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„Am 11. Juli 1992 kam sie groß raus: Die U-Bahn“


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6.5 Kilometer langer U-Bahn-Tunnel steckt voller schmutziger Geheimnisse

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DVG-Umleitungen
www.dvg-duisburg.de -  facebook.de/dvgduisburg - twitter.com/dvg_verkehr.


myBUS fährt dauerhaft durch die Nacht  

Duisburg, 10. September 2021 - myBUS hat sich in den vergangenen vier Jahren bewährt. Vor allem seit die Fahrgäste die fünf Kleinbusse in ganz Duisburg nutzen können, ist die Nachfrage immer weiter gestiegen. Ab dem 15. September 2021 wird myBUS daher in das normale Fahrplanangebot der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aufgenommen. Fahrgäste können myBUS dann jeden Tag buchen und sich bequem und unkompliziert von A nach B bringen lassen.  

„myBUS nun dauerhaft einzusetzen ist der nächste konsequente Schritt zu einer modernen und zukunftsfähigen Mobilität in der Stadt“, sagt Birgit Adler, Bereichsleiterin Markt und Betrieb bei der DVG. „Unsere Fahrgäste haben mit dem zusätzlichen Angebot die Möglichkeit noch flexibler nach ihren individuellen Wünschen durch die Nacht zu fahren.“

Die Kleinbusse fahren zukünftig sonntags bis donnerstags jeweils von 22 bis 2.30 Uhr, von Freitag auf Samstag zwischen 20 und 3.30 Uhr sowie von Samstag auf Sonntag von 23.30 bis 7.30 Uhr.   Neu ist auch, dass es zukünftig über 5.600 virtuelle Haltestellen im Stadtgebiet geben wird. Die virtuellen Haltestellen sind in der myDVG-App integriert und können bei der Buchung ausgewählt werden. Sie haben einen Abstand von etwa 200 Metern zueinander und sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Fahrgäste können Start und Ziel unkompliziert in der App auswählen. Die Haltestellen in der Umgebung werden den Fahrgästen dabei direkt angezeigt.

Die DVG plant, perspektivisch mit myBUS auf umweltfreundliche Elektro-Fahrzeuge umzusteigen. Die Fahrpreise werden weiterhin kilometergenau berechnet. Fahrgäste mit Ticketabo, Menschen mit Behinderung, Kinder und Gruppen fahren wie zuvor auch günstiger.   myBUS wird ab September auch die Taxibuslinien der DVG ersetzen. Das Taxibusangebot wurde im Herbst 2019 eingeführt, ist jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nur mit Unterbrechungen zum Einsatz gekommen und wurde zudem selten genutzt.  
Der erste myBUS fuhr vor fast genau vier Jahren (27. September 2017) durch Duisburg. Die DVG hat in dieser Zeit wichtige Erkenntnisse über Fahrgastzahlen und Routen gesammelt. Mit den Kleinbussen, die nur auf Nachfrage unterwegs sind und Fahrten intelligent zusammenlegen, setzte die DVG als erstes Verkehrsunternehmen bundesweit einen Meilenstein im öffentlichen Nahverkehr. Die DVG hatte das Bediengebiet schrittweise erweitert: Zunächst startete myBUS im Innenstadtbereich. Fast ein Jahr später weitete die DVG das Angebot auf weitere Stadtteile aus. Seit Anfang August 2019 ist myBUS in ganz Duisburg unterwegs.  

Wer nutzt myBUS?
Die myDVG-App, über die myBUS buchbar ist, wurde über 50.000 Mal heruntergeladen und hat über 37.600 aktive Nutzer. myBUS wird von Fahrgästen jeden Alters genutzt. Die Zahl der Buchungen lag zuletzt aufgrund der Corona-Krise bei 60 bis 70 Buchungen pro Wochenende. Zuvor wurde myBUS etwa 100 Mal pro Wochenende gebucht. Die Fahrten verteilen sich auf das gesamte Stadtgebiet. Knotenpunkte sind beispielsweise die Innenstadt und der Hauptbahnhof.  

Wie funktioniert myBUS?
myBUS ist Teil des bestehenden Nahverkehrsangebots. Fünf Kleinbusse sind auf Abruf in Duisburg unterwegs. Die myBUS-Fahrzeuge werden über die myDVG-App gebucht. Die App steht für die gängigen iOS- und Android-Betriebssysteme in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Per Smartphone können Fahrgäste ihre Fahrtwünsche unter Angabe des Start- und Zielpunktes (virtuelle Haltestellen) angeben. Die Routen für die Busse werden von einem Algorithmus in Echtzeit entsprechend der jeweiligen Nachfrage berechnet. So teilen sich Fahrgäste gemeinsame Fahrten und werden von ihren individuellen Standorten zum gewünschten Ziel gebracht.

Bereits die Anfahrt des Busses lässt sich in Echtzeit verfolgen, die Fahrzeuge sind durch den myBUS-Schriftzug und durch das auffällige Außendesign mit roten Diagonalflächen gut erkennbar. Sowohl die Buchung als auch die Bezahlung des Tickets erfolgt ausschließlich per App. Fahrgäste schätzen nicht nur das unkomplizierte Angebot, sondern auch den Komfort. Die Kleinbusse sind zum Beispiel mit kostenlosem WLAN ausgestattet. Weitere Informationen unter www.dvg-mybus.de.

Dankeschön-Aktion für Abo-Kunden: freie Fahrt in ganz Deutschland  

Duisburg, 06. September 2021 - Wer ein Nahverkehrsabonnement besitzt, kann damit im September zwei Wochen lang bundesweit nahezu alle Nahverkehrsangebote kostenlos nutzen. Das gilt auch für die Kunden der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Mit der Aktion bedanken sich Verkehrsverbünde, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen für die Treue der Fahrgäste während der Corona-Pandemie.
 
Vom 13. bis zum 26. September gelten die Abonnements zusätzlich für alle Nahverkehrszüge in Deutschland, also S- und Regionalbahnen sowie Regionalexpress-Züge. Wer das Angebot nutzen möchte, muss sich unter www.besserweiter.de/abo-upgrade einmalig registrieren. Dort sowie unter www.dvg-duisburg.de/abo-upgrade gibt es auch weitere Informationen zu der Aktion.

 

Emissionsfreie Mobilität der Zukunft: DVG testet Wasserstoffbus  

Duisburg, 27. August 2021 - Die Zukunft der Mobilität ist emissionsfrei. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) als der Mobilitätsdienstleister in der Stadt stellt daher die Weichen für einen emissionsarmen öffentlichen Personennahverkehr in Duisburg. Noch in diesem Jahr werden die ersten Elektrobusse auf der Linie 934 eingesetzt. Parallel nimmt die DVG eine weitere, nachhaltige Antriebstechnologie in den Blick: Zwischen 27. und 31. August testet die DVG einen Wasserstoffbus.

„Die Entwicklung neuer Antriebstechnologien schreitet schnell voran. Wir wollen alle Möglichkeiten im Blick haben, um unsere Flotte der Zukunft zu planen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrswende zu leisten“, erklärt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG.   Die Mitarbeiter der Buswerkstatt der DVG werden das Fahrzeug des Herstellers Caetano am Freitag, 27. August, am Betriebshof Unkelstein in Empfang nehmen. Die Werkstatt-Mitarbeiter erhalten eine Schulung zur Technik des Busses und natürlich wird auch das Fahrpersonal dann mit dabei sein. Denn der Bus vom Typ H2.City Gold wird in den folgenden Tagen auf verschiedenen Linienwegen getestet.

„Wir beschäftigen uns schon längere Zeit mit dem Thema Wasserstoff und haben verschiedene Szenarien geprüft, wie wir solche Fahrzeuge bei uns unterbringen könnten und wie eine notwendige Infrastruktur aufgebaut werden könnte“, erklärt Marc Schwarzer, Abteilungsleiter Fahrzeugtechnik Bus bei der DVG. Der Testbus ist mit einer Brennstoffzelle ausgestattet, die mit Hilfe des Energieträgers Wasserstoff elektrische Energie erzeugt, die dann den Elektromotor und somit die 2. Achse des Busses antreibt.  


