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„Am 11. Juli 1992 kam sie groß raus: Die U-Bahn“


14.Februar 2017:
Seit 1992:
6.5 Kilometer langer U-Bahn-Tunnel steckt voller schmutziger Geheimnisse

11. April 2017
Der Unkelstein
Juni 2017:
Totmannschalter

DVG-Umleitungen
 
Neue VRR-Tarife: Tickets aus 2019 noch bis Ende März 2020 gültig

Duisburg, 20. Dezember 2019 - Ab dem 1. Januar 2020 gibt es neue Tarife im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Zuvor gekaufte Tickets sind noch bis zum 31. März 2020 gültig. Die Preise für Einzeltickets ändern sich für die Fahrgäste der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) nicht. Bei Abonnements und Gruppentickets gibt es je nach Ticket neue Tarife. Folgende Möglichkeiten ergeben sich bei 4er-, 10er-, Gruppen- und 24-/48-Stunden-Tickets, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2019 gekauft wurden: Abfahren: Bis zum 31. März 2020 können Fahrgäste noch mit den alten Tickets fahren.

Tauschen: Fahrgäste können die alten Tickets bis zum 31. Dezember 2022 gegen neue Fahrscheine umtauschen. Es muss lediglich der Differenzbetrag zum dann gültigen Fahrpreis gezahlt werden. Fahrgäste können die Tickets im Kundencenter der DVG am Hauptbahnhof (Harry-Epstein-Platz) umtauschen.
Fahrgäste, die nach dem 31. März 2020 noch mit einem alten Ticket in Bussen und Bahnen unterwegs sind, müssen ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) in Höhe von 60 Euro bezahlen.  
Ab Januar fahren auch Kindergartenkinder über sechs Jahren bis zum Zeitpunkt ihrer Einschulung kostenlos. Der VRR schafft damit eine einheitliche Regelung für ganz Nordrhein-Westfalen.  
Weitere Informationen und die neuen Tarife gibt es auf der DVG-Internetseite unter
www.dvg-duisburg.de.

Sonderfahrplan für Busse und Bahnen an den Feiertagen  

Duisburg, 16. Dezember 2019 - Wie fahren die Busse und Bahnen am 24. Dezember, an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr? Die Antworten auf diese Fragen gibt wie jedes Jahr der Sonderfahrplan der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG).
 
So fahren am 23. Dezember die Nachtexpress-Busse und die TaxiBusse bis zum 24. Dezember, 6.30 Uhr, da am 24. Dezember für alle Linien der übliche Samstagsfahrplan gilt. Die letzten Fahrten starten je nach Linie zwischen circa 15 und 17 Uhr von den Endhaltestellen. Die DVG setzt zusätzlich je nach Linie zwischen circa 17.30 und 7.30 Uhr am folgenden Tag die Nachtexpress-Busse und TaxiBusse ein, die alle 60 Minuten auf den bekannten Strecken in Duisburg fahren.  
Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gilt der Sonntagsfahrplan, wobei am 25. Dezember die ersten Fahrten um circa 7 Uhr beginnen. In der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember ist die DVG zudem je nach Linie von circa 23.30 bis 7.30 Uhr mit ihren Nachtexpress-Bussen unterwegs.  
Am 30. Dezember fahren die Nachtexpress-Busse und TaxiBusse bis zum 31. Dezember, 6.30 Uhr, da am 31. Dezember die Busse und Bahnen nach dem üblichen Samstagsfahrplan fahren.

Die letzten Fahrten starten ab den Endhaltestellen überwiegend zwischen 19 und 22 Uhr, vereinzelt jedoch bereits ab 15 Uhr. Die U79 fährt bis 00.30 Uhr nach dem Samstagsfahrplan. Im Anschluss fährt die U79 bis circa 3.30 Uhr im 30-Minuten-Takt. Die Nachtexpresslinien fahren zwischen circa 23.30 und 7.30 Uhr jeweils stündlich. Es fahren jedoch keine TaxiBusse. Am Neujahrstag gilt der normale Sonntagsfahrplan, wobei je nach Linie die ersten Fahrten ab circa 7.30 Uhr beginnen.

Erreichbarkeit des Kundenservice der DVG an den Feiertagen  
Rund um die kommenden Feiertage können Kunden die Duisb
urger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zu folgenden Zeiten erreichen:  
Kundencenter Hauptbahnhof, Harry-Epstein Platz 10 am 24. und 31. Dezember: 7 bis 12 Uhr Weihnachtsfeiertage und Neujahr: geschlossen  
Telefonischer Kundenservice (0203 60 44 555) 24. und 31. Dezember: 7 bis 18 Uhr erreichbar Weihnachtsfeiertage und Neujahr: nicht erreichbar  

Zugang zur U-Bahnstation am Hauptbahnhof schließt in der Betriebsruhe Die milden Temperaturen veranlassen die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) dazu, den Zugang zur U-Bahnstation am Duisburger Hauptbahnhof ab sofort während der Betriebsruhe wieder zu schließen. Die DVG hatte die Zwischenebene für obdachlose Mitbürger geöffnet, um ihnen dort Raum zum Schutz vor der Kälte anzubieten. Sollte sich der Winter wieder mit Minustemperaturen zurückmelden, informiert die DVG rechtzeitig über eine Neuregelung.  

 

DVG und die kalte Jahreszeit

Duisburg, 22. November 2019 - Wie sich die  In den Nächten ist es bereits winterlich kalt, viele Autofahrer sind mit Winterreifen unterwegs. Auch die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat sich auf den Winter vorbereitet, damit die Fahrgäste weiterhin sicher von A nach B kommen und die Fahrt nicht zur Rutschpartie wird. Die Experten der DVG erklären, wie sie mit ihrer jahrelangen Erfahrung Busse, Bahnen und Haltestellen winterfest machen. Gegen Eis und Schnee Straßenbahnen sind immer mit Weichenbesen und Schienenkratzer unterwegs.
Mit den Weichenbesen können Fahrer Schnee von den Weichen fegen, mit den Schienenkratzern Eis aus den Rillen der Schienen entfernen. „Das müssen unsere Fahrer zum Glück so gut wie nie machen“, weiß Andreas Offer, Abteilungsleiter Schienenfahrzeugtechnik bei der DVG. „Denn unsere Weichen haben eine Heizung.“

Die Bahnen der DVG sind für den Winter gewappnet.

Wenn die Temperatur auf drei Grad Celsius sinkt und Schneefall einsetzt, gehen an den rund 150 Weichen im Stadtgebiet automatisch die Heizungen an. Sie verhindern das Einfrieren der Weichen und schmelzen den Schnee, der sich zwischen den Weichen festsetzt. Die Leitstelle kann die Heizungen bei Bedarf auch manuell steuern. Wenn der Winter richtig Einzug hält, setzt die DVG die sogenannte Schneewache ein.

In der Betriebsruhe fahren dann Bahnen über die Schienen, um sie von Schnee freizuhalten. Damit verhindert die Schneewache auch das Vereisen der Fahrleitung. Zusätzlich fährt der Schienenschleifwagen der DVG mehrmals am Tag über die Gleise und entfernt Schmierfilme. Er kommt auch im Herbst zum Einsatz, wenn sich viel Laub auf den Schienen sammelt.

Sand gegen rutschige Gleise 
Sand verhindert das Durchdrehen der Radreifen beim Anfahren. Dafür streuen Anlagen, die sich in den Fahrzeugen befinden, Sand vor die Reifen. „Wenn die Schienen glatt und rutschig sind, streuen sie den Sand automatisch“, erklärt Offer. „Der Fahrer kann auch selbst streuen, wenn er ins Rutschen kommt.“

Sandbefüllung: Karsten Eickholt, DVG-Mitarbeiter, befüllt in der Werkstatt eine Straßenbahn mit Sand.

Der Sand erhöht die Reibung zwischen Radreifen und Schiene, sodass die Bahn nicht so leicht ins Rutschen kommt. Auch bei Notbremsungen kommt der Sand automatisch zum Einsatz. „Bei schlechten Witterungsverhältnissen passen unsere Fahrer ihre Fahrweise natürlich auch an“, sagt Offer.

DVG-Schienenschleifwagen: Das Schienenschleiffahrzeug entfernt Schmierfilme von den Schienen, damit die Bremsen besser greifen.

Auf dem Gelände am Betriebshof Grunewald steht ein Silo, das rund 20 Tonnen Sand fasst. Im Jahr benötigt die DVG etwa 200 Tonnen. Wie die DVG ihre Busse wappnet Seit dem 1. Januar 2018 gilt die gesetzliche Vorgabe, dass neue Reifen nur mit dem sogenannten AlpineSymbol wintertauglich sind. Es zeigt einen Berg und eine Schneeflocke.
Die DVG-Busse fahren alle mit Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol. „Damit unsere Fahrer eine gute Sicht haben, werden die Busse ein bis zwei Mal pro Woche in unserer Waschanlage mit biologischer Wasseraufbereitungsanlage gereinigt“, erklärt Marc Schwarzer, Abteilungsleiter Fahrzeugtechnik Busse. Alle Busse haben moderne Heizungs- und Klimaanlagen, die auch bei häufigem Öffnen und Schließen der Türen für eine nahezu gleichbleibende Temperatur von etwa 22 Grad Celsius sorgen.
Verschneite Haltestellen
Nicht zuletzt sorgt die DVG an den Haltestellen für freie Wege: Die Haltestellen werden bei einsetzendem Schneefall schnellstmöglich von Glatteis und Schnee befreit. An den Straßenbahnhaltestellen liegt dies in der Verantwortung der DVG, für die Bushaltestellen ist die Stadt oder der jeweilige Grundstückseigentümer zuständig.

Waschanlage Busse: Die Busse werden in wenigen Minuten in der biologischen Wasseraufbereitungsanlage wieder sauber. - Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG


Angriffe auf Bahnen in Hochfeld an Halloween: DVG stellt Strafanzeige

Duisburg, 4. November 2019 - Gleich mehrfach wurden in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November Bahnen der Linie 903 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Hochfeld attackiert. Gruppen von bis zu 30 Jugendlichen traten in den Bereichen der Haltestellen Brückenplatz und Pauluskirche die Türen an den fahrenden Bahnen auf und leiteten durch diesen gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr Notbremsungen ein.
Zudem bewarfen die Angreifer die Bahnen und durch die gewaltsam geöffneten Türen auch die Fahrgäste mit rohen Eiern. Da sich die Angriffe in der Nacht in dem angegebenen Bereich häuften, mussten die Bahnen zeitweise eine Umleitung über die Düsseldorfer Straße fahren.
Die DVG hat die Vorfälle umfassend dokumentiert, Videomaterial gesichert und bei den zuständigen Ermittlungsbehörden Strafanzeige gestellt. Die Polizei bittet Zeugen, die die Vorfälle beobachtet haben, sich unter Tel.: 0203 280-0 beim zuständigen Kriminalkommissariat zu melden.

„Von einem Halloween-Streich kann hier keine Rede mehr sein. Was sich hier ereignet hat, waren Angriffe auf unsere Fahrgäste und unsere Fahrzeuge. In keiner Weise tolerieren wir ein solches Verhalten“, betont Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. „Wir gehen konsequent gegen Gefährdungen aller Art vor und werden dabei von unseren juristischen Rechten Gebrauch machen. Der Schutz und die Sicherheit unserer Fahrgäste sowie unserer Mitarbeiter stehen ganz klar im Vordergrund.“

Das konsequente Vorgehen gegen Gefährdungen beschränkt sich nicht auf solche Einzelfälle, wie der DVGVorstandsvorsitzende Marcus Wittig betont. Es handele sich vielmehr um eine Grundsatzentscheidung im Rahmen der Null-Toleranz-Strategie. „Wir ziehen eine klare Grenze und bringen jegliche Fälle von Gewalt und Vandalismus zur Anzeige. Wer zudem eine Gefahr für andere Seite 2 von 2 Menschen darstellt, muss mit einem Beförderungsverbot von mindestens einem Jahr rechnen“, sagt Wittig.

Neuer Fahrplan und Zeitumstellung: DVG-Änderungen zum 27. Oktober

Umstellung auf Winterzeit: So. 27.10. Uhr-Umstellung von 3 Uhr auf 2 Uhr.

Duisburg, 21. Oktober 2019 - Es gibt umfangreiche Proteste in der gesamten Stadt. Ungeachtet dessen stellt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) am Sonntag, 27. Oktober, auf den neuen Fahrplan um. Ab 3.25 Uhr fahren die Busse und Bahnen dann erstmals im neuen Netz. Insgesamt wird die DVG pro Jahr etwa eine Million Kilometer mehr fahren. Die DVG hatte den neuen Fahrplan in den vergangenen Wochen im Rahmen einer Informationskampagne vorgestellt.
Mehr als 60 Millionen Fahrgäste pro Jahr hat die DVG.

Alle Informationen zum neuen Fahrplan, die detaillierten Linienwege und die neuen Fahrtzeiten gibt es im Internet unter dvg-duisburg.de/neuerfahrplan, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555, in der Fahrplanauskunft auf der DVG-Internetseite, im Kundencenter am Hauptbahnhof, an DVG-Ticketautomaten und in der myDVG-App.
Die App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen gibt es auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.

Zeitumstellung
Am Sonntag, 27. Oktober, 3 Uhr, werden die Uhren wieder von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt. Die Zeitumstellung um eine Stunde, von 3 auf 2 Uhr, wirkt sich auf die Abfahrtszeiten der Nachtexpress-Linien NE1, NE2, NE3 und NE4 der DVG aus. Ab circa 3.25 Uhr (Winterzeit) nehmen dann die neuen Nachtexpress-Linien 1-6 und die Taxibuslinien 1-11 den Betrieb auf.

NE1 (alt): Für die Linie NE1 gelten ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung Neumühl „Hohenzollernplatz“ folgende Abfahrtszeiten:
0.42 Uhr, 1.42 Uhr, 2.42 Uhr Sommerzeit und 2.42 Uhr Winterzeit.
Ab „Hohenzollernplatz“ in Richtung „Hauptbahnhof Osteingang“ fährt die Linie um 1.21 Uhr und 2.21 Uhr Sommerzeit sowie um 2.21 Uhr und 3.21 Uhr Winterzeit.

NE2 (alt): Die Linie NE2 verkehrt ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung „Hochheide Markt“ um 0.42 Uhr, 1.42 Uhr, 2.42 Uhr Sommerzeit und 2.42 Uhr Winterzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1.19 Uhr und 2.19 Uhr Sommerzeit sowie um 2.19 Uhr und 3.19 Uhr Winterzeit.

NE3 (alt): Die Linie NE3 fährt ab „Neudorf Sportpark“ in Richtung „Walsum Rathaus“ um 0.34 Uhr, 1.34 Uhr, 2.34 Uhr Sommerzeit und um 2.34 Uhr Winterzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 0.32 Uhr, 1.32 Uhr, 2.32 Uhr Sommerzeit sowie um 2.32 Uhr Winterzeit.
NE4 (alt): Die Linie NE4 fährt ab „Innenhafen Hansegracht“ in Richtung Hüttenheim „Mannesmann Tor 2“ um 0.27 Uhr, 1.27 Uhr, 2.27 Uhr Sommerzeit und um 2.27 Uhr Winterzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1.09 Uhr und 2.09 Uhr Sommerzeit sowie um 2.09 Uhr und 3.09 Uhr Winterzeit. Ab circa 3.25 Uhr (Winterzeit) nehmen dann die neuen Nachtexpress-Linien 1-6 und die Taxibuslinien 1-11 den Betrieb auf.
Infos zu Fahrtzeiten und Linienverläufen gibt es auf der Internetseite unter dvgduisburg.de/neuerfahrplan/das-neue-nachtnetz.

