noch nie war die Nutzung der Erlöse aus dem Sport-Adventskalender wichtiger, ist die soziale Kluft doch vielerorts gewachsen. Gerade Kinder und Jugendliche leiden dann oftmals darunter. Bolzplätze machen Kinder und Jugendliche stark, fördern Bewegung, Sprache und die Einhaltung sozialer Spielregeln. Was auf dem Platz zählt, ist einzig und allein der gemeinsame Erfolg. Nicht dagegen, wo Du herkommst oder was Deine Eltern verdienen.“  

Die Akteure des Lions Clubs Duisburg-Concordia haben sich zum sechsten Mal in Folge für die Auflage des Sport-Adventskalenders entschieden. Gestaltet vom Duisburger Grafiker und Künstler Joachim Schulze, finden sich darauf neben Duisburger Wahrzeichen wie dem Rathaus und dem Lifesaver beispielsweise die Schauinsland-Reisen-Arena. Zur sportlichen Note tragen aber auch Fürsprecher wie Schirmherr Bernard Dietz, MSV-Präsident Ingo Wald und MSV-Sportdirektor Ivo Grlic bei. Letzterer ist nicht nur Sportpate, sondern selbst Lions Mitglied bei Duisburg-Concordia.  
„Für fünf Euro kann man im Advent Freude schenken und gleichzeitig andere bedenken. Die Vorverkaufsstellen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und unter unserer Website auf www.Lions-Sport-Adventskalender.de einsehbar“, trommelt Giovanni Coco, amtierender Lions-Präsident, für den Kalenderkauf. „Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es sich lohnt, schnell zuzugreifen, da sich die Nachfrage wirklich sehen lassen konnte.

Immerhin gibt´s auch diesjährig wieder Preise im Gesamtwert von 45.000 Euro zu gewinnen“, betont Coco. Wer im letzten Jahr leer ausgegangen ist, kann jetzt mit dem Kauf eines der 8.000 Sport-Adventskalender die Chance auf den Hauptgewinn wahren: Eine Küche für 10.000 Euro, gesponsert von „Die Küchenwelt GmbH“. Darüber hinaus warten in 2018 eine Urlaubsreise nach Kreta, TV-Geräte, Businesskarten des MSV Duisburg und mehr auf glückliche Gewinner. Ganz zu schweigen von der „Möwe – das Eventschiff“, auf dem 20 Gäste ihrer Partylaune nach Herzenslust frönen können.  
Lions-Mitglied Grlic weiß nicht zuletzt auch aufgrund seiner sportlichen Funktion um die Wichtigkeit von Sponsoren: „Das gilt für den Fußball wie für soziales Engagement. Du kannst nur dann richtig Gutes auf die Beine stellen, wenn es Sponsoren und Partner gibt, die an Dich und Deine Fähigkeiten glauben. Meine Lions-Freunde von Duisburg-Concordia und ich sind dankbar für so viel Engagement von Unternehmensakteuren, die sich in den Dienst der guten Sache stellen und oft schon seit Beginn unserer Sport-Adventskalender-Activity mit am Ball sind."
Dazu gehört unter anderem die Duisburger KROHNE Messtechnik GmbH, deren Geschäftsführer Ingo Wald ist: „Soziales Engagement wird in unserem Unternehmen großgeschrieben. Schon lange bevor die soziale Unternehmensverantwortung ein Thema in aller Munde war, haben wir das bereits praktiziert. Ich bin mir sicher, dass die Unterstützung solcher Aktivitäten ein Geben und ein Nehmen ist. Da, wo die sozialen Rahmenbedingungen ausgewogen sind, können sich Kinder und Jugendliche zu guten Menschen entwickeln und auch den richtigen beruflichen Weg einschlagen, um im Idealfall später selbst einmal denen zu helfen, die nicht mit den besten Startvoraussetzungen ‚gesegnet‘ sind. Ein kleines Stück – das ja zudem auch richtig Spaß macht! – auf diesem Weg ist dieses wichtige Engagement hier für den Erhalt der Bolzplatz-„Kultur“. Hier mitzumachen zahlt sich aus: Für ein gutes künftiges Miteinander.“  

Yvonne Rettig, Pressesprecherin der Volksbank Rhein-Ruhr eG, erklärt: „Als regionale Genossenschaftsbank liegt uns die Förderung der Kinder und Jugendlichen in Duisburg und Umgebung besonders am Herzen. Mit Hilfe des Adventskalenders wird nicht nur zu Weihnachten Freude verschenkt. Das gesamte Jahr über profitieren die Menschen in unserer Region von dem Engagement und dem Einsatz des Lions Clubs Duisburg-Concordia. Dabei wird nachhaltig der Sport, die Entwicklung der Kinder und deren motorische Fähigkeiten gefördert“.  

Mit dem Verkauf der Sport-Adventskalender haben die Akteure des Lions Clubs Duisburg-Concordia bereits sieben Bolzplätze im gesamten Duisburger Stadtgebiet wieder- herstellen können. Dazu zählen Georg-Behrendt-Park in Hüttenheim, Sedanstraße in Hochfeld, Volkspark in Rheinhausen, Zoppenbrückstraße in Meiderich, Clarenbachstraße in Friemersheim und Ehinger Berg in Mündelheim.
„Die Eröffnung der Bolzplätze geht dabei immer mit einem Eröffnungsspiel zwischen der dortigen fußballbegeisterten Jugend und einer Auswahl aus Akteuren vom MSV und Lions-Mitgliedern von Duisburg-Concordia einher“, berichtet Werner Helmrich, Past-Präsident und Sekretär des Lions Clubs Duisburg-Concordia.  
„Wir sind sehr froh und dankbar für die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg und den Wirtschaftsbetrieben. Nur gemeinsam wird ein Schuh draus“, weiß Annegret Angerhausen-Reuter, Pressesprecherin des Lions Clubs Duisburg-Concordia.

V.l.n.: Engagiert dabei - Hans Peter Mathei, Michael Hoffmann, Yvonne Rettig, Giovanni Coco, Ivo Grlic, Maskottchen "Ennatz", Annegret Angerhausen-Reuter, Bernard Dietz, Ingo Wald, Rolf Feldkamp, Ursula Pätzold-Coco und Werner Helmrich Urheber: Frank Fischer; Nutzungsrechte: Lions Club Duisburg-Concordia

 

 

Stiftung unterstützt inklusive Ferienfreizeit für suchtkranke und psychisch kranke Menschen

Duisburg, 11. Oktober 2018 - Dank einer großzügigen Spende konnte das Diakoniewerk Duisburg eine besondere Reise nach Holland organisieren. Die stationären Einrichtungen „Haus an der Buche“ in Duisburg-Buchholz und „Otto-Vetter-Haus“ in Duisburg-Ruhrort bieten Unterstützung für suchtkranke und psychisch kranke Menschen. Ein besonderes Highlight für die Bewohnerinnen und Bewohner war in diesem Jahr der gemeinsame Urlaub im holländischen Kujkduin.
Die Karl Heinz und Hannelore Bösken-Diebels-Stiftung hatte mit einer großzügigen Spende die Reise möglich gemacht. Für eine ganze Woche konnte die Gruppe die holländische Küste in der Nähe von Den Haag erkunden, Ausflüge an den Strand oder in die Pizzeria und gemeinsame Grill-Abende standen auf dem Programm.
„Es war die erste gemeinsame Ferienfreizeit mit unseren beiden Einrichtungen“, erklärt Projektleiter Avgerinos René Tses. „Dadurch konnten unsere Klienten untereinander Kontakte knüpfen. Und auch die Inklusion vor Ort hat super geklappt. Wir haben in Kujkduin in einem Ferienpark gewohnt mit anderen Touristen aus Holland und Deutschland Tür an Tür. So konnten sich die Teilnehmer unserer Reise fühlen wie ganz normale Urlauber.“  
Das Haus an der Buche ist seit 1982 Anlaufstelle für alkohol- und medikamenten-abhängige Männer und Frauen im Alter zwischen 25-65 Jahren. In der Einrichtung des Diakoniewerks Duisburg finden Sie Unterstützung für einen Weg aus der langjährigen Abhängigkeit, um langfristig wieder ein selbstbestimmtes und abstinentes Leben führen zu können.  
Das Otto-Vetter-Haus stellt seit 1983 Wohnangebote für psychisch kranke Menschen zur Verfügung. Ziel ist es, verloren gegangene Fähigkeiten wiederherzustellen und vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern. Dadurch soll ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im Alltags- und Berufsleben erreicht werden.  
Karl Heinz und Hannelore Bösken-Diebels-Stiftung Die Karl Heinz und Hannelore Bösken-Diebels-Stiftung hat schon mehrfach Projekte des Diakoniewerks Duisburg im Bereich der Suchtkrankenhilfe unterstützt, beispielsweise ein besonderes Kunstprojekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im „Haus an der Buche“. Zweck der Stiftung ist u.a. „die Förderung von suchtkranken Menschen nach ihren Fähigkeiten und Potentialen im Bereich der Suchtselbsthilfe und der Suchtkrankenhilfe.“

Weitere Informationen: http://khuhboesken-diebels-stiftung.de  

 

 

Mit kleinen Mitteln die Neumühler Kinderlernküche unterstützen

Duisburg, 10. Oktober 2018 - In Zeiten von Fastfood, aber auch ständig zunehmender Kinderarmut sind Projekte wie die Neumühler Kinderlernküche enorm wichtig für die Zukunft der nächsten Generationen, gibt Christian Voigt, pädagogischer Leiter beim Projekt LebensWert, zu Bedenken. Voigt weist daraufhin, dass dieses Teilprojekt wie die ganze Arbeit von LebensWert nur durch Spenden und Stiftungen finanziert wird: „Die Kurse werden aus Zuwendungen bezuschusst, um allen interessierten Kindern die Teilnahme durch geringe Eigenbeiträge zu ermöglichen.“

„Jede Interessentin und Interessent kann mit kleinen Mitteln unsere Arbeit zum Wohle der Kinder unterstützen“, schlägt der pädagogische Leiter vor Beginn der Weihnachtsgeschäfte vor. Mittlerweile lebt im Duisburger Durchschnitt jedes dritte Kind bis zum 15. Lebensjahr von Sozial-Transferleistungen, dem sogenannten Hartz IV. In manchen Quartieren im Duisburger Norden sind fast die Hälfte aller Heranwachsenden von Armut betroffen.

„Es gibt Einkaufsportale wie ‘gooding‘, bei denen Vereine, Institutionen und Projekte durch Einkäufe ohne Mehrkosten finanziell unterstützt werden. Für jeden Einkauf über den Shopping-Link
https://www.gooding.de/kinderlernkueche-76616 erhält die Kinderlernküche automatisch eine Prämie. Die Portalanmeldung geschieht in wenigen Schritten.“

So stehen über 1.773 Prämien-Shops von z.B. acer über LEGO, Media Markt und OTTO bis zoro-Werkzeuge zur Auswahl. Auch jede Pizza-Ecke über Lieferando hilft Helfen. Die prozentualen Prämien differieren zwischen den jeweiligen Shops – mal bekommt das Projekt 5 und mal 50 Prozent von Ihrer Einkaufssumme.
Des Weiteren freut sich Pater Tobias - Foto ChristianVoigt-ProjektLebensWert -, der Projektgründer, dass die Sparkasse Duisburg im Rahmen ihrer Aktion „Gut für Duisburg“ Projekte über die Spenden-Plattform
betterplace.org unterstützt. „Schon mit kleinen Spendenbeträgen können unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger die wichtige Arbeit unseres Projektes fördern“, erklärt der Prämonstratenser: „Bei über 560 Familien, die bei uns im Fachbereich „Rat und Tat“ begleitet werden, 25 Mitarbeitern, die für soziale Teilhabe, Lern- und Persönlichkeitsförderung sorgen, ist jeder Cent notwendig und gut angelegt.“
Unter
https://www.betterplace.org/de/projects/64724-kinderlernkuche-in-neumuhl-vermittlung-gesunder-ernahrung ist es einfach, Teil vom aktuellen Projekt, der Kinderlernküche, zu werden.  

Spende der Sparkasse Duisburg an den Stadtteilladen Rheinhausen ermöglicht pädagogische Arbeit mit Kindern  

Duisburg, 05. Oktober 2018 - Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender  der Sparkasse Duisburg, überreichte heute im Beisein vom Beigeordneten Thomas Krützberg, Leiter des Dezernates für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales, eine Spende in Höhe von 12.000 Euro an Jürgen Voß, Geschäftsbereichsleiter Soziale Dienste und Gemeindediakonie der Grafschafter Diakonie, im Stadtteilladen im Rheinhausener Regenbogenhaus.

 

Mit der Scheckübergabe setzt die Sparkasse eine langjährige wichtige Tradition fort. So werden aktuell und neben dem Stadtteilladen auch das Bürgerhaus Neumühl, der Arbeitskreis „Schule und Stadtteil - Aksus" und verschiedene Flüchtlingsheime unterstützt.    

In der Einrichtung der Grafschafter Diakonie, dem  Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers, bieten pädagogische Fachkräfte Hausaufgabenbetreuung, Sprachförderung und Freizeitgestaltung für die Kinder aus dem Quartier Hochemmerich an.  

„Ziel ist es“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Duisburg,  Dr. Joachim Bonn, „die Bildungschancen  der Heranwachsenden zu erhöhen und ihre sozialen Kompetenzen zu festigen. Sprache und Bildung sind in meinen Augen die Basis für eine funktionierende Integration und die nötige gesellschaftliche Akzeptanz."  

In wechselnden Projekten, erlernen die Kinder Fähigkeiten, die ihnen soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Dazu zählen zum Beispiel Schwimmunterricht oder gemeinsames Musizieren. Darüber hinaus soll der Stadtteilladen das soziale Miteinander im Stadtteil fördern. Nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern gibt es verschiedene Projekte sowie Sprachkurse mit Kinderbetreuung.  

Der Beigeordnete Thomas Krützberg ergänzte, „dass der Stadtteilladen eng vernetzt ist mit den Projekten ‚Familienhilfe sofort vor Ort‘, der Flüchtlingshilfe, dem Jugendmigrationsdienst sowie den Sozialen Diensten der Grafschafter Diakonie, alle unter einem Dach im Stadtteilzentrum Regenbogenhaus“ und bedankt sich bei der Sparkasse für das wichtige soziale Engagement: „Ohne diese und viele weitere Spenden und Unterstützungen wäre es uns nicht möglich, die pädagogische und soziale Arbeit in den vergangenen Jahren fortzuführen.“ 

Daneben gibt es zudem enge Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen und Trägern in Rheinhausen sowie vor allem dem Amt für Soziales und Wohnen, Stadtteilsozialarbeit und mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg, Außenstelle Rheinhausen, mit der man bereits seit 1999 kooperiert.

 

Neben der Spende der Sparkasse wird der Stadtteilladen für die Menschen im Stadtteil Rheinhausen vorwiegend durch das Landesjugendamt, Eigenmittel der Grafschafter Diakonie sowie der Familienhilfestelle des Jugendamtes finanziert.

 

Social Day: Commerz Direktservice unterstützte Hochfelds Jugendfeuerwehr

Duisburg, 20. September 2018 - Rund zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerz Direktservice GmbH engagierten sich beim mittlerweile traditionellen Social Day des Unternehmens für einen guten Zweck: Das ehrenamtliche Team renovierte – zeitlich passend in der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements – den neuen Standort der Jugendfeuerwehrgruppe des Löschzuges Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr in Hochfeld.   
„Das ist bereits unser fünfter ‚Social Day‘ und wir freuen uns, die Stadt Duisburg auf diese Weise unterstützen zu können“, erklärt Stefan Homp, Sprecher der Geschäftsführung. „Besonders freut mich, dass wir immer wieder Projekte finden, die der Jugend zugutekommen. Ein Tag Arbeitszeit zwanzig unserer Mitarbeiter ist sehr sinnvoll eingesetzt und es ist toll zu sehen, mit wie viel Begeisterung sie alle dabei sind.“  

Wie schon in den Jahren zuvor wandte sich das Unternehmen auf der Suche nach einem guten Zweck für den diesjährigen Social Day an die Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement beim Amt für Kommunikation. Schnell war klar, für welches der vorgeschlagenen Projekte sich das Team entscheiden würde: die Unterstützung der Jugendfeuerwehr.  
Im Zuge der Erweiterung und des Umzuges der Jugendfeuerwehrgruppe von den maroden Räumlichkeiten an der Adolf-Wagner-Straße zur Friedenstraße 9 in Hochfeld standen umfangreiche Arbeiten an.
Neben klassischen Anstricharbeiten im Innenbereich, stellte vor allem die Umgestaltung des tristen Außenbereiches für das Team eine Herausforderung dar. So wurde der Außenbereich umzäunt, der Bodenbelag aufbereitet und eine Sitzecke angelegt. Um einen natürlichen Sichtschutz zu schaffen, legten die Hobbygärtner Beete mit pflegeleichten Grünpflanzen an. Schon beim ersten Besichtigungstermin entwickelten die Social-Day-Projektverantwortlichen aus dem Commerz Direktservice kreative Ideen und boten an, zusätzlich Mobiliar aus Holzpaletten herzustellen und die Wände im Innen- und Außenbereich malerisch mit Motiven zu gestalten.  
„Ich freue mich sehr über das soziale Engagement und die Unterstützung der Jugendfeuerwehr bei der Einrichtung des neuen Standortes, weil damit ein Baustein zur weiteren Entwicklung der Einheit ermöglicht und gleichzeitig ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit der Feuerwehr gesetzt wird“, betont Dr. Ralf Krumpholz, Dezernent für Integration, Sport und Gesundheit, Verbraucherschutz und Feuerwehr.  
Neben der tatkräftigen Unterstützung beteiligte sich die Commerz Direktservice GmbH auch an den Materialkosten und leistete mit dem diesjährigen Social Day eine wichtige Starthilfe, damit die Kinder und Jugendlichen möglichst bald in die neuen Räumlichkeiten der Jugendfeuerwehrgruppe einziehen können.   Nähere Informationen zu Social Days in Duisburg: www.duisburg.de/buergerengagement.  