Mit bis zu 600 Kilometern Reichweite eignet sich ein solcher Wasserstoffbus für den Einsatz im Linienbetrieb der DVG und ist zudem lokal emissionsfrei. Voraussetzung ist dann aber eine eigene Wasserstoff-Tankstelle auf dem Betriebsgelände. „Wir können unsere Busflotte mit rund 100 Fahrzeugen nicht kurzfristig umstellen, weil eben nicht nur die Busse dafür maßgeblich sind, sondern auch die Lade-, Tank- und Werkstatt-Infrastruktur. Das erfordert genaue Planung, die wir für das Thema Wasserstoff nicht nur bei der DVG, sondern auch bei anderen Unternehmen aus dem DVV-Konzern gemeinschaftlich vorantreiben“, erläutert Marcus Wittig.  

Die Verkehrswende hin zu einem emissionsfreien ÖPNV ist das erklärte Ziel der DVG. „Das ist eine Aufgabe für eine ganze Dekade, eine Umstellung des Fuhrparks mit der dazugehörigen Infrastruktur ist zudem sehr kostenintensiv“, so Wittig. Im Vergleich zu einem Dieselbus mit Euro-6-Abgasnorm ist ein Wasserstoffbus heute noch fast doppelt so teurer. Mit Hilfe öffentlicher Fördermittel können Teile der Mehrkosten wieder aufgefangen werden. „Es lässt sich heute noch nicht absehen, ob sich im öffentlichen Nahverkehr die klassische Elektromobilität mit Batteriespeichern, oder der Wasserstoff oder beide Antriebstechnologien in sinnvoller Koexistenz durchsetzen werden. Die DVG wird aber alle Möglichkeiten bewerten und wenn sinnvoll auch nutzen, um langfristig den ÖPNV in Duisburg emissionsfrei zu gestalten“, sagt Wittig.  

 Die DVG wird einen Wasserstoffbus in den kommenden Tagen auf verschiedenen Strecken im Stadtgebiet testen. Foto DVG

 DVG und Stadt verbessern den Fahrplan

Duisburg, 28. Juli 2021 -  Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt Duisburg bauen das Fahrplanangebot in der Stadt weiter aus. Ab Mittwoch, 18. August 2021, fährt in DuisburgRheinhausen die neue Buslinie 925. Bei vier weiteren Buslinien verändern sich die Linienwege oder Fahrtzeiten. DVG und Stadt gehen damit weiter auf Rückmeldungen und Wünsche der Fahrgäste sowie Erkenntnisse seit dem Fahrplanwechsel 2019 ein.

Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, betont: „Das überarbeitete Konzept wird das bereits vorhandene Angebot in Rheinhausen zielgerichtet und deutlich verbessern." „Wir stärken den öffentlichen Personennahverkehr in Duisburg weiter und machen das Angebot für unsere Fahrgäste noch attraktiver“, sagt Birgit Adler, Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG. „Wir freuen uns, mit dem verbesserten Angebot weitere Fahrgastwünsche erfüllen zu können.“

Folgende Maßnahmen werden ab Mittwoch, 18. August 2021, umgesetzt:

Neue Linie 925
Die neue Buslinie 925 bindet im 60-Minuten-Takt vor allem die Eisenbahnsiedlung besser an andere Stadtteile an. Sie fährt von Rheinhausen Markt über das Logport-Gelände, Rheinhausen Bahnhof, die Eisenbahnsiedlung bis Rumeln Rathaus. Vor allem für die Fahrgäste in der Eisenbahnsiedlung erweitert sich das Angebot damit erheblich. Sie haben mit den Linien 925 und 927 nun zweimal stündlich die Möglichkeit Rheinhausen zu erreichen. Außerdem gibt es eine direkte Anbindung zum Nahversorgungszentrum in Rumeln-Kaldenhausen. Die neue Linie 925 fährt zudem den Zentralfriedhof direkt an.

Linie 924
Die Busse der Linie 924 fahren zukünftig von Rheinhausen Markt über Rheinhausen Rathaus und Friemersheim nach Rumeln. Fahrgäste haben damit wie bisher an der Haltestelle „Rheinhausen Markt“ einen direkten Anschluss an die Linien 920 und 921 Richtung Duisburg-Stadtmitte. Neu ist die direkte Anbindung an das Rathaus Rheinhausen, von der Fahrgäste in den Ortsteilen im weiteren Linienverlauf profitieren. So entsteht auch eine bessere Verbindung zwischen Friemersheim und den weiterführenden Schulen in Rheinhausen.
Ein weiterer Vorteil für die Fahrgäste: Die Fahrtzeit zwischen Rheinhausen und Rumeln verkürzt sich, da die Busse nicht mehr durch das LogportGelände fahren. Dort fährt zukünftig die neue Linie 925. Zudem gibt es in Rumeln einen verbesserten Anschluss an die Regionalbahn 31 (RB31) Richtung Duisburg-Stadtmitte und zurück.

Linie 922
Die Busse der Linie 922 fahren zukünftig zwischen den Haltestellen „Godesberger Straße“ und „Rheinhausen Markt“. Der Abschnitt „Rheinhausen Markt“ bis „Friemersheim Markt“ entfällt, wobei die neue Buslinie 925 hier als Ersatz dient und auch die Buslinie 923 weiterhin wie bisher verkehrt. An der Haltestelle „Ruhrort Bahnhof“ gibt es wie bisher einen Anschluss an die Straßenbahnlinie 901. Linie 920 Durch die geringe Nachfrage auf dem Abschnitt „An der Cölve“ bis „Kaldenhausen Krölls“ fahren die Busse in der Hauptverkehrszeit nur noch in einen 30 Minuten-Takt. Der Takt im übrigen Verlauf der Linie bleibt unverändert, so dass auf dem Abschnitt „An der Cölve“ bis „DU-HBF Osteingang“ ein 15-Minuten-Takt und auf dem Abschnitt „DU-HBF Osteingang“ bis „Sportpark“ ein 30-Minuten-Takt entsteht.

Linie 923
Die Busse der Linie 923 fahren zukünftig über den Friemersheimer Markt hinaus bis zum Gewerbegebiet an der Dubliner Straße. Die Mitarbeiter im Gewerbegebiet haben damit eine direkte Anbindung an ihren Arbeitsort. Außerdem gibt es am Bahnhof Rheinhausen einen Anschluss an die RB31. Pausenhaltestelle „Friemersheimer Markt“ Durch die neuen Linienwege der Buslinien 922 und 923 entfällt die Pausenhaltestelle „Friemersheimer Markt“.
Damit reagiert die DVG auch auf die Wünsche der Friemersheimer Bürgerinnen und Bürger.

Haltestellen in Hamborn
Darüber hinaus wird in Duisburg-Hamborn die Haltestelle „St. Johannes Hospital“ der Linien 908, 909 und 910 in „Hamborner Straße“ umbenannt. Außerdem gibt es vor der St. Johannes Klinik in Hamborn die neue Haltestelle „St. Johannes Klinik“ direkt vor dem Eingang. Die Haltestelle wird von den Linien 908, 909 und 910 angefahren und ermöglicht den Fahrgästen einen direkten Zugang zur Klinik. Die neuen Wege und Fahrtzeiten gibt es auf der DVG-Internetseite unter www.dvg-duisburg.de.

Hintergrund
DVG und Stadt Duisburg haben am 27. Oktober 2019 das Netz in Duisburg umgestellt. Fahrgäste konnten sich über mehr Linien, bessere Anschlüsse und ein durchgängiges Nachtnetz freuen. Insgesamt fährt die DVG pro Jahr etwa eine Million Kilometer mehr. DVG und Stadt haben den Fahrplanwechsel analysiert und Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Angebotes vorgeschlagen. Der Rat der Stadt Duisburg hat Ende März 2020 einen Teil dieser Maßnahmen beschlossen. Die Maßnahmen werden in drei Schritten umgesetzt.
Bereits im April 2020 gab es Verbesserungen im Schülerverkehr. Die DVG hat Linienwege und Fahrtzeiten angepasst sowie mehr Gelenk- statt Standardbusse eingesetzt. Der zweite Schritt waren diverse Verbesserungen, die am 12. August 2020 umgesetzt wurden. Dazu gehörte beispielsweise, dass die Busse und Bahnen samstagmorgens nach den Betriebszeiten von montags bis freitags fahren und die Busse der Linie 908 wieder bis zur Haltestelle „Matenastraße“ in Bruckhausen fahren. Im dritten Schritt werden die Maßnahmen zum 18. August 2021 umgesetzt.