Neuer Fahrplan: DVG fährt eine Million Kilometer mehr pro Jahr

Liste des Ummuts: Neuer DVG-Fahrplan sorgt für Proteste im gesamten Stadtgebiet
Duisburg, 25. September 2019 - Bürgervereine im Süden wollen einen Protestmarsch initiieren, Familien mit schulpflichtigen Kindern sind entsetzt da wie schon vor sechs Jahren in Neudorf geschehen, die Kinder fast eine Stunde eher ihre Fahrt zur Schule antreten müssen, um pünktlich zur Schule zu kommen. Senioren murren über nicht mehr erreichbare Anschlüsse (ein bis zwei Minuten Differenz zum Anschluss). Die Liste des Unmuts wächst von Tag zu Tag.
Ein markantes Beispiel: Schon im Frühjahr war der DVG massiv kritisiert worden, dass im vorgestellten neuen Fahrplan das große Süd-Versorgungszentrum an der Mannesmannstraße in Hüttenheim völlig außer Acht gelassen worden war. Es gab Proteste zuhauf, passiert ist aber nichts, das Versorgungszentrum existiert für die DVG-Planer nicht


Duisburg, 23. September 2019 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) stellt zum 27. Oktober den Fahrplan um. Mehr als 60 Millionen Fahrgäste pro Jahr dürfen sich künftig über mehr Linien, bessere Anschlüsse in einem optimierten Netz und erstmals auf ein durchgängiges Nachtnetz freuen. Insgesamt wird die DVG pro Jahr etwa eine Million Kilometer mehr fahren.
Fahrgäste kommen künftig schneller und flexibler an ihr Ziel. Das Netz wurde am Bedarf und der Nachfrage der Fahrgäste ausgerichtet. Grundlage für den neuen Fahrplan ist der Nahverkehrsplan der Stadt Duisburg.  

Neues Busnetz
Der neue Fahrplan sieht mehr Buslinien vor als bisher: ihre Zahl steigt von 30 auf 42. Zukünftig gibt es mehr Direktverbindungen zwischen einzelnen Stadtteilen. Dadurch müssen Fahrgäste weniger umsteigen. „Linienwege wurden vor allem dort verändert, wo sich die Busse durch einzelne Stadtteile geschlängelt haben“, sagt Birgit Adler, Bereichsleiterin Markt und Betrieb bei der DVG.

„Durch neue Wege wird auch die Fahrtzeit für unsere Fahrgäste verkürzt.“ Zukünftig gibt es zudem sechs Nachtexpresslinien, zuvor waren es vier. Neu sind auch die elf Taxibuslinien, die Fahrgäste nachts weiter an ihr Ziel bringen sollen. Außerdem fahren die Busse die Schulen im Duisburger Süden künftig alle 15 Minuten an.  

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)


Neue Ringlinien
Durch neu konzipierte Ringlinien werden die Fahrgäste deutlich weniger umsteigen müssen. Die Ringlinien haben für jede Fahrtrichtung eine Liniennummer. Es wird zwei im Norden und eine in der Innenstadt geben. Die Fahrgäste sparen somit Fahrzeit ein und profitieren von neuen und aufeinander abgestimmten Anschlüssen.  
Nachtexpressbusse in sieben Nächten
Der neue Fahrplan bringt den Fahrgästen in Duisburg auch ein vollständig neues Nachtnetz. Zukünftig fahren sechs Nachtexpresslinien (NE) in sieben Nächten pro Woche. Sie schließen die Mobilitätslücke in den Abend-und Nachtstunden und fahren jede Nacht ab 23.30 Uhr im Stundentakt. Montags bis freitags bis 1.30 Uhr, samstags bis 6 Uhr und sonntags sogar bis 7 Uhr morgens.  

Taxibusse im Einsatz
Die DVG setzt auch auf Taxibuslinien (TB). Elf TB fahren abends und nachts in nachfrageschwachen Gebieten. Sie haben feste Haltestellen und müssen telefonisch gebucht werden. Die DVG setzt fünf im Norden, drei im Westen, eine in der Stadtmitte und zwei im Süden der Stadt ein. Sie fahren täglich ab 23.30 Uhr im Stundentakt. Montags bis freitags bis 1.30 Uhr, samstags bis 6 Uhr und sonntags bis 7 Uhr morgens. Es gelten die VRR-Tickets.
Fahrgäste können die Taxibusse unter der Rufnummer 0203 604 4949 mit einem Vorlauf von 30 Minuten buchen.
 

Nahverkehrsplan
Der Nahverkehrsplan ist das Planungsinstrument von Städten, um anhand von Bedarfen ein Konzept zur Erschließung der Stadt mit dem ÖPNV zu erstellen. Er bildet die Basis für die praktische Umsetzung der Verkehrsplanung durch Verkehrsunternehmen.  

Informationskampagne
Unter dem Motto „Mehr DU“ geht der neue Fahrplan der DVG an den Start. Damit das auch alle Duisburger wissen, informiert die DVG mit einer Kampagne. Insgesamt acht freche und humorvolle Kampagnenmotive werden von September bis zum Jahresende in ganz Duisburg zu sehen sein. Mit dabei ist auch der bekannte Duisburger DJ Smax. Und der wirbt – natürlich, für „Mehr Takt“.

Eingestellte Linien
Die Linien SB42, 919, 937, 944 und 946 werden mit ihrer letzten Fahrt am 26. Oktober eingestellt beziehungsweise gehen mit optimierten Streckenverläufen in neuen Linien auf.   D

Die neuen Linien
Ringlinie 905/906:
Die Ringlinie fährt im Norden und verbindet die Stadtteile Alt-Walsum, Overbruch, Walsum, Fahrn, Röttgersbach und Marxloh. Die Linie ersetzt die heutigen Linien 905 und 919. Linie 907: Die neue Linie 907 schafft eine direkte Verbindung von Beeckerwerth über Beeck, Hamborn, Marxloh, Fahrn zum Schienenpersonennahverkehr (SPNV) nach OB-Holten. Die heutige 907 endet in Duisburg-Meiderich.

Linie 908: Die Busse fahren zukünftig einen kürzeren Linienweg. Der Abschnitt zwischen St.-Johannes-Hospital und Matenastraße entfällt. Im Schülerverkehr sind dort Schulbusse unterwegs.

Ringlinie 909/910:
Die Ringlinie verbindet die Stadtteile Hamborn, Röttgersbach, Neumühl, Obermeiderich, Mittelmeiderich und Marxloh. Die Linie ersetzt die heutigen Linien 906 und 910. Linie 916: Die neue Linie 916 verkehrt als West-Ost-Verbindung von Hochheide über Homberg, Ruhrort, Mittelmeiderich zur Sympherstraße und verbindet auf direktem Wege den Duisburger Westen mit den zuvor genannten Stadtteilen. Linie 917: Die neue Linie 917 verkehrt als West-Ost-Verbindung von Hochheide über Homberg, Ruhrort, Laar, Beeck, Untermeiderich, Meiderich nach Obermeiderich und verbindet so auf direktem Wege den Duisburger Westen mit den zuvor genannten Stadtteilen.

Linie 920:
Die bisherige Linie 924 wird in Linie 920 umbenannt und fährt zukünftig im 15-Minuten-Takt. Gemeinsam mit der Linie 921 fahren die Busse zwischen Stadtmitte und Rheinhausen im 7,5-Minuten-Takt. Linie 921: Der Linienweg ändert sich nicht. Gemeinsam mit der Linie 920 gibt es zwischen Stadtmitte und Rheinhausen einen 7,5-Minuten-Takt.

Linie 922:
Die Linie 922 verkehrt als Nord-Süd-Verbindung im Duisburger Westen von Friemersheim über Rheinhausen-Mitte, Asterlagen, Homberg, Ruhrort bis nach Beeckerwerth. Gemeinsam mit der Linie 923 gibt es zwischen Rheinhausen und Homberg einen 15-Minuten-Takt. Es entsteht eine Anbindung an den SPNV in Rheinhausen.

Linie 923:
Die neue Linie 923 verkehrt als Nord-Süd-Verbindung im Duisburger Westen von Friemersheim über Rheinhausen-Mitte, Asterlagen, Homberg nach Baerl. Gemeinsam mit der Linie 922 gibt es so zwischen Rheinhausen und Homberg einen 15-Minuten-Takt. Es entsteht eine Anbindung an den SPNV in Rheinhausen.

Linie 924:
Die neue Linie 924 verkehrt von Kaldenhausen über Rumeln, Friemersheim, Logport, Rheinhausen, Asterlagen nach Winkelhausen. Die Linie ersetzt die heutigen Linien 914 (ab Dezember 2019) 922 und 923.

Linie 926:
Der Linienweg ändert sich nicht.

Linie 928:
Der Linienweg ändert sich nicht. Der Takt zwischen Bissingheim und Stadtmitte wird ab dem 16. Dezember als Ersatz für die Entenfanglinie (RB37) der Deutschen Bahn verdichtet.

Ringlinie 930/931:
Die Ringlinie 930/931 verbindet Duissern, Neudorf, Wanheimerort, Hochfeld und die Stadtmitte. Die Linie ersetzt Streckenabschnitte der heutigen Linien 923, 937 und 944.

Linie 933:
Der Linienweg ändert sich in der City. Die Busse fahren über Schäferturm und Stadttheater anstatt über die Friedrich-Wilhelm-Straße.

Linie 934:
Der Linienweg ändert sich in der Stadtmitte. Die Busse fahren dann über die Saarstraße, Duissern und Schillerplatz anstatt über Schäferturm und Stadttheater. So entsteht eine schnellere Verbindung vom Hauptbahnhof zum Innenhafen.

Linie 935: Der Linienweg ändert sich nicht.

Linie 939:
Die Linie führt zukünftig vom Schnabelhuck über das Univiertel zum Hauptbahnhof Osteingang und endet dort. Der Streckenabschnitt zwischen Hauptbahnhof und Klinikum Duisburg entfällt.

Linie 940:
Die neue Linie 940 führt von Rahm Bf. über Großenbaum, Buchholz, Wanheim bis nach Huckingen. Diese Linie ersetzt Abschnitte der heutigen Linien 940, 941, 942 und 946.

Linie 941:
Die Gelenkbusse fahren an Schultagen alle 15 Minuten von Mündelheim, Ehingen, Hüttenheim, Huckingen und Buchholz nach Wedau, am Wochenende im 30-Minuten-Takt. Einmal stündlich fahren die Busse bis nach Krefeld-Uerdingen. Diese Linie ersetzt die Abschnitte der heutigen Linien 940, 941, 942 und 946.

Linie 942:
Der neue Linienweg führt von Ehinger Berg, wo eine Anbindung zur Linie 941 besteht, über Serm, Ungelsheim, Huckingen, Buchholz bis nach Bissingheim. Die Linie ersetzt Abschnitte der heutigen Linien 940, 941, 942 und 946.

Nachtexpresslinien Linie NE 1:
Die Linie fährt von Duisburg Hauptbahnhof Osteingang über Kaßlerfeld, Ruhrort, Laar, Beeck, Bruckhausen, Marxloh, Neumühl zur Buschhauser Straße.

Linie NE 2:
Die Linie fährt von Duisburg Hauptbahnhof Osteingang über Hochfeld, Rheinhausen, Bergheim, Trompet nach Rumeln Rathaus.

Linie NE 3:
Die Linie fährt von Duisburg Hauptbahnhof Osteingang über Meiderich, Hamborn, Marxloh, Walsum nach Dinslaken Bahnhof.

Linie NE 4:
Die Linie fährt von Duisburg Hauptbahnhof Osteingang über Neudorf, Wedau, Buchholz nach Huckingen zum St. Anna-Krankenhaus.

Linie NE 5:
Die Linie fährt von Duisburg Hauptbahnhof Osteingang über Kaßlerfeld, Ruhrort, Homberg nach Hochheide Markt. Linie NE 6: Die Linie fährt von Duisburg Hauptbahnhof Osteingang über Hochfeld, Wanheimerort, Wanheim nach Hüttenheim bis zum Mannesmann Tor 2.  

Schnellbusse
Die Schnellbuslinie 40 (SB40) fährt künftig in einem 30-Minuten-Takt, zuvor fuhren die Busse stündlich. Der Linienweg ändert sich nicht.
Die Schnellbuslinie 42 (SB42) wird ab dem 27. Oktober eingestellt.
Die SB42 verkehrte zwischen „Duisburg Hauptbahnhof“ und „Rumeln Rathaus“. Die Nachfrage war gering. Dafür fährt die neue Linie 920 zukünftig im 15-Minuten-Takt, anstatt im 30-Minuten-Takt.  

Taxibusse
Taxibus 1: Die TB 1 fährt zwischen Walsumer Wardtstraße und Walsum Rathaus. Taxibus 2: Die TB 2 fährt zwischen Walsum Rathaus und Oberhausen Holten Markt.
Taxibus 3: Die TB 3 fährt zwischen Nauheimer Straße und Meiderich Bahnhof.
Taxibus 4: Die TB 4 fährt zwischen Bergstraße und Meiderich Bahnhof.
Taxibus 5: Die TB 5 fährt zwischen Schwalbenplatz und Friedrichsplatz.
Taxibus 6: Die TB 6 fährt zwischen Baerl Kirche und Hochheide Markt.
Taxibus 7: Die TB 7 fährt zwischen Landesarchiv NRW und Rheindeich.
Taxibus 8: Die TB 8 fährt zwischen Bruchstraße und Rheinhausen Markt.
Taxibus 9: Die TB 9 fährt zwischen Rumeln Rathaus und Mühlenberg.
Taxibus 10: Die TB 10 fährt zwischen Bissingheim Dorfplatz und Kiesendahl. Taxibus 11: Die TB 11 fährt von Mannesmann Tor 2 über Ungelsheim, Serm und Mündelheim bis zum Ehinger Berg.  

Bahnen
Die Linien 901,902, 903 und U79 sind das Rückgrat des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Duisburg. Die Strecken ändern sich nicht. Die Bahnen fahren zukünftig häufiger, grundsätzlich im 15-Minuten-Takt. Wenn viele Fahrgäste unterwegs sind, fahren die Bahnen im 7,5-Minuten-Takt.  

Weitere Infos zum neuen Fahrplan, die detaillierten Linienwege und die neuen Fahrtzeiten gibt es im Internet unter dvg-duisburg.de/neuerfahrplan. Fahrplanauskünfte und aktuelle Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555, in der Fahrplanauskunft auf der DVG-Internetseite, im Kundencenter am Hauptbahnhof, an DVG-Ticketautomaten und in der myDVG-App.
Die App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen gibt es auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.  

Der neue Fahrplan der DVG in Zahlen






DVG verbessert Fahrgastinformation an Haltestellen  

Duisburg, 2. August 2019  -Die Duisburger Verkehrsgesellschaft hat an allen Bahn- und mehreren Bushaltestellen Informationstaster angebracht. Über die Taster erhalten Fahrgäste akustische Fahrplanauskünfte und Informationen über Sonderverkehre und Störungen.  

„Nicht nur sehbehinderte und blinde Fahrgäste profitieren von der neuen Technik“, sagt Michael Szamlewski, Abteilungsleiter Planung und Projekte bei der DVG. „Auch für Legastheniker und Analphabeten ist die akustische Fahrgastinformation eine echte Hilfe.“
Betätigen Fahrgäste den gekennzeichneten Taster, erhalten sie Fahrplanauskünfte und Hinweise zu aktuellen Ereignissen auf der jeweiligen Linie. Über dem Taster steht in Blindensprache das Wort „Info“. Den Weg dorthin finden Blinde über ein taktiles Leitsystem aus Rillen- und Noppenpflastersteinen. Insgesamt hat die DVG über 200 Taster angebracht.
Die Infotaster sind an über 200 Haltestellen im Stadtgebiet angebracht. Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG


Sie befinden sich an allen Straßenbahn- und U-Bahnhaltestellen sowie an Bushaltestellen, die Anschlüsse an Bahnen oder andere Busse haben. Sie sind je nach Haltestelle an Säulen, Fahrleitungsmasten oder Wetterschutzeinrichtungen angebracht. Die Technik befindet sich derzeit noch im Probebetrieb. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat die Maßnahme gefördert.  
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG-App. Die DVG-App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.


myBUS ab sofort in ganz Duisburg unterwegs  

Duisburg, 30 Juli 2019 - Ab Freitag, 2. August, ist myBUS in ganz Duisburg unterwegs. Fahrgäste können die Kleinbusse der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) dann freitags und samstags von 18 bis 2 Uhr in allen Duisburger Stadtteilen buchen. „Wir freuen uns, myBUS nun allen Duisburgern anbieten zu können“, sagt Birgit Adler, Projektleiterin und Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG.