Als 100-prozentige Tochter der Commerzbank AG ist die Commerz Direktservice GmbH mit Sitz in Duisburg das zentrale Kundencenter für die Privat- und Unternehmerkunden der Commerzbank. Mit mehr als 7 Millionen Kundenkontakten jährlich arbeiten rund 700 Mitarbeiter daran, Bankgeschäfte einfacher, schneller und besser zu machen.
Dafür bietet der Commerz Direktservice über verschiedene Kommunikationskanäle hinweg ein wachsendes Spektrum an Leistungen an.  
Das Unternehmen verfügt über zwei Jahrzehnte Branchenerfahrung und ist mit seinen Räumlichkeiten am Silberpalais, direkt am Duisburger Hauptbahnhof, fest am Standort etabliert. 2018 hat das „Bündnis für Familie Duisburg“ den Commerz Direktservice mit dem Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet. 

Die tristen Wände im Innenbereich bekamen einen frischen Anstrich.

 Nach dem Social Day: Räume, in die man gern einzieht.   

Turbobiker von Siemens Energy sammelten 15.420 Euro für schwerkranke und behinderte Kinder vom Bunten Kreis Duisburg

Duisburg, 17. September 2018 - Die Turbobiker von Siemens Energy hatten trotz Hitzerekord-Temperaturen beim 24-Stunden Mountainbike-Rennen Anfang August wieder einmal so richtig in die Pedale getreten und mit jeder anstrengenden Runde über die historische Kohlehalde Spenden gesammelt. Am Donnerstag übergaben sie im Landschaftspark den Lohn ihrer Anstrengung. Peter Bongartz, Organisator der engagierten Truppe präsentierte stolz die Spendensumme von 15.420 Euro, die zu gleichen Teilen schwerkranken und behinderten Kindern vom Bunten Kreis Duisburg und den Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte zu Gute kommt.


Gerade erst vergangenes Wochenende war der Initiator der sportlichen Aktion von Bundespräsident Steinmeier für seinen außergewöhnlichen und nachhaltigen ehrenamtlichen Einsatz beim Bürgerfest im Garten von Schloss Bellevue in Berlin geehrt worden.
"Das hat er auch wirklich verdient" waren sich die Vorstandsvorsitzende Dr. Gabriele Weber vom Bunten Kreis und Annette Kaebe, Geschäftsführerin des VKM einig, die strahlend die stattlichen Schecks entgegennahmen. Radler und Mitarbeiter der beiden Duisburger Organisationen waren gekommen, um das freudige Ereignis gebührend am Ort des Geschehens zu feiern.
Bei einer gemütlichen Fahrt über den Parcours konnten auch die Nicht- Biker nachvollziehen, wie viel Kraft und fahrerisches Geschick auch schon für nur eine Runde auf losem Grund, um enge Kurven, über steile Anstiege und Abfahrten nötig ist. Diese Strecke wurde zwischen 60 und 80 Mal bewältigt - wirklich unglaublich!

 

 

25 Jahre AWO-Schuldnerberatung  

Duisburg, 30. August 2018 - Seit 25 Jahren hilft die AWO-Duisburg Menschen aus der Schuldenfalle. Die Expertinnen und Experten der AWO-Integration unterstützten seit 1993 insgesamt mehr als 15.000 Haushalte dabei, ihre finanziellen Verbindlichkeiten in den Griff zu bekommen. Die Gesamtsumme an Verbindlichkeiten betrug mehr als 316 Millionen Euro. Die AWO-Integration ist zudem die einzige Schuldnerberatung in Duisburg, die auch bei Finanzierungsproblemen mit privaten Immobilien weiterhilft. Knapp 90 Eigenheime konnten so für Duisburger Familien gerettet werden.


Dirk Franke (Leiter der Schuldnerberatung der AWO-Integrations gGmbH)

 

Mit einer Feierstunde würdigte die AWO-Integration das Jubiläum der Schuldnerberatung. In ihren Räumen auf der Kopernikusstr. in Hamborn begrüßt Dirk Franke, Leiter der Schuldnerberatung und Prokurist der AWO-Integrations gGmbH, am Donnerstag, 30. August, zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, den Wohlfahrtsverbänden und weiteren Kooperationspartnern.

Seit der Gründung 1993 kamen 316 Millionen Euro auf den Schreibtisch

Mit einer Feierstunde würdigte die AWO-Integration am Donnerstag das 25-jährige Bestehen ihrer Schuldnerberatung. Seit der Gründung 1993 unterstützen die Expertinnen und Experten mehr als 15.000 Haushalte bei ihrem Weg aus der Schuldenfalle. Die Gesamtsumme an Verbindlichkeiten betrug in dieser Zeit mehr als 316 Millionen Euro.

Dirk Franke, Leiter der AWO-Schuldnerberatung, sagte am Donnerstag in den Räumen auf der Kopernikusstraße in Duisburg-Hamborn: „Wenn wir die Zahl von 15.000 Haushalten nennen, dann bedeutet dies, dass wir zugleich über eine weitaus größere Zahl an Menschen sprechen. In der Regel gehören zu einem Haushalt auch der Partner und Kinder. Ich denke, dass wir mehr als 45.000 Menschen seit 1993 helfen konnten.“

Zu der Jubiläumsfeier kamen am Donnerstag zahlreiche Vertreter von Politik, Verwaltung und dem gesellschaftlichen Leben in Duisburg.

Für die AWO-Duisburg begrüßte der Vorsitzende Manfred Dietrich die Gäste. Bürgermeister Manfred Osenger würdigte für die Stadt Duisburg die Leistungen der Institution. Die AWO-Integration eröffnete zugleich eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Zeit-Magazin: Unter dem Titel „Über Geld spricht man nicht“ sind Poster von Prominenten, die sich zu ihren finanziellen Problemen bekennen, zu sehen. Dirk Franke macht deutlich: „Uns geht es mit der Ausstellung nicht um Klatsch und Tratsch. Wir wollen vielmehr das Thema enttabuisieren.“  

V. l.: Elif Kayabasi, Bülent Adigüzel und Philipp Thelen (AWO-Integration), Uwe Heider (Bezirksbürgermeister), Safiye Turhan (AWO-Integration), Frank Börner (SPD Landtagsabgeordneter), Manfred Diedrich (AWO-Duisburg Kreisverbandsvorsitzender, Dirk Franke (AWO-Integration), Veysel Keser und Wolfgang Krause (AWO-Duisburg), Wilma Katzinski (AWOcura), Manfred Osenger (Bürgermeister Duisburg), Manfred Pojana (Stadt Duisburg-Jugendamt), Jürgen Voss (Grafschafter Diakonie)


Über Schulden zu sprechen, ist nach wie vor vielen Menschen peinlich. Der Leiter der AWO-Institution beschreibt dagegen, dass in der Mehrzahl der Schuldner ohne eigenes Verschulden die Kredite über den Kopf wachsen: „Arbeitslosigkeit, Trennung/ Scheidung und Krankheit sind in der Regel die Gründe, warum Bürgerinnen und Bürger ihre Raten nicht mehr zahlen können.“ Die wirtschaftlich schlechte Lage der Stadt mit hoher Arbeitslosigkeit spiegle sich in den Statistiken, so Franke. Die Armutsquote liegt bei 24,1 Prozent. Laut Schuldneratlas Deutschland der Creditreform gehört Duisburg seit Jahren zu den traurigen Spitzenreitern mit einer Überschuldungsquote von 17,08 Prozent.

 

Die Schuldnerberatung der AWO-Integration könne wirksam helfen, Ausnahmen und Einnahmen wieder in die Balance zu bringen. Der Leiter erklärt die Schrittfolge: „Am Anfang steht die Einsicht, dass man es allein nicht aus den Schulden schafft. Wir klären dann die Fakten und bilanzieren die Verbindlichkeiten. Danach überlegen wir gemeinsam, wie wir die Probleme lösen können. Dazu gehört das Verhandeln mit den Gläubigern oder die Beantragung einer Privatinsolvenz.“ Entscheidend sei, dass die Schuldnerberatung den Familien nicht die Verantwortung für ihre Situation abnehme. Dirk Franke: „Wir tragen lediglich dazu bei, dass Menschen ihre Lage tatsächlich selbst meistern können.“

Seit 1999 eröffne die Privatinsolvenz dazu unter gewissen Voraussetzungen diese Chance. Die Fachleute der AWO-Integration haben seit der Einführung über 2000 Insolvenzverfahren eingeleitet.

Dank der Senior-Experten der Sparkasse Duisburg bietet die AWO seit 2009 als einzige Schuldnerberatung auch Hilfe bei Immobilienschulden. Insgesamt 89 Einfamilienhäuser konnten so für die Besitzer gerettet werden.

Seit 2008 engagieren sich die Finanzfachleute der AWO-Integration ebenfalls in der Prävention: 880 Klassen in diversen Duisburger Schulen (Haupt-, Real, Gesamtschulen, Gymnasien und Berufskollegs) erhielten im Rahmen des Projekts „DU & Dein Geld“ Unterricht im Fach „Schwarze Zahlen schreiben“. Insgesamt 22.000 Schülerinnen und Schüler nahmen bei der AWO-Integration daran teil.

Dirk Franke: „25 Jahre Schuldnerberatung – das ist eigentlich kein Grund zum Feiern. Denn die Zahlen verweisen auf die Not und echte Armut vieler Haushalte. Wenn man aber sieht, dass wir über 7.000 Familien eine Perspektive auf ein schuldenfreies Leben ermöglichen konnten, dann ist das durchaus ein Anlass einmal Danke zu sagen und sich zu freuen, dass es eine Institution wie die unsere gibt.“ 

 

Zahlen, Daten, Fakten zur AWO-Schuldnerberatung

Historie:

1993     Eröffnung der AWO-Schuldnerberatung für den Duisburger Norden auf der Kopernikusstraße in Duisburg-Hamborn

1999     Anerkennung der AWO-SB als geeignete Stelle für die Insolvenzberatung

2008     Zusätzliche Stellen für Präventionsangebote in den Schulen

2009     Beginn der Immobilienschuldnerberatung (4 Seniorexperten der Sparkasse)

2010     Einführung Pfändungsschutzkonto

 

Zahl der Mitarbeiter:

3 Mitarbeiter 1993

7 Mitarbeiter 2018

 

Beratungszahlen

15.000 Haushalte seit 1993 beraten (+1 Partner + 1 Kind = rund 45.000 Menschen)

5.622 Entschuldungsbetreuungen seit 1993

2.023 Insolvenzverfahren seit 1999

 

93.800 Einzelforderungen seit 1993 bearbeitet

1993: 407 Forderungen (7 pro HH im Durchschnitt)

2017: 7.204 Forderungen (11 pro HH)

 

Schuldenhöhe seit 1993: 316,3 Mio. Euro

1993: 2,5 Mio. DM (Durchschnitt 42.000 DM pro HH)

2017: 12 Mio. Euro (Durchschnitt 30.000 Euro pro HH)

 

Immobilienschuldnerberatung seit 2009

242 Immobilienschuldner beraten

89 Einfamilienhäuser gerettet (= 37 %)

 

Prävention an Schulen seit 2008

880 Klassen in diversen Duisburger Schulen besucht (Haupt-, Real, Gesamtschulen, Gymnasien und Berufskollegs). 22.000 Schülerinnen und Schüler mit dem Projekt „DU & dein Geld“ unterrichtet.


 

Benefiz-Golfturnier für die Gastroenterologische Klinik des Bethesda Krankenhauses 

Duisburg, 30. August 2018 - Freunde und Förderer spielen für den guten Zweck Golf und gute Laune, am vergangenen Montag haben 4 Golfer auf dem Grün der Anlage des Niederrheinischen Golf-Clubs in Duisburg für den guten Zweck abgeschlagen. Die eingeladenen Gäste, Geschäftspartner und Sponsoren der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Bethesda Krankenhauses, stellten sich bereits zum 19. Mal in den Dienst der guten Sache.
Insgesamt wurde ein stattlicher Betrag von rund 10.000 Euro erspielt und gespendet, von dem wieder große Förderprojekte für das Hochfelder Krankenhaus umgesetzt werden können. In diesem Jahr sollen die Einnahmen aus dem Turnier zur Anschaffung eines medizinischen Messgerätes zur Untersuchung der Leberverfettung dienen.
Sie ist inzwischen die häufigste Lebererkrankung in den industrialisierten Ländern und somit auch die häufigste Ursache der Leberzirrhose. Sie kann in bis zu 75% der Patienten mit Übergewicht nachgewiesen werden und stellt bei der Differenzialdiagnose der Leberwerterhöhung einen wichtigen Baustein dar. Da jeder Patient in der Klinik für Gastroenterologie eine Ultraschalluntersuchung des Bauches bekommt, wird die Leber immer untersucht.
Hier könnte zusätzlich zur reinen Ultraschalluntersuchung bei Verdacht auf das Vorliegen einer Leberverfettung das neue Messgerät zusätzlich zum Einsatz kommen. Aktuell wird diese Methode in keinem Krankenhaus in Duisburg angeboten.
„Der Wettergott meinte es gut mit uns. Deshalb war auch dieses Turnier wieder ein voller Erfolg. Ehrgeizige Golfer, großer Sport, ganz viel Spaß, aber auch eine hochklassige und dennoch familiäre Atmosphäre für gute Gespräche, hier stimmte einfach alles und der Niederrheinische Golf-Club ist wieder ein toller Gastgeber", blickt Gerd F. Wengeler, Geschäftsführer der Freunde und Förderer, zufrieden auf das Ereignis zurück. Am Ende des Turniers fanden sich alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abendessen und Austausch über Ereignisse des Tages ein. Und natürlich wurden die Golfer auch für ihre Mühen belohnt. Neben Pokalen wurden auch wieder zahlreiche Sachpreise vergeben.

 

Golfen für die Kindernothilfe: Golf & More spendet für Kinder in Mumbai

Duisburg, 29. August 2018 - Eine schöne Tradition wird fortgesetzt: Zum vierten Mal bewiesen die Spieler von Golf & More auf dem Huckinger Golfplatz in Duisburg ihre Großzügigkeit und erspielten diesmal 4.100 Euro für die Projektarbeit der Kindernothilfe. Die Spende kommt Müll sammelnden Kindern in Indien zugute.

Beim diesjährigen „Kindernothilfe Charity Cup“ spielten 55 Golfer des Golfclubs Golf & More für den guten Zweck. Die Kindernothilfe befindet sich mit ihrer Geschäftsstelle nur unweit des Golfplatzes im Duisburger Süden und freut sich in diesem Jahr über das tolle Ergebnis von 4.100 Euro. Mit dem Geld soll die Situation der Kinder auf den Müllhalden Mumbais verbessert werden. In der Metropole Mumbai werden täglich 10.000 Tonnen Müll produziert. Dieser landet auf großen Müllhalden, an denen mehr als eintausend Kinder leben.

Die Armut zwingt sie dazu Müll zu sammeln, um Geld zu verdienen. So verpassen sie die Chance auf Schulbildung und setzen sich großen gesundheitlichen Problemen aus. Die Kindernothilfe will an diesem Punkt ansetzen, die Gesundheit der Kinder verbessern, langfristige Bildung ermöglichen und den Gemeinden Wissen über das Recycling vermitteln. Seit fast 60 Jahren setzt sich die Kindernothilfe für benachteiligte Kinder und deren Rechte in Entwicklungsländern ein.
Als eine der größten deutschen Nichtregierungsorganisationen für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe hat sie sich zum Ziel gesetzt, Mädchen und Jungen in Afrika, Asien und Lateinamerika ein dauerhaft menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Mit fast 700 Projekten stärkt und schützt die Kindernothilfe derzeit fast zwei Millionen Kinder und Jugendliche in 33 Ländern.

Foto: Kindernothilfe/Josephine Hersche

 

 

Einkaufen und Kinderlernküche unterstützen

Duisburg, 28. August 2018 -Das Projekt LebensWert startet nach den Sommerferien wieder seine beliebten Kurse zum sogenannten Ernährungsführerschein. In der Neumühler Kinderlernküche lernen Dritt- und Viertkläss’ler in 5 Praxiseinheiten allerhand Wissenswertes über gesunde Ernährung.
„In Zeiten von Fastfood, aber auch ständig zunehmender Kinderarmut sind solche Angebote für die Zukunft der nächsten Generationen enorm wichtig“, gibt der pädagogische Leiter der Kinderküche, Christian Voigt, zu Bedenken.
Voigt weist daraufhin, dass dieses Teilprojekt wie die ganze Arbeit von LebensWert nur durch Spenden und Stiftungen finanziert wird: „Die Kurse werden aus Zuwendungen bezuschusst, um allen interessierten Kindern die Teilnahme durch geringe Eigenbeiträge zu ermöglichen.“
Des Weiteren benennt der Kinderküchenleiter eine interessante Unterstützungsalternative für die Arbeit zum Wohle der Kinder im Duisburger Norden: „Es gibt Einkaufsportale wie ‘gooding‘, bei denen Vereine, Institutionen und Projekte durch Einkäufe ohne Mehrkosten finanziell unterstützt werden. Für jeden Einkauf über den Shopping-Link https://www.gooding.de/kinderlernkueche-76616 erhält die Kinderlernküche automatisch eine Prämie.“
So stehen über 1.773 Prämien-Shops von z.B. acer über LEGO, Media Markt und OTTO bis zoro-Werkzeuge zur Auswahl. Auch jede Pizza-Ecke über Lieferando hilft Helfen. Die prozentualen Prämien differieren zwischen den jeweiligen Shops – mal bekommt das Projekt 5 und mal 50 Prozent von Ihrer Einkaufssumme. So ist es einfach, Teil vom aktuellen Projekt, der Kinderlernküche, zu werden. Weitere Informationen zum Kursangebot der Kinderlernküche gibt es unter c.voigt@projekt-lebenswert.de .