 

- Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“ ist modernisiert und barrierefrei ausgebaut  
- 10 m2 Großstadtdschungel: DVG stellt weitere begrünte Wartehallen auf  

Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“ ist modernisiert und barrierefrei ausgebaut  
Duisburg, 27. Juli 2021 - Die Stadt Duisburg und die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) haben die Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“ der Buslinien 920, 924 und NE2 in Duisburg-Rheinhausen modernisiert und barrierefrei ausgebaut.  
„Mit dem Neubau der Haltestelle verbessern wir den Service und Komfort für unsere Fahrgäste“, sagt Bernd Bandurski, Leiter Fahrweg bei der DVG.
„Vor allem für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste wird der Ein- und Ausstieg zukünftig wesentlich einfacher.“ Die neuen Bussteige ermöglichen in beide Fahrtrichtungen einen barrierefreien Zugang zur Haltestelle und in die Busse. Die DVG hat zudem die gesamte Ausrüstung der Haltestelle wie beispielsweise die Wartehallen erneuert. Der Neubau der Haltestelle dauerte etwa acht Wochen und kostete rund 250.000 Euro.

10 m2 Großstadtdschungel: DVG stellt weitere begrünte Wartehallen auf  
Auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit kommt dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine besondere Bedeutung zu. Mehr ÖPNV bedeutet weniger Emissionen – und das vor allem in städtischen Umgebungen. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) setzt ihr Projekt zur Begrünung von Wartehallen fort. Dafür wurden jetzt an den Haltestellen „Albertus-Magnus-Straße“ und „Huckingen Angerbogen“ in Duisburg-Huckingen und an der Haltestelle „Innenhafen“ Wartehallen mit Dachbegrünung aufgestellt.  

Haltestelle Innenhafen - Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)

Umgesetzt wurde die Maßnahme von Ströer, dem langjährigen Partner der DVG für Aufbau, Reinigung und Instandhaltung von Wartehallen. Auf den Dachflächen wachsen insgesamt zwölf unterschiedliche Pflanzenarten. Die Sedum-Gewächse sind robust und pflegeleicht, so dass sie für eine Dachbegrünung ideal geeignet sind. Auf den Dächern der Wartehallen sind erhöhte Umrandungen angebracht, die bei schlechtem Wetter dafür sorgen, dass nichts heruntergespült wird. Die Wartehallendächer dienen als Retentionsfläche – also als kontrollierte Wasserspeicher-Fläche – für jeweils rund 200 Liter Regenwasser.

Haltestelle Albertus-Magnus-Straße - Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)

Bis zu 70 Prozent davon verdunsten und tragen so aktiv dazu bei, das Stadtklima zu verbessern und sogenannte Hitzeinseln zu vermeiden. Die Bepflanzung dient Bienen und anderen Insekten als Nahrung und Zufluchtsort, die es sonst im urbanen Umfeld immer weniger gibt. Sedum-Pflanzen sind zudem in der Lage, CO2 und Feinstaub zu binden und so die Emissionslast zu senken.
  
Gemeinsam werden die DVG und Ströer in den kommenden Monaten 20 weitere begrünte Wartehallen im gesamten Stadtgebiet aufstellen, um überall in der Stadt ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Zehn begrünte Wartehallen gibt es bereits. Weitere Informationen gibt es auf der DVG-Internetseite unter www.dvg-duisburg.de.   Pressefotos: Die begrünten Wartehallen der DVG dienen auch Bienen und Insekten als Rückzugsort und wichtige Nahrungsquelle.

Haltestelle Angerbogen - Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)


 

Bahnhaltestelle Grunewald wird barrierefrei  

Duisburg, 8. Juli 2021 - Die DVG baut gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Stadtbahnhaltestelle „Grunewald“ der Linie U79 in Duisburg-Hochfeld barrierefrei aus. Der neue Hochbahnsteig bietet den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort und erleichtert vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg. DVG und Stadt Duisburg investieren damit weiter in die Infrastruktur und in einen modernen, zukunftsfähigen ÖPNV.  
 Die vorhandenen niedrigen Seitenbahnsteige werden durch einen 60 Meter langen, auf Einstiegshöhe der Stadtbahnfahrzeuge liegenden, Mittelbahnsteig (Hochbahnsteig) ersetzt. Im Zuge dessen erneuert die DVG die Gleis- und Fahrleitungsanlagen auf einer Strecke von etwa 380 Metern sowie die Wartehallen und die technische Ausrüstung der Haltestelle. Damit weiterhin auch Niederflurbahnen beispielsweise bei MSV-Spielen dort halten können, wird ein zusätzlicher 35 Meter langer Niedrigbahnsteig gebaut.  

Die Arbeiten an der Haltestelle beginnen am Montag, 9. August, und dauern voraussichtlich sechs Monate. Zuvor werden Kanalbau- und Fahrleitungsarbeiten durchgeführt. Die Bahnen fahren voraussichtlich ab Mitte August nur auf einem Gleis. Voraussichtlich ab Ende September bis zur Inbetriebnahme des Hochbahnsteiges können Fahrgäste in Fahrtrichtung Duisburg-Innenstadt nur noch die Haltestelle „Grunewald Betriebshof“ nutzen. An drei Wochenenden sind umfangreiche Gleis- und Fahrleitungsarbeiten geplant, an denen die DVG Ersatzbusse einsetzen wird. Die DVG wird darüber noch informieren.  
Die Düsseldorfer Straße kann während der gesamten Bauzeit auf diesem Abschnitt in beiden Fahrtrichtungen nur einspurig befahren werden. Zusätzlich wird an drei Wochenenden die Straße für eine Fahrtrichtung voll gesperrt. Die Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert. Die Stadt Duisburg wird hierüber unter anderem im Verkehrsportal (www.duisburg.de) informieren.  
Der Umbau der Haltestelle kostet etwa drei Millionen Euro. Davon werden rund 90 Prozent durch das Land NRW gefördert. Die restlichen Kosten trägt die Stadt Duisburg als Eigentümerin der Stadtbahnhaltestelle.

 

DVG dankt Abo-Inhabern: Freie Fahrt in ganz NRW in den Sommerferien  

Duisburg, 16. Juni 2021 - Während der Sommerferien vom 3. Juli bis zum 17. August können Fahrgäste mit Abonnement bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in ganz Nordrhein-Westfalen täglich kostenfrei und in Begleitung rund um die Uhr mit Bus und Bahn fahren. Mit dieser Aktion bedanken sich die Verkehrsverbünde, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen für die Treue der Fahrgäste während der Corona-Pandemie. Neukunden belohnt die DVG mit einer 40-Euro-Prämie.  

„Wir danken unseren Kundinnen und Kunden für ihre Treue und Geduld in den vergangenen Monaten“, sagt Nils Conrad, Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG. „Viele haben während der Pandemie ihr Ticket weniger genutzt, ihr Abo aber trotzdem nicht gekündigt. Für diese Unterstützung sind wir dankbar. Diese Menschen haben ganz bewusst ein Zeichen dafür gesetzt, welche gesellschaftliche Bedeutung ein zuverlässiger und klimafreundlicher öffentlicher Personennahverkehr hat.“  
Ticketinhaber dürfen ganztägig von Montag bis Sonntag zusätzlich einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder (unter 14 Jahren) mitnehmen. Alternativ können sie auch einen Erwachsenen und zwei Fahrräder mitnehmen. Somit gelten die Abo-Tickets für beliebig viele Fahrten in Bussen und Bahnen.  
40 Euro Prämie für DVG-Neukunden
Wer ab dem 1. Juli ein Schnupper-Abo bei der DVG für drei Monate abschließt und sich dann für eine Verlängerung auf ein Jahresabonnement entscheidet, erhält eine Prämie in Höhe von 40 Euro. Weitere Informationen zu den Aktionen gibt es auf der Internetseite der DVG unter www.dvg-duisburg.de/sommer.

Die Sommerbahn der DVG - Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

DVV-Jahresbilanz 2020: Konzernumsatz erhöht – digitale Infrastruktur steht im Fokus

Duisburg, 9. Juni 2021 - Die Corona-Pandemie hat auch die Unternehmen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) im Geschäftsjahr 2020 vor enorme Herausforderungen gestellt und die Anpassungsfähigkeit aller Unternehmensbereiche gefordert. Insgesamt hat der DVV-Konzern dabei erneut seine Leistungsfähigkeit bewiesen und mit 1,8 Milliarden Euro eine Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um rund 282 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Pandemie wirkt sich dabei auf die Geschäftsfelder im Konzern aber ganz unterschiedlich aus. Während die Versorgungsbereiche weitgehend stabil wirtschaften konnten, hat Corona gravierende Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). „Insgesamt haben wir diese Krise bislang mit enormen Anstrengungen gut bewältigt und unter schwierigsten Bedingungen die Versorgung der Stadt in allen Bereichen der Daseinsvorsorge sicherstellen können. Dabei ist es uns gelungen, die wirtschaftliche Solidität des Konzerns zu wahren. Wichtige Zukunftsprojekte haben wir trotz aller Erschwernisse durch die Pandemie vorangetrieben“, erklärt Marcus Wittig, Vorsitzender der Geschäftsführung der DVV, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG und Vorstandsvorsitzender der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG).