„Wir haben in der Vergangenheit viele Rückmeldungen von Fahrgästen erhalten, die das Projekt toll finden, myBUS aufgrund des begrenzten Bediengebiets bisher aber nicht nutzen konnten. Jetzt haben sie die Chance dazu.“ Fahrgäste können dabei maximal 15 Kilometer weit fahren.  
myBUS punktet ab sofort nicht nur durch das neue Bediengebiet, sondern auch mit günstigeren Fahrpreisen. „Mit dem Aktionspreis wollen wir den Fahrgästen in den nächsten Wochen die Möglichkeit geben, das Angebot zu testen und damit noch mehr Menschen davon zu überzeugen, auf den eigenen Pkw zu verzichten“, sagt Adler. Der Preis berechnet sich weiterhin nach der Entfernung.
Der reguläre Preis für eine Strecke von bis zu 10 Kilometern beträgt 8,70 Euro, im Aktionszeitraum sind es nur noch 5,90 Euro. Abokunden zahlen für die Strecke 4,40 Euro, Kinder und Menschen mit Behinderung 2,90 Euro, Mitfahrer zahlen 2 Euro.  
Die DVG bietet mit myBUS nicht nur eine moderne und flexible Möglichkeit an, von A nach B zu kommen, sondern sieht darin auch langfristig das Potenzial, Verkehrsemissionen zu reduzieren und den Nahverkehr in Randgebieten oder zu Schwachverkehrszeiten effizienter und kundenorientierter zu gestalten.  
Weitere Informationen zu myBUS und zum Fahrpreis gibt es im Internet unter www.dvg-mybus.de.  

Wie funktioniert myBUS?
myBUS ist als Ergänzung zum bestehenden Nahverkehrsangebot konzipiert, die Kleinbusse sind daher nur zu den Schwachverkehrszeiten am Wochenende unterwegs. Die myBUS-Fahrzeuge werden über die myDVG-App gebucht. Die App steht für die gängigen iOS- und Android-Betriebssysteme in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit steht.
Per Smartphone können Kunden ihre Fahrtwünsche unter Angabe des Start- und Zielpunktes angeben. Die Routen für die Busse werden von einem Algorithmus in Echtzeit entsprechend der jeweiligen Nachfrage berechnet. So teilen sich Fahrgäste mit myBUS gemeinsame Fahrten und werden von ihren individuellen Standorten zum gewünschten Ziel gebracht.
Bereits die Anfahrt des Busses lässt sich in Echtzeit verfolgen, die Fahrzeuge sind durch den myBUS-Schriftzug und durch das auffällige Außendesign mit roten Diagonalflächen gut erkennbar. Sowohl die Buchung des Busses als auch die Bezahlung des Tickets erfolgt ausschließlich per App.  

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG


Neues Kombiticket verbindet DVG und Zoo  

Duisburg, 29 Juli 2019 - Die DVG bietet gemeinsam mit dem Zoo Duisburg ab dem 1. August ein Kombiticket an. Es beinhaltet die reguläre Tageskarte für Erwachsene und Kinder für den Zoo sowie die freie Hin- und Rückfahrt mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Preisstufe A2. Zoobesucher können das Kombiticket an allen Ticketautomaten der DVG kaufen.  

Das Kombiticket kostet 18,90 Euro für Erwachsene und 10,90 Euro für Kinder. Die Tageskarte für Erwachsene kostet regulär 16,90 Euro, ein Ticket der Preisstufe A 2,80 Euro. Wenn die Fahrkarten für die Hin- und Rückfahrt sowie die Tageskarte für einen Erwachsenen separat gekauft würden, müssten Besucher demnach 22,50 Euro zahlen.
„Das Angebot lohnt sich also allemal“, sagt Günter Neuen, Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Zoo eine so kundenfreundliche Kooperation auf die Beine stellen konnten.“  
„Alle unsere Besucher profitieren vom Kombiticket“, sagt Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende des Zoo Duisburg.

„Da dann viele Besucher am Zooeingang schon ein Ticket haben, können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die zusätzlich gewonnene Zeit für ausführliche Kundenberatungen nutzen.“ DVG und Zoo wollen ihre Zusammenarbeit künftig weiter ausbauen. Perspektivisch sollen Besucher die Tageskarten für den Zoobesuch auch im DVG-Kundencenter und in weiteren Verkaufsstellen kaufen können. Besucher erreichen den Zoo Duisburg mit der Straßenbahnlinie 901, die direkt vor dem Zoo an der Haltestelle „Zoo/Uni“ hält.   



DVG erhält Fördermittel für Elektrobusse  

Duisburg, 1. Juli 2019 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) erhält für die Anschaffung von Elektrobussen Fördermittel vom Bundesministerium für Umwelt und vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Die sieben Elektrobusse sollen ab dem Frühjahr 2021 auf der Linie 934 fahren. Klaus-Peter Wandelenus, Technikvorstand der DVG, nahm den Fördermittelbescheid von Bundesumweltministerin Svenja Schulze entgegen.

„Mit dem Einsatz der umweltfreundlichen Elektrobusse wollen wir die Schadstoffemissionen reduzieren und den Lärmpegel in der Stadt senken“, sagt Wandelenus. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung.“ Mit dem Einsatz der Elektrobusse spart die DVG rund 1.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein.  
Der Einsatz von Elektrobussen ist für die DVG mit erheblichen Investitionen verbunden. Insgesamt plant die DVG mit einer Anfangsinvestition von rund 7,7 Millionen Euro für die sieben Fahrzeuge und die Lade- sowie Werkstattinfrastruktur. Die DVG erwartet eine Gesamtförderung von etwa 4,5 Millionen Euro durch Bund und VRR. Aktuell kostet ein Elektrobus mit rund 750.000 Euro das Doppelte eines herkömmlichen Busses.  

Für die Elektrifizierung der Linie 934 werden sieben Elektro-Gelenkbusse benötigt – derzeit fahren auf der Linie sechs Diesel-Gelenkbusse der Euro-6-Abgasnorm. Durch die Umstellung auf Elektrobusse erhöht sich wegen der geringeren Reichweite und der notwendigen Ladephasen die Fahrzeuganzahl auf sieben.
„Die Linie ist prädestiniert für die Umstellung auf Elektrobusse, da sie direkt an unseren Bus-Betriebshof angebunden ist“, sagt Wandelenus. Dies ist wichtig, weil die notwendige Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof errichtet werden soll.    



DVV-Jahresbilanz 2018

Duisburg, 19. Juni 2019 - Erfolge entstehen durch Veränderung: Das zeigt sich in der Bilanz 2018 der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) auch im Hinblick auf den Klimaschutz. Nach mehr als 100 Jahren haben die Stadtwerke Duisburg mit der Stilllegung des Hochfelder Heizkraftwerkes die Kohleverstromung beendet.
Für Duisburg bedeutet das eine Entlastung von 450.000 Tonnen an CO2-Emissionen – und das nachhaltig pro Jahr. Emissionsarm sind zudem alle Straßenbahnen unterwegs: Seit Anfang 2018 setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ausschließlich auf Ökostrom aus Wasserkraft. Jahr für Jahr spart das rund 17.000 Tonnen klimaschädliches CO2 ein.

Ebenfalls in 2018 ist die Verbindungsleitung zwischen der Fernwärmeschiene Niederrhein und dem Fernwärmenetz Duisburg in den Betrieb gegangen. Sie sorgt dafür, dass industrielle Abwärme effizienter genutzt wird und weniger Frischwärme erzeugt werden muss. CO2-Ersparnis der rund 12 Kilometer langen Leitung: 8.700 Tonnen pro Jahr. Zudem sorgt seit dem Winter 2018 der Fernwärmespeicher dafür, dass die Stadtwerke das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Wanheim noch flexibler und effektiver betreiben können. Darüber hinaus haben die Stadtwerke begonnen, die Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Lampen umzurüsten. 12.000 werden im ersten Schritt verbaut und die sorgen für rund 1.800 Tonnen weniger CO2-Emissionen Jahr für Jahr.

 

RePower erfolgreich beendet und Ziele übertroffen

Nicht nur in Sachen CO2-Ersparnis war 2018 ein erfolgreiches Jahr für den DVV-Konzern. Nach vier Jahren der Restrukturierung hat die DVV auch die zweite Phase ihres RePower-Programms mit Ablauf des Jahres 2018 erfolgreich abgeschlossen. Die Zielmarke von 45 Millionen Euro an nachhaltigen Ergebniseffekten pro Jahr wurde dabei sogar noch übertroffen. „Dieser Erfolg ist der geschlossenen und gemeinschaftlichen Anstrengung aller Mitarbeiter sowie der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unserer Gesellschafterin, der Stadt Duisburg, zu verdanken“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung sowie des Vorstands der Stadtwerke Duisburg AG und Vorsitzender des Vorstands der DVG.

 

Konzernumsatz liegt bei 1,4 Milliarden Euro

Im Jahr 2018 hat der DVV-Konzern eine Gesamtleistung von rund 1,4 Milliarden Euro erbracht und dabei einen Gewinn (EAT) von 10,1 Millionen Euro erwirtschaftet. „In Zeiten, die von großer Dynamik aufgrund der Energiewende oder durch die Anstrengungen zur Emissionsreduktion im Verkehrssektor geprägt sind, zeigen die guten Ergebnisse des Jahres 2018 und der Vorjahre, dass der DVV-Konzern auf stabilen Füßen steht. Die Konzernunternehmen stellen eine leistungsfähige Versorgungsinfrastruktur für alle Bürger der Stadt Duisburg bereit und können auch in den kommenden Jahren in Modernisierungen und innovative Projekte investieren“, sagt Oberbürgermeister Sören Link als Vorsitzender des Aufsichtsrates der DVV sowie der Stadtwerke Duisburg AG. Über einen sogenannten steuerlichen Querverbund sorgt die DVV dafür, dass der Jahresfehlbetrag aus dem öffentlichen Personennahverkehr mit den Gewinnen aus der Energieversorgung verrechnet wird und so die Steuerlast reduziert werden kann. Das Ergebnis der DVV mbH als Holdinggesellschaft liegt bei -1,9 Millionen Euro und damit rund 3,4 Millionen Euro besser als geplant.

 

DVV steht weiterhin vor Herausforderungen

Dennoch steht der Konzern in seinen Geschäftsfeldern unverändert vor großen Herausforderungen. Den rund 116 Millionen Euro an Investitionen in 2018 werden in den kommenden Jahren weitere strategische Investitionsmaßnahmen folgen. „Nach der erfolgreichen Auftragsvergabe zur Beschaffung 47 neuer Straßenbahnen für die Linien 901 und 903 im Vorjahr haben wir nun auch die Weichen für neue Fahrzeuge auf der Linie U79 gestellt. Die Finanzierung aller Fahrzeuge ist gesichert und bildet sich in den enormen Investitionssummen ab. Zudem werden wir im Netzbereich weiter gezielt in die Versorgungssicherheit investieren“, erläutert Marcus Wittig. „Vor allem aber stellen uns die immer wieder politisch veränderten Rahmenbedingungen vor Herausforderungen. Ein Beispiel dafür ist der Umgang mit den hocheffizienten Kraftwärmekopplungs-Anlagen, die einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Das KWK-Gesetz hatte aber nicht einmal eine Legislaturperiode Bestand, die Förderung wurde ab 2019 quasi eingestellt. Alleine dieses Beispiel bedeutet für uns Anpassungen im hohen einstelligen Millionenbereich.“

 

4.162 Mitarbeiter (Stand 31. Dezember 2018) haben im Geschäftsjahr 2018 zum guten Konzernergebnis beigetragen. Nachdem im Rahmen des RePower-Programms insgesamt 700 Stellen innerhalb der DVV bewegt wurden (300 wurden sozialverträglich abgebaut), stellt sich der Konzern jetzt in vielen Bereichen neu auf. „Die Märkte befinden sich im Wandel, das stellt auch veränderte Anforderungen an unsere Personalentwicklung“, erläutert Arbeitsdirektor Axel Prasch. „Um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden, bieten wir unseren Beschäftigten mehr Flexibilität. Ein Beispiel ist die mobile Arbeit, bei der Mitarbeiter nicht an einen festen Arbeitsplatz gebunden sind und ihre Aufgaben ortsunabhängig erledigen können.“

 

Versorgung: Stadtwerke steigern Gewinn erneut

Nach 48,8 Millionen Euro im Jahr 2017 schloss die Stadtwerke Duisburg AG das Geschäftsjahr 2018 mit einem Betriebsergebnis (EAT) in Höhe von 51,9 Millionen Euro ab. Die Umsatzerlöse lagen mit rund 1,2 Milliarden Euro ebenfalls höher als im Vorjahr.

Rund 28 Millionen Euro – und damit noch einmal 6 Millionen Euro mehr als im Vorjahr – haben die Stadtwerke im Jahr 2018 in die Modernisierung der Versorgungsinfrastruktur investiert. Ein Fokus lag hierbei auf der Trinkwasserversorgung, unter anderem mit den Sanierungsarbeiten des Hochbehälters auf dem Försterberg.

 

Enorme Investitionen mit rund 21 Millionen Euro hat auch die Netze Duisburg GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr realisiert, um die Versorgungssicherheit aller Duisburger Haushalte nachhaltig weiter zu erhöhen. Im Jahr 2018 erzielte die Netze Duisburg GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 217,5 Millionen Euro und einen Jahresgewinn von 23,9 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von rund 5,7 Millionen Euro, der auf signifikant gestiegene Instandhaltungs- und Neubaumaßnahmen in den Bereichen Strom und Gas zurückzuführen ist.

 

Mobilität: 65 neue Schienenfahrzeuge

Das Geschäftsjahr 2018 war für die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) erneut von den Entscheidungen für große Investitionen in die Infrastruktur der Straßen- und Stadtbahnen geprägt. „Wir werden von Beginn bis Mitte der 2020er Jahre eine rundum erneuerte Flotte der Schienenfahrzeuge in Duisburg auf die Strecken schicken können. Für die Fahrgäste wird sich damit der Komfort enorm erhöhen“, sagt Klaus-Peter Wandelenus, Technik-Vorstand der DVG. Die Beschaffung neuer Schienenfahrzeuge bildet daher auch den größten Teil der Investitionen der DVG ab. Bei Gesamtinvestitionen von rund 53,9 Millionen Euro entfielen 39 Millionen auf diesen Posten. Weitere 4,6 Millionen Euro investierte die DVG in die Beschaffung neuer Busse. „Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung für einen emissionsarmen Verkehr vor allem im urbanen Raum bewusst. Bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge wird besonders auf Effizienz geachtet. Zudem werden alle Entwicklungen im Bereich alternativer Antriebstechnologien genau verfolgt“, sagt Herbert Mettler, Aufsichtsratsvorsitzender der DVG.

 

Das Geschäftsjahr 2018 schloss die DVG bei Umsatzerlösen in Höhe von 69,3 Millionen Euro mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 47,1 Millionen Euro ab. Grund für die Ergebnisverschlechterung im Vergleich zum Vorjahr waren zu großen Teilen erhöhte Instandhaltungsaufwendungen zum Erhalt der ÖPNV-Infrastruktur in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro.

 

Service: Umsatz und Ergebnis über dem Plan

Die octeo Multiservices GmbH hat ihre Stellung als Multidienstleister weiter ausgebaut und nachhaltig bestätigt. Bei Umsatzerlösen in Höhe von 50,8 Millionen Euro erwirtschaftete das Unternehmen ein Betriebsergebnis (EAT) von 1,9 Millionen Euro. Dem deutlichen Rückgang an notwendigen Bewachungsleistungen von Notunterkünften für Flüchtlinge stehen erneut gestiegene Umsätze im Geschäftsfeld der Reinigungsdienstleistungen sowie bei den technischen Gewerken gegenüber.