Foto vom Projekt LebensWert

 

 

Klöckner-Läufer erschwitzen 11.300 Euro für Kinderlernküche Duisburg

Duisburg, 24. August 2018 - Zum 13. Mal rief die Targobank Mitarbeiter aller Duisburger Unternehmen zum 5,6 km langen Feierabendlauf in die City. Unter den 6000 Laufbegeisterten fanden sich 113 Läufer der Klöckner & Co um ihren Pressesprecher Christian Pokropp am Opernplatz ein. Ihre Motivationen waren neben guten persönlichen Leistungen auch die Unterstützung eines Projektes gegen die Kinderarmut in Duisburg von Pater Tobias.
Klöckners Vorstandsvorsitzender Gisbert Rühl (CEO) spendete wie bereits in den letzten Jahren privat 100 Euro für jede/n seiner motivierte/n Firmenteilnehmer/innen. So durfte Christian Pokropp am Ende eines spannenden und vergnüglichen Laufabends die stolze Summe von 11300 Euro an Pater Tobias übergeben. Schon bei der Ankunft seines Klöckner-Fit4Steel Runners-Teams in einheitlichen dunkelblauen Lauf-Shirts am Hauptsitz im Silberpalais zeigte sich Pokropp erfreut: „Toll und herzlich willkommen, dass Ihr Euch so zahlreich trotz der Schulferien angemeldet habt. Besonders freue ich mich, dass erstmals sogar aus unserer weit entfernten Berliner Digitaleinheit, kloeckner.i das Team ergänzt wird.“

Selbstverständlich heuerte auch der laufbegeisterte Pater Tobias mit seiner Multi-Kulti-Laufgruppe bei den Stahl-Läufern an. „Ich bin sehr dankbar, dass wieder Klöckner & Co gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen Kinderarmut in Duisburg setzt“, gab sich der Pater aufgemuntert angesichts der aktuellen Statistik, in der die Kinderarmut im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen ist. Bürgermeister Manfred Osenger durfte zwei Minuten nach sieben den Startschuss für die große Laufgemeinde geben.

Schon in seiner Begrüßung hob er die Dynamik, Synergie und den Gemeinsinn dieses Events hervor. „Bei diesen Großereignissen sehen wir immer eindrucksvoll wie diese Stadt zusammensteht und –hält. Das private Engagement von Gisbert Rühl für das Projekt LebensWert von Pater Tobias ist eines der vielen guten Beispiele“, erklärte Osenger nach einem spannenden Lauf, bei denen die Besten um die 20 Minuten für die Strecke benötigten. Aber dieses war nur zweitrangig bei diesem Miteinander in und für Duisburg.  

Foto von Christian Voigt/Projekt LebensWert

Soziale Woche mit Werkgelände im Blick: Jung und Alt auf gemeinsamer Spurensuche

Zwölf thyssenkrupp-Auszubildende teilen den Alltag in der Evangelischen Altenhilfe Duisburg

 

Duisburg, 23. August 2018 - „Dass wir so viele Gemeinsamkeiten finden würden, hätte wohl keiner von uns im Vorfeld angenommen!“ Wenn Victoria Reichardt von ihren Erfahrungen der zurückliegenden Wochen berichtet, beginnt sie unwillkürlich zu lächeln. Spannend sei es gewesen, und auch anstrengend, ergänzt ihr Kollege Enes Bardakci. Kein Wunder, denn zusammen mit zehn weiteren Kollegen wagten die beiden Auszubildenden von thyssenkrupp Steel den Sprung in ein völlig anderes berufliches Metier: Im Rahmen einer Sozialen Woche tauschten die angehenden Verfahrens- und Zerspanungsmechaniker ihre gewohnten Abläufe im Duisburger Technikzentrum gegen den Berufsalltag in zwei Einrichtungen der Evangelischen Altenhilfe Duisburg.
Ihr gemeinsames Fazit: „Wir haben sehr viel im Umgang mit älteren Menschen gelernt. Diese Arbeit fordert einen ganz anders als das, was wir aus unserem Ausbildungsalltag in der Werkstatt kennen. Am tollsten aber war, wie viel Persönliches wir uns gegenseitig mitgegeben haben.“ Denn viele Bewohner teilen eine Gemeinsamkeit mit den jungen Menschen, die anfängliche Berührungsängste schnell vergessen ließ: Fast alle haben selbst als Ehemalige oder Verwandte von Mitarbeitern eine Bindung zum benachbarten Duisburger Stahlwerk.

Während ihrer Ausbildung bei thyssenkrupp Steel engagieren sich die jungen Erwachsenen im Projekt „Soziale Woche“ in örtlichen Altenheimen, Kindergärten oder Jugendzentren. Serdar Akyüz (Mitte) ist ausgelernter Elektroniker für Betriebstechnik und kümmerte sich eine Woche lang mit anderen Auszubildenden um die Bewohner zweier Einrichtungen der Evangelischen Altenhilfe Duisburg.

Arbeit, Fußball, Leben in Duisburg: Szenenwechsel in der Rückschau 

Die soziale Woche ist bei thyssenkrupp Steel fester Bestandteil der Ausbildung. Sie soll den Nachwuchskräften ermöglichen, in eine andere Berufswelt einzutauchen und das Leben von einer anderen Seite kennen zu lernen. So auch in diesem Sommer: Für fünf Tage wurden zwei Altenpflegeeinrichtungen in Beeck und Walsum zur Arbeitsstätte der 18- bis 21-Jährigen; sie halfen insbesondere bei den Mahlzeiten und verschiedenen Freizeitaktivitäten. Und immer wurden mit den Bewohnern nebenbei über Technisches fachgesimpelt und Anekdoten aus dem Werk ausgetauscht - sei es beim Sommerfest, beim gemeinsamen WM-Fußballerlebnis oder bei einem langen Spaziergang zum Grüngürtel in Bruckhausen, von dem aus das Werksgelände ins direkte Blickfeld rückt.
„Manche Unternehmungen waren so spontan nur dank der zwölf Azubis möglich“, berichtet Anja Schmid von der Evangelischen Altenhilfe Duisburg. „Wir konnten die helfenden Hände sehr gut brauchen. Und unsere Senioren hatten ungemein viel Freude an den verschiedenen Aktivitäten, zumal sie sehr gerne über ihre Vergangenheit mit und bei thyssenkrupp sprechen.“ So wurde die gemeinsame Zeit nicht nur zum Szenen-, sondern auch zum Perspektivwechsel sowohl für Jung als auch für Alt.

Auch Victoria Reichardt (li.) unterstützte während der „Sozialen Woche“ die Einrichtungen
z. B. bei einem spontanen Ausflug in den Grüngürtel Bruckhausen. Da fast alle Bewohner auf den Rollstuhl angewiesen sind, wären dieser Ausflug ohne die thyssenkrupp Azubis nicht möglich gewesen. Victoria Reichardt lernt Zerspanungsmechanikerin in Duisburg.

 

Soziale Woche als fester Ausbildungsbestandteil bei thyssenkrupp: Horizonte erweitern, Neues erfahren, eigene Positionen überdenken 

Auch in den Augen von Fachkoordinator Wolfgang Smolarczyk, der die Auszubildenden am Duisburger Standort begleitet, ist die Kooperation mit der Evangelischen Altenhilfe Duisburg ein voller Erfolg. Bereits zum zweiten Mal fand die Soziale Woche in zwei ihrer Einrichtungen statt, „aber es ist immer wieder eine Überraschung, welche spezielle Dynamik sich entwickelt und was alle Beteiligten für sich mitnehmen“.

 Für ihn bietet die Idee der Sozialen Woche eine Riesenchance: „Diese Erfahrung gibt den jungen Leuten eine einzigartige Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und zu entfalten. Sich für etwas Neues zu öffnen, auf seine Mitmenschen zu achten und Verantwortung zu übernehmen, das ist ein großer Schritt ins Erwachsenenleben.“
Das Resümee der diesjährigen Teilnehmer gibt ihm recht: „In dieser Woche haben wir viel Wertschätzung erfahren und gleichzeitig gelernt, unsere eigene Situation zu relativieren“, fasst Enes Bardakci zusammen. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Altenhilfe Duisburg, ebenso wie die Bewohner der Häuser in Beeck und Walsum, konnten sich über „eine fantastische Unterstützung freuen“, unterstreicht Anja Schmid.

 

Dass sowohl die Auszubildenden als auch die Senioren so viele Anknüpfungspunkte finden würden, stand im Vorfeld gar nicht im Fokus, war aber von unschätzbarem Wert – denn: „Eine solche Entwicklung kann man nicht erzwingen, aber so ist das halt bei uns in Duisburg und in der Region“, schmunzelt Wolfgang Smolarczyk.
„Ob Jung oder Alt, ob Azubi oder Ehemaliger – unter Nachbarn findet sich schnell ein gemeinsamer Nenner. In diesem Fall ist es das Werk selbst, das die Menschen verbindet.“ Eine tolle Atmosphäre, Gemeinschaftsgefühl und Sorge füreinander inklusive.

 

 

Schulwandkartenverkauf  auf dem Ruhrorter Kunst- und Kulturmarkt bringt 1.000€

Duisburg, 11. August 2018 - Der Lions Club Duisburg-Landschaftspark hat beim Kunst- und Kulturmarkt im Rahmen des 25. Ruhrorter Hafenfestes Schulwandkarten verkauft. Die Wandkarten waren bis zu 100 Jahre alt und dennoch in einem sehr guten Zustand. Viele Schaulustige erinnerten sich beim Blick auf die Karten an ihre Schulzeit und es kam zu vielen interessanten Gesprächen.
Es gab aber auch genügend Kaufinteressierte, so dass über 1000€ eingenommen werden konnten.
Mit dem Erlös des werden aktuelle Projekte des Clubs zur Kinder- und Jugendförderung wie z.B. die Lions Jugendcamps, die Notinsel, Klasse 2000 und Lions-Quest unterstützt.

Kundin mit ihrer gerade erworbenen Wandkarte „Unsere Erde im Weltall" zusammen mit dem Präsidenten des Lions Clubs Duisburg-Landschaftspark Dr. Gerhard Knauf

 

 

Hospiz Bethesda sucht Verstärkung  

Duisburg, 29. Juli 2018 - Im ambulanten Hospizdienst Bethesda e.V. sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unersetzbar. Der ambulante Hospizdienst Bethesda begleitet unheilbar erkrankte und sterbende Menschen dort, wo sie zu Hause sind. Dort unterstützt er auch deren Angehörige. Das kostenlose Angebot gilt für alle, unabhängig von Alter und Lebensumständen.
Das nächste "Vorbereitungs/Qualifizierungsseminar für die ehrenamtliche Mitarbeit in ambulanten Hospizdiensten" findet statt am Mittwoch, den 27. August 2018 von 18.00 bis 21.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg (Eingang Königgrätzerstraße).

Für nähere Informationen steht Frau Gesa Branding unter Tel. 0203 6008-1820 mobil 01577-2363781 oder per Mail an die
g.branding@bethesda.de gerne zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.  Sie unterstützen die betroffenen Menschen auf vielfältige Weise im täglichen Tun, indem sie zum Beispiel mit den Patienten oder deren Angehörigen Gespräche führen, ihnen vorlesen oder mit ihnen ein Stück spazieren gehen.
Jeder ehrenamtliche Mitarbeiter kann sein persönliches Engagement nach seinen Neigungen und Fähigkeiten ausrichten. Für Patienten, Angehörige und Besucher, die in diesen schweren Zeiten der Krankheit stark belastet sind, ist es hilfreich, auf Menschen im Hospizdienst zurückgreifen zu können.

Die Ehrenamtlichen helfen mit der jeweiligen Situation umzugehen, sie bieten Entlastung und spenden Trost. Das Qualifizierungsseminar richtet sich an Menschen, die sich näher mit dieser Thematik und sich selbst auseinandersetzen möchten. Denn Begleitung Schwerkranker und ihrer Angehörigen kann eine sinnvolle Aufgabe sein. In mehreren aufeinander aufbauenden Terminen werden unter anderem Themen wie die Geschichte der Hospizbewegung, die Entwicklung von Werten, die Bedürfnisse von Menschen am Lebensende oder eigene Motivation sein.

 

1.800€ für den Bunten Kreis

Duisburg, 24. Juli 2018 - Die „Old Crazy Skiffle Tramps" spielten – wie bereits in den Vorjahren unentgeltlich - bei einer Benefizveranstaltung des Lions Club Duisburg-Landschaftspark zugunsten des Bunten Kreises Duisburg - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet.

Seit 55 Jahren skifflen die sechs Herren der Duisburger Kultband „Old Crazy Skiffle Tramps“. Bereits zum siebten Mal traten sie jüngst im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung des LionsClubs Duisburg Landschaftspark auf. Auch Oberbürgermeister Sören Link war mit von der Partie und richtete seine herzlichen Glückwünsche an die Musiker. Mit viel Schwung verbreiteten die Skiffler gute Stimmung bei den begeisterten Zuhörern. Zirka 100 Besucher sangen und klatschten mit und bedankten sich am Ende des Konzertes mit stehenden Ovationen.

Frau Dr. Gabriele Weber, Vorstandsvorsitzende des gemeinnützigen Vereins erläuterte den Gästen den hohen Stellenwert sozialmedizinischer Nachsorge: Jedes Jahr sind in Duisburg und Umgebung zahlreiche Familien damit konfrontiert, dass ihr Kind zu früh oder behindert geboren wird, schwer erkrankt oder verunglückt. Dies bringt erhebliche seelische, körperliche, soziale und finanzielle Belastungen mit sich. Ohne weiterführende Hilfe drohen immer wiederkehrende Krankenhausaufenthalte, gescheiterte Therapien oder die Überforderung einzelner Familienmitglieder.
Sie brauchen Hilfe, um sich in den ersten Wochen nach der Klinik zu Hause zurechtzufinden und sich später selbst organisieren zu können. Die Mitarbeiterinnen des Bunten Kreises leisten diese Hilfe, indem sie die Familien begleiten und bei der Pflege, der Krankheitsbewältigung und bei der Organisation des Alltags nach individuellen Bedürfnissen beraten und unterstützen.
Die Mitglieder des Lions Clubs Duisburg-Landschaftspark freuen sich, dass durch das erfolgreiche Benefizkonzert eine Spende in Höhe von 1.800 Euro an den Bunten Kreis übergeben werden konnte.

on links nach rechts: Fr. Dr. Weber, Herr Dr. Knauf, Karin Schattauer, Klaus-Peter Schattauer.

 

 

Ehrenamt in der Region wird durch Wertepreis der Volksbank Rhein-Ruhr ausgezeichnet.

Duisburg, Mülheim, Oberhausen und Ratingen, 18. Juli 2018 – Menschen im Ehrenamt zeichnen sich durch hohes persönliches Engagement aus. Die Volksbank Rhein-Ruhr ehrt zum dritten Mal mit dem Wertepreis Menschen, die sich sozial besonders wertvoll und nachhaltig engagieren. So wird ihr Einsatz sichtbar und anerkannt.

Soziales Engagement wird erneut von der Volksbank Rhein-Ruhr gewürdigt - egal, ob im Sportverein, einer Einrichtung, beim Nachbarn nebenan oder für die Heimatstadt. Diese Beispiele können beliebig ergänzt werden. Die Unternehmenswerte der Genossenschaftsbank sind Fairness, Vertrauen, Menschlichkeit und Toleranz. Das Handeln der Volksbank Rhein-Ruhr fußt auf diesen Werten. Daher zeichnet das Kreditinstitut Menschen aus, die nach diesen Prinzipien leben und sie erlebbar machen. Denn ehrenamtliches Engagement zeichnet sich durch werteorientiertes Arbeiten aus.
Bereits zum dritten Mal in Folge wird der jährliche Wertepreis ausgelobt. Hier erhalten ehrenamtlich tätige Menschen aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank RheinRuhr in Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Ratingen-Lintorf die Auszeichnung. Wer möchte, kann selbst eine Bewerbung einreichen oder einen Favoriten vorschlagen.


„Das umfassende Engagement in unserem Geschäftsgebiet hat uns zutiefst beeindruckt und soll im Sinne der Vorbildfunktion ausgezeichnet werden. In unserer Arbeit mit dem Online-Spendenportal, dem Förderprogramm Rhein-Ruhr, begegnen uns täglich Menschen die sich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen. Ohne ehrenamtlich tätige Menschen wäre beispielsweise die Vereinsarbeit schlichtweg nicht möglich. Um das herausragende Engagement zu würdigen, haben wir im Jahr 2016 erfolgreich den Wertepreis ins Leben gerufen.“ so Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr.