 

„Eine gesunde wirtschaftliche Basis ist wichtig, um solch schwierige und unvorhersehbare Entwicklungen zu meistern. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass die DVV gestärkt aus diesem Pandemiejahr hervorgehen wird“, sagt Oberbürgermeister Sören Link, Aufsichtsratsvorsitzender der DVV und der Stadtwerke Duisburg AG. In Duisburg trägt die DVV seit inzwischen 50 Jahren mit ihren Tochterunternehmen entscheidend dazu bei, alle Bürger dauerhaft sicher mit Energie, Wärme, Mobilität und auch digitaler Infrastruktur zu versorgen. Der steuerliche Querverbund des DVV-Konzerns, also die Verrechnung des Jahresfehlbetrages aus dem ÖPNV mit den Gewinnen aus der Energieversorgung, reduziert die Steuerlast und entlastet den städtischen Haushalt.

 

Im Geschäftsfeld Mobilität bedeutet die Corona-Pandemie aber erhebliche Einnahmeverluste im zweistelligen Millionenbereich. Fahrgastzahlen und damit Ticketeinnahmen sind bei der DVG eingebrochen. Um trotzdem und mit bestmöglichem Infektionsschutz ein Mobilitätsangebot zu erhalten, hat die DVG ihr Fahrplanangebot nicht reduziert. Das schlägt sich auch im Jahresergebnis mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 63,9 Millionen Euro nieder.

 

Das belastet auch das Gesamtergebnis des DVV-Konzerns: trotz des guten Ergebnisses der Stadtwerke Duisburg AG in Höhe von 53,9 Millionen Euro, entsteht bei der DVV mbH als Holding ein Verlust in Höhe von 28,7 Millionen Euro. Das Gesamtergebnis des DVV-Konzerns für das Geschäftsjahr 2020 liegt bei -6,8 Millionen Euro.

 

Digitale Infrastruktur im Fokus

Die DVV und ihre Tochterunternehmen sind der Partner der Stadt Duisburg auf dem Weg zur Smart City und bauen dafür die digitale Infrastruktur in der Stadt sukzessive aus. Derzeit entsteht im Technologie-Quartier Wedau-Nord ein neues, rund 2.800 Quadratmeter großes Hochleistungs-Rechenzentrum in direkter Nachbarschaft zur Universität Duisburg-Essen. Die DVV investiert allein an diesem Standort rund 18 Millionen Euro. Darüber hinaus bauen die DVV-Unternehmen ihr eigenes Glasfaser-Netz konsequent aus, um Unternehmen und Privatkunden Hochgeschwindigkeits-Internet anbieten zu können. 2020 hat die DCC Duisburg CityCom als Tochterunternehmen der DVV mit der städtischen Baugesellschaft GEBAG vertraglich vereinbart, dass alle rund 12.200 Wohneinheiten der GEBAG schrittweise an das Glasfasernetz angeschlossen werden und in den kommenden Jahren mehr als 35.000 Mieter in Duisburg mit schnellem Internet versorgt werden. Dafür werden in den kommenden Jahren rund 140 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.

 

Das Geschäft mit Cloud-Services und IT-Sicherheit wächst zudem stetig und entwickelt einen nachhaltigen Umsatzbeitrag für den DVV-Konzern. „Die Digitalisierung bietet uns enorme Chancen. Bei allen unseren Entscheidungen steht aber nicht die Technik, sondern der Mensch im Mittelpunkt, denn wir wollen und werden das Beste aus der Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg machen“, sagt Marcus Vunic, Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung bei der DVV.

 

Einen Ort für die Entwicklung und Vernetzung, um diese neuen Services zu fördern, hat die DVV mit der Eröffnung des Smart City Duisburg Innovation Centers im Jahr 2020 geschaffen.

 

DVV passt Prozesse in der Corona-Krise an

Schon kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie hat die DVV umfassend reagiert und ihre Arbeitsprozesse angepasst. Wo immer es geht, arbeiten die 4.362 Beschäftigten (Stand 31.12.2020) von Zuhause aus, um Infektionsrisiken zu minimieren. Sämtliche Besprechungen erfolgen in Form von Videokonferenzen. Für unbedingt notwendige Präsenzarbeiten auf Baustellen, in den Leitstellen oder im Fahrdienst der DVG wurden umfangreiche Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen, so dass im gesamten Zeitraum der Pandemie bis heute innerhalb des Konzerns keine Infektionsketten entstanden sind. „Unsere Beschäftigten haben die neuen Gegebenheiten sofort angenommen und zeigen mit ihrem Einsatz, dass die digitale Transformation schnell und effektiv gelingen kann. Prozesse, die von einem auf den anderen Tag umgesetzt werden mussten, sind heute für uns alle Routine. Viele werden wir auch nach Ende der Pandemie beibehalten. Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind für uns nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern wir etablieren und leben sie“, sagt Arbeitsdirektor Axel Prasch.

 

Eine besondere Herausforderung bedeuten die Bedingungen des Arbeitens für die Ausbildungsjahrgänge. Trotzdem bilden die Unternehmen des DVV-Konzerns weiterhin und unvermindert aus. 92 junge Menschen starten derzeit in den drei Ausbildungsjahrgängen ihr Berufsleben und das in mehr als zehn verschiedenen Ausbildungsberufen und dualen Studien- und Ausbildungsangeboten. „Diese jungen Menschen sind unsere Zukunft und auch wenn Ausbildung auf Distanz eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten ist, sehen wir es als unsere Pflicht, gerade in Zeiten der Krise dem Nachwuchs Perspektiven zu bieten“, so Prasch.

 

Digitale Geschäftsberichte geben verständlichen Überblick: diesmal in Form einer Videokonferenz

Seit 2016 stellt der DVV-Konzern seine Geschäftszahlen und spannende Geschichten rund um die Daseinsvorsorge in Duisburg in digitalen Geschäftsberichten im Internet dar. Auch für 2020 gibt es wieder dieses Angebot, das wichtige Entwicklungen rund um den Konzern und seine Tochtergesellschaften leicht verständlich aufbereitet und auf außergewöhnliche Weise präsentiert. Diesmal natürlich auch im Zeichen von Corona und im Gewand einer Videokonferenz. Eben genau so, wie Arbeiten unter den Einflüssen einer globalen Pandemie digital funktioniert. Funktionsträger und Projektverantwortliche erklären, was im Geschäftsjahr 2020 wichtig war. „Teilnehmen“ an der Jahres-Videokonferenz der DVV kann jeder online – natürlich auch mit dem Smartphone oder Tablet – unter

 

bericht.dvv.de

bericht.stadtwerke-duisburg.de

bericht.dvg-duisburg.de

 

Einbruch bei Fahrgästen und Einnahmen: DVG und Stadt investieren trotz Corona weiter ins Nahverkehrsangebot  

Duisburg, 4. Juni 2021 - Auf nichts hat die Corona-Pandemie so einschneidende Auswirkungen wie auf das öffentliche Leben – und damit auch auf den öffentlichen Personennahverkehr. Im Coronajahr 2020 haben mit 52,8 Millionen Fahrgästen fast 8 Millionen Menschen weniger die Angebote der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) genutzt als noch im Jahr zuvor.

Millionen Fahrgäste weniger bedeuten zugleich auch erhebliche Mindereinnahmen durch weniger Ticketverkäufe. In Zeiten der Lockdowns brachen die Verkäufe der Einzeltickets um bis zu 90 Prozent ein. Das schlägt sich in der Jahresbilanz in den Verkehrseinnahmen deutlich nieder. Verzeichnete die DVG im Jahr 2019 noch Verkehrseinnahmen in Höhe von 62,2 Millionen Euro, waren es 2020 nur noch 49,7 Millionen Euro.
Weil die DVG aber über das gesamte Jahr fast das vollständige Fahrplanangebot auf die Straße und die Schiene brachte, blieben die Kosten nahezu gleich. Aufgrund gestiegener Hygienemaßnahmen stiegen sie sogar leicht an. Im Gesamtergebnis führt das zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 63,9 Millionen Euro.  