 

Digital und innovativ: Geschäftsberichte geben einen leicht verständlichen Überblick

Um den Duisburgern einen umfassenden und leicht verständlichen Überblick über das Geschäftsjahr und die Entwicklungen zu geben, veröffentlicht der Konzern seit 2016 eine vollständig digitale Aufbereitung seiner Geschäftszahlen. Auch in diesem Jahr gibt es die digitalen Geschäftsberichte mit vielen neuen Erweiterungen. Auf den drei Berichtsseiten finden Interessierte alles rund um den DVV-Konzern auf den Punkt gebracht, einfach erklärt mit animierten Grafiken und Videos. Diesmal auch und vor allem aufbereitet für die schnelle Nutzung am Smartphone oder Tablet.  

bericht.dvv.de

bericht.stadtwerke-duisburg.de

bericht.dvg-duisburg.de

Neue Bahnen: Rheinbahn und DVG gehen gemeinsame Wege

Duisburg, 29. Mai 2019 - Die Rheinbahn AG und die DVG) die gemeinsam die Linie U79 betreiben, gehen jetzt auch bei der Bestellung von neuen Stadtbahnen gemeinsame Wege. Die Verkehrsunternehmen bereiten derzeit eine Ausschreibung für insgesamt 109 Fahrzeuge der nächsten Generation vor. Davon entfallen 91 Fahrzeuge auf die Rheinbahn und 18 auf die DVG.
Darüber hinaus werden 42 Fahrzeuge für die Rheinbahn und zwei Fahrzeuge für die DVG als Option mit ausgeschrieben, die der Erweiterung des Fahrplanangebotes dienen sollen und damit einen wichtigen Beitrag für die Mobilitätswende darstellen. Die Vergabe erfolgt nach aktueller Planung im Sommer 2020.
„Der Kauf der neuen Stadtbahnen ist ein weiterer Meilenstein für einen zukunftsfähigen Nahverkehr“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. „Mit ihrer modernen Ausstattung werden die Bahnen hoffentlich noch mehr Menschen zum Umstieg vom eigenen Pkw auf den ÖPNV bewegen.“ Die Verkehrsunternehmen sehen in der gemeinsamen Ausschreibung eines einheitlichen Fahrzeugtyps viele Vorteile. Klaus-Peter Wandelenus, Technikvorstand der DVG, erklärt: „Zum einen können wir durch die größere Bestellmenge Kosten sparen, zum anderen werden wir uns fachlich gut ergänzen.“
„Wir haben entschieden, die alten Fahrzeuge des Typs B80 zu ersetzen und haben darüber hinaus noch eine Option auf weitere Fahrzeuge. Durch diese vorausschauende Planung können wir die nötigen Takt- und Netz-Erweiterungen realisieren, entsprechend dem Nahverkehrsplan der Stadt Düsseldorf“, so Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn. „Mit den neuen Stadtbahnen stellen wir die Weichen für einen modernen öffentlichen Nahverkehr in den beiden Städten in Richtung Zukunft“, sagt Michael Richarz, Vorstand Technik und Betrieb bei der Rheinbahn.
Die Fahrzeuge werden nicht nur auf dem aktuellsten Stand der Technik sein und für Komfort und Energieeffizienz stehen, sondern auch den geänderten Anforderungen der Kunden Rechnung tragen, wie zum Beispiel mit mehr Multifunktionsflächen für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen, Klimaanlage und W-LAN. Auch in puncto Sicherheit sind die neuen Bahnen auf dem neuesten Stand: Sie werden unter anderem mit einem System zur Kollisionswarnung ausgestattet.
DVG und Rheinbahn betreiben die Stadtbahnlinie U79 zwischen den Haltestellen „Duisburg-Meiderich“ und „Düsseldorf, Universität Ost“ gemeinsam. Die aktuellen Stadtbahnen des Typs B80 sind in Duisburg aus den Jahren 1983 bis 1985 und in Düsseldorf von 1985 bis 1993. Aufgrund des Alters, der hohen Laufleistung und der zunehmenden Störanfälligkeit sollen die Fahrzeuge ausgetauscht werden.

Die neuen Bahnen für die Linie U79 sollen ab 2024 die alten Bahnen ersetzen. Foto
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

Fahrplanwechsel erfolgt am 27. Oktober

Duisburg, 4. April 2019 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat sich in Abstimmung mit der Stadt Duisburg auf den 27. Oktober 2019 als Termin für den Fahrplanwechsel festgelegt. Dann soll der vom Rat der Stadt beschlossene Nahverkehrsplan umgesetzt werden. Das damit verbundene neue und verbesserte Angebot soll dafür sorgen, dass mehr Menschen vom eigenen Auto auf Busse und Bahnen umsteigen.  

Mit dem Termin wird eine reibungslose Umsetzung des neuen Nahverkehrsplans gewährleistet. Aufgrund der aktuellen Verfügbarkeit der Straßenbahnen würde den Fahrgästen bei dem ursprünglich geplanten Termin im Juni nicht das verbesserte Angebot in vollem Umfang zur Verfügung stehen.
Die Straßenbahnen bilden das Rückgrat für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Duisburg. Damit verbunden sind auch neue Busverbindungen mit besseren Anschlüssen an die Schiene. Die DVG wird über die Verbesserungen des neuen Fahrplans rechtzeitig und umfangreich informieren.  

Hintergrund Bahnen
Die DVG hatte bei routinemäßigen, regelmäßigen Überprüfungen technische Auffälligkeiten an mehreren Bahnen festgestellt. Messfahrten im gesamten Streckennetz sowie die Analyse externer Experten haben ergeben, dass Unebenheiten im Zehntel-Millimeter-Bereich an einzelnen Rädern sowie auf einem Gleisabschnitt Ursache für Schwingungen der Straßenbahnen sind.
Die DVG wird die betroffenen Gleise abschleifen und an allen Straßenbahnen die Räder prüfen und bei Bedarf erneuern. Sollten die Arbeiten planmäßig verlaufen, kann der Schienenersatzverkehr (SEV) stufenweise wieder aufgehoben werden. Für Unannehmlichkeiten, die den Fahrgästen entstehen, bittet die DVG um Entschuldigung.

 

Zeitumstellung: Geänderte Abfahrtszeiten für die Nachtexpress-Linien

Duisburg, 27. März 2019 - Am Sonntag, 31. März, 2 Uhr, werden die Uhren wieder von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt. Diese Zeitumstellung um eine Stunde, von 2 auf 3 Uhr, wirkt sich auf die Abfahrtszeiten der Nachtexpress-Linien NE1, NE2, NE3 und NE4 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aus. 

NE1: Für die Linie NE1 gelten ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung Neumühl „Hohenzollernplatz“ folgende Abfahrtszeiten: 0.42 Uhr und 1.42 Uhr Winterzeit sowie 3.42 Uhr Sommerzeit. Ab „Hohenzollernplatz“ in Richtung „Hauptbahnhof Osteingang“ fährt die Linie um 1.21 Uhr Winterzeit sowie um 3.21 Uhr und 4.21 Uhr Sommerzeit. 

NE2: Die Linie NE2 verkehrt ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung „Hochheide Markt“ um 0.42 Uhr und um 1.42 Uhr Winterzeit sowie um 3.42 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1.19 Uhr Winterzeit sowie um 3.19 Uhr und um 4.19 Uhr Sommerzeit. 

NE3: Die Linie NE3 fährt ab „Sportpark“ in Richtung „Walsum Rathaus“ um 0.34 Uhr und um 1.34 Uhr Winterzeit sowie um 3.34 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse ab „Walsum Rathaus“ um 0.32 Uhr und um 1.32 Uhr Winterzeit sowie um 3.32 Uhr Sommerzeit. 

NE4: Die Linie NE4 fährt ab „Innenhafen Hansegracht“ in Richtung Hüttenheim „Mannesmann Tor 2“ um 0.27 Uhr und um 1.27 Uhr Winterzeit sowie um 3.27 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1.09 Uhr Winterzeit sowie um 3.09 Uhr und um 4.09 Uhr Sommerzeit.


Neue DVG-Busse mit WLAN und modernem Innendesign unterwegs  

Duisburg, 07. März 2019 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft erneuert weiter ihre Busflotte mit 13 umweltfreundlichen Bussen der Euro-6-Abgasnorm. Die neuen Fahrzeuge sind mit WLAN ausgestattet und haben ein modernes Innendesign. Die Busse werden nach und nach im Stadtgebiet eingesetzt.
 
„Die neuen Fahrzeuge bieten wesentlich mehr Komfort für die Fahrgäste“, sagt Manfred Kliesch, Leiter Fahrbetrieb bei der DVG. „Sie haben ein modernes Innendesign und sind mit WLAN ausgestattet.“ Die Böden sind in Holzoptik gestaltet, auch die Sitzpolster haben ein neues Design. Die Farbe der Fahrtzielanzeiger ist weiß. Zuvor wurden Fahrtziele und Linien in einem Bernsteinton angezeigt. „Fahrgäste mit eingeschränkter Sehfähigkeit sollten die neuen Anzeigen besser lesen können“, weiß Kliesch.

„Die LEDs sind nämlich auch unter extremer Sonneneinstrahlung sehr gut zu lesen.“ Zudem sind die neuen Fahrzeuge im Vergleich zu den älteren Bussen leiser und verbrauchen weniger Kraftstoff. Mit den neuen Bussen erfüllen mehr als 50 Prozent der 102 DVG-Busse die Umweltstandards der Euro-6-Abgasnorm. Alle Fahrzeuge führen die grüne Umweltplakette, die Voraussetzung für das Befahren von Umweltzonen ist.  
Im Innenbereich verfügen die neuen Gelenkbusse über 47 Sitz- und 103 Stehplätze. Zugleich bieten sie größere Flächen für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle. Für Rollatoren gibt es zudem spezielle Befestigungspunkte. Hergestellt wurden die Busse vom Typ Citaro von Mercedes-Benz. Rund sechs Monate beträgt der Zeitraum von der Bestellung bis zum Linieneinsatz. Die Gelenkbusse ersetzen ältere Busse, die weiterverkauft werden. Rund 4,5 Millionen Euro investiert die DVG in die neuen Fahrzeuge.  

Fahrgäste erkennen die WLAN-Busse an der Außenbeklebung und an entsprechenden Hinweisen in den Fahrzeugen. Der Zugang gestaltet sich einfach: Nach dem Verbinden mit dem „Stadtwerke-WLAN“ auf dem Smartphone oder Tablet müssen Fahrgäste nur noch die Nutzungsbedingungen lesen und akzeptieren. Eine Registrierung mit benutzerbezogenen Daten ist nicht erforderlich.
Danach kann jeder Anwender das Netz zeitlich unbegrenzt nutzen, es können jedoch maximal 200 Megabyte pro Tag an Daten übertragen werden.   Für gewöhnlich bleibt ein Bus bis zu 14 Jahre im Fuhrpark der DVG und fährt in dieser Zeit bis zu 840.000 Kilometer. In dieser Zeit könnte er 21 Mal um die Erde fahren. Die Busflotte der DVG hat derzeit ein Durchschnittsalter von drei Jahren und neun Monaten.      

Alle neuen Busse sind mit dem kostenlosen Stadtwerke-WLAN ausgestattet und ab sofort im Stadtgebiet im Einsatz.

Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Fünf weitere multifunktionale Kundenterminals im Stadtgebiet

Duisburg, 22. Februar 2019 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat fünf weitere multifunktionale Kundenterminals im Duisburger Stadtgebiet aufgestellt. Fahrgäste können per Videoübertragung direkt Kontakt zu Service-Mitarbeitern aufnehmen. Die neuen Automaten stehen an den Haltestellen „Auf dem Damm“, „Marxloh Pollmann“ und „König-Heinrich-Platz“ am unterirdischen Zugang zum Forum Duisburg. Zwei weitere stehen im DVG-Kundencenter.  

Die DVG weist mit roten Fußspuren den Weg zu den neuen Automaten. Im Januar führten die Service-Mitarbeiter knapp 500 Kundengespräche. „Die Terminals werden immer besser angenommen“, sagt Pierre Scharping, stellvertretender Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG. „Kein Wunder. Unsere Fahrgäste sparen sich den Weg zu Verkaufsstellen und bekommen Auskünfte schnell und unkompliziert direkt an der Haltestelle.“  

Per Touchscreen können Fahrgäste die „Video-Beratung“ auf dem Bildschirm starten und mit einem Berater direkt kommunizieren. „Vor allem, wenn Verkaufsschalter geschlossen sind oder es zu Hauptverkehrszeiten Warteschlangen im Kundencenter gibt, werden unsere Fahrgäste von der neuen Technik profitieren“, sagt Scharping.  Die Berater kennen sich mit Tickets, Tarifen und Verbindungen aus. Ist das persönliche Gespräch mit einem Mitarbeiter am Terminal nicht gewünscht, lässt sich das Gerät wie ein herkömmlicher Ticketautomat bedienen.  

 Die DVG bietet die Videoberatung täglich in der Zeit von 6 bis 22 Uhr an. Die DVG hatte bereits im vergangenen Jahr fünf dieser innovativen Automaten aufgestellt. Ein Automat kostet über 40.000 Euro. Zum Vergleich: Ein klassischer Fahrkartenautomat liegt etwa bei 25.000 Euro.  

Kundenberatung an Haltestellen: Die neuen Automaten machen es möglich. Foto: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

DVG informiert über Mobilität im Alter beim Sicherheitstag für Senioren

Duisburg, 15. Februar 2019 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) stellt beim Sicherheitstag für Senioren am Donnerstag, 21. Februar, ihren Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste vor. Außerdem bietet die DVG vor Ort ein Bustraining an. „Die Übung in der Praxis ist wichtig und zeigt den Senioren, wann und wo sie besonders aufpassen müssen“, sagt DVG-Mitarbeiter Rainer Rickmann, der das Bustraining durchführt.
Der DVG-Begleitservice eignet sich speziell für Fahrgäste, die mit Rollator, Gehhilfe und Rollstuhl unterwegs sind. „Vor allem beim Ein- und Ausstieg benötigen sie Hilfe und sind auf Unterstützung angewiesen“, weiß Rickmann. Die Begleiter helfen am Ticketautomat, im Fahrzeug und beim Ein- und Ausstieg.

Fahrgäste können sich montags bis freitags zwischen 8 und 14 Uhr unter der Telefonnummer 0203 60 44 585 anmelden. Die DVG begleitet Fahrgäste montags bis freitags in der Zeit von 7.30 bis 19 Uhr. Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de/begleitservice.  

Die Arbeitsgruppe „Sicherheit für Senioren und Familie“ veranstaltet den Sicherheitstag für Senioren jedes Jahr. Ziel ist es, die Senioren in Duisburg über das Thema Sicherheit zu informieren und dafür zu sensibilisieren. Die Veranstaltung findet in der Zeit von 10 bis 15 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“ statt.  

DVG-Mitarbeiter Rainer Rickmann erklärt den Senioren, worauf sie beim Einstieg in den Bus achten sollten. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

DVG informiert über Mobilität im Alter beim Sicherheitstag für Senioren

Duisburg, 15. Februar 2019 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) stellt beim Sicherheitstag für Senioren am Donnerstag, 21. Februar, ihren Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste vor. Außerdem bietet die DVG vor Ort ein Bustraining an. „Die Übung in der Praxis ist wichtig und zeigt den Senioren, wann und wo sie besonders aufpassen müssen“, sagt DVG-Mitarbeiter Rainer Rickmann, der das Bustraining durchführt.
Der DVG-Begleitservice eignet sich speziell für Fahrgäste, die mit Rollator, Gehhilfe und Rollstuhl unterwegs sind. „Vor allem beim Ein- und Ausstieg benötigen sie Hilfe und sind auf Unterstützung angewiesen“, weiß Rickmann. Die Begleiter helfen am Ticketautomat, im Fahrzeug und beim Ein- und Ausstieg.