Vorschläge für mögliche Preisträger können bis zum 14. September 2018 online auf der Homepage der Volksbank Rhein-Ruhr unter www.volksbank-rhein-ruhr.de/wertepreis eingereicht werden.
Am 17. September beginnt das Voting auf der FacebookSeite der Bank. Hier wird dann über die Finalisten des Wertepreises bis zum 12. Oktober 2018 um 10 Uhr abgestimmt. Die Mitgliederräte bilden die Jury für ihre jeweilige Region (Duisburg-Nord, Duisburg-Süd/West, Mülheim an der Ruhr mit Ratingen-Lintorf sowie Oberhausen). Diese Jury entscheidet im Anschluss an das Voting über insgesamt bis zu zwölf Preisträger aus den vier Regionen.
Die Kandidaten mit den meisten Stimmen in der eigenen Region erhalten in jedem Fall eine Auszeichnung. Aus den fünf Kandidaten pro Region, also insgesamt 20 Teilnehmern mit den meisten Stimmen, ermittelt eine Jury die drei Sieger des Wertepreises 2018.
Die zwölf Preisträger erhalten einen MyDays Wertgutschein in Höhe von 100 Euro, um Energie für neue Aufgaben und Herausforderungen der ehrenamtlichen Tätigkeit zurück zu gewinnen. Im Juni 2019 folgt die Ehrung der Finalisten im Rahmen der jährlichen Vertreterversammlung der Bank.

 

- Dank an ehrenamtlich Engagierte des Tierschutzzentrum
- Lidl-Mitarbeiter engagiert bei Freiwilligentagen an Marxloher Schulen

Dank an ehrenamtlich Engagierte des Tierschutzzentrum Duisburg  im Rathaus  
Duisburg, 13. Juli 2018 - Rund 60 ehrenamtlich Engagierte des Tierschutzzentrum Duisburg e. V. folgten am Donnerstag, 12. Juli, der Einladung von Oberbürgermeister Sören Link in den Franz-Haniel-Hof des Rathauses am Burgplatz. Sören Link dankte den freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Tiere.  
Die Stadt Duisburg ist für viele Tierschutzbelange innerhalb des Stadtgebietes zuständig, so auch wenn Fundtiere oder Tiere, die - aus den verschiedensten Gründen – sichergestellt werden, aufgenommen und untergebracht werden müssen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben wurde das Tierheim an der Lehmstraße in Duisburg-Neuenkamp eingerichtet, das seit 2002 durch den Tierschutzzentrum Duisburg e. V. betrieben wird.  
In ihrer Freizeit setzen sich hier viele Tierfreunde mit großem Einfühlungsvermögen ehrenamtlich für in Not geratene Tiere ein. Auf unterschiedliche Art und Weise unterstützen sie die Arbeit des Tierschutzzentrums Duisburg e.V. und tragen entscheidend dazu bei, den Tieren den Aufenthalt dort so angenehm wie möglich zu gestalten.  
„Neben der Betreuung der Hunde kümmern sich hier auch Menschen liebevoll um unsere Katzen, die zum Teil sehr scheu und unnahbar sind oder unterstützen uns bei Festen und Veranstaltungen“, erklärt Monika Lange, 1. Vorsitzende des Tierschutzzentrum Duisburg e. V. „Alle zusammen tragen dazu bei, dass unsere Arbeit im Tierheim überhaupt möglich ist.“  
Oberbürgermeister Sören Link besuchte im November das Städtische Tierheim und informierte sich vor Ort über die Arbeit des Vereins. Im Rathaus kam er jetzt mit den freiwillig Engagierten ins Gespräch und konnte sich ein Bild machen, von der Vielfalt der Aufgaben, den Motivationsgründen und den täglichen Herausforderungen, die die Arbeit mit den Tieren ausmachen.   
„Die Hauptamtlichen unseres Tierheims haben alle Hände voll zu tun und leisten da wirklich tolle Arbeit. Dennoch wären die vielfältigen Aufgaben rund um das Tierheim und seine Bewohner ohne den engagierten Einsatz der ehrenamtlich Aktiven des Tierschutzzentrums Duisburg in dieser Form nicht zu leisten“, lobte Oberbürgermeister Sören Link das Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer.    

 

 

Lidl-Mitarbeiter engagiert bei Freiwilligentagen an Marxloher Schulen
Acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG krempelten die Ärmel hoch und halfen tatkräftig mit, die Außengelände des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums und der Herbert-Grillo-Gesamtschule umzugestalten.  

Auf der Suche nach einer Aktion für einen Freiwilligentag wandte sich die Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG an die städtische Anlaufstelle für freiwilliges Engagement beim Amt für Kommunikation. Schnell entschied sich das Unternehmen, die beiden vorgeschlagenen Projekte mit zwei Teams in Angriff zu nehmen.

 

„Regelmäßig unterstützen Lidl-Mitarbeiter der Regionalgesellschaft Kamp-Lintfort Einrichtungen bei ihrer wertvollen Arbeit. Wir haben schon bei dem Umbau einer Kapelle zu einer Sporthalle in einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Duisburg geholfen, Kindern Ausflüge in den Zoo oder zum Paddeln auf der Niers ermöglicht und bei der Nachmittagsbetreuung von Schulkindern Unterstützung geleistet. Ich bin mir sicher, dass in Zukunft noch einiges an Engagement folgen wird", erklärt Katharine Robens, Personalabteilung Lidl Vertriebs GmbH & Co. KG. „Heute freuen wir uns sehr, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Kindern eine schöne Außenanlage zu ermöglichen."

 

Das erste Team kam am Freitag, 6. Juli, zum Einsatz. Im Stadtteilgarten des Gymnasiums am Grillopark griffen die vier freiwilligen Helferinnen und Helfer zu Schaufel und Schubkarre und legten gemeinsam mit Schulmitarbeitern, Mitarbeitern der Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH (EGDU) und Schülern einen Teich an. Im Vorfeld hatten – ebenfalls ehrenamtlich – Mitarbeiter der Deutschen  Post AG den alten Teich abgebaut. Im Schulgarten wachsen und blühen Gemüsepflanzen in den Hochbeeten, das schuleigene Bienenvolk der Imker-AG fliegt summend von Blüte zu Blüte. „Uns ist es wichtig, eine grüne Oase in Marxloh zu schaffen, die den Schülerinnen und Schülern auch als Rückzugsort dient. Das selbst angepflanzte Gemüse wird in der Mensa verarbeitet und unser Elly-Honig schmeckt ganz hervorragend“, erklärt Schulleiter Holger Rinn. „Wir freuen uns sehr, dass dank der Unterstützung des Lidl-Teams und der EGDU heute der Teich angelegt werden kann.“ 

Vier Tage später kam an der Herbert-Grillo-Gesamtschule ein zweites Team zum Einsatz, das den Schulgarten im Innenhof um eine „Chill-out-Area“ ergänzte. Durch den gemeinschaftlichen Einsatz der vier ehrenamtlich Engagierten, der Schülerinnen, Schüler, Lehrer und Mitarbeiterinnen der EGDU konnte jetzt die Holzterrasse erneuert und ein verwilderter Bereich – nachdem er von Unkraut befreit und mit 7 m³ Erde aufgefüllt wurde – mit Rollrasen in einen idyllischen Rückzugsort verwandelt werden.
„Es ist großartig, dass Firmen sich auf diese Weise engagieren“, freut sich Markus Bernard, stellvertretender Schulleiter. „Das Gartenprojekt, das wir als Schule nicht alleine stemmen könnten, ist für uns ein enormer Qualitätsgewinn. Ich freue mich sehr, dass heute auch acht Schülerinnen und Schüler an einem freien Tag freiwillig in die Schule gekommen sind, um zu helfen.“ 

Ermöglicht wurden die beiden „Social Days“ durch die finanzielle, organisatorische und tatkräftige Unterstützung der EGDU, die beide Gruppen fachlich anleitete und vor Ort mit anpackte. „Das Spiel- und Beteiligungsmobil der EGDU unterstützt soziale Projekte und begleitet diese auch nachhaltig. Aktionen wie diese schaffen eine gute Grundlage für dauerhaftes Engagement“, erklärt Doris Grüning, Leiterin des Spiel- und Beteiligungsmobils.   

Mit vereinten Kräften verlegten die engagierten Helfer die neue Teichfolie im Schulgarten des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums.

 

Rund sieben Raummeter Erde schafften die Helferinnen und Helfer in den Schulgarten der Herbert-Grillo-Gesamtschule und verteilten sie als Unterlage für den Rollrasen.

 

LEO-Club Niederrhein spendet Teddybären an den Rettungsdienst

Duisburg, 12. Juli 2018 - Der Rettungsdienst der Stadt Duisburg freut sich über eine Spende des LEO-Clubs Niederrhein. Die Jugendorganisation des Lions-Club übergab am Mittwoch, 11. Juli, 500 Teddybären an den städtischen Rettungsdienst.  
Die gespendeten Teddybären sollen verletzten, erkrankten und traumatisierten Kindern zugute kommen, welche durch den Rettungsdienst betreut oder transportiert werden müssen.  
Oft ist bei einem Unfall oder einem medizinische Notfall bei Kindern der eigene Teddy nicht dabei. Aber gerade diese Teddys sind als Helfer und Mutmacher für die kleinen Patienten eine wichtige Stütze und Ablenkung. Die gespendeten „Notfall-Teddys“ werden auf den Rettungswagen der Stadt mitgeführt  und stehen somit den kleinen Patienten im Ernstfall zur Seite.

Mitglieder des LEO-Clubs Niederrhein überreichten die Teddybären an Christian Umbach (r., stellvertretender Amtsleiter) und Andreas Bretten (l., Sachgebietsleiter Rettungsdienst) von der Feuerwehr Duisburg

- Eisverkauf für die Kindernothilfe
- Schöne Mittsommer-Bescherung für Bunten Kreis Duisbur

Großes Engagement der GGS Böhmer Straße: Eisverkauf für die Kindernothilfe
Duisburg, 10. Juli 2018 - Eiskonditor Elio Cotali und Action!Kidz der Gemeinschaftsgrundschule Böhmer Straße hatten am 8. Juli alle Eis-Fans dazu eingeladen, besonders viele Kugeln der kühlen Köstlichkeit zu bestellen. Denn die kompletten Einnahmen zwischen 13:30 und 17:00 Uhr wurden an ein Projekt der Kindernothilfe gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Indien gespendet.
Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr legten sich die Action!Kidz der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Böhmer Straße zusammen mit Angestellten der Eisdiele Da Pian für Kinderarbeiter richtig ins Zeug: Gemeinsam verkauften sie Eis zugunsten der Kindernothilfe-Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“. Stattliche 2.200 Euro kamen als Spende zustande. Seit inzwischen 10 Jahren ruft die Kindernothilfe-Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ Schülerinnen und Schüler in Deutschland zu sozialem Engagement auf. Bis heute haben die Mädchen und Jungen als „Action!Kidz“ fast eine Million Euro an Spenden für Projekte gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Äthiopien, Bolivien, Pakistan, Haiti, Sambia, Peru und Indonesien gesammelt. Im Schuljahr 2017/18 geht das Geld nach Indien.
„Action!Kidz“ waschen Autos, mähen Rasen oder wienern Schuhe, um mit dem Geld die Arbeit der Kindernothilfe gegen ausbeuterische Kinderarbeit zu unterstützen. Noch bis zum 31. Juli 2018 können Mädchen und Jungen mit eigenen Hilfsaktionen teilnehmen und tolle Preise gewinnen – darunter ein Schulkonzert mit Wincent Weiss oder ein Meet&Greet mit Culcha Candela. Schirmherrin der Kindernothilfe-Aktion ist Christina Rau.

 

 

Eine schöne Bescherung zum Mittsommer
Reich beschenkt wie zu Weihnachten fühlte sich der Bunte Kreis Duisburg - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet, als drei Mitarbeiter von IKEA Duisburg die Geschäftsstelle des gemeinnützigen Vereins besuchten. Der stellvertretende Leiter Andreas Horstmann, Christoph Boehm, zuständig für das lokale Marketing und die Auszubildende Ida Schnittcher brachten eine großzügige Spende mit. Sie stammt aus der Aktion "Weihnachtsbäume für Kinderträume 2017", bei der für jeden verkauften Baum drei Euro an ein soziales Projekt gehen.

"Wir wollten etwas für die Kinder und Familien vor unserer Haustür tun", erklärt Andreas Horstmann. "Deshalb fiel unsere Wahl auf den Bunten Kreis Duisburg - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet". Die Mitarbeiterinnen der Vereins begleiten seit 16 Jahren Familien mit zu früh geborenen, behinderten und chronisch kranken Kindern auf ihrem Weg vom Krankenhaus in einen geregelten Alltag zu Hause. "Mit Ihrer Spende helfen Sie uns keinen Hilferuf von Eltern mit schwerkranken Kindern ablehnen zu müssen," bedankte sich Dr. Gabriele Weber, die Vorstandsvorsitzende des Bunten Kreises freudig.
"Unser Ziel ist es, auch den Kindern, die einen problematischen Start ins Leben haben, alle Möglichkeiten zu ihrer bestmöglichen Entwicklung zu geben. Dafür ist jeder Euro herzlich willkommen". Weitere Informationen zur Arbeit des Bunten Kreise unter www.bunter-kreis-duisburg.de

 

Golfturnier zugunsten von Kinderarbeitern in Sambia

Hager Pharma spendet 1.400 Euro an Kindernothilfe

Duisburg, 26. Juni 2018 - Die Veranstaltung machte Spaß – doch das Thema ist sehr ernst: 42 Golfer haben bei dem Charity-Turnier der Duisburger Firma Hager Pharma für Kinder in Not gespielt. Und das mit großem Erfolg: Insgesamt kamen 1.400 Euro für ein Projekt der Kindernothilfe zusammen, das sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit einsetzt. Neben der Anmeldegebühr von fünf Euro haben viele der Teilnehmer am Turniertag ihren Spendenbeitrag noch ordentlich aufgestockt. Auch Hager Pharma hat noch einmal einen bedeutenden Betrag gespendet.

In Sambia, einem der ärmsten Länder im ohnehin wirtschaftlich schwachen Süden Afrikas, geht jedes dritte Kind arbeiten – obwohl Kinderarbeit offiziell verboten ist. Die Mädchen und Jungen schuften in Steinbrüchen, auf Tabakplantagen oder im Dienstleistungssektor. Viele gehen aufgrund ihrer täglichen Tätigkeit gar nicht oder nur selten zur Schule. Doch ohne Bildung bleiben die Kinder meist auch als Erwachsene bitterarm.
Die Kindernothilfe will diesen Teufelskreis durchbrechen und fördert entsprechend langfristige und nachhaltige Projekte. Die Duisburger Hager Pharma will auch weiterhin jährlich seinen Beitrag dazu leisten, dass in aller Welt mehr Kinderrechte verwirklicht werden.
In diesem Ziel sind sich das Unternehmen, die Golfer und die Kindernothilfe mehr als einig! Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 741 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

 

 

Erneute Spende an einen Duisburger Verein:
Town & Country Stiftung unterstützt livingroom - help youth grow e.V. mit Spende in Höhe von 1.000 Euro

Duisburg, 02.  Juli 2018 – Im Duisburger Stadtteil Meiderich unterstützt livingroom - help youth grow e.V. Kinder, Teenager und Jugendliche (8-21 Jahre) mit Präventionsarbeit, Mentoring und praktischer Hilfe. Für das bemerkenswerte Engagement wurde der Verein mit 1.000 Euro durch die Town & Country Stiftung gefördert.  

Der Verein livingroom - help youth grow e.V. wurde 2013 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen zu helfen, die keine Vorbilder und Mentoren haben, welche sie auf dem Weg zum Erwachsensein dabei unterstützen, ihr Potential zu ermitteln und zu entwickeln.  

In altersgerechten Gruppen bietet der Verein ein offenes Angebot für Kinder, Teenager und Jugendliche an. Es gibt wöchentlich eine Schülerhilfe, in denen die Kinder Unterstützung für schulische oder auch alternative Aufgaben zur Stärkung der schulischen Herausforderungen erhalten. Anschließend gibt es für die Kinder ein warmes Mittagessen, das von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen zubereitet wird. Die Teenager und Jugendlichen kochen in ihren Gruppen selber und schließen ihre Zeit mit einem gemeinsamen Abendessen ab.

 

Die Spende soll für eine Kreativwerkstatt verwendet werden. Werken mit Holz fördert das feinmotorische Geschick, die Planung der eigenen Zielsetzung, die Kreativität, die Augen-Hand-Koordination und vor allem die Konzentration auf eine bestimmte Aktivität. Der Verein plant hierzu wöchentliche Angebote für Teens und Kids im Rahmen der „Life Skill-Workshops“.

 

Derzeit besuchen wöchentlich über 60 Kinder, Teenager und Jugendliche die Angebote von livingroom. „Da der Besuch der Einrichtung für die Teilnehmer kostenlos ist und die Kosten für die Angebote durch Spenden finanziert werden, sind wir sehr froh über die Unterstützung durch die Town & Country Stiftung“, so Jenny Versteegen, Vorstandsmitglied von livingroom.

 

Matthias Lüken, Botschafter der Town & Country Stiftung im Raum Duisburg, übergab den symbolischen Spendenscheck und ergänzte: „Vielen Kindern ist der Umgang mit Holz- und Werkmaterialien fremd und im privaten Rahmen nicht erlernbar. Mit der Kreativwerkstatt bekommen sie einen erweiterten Einblick in die Materie, lernen den Umgang mit Werkzeugen und Materialien wie Holz. Die Ergebnisse stärken zudem ihr Selbstbewusstsein.“

 

Die Town & Country Stiftung vergibt 2018 zum sechsten Mal in Folge den Town & Country Stiftungspreis. Ein wesentliches Anliegen der Stiftung und der Botschafter ist die Unterstützung und Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Das soziale Engagement aller Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des livingroom - help youth grow e.V. verhelfen den Betroffenen zu mehr Chancengleichheit.