„Die Corona-Pandemie hat die DVG hart getroffen und bedeutet eine erhebliche wirtschaftliche Belastung. Das machen die Zahlen sehr deutlich. Wir gehen davon aus, dass sich die Pandemie mit Blick auf die Fahrgastzahlen und Einnahmen bis in Jahr 2025 auswirken wird und wir erst dann eine vollständige Erholung verzeichnen können“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. Als Teil der Daseinsvorsorge sind dem Mobilitätsdienstleister in Duisburg aber eine besondere Aufgabe und eine ganz besondere Verantwortung zugekommen.

„Natürlich haben wir ein Überangebot realisiert, das in normalen Zeiten mit dem Fahrgastaufkommen nicht zu rechtfertigen gewesen wäre. Aber wir haben mit der Stadt Duisburg als Aufgabenträgerin im ÖPNV vereinbart, dieses umfassende Angebot unabhängig von der Nachfrage aufrecht zu erhalten. All diejenigen, die für den Weg zur Arbeit auf den ÖPNV angewiesen sind, sollten sich auf die DVG verlassen können. Und nicht nur das: mit dem umfassenden Angebot wollten wir es den Fahrgästen zudem ermöglichen, aus Infektionsschutzgründen möglichst viel Abstand zueinander halten zu können“, erläutert Wittig.  

Um den Betrieb so sicher wie möglich zu machen, hat die DVG in kürzester Zeit Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen konzipiert und umgesetzt. Schutzscheiben in allen Fahrzeugen wurden installiert, die Reinigungsintervalle in Bussen, Bahnen und im Kundencenter wurden deutlich verkürzt – mehrmals am Tag werden die wesentlichen Kontaktflächen desinfiziert.
„Unsere 760 Beschäftigten haben die neuen Arbeitsbedingungen hervorragend angenommen und durch ihr beeindruckendes Engagement einen reibungslosen, umfassenden Betrieb auch in Krisenzeiten möglich gemacht, während in anderen Städten der Fahrplan erheblich ausgedünnt wurde“, sagt Arbeitsdirektor Axel Prasch.  

Insgesamt kamen im Jahr 2020 mehr als 14,3 Millionen Kilometer zusammen, die die Busse und Bahnen der DVG zurückgelegt haben – eine Steigerung von rund 700.000 Kilometern gegenüber dem Vorjahr. Grund dafür sind auch Erweiterungen des Angebotes.
„DVG und Stadt Duisburg haben in enger Abstimmung viele Wünsche und Anmerkungen aus der Bürgerschaft analysiert und in den Fahrplan eingearbeitet. Das bringt mehr ÖPNV für Duisburg und ist ein wichtiger Schritt hin zu einem emissionsärmeren Verkehr in der Stadt. Die DVG ist der entscheidende Baustein für eine erfolgreiche Mobilitätswende in Duisburg“, sagt Dieter Lieske, Aufsichtsratsvorsitzender der DVG.

Die Stadt Duisburg als Aufgabenträgerin hat sich in diesen schwierigen Zeiten bewusst dazu entschieden, das Angebot nicht zurückzufahren und weiter zu investieren. Die Stadt und die DVG gestalten aktiv und gemeinsam die Mobilitätswende in Duisburg. Sie wollen mit ihrem Angebot einen entscheidenden Beitrag leisten, die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen und die Zahl der Autos auf den Straßen zu verringern. Noch in diesem Jahr werden DVG und die Stadt Duisburg weitere Anregungen der Fahrgäste umsetzen und zum Beispiel das Fahrplanangebot in Rheinhausen deutlich erweitern.  

Zu den größten Investitionen zählt die Beschaffung einer komplett neuen Straßenbahnflotte. Zwei Vorserienfahrzeuge der insgesamt 47 neuen Straßenbahnen für die Linien 901 und 903 sind bereits in Duisburg und werden umfassend getestet. Darüber hinaus ist auch die Beschaffung von 18 neuen Stadtbahnen für die Linie U79 in Kooperation mit der Rheinbahn AG weiter in vollem Gange. Insgesamt investiert die DVG in die neuen Straßen- und Stadtbahnen mehr als 200 Millionen Euro.

„Die Beschaffung neuer Schienenfahrzeuge sind Großprojekte, die viel Aufmerksamkeit, Zeit und Sorgfalt erfordern. Die Bahnen werden nur für den Einsatz in unserem Netz gebaut und sind daher Maßanfertigungen. Das dauert zwar, aber am Ende sichern die neuen Fahrzeuge den komfortablen und störungsfreien Betrieb auf unseren fahrgaststarken Linien für Jahrzehnte“, erklärt Andreas Gutschek, Vorstand für Infrastruktur und Digitalisierung bei der DVG.  

Darüber hinaus hat die DVG im Jahr 2020 die entscheidenden Vorarbeiten dafür geleistet, eine erste Buslinie vollständig zu elektrifizieren. Dafür werden sieben Elektrobusse beschafft und eine völlig neue Ladeinfrastruktur geschaffen. Die Buslinie 934 zwischen dem Betriebshof „Am Unkelstein“ in Kaßlerfeld und der Haltestelle „Großenbaum Bahnhof Ost“ wird dann nur noch mit emissionsfreien Elektrobussen befahren.  



DVG setzt mobile Wartehallen ein  

Duisburg, 23. April 2021 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft stellt bei größeren Baumaßnahmen im Bus- und Bahnbereich zukünftig mobile Wartehallen auf, wenn die ursprüngliche Haltestelle nicht genutzt werden kann. Den Auftakt macht die DVG an der Haltestelle „Johanniter Krankenhaus“, an der nun zwei mobile Wartehallen stehen. Die DVG hat die Haltestelle barrierefrei ausgebaut. Bis die Baumaßnahme komplett abgeschlossen ist, können Fahrgäste die mobilen Wartehallen nutzen.  

„Mit den mobilen Wartehallen erhöhen wir während der Baumaßnahme den Komfort für unsere Fahrgäste“, sagt Olaf Schenkel, Mitarbeiter im Bereich Haltestellen bei der DVG. „Sie können sich dort hinsetzen oder bei schlechtem Wetter in der Wartehalle Schutz suchen. Außerdem finden Fahrgäste dort die aktuellen Fahrpläne.“ Insgesamt hat die DVG zwei dieser mobilen Wartehallen und setzt sie nun erstmals am Johanniter Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen ein. Sobald die Baumaßnahme dort beendet ist, werden die beiden Wartehallen einen neuen Platz im Stadtgebiet finden – und zwar bei der nächsten großen Baumaßnahme.  

Die mobilen Wartehallen bieten den Fahrgästen mehr Komfort.

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG



Verschärfte Maskenpflicht für Fahrgäste

Duisburg, 23. April 2021 - Mit Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes der Bundesregierung verschärfen sich auch die Regelungen zur Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr: Ab Samstag, 24. April, sind ausschließlich FFP2-Masken oder vergleichbare Masken (KN95 und N95) in Bussen, Bahnen, an Haltestellen und im Kundencenter der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) erlaubt. Medizinische Mund-Nasen-Masken, sogenannte OP-Masken, genügen dann nicht mehr, da eine medizinische OP-Maske keine vergleichbare Schutzwirkung wie eine FFP2-Maske hat.  

Die DVG appelliert daher dringend an ihre Fahrgäste, eine FF2P-Maske oder vergleichbare Maske zu tragen. Die DVG informiert die Fahrgäste über die neuen Regelungen mit Plakaten in allen Fahrzeugen und an allen Haltestellen, über Hinweise auf den digitalen Informationstafeln, sowie über ihre Homepage und Social-Media-Kanäle im Internet. Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der DVG-Internetseite unter www.dvg-duisburg.de/corona.

DVG-Bahnen fahren weiter mit Naturstrom

Duisburg, 24. März 2021 - Die über 60 Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) fahren weiterhin mit Naturstrom aus Wasserkraft. Die DVG leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt. Auch alle weiteren Bereiche der DVG, wie beispielsweise das Kundencenter und die Betriebshöfe, werden mit umweltfreundlichem Naturstrom versorgt.
„Der Klimawandel ist eines der wichtigen Zukunftsthemen. Der schonende Umgang mit Ressourcen ist vor allem für die DVG als Mobilitätsanbieter in Duisburg von besonderer Bedeutung. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen grüner und nachhaltiger zu werden“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. Mit dem Strom aus erneuerbaren Energien senkt die DVG den jährlichen Kohlenstoffdioxidausstoß (CO2) um mehr als 17.000 Tonnen pro Jahr.