Fahrgäste können sich montags bis freitags zwischen 8 und 14 Uhr unter der Telefonnummer 0203 60 44 585 anmelden. Die DVG begleitet Fahrgäste montags bis freitags in der Zeit von 7.30 bis 19 Uhr. Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de/begleitservice.  

Die Arbeitsgruppe „Sicherheit für Senioren und Familie“ veranstaltet den Sicherheitstag für Senioren jedes Jahr. Ziel ist es, die Senioren in Duisburg über das Thema Sicherheit zu informieren und dafür zu sensibilisieren. Die Veranstaltung findet in der Zeit von 10 bis 15 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“ statt.  

DVG-Mitarbeiter Rainer Rickmann erklärt den Senioren, worauf sie beim Einstieg in den Bus achten sollten. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

Abo auf Lebenszeit für mutigen Fahrgast: DVG bedankt sich bei Muhammet Özhan 

Duisburg, 04. Februar 2019 - Muhammet Özhan hat Mut bewiesen. Er hatte einen Bus gestoppt, nachdem der Fahrer am Steuer zusammengebrochen war. Dafür bedankte sich die DVG jetzt bei ihm. Axel Prasch, DVG-Personalvorstand, und Pierre Scharping, stellvertretender Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG, überreichten dem mutigen Fahrgast ein DVG-Abo auf Lebenszeit. „Wir danken Muhammet Özhan für sein mutiges und vorbildliches Handeln“, sagt Prasch. „Mit seinem beherzten Eingreifen hat er wahrscheinlich Schlimmeres verhindert.“

Für den 24-jährigen Duisburger ist sein Verhalten selbstverständlich. „Als ich gesehen habe, dass der Fahrer zusammengebrochen ist, bin ich sofort ans Steuer und habe den Bus gestoppt“, sagt Özhan. „Für mich ist das keine große Sache. Ich würde immer wieder so handeln.“ 

Der Bus war Ende Januar auf der Linie 905 in Duisburg-Bruckhausen Schlangenlinien gefahren und auf die Gegenfahrbahn geraten. Der Fahrer war in dem Bus bewusstlos geworden und hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Muhammet Özhan stoppte den Bus. Danach verließ er den Unfallort. Polizei und DVG suchten daraufhin den unbekannten Helden und wurden fündig. Der Busfahrer war nach dem Unfall ins Krankenhaus gekommen, ist aber bereits wieder entlassen worden. Fahrgäste wurden nicht verletzt.

 

Pierre Scharping (links), stellvertretender Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement DVG, und DVG-Personalvorstand Axel Prasch (rechts) überreichten dem Schutzengel auf Lebenszeit Muhammet Özhan das Abo.

Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Neue DVG-App mit myBUS und allen Verbindungen in Echtzeit  

Duisburg, 30. Januar 2019 - Die DVG bietet ab sofort die myDVG-App an. Die DVG vereint damit die Routenplaner- und myBUS-App zu einer gemeinsamen App. Mit myDVG finden Fahrgäste alle Verbindungen in Echtzeit auf einen Blick und können myBUS direkt in der App buchen.  
Mit myDVG gelangen Fahrgäste über eine benutzerfreundliche und intuitive Steuerung schnell zur gewünschten Auskunft. Die App bildet vom Leihfahrrad über Bus und Bahn bis hin zum Taxi und myBUS alle Angebote ab. „Mit myDVG finden Fahrgäste schnell und einfach den für sich besten Weg“, sagt Birgit Adler, Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG.
„Sie erhalten alle Informationen in Echtzeit aus einer Hand.“ Mögliche Abweichungen vom Fahrplan werden in der App auf die Minute genau angezeigt. Zudem können Fahrgäste myBUS direkt in der App buchen. Der Vorteil: Sollte myBUS aufgrund der Betriebszeiten nicht verfügbar sein, zeigt die App direkt mögliche Alternativen an. Auch Fußwege, Preise, notwendige Umstiege und die aktuellen Verkehrsmeldungen werden übersichtlich dargestellt.
„Die App schafft eine gute Grundlage für weitere Entwicklungsschritte“, sagt Adler. „Als nächstes planen wir beispielsweise den direkten Ticketkauf in der App und wir möchten weitere Verkehrsmittel einbinden. Damit kommen wir unserem Ziel der Intermodalität näher.“  
Wer derzeit die myBUS-App nutzt, bekommt einen Hinweis, sich die neue myDVG-App herunterzuladen und sich einmal neu zu registrieren, um myBUS bereits am kommenden Wochenende wie gewohnt nutzen zu können.  
myDVG steht für die gängigen iOS- und Android-Betriebssysteme kostenlos zum Download bereit. Die bisherigen Apps stehen nicht mehr zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de/mydvg
 
VRR gibt neuen Tarif für myBUS vor
Der VRR hat die Tarifbestimmungen für myBUS geändert und zu Jahresbeginn einen neuen On-Demand-Tarif eingeführt. Durch den neuen Tarif werden die Fahrpreise für myBUS zukünftig entfernungsabhängig berechnet. Vor allem Mitfahrer zahlen deutlich weniger. Auch Abo-Kunden erhalten Rabatte auf die Buchung. Weitere Informationen zum neuen Tarif gibt es im Internet unter www.dvg-mybus.de.  

Alle Funktionen in einer App: Die myDVG-App steht ab sofort zum Download bereit. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

 

Der Winter kann kommen – Busse und Bahnen der DVG sind gewappnet 

Duisburg, 22. Januar 2019 - Es ist bereits winterlich kalt. Laut der Wettervorhersage soll bald der erste Schnee fallen. So können verschneite und glatte Straßen dafür sorgen, dass der Weg von A nach B zur Rutschpartie wird. Auch die Busse und Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) müssen sich ihren Weg durch die schwierigen Wetterverhältnisse bahnen. Damit sie die Wege sicher zurücklegen können, hat sich das Unternehmen bereits auf den Winter vorbereitet.

 

Über die Wintermonate erhält die DVG stets aktuelle Meldungen des Wetteramtes Essen. Diese werden umgehend an den Bereitschaftsdienst weitergeleitet. „Wenn uns beispielweise die Meldung ‚Schneefall’ erreicht, werden bei uns unterschiedliche Prozesse angestoßen, die wir aus jahrelanger Erfahrung entwickelt haben“, erklärt Bernd Bandurski, Leiter Fahrweg bei der DVG.

 

Vorbereitung für die Bahnen

Die Straßenbahnen der DVG sind stets mit Weichenbesen und Schienenkratzern auf der Strecke. Mit den Bürsten der Weichenbesen können die Fahrer bei Bedarf die Weichen von Schnee befreien. Die Schienenkratzer werden eingesetzt, falls sich Eis in den Rillen der Schienen festsetzt. Wenn die Temperatur auf drei Grad Celsius absinkt und Schneefall einsetzt, springen an den rund 150 Weichen im Duisburger Schienennetz automatisch die eingebauten Heizungen an. Sie verhindern das Einfrieren der Weichen und schmelzen den Schnee, der sich zwischen den Weichen verfängt. So kann der Schnee nicht zu Eis gefrieren und die Weichen blockieren. Zum Stromsparen können die Weichenheizungen auch auf Bereitschaft gestellt und bei Bedarf von der Leitstelle gesteuert werden.

 

Wenn der Winter richtig Einzug hält, kommt die sogenannte Schneewache zum Einsatz. Außerhalb der Betriebszeiten fahren dann Bahnen über die verschneiten Schienen, um diese vom Schnee frei zu halten. So wird auch ein Vereisen der Fahrleitung verhindert. Zusätzlich ist das Schienenschleiffahrzeug mehrmals am Tag im gesamten Streckennetz unterwegs und entfernt Schmierfilme von den Schienen. Das Schienenschleiffahrzeug ist unabhängig vom Winter das ganze Jahr über im Einsatz.

 

Sand für die Straßenbahnen

Gerade im Herbst und Winter benötigt die DVG besonders viel Sand für die Straßenbahnen. Beim Anfahren können die Radreifen durchdrehen. Um dies möglichst zu verhindern, streuen bei glatter Schiene Sandanlagen, die sich in den Fahrzeugen befinden, Sand vor die Räder der Bahn. „Die Bahnen haben einen Gleit- und Schleuderschutz, der den Sand automatisch streut“, erklärt Andreas Offer, Abteilungsleiter Schienenfahrzeugtechnik bei der DVG.
„Das kann der Fahrer auch selbst steuern. Sobald er das Gefühl hat, ins Rutschen zu kom
men, drückt er auf den entsprechenden Taster.“ Der Sand erhöht die Reibung zwischen Radreifen und Gleis, sodass die Bahn nicht so leicht ins Rutschen kommen kann. Auch bei Notbremsungen kommt der Sand automatisch zum Einsatz. „Bei schlechten Witterungsverhältnissen passen unsere Fahrer ihre Fahrweise natürlich an“, sagt Offer. Auf dem Gelände am Betriebshof Grunewald steht ein Silo, das rund 20 Tonnen Sand fasst. Im Jahr benötigt die DVG etwa 200 Tonnen Sand.

 

Vorbereitung für die Busse

Die Busse der DVG fahren mit Ganzjahresreifen mit gültiger Matsch und Schnee-Kennung (M+S). Die DVG montiert ausschließlich Neureifen, die das sogenannte „Alpine“-Symbol aufweisen. Das dreigezackte Bergpiktogramm mit der Schneeflocke in der Mitte ist Pflicht für alle Winterreifen, die ab 1. Januar 2018 hergestellt werden.

 

„Für eine gute Sicht und ein sauberes Erscheinungsbild werden unsere Busse ein bis zwei Mal pro Woche in unserer Waschanlage mit biologischer Wasseraufbereitungsanlage gereinigt“, erklärt Marc Schwarzer, Abteilungsleiter Fahrzeugtechnik Busse. „Die Fahrzeuge werden auch bei frostigen Temperaturen gereinigt, da wir die Busse in einer beheizten Halle abstellen können.“ Alle Busse verfügen über moderne Heizungs- und Klimaanlagen, die auch bei häufigen Öffnungs- und Schließvorgängen der Türen für eine nahezu gleichbleibende Innenraumtemperatur von etwa 22 Grad Celsius sorgen.

 

Verschneite Haltestellen

Nicht zuletzt sorgt die DVG an den Haltestellen für freie Wege: Die Haltestellen werden bei einsetzendem Schneefall schnellstmöglich von Glatteis und Schnee befreit, damit ein rutschfreies Ein- und Aussteigen möglich ist. An den Straßenbahnhaltestellen liegt dies in der Verantwortung des Verkehrsunternehmens, an Bushaltestellen obliegt die Aufgabe entweder der Stadt oder den Grundstückseigentümern.

 

Wem das Kratzen der Scheiben am eigenen Auto zu lästig oder die Fahrt durch den Schnee zu unsicher ist, für den ist der Umstieg auf die DVG sicher eine gute Alternative. Fahrplanauskünfte gibt es auf der DVG-Internetseite unter dvg-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 60 44 555.

 

Schutz vor der Kälte

Die DVG bietet obdachlosen Mitbürgern bei den winterlichen Temperaturen Hilfe an und hat die U-Bahnstation am Hauptbahnhof seit Ende November vergangenen Jahres geöffnet. So bleibt die Zwischenebene der U-Bahnstation am Duisburger Hauptbahnhof (Ostseite/Mülheimer Straße/Ecke Neudorfer Straße) auch während der Betriebsruhe geöffnet. Der Zugang befindet sich am Ende des Fußgängerbereiches der Bushalle. Damit schafft die DVG, insbesondere für die Nachtstunden, einen zusätzlichen Raum zum Schutz vor der Kälte. Diese Regelung besteht bis zu einer deutlichen Wetterbesserung.

 

Schienenschleifwagen: Das Schienenschleiffahrzeug entfernt mit dem Schleifklotz Schmierfilme von den Schienen.

 

Bildinformation Waschanlage Busse: In wenigen Minuten werden die Busse der DVG wieder blitzsauber.

Sandbefüllung: Karsten Eickholt, DVG-Mitarbeiter, befüllt in der Werkstatt des Betriebshofs Grunewald eine Straßenbahn mit Sand. Fots Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

Neue Tickets und Tarife im VRR ab dem 1. Januar 2019  

Duisburg, 27. Dezember 2018 - Ab dem 1. Januar 2019 gibt es neue Tarife und neue Fahrkarten im VRR-Gebiet. Tickets, die zuvor gekauft wurden, sind nur noch bis zum 31. März 2019 gültig. Zudem führt der VRR das 4-StundenTicket ein.  
Neue VRR-Tarife
Folgende Möglichkeiten ergeben sich für VRR-Einzel-, 4er-, Gruppen-, Tages- und Zusatz-Tickets, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2018 erworben wurden: Abfahren: Bis zum 31. März 2019 können Fahrgäste noch mit den alten Tickets fahren.

Tauschen: Die Fahrgäste können die alten Tickets bis zum 31. Dezember 2021 gegen Fahrscheine mit dem neuen Tarif umtauschen. Sie zahlen dafür keine Bearbeitungsgebühr, sondern lediglich den Differenzbetrag zum dann gültigen Fahrpreis. Der Umtausch kann nur im Kundencenter der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) am Hauptbahnhof (Harry-Epstein-Platz) erfolgen.

Fahrgäste, die nach dem 31. März 2019 noch mit einem alten Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen werden, müssen ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) in Höhe von 60 Euro bezahlen.  
4-StundenTicket Der VRR führt ab dem 1. Januar das 4-StundenTicket ein. Fahrgäste können vier Stunden lang Bus und Bahn nutzen. Das Ticket gilt in allen Gebieten der Preisstufen A1 und A2 und kostet 4,20 Euro. Das Angebot richtet sich laut VRR vor allem an Fahrgäste, die Besorgungsfahrten in ein Stadtzentrum, Arztbesuche oder Ausflüge machen.  

 

 

Neue Informationsdisplays am König-Heinrich-Platz  

Duisburg, 28. November 2018 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat an der U-Bahnhaltestelle „König-Heinrich-Platz“ acht neue Informationsdisplays installiert. Die neuen Anzeigetafeln sind moderner und schonen mit energiesparenden LED die Umwelt.  
„Mit den neuen Displays verbessern wir den Service und Komfort für unsere Fahrgäste“, sagt Michael Szamlewski, Abteilungsleiter Planung und Projekte bei der DVG. Die Informationen auf den Anzeigetafeln werden für die Fahrgäste durch die neue LED-Technik zukünftig besser zu lesen sein. „Außerdem erhoffen wir uns eine geringere Störanfälligkeit“, sagt Szamlewski. Die Haltestellen-Anzeiger geben Auskunft über die Zeit bis zum Eintreffen der nächsten Bahnen und informieren über Störungen und Sonderverkehre.  


Die DVG installierte auf der unteren und oberen Ebene an der Haltestelle „König-Heinrich-Platz“ jeweils vier der neuen Informationssysteme. Die Anzeiger ersetzen acht alte Tafeln, die in die Jahre gekommen sind.  
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der DVG-App.

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG  

 

 

DVG errichtet Schein-Bushaltestelle für Demenzkranke  

Duisburg, 22. Oktober 2018 - Die DVG hat am Walter-Cordes Wohnstift in Duisburg-Röttgersbach eine sogenannte Schein-Bushaltestelle errichtet. Gemeint ist eine Bushaltestelle, die eigentlich gar keine ist. An dem typischen Haltestellenschild mit der Aufschrift „Walter-Cordes Wohnstift“, hängt zwar ein fiktiver Fahrplan und es gibt auch Sitzgelegenheiten, ein Bus hält dort jedoch nicht. Schein-Bushaltestellen dienen als Erinnerungspunkt für Demenzkranke.  
Die Idee, eine solche Haltestelle für Demenzkranke zu errichten, hatten die Mitarbeiter des Walter-Cordes Wohnstiftes. Die DVG hat den Vorschlag sofort aufgegriffen. „Wir finden die Idee toll und haben uns daher kurzerhand entschlossen, das Wohnstift zu unterstützen“, sagt Matthias Brockmann, Teamleiter im Bereich Haltestellen bei der DVG.  „Wir freuen uns über die Unterstützung der DVG, denn die Haltestelle hilft uns dabei, die Sicherheit der Bewohner besser im Blick zu haben“, sagt Einrichtungsleiter Wolfgang Heling.