 

Der 6. Stiftungspreis beinhaltet Spenden in einer Gesamthöhe von fast 600.000 Euro. Es werden 500 Einrichtungen, die die Auswahlkriterien erfüllen, mit jeweils 1.000 Euro gefördert. Aus allen nominierten Projekten wählt eine unabhängige Jury das herausragendste Projekt pro Bundesland, welches mit einem zusätzlichen Förderbetrag von 5.000 Euro prämiert wird. Die Auszeichnung findet im Herbst 2018 anlässlich der Town & Country Stiftungsgala statt.

 

 

55 Jahre und kein bisschen leise

Duisburg, 23. Juni 2018 - Die „Old Crazy Skiffle Tramps" spielten – wie bereits in den Vorjahren unentgeltlich - bei einer Benefizveranstaltung des Lions Club Duisburg-Landschaftspark zugunsten des Bunten Kreises Duisburg - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet.

Seit 55 Jahren skifflen die sechs Herren der Duisburger Kultband „Old Crazy Skiffle Tramps“. Bereits zum siebten Mal traten sie im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung des Lions-Clubs Duisburg Landschaftspark auf. Beides wurde am 21.04.2018 in der mit vielen Bildern aus alten Bandzeiten geschmückten Notkirche in Duissern kräftig gefeiert. Auch Oberbürgermeister Sören Link war mit von der Partie und richtete seine herzlichen Glückwünsche an die Musiker.
Für ihren Einsatz wurde ihnen schon vor einiger Zeit die höchste Auszeichnung der Lions für Nichtmitglieder verliehen, der Orden „Medal of Merit“. Mit viel Schwung verbreiteten die Skiffler gute Stimmung bei den begeisterten Zuhörern. Zirka 100 Besucher sangen und klatschten mit und bedankten sich am Ende des Konzertes mit stehenden Ovationen.

Frau Dr. Gabriele Weber, Vorstandsvorsitzende des gemeinnützigen Vereins erläuterte den Gästen den hohen Stellenwert sozialmedizinischer Nachsorge: Jedes Jahr sind in Duisburg und Umgebung zahlreiche Familien damit konfrontiert, dass ihr Kind zu früh oder behindert geboren wird, schwer erkrankt oder verunglückt. Dies bringt erhebliche seelische, körperliche, soziale und finanzielle Belastungen mit sich. Ohne weiterführende Hilfe drohen immer wiederkehrende Krankenhausaufenthalte, gescheiterte Therapien oder die Überforderung einzelner Familienmitglieder.
Eltern dürfen in dieser Situation nicht alleingelassen werden. Sie brauchen Hilfe, um sich in den ersten Wochen nach der Klinik zu Hause zurechtzufinden und sich später selbst organisieren zu können. Die Mitarbeiterinnen des Bunten Kreises leisten diese Hilfe, indem sie die Familien begleiten und bei der Pflege, der Krankheitsbewältigung und bei der Organisation des Alltags nach individuellen Bedürfnissen beraten und unterstützen. Der Verein möchte keinen Hilferuf von Familien mit schwerkranken Kindern ablehnen und ist deshalb auf Spenden angewiesen.
Die Mitglieder des Lions Clubs Duisburg-Landschaftspark freuen sich, dass durch das erfolgreiche Benefizkonzert eine Spende in Höhe von 1.800 Euro an den Bunten Kreis übergeben werden konnte.

Von links nach rechts: Fr. Dr. Weber, Herr Dr. Knauf, Karin Schattauer, Klaus-Peter Schattauer.

 

Kinder in St. Gabriel toben und spielen auf neuem Spielgerät

Engagierte Eltern finanzieren moderne Ausstattung für KiTa 

Duisburg, 08. Juni 2018 - Eines wird schnell klar: Die Kinder der Kindertageseinrichtung St. Gabriel in Duisburg-Neudorf haben einen Riesenspaß mit dem neuen Spielgerät, das mit seiner fröhlichen Gestaltung und einer Rutsche  das Toben und Spielen im Freien noch spannender macht. Kindergarten-Leiterin Wilma Polacek freut sich über das neue Angebot: „Bewegung fördert die Motorik und das wiederum unterstützt soziales und kognitives Lernen. Wir freuen uns, den Kindern moderne Geräte bieten zu können, um ihre physischen Fähigkeiten weiter auszubauen.“

Das Besondere an dem neuesten Zugang auf dem Spielplatz ist, dass es speziell für unter 3-jährige Kinder gestaltet wurde – passend zu der neuen KiTa-gruppe für so genannte U3-Kinder, die es ab dem kommenden KiTa-Jahr in St.-Gabriel geben wird. Aber auch die großen KiTa-Kinder haben das Gerät gut angenommen. Zitat Ludwig: „Klasse!“

Ermöglicht hat den Bau der Spielgeräte der Förderverein der KiTa, der hierfür unteranderem eine große Einzelspende erhalten hat. Sascha Kleinohl, Kassierer des Fördervereins, erläutert: „Das Geld für das U3-Spielgerät haben die Vereinsmitglieder im Wesentlichen durch einen Spendenlauf erwirtschaftet. Aber wir haben auch mit angepackt und die 50 Tonnen Kies geschaufelt, die als Fallschutz um das große Spielgerät herum liegen.“

Viele Eltern der St.-Gabriel-Kinder organisieren sich im Förderverein der Kindertageseinrichtung und unterstützen immer wieder tatkräftig die Arbeit des Erzieherinnen-Teams. So hat der Verein bereits vor zwei Jahren ein neues Spielgerät finanziert, unterstützt durch eine größere Einzelspende. Auch eine Matschanlage, einen Forscherwagen und Spieltische konnten durch das Engagement der Eltern angeschafft werden. Um Geld für die besondere KiTa-Ausstattung aufzutreiben, werden die Eltern kreativ.

Der Verein organisiert neben Spendenläufen zum Beispiel einen sehr beliebten Late-Night-Trödel, der neben einem breiten Angebot an gut erhaltenen Kleidern und Spielzeug auch mit Snacks, Getränken und Cocktails lockt und allen Beteiligten offensichtlich viel Spaß macht. Aber auch ohne Finanzierungsprojekte kommen die Eltern gesellig zusammen, zum Beispiel beim gemeinsamen Grillen.

„Das Engagement für die Kinder macht viel Freude und die gemeinschaftlichen Aktionen von Eltern, Erzieherinnen und den Nachbarn der KiTa fördern die Gemeinschaft im Viertel und die pädagogische Arbeit der Einrichtung“, so Philipp Thelen, erster Vorsitzender des Fördervereins, der interessierte Eltern neuer Kinder von St. Gabriel gern willkommen heißen will.

Akteure des Lions Clubs Duisburg-Concordia übergeben mehr als 400 Fan-Trikots an Duisburger Kinder

Duisburgt, 08. Juni 2018 - Mitglieder des Lions Club Duisburg-Concordia überreichten am Donnerstag, 7. Juni, über 400 Fan-Trikots der Deutschen Mannschaft an Sozialdezernent Thomas Krützberg und Jugendamtsleiter Hinrich Köpcke. So können auch Duisburger Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien die WM-Spiele im passenden Dress feiern können und anderen Altersgenossen in Nichts nachstehen.

 

Nikita Grojsman, Leiter des Blauen Hauses in Hochfeld, und Sven Michler-Temme, Fachbereichsleiter der Duisburger Jugendzentren, werden die Verteilung der Trikots an acht bis 14-jährige Mädchen und Jungen übernehmen.

 

Dezernent Thomas Krützberg: „Gemeinsames feiern über soziale Grenzen hinweg bringt die Kinder und Jugendlichen einander näher. Im gleichen Outfit fühlt man sich sogleich als eine Mannschaft. Und das ist gut so, kann so doch ein Wir-Gefühl erzeugt werden, das im Idealfall über die WM hinaus bestehen bleibt.“ Dem kann Jugendamtsleiter Hinrich Köpcke nur beipflichten, weiß er doch aufgrund seiner operativen Arbeit: „Alles, was Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Milieus zusammenschweißen kann, hilft: im Schulalltag, in Jugendzentren, auf dem Bolzplatz“.

 

„Unser Lions Club führt seit seiner Gründung im Jahr 2007 stets Activities durch, mit denen wir eines erreichen wollen: die gesellschaftliche Teilhabe sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher aus Duisburg. So, wie ein guter Trainer eine schlüssige Taktik haben muss, um auf dem Platz mit seinen Spielern erfolgreich zu sein, so haben wir vom Lions Club Duisburg-Concordia ebenfalls eine Strategie, die nachhaltig aufgehen soll: Duisburger Kindern und Jugendlichen gleichen Zugang zu Bildung, Sport, Kultur und sozialer Teilhabe zu verschaffen“, betont Ursula Pätzold-Coco, amtierende Präsidentin des Lions Clubs Duisburg-Concordia.

 

Nikita Grojsman, Leiter vom Blauen Haus in Duisburg-Hochfeld, freut sich über die Aktion der Akteure des Lions Clubs Duisburg-Concordia: „Die Kinder sind völlig aus dem Häuschen so wertvolle Trikots geschenkt zu bekommen, in denen sie dem Ausgang der Spiele entgegenfiebern können.“ 

 

Der Lions Club Duisburg-Concordia (www.lions-concordia.de) wurde als jüngster von insgesamt sieben Clubs in Duisburg am 15. Mai 2007 in der Schifferbörse von Gründungspräsidentin Ursula Baaten gegründet. Der Club besteht aktuell aus rund 50 Mitgliedern. Diese engagieren sich unter dem Lions-Motto „We serve“ („Wir dienen!“) insbesondere für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien in Duisburg.

 

Zu der Vielzahl von geförderten Projekten gehört unter anderem das Jugendzentrum „Einstein“ in Duisburg-Neumühl (www.ofju.de) und der gemeinsam mit dem Jugendamt und der Bildungsholding („Projekt Lernen vor Ort“) gegründete Verein „Bildungslotsen für Duisburg e.V.“ (www.bildungslotsen-duisburg.de).

 

V.l.: Werner Helmrich (Lions Club Duisburg-Concordia), Thomas Krützberg (Dezernent für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales), Nikita Grojsman (Blaues Haus), Ursula Pätzold-Coco (Präsidentin Lions Club Duisburg-Concordia) und Hinrich Köpcke (Jugendamtsleiter).

 

 

 

Gartencenter Schlößer spendet Feuerschale an Förderverein Kita Rubensstraße

Duisburgt, 07. Juni 2018 - Einen lange gehegten Wunsch der Kinder und Eltern in der städtischen Kindertagesstätte Rubensstraße in Trompet erfüllte nun das benachbarte Moerser Gartencenter Schlößer. Dorothea Schlößer übergab dort für das Familienunternehmen bei strahlendem Sonnenschein eine große Stahl-Feuerschale an den ersten Vorsitzenden des Fördervereins Kita Rubensstraße e.V., Michael Mittler.
„Mit dieser Feuerschale kann die Kita den Zusammenhalt der Kinder am gemeinsamen Lagerfeuer fördern und das traditionelle Martinsfeuer auch zukünftig sicher entfachen“, sagte er mit Dank für die großzügige Unterstützung. Im Anschluss konnte sich Dorothea Schlößer noch über die Arbeit des Vereins informieren. Infos zum Förderverein:
www.rubensstrasse.de

 Michael Mittler und Dorothea Schlößer mit der Feuerschale

 

„Lesen-Kopfball-Tor“

Aktion zur Leseförderung des Lions Clubs Duisburg-Concordia e.V. - Bücherverteilung im Wert von 65.000 Euro  

Duisburg, 28. Mai 2018 - Die Akteure des Lions Clubs Duisburg-Concordia halten an der alljährlichen Aktion zur Leseförderung gemeinsam mit der „Selbst.Los! Kulturstiftung Annelie und Wilfried Stascheit“ fest. Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 wurden heute spannende Kinder- und Jugendbücher verteilt, in deren Mittelpunkt „die schönste Nebensache der Welt“ steht: Fußball. Die Bücher im Gesamtwert von rund 65.000 Euro wurden von namhaften Jugendbuchverlagen zur Verfügung gestellt.

 

Vermittelt wurden die Spenden von der „Selbst.Los! Kulturstiftung Annelie und Wilfried Stascheit“. Der Stiftung ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen Bücher zu schenken, die ihrer jeweiligen Lesekompetenz entsprechen. Die Bücher kommen Fünft- bis Siebentklässlern zugute, die Schulen in sozial schwierigen Stadtteilen besuchen.

 

Bildungsdezernent Thomas Krützberg hat in der Globus-Gesamtschule, stellvertretend für alle Schulen, an der Übergabe der Bücher teilgenommen. „Chancengleichheit auf Bildung fängt beim gleichen Zugang für alle Kinder an. Daher kooperieren wir gerne mit dem Lions-Club Duisburg-Concordia, der sich neben der Bewegungsförderung immer auch für Bildungsgerechtigkeit einsetzt.“

 

„Fußball und Lesen haben beide eine Gemeinsamkeit, weil man für beides den Kopf benötigt“, weiß Ursula Pätzold-Coco, amtierende Präsidentin des Lions Clubs Duisburg-Concordia, und bringt es auf den Punkt: „Die eigentliche Schwierigkeit besteht für viele Duisburger Kinder und Jugendliche jedoch im Geldproblem. Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien in Duisburg können ihren Lesehunger oftmals nicht stillen – mangels finanzieller Mittel.“

 

Annelie Stascheit von der „Selbst.Los! Kulturstiftung Annelie und Wilfried Stascheit“ und ebenfalls Mitglied im Lions Club Duisburg-Concordia, findet: „Keinem Kind und keinem Jugendlichen sollte die Aufnahme‚ geistiger Nahrung‘ verwehrt sein, weil den Eltern das Geld fehlt.“  

Und Pätzold-Coco schließt: „Das Fußballfieber, das so eine Weltmeisterschaft immer wieder aufs Neue entfacht, wird hoffentlich Viele zum Lesen motivieren. Die Verknüpfung von Fußball und Leseabenteuer ist also doppelt spannend.“

 

 

Benefizveranstaltung zugunsten der Krebsberatung in Duisburg

Torsten Sträter und Hennes Bender in Meiderich
Duisburg, 25. Mai 2017 - Torsten Sträter, Hennes Bender, Gerry Streberg und Martin Keßler werden mit einem bunten Kabarettprogramm am 06. Juni ab 19 Uhr in Duisburg gastieren. In der Pause können Kunstwerke ersteigert werden, die von krebserkrankten Menschen gestaltet wurden.
Es gibt noch einige Karten zu 25 Euro. Der Einlass ins evangelische Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, in Duisburg Meiderich ist ab 18 Uhr. Karten können per Email unter info@krebsberatung-in-duisburg.de bestellt werden oder an der Abendkasse erworben werden. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt der Arbeit der Krebsberatung in Duisburg zugute.  

Über die Krebsberatung: Seit März 2009 beraten Ärzte, Psychoonkologen und Sozialarbeiter ehrenamtlich, kostenlos und vertraulich Menschen mit einer Krebserkrankung und ihre Angehörigen. 2013 haben die ehrenamtlichen Fachkräfte den „Verein zur Förderung der Krebsberatung in Duisburg und Umgebung e.V.“ gegründet.
Aufgabe des Vereines ist es, die Krebsberatung in Duisburg zu erhalten und auszubauen. Im Moment arbeiten im Verein zehn ehrenamtliche Berater, ein ehrenamtlicher Vorstand sowie eine Verwaltungskraft (Halbzeit) und Honorarkräfte. Der Verein und die Krebsberatung finanzieren sich zu 100 Prozent aus Spenden und Förderungen.

Bilder der Seele

 

Spendenläufe zur Verwirklichung eines Zirkusprojektes

Pater läuft zwei Marathon in 5 Tagen

Duisburg, 23. Mai 2018 - Wie schafft man es innerhalb drei Wochen drei Marathons zu laufen und dabei die Seelsorge nicht zu vernachlässigen? Man fährt mit der Gemeinde nach Prag (Foto ProjektLebenswert) , besucht den Ordensgründer der Prämonstratenser, den Heiligen Norbert, der in der Abtei Strahov beigesetzt ist und läuft dort zwischendurch mal einen Marathon über 42,195 km und lässt sich von der Pilgergruppe im Ziel begrüßen.

Zwei Wochen vorher war der emsige Pater kurz in Wien, läuft den Marathon und ist kurze Zeit später wieder in seiner Gemeinde und hält Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. Fünf Tage nach Prag fährt er mal kurz am späten Nachmittag nach Mannheim, läuft am Abend bis in die Nacht einen Marathon, kommt kurz vor 24.00 Uhr nach 42,195 km ins Ziel und steht am nächsten Tag bereits wieder am Altar im Schmidthorster DOM, der Herz-Jesu Kirche in Neumühl, feiert Gottesdienste mit der Gemeinde und hält drei Taufen im Halbstunden Rhythmus. Und in zwei Wochen läuft er wieder beim Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg mit.