Zum Vergleich: Ein Pkw produziert im Jahr laut der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF etwa 1,5 Tonnen CO2. Der Naturstrom ist mit dem Label „RenewablePLUS“ ausgezeichnet. Das Label garantiert, dass der einhundertprozentige Naturstrom aus modernen Erzeugungsanlagen stammt und mit dem Bezug weitere Investitionen in erneuerbare Energien getätigt werden. Die Nachhaltigkeitskriterien werden jährlich durch den TÜV Rheinland geprüft und zertifiziert. Der Naturstrom stammt überwiegend aus Wasserkraftwerken in Skandinavien.

Die DVG verbraucht im Jahr rund dreißig Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom. Das entspricht dem Durchschnittsverbrauch von über 9.000 Haushalten. Die DVG versorgt die Bahnen und Gebäude bereits seit mehreren Jahren mit Naturstrom. „Unsere Bahnen fahren mit Naturstrom aus Wasserkraft“, steht groß auf einer Straßenbahn, die seitdem durch die Stadt fährt. Auch die neuen Straßenbahnen für die Linien 901 und 903 und die Stadtbahnen für die Linie U79 werden ausschließlich mit Naturstrom auf den Schienen unterwegs sein. Übrigens erzeugen Bahnen auch selbst Strom.

Beim Bremsen wandelt die Bahn ihre Bewegungsenergie in elektrische Energie um und stellt diese den nachkommenden Bahnen zur Verfügung, in dem sie den Strom ins Oberleitungsnetz speist. Die Straßenbahnen der DVG werden seit jeher elektrisch angetrieben und bilden das Rückgrat des ÖPNV in Duisburg. Auch die Busflotte der DVG wird sukzessive auf höchste Umweltstandards umgestellt. Noch in diesem Jahr soll die erste Elektrobuslinie auf Duisburgs Straßen unterwegs sein. Wer also Bus und Bahn fährt und dafür auf das eigene Auto verzichtet, trägt einen erheblichen Teil zum Klimaschutz bei.

Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

DVG setzt E-Linien ab Montag wieder ein  

Duisburg, 11. März 2021 - Ab Montag, 15. März, fahren die Busse der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) für den Schulverkehr wieder. Die Busse fahren wie Ende vergangenen Jahres abgestimmt auf die im November 2020 veränderten Schulzeiten.

Die DVG reagiert damit auf die von der Landesregierung beschlossenen Präsenzphasen in Schulen. Die E-Linien sollen insbesondere der Entzerrung der Anzahl von Schülerinnen und Schülern sowie Berufstätigen bei der Anreise mit dem ÖPNV und damit dem Infektionsschutz aller am Schulleben Beteiligten dienen.

 

Dieter Lieske ist neuer DVG-Aufsichtsratsvorsitzender

Duisburg, 1. März 2021 -  Der Aufsichtsrat der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat in seiner Sitzung am 1. März 2021 Dieter Lieske zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 63-Jährige folgt auf Herbert Mettler, der mit Ablauf seiner Amtszeit zum 31. Januar 2021 seine Tätigkeit beendet hat.

"Ich freue mich, die DVG bei den wichtigen Zukunftsthemen wie der Verkehrswende jetzt als Aufsichtsratsvorsitzender begleiten zu können. Der Weg zu alternativen Antrieben und vernetzten Angeboten wird spannend und herausfordernd zugleich. Denn der ÖPNV spielt die zentrale Rolle für eine umweltfreundliche Mobilität in unserer Stadt“, sagt Dieter Lieske -  Bildquelle: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG.
„Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit im Aufsichtsrat und mit dem DVG-Vorstand. Im Namen des Aufsichtsrates bedanke ich mich auch bei meinem Vorgänger Herbert Mettler für sein langjähriges Engagement in dem Gremium.“

„Dieter Lieske kennt die Aufsichtsratsarbeit und die DVG seit vielen Jahren. Er bringt seine Erfahrung und Expertise im ÖPNV seit mehr als 16 Jahren engagiert in das Gremium ein“, sagt DVG-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit. Wir stehen mit der Verkehrswende vor großen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam meistern können.“ Dieter Lieske ist bereits seit 2004 Mitglied des DVG-Aufsichtsrates, seit 2009 ist er einer der stellvertretenden Vorsitzenden.

Beruflich ist der 63-Jährige als Gewerkschaftssekretär und 1. Bevollmächtigter der IG Metall Duisburg-Dinslaken tätig. Der SPD-Ratsherr ist seit 2004 Mitglied des Rates der Stadt Duisburg und in verschiedenen Ausschüssen engagiert, unter anderem auch als Mitglied in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Bildinformation: Dieter Lieske ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der DVG.

Linie 901: DVG setzt wieder mehr Bahnen ein

Duisburg, 24. Februar 2021 - Ab Montag, 1. März, fahren auf der Linie 901 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zwischen den Haltestellen „Duisburg Hbf“ und „Scholtenhofstraße“ wieder ausschließlich Straßenbahnen. Die DVG hatte auf diesem Abschnitt seit Ende September 2020 teilweise zusätzlich zu den Straßenbahnen auch Busse eingesetzt, da einige Straßenbahnen in der Werkstatt am Betriebshof Grunewald gewartet werden mussten. Der Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen den Haltestellen „Scholtenhofstraße“ und „Obermarxloh Schleife“ bleibt weiterhin bestehen.

DVG investiert über 3,5 Millionen Euro in das Bahnnetz  

Duisburg, 18. Februar 2021 - Insgesamt 123,7 Kilometer Schienen und Gleise sowie 214 Weichen umfasst das Streckennetz der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) für die Bahnlinien 901, 903 und U79. 4,4 Millionen Kilometer legen die Bahnen der DVG darin Jahr für Jahr zurück – klar, dass immer wieder Gleise, Weichen und Haltestellen erneuert, modernisiert oder ganz neu gebaut werden müssen.
Im Jahr 2020 hat die DVG deshalb mehr als 3,5 Millionen Euro in das Straßen- und Stadtbahnnetz investiert und dabei mehr als 1,2 Kilometer neue Gleise verlegt, vier neue Haltestellen gebaut und komplett ausgestattet und vier Weichen erneuert.  

„Ein moderner ÖPNV erfordert stetige Investitionen in die Infrastruktur. Wir haben in den vergangenen Jahren an vielen Stellen modernisiert, neu gebaut und Haltestellen barrierefrei ausgebaut. Wir werden auch in Zukunft weiterhin in die Sicherheit und den Komfort für unsere Fahrgäste investieren“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG.

Mehr als 1,2 Millionen Euro wurden allein an der Mülheimer Straße in den Neubau der Straßenbahnhaltestelle „Zoo/Uni“ und den Umbau der benachbarten Kehranlage investiert. In weniger als drei Monaten Bauzeit wurden hier von August bis Oktober 2020 mehr als 500 Meter neues Gleis verlegt. Außerdem haben die DVG-Mitarbeiter zwei Weichen erneuert – und das in kurzer Zeit, um den Betrieb auf der Linie 901 für die Fahrgäste möglichst wenig zu beeinträchtigen.Die neue Haltestelle bietet den Fahrgästen nun deutlich mehr Komfort und ist barrierefrei mit Rampen und taktilem Leitsystem ausgebaut. Außerdem wurden neue Wartehallen aufgestellt und digitale Informationstafeln angebracht.  

Mit rund 1,5 Millionen Euro entfiel ein Großteil der Investitionen auf Modernisierungen und barrierefreie Neubauten von Haltestellen. Im Jahr 2020 investierte die DVG neben der Haltestelle „Zoo/Uni“ auch an den Haltestellen „Marienhospital“, „Hochfeld-Süd Bf/Rheinpark“ und „Rheintörchenstraße“ der Linie 903. Bei den zehn großen Baumaßnahmen im Schienennetz der DVG im Jahr 2020 wurden außerdem insgesamt mehr als 1,2 Kilometer Meter neue Gleise verlegt.  