„Menschen mit Demenz oder Alzheimer haben kaum noch ein Kurzzeitgedächtnis und leben mit zunehmendem Erkrankungsgrad mehr und mehr in der Vergangenheit.“ Sie sehnen sich in die längst vergangene Zeit und in ihre alte Umgebung zurück, weshalb sie meist sehr unruhig sind und weg wollen. Hier leistet die Schein-Bushaltestelle wertvolle Dienste. Im festen Glauben an die Möglichkeit der Heimfahrt, warten die Bewohner dort auf den nächsten Bus. Manchmal reichen schon zwei Minuten des Wartens und der Bewohner hat vergessen, warum er an Ort und Stelle ist. Dann geht er wieder zurück in die Einrichtung.    

Hinten von links: Matthias Brockmann, Teamleiter Haltestellen bei der DVG, Dirk Altemeier, Mitarbeiter im Bereich Haltestellen, Einrichtungsleiter Wolfgang Heling und zwei Bewohnerinnen vor der Schein-Bushaltestelle. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 


Ein Jahr myBUS: DVG zieht positive Bilanz  

Duisburg, 26. September 2018 - Der erste myBUS fuhr genau vor einem Jahr (27. September 2017) durch die Duisburger City. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) setzte als erstes Verkehrsunternehmen bundesweit mit dem Pilotprojekt einen Meilenstein und zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz.  
„Wir haben mit myBUS ein innovatives Mobilitätsangebot geschaffen und konnten unseren Fahrgästen erstmals flexible sowie individuelle Lösungen anbieten, ganz unabhängig von Haltestellen und Fahrplänen“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. Die Idee der nachfrageorientierten Kleinbusse kommt bei den Fahrgästen gut an. Über 18.000 Nutzer haben sich die myBUS-App seit dem Start heruntergeladen.
Die Fahrzeuge werden am Wochenende im Schnitt zwischen 50 und 100 Mal gebucht. Bislang sind über 60 Prozent der App-Nutzer männlich. myBUS wird von Fahrgästen jeden Alters genutzt. Nutzer zwischen Mitte Zwanzig und Mitte Dreißig greifen mit über 30 Prozent am häufigsten auf das Angebot zurück. Nutzer ab 18 Jahren bis Mitte 20 liegen bei 27 Prozent.
Nutzer im Alter von 35 bis Mitte 40 liegen bei über 16 Prozent. Der Anteil der über 45-jährigen Nutzer liegt bei fast 15 Prozent, der Anteil der über 55-Jährigen bei sieben Prozent und der Anteil der über 65-jährigen Nutzer liegt bei knapp fünf Prozent.  

Vor allem seit der Erweiterung des Bediengebiets Ende Juni steigen die Buchungen weiter an. Seitdem ist der Bus auf Bestellung in 14 Stadtteilen unterwegs: von Hochheide und Homberg über Hochfeld bis nach Wanheimerort. „Wir haben die Wünsche unserer Fahrgäste zum Anlass genommen, das Bediengebiet auszuweiten und die Fahrzeiten anzupassen“, sagt Birgit Adler, Projektleiterin myBUS und Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG.
„Das Verhalten der Fahrgäste gibt uns wichtige Erkenntnisse und wird für uns immer im Mittelpunkt stehen. Wir sind gespannt, wie sich myBUS weiterentwickelt.“ Das Pilotprojekt läuft für weitere zwei Jahre.  

Wie funktioniert myBUS?
myBUS ist als Ergänzung zum bestehenden Nahverkehrsangebot konzipiert, die Kleinbusse sind daher nur zu den Schwachverkehrszeiten am Wochenende unterwegs. Die Buchung der myBUS-Fahrzeuge erfolgt über die myBUS-App, die für die gängigen iOS- und Android-Betriebssysteme in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit steht. Per Smartphone können Kunden ihre Fahrtwünsche unter Angabe des Start- und Zielpunktes angeben.

Die Routen für die Busse werden von einem Algorithmus in Echtzeit entsprechend der jeweiligen Nachfrage berechnet. So teilen sich Fahrgäste mit myBUS gemeinsame Fahrten und werden von ihren individuellen Standorten zum gewünschten Ziel gebracht. Bereits die Anfahrt des Busses lässt sich in Echtzeit in der App verfolgen. Sowohl die Buchung des Busses als auch die Bezahlung des Tickets erfolgt ausschließlich per App. Die Fahrzeuge sind durch den myBUS-Schriftzug und durch die auffälligen, roten Diagonalflächen gut erkennbar.  

Was kostet myBUS? Der Fahrpreis richtet sich nach den Tarifbestimmungen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Demnach beträgt der Ticketpreis 3,20 Euro, Zeitkarteninhaber wie zum Beispiel Abokunden der DVG und Kinder fahren ermäßigt für 2,50 Euro.

DVG sorgt für Sicherheit auf und neben den Schienen

Duisburg, 06. Juli 2018 - Nicht nur Gartenbesitzer sind von Frühjahr bis Herbst damit beschäftigt, sich in den Kampf gegen Unkraut und unerwünschten Pflanzenbewuchs zu begeben, auch die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) muss ihre Gleise regelmäßig von Unkraut befreien. Für die DVG ist dies nicht nur eine Frage der Optik, vor allem die Sicherheit spielt bei der Grünwuchsbekämpfung eine wichtige Rolle. Wie die DVG über 30 Kilometer Gleise von Unkraut freihält, erklärt Ralf Rostek, Mitarbeiter aus dem Bereich Fahrweg bei der DVG.

 

Ein Fahrzeug für zwei Wege

Zweimal im Jahr sind die Kollegen der DVG gemeinsam mit einer Fachfirma im Duisburger Stadtgebiet und in Teilen von Dinslaken unterwegs, um Gleisbereiche von Unkraut zu befreien. Die Arbeiten finden in den Abendstunden und nachts in der Betriebsruhe statt, um den Linienbetrieb tagsüber nicht zu beeinträchtigen. Während die Busse und Bahnen in der Abenddämmerung nach und nach in die Betriebshöfe einfahren, macht sich das Zweiwegefahrzeug der Fachfirma auf den Weg in die Nacht. Es hat Gummireifen für die Straße und Führungsrollen für die Schiene, sodass es auf der Straße und auf den Schienen fahren kann. So geht es zunächst über die Autobahn Richtung Duisburger Norden, wo ein Streckenabschnitt der Linie 903 mit besonders viel Unkraut befallen ist.

Dort angekommen gleisen die Kollegen den Unimog mit Hilfe der Führungsrollen ein. Er kann in einem Tank bis zu 3.000 Liter Wasser aufnehmen. „Wir nehmen nur so viel Wasser auf, wie wir für den Einsatz benötigen“, erklärt Rostek. „Für die heutigen Streckenbereiche sind es etwa 1.600 Liter.“ Das kalte Wasser wird mit Unkrautvernichtungsmittel vermischt. Hierbei muss die Fachfirma strenge Vorgaben innerhalb des Pflanzenschutzgesetzes einhalten.
Mit etwa 20 km/h bahnt sich der Wagen den Weg über die Schienen. Das Gemisch wird vom Tank aus über insgesamt neun Sprühdüsen auf das Unkraut gebracht. Die Düsen befinden sich an allen vier Fahrzeugseiten und unter dem Fahrzeug und können vom Fahrer bei Bedarf nachjustiert werden.

 

Sicherheit hat Vorfahrt

Warum die DVG den Aufwand auf sich nimmt, liegt auf der Hand. Grünwuchs zwischen den Gleisen kann die Bahnen von unten beschädigen, wenn die 40 Tonnen schweren Fahrzeuge mit bis zu 60 km/h über die Schienen rollen. Die unzähligen Hohlräume zwischen den einzelnen Steinen im Gleisbett federn das enorme Gewicht der Bahnen wie ein Puffer ab.
„Werden diese Hohlräume durch Pflanzenteile verstopft, wird die Gleisanlage instabil und auch Regenwasser kann nicht mehr vernünftig abfließen“, erklärt Rostek. Zudem stellt Unkraut eine Brandgefahr dar, da es bei langer Trockenheit unter den Fahrzeugen zu Funkenflug kommen kann. Aus Sicherheitsgründen muss deshalb Bewuchs aller Art von den Gleisanlagen ferngehalten werden. Die DVG führt diese gängige Unkrautvernichtungsmethode im Frühjahr und im Herbst durch, wenn der Grünwuchs am stärksten ist.

 

Freie Sicht für die Fahrer

Auch neben den Schienen außerhalb des Schotterbetts und der angrenzenden Bereiche wie Böschungen, Wege und Bahnsteige sorgt die DVG für freie Sicht und damit für Sicherheit. Hochgewachsene Pflanzen können Signale verdecken. Blätter oder Stängel können auf den Schienen Schmierfilme erzeugen. Das kann die Bremswege verlängern oder die Räder durchdrehen lassen. „Wir schneiden daher auch Bäume und Pflanzen zurück, deren Äste in den Gleisbereich ragen“, sagt Rostek. „Das ist vor allem wichtig, damit die Fahrer freie Sicht auf den Verkehr und die Signale haben.“

 

Die DVG entfernt regelmäßig Grünwuchs und Unkraut von den Gleisen. Fotos: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

 

 

Persönliche Beratung an Haltestellen: DVG investiert in den Kundenservice

Duisburg, 22. Juni 2018 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) investiert in ihren Kundenservice und stellt fünf multifunktionale Kundenterminals im Duisburger Stadtgebiet auf. Mit den neuen Automaten können Fahrgäste per Videoübertragung direkt Kontakt zu Service-Mitarbeitern aufnehmen. Die DVG ist damit bundesweit das erste Verkehrsunternehmen, das seinen Fahrgästen solche Automaten anbietet.

„Wir wollen mit den neuen Terminals den Kundenservice verbessern, Wege für Fahrgäste verkürzen und Informationen schneller bereitstellen“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. Die Automaten stehen unabhängig von den Öffnungszeiten des Kundencenters zur Verfügung. „Wir erweitern unser Serviceangebot und können flexibel auf die Wünsche unserer Fahrgäste reagieren“, erklärt Wittig.

Mit den neuen Automaten der DVG können Fahrgäste per Videoübertragung direkt Kontakt zu Service-Mitarbeitern aufnehmen. Foto DVG

 

Per Touchscreen können Fahrgäste die „Video-Beratung“ auf dem Bildschirm starten und mit einem Berater direkt kommunizieren. „Vor allem, wenn Verkaufsschalter geschlossen sind oder es zu Hauptverkehrszeiten Warteschlangen im Kundencenter gibt, werden unsere Fahrgäste von der neuen Technik profitieren“, sagt Pierre Scharping, stellvertretender Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG.

„Fahrgäste erhalten an den Automaten den gleichen Service wie im Kundencenter“, erklärt Scharping. Die Berater kennen sich mit Tickets, Tarifen und Verbindungen aus. Sie sprechen sowohl Deutsch als auch Englisch und steuern die Terminals über eine eigene Anwendung. So können sie gemeinsam mit dem Fahrgast Verbindungen suchen, Tickets drucken oder Einzahlungen vornehmen. Auch die Einzahlung des erhöhten Beförderungsentgelts (EBE) und das kontaktlose Bezahlen werden an den neuen Automaten möglich sein. Sie akzeptieren Bargeld, EC- sowie Kreditkarten. Ist das persönliche Gespräch mit einem Mitarbeiter am Terminal nicht gewünscht, lässt sich das Gerät wie ein herkömmlicher Ticketautomat bedienen.

Die DVG bietet die Video-Beratung täglich, also auch samstags und sonntags, in der Zeit von 6 bis 22 Uhr an. „Wir müssen zunächst schauen, wie sie angenommen werden, um dann gegebenenfalls die Zeiten anzupassen“, sagt Scharping. Außerdem will die DVG die Automaten in der einjährigen Testphase gründlich auf Praxistauglichkeit und Kundenfreundlichkeit prüfen. Für Funktionen wie den Ticketkauf werden die Automaten jederzeit zur Verfügung stehen. Dass vor allem ältere Fahrgäste und auch jene, die wenig technikaffin sind, häufig lieber den persönlichen Kontakt im Kundencenter suchen, ist der DVG bewusst.

„Deshalb sind die Terminals nur eine Ergänzung zum bisherigen Kundenservice, keinesfalls ein Ersatz“, erklärt Scharping die Entscheidung für die Automaten. Die fünf Automaten werden an den Haltestellen „Münchener Straße“, „Rathaus“, „Meiderich Bf“, „Kesselsberg“ und „König-Heinrich-Platz“ aufgestellt. „Wir haben uns bewusst für Haltestellen mit hohem Fahrgastaufkommen entschieden, da wir dort sehr viel mehr Anfragen erwarten, als an anderen Haltestellen“, erklärt Scharping.

Ein Automat kostet über 40.000 Euro. Zum Vergleich: Ein klassischer Fahrkartenautomat liegt etwa bei 25.000 Euro. Die DVG setzt das Projekt gemeinsam mit Cubic Transportation Systems um. Cubic ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich des elektronischen Fahrgeldmanagements und stellt die Software für die Videoberatung bereit.

 

 

DVV steigert Gewinn deutlich

Duisburg, 19. Juni 2018 - Zum zweiten Mal in Folge verzeichnet die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ein positives Ergebnis. Nach rund 0,5 Millionen Euro im Vorjahr hat die DVV als Konzernholding das Geschäftsjahr 2017 mit einem Gewinn von 3,91 Millionen Euro abgeschlossen. „Nach dem guten Jahr 2016 haben wir den Weg der Konsolidierung konsequent fortgesetzt und im Ergebnis noch einmal deutlich zugelegt. Wir haben die Erwartungen aus dem Restrukturierungsprozess damit schon heute übertroffen“, sagt Marcus O. Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung sowie des Vorstands der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG).

Das Restrukturierungsprogramm RePower des DVV-Konzerns läuft noch bis Ende des Jahres 2018 und soll nachhaltige Ergebnisverbesserungen von insgesamt 45 Millionen Euro jährlich erzielen.

 

Als Multidienstleistungskonzern stellt die DVV den Duisburgern eine leistungsfähige Infrastruktur und zahlreiche Dienstleistungen zur Verfügung. „Die DVV ist ein überaus verlässlicher Partner für die Stadt. Die Konzentration zahlreicher Bestandteile der Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger hat sich bewährt und macht sich nachhaltig auch für den städtischen Haushalt bezahlt“, sagt Oberbürgermeister Sören Link als Vorsitzender des Aufsichtsrates der DVV sowie der Stadtwerke Duisburg AG.
Über einen sogenannten steuerlichen Querverbund sorgt die DVV dafür, dass der Jahresfehlbetrag aus dem öffentlichen Personennahverkehr mit den Gewinnen aus der Energie- und Wasserversorgung verrechnet wird und so die Steuerlast reduziert werden kann. Die positive Entwicklung in der Versorgung konnte den Verlust des Verkehrsbereiches wie im Vorjahr überkompensieren.