 "Ich muss in Duisburg laufen, meine Duisburger Fan-Gemeinde erwarten mich in den einzelnen Stadtteilen, dass ist immer ein ganz besonderes Erlebnis, wie ich dort jedes Jahr herzlich begrüßt werde", so der Marathon-Pater, der innerhalb sechs Wochen dann vier Marathonläufe absolviert hat. Eine beachtliche Leistung, die der Pater an den Tag legt. 16 Stunden hat sein Arbeitstag. Davon läuft der Pater fünf mal die Woche mit insgesamt neun Stunden an die 100 Kilometer als Training. Im September wird er in Berlin für 10 Jahre Berlin-Marathon-Teilnahme im Ziel geehrt. "Er soll sich mal überraschen lassen", so die Veranstalter. Seine größte sportliche Herausforderung wird der 6-Tage-Wüstenmarathon mit Selbstverpflegung und 15 kg Gebäck in Oman über 165 km im November sein. 

Unterstützung Zirkusprojekt in der KiTa

Mit seinen syrischen und afrikanischen Lauffreunden und  der Geschäftsführerin Barbara Hackert vom Projekt LebensWert hat er bereits bei den letzten Marathons an die 4000 Euro Spendengelder "erlaufen". Nachdem einige Kinder der Kindertagesstätte Herz-Jesu in Duisburg-Neumühl im letzten Jahr einen Zirkus besucht haben, zieht sich das Thema „Zirkus“ inzwischen wie ein roter Faden durch die ganze KiTa. Die Kinder spielen mit großer Leidenschaft Artist, Clown, Seiltänzerin oder Fakir.
Das brachte das KiTa-Team um KiTa-Leitung Uta Schäfer auf die Idee, ein Zirkusprojekt für die Kids zu organisieren. Hierbei werden dann gleichzeitig verschiedene pädagogische Ziele verwirklicht. „Spaß an Bewegung, motorische, kognitive und soziale Entwicklung sowie Phantasie und Kreativität werden gefördert“ fasst Uta Schäfer einige der Ziele zusammen. Der Kinder-Mitmachzirkus soll in wenigen Wochen stattfinden und kostet
6.000,- Euro.

 

Mit dem Erlös dieser Spendenläufe soll ein Beitrag zur Verwirklichung des Zirkusprojektes geleistet werden. Damit der Kinderwunsch auf jeden Fall erfüllt werden kann wird Pater Tobias in Duisburg am 3.6. erneut an den Marathon-Start gehen. "Vielleicht schaffe ich es die noch fehlenden 2000 Euro zu sammeln bzw zu erlaufen", so Pater Tobias.

 

Mit wenigen Klicks erfolgreich Spenden sammeln

Duisburg, 07. Mai 2018 - Schnell und einfach online eine Spende beantragen – das funktioniert mit dem Förderprogramm der Volksbank Rhein-Ruhr unkompliziert und transparent. Denn das Förderprogramm Rhein-Ruhr vergibt halbjährlich 23.000 Euro an gemeinnützige Organisationen in Duisburg. Die Städte Mülheim, Oberhausen und Ratingen-Lintorf sind auch genauso begünstigt. So kommen jährlich Spenden in Höhe von 92.000 Euro zusammen.

Über die Spendenvergabe entscheiden Internetnutzer, indem sie ihre Stimme für das gewünschte Projekt abgeben. Hier zählt jede einzelne Stimme, weil die drei Erstplatzierten eine garantierte Spende in Höhe von 500 Euro erhalten. Mit Hilfe der Mitgliederräte der Genossenschaftsbank wird dann über die weitere Vergabe und Höhe der Spenden für die eingereichten Projekte entschieden.
Mehr als 70 Vereine aus der Region beantragten eine Spende. Hiervon stellten 51 Vereine aus Duisburg ihr Projekt von Oktober 2017 bis Februar 2018 im Förderprogramm vor. Unter dem Motto „Gemeinsam erreichen WIR mehr!“ haben Vereine und Institutionen zweimal jährlich die Möglichkeit, ihre Spendenanträge online unter www.foerderprogramm-rhein-ruhr.de einzureichen.
Über die Internetseite der Bank erhalten nicht nur die Antragsteller sondern auch weitere Multiplikatoren schnell und unkompliziert die Informationen.

Meist werden so weitere Förderer auf interessante Konzepte aufmerksam.
„Viele Vereine nutzen das Förderprogramm bereits erfolgreich, um auf ihr soziales Engagement aufmerksam zu machen.“ betont Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr. „In wenigen Schritten können Anträge in social media geteilt werden. So machen wir Mitbestimmung erlebbar.“
Im Meidericher Tennis Club wurden die Spenden an folgende Empfänger überreicht:




Die nächste Antragsphase ist bereits gestartet. Bewerbungen können bis zum 30. September 2018 eingereicht werden.

Rechts im Bild Thomas Diederichs, Vorstand der Volksbank Rhein-Ruhr gemeinsam mit Heinz-Rainer Nöhles, Aufsichtsratsvorsitzendem der Bank und allen anwesenden Spendenempfängern. Foto Yvonne Rettig, Volksbank Rhein-Ruhr

 

 

6000 Euro müssen erlaufen werden
Zwei Marathon in 6 Tagen Nachdem einige Kinder der Kindertagesstätte Herz-Jesu in Duisburg-Neumühl im letzten Jahr einen Zirkus besucht haben, zieht sich das Thema „Zirkus“ inzwischen wie ein roter Faden durch die ganze KiTa. Die Kinder spielen mit großer Leidenschaft Artist, Clown, Seiltänzerin oder Fakir. Das brachte das KiTa-Team um Leiterin Uta Schäfer auf die Idee, ein Zirkusprojekt für die Kids zu organisieren. Hierbei werden dann gleichzeitig verschiedene pädagogische Ziele verwirklicht. „Spaß an Bewegung, motorische, kognitive und soziale Entwicklung sowie Phantasie und Kreativität werden gefördert“ fasst Uta Schäfer einige der Ziele zusammen. Der Kinder-Mitmachzirkus soll in wenigen Wochen stattfinden und kostet 6.000,- Euro.

Um den Kinder der Gemeinde-Kita diesen Wunsch zu erfüllen, schnürten Pater Tobias, seine syrischen und afrikanischen Lauffreunde und Geschäftsführerin Barbara Hackert vom Projekt LebensWert am 06. Mai die Laufschuhe und starteten im Rahmen einer Gemeindefahrt einen Spenden-Marathon in Prag, Anfeuerungsrufe durch mitreisende Gemeindemitglieder am Ziel waren eingeschlossen. Bei 24 Grad und Sonnenschein erreichten alle Spendenläufer das Ziel.
"Ich hatte ein wenig Sorgen, dass einige Läufer aus meiner Laufgruppe bei diesen hohen Temperaturen es nicht schaffen würden. Ich bin sehr erleichtert, dass alle gesund ins Ziel gekommen sind", so Pater Tobias. Mit dem Erlös dieses Spendenlaufs soll ein Beitrag zur Verwirklichung des Zirkusprojektes geleistet werden. Damit der Kinderwunsch auf jeden Fall erfüllt werden kann, geht Pater Tobias bereits in 5 Tagen erneut an den Marathon-Start.
Dann startet er zusammen mit seinem Lauffreund Mory Camara abends beim Dämmer-Marathon in Mannheim in die Nacht. Am nächsten Tag steht er wieder am Altar seiner Gemeinde, hält die Gottesdienste und wird auch drei Kinder taufen. Spender, die das Zirkusprojekt unterstützen möchten, werden dringend gesucht. Mit dem Moto: Unterstützen Sie unsere Kinder!, kann gespendet werden. Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH, IBAN: DE34360602950010766036, BIC: GENODED1BBE, Bank im Bistum Essen. Spendenquittungen können ausgestellt werden. Bitte Adresse und Kennwort „Zirkus“ mitteilen.

 

Ambulanter Pflegedienst medidoc spendete 1500 Euro an den Förderverein Kita Rubensstraße

Duisburg, 30. April 2018 - Der ambulante Pflegedienst medidoc GmbH aus Duisburg übergab dem Förderverein Kita Rubensstraße e.V. kürzlich eine Geldspende in Höhe von 1.500 EUR. Die Prokuristen Michal Szajkowski und Jakub Szajkowski überreichten den Scheck an den ersten Vorsitzenden des Fördervereins, Michael Mittler, in der städtischen Kita Rubensstraße.

Die Spende soll zur Aufwertung eines Gruppenraumes in der Kindertagesstätte verwendet werden. „Wir freuen uns sehr, dass mit der Spende der medidoc GmbH die Attraktivität der Kindertagesstätte für unsere Kinder noch weiter gesteigert wird“, sagte Mittler, der sich für das großzügige Engagement bedankte. Nach der Scheckübergabe informierten sich Michal Szajkowski und Jakub Szajkowski noch eingehend über die weiteren Projekte des Fördervereins. Weitere Infos zum Förderverein:
www.rubensstrasse.de -

Von links: Sabine Blank, Klara Donath, Jakub Szajkowski, Michael Mittler, Michal Szaikowski, Kerstin Zimmer, Beatrix Blank- Hillebrandt.

 

 

Auftakt der Turbo-Biker von Siemens Energy 2018

Eine Brücke von der Klinik ins Kinderzimmer

Hilfe für früh geborene, chronisch kranke und behinderte Kinder und ihre Familien  

Duisburg, 30. April 2018 - Die traditionelle Auftaktveranstaltung der Turbo-Biker fand in diesem Frühling erstmalig im Garten des VKM (Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Duisburg) statt. Die sportliche Mannschaft der Siemens Energy stellte ihre Teams vor, die unter der Leitung von Peter Bongartz auch dieses Jahr wieder für den VKM und den Bunten Kreis in die Pedale treten werden.

Ab jetzt trainieren die engagierten Radler für die anstrengenden 24 Stunden des Non-Stop-MountainbikeRennens am 4. und 5. August 2018 im Landschaftspark Nord. Bis dahin suchen sie Sponsoren, die den MuskelEinsatz auf dem anspruchsvollen Parcours belohnen. Der Erlös geht direkt an die beiden gemeinnützigen Vereine.
Als Vorgeschmack auf kommende Ereignisse war eine MiniGeschicklichkeits-Strecke für kleine und große Radler aufgebaut worden. Bei Grillwürstchen, leckeren Salaten und fröhlicher Stimmung kamen die Biker mit Mitarbeitern vom Bunten Kreis und dem VKM ins Gespräch.
Genaueres zur Aktion finden Sie unter: www.turbo-biker.de
Wir sind den sportlichen Jungs sehr dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz für die kranken Kinder in Duisburg!

 

 

Stollenverkauf zugunsten des Kinderschutzbundes brachte 654 Euro

Duisburg, 11. April 2018 -  Ein Stollenverkauf fand im Bauhaus Duisburg zugunsten des Kinderschutzbundes Duisburg statt. Der Verkauf erbrachte einen Erlös von € 654,00 und wird für das Projekt "Respekt für Dich und Mich" verwendet werden.   

Bei der Scheckübergabe von links nach rechts: Günter Hahne, Schatzmeister, Gerhild Tobergte, 1. Vorsitzende, Joachim Schneider CDU-Bezirksvertreter, Paul Voelkner Stellv. Vorsitzender. Herr Steffek vom Bauhaus Duisburg konnte bei der Übergabe leider nicht dabei sein.  

 

 

Lions Club Duisburg Landschaftspark: 55 Jahre Old Crazy Skiffle Tramps

Duisburg, 08. April 2018 - Der Lions Club Duisburg Landschaftspark lädt am 21. April 2018 ab 18.00 Uhr zu seinem mittlerweile traditionellen Benefizkonzert mit den Old Crazy Skiffle Tramps in die Notkirche Duissern ein (Hinter der Kirche 34, Duisburg-Duissern).


Seit 1963 ist die in Duisburg Duissern gegründete, sechsköpfige Band ein Garant für SkiffleMusik der besonderen Sorte, die mit Waschbrett, Gitarren, Banjo, Blues Harp, Kazoo, Dobro ausgerüstet, sowohl echte Skiffle-Leckerbissen als auch aktuelle Musik für das Publikum bereit hält.
2018 feiert die Band ihr 55-jähriges Bestehen, was natürlich auch auf diesem Benefizkonzert ausgiebig zelebriert werden soll. Neben dem musikalischen Genuss erwarten die Besucher auch deftige Gaumenfreuden, eine große Tombola und viele weitere Überraschungen.
Eintrittskarten sind zum Preis von 10 Euro an der Abendkasse erhältlich. In diesem Jahr unterstützt der Lions Club den Bunten Kreis Duisburg e.V.

 

 

Pater Tobias läuft 6-tägigen Wüsten-Race für arme Kinder

Duisburg, 08. April 2018 - Pater Tobias ist bekannt dafür, dass er sich seit über 10 Jahren für Duisburg engagiert und durch Marathonspendenläufe auf die Kinderarmut aufmerksam macht. Anfänglich war es ein Marathon pro Jahr, dann trat der Duisburger Seelsorger mehrmals im Jahr die 42,195 Kilometer lange läuferische Herausforderung an.
Zweimal absolvierte der Ordensmann Ultra-Marathons, also 100 Kilometer, und lief selbst zweimal in der Wüste. Der Pater und sein Laufprojekt mit 6 Flüchtlingen aus Syrien und Guinea erhielt 2015 den Integrationspreis der Stadt Duisburg, 2016 den Engagementpreis des Landes NRW und belegte bei dem Deutschen Engagementpreis den 26. Platz von über 600 teilnehmenden Gruppen. Im letzten Jahr spürte der Marathon-Pater bei seinen 10 Marathons teilweise nur noch den Atem seiner voreilenden Neumühler Lauffreunde. 

Über 350.000 Euro sind so über die 10 Jahre zugunsten des Projekt LebensWert gGmbH erschwitzt worden. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn die Angebotspalette des Projektes um die Herz-Jesu-Gemeinde umfasst inzwischen Sozialberatung und -begleitung, Jugendarbeitslosenhilfe, Unterstützung zur Teilhabe für Kinder, Lernküche, Umfeldgestaltung und -mitarbeit, Offener Treff in einem Cafè und Mittagsrestaurant sowie Integration und Inklusion. Alle Kosten, auch Mieten und Gehälter für etwa 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, werden durch Spenden und befristete Stiftungsfördergelder getragen.

 

Jedes 3. Kind im Duisburger Norden ist aktuell von Armut betroffen, Grund für Pater Tobias sich einzusetzen und bis an die eigenen körperlichen Grenzen zu gehen, um auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Neben den Marathons in Wien, Prag, Mannheim, Duisburg, Berlin und Kamerun hat sich der sportbegeisterte Pater für diesen November für einen abenteuerlichen 6-Tage-Race mit 165 Kilometern in Omans Wüste angemeldet. Den Ablauf des 6. Oman Desert Marathons und die Gründe diese Herausforderung auf sich zu nehmen, erklärte Pater Tobias im Interview.

Pater Tobias im Interview mit Christian Voigt: Ich möchte dauerhaft auf Kinderarmut und die dadurch verbundene Verhinderung von Entwicklungschancen der nächsten Generation aufmerksam machen und entgegenwirken. Dieses gilt nicht nur lokal, sondern weltweit, daher nehme ich auch an internationalen Läufen teil. Über den Reiseveranstalter und meinem Freund Nils Krekenbaum, der ein eigenes Reisebüro "Laufreisen.de" hat und mit dem ich zu günstigen Kursen reisen kann, treffe ich immer andere Läufer aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, denen ich von den Herausforderungen, vor denen wir in Duisburg, aber gerade auch im Duisburger Norden stehen, berichten kann. Dafür nutze ich dann sehr gerne auch meinen Jahresurlaub. Foto aus dem Oman - Pater Tobias

 

 

GREIWING-Mitarbeiter spenden Lohn für Kinder- und Jugendhospizdienst

·      Unentgeltlich für guten Zweck gearbeitet

·      Mitarbeiter engagieren sich zum zweiten Mal

·      Logistikspezialist unterstützt lokale Einrichtungen

Duisburg, 28. März 2018 – Ihre Arbeitszeit und -kraft in den Dienst einer guten Sache gestellt haben jetzt Mitarbeiter der GREIWING logistics for you GmbH. Am Duisburger Standort haben 14 Facharbeiter, die teilweise über den Personaldienstleister avoda PersonalService GmbH bei dem Logistikspezialisten beschäftigt sind, auf eigene Initiative hin zwei Tage auf ihren Lohn verzichtet, um diesen dem Kinder- und Jugendhospizdienst des Malteser Hospizes St. Raphael in Duisburg-Huckingen zu spenden.
Die Summe in Höhe von 1.000 Euro wurde von GREIWING und avoda aufgestockt, sodass sich der Hospizdienst nun über eine Spende in Höhe von 3.000 Euro freuen kann. Damit spendeten GREIWING-Mitarbeiter bereits zum zweiten Mal ihren Lohn zugunsten einer lokalen sozialen Organisation.

„Die Resonanz bei der ersten Auflage dieser Aktion hat uns überwältigt“, sagt Benjamin Mucha, Betriebsleiter der GREIWING logistics for you GmbH am Standort Duisburg. „Es wollten sich so viele Mitarbeiter an der Spendenaktion beteiligen, dass wir sie nun erneut durchgeführt haben.“
Staplerfahrer und Mitarbeiter der Produktion am Standort Duisburg hatten deshalb zwei Tage auf ihren Lohn verzichtet. Unterstützt wurde die Spendenaktion von der Geschäftsführung des Logistikspezialisten, die den Betrag aufstockte. Zusätzlich beteiligten sich sieben Angestellte der
avoda PersonalService GmbH, die im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung bei GREIWING tätig sind. Auch die Geschäftsführung des Personaldienstleisters rundete die Spende seiner Mitarbeiter auf, sodass in Summe 3.000 Euro zusammengekommen sind.