„Die Baumaßnahmen sind notwendig, um den ÖPNV im Duisburger Schienennetz dauerhaft sicherzustellen. Unser Ziel ist es dabei immer, den Betrieb so wenig wie möglich zu beeinflussen, um Verspätungen für die Fahrgäste zu vermeiden“, erklärt Bernd Bandurski, Abteilungsleiter Fahrweg bei der DVG. Deshalb werden alle Baumaßnahmen aufwändig und intensiv geplant. Hierfür müssen nicht nur die Bautätigkeiten akribisch vorbereitet werden, sondern auch intensive Abstimmungen zwischen den Abteilungen Technik und Betrieb stattfinden.

„Wir müssen Umleitungen einrichten, Haltestellen verlegen und Ersatzhaltestellen einrichten. Die Fahrgäste müssen informiert werden, damit sie trotz dieser Änderungen pünktlich an ihr Ziel oder die neue Ersatzhaltestelle kommen“, erläutert Bandurski die vielen Arbeiten, die im Hintergrund einer Baumaßnahme ablaufen müssen. Die DVG informiert ihre Fahrgäste über solche Änderungen auf ihrer Internetseite und über ihre Social-Media-Kanäle.  
Auch für das Jahr 2021 hat die DVG zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen im Schienennetz geplant. So wird zum Beispiel auf der Linie 903 die gesamte Haltestelle Dinslaken Bahnhof von der DVG erneuert. Zudem wird auch die Stadtbahnhaltestelle Grunewald barrierefrei ausgebaut.  

DVG-Haltestelle Zoo: Der barrierefreie Neubau der Haltestelle „Zoo/Uni“ auf der Linie 901 war eine der großen Maßnahmen im Jahr 2020. Die Haltestelle wurde mit neuen Wartehallen, digitalen Informationstafeln, Rampen und taktilem Leitsystem ausgestattet. Quelle: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)

DVG weiterhin im Dauereinsatz gegen Schnee und Eis: Lage entspannt sich leicht  

Duisburg, 10. Februar 2021 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist weiterhin rund um die Uhr im Einsatz um Fahrleitungen, Haltestellen, Weichen und Gleise von Schnee und Eis zu befreien. Durch den unermüdlichen Einsatz der DVG-Mitarbeiter entspannt sich die Lage im Stadtgebiet leicht. So können die Bahnen der Linie 903 seit heute Morgen wieder von Meiderich Bahnhof bis nach Duisburg-Hüttenheim durchfahren.  

„Die Situation ist für uns alle sicher nicht alltäglich. Wir danken unseren Fahrgästen daher weiterhin für ihr Verständnis und die Geduld“, sagt DVG-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun alles dafür, die Streckenabschnitte in der Stadt nach und nach wieder befahrbar zu machen.“  
Die DVG setzt in den Nächten weiterhin durchgehend Bahnen ein, damit die Oberleitungen bei der Kälte nicht erneut einfrieren und um das Vereisen der Gleise zu verhindern. Aufgrund der anhaltenden Minustemperaturen kommt es jedoch weiter zu Beeinträchtigungen im Liniennetz. Die DVG bittet ihre Fahrgäste, sich darauf vorzubereiten und mehr Zeit einzuplanen.  

Aktuelle Lage Busse
Solange die Straßen geräumt sind, können die Busse der DVG fahren. Es kann zu Verspätungen kommen, da die Fahrerinnen und Fahrer ihre Fahrweise dem Wetter und der Verkehrslage entsprechend anpassen müssen.  

Aktuelle Lage Bahnen
- Linie 903: Die Bahnen können zwischen den Haltestellen „Meiderich Bahnhof“ und „Mannesmann Tor 2“ wieder durchgehend fahren. Zwischen Meiderich Bahnhof und Dinslaken fahren weiterhin Ersatzbusse.  
- Linie U79: Die Bahnen der Linie U79 sind normal im Einsatz.  
- Linie 901: Auf der Linie 901 können aufgrund stark vereister Fahrleitungen und Gleise derzeit weiterhin keine Bahnen fahren. Die DVG setzt stattdessen Busse ein. Diese fahren bis zur Haltestelle „Zoo/Uni“, der Abschnitt Richtung Mülheim entfällt. Da die Busse am Straßenverkehr teilnehmen und nicht die übliche Geschwindigkeit fahren können, kann es zu Verspätungen kommen.  

 Die DVG informiert umfassend über die aktuelle Lage auf ihrer Internetseite unter www.dvg-duisburg.de und in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg und bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.

Schnee und Eis beeinträchtigen Bus- und Bahnverkehr bei der DVG weiterhin  

Duisburg, 08. Februar 2021 - Aufgrund des anhaltenden Schneefalls und der Minustemperaturen kommt es bei der DVG weiter zu Beeinträchtigungen im Liniennetz. Die DVG hatte in der vergangenen Nacht durchgehend Bahnen im Einsatz, um die Fahrleitungen von Eis und Schnee freizuhalten. Dennoch sind einige Fahrleitungen weiterhin vereist, sodass die Bahnen nicht überall fahren können.
Die Busse müssen wegen vereister Straßen langsamer fahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVG versuchen die Fahrleitungen, Gleise und Haltestellen von Schnee und Eis zu befreien und sind seit Beginn des Wintereinbruchs im Dauereinsatz.  
Für die DVG hat die Sicherheit der Fahrgäste und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oberste Priorität. „Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis für die aktuelle Situation. Wir tun alles dafür, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und unsere Fahrgäste sicher durch die Stadt zu bringen. Vorsicht ist dabei das oberste Gebot“, sagt DVG-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig. „Ein ganz besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die rund um die Uhr unermüdlich für uns und die Fahrgäste im Einsatz sind.“  

Die DVG rechnet aufgrund der weiteren Wettervorhersage für die kommenden Tage damit, dass es auch in den nächsten Tagen Einschränkungen geben wird. Die DVG bittet ihre Fahrgäste, sich darauf vorzubereiten und mehr Zeit einzuplanen.  
Busse
Solange die Straßen geräumt sind, können die Busse der DVG fahren. Es kann zu Verspätungen kommen, da die Fahrerinnen und Fahrer ihre Fahrweise dem Wetter und der Verkehrslage anpassen müssen.  
Bahnen
- Linie 903:
Die Linie 903 fährt aktuell nur noch zwischen den Haltestellen „Grunewald Betriebshof“ und „Theodor-Heuss-Straße“ mit Bahnen. Zwischen den Haltestellen „Platanenhof“ und „Mannesmann Tor 2“ und zwischen den Haltestellen „Theodor-Heuss-Straße“ und „Dinslaken Bf“ sind Busse im Einsatz. Auch dabei kommt es zu Verzögerungen.  
- Linie 901:
Die Linie 901 kann derzeit nicht mit Bahnen befahren werden, da die Oberleitungen zu stark vereist sind und nicht enteist werden können. Die DVG setzt stattdessen Busse ein. Diese fahren bis zur Haltestelle „Zoo/Uni“, der Abschnitt Richtung Mülheim entfällt. Da die Busse am Straßenverkehr teilnehmen und nicht die übliche Geschwindigkeit fahren können, kommt es teilweise zu deutlichen Verspätungen.  
- Linie U79:
Die Bahnen der Linie U79 sind normal im Einsatz. Auch hier kann es aufgrund der Wetterlage zu Verspätungen kommen.

 

Schnee und Eis beeinträchtigen Bus-und Bahnverkehr bei der DVG  

Duisburg, 07. Februar 2021 - Aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen kommt es bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zu Beeinträchtigungen im Bus- und Bahnverkehr. Im gesamten Stadtgebiet sind die Fahrleitungen stark vereist, sodass die Bahnen nicht überall fahren können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVG sind im Einsatz und versuchen die Fahrleitungen und Gleise von Schnee und Eis zu befreien. Die DVG rechnet aufgrund der weiteren Wettervorhersage für die kommenden Tage damit, dass es auch zum Wochenbeginn erhebliche Einschränkungen geben wird. Die DVG bittet ihre Fahrgäste, sich darauf vorzubereiten.  

Busse Solange die Straßen geräumt sind, können die Busse der DVG fahren. Es kann zu Verspätungen kommen, da die Fahrerinnen und Fahrer ihre Fahrweise dem Wetter entsprechend anpassen.   Bahnen Linie 903: Die Bahnen der Linie 903 fahren nur noch zwischen den Haltestellen „Betriebshof Grunewald“ und „Trabrennbahn“.
Zwischen den Haltestellen „Platanenhof“ und „Mannesmann Tor 2“ sind Ersatzbusse im Einsatz. Linie 901: Zwischen den Haltestellen "Obermarxloh Schleife" und "Zoo/Uni" fahren Ersatzbusse. Der Abschnitt nach Mülheim entfällt. Linie U79: Zwischen den Haltestellen "Kesselsberg" und "Wittlaer" fahren aktuell Busse. Ansonsten fahren die Bahnen der Linie U79 ganz normal.  