 

Dem zweiten guten Jahresergebnis in Folge stehen aber zahlreiche große Herausforderungen in allen Geschäftsfeldern des DVV-Konzerns gegenüber. „Wir haben Ende 2017 die Beschaffung 47 neuer Straßenbahnen auf den Weg gebracht. Eine Investition in dreistelliger Millionenhöhe, die sich natürlich in den kommenden Jahren auch im Ergebnis wiederfinden wird“, erklärt Wittig.
Auch im Bereich der Energieversorgung steht der DVV-Konzern unter hohem Anpassungsdruck. Änderungen durch den Gesetzgeber und die Regulierungsbehörden im Rahmen der Energiewende stellen die Stadtwerke Duisburg AG auch weiterhin vor Herausforderungen. Den neuen Rahmenbedingungen begegnen die Stadtwerke erfolgreich mit ihrer geänderten Erzeugungsstrategie. Die eigene immer weniger rentable Stromproduktion ist zugunsten der Fernwärmeerzeugung und –versorgung in den Hintergrund gerückt.

 

4147 Mitarbeiter (Stand 31. Dezember 2017) haben im Geschäftsjahr 2017 zum guten Konzernergebnis beigetragen. „Dass wir schon früher als geplant deutliche Verbesserungen in unseren Geschäftszahlen sehen, fußt auf dem Engagement und der Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben den Restrukturierungsprozess voll mitgetragen, sich eingebracht und hart dafür gearbeitet, dass wir erneut ein besseres Ergebnis erzielen konnten, als geplant“, sagt Arbeitsdirektor Axel Prasch.

 

Versorgung: Hohe Erlöse in der Erzeugung 

Mit 48,8 Millionen Euro Gewinn konnte die Stadtwerke Duisburg AG ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr noch einmal steigern. Die Umsatzerlöse lagen bei 983,1 Millionen Euro, die Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur betrugen 21,8 Millionen Euro. In der operativen Ergebnisentwicklung wirkten sich vor allem positive Entwicklungen in der Strom- und Fernwärmeerzeugung aus und trugen wesentlich zum Ergebnisanstieg gegenüber dem Vorjahr bei.

 

Die stärkere Fokussierung der Erzeugung auf den Bereich Fernwärme schreitet wie geplant voran. In unmittelbarer Nähe zum Heizkraftwerk III in Wanheim ist der Bau des Fernwärmespeichers weiterhin im Zeitplan. Ab Winter 2018 wird der Speicher in Betrieb gehen und somit einen hochflexiblen Betrieb des umweltfreundlichen Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes ermöglichen.
Auch die Fernwärmeverbindungsleitung zwischen dem Fernwärmenetz Duisburg und der Fernwärmeschiene Niederrhein wird in 2018 in Betrieb gehen können. Sie wird ebenfalls die Einsatzmöglichkeiten des HKW III verbessern und weiterhin auch dazu beitragen, industrielle Abwärme noch effizienter nutzen zu können.

 

Großen Anteil am guten Jahresergebnis im Geschäftsfeld Versorgung hat auch die Netze Duisburg GmbH mit Umsatzerlösen in Höhe von 205,3 Millionen Euro und einem Jahresgewinn von 29,6 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2017 investierte die Netze Duisburg GmbH rund 20,2 Millionen Euro in Netzinfrastruktur in der Stadt. Der Schwerpunkt lag hierbei vor allem in der Erneuerung und Modernisierung der Strom- und Gasnetze.

 

Mobilität: Millioneninvestition in neue Straßenbahnen 

Mit einem Jahresfehlbetrag von 39,96 Millionen Euro ist es der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) auch im Geschäftsjahr 2017 gelungen, den Verlust unterhalb der Marke von 40 Millionen Euro zu halten und das Jahr damit besser als geplant abzuschließen. Nach der Entflechtung aus dem Verbund VIA mit der Mülheimer sowie der Essener Verkehrsgesellschaft sind die Aufwendungen der DVG im Geschäftsjahr 2017 deutlich geringer.
Allein die Fremdleistungen sind im Jahresvergleich um rund 40,2 Millionen Euro zurückgegangen. Daraus resultieren ebenfalls gesunkene Umsatzerlöse in Höhe von 72,1 Millionen Euro, während es im Vorjahr noch 110,6 Millionen Euro waren. Im Geschäftsjahr 2017 nutzten 62,3 Millionen Fahrgäste die Angebote der DVG. Die Verkehrseinnahmen stiegen um rund 4,2 Prozent auf 54,8 Millionen Euro.

 

Im Geschäftsjahr 2017 investierte die DVG 56,1 Millionen Euro, das sind 41,1 Millionen Euro mehr als noch im Jahr zuvor. „Der Großteil der Investitionssumme wurde für die Anschaffung 47 neuer Niederflur-Straßenbahnen aufgewendet, die ab dem Jahr 2019 ausgeliefert werden“, sagt Klaus-Peter Wandelenus, Technik-Vorstand der DVG. Die Bahnen werden die rund 30 Jahre alten Fahrzeuge vom Typ GT10NC bis zum Jahr 2023 ablösen.
Rund 4,8 Millionen Euro investierte die DVG zudem in die Erneuerung ihrer Busflotte. „Die DVG beschafft schon heute ausschließlich Busse mit der umweltfreundlichen Euro-6-Abgasnorm. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstandes zugestimmt, ab dem Jahr 2020 mit der Linie 934 eine gesamte Linie ausschließlich mit Elektrobussen zu betreiben“, erklärt Herbert Mettler, Aufsichtsratsvorsitzender der DVG.

 

Bundesweite Aufmerksamkeit erzeugte die DVG im Jahr 2017 mit dem innovativen Angebot myBUS. Als erste Verkehrsgesellschaft überhaupt hat die DVG damit einen vollständig digitalen Mobilitätsservice erfolgreich etabliert – von der Bestellung bis zur Bezahlung. Damit steht den Duisburgern am Wochenende ein ÖPNV-Angebot zur Verfügung, das sich ohne Fahrplan und Haltestellen nur nach der individuellen Nachfrage der Fahrgäste richtet.

 

Service: Sicherheitsdienste weiter stark nachgefragt 

Die octeo Multiservices GmbH verzeichnete auch für das Geschäftsjahr 2017 steigende Umsatzerlöse. Nach 49,3 Millionen Euro im Jahr 2016 beliefen sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2017 auf 51,8 Millionen Euro. Grund für den erneuten Umsatzzuwachs ist vor allem die weiterhin starke Nachfrage im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen. Hier verzeichnete die octeo Multiservices GmbH Umsätze in Höhe von 17,1 Millionen Euro. Auch der Bereich der Reinigungsdienstleistungen konnte erneut wachsen und trug mit Umsatzerlösen in Höhe von 19,1 Millionen Euro zum guten Geschäftsjahr bei. Das Jahresergebnis von octeo bleibt mit 2,9 Millionen Euro auf einem stabilen Niveau.

 

Geschäftszahlen leicht verständlich: DVV veröffentlicht auch 2017 digitale Geschäftsberichte

Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung und Investitionen – die Geschäftszahlen des DVV-Konzerns sind umfangreich und schon allein aufgrund der Größe der DVV mit ihren rund 30 Gesellschaften in den Geschäftsfeldern Holding, Versorgung, Mobilität und Services sehr komplex.
Um den Bürgerinnen und Bürgern Duisburgs dennoch einen umfassenden und leicht verständlichen Überblick über das Geschäftsjahr im DVV-Konzern zu geben, veröffentlicht der Konzern seit dem vergangenen Jahr eine vollständig digitale Aufbereitung seiner Geschäftszahlen. Die innovative Aufbereitung war sogar in der Finalrunde um den Internationalen Deutschen PR-Preis der Deutschen Public Relations Gesellschaft. Und auch in diesem Jahr gibt es die digitalen Geschäftsberichte mit vielen neuen Erweiterungen. Auf den drei Berichtsseiten

 

bericht.dvv.de 

bericht.stadtwerke-duisburg.de 

bericht.dvg-duisburg.de

Wie kommt der Strom in die Straßenbahn?

Duisburg, 22. Mai 2018 - Jeder kennt sie, die Metalldrähte, die im Stadtgebiet einige Meter über der Straße zu sehen sind. Viele kennen sie unter dem Begriff „Oberleitung“. Diese Oberleitungen versorgen die Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) mit Strom, den sie für die Fahrt benötigen und der sie zu einem der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel macht. Aber wie genau kommt der Strom in die Oberleitung und von dort aus in die Straßenbahn?

 

Die Bahnen der DVG sind umweltfreundlich unterwegs. Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

Vom Unterwerk zur Oberleitung

Bevor der Strom aus dem Kraftwerk zum Fahrstrom wird, muss dieser in einem Unterwerk auf eine niedrigere Spannung transformiert werden. Die Straßenbahn benötigt eine Gleichspannung von 750 Volt, so werden aus den ursprünglichen 10.000 Volt im Unterwerk 750 Volt transformiert. Vom Unterwerk fließt der Strom in die Oberleitung. Diese besteht aus leitfähigem Metalldraht und befindet sich in einer Höhe von etwa 3,80 bis 5,50 Meter.

 

Aber wie genau gelangt nun der Strom aus der Oberleitung in die Straßenbahn? Über den Stromabnehmer, der sich auf dem Dach einer Bahn befindet. Dieser besteht aus einem Gelenkrohrgestell, einer Spannfeder und zwei beweglichen Kohleschleifstücken. Der gesamte Stromabnehmer ist leitfähig. Die Spannfeder soll die Beweglichkeit sicherstellen, sodass der Stromabnehmer dauerhaft in Kontakt mit der Oberleitung ist.

 

Versetzte Konstruktion

Wenn man die Oberleitungen genauer betrachtet, ist zu erkennen, dass diese nicht gerade verlaufen, sondern im Zickzack angelegt sind. „Der Grund dafür ist gut durchdacht“, erklärt Rembert Klein, Mitarbeiter am Bahnbetriebshof bei der DVG: „So besteht der Kontakt zum Stromabnehmer nicht immer an der gleichen Stelle und eine punktuelle Abnutzung des Stromabnehmers wird vermieden.“ Falls doch ein Schaden entstehen sollte und die Bahn nicht mehr mit Strom versorgt ist, wird der Fahrer über ein Signal darüber informiert. Der Stromabnehmer kann, wenn nötig, per Knopfdruck herabgelassen werden. Der Fahrer meldet die Störung der Leitstelle. „Das Fahrzeug wird durch eine dieselbetriebene Lok in die Werkstatt gebracht und dort von den Kollegen wieder instand gesetzt“, erklärt Klein. „Solche Störungen treten aber zum Glück selten auf.“

 

 

Von der Oberleitung bis in den Motor

Wenn der Fahrer die Fahrt aufnimmt, wird über die Gleichstromsteller der Strom an die Motoren geleitet. Die Gleichstromsteller sind unter der Bahn verbaut und regeln die zwei Motoren, die sich in der Bahn befinden. Dort wird dann aus elektrischer Energie Bewegungsenergie erzeugt. „Der Motor treibt die Achsen und somit die Radreifen der Bahn an“, erklärt Klein. „Sollte ein Motor ausfallen, ist die Bahn immer noch in der Lage zu fahren, da jede Bahn zwei Motoren hat.“

 

Vom Motor bis in die Radreifen

In den Radreifen der Bahn befinden sich jeweils vier Kupferbürsten, die den Stromfluss sichern. Denn der Strom, der über die Oberleitungen die Bahn zum Fahren bringt, wird später über die Schienen ins Unterwerk geleitet. „Die Schienen haben aber keine Spannung, da sie geerdet sind“, weiß Klein. Gut zu wissen, dass Straßenbahnen selbst Strom erzeugen können. Bei jedem Bremsen wandelt die Bahn ihre Bewegungsenergie in elektrische Energie um und stellt diese den nachkommenden Bahnen zur Verfügung, in dem sie den Strom ins Oberleitungsnetz speist.

 

Was passiert, wenn eine Oberleitung beschädigt ist?

Die Oberleitung ist durch sogenannte Trennschalter in Streckenabschnitte unterteilt. So besteht bei einem Oberleitungsschaden die Möglichkeit, einzelne Abschnitte stromlos zu schalten. „Ist kein Fahrstrom mehr vorhanden, bleibt die Bahn nicht direkt stehen, sondern rollt noch weiter“, erklärt Klein. „Es besteht also die Möglichkeit, dass die Bahn noch bis zum nächsten Streckenabschnitt rollt und dort wieder mit Strom versorgt wird.“ In der Bahn werden die Bordelektronik sowie die Notbeleuchtung über Batterien betrieben. So sind deren Funktionen auch bei einem Oberleitungsschaden gegeben.

 

Kauf von Handytickets über DVG-App möglich  

Duisburg, 17. April 2018 - Durch eine technische Störung stehen der VRR-Ticketshop und die VRR-App für Fahrkartenverkäufe momentan auch für DVG-Kunden nicht zur Verfügung. Durch den Ausfall ist auch die Einlösung von bereits gekauften Mehrfahrtentickets (4er-Ticket, 10er-Ticket) aktuell über diese Wege nicht möglich. Nach Einschätzung des VRR handelt es sich um eine längerfristige Störung.  
Nutzer der DVG-App, die mit Handyticket Deutschland zusammenarbeitet sowie bereits registrierte Nutzer von Handyticket Deutschland, sind von der Störung nicht betroffen. Über die genannten Wege können weiterhin Tickets per App gekauft werden und auch gekaufte Mehrfahrtentickets eingelöst werden. Kunden, die diese Apps erstmalig nutzen, müssen sich einmalig registrieren.  
Kundenanfragen beantwortet die DVG-Servicehotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 oder per E-Mail an jahresabo@dvg-duisburg.de. Die DVG entschuldigt sich ausdrücklich bei ihren Kunden für die durch die technische Störung im VRR-Ticketshop und der VRR-App entstandenen Unannehmlichkeiten.

 

 

DVG-Busse müssen in Meiderich nach Lkw-Brand Umleitungen fahren
Die Straße „Unter den Ulmen“ ist nach einem Brand in Höhe der Unterführung A59 gesperrt. Die Busse der Linie 907 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) müssen deshalb auf unbestimmte Zeit eine Umleitung fahren. Dies führt dazu, dass Haltestellen entfallen. Auch die Linien SB40 und NE3 müssen wegen der Sperrung der A59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Untermeiderich in Richtung Dinslaken Umleitungen fahren. Hierdurch kann es zu Verspätungen kommen.    
Linie 907: Die Haltestellen „Unter den Ulmen“, „Lohengrinstraße“, „Meiderich Post“ und „Auf dem Damm“ entfallen für die Dauer der Umleitungsmaßnahme. Linien SB40 und NE3: Es entfallen keine Haltestellen.

 

Busse der DVG müssen in Duisburg-Ungelsheim eine Umleitung fahren
Ab Freitag, 20. April, ab circa 7 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 8. Juni, wird die Straße Am Finkenacker in Teilen gesperrt. Dies hat zur Folge, dass die Busse der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) eine Umleitung fahren müssen.  
Die Haltestelle „Blankenburger Straße“ in Fahrtrichtung Rahm entfällt. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestelle „Goslarer Straße“ zu nutzen. Die Haltestelle „Blankenburger Straße“ in Fahrtrichtung St. Anna Krankenhaus wird auf die Straße Am Finkenacker verlegt. Die Haltestelle „St. George`s School“ wird auf die Straße Am Neuen Angerbach vor die Einmündung der Nordhäuser Straße verlegt.
Die DVG bittet die Fahrgäste die Ersatzhaltestelle „St. George`s School“ zu nutzen. Die Haltestelle „Osteroder Straße“ muss ebenfalls entfallen. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestelle „Schwarzer Weg“ zu nutzen. Die Haltestellen „Sandmüllersweg“ und „Am Finkenacker“ entfallen. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestelle „St. George`s School“ zu nutzen.  

 

 

 

DVG macht 934 zur ersten Elektrobuslinie in Duisburg 

Duisburg, 12. April 2018 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) plant ab dem Jahr 2020 eine Buslinie komplett auf Elektrobusse umzustellen. Die DVG favorisiert die Linie 934, die vom Betriebshof Unkelstein über den Innenhafen, die Innenstadt, den Hauptbahnhof, den Sportpark und die Sechs-Seen-Platte bis nach Großenbaum führt. 

„Um den steigenden Mobilitätsbedarf unter Umwelt- und Klimaschutzaspekten nachhaltig bedienen zu können, sind neue Lösungen und alternative Antriebe gefragt“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. „Als Mobilitätsanbieter in Duisburg verfolgen wir gemeinsam mit der Stadt das Ziel eines emissionsarmen Verkehrs.“ Mit dem Einsatz der umweltfreundlichen Elektrobusse will die DVG die Schadstoffemissionen reduzieren und den Lärmpegel in der Stadt senken. Die Elektrifizierung der Linie 934 führt zu einer Kohlendioxideinsparung (CO2) von rund 1.000 Tonnen pro Jahr.

 

Für die Elektrifizierung der Linie 934 werden sieben Elektro-Gelenkbusse benötigt, derzeit fahren auf der Linie sechs Diesel-Gelenkbusse der Euro-6-Abgasnorm. Durch die Umstellung auf Elektrobusse erhöht sich wegen der geringeren Reichweite und der betrieblich notwendigen Ladephasen die Fahrzeuganzahl auf sieben. „Die Linie ist prädestiniert für die Umstellung auf Elektrobusse, da sie direkt an unseren Bus-Betriebshof angebunden ist“, sagt Klaus-Peter Wandelenus, Technikvorstand bei der DVG. Dies ist wichtig, weil die notwendige Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof errichtet werden soll. Das hat den Vorteil, dass die Ladeinfrastruktur nicht kosten- und zeitaufwendig im Stadtgebiet geplant und verbaut werden muss. 

Die Umstellung auf Elektrobusse ist für die DVG mit erheblichen Investitionen verbunden. Insgesamt plant die DVG mit einer Anfangsinvestition von rund 6,5 Millionen Euro für die sieben Fahrzeuge und die Lade- sowie Werkstattinfrastruktur. Zum Vergleich: Die Anschaffungskosten für sechs Gelenkbusse mit der Euro-6-Abgasnorm liegen bei rund 2,1 Millionen Euro. Die Investition in die erste Elektrobuslinie in Duisburg ist damit dreimal so hoch. Ein neuer Dieselgelenkbus mit der Euro-6-Abgasnorm kostet rund 350.000 Euro. Ein vergleichbar leistungsfähiger Elektro-Gelenkbus kostet etwa 750.000 Euro.

 

Die DVG will für die Elektrifizierung der Buslinie 934 ein Förderprogramm in Anspruch nehmen. Der Förderantrag soll bis Ende April eingereicht werden. Nach Ablauf der Einreichungsfrist ist mit einer mehrmonatigen Bearbeitungszeit bis zur Bewilligung zu rechnen. Währenddessen wird die DVG parallel die Ausschreibung vorbereiten. Die Frist zur Ausschreibung umfasst einen Zeitraum von rund sechs Monaten. Nach der Auftragsvergabe ist mit einer Lieferzeit des Herstellers von mindestens zwölf Monaten zu rechnen. Daher handelt es sich bei dem Jahr 2020 um den frühestmöglichen Zeitpunkt für die Elektrifizierung der Linie. Gleichzeitig muss bis dahin der Aufbau der Ladeinfrastruktur erfolgt sein. Zudem ist eine Schulung der Fahrer und der Werkstatt-Mitarbeiter erforderlich.

 

Sämtliche Diesel-Fahrzeuge der DVG-Fahrzeugflotte tragen eine grüne Plakette und verfügen über einen Partikelfilter, der die Emissionen reduziert. Alle Busse, die von der DVG beschafft werden, erfüllen seit 2015 die Euro-6-Abgasnorm. Jedes Jahr beschafft die DVG bis zu 15 neue Busse. Das sind jedes Jahr Investitionen von rund fünf Millionen Euro in die Modernisierung der Busflotte.

 

Derzeit testet die DVG einen vollelektrischen Batterie-Standardbus. Bereits im vergangenen Monat testete die DVG einen Diesel-Hybridbus, der beim Anfahren und Beschleunigen durch einen Elektromotor unterstützt wird. 

Die DVG testet derzeit einen vollelektrischen Batterie-Standardbus -Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

 

DVG und Rheinbahn werden an verschiedenen Tagen bestreikt

Düsseldorf/Duisburg, 09. April 2018 - Am Dienstag, 10. April, wird die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ganztägig bestreikt. Die Rheinbahn wird am Mittwoch, 11. April, bestreikt. Das bedeutet, dass die Bahnen der Gemeinschaftslinie U79 aus Düsseldorf kommend am Dienstag, 10. April, bereits an der Haltestelle „Wittlaer“ enden und nicht weiter nach Duisburg fahren.
Am Mittwoch, 11. April, enden die Bahnen der Linie U79 aus Duisburg bereits an der Haltestelle „Kesselsberg“ und fahren nicht weiter nach Düsseldorf.
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der DVG-App. Die DVG-App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.

Unfall auf der Linie 903: Zugsicherungstechnik hat ordnungsgemäß funktioniert  

Duisburg, 05. April 2018 - Nach dem Auffahrunfall zweier Straßenbahnen am Dienstagnachmittag auf der Linie 903 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) im Bereich des U-Bahnhofs „Auf dem Damm“ konnte der normale Linienbetrieb in den späten Abendstunden wieder aufgenommen werden, sodass seit Mittwochmorgen für alle Berufspendler und Fahrgäste das uneingeschränkte Fahrplanangebot zur Verfügung stand. Nach eingehender Prüfung der technischen Anlagen kann ein Fehler der Zugsicherungstechnik innerhalb des Tunnels als Ursache für den Unfall ausgeschlossen werden.  

Der Unfallhergang stellt sich nach derzeitigen Erkenntnissen wie folgt dar: Im U-Bahnhof „Auf dem Damm“ stand zum Unfallzeitpunkt eine Bahn für den Fahrgastwechsel. Die nachfolgende Straßenbahn hat auf die Einfahrt in den Bahnhof gewartet, es handelte sich dabei um eine Betriebsfahrt ohne Fahrgäste: Aufgrund einer Störung des Kommunikationsmoduls war bei diesem Fahrzeug der Datentransfer mit der Zugsicherungstechnik unterbrochen. In solchen Fällen sieht die Zugsicherungstechnik automatisch vor, dass nachfolgende Fahrzeuge in die manuelle Steuerung übergeben werden.  

Dieser Ablauf erfolgte auch bei der nächsten nachfolgenden und mit Fahrgästen besetzten Straßenbahn, die auf das vor ihr im Tunnel stehende Fahrzeug auffuhr. Dieser vom System vorgegebene Ablauf der Übergabe des Fahrzeugs hat ordnungsgemäß funktioniert und ist Bestandteil des Sicherheitssystems. Ein technischer Fehler der Zugsicherungstechnik kann daher ausgeschlossen werden.   Die Ermittlungen der Polizei und Sachverständigen zu den weiteren Begleitumständen zur Unfallursache dauern weiter an.  

Hintergrund: Was ist eine Zugsicherung?  
Die Zugsicherungstechnik ist eine der Voraussetzungen, damit die Straßen- und Stadtbahnen die unterirdischen Tunnelanlagen befahren dürfen. Auch bei oberirdischen Strecken, die mit mehr als 70 Stundenkilometern befahren werden können, ist ein Zugsicherungssystem vorgeschrieben.  
Das Zugsicherungssystem in Duisburg überwacht alle sicherheitsrelevanten Prozesse von Bahnen im Tunnelbereich. Dazu gehören beispielsweise das Legen von Weichen, das Stellen von Signalen und das Erteilen von Fahrbefehlen. Überfährt eine Bahn ein Signal, wird das Fahrzeug aus Sicherheitsgründen automatisch durch die Zugsicherung zwangsgebremst.
Außerdem sorgt die Zugsicherung dafür, dass Bahnen im Tunnelbereich einen Mindestabstand einhalten. Sobald ein Fahrzeug keinen Datenverkehr mehr zum System hat, wird für die nachfolgende Bahn eine sogenannte „Störungssichtfahrt“ vorgegeben. Diese Betriebsart, bei der das Fahrzeug manuell vom Fahrer gesteuert werden muss, wird dem Fahrer angezeigt und muss von ihm aktiv übernommen werden.

 

Zwei U-Bahnen fuhren aufeinander

Duisburg, 03. Aprril 2018

DVG-Foto der bisherigen Bahn aus dem Jahr 2016

Update 20:00 Uhr:

Linie 903 – Bahnen fahren spätestens ab Mittwoch wieder nach Plan
Nach dem Auffahrunfall zweier Straßenbahnen auf der Linie 903 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) im Bereich der Haltestelle „Auf dem Damm“ in Fahrtrichtung „Duissern“ laufen derzeit die restlichen Arbeiten, um die Strecke für den normalen Linienbetrieb wieder herzustellen.
Die DVG arbeitet mit Hochdruck daran, den Linienbetrieb schnellstmöglich wieder aufnehmen zu können. Nach jetzigem Kenntnisstand verkehren die Linien 903 und U79 spätestens ab dem morgigen Betriebsbeginn wieder nach dem normalen Fahrplan. Auf dem vom Unfall nicht betroffenen Gleis fahren bereits wieder Bahnen der Linie 903 wechselnd in beide Fahrtrichtungen.

 

Die Bahnen der Linie U79 können nun wieder bis zur Haltestelle „Duissern“ fahren. Von dort aus können Fahrgäste in Fahrtrichtung Meiderich in die Bahnen der Linie 903 umsteigen.

Die Bahnen der Linie U79 können weiterhin nur bis zur Haltestelle „Musfeldstraße“ fahren. Die Fahrgäste in Fahrtrichtung „Meiderich Bahnhof“ werden gebeten, auf die Bahnen der Linie 903 an der benachbarten Station „Platanenhof“ auszuweichen.

Update 18:00: Rettungseinsatz im Tunnelbereich beendet
Auf der Straßenbahnlinie 903 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) im Bereich der Haltestelle „Auf dem Damm“ in Fahrtrichtung „Duissern“ kam es heute gegen 15.20 Uhr zu einem Auffahrunfall zweier Straßenbahnen.
Feuerwehr und Rettungsdienst haben ihren Einsatz an der Unfallstelle beendet.
„Wir bedauern diesen Unfall und wünschen allen Verletzten eine schnelle Genesung“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG.
Die Ursache für den Unfall ist nach derzeitigem Kenntnisstand noch nicht bekannt. Polizei und DVG untersuchen derzeit die Unfallstelle, um Erkenntnisse zum Unfallhergang zu erlangen.
Ein Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock und wurde von den Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.
Aufgrund des Unfalls musste die Linie 903 zeitweise getrennt werden. Die Haltestelle „Auf dem Damm“ kann derzeit nicht angefahren werden. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen den Haltestellen „Duisburg-Hauptbahnhof“, „Duissern“ und „Meiderich Bahnhof“ wurde eingerichtet und bleibt bestehen, bis die Unfallstelle geräumt werden kann. Auf dem vom Unfall nicht betroffenen Gleis fahren bereits wieder Bahnen der Linie 903 wechselnd in beide Fahrtrichtungen.

Zwei U-Bahnen fuhren aufeinander
Um ca. 15.20 Uhr ereignete sich im U-Bahnhof Auf dem Damm 25 in 47137 Duisburg ein Auffahrunfall von zwei U-Bahnen. Hierbei verletzten sich 2 Personen schwer und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Weitere 21 leicht verletzte Personen sowie 15 Betroffene wurden vor Ort durch die Einsatzkräfte betreut. Bei dem Auffahrunfall wurden keine Personen schwerer verletzt bzw. eingeklemmt.
Die Feuerwehr Duisburg löste Großalarm aus und entsendete ca. 30 Rettungsdienst- und Feuerwehrfahrzeuge mit insgesamt ca. 80 Einsatzkräften. Der Amtsleiter der Feuerwehr sowie der Leitende Notarzt waren vor Ort. Es wurden 2 Einsatzabschnitte gebildet. Der Abschnitt 1 übernahm die medizinische Versorgung, der Abschnitt 2 die medizinische Rettung im Zugbereich.
Es wurde die Streckensperrung in beiden Fahrtrichtungen veranlasst, so dass keine weitere U-Bahn in den U-Bahnhof einfahren konnte.
Die Untersuchungen zur Unfallursache werden von der zuständigen Kriminalpolizei vorgenommen.

Wie die DVG im Jahr über 100 Baumaßnahmen bewältigt

Duisburg, 22. März 2018 - In einer Verkehrsmeldung der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) heißt es „Die Busse der Linie 942 müssen in Duisburg-Buchholz eine Umleitung fahren.“ Die Gründe hierfür sind in der Regel Baumaßnahmen oder Veranstaltungen, die Straßensperrungen in diesem Bereich erfordern. Für die Verkehrsplaner der DVG heißt es dann, sinnvolle Umleitungswege zu planen, sodass weiterhin möglichst viele Haltestellen angefahren werden können.

Die DVG unterscheidet bei der Planung zwischen eigenen Maßnahmen, wie beispielsweise Gleisbau- und fremden Baumaßnahmen, wie Straßenbauarbeiten. Gemeinsam mit der Verkehrslenkung der Stadt, der Feuerwehr und der Polizei geht es regelmäßig in die Abstimmung. „Wir versuchen die Bauarbeiten so zu planen, dass die Fahrgäste so geringe Beeinträchtigungen wie möglich haben. Ganz vermeiden können wir sie jedoch nicht“, erklärt Harry Brandt, Mitarbeiter im Bereich Verkehrsplanung bei der DVG. „Denn Umleitungsstrecken ziehen in der Regel Haltestellenverlegungen mit sich.“

Damit die Fahrgäste wissen, wo sich die Ersatzhaltestelle befindet, kennzeichnen die Mitarbeiter des Haltestellenmanagements bei der DVG die zu verlegenden Haltestellen mit einem Schild mit der Aufschrift „Haltestelle verlegt“. Am neuen Standort wird dann ein Schild mit der Aufschrift „Ersatzhaltestelle“ aufgestellt. Die DVG nutzt für diese Arbeiten in der Regel die Betriebsruhe.

 

Mit diesem Hinweisschild kennzeichnet die DVG verlegte Haltestellen. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Die Verkehrsmeister der DVG bringen anschließend die Umleitungsschilder für die Fahrer an. „Wir informieren unsere Fahrer zwar auch über das Fahrer-Informationssystem und Aushänge, aber zur Sicherheit markieren wir auch die Strecke im Stadtgebiet“, weiß Brandt. Mit einer ausführlichen Fahrgastinformation an der Haltestelle weist die DVG die Fahrgäste auf die Verlegungen hin. Außerdem informiert das Verkehrsunternehmen über Social Media und das Internet.

Ist die Baumaßnahme beendet, prüfen die Kollegen der DVG, ob der normale Linienweg wieder gefahren werden kann. Ist dies der Fall, kommen die Haltestellen- und Umleitungsschilder sowie Aufsteller für Ersatzhaltestellen wieder in das Lager der DVG. Dort verbleiben sie dann, bis die DVG sie für die nächste Baumaßnahme benötigt. Pro Jahr muss die DVG rund 100 Baumaßnahmen bewältigen – dabei verlegt das Unternehmen fast genauso viele Haltestellen.

 

DVG wird am 20. März bestreikt

Duisburg, 16. März 2018 - Für kommenden Dienstag, 20. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst zu einem Warnstreik aufgerufen. Auch die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wird ab Betriebsbeginn, 3 Uhr, bis voraussichtlich 12 Uhr mittags bestreikt. In dieser Zeit werden keine Busse und Bahnen fahren können. Die DVG bittet die Fahrgäste, sich um Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen.  
Auch das DVG-Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof wird bestreikt und muss in der Zeit von 7 bis 13 Uhr geschlossen bleiben. Ab 13 Uhr öffnet das Kundencenter wieder seine Türen. Die Servicehotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 steht nur eingeschränkt zur Verfügung.  
Die DVG geht davon aus, dass ab mittags wieder Busse und Bahnen fahren werden. Fahrgäste müssen sich jedoch zunächst auf Verspätungen und Unregelmäßigkeiten einrichten.