 

Empfänger der Spende ist der Kinder- und Jugendhospizdienst des Malteser Hospizes St. Raphael in Duisburg-Huckingen.
Hier werden Familien unterstützt, in denen ein Kind oder Jugendlicher an einer fortschreitenden und eventuell lebensverkürzenden Krankheit leidet. „Meine Mitarbeiter haben sich für den Hospizdienst entschieden, damit betroffene Kinder und ihre Familien auf dem letzten Weg die Hilfe in Anspruch nehmen können, die sie benötigen“, sagt Mucha. Mit seiner Spende trägt der Logistikspezialist dazu bei, dass der Kinder- und Jugendhospizdienst seine Arbeit fortsetzen kann. Denn das Hospiz ist gesetzlich dazu verpflichtet, seine Leistungen in Teilen aus Spenden zu finanzieren.

 

„Als Familienunternehmen wollen wir nicht nur erfolgreich sein, sondern auch soziale Verantwortung übernehmen. Besonders wichtig ist uns dabei, lokale Einrichtungen zu unterstützen“, sagt Jürgen Greiwing, Geschäftsführer der GREIWING logistics for you GmbH. „Ich bin beeindruckt von dem Engagement unserer Mitarbeiter. Dass sich in diesem Jahr auch so viele unserer Zeitarbeiter an der Spendenaktion beteiligt haben, zeigt mir, dass es uns gut gelingt, sie zu integrieren.“

 

Bereits zum zweiten Mal arbeiteten GREIWING-Mitarbeiter unentgeltlich für den guten Zweck. Im Dezember 2016 hatten Staplerfahrer aus dem Produktionsteam am Standort Duisburg ihren Tageslohn an den Verein Gänseblümchen-NRW e.V. gespendet. Die Aktion ins Leben gerufen hatten die Mitarbeiter selbst.

Benjamin Mucha (l.), Betriebsleiter der GREIWING logistics for you GmbH am Standort Duisburg, und Axel Kiekow, Geschäftsführer der avoda PersonalService GmbH, überreichten im Namen der GREIWING-Mitarbeiter die Spende an Sibylle Franke von dem Malteser Hospiz St. Raphael in Duisburg. (Foto: GREIWING)

 

 

Inner Wheel Club Duisburg spendet an die Frauenhäuser in Duisburg

Duisburg, 27. März 2018 - Passend zum diesjährigen Weltfrauentag am 08.03.2018 übergaben die Damen des Inner Wheel Clubs Duisburg eine Geldspende in Höhe von jeweils 1.500,- Euro an die beiden Frauenhäuser in Duisburg. Frau Bartl, die Leiterin des Frauenhauses Duisburg gGmbH in Trägerschaft des Evangelischen Christopheruswerkes, bedankte sich von Herzen für die großzügige Spende!
„Hilfsbedürftige Frauen und Kinder in der Region zu unterstützen, haben wir zu einer unserer Hauptaufgaben gemacht.“ so die derzeitige Präsidentin des IW Club Duisburg Gabriele Köhler.
Die Nachfrage nach Plätzen im Frauenhaus, wird leider immer größer, weil die Verweildauer der hilfesuchenden Frauen sich in der letzten Zeit drastisch erhöht hat. Die Kapazitäten der beiden Frauenhäuser in Duisburg sind seit vielen Jahren ausgeschöpft. Zumal eine schlechte Finanzierung die Situation der Frauenhäuser verschärft. Die Personalkosten im Frauenhaus Duisburg gGmbH z.B. werden durch einen Landeszuschuss zu ca. 52% gedeckt; der Rest der Personalkosten und alle Sachkosten müssen aus Spenden finanziert werden.
Die Spenden haben die Damen bei ihrem letzten Herbstbasar erzielt, den sie alljährlich im City-Palais in der Duisburger Innenstadt veranstalten. Dort werden seit vielen Jahren erfolgreich Selbstgekochtes wie Marmeladen, Chutneys und Gestricktes sowie Genähtes und einfach schöne Dinge verkauft. Die Spenden gehen dann eins zu eins an Einrichtungen in Duisburg und Umgebung.
Bei einem Besuch des Herbstbasars findet man immer eine hübsche Kleinigkeit als Mitbringsel für Freunde und Verwandte oder um sich selbst zu verwöhnen. Frau Bartl wies daraufhin, dass speziell für das Frauenhaus zudem immer Sachspenden wie Damen- und Kinderkleidung, haltbare Lebensmittel, Hausrat (Geschirr, Töpfe usw.) sowie Handtücher benötigt werden.


Integration hilft

Sieben Syrer und ein Afrikaner arbeiten im Projekt LebensWert

Duisburg, 20. März 2018 - Mit „Rat und Tat für Bedürftige“ bietet das Projekt LebensWert in Duisburg neben allgemeiner Sozialberatung in deutscher und arabischer Sprache von Amts- und Ärztebegleitungen, über Kinderhilfsprojekt mit Kinderlernküche bis hin zur professionellen Seelsorge ein breites Hilfsangebot, welches auf dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe beruht.

Das Beratungsbüro Neumühl ist montags und dienstags sowie donnerstags und freitags von 8-16 Uhr geöffnet und wird von vielen Geflüchteten, die in Wohnungen leben, aufgesucht, wenn sie Hilfe beim Kontakt mit dem Jobcenter, der Kindergeldkasse, der Ausländerbehörde, der Krankenkasse oder dem Vermieter benötigen. Auch bei Fragen zum Asylrecht und bei Fragen des Familiennachzugs können Kontakte zu Rechtsanwälten und Begleitung vermittelt werden. Sowohl 2016 als auch 2017 waren die Hälfte der Klienten, die Hilfe gesucht haben, Flüchtlinge. 

Die internationale Marathon-Laufgruppe, die aus Geflüchteten aus Syrien und Afrika besteht und seit 2015 für bedürftige deutsche Kinder Marathon-Spendenläufe absolviert, war die erste Kontaktmöglichkeit. Daraus haben sich ganz unterschiedliche Beschäftigungsangebote im Projekt LebensWert entwickelt. Von Beginn an gab es immer wieder Geflüchtete, die ihre Erfahrungen, erste Deutschkenntnisse und Kontakte dazu genutzt haben, ihren Landsleuten zu helfen, indem sie diese, meist ehrenamtlich, zu Ärzten, Ämtern und zur Beratung begleiteten und dolmetschten. 

Das Projekt LebensWert hat daraufhin insgesamt vier Stellen für Geflüchtete im Bundesfreiwilligendienst (BFD) eingerichtet. Die syrischen Mitarbeiter helfen in der sozialen Beratung „Rat und Tat“ und im projekteigenen Sozial-Café „Offener Treff mit Herz“, das 2014 eröffnet wurde. Das Café ist zentral gelegen, direkt bei der Neumühler Einkaufsstraße gegenüber dem Stielmuspark und in direkter Nachbarschaft der Herz-Jesu-Gemeinde von Pater Tobias. Die Mitarbeiter bedienen, beraten und unterstützen die Gäste. 

Pater Tobias leistet Seelsorge und wird auch von muslimischen Gästen und Mitarbeitern geschätzt und um Hilfe sowie Rat gebeten. So ist das Café für alle Bürger im Stadtteil unabhängig von Religion und Herkunft Anlaufstelle für kostengünstiges Essen und Getränke und ermöglicht damit gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Derzeit arbeiten hier fünf syrische Mitarbeiter in der Küche und im Service. Einer als Auszubildender,  drei im Bundesfreiwilligendienst, zwei arbeiten als Minijobber, ein Afrikaner macht Praktikum,  und ein Weiterer, Yamen Kadour, macht eine Ausbildung zum Koch und ist im zweiten Lehrjahr. Daraus entstand die Idee, an den Wochenenden das Café ins deutsch-syrische Restaurant Sham zu verwandeln.  

Yamen Kadour leitet bereits jetzt schon das syrische Restaurant Sham, das am Freitag und Samstag nach 18 Uhr in den Räumen des Cafés geöffnet hat. Hier bietet er Gerichte aus seiner syrischen Heimat an und Gäste schätzen dieses Angebot als Möglichkeit, mit den Mitarbeitern in Kontakt zu kommen, sodass es interessante Gespräche und regen Austausch gibt. Ab dem 1. April werden im Sham Restaurant auch syrische Auszubildende im Beruf Restaurantfachmann ausgebildet.

Ein gelungenes Beispiel für Integration.

Foto: Projekt LebensWert

 

 

Neumühl strampelt sich fit – Schwitzen für Kinderlernküche  
Sie gibt alles, kommt sich wie bei den letzten Kilometern der Le Tour-Etappe nach Alpe d'Huez vor. Christiane Reinersmann strampelt sich angefeuert von der Fitness-Trainerin Silke Lorten fit und macht gleichzeitig Kilometer für die Kinderlernküche in Neumühl.
„Noch 300 Meter bis zu den 17 km“, motiviert die Trainerin, aber Christiane Reinersmann weiß, jeder Kilometer mehr auf der Tachonadel zählt. Letztlich werden 20 Kilometer für das Projekt von LebensWert von der Alpha-Apotheke und dem Vital Fitness Center versilbert. Das „gelbe Trikot“ wäre Christiane Reinersmann zunächst an diesem Montagvormittag sicher. „Vielleicht greife ich morgen die 25 Kilometer an und kann so Pater Tobias Projekt weiter unterstützen“, schmunzelt die Neumühlerin mit dem Maskottchen Hope vom Kinderhilfsprojekt um die Wette.  
Die Alpha-Apotheke und das Vital Fitness Center GmbH – beide auf der Lehrerstraße – unterstützen in dieser Woche (vom 19.-23. März 2018) mit einer gemeinsamen Frühjahrs-fit-Aktion die Kinderlernküche des Projekt LebensWert gGmbH. In der Zeit von 9:30 - 12:30 Uhr und von 15:00 - 17:30 Uhr steht in der Alpha-Apotheke fachkundig begleitet ein Ergometer (Heimtrainer) bereit. Auf diesem können kleine und große, junge und ältere Kunden für den guten Zweck „Kilometer machen“. 
Pro geradeltem Kilometer spenden die Alpha-Apotheke und das Fitnesscenter, um benachteiligten Kindern Koch- und Backkurse zu ermöglichen und sie so fit für ihre Zukunft zu machen. Kunden und Besucher haben die Möglichkeit, sich neben fitten Angeboten der Apotheke und von Vital Fitness auch über die Kinderlernküche zu informieren.  

V.l. Ranjini Thanmavarathar, Projekt-Maskottchen Hope, Sabrina Lochthofen, Barbara Heisler, Pater Tobias, Martina Jäger, Sultan Aydin und Silke Lorten (Foto: Projekt LebensWert)

 

LebensWert erhält ProCent-Spende von Mercedes-Benz Mitarbeitern.

Duisburg, 13. März 2018 - Die Mercedes-Benz Niederlassung Rhein-Ruhr unterstützt die Projekt LebensWert gGmbH im Rahmen der Mitarbeiter-Spendenaktion „ProCent“. Gemeinsam zu kochen, zu backen, Mahlzeiten zuzubereiten und jeden Tag mit der Familie gemeinsam zu Essen - das ist für viele Kinder ein fester Bestandteil ihres Tagesablaufs. Für Kinder mit erschwerten Lebensumständen ist dies jedoch ganz und gar keine Selbstverständlichkeit, ihnen bleiben regelmäßige Koch- und Essgewohnheiten vorenthalten.

Die Projekt LebensWert gGmbH von Pater Tobias in Duisburg hat deswegen das Projekt „Kinderlernküche“ ins Leben gerufen. In frisch renovierten Räumlichkeiten finden dort viermal pro Woche Koch- und Backkurse für 6-8 Kinder im Alter von bis zu 18 Jahren statt. Als Sandra Gutsch, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Mercedes-Benz Niederlassung Rhein-Ruhr, erfuhr, dass für die „Kinderlernküche“ Spendengelder benötigt werden, entschied sie sich sofort, Unterstützung bei der Daimler-Initiative ProCent für die LebensWert GmbH zu beantragen.

„Ich freue mich sehr, dass unser ProCent Spendenantrag genehmigt wurde und wir die ‚Kinderküche‘ mit 6.000 Euro bei der Einrichtung der Räumlichkeiten und der Anschaffung von Küchengeräten und -utensilien unterstützen konnten“, so Sandra Gutsch anlässlich der Spendenübergabe. Seit dem Jahr 2011 spenden Daimler-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Rahmen von ProCent freiwillig die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Entgeltabrechnung.

Für jeden gespendeten Cent legt das Unternehmen einen weiteren Cent oben darauf und verdoppelt somit die Summe. „Das Spendenprojekt ProCent zeigt: Mit vielen kleinen Beiträgen kann Großes bewegt werden. Und wir freuen uns sehr, dass unsere Spende einer so wichtigen Anlaufstelle wie der Projekt LebensWert gGmbH hier in unserer Nachbarschaft zu Gute kommt“, so Manuela Jung, Verkaufsleiterin PKW der Mercedes-Benz Niederlassung Rhein-Ruhr in Duisburg.   „Die Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, haben ganz unterschiedliche Lebensumstände und Hintergründe.
Beispielsweise sind ihre Eltern alleinerziehend, arbeitssuchend oder kinderreich oder haben einen Migrationshintergrund. Aufgrund der schwierigen Umstände hat bei den Familien der Kinder das Thema gesundes Essen keinen hohen Stellenwert“, so Barbara Hackert vom Projekt LebensWert.
„Mit dem Projekt ‚Kinderlenküche‘ möchten wir genau diese Kinder erreichen und Ihnen Spaß und Wissen an gesunder Ernährung vermitteln“. Das Ziel des Projektes ist, dass Kinder die Gelegenheit haben, andere Kinder zu treffen, Spaß zu haben, und gleichzeitig etwas über gesundes Essen zu lernen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und ihre Persönlichkeit positiv zu entwickeln sowie am gesellschaftlichen Leben Teil zu haben.
Weitere Informationen sind im Internet verfügbar: www.projekt-lebenswert.com www.kipa-cash-4-kids.de/cms/das-projekt-kipa1.html
www.mercedes-benz-rhein-ruhr.de www.facebook.com/MercedesBenzRheinRuhr.

Sozialgericht Duisburg: 12.938 Verfahren anhängig gemacht worden

„Auf dem Weg in die digitale Zukunft“ -  Jahresbericht 2017
Duisburg, 12. März 2018 - Im Jahr 2017 sind am Sozialgericht Duisburg 12.938 Verfahren anhängig gemacht worden. Gegenüber dem Vorjahr sind die Eingänge damit leicht – um 3 % - zurückgegangen. Das Sozialgericht Duisburg liegt damit im allgemeinen Trend der 8 Sozialgerichte des Landes. Die Anzahl der erledigten Verfahren konnte abermals gesteigert werden, insgesamt wurde 13.001 und damit 2,3 % Verfahren mehr erledigt als im vorangegangenen Jahr. Entgegen dem Landestrend konnte der Bestand leicht abgebaut werden.

Präsident Ulrich Scheer führt dies auch auf die große Leistungs- und Einsatzbereitschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialgerichts Duisburg zurück. Mehr als 40 % der Eingänge des Sozialgerichts Duisburg machen die Verfahren im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende („Hartz IV“) aus. Gegenüber dem Vorjahr sind die Eingänge leicht zurückgegangen, sie liegen jedoch – wie schon seit Jahren und ungeachtet der guten Wirtschaftslage - immer noch auf sehr hohem Niveau. Im reichen Deutschland wird Armut offenbar hingenommen - wie der Reichtum scheint sich auch die Armut zu vererben.

Die Personalsituation des Sozialgerichts Duisburg verbesserte sich leicht, u.a. weil Kolleginnen und Kollegen aus der Elternzeit oder aus der Erprobung beim Landessozialgericht zurückgekehrt sind. Zukünftige Abgänge im richterlichen Bereich zu ersetzen, wird angesichts erheblich gesunkener Absolventenzahlen schwieriger. Noch sprechen die selbständige, weisungsunabhängige und verantwortungsvolle Tätigkeit verbunden mit einem hohen gesellschaftlichen Ansehen für den Beruf der Richterin/des Richters.

Hinzu kommen die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und vielfältige Arbeitszeitmodelle. Allerdings punkten auch private Arbeitgeber nicht mehr nur durch eine bessere Bezahlung, sondern immer häufiger mit attraktiven Arbeitsbedingungen. In vielen Bereichen, nicht zuletzt bei der Besoldung, muss daran gearbeitet werden, dass der Richterberuf seine Attraktivität nicht verliert. Im letzten Jahr ist es mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen (u.a. Perspektivtagen für Studenten und Referendare, Teilnahme an Berufs- und Ausbildungsmessen) gelungen, 24 neue Richterinnen und Richter bei den Sozialgerichten des Landes einzustellen.

Effektiver Rechtsschutz durch die Sozialgerichte kann auch in Zukunft nur durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine zeitgemäße technische und bauliche Ausstattung der Gerichte gewährleistet werden. Während es an leistungsfähigen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht mangelt, fehlt es mancherorts an einer bürgerfreundlichen, barrierefreien und funktionalen Ausstattung der Gerichtsgebäude. Vielfach ist ein Investitions- und Renovierungsstau nicht zu übersehen. So lässt auch das Gebäude des Sozialgerichts Duisburg schnell erkennen, dass das Gerichtsgebäude dringend einer Sanierung bedarf.
In Bezug auf Bürgerfreundlichkeit (helle und freundliche Atmosphäre), Barrierefreiheit, Ausstattung der Büroräume und der Sitzungssäle mit moderner Gebäude- und Informationstechnik, Funktionalität (Konzept der kurzen Wege sowie funktionsgerechte Erschließung des Gebäudes für Personal und Besucher) hat das Gebäude des Sozialgerichts erheblichen Nachholbedarf. Die Verhandlungen für einen neuen Mietvertrag stocken immer wieder. Streitig ist vor allem wer – das Land als Mieter oder der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) als Vermieter – die Kosten einzelner Sanierungsprojekte trägt.

Mit der IT-Zentralisierung und der Einführung einer neuen Fachanwendung (EUREKA) beschreitet das Sozialgericht Duisburg 2018 den Weg weiter in Richtung elektronischer Rechtsverkehr. Ab dem 01.01.2022 besteht die Verpflichtung für Rechtsanwälte, Behörden und juristische Personen des öffentlichen Rechts am elektronischen Rechtsverkehr teilzunehmen. Es wird erwartet, dass künftig ca. 95 % aller bislang in Papierform eingehenden Eingänge dem Gericht elektronisch übermittelt und verarbeitet werden.
Eine in jeder Hinsicht große Herausforderung, denn die Arbeitsbedingungen werden sich für alle Beschäftigungsgruppen erheblich verändern. Mit der Einsatzbereitschaft und Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jedoch auch in der Vergangenheit am Sozialgericht Duisburg immer wieder Veränderungen erfolgreich bewältigt worden.

Regenbogen lädt zur Fahrradbörse und bittet um Spenden

Duisburg, 09. März 2018 - Wer ein altes Fahrrad übrig hat oder ein neues sucht, sollte die Wohneinrichtung Worringer Reitweg ansteuern. Die Zeit der Radtouren naht. Ein tolles Ziel für eine Fahrradtour ist der Wald. Inmitten des Waldgebiets, das sich zwischen Duisburg und Mülheim erstreckt, liegt die Wohneinrichtung Worringer Reitweg (Foto) der Regenbogen Duisburg GmbH. Hierher werden in den kommenden Wochen zahlreiche Fahrradbegeisterte kommen.

Am Freitag, 27. April, 14 bis 18 Uhr, findet rund um die Wohneinrichtung eine Fahrradbörse statt. Bei der Fahrradbörse können gebrauchte, gut erhaltene Fahrräder ge- oder verkauft werden. Zudem codiert der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Fahrräder und schützt sie damit besser vor Diebstahl. Im Vorfeld gibt es die Möglichkeit Regenbogen im Rahmen einer Fahrradspendenaktion zu unterstützen.
„In unserer Fahrradwerkstatt arbeiten Menschen mit psychischer Erkrankung. Unter fachkundiger Anleitung machen sie aus alten Drahteseln verkehrstaugliche Fortbewegungsmittel“, so Koordinatorin Andrea Pfaff. Jeweils am Freitag, 16. März, Mittwoch, 21. März, Freitag, 23. März und Mittwoch, 28. März, von 9 bis 16 Uhr können Spendenräder in der Wohneinrichtung abgegeben werden.
Die aufbereiteten Fahrräder stehen bei der Fahrradbörse zum Verkauf. Mit dem Erlös wird die Fahrradwerkstatt unterstützt. „Wir haben an unserem Standort in Duisburg-Wanheimerort schon zahlreiche Fahrradbörsen durchgeführt“, berichtet Pfaff. „Diese wurden sehr gut angenommen und für viele Fahrräder wurden neue Besitzer gefunden.“
Die Wohneinrichtung Worringer Reitweg ist der ideale Ort für die nächste Fahrradbörse. Das Haus im Wald ist ein schönes Ziel für eine Fahrradtour und das Gelände bietet jede Menge Platz. „Kaum jemand kennt dieses alte Gebäude“, so Einrichtungsleiter Peter van Eyll. Viele Jahre diente es als Jugendherberge, stand dann leer, bis Regenbogen es 1999 übernahm. Seitdem ist das Haus eine Wohneinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Von den innerstädtischen Ortsteilen von Duisburg und Mülheim liegt die Einrichtung nur wenige Kilometer entfernt. Eine Straßenbahnhaltestelle liegt nur wenige Gehminuten entfernt. Die Fahrt mit dem Fahrrad ist aus jeder Richtung kommend ein Erlebnis. Zudem ist die Fahrradbörse die perfekte Gelegenheit, um sich mit anderen Fahrradenthusiasten über neue Ziele und interessante Strecken auszutauschen. Dabei ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Weitere Informationen zur Fahrradbörse, der Spendenaktion oder zur Fahrradwerkstatt gibt es bei Andrea Pfaff unter 0203/3003657 oder pfaff@regenbogen-duisburg.de.

Gemeinsames Kochen im Café Mittendrin: Lecker und gesund mit Garnelen-Gemüse-Pfanne  

Duisburg, 07. März 2018 - Am Dienstag, den 13. März 2018, um 18 Uhr wird im Café Mittendrin (Bergiusstr.1) des Diakoniewerks Duisburg wieder gemeinsam gekocht und gegessen mit Chefkoch David Appel. Die Veranstaltung ist kostenfrei, alle Zutaten werden zur Verfügung gestellt. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können in der Regel berücksichtigt werden, wenn sie vorab telefonisch mitgeteilt worden sind.  
Jeden Abend die gleiche Stulle? Das ist nicht abwechslungsreich und auch nicht unbedingt gesund. Wie man ohne große Mühe ein leckeres (Abend-) Essen mit vielen Vitaminen und Nährstoffen zaubern kann, verrät David Appel in seinem Abend-Kochkurs am 13. März 2018.
Der 35-Jährige ist Chefkoch im Otto-Vetter-Haus und kocht dort jeden Tag für ca. 20 Bewohnerinnen und Bewohner. Unter dem Motto „Lecker und gesund mit Garnelen-Gemüse-Pfanne“ gibt es beim Kochkurs eine mediterrane Vitaminbombe u.a. mit Zucchini, Paprika, Champignons, Tomaten, Knoblauch, Kräutern der Provence und natürlich mit Garnelen. Interessierte Köchinnen und Köche mit und ohne Vorkenntnisse sind herzlich eingeladen, alle Zutaten werden zur Verfügung gestellt. Um die Anzahl der Plätze besser planen zu können, bitten wir um vorherige Anmeldung unter Telefon 0203-4794640.  
Im Rahmen des Projektes „Ruhrort: inklusiv!“ wurde das Café Mittendrin im Jahr 2013 auch für die Öffentlichkeit geöffnet, um  die Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Das Diakoniewerk Duisburg betreut an seinem Standort in Duisburg-Ruhrort ca. 160 Klienten, die psychisch erkrankt oder von Behinderung bedroht sind. Alle öffentlichen Angebote und Veranstaltungen des Cafés Mittendrin sind kostenfrei und stehen allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.  
 Informationen und Platz-Reservierung unter Telefon: 0203-4794640 (täglich von 8:30 bis 14:30 Uhr). Adresse: Café Mittendrin, Bergiusstraße 1, 47119 Duisburg-Ruhrort

Spanische Lebenslust mit Gitarre und Flamenco im Café Mittendrin

Am Freitag, den 9. März 2018, ab 19 Uhr spielt der spanische Gitarrist David Alcántara Ortega ein Live-Konzert im Café Mittendrin (Bergiusstr.1) des Diakoniewerks Duisburg. Begleitet wird er von der Flamencotänzerin Antina, die in Düsseldorf eine eigene Flamencoschule betreibt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, Einlass ist ab 18:30 Uhr.

 

Duisburg, 05. März 2018 - Rhythmus, leidenschaftliche Musik und spanische Lebensfreude erwartet die Gäste beim Live-Konzert im Café Mittendrin. In ihrem Programm verbinden die Künstler puren, leidenschaftlichen Flamenco und andalusische Gitarrenklänge. Alcántara verspricht: „Das Publikum soll mitfühlen, erst dann sind wir glücklich.“

David Alcántara stammt aus dem andalusischen Cádiz und ist in den Gassen der Hafenstadt durch den authentischen Flamenco geprägt worden. Er arbeitete dort als Künstler und Flamencosänger.

 

Im Rahmen des Projektes „Ruhrort: inklusiv!“ wurde das Café Mittendrin im Jahr 2013 auch für die Öffentlichkeit geöffnet, um  die Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Das Diakoniewerk Duisburg betreut an seinem Standort in Duisburg-Ruhrort ca. 160 Klienten, die psychisch erkrankt oder von Behinderung bedroht sind. Alle öffentlichen Angebote und Veranstaltungen des Cafés Mittendrin sind kostenfrei und stehen allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

 

Informationen und Platz-Reservierung unter Telefon: 0203-479464-0 (täglich von 8:30-14:30 Uhr)
Adresse: Café Mittendrin, Bergiusstraße 1, 47119 Duisburg-Ruhrort

Kinder laufen für arme Kinder

Duisburg, 6. Februar 2018 - „Wir möchten auch Laufen wie Pater Tobias“ das ist der Wunsch mancher Kinder. Inzwischen geht auch der Nachwuchs an den Start für das Kinderhilfsprojekt „KiPa-cash-4-kids“ des Projekt LebensWert. Angelina, Kiara, Hajar und Joceline trainieren gemeinsam für den Sparda-Kidsrun im Rahmen der Winterlaufserie 2018 und sind am 03.Februar zum ersten Mal an den Start für die gute Sache gegangen.
Trainiert und angefeuert wurden sie von Uwe Heinrich und Barbara Hackert, die das Kinderhilfsprojekt leitet. Die beiden und Pater Tobias sind stolz auf die jungen Läuferinnen und dankbar für ihren Einsatz - Laufen für benachteiligte Kinder.

Foto: Projekt LebensWert

 

Selbstgestricktes für den Guten Zweck im Stadtfenster  

 Duisburg, 01. Februar 2018 - Im Rahmen der Ausstellung „Mit anderen Augen sehen““, die noch bis zum 28. Februar in der Kinder- und Jugendbibliothek auf der ersten Etage des Stadtfensters zu sehen ist, präsentieren die ehrenamtlichen Strickdamen der „Flinken Nadeln“  wunderbar Selbstgestricktes im Foyer des Stadtfensters.  
Im Rahmen einer Veranstaltung am Samstag, 10. Februar,  von 11 bis 16 Uhr gibt es von Schühchen und Mützchen für die ganz Kleinen bis hin zu kuscheligen Socken, Schals, Mützen und anderen Strickereien für die kalten Tage allerlei zu entdecken.  
Der Erlös geht komplett an den Bunten Kreis Duisburg e. V., der Familien mit schwerstkranken, früh geborenen, behinderten und chronisch kranken Kindern auf Ihrem Weg von der Klinik ins Kinderzimmer begleitet. Die Flinken Nadeln unterstützen den Verein seit vielen Jahren mit viel Liebe und Engagement.


Mitarbeiter des DVV-Konzerns spenden 4225,15 Euro an livingroom e.V. in Meiderich

Duisburg, 26. Januar 2018 - „Restcentspende“ heißt die Aktion der Mitarbeiter der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) und all ihrer Tochtergesellschaften. Hunderte Mitarbeiter beteiligen sich und lassen Monat für Monat ihr Nettogehalt auf den nächsten vollen Euro abrunden und spenden die so gesammelten „Restcents“ an eine karitative Einrichtung in Duisburg.

 

Wie schon im Vorjahr – damals waren es 4979,74 Euro – gehen die 422.515 Restcents an den Verein „livingroom – help youth grow e.V.“ in Meiderich. Der Verein leistet in Meiderich wertvolle Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein Team von über 20 zumeist ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt die jungen Duisburger dabei, ihre Potenziale zu erkennen und zu stärken. Bis zu 80 Kinder und Jugendliche nehmen die Angebote Woche für Woche wahr und profitieren so von der ganzheitlichen Förderung des Vereins. Für die Jüngeren gibt es Hausaufgabenhilfe, die Älteren lernen in Bewerbungstrainings, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Und natürlich gibt es für alle daneben auch viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung mit gemeinsamem Kochen oder Spielangeboten.

 

„Vom Spendengeld der DVV-Mitarbeiter haben wir im vergangenen Jahr neue Möbel für den Speiseraum angeschafft. Es kommen immer mehr Kinder zu uns, so dass unser alter Raum aus allen Nähten platzte“, erklärt Steffen Brieden, Vorsitzender und Gründer des Vereins livingroom. Außerdem investierte der Verein in eine Klimatisierung für den Raum, in dem auch die Hausaufgabenhilfe und die Bewerbungstrainings stattfinden. Auch im Außenbereich des Vereinshauses hat sich etwas getan, denn ein neuer, kleiner Bolzplatz ist das neue Highlight für die Kids aus dem Duisburger Norden. Das Spiel- und Bewegungsangebot bei livingroom ist ohnehin für die Kinder und Jugendlichen umfangreich. „Wir wollten aber auch unsere Life-School ausbauen, um die Jugendlichen noch besser auf Bewerbungsgespräche vorzubereiten. Auch hier haben wir neue Angebote umsetzen können. Sprechtrainings, Bewerbungsfotografie und einiges mehr“, freut sich Brieden über die Entwicklung des Vereins. Mit dabei ist seit einiger Zeit auch Amadeus Sommer. Der gelernte Erzieher kann vom Verein als Fachkraft in Teilzeit angestellt werden, um die Kinder und Jugendlichen bei den täglichen Angeboten anzuleiten und zu unterstützen.

 

Mit der erneuten Spende aus dem DVV-Konzern soll nun im Untergeschoss investiert werden. „Toben und Spielen ist bei uns natürlich an der Tagesordnung. Aber wir wollen nun auch Angebote im handwerklichen Bereich schaffen. Wir planen den Bau eines Werkraumes. Das soll handwerkliche Talente fördern und außerdem die Konzentration schulen helfen“, erklärt Brieden.

 

Den Kontakt zum Verein hergestellt hat Michael Siepmann, Leiter Betriebliches Gesundheitsmanagement im DVV-Konzern. Ihn hat das Konzept so sehr überzeugt, dass er livingroom als Spendenempfänger vorgeschlagen hat. Der Verein finanziert sich komplett durch Spenden und ist daher auf jede Hilfe angewiesen.

 

Angeregt hatte die Aktion „Restcentspende“ bereits im Jahr 2010 eine Gruppe Mitarbeiter der damaligen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH, heute Netze Duisburg GmbH. Mitarbeiter aus diesem Bereich schlugen damals auch den ersten Empfänger der Restcentspende vor. Das Kinderheim St. Josef in Rheinhausen freute sich im September 2011 über die erste Spende in Höhe von rund 4000 Euro. Auch im Jahr 2012 ging die Spende der DVV-Mitarbeiter wieder an das Rheinhauser Kinderheim – erneut waren es rund 4000 Euro. Angeschafft wurde damals eine Kletterausrüstung. Außerdem konnte eine Gruppe eine Reise ins Emsland veranstalten.
2013 freute sich das Kinderheim Sankt Josef sogar über 4200 Euro, die in eine Kunsttherapie flossen. 2014 entschieden die Mitarbeiter der DVV, die Spende einer anderen Einrichtung zukommen zu lassen und spendeten 4051,60 Euro an die Kindertagesstätte Zaubersterne in Neuenkamp. Von dem Geld wurde ein Klettergerüst für den Außenbereich angeschafft. Im Jahr 2015 gingen die Restcents an die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung. 5869,49 Euro gingen damals in Ausbau und Ausstattung der Fahrradwerkstatt.

 

 

Pater`s Spendenläufer starten Marathonsaison

Duisburg, 24. Januar 2018 - Auch 2018 gehen Pater Tobias und seine Spendenläufer wieder bei unterschiedlichen Laufveranstaltungen an den Start für die gute Sache, um auf die wachsende Kinderarmut in Deutschland aufmerksam zu machen. Den Beginn macht Pater Tobias, der auch für 2018 wieder insgesamt 10 Marathonläufe anstrebt, am 28. Januar. Während seines Urlaubes in Murcia schnürt er die Laufschuhe für die 42,195 Kilometer lange Strecke. Kaum zurück, starten er und acht weitere Läufer bei der großen Winterlaufserie des ASV in Duisburg an drei aufeinanderfolgenden Terminen am 03.02., 03.03. und 24.03 über 10, 15 und 21,1 Kilometer.

Die Läufer bereiten sich so auf die nächsten Marathonläufe in Wien, Prag und Duisburg im April, Mai und Juni vor. Ein Nebeneffekt, Läufer, die nach der Winterlaufserie auch beim Duisburger Rhein-Ruhr-Marathon starten, sind damit automatisch in der Wertung für den neuen Duisburger Supercup, der in diesem Jahr das erste Mal ausgeschrieben wird.

Aber um Zeiten, Entfernungen und Wertungen geht es den Spendenläufern nicht vorrangig. Sie trainieren und bereiten sich für die Wettkämpfe vor, um gemeinsam und aktiv etwas gegen Kinderarmut und für benachteiligte Kinder zu tun. Jede Spende, die nach einem Lauf auf dem Konto des Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH für das Kinderhilfsprojekt KiPa-cash-4-kids eingeht, kommt der Arbeit für benachteiligte Kinder in Duisburg zugute und ist Motivation, sich immer wieder der Herausforderung zu stellen.

 

Foto: Projekt LebensWert

Spendenkonto
Projekt LebensWert gGmbH, Bank im Bistum Essen, IBAN: DE 3436060295001076636, BIC: GENODED1BBE, 

Spendenquittungen können ausgestellt werden.