Aktuelle Verkehrsinformationen gibt es auf der DVG Verkehrsinformationen gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de und in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.

 

Mit der DVG zum Impfzentrum: Aus allen Stadtbezirken gut und schnell angebunden

Duisburg, 05. Februar 2021 - Im Impfzentrum Duisburg im Theater am Marientor beginnen am Montag, 8. Februar, die vorab terminlich vereinbarten Impfungen. Das Impfzentrum Duisburg am Marientor ist durch seine Zentrale Lage in der Stadt aus allen Bezirken und Ortsteilen gut mit den Bussen und Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zu erreichen.

In unmittelbarer Nähe zum Impfzentrum liegt mit der Haltestelle „Platanenhof“ ein Haltepunkt für die Straßenbahnlinie 903 und die Stadtbahnlinie U79, die große Teile des Stadtgebiets ohne Umstiege erreichbar machen. Darüber hinaus liegt mit der Haltestelle „Marientor“ auch ein zentraler Bushaltepunkt in der Stadt in direkter Nähe zum Impfzentrum. Hier halten die Buslinien 926, 928, 930 und 931, über die auch der Westen der Stadt ans Impfzentrum angebunden ist.

 

Erreichbarkeit des Impfzentrums aus den Duisburger Stadtbezirken:

 

Bezirk Walsum

Vierlinden, Overbruch, Aldenrade, Fahrn: direkte Anbindung mit der Linie 903 an die Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Alt-Walsum, Wehofen: Mit den Linien 905 oder 906 bis zur Haltestelle „Walsum Rathaus“ und von dort mit der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ zum Impfzentrum Duisburg.

 

Bezirk Hamborn

Röttgersbach: Mit der Linie 905 oder 906 oder 907 oder 909 oder 910 bis zur Haltestelle „Marxloh Pollmann“, von dort mit der Linie 903 bis zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Marxloh: Direkte Anbindung mit der Linie 903 an die Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Obermarxloh: Mit der Linie 901 bis zur Haltestelle „Marxloh Pollmann“, von dort mit der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Alt-Hamborn: Direkte Anbindung mit der Linie 903 an die Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Neumühl: Mit der Linie 909 oder 910 bis zur Haltestelle „Landschaftspark Nord“ oder bis zu Haltestelle „Hamborn Rathaus“, von dort jeweils mit der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

 

Bezirk Meiderich/Beeck

Obermeiderich: Mit der Linie 909 oder 910 bis zur Haltestelle „Meiderich Bahnhof“, von dort mit der Linie U79 oder der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Beeck, Bruckhausen, Laar: Mit der Linie 901 bis zur Haltestelle „König-Heinrich-Platz“, von dort mit der Linie U79 oder der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Mittelmeiderich: Direkte Anbindung mit der Linie U79 oder der Linie 903 an die Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Untermeiderich: Mit der Linie 917 bis zur Haltestelle „Meiderich Bahnhof“, von dort mit der Linie U79 oder der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Beeckerwerth: Mit der Linie 922 bis zur Haltestelle „Ruhrort Bahnhof“, von dort mit der Linie 901 bis zur Haltestelle „König-Heinrich-Platz“, von dort mit der Linie U79 oder der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

 

Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl

Baerl: Mit der Linie 923 bis zur Haltestelle „Bismarckplatz“, von dort mit der Linie 926 zur Haltestelle „Marientor“ am Impfzentrum Duisburg.

Hochheide: Direkte Anbindung mit der Linie 926 zur Haltestelle „Marientor“ am Impfzentrum Duisburg.

Alt-Homberg: Direkte Anbindung mit der Linie 926 zur Haltestelle „Marientor“ am Impfzentrum Duisburg.

Ruhrort: Mit der Linie 901 bis zur Haltestelle „König-Heinrich-Platz“, von dort mit der Linie U79 oder der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

 

Bezirk Mitte

Alle Stadtteile im Bezirk Duisburg-Mitte sind an die Linien 930 und 931 angebunden, die beide an der Haltestelle „Marientor“ am Impfzentrum Duisburg halten. Darüber hinaus sind an vielen Straßenbahnhaltestellen erreichbar von wo aus man mit den Linien U79 oder 903 direkt zur Haltestelle „Platanenhof“ zum Impfzentrum Duisburg fahren kann.

 

Bezirk Rheinhausen

Rheinhausen-Mitte, Hochemmerich, Bergheim, Friemersheim, Rumeln-Kaldenhausen: Mit der Linie 920 oder 921 bis zur Haltestelle „Pauluskirche“, von dort mit der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

 

Bezirk Duisburg-Süd

Bissingheim: Direkte Anbindung mit der Linie 928 zur Haltestelle „Marientor“ am Impfzentrum Duisburg.

Wedau, Großenbaum: Mit der Linie 934 bis zur Haltestelle „Duisburg Hauptbahnhof“, von dort mit der Linie U79 oder der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Buchholz, Huckingen: Direkte Anbindung mit der Linie U79 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Wanheim-Angerhausen, Wanheimerort, Hüttenheim: Direkte Anbindung mit der Linie 903 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Rahm: Mit der Linie 940 bis zur Haltestelle „Münchener Straße“, von dort mit der Linie U79 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

Ungelsheim, Mündelheim, Serm: Mit der Linie 942 bis zur Haltestelle „Kesselsberg“,  von dort mit der Linie U79 zur Haltestelle „Platanenhof“ am Impfzentrum Duisburg.

 

 

Busse und Bahnen fahren wieder häufiger

Duisburg, 07. Januar 2021 -  Ab Montag, 11. Januar, fahren die Busse und Bahnen der DVG tagsüber wieder nach dem Regelfahrplan. myBUS, Taxibusse und E-Wagen im Schülerverkehr fahren aufgrund der geringen Nachfrage beziehungsweise des ausgesetzten Schulbetriebes weiterhin nicht. Die Nachtexpresslinien (NE) fahren wie in den vergangenen Wochen nur sonntags zwischen 3.30 bis 7.30 Uhr, um die Berufspendler zum Arbeitsort zu bringen.  

Die genauen Fahrtzeiten und Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG-App. Die App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr. Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der DVG-Internetseite unter www.dvg-duisburg.de/corona.

  

 DVG stellt begrünte Wartehalle in Bergheim auf 

Duisburg, 05. Januar 2021 - Auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit kommt dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine besondere Bedeutung zu. Mehr ÖPNV bedeutet weniger Emissionen – und das vor allem in städtischen Umgebungen. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) setzt ihr Projekt zur Begrünung von Wartehallen fort. Dafür hat die DVG jetzt an der Haltestelle „Am Dreieck“ in Bergheim eine Wartehalle mit Dachbegrünung aufgestellt. 

Umgesetzt wurde die Maßnahme von Ströer, dem langjährigen Partner der DVG für Aufbau, Reinigung und Instandhaltung von Wartehallen. Auf der Dachfläche wachsen insgesamt zwölf unterschiedliche Pflanzenarten. Die Sedum-Gewächse sind robust und pflegeleicht, so dass sie für eine Dachbegrünung ideal geeignet sind. Auf dem Dach der Wartehalle sind erhöhte Umrandungen angebracht, die bei schlechtem Wetter dafür sorgen, dass nichts heruntergespült wird.

Begrünte Wartehallendächer dienen als Retentionsfläche – also als kontrollierte Wasserspeicher-Fläche – für jeweils rund 200 Liter Regenwasser. Bis zu 70 Prozent davon verdunsten und tragen so aktiv dazu bei, das Stadtklima zu verbessern und sogenannte Hitzeinseln zu vermeiden. Die Bepflanzung dient Bienen und anderen Insekten als Nahrung und Zufluchtsort, die es sonst im urbanen Umfeld immer weniger gibt. Sedum-Pflanzen sind zudem in der Lage, CO2 und Feinstaub zu binden und so die Emissionslast zu senken. 

Gemeinsam werden die DVG und Ströer in den kommenden Monaten insgesamt 29 begrünte Wartehallen im gesamten Stadtgebiet aufstellen, um überall in der Stadt ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.  

  Mit der neuen Wartehalle in Bergheim steht nun auch im Westen Duisburgs eine erste begrünte Wartehalle. Bildquelle: